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Thema: Die Hand Allahs

  1. #1
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    Die Hand Allahs



    Da die Moderation von .de unsere Beiträge auf ihrer Seite nicht zulässt und meinen das sie diese erst Bearbeiten wöllten, werde ich meine Einträge hier Posten. Ich habe es einwenig Überarbeitet und umgeändert als der Eintrag wie auf .de

    http://ahlu-sunnah.de/foren/themen/5...ablehnte/page2

    Es ist bemerkenswert wie die Leute von .de meinen das sie dem Quran, der Sunnah und den ersten drei Generationen an Muslime folgen würden und nichts von ihnen Zitieren können, sondern lediglich von jene die nach ihnen kamen.

    Allah, Erhaben ist Er, sagt:
    {Sie haben Allah nicht eingeschätzt, wie es Ihm gebührt´, wo die ganze Erde am Tag der Auferstehung in Seiner Hand/Griff (Qabdhatuh) gehalten wird und (auch) die Himmel in Seiner Rechten zusammengefaltet sein werden. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.}
    [(39) Sura az-Zumar; Ayah 67]

    Hier Verwendet Allah, Erhaben ist Er, nicht Yad als Hand sondern Qabdhutuh als Hand.

    Al-Hafdh Ibn Kathir (gest. 774) in seinem Quran Tafsir „Tafsir Quran al-Adhim“ dazu:

    Bukhari sagt zu der Ayah: „Sie haben Allah nicht eingeschätzt, wie es Ihm gebührt.“ Wir haben von Adam nach der Überlieferung von Abdullah ibn Mas´ud, folgendes sagen hören:
    Ein (jüdischer) Rabbiner kam zum Propheten Allahs, Allahs Heil und Segen auf ihm, und sagte: „Du Muhammad, wir finden in der Thora folgendes; Wahrlich, Allah trägt am Tag der Auferstehung (folgendes auf Seinen Fingern:) die Himmel auf einem Finger, die Erden auf einem Finger, die Bäume auf einem Finger, das Wasser und das Erdreich auf einem Finger, alle anderen Geschöpfe auf einem Finger und wird sagen: „Ich bin der König.“ Da lachte der Gesandte, Allahs Heil und Segen auf ihm, in einer zustimmenden Weise bis man sein Mund (inneres) sah. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, rezitierte dann: {„Sie haben Allah nicht eingeschätzt, wie es Ihm gebührt´, wo die ganze Erde am Tag der Auferstehung in Seiner Hand gehalten wird und (auch) die Himmel in Seiner Rechten zusammengefaltet sein werden. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.“
    }Bukhari Überlieferte diese Überlieferung in seinem Sahih auch an anderen Stellen. Des Weiteren auch Imam Ahmad, Imam Muslim und in Sunan in Bereichen des Tafsir. At-Tirmidhi und an-Nasa´i haben diese Überlieferung durch den Weg Sulayman ibn Muhran al-A´mash von Ibn Masu´ud in einem ähnlichen Hadith wie das obige.

    Imam Ahmad durch Abu Muawiys … nach einer Überlieferung von Abdullah ibn Mas´ud; das dieser sagte:
    „Einer der Ahl al-Kitab kam zum Gesandten Allahs, Allahs Heil und Segen auf ihm, und Fragte: „O Abu´l Qasim, hat dich die Nachricht erreicht das Allah Seine Schöpfung auf einem Finger, die Himmel auf einem Finger, die Erdoberfläche auf einem Finger, die Bäume auf einem Finger, den Erdboden auf einem Finger tragen wird? Da lachte der Gesandte, Allahs Heil und Segen auf ihm, so sehr das man die Zähne in seinem Mund sah. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, rezitierte dann: „Sie haben Allah nicht eingeschätzt, wie es Ihm gebührt.“
    Dies Überlieferten Bukhari, Muslim und an-Nasa´i […]

    Und es gibt weitere solcher ähnlicher Überlieferungen durch Verschiedene Wege.

    Imam Abu Ja´far ibn Jarir at-Tabari (gest. 310 n.H.) in seinem Quran Tafsir „Jami al-Bayan an Tawil ay al-Quran”:

    Abu Hurayra, radi Allahu anhu, berichtet bezüglich dieser Ayah, das der Gesandte Allahs, Allahs Heil und Segen auf ihm, sagte:
    „Allah wird die Erde in den Griff nehmen, die Himmel mit Seiner rechten Hand zusammenrollen und sprechen: „Ich bin der Herrscher. Wo sind die Herrscher der Erde?“
    [Bukhari; Kitabu-t Tafsir al-Quran; Surah 39, Bab: 2: Kitabu-t Tawhid; Hadith: 6: Kitab ar-Rikak; Hah: 44: Muslim; Kitab al-Munafiqin; Hah: 23; Hadith Nr. 2787]

    Abdullah ibn Umar Überliefert das der Gesandten Allahs, Allahs Heil und Segen auf ihm, folgendes sagte:
    „Allah, azza wa jall, wird am Tage der Auferstehung die Himmel zusammenrollen und sie danach in Seine rechte Hand nehmen und danach sagen: „Ich bin der Herrscher, wo sind die Tyrannen? Wo sind die Überheblichen? Danach wird Er sie mit Seiner Linken zusammenrollen und sagen: „Ich bin der Herrscher, wo sind die Tyrannen? Wo sind die Überheblichen? Abdullah ibn Umar sagte, als der Gesandten Allahs, Allahs Heil und Segen auf ihm dies sagte öffnete und schloss seine Finger andauernd. Ich saute auf die Mimbar, und sah dass sie von oben nach unten wackelte. Und ich sagte: „Wird dies mit dem Gesandten Allahs, Allahs Heil und Segen auf ihm, zusammen einstürzten?“
    [Sahih Muslim; Kitab al-Munafiqin; Bab: 24-25; Hadith Nr. 2788]

    Und er sagt in seinem Tafsir, folgendes:

    „Die Richtigkeit der Aussage, dass Allahs Hand eine Eigenschaft (ein Attribut) von Ihm ist.“

    Anzumerken ist das in manchen Ahadith “Hand (arab. Yad)” vorkommt, in machen “Griff/Handfläche (arab. Kaff)” und in manchen “Finger die Ihm gebührt (arab. Sing. Isba/Usbu; Plu. Assabi).” Als auch wie oben Erwähnt “Hand (arab. Qabdhatuh) vorkommt. Alle Begriffe kommen in Ayat und Sahih Ahadith vor.

    Yad (Hand) wurde zuvor einige genannt. Die Ahadith in deren “Hand” vorkommt sind Mutawatir Überliefert.

    Kaff (Handfläche/Griff) Siehe dazu:

    „Wer auch immer etwas spendet, von dem was auch immer er rechtschaffen erworben hat, und gut ist, wird zu Allah heraufgebracht, dann wird Er es die Spende mit Seiner Rechten annehmen und für seinen Spender erheben, bis es das Maß eines Berges erreicht.“
    [(SAHIH); Al-Albani, Irwau´l Galil, 886; Mukhtasaru´l Uluw, Seite 86, Nr. 11; Mukhtasaru Sahihi´l Bukhari (1/332)]

    „Wenn jemand etwas von dem, was er rechtmäßig erworben hat, und sei es auch nur im Wert einer Dattel, als Spende gibt - und Allah nimmt nur das rechtmäßig Erworbene an -, von dem nimmt sie Allah mit Seiner rechten Hand an und vermehrt sie für ihn, wie wenn jemand ein Fohlen oder Kamelstute pflegend aufzieht, bis diese Spende in der Hand des Allerbarmers groß (vermehrt) wird. Bis es schließlich so viel wie ein Berg wird oder auch mehr als ein Berg wird."
    [Sahih al-Bukhari, Hadith Nr. 1410; Sahih Muslim, Hadith Nr. 1014 und weitere von Abu Hurayra, radi Allahu anh.]

    In einem anderen Authentischen (Sahih) Wortlaut dieses obigen Hadiths von Abu Hurayra, radi Allahu anhu, siehe dazu: Musnad Imam Ahmad (2/331, 418, 419, 431, 538, 541); Sunan at-Tirmidhi, Hadith Nr. 661, 662; Sunan an-Nasa´i, (5/56-58); Sunan Ibn Madja, 1842, und vielen weiteren.

    Und es gibt mehrere Verschiedene Authentisch Überlieferte Wortlaute des oben genannten Hadiths.

    Ein anderer Hadith:

    “Ich habe die schönheit meines Herren (im Schlaf) gesehen ... und ich sah wie mein Herr Seine Hände zwischen meine zwei Schulter (Schulterblätter) legte. Sodass ich in meinem Herzen die Kälte seiner Fingerspitzen (in einem anderen Hadith; Hand) verspührte.”
    [Musnad Imam Ahmad (5/243); Sunan at-Tirmidhi, Hadith Nr. 3235; Ibn Abi Asim, As-Sunnah, Hadith Nr. 465-471 und andere von Muath ibn Jabal une eine Gruppe an Sahaba. Dieser Hadith ist Sahih. Siehe dazu: Al-Albani, Zilalu´l Jannah (1/203-205).]

    "Als Allah, Erhaben ist Er, Adam erschaffen und die Seele eingehaucht hat, sagte Er zu Adam, während Seine zwei Hände geschlossen waren: "Wähle, welche du auch immer willst, O Adam!" Adam sagte: "Ich habe die rechte Hand meines Herrn gewählt. Sowieso sind seine zwei gesegneten Hände rechts." Danach hat Allah Seine Hand aufgemacht in der Adam und seine Nachkommenschaft und das jedem einzelnen Menschen sein Leben dort geschrieben stand hervor.“
    [Ibn Abi Asim, As-Sunnah, Nr. 206; Ibn Hibban, Al-Ihsan, Nr. 6167; Hakim Nr. 214, 215; Bayhaqi, Al-Asma wa´s Sifat, Seite 324, in einer anderen Auflage (2/56); und andere von Abu Hurayra, radi Allahu anh. Außerdem der Hadith in einem anderen Wortlaut bei at-Tirmidhi, Nr. 3076. Der Hadith ist Sahih. Hakim sagte dass der Hadith Sahih ist, nach den Bedingungen von Muslim, und adh-Dhahabi stimmte diesem zu, Siehe Mustadrak (1/132-133). Und Al-Albani Stufte den Hadith als Hasan (gut) ein, Siehe dazu: Zilalu´l Jannah (1/91).]

    Finger (Sing. Isba/Usbu; Pl. Assabi):

    “Die Herzen der Söhne Adams, ist wie die Weite der Finger des Allerbarmers, wie ein einziges Herz. Und Er lenkt sie wie auch immer Er möchte.”
    [Musnad Imam Ahmad (2/168, 173); Sahih Muslim, 2654; Ibn Abi Asim, As-Sunnah, Nr. 222 und weitere Überlieferungen von Abdullah ibn Amr ibn al-As, dieser Hadith ist Authentisch (Sahih), siehe dazu: Al-Albani Silsilatu´l Ahadisi´s-Sahiha; Mukhtasaru Sahihi Muslim; Hadith Nr. 1851; Zilalu´l Jannah (1/100, Nr. 222); Mishkatu´l Masabih Taqiqi; Nr. 89.]

    Der gleiche Hadith mit einem anderen Wortlaut: (Wahrlich die Herzen sind zwischen zwei Fingern des Allerbarmers (in einem anderen Hadith “Allahs”). (Und) Er lenkt sie.
    [Musnad Imam Ahmad (6/182, 251, 302, 315); Sunan at-Tirmidhi, Hadith Nr. 2140; Ibn Madja, Hadith Nr. 3834; Ibn Abi Asim, Hadith Nr. 225 und andere von Anas ibn Malik berichtet. Der Hadith mit diesem Wortlaut ist auch Authentisch (Sahih). Siehe dazu Sahihu´l Jami´s Sagir, Nr. 1685; Zilalu´l Jannah (1/101, Nr. 225); Mishkatu´l Masabih Taqiqi, Nr. 102. Abgesen dieser beiden Sahaba hat es auch an-Nawwas ibn Sa´man, siehe Ibn Madja; Nr. 199; Ibn Abi Asim, Nr. 219. Umm Salama, siehe: at-Tirmidhi, Nr. 3522; Ibn Abi Asim, Nr. 223. A´isha, siehe dazu: Ibn Abi Asim, Nr. 224. Jabr ibn Abdullah, siehe dazu: Hakim, Nr. 3140. Abu Hurayra, siehe dazu: Ibn Abi Asim, Nr. 229. Nuaym ibn Hammar, siehe dazu: Ibn Abi Asim, Nr. 221. Sabra ibn al-Faqih, Ibn Abi Asim, Nr. 220 und viele weitere Sahaba haben dies Überliefert. Auch diese sind Authentisch (Sahih), siehe dazu: Al-Albani Zilalu´l Jannah (1/98-103).

    Ein weiterer Hadith:

    Ein Jüdischer Mann kam zum Propheten Allahs, Allahs Heil und Segen auf ihm, und sagte: „Du Muhammad (in einem anderen Hadith „Du Abu´l Qasim“), Zweifelslos wird Allah am Tag der Auferstehung, die Himmel auf einem Finger, die sieben Erden auf einem Finger, die Berge auf einem Finger, das Bäume und die Geschöpfe auf einem Finger, nehmen und wird sagen: „Ich bin der König.“ Da lachte der Gesandte, Allahs Heil und Segen auf ihm, (in einem Hadith, einer anerkennenden und zustimmenden Weise) bis man sein Mund (inneres) sah. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, rezitierte dann: {„Sie haben Allah nicht eingeschätzt, wie es Ihm gebührt´, wo die ganze Erde am Tag der Auferstehung in Seiner Hand gehalten wird und (auch) die Himmel in Seiner Rechten zusammengefaltet sein werden. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.“} (Az-Zumar; 67).
    [Musnad Imam Ahmad (1/457); Sahih al-Bukhari, 4811, 7414, 7415, 7451, 7513; Sahih Muslim, 2786, 2788; Sunan at-Tirmidhi 3238, 3239; Ibn Abi Asim, As-Sunnah, Nr. 541-544 und andere von Abdullah ibn Mas´ud, radi Allahu anh. Dieser Hadith ist Authentisch (Sahih). Siehe dazu: Al-Albani, Zilalu´l Jannah (1/238-240), Mishkatu´l Masabih Tahqiqi, Nr. 5524.]

    Ein anderer Hadith, etwas anders wie dieser, in den Worten des Gesandten Allahs, sallallahu alayhi wa sallam, sagte, das Er (Allah) die Himmel und das Erde mit Seiner Hand nimmt und rütteln wird.
    “Allah wird mit einer Seiner Hand die Himmel und mit der anderen die Erde nehmen und sie danach rütteln und sagen: “Ich bin al-Malik (der Herrscher).””
    [(SAHIH): Musnad Imam Ahmad (2/374); Sahih al-Bukhari, Nr. 4812, 6519, 7382, 7413; Sahih Muslim, 2787; Ibn Madja, Nr. 192; Darimi, Nr. 2799; Ibn Abi Asim, As-Sunnah, Nr. 548, 549; Abu Ya´la, Al-Musnad, 5850; Ajuri, ash-Shariah, Seite 320; Ibn Khuzayma, at-Tawhid, Nr. 92, 93, 94; Bayhaqi, Al-Asma wa´s Sifat, Seite 323-324, in einer anderen Auflage, (2/54) und andere von Abu Hurayra, radi Allahu anh. Dieser Hadith ist Authentisch (Sahih). Siehe dazu: Al-Albani, Zilalu´l-Jannah (1/241-242, Nr. 458, 549); Mishkatu´l Masabih Taqiqi, Nr. 5522; Sahihu´l Jamii´s Sagir, Nr. 8125. Des Weiteren (ein ähnlicher Hadith) in Musnad Imam Ahmad (2/72), Sahih Muslim, Hadith Nr. 2788; Sunan Abu Dawud, Hadith Nr. 4732; Ibn Abi Asim, Nr. 547; Imam al-Bayhaqi, al-Asma wa´s Sifat; Seite 332; in einer anderen Auflage (2/55) und andere mit einem etwas anderen Wortlaut von Ibn Umar, radi Allahu anhu, berichtet. Auch seine Überlieferungskette (Sanad) ist Authentisch (Sahih). Siehe dazu: Al-Albani, Zilalu´l-Jannah, (1/241, Nr. 547); Sahihu´l Jamii´s Sagir, Nr. 8125.]

    Es gibt soviele derartige Ahadith auf das man sie nicht alle hier aufzählen könnte. Dies wie bekannter weise bei uns Ahlu Sunnah immer so ist. Wir könnten nichts bringen, weil wir nicht Wissen wo wir Anfangen sollten, und die Sektierer bringen nichts, weil sie nichts an Beweise haben.

    Wenn man nun sagt, “Yad” hat viele Bedeutungen, und es ist schleierhaft was seine Wahre Bedeutung ist, wird dies anhand anderer Ayat und Ahadith aus Quran und Sunnah klar und deutlich was es Bedeutet. Ebenso wird in Sura az-Zumar; Ayah 67 ein anderes Wort für Hand Verwendet, und zwar “Qabdhatuh“ und nicht “Yad”, doch Wissen wir aufgrund all dieser anderen Wörter das Allahs Yad, Allahs Hand bedeutet. Wir haben Beweise aus Quran, der Sunnah und der Athar der ersten drei Generationen (Salaf; Sahaba, Tabi´in, Taba Tabi´in) über die Hand Allahs, subahanhu wa ta3ala.

    So sagt der Lehrer von Imam Bukhari (gest. 256 n.H.), Nu´aim bin Hammad al-Khuzai (gest. 228 n.H.):
    „Wer auch immer Allah mit Seiner Schöpfung vergleicht, so hat er Unglaube begangen, und wer auch immer leugnet, was Allah Sich Selbst zugeschrieben hat, so hat er Unglaube begangen. Und was auch immer Allah Sich Selbst zugeschrieben hat oder was Sein Gesandter - Allahs Heil und Segen auf ihm - Ihm zugeschrieben hat, so beinhaltet es insgesamt keinen Tashbih."
    [(Sahih Athar): Al-Lalakai, Nr. 936; Ibn Taymiyyah, Al-Fatawa al-Hamawiyyah al-Kubra, Seite 153; Majmu al-Fatawa, 5/110, 263; Imam adh-Dhahabi, Al-Uluw li´l-Aliyyi´l-Gaffar, Seite 126; Siyar a’lam an-Nubala, 10/610. Tafsir Ibn Kathir; Band 2; Seite 280; vgl. Quran 7:54. Al-Albani sagte in Mukhtasaru´l Uluw dass die Sanad des Athars Sahih ist, siehe Seite 184]

    Imam adh-Dhahabi (gest. 748 n.H.), möge Allah Sich seiner Erbarmen, sagte dazu:
    „Welche Aussage ist schöner als die Aussage von Nu´aim bin Hammad, die uns mit der authentischsten Überlieferungskette von Muhammad bin Isma'il at-Tirmidhi gehört haben, dass er ihn sagen hörte: „Wer Allah mit Seiner Schöpfung vergleicht, der ist ungläubig geworden. Und wer leugnet, womit Er Sich beschrieben hat, der ist ungläubig geworden. Und nichts, womit Allah Sich oder Sein Gesandter Ihn beschrieben haben, enthält einen Vergleich (mit Seiner Schöpfung) [Tashbih].“ Ich sage: Er meint damit, dass die Beschreibungen/Eigenschaften dem Beschriebenen folgen. Wenn nun der Beschriebene, erhaben ist Er, niemanden in seinem heiligen Wesen ähnelt, so ähneln Seine Eigenschaften ebenfalls niemanden. Denn es gibt keinen Unterschied zwischen dem Sprechen über das Wesen und dem Sprechen über die Eigenschaften. Und dies ist der Weg der Altvorderen.“
    [Imam adh-Dhahabi; Siyar a’lam an-Nubala; Band 13, Seite 299-300]

    Und genauso ist jede Eigenschaft Allahs, Erhaben ist Er, zu behandeln. Die Methode ändert sich nicht Plötzlich bei Hand Allahs, als auch anderen Eigenschaften, stattdessen bleibt sie immer gleich bei jeder Eigenschaft. Die Eigenschaft des Sprechens Allahs, Erhaben ist Er, ist in keinster Weise ähnlich eines irgendeinen Geschöpfs. Wenn die Rede über die Hand Allahs, Erhaben ist Er, ist, wird gesagt: „Man Schreibt Allah Organe zu.“

    Dieser Gedanke ist nicht von der Ahlu Sunnah, noch ist es die Interpretation der Ahlu Sunnah, sondern der Gedanke der Erneuerer. Doch wenn wir sagen: „Allah, Erhaben ist Er, Spricht.“ Wieso sagen sie dann nicht: „Sie Schreiben Allah Organe zu?“ Wieso kommen sie nicht auf den Gedanken „Zunge, Zähne, Gaumen usw?“

    Allah, Erhaben ist Er, Spricht und wir machen keine weitere Vorstellung darüber, denn jede Vorstellung ist ein Vergleich mit der Schöpfung. Denn der Mensch kann sich nur das Vorstellen was Erschaffen ist. Und sobald der Mensch Allahs Wesen/Eigenschaft sich Vorgestellt hat, hat der Mensch Allah, Erhaben ist Er, mit dem Geschöpf Verglichen (Tashbih).

    Denn der Mensch Vergleicht das was er kennt, mit dem was er beabsichtigt vorzustellen. Das heißt er stellt ein Gleichnis mit dem was er kennt (Erschaffenes) und Allahs Wesen/Eigenschaften. Kurz gesagt, er stellt sich Allah vor. Somit ist das nachsinnen über das Wesen/Eigenschaften von Grund auf Falsch.

    Und Während die Sektierer uns Vorwerfen das wir Allah Organe und ähnliches zuschreiben würden und das wir Allah, Erhaben ist Er, mit der Schöpfung Vergleichen würden, tun sie nichts anderes als selber Allah, Erhaben ist Er, Vorzustellen und Ihn mit der Schöpfung zu Vergleichen, während Allah, Erhaben ist Er, sagt:

    {Nichts ist Ihm gleich; und Er ist der Allhörende und Allsehende.}
    [(42) Sura as-Sura; Ayah 11]

    Imam At-Tabarani (gest. 360 n.H.) sagt in Al-Ma´jm al-Aawat darüber:
    „Sinnt über die Gnaden Allahs, jedoch nicht über Allah (Selber).“

    Sowie auch Imam Hayruddin al-Alusi sagte: „Qadi Abu Yala Said ibn Muhammad überliefert in seinem Buch bezüglich der Aqidah des Imam Abu Yusuf al-Hanafi (gest. 183 n.H.), der wiederum von Imam Abu Hanifa (gest. 150 n.H.) erzählt, dass dieser gesagt hat:
    „Es steht niemandem zu, etwas über das Wesen (dhat) Allahs zu sagen. Vielmehr ist Er mit dem zu beschreiben, womit Er Sich Selbst beschrieben hat, und es darf nichts über Allah gesagt werden, was auf der eigenen Meinung gründet. Segensreich und Erhaben ist Allah, Herr der Welten.“
    [Jalau al-Uyun fi Muhakimati al-Ahmadin, Seite 368; Sharh Aqidati´t Tahawiyya (2/327) mit der Überprüfung von Dr. at-Turki und Jala’ul]

    Allah, Erhaben ist Er, Spricht und Sein Sprechen ähnelt nicht Seiner Schöpfung und Sein Sprechen ist uns Unbekannt und unmöglich begreifbar, das Wissen darüber ist unerreichbar. Allah, Erhaben ist Er, hat Hände, und sie ähneln nicht Seiner Schöpfung und Seine Hände sind uns Unbekannt und unmöglich begreifbar, das Wissen darüber ist unerreichbar.

    Imam adh-Dhahabi (gest. 748 n.H.) Schreibt in seinem Buch „Mukhtasar al-Uluw“ auf der Seite 243, wie folgt:
    „So sagen die Gelehrten der Ahlu Sunnah wie Abu Isa (at-Tirmidhi), der gleich nach dieser Überlieferung von Abu Hurayra: „Wahrlich, Er (Allah), es die Spende mit Seiner Rechten annimmt und es Mehrt.“
    „Viele von den Leuten des Wissens, haben über diese Ahadith gesagt, dass es kein Tashbih (Vergleich) gibt für die Eigenschaften Allahs, und unser Herr, der Segensreiche und Erhabene, steigt jede Nacht in den untersten Himmel herab. Sie sagen auch: ‚Bestätigt diese Berichte, glaubt an sie, leugnet sie nicht, und fragt nicht wie.‘ Dieses oder ähnliches wurde berichtet von Anas ibn Malik, Sufyan Ath-Thauri, Ibn Uyainah und ´Abdullah ibn Al-Mubarak, die alle über diese Ahadith gesagt haben: ‚Lasst sie, wie sie sind, ohne zu fragen, wie.‘ (Tirmidhi) sagt (weiter): „Und dies ist die Ansicht der Ahlu Sunnah wa-l Jama´ah. Was die Gefolgschaft der Jahmiyyah angeht, so haben sie diese Überlieferungen abgelehnt und sagten das dies ein Tashbih (Gleichstellen/Vergleich) ist und haben es auf andere Arten Ausgelegt als die der Leute des Wissens, und sagten: „Allah hat Adam nicht mit Seinen Händen Erschaffen. Die Hand bedeutet hier Kraft/Macht (Qudra).

    Dies ist in Jamiu´t Tirmidhi von Imam at-Tirmidhi zu finden (3/50-51), siehe auch (5/234-377).

    Danach nennt Imam adh-Dhahabi (gest. 748 n.H.) folgendes:

    Und der Lehrer von Imam at-Tirmidhi (gest. 279 n.H), Ishaq bin Rahwaih (gest. 238 n.H.) sagte:
    „Tashbih (gleichstellen/vergleich) erfolgt nur dann, wenn man sagt: „(Allah) hat eine Hand gleich meiner Hand, ein Hören gleich meines Hörens. In diesem Fall ist das Tashbih (gleichstellen/vergleich). Aber wenn man so beschreibt wie Allah es beschreibt, eine Hand, Hören und Sehen und nicht Vergleicht, ist dies bezüglich Allah kein Tashbih (Gleichstellen/Vergleich [mit der Schöpfung]). Allah, Erhaben ist Er, sagt: „Nichts ist ihm gleich. Er ist der Allhörende, Allsehende.“ (Shura, 42/11).
    [Kitab al-Arsh; Seite 79; Jamiu´t Tirmidhi (I, 128-129); Imam at-Tirmidhi sagte dazu: „Dies ist ein Hasan, Sahih Athar“.]

    Hier die Online Ausgabe dazu: http://hadith.al-islam.com/Loader.aspx?pageid=261

    Abu´l Qasim at-Taimi (gest. 535 n.H.)
    345- Der Autor von At-Targib wa´t-Tarhib, Imam, Hafidh Abu´l-Qasim Ismail bin Muhammad bin al-Fadl at-Taimi at-Talhi al-Asbahani sagte als man ihn über die Eigenschaften Allahs Fragte:
    „Nach der Madhhab Malik, ath-Thauri, al-Auza´i, ash-Shafi´i, Hammad bin Salama, Hammad bin Zayd, Ahmad (bin Hanbal), Yahya bin Said al-Qattan, Abdurrahman bin Mahdi und Ishaq bin Rahway wird das was Allah Sich Seinem Wesen zuschreibt und Sein Gesandter Ihm zuschreibt, wie Hören, Sehen, Gesicht, zwei Hände und die anderen Eigenschaften nach der Offensichtlichen (thahir) und bekannten Bedeutung angenommen. Aber diesbezüglich wird nichts nach der Art und Weise (bil kayf) gefragt, weder Vergleich (Tashbih) angestellt, noch Interpretation (Ta´wil). Ibn Uyayna sagt: Die Lesung über alles was Allah Seinem Wesen Selbst zuschrieb ist der Tafsir (die Erklärung/die Auslegung). Danach sagte er wie folgt: „Womit die Offensichtliche (Thahir) Bedeutung gemeint ist. Keines irgendeiner Art des Interpretation (Ta´wil) ist erlaub, noch Metaphorisch (zu nehmen).
    [Imam adh-Dhahabi; Mukhtasar al-Uluw, Nr. 345]

    Das heißt, das die Bedeutung die offen ist, das was man liest auch die einzige Erklärung ist, und dass diese Bedeutung (Hand, Sehen, Hören) kein Tashbih (Vergleich mit der Schöpfung) ist. Noch auf irgendeine Weise Metaphorisch gemeint ist, und man nach der Art und Weise nicht Fragen darf, d.h. keine Vorstellung und Hinterfragung anstellen darf. Außer wenn man sagt oder meint, das Allahs Hand gleich eines der Schöpfung sei oder ähnlich dazu. Genauso wie wenn man sagt: „Allah Spricht ohne ein Gleichnis mit der Schöpfung zu haben, so ist dies kein Tashbih (Vergleich/Gleichstellen). Genauso hat Allah Hände, ohne ein Gleichnis mit der Schöpfung zu haben, so ist dies kein Tashbih (Vergleich/Gleichstellen). Und dies ist die Herangehensweise aller Gelehrten der Ahlu Sunnah.

    Makhul (gest. 113 n.H.), Az-Zuhri (gest. 124 n.H.), Malik ibn Anas (gest. 179 n.H.), Sufyan Ath-Thauri (gest. 161 n.H.), Laith ibn Sad (gest. 175 n.H.), Al-Auza´i (gest. 157 n.H.) sagten alle:
    „Nimmt sie (die Eigenschaften) so wie sie gekommen sind, ohne (Um)interpretation.“
    [(Sahih Athar): Tirmidhi, Jamiu´s Sahih (3/51); al-Hallal, as-Sunnah, Nr. 313; al-Lalakai, Nr. 875; Ibn Abdil-Barr, Jamiu Bayni´l Ilmi wa Fadlih, Nr. 1801, 1802; Dhahabi al-Uluw (Siehe; Mukhtasar; Nr. 123, 126, 134, 137. Der Athar ist Sahih. Siehe dazu: Al-Fatawa al-Hamawiyyah al-Kubra, 76, 129; Majmu al-Fatawa, 5/39; Ibnu´l Qayyim, Ijtimau´l Juyushi´l Islamiyyah, Seite 77; Ibn Hajar, Fathu´l Bari, 13/418; Al-Albani, Mukhtasaru´l Uluw, Seite 138, 139, 142, 143]

    So sagt Imam Abu Hanifa (gest. 150 n.H.):
    “Wir beschreiben Allah, Erhaben ist Er, so wie Er Sich Selbst in Seinem Buch beschrieb und kennen Ihn mit allen Seinen Eigenschaften.”
    [Al-Fiqh al-Akbar; Seite 62]

    Und wir Wissen womit Allah, Erhaben ist Er, Sich Selbst in Seinem Buch beschrieben hat. Die Maturidia, Asha´ira, Sufis, und ähnliche Sekten Interpretieren (Ta´wil) die Hand (Yad) Allahs zu Kraft (Qudra) oder Gnade (Ni´ma) um. Und es gibt keinen einzigen Beweis aus dem Quran, keinen Beweis aus der Sunnah, noch keine einzige Überlieferung von den ersten drei Generationen dafür.

    Imam Abu Hanifa (gest. 150 n.H.) sagt darüber:
    „Niemanden steht es zu etwas über das Wesen Allahs zu sagen, vielmehr ist Er mit dem zu beschreiben, womit Er sich Selbst beschrieb und nichts darf über Allah ausgesagt werden, was auf der eigenen Meinung aufgebaut ist. Erhaben und Segensreich ist Allah, der Herr der Welten.“
    [Ibn Abi al-Izz al-Hanafi, Sharh al-Aqida at-Tahawiyya; Bayazizada „Isharatu´l Maram min Ibarati´l-Imam (S. 149); al-Usulu´l Munifa li´l Imami Abi Hanifa (S. 45)]

    So gibt es unzählige Überlieferungen von den Salaf, wie zum Beispiel dem Tabi´i, Imam Abu Hanifa (gest. 150 n.H.), der sagte:
    „Er hat eine Hand, ein Gesicht und ein Wesen (dhat), wie Allah im Qur’an erwähnt. Was auch immer Allah daher im Qur’an über das Gesicht, die Hand und die Wesen erwähnt, so sind diese Seine Eigenschaften, ohne ihren Wesen (Art und Weise, Inhalt) zu hinterfragen/untersuchen (bila kayf). Und es darf nicht gesagt werden, dass Seine Hand Seine Macht (Qudra) oder Seine Gnade (Ni’ma) ist, da dies eine Annullierung der Eigenschaften ist, und dies ist die Aussage der Leute von al-Qadar (Qadariyyah) und al-I’tizal (Mutazillah).“
    [al-Fiqh al-Akbar; Seite 59]

    Und Imam Abu Hanifa (gest. 150 n.H.) sagt auch:
    “Allahs Hände sind über ihre Hände, aber nicht gleich der Hände der Schöpfung und ist auch kein Organ.
    [al-Fiqh al-Absat; Seite 52-53]

    Imam Abu Hanifa (gest. 150 n.H.), rahimahullah, hat gleichzeitig die Hand Allahs, Erhaben ist Er, bestätigt als auch die Maturidia und seines gleichen Widerlegt.

    Wer sobald „Hand Allahs“ hört, und auf Organ kommt, dieser hat Allah Vorgestellt, sonst wäre er niemals auf Organ gekommen. Das gleiche wie: „Allahs Sprechen“ und kommt auf Zunge, oder wie: „Allahs hören“ und kommt auf Trommelfell und Hörnerv, dieser hat Allah, Erhaben ist Er, vorgestellt. Denn eine Vorstellung ist Automatisch ein Vergleich (mit der Schöpfung). Denn der Verstand des Menschen ist beschränkt und es gibt keine Möglichkeit Allahs Wesen/Eigenschaften zu begreifen. Wer es Versucht zu begreifen der Überschreitet die Grenzen des Islam die Allah, Erhaben ist Er, Festgelegt hat und wird auf abweichende Ergebnisse kommen.

    Imam adh-Dhahabi (gest. 748 n.H.), möge Allah Sich seiner Erbarmen, berichtet in „Siyar a’lam an-Nubala“ (18/283-284):
    „Uns hat Abu Ali bin al-Khalal berichtet: Uns hat Abu al-Fadhl al-Hamdani berichtet: Uns hat Abu Tahir as-Salafi berichtet: Uns hat Muhammad bin Marsuq as-Sa’farani berichtet: Al-Hafidh Abu Bakr al-Khatib hat uns erzählt: „Was das Sprechen über die Eigenschaften angeht: Die Methode der Altvorderen (Salaf) ist, dass alles, was davon in den authentischen Sunan überliefert wurde, bestätigt und nach den „äußeren Bedeutungen“ akzeptiert wird, und sie von der Festlegung der Art und Weise und des Vergleiches (mit der Schöpfung) freigesprochen werden. Es hat eine Gruppe diese (Eigenschaften) abgelehnt, bis sie das für nichtig erklärten, was Allah bestätigt hatte. Und eine andere Gruppe von den Bestätigenden hat sie realisiert, sodass sie dadurch den Weg des Vergleiches und der Festlegung der Art und Weisen eingeschlagen haben. Gemeint damit ist nur, dass man den mittleren Weg, der zwischen zwei Dingen liegt, einschlägt. Und die Religion Allahs, des Erhabenen, ist zwischen dem Übertreibenden darin und dem Nachlässigen. Das Fundament darin ist, dass das Sprechen über die Eigenschaften ein Abzweigthema vom Sprechen über das Wesen. Und hierin sollte man seinem Beispiel folgen. Wenn es bekannt ist, dass die Bestätigung (der Existenz) des Herrn der Welten lediglich eine Bestätigung der Existenz ohne die Bestätigung der Modalität ist, so ist ebenfalls die Bestätigung seiner Eigenschaft lediglich eine Bestätigung der Existenz und keine Bestätigung einer Definition oder einer Festlegung der Art und Weise.“

    Die äußere Bedeutung von Hand ist die Hand, von Sprechen das Sprechen, von Hören das Hören usw. so wie es in den oberen Ayat Allahs und Ahadith vom Gesandten Allahs, sallallahu alayhi wa sallam, dargelegt wurde und den Gelehrten der Ahlu Sunnah klar gestellt wurde. Somit fällt jede Uminterpretation und Metaphorische Bedeutung weg, denn dies ist das Gegenteil von Offensichtlich oder „ihre Lesung ist ihre Bedeutung“ usw. Was die Mitte zwischen den beiden Gruppen die Imam Adh-Dhahabi (gest. 748 n.H.) Erwähnte werden wir zukommen.

    Imaam Abu Hanifa (gest. 150 n.H.) sagte:
    „Und Seine Eigenschaften sind nicht wie die Eigenschaften der Schöpfung, und Sein Wissen ist nicht wie unser Wissen, und Seine Fähigkeiten sind nicht wie unsere Fähigkeiten, und Sein Sehen ist nicht wie unser Sehen, und Sein Hören ist nicht wie unser Hören, und Sein Sprechen ist nicht wie unser Sprechen.“
    [Al-Fiqh al-Akbar, Seite 59]

    Und Imam Ahmad ibn Hanbal (gest. 241 n.H.) wurde gefragt, wer die Mushabiha seien, wie folgt antworte er:
    „Derjenige, der sagt: Ein Sehen, gleich meines Sehens. Eine Hand, gleich meiner Hand, Ein Bein, gleich meines Beines. Dieser hat Allah mit Seiner Schöpfung verglichen.
    [Ahmad Ibn Muhammad al-Khallal, Kitab al-Sunnah, Band 2, Seite 32]

    Und wenn wir uns an die Erklärung des Tashbih (Vergleich/gleichstellen) vom Lehrer des Imam at-Tirmidhi (gest. 279 n.H), Ishaq bin Rahway (gest. 238 n.H.) erinnern, in dem er sagt:
    „Tashbih (gleichstellen/vergleich) erfolgt nur dann, wenn man sagt: „(Allah) hat eine Hand gleich meiner Hand, ein Hören gleich meines Hörens. In diesem Fall ist das Tashbih (gleichstellen/vergleich). Aber wenn man so beschreibt wie Allah es beschreibt, eine Hand, Hören und Sehen und nicht Vergleicht, ist dies bezüglich Allah kein Tashbih (Gleichstellen/Vergleich [mit der Schöpfung]). Allah, Erhaben ist Er, sagt: „Nichts ist ihm gleich. Er ist der Allhörende, Allsehende.“ (Shura, 42/11).

    Und so haben wir die Erwähnte Mitte des Imam adh-Dhahabi (gest. 748 n.H.).

    So sagt auch Imamu Ahlu Sunnah, Imam Ahmad Ibn Hanbal (gest. 241 n.H.) diesbezüglich:
    „Diese Ahadith (die über die Eigenschaften berichten) sollten so gelassen werden, wie sie sind. Wir bestätigen sie und bringen keine Gleichnisse zu ihnen. Genau dies ist, worüber sich die Gelehrten einig sind.
    [Überliefert von Ibn al-Jauzi in Manaqib Imam Ahmad, Seite 155-156]

    Denn wie schon gesagt, sind Gleichnisse stellen Automatisch ein Vergleich mit der Schöpfung. Somit um dieses Vergleich zu vermeiden, lässt man den Gedanken/Vorstellung über die Art und Weise (Bildnis) der Eigenschaft aus.

    Imam Ibn Abdul-Barr (gest. 463 n.H.) sagte:
    „Ahl al-Sunnah bestätigen übereinstimmend die Eigenschaften Allahs - dem Erhabenen -, welche im Quran und der Sunnah wiedergegeben werden. Wir glauben an diese Eigenschaften und verstehen sie so, wie sie dastehen und nicht metaphorisch. Wie diese Eigenschaften sind, wird nicht gefragt.
    [At-Tamhid (7/145)]

    Noch sind die Eigenschaften Allahs ähnlich zu unserer, noch sind unsere Eigenschaften ähnlich zu den Eigenschaften Allahs.

    Imam Abu Hanifa (gest. 150 n.H.) sagt:
    „So wie Allah nichts von Seiner Schöpfung ähnelt, so ähnelt nichts von Seiner Schöpfung Ihm. Seine Namen und Eigenschaften sind ewig und werden ewig sein.
    [al-Fiqh al-Akbar, Seite 58]

    Und wer nun eine Vorstellung über das Wesen/Eigenschaften Allahs macht, welche es auch immer ist, alle sind Fehlvorstellungen, denn jegliche Vorstellung gebührt Ihm nicht.

    Imam Abu Ja'far Muhammad bin Jarir At-Tabari (gest. 310 n.H.), möge Allah sich ihn erbarmen, sagte zusammenfassend über die Eigenschaften Allahs:
    “Wenn uns nun einer fragt: 'Was ist das Richtige bezüglich der Bedeutungen dieser Eigenschaften, wie du erwähnst, von denen manche im Buch Allahs - azza wa jall - und manche vom Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihn, erwähnt wurden?' So wird gesagt: 'Das Richtige bei diesen Worten ist bei uns: Dass wir ihre offenkundigen (Bedeutungen) akzeptieren, die wir erwähnt haben. [...]”
    [At-Tabsir bi-ma'alim ad-Din; Seite 141-145]

    Und ich schließe mit den Worten des Imam adh-Dhahabi (gest. 748 n.H.) ab, der in seinem Buch „Mukhtasar al-Uluw“ Seite 68 Schreibt:
    „Der Autor des Werks namens „Sifatu Rabbi´l Alamin“ und daran anlehnend, nach dem er einige wenige Überlieferungen Erwähnte (187, I-II), sagt er folgendes:
    „Wenn wir jeden Gelehrten der Altvorderen Versuchen würden aufzuzählen bezüglich der existierenden Eigenschaften, dann würde diese Arbeit in die weite gehen. Wenn der Gegner der etwas über die Bestätigung der Eigenschaften Allahs gesagt hat. Und wenn der Gegner nicht rechtgeleitet wird durch die, die wir zitiert haben, indem er sagt: „Es besteht kein Konsens darüber, sie (d.h. die Eigenschaften Allahs) zu bestätigen ohne Ta’wil (Uminterpretation), oder dass er ihren Zitaten keinen Glauben schenkt, dann wird Allah solch eine Person auch nicht rechtleiten. Und, bei Allah, es gibt nichts Gutes in jemandem, der Leute zurückweist die, die den Haupt und Elite bilden – die Imame jeder Zeit sind - die sich alle auf einem Konsens befinden, wie Az-Zuhri, Makhul, Al-Auza’i, Ath-Thauri, Laith ibn Ubaid, Malik, Ibn Uyayna, Ibnu´l Mubarak, Muhammad bin al-Hasan, ash-Shafi´i, al-Humaydi, Abu Ubayd, Ahmad ibn Hanbal, Abu Isa At-Timirdhi, Ibn Suraij, Ibn Jarir At-Tabari, Ibn Khuzaimah, Zakariyyah As-Saji, Abu´l Hassan al-Ashari oder Leute wie diese, wie al-Khattabi, Abu Bakr al-Ismaili, Abu´l Qasim at-Tabarani, Abu Ahmad al-Assal […] (und Namen die danach folgen Erwähnend) Shaikh Abdulqadir al-Jili.

    Geändert von Salman al-Farsi (06.11.2011 um 17:32 Uhr)


  2. #2
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    Meine Kommentare will man anscheinend auch nicht freischalten, aber das macht ja nichts, denn sie werden hier nicht in der Lage sein die Wahrheit zu verstecken so wie sie es in ihrem Forum versuchen.

    Der Bruder Abu Jafar hat bereits etwas zitiert, aber ich werde es nochmal zitieren, denn es ist eine sehr wichtige Aussage die nicht untergehen soll:

    Und zwar handelt es sich um die Aussage von Ishaq bin Rahwayh (rahimahullah) - der 238 nach der Hijra gestorben ist- über die Definition von Taschbih ( = Allah ta'ala mit seinen Geschöpfen zu vergleichen).

    Ishaq bin Rahwayh war ein sehr großer Gelehrter und hat zur Zeit von Imam Ahmad (rahimahullah) gelebt. Er wurde von allen Gelehrten seiner Zeit gelobt. Zu seinen Schülern gehörten at-Tirmidhi, Muslim, al-Bukhari, Abu Dawud - möge Allah ta'ala sich ihnen allen erbarmen - und viele andere!

    Es wird berichtet, dass Imam Ahmad (rahimahullah) folgendes gesagt hat:

    لا أعلم أو لا أعرف لإسحاق بالعراق نظيرًا

    Ich weiß niemanden oder ich kenne keinen im Irak der Ishaq ebenbürtig ist.

    Und er sagte:

    الشافعي عندنا إمام والحميدي عندنا إمام وإسحاق بن راهويه عندنا إمام

    Asch-Schafi'i ist bei uns uns ein Imam und al-Humaydi ist ein Imam und Ishaq bin Rahwayh is ein Imam.

    Und er sagte:

    إذا حدثك أبو يعقوب أمير المؤمنين فتمسَّك به

    Wenn dir Abu Ya'qub (Ishaq bin Rahwayh war auch als "Abu Ya'qub" bekannt), der Amir der Gläubigen [etwas] berichtet, so halte fest daran.

    Quelle: Tarikh Madinat as-Salam (oder besser bekannt als "Tarikh Badhad") [7/368, 370].

    (Ishaq bin Ruwayh (rahimahullah) war übrigens zusammen auf dem letzen Hajj von Imam Ahmad (rahimahullah) vor seinem großen Gerichtsprozess (Mihna) bezüglich der "Erschaffung des Qurans".

    Nun sehen wir uns die Aussage vom Imam von Khurasan Ishaq bin Rahwayh (rahimahullah) an, worin er Taschbih definiert. Er sagte:

    إنما يكون التشبيه إذا قال يد كيد أو مثل يد أو سمع كسمع أو مثل سمع. فإذا قال سمع كسمع أو مثل سمع فهذا التشبيه وأما إذا قال كما قال الله تعالى يد وسمع وبصر ولا يقول كيف ولا يقول مثل سمع ولا كسمع فهذا لا يكون تشبيها وهو كما قال الله تعالى فى كتابه: { لَيْسَ كَمِثْلِهِ شَيْءٌ وَهُوَ السَّمِيعُ الْبَصِيرُ

    Der Taschbih passiert dann, wenn jemand sagt: "[Seine] Hand wie [meine] Hand" oder "ähnlich einer Hand"; oder "Hören wie ein Hören" oder "ähnlich des Hörens". Wenn er also sagt "[Sein] Hören wie ein Hören" oder "ähnlich einem Hören", so ist dies der Taschbih, aber wenn er sagt wie Allah ta'ala gesagt hat: Hand (Yad), Hören (Sam'), Sehen (Basar) ohne zu sagen wie und ohne zu sagen "ähnlich dem Hören" oder "wie ein Hören", so ist dies kein Taschbih. Es ist wie Allah ta'ala in seinem Buch gesagt hat: Nichts ist Ihm gleich; und Er ist der Allhörende und Allsehende.

    Quelle: Diese Aussage von ihm wurde von Imam at-Tirmidhi (rahimahullah) in seinem Sunan [2/42] berichtet.

    Man bedenke, dass Imam at-Tirmidhi sein Schüler war und er diese Aussage direkt von ihm berichtet hat und somit ist der Bericht 100% authentisch. Und man bedenke, dass er ein Gelehrter war, der ohne wenn und aber auf der 'Aqida der Salaf war.

    Nun fragen wir: Entspricht diese Definition des Taschbihs von Ishaq bin Rahwayh (rahimahullah) der Definition vom Taschbih von den heutigen Ascha'irah? NEIN!! Wessen Aussage ist wichtiger (oder sollte zumindest wichtiger sein)? Die von Ishaq bin Rahwayh!
    Wenn also die Ascha'irah meinen sie müssten mit etlichen Aussagen der Asch'ari Gelehrten ankommen, die viel später gelebt haben, so könne wir alle ihre Aussagen wegwerfen und unbeachtet lassen, da sie der Aussage von Ishaq bin Rahwayh (rahimahullah) nicht entspricht!! Deswegen bringt es auch nichts, wenn sie 100 Aussagen der Ascha'irah bringen, da keiner ihrer Aussagen wichtiger ist als die Aussagen der Salaf!!

    Man beachte vor allem auf einen Punkt: Ishaq bin Rahwayh (rahimahullah) behandelt die Eigenschaften des Hörens (Sam') und Sehens (Basar) von ALLAH ta'ala genauso wie er die Sifa von Yad (Hand) behandelt und er bestätigt alle drei als Sifat für ALLAH ta'ala und dies ist eine deutliche Widerlegung der heutigen Ascha'irah, die meinen, dass man die Sifa des Yad für ALLAH ta'ala nicht bestätigen darf und dass man zwischen Sam' (Hören) und Yad (Hand) unterscheiden müsste (also die eine Sifa akzeptieren soll und die andere nicht).

    Und hier noch eine Aussage von ihm als Geschenk an die Ascha'irah, die uns Taschbih vorwerfen, weil wir seine Definiton des Taschbihs als richtig erachten:

    علامة جهم وأصحابه دعواهم على أهل الجماعة وما أولعوا به من الكذب: أنهم مشبهة، بل هم المعطلة

    Das Merkmal von Jahm und seinen Gefährten (also: die Jahmiyya) ist ihre Behauptung gegen die Leute der Jama'a (also: Ahl as-Sunnah) und ihrer Leidenschaft zum Lügen: Dass sie (die Leute der Jama'a) Muschabbiha (=diejenigen die Allah mit den Geschöpfen vergleichen) wären. Nein, vielmehr sind sie (Jahm und seine Anhänger) Mu'atila (=diejenigen die Allahs Eigenschaften negieren).

    Quelle: Scharh Usul I'tiqad Ahl as-Sunnah von Al-Lalika`i [3/532].
    Geändert von Abu Sulayman (14.10.2011 um 21:21 Uhr)

    Der edle Prophet (sallallahu 'alayhi wa sallam) sagte:

    أَلَا إِنَّ سِلْعَةَ اللَّهِ غَالِيَةٌ ، أَلَا إِنَّ سِلْعَةَ اللَّهِ الْجَنَّةُ

    "Wahrlich die Ware Allahs ist teuer, wahrlich die Ware Allahs ist al-Jannah (das Paradies)."

    [Jami' at-Tirmidhi 2450]


  3. #3
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    Imam 'Abd ar-Rahman bin Al-Qasim (gest. 191 nach der Hijra; möge Allah ta'ala sich seiner erbarmen) sagte (Info: Er war ein Schüler von Imam Malik (rahimahullah)):

    لا ينبغي لأحد أن يصف الله إلا بما وصف به نفسه في القرآن ، ولا يشبه يديه بشيء ، ولا وجهه بشيء ، ولكن يقول : له يدان كما وصف نفسه في القرآن ، وله وجه كما وصف نفسه ، يقف عندما وصف به نفسه في الكتاب ، فإنه تبارك وتعالى لا مثل له ولا شبيه ولكن هو الله لا إله إلا هو كما وصف نفسه

    Es ist niemanden gestattet Allah zu beschreiben außer mit dem womit Er sich selbst im Quran beschrieben hat und man darf nicht Seine Hand mit etwas vergleichen, und auch nicht sein Gesicht mit etwas [vergleichen], sondern man soll sagen: "Er (Allah ta'ala) hat zwei Hände (Yadan) so wie Er sich selbst im Quran beschrieben hat, und er hat ein Gesicht (Wajh) so wie Er sich selbst beschrieben hat." Man soll dort stehen bleiben womit sich Allah selbst im Buch beschrieben hat, denn es gibt nichts das Ihm tabaraka wa ta'ala gleicht oder ähnlich wäre. Sondern er ist Allah, es gibt keine Gottheit außer Ihm, so wie Er sich selbst beschrieben hat.

    Quelle: "Usul as-Sunnah" von Ibn Abi Zamanin [S.75] und "An-Nawadir wal Ziyadat" von Ibn Abi Zayd al-Qayrawani [14/553].

    Und was er da beschreibt ist der Weg von Imam Malik (rahimahullah)!

    Imam at-Tirmidhi (rahimahullah) sagt in seinem "Sunan" kommentierend zu einem Hadith vom edlen Propheten (salallahu 'alayhi wa salam), indem gesagt wird, dass ALLAH ta'ala die Sadaqa mit seiner Rechten ("Bi Yaminihi") entgegennimmt, nachdem es als "Hasan, Sahih" bezeichnet, folgendes:

    وقد قال غير واحد من أهل العلم في هذا الحديث وما يشبه هذا من الروايات من الصفات ونزول الرب تبارك وتعالى كل ليلة إلى السماء الدنيا قالوا: قد تثبت الروايات في هذا ويؤمن بها ولا يتوهم ولا يقال: كيف. هكذا رُوِي عن مالك، و سفيان بن عيينة، و عبد الله بن المبارك أنهم قالوا في هذه الأحاديث: أمروها بلا كيف. وهكذا قول أهل العلم من أهل السنة والجماعة، وأما الجهمية فأنكرت هذه الروايات وقالوا: هذا تشبيه. وقد ذكر الله عز وجل في غير موضع من كتابه: اليد والسمع والبصر، فتأولت الجهمية هذه الآيات ففسروها على غير ما فسر أهل العلم، وقالوا: إن الله لم يخلق آدم بيده. وقالوا: إن معنى اليد ههنا القوة


    Und mehr als einer von den Leuten des Wissens (Ahl al-'Ilm) sagte über diesen Hadith und ähnlichen [Ahadith] von den Berichten über die Eigenschaften [von Allah] und dem Herabsteigen (Nuzul) des Herrn tabaraka wa ta'ala jede Nacht zum untersten Himmel; sagten sie: Diese Berichte werden bestätigt, sie werden geglaubt und nicht vorgestellt und es darf nicht gesagt werden: "Wie?".
    So wurde von Malik, Sufyan bin 'Uyayna und 'Abdullah bin al-Mubarak berichtet, dass sie bezüglich dieser Ahadith sagten: "Nimmt sie [wie sie sind] ohne wie". Und dies ist die Aussage der Leute des Wissen der Ahl as-Sunnah wal Jama'a. Was aber die Jahmiyya angeht, so haben sie diese Berichte abgelehnt und sie sagten: "Dies ist Taschbih".
    Allah 'azza wa jal hat an mehreren Stellen in seinem Buch [folgende seiner Eigenschaften] erwähnt: al-Yad (Hand) und as-Sam' (Hören) und al-Basar (Sehen). Aber die Jahmiyya haben diese Ayat uminterpretiert, so haben sie es anders erklärt als die Erklärung der Leute des Wissen, und sie (die Jahmiyya) sagten: "Allah hat Adam nicht mit seinen Händen erschaffen". Und sie (die Jahmiyya) sagten: "Die Bedeutung von Yad ist hier Kraft".

    Quelle: Sunan at-Tirmidhi [2/42-43].

    Und direkt danach zitiert er übrigens Imam Ishaq bin Rahways (rahimahullah) Definition von Taschbih, was ich bereits gepostet habe.
    Ich habe aber gerade selber nachgelesen und die Aussage von Ishaq wäre dann auf Seite 43. Wer selber nachlesen will kann das hier tun: http://www.archive.org/download/gktgktgkt/gkt2.pdf
    Oder man geht hier hin und wählt selber das zweite Band aus: http://www.waqfeya.com/book.php?bid=1765


    Imam at-Tirmidhi (rahimahullah) erwähnt also hier verschiedene Sifat von ALLAH ta'ala wie z.B. den Nuzul (Herabsteigen), Sam' (Hören), Basar (Sehen) und Yad (Hand) und behandelt sie allesamt gleich und bestätigt sie allesamt. Und alleine schon, dass er das Hören und das Sehen neben diesen Sifat erwähnt ist bereits eine Widerlegung der heutigen Asch'aris, die zwischen den Sifat nach Lust und Laune differenzieren!

    Den Ascha'irah stehen jetzt mehrere Sachen zur Auswahl:
    1. Einsehen dass man auf dem falschen Weg ist und zum Verständnis der Salaf zurückkehren (und dies wäre die beste Auswahl!).
    2. Einfach die klaren Worte von Imam at-Tirmidhi (rahimahullah) völlig uminterpretieren, genauso wie man die Sifat uminterpretiert und am Ende wie die Jahmiyya behaupen, dass Yad Kraft bedeutet.
    3. Oder einfach sagen "ich weiß nicht was seine Worte bedeuten, aber was ich weiß ist, dass die offensichtliche Bedeutung von seinen Worten abzulehnen ist, da es Kufr und Taschbih ist".
    Wenn man die zweite oder dritte Auswahl nimmt, dann soll man bitteschön nicht behaupten man würde den Salaf (radhiallhu 'anhum) folgen, sondern man sollte ehrlich sein und sagen, dass man den Leuten des Kalams folgt!
    Geändert von Abu Sulayman (17.10.2011 um 18:07 Uhr)

    Der edle Prophet (sallallahu 'alayhi wa sallam) sagte:

    أَلَا إِنَّ سِلْعَةَ اللَّهِ غَالِيَةٌ ، أَلَا إِنَّ سِلْعَةَ اللَّهِ الْجَنَّةُ

    "Wahrlich die Ware Allahs ist teuer, wahrlich die Ware Allahs ist al-Jannah (das Paradies)."

    [Jami' at-Tirmidhi 2450]


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