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Thema: Brauche dringend Hilfe

  1. #1
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    Brauche dringend Hilfe

    Assalaamu aleikum geehrte Brüder,

    ich und mein Bruder versuchen uns seit Monaten in das Thema Kufr bit-Taughut einzulesen. Mein Bruder ist jetzt fest davon überzeugt, dass jeder Kafir ist, der nicht jeden Herrscher als Taghut sieht. Er hat sogar die Meinung, dass die, die sagen, dass es kleiner Kufr ist, wenn man die Gesetze tauscht ohne es als erlaubt sieht, auch Kuffar sind. Ich forsche schon seit langem auch hier im Forum, nach Details. Man kann doch nicht diese Sache eins zu eins auf jeden übertragen??? Es muss doch da Unterschiede geben. Alle Details die ich finde beziehen sich um den allgemeinen Kufr, dass man dort zwischen dem Mutlaq und Muayyen Kufr unterscheidet, aber er meint, dass man das nicht auf den Kufr bit-Taughut beziehen kann, weil dies zum Asluddin gehört. In einer Schrift von Shaikh al-Maqdisi habe ich nur gelesen, dass es keine Bedingung vom Kufr bit-Taghut ist den Takfir zu machen, sondern zur Bedingung der Gültigkeit gehört dass man dem Taghut nicht dient und ihn ablehnt. Aber das Problem ist ja, was er sagt, wie kann man den Taghut, in dem Fall den Herrscher ablehnen, wenn man behauptet dass er ein Muslim ist. Meint Shaikh al Maqdisi, dass man in dem Sinne ablehnen muss, dass man überzeugt ist, dass er nicht das Recht hat, mit anderen Gesetzen zu herrschen, aber man kann trotzdem sagen er ist ein Muslim??? Ich muss ihn das unbedingt erklären können. In der Moschee bei uns sagen sie mir nur, dass man das halt nicht auf jeden übertragen kann, dass die heutige Zeit anders ist, und man die Gelehrtenaussagen von früher nicht auf die heutige Situation übertragen darf und so weiter. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Wie gesagt im Forum habe ich nur die Schrift von ABu Qaa Qaa gefunden mit der der Unterscheidung von Asluddin und Lazim addin, aber ganz ehrlich gesagt, war das nicht so aufschlussreich. Wenn ich es nicht schaffe ihn das zu beweisen, dass es da Unterschiede in Details gibt, sagt er dass sich auch bald unsere Wege trennen.

    Baarakallahu fiikum

    Wassalaamu aleikum

    Abou Yousef

  2. #2
    FightforSharia
    Nicht registriert

    Sheikh Nasir Al Fahd einer der Grossgelehrten aus Saudi Arabien der in den Gefängnissen der Tawagheet ist( Möge ALLAH ihn befreien amin)


    Alhamdulillah,

    was-Salatu was-Salamu ala Rasulillah,

    wa Ba'd:

    Gewiss, der Grundsatz "Wer auch immer keinen Takfir auf einen Kafir macht, wird selbst zum Kafir" ist ein berühmter, weitbekannter Grundsatz und ist die dritte Vernichtung von den Vernichtungen des Islams (einer Person), welche der Shaykh Muhammad ibn 'Abdilwahhab -rahimahullah ta 'ala- erwähnte, so wie er sagte: "Der Dritte: Wer auch immer keinen Takfir auf die Mushrikin macht, oder an ihrem Kufr zweifelt, oder ihren Madhhab akzeptiert, der hat Unglauben begangen."

    Jedoch ist dieser Grundsatz nicht uneingeschränkt -so wie es erscheinen könnte. Vielmehr gibt es einen Tafsil und diejenigen, die unachtsam damit sind, fallen in Batil, entweder durch das Durchführen des Takfirs auf Muslime oder durch das Nichtmachen des Takfirs auf die ursprünglichen Kuffar. Der Tafsil dieses Themas ist wie folgt:

    Wisse, dass erstens die Grundlage dieses Grundsatzes nicht von der Art der Verbindung mit dem Kufr durch den Taten oder Aussagen ist, sondern es ist von der Art, dass es sich auf die Ablehnung und die Falschdarstellung der Bedeutung (Takthib) der Texte des Quran und des Hadith beläuft.1 Daher wer auch immer den Kafir ohne den Takfir belässt, so ist dies seine Ablehnung der eindeutigen Texte, welche Takfir auf ihn machen.

    Darauf basierend ist es eine Notwendigkeit des Textes, der überliefert wird, dass er authentisch ist sowie dass Übereinstimmung zu ihm besteht und es ist notwendig, dass derjenige, der den Takfir unterlässt, ein Ablehner dieses Textes ist. Die Mukaffirat2 sind nicht bloß einer und das Hineinfallen in ihnen ist nicht nur von einer Art.

    Zur Aufklärung dieses Themas ist es notwendig zwischen ihnen zu differenzieren und dies wird in zwei Arten eingeteilt:

    1. Die erste Art: Der ursprüngliche Kafir (al-Kafir al-Asli)

    Wie die Juden, Christen, Zoroastrier und ähnliche Leute. Daher wer auch immer keinen Takfir auf sie macht, an ihrem Kufr zweifelt, oder ihren Madhhab akzeptiert, der ist ein Kafir nach dem Ijma' (Konsens der Gelehrten), so wie es von mehr als einem der Leute des Wissens erwähnt worden ist.3 Aus dem Grund weil darin eine Ablehnung der Texte, welche bezüglich der Falschheit der 'Aqidah der Nichtmuslime und dem Kufr derjenigen, die sich nicht auf dem Islam befinden, überliefert sind.

    1. Die zweite Art: Der Abtrünnige des Islams (al-Murtadd 'an al-Islam)

    Und dies ist von zwei Arten:

    a) Die Erste: Jemand, der offen seine Apostasie und seine Veränderung vom Islam zu etwas Anderem zeigt wie z. B. Dem Judentum, Christentum, Atheismus und Ähnlichem. So ist sein Urteil das Gleiche wie die vorangegangene Kategorie "Der ursprüngliche Kafir".

    b) Die Zweite: Wer auch immer eine Vernichtung von den Vernichtungen des Islams begeht, aber weiterhin behauptet, sich auf dem Islam zu befinden und nicht schuldig an seiner Vernichtung. Dieser wiederum ist von zwei Arten:

    1. Die Erste: Jemand, der eine klare und eindeutige Vernichtung begeht, auf der ein Ijma' besteht (Mujma' 'alayh) wie z. B. Das Verfluchen Allahs, des Erhabenen, dann hat dieser Unglauben nach dem Ijma' begangen4 und nur zwei Arten von Leuten enthalten sich des Takfirs auf ihn:
    - Die Ersten: Die Leute, die akzeptieren und daran glauben, dass das Verfluchen Allahs Unglauben ist und dass diese Handlung Unglauben darstellt. Jedoch enthalten sie sich, das Urteil auf spezielle Personen anzuwenden aufgrund eines Mangels an Wissen (bezüglich der Lage/der Verfassung einer speziellen Person) oder bedingt auf einem Zweifel, den er hat (wie dass die Person Allah nicht verfluchte). Diese Leute begehen zwar einen Fehler und ihre Aussage ist falsch, aber solche Leute haben keinen Unglauben begangen, da sie weder einen Text abgelehnt noch ihn verfälscht haben und sie haben akzeptiert, was von den Texten überliefert wird und zwar, dass das Verfluchen Allahs Unglauben darstellt.
    - Die Zweiten: Diejenigen, die die Tatsache bestreiten, dass das Verfluchen Allahs Unglauben darstellt. Diese werden zu Ungläubigen nach Bayan (Aufklärung), weil dies eine Ablehnung der Texte sowie des Ijma' darstellt. Und dies ist ähnlich wie die, die Gräber anbeten und sich dem Islam zuschreiben. Daher wer auch immer nicht akzeptiert, dass diese Handlung (Gräberanbetung) Unglauben darstellt, der hat Unglauben begangen, weil dies eine Ablehnung der Texte und des Ijma' bedeutet. Und wer auch immer akzeptiert, dass diese Handlung Unglauben darstellt, doch er sich vom Takfir aufgrund eines Zweifels enthält, dann hat er keinen Unglauben begangen –so wie es vorher erklärt wurde.
    2. Die zweite Art: Wer auch immer eine Vernichtung begeht, bei welcher es Meinungsverschiedenheiten gibt wie z. B. Das Verlassen des Gebets. Demzufolge ist der Takfir auf diese Person ein Thema der Unstimmigkeit und derjenige, der dort widerspricht -er erklärt ihn nicht zum Kafir- begeht keinen Unglauben, noch wird er der Bid'a oder des Fisq bezichtigt, sogar wenn er sich irrt (Khata').

    Dies ist eine Zusammenfassung dessen, was ich bezüglich dieses Grundsatzes erarbeiten konnte.5

    Wa SallAllahu 'ala Muhammad.

    Geschrieben von eurem Bruder
    Nasir Ibn Hamad al-Fahd
    10/5/1423



    1 Der Shaykh bezieht sich auf folgende Ayat wie:
    {"...Nur die Ungläubigen verleugnen Unsere Zeichen." (29:47)} oder {"Wer ist denn ungerechter, als wer gegen Allah lügt und die Wahrheit, wenn sie zu ihm kommt, für Lüge erklärt? Ist nicht in der Hölle ein Aufenthaltsort für die Ungläubigen? " (39:32)}

    2 Auslöscher des Islams wie Handlungen und Aussagen, welche einen aus dem Islam werfen.

    3 Al-Qadhi 'Iyyadh -rahimahullah- sagte ebenso: "Und dies ist der Grund, weswegen wir Takfir auf jemanden machen, der diejenigen, die eine andere Religion als dem Islam folgen, nicht zu Kuffar erklärt und ebenso machen wir Takfir auf diejenigen, die an ihrem Kufr zweifeln oder ihre Madhhab als gültig betrachten -sogar wenn er den Islam nach außen zeigt und an ihn (den Islam) sowie an die Sinnlosigkeit jeder Madhhab als dem Islam glaubt, er ist ein Kafir (wegen der Unterlassung des Takfirs auf die Kuffar)." [Ash-Shifa 2/286] Bemerke, oh Bruder im Islam, dies sind genau die selben Worte wie die des Shaykh al-Islam -rahimahullah.

    4 Bezogen auf "Fatawa Ash-Shaykh Muhammad ibn Ibrahim" [1/174, 12/195], "Fatawa Ash-Shaykh Ibn Baz" [3/165], "Fatawa Ash-Shaykh Ibn 'Uthaimin" [1/62] und Shaykh Sulayman al ash-Shaykh [Taysir al-'Aziz al-Hamid] sowie Shaykh Muhammad ibn 'Abdilwahhab, der es in der Schrift "Die zehn Vernichtungen des Islams" erwähnte.

    5 Dieser Ausschnitt stammt aus einer kurzen Abhandlung des Shaykh Nasir al-Fahd mit dem Titel "Hawla Qa'idah: Man lam yukaffir al-Kafir fahuwa Kafir".

    Und unser geehrter Scheikh abu mohammed al maqdisi

    Shaikh Abū Muḥammad al-Maqdisī, möge Allāh ihn bewahren, sagte: "Und es ist bekannt, dass dies allein nicht genügt um sie auszuschließen, insbesondere wenn der Opositionsgegner sich lediglich vom Takfīr wegen seiner Überzeugung, es existiere ein Hinderungsfaktor von den Hinderungsfaktoren des Takfīr, enthalten hatte, oder weil ihnen der Zustand dieser Tawaghīt ein Problem bereitet hatte, da bei ihnen einige Scheinbeweise auf Grund ihres schwachen Verständnisses der Texte aufgetaucht sind. So lassen diese sich durch das Aussprechen der Tawaghīt des Glaubensbekenntnisses oder durch deren Gebet betrügen, woraufhin diese den Hadīth von Uṣāmah bin Zaid und die Ablehnung des Propheten, Allāhs Segen und Heil auf ihm, der Tötung ded Sprechenden des Glaubensbekenntnisses, den Hadīth der Rolle o.ä. von den Vorzügen des Glaubensbekenntnisses, oder den Hadīth von Umm Salamah, der bei Muslim berichtet wurde, über die Regenten, in dem die Gefährten fragten: "Sollten wir sie nicht bekämpfen?" und die Antwort des Propheten, Allāhs Segen und Heil auf ihm: "Nein, solange sie beten." enthalten sind, und ähnlichen Überlieferungen, die die Unversehrtheit des Blutes und des Vermögens mit einigen Besonderheiten des Islām in Relation bringen, erwähnen."

    Weiterhin sagte er: "Und deswegen sagen wir mehrmals und wiederholt an anderen Stellen und zu den verschiedensten Anlässen, und wir werden es weiterhin offenkundig sprechen, dass wir unsere Opositionsgegner nicht zu Ungläubigen erklären, nur weil sie uns im Takfīr der Tawāghīt und ihrer Soldaten widersprechen, weil bei ihnen Scheinbeweise aus einigen Texten aufgetaucht sind oder auf Grund ihrer Unwissenheit über die Beweise der islamischen Gesetzgebung, die diese Tawāghīt und ihre Soldaten/Armeen zu ungläubigen erklärt, oder auf Grund ihrer Unwissenheit über den Ungläubigen dieser Tawāghīt und ihrer Helfer, solange ihre Zuwiderhandlung lediglich aus der Sicht der Namen und Ausdrücke ist und ihre Widersprüchlichkeit und ihr Irjā' sie nicht zur Anerkennung des Unglaubens, zur Erlaubnis des Unglaubens oder zum Aufrufen zum Unglaubens o.ä., was zu den Gründen des Takfīr gehört, veranlasst, genauso wie die Salaf die Gelehrten der ersten Murjia zu Ungläubigen erklärten, deren Unterschied zur Ahlu Sunnah lediglich im Ausdruck lag."

    und er sagte:
    Der Kufr durch die Unterlassung des Takfirs
    Und wir haben die Überzeugung, dass die Regel „wer keinen Takfir auf einen Kafir macht, ist selbst Kafir“
    von unseren Imamen verwendet wurde, um gewisse Formen des Kufrs zu verdeutlichen und
    verachtenswert zu machen (damit die Menschen davon fernbleiben). Doch keineswegs wandten sie diese
    Regel für die Bid’a-Verkettung an, die von Extrem-Takfiris eingeführt wurde, denn sie hat natürlich
    Einschränkungen.
    Diese Regel gilt nur für denjenigen, der den Takfir gegen einen Kafir unterlassen will und für diesen Zweck
    einen eindeutigen Text (Qur’an oder Hadith) mit eindeutigen Beweisen (42) leugnet oder ablehnt. (43)
    Häufig finden wir den Fall, dass für die Aburteilung einer Person als Kafir die Einsicht in die Bedingungen,
    die Mawani’ und die Beweise des islamischen Rechts erforderlich ist. Wenn jemand nun einzelne Personen,
    deren Takfir uns klar ist, nicht zu Kuffar aburteilt, – etwa einzelne Regenten und ihre Soldaten, die mit
    Gesetzen richten, die nicht von Allah herabgesandt wurden – so gilt für ihn nicht die erwähnte Regel.
    Sie gilt nicht, solange er keinen Text der Shari’ah geleugnet oder abgelehnt hat. Denn entweder war er nicht
    dazu fähig, zwischen den Beweisen zu unterscheiden oder er bevorzugte einen (scheinbaren) Beweis vor
    einem anderen (richtigen Beweis). Auch andere Gründe sind bei solchen Leuten möglich, die über
    mangelhaftes Wissen in den Wissenschaften der islamischen Beweisführung und Urteilsfindung verfügen.
    So jemand ist für uns kein Kafir solange der Unterschied im Verständnis von Wörtern und Bezeichnungen
    liegt. Dies gilt solange es ihn nicht dazu führt, dass er in den Din der Kuffar eintritt oder ihnen hilft, sich mit
    ihnen befreundet und sie (im Kampf) gegen Muwahhidun unterstützt.

  3. #3
    FightforSharia
    Nicht registriert

    Takfir der Tawagheet,Herrscher und Könige,aber kein Takfir..



    Frage:


    Takfir der Tawagheet, Herrscher und Könige, aber kein Takfir auf jene, welche sie nicht zu Kufar erklären, besonders ihrer Ulamah? Wie geht das und warum? Wegen ihrer Namen oder aufgrund von Gefühlen?


    Antwort:

    Was die Person angeht, welche die Tawagheet in Mesela nicht zu Kufar erklärt, existiert ein bekannter Tefsil (detailierte Erklärung), welchen die Ulamah erwähnt. Scheikh Ahmed Al-Halidi hat diese Mesela genauer erklärt in seinem Buch „Erklärung des Urteils über jenen, der zweifelt und zögert beim Takfir von einigen Tagut oder Murtad“. Vorwort zu dem Buch ist von Scheikh Ali Khudhayr.
    Scheikh Ahmed Al-Halidi, möge Allah ihn beschützen und ihn aus dem Gefängnis des Taghut befreien, sagt:
    Urteil über jenen, der zögert oder zweifelt im Kufr der Tawagheet, welche dem Islam nicht zugeschrieben werden
    Die erste Art: Dies sind Tawagheet der Ungläubigen von der Grundlage (Kuffar al asliyyun) her, welche dem Islam nicht zugeschrieben werden. Was sie anbetrifft, derjenige der sie nicht zu Kufar erklärt, an ihrem Kufr zweifelt, über sie zweimal nach denkt oder bei ihrem Takfir zögert, ist selber ein Kafir. Und dies ist die dritte Sache von zehn, welche den Islam zunichte macht, die Scheikh Muhammad ibn Abdul-Wahab rahimehullah erwähnt hat, bei der sich alle Ahlul-Kibla einig sind, ja sogar auch die Ahlul-Bida.

    Scheikh Abu Batin rahimehullah sagt: „Alle Muslime sind sich einig über den Kufr der Person, welche nicht den Takfir auf die Juden und Christen spricht oder an ihrem Kufr zweifelt, obwohl wir davon überzeugt sind, dass die Mehrheit von ihnen (den Juden und Christen Anm. des Übers.) Unwissend ist.“ (Risala Al-Intisar)
    Dieser Kufr (der Juden und Christen) ist deutlicher von dem, als das man für ihn Beweise bringt, denn dies sind Sachen, die zwangsläufig jedem im Glauben bekannt sind, den Wissenden als auch den Unwissenden. Außer denjenigen, welchen Allah s.w.t. ihre Herzen verschlossen hat und ihnen ihr Basirah (Sehen) geblendet hat. Erwähnen wir nur kurz einige Beweise davon. Wir werden nicht alle Beweise nennen, wegen dem was wir oben erwähnt haben (weil ihr Kufr deutlich und jedem bekannt ist Anm. des Übers.).


    Der Allerhabene sagt:
    (إن الذين كفروا من أهل الكتاب والمشركين في نار جهنم خالدين فيها)
    „Jene die ungläubig sind unter den Ahlul-Kitab (Juden und Christen) und die Muschrikun werden wahrlich ewig im Feuer der Jahannam sein.“ (Sura Al-Bayyina, 6)


    Und der Allerhabene sagt auch:
    (ألم تر إلى الذين نافقوا يقولون لإخوانهم الذين كفروا من أهل الكتاب)
    „Hast du etwa nicht die Heuchler gesehen, wie sie zu ihren Brüdern von den Ahlul-Kitab, die Ungläubig sind, sagen…“ (Sura Al-Haschr, 11)
    Und noch viele weitere Ayat, die auch den allergrößten Tölpeln und Dummköpfen nicht unbekannt sind.
    Urteil über jene die zögern oder zweifeln am Kufr der Tawagheet, die sich dem Islam zuschreiben
    Was den anderen Teil der Tawagheet anbelangt, welche sich dem Islam zuschreiben, ihr Urteil ist einer großen Mehrheit unklar geworden. Besonders aufgrund dessen, da sie viele Merkmale des Islams zum Vorschein bringen, wie Salah, Hajj, Bau von Masajid, Druck von Masahif, öffentliche Sadaqa, freiwillige Beiträge usw. Jene die sie nicht zu Kufar erklären müssen sich in einem von 3 Zuständen befinden:
    Erster Zustand: Jene die den Tawagheet helfen, ihren Verordnungen gehorchen und Allahs Verordnungen vernachlässigen, danach streben Allahs Licht und Wort auszulöschen und kämpfen gegen seine Awliya, welche die Religion schützen. Diese sind die Diener der Tawagheet und seine Sprachrohre, die zur Ibadah gegenüber ihm (Taghut) aufrufen. Sie sind wie Säkularisten, Demokraten und Ihresgleichen, welche keinen Anteil im Ahirah haben werden. Was diese Art anbelangt, gibt es keinen Zweifel an ihrem Kufr.


    Zweiter Zustand: Jene die ihren essentiellen Zustand nicht kennen d.h. sie kennen den Zustand der Tawagheet nicht und dass in was sie vom Kufr hineingefallen sind, aber sie kennen Allahs Urteil über solche in dieser Angelegenheit. Solche haben den richtigen i’tikad (Glauben) und sind keine Sünder. Dies wird einfach Unwissenheit genannt. Beispiel dessen ist eine Person welche glaubt, dass jeder der sich das Wissen über Gayb zuschreibt ein Kafir ist, aber weiß nicht das Fulan-Namentlich sich das Wissen über Gayb zuschreibt und hat den essentiellen Zustand von ihm nicht erfahren (d.h. bis zu ihm ist es nicht vorgedrungen, dass dieser oder jener sich das Wissen über Gayb zuschreibt Anm. des Übers.). Dies wird ihm nicht schaden oder Einfluss auf seinen Iman nehmen.


    Dritter Zustand: Jene welche die essentiellen Taten der Tawagheet wahrnehmen, ihre Nawakida und Mukaffirah (Taten die einen aus dem Islam bringen) die sie tun, aber halten sich zurück beim Takfir von ihnen. Im Rahmen dieses Zustandes haben wir zwei Arten von Leute:
    1. Art, und dies sind jene welche an ihrem Kufr und Irrweg glauben, hassen sie, aber bringen den Takfir nicht zum Vorschein. Unter diese Art von Leuten fallen die folgenden Gruppen:



    a) Geknechtete – Mustadafun, und dies sind jene die keinen Schutz haben. Sie hat der Allerhabene entschuldigt, solange bis das Hindernis nicht entfernt wird. Unter diese Gruppe fallen noch jene die gezwungen sind aufgrund der Worte Allahs:
    ولولا رجال مؤمنون ونساء مؤمنات لم تعلموهم أن تطؤوهم فتصيبكم منهم معرة بغير علم - إلى قوله -لو تزيلوا لعذبنا
    الذين كفروا منهم عذابا أليم اً
    „…Und wenn es nicht gläubige Männer und gläubige Frauen gegeben hätte, die ihr nicht kanntet, damit ihr sie nicht aus Unwissenheit niederschlägt und bei euch aufgrund dessen Missbehagen aufkommt, Wir hätten sie euch wahrlich überlassen. Damit Allah in seine Barmherzigkeit eingehen lässt, wen Er will. Wenn diese sich deutlich getrennt hätten, sicherlich hätten Wir diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, mit schmerzhafter Strafe bestraft.“ (Sura al-Fath, 25)
    b) Jene die an den Kufr dieser Tawagheet glauben und ihn anerkennen, aber weder bringen sie es zum Vorschein noch wiedersetzen sie sich ihnen durch Takfir, aber haben Schutz durch den Stamm oder ähnliches. Diese sind Mudahinun – jene die nach lassen. Diese fallen unter die Worte des Allerhabenen:
    (ودوا لو تدهن فيدهنون )
    „ Sie würden es kaum erwarten, dass du nachlässt, dann würden auch sie nachlassen.“ (Al-Qalam, 9)
    Ihr Urteil ist das Urteil eines Sünders Ihresgleichen und gemäß des Anlasses und Grundes ist die Größe der Sünde.
    Scheikh Sulayman ibn Abdullah alu Scheikh sagt: „Wenn er ihren Kufr gesteht, aber will sich nicht ihnen entgegensetzen durch Takfir, dieser ist ein Mudahin – jener der nachlässt und fällt unter die Worte Allahs:
    (ودوا لو تدهن فيدهنون )
    „ Sie würden es kaum erwarten, dass du nachlässt, dann würden auch sie nachlassen.“
    Über solche ergeht das Urteil eines Sünders Ihresgleichen. (Awsaku ural iman dimna majmuati at-tawhid 1/160).


    c) Jene die sagen: „Die anderen (Tawagheet) sind Ungläubig, jedoch sage ich nicht für diese, dass sie Ungläubig sind (obwohl sie gleich sind im Kufr und “Taghutiyya”, Anm. Des Übers.)“ – hält sich deshalb zurück von ihrem Takfir in der Gesamtheit. Es gibt keinen Zweifel, dass dieses benehmen, von ihrer Seite aus, ein Urteil über ihren Islam vor einem Gericht erfordert, denn es gibt keine Mitte zwischen Kufr und Islam. Derjenige der Kufr Islam nennt oder Kufar zu Muslimen erklärt, dieser ist ein Kafir, denn da gibt es keine Schubha oder Ta’wil. Diese Gruppe hat Allahs Urteil abgelehnt, nach dem dieses bei ihnen sicher war.
    Scheikh Muhammad ibn Abdul-Wahab sagte: „Die Bedeutung von Kufr bi Taghut ist, dass du dich von allem Lossagst an was geglaubt wird neben Allah (d.h. was neben Allah angebetet wird Anm. des Übers.), wie Jinn, Menschen, Bäume, Steine und dergleichen. Dass du ihm den Kufr und Irrweg bezeugst und dass du ihn hasst, auch wenn er dein Vater oder Bruder ist. Jener der sagt: Ich werde nur Allah anbeten, aber ich werde mich nicht den Sadatiyya oder Kubatiyya entgegensetzen, dieser lügt auf “La ilaha ilallah” und glaubt weder an Allah noch hat er den Kufr bi Taghut gemacht.“ (Ad-duraru-saniyya 2/121)


    2. Art: Jene welche die Essenz des Taghut wahrnehmen (d.h. ihre Handlungen Anm. des Übers.) und ihre nawakida und mukaffirah (Taten die aus dem Islam bringen), welche sie tun, erkennen, negieren ihren Batil und hassen sie mit Herzen. Jedoch sagen sie: Die Tat ist eine Tat von Kufr, aber die Person wird nicht zum Kafir erklärt, bevor die Beweise nicht vorgelegt, die Bedingungen nicht geschaffen und die Hindernisse nicht entfernt werden. Oder sie zögern sogar am Takfir wegen Irreführung mancher Personen, welche dem Wissen zugeschrieben werden, oder taklid (blind folgen) einem bestimmten Gelehrten, oder jemanden über den man eine gute Meinung hat, oder wegen Schubha die sie bei sich haben, oder wegen ta’will, oder weil sie Texte der Ulamah an die falsche Stelle gesetzt haben und haben ihre Aussagen falsch gedeutet, auf eine Art welche nicht das Ziel war (der Ulamah Anm. des Übers.), was sie dazu gebracht hat, dass sie zögern in Fragen von Takfir (Tawagheet und ihnen dergleichen Murtadin, welche dem Islam zugeschrieben werden Anm. des Übers.). Sodann werden diese vom Start weg nicht zu Kufar erklärt, noch ist es erlaubt irgendeinen von ihnen zum Kufar zu erklären, bis der Beweis nicht erbracht wird und die Schubha entfernt wird. Auf dem ist der Konsens… [Ende vom Zitat aus dem Buch von Scheikh Ahmed Halidi]


    Herausgegeben von: Ebu Usama Idriz Bilibani
    Aus dem bosnischen von: http://www.putvjernika.com

  4. #4

  5. #5
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    Assalaamu aleikum

    ersteinmal Baarakallahu fiikum für die Antworten.
    Das Buch kann ich leider nicht lesen was Bruder Abu Muhammed mir verlinkt hat, da ich nicht so gut arabisch kann, aber ich denke dass Bruder Fight for Scharia den wichtigen Teil mir übersetzt geschickt hat.

    Verbessert mich bitte wenn ich die Texte falsch verstanden habe. Was ich verstehe, ist, dass der sozusagen entschuldigt ist, der aufgrund falscher Beweisführung der Gelehrten, nicht erkennt, dass es der Kufr ist, der aus dem Islam rausbringt. Das wäre doch blinde Befolgung der Gelehrten?! Hier bringt mein Bruder das Argument, dass man im Asluddin nicht Taklid machen darf. Im Usul addin wäre es unter Umständen gar nicht so schlimm, aber halt nicht im Asluddin. Er meint, sonst müsste man alle Sufis auch entschuldigen, da sie auch ihre Gelehrten haben, die mit Quranversen und Ahadith beweisen, dass Totenanbetung oder Ähnliches kein Schirk ist. Gibt es da eine Unterscheidung, dass Sachen wie Totenanbetung offener Schirk ist, aber das Richten mit Menschgemachten Gesetzen nicht so ein offener Kufr ist, was jeder verstehen kann, wie wenn jemand die Namen und Eigenschaften Allahs falsch interpretiert, da es eine Sache des Verborgenen ist?

    Ich bin echt dankbar für jede Antwort, und weiß es sehr zu schätzen, dass man sich um Probleme von Menschen kümmert, die man gar nicht kennt!!!

    Wassalaamu aleikum

  6. #6
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    Zitat Zitat von Abo Yousef Beitrag anzeigen
    Assalaamu aleikum

    ersteinmal Baarakallahu fiikum für die Antworten.
    Das Buch kann ich leider nicht lesen was Bruder Abu Muhammed mir verlinkt hat, da ich nicht so gut arabisch kann, aber ich denke dass Bruder Fight for Scharia den wichtigen Teil mir übersetzt geschickt hat.

    Verbessert mich bitte wenn ich die Texte falsch verstanden habe. Was ich verstehe, ist, dass der sozusagen entschuldigt ist, der aufgrund falscher Beweisführung der Gelehrten, nicht erkennt, dass es der Kufr ist, der aus dem Islam rausbringt. Das wäre doch blinde Befolgung der Gelehrten?! Hier bringt mein Bruder das Argument, dass man im Asluddin nicht Taklid machen darf. Im Usul addin wäre es unter Umständen gar nicht so schlimm, aber halt nicht im Asluddin. Er meint, sonst müsste man alle Sufis auch entschuldigen, da sie auch ihre Gelehrten haben, die mit Quranversen und Ahadith beweisen, dass Totenanbetung oder Ähnliches kein Schirk ist. Gibt es da eine Unterscheidung, dass Sachen wie Totenanbetung offener Schirk ist, aber das Richten mit Menschgemachten Gesetzen nicht so ein offener Kufr ist, was jeder verstehen kann, wie wenn jemand die Namen und Eigenschaften Allahs falsch interpretiert, da es eine Sache des Verborgenen ist?

    Ich bin echt dankbar für jede Antwort, und weiß es sehr zu schätzen, dass man sich um Probleme von Menschen kümmert, die man gar nicht kennt!!!

    Wassalaamu aleikum
    Im 3. Post geht der Bruder Abul Qaa qaa auf das Fundament ein dies sollte Dir incha'Allah weiter helfen.




    Im 3. Post geht der Bruder Abul Qaa qaa auf das Fundament ein, dies sollte Dir incha'Allah weiter helfen.

    http://www.ahlu-sunnah.com/threads/2...er-Übertreiber




  7. #7
    FightforSharia
    Nicht registriert

    Die Gefahr des Takfir
    Abdullah Azzam
    „Bei Allah, einer der Jugendlichen kam zu mir, und er pflegte mich immer zu besuchen. Er
    liebte mich, und er war Jordanier. Er nahm Shukri Mustafa als einen Führer, und wurde
    fasziniert durch seine Ideen. Ich habe niemals einen Jugendlichen gesehen, der so fest an
    seinem Glauben hielt wir dieser. Er war Student der Pharmazie, und er kam manchmal um
    sein Fasten mit mir in Kairo zu brechen. Eines Tages, nachdem er Shukri Mustafa getroffen
    hatte, kam er um mich zu besuchen. Er begann zu sprechen, und ich begab mich in eine
    Diskussion mit ihm. Plötzlich war es Zeit zu beten. Ich bemerkte dass er sich sträubte hinter
    mir zu beten, so sagte ich zu ihm: „Bitte, führe uns im Gebet.“ So schritt er vor und führte
    uns. Nach diesem Ereignis sagte er jedes Mal, wenn ich voranging um das Gebet zu leiten,
    dass er auf der Reise ist (damit er es führen kann). Dann fragte ich ihn, auf eine direkte Art
    und Weise, „Was denkst du über mich?“ Er fragte: „ Willst du, dass ich offen mit dir bin?“
    Ich sagte: „Ja, sei offen.“
    Er sagte: „Ich sehe dich als einen Ungläubigen an.“
    Ich fragte: „Warum mein Sohn? Was ist der Grund?“
    Er antwortete: „Du bist von den Ikhwan al-Muslimin (Muslim Bruderschaft).“
    Ich sagte: „OK.“
    Er fuhr fort: „Jeder von den Ikhwan al-Muslimin ist ein Ungläubiger.“
    Ich fragte: „Warum?“
    Er sagte: „Weil sie keinen Takfir (jemanden als Ungläubigen erklären) auf al-Hudaybi
    machen, den Ungläubigen [*].“
    Stelle dir vor! Mit solcher Leichtigkeit! Ich sagte ihm: „Komm lass mich dir sagen: ash-
    Shafi´i und Ahmad bin Hanbal hatte verschiedene Meinungen über den Unglauben
    desjenigen, der das Gebet aus Faulheit unterlässt. Ash-Shafi´i sagt das er kein Ungläubiger ist,
    und Ahmad sagt er ist ein Ungläubiger, und dann diskutierten sie darüber, ohne das einer der
    beiden den anderen als Ungläubigen bezeichnete.“
    Subhan ALLAH! Wegen diesem extremen Eifer und Emotionen, sagte er mir, in seinen
    exakten Worten: „Wenn ich anwesend gewesen wäre, und mit ash-Shafi´i debattiert hätte, und
    er sich geweigert hätte takfir zu machen, hätte ich ash-Shafi´i als Ungläubigen bezeichnet.“
    Ich sagte: „Es gibt keine Gewalt noch Macht außer ALLAH. Wir sind fertig. Verschwinde
    von hier. Wenn es (bis) zu diesem Punkt gekommen ist, dann sind wir fertig miteinander.“
    Und ja, er verstrickte sich schließlich mit Shukri Mustafa, und erhielt eine Strafe von 15
    Jahren, und er ist noch bis heute im Gefängnis. Sie sind aufgrund ihres Mangels an Wissen
    einfach nur Jugendliche mit großem Eifer, und die Herzen dieser Jugendlichen wurden so,
    dass sie ihren Gelüsten folgen.“
    ['Fi Dhilal Surat at-Tawbah'; p. 104][*] al-Hudaybi (Möge Allah barmherzig mit ihm sein) war ein Gelehrter von den Ikhwan, der
    von ´Abd an-Nasir eingesperrt wurde. Obwohl er selber ´Abd an –Nasir als einen
    Ungläubigen ansah, als er im Gefängnis gefoltert wurde, und er gefragt wurde ob ´Abd an-
    Nasir ein Ungläubiger sei, antwortete er: „Was würden wir gewinnen, falls wir ihn zum
    Ungläubigen oder nicht zum Ungläubigen erklären?“ – dies aus Weisheit sagend, um zu
    vermeiden ein verurteilendes Zeugnis gegen sich selbst durch seine Zunge zu haben. Sodann
    machte die Gruppe von Shukri Takfir auf al-Hudaybi, aufgrund der Antwort die er gab,
    welche nicht ausdrücklich den Takfir auf Abd an-Nasir beinhaltete. Sie gingen sogar weiter,
    und erklärten die Ikhwan als Kuffar weil sie nicht Takfir auf al-Hudaybi machten.

    Akhi an dem Beispiel sieht man, wie leicht diese Leute im Grunde zuwiederlegen sind.
    Stell ihm die selbe Frage mit Imam Schaafi und Imam Ahmad.
    Und frag ihn, ob Imam Schaafi ein Kafir war.
    Wenn er mit ja antwortet, dann wird dir klar, dass er eindeutig Irre gegangen ist.
    Wenn er mit Nein antwortet, so wiederlegt er sich selber und gibt zu, das diese Regel " Wer den Kafir nicht zum Kafir erklärt ist selber ein Kafir" einen Tafseel hat.
    Diese Leute müssen im Grunde auf die gesamte AHLU SUNNAH takfir machen, wenn sie aufrichtig in ihrem Menhadj sind.
    Wa Allahu Alim..
    Inscha Allah kann dir dieses kleine Beispiel dabei helfen die Thematik besser zu verstehen mein geehrter Bruder.
    Wa As Salamu Aleykum.

  8. #8
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    Assalaamu aleikum geehrter Bruder,

    Baarakallahu fiik für die Mühe. Ich hatte diesen Text schon mal gelesen. Allerdings ist das Beispiel mit Imam Ahmad und Imam Schafi`in dem Fall nicht passend. Die Meinungsverschiedenheit um die es sich hier handelt ist das Gebet, und es geht hier nicht um den Asluddin. Ich brauche einen Beweis, dass man im Asluddin sozusagen blind befolgen darf. Bei dem Buch von Schakh al Maqdisi habe ich zum Beispiel gelesen, dass der Hadith, wo der Mann seiner Familie anordnet, ihn nach seinem Tod zu verbrennen und seine Asche zu verteilen, damit Allah ihn nicht bestrafen kann, ein Beweis dafür ist, dass die Unwissenheit in den Namen und Eigenschaften Allahs eine Entschuldigung sein kann. Ebenso auch der Hadith über Thatu Anwat, wo sich die Gefährten einen Baum wünschen, wo sie ihre Schwerter aufhängen können um Segen zu bekommen. Hier ist der Beweis, dass das wünschen nach etwas, was Schirk ist, auch entschuldigt sein kann. Und er sagt, man soll nur soweit gehen, soweit der Hadith geht, und nicht weiter. Das leuchtet mir auch ein. Und genau sowas brauche ich auch für den Kufr bit-Taghut. Entweder ein Beweis, dass Unwissenheit bzw blindes Befolgen eine Entschuldigung ist, oder keine Ahnung, irgendwas in der Art.
    Geehrte Brüder, bitte teilt mir mit, welche Information euch so sicher macht, dass die, die kein Kufr bit-Taghut machen, und sagen, dass diese Führer muslime sind, und man sie wählen sollte, selber Muslime sind. Shaikh al Maqdisi sagt sogar zu den Aussagen von Muhammed ibnu abdilWahhab, dass Gelehrtenaussagen nicht ausschlaggebend sind solange sie nicht durch Quran und Sunnah bewiesen ist. (Er meinte dass in Bezug, dass zum Kufr bit-Taghut der Takfir auf ihn keine Bedingung ist.) Und wenn er dass so sagen kann, und er hat ja auch Recht, dann muss man dass doch auch auf die Gelehrten beziehen, die in diesem Fall ohne Beweise aus Quran und Sunnah diese Leute entschuldigen.

    Ihr merkt sicherlich dass ich sehr durcheinander bin.
    Ich bitte wirklich um Hilfe, da ich auch wie gesagt kein Arabisch kann. Wenn ein Bruder was auf Türkisch weiß, kann er mich auch auf Bücher hinweisen. Aber bitte, was mir in dieser Problematik spezifisch hilft.

    Baarakallahu fiikum

    Wassalaamu aleikum

  9. #9
    Abu Shidda
    Nicht registriert

    Zitat Zitat von Abo Yousef Beitrag anzeigen
    Assalaamu aleikum geehrter Bruder,

    Baarakallahu fiik für die Mühe. Ich hatte diesen Text schon mal gelesen. Allerdings ist das Beispiel mit Imam Ahmad und Imam Schafi`in dem Fall nicht passend. Die Meinungsverschiedenheit um die es sich hier handelt ist das Gebet, und es geht hier nicht um den Asluddin. Ich brauche einen Beweis, dass man im Asluddin sozusagen blind befolgen darf. Bei dem Buch von Schakh al Maqdisi habe ich zum Beispiel gelesen, dass der Hadith, wo der Mann seiner Familie anordnet, ihn nach seinem Tod zu verbrennen und seine Asche zu verteilen, damit Allah ihn nicht bestrafen kann, ein Beweis dafür ist, dass die Unwissenheit in den Namen und Eigenschaften Allahs eine Entschuldigung sein kann. Ebenso auch der Hadith über Thatu Anwat, wo sich die Gefährten einen Baum wünschen, wo sie ihre Schwerter aufhängen können um Segen zu bekommen. Hier ist der Beweis, dass das wünschen nach etwas, was Schirk ist, auch entschuldigt sein kann. Und er sagt, man soll nur soweit gehen, soweit der Hadith geht, und nicht weiter. Das leuchtet mir auch ein. Und genau sowas brauche ich auch für den Kufr bit-Taghut. Entweder ein Beweis, dass Unwissenheit bzw blindes Befolgen eine Entschuldigung ist, oder keine Ahnung, irgendwas in der Art.
    Geehrte Brüder, bitte teilt mir mit, welche Information euch so sicher macht, dass die, die kein Kufr bit-Taghut machen, und sagen, dass diese Führer muslime sind, und man sie wählen sollte, selber Muslime sind. Shaikh al Maqdisi sagt sogar zu den Aussagen von Muhammed ibnu abdilWahhab, dass Gelehrtenaussagen nicht ausschlaggebend sind solange sie nicht durch Quran und Sunnah bewiesen ist. (Er meinte dass in Bezug, dass zum Kufr bit-Taghut der Takfir auf ihn keine Bedingung ist.) Und wenn er dass so sagen kann, und er hat ja auch Recht, dann muss man dass doch auch auf die Gelehrten beziehen, die in diesem Fall ohne Beweise aus Quran und Sunnah diese Leute entschuldigen.

    Ihr merkt sicherlich dass ich sehr durcheinander bin.
    Ich bitte wirklich um Hilfe, da ich auch wie gesagt kein Arabisch kann. Wenn ein Bruder was auf Türkisch weiß, kann er mich auch auf Bücher hinweisen. Aber bitte, was mir in dieser Problematik spezifisch hilft.

    Baarakallahu fiikum

    Wassalaamu aleikum


    inshaAllah hilft dir das weiter akhi. http://www.kitapyurdu.eu/kitap/45490...m?&sa=47635747

  10. #10
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    wa aleikum assalaam geschätzte Brüder,

    das Buch habe ich, dort steht auch das was ich in meinem vorherigen Beitrag geschrieben habe. Unter der Überschrift "Jeden zum Kafir erklären, der kein Takfir auf den Taghut macht" erklärt er halt (Shaikh al Maqdisi) dass zum Kufr bit-Taghut der Takfir auf die Herrscher keine Bedingung ist. Er vergleicht das mit der Zeit des Gesandten saw. da sie ja auch nicht Takfir auf die Götzen gemacht haben. Er sagt zum Kufr bit-Taghut gehört es, sie abzulehnen und ihnen nicht zu dienen. Aber wie kann man das auf die Brüder übertragen, die zum Beispiel im Fall vom türkischen Bundeskanzler sagen, dass er ein Muslim ist??? Wie kann man ablehnen und gleichzeitig sagen er ist Muslim? Kann mir das jemand genauer erklären, wie die Ablehnung aussehen muss??
    Oder Bruder Abu Shidda, steht in einem anderen Kapitel die Antwort auf meine Frage? Ich habe eigentlich schon das meiste daraus gelesen, aber ich habe keine Antwort gefunden, wie jemand, der über den Zustand des Herrschers bescheid weiß, also nicht unwissend über den Zustand ist, dass er mit anderen Gesetzen herrscht, aber ihn nicht als Taghut sieht, entschuldigt ist!?!

    Baarakallhu fiikum

    wassalaamu aleikum

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