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Thema: Widerlegung des Tafwid Al-Mana

  1. #1
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    Widerlegung des Tafwid Al-Mana





    Die Maturidia und Ash´aira sagen dass diese Eigenschaften „Yad (Hand), Wajh (Gesicht) und Istiwa (erheben)“ und andere Eigenschaften Allahs unmöglich für Allah wären. Wenn man sagt dass es doch aber im Quran steht, antworten sie. Wir leugnen „Yad“, „Wajh“, „Istiwa“ usw. nicht. Wir geben aber keine Bedeutung, das heißt, sie heben die Bedeutung/Wirkung des Wortes auf.

    Das heißt, dass sie lediglich die Buchstaben „Y.A.D.“ und „I.S.T.A.W.A.“ akzeptieren aber diese gar keine Bedeutung/Wirkung hat, und nur Allah die wahre Bedeutung/Wirkung/ kennt.

    Ich kenne keinen einzigen Beweis für diese Behauptung.

    Wenn sie mit dieser Ayah Argumentieren wollen:

    „Nichts ist Ihm gleich; und Er ist der Allhörende und Allsehende.“
    [(42) Sura as-Sura; Ayah 11]

    Dann sage ich, dies ist vielmehr eine Widerlegung gegen sie, als ein Argument für sie. Denn ihre Methode ist es dem Wort keine Bedeutung zu geben, dann müssten sie auch hier die Bedeutung „hören“ und die Bedeutung „sehen“ negieren. Und nur sagen „Sam“ und „Basar“ ohne Bedeutung bzw. eine Wirkung aus dem Wort hervorgeht.

    Somit würden sie jede Eigenschaft Allahs, Erhaben ist Er, negieren müssen. Aber richtig ist:

    „Allah Hört (Sam), Sieht (Basar), hat zwei Hände (Yadan), hat ein Gesicht (Wajh), zwei Augen (Aynan) und hat Sich erhoben (Istawa).

    Eine weitere Widerlegung ihrer Methode ist die Aussage von Imam Malik bin Anas (gest. 179 n.H.)

    مالك بن أنس (179 هـ) : جاءه رجل فقال: يا أبا عبد الله {الرحمن على العرش استوى} فكيف استوى؟ فأطرق مالك برأسه حتى علاه الرحضاء ، ثم قال: «الإستواء غير مجهول، والكيف غير معقول، والإيمان به واجب، والسؤال عنه بدعة، وما أراك إلا مبتدعا» فأمر به أن يخرج.

    Abu Nu'aym überliefert von Ja'far ibn 'Abdullaah, der sagte: "Wir waren bei Malik ibn Anas, und es kam ein Mann und sagte: "O Abaa 'Abdullah (d.h. Imam Malik) 'Der Allerbarmer erhob Sich über Seinen Thron' [(20) Sura Taha; Ayah 5] Wie erhob Er sich?" Also überkam Malik Zorn, da noch nie eine Angelegenheit wie diese passiert war. Also schaute er auf die Erde und kratzte mit dem Spazierstock in seiner Hand, bis er seinen Kopf hob und den Schweiß von seiner Stirn wischte, den Stock zur Seite warf und sagte: „Die Bedeutung von al-Istiwa (die Erhobenheit, das sich erheben) ist sprachlich bekannt, die Art und Weise (das „Wie“, „Kayf“) kann vom Intellekt nicht verstanden werden. Der Iman (Glaube) daran ist verpflichtend und das Hinterfragen ist eine Bidah (unerlaubte Erneuerung im Din) und ich denke, dass du eine Person der Bidah bist.“ Und er befahl ihm zu gehen."
    [(SAHIH ATHAR): Ibn Qudama, Isbatu Sifati´l Uluw, Nr. 104; Abu Nuaym al-Hilyatu´l Awliya, (6/325-326); Darimi, ar-Radd ala´l-Jahmiyyah, Seite 33; al-Lalakai, Nr. 664; Abu Uthman as-Sabuni in Aqidatu´s-Salaf wa As-Haabul-Hadith, Nr. 24-26 durch Ja'far ibn Abdullaah von Maalik; al-Bayhaqi, al-Asma wa´s Sifat, Seite 408 (in einer anderen Auflage (2/150-151) durch Abdullaah ibn Wahb von Malik; al-Itiqad, Seite 71-116; Ibn Abdil-Barr, At-Tamhid (7/151) durch Abdullah ibn Naafi von Maalik; Baghawi, Sharhu´s Sunnah, (1/171), ohne Sanad als Muallaq mit der Fassung „Cism“; adh-Dhahabi, Mukhtasar al-Uluw, Seite 141-142; Siyar A'lam An-Nubala, (8/100, 101), und weitere. Der Athar ist Authentisch (Sahih). Siehe dazu, Ibn Taymiyyah, al-Iqlil, Seite 50; Sharhu Hadisi´n Nuzul, Seite 140; Majmu al-Fatawa, (5/40), (5/365); al-Fatwa al-Hamawiyyah al-Kubra, Seite 79; adh-Dhahabi, Mukhtasar al-Uluw, Seite 142; Al-Ulum, Seite 104; Ibnu´l Qayyim, Ijtimau´l Juyushi´l Islamiyyah, Seite 75; Ibn Hajar, Fathu´l Bari (13/417) und sagte das al-Bayhaqi ihn mit einem guten (jayyid) Sanad darlegte (Tahrij). Al-Albani, Mukhtasar al-Uluw, Seite 141-142; Sharhu´l Aqitati´t Tahawiyyah Tahqiqi, Seite 281, und Fußnote 302). Ein (ähnlicher) Athar wurde auch von Umm Salama, radi Allahu anha, als maukuf als auch marfu Überliefert. Doch Ibn Taymiyyah Majmu al-Fatawa (5/365) sagt folgendes: „Diese Antwort wurde von Umm Salama als maukuf als auch marfu Überliefert. Aber die Sanad ist keine Vertrauenswürdige Sanad.“ Und al-Albani sagte in Sharhu´l Aqitati´t Tahawiyyah bezüglich der marfu Überlieferung: „Es ist nicht Authentisch. „Richtig ist, dass es die Aussage von Malik oder von Umm Salama ist. Das erstere (das es Maliks Worte sind) ist bekannter.“ (Seite 381, und Fußnote 302). Dieser Athar wurde als die Worte Umm Salama´s von al-Lalakai in Sharhu Usuli´s Sunnah, Nr. 663 Überliefert. Aber in der Überlieferungskette (Sanad) ist Muhammad bin Ashras as-Sulami enhalten, und wurde in der Hadith Überlieferung beschuldigt worden. Siehe dazu, adh-Dhahabi, Mizanu´l-I´tidal (3/485); Ibn Hajar, Lisanu´l Mizan (5/84). Ibn Hajar sagte nach dem er es als die Worte Umm Salama´s in seinem Werk Überliefert, nichts Weiteres dazu. Siehe Fathu´l Bari (13/417).]

    1. Imam Malik bin Anas (gest. 179 n.H.), rahimahullah, wurde gefragt „WIE Allah Istiwa machte.“ Hier ist Erkenntlich das Imam Malik nach der Art und Weise (bila Kayf) gefragt wurde. Wenn Istiwa keine Bedeutung/Wirkung hätte, könnte man gar nicht Fragen „WIE Allah Istiwa gemacht hat.“ Die Frage des Mannes war nicht: „Was ist die Bedeutung des Wortes istiwa Allahs“, sondern „Wie hat Allah Istiwa gemacht. Das heißt die Hinterfragung der Art und Weise (Kayf) der Bedeutung/Wirkung.

    Nun was die Antwort Imam Malik´s angeht: „“Istiwa“ ist bekannt und die Art und Weise ist unbekannt“ für denjenigen, der nach der Art und Weise von Istiwa fragte, angeht, so wurde Malik nicht nach der Bedeutung von Istiwa gefragt, so dass man sagen könnte: „Er hat es vermieden die Bedeutung auszusprechen.“ Er wurde vielmehr über die Art und Weise gefragt, worauf er antwortete, dass wir es nicht wissen. Doch aufgrund seiner starken Vorsicht hatte er Angst dass jemand sich vorstellen könnte, dass die Bedeutung ebenfalls unbekannt sei. Deshalb sagte er: „Isitwa ist bekannt.“ Er erwähnte die Bedeutung nicht, weil sie offensichtlich ist. Und deshalb wurde er auch nicht danach gefragt.

    2. Imam Malik bin Anas, (gest. 179 n.H. rahimahullah, antwortete darauf: „Istiwa ist Bekannt.“ Das heißt dass die Sprachliche Bedeutung von Istiwa in Bezug auf Allah (siehe Kontext) bekannt ist und negiert nur die Art und Weise, wie (auf welche Art und Weise) Allah Sich über den Thron erhob. Und auch deswegen wurde direkt gefragt „Wie hat Allah Istiwa gemacht“ und nicht „Was bedeutet Istiwa“ und erst danach „Wie hat Er Istiwa gemacht.“ Denn die Altvorderen (Salaf) haben den Istiwa Ausgelegt zu „Uluw“, „Istiqrar“ sowie „Irtafa´a“ wofür es Authentische Beweise gibt, wie zum Beispiel aus Sahih Bukhari und anderen Referenzen. Imam Malik bin Anas (gest. 179 n.H.) antwortete dass die Sprachliche Bedeutung d.h. die Bedeutung/Wirkung des Wortes „Bekannt“ ist in Bezug auf Allahs Istiwa, aber die Art und Weise unbekannt und ungreifbar ist und die Hinterfragung eine Innovation (Bida) ist. Dass die Bedeutung des Istiwa offensichtlich und Bekannt ist, Erkennt man ebenfalls daran, dass der Mann zu Imam Malik bin Anas, (gest. 179 n.H.) direkt die Art und Weise des Istiwa Anspricht.

    3. Imam Malik bin Anas, (gest. 179 n.H.) sagt nichts Derartiges wie: „Istiwa ist nicht bekannt“ oder: „Istiwa hat keine Bedeutung, deswegen gibt es keine Art und Weise.“ Das heißt der Imam Widerspricht dem Mann nicht in Bezug auf die Bedeutung/Wirkung. Wenn die Bedeutung/Wirkung des Wortes Istiwa in Bezug auf Allah eine Unbekannte Sache wäre, dann wäre dies an sich schon eine Bida zu Hinterfragen. Und Imam Malik würde darauf hinweisen, doch sagt er im Gegenteil: „Die Bedeutung ist Bekannt, aber die Art und Weise der Bedeutung Unbekannt ist.“ Und ebenfalls wäre es Sinnlos und schwachsinnig wenn man die Art und Weise von etwas Hinterfragt was doch gar keine Bedeutung/Wirkung hat?

    4. Es ist Erkenntlich was mit „bila Kayf“ gemeint ist. Damit ist nicht gemeint die Vollkommene Negierung der Bedeutung/Wirkung des Wortes. Sondern das WIE, d.h. die Art und Weise. Wenn ich Frage: „WIE ist es?“ So wie der Mann Imam Malik Fragte: „Wie ist es? (d.h. der Istiwa Allahs) [siehe oben].“ Dann ist damit gemeint die Art und Weise, das heißt: „Auf welche Art und Weise hat Allah den Istiwa gemacht.“ Denn Imam Malik Antwortete darauf mit bila kayf (ohne Wie) in Bezug auf die Art und Weise die Hinterfragt wurde, und nicht wie es die Maturidia und Ash´ariyya Verstehen, die Völlige Negierung der Bedeutung/Wirkung des Wortes. Dies lässt nicht einmal die Sprache zu, denn wenn ich sage: „Ich habe mich erhoben, aber ohne wie.“ Bedeutet es dann? „Ich habe mich erhoben, ohne dass es eine Bedeutung/Wirkung gibt?“ Das würde bedeuten: „Ich habe mich erhoben, ohne mich erhoben zu haben?“ Nein, vielmehr ist damit gemeint: „Ich habe mich erhoben, doch ist die Art und Weise der Erhebung unbekannt (d.h. ohne wie; ohne Art und Weise).“ Somit wird auch jegliche Möglichkeit der Vorstellung negiert. Und somit wäre jegliche Vorstellung eine Falschheit, denn die Art und Weise ist mir Unbekannt (Vorenthalten worden). Wäre mit: „Bila Kayf“ die Bedeutung gemeint, dann würde die Aussage des Imam: „Istiwa ist Bekannt“ diesem Widersprechen.

    5. Imam Malik sagt: „[…] die Art und Weise (das „Wie“, „Kayf“) kann vom Intellekt nicht verstanden werden.“ […]“ Diese Aussage bedeutet, dass die Art und Weise der Erhebung (Istiwa) Allahs vom Verstand unbegreifbar und unvorstellbar ist. Somit fällt jegliche Hinterfragungen wie: „Existiert Allah mit Ort?“, „Wie (auf welche Art und Weise) ist Allah über dem Thron?“, „Auf welche Art und Weise (Kayf) hat Allah Istiwa gemacht?“. Denn all diese Frage sind eine Hinterfragung die vom Grund auf Unmöglich sind und somit Falsch und eine Übertretung und Überschreitung der Grenzen Allahs. Denn die Hinterfragung wurde Verboten und dies ist eine Bida (Erneuerung), so wie Imam Malik es sagte. Und diese Hinterfragung machen die Maturidia und Ash´aria. Das gleiche wäre, wenn ich Fragen würde: „Wie Spricht Allah? Das heißt: „Wie ist die Art und Weise Allahs Redens, wenn Er Spricht?“ Und würde es mir vorstellen, diese Vorstellung wäre ein Vergleich mit der Schöpfung. Denn alles was der Mensch sich Vorstellt ist Automatisch ein Vergleich mit der Schöpfung, und das ist die Falle in die die Maturidia und Ash´aira gefallen sind. Sie haben die Art und Weise des Wesens Allahs Hinterfragt, es sich Vorgestellt, was sie Verwirrt hat und haben sodann die Eigenschaften Allahs vollkommen Negiert und Aufgehoben. Eine Eigenschaft Allahs zu hinterfragen ist gleich Allah zu Hinterfragen. Und diese Hinterfragung ist die gleiche Hinterfragung des Mannes der zu Imam Malik bin Anas (gest. 179 n.H.) kam, denn beide Hinterfragen das Wie (Art und Weise). Das heißt, wenn ich Allahs Hände Hinterfrage und mir Vorstelle, dann stelle ich mir Allahs Wesen vor. Dies wäre gleichzusetzen, Allah Bildlich vorzustellen. Wenn ich mir nun Allah, Erhaben ist Er, Vorstelle, Verwirrt es mich im Herzen.

    Der Gesandte Allahs, Allahs Heil und Segen auf ihm, sagte:
    "Sinnt über die Schöpfung nach, jedoch nicht über Allah. Denn das Nachsinnen über den Herrn führt zum Zweifeln im Herzen."

    Es gibt zwei Arten von dem „wie“:

    Erstens:

    Es gibt kein wie, d.h. es gibt keine Art und Weise, keine Bedeutung bzw. Wirkung. Wie zuvor Anfangs Erklärt: „Das heißt, dass sie lediglich die Buchstaben „Y.A.D.“ und „I.S.T.A.W.A.“ akzeptieren aber diese gar keine Bedeutung und Wirkung hat, und nur Allah die wahre Bedeutung bzw. Wirkung kennt. Das wäre die völlige Negierung und würde kein Sinn erheben sowie widerspricht es der ersten drei Generationen. Dies sagen die Maturidia und Ash´aira.

    Zweitens:

    Wenn ich sage: „Ich habe mich erhoben, aber ohne Wie (die Art und Weise).“ Dann habe ich mich erhoben auf eine Art und Weise die unbekannt ist. Denn dort wird die Art und Weise (bila Kayf) negiert. Und dies ist die Behandlung und Methode aller Eigenschaften (Sifat) Allahs. Und dies ist die Methode der ersten drei Generationen. Dies kann man auch anhand anderer Aussagen der Altvorderen Belegen und Darlegen wozu wir später kommen werden – so Allah will.

    قال أبو بكر ابن العربي المالكي عند حديثه عن أحاديث الصفات: (ومذهب مالك رحمه الله أن كل حديث منها معلوم المعنى ولذلك قال للذي سأله: "الإستواء معلوم والكيفية مجهولة".)

    So sagte Abu Bakr Ibn al-Arabi al-Maliki (gest. 406 n.H.) der Schüler von Ibn Abi Zayd Al-Qaywarani Al-Maliki (gest. 386 n.H.) – der den Spitznamen „der kleine Malik“ hat - als er über die Hadithe der göttlichen Eigenschaften spricht: "Und die Madhhab von Malik - rahimahullah - ist das jeder einzelne von ihnen (die Hadithe der Eigenschaften) eine bekannte Bedeutung hat, deshalb sagte er zu demjenigen welcher ihm fragte: "al-Istiwa ist bekannt und die Kayfiyyah ist unbekannt.““
    [Abu Bakr Ibn Al-Arabi; Aridat Al-Ahwathi Sharh Sahih At-Tirmidhi]

    So schrieb Mulla Ali al-Qari al-Hanafi (gest. 1014 n.H.), indem er die Aqida von Imam Abu Hanifa erklärte und nachdem er Imam Maliks Überlieferung „Istiwa (sich erheben) ist bekannt, doch wie, ist unbekannt“ erwähnte:
    „Ähnlich ist die Haltung unseres großen Imams (Abu Hanifa) wie diese Haltung (von Imam Malik) und das gleiche gilt für jeden Vers und Hadith von den Mutashabihat (Mehrdeutige Verse) wie über die Hand, das Auge, das Gesicht und andere von den Eigenschaften (Allahs). Die Bedeutungen der Eigenschaften (Allahs) sind bekannt; was aber den Kayf (Art und Weise) betrifft, so ist dies unbekannt; denn das Verständnis für das „wie“ spaltet sich in das Wissen über den Kayf (Art und Weise) des Dhat (Wesen Allahs) und seiner Wirklichkeit. Wenn dies (das Wissen über den Kayf des Dhat von Allah) unbekannt ist, wie kann dann der Kayf der Eigenschaften Allahs verstanden werden? Die sichere und nützliche Schlussfolgerung in dieser Hinsicht ist, dass man Allah so beschreiben sollte, wie Er Sich Selbst und Sein Gesandter Ihn beschrieben haben – ohne tahrif (Verzerrung/Entstellung), ta’til (Leugnung der Eigenschaft Allahs), ohne takyif (das Fragen nach dem „wie“) und tamthil (Vergleich). Vielmehr sind die Namen und Eigenschaften für Ihn gesichert und ein Vergleich mit der Schöpfung wird verneint. So würde deine Feststellung frei von Vergleich (tashbih) sein, während deine Verneinung frei von ta`til ist. Wer jedoch die Wirklichkeit von istiwa verneint, der hat somit ta’til, und wer auch immer Ihn in Bezug auf istiwa mit der Schöpfung vergleicht, der ist ein Mushabbih. Doch wer sagt: Istiwa, ohne jegliches Gleichnis für Ihn, so beruht er auf dem Tauhid, und er ist frei von jeglichem Tadel.“
    [Ali Al-Qari; Mirqatu l-Mafatih Sharh Mishkatub Masabih (8/251)]

    Ebenso sagt er:

    Auch unser Imam, Imam Azzam (Abu Hanifa) befürwortete diese Meinung. Gleichermaßen ist dies die Methode bezüglich der Mehrdeutigen (Mutashabih) Verse und Überlieferungen in denen die Eigenschaften Hand, Gesicht und Augen erwähnt werden.“
    [Sharhu´l Amali, S. 31]

    Ein ähnliche Aussage (wie die von Malik) tätigte auch Maliks Lehrer, Rabi´a bin Abi Abdirrahman (gest. 136 n. H.).
    [(SAHIH ATHAR): Al-Lalakai, Nr. 665; Ibn Qudama, Isbatu Sifati´l-Uluw, Nr. 74; al-Bayhaqi, al-Asma wa´s Sifat, Seite 408-409 (in einer anderen Auflage (2/151); adh-Dhahabi, Mukhtasar al-Uluw, Seite 98; Tazkiratu´l-Huffaz (1/158, ohne Sanad), u.v.m. Ibn Taymiyyah, al-Fatawa al-Hamawiyyah al-Kubra, Seite 78; Majmu al-Fatawa (5/60) und al-Hallal sagte und ordnete das die Sanad der aus vertrauenswürdigen Gelehrten besteht und Überliefert wird. Und in Majmu al-Fatawa (5/365) sagte er dass diese Antwort von Maliks Lehrer, Rabi´a beständig ist. Und Ibnu´l Qayyim in Ijtimau´l Juyushi´l Islamiyyah, Seite 70, Hafidh Ibn Hajar in Fathu´l Bari (13/417) sagten nach dem sie es in ihren Werken Zitiert haben darüber nichts Weiteres aus. Und al-Albani in Mukhtasar al-Uluw, Seite 132, Nr. 111, das die Sanad Authentisch ist.]

    So kommen wir zu der nächsten Widerlegung.

    وقال أبو عيسى الترمذي (ت. 279 هـ) : «وَقَدْ قَالَ غَيْرُ وَاحِدٍ مِنْ أَهْلِ الْعِلْمِ فِى هَذَا الْحَدِيثِ وَمَا يُشْبِهُ هَذَا مِنَ الرِّوَايَاتِ مِنَ الصِّفَاتِ وَنُزُولِ الرَّبِّ تَبَارَكَ وَتَعَالَى كُلَّ لَيْلَةٍ إِلَى السَّمَاءِ الدُّنْيَا، قَالُوا: قَدْ تَثْبُتُ الرِّوَايَاتُ فِى هَذَا، وَيُؤْمَنُ بِهَا، وَلاَ يُتَوَهَّمُ، وَلاَ يُقَالُ: كَيْفَ هَكَذَا رُوِىَ عَنْ مَالِكٍ وَسُفْيَانَ بْنِ عُيَيْنَةَ وَعَبْدِ اللَّهِ بْنِ الْمُبَارَكِ أَنَّهُمْ قَالُوا فِى هَذِهِ الأَحَادِيثِ: "أَمِرُّوهَا بِلاَ كَيْف." وَهَكَذَا قَوْلُ أَهْلِ الْعِلْمِ مِنْ أَهْلِ السُّنَّةِ وَالْجَمَاعَةِ.
    وقال في موضع آخر من سننه: «وقد رُوي عن النبي صلى الله عليه وسلم روايات كثيرة مثل هذا، ما يُذكر فيه أمرُ الرؤية أن الناس يرون ربهم، وذِكرُ القَدَمِ وما أشبه هذه الأشياء. والمذهب في هذا عند أهل العلم من الأئمة مثل سفيان الثوري، ومالك بن أنس، وابن المبارك، وابن عيينة، ووكيع وغيرهم أنهم رَوَوا هذه الأشياء، ثمَّ قالوا: " تُرْوى هذه الأحاديث ونؤمن بها، ولا يُقالُ: كَيفَ

    Imam adh-Dhahabi (gest. 748 n.H.) Schreibt in seinem Buch „Mukhtasar al-Uluw“ auf der Seite 243, wie folgt:
    „So sagen die Gelehrten der Ahlu Sunnah wie Abu Isa (at-Tirmidhi) (gest. 279 n.H.), der gleich nach dieser Überlieferung von Abu Hurayra: „Wahrlich, Er (Allah), es die Spende mit Seiner Rechten annimmt und es Mehrt.
    „Viele von den Leuten des Wissens, haben über diese Ahadith gesagt, dass es kein Tashbih gibt für die Eigenschaften Allahs, und unser Herr, der Segensreiche und Erhabene, steigt jede Nacht in den untersten Himmel herab. Sie sagen auch: ‚Bestätigt diese Berichte, glaubt an sie, leugnet sie nicht, und fragt nicht wie (bila kayf).‘ Dieses oder ähnliches wurde berichtet von Anas ibn Malik, Sufyan Ath-Thauri, Ibn Uyainah und ´Abdullah ibn Al-Mubarak, die alle über diese Ahadith gesagt haben: ‚Lasst sie, wie sie sind, ohne zu fragen, wie.‘ (Tirmidhi) sagt (weiter): „Und dies ist die Ansicht der Ahlu Sunnah wa-l Jama´ah. Was die Gefolgschaft der Jahmiyyah angeht, so haben sie diese Überlieferungen abgelehnt und sagten das dies ein Tashbih (Gleichstellen/Vergleich) ist und haben es auf andere Arten Ausgelegt als die der Leute des Wissens, und sagten: „Allah hat Adam nicht mit Seinen Händen Erschaffen. Die Hand bedeutet hier Kraft/Macht.

    1. Imam At-Tirmidhi legt die Methode der Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah dar. Und er sagt, dass es keinen Tashbih (Vergleich/Gleichstellen) gibt. Wenn nun es so wäre wie die Maturidia und Ash´aira sagen, das all diese Eigenschaften keine Bedeutung/Wirkung hätten. Dann ist es Sinnlos und würde als törichtes Gerede, gezählt werden, da eine nicht existierende Sache sowieso keine Art und Weise und Wirkung hat. Wie kann es die Möglichkeit geben, etwas zu Vergleichen, was keine Bedeutung und Wirkung hat. Und zu diesem Thema werden wir später noch einmal zurückkehren.

    2. „Sie sagen auch: ‚Bestätigt diese Berichte, glaubt an sie, leugnet sie nicht, und fragt nicht wie (bila kayf).‘ Dieses oder ähnliches wurde berichtet von Anas ibn Malik, Sufyan Ath-Thauri, Ibn Uyainah und ´Abdullah ibn Al-Mubarak, die alle über diese Ahadith gesagt haben: ‚Lasst sie, wie sie sind, ohne zu fragen, wie.‘“

    Was bila kayf ([das] Wie; Art und Weise) für eine Bedeutung hat haben wir zuvor schon erklärt.

    3. Nun kommen wir zu dem Teil in dem Imam At-Tirmidhi die Maturidia und Ash´aira Widerlegt, denn sie haben eine ähnliche Methode wie die der Jahmiyyah und ihres gleichen.

    „Was die Gefolgschaft der Jahmiyyah angeht, so haben sie diese Überlieferungen abgelehnt und sagten das dies ein Tashbih (Gleichstellen/Vergleich) ist und haben es auf andere Arten Ausgelegt als die der Leute des Wissens, und sagten: „Allah hat Adam nicht mit Seinen Händen Erschaffen. Die Hand bedeutet hier Kraft/Macht.“

    Möge Allah, Erhaben ist Er, Abu Isa At-Tirmidhi für diese Wundervolle Aussage belohnen und ihm Gnädig sein, Amin!

    Imam At-Tirmidhi Berichtet hier, die Ansicht der Sekte der Jahmiyyah. Als auch die Ansicht der Jahmiyyah in Bezug auf die Ansicht und Methode der Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah.

    Die Methode der Jahmiyyah ist es, die Hand Allahs (Yadullah) zu negieren (Tatil) und zu uminterpretieren (Ta´wil). Sie sagen, wie Imam At-Tirmidhi es Berichtet: „Allah hat Adam nicht mit Seinen Händen Erschaffen. Die Hand bedeutet hier Kraft/Macht.“

    Jeder der nun Allahs Hand Ablehnt (Tatil) und uminterpretiert zu Kraft/Macht, der hat die gleiche Aqidah in diesem Bereich, wie die der Jahmiyyah.

    4. Dies ist der aller wichtigste Punkt von allen. Imam At-Tirmidhi legt hier den Unterschied zwischen der Methode und Ansicht der Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah und der Jahmiyyah dar. In dem er sagt: „[…] und haben es auf andere Arten Ausgelegt als die der Leute des Wissens, und sagten: […]“ Was sagten die Jahmiyyah gegen die Ahlu Sunnah wa´l Jama´ah? Sie sagten: „Allah hat Adam nicht mit Seinen Händen (Yadan) Erschaffen. Die Hand bedeutet hier Kraft/Macht.“

    Falls die Maturidia und Ash´aira nun ankommen und behaupten wollen, das sie hiermit kein Problem haben, denn auch sie Leugnen nicht Yad, sondern nur die Bedeutung/Wirkung. Dann siehe was Imam Adh-Dahahabi in seinem Werk „Mukhatsar al-Uluw“ Seite 243 und Imam Abu Isa At-Tirmidhi in seinem Jamiu´t-Tirmidhi (auch Bekannt als „Sunan At-Tirmidhi), Band I, S. 128-129 und sagte dazu dass dies ein Hasan, Sahih Athar (Bericht) ist - wie folgt:

    - قال إسحاق بن راهويه (ت. 238 هـ) : «إنما يكون التشبيه إذا قال يد كيد أو مثل يد أو سمع كسمع أو مثل سمع. فإذا قال سمع كسمع أو مثل سمع فهذا التشبيه وأما إذا قال كما قال الله تعالى يد وسمع وبصر ولا يقول كيف ولا يقول مثل سمع ولا كسمع فهذا لا يكون تشبيها وهو كما قال الله تعالى فى كتابه: { لَيْسَ كَمِثْلِهِ شَيْءٌ وَهُوَ السَّمِيعُ الْبَصِيرُ }

    Imam Ishaq bin Rahawaih(*1) sagt:
    „Der Tashbih ist nur dann, wenn man sagt: Eine Hand, wie die Hand, oder gleich einer Hand. Oder ein Hören, wie das Hören, oder gleich dem Hören. Wenn einer nun sagt: Ein Hören, wie das Hören, oder gleich dem Hören, so ist dass der Tashbih. Wenn man aber sagt, wie Allah, der Erhabene, sagt: Eine Hand, ein Hören und ein Sehen, weder sagt man Wie, noch sagt man gleich dem Hören, oder wie das Hören, so ist das kein Tashbih.“

    (*1) Hier eine Biographie zum Imam:

    http://at-tanzil.de/sirah/salaf-sira...3-n-h-238-n-h/

    http://www.ahlu-sunnah.com/threads/4...211;-238-n.H.)

    1. Es muss Beachtet werden, das Imam Ishaq bin Rahway hier zuerst Vorstellt, was ein Tashbih wäre. Er sagt:
    „Eine Hand, wie die Hand, […]“ Das Bedeutet: „Eine Hand der Geschöpfe, wie die Hand Allahs. Denn der Imam beabsichtigt hier ja den Tashbih uns vorstellen, was ein Tashbih Darstellt. Wenn ich nun sagen würde: „Meine Hand ist wie die Hand Allahs.“ Das ist ein Tashbih (Vergleich). Denn ich habe den Kayf (Art und Weise) Allahs (Hand) mit meiner (Hand) gleich gestellt (Verglichen).

    Die fortsetzende Aussage des Imam: „[…] oder gleich einer Hand.“ Ich denke, dass dies jedem ohne weiteren Kommentar Klar und Deutlich ist, was gemeint ist. Das wenn ich sagen würde: „Meine Hand ist gleich der Hand Allahs.“ Dies wäre ein Tashbih (Gleichstellen).

    Und den gleichen Beispiel gibt er auch mit dem Hören, wie folgt: „[…] Oder ein Hören, wie das Hören, oder gleich dem Hören.“ Wenn ich sagen würde: „Ich Höre, wie Allah Hört.“ Dann ist dies der Tashbih (Vergleich), als auch, wenn ich sagen würde: „Mein Hören ist gleich, wie das Hören Allahs.“

    All das ist Tashbih (Vergleich/Gleichstellen) mit der Schöpfung, wie Imam Ishaq bin Rahaway weiter sagte: „so ist das der Tashbih.“

    2. Nun kommen wir zum wichtigsten Teil, und zwar die Methode der Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah und der Widerlegung des Tafwid al-Mana (Negierung der Bedeutung/Wirkung) und somit der Widerlegung der Maturidia und Ash´aira.

    Der Imam sagt (weiter): „
    Eine Hand, ein Hören und ein Sehen, weder sagt man Wie, noch sagt man gleich dem Hören, oder wie das Hören, so ist das kein Tashbih.“

    Wenn ich sage: „Allah hat eine Hand, ohne das die Art und Weise der Hand Allahs meiner Ähnlich ist, (so sagt der Imam) „[…] so ist das kein Tashbih.“

    Wenn die Maturidia und Ash´aira jetzt meinen Würden, dass sie kein Problem hiermit hätten, dann schaut genau hin. Der Imam sagt:

    „[…] Eine Hand, ein Hören und ein Sehen […]“ Die Methode der Maturidia und Ash´aira ist es, das sie einen Unterschied in der Behandlung (Methodik) der Eigenschaft des Hören und Sehen im Gegensatz zur Hand machen. Sie sagen: „Allah Hört und Sieht auf Wirkliche Art und Weise (haqiqatan), ohne ein Gleichnis mit der Schöpfung.“ Das heißt, dass die Art und Weise (Kayf) Unbekannt ist. Doch Plötzlich ändern sie ihre Methode bei der Hand. Was der Imam, Ishaq bin Rahway nicht tut. Und dies ist die Methode der gesamten Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah. Das heißt, der Imam Behandelt alle drei Eigenschaften Allahs […] Eine Hand, ein Hören und ein Sehen, […]“ gleich, das heißt er ändert seine Methode nicht Plötzlich wie es die Maturidia und Ash´aira tun. Die Maturidia und Ash´aira ändern ihre Methode bei Yad (Hand) ohne ein Schriftliches Beleg und tun dies einfach aus ihrer eigenen Wünschen heraus.

    Allein dieser einzige Punkt d.h. Aussage des Imam Ishaq bin Rahway (gest. 238 n.H.), rahimahullah, Bestätigt den gesamten oberen Text über Imam Malik bin Anas (gest. 179 n.H.) und den Text über Abu Isa At-Tirmidhi (gest. n.H.).

    Und Anzumerken ist, dass diese Aussage von Ishaq bin Rahway wird (anhängend) von Imam Abu Isa At-Tirmidhi, an seine (eigene) Aussage Zitiert, als (weitere) Erklärung.

    Um die Widerlegung zu verdeutlichen, da Vielleicht manche die Methode der Maturidia und Ash´aira nicht kennen, lege ich sie kurz da.

    Die Maturidia und Ash´ira Methode bezüglich Sam und Basar ist es ihnen die offensichtliche und wirkliche Bedeutung/Wirkung zu geben, d.h. das sie sagen: „Sam Bedeutet Hören, und Basar Bedeutet Sehen. Und bei „Yad“ sagen sie, es hat keine Bedeutung, wir machen Tafwid Al-Mana (Negierung der Bedeutung/Wirkung).

    Stimmt diese Mehtode mit der Methode der Salaf as-Salihin (rechtschaffenen Altvorderen) überein? Stimmt sie mit der Methode von Ishaq bin Rahway, rahimahullah, überein?

    Wir Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah haben eine einzige Methode bezüglich der Eigenschaften Allahs, und sie bleibt immer gleich und ändert sich zwischen einem und dem anderen nicht. Bei den Maturidia, Ash´aira ändert sie sich jedoch zwischen Sam, Basar und Yad.

    Und wenn wir Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah sagen: „Allah hat Hände (Yadan; Sing. Yad).“ Dann sagen sie:

    „„Nichts ist Ihm gleich; und Er ist der Allhörende und Allsehende.“
    [(42) Sura as-Sura; Ayah 11]

    Ist dies nun ein Beweis für ihre Argumentation? Negiert Allah, Erhaben ist Er, mit diesem Vers die gesamte Bedeutung/Wirkung?

    Dieser Vers ist genau die Methode von uns bezüglich der Eigenschaften Allahs.

    - قال أبو إسحاق إبراهيم بن شاقلا الحنبلي (ت. 369 هـ) لأبي سليمان الدمشقي – أحد أتباع ابن كُلاب- في مناظرة بينهما عندما قال له أبو سليمان: "أنتم المشبهة"، قال ابن شاقلا: (حاشا لله، المُشبِّه الذي يقول: وجهٌ كوجهِي، ويَدٌ كَيَدِي، فأما نحن فنقول: له وجهه، كما أثبت لنفسه وجهًا، وله يدٌ، كما أثبتَ لنفسه يَداً، {لَيْسَ كَمِثْلِهِ شَيْءٌ وَهُوَ السَّمِيعُ الْبَصِيرُ} [الشورى : 11] ومن قال هذا فقد سَلِم.)

    Abu Ishaq Ibrahim bin Shaqla al-Hanbali (gest. 369 n.H.) sagte zu Abu Sulayman ad-Dimashqi - ein Anhänger des Ibn Kullab - während einer Debatte zwischen den beiden, als Abu Sulayman zu ihm sagte:
    "Du bist ein Mushabbihah (jem. der Allah mit Seiner Schöpfung vergleicht)."
    Ibn Shaqla antwortete: "Möge Allah mich davor bewahren! Al-Mushabbih ist derjenige, der sagt, dass Allahs Gesicht so ist wie mein Gesicht und dass Allahs Hand so ist, wie meine Hand. Aber wir sagen: "Er hat ein Gesicht, genau wie er ein Gesicht für Sich Selbst bestätigt hat, und Er hat eine Hand, genau wie Er eine Hand für Sich bestätigt hat, {Nichts ist ihm gleich; und Er ist der Allhörende, der Allsehende} [42:11]. Wer auch immer dies sagt, der ist sicher."
    [Ibn Abi Ya’la, Tabaqat al-Hanabilah, (3/239)]

    1. Abu Sulayman sagt zu Abu Ishaq Ibrahim bin Shaqla al-Hanbali (gest. 369 n.H.): „"Du bist ein Mushabbihah (jem. der Allah mit Seiner Schöpfung vergleicht)." Das heißt das er den Glauben hat das Abu Ishaq Ibrahim bin Shaqla al-Hanbali (gest. 369 n.H.) Allah, Erhaben ist Er, mit der Schöpfung Vergleichen würde. Dies aus dem Grund, weil Abu Ishaq Ibrahim bin Shaqla al-Hanbali (gest. 369 n.H.) Allah, Erhaben ist Er, die Eigenschaften die Allah Sich Selbst zuschreibt und Sein Gesandter, Allahs Heil und Segen auf ihm, zuschreibt. Und zwar die Eigenschaften wie Gesicht (Wajh), Hände (Yadan) usw. Und er erklärt den Tashbih genauso wie Ishaq bin Rahway (gest. 238 n.H.) es erklärte, und zwar wie folgt: Al-Mushabbih ist derjenige, der sagt, dass Allahs Gesicht so ist wie mein Gesicht und dass Allahs Hand so ist, wie meine Hand.“ Dies ist die Erklärung von Tashbih. Und nach dieser Erklärung sagt der Imam was kein Tashbih ist: „Aber wir sagen: "Er hat ein Gesicht, genau wie er ein Gesicht für Sich Selbst bestätigt hat, und Er hat eine Hand, genau wie Er eine Hand für Sich bestätigt hat, {Nichts ist ihm gleich; und Er ist der Allhörende, der Allsehende} [42:11]. Wer auch immer dies sagt, der ist sicher." Und wir sagen nichts anderes als das was Ishaq bin Rahway und Abu Ishaq Ibrahim bin Shaqla al-Hanbali, rahimahumullah, sagten.

    2. Auch hier ist die Methode der Behandlung der Eigenschaften Hand (Yad), Gesicht (Wajh) Allahs genauso wie die Methode der Behandlung der Eigenschaften von Hören (Sam) und Sehen (Basar) Allahs. Und dies ist nicht die Methode der Maturidia und Ash´aira.

    3. Wir sehen das die damaligen Sektierer wie die Anhänger von Kullab, die Anhänger von Jahm bin Safwan und weitere die Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah als Mushabbihah bezeichneten. Und hierzu werde ich ein anderes Mal weitere Beispiele nennen wieso diese Sekten die Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah als Mushabbihah bezeichneten. So gebe ich dafür ein kleines Beispiel, den Imam der Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah. Es kommt im Buch ar-Radd ’ala´l Jahmiyya von Imam Ahmad (gest. 241 n.H.) vor, dass er sagte:
    „Und Jahm Ibn Safwan behauptete, dass, wer auch immer Allah mit etwas beschrieb, womit Er Sich Selber in Seinem Buch beschrieben hat oder mit etwas, was von Seinem Gesandten erzählt wurde, dann ist er ein Ungläubiger, und dass er einer von den Mushabbiha sei.“
    [Ar-Rad ’ala´l Jahmiyya, Seite 104]

    Und zu diesem Thema werde ich – so Allah will – mehrere Aussagen der Sekten von damals von den Jahmiyyah und Mutazila und ihres gleichen Aufzeigen. Als auch genauere Aussagen Anhand von Diskussionen der Ahlu Sunnah wa´l-Jama´ah mit den damaligen Sekten eingehen. Denn diese sind ähnlich wie heute, wieso die Ahlu Sunnah von heute Al-Mushabbihah bezeichnet wird.

    - قال عبد الرحمن بن القاسم (ت. 191 هـ) صاحب الإمام مالك: «لا ينبغي لأحد أن يصف الله إلا بما وصف به نفسه في القرآن، ولا يشبه يديه بشيء، ولا وجهه بشيء، ولكن يقول : له يدان كما وصف نفسه في القرآن، وله وجه كما وصف نفسه، يقف عندما وصف به نفسه في الكتاب، فإنه تبارك وتعالى لا مثل له ولا شبيه، ولكن هو الله لا إله إلا هو كما وصف نفسه»

    Abdur-Rahman bin al-Qasim (gest. 191 n.H.) der Gefährte von Imam Malik sagte:
    "Niemand darf Allah beschreiben, außer mit dem womit Er Sich Selbst im Quran beschreibt; und man darf nicht Seine Hand mit etwas anderen vergleichen, noch sein Gesicht mit etwas. Jedoch sollte er sagen: "Er hat zwei Hände, wie Er Sich Selbst im Quran beschreibt; Er hat ein Gesicht, wie Er Sich Selbst beschrieb. Man sollte da anhalten wo Er Sich Selbst im Buch beschrieb, da er nichts Vergleichbares oder Ähnliches hat. Denn er ist Allah; es gibt kein würdigen der Anbetung als Ihm, wie Er Sich Selbst beschreibt.
    [Ibn Abi Zamanin al-Maliki, Usul as-Sunnah”, Seite 75]

    1. Kann man etwas was keine Bedeutung/Wirkung hat, mit etwas Vergleichen? Dies ist unmöglich. Würde Yadan, Wajh und Aydan keine Bedeutung/Wirkung haben, d.h. würden die As-Salaf As-Salihin (die Rechtschaffenen der Altvorderen) Tafwid al-Mana anwenden, dann wäre Tashbih (Vergleich/Gleichstellen) von Grund auf nicht existent und diese Aussagen wie die oben genannten A´imma sie tätigen wären törichtes Gerede und würden keinerlei Sinn erheben. Siehe diese Aussage von Abdur-Rahman bin Al-Qasim (gest. 191 n.H.) an: „und man darf nicht Seine Hand mit etwas anderen vergleichen, noch sein Gesicht mit etwas.“ Wie soll man etwas Vergleichen was doch gar keine Bedeutung/Wirkung hat? Yad kann ich nur mit der Schöpfung Vergleichen wenn es eine Bedeutung/Wirkung hat.

    2. Ebenso würden die Bezichtigungen der Sekten gegen die Ahlu Sunnah als „Mushabbihha“ keinerlei Sinn ergeben. Denn jede Aussage der Gelehrten der Ahlu Sunnah, wie diese und ähnliche: „Und es ist kein Tashbih“ Bedeutet nur das der Begriff (Yad/Yadan; Wajh; Ayd/Aydan usw) eine Bedeutung/Wirkung haben muss und eine Bedeutung die in der Schöpfung enthalten ist. Die Sekten (Jahmiyyah, Mutazila usw.) haben nicht Grundlos die Ahlu Sunnah als Mushabbihah bezichtigt.

    Und so komme ich zu einem Ende, denn es gibt zu viele Aussagen der ersten drei Generationen auf das man all diese darlegen könnte.

    Es ist bekannt, dass die Ash´ariyyah nur sieben der Eigenschaften zuschreiben: das Leben, Wissen, die Allmacht, der Wille, das Hören, Sehen und Sprechen, wobei sie sich mit den vorausgegangenen Menschen uneinig sind, auf welche Weise diese Eigenschaften zugeschrieben werden, aber von den Restlichen leugnen sie deren Wirklichkeit, indem sie sie uminterpretieren, weil sie behaupten, dass der Verstand dies, und nicht die wirkliche (Zuschreibung), erlaubt. Die Leute des vollständigen Ta´wil (Uminterpretierens) haben dann den Ash´aira vorgeworfen: „Wenn ihr euch selbst das Umzuinterpretieren erlaubt, was ihr uminterpretiert habt ohne einen schriftlichen Beleg, sondern gemäß eures Verstandes: Warum werft ihr uns dann vor das gemäß unseres Verstandes uminterpretiert zu haben, was ihr nicht uminterpretiert habt? Wenn unser Verstand Fehler macht, wo habt ihr dann mit eurem Verstand richtig entschieden? Und wenn eurer Verstand richtig ist, welchen Fehler haben wir dann in unserem Verstand? Außer einem bloßen Urteilsspruch habt ihr kein Argument gegen uns.“

    Sie haben zu all diesen Angelegenheiten keinerlei Belege aus den Quellen des Islams. Weder haben sie einen Beleg für den Tafwid Al-Mana noch haben sie einen Beleg für die Plötzliche Änderung der Methodik in der Behandlung der Eigenschaften zwischen dem Sehen, Hören und der Eigenschaften Allahs in Bezug der Hände, Gesicht, Augen und andere Eigenschaften des Wesens Allahs.

    Wenn nun heute ein Gelehrter meint das irgendet was im Islam anders wäre als der Islam von in der die ersten drei Generationen Lebten, wer wird Abgelehnt? Wer ist sicherer und besser?

    Diese Fragen sollten jedem Wahrhaftigem, Aufrichtigem Menschen mit Gesundem Verstand bekannt sein.

    Geändert von Abu Saeed Al-Afghaani (25.11.2011 um 21:51 Uhr)


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