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Thema: Zitate

  1. #11
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    If as a philosopher one wishes to instruct oneself about what has taken place on the globe, one must first of all turn one’s eyes towards the East, the cradle of all arts, to which the West owes everything.

    Voltaire


  2. #12
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    Selam Aleykum,

    Der Westen eroberte die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen oder Werte oder seiner Religion (zu der sich nur wenige Angehörige anderer Kulturen bekehrten), sondern vielmehr durch seine Überlegenheit bei der Anwendung von organisierter Gewalt. Oftmals vergessen Westler diese Tatsache; Nichtwestler vergessen sie niemals.
    [Huntington, Samuel P.: Kampf der Kulturen, 2006/2007, S. 69 - 70.]


    Das Konzept einer "universalen Kultur" ist ein typisches Produkt des westlichen Kulturkreises. Im 19. Jahrhundert diente die Idee von der "Last des weißen Mannes" dazu, die Ausweitung der politischen und ökonomischen Dominanz des Westens auf nichtwestliche Gesellschaften zu rechtfertigen. Im ausgehenden 20. Jahrhundert dient das Konzept einer universalen Kultur dazu, die kulturelle Dominanz des Westens über andere Gesellschaften und die Notwendigkeit der Nachahmung westlicher Praktiken und Institutionen durch andere Gesellschaften zu rechtfertigen.
    [Huntington, Samuel P.: Kampf der Kulturen, 2006/2007, S. 93.]
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

    "Only blind people will integrate with the enemy"
    (Malcolm X)

  3. #13
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    Selam Aleykum,

    Die Funktionäre der französischen Verwaltung in Algerien, die sich die Zerstörung der Eigenart des Volkes vorgenommen haben und von der Regierung damit beauftragt sind, um jeden Preis die Auflösung derjenigen Existenzformen zu betreiben, die auch nur entfernt an nationales Selbstbewußtsein erinnern, richten heute ihre größten Anstrengungen auf die Funktion des Schleiers, der als das Statussymbol der Algerierin aufgefaßt wird.
    ... "Wenn wir die algerische Gesellschaft in ihrem inneren Zusammenhang, in den Grundfesten ihres Widerstandes treffen wollen, müssen wir zunächst die Frauen erobern; wir müssen sie hinter dem Schleier suchen, hinter dem sie sich verbergen, und in den Häusern, in denen sie der Mann versteckt“. Die Situation der Frau wird zum Leitmotiv der Aktion gewählt. … Der Okkupant will das Familienleben des Algeriers entschleiern; er häuft Verdächtigung auf Verdächtigung, vervielfacht die Anekdoten und erbauliche Exempel und versucht so, die Tradition und die Bräuche aufzubrechen. Gesellschaften für gegenseitige Hilfe und für die Solidarität mit den algerischen Frauen werden gegründet. Die Klagen werden organisiert. … Das ist die Zeit, in der eine ganze Technik des Eindrigens und der Unterwanderung entwickelt wird, in deren Verlauf sich Meuten von Sozialhelferinnen und Wohlfahrtsangestellten auf die arabischen Viertel in den Städten stürzen. … Auf die Propaganda folgen die praktischen Ratschläge. …

    Nach dem man die These aufgestellt hat, daß die Frau den Angelpunkt der algerischen Gesellschaft darstelle, richtet man alle Anstrengungen darauf, sie unter Kontrolle zu bringen. … Im Programm des Kolonialismus kommt der Frau die historische „Mission“ zu, den Algerier umzuwenden. Die Frau zu verwandeln, sie für die ausländischen Werte zu gewinnen, sie aus ihrem Status herauszureißen, bedeutet, eine reale Macht über den Mann zu erlangen und zugleich über die praktisch wirksamen Mittel zu verfügen, um die algerische Kultur umstürzen zu können.

    Die Zeichen des beim Kolonisierten zu beobachtenden Widerstandes müssen in Zusammenhang gebracht werden mit seiner Weigerung, sich zu assimilieren, und seinem Vorsatz, die eigenen – nationalen, kulturellen – Zielvorstellungen aufrechtzuerhalten. Als die Besatzungsmacht das Hauptaugenmerk ihrer psychologischen Aktion auf die Algerierinnen richtete, konnte sie natürlich ein paar unmittelbare Erfolge verzeichnen. Hier und dort komme es vor, daß man eine Algerierin „rettet“. Diese Musterfrauen laufen nun mit nacktem Gesicht und freiem Körper als Münzgeld in der europäischen Gesellschaft Algeriens um. Die Bekehrten steigen in der Achtung der europäischen Gesellschaft. Man beneidet sie; sie werden dem Wohlwollen der Behörden empfohlen. Die Vertreter der Besatzungsmacht fühlen sich nach jedem derartigen Erfolg in ihrer Auffassung bestärkt, daß die Algerierin die Einbruchstelle für die westliche Lebensform in die einheimische Gesellschaft bildet.
    Jeder abgelegte Schleier eröffnet den Kolonialisten bislang verschlossene Horizonte und zeigt ihnen Stück für Stück das entblößte algerische Fleisch. Die Aggressivität des Okkupanten und seine Hoffnung verzehnfachen sich mit jedem freigelegten Gesicht. Jede neuentschleierte Algerierin kündet den Okkupanten von einer algerischen Gesellschaft, deren Verteidigungssystem in der Auflösung begriffen und durchbrochen sind. Jeder abgelegte Schleier, jeder Körper, der sich von der traditionellen Fessel des Haik befreit, jedes Gesicht, das sich dem frechen und ungeduldigen Blick des Okkupanten darbietet, drückt auf negative Weise aus, daß Algerien beginnt, sich zu verleugnen, und daß es die Vergewaltigung durch den Kolonisator hinnimmt. …

    Die Algerier, sagte er, laden die Schuld auf sich, Schönheit zu verstecken. Wenn in einem Volk, meinte der Rechtsanwalt, Schönheit verborgen ist, so sei es verpflichtet, sie sehen zu lassen, sie vorzuzeigen. Äußerstenfalls, fügte er hinzu, müßte man es dazu zwingen. … Aber zugleich kristallisiert sich im Europäer die Aggressivität, wächst die Spannung der Gewalttätigkeit gegenüber den Algerierinnen. Diese Frau zu entschleiern heißt, die Schönheit offenkundig werden zu lassen, heißt, ihr Geheimnis zu entblößen, ihren Widerstand zu brechen, sie dem Abenteuer preiszugeben. In sehr verwickelter Weise erlebt der Europäer seine Beziehungen zur Algerierin, seinen Willen, sie sich gefügig, sie zu einem Objekt seines Besitzwillens zu machen.

    Eine Frau die sieht, ohne selbst gesehen zu werden, erzeugt im Kolonisator ein Gefühl der Ohnmacht. Es gibt keine Wechselbeziehung. Sie gibt sich nicht hin, verschenkt sich nicht, bietet sich nicht dar. … Der der Algerierin gegenübertretende Europäer dagegen will sehen. Er reagiert aggressiv vor dieser Einschränkung seiner Wahrnehmung.

    [Fanon, Frantz: Aspekte der Algerischen Revolution, 1969 S. 21 – 28.]
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

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  4. #14
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    Zitat Zitat von Alma'i Beitrag anzeigen





    Bezüglich Demokratie:

    "Der Feigen waren mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen - Mehrheit setzte durch." - Friedrich Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua II, 5 / Fiesco


    "Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet." - Friedrich Schiller, Demetrius (I), Der Reichstag zu Krakau


    "Nichts ist widerwärtiger als die Majorität; denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich anpassen, aus Schwachen, die sich angleichen, und der Masse, die nachtrollt, ohne im mindesten zu wissen, was sie will." - Johann Wolfgang von Goethe: Maximen und Reflexionen 604, Sprüche in Prosa: Über Naturwissenschaft 4


    "Die Majorität hat viele Herzen, aber ein Herz hat sie nicht." - Otto von Bismarck, Rede im Deutschen Reichstag, 12. Juni 1882
    Selam Aleykum,

    Demokratie ist die Kunst, die Menschen so zu bescheissen, dass sie das Gefühl haben, sie hätten sich das schon immer gewünscht

    wasalama
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

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  5. #15
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    Selam Aleykum,

    „O ihr Gläubigen, wisset, dass es im Islam keine Nationen gibt. Unser überaus großmütiger Prophet und Herr hat gesagt: ‚Wer die Spaltung in Stämme betreibt, gehört nicht zu uns.‘
    Sollten einige von euch sich auf ihr Arabertum, einige auf ihr Albanertum, einige auf ihr Türkentum und wieder andere auf ihr Kurdentum berufen; und solltet ihr die Glaubensbrüderschaft vernachlässigen, die euch doch mit dem festesten aller Bande verbunden hat, dann gnade uns allen Gott!“

    (Mehmet Akif, 1912; Sebilürreşâd)
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
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  6. #16
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    Selam Aleykum,

    Die Beschuldigung, ein Räuber oder Terrorist zu sein, hat heute nicht mehr die abschätzige Bedeutung, die ihr früher anhaftete. Sie hat ein neues Gewand, neue Farben erhalten, sie erschreckt nicht mehr, sie ist nicht mehr abfällig, im Gegenteil: sie ist geradezu zu einer Attraktion geworden. Ein Räuber und Terrorist zu sein, ist eine Eigenschaft, die jeden ehrlichen Menschen ehrt,denn sie bezeichnet genau die würdige Einstellung des Revolutionärs, der bewaffnet gegen die schändliche Militärdiktatur und ihre Ungeheuerlichkeiten kämpft.

    [Carlos Marighella: Handbuch des Stadtguerillero; aus "Zerschlagt die Wohlstandsinseln der Dritten Welt"]

    wsalama
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

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  7. #17
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    As-Selam Aleykum,

    "V: "Das Gebäude ist ein Symbol, ebenso wie der Akt es zu zerstören! Menschen verleihen Symbolen Macht. Für sich betrachtet ist ein Symbol bedeutungslos, doch wenn genügend Menschen dahinterstehen, kann die Sprengung eines Gebäudes die Welt verändern!""
    (V wie Vendetta)

    wsalama
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
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    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
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    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
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  8. #18
    Erweitertes Mitglied Avatar von T._al_A.
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    Klassischer Islam, nach Quran und Sunnah nach dem Verständnis der Salaf As Salih
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    "Überhaupt ist zu beobachten, daß die verführerische westliche Lebensart mit ihrem gepflegten Hedonismus und materialistisch praktizierten Atheismus bei den Kindern muslimischer Einwanderer innerhalb weniger Jahre schafft, was christlichen Missionaren über Jahrzehnte nicht gelungen war: junge Muslime ihrer Religion zu entfremden und ihnen diese als Fortschrittshemmnis erscheinen zu lassen." - Murad Wilfried Hofmann - Der Islam als Alternative. München, 1992



  9. #19
    BodenDerEhre2011
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    Ein Bruder bat mich das hier zu posten:

    Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.
    Autor ist unbekannt, falls ihn jemand kennt, so kann er ihn inscha Allah posten.
    Geändert von BodenDerEhre2011 (11.04.2012 um 21:47 Uhr)

  10. #20
    BodenDerEhre2011
    Nicht registriert

    Von einem der geehrten Brüder:

    Für Zitate:

    Es gibt zwei Formen der Reinheit. Während die meisten Muslime bei der zweitrangigen Form der Reinheit völlig übertreiben, vernachlässigen sie die erstrangige Form dermaßen, bis sie gänzlich verschwunden ist. Die erstrangige Form der Reinheit ist die Reinheit des Herzens von der Götzendienerei und dem Hass und dem Groll gegenüber den Muslimen.

    Die zweitrangige Form ist die spürbare Reinheit des Kör
    pers auf Grund des im Körpers gegenwärtigen Zustandes, der es verwehrt das Gebet zu verrichten, oder auch auf Grund einer Unreinheit auf dem Körper oder der Kleidung der Person. Ist es nicht der Gesandte Allāhs (Segen und Heil auf ihm) gewesen, der sagte: "Das erste, wozu du sie aufrufen sollst ist, dass sie bezeugen, dass niemand das Recht hat angebetet zu werden, außer Allāh, und dass Muḥammad Sein Gesandter ist."? Denn die wahre Bedeutung des Islām ist, dass man Sich Allāh gänzlich und vollkommen hingibt, sodass man niemand anderes anbetet, dass man Ihm alleinig gehorcht, sodass man niemand anderes gehorcht, und dass man sich mit den Muslimen verbünden und verbrüdern und von den Götzendienern lossagen muss? Gewiss, der Islām eines Menschen wird nicht eher gültig, bis man sich der wahren Bedeutung des Islām fügt und sich nicht mit irgendwelchen Wunschgedanken begnügt, während man behauptet, dass das Herz im Glanze des Imān erblüht, aber in Wahrheit der Körper mit all seinen Gliedmaßen im Feuer der Widersprüchlichkeit, der Ungehorsamkeit und des Unglaubens verglüht.

    Der Schreiber ist: Abu Ishaq Al-Hanbali

    Geändert von BodenDerEhre2011 (11.04.2012 um 23:02 Uhr)

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