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Iman an all jenes worüber uns der Prophet informierte


Ash-Shaikh al-Muwaffaq Abu Muhammad Ibn Qudumah al-Hanbali (gest. 620 n.H.) – möge Allah wohlzufrieden mit ihm sein – beschrieb in „Lum’atu-l-I’tiqād“ die Pflicht an jenes Iman zu haben, was von Propheten – Allahs Segen und Friede auf ihm – berichtet worden ist:
Wir sind dazu verpflichtet an all jenes Iman zu haben, worüber uns der Prophet informierte und was ihm authentisch durch die Berichte zugeschrieben wird, unabhängig davon ob wir es bestätigen oder es für uns verborgen ist (also es uns nicht erreichte). Wir wissen das es Realität und die Wahrheit ist. Das trifft hinsichtlich dessen zu, ob wir es begreifen oder nicht. Wir überschreiten nicht die äußerliche Wirklichkeit seiner Bedeutung, wie der Hadith bezüglich der Isra und der Mi’raj. So ereignete es sich während der Prophet Wach war und nicht in einen Traum, denn tatsächlich negierten die Quraish es und betrachteten es als etwas Unmögliches. Und sie waren nicht von den Leuten die die Träume negierten.
Ein anderes Beispiel; ist als der Engel des Todes sich Moses näherte um seine Seele zu nehmen. Er (Moses) schlug ihn sein Auge heraus und so kehrte er (der Engel des Todes) zu seinen Herrn zurück, welcher ihm sein Auge zurückgab. Andere Beispiele dafür sind die Zeichen der Stunde, wie etwa das Erscheinen des Dajjal, der Abstieg von Isa ibn Maryam, welcher ihn (also den Dajjal) dann töten wird, dass herauskommen von Ya’juj und Ma’juj, das Erscheinen des Tieres, das aufgehen der Sonne vom Westen und all jenes was diesbezüglich authentisch berichtet wurde.
Die Prüfung des Grabes ist wahr. Die Befragung durch Munkar und Nakir ist wahr. Die Wiederauferstehung nach dem Tod ist wahr und das es sich ereignen wird sobald Israfil ins Horn bläst.
Es wird ins Horn geblasen werden, und da laufen sie sogleich schnell aus den Gräbern zu ihrem Herrn herbei. (Sure Yasin, Vers.51)
Die Menschheit wird am Tag des Gerichts barfuß, nackt, unbeschnitten und nichts bei ihnen habend (d.h. ohne Besitz) versammelt werden.Sie werden am letzten Platz des Stehens anhalten, bis unser Prophet für sie Fürsprache einlegt und Allah mit ihnen abrechnet. Die Waage wird aufgestellt, die Aufzeichnungen werden verteilt und die Bücher welche die Handlungen eines jeden Individuums innehaben werden in die rechte Hand und die linke verteilt.
Was nun jemanden angeht, dem dann sein Buch in seine Rechte gegeben wird. der wird einer leichten Abrechnung unterzogen, und er wird erfreut zu seinen Angehörigen zurückkehren. Was aber jemanden angeht, dem sein Buch hinter seinem Rücken gegeben wird, der wird nach Vernichtung rufe und der Feuerglut ausgesetzt sein. (Sure al-Insiqaq, Vers.7-12)
Die Waage (al-Mizan) hat zwei Waagschalen und ein Zeiger, welches das Gewicht der Taten wiegt.
Wessen Waagschalen schwer sein werden, das sind diejenigen, denen es wohl ergeht. Wessen Waagschalen aber leicht sein werden, das sind diejenigen, die ihre Seelen verloren haben; in der Hölle werden sie ewig bleiben. (Sure al-Mu’minun, Vers.102-103)
Unser Prophet Muhammad wird das Becken (al-Hawd) am Tag der Abrechnung haben. Sein Wasser ist weißer als Milch und süßer als Honig. Seine Trinkbehälter sind so zahlreich, wie die Sterne am Himmel. Wer auch immer ein Schluck davon trinkt, wird danach nimmer mehr durstig sein. Die Brücke ist wahr. Die rechtschaffenen werden sie überqueren und die schlechten werden davon runterfallen. Unser Prophet wird für die Mitglieder seiner Ummah welche das Höllenfeuer aufgrund ihrer großen Sünden betreten werden Fürsprechen. Aus diesem Grund werden sie aufgrund seiner Fürsprache davon herausgenommen, allerdings erst nachdem sie in Brand gesetzt und zu Asche und Kohle verbrannt wurden. Sie werden ins Paradies aufgrund seiner Fürsprache eintreten. Auch werden Fürsprachen durch den Rest der Propheten, den Gläubigen und den Engeln vollzogen.
Allah sagt:
Und sie legen Fürsprache nur für denjenigen ein, dem Er zustimmt. Und sie sind aus Furcht vor Ihm besorgt. (Sure al-Anbiya, Vers.28)
Die Fürsprache der Fürsprecher wird keinen Nutzen für die Ungläubigen haben. Das Paradies und das Höllenfeuer sind zwei Kreationen, welche nimmer aufhören zu existieren. Das Paradies ist der Aufenthalt der nahen Freunde Allahs, während das Höllenfeuer der Ort der Peinigung/Bestrafung für Seine Feinde ist. Die Einwohner des Paradises werden darin auf ewig verweilen.
Gewiß, die Übeltäter (hingegen) werden in der Strafe der Hölle ewig bleiben. Sie wird ihnen nicht herabgesetzt, und sie werden darin ganz verzweifelt sein. (Sure az-Zuchruf, Vers.74-75)
Der Tod wird in Form eines kräftigen Widders gebracht werden, der dann zwischen Paradies und Hölle geschlachtet wird. Und es wird verkündet, „Oh Leute des Paradieses, ewiges Leben und kein Tod!“ und „Oh Leute der Hölle, ewiges Leben und kein Tod!“
Aus: http://at-tanzil.de/aqida/arkaan-al-...t-informierte/
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