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Thema: Zitate

  1. #1
    Erweitertes Mitglied Avatar von Alma'i
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    Zitate





    Da ich keinen gleichnamigen Thread finden konnte, starte ich hiermit den Thread, indem interessante Zitate gesammelt werden können. Ganz gleich von wem und zu welchem Thema.

    Bezüglich Demokratie:

    "Der Feigen waren mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen - Mehrheit setzte durch." - Friedrich Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua II, 5 / Fiesco


    "Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet." - Friedrich Schiller, Demetrius (I), Der Reichstag zu Krakau


    "Nichts ist widerwärtiger als die Majorität; denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich anpassen, aus Schwachen, die sich angleichen, und der Masse, die nachtrollt, ohne im mindesten zu wissen, was sie will." - Johann Wolfgang von Goethe: Maximen und Reflexionen 604, Sprüche in Prosa: Über Naturwissenschaft 4


    "Die Majorität hat viele Herzen, aber ein Herz hat sie nicht." - Otto von Bismarck, Rede im Deutschen Reichstag, 12. Juni 1882
    Geändert von Alma'i (12.01.2012 um 18:20 Uhr)

    أَرى أُمَّتي لا يُشرِعونَ إِلى العِدا * رِماحَهُمُ وَالدِّينُ واهي الدَّعائِمِ
    أَتَهويمَةً في ظِلِّ أَمنٍ وَغِبطَةٍ * وَعَيشٍ كَنُّوارِ الخَميلَةِ ناعِمِ؟!


    :“Der von Allah am meisten gehaßte Mensch ist der unverschämt Streitsüchtige”
    (Bukhari)



    Er sieht ein Stäubchen im Auge seines Bruders, aber sieht nicht die Verstümmelung in seinem (eigenen) Auge.






  2. #2
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    "In fact, the allegation of a new anti-Semitism is neither new nor about anti-Semitism. Whenever Israel comes under renewed international pressure to withdraw from occupied territories, its apologists mount yet another meticulously orchestrated media extravaganza alleg ing that the world is awash in anti-Semitism. This shameless exploitation of anti-Semitism delegitimizes criticism of Israel, makes Jews rather than Palestinians the victims, and puts the onus on the Arab world to rid itself of anti-Semitism rather than on Israel to rid itself of the Occupied Territories."
    (Norman G. Finkelstein, "Beyond Chutzpah: On the Misuse of Anti-Semitism and the Abuse of History", University of California Press, p. 16)

    "I want to live among Muslims for a good long time, especially where their faith is most devout: in this way I expect to hone my appraisement and my eye for all that is European."
    (Friedrich Nietzsche, 13 March 1881; [Nietzsche (1986b) Vol. 6, p. 68. Quoted in Safranski (2002) p. 219] quoted from: Roy Jackson, "Nietzsche and Islam", Routledge, 2007, p.16)
    Geändert von submission (12.01.2012 um 19:59 Uhr)

  3. #3
    Erweitertes Mitglied Avatar von Mohammed Isa
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    Selam Aleykum,

    Das Christenthum hat uns um die Ernte der antiken Cultur gebracht, es hat uns später wieder um die Ernte der I s l a m - Cultur gebracht. Die wunderbare maurische Cultur-Welt Spaniens, u n s im Grunde verwandter, zu Sinn und Geschmack redender als Rom und Griechenland, wurden n i e d e r g e t r e t e n ...(Nietzsche; "Der Antichrist")

    "Seit Jahrhunderten hat der Westen viele Mythen hervorgebracht, und der größte ist derjenige, dass der Westen die wahre Zivilisation sei, während Nichtwestler Wilde seien."
    Kishore Mahbubani: Die Rückkehr Asiens. Das Ende der westlichen Dominanz, S. 147.

    "Immer wenn ich eine Religion sehe, die mich nicht für mein Volk kämpfen lassen will, sage ich: zur Hölle mit dieser Religion, deshalb bin ich ein Muslim."
    (Malcolm X)



    wsalama
    Geändert von Mohammed Isa (12.01.2012 um 20:33 Uhr)
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

    "Only blind people will integrate with the enemy"
    (Malcolm X)

  4. #4
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    Selam Aleykum,

    Eine Zusammenfassung seines Schlußwortes:

    Los, meine Kampfgefährten, es ist besser, wenn wir uns sofort entschließen, den Kurs zu ändern. Die große Nacht, in der wir versunken waren, müssen wir abschütteln und hinter uns lassen. Der neue Tag, der sich schon am Horizont zeigt, muß uns standhaft, aufgeweckt und entschlossen antreffen.

    ... Verlieren wir keine Zeit mit sterilen Litaneien oder ekelhafter Nachäfferei. Verlassen wir dieses Europa, das nicht aufhört, vom Menschen zu reden, und ihn dabei niedermetzelt, wo es ihn trifft, an allen Ecken seiner eigenen Straßen, an allen Ecken der Welt.

    Ganze Jahrhunderte lang hat Europa nun schon den Fortschritt bei anderen Menschen aufgehalten und sie für seine Zwecke und zu seinem Ruhm unterjocht; ganze Jahrhunderte hat es im Namen seines angeblichen "geistigen Abenteuers' fast die gesamte Menschheit erstickt. Seht, wie es heute zwischen der atomaren und der geistigen Auflösung hin und her schwankt. ...
    Wir können heute alles tun, vorausgesetzt, daß wir nicht Europa nachäffen, vorausgesetzt, daß wir nicht von der Begierde besessen sind, Europa einzuholen. ...
    Entschließen wir uns, Europa nicht zu imitieren ...

    Wir haben es nicht mehr zu fürchten, hören wir also auf, es zu beneiden. ...
    Also, meine Kampfgefährten, zahlen wir Europa nicht Tribut, indem wir Staaten, Institutionen und Gesellschaften gründen, die von ihm inspiriert sind.
    Die Menschheit erwartet etwas anderes als diese fratzenhafte und obszöne Nachahmung.

    – Frantz Fanon 1961, Die Verdammten dieser Erde
    Geändert von Mohammed Isa (12.01.2012 um 20:39 Uhr)
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

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  5. #5
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    Selam Aleykum,

    Jamal ‘Abdel Nasser ließ verkünden, dass Qutb begnadigt würde, falls er sich von dem, was er bislang sagte und tat, distanziere und es für falsch erkläre und sich bei dem Präsidenten Nasser entschuldige.
    Sayyid Qutb (rahimah-Allāh) gab folgende Antwort:

    „Falls ich mit dem Befehl des Rechts erhängt werde, weil ich die
    Todesstrafe gerechterweise verdiene, so ist es rechtlos zu
    widersprechen. Falls ich der Ungerechtigkeit der Falschheit geopfert
    werde, so werde ich mich nicht soweit erniedrigen, als dass ich den
    Unglauben um Entschuldigung bitte.“


    Der Shaikh des Islam Ibn Taimiah, möge Allah Sich seiner erbarmen, sagte:
    "Und das Verwunderliche bei einem Volk ist, dass sie behaupten, den Shara' mit ihren unvollkommenen Verständern und ihren unnützlichen Analogieschlüssen zu unterstützen. Als Resultat dessen ermutigten sich die Atheisten, die Feinden der Religion. So haben sie weder den Islam unterstützt, noch haben sie die Feinde zerstört."
    [Majmou' al-Fatawa (9/253)]

    Und an diejenigen, die Ibn Taimiah (r.a.) vorwerfen, dass dieser die Muslime willkürlich zu ungläubigen Apostaten erklären:
    "Deswegen erklärten die Leute des Wissens und der Sunnah nicht ihre Widersacher zu Ungläubigen, und wenn dieser Widersacher sie zu Ungläubigen erklären würde. Denn der Unglaube ist ein islamisches Urteil. So steht es dem Menschen nicht zu, dass er mit deresgleichen straft. Wer dich nun belügt und mit deiner Familie Unzucht begeht, so darfst du ihn nicht belügen oder mit dessen Familie Unzucht begehen, weil der Unglaube und die Unzucht eine von Allah, den Erhabenen, verbotene Sache ist. So ist auch der Takfir (= das Erklären eines Menschen zum Ungläubigen) ein Recht Allahs. Es wird niemand zum Ungläubigen erklärt, außer den Allah und Sein Gesandter zum Ungläubigen erklärten."
    [Minhaj as-Sunnah (4/543-544)]

    "Was könnten meine Feinde mir antun?

    Das Paradies ist in meinem Herzen, wohin ich auch gehe folgt es mir, unzertrennlich.

    Das Gefängnis ist ein Ort der Ruhe,

    die Hinrichtung ist eine Gelegenheit für Allah zu sterben,

    und die Ausweisung aus meinem Land ist eine Gelegenheit die Welt zu bereisen."


    (Shaikh ul Islaam Ibn Taymiyyah)

    Düşmanlarım bana ne yapabilir ki?
    Benim cennetim kalbimde, bahçem de göğsümdedir.
    Nereye gidersem, o, benden ayrılmaz, benimle beraberdir.
    Hapse atılmam, halvet;
    Öldürülmem, şehadet;
    Sürgünüm ise seyahattir.



    wsalam
    Geändert von Mohammed Isa (12.01.2012 um 20:49 Uhr)
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
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  6. #6
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    Selam Aleykum,

    Ich hatte das Buch "Islam am Scheideweg" von Muhammad Asad empfohlen und möchte hier ein Zitat aus dem genannten Werk posten ...

    Selam Aleykum

    "Immer wieder muss wiederholt werden, dass es nur eine nützliche Sache
    gibt, die der Muslim vom Westen lernen kann: nämlich die
    genauen Wissenschaften in all ihren Formen. Diese
    Notwendigkeit, Wissenschaft von außen zu lernen, sollte
    einen Muslim nicht zur Annahme verleiten, die westliche
    Zivilisation sei gegenüber seiner eigenen überlegen –
    andernfalls versteht er nicht, wofür der Islam steht. Die
    Überlegenheit einer Kultur oder Zivilisation besteht nicht im
    größeren materiellem Wissen (obwohl äußerst
    erstrebenswert), sondern in ihrer ethischen Kraft; in ihren
    größeren Möglichkeiten, alle Perspektiven des menschlichen
    Lebens darzulegen und zu koordinieren. Und in dieser
    Hinsicht übertrifft der Islam jede andere Kultur. Wir müssen
    nur seinen Regeln folgen, um das Höchste zu erreichen,
    wozu Menschen fähig sind. Aber wir können und dürfen die
    westliche Zivilisation nicht nachahmen, wenn wir die
    Wahrung und Wiederbelebung der Werte des Islam
    wünschen. Das Übel, das der geistige Einfluss dieser
    Zivilisation im Körper des Islam verursacht, ist weit größer
    als der materielle Vorteil, den er möglicherweise verleihen
    kann.
    Wenn Muslime in der Vergangenheit die wissenschaftliche
    Forschung vernachlässigt hatten, können sie nun nicht darauf
    hoffen, diesen Fehler aufzuheben, indem sie die westliche
    Gelehrsamkeit uneingeschränkt anerkennen. All unsere
    wissenschaftliche Rückständigkeit und unsere Armut stehen
    in keinem Vergleich zum tödlichen Effekt, den eine blinde
    Befolgung der westlichen Bildungsstandards auf die
    Religiosität der muslimischen Welt haben würde. Wenn wir
    die Realität des Islam als Kultur wahren wollen, müssen wir
    sie vor der geistigen Atmosphäre der westlichen Zivilisation
    schützen, die dabei ist, unsere Gesellschaft und unsere Werte
    zu erobern. Durch Nachahmung der Sitten und Lebensweise
    des Westens werden die Muslime langsam gezwungen, die
    westliche Anschauung anzunehmen: denn die Nachahmung
    einer äußeren Erscheinung führt nach und nach zu einer
    entsprechenden Assimilation der Weltsicht, die für diese
    Erscheinung verantwortlich ist."

    "DIE Nachahmung der westlichen Lebensweise von Muslime
    – individuell und sozial –ist zweifellos die größte Gefahr der
    Existenz, oder besser: der Wiederbelebung der islamischen
    Zivilisation."


    _ _ _ _

    „Es ist im Westen durchaus üblich, Schimpansen menschliche Kleider anzuziehen, entweder um Kinder bei einem Zoobesuch zu erheitern oder um für gewisse Produkte im Fernsehen zu werben, und die Erzeugnisse moderner westlicher Schneiderkunst stehen Affen sehr gut; sie stehen Menschen weniger gut und sehen völlig albern an Muslimen beim Gebet aus; sie sind jedoch das Markenzeichen der „Zivilisation“ und werden als solches getragen.
    Ein Soldat weiß, dass er wirklich in der Armee ist, wenn er seine Uniform anzieht, und ein Mönch ist sich seiner Berufung sicher, wenn er sein Ordensgewand anlegt; sowohl Kemal Atatürk als auch Mao Tse Tung begannen, als sie vollständig mit der Vergangenheit brechen und eine neue Art Türken und eine neue Art Chinesen schaffen wollten, damit, den Kleidungsstil ihrer Völker zu ändern, und es ist interessant zu beobachten, wie schnell katholische Priester säkulare Kleidung anlegen, wenn sie das Vertrauen in ihre priesterliche Funktion verlieren.

    Diejenigen, die sich für kluge Affen halten, werden sich wie kluge Affen anziehen, während diejenigen, die glauben, „Statthalter Allahs auf Erden“ zu sein, sich auch entsprechend kleiden werden.“

    [(Hassan Abdul Hakeem) Charles Le Gai Eaton, Der Islam und die Bestimmung des Menschen, S.384.] Das Buch würde ich nicht weiterempfehlen.

    „Der traditionelle Muslim schreibt mit Autorität und Überzeugung, aber er weiß nicht, wie er die Fragen beantworten soll, die das westliche Denken im religiösen Zusammenhang beherrschen. Diese Fragen erscheinen ihm unnötig, wenn nicht geradezu blasphemisch, und er hat im tiefsten Grunde seines Herzens das Gefühl, sich eine überflüssige Aufgabe gestellt zu haben. Die Wahrheit des Koran ist für ihn selbst so zwingend und so selbstverständlich, dass, wenn nicht sie den Ungläubigen überzeugt, seine armseligen Bemühungen es schon gar nicht können.

    Meistens sind es jedoch jene Muslime, die die moderne Bildungs-Maschine des Westens durchlaufen haben, die dann die im Westen zirkulierenden Bücher schreiben. Die Werke, die sie im späten 19. und frühen 20 Jahrhundert herausbrachten, kann man jetzt nicht mehr lesen, ohne peinlich berührt zu sein. Diese Männer waren die „Uncle Toms“ des Islam. Ihre Verteidigung der Religion musste, wie sie meinten, auf dem Beweis beruhen, dass sie nichts enthielt, was sich nicht mit den besten gerade modischen Gedankenströmungen verbinden ließ und völlig mit den moralischen und philosophischen Normen der europäischen Zivilisation übereinstimmte. Sie durchstöberten die Bibliotheken auf der Suche nach vorteilhaften Bemerkungen über den Islam in den Werken der „großen Philosophen“ (wie z.B. H.G. Wells), mussten sich jedoch oft begnügen, längst vergessene Journalisten zu zitieren, die einmal ein gutes Wort für den Propheten oder die Muslime als solche gefunden hatten. Der Gedanke, dass die von ihnen so blind bewunderte Zivilisation aus islamischer Sicht auf radikale Kritik stoßen könnte, schien ihnen kaum in den Sinn zu kommen.

    Die Situation hat sich in den letzten Jahren verändert, obwohl die „Uncle Toms“ noch immer unter uns sind (nur leicht kaschiert als Modernisten).“

    [(Hassan Abdul Hakeem) Charles Le Gai Eaton, Der Islam und die Bestimmung des Menschen, S.29.] Das Buch würde ich nicht weiterempfehlen.

    „Die westlichen Werte sind noch immer der Standard, nach dem alle beurteilt werden, und die meisten nehmen es hin, so beurteilt zu werden. Viel von dem Selbstvertrauen, das es dem Sahib einer früheren Generation ermöglichte, nur mit einem Offizierstöckchen in der Hand einen haufen von Eingeborenen in Zucht zu halten, ist noch immer vorhanden, da als selbstverständlich angenommen wird, dass der Rest der Welt nach den Regeln spielen muss, die von der westlichen Zivilisation aufgestellt wurden; Regeln, die das Produkt der europäischen Geschichte sind. Die europäischen Mächte sind eine kleine Minderheit in den Vereinten Nationen aber ein Blick auf die Charta dieser Organisation genügt, um zu zeigen, dass sie auch nicht ein Prinzip enthält, das aus einer anderen Quelle kommt, und das gleiche gilt für das Völkerrecht, wie es gegenwärtig verstanden wird.

    Die Meinungen, Vorurteile und moralischen Prinzipien der früheren Kolonialherren sind ebenso mächtig geblieben wie es die europäischen Waffen in der Vergangenheit waren, und der einzige Ausbruch, der unternommen wurde, endete in einer Sackgasse: der jüdisch-europäischen Doktrin – oder Pseudo-Religion – des Marxismus mit ihrer Mischung aus christlicher Häresien, judäischen messianischen Träumen und zweifelhafter Wissenschaft.“

    [(Hassan Abdul Hakeem) Charles Le Gai Eaton, Der Islam und die Bestimmung des Menschen, S.49.] Das Buch würde ich nicht weiterempfehlen.
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

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  7. #7
    Erweitertes Mitglied Avatar von Mohammed Isa
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    Selam Aleykum,
    Ali: "Hasan? Hasan? Bist du wach? ... Hasan, Warum haben die Männer heute gestritten?"
    Hasan:"Ali, wie heissen die Leute die nebenan wohnen?"
    Ali:"Collmann"
    Hasan:"Was wäre wenn die Collmanns zu dir nach Hause kommen und dir sagen:"Du wirst jetzt ausziehen. Wir wohnen jetzt hier. Du kannst absofort im Garten schlafen."
    Ali:"Das würden sie nicht tun. Mein Dad lässt das nicht zu."
    Hasan:"Sie kämen mit der Polizei und mit Waffen. Was würdest du tun?"
    Ali:"Aber sie haben doch schon ein Haus"
    Hasan:" Das spielt für sie keine Rolle. Sie wollen das hier. Eines Tages kommen sie wieder und sagen dir das du auch im Garten nicht mehr bleiben kannst, weil sie Öl auf deinem Grundstück fanden. Das ist sehr wertvoll. Und das wollen Sie. Was würdest du tun?"
    Ali:"Ich versteh nicht. Irgendjemand muss sie doch aufhalten."
    Hasan:"Die Collmanns kennen den Bürgermeister und der hat ein Gesetz verabschiedet in dem steht das sie tun können was sie wollen. Was würdest du machen Ali?"
    Ali:"Ich würde kämpfen."
    Hasan:"Genau. ... Das ist es was sie mit unseren Brüdern und Schwestern auf der Welt machen. Und mit kleinen Jungs wie dir. Mit Familien. Auch mit deiner Familie.
    Ali:" Hast du dein Haus an jemanden verloren?"
    Hasan:"Nein. Wenn du ein Muslim bist, ein echter, ein guter Muslim dann betrifft es auch dich was deinem Bruder passiert. Das sind die Regeln des Islam. Wenn einer meiner Brüder irgendwo auf der Welt leidet dann leide ich auch.
    Ali:"Aha."
    Hasan:"Ok. Und jetzt sei ein guter Junge und schlaf."

    (Szene aus dem Film "The War Within")


    wsalama
    Geändert von Mohammed Isa (12.01.2012 um 20:56 Uhr)
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

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  8. #8
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    Almansor:
    Wir hörten daß der furchtbare Ximenes,
    Inmitten auf dem Markte, zu Granada -
    Mir starrt die Zung im Munde - den Koran
    In eines Scheiterhaufens Flamme warf!
    Hassan:
    Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher
    Verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

    (Heinrich Heine, Almansor - Eine Tragödie in: Tragödien, nebst einem lyrischen Intermezzo, 1823)

  9. #9
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    Selam Aleykum,
    Ich hatte das damals auf die schnelle übersetzt ...

    Das ist eine grobe Wiedergabe des Links.

    "You fight for prostitutes - We fight for Allah..."
    http://kavkaz-jihad.blogspot.com/201...fight-for.html


    An einem Institut in Moskau hielt Stepan Vasilienko einen Vortrag zum Jihad im Kaukasus mit dem Titel „ Intellectual discourse of the Wahhabi underground in the North Caucasus“ (Intellektueller Diskurs über den wahabitischen Untergrund im Nordkaukasus).
    Auf diesen Beitrag antwortete Aleksandr Dugin, ein bekannter Feind der Mujahideen. Er berichtet von einer Geschichte die ihm ein russischer General des FSB erzählte.

    Dugin sagt sinngemäß …

    Weisst du, ich werde dir eine Geschichte erzählen die ich für angebracht halte. Einer der Anführer der zweiten Tschetschenischen Kampagne, ein General des FSB, erzählte mir eine interessante Geschichte, welche mir sehr wichtig erscheint. Ein Ereignis aus seinem Leben. Während des zweiten Tschetschenien Krieges, nahmen seine Soldaten einen „Wahhabiten“ gefangen. Er war alleine und es gelang ihnen, ihn zu schnappen. Sie fingen an ihn zusammenzuschlagen. Sie schliegen ihn so, dass er schwere Verletzungen davon trug. Sie beschädigten seine vitalen Organe immens. Er war eigentlich verkrüppelt.

    Er lag dort, in seinem Blut, fast ohne Beine, vollständig gebrochen.
    Der FSB General schaute in seine Augen und in den Augen des Mujahids sah er absolute Gelassenheit. Dann sagte der General zu ihm: „Was für ein Bastard, prahlt mit seinen …“, der Mujahid machte eine Geste mit seiner Hand und ergriff den Stiefel des Generals, seine Augen waren immernoch absolute Gelassen und er sprach weich:

    “Warum kämpfst du?“, sogar in dieser Position fragte er ihn dies. „Du kämpfst für die Nachtclubs, für die russischen Prostituierten, die an der Straße entlang stehen, du kämpfst für die Möglichkeit in Europa Geschirr zu waschen, für irgendwelche Menschenrechte, während wir für Allah kämpfen, für absolute Werte, und du kannst meinem Körper antun was du willst, doch du kannst nichts gegen mein Geist tun.“ Und er fing an laut zu lachen, einer (unter den Feinden) schlug ihn. Der General war vollkommen geschockt. Er ging um sich einen Kaffee zu holen nach dem er den Mujahid seinen Männern überließ.

    Plötzlich hörte er Schüsse. Er rannte raus und sah eine verblüffende Sache. Der Mujahid hatte in einen Augeblick der Unaufmerksamkeit genutzt und schnappte sich eine automatische Waffe und schoss auf sie. Er hatte gerade ein Auto bestiegen um zu entkommen, da erschoss der General den Mujahid.

    Der General war von seiner vitalen Energie absolut überwältigt. Und dann dachte er über seine eigenen Werte nach, er realisierte das dies keine PR war, noch Dokkka Umarovs Propaganda, keine Demonstration, noch amerikanisches Geld, es war nicht was wir dachten. Es war die Realität.
    Dies war kein einzelner Held, sondern die Demonstration über die voherrschende Eigenschaften der Mujahideen und unserer Eigenschaften.

    http://www.ahlu-sunnah.com/threads/2...l=1#post411760

    wsalam
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    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
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  10. #10
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    "In this book the reader will find nothing about the Investiture Conflict, the Thirty Years War or the Treaty of Westphalia. While the Italian merchant communes are discussed, they are at all times revealed as derivative of the wider innovative developments pioneered in the Eastern-led global economy. The European Renaissance and scientific revolution are considered more from the perspective of the Islamic Middle East and North Africa than Tuscany. Da Vinci, Ficino and Copernicus kneel before the likes of al-Shatir, al-Khwarizmi and al-Tusi. Vasco da Gama fades into the mention of Elizabeth I, Oliver Cromwell and Queen Victoria. Louis XIV and Frederick the Great appear only to beg to be excused. For the majority of the period discussed in this book, Madrid, Lisbon, London and Venice are all provincial backwaters of Baghdad, Cairo, Canton and Calicut. London’s Great Exhibition turns out to be hubris, given that Britain’s industrialisation is but the final stage of the transmission of the much earlier inventions pioneered in China. And the processes of state-led, militarised industrialisation and protectionism are discussed and applied, but in the context of Britain rather than Meiji Japan. Last but by no means least, in place of Germany’s ‘late industrialisation’ the reader will be treated to a discussion of Tokugawa Japan’s ‘early development’. In general the reader will learn much more about the East – especially the Islamic Middle East, North Africa, India, South-east Asia, Japan and above all China – though in so doing will learn new things about the West and its origins."

    aus: John M. Hobson, The Eastern Origin of Western Civilization, Cambridge University Press, 2004, pp. xi

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