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Ishaq bin Rahaway (163 n.H. – 238 n.H.)


Al-Hafidh, der Jurist, Ishaq bin Ibrahim bin Mukhlid al-Hanthali at-Tamimi al-Marwazi
Seine Kunyah (Beiname): Abu Ya’qub
Bekannt als: Ibn Rahwayh
Rahwayh: ein Nachnahme seines Vaters Abul-Hasan Ibrahim und er wurde so genannt, weil er auf einem Weg/ einer Landstraße zu Makkah geboren wurde und Weg/Landstraße ist in Persisch „Rah“ und „Wayh“ bedeutet „gefunden“, weshalb es „gefunden auf dem Weg/ der Landstraße“ bedeutet.[1 Seine Geburt: Sein Sohn Muhammad bin Ishaq bin Rahwayh sagte: Mein Vater, möge Allah Barmherzig mit ihm sein, wurde im Jahr 163 n.H. geboren[2]. Und es wurde auch im Jahr 161 n.H. gesagt.[3]
Seine Suche nach Wissen
Er hörte in seiner Stadt von einer Anzahl von Gelehrten, dann ging er im Jahr 184 n.H. nach Irak, al-Hijaz, Yemen und Sham. In Sham nahm er Wissen von einer Anzahl der großen Leuten des Wissen und unter ihnen waren:
- Fudhayl bin Iyadh
- Jarir bin Abd al-Hamid ar-Razi
- Sufyan bin Uyaynah
- Abd ar-Rahman bin Mahdi
- Abd Allah bin Wahb
- Al-Walid bin Muslim
- Waki’ bin al-Jarrah
- Yahya bin Sa’eed al-Qattan
- Sulayman bin Harb
- Yahya bin Adam
Und viele große andere.[4]
Seine Studenten waren
-Muhammad bin Ishaq (sein Sohn)
- Al-Bukhari
- Muslim
- At-Tirmithi
- Abu Dawud
- An-Nasa’i
- Abd ar-Rahman ad-Darimi
- Muhammad bin Nasr al-Marwazi
- Abul-Abbas as-Sarraj (Er war der letzte der von ihm Überlieferte)
Und viele große andere.
Von denen die auch von ihm berichteten waren seinen ältesten Lehrer, wie Yahya bin Adam und Baqiyah bin al-Walid und von seinen Zeitgenossen waren es Ahmad bin Hanbal und Yahya bin Ma’een.[5]
Sein Leben und was über ihn gesagt wurde
Er war ein Imam von lobender Erwähnung von den Leuten des Marw, ein Platz in Nisabur. Er war einer dessen Aussagen und Vorzüge befolgt und gesucht wurden und er war einer der nahestehen Leute von Ahmad bin Hanbal.[6] Er besuchte Baghdad mehr als einmal und wurde von dessen Volk unter den Huffadh betrachtet und kehrte dann nach Khurasan zurück und ließ sich in Nisabur bis er dahinschied nieder.[7]
Sein Wissen wurde unter den Volk von Khurasan vorherrschend. Der Sohn von Ishaq bin Rahwayh sagte: „Mein Vater wurde aus den Unterleib seiner Mutter mit beide Ohren durchstochen geboren. So ging mein Großvater unverzüglich zu al-Fadhl bin Musa as-Sinani und fragte ihn diesbezüglich und sagte: „Ein Kind wurde von mir mit beide Ohren durchstochen geboren!“ Er (as-Sinani) sagte: „Dein Sohn wird entweder ein Führer des guten oder des schlechten.“[8] Imam Ahmad bin Hanbal wurde über Ishaq bin Rahwayh befragt und sagte sodann: „Wird über Ishaq bin Rahwayh gefragt? Für uns ist IShaq von den Imamen der Muslime.“[9]
Und er sagte: „Nimmer hat jemand Vergleichbares wie Ishaq die Brücke zu Khurasan überquert.“[10]
Und er sagte: „Ich kenne keinen oder mir ist niemand vergleichbares wie Ishaq in Irak bekannt.“
Und er sagte: Für uns ist ash-Shafi’i ein Imam, al-Humydi ist ein Imam und Ishaq bin Rahwayh ist ein Imam.“
Und er sagte: Wenn Abu Ya’qub, der Führer der Gläubige, dir berichtet dann klammere dich daran.“[11]
Ishaq bin Rahwayh wurde gegenüber Qutaibah bin Sa’eed erwähnt, worauf er dann sagte: „Ishaq ist ein Imam.“[12]
Abu Hatim ar-Razi sagte: „Ishaq bin Rahwayh ist ein Imam unter den Imamen der Muslime.“[13]
An-Nasa’i sagte über ihn während er die Namen seiner Lehrer erwähnt: „Einer der Imame.“[14]
Und er sagte: „Abu Ya’qub Ishaq bin Ibrahim bin Mukhlid bin Ibrahim, der Glaubwürdige, der Verlässliche.“[15]
Wahb bin Jarir sagte: „Möge Allah Ishaq bin Rahwayh, Sadaqah und Ya’mur belohnen, sie gaben in den Ländern des Ostens der Sunnah leben.“
Nu’aym bin Hammad sagte: „Falls du einen Iraqi siehst der schlecht über Ahmad bin Hanbal spricht bezweifle seine Religion; falls du einen Khurasani siehst der schlecht über Ishaq bin Rahway spricht, dann bezweifle seine Religion; und falls du einen Basri siehst der schlecht über Wahb bin Jarr spricht, dann bezweifle seine Religion.“
Sa’eed bin Thu’ib sagte: „Ich kenne niemanden dessen Gesicht auf Erden ist (also am Leben ist) gleich Ishaq.“
Ibn Khuzaimah sagte: „Bei Allah, selbst wenn Ishaq bin Ibrahim al-Handhali unter den Tabi’een präsent gewesen wäre, so hätten sie wahrlich sein Gedächtnis, Wissen und Jurisprudenz anerkannt/bestätigt.“[16]
Ibn Hibban sagte: „Ishaq war einer unter den Meistern seiner Zeit in der Jurisprudenz, den Wissenschaften, dem Auswendiglernen und Scharfsinnig worüber die Bücher zusammengestellt wurden und die Prophetischen Traditionen unterteilt wurden; er verteidigte sie und vertrieb wer auch immer damit in Wiederspruch stand.“[17]
Abu Dawud al-Khaffaf sagte: „Ishaq bin Rahway diktierte uns 11.000 Überlieferungen aus dem Gedächtnis, dann rezitierte er sie uns und er fügte oder unterließ nicht einen einzelnen Buchstaben davon.“[18]
Abu Hatim ar-Razi sagte: „Ich erwähnte Ishaq bin Rahwayh al-Handhali gegenüber Abu Zur’ah und sein Memorieren der Ketten und Texte der Überlieferungen, worauf Abu Zur’ah dann sagte: „Es gibt kein Berichterstatter mit einem besseren Gedächtnis als ihm.“ Abu Hatim sagte: „Und die erstaunliche Sache ist seine Überlegenheit und Makellosigkeit von Fehlern mit dem, was er an Gedächtnis ausgestattet wurde.“ Ahmad bin Salamah sagte: „So sagte ich zu Abu Hatim, dass er uns eine Erläuterung des Koran aus seinem Herzen diktierte und Abu Hatim sagte: „Und dies ist die Erstaunlichste Sache – (denn) tatsächlich ist die Genauigkeit bei den unterstützenden Überlieferungen viel einfacher als die Genauigkeit in der Verkettung der Erläuterung des Koran und seinen Worten.“[19]
Qutaibah bin Sa’eed sagte: „Die Huffadh in Khurasan sind Ishaq bin Rahwayh, dann Abd Allah bin Ab dar-Rahman as-Samarqandi, dann Muhammad bin Isma’eel.“[20]
Muhammad bin Yahya ath-Thuhali sagte: „Ich kam in Kontakt mit unseren Gefährten Ishaq bin Rahwayh im Jahr 199 n.H. in Baghdad und die Wissendsten von den Gefährten der Überlieferung versammelten sich in ar-Rasafah und unter ihnen waren Ahmad bin Hanbal, Yahya bin Ma’een und andere und der Kern der Sitzung war für Ishaq und er war der Redner.“[21]
Abu Nu’aym al-Asbahani sagte in Hilyat al-Awliya: „Und von ihnen ist der Gallant, der berühmte Imam in Auswendiglernen und der Jurisprudenz… Ishaq bin Ibrahim al-Hanthali, naher Gefährte des ehrwürdigen, ehrenwerten Imam Ahmad bin Hanbal und Freund des begünstigten Imam Muhammad bin Idris ash-Shafi’i. Er war ein impulsgeber der Berichte und zu den Leuten der Krankheit und Innovation war er ablehnend.“[22]
Al-Khatib al-Baghdadi sagte: „Er war einer der Imame der Muslime, anerkennt von den Ansehnlichen der Religion, in ihm ist das (Wissen über) Hadith gesammelt und der Jurisprudenz als auch der des guten Gedächtnisses der Wahrhaftigkeit, Rechtschaffenheit und Enthaltsamkeit.“[23]
Ibn Hajar al-Asqalani sagte über ihn: „Vertrauenswürdig, ein Auswendiglerner von Überlieferungen, ein eigenständiger Jurist (Mujtahid), ein naher Gefährte von Ahmad bin Hanbal.“[24]
Ahmad bin Sa’eed ar-Ribati rezitiert prosaisch über ihn: Meine Verbundenheit zu Allah ** befahl mir Abu Ya’qub Ishaq zu lieben. Er hat nicht den Koran Erschaffen gleich wie ** Die atheistischen Kriminellen es sagen. Die komplette Sunnah ist sein Etikett(Markenzeichen) ** Den Schwachen beschützend vor dem Starken ** Oh Beweis Allahs auf seiner Schöpfung ** In Tradition derer die al-Baqi bestanden haben. Dein Vater Ibrahim, mit purer Taqwa ** Vorreiter des Ruhmes/der Pracht/der Herrlichkeit und ein Sohn eines Vorreiters.
Und Ali bin Hajar sagte über Ishaq: Niemand übertraf Ishaq im Wissen und Verständnis ** in Khurasan gab’s seit seinem Tod, niemanden gleich ihm. Möge Allah sein Gesicht erhellen und ihn bewahren ** Von der sehr argen Furcht, an einem Tag, wegen Seiner ** Und belohne denjenigen, der Ameen sagt ** und gewähre ihm, wenn er am Tag(e) Ihn trifft, was er sich wünschte.[25]
Seine Bücher
Al-Musnad[26]
Kitab at-Tafsir
Kitab al-Illm[27]
Sein Tot
Er starb im Jahre 238 n.H. in Naisabur am 14ten des Monat Sha’ban und war dabei 75 Jahre alt.[28]
Einige Gelehrte aus seiner Blutlinie
Sein Sohn Muhammad bin Ishaq bin Ibrahim, Abu al-Hasan al-Marwazi geboren in Marw und aufgewachsen in Nisabur; er schrieb in den Städten von Khurasan, Iraq, al-Hijaz, Sham und Ägypten; er vernahm (Wissen) von seinem Vater Ishaq bin Rahwayh, Muhammad bin Yahya ath-Thuhli, Ahmad bin Hanbal, Ali bin al-Madini, Abu Mus’ab az-Zuhri, Yunus bin Abd al-A’la al-Misri, und er berichtete in Baghdad, weshalb eine Gruppe von dort von ihm berichtete; er war in der Jurisprudenz kenntnisreich, voller Anmut auf dem Pfad, aufrecht in der Überlieferung; Muhammad bin Ma’mum al-Hafith sagte: „Abul-Hasan bin Rahway ließ sich in Khurasan für zwei Jahre nach dem Tod seines Vater nieder, bis er auf al-Layhiyah stieß, so erkannten sie seinen Status nicht, bis der Amir Abul-Haytham Khalid bin Ahmad bin Hammad ath-Thuhli den Platz der Autorität einnahm und ihm die Position des Richters erteilte, zuerst in Marw, dann in Nisabur. Dann ging er nach Marw und starb dort im Jahr 289 n.H..
Sein Enkelsohn Abu at-Tayyib Muhammad bin Muhammad bin Ishaq bin Ibrahim, ursprünglich aus Marw, niedergelassen in Baghdad und berichtet auf der Autorität von Muhammad bin al-Mughirah as-Sakri al-Hamdani; Abu al-Fadhl Muhammad bin Abd Allah bin al-Mutalib ash-Shaybani überliefert auf seiner Autorität; er war Vertrauensvoll, Kenntnisreich in der Schule von Malik bin Anas; er starb in Ramlah im Jahr 339 n.H..
Und andere.
Seine Aussagen über die Angelegenheiten der Aqida (speziell über die Attribute Allahs)
Harb al-Kirmani sagte: Ich sagte zu Ishaq bin Rahwayh: Was sagst du über Allahs Allahs Aussage: Es gibt kein vertrauliches Gespräch zwischen dreien, ohne daß Er ihr vierter wäre[…] (Sure al-Mugadala, Vers.7)? Er sagte: Wo immer du bist, Er ist dir näher als deine Halsschlagader und Er ist Separat von Seiner Schöpfung. Dann erwähnt er auf der Autorität von Ibn al-Mubarak: Er ist über Sein Thron, Separat von Seiner Schöpfung.“[29]
Er sagte auch: „Das Merkmal von Jahm und seinen Gefährten (also: die Jahmiyya) ist ihre Behauptung gegen die Leute der Jama’a (also: Ahl as-Sunnah) und ihrer Leidenschaft zum Lügen: Dass sie (die Leute der Jama’a) Muschabbiha (=diejenigen die Allah mit den Geschöpfen vergleichen) wären. Nein, vielmehr sind sie (Jahm und seine Anhänger) Mu’atila (=diejenigen die Allahs Eigenschaften negieren). Und wenn man sie Muschabbiha nennt, so ist dies eher korrekt, denn sie sagen: „Allah ist überall (an jedem Ort), Sein Wesen in der untersten Erde ist dasselbe wie das Wesen im obersten Himmel und sie haben gelogen darin und der Kufr ist über ist unerlässlich.“[30]
Und er sagte: Der Taschbih (der Vergleich) passiert dann, wenn jemand sagt: “[Seine] Hand wie [meine] Hand” oder “ähnlich einer Hand”; oder “Hören wie ein Hören” oder “ähnlich des Hörens”. Wenn er also sagt “[Sein] Hören wie ein Hören” oder “ähnlich einem Hören”, so ist dies der Taschbih, aber wenn er sagt wie Allah ta’ala gesagt hat: Hand (Yad), Hören (Sam’), Sehen (Basar) ohne zu sagen wie und ohne zu sagen “ähnlich dem Hören” oder “wie ein Hören”, so ist dies kein Taschbih.“[31]
Quelle: http://at-tanzil.de/sirah/salaf-sirah/ishaq-bin-rahaway-163-n-h-238-n-h/
[1] Wafiyat al-A’yan,1:200
[2] Al-Kuna wal-Asma’ von ad-Dulabi, 3:1164
[3] Tarikh (Baghdad) Madinat as-Salam von al-Khatibe al-Baghdadi, 7:364; al-Hidayat wal-Irshad fi Ma’rifat Ahl ath-Thiqat was-Sidad von Abu Nasr al-Kalabathi, 1:72
[4] Tarikh Madinat as-Salam, 7:362; Tahthib al-Kamal, 2:373ff
[5] Tarikh Madinat as-Salam, 7:363; Tahthib al-Kamal, 2:376f); Siyar A’lam an-Nubala von adh-Dhahabi, 11:359
[6] Al-Ansab von as-Sam’ani, 3:34
[7] Tarikh Madinat as-Salam, 7:363
[8] Tarikh Madinat as-Salam, 7:365
[9] Al-Jarh wat-Ta’dil von Ibn Abi Hatim, 2:210
[10] Al-Kamal fi Dhu’afa ar-Rijal von Ibn Adi, 1:126
[11] Tarikh Madinat as-Salam, 7:368ff
[12] Al-Jarh wat-Ta’dil, 2:210
[13] Al-Jarh wat-Ta’dil, 2:210
[14] Tasmiyat Mashaykh an-Nasa’i, S.62
[15] Tarikh Madinat as-Salam, 7:369
[16] Tarikh Madinat as-Salam, 7:366ff
[17] Thiqat von Ibn Hibban, 8:116
[18] Al-Kamal fi Dhu’afa ar-Rijal von Ibn Adi, 1:127
[19] Tarikh Madinat as-Salam, 7:372
[20] Tarikh Madinat as-Salam, 7:372
[21] Tarikh Madinat as-Salam, 7:370f
[22] Hilyat al-Awliya von Abu Nu’aym al-Asbahani, 9:234
[23] Tarikh Madinat as-Salam, 7:362
[24] Taqrib at-Tahthib von Ibn Hajar, 1:126
[25] Hilyat al-Awliya, 9:234
[26] Al-A’lam von az-Zarkali, 1:292; Al-Mu’jam al-Mufahras von Ibn Hajar al-Asqalani, S.131
[27] Al-Mu’jam al-Mufahras, S.58, 109
[28] Tarikh al-Awsat von al-Bukhari- genannt at-Tarikh as-Saghir, 4:1036
[29] Kitab al-Arsh von adh-Dhahabi, 2:244; er sagte: al-Khallal berichtet es in seinem Kitab as-Sunnah über die Autorität von Harb; und in Siyar A’lam an-Nubala auch von adh-Dhahabi, 11:370
[30] Sharh usool I’tiqad Ahl Assunnah von Al-Lalika’i, 3:532
[31] Berichtet von seinem Student at-Tirmidhi in seinem Sunan, 2:42 (http://www.archive.org/download/gktgktgkt/gkt2.pdf)
Geändert von Abu_Taymiyyah (14.11.2011 um 02:06 Uhr)
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