Mythen der Allgemeinheit über den Aberglauben
Frage (Nr. 97221):
Ich würde gern das Urteil über das Glauben an Aberglauben wissen. Wenn z. B. Leute jemand anderen mit Wasser bespritzen und glauben, dies würde eine Spaltung zwischen ihnen verursachen, oder wenn andere denken, es würde zu Hause Familienprobleme schaffen, wenn man grundlos eine Schere öffnet und schließt.
Antwort:
Alles Lob gebührt Allāh.
Erstens:
Diese Geschichten – sowie viele andere – fallen in die Kategorie des Aberglaubens, der im Islam verboten ist. Es gibt bei den Menschen keine Grenze für solche Erfindungen – einige betrachten bestimmte Dinge als schlechtes Omen, wie z. B. das Sehen einer Eule oder einer schwarzen Katze, andere betrachten das Hören bestimmter Dinge als schlechtes Omen, wie z. B. das Geräusch einer Eule oder Krähe. Sie betrachten sogar Verse aus dem Buche Allāhs als Omen, wenn sie es im Mushaf sehen oder beim Vorlesen hören, wie z. B. einen Vers, der von Warnung oder Strafe handelt. Einige von ihnen betrachten Zahlen wie die 13 als unglückbringend oder bestimmte Zeiten als unglückbringende Zeiten, wie z. B. den Mittwoch oder den Monat Schauwāl für denjenigen, der heiraten möchte. Einige betrachten bestimmte Orte als unglückbringend, wie z. B. wenn dort ein Verbrechen geschah, oder sie betrachten bestimmte Arten von Menschen als schlechtes Omen, wie z. B. einen Lahmen oder Blinden oder Arme und Bedürftige
Es wurde von Anas ibn Mālik (möge Allāh mit ihm zufrieden sein) berichtet, dass der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Es gibt kein `Adwa (Übertragung infektiöser Krankheiten ohne Allāhs Erlaubnis) und kein Tiyarah (abergläubischer Glaube an Vogelzeichen), doch ich mag Optimismus.“ Sie fragten: „Was ist Optimismus?“ Er antwortete: „Ein gutes Wort.“ (al-Bukhāri #5776; Muslim #2224)
Es wurde berichtet, dass `Abd-Allāh ibn Mas`ūd sagte: Der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Tiyarah ist Schirk.“ (al-Tirmidhi #1614; Abu Dawūd #3910; ibn Mājah #3538; von al-Albāni in Sahīh Abi Dawūd als sahīh eingestuft)
Scheikh Muhammad ibn Sālih al-`Uthaymīn (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Das Wort Tiyarah ist von dem Wort Tatayyur abgeleitet, was sich auf Aberglauben wegen etwas Sicht- oder Hörbarem bezieht oder auf Aberglauben wegen irgendetwas, sei es etwas Sicht- oder Hörbares, oder auf eine Zeit oder einen Ort. Dies ist umfassender, da es Dinge mit beinhaltet, die nicht seh- oder hörbar sind, wie z. B. Aberglauben bezüglich bestimmter Zeiten.
Das Grundprinzip von Tatayyur ist Pessimismus, doch es wird Bezug genommen auf Vögel (Tayr), da die meisten Aberglauben der Araber mit Vögeln zu tun haben. Die allgemeine Definition ist Aberglauben, der auf etwas basiert, was gesehen, gehört oder gewusst wurde.
Die Araber pflegten bestimmte Vögel, Zeiten und Personen als unglückbringend zu betrachten und dies ist Schirk, wie der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) es sagte.
Wenn jemand dem Aberglauben die Tür öffnet, wird die Welt ein schwerer Aufenthalt für ihn und er wird sich in allem ein schlechtes Vorzeichen einbilden. Es gibt sogar Leute, die es für ein schlechtes Omen halten, wenn sie morgens aufstehen, herausgehen und einen Mann treffen, der nur ein Auge hat, und sie sagen: „Heute ist ein schlechter Tag“, sodass sie vielleicht ihr Geschäft schließen und nichts kaufen oder verkaufen – Allāh bewahre. Einige von ihnen betrachten den Mittwoch als unglückbringend und sagen, dass es ein Tag schlechter Zeichen und des Unglücks ist, und andere von ihnen betrachten den Monat Schauwāl als unglückbringend, insbesondere für Hochzeiten. Der Fall von `Ā’ischah zeigt, dass dieser Aberglaube falsch ist, denn der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) heiratete sie im Schauwāl und vollzog die Ehe mit ihr im Schauwāl. Deshalb pflegte sie zu sagen: „Und wer von euch war ihm lieber als ich?“ (Muslim) Und die Antwort lautet: Niemand.
Niemand sollte irgendeinem Aberglauben Beachtung schenken, denn das wird sein Leben zerstören. Er sollte dem Beispiel des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) folgen, der Optimismus mochte, wie von al-Bukhāri und Muslim berichtet wurde. Wir sollten optimistisch sein, nicht pessimistisch, wie einige Leute, die von Zeit zu Zeit etwas versuchen, dann pessimistisch werden und denken, dass sie niemals Erfolg haben werden, und aufgeben. Das ist falsch, denn wenn man glaubt, dass etwas gut ist, dann sollte man es nicht beim ersten Versuch aufgeben. Man sollte es weiterversuchen, bis Allāh es einem erleichtert.“
Al-Qaul al-Mufīd Scharh Kitāb al-Tauhīd (2/39-41); Majmū` Fatāwa al-Scheikh ibn `Uthaymīn (9/515, 516)
Al-Hāfiz ibn Hajar (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Al-Bayhaqi zitierte von al-Halīmi in al-Schu`ab, was wie folgt zusammengefasst werden kann: Während der Jāhiliyyah galt es als Tatayyur (das Streben nach Vogelomen), wenn die Araber Vögel aufstörten, weil sie zu einer notwendigen Reise aufbrechen wollten… Sie pflegten auch die Stimme der Krähe und das Vorüberziehen von Gazellen als schlechte Zeichen zu werten, doch sie nannten es Tatayyur, den die ursprünglichen Omen hatten mit Vögeln (Tayr) zu tun.“
Er sagte: „Es gab auch Aberglauben unter den Nicht-Arabern. Wenn jemand ein Kind zum Lehrer gehen sah, betrachtete er es als schlechtes Zeichen, und wenn er ein Kind zurückkehren sah, betrachtete er es als gutes Zeichen. Wenn sie ein Kamel mit einer schweren Last sahen, dann betrachteten sie es als schlechtes Omen, und wenn sie es ohne Last sahen, dann war es für sie ein gutes Omen usw. Der Islam schaffte all das ab.“ (Fath al-Bāri, 10/215)
Aberglauben wird im Qur’ān nur als etwas erwähnt, was die Feinde des Gesandten befolgen. Dies zeigt, dass derjenige, der es befolgt und daran glaubt, ebenso ignorant ist wie diese Leute, bis zu dem Ausmaß, dass er von jenen Auffassungen überzeugt ist.
Ibn al-Qayyim (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Allāh erwähnt den Aberglauben nur als Bestandteil bei den Feinden der Gesandten, da sie zu ihren Gesandten sagten (ungefähre Bedeutung): „`Wir sehen in euch ein böses Vorzeichen. Wenn ihr nicht aufhört, werden wir euch ganz gewiss steinigen, und euch wird ganz gewiss schmerzhafte Strafe von uns widerfahren.` Sie (die Gesandten) sagten: `Euer Vorzeichen ist bei euch (selbst). (Ist es ein böses Vorzeichen,) wenn ihr ermahnt werdet? Aber nein! Ihr seid maßlose Leute(Musrifūn – alle Grenzen durch das Begehen jeder Art von schlimmen Sünden übertretend und Allāh ungehorsam seiend).`“ (36:18-19).
Und Allāh informiert uns über die Leute des Pharao (ungefähre Bedeutung): „Aber wenn dann etwas Gutes zu ihnen kam, sagten sie: „Dies gehört uns“ und wenn sie etwas Böses traf, sahen sie ein (böses) Vorzeichen in Musa (Moses) und denjenigen, die mit ihm waren. Aber ihr Vorzeichen ist sicherlich bei Allāh, jedoch wissen die meisten von ihnen nicht.“ (7:131).“ (Miftāh Dār al-Sa`ādah, 3/231, 232)
Al-Hāfiz ibn Hajar (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte über die Leute der Jāhiliyyah: „Die meisten von ihnen glaubten an Vogelzeichen und vertrauten darauf und sie erschienen ihnen normalerweise wahr, denn der Schaytān ließ sie ihnen gut erscheinen, und einige Spuren davon sind immer noch bei vielen Muslimen zu finden.“ (Fath al-Bāri, 10/213)
Die Gelehrten widmeten auch einigen weit verbreiteten Mythen Aufmerksamkeit, die die Menschen als schlechte Vorzeichen nahmen, was zum Abbruch der Familienbande, Verdorbenheit oder Scheidung führte.
Die Gelehrten des Beständigen Komitees wurden gefragt: „Als mein Ehevertrag geschlossen wurde, knackte ich mit den Knöcheln und mir war nicht bewusst, dass das Kreuzen der Finger und Knacken der Knöchel zu Problemen in der Ehe führen könnte. Nachdem ich das herausgefunden hatte, war ich zu schüchtern, um zu fragen, und ich habe drei Kinder und bin nun seit sieben Jahren verheiratet. Was soll ich tun? Sollte ich einen neuen Ehevertrag aufsetzen lassen?“
Sie antworteten: „Wenn die Situation so ist, wie du sie beschrieben hast, das Kreuzen der Finger und Knacken der Knöchel, während der Ehevertrag geschlossen wurde, dann hat das keine Auswirkungen auf die Gültigkeit der Ehe, sondern deine Ehe ist gültig und es besteht kein Bedarf an einem neuen Ehevertrag. Gib den Aberglauben an die von dir erwähnten und an andere Dinge, die dem Islam entgegenstehen, auf.“ (Scheikh `Abd al-`Azīz ibn Bāz, Scheikh `Abd al-Razzāq `Afīfi, Scheikh `Abd-Allāh ibn Ghaydān; Fatāwa al-Lajnah al-Dā’imah, 18/114)
Alles in der Frage erwähnte fällt in dieselbe Kategorie und es sind Dinge, die der Schaytān in die Köpfe vieler Menschen eingeflößt hat und die er ihnen als böse Omen erscheinen lässt, obwohl sie tatsächlich keine Auswirkung auf ihr Leben haben. Der Muslim schwimmt im Wasser und bespritzt andere mit Wasser und Kinder spielen im Schwimmbad und es gibt keine negativen Auswirkungen deshalb. Dasselbe kann über die Geschichten gesagt werden, die vom Öffnen und Schließen von Scheren handeln, vom Klettern über ein Kind, dem Schneiden der Nägel oder Fegen des Hauses bei Nacht, die Weigerung, Wäsche am Montag zu waschen, und weitere unzählige Mythen und Illusionen, die die Menschen in Angst versetzen vor Dingen, die nicht gefürchtet werden müssen, und die sie abhalten vom eigenen Bemühen und vom Optimismus sowie davon, ihr Vertrauen in ihren Herrn zu setzen.
Ibn al-Qayyim (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Tatayyur bezieht sich auf Aberglauben über etwas, das gesehen oder gehört werden kann. Folgt jemand diesem Glauben und ändert seine Meinung über eine Reise oder weigert sich, etwas zu tun, wozu er sich vorher entschieden hatte, dann ist dies Schirk und steht dem Vertrauen in Allāh entgegen. Er öffnet der Angst und dem Anhaften an etwas anderem als Allāh die Tür. Aberglaube basiert auf etwas, was er sieht oder hört, und hält ihn ab von dem in den folgenden Versen erwähnten Rang (ungefähre Bedeutung): „Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.“ (1:5),„So diene Ihm und verlasse dich auf Ihn.“ (11:123) und „Auf Ihn verlasse ich mich, und Ihm wende ich mich reuig zu.“ (11:88). Sein Herz hat sich etwas anderem als Allāh zugewandt im Sinne der Anbetung und Abhängigkeit. Daher sind sein Herz und sein Glaube verdorben. Er wird fortwährend von den abergläubigen Gedanken verstört und der Schaytān wird ihn zu Dingen verleiten, die seine religiösen und weltlichen Interessen beschädigen. Wie viele Menschen wurden dadurch bereits zerstört und sind in dieser Welt und dem Jenseits verloren. Wie kann dies verglichen werden mit rechtschaffenem Optimismus, welcher dem Herzen Freude bringt, die Hoffnung stärkt, die Angst unterdrückt, Ruhe bringt und den Menschen dazu motiviert, die Hilfe Allāhs zu erbitten, sein Vertrauen in Ihn zu legen und frohen Mutes zu sein. Das ist das Gegenteil von Aberglauben. Denn Optimismus führt den Menschen zum Gehorsam Allāh gegenüber und an Ihn allein zu glauben (Tauhīd), wohingegen abergläubischer Pessimismus zum Ungehorsam Ihm gegenüber führt und zur Beigesellung anderer neben Ihm (Schirk). Daher mochte der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) Optimismus und er erklärte den Aberglauben für falsch.“ (Miftāh Dār al-Sa`ādah, 2/246, 247)
Zweitens:
Der Umgang mit diesem Pessimismus, den der Schaytān durch Einflüsterungen einpflanzt und den Menschen schön erscheinen lässt:
1. Allāh voll und ganz vertrauen
Es wurde berichtet, dass `Abd-Allāh ibn Mas`ūd (möge Allāh mit ihm zufrieden sein) sagte: Der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Tiyarah (abergläubischer Glaube an Omen) ist Schirk und einer von uns könnte glauben, ein schlechtes Omen zu erblicken, doch Allāh wird es durch das Vertrauen auf Ihn (Tawakkul) abwehren.“ (al-Tirmidhi #1614; Abu Dawūd #3910; ibn Mājah #3538)
Ibn `Abd al-Barr (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Es ist bewiesen, dass der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) Tiyarah verbot und sagte: `Es gibt kein Tiyarah.` Denn während der Jāhiliyyah glaubten sie an abergläubische Zeichen und er verbot es ihnen und wies sie an, ihr Vertrauen in Allāh zu setzen. Denn nichts geschieht außer durch Seine Bestimmung und niemand hat Wissen über das Verborgene außer Ihm.“ (al-Tamhīd, 24/195)
2. Fahre fort mit dem, was du tun möchtest, und zögere nicht oder ändere deine Meinung.
3. Bitte Allāh, dich von dieser Falle des Schaytān zu befreien, und bitte Ihn um das Gute und suche Zuflucht bei Ihm vor dem Übel.
Es wurde berichtet, dass `Abd-Allāh ibn `Amr (möge Allāh mit ihm zufrieden sein) sagte: Der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Wer sich durch Tiyarah (Aberglaube) von etwas abhalten lässt, hat eine Handlung des Schirk begangen.“ Sie fragten: „Was ist die Kafārah (Sühne) dafür?“ Er antwortete: „Sagt: Allāhumma la khayra illā khayruka wa lā tayra illā tayruka wa lā ilāha ghayruka (Oh Allāh, es gibt nichts Gutes außer Deinem Guten, keine Vögel außer Deinen und keinen Gott neben Dir).“ (Ahmad #7045; von al-Albāni in al-Silsilah al-Sahīhah, 3/53, #1056, als sahīh eingestuft).
Al-Manāwi (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Wer durch abergläubische Denkweisen beeinflusst wird, sollte Allāh um das Gute bitten und Zuflucht bei Ihm vor dem Übel suchen und dann mit seinen Plänen fortfahren, auf Ihn vertrauend.“ (Fayd al-Qadīr, 6/136)
Scheikh Muhammad ibn Sālih al-`Uthaymīn (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Die Worte `es gibt nichts Gutes außer Deinem Guten` sind wahr, denn alles Gute stammt von Allāh, sei es aus einem bekannten Grund oder anders.
Die Worte `keine Vögel außer Deinen` bedeuten: Alle Vögel gehören Dir. Deshalb verursachen sie gar nichts, sondern sie sind Deinem Willen unterworfen. Allāh sagt (ungefähre Bedeutung):
„Sehen sie denn nicht auf die Vögel über ihnen, wie sie ihre Flügel ausgebreitet halten und einziehen? Nur der Allerbarmer hält sie. Gewiss, Er sieht alles wohl.“(67:19)
Haben sie nicht auf die Vögel gesehen, die im Luftraum des Himmels dienstbar gemacht worden sind? Nur Allāh hält sie (oben). Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die glauben(an die Einheit Allāhs).“ (16:79).
Der Punkt ist, dass die Vögel Allāhs Willen unterliegen und Allāh ist der Eine, Der sie kontrolliert und dirigiert, sodass sie nach rechts und links fliegen, und sie haben nichts mit den Dingen zu tun, die geschehen.
Es kann sein, dass mit Vögeln die Objekte des Aberglaubens gemeint sind, denn alles, was den Menschen an Unerwünschtem geschieht, stammt von Allāh, ebenso wie alles Gute von Allāh kommt, wie Allāh sagt (ungefähre Bedeutung):„Aber ihr Vorzeichen ist sicherlich bei Allāh“ (7:131).
Wir haben aber bereits gesehen, dass keine von Allāhs Taten als schlecht beschrieben werden kann, sondern sie können demjenigen, der davon betroffen ist, schlecht erscheinen, wobei die Tat an sich aber nicht schlecht ist. Alle Seine Taten sind gut, entweder sind sie gut an sich oder aufgrund des Guten, das aus ihnen resultiert.
Die Worte `keine Vögel außer Deinen` dienen dem Ausgleich der Worte `es gibt nichts Gutes außer Deinem Guten`.“
Al-Qaul al-Mufīd Scharh Kitāb al-Tauhīd (2/117, 118) und Majmū` Fatāwa al-Scheikh ibn `Uthaymīn (9/578)
Scheikh Sālih al-Fauzān (möge Allāh ihn bewahren) sagte: „Aberglaube kann durch die folgenden drei Dinge behandelt werden:
1. Das Vertrauen in Allāh legen.
2. Mit seinen Plänen fortfahren und sich nicht davon beeinflussen lassen und es nicht gestatten, dass es das eigenen Verhalten und Benehmen beeinflusst – so als ob es nie existiert hätte.
Die in den Ahādīth genannten Du`ā‘ rezitieren. Denn wenn man Allāh damit anruft, wird Allāh den Menschen vor Aberglauben bewahren, ihm helfen und rechtleiten.“(I`ānah al-Mustafīd Scharh Kitāb al-Tauhīd, 2/14)
Und Allāh weiß es am besten.
Islam Q&A