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Thema: Shaykh Abu Muhammad al Maqdisi - Der Niqab im Westen

  1. #1
    BodenDerEhre2011
    Nicht registriert

    Shaykh Abu Muhammad al Maqdisi - Der Niqab im Westen

    As Salamu Aleykum wa Rahmetullahi wa barekatu

    Bismillah

    Ich habe eine Frage im Bezug auf den Niqab. Ich Lebe in den westlich europäischen Ländern und meiner Meinung nach ist der Niqab verpflichtend. Jedoch lass ich zum Beispiel von Ibn Taymiya, dass er sagte, dass wenn jemand unter den Kuffar lebt, dieser nicht verpflichtet ist sich im äusseren Erscheinungsbild von den Kuffar zu unterscheiden.
    Meine Frage ist rücksicht nehmend auf den Niqab.
    Kann man sich den leichteren Weg aussuchen im Bezug auf die Maslaha, so dass man in diesen Ländern den Niqab nicht anziehen muss.
    Z.b kann ich meine Ehefrau nur in meiner Begleitung rausgehen lassen.
    Dies benötigt Zeit und ist sehr anstrengend.
    Was ist deine Meinung(diesbezüglich) Shaykh?

    Barak Allahu Feek

    Antwort:


    Alhamdilullah und Frieden und Segen auf seinen Gesandten.

    Wie Folgt:

    Solange du, unser geehrter Bruder, den Niqab, als verpflichtend ansiehst, solltest du es nicht aufgeben deine Frau den Niqab anziehen zu lassen, ausser für eine Notwendigkeit, die dies erlaubt(das ausziehen des Niqabs).
    Und was du erwähntest, das du es hart(schwer) findest deiner Frau zufolgen(sie zu begleiten), sodass sie ihre notwendigen Bedürfnisse erledigen kann, aufgrunddessen das das deine Zeit in Anspruch nimmt, so ist das keine Entschuldigung und keine Notwendigkeit, was dir erlaubt das aufzugeben, was du als verpflichtend siehst, weil du der Ernährer(Versorger)(der Familie) bist und derjenige der für seine Frau und Kinder verantwortlich ist und ihre Bedürfnisse zu erledigen ist deine Pflicht, auch wenn du es hart findest.

    So wie in der Hadith von Muhammad s.a.v, welches in Muslim(1) überliefert wird: "Ihr seid alle Hirten, und jeder von euch ist verantwortlich für seine Herde - bis zu seinen Worten - und der Mann ist in seiner Familie ein Hirte, und er ist verantwortlich für seine Herde.". Und die Beschwärnis über die du dich beklagst ist ein Teil deiner Verwantwortung. Hast du nicht die Worte Allahs in seiner Warnung gegen unsere Eltern (Adam und Hawa) vor dem Satan und dass er sie aus dem Haus der Glückseligkeit in das Haus des Elends treibt, gelesen? : "Da sagten Wir: „O Ādam, dieser (da) ist dir und deiner Gattin gewiß ein Feind. Daß er euch beide ja nicht aus dem (Paradies)garten vertreibt! Sonst wirst du unglücklich sein." [Surah Taha : 117]

    So denk über die Worte Allahs : "Daß er euch beide ja nicht aus dem (Paradies)garten vertreibt! Sonst wirst du unglücklich sein." nach und sogar, wenn sie zusammen zu dieser Welt gekommen sind, so wird trotzdem das Elend und die Erschwäniss, was in dieser Welt stattfindet dem Mann zugeschrieben, denn er ist derjenige der für seine Familie verantwortlich ist und es ist seine Aufgabe auf sie und ihre Bedürfnisse zu achten, auch wenn er es schwer findet und er sollte nicht ihre Schutz in der Religion und in den weltlichen Angelegenheiten aufgeben.

    Und dies ist die Schrift, von den Worten des Shaykh ul Islams aus dem Buch,"iqtida' sirat al mustaqim, mukhalafat ahl al jahim Seite176-177", welche du in deiner Frage erwähntest:"Und der Grund dafür (für die Vorschrift des Unterscheidens nach der Hijrah ), ist dass es
    nicht möglich ist sich von ihnen zu unterscheiden, ohne die Dominanz und Souveränität des
    Dins, wie Jihad und die Einführung von Jizyah und das Demütigen von ihnen. Als die Muslime anfangs schwach waren, wurde von den Muslimen nicht gefordert sich von ihnen zu
    unterscheiden. Aber als der Din vollständig, dominant und herrschend wurde, wurde es (die
    Unterscheidung) erlassen.
    Und ein Beispiel dafür ist heute, wenn ein Muslim in einem Land des Krieges (Dar Al-Harb),
    oder einem Land des Kufr, welches nicht Kriegsgebiet ist lebt – er wäre nicht verpflichtet sich
    äußerlich von ihnen zu unterscheiden, was Schaden für ihn verursacht.
    Umgekehrt, es könnte sogar empfohlen sein ( mustahab ) für den Mann, oder sogar
    verpflichtend ( wajib ), mit ihnen ihre äußerliche Erscheinung , zu bestimmten Zeiten, zu
    teilen – wenn es dabei einen religiösen Nutzen gibt, wie sie in den Din einzuladen, oder sie in
    ihren versteckten oder heimlichen Angelegenheiten auszuspionieren, mit der Absicht die
    Muslime darüber zu informieren, oder um den Schaden gegenüber den Muslimen
    abzuwehren, und solche Sachen welche rechtschaffene Ziele sind.
    Was das Land des Islam und der Hijrah angeht , in dem Allah Seinen Din herrschend macht,
    und Erniedrigung und Jizyah ihnen auferlegt – dann ist das sich Unterscheiden von ihnen
    erlaubt ( verpflichtend ).
    “ (2) Ende des Zitats.

    Seine Worte sind eindeutig, in der Art und Weise, wie wir uns von ihnen unterscheiden sollen und es vermeiden sollen die Ungläubigen zu imitieren und das es feste Richtlinien hat und wenn es für den Muslim benötigt wird für den Nutzen des Jihads oder der Dawah oder ähnlichem, so ist das Verlassen der Gewänder, welche für den Muslim bekannt ist(das Verlassen der Gewänder der Muslime) und das Tragen von dem, was üblich ist bei den Ungläubigen, geeigent durch diese Fatwaa( so ist diese Fatwaa geeignet dafür), jedoch ist mit diesem, sogar nicht erlaubt für ihn, zu weit zugehen und die Grenzen Allahs zu überschreiten. Zum Beispiel ist für ihn nicht erlaubt, das anzuziehen, was für sie (Ungläubigen) spezifisch ist und was ihren Shirk und ihre falsche Religion ausdrückt (signalisiert), wie das Kreuz und ähnlichem.

    Was du von den Worten des Shaykh ul Islam über den Niqab einer muslimischen Frau, welches du als verpflichtent siehst, zitiert hast, ist inkorrekt, denn das Öffnen dieser Tür, bedeutet, dass man auch all die anderen verpflichtenden Taten, welche die Muslime auszeichnen verlässt, solche wie das Gebet, (und) dies mit der Entschuldigung den Ungläubigen in den Ländern des Krieges, in ihrer äusserlichen Erscheinung nicht entgegenzusetzen (sich nicht von ihnen zuunterscheiden). Und die Ungültigkeit dieser Aussage ist klar und es braucht keiner weiteren Klarstellungen. Und es ist bekannt, wenn die muslimische Frau mit ihrer (der der Ungläubigen) äusseren Erscheinung in Übereinstimmung wäre und sich nicht unterscheiden würde( sich entgegensetzen würde), so ist es in unserer Zeit nicht ausreichend, dass sie (bloss) ihr Gesicht entblösst. Zu unserer Zeit ihnen in ihrer äusseren Erscheinung zufolgen, bedeutet viel mehr, als das blosse Entblössen des Gesichts und jeder der in ihren Ländern lebt, weiss das es heutzutage zu ihrer äusseren Erscheinung gehört, das sie ihren Körper und ihre Schamteile entblössen, und sich von allem, was zur Reinheit und zur Sittsamkeit ruft zu lösen. Und dies ist mit diesem Entschuldigungsgrund für die muslimische Frau nicht erlaubt. So nimm dich in Acht, oh nobler Bruder den Schritten des Seytans zufolgen.

    Deine Abhängigkeit, in diesem Fall, von den Worten des Shaykh ul Islam haben nichts mit deinen Fall zutun, jedoch sollte deine Abhängigkeit auf dem Prizip der Notwendigkeit, welche das Verbotene erlaubt,sein und wenn du jemals siehst, das Niqab der Grund dafür ist, dass dir und deiner Familie einen Schaden zugefügt wird und du es nicht ertragen kannst und das es dir und deiner Frau den Schaden der Feinde bringt, so muss dann dieser Schaden entfernt werden,es unerträglich wird und sich vergrössert, jedoch ist die Notwendigkeit durch ihre Ausprägung abzuschätzen,(3)so achte achte drauf die Grenzen Allahs nicht zu überschreiten mit der Entschuldigung des Schadens, wenn gar kein Schaden da ist.


    Wieviele Frauen in deinem Land halten immer noch am Niqab fest und sind bereit ihr Studium und ihre Universität und andere Dinge die, die Leute folgen aufzugeben, und mit dieser Art von Aufopferung und Standhaftigkeit wird die Religion wachsen und seine Menschen werden geehrt und werde hohe Stufen erriechen. Und wenn du nicht geduldig bist und den Schaden der Feinde durch, das Folgen dessen, was Rein ist und der Anstrebung Keusch zusein nicht ertragen kannst, und wenn dies die Herzen der Feinde erzürnt und was ihre schlechten Mannieren und ihre Demokratie nicht ertragen kann. Womit wünschst du dir dann der Religion zum Sieg zuverhelfen, wenn du ihr nicht (mal) mit diesen Dingen zum Sieg verhelfen willst, welche nicht mal die Seele oder das Blut fordert.

    Und wenn es zuviel für dich ist dies zuertragen und du imstande bist auszuwandern mit deiner Familie in ein Land, welches keine Beschränkungen für die muslimische Frau hat und wo sie sich an ihrem Hijab behindern(einmischen), so flüchte mit deiner Religion und mit der Keuschheit deiner Familie und ihrem Hijab von diesem Land, dass regiert wird von denjenigen, wie die Menschen von Sodom [...]

    Frieden und Segen auf den Propheten s.a.v und seiner Familie und Gefährten.


    Anmerkung:

    (1) Die Hadith die ich eingefühgt habe ist von Bukhari.
    (2) Ich habe zur Aussage von Shaykh ul Islam eine Übersetzung aus eines der Bücher von Abu Muhammad al Maqdisi genommen, was jeder nicht 100 pro identisch ist mit dem englischen, deswegen poste ich zur Sicherheit nochmal das englische:

    Shaykh ul Islam sagte:

    "To oppose them should only happen after the manifestation of the religion such as the jihad and imposing the Jizyah and humiliation on them, and in the beginning when the Muslims were weak it was not commanded to oppose them yet but when the religion was fulfilled and it was rising and it was then commanded. And likewise it is today, if the Muslim in the dar of harb (in the lands of war) or dar kufr (in the disbelievers lands) but not war he is not commanded to oppose them in the outer appearance if that causes harm upon him and it is recommended for him or he should participate sometimes in their outer appearance if there's benefit in that to his religion from calling them to the religion and to get information from them to inform the Muslims or to relieve the Muslims from harm or other beneficial matters.

    But in the lands of Islam and Hijrah, where Allah has honored his religion and humiliated the disbelievers and forced jizyah upon them, it is allowed there to oppose them and if its approved and its conflicting to them in difference of the time the truth of the ahadith will show that."

    Ausserdem ist die Seitenzahl in dem Buch von Abu Maqdisi, die zu dieser Fatwaa angegeben wird und in der hier vorliegenden Fatwaa unterschiedlich.
    In dem Buch steht: Iqtida’ As-Sirat Al-Mustaqim ( 1/418-419 )

    (3) Bin mir nicht sicher, ob die Übersetzung vollkommen richtig ist, also das Englische : " but the necessity is estimated with its values so beware of overstepping the boundaries of Allah with the excuse of harm when there's no harm."

  2. #2
    BodenDerEhre2011
    Nicht registriert

    Fatwa von Sheikh Abu Ishaq Al Heweny:

    Ich persönlich befinde, dass in unseren Zeiten das Tragen des Gesichtsschleiers verpflichtend ist. Wir stimmen alle überein, dass wir in einem chaotischen Zeitalter voll von Versuchungen leben. Wir schauen uns um und sehen Vergewaltigung, Pädophilie, Entführungen, geschlechtliche Fehltritte, ect. Die Welt um uns ist nicht mehr so sicher, wie sie einmal war. Es ist dann verpflichtend dieses Zeichen der Tugendhaftigkeit zu tragen, indem man dem guten Beispiel der Frauen des Propheten folgt: "O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden." (33:59)

    Dieser Schleier ist nicht nur Bedeckung des Gesichts, sondern er impliziert auch den Schleier der Unsichtbarkeit (zu Hause zu bleiben, entfernt von den Augen von Eindringlingen), welches eine Eigenschaft der Frauen im Paradies ist: Surah 55 "Darin sind gute schöne (weibliche Wesen),... Huris, (die) in den Zelten zurückgezogen (leben) -,... die vor ihnen weder Mensch noch Ginn berührt haben...Sie lehnen sich aufgrünen Decken und schönen Teppichen." "Darin sind (weibliche Wesen), die ihre Blicke zurückhalten, die vor ihnen weder Mensch noch Ginn berührt haben..."
    Folglich halten wir unsere muslimischen Schwestern dazu an, den Schleier unverzüglich zu tragen, da es keine Erfordernis braucht, dies hinauszuzögern oder es bis Ramadan aufzuschieben, schließlich könnte es sein, dass wir bis dahin nicht mehr leben. Verzögerung ist eine Falle des Satans. Ich halte alle gläubigen Frauen dazu an, dass sie ihre Gesichter bedecken, da dies das Motiv der Sittsamkeit ist.

    http://www.alheweny.org/english/play.php?catsmktba=13

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