Widerlegung der Shubuhat
der Madkhalia & Munafiqin
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Erste Shubha: Es ist nicht erlaubt mit Sündern oder Leuten der Bidah zu kämpfen. Es ist haram und Allah wird solchen nie den Sieg geben
Wir sagen dazu, es ist unmöglich frei von Sünden zu sein und wir wissen das alles was uns passiert nur aufgrund unserer Sünden geschieht.
Ibn Taymiyya - rahimahullah - sagte:
Diejenigen die die Feinde bekämpfen machen die größte Form des Jihaad…. selbst wenn unter ihnen Unmoral, Korruption und falsche Absichten stehen, wie zb das kämpfen um die Macht zu haben. Wenn der Schaden beim verlassen des Jihaad größer ist als der Schaden auf diese Weise zu kämpfen(trotz unmoral,korruption usw) dann wird es verpflichtend den größeren Schaden zu beseitigen. Dies gehört zu den Usul des Islaam welche man beachten muss.
Verständlich ausgedrückt es ist besser an der Seite mit Sündern die aber Muslime sind zu kämpfen als das man den Jihaad verlässt und die Kuffar asliyun uns beherrschen denn dies ist ein weitaus größeres Übel als das kämpfen mit Sündern.
dann sagt er weiter:
Deshalb ist es von den Usul der Ahlu Sunnah wal jamah mit sündigen Muslimen zu kämpfen und Allah hilft diesem Diin manchmal auch durch schlechte Leute. Wenn das kämpfen nicht zustande kommt ausser durch verdorbene Führer und Soldaten dann haben wir zwei Situationen: Das wir nicht mit den sündigen Muslimen kämpfen dies würde dann bedeuten das wir von den anderen beherrscht werden und dies wäre ein großer Schaden für den Diin und für das weltliche Leben, oder mit einem verdorbenen Führer zu kämpfen dies würde bedeuten das wir das schlimmere Übel verhindert hätten… Und die meisten Kämpfe die nachden rechtgeleiteten Kalifen stattfanden waren von dieser Art. ["Majmu al-Fatawa", 28/506-507]
Dann sagen die Leute: in Ordnung! Aber Bidah ist nicht wie jede andere Sünde es ist schlimmer und die Salaf haben uns gewarnt mit diesen Leuten freundschaft zu pflegen sein und ihre Hilfe im Jihaad zu suchen…
Und dann zitieren sie einige Salaf:
Ali ibn Bakaar sagte:
Ibn Awm schickte mir etwas Geld und ich gab es fisabililah aus und er sagte: Gib keinem Qadari etwas! und ich glaube das er noch sagte “Kämpfe nicht mti einem Qadari Seite an Seite denn du wirst keinen Sieg erlangen [Ibn Abi 'Asim, "as-Sunnah", s.88]
‘Umar bin ‘Abd al-’Aziz sagte:
Kämpfe nicht zusammen mit einem Qadari, denn du wirst wegen ihm kein Sieg erlangen [Ibn Batta, "al-Ibaana", num: 1848]
Es wurden ähnliche Worte von Imam Ahmad über die Jahmiyyah überliefert
[Ibn Muflih, "al-Adab ash-Shari'yya", 1/256]
Wir sagen dann:
Das ist keine Widerlegung gegen uns, weil:
1. Diese Zitate sprechen nicht über das Thema über was wir reden. Denn dies ist kein Beweis das man nicht die Hilfe von Mubtadia annehmen kann, es ist ein Beweis dafür das Sekten wie Qadariyyah und Jahmiyya keine Muslime sind nach der Ansicht der früheren Gelehrten wie ‘Abbas, Mujahid, Ibn ‘Umar, ‘Umar bin ‘Abd al-’Aziz, Malik bin Anas, Sufyan as-Sawri, ‘Abdullah bin Mubarak, Ahmad bin Hanbal und andere denn sie sahen die Qadariyya als Kuffar.
Abu Suhayl bin Malik sagte.
“Eines tages begleitete ich Umar ibn Abd al-Aziz und er fragte mich: Was ist deine Meinung über die qadariyya? Ich sagte: Ich denke das wir sie zur Reue aufrufen müssen wenn sie bereuen ist das gut, wenn nicht dann sollten wir sie enthaupten. Umar sagte: Das ist auch meine Meinung! Die Überlieferer Maan und Qutayba sagten: Malik sagte: Dies ist auch meine Meinung! ["al-Ibaana", 2/233 (1834), Dar ar-Raya, Riyad, 1410]
2. Alles was die Salaf über das Hilfe suchen von Ahlul Bidah sagten muss man auf den al-jihad al-talab(offensiver Jihad) anwenden, wenn der Krieg von uns begonnen wird und nicht wenn der Jihaad sowieso zur persönlichen Pflicht eines jeden Muslim wird ob Frau, älterer Mann oder Kind das fähig ist zu kämpfen.
3. Die Gelehrten haben es erlaubt Hilfe von den ahlul bidah zu suchen und es gibt in der Geschichte dazu viele Beispiele.
Imam Muhammad bin al-Hasan al-Shaybani - rahimahullah - sagte:
Es ist kein Problem für rechtschaffene Muslime an der Seite der Khawarij gegen die Mushrikin zu kämpfen…
Und Shams al-’Aimma Imam as-Sarakhsi erklärt dies mit folgenden Worten:
Denn sie kämpfen jetzt um den Kufr abzuwehren und den Islaam zu erhöhen und dieser Kampf ist verpflichtend, es macht das Wort Allahs als höchstes.["Sharh Siyar al-Kabir", 4/ nummer: 2970]
Und es ist überliefert dass Ali ra zu den Khawarij sagte:
Wir werden euch nicht hindern an dem was ihr im Jihaad verdient habt.
Imam as-Sarakhsi erklärt dies folgerndermaßen:
Dies beweist dass wenn die khawarij gegen die kuffar unter der Flagge der rechtschaffenen Muslime kämpfen ihnen auch ein Teil der Beute zusteht genau wie den anderen denn sie sind ja muslime ["al-Mabsut", 10/125-126]
Shaikhul-Islam Ibn Taimiyya sagte:
Wenn das erfüllen einer Pflicht wie zb Erziehung, Jihaad und andere Pflichten neben diesen, nur durch die Hilfe der ahlul bidah möglich ist und der schaden geringer ist als der schaden der käme fals man diese Pflichten aufgibt, so ist das erfüllen dieser Pflichten besser - selbst wenn es einen schaden beinhaltet- als das Gegenteil. ["Majmu al-Fatawa", 28/212]
Und wir wissen aus der Geschichte als die Fatimiden in Ägypten herrschten und sie waren laut allen muslimischen Gelehretn Kuffar. Dass als Abu Yazid gegen die Banu Ubaydullah rebellierte, alle sunnitischen Gelehrten ihn dabei unterstützten, obwohl er ein Khariji war.
az-Zahabi schrieb dazu:
“Abu Ishaq al-Faqih schließte sich Abu Yazid in seinem Aufstand an und er pflegte zu sagen: ” Sie sind von ahl al-qiblah, aber diese (fatimiden) sind nicht von ahl al-qiblah, sondern eher von Banu Aduwullah (Söhne der feinde Allahs). Wenn wir sie besiegen, werden wir aber Abu Yazid nicht folgen, denn er ist ein Khariji ["Siyar Alam an-Nubala", 15/155]
Das sind einige Beweise dafür das es erlaubt ist mit Sündern die aber noch Muslime sind und Leuten der Bidah gegen die Kuffar zu kämpfen, diest ist zwar ein Übel und auch nicht gut doch wehrt dies denn noch viel größeren Schaden ab.
Zweite Shubha: Es kann keinen Jihad geben ohne einen legitimen Herrscher der die Mujahideen anführt…
(Dazu auch Lesenswert: Konstanten auf dem Weg des Jihad: Kapitel: Der Jihad ist nicht an Individuen gebunden)
Wir sagen die Anwesenheit eines Herrschers ist keine Bedingung weder für den jihaad at-talaab (offensiver jihad) noch für den jihaad ad-Daf (deffensiver Jihad). Die Abwesenheit eines Herrschers ist kein Grund vom Jihad fernzubleiben.
Es ist kein einziger Gelehrter der Salaf bekannt der dies als Bedingung ansah, in dem Sinne das es den Jihaad annuliert. Doch sagten sie es sei von der maslaha, was bedeutet das der jihad unter einem Kommandeur stattfindet. Aber die abwesenheit macht den Jihad nicht ungültig!
Aber wir wissen das einige Gelehrte der Ansicht waren das es haram ist den Kampf zu beginnen ohne die Erlaubnis des Herrschers. Doch in unserer heutigen Situation, gilt dies nicht da wir gar keinen legitimen Herscher haben!
Anmerkung: Da heutzutage alle herrscher Tawagheet sind kann man sie nicht als legitime Herscher sehen, wer das Gegenteil behauptet der soll uns zeigen welches Staatsoberhaupt denn unser Füher im Jihad sein soll? Husni Mubarak? der Firaun von Misr?! oder der Taghut abdullah in saudiyah?!
Bevor wir zum Thema kommen müssen wir einen anderen Punkt erklären. Wenn sich einige Muslime entscheiden zum Kampf rauszugehen ohne die Erlaubnis des Führer, was sagen die Gelehrten darüber?
Anmerkung: hier sei nochmals ausdrücklich betont wir reden hier von einem legitimischen islamischen Herscher der die Gesetze Allahs anwendet so wie es der Fall war zu der Zeit in der die Gelehrten ihre Aussage machten, die wir jetzt zitieren.
Al-Qurtubi sagt:
Eine Gruppe von Gelehrten erlaubt den Zweikampf mit dem Feind auch ohne die Erlaubnis des Imam und sie machten dies nicht zur Bedingung. Dies ist auch die Meinung von Imam Malik. Malilk wurde gefragt über einen Mann der zwischen den zwei Truppen (zwischen den Muslimen und ihren Feinden) steht und die Feinde fragt. Wer will mit mir kämpfen? Malik sagte dazu: Es hängt von seiner Absicht ab, wenn er damit Allahs wohlgefallen sucht dann hoffe ich das daran nichts falsches ist! Die Leute taten dies davor schon. Imam Shafi sagte: Es ist nichts falsches daran ein Duell zu kämpfen!
Ibn al-Mundhir sagte: Einen Zweikampf mit der Erlaubnis des Imam zu kämpfen ist gut, aber es ist keine Sünde dies ohne die Erlaubnis des Imam zu machen! Es ist auch nicht makruh, denn ich kenne keine Überlieferung die dies verbietet! ["Jami li Ahkam al-Quran", 4/249, Muassasa ar-Risala]
Ist die Anwesenheit des Imam eine Bedingung für Jihad?
Die Gelehrten des Shafii Mazhab sagen das es Makruh ist ohne seine Erlaubnis, und es ist vom offensiven Jihad die Rede nicht vom deffensiven.
Imam Nawawi sagt:
Das Kämpfen ohne die Erlaubnis des Imam oder seines Stellvertreter ist makruh.
["Minhaj at-Talibin", Kitab as-Siyar, s.: 519]
Denn die Stelllung des Imam sollte respektiert werden denn er ist wissender im Jihad als andere. Aber es ist nicht haram, denn man setzt nur sich selbst der Gefahr aus und dies ist erlaubt im Jihad.
Es sollte aber- wie al-Adhrai sagte- auf die freiwilligen Kämpfer begrenzt sein. Für die professionelle Armee (Die ein Gehalt dafür bekommen) ist dies nicht erlaubt weil sie in einer Taktik einbezogen sind und den Islam verteidigen und der Imam sie befehligt.
al-Balqini zählt folgende Punkte auf in denen es keine Erlaubnis braucht:
Erstens: Wenn das fragen nach Erlaubnis einen Nachteil für den Kampf bedeuten würde.
Zweitens: Wenn der Imam den Jihad vernachlässigt und er und seine Soldaten mit der Dunya beschäftigt sind. So wie es heutzutage geschiet.
Drittens: Wenn es zur Gewohnheit wird das die Erlaubnis nicht erteilt wird.
["Mughni al-Muhtaj", 4/220]
Jalal ad-Din al-Mahalli (verstorben: 864 hijra/1459 ) sagt in seinem Buch “Kanz ar-Raghibin Sharh Minhaj at-Talibin” (es ist ein Kommentar zu “Minhaj at-Talibin”):
“Das Kämpfen ohne die Erlaubnis des Imam oder seines Stellvertreters ist makruh” weil der Führer besser weiß was nutzvoller ist.
Ein anderer shafi’i gelehrter Ahmad bin Ibrahim bin Muhammad Abu Zakariyya ad-Dimashqi, bekannt als Ibn Nuhhas sagt in seinem bekannten Buch:
“Jihad ohne die Erlaubnis des Imam oder seines Stellvertreters ist makruh, aber nicht haram”.
["Mashari al-Ashwaq ila Masari al-Ushaq", 315]
Ein anderer maliki gelehrter Muhammad bin Ja’far al-Kattani sagt:
Die Fuqaha und Ulama sagen: Wenn die Feinde die Muslime angreifen oder ihre Armeen an der Grenze der Muslime versammeln und angreifen wollen, dann wird der Jihad fard ul-ayn auf die Einwohner und ihrem Führer. Es ist dann Pflicht für jeden alten und jungen Mann, für jeden freien und Sklaven selbst für die Frauen wenn sie fähig sind zu kämpfen. Und das kämpfen gegen die Feinde sollte nicht verzögert werden durch das beraten mit dem Imam oder das einholen seiner Erlaubnis, besonders wenn der Imam weiter weg ist [an-Nasiha, s: 77]
Ibn Qudamah al-Hanbali sagt:
Wenn die Feinde angreifen dann wird der jihad fard a-ayn und es ist die pflicht für jeden keiner darf davon ablassen. ["al-Mughni", 9/174]
Ibn Qudamah sagt weiter:
Abwesenheit von einem Imam darf den Jihad nicht hinauszögern, denn wenn er hinausgezögert wird geht der Vorteil verloren. Wenn sie die Beute dann zusammentragen sollen sie es entsprechend der Shariah aufteilen ["al-Mughni", 9/174]
Ibn Muflih sagte:
“Al-Qadi wurde gefragt: Ist es erlaubt bughat (Aufrührer,Unheilstifter) auch ohne einen Imam zu bekämpfen? Er sagte: Ja, denn es ist erlaubt für den Imam diese Leute zu bekämpfen, und dies bleibt bestehen selbst wenn kein Imam da ist ["al-Furu'", 6/154]
Es ist also erlaubt Muslime die Unheil im islamischen Land stiften auch ohne die Erlaubnis des Herrscher zu bekämpfen, dann ist es noch viel dringender Kuffar die in das Land eingedrungen sind zu bekämpfen, selbst wenn die Muslime keine islamische regierung haben.
Imam Ahmad rahimahullah sagte:
Wenn sie angst um sich selber und um ihre Kinder haben, dann ist nichts falsches daran zu kämpfen, noch bevor sie die Erlaubnis des Herscher haben. Aber sie sollten nicht ohne die Erlaubnis des Herscher kämpfen wenn sie nicht um sich selbst fürchten ["Masail Imam Ahmad", überliefert von seinem Sohn Abdullah, (286)]
Ibn Taymiyya - rahimahullah - sagte:
Das kämpfen um die heiligtümer des Diin zu beschützen ist eine Pflicht laut Konsens aller Gelehrten. Es gibt nichts wichtigeres nach dem Iman als die Feinde -die dem Diin und dem weltlichen Leben schaden- zu bekämpfen, und dafür gibt es keinerlei Bedingung. Sie sollten es verteidigen so lange sie können ["Fatawa al-Misriyya", 4/508]
Ein anderer großer Gelehrter Imam Ibn Hazm al-Andalusi - rahimahullah - sagte:
[9:123] O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.
Und Allah machte die Erlaubnis des Imam zu keiner Bedingung und wenn der Imam es verbietet gegen die feinde zu kämpfen, so wird der ungehorsam ihm gegenüber verpflichtend, die Leute sollten ihm nicht zuhören und gehorchen, denn er befiehlt eine ungehorsamkeit (gegenüber Allah).
Und Allah sagt:
[4:84] Kämpfe darum für Allahs Sache - du wirst für keinen verantwortlich gemacht außer für dich selbst
Diese Aussage bedeutet das jedem Muslim und jeder Seele der Jihad verordnet ist, selbst wenn er ganz allein kämpfen muss! ["al-Muhalla bil-Asar", 7/351 (issue: 964), Idara at-Tiba'a al-Muniriyya, Kairo 1352 (1933), Tahqiq: Ahmad Muhammad Shakir]
Ein anderer großer Gelehrte Imam al-Mawardi al-Shafi’i sagte:
Der Jihad der fard al-kifaya ist sollte von einem Imam geführt werden, doch für den jihad der fard al-ayn ist, ist dies keine Bedingung. ["al-Iqna' ", p: 175]
Und Imam Abd ar-Rahman bin hasan rahimahullah sagte in seiner Widerlegung gegen Ibn Nadhan:
Wo ist der beweis dafür das der jihad nicht wajib ist ohne einen Imam? Dies ist falsch und ein abweichen vom Weg der Gläubigen.
Es gibt reichllich Beweise im Quran der Sunnah und den Überlieferungen das gegen dieses Argument spricht. Es wäre selbst einem dummen Menschen klar allein wenn er die Geschichte von Abu Basir liest: Als er als Flüchtling zum Gesandten sas kam verlangten die Quraisch ihn zurück,, denn dies war eine bedingung vom Vertrag Hudaybiyya. Er tötete die muschrikin die ihn zurückholen wollten und flüchtete zur Küste. Dort griff er dann die Karawanen der Quraisch die von Shaam kamen an, er nahm von ihnen und tötete sie und dies tat er alles ohne den Propheten sas denn er sas hatte einen Friedensvertrag.(Diese Geschichte ist sehr lang) sagte also der Prophet sas zu ihm: Du hast einen fehler gemacht denn du hast keinen Imam mit dir? Nein sagte er nicht!
Der Shaykh Abd Allah al-Ghunaymaan wurde gefragt:
Ist es eine Bedingung vom offensiven oder deffensiven Jihad das ein Führer da ist? Imaam ‘Abd al-Rahmaan ibn Hasan erwähnte das dies keine Bedingung sei, kennst du irgendeinen Gelehrten der diese bedingung stellt?
Er antwortete:
Alhamdulillah
Es ist keine Bedingung das ein Führer da ist weder für den deffensiven Jihad noch für den offensiven. Im Hinblick auf den deffensiven jihad ist dies sehr klar, denn wenn die Feinde das Land angreifen wird es für jeden verpflichtend dies zu verteidigen. Dies wurde von den Fuqaha erwähnt denn dies ist eine persönliche Pflicht, die Aufgabe des Führer ist die Organisation. Wenn ein Führer da ist, dann ist das schön und gut, wenn kein Führer da ist, sind die Muslime trotzdem gezwungen zu kämpfen.
(Shaykh ‘Abd-Allaah al-Ghunaymaan,Q&A)
DritteShubha: Wenn der Jihad zur Fitnah führt dann soll man vom Jihad ablassen um die Fitnah zu vermeiden…
Sie sagen das Plätze wie Iraq, Afghanistan Plätze der Fitnah sind deshalb ist es dem Muslim nicht erlaubt dort hinzugehen. Er sollte sich vor der Fitnah schützen und wenn der Jihad selbst Fitnah verursacht dann sollte man den Jihad lassen. Sie sagen weiter das es viele Gruppen gibt die sich selbst untereinander bekämpfen und das ist eine große fitnah. Diese Behauptungen zeigen uns das die Usul, das Ziel und andere wichtige Punkte ihnen noch nicht klar geworden sind.
Wir sagen dazu folgendes:
1. Wenn die Gelehrten wissen das es muslimische Gruppen gibt die sich untereinander bekämpfen, dann ist es ihre Pflicht sie miteinander zu versöhnen. Oder haben sie etwa die Worte von Allah subhanahu wa teala vergessen:
[49:9] Und wenn zwei Parteien der Gläubigen einander bekämpfen, dann stiftet Frieden zwischen ihnen; wenn jedoch eine von ihnen sich gegen die andere vergeht, so bekämpft diejenige, die im Unrecht ist, bis sie sich Allahs Befehl fügt. Fügt sie sich, so stiftet in Gerechtigkeit Frieden zwischen ihnen und seid gerecht. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten.
Es ist ihre Pflicht eine Lösung dafür zu finden um es den Muslimen zu erleichtern. Doch anstatt diese Probleme aufzudecken sollten sie es vorziehen die Muslime dazu aufzurufen ihre Meinungsverschiedenheiten untereinander zu lassen in dieser harten Zeit! (Hier ist nur der Ikhtilaf gemeint in Sachen wo es auch ikhtilaf geben darf, nicht der Bidah ruf das wir uns mit den shia und anderen sekten vereinigen sollen)
2. Welche fitnah ist größer? Die Fitnah des Shirk und Kufr oder die fitnah unter Muslimen die vorkommen kann? (sogar unter den Sahaba ist dies vorgekommen)
Es ist so klar wie die Sonne am Himmel, dass die fitnah des shirk größer ist als die anderen fitan!
[2:191] Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten.
Und mit fitnah in dieser Ayat ist der shirk und kufr gemeint!
Dass wir zulassen das die Kuffar unsere Länder einnehmen ist deffinitiv schlimmer, als die fitnah die sich unter uns ereignet. la shakk…
Deshalb ist es nicht erlaubt diese fitnah als ausrede zu benutzen um vom Jihad fernzubleiben
[9:45] Nur die werden dich um Erlaubnis bitten, (dem Kampf fernzubleiben,) die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und deren Herzen voller Zweifel sind; und in ihrem Zweifel schwanken sie.
” Doch wenn ihnen der Kampf verordnet wurde, da fürchtete ein Teil von ihnen die Menschen wie in Furcht vor Allah oder mit noch größerer Furcht;
3. Ibn Taimiyya rahimahullah hat dies erklärt er sagt:
Denn amr bil-ma’ruf und nahy ‘anil-munkar und jihad auf dem Wege Allahs ist Drangsal und Anstrengung und wenn die Menschen damit konfrontiert werden wirst du manche sehen wie sie sich davon fernhalten von dieser fitnah (der sie auf diesem weg begegnet) in dem sie dass verlassen wozu Allah sie verpflichtet hat. Wie Allah über die Heuchler sagt:
[9:49] Und unter ihnen ist so mancher, der sagt: “Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe.” Hört! Ihre Probe hat sie ja schon ereilt. Und wahrlich, Dschahannam wird die Ungläubigen einschließen.
Und im tafsir ist erwähnt das diese ayat wegen al-Jad bin Qays offenbart wurde. Als der Prophet sas ihm befahl sich vorzubereiten für die Schlacht gegen die Römer, bemerkte er sas etwas und fragte ihn: Ist es wegen den Frauen der Römer? Er sagte darauf: Ya Rasulullah! Ich bin ein Mann der eine schwäche für Frauen hat und ich habe angst das ich in Versuchung falle wegen den römischen Frauen. Gib mir die Erlaubnis zurückzubleiben und setze mich nicht der Versuchung aus.
al-Jad hatte ein rotes Kamel. Es gibt eine Überlieferung über ihn: Jedem wurde vergeben ausser dem Besitzer des roten Kamels. Und Allah sandte die Ayat wegen ihm: Und unter ihnen ist so mancher, der sagt: “Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe.” Hört! Ihre Probe hat sie ja schon ereilt.
Er wollte also nicht dran teilnehmen um vor der Fitnah der Frauen sicher zu sein. Denn wenn er der versuchung verfällt ist er sündig und ihn erwartet eine Strafe. ….Das fernhalten vom Jihad und die schwäche des Iman und die Krankheit im Herz das ist selbst schon eine große Fitnah in der jemand gefallen ist. Wie kann man von einer kleinen Fitnah fernbleiben obwohl man doch schon selbst in eine eine große Fitnah gefallen ist?!
Und Allah sagt:
[8:39] Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.
Wer vom Jihad fernbleibt um sicher vor der fitnah zu sein, der ist schon in eine fitnah gefallen, aufgrund der zweifel in seinem Herzen, seinem üblen Verstand und sein fernbleiben vom Jihad wobei Allah ihm das doch befohlen hat! [Majmu al-Fatawa”, 28/165-167]