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Assalamu 'Alaykum wr wb!
Dieser Beitrag soll verdeutlichen, dass Ibn Taymiyyah den ihr fälschlicher Weise "Scheikh ul-Islam" nennt sich nicht an die Sunnah des Propheten Muhammad (saas) gehalten hat. Er hat nicht nur auf einer unislamischen Art und Weise argumentiert, sondern auch auf unislamischer Art und Weise gelebt. Ich hab selbst hier Spuren von Ibn Taymiyyah's Benehmen entdeckt. Es wird beleidigt und mit Hass gepredigt. Andersdenkende bzw. Andersglaubende Gruppen werden verachtet und schlecht dargestellt, obwohl es gegen die eigenen Forenregeln verstößt halten sich die meisten Mitglieder dieses Forums aber dennoch nicht dran.
Allah, der Erhabene, sagt in Sure Al-Nahl, Vers 125: {Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung auf, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist; und Er kennt jene am besten, die rechtgeleitet sind.}
Deswegen frage ich mich immer warum man das Wort Allah's nicht wahrnimmt und es nicht in die Tat umsetzt. Der Prophet (saas) war das beste Beispiel für einen Menschen mit dem besten Benehmen. Er war ein vollkommener Mensch und absolut rein und unfehlbar, dies ist jedoch unsere Ansicht.
Allah, der Erhabene, sagt in Sure Aal-'Imran, Vers 159: {Und in Anbetracht der Barmherzigkeit Allahs warst du (o Muhammad) mild zu ihnen; wärst du aber rauh und harten Herzens gewesen, so wären sie dir davongelaufen.}
Das ist Tatsache und würdet ihr den Menschen mit gutem Benehmen entgegen kommen und mit ihnen auf islamischer Art und Weise Gespräche führen, so hättet ihr viel mehr Anhänger. Wäre der Prophet (saas) rauh und harten Herzens, so wären sie ihm alle davongelaufen. Dies sind die Worte Allah's! Ich will aber mit dem eigentlichen Thema beginnen, nämlich die Art und Weise mit der Ibn Taymiyyah argumentiert und gelebt hat.
Ibn Taymiyyah und seine Beschimpfungen gegenüber den Gelehrten des Islam
Sahih Bukhari, Kapitel 1, Buch 2, Nummer 46
Überliefert von 'Abdullah: Der Gesandte Allahs sagte: ,,Das Beschimpfen eines Muslims ist Fusuq und das Töten eines Muslims ist Kufr."
Beschimpfung der Sufi's:
Im Buch Risalah fi Tahqiq al-Shukr, Seite 14 sagt Ibn Taymiyyah: ,,Sie sind die Verweichlichten der Jahamiyyah und Ibn 'Arabi ist von ihren Männern."
Beschimpfung der Mu'tazilah:
Im Buch Majmu' al-Fatawah, Kapitel 14, Seite 348 sagt Ibn Taymiyyah: ,,Die Mu'tazilah sind die Verweichlichten der Jahamiyyah."
Beschimpfung der Ash'aris:
Im Buch Al-Fatawah al-Kubra, Kapitel 6, Seite 643 sagt Ibn Taymiyyah: ,,Wie gesagt worden ist: ,,Die Ash'aris sind die Verweichlichten der Mu'tazillah."
Beschimpfung der Shi'ah:
Im Buch Minhaj al-Sunnah, Kapitel 7, Seite 210 sagt Ibn Taymiyyah: ,,Die Öffentlichkeit ist entschuldigt in der Erklärung, dass die Rafidhah die Esel der Juden sind."
Beschimpfung der sunnitischen Gelehrten:
Im Buch Al-Durar al-Kaminah, Kapitel 1, Seite 49 sagt Ibn Hadjar al-'Asqalani über die Beschimpfung von Ibn Taymiyyah über Imam al-Ghazali: ,,Durch seinen Fanatismus mit der Hanbali-Sekte schmähte er die Asha'irah und er beschimpfte al-Ghazali."
Beschimpfung der schiitischen Gelehrten:
Im Buch Al-Wafi bil Wafiyat, Kapitel 7, Seite 14 sagt Al-Safadi: ,,Ich hörte ihn (Ibn Taymiyyah) über Ibn al-Mutahar al-Hilli sagen: ,,Der Sohn von Dreck"
Im Buch Minhaj al-Sunnah, Kapitel 7, Seite 209 sagt Ibn Taymiyyah über Allamah al-Hilli: ,,Dieser Rafidhi-Esel."
Beschimpfung der Muslime mit wenig Wissen:
Im Buch Majmu' al-Fatawah, Kapitel 23, Seite 292 sagt Ibn Taymiyyah: ,,Derjenige der seinen Kopf vor dem Imam hebt ist wie ein Esel."
Im Buch Majmu' al-Fatawah, Kapitel 23, Seite 337 sagt Ibn Taymiyyah: ,,Wenn er einen Schritt vor dem Imam macht ist er wie ein Esel, der nicht weiß was er tut."
Ibn Taymiyyah hat nie geheiratet oder die verpflichtende Hajj vollführt:
Im Buch Fath al-Mu'een, Seite 76 sagt Hassan Saqqaf: ,,Scheikh Ibn Taymiyyah lebte über 70 Jahre und er hat weder geheiratet noch die Hajj vollführt."
Sunan ibn Majah, Kapitel 1, Seite 592
'Aishah berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: ,,Die Heirat ist meine Sunnah und wer auch immer sich nicht an meine Sunnah hält, gehört nicht zu mir."
Im Buch Silsilah Sahihah, Kapitel 5, Seite 382 sagt Imam al-Albani in Bezug auf diesen Hadith: ,,authentisch."
Sunan al-Daremi, Kapitel 2, Seite 28
Abi Umamah berichtet, der der Gesandte Allahs sagte: ,,Wer auch immer nicht wegen einem akzeptablen Grund, einem ungerechten Herrscher oder einer schweren Krankheit daran gehindert wurde die Hajj zu vollführen und stirbt, so gilt er als Jude oder Christ gestorben zu sein."
Im Buch Na'il al-Awtar, Kapitel 5, Seite 8 sagt Al-Shawkani in Bezug auf diesen Hadith: ,,Hasan le Ghayrhu."
Also hat Ibn Taymiyyah nicht nur Muslime beleidigt und in einer schlechten Art und Weise argumentiert, sondern auch nicht geheiratet und die Hajj vollführt. Also hat er von allen Seiten gegen den Qur'an und die Sunnah gehandelt. Wer solch einen Mann "Sheikh ul-Islam" nennt dem wünsche ich Glück. Damit beende ich jetzt erstmal diesen Beitrag, obwohl das noch lange nicht alles war.
Geändert von Abu Dharr al-Ghaffari (21.09.2011 um 14:59 Uhr)
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Geändert von Tariq (21.09.2011 um 18:21 Uhr)
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Geändert von Tariq (21.09.2011 um 18:21 Uhr)
Assalamu 'Alaykum wr wb!
Allah sei Dank, dass sich meine Worte bestätigt haben. Wenn ihr meint ich hab was verdreht, dann bittet mich um die arabischen Texte.
Wasalamu 'Alaykum wr wb!
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Geändert von Tariq (21.09.2011 um 18:21 Uhr)
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Geändert von Tariq (21.09.2011 um 18:22 Uhr)
Geehrte Brüder, diese Reaktionen sind hochgradig unangemessen, schließlich hat er zumindest von der Form her den Anstand gewahrt, und er denkt ja wirklich etwas geleistet zu haben mit seinem Beitrag, ohne dabei zu merken, dass es ein Schuss ins eigene Bein ist.
Wisse, oh du letztes und einziges Mitglied vom Stamme Banī Ghaffār, dass die Schmähung der Ahl al-Bidʿah und der Zanādiqah nicht verboten ist, und dass deine Gelehrten die unangefochtenen Weltmeister im Schimpfen, Beleidigen und Verfluchen sind, soweit, dass es zu eurer wichtigstenʿIbādah geworden ist. Wisse desweiteren, dass die Ḥajj nur für jenen verpflichtend ist, der dazu in der Lage ist, und dass Ibn Taymiyyah viele Jahre seines Lebens in Gefangenschaft und andere auf dem Schlachtfeld auf dem Wege Allahs verbrachte. Ihn zu tadeln bedürfte des klaren Beweises, dass er befähigt war und es dennoch nicht tat, und ich bezweifle dass du diesen Beweis erbringen kannst. Ob die Aussage des extremistischen Sūfīs Saqqāf überhaupt stimmt steht auch nochmal auf einem anderen Blatt. Und zuletzt zur Ehe: Müssen wir jetzt wirklich erst die ganzen Turbanträger rauskramen die unverheiratet geblieben sind? Die Ehe ist keine uneingeschränkte Pflicht, und insofern löst sich auch dieser Kritikpunkt in Luft auf.
Was bleibt übrig, oh letzter Ghaffārianer?
So manche Mär schon ist entsprungen,
der wilden Turbanträger Phantasie.
Fast möchte man sie hören,
der Torheit schrille Melodie:
Wäre ich ein Mensch, so feixt sie schallend,
dann gewiss ein Rafidi!
Es wäre angebracht die Zitate auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.
Erstens: Shaikh ul Islām Ibn Taimiah (رحمه الله) sagte: "Dessen ungeachtet sind sie wie Abu Ismāʿīl al-Anṣārī sagte: Die Ashʿariah [sind] die Weibchen, sie sind die Zwittergestalten der Muʿtazilah. Und unter den Menschen gibt es solche, die sagten: Die Muʿtazilah sind die Zwittergestalten der Philosphen."
Zweitens: Das sind die Worte von Shaikh ul Islām Abu Ismāʿīl al-Anṣārī al-Harawī (رحمه الله).
Drittens: Die Zwittergestalten (مخانيث) sind bei den Leuten des Wissens eine Mischung aus Männlichkeit und Weiblichkeit. Zudem hat dieses Wort die linguistische Bedeutung für die Neigung und Abschweifung, wie in der Rede der Araber: "(wa-nkhanathat ʿunuquh) Sein Hals hat sich geneigt."
Viertens: Dadurch ergibt sich, dass dieses Wort zwei fundamentale Bedeutungen besitzt. (1) Dass sie durch ihre Neigung zu einigen Uṣūl der Muʿtazilah und im gleichen Moment durch die Zuwiderhandlung anderer ihrer Uṣūl eine zwiespaltiges Verhältnis haben. Gehören sie nun zur Ahlus-Sunnah oder zu den Muʿtazilah? Somit verhalten sie sich wie jene Personen, die die Merkmale beider Geschlechter aufweisen. (2) Dass sie durch ihre Neigung zu den Muʿtazilah als Zwittergestalten der Muʿtazilah gelten.
Normalerweise ist man angehalten ein wenig darüber nachzudenken, was man schreibt. Ich weiß um ehrlich zu sein garnicht, ob diese Person, der einzige Nachkomme des imaginären Ghaffar, begreift, dass sie sich ernsthaft blamiert.
Im Buch Al-Wafi bil Wafiyat, Kapitel 7, Seite 14 sagt Al-Safadi: ,,Ich hörte ihn (Ibn Taymiyyah) über Ibn al-Mutahar al-Hilli sagen: ,,Der Sohn von Dreck"
Tatsächlich stehen diese Worte in al-Ouāfī bil-Ouafiyāt (7/14) von al-Ṣafadī, der Schüler von Shaikh ul Islām Ibn Taimiah. Jedoch weicht diese Übersetzung sehr von dem arabischen Original ab, da die Satzstellung die wahre Intention offenbart.
Er - al-Ṣafadī (رحمه الله) - sagte: "Und ich hörte ihn Ibn al-Munajjas (Sohn des Verunreinigten) sagen, womit er Ibn al-Muṭahar al-Ḥillī (Sohn des Reinen) meinte." [Online-Quelle (siehe S. 13)]
Wohlmöglich eine abstrakte Unreinheit auf Grund des Unglaubens, den dieser Rāfidhī-Priester in seinen Schriften verzeichnete.
Eine Aussage von demjenigen der hier eigentlichen Verunglimpft werden sollte. Die immer wieder zu den Sektierer passend ist. Es besteht eine Grundlage, die Shaikh al-Islam Ibn Taymiyyah, rahimahullah, genügend ausgelegt hatte. Diese Grundlage besagt, dass jeder Beweis, mit dem die Leute der Neuerung argumentieren, in Wahrheit ein Beweis gegen sie ist, wenn man diesen gemäß seiner korrekten Bedeutung auslegt.
[Al-Majmu al-Fatawa; Band 6; Seite 288]
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