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Thema: Es ist nicht möglich, den Propheten in einem Traum anders zu sehen als in seiner...

  1. #1
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    Es ist nicht möglich, den Propheten in einem Traum anders zu sehen als in seiner...




    Es ist nicht möglich, den Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) in einem Traum anders zu sehen als in seiner wahren Gestalt

    Frage (Nr. 47782):

    Ist es möglich, den Gesandten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) im Traum in verschiedenen Gestalten zu sehen, z. B. bei der einen Person in einer Gestalt und bei einer anderen Person in einer anderen Gestalt?

    Antwort:

    Alles Lob gebührt Allāh.

    Es sollte angemerkt werden, dass der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Wer auch immer mich in einem Traum sieht, hat mich wahrlich gesehen, denn der Schaytān kann nicht meine Gestalt annehmen.“ (al-Bukhāri #6994; Muslim #2266 – diese Version wurde von Muslim berichtet).

    In ihren Kommentaren zu diesem Hadīth sagten die Gelehrten, dass das Sehen bezogen auf den Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) in der physischen Form zu verstehen sei, wie er in den sahīh Ahādīth beschrieben wurde, da der Schaytān die Gestalt des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) nicht nachahmen kann.
    Doch wenn der Schaytān in einer anderen Gestalt erscheint, ob nun jemand schläft oder wach ist, er dann lügt und behauptet: „Ich bin der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm)“, dann ist dies falsch und zählt nicht als Sehen des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm).

    Daher sollte man die physischen Merkmale des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) kennen; siehe bitte auch in der Frage #1512. Diese Merkmale wurden in vielen Ahādīth erwähnt und beschreiben seine Statur, seine Hände, Unterarme, Mund und Zähne, seine Augen und sein Haar (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm).

    Es gibt viele Menschen, die dem Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) ähnelten. Am ähnlichsten waren ihm al-Hasan ibn `Ali (möge Allāh mit ihm zufrieden sein) und `Abd-Allāh ibn Ja’far ibn Abi Tālib. Wenn man also den Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) in der Gestalt sieht, die in der Sunnah beschrieben wurde, dann hat man ihn wahrlich gesehen. Doch wenn man ihn in einer anderen Gestalt sieht, als sie in der Sunnah und der Sīra beschrieben wurde – wie z. B. glatt rasiert oder mit nur einer Hand oder nur einem Fuß – dann gibt es zu diesem Fall zwei Ansichten der Gelehrten:
    -Dass es ein Anzeichen für das mangelnde religiöse Bestreben dieses Menschen ist.
    -Die Ansicht von Scheikh al-Islam ibn Taymiyah, die er für am wahrscheinlichsten hielt, nämlich dass es ein falsches Abbild ist, welches vom Schaytān stammt, insbesondere dann, wenn man es im wachen Zustand sieht. Es ist definitiv ein falsches Bild, denn der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) ist lebendig in al-Barzakh und niemand kann ihn sehen, während er wach ist, und er kann niemanden besuchen oder mit ihm reden.

    Was einige Leute behaupten, nämlich dass der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) zu ihnen kam, als sie wach waren, mit ihnen redete und sie über Dinge informierte, stammt zweifellos von den Schayātīn (Teufeln) und den Jinn, insbesondere da so etwas den großartigsten Sahābah wie Abu Bakr, `Umar, `Uthmān, `Ali, al-Zubayr, `Abd al-Rahmān ibn `Auf, Sa`īd ibn Zayd, Abu `Ubaydah und Sa`d nicht geschah oder denjenigen, die an Badr teilgenommen oder die ihren Bay`ah (Treueid) unter dem Baum geleistet hatten oder irgendeinem der großartigen Sahābah, die Allāh fürchteten. Wenn irgendjemand behauptet, dass er den Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) im wachen Zustand gesehen hätte, dann war derjenige, der ihm erschienen ist, ohne Zweifel ein Teufel oder Jinn und daraus kann keine Regel abgeleitet werden.

    Etwas Schlimmeres als das geschah Scheikh `Abd al-Jilāni (möge Allāh ihm barmherzig sein), als er jemanden auf einem Thron zwischen Himmel und Erde sitzen sah, der sagte: „Ich bin dein Herr.“ Er erwiderte: „Verschwinde, Feind Allāhs, denn du bist Iblīs.“ Dieser fragte: „Woher weißt du, dass ich Iblīs bin?“ Er antwortete: „Weil Allāh in dieser Welt nicht gesehen werden kann, bis wir sterben, und weil du sagtest: `Ich bin dein Herr`, doch wagtest es nicht zu sagen: `Ich bin Allāh`.“ Visionen dieser Art stammen also vom Schaytān. Wir sollten nicht von den Geschichten einiger Leute verführt werden, die für rechtschaffen gehalten wurden, wie solche über das Sehen der Propheten und das Zusammensitzen mit ihnen. Wir können glauben, dass sie mit jemandem zusammen saßen, doch bei wem saßen sie? Sie saßen mit den Jinn und den Teufeln und verursachen so Fitnah (Versuchung). Jene aber, die Allāh beschützt, indem sie dem Qur’ān und der Sunnah folgen, Dhikr rezitieren sowie Āyatu-l-Kursiy und al-Mi`wadhāt (die Sūren, um Zuflucht bei Allāh zu suchen) und indem sie die Hilfe Allāhs erflehen, sie werden dagegen geschützt sein inschaAllāh, wie es bei den Auliya’ (den engen Freunden Allāhs ist) und bei denen, die Ihn fürchten. So berichtete es Scheikh al-Islam in seinem wertvollen Buch „Al-Furqān bayna Auliya’ al-Rahmān wa Auliya’ al-Schaytān“.

    Es verbleibt eine andere Angelegenheit, auf die wir eingehen müssen, nämlich dass, wenn ein Mensch den Gesandten Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) in der Gestalt sieht, wie sie in der sahīh Sunnah beschrieben wird, dann ist dies eine gute Nachricht für ihn und er wird ihn auch sehen, wenn er wach ist. Wenn er ihm einige scharī`ahrechtliche Dinge mitteilt, die der offensichtlichen Bedeutung des Qur’āns und der Sunnah entgegenzustehen scheinen, sollte er dann dem folgen, was ihm gesagt wird, oder der offensichtlichen Bedeutung des Qur’āns und der Sunnah? Oder wenn er ihn über etwas informiert, für das es einen Beweis gibt – wie es bei den Leuten der Fall ist, denen der Neumond gezeigt wird, wenn sie ihn nicht sehen können, und er sagt, dass am nächsten Tag der Monat Ramadān beginnt – sollte er dem folgen oder nicht? Oder wenn er ihm sagt, dass So-und-So etwas von So-und-So gestohlen hat oder dass im Falle einer Auseinandersetzung So-und-So im Recht ist – sollte er das dann bezeugen?
    Die Gelehrten haben bestätigt, dass jemand, wenn er den Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sieht und dieser ihm etwas sagt, was der deutlichen Bedeutung von Qur’ān oder Sunnah entgegensteht, oder etwas, für das es einen Beweis gibt, dann sollte er nicht danach handeln, denn was man in seinem Traum sieht, ist nicht bindend. Verbindlich sind die Tatsachen, die man im wachen Zustand erlernt. Man sollte sich merken, dass die Träume der Propheten Wahy (Offenbarung) sind, doch das Erblicken der Propheten in einem Traum ist nicht Wahy gemäß dem Konsens der Gelehrten. Vielmehr ist es Buschra (eine frohe Botschaft), wie von al-Nawawi (möge Allāh ihm barmherzig sein) erklärt wurde.

    Islam Q&A





  2. #2
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    IbnIbrahim1990 schrieb:

    im 2. letzten Abschnitt sollte es heissen:


    Etwas Schlimmeres als das geschah Scheikh `Abd-Qadr al-Jilāni (möge Allāh ihm barmherzig sein)

    Stattdessen steht


    Etwas Schlimmeres als das geschah Scheikh `Abd al-Jilāni (möge Allāh ihm barmherzig sein)
    Möge Allah dich segnen


    Möge Allah ta´ala dich reichlich belohnen

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