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Thema: Rafidi zu 500 Peitschenhieben verurteilt

  1. #1
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    Rafidi zu 500 Peitschenhieben verurteilt



    Saudi-Arabien: Der 45-jährige Mansor Almaribe wurde jetzt zu 500 Peitschenhieben und einem Jahr Gefängnis verurteilt. Grund: Gotteslästerung! Almaribe soll während seiner Pilgerreise in Medina (Saudi-Arabien) Gefährten des Propheten beleidigt haben!
    Quelle:

    Tja, der Rafidi wird sich jetzt wohl fünfmal vorher überlegen müssen, ob er die Namen der Sahaba in den Mund nimmt.
    Geändert von Malik al-Hanbali (13.12.2011 um 15:03 Uhr)



  2. #2
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    Ist dieses Urteil mit dem Quran vereinbar?

  3. #3
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    Zitat Zitat von Ashura' Beitrag anzeigen
    Ist dieses Urteil mit dem Quran vereinbar?
    Ja ist es. Allah subhanahu wa ta'ala sagt in der Sure al-Hashr im Vers 10

    Und diejenigen, die nach ihnen gekommen sind, sagen: "Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorausgegangen sind, und lasse in unseren Herzen keinen Groll sein gegen diejenigen, die glauben. Unser Herr, Du bist ja Gnädig und Barmherzig."

    Mit diesem Vers sind zweifellos die Muhadschriun, Ansaar und diejenigen gemeint, die ihnen auf die beste Weise gefolgt sind, wie Ibn Kathir sagt.

    So wird von 'Aisha, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtet das sie sagte: "Ihnen wurde befohlen für sie um Vergebung zu bitten, so beleidigten die sie." Daraufhin rezitierte sie den oben gennanten Vers.

    Imam al-Qurtubi sagte das dieser Vers ein Beweis dafür ist, dass es verpflichtend ist die Sahaba zu lieben.

    Und es wird von 'Ali ibn Hussain radiallahu 'anhu überliefert, dass ein Mann zu ihm kam und ihn fragte:" Oh Sohn der Tochter des Gesandten , was sagst du über 'Uthman. So antwortete ihn 'Ali: "Mein Bruder, bist du von denjenigen von die Allah sagt: "(Das gehört) den armen Auswanderern, die aus ihren Wohnstätten und von ihrem Besitz vertrieben worden sind, weil sie nach Huld von Allah und Wohlgefallen trachten und Allah und Seinem Gesandten helfen. Das sind die Wahrhaftigen.""
    Er antwortete:"Nein."
    So sagte 'Ali: "Bei Allah, wenn du nicht von den Leuten dieses Verses bist, dann bist du von diejenigen über die Allah sagt: "Und diejenigen, die in der Wohnstätte und im Glauben vor ihnen zu Hause waren, lieben (all die,) wer zu ihnen ausgewandert ist, und empfinden in ihren Brüsten kein Bedürfnis nach dem, was (diesen) gegeben worden ist, und sie ziehen (sie) sich selbst vor, auch wenn sie selbst Mangel erlitten. Und diejenigen, die vor ihrer eigenen Habsucht bewahrt bleiben, das sind diejenigen, denen es wohl ergeht."
    Er antwortete:"Nein."
    Darauf sagte 'Ali: "Bei Allah wenn du nicht von den Leuten dieses dritten Verses bist, so verlässt du denn Islam." Und damit ist dieser Vers gemeint: "Und diejenigen, die nach ihnen gekommen sind, sagen: "Unser Herr, vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorausgegangen sind, und lasse in unseren Herzen keinen Groll sein gegen diejenigen, die glauben. Unser Herr, Du bist ja Gnädig und Barmherzig."


    So kommt man zum folgendem Urteil:
    Er zeigte offen, dass in seinem Herzen Groll gegen diejenigen sind, die ihn vorausgegangen sind. So hat er klar diesen Vers verleugnet und hat die Strafe eines Verleugners verdient.
    Er zeigte offen, dass er keine Liebe für sie empfindet und wiedersetzt sich damit den Befehl Allahs. So hat dieser Adablose verdient diszipliniert zu werden, auf das er Benehmen lernt und sich besinnen möge.
    Anstatt für sie um Vergebung zu bitten, wie es ihm vom Gesandten befohlen wurde, beleidigte er sie und hat somit wieder die Strafe eines Verleugners verdient.

    Übrigens wäre er genauso nach der Sunna von Imam 'Ali radiallahu 'anhu bestraft worden, da wie bereits in dem anderen Thread erwähnt, er allein die Strafe eines Verleugners an denjenigen praktizierte, der behauptete, das Abu Bakr, 'Umar und 'Uthman besser als ihn sind.

    Da einige 'Ulama nur für das beleidigen der Sahaba einen aus dem Islam ausschließen, kann er froh sein nicht die Strafe eines Murtads bekommen zu haben.
    Geändert von Malik al-Hanbali (20.12.2011 um 01:26 Uhr)



  4. #4
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    500 Peitschenhiebe und 1 Jahr Gefängis, für die Beleidigung der Sahaba, ist also angemessen? Naja.. jedem das Seine.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Ashura' Beitrag anzeigen
    500 Peitschenhiebe und 1 Jahr Gefängis, für die Beleidigung der Sahaba, ist also angemessen? Naja.. jedem das Seine.
    Nebenbei bemerkt wäre das gleiche auch passiert, wenn er 'Ammar ibn Yasir oder 'Ali ibn Abi Talib, Allahs Wohlgefallen auf ihnen, beleidigt hätte. Denn dies ist genauso strafbar.

    Und sicherlich würde man im Iran nicht einfach wegschauen, wenn einer der Ahl al-Bayt auf offener Straße beleidigt wird.
    Geändert von Malik al-Hanbali (31.12.2011 um 03:41 Uhr)



  6. #6
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    Zitat Zitat von Ashura' Beitrag anzeigen
    500 Peitschenhiebe und 1 Jahr Gefängis, für die Beleidigung der Sahaba, ist also angemessen? Naja.. jedem das Seine.
    Das frage ich mich auch. Vielleicht wäre ein Schlag auf seinen Nacken mit dem Schwert auch gerecht gewesen

    :قال العلامة إبن القيم
    أتحب اعداء الحبيب وتدَّعي ::: حبا له !! ما ذاك في الإمكان
    وكذا تُعادي جاهداً أحبابه ::: أين المحبة ؟! يا أخا الشيطان


    Liebst du etwa die Feinde des Geliebten und behauptest (gleichzeitig) --- ihn zu lieben, obwohl dies nicht geht?
    Genauso verfeindest du dich, mühevoll, mit seinen Geliebten! --- Wo ist die Liebe, o Bruder des Shaitaan?!


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