+ Antworten
Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Frage zu einem Vortrag von Abu Tejma bzgl. der Belustigung

  1. #1
    Benutzer
    Religion
    Islam
    Richtung
    Ahlul Sunna wal Jamat
    Geschlecht
    Männlich
    Registriert seit
    Aug 2010
    Beiträge
    117

    Frage zu einem Vortrag von Abu Tejma bzgl. der Belustigung

    Selamualaikum wa rahmutullahi wa barakatuhu,
    ich hab gerade in einem Vortrag " 10 Taten die Tewhid zu nichte machen " von Abu Tejma gehört :
    das ein Mitschüler von ihm Sajda gemacht hat zu dem Sheikh aus Spaß und daraufhin wurde , der Mitschüler zum Kafir erklärt und aufgefordert die Schahada zu sagen .

    Wie sieht es da eigentlich aus mit den Hinderungsgründen des Takfirs in Bezug auf der Niyah ( Absicht ) :

    Der Beweis, dass die Absicht in Betracht gezogen werden muss, wenn einer zum Kafir erklärt werden soll, ist das Beispiel der Sahaba. Sie sagten zu Muhammed - Allahs Heil und Segen auf ihm - "raina". Dies kann im Arabischen zwei Bedeutungen haben; es kann sowohl "o du Tauber, höre uns zu" oder nur "höre uns zu" bedeuten. Die Juden, die zu Muhammed - Allahs Heil und Segen auf ihm - "raina" gesagt haben, meinten die erste Bedeutung. Die Sahaba () meinten jedoch die zweite Bedeutung. Deswegen hat Allah sie nicht zu Ungläubigen erklärt. "O ihr Gläubigen, sagt nicht "raina", sondern "unzurna" (warte auf uns, höre auf uns) und gehorcht, und auf die Ungläubigen wartet eine schmerzliche Strafe." (2:104) Wir sehen, dass die Sahaba (), obwohl sie die Worte des Kufr ausgesprochen haben, nicht den Islam verlassen haben, da sie keine Absicht (für diesen Kufr) trugen.

  2. #2
    Abū Muḥammad
    Nicht registriert

    Zitat Zitat von Talib_ Beitrag anzeigen
    Selamualaikum wa rahmutullahi wa barakatuhu,
    ich hab gerade in einem Vortrag " 10 Taten die Tewhid zu nichte machen " von Abu Tejma gehört :
    das ein Mitschüler von ihm Sajda gemacht hat zu dem Sheikh aus Spaß und daraufhin wurde , der Mitschüler zum Kafir erklärt und aufgefordert die Schahada zu sagen .

    Wie sieht es da eigentlich aus mit den Hinderungsgründen des Takfirs in Bezug auf der Niyah ( Absicht ) :

    Der Beweis, dass die Absicht in Betracht gezogen werden muss, wenn einer zum Kafir erklärt werden soll, ist das Beispiel der Sahaba. Sie sagten zu Muhammed - Allahs Heil und Segen auf ihm - "raina". Dies kann im Arabischen zwei Bedeutungen haben; es kann sowohl "o du Tauber, höre uns zu" oder nur "höre uns zu" bedeuten. Die Juden, die zu Muhammed - Allahs Heil und Segen auf ihm - "raina" gesagt haben, meinten die erste Bedeutung. Die Sahaba () meinten jedoch die zweite Bedeutung. Deswegen hat Allah sie nicht zu Ungläubigen erklärt. "O ihr Gläubigen, sagt nicht "raina", sondern "unzurna" (warte auf uns, höre auf uns) und gehorcht, und auf die Ungläubigen wartet eine schmerzliche Strafe." (2:104) Wir sehen, dass die Sahaba (), obwohl sie die Worte des Kufr ausgesprochen haben, nicht den Islam verlassen haben, da sie keine Absicht (für diesen Kufr) trugen.


    Das Beispiel des Bruders Abu Tajma mit dem Beispiel der Sahaba zu vergleichen, ist nicht richtig. Denn im ersten Fall bezüglich der Sajda geht es darum, dass diese Person aus Spaß eine Handlung des Kufrs begangen hat, was nicht entschuldigbar ist:
    Es besteht kein Unterschied im Bezug auf diese Faktoren zwischen einem, der scherzt, einem, der ernst ist oder einem, der dies aus Furcht macht. Jedoch ist jener, der zu ihnen gezwungen wird, entschuldigt. All diese zehn Faktoren sind von den gefährlichsten und von jenen, die oft vorkommen. Daher muss der Muslim sich vor ihnen hüten und davor Angst haben, dass er von diesen Taten befallen wird. Wir ersuchen bei Allah Zuflucht vor diesen Dingen, die Seinen Zorn auf sich ziehen und eine schmerzhafte Strafe mit sich bringen. Möge Allahs Heil und Segen auf dem besten aller Geschöpfe - Muhammed - sein.
    Und jetzt vergleiche es mit den Sahaba. Haben sie Kufr aus Spaß begangen? Nein, natürlich nicht. Daher sind diese Fälle nicht zu vergleichen. Und Allah weiß es am besten.

  3. #3
    ad-Durar
    Nicht registriert


    Vielmehr wurden die, die in der Zeit der Offenbarung lebten, und sich auf Kosten des Islam amüsierten, indem sie sich über Allah, Seinen Gesandten und Seinen Zeichen lustig gemacht hatten, zu Ungläubigen erklärt, auch wenn sie sich damit versuchten zu retten, indem sie sagten, dass sie lediglich plauderten und scherzten:

    {Und wenn du sie fragst, so werden sie gewiß sagen: "Wir plauderten nur und scherzten." Sprich: "Galt euer Spott etwa Allah und Seinen Zeichen und Seinem Gesandten? Versucht euch nicht zu entschuldigen. Ihr seid ungläubig geworden, nachdem ihr geglaubt habt. Wenn Wir einem Teil von euch vergeben, so bestrafen (Wir) den anderen Teil deshalb, weil sie Sünder waren."}

    [Surah al-Tawba; 9:65f]



+ Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein