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Thema: Aussagen von Ahmad Yasin?

  1. #1
    Abu Shidda
    Nicht registriert

    Aussagen von Ahmad Yasin?



    ich habe eine Frage bezüglich (angeblichen) Aussagen von Ahmad Yasin.

    Ich hatte hier im Forum schon etwas gefunden ( http://www.ahlu-sunnah.com/threads/24714-Inside-Hamas ) und nun beim googlen auch etwas aus Abu Hamza al-Afghanis Schmutzwerk gegen die Mujahideen.

    Daraus stammt folgendes Zitat:
    Ahmad Yasin ist der Gedankengeber der Bewegung Hamas. Im Folgenden wird ein Interview mit ihm zitiert das äußerst problematisch ist.

    Ahmad Yasin sagte bei einem Interview Folgendes:

    سؤال : ولكن الشعب الفلسطيني يريد دولة ديمقراطية .. وأنت لماذا تعانده؟
    جواب : وأنا أيضاً أريد دولة ديمقراطية متعددة الأحزاب، والسلطة فيها لمن
    يفوز في الانتخابا ت!
    سؤال : لو فاز الحزب الشيوعي، فماذا سيكون موقفك؟
    جواب : حتى ولو فاز الحزب الشيوعي فسأحترم رغبة الشعب الفلسطي ني!!
    سؤال : إذا ما تبين من الانتخابات أن الشعب الفلسط يني يريد دولة ديمقراطية
    متعددة الأحزاب، فماذا سيكون موقفك حينئذ ؟
    جواب : رد ياسين غاضب اً: والله نحن شعب له كرامته وله حقوق، إذا ما
    أعرب الشعب الفلسطيني عن رفضه للدولة الإسلامي ة.. فأنا أحترم وأقدس
    رغبته وإرادته

    Hier die Übersetzung der problematischen Aussagen darin:

    „Ich will auch einen demokratischen Staat mit vielen Parteien,
    in der die Gewalt jenen gehört, die bei den Wahlen gewinnen“
    „Selbst wenn die kommunistische Partei bei den Wahlen
    gewinnt, so werde ich die Entscheidung des palästinensischen
    Volkes schätzen und achten.“
    „Dann wurde er zornig nach einer Frage und antwortete:
    „Bei Allah. Wir sind ein Volk dass seine Ehre hat und seine
    Rechte. Sobald das palästinensische Volk seine Ablehnung
    eines islamischen Staates ausdrückt, so sehe ich seinen Willen
    (den des palästinensischen Volkes) als heilig an und schätze
    und ehre ihn“ !!!““
    Da man bei Abu Hamza al-Ghaali eine extreme Vorsicht an den Tag legen muss, frage ich inwiefern dieses von ihm aufgeführte korrekt ist und falls ja, ob seine Aussage

    Bei Usamatu‐bnu Ladin ist dieser Mann jedoch nicht nur ein Muslim sondern der „Schahid der Ummah“, wie er sagte.
    der Wahrheit entspricht.


    Geändert von Abu Shidda (05.03.2011 um 14:01 Uhr)

  2. #2
    Erweitertes Mitglied Avatar von Abou Jandal
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    Zitat Zitat von Abu Shidda Beitrag anzeigen


    ich habe eine Frage bezüglich (angeblichen) Aussagen von Ahmad Yasin.

    Ich hatte hier im Forum schon etwas gefunden ( http://www.ahlu-sunnah.com/threads/24714-Inside-Hamas ) und nun beim googlen auch etwas aus Abu Hamza al-Afghanis Schmutzwerk gegen die Mujahideen.

    Daraus stammt folgendes Zitat:
    Da man bei Abu Hamza al-Ghaali eine extreme Vorsicht an den Tag legen muss, frage ich inwiefern dieses von ihm aufgeführte korrekt ist und falls ja, ob seine Aussage

    der Wahrheit entspricht.





    Diese Aussage von Ahmad Yaseen ist sehr bekannt und stammt aus dem Buch "Athahira alMu3jiza wa Ustura atTahaddi" von Dar al Furqan.

    Man muss wissen, dass Ahmad Yaseen ein Ikhwani war und die allgemeine Denkweise der Ikhwan aufwies, welche in bezug auf Demokratie und Pluralismus seine Fehler aufwies. Die modernen Ikhwan wurden oft genug von den Gelehrten für ihren Manhaj kritisiert, dafür, dass sie sich an den Wahlen beteiligen und allgemein am demokratischen System teilhaben. Jedoch ist mir kein namenhafter Gelehrter bekannt, der gegen die Ikhwan wegen dieser Tatsache Takfir machen würde, noch wegen dieser Aussage gegen Ahmad Yasin (Rahimahullah), auch wenn er oft genug deswegen kritisiert wurde.

    Ahmad Yaseen (Rahihmahullah) hat seine Leistungen für diese Din vollbracht und wir bitten Allah t. ihn als Schahid zu akzeptieren und ihm seine Verfehlungen zu vergeben - amin.
    Was jedoch fatal ist und Thulm ihm gegenüber, was Leute wie dieser Abu Hamzah - möge Allah ihnen Einhalt gebieten - über ihn darstellen, als sei er jemand gewesen, der an die Demokratie geglaubt hätte und für sie gearbeitet hätte - ma3adh Allah.

    Vielmehr wusste er über den Kufr der Demokratie bescheid, und genau deswegen unterschied er im Interview auch zwischen einem Islamischen Staat und der Demokratie.
    Und obwohl seine Aussage am ende des Interviews problematisch ist und er dafür kritisiert wurde, ist auch klar, dass er dies als hypothetischen Fall angenommen hat. Er wusste ganz genau, dass unsere Geschwister von Filistin nur den Islam wollen, und keine Demokratie noch sonst irgendwas.
    wAllahu a3lem

    "حتى أنت جئت تكمل المسرحية نحن يا أخي نعدم لأجل لا إله إلا الله، وأنت تأكل الخبز بلا إله إلا الله"


    „Bist du gekommen um das Theaterstück vollständig zu machen?! Wir werden umgebracht für La Ilaha Illa Allah und du isst dein Brot mit La Ilaha Illa Allah.“


    Antwort Sayyid Qutbs, RahimahuLlah, auf die Aufforderung die Schahadah zu sprechen bevor er erhängt wurde.


  3. #3
    Abu Shidda
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    Zitat Zitat von Abou Jandal Beitrag anzeigen


    Diese Aussage von Ahmad Yaseen ist sehr bekannt und stammt aus dem Buch "Athahira alMu3jiza wa Ustura atTahaddi" von Dar al Furqan.

    Man muss wissen, dass Ahmad Yaseen ein Ikhwani war und die allgemeine Denkweise der Ikhwan aufwies, welche in bezug auf Demokratie und Pluralismus seine Fehler aufwies. Die modernen Ikhwan wurden oft genug von den Gelehrten für ihren Manhaj kritisiert, dafür, dass sie sich an den Wahlen beteiligen und allgemein am demokratischen System teilhaben. Jedoch ist mir kein namenhafter Gelehrter bekannt, der gegen die Ikhwan wegen dieser Tatsache Takfir machen würde, noch wegen dieser Aussage gegen Ahmad Yasin (Rahimahullah), auch wenn er oft genug deswegen kritisiert wurde.

    Ahmad Yaseen (Rahihmahullah) hat seine Leistungen für diese Din vollbracht und wir bitten Allah t. ihn als Schahid zu akzeptieren und ihm seine Verfehlungen zu vergeben - amin.
    Was jedoch fatal ist und Thulm ihm gegenüber, was Leute wie dieser Abu Hamzah - möge Allah ihnen Einhalt gebieten - über ihn darstellen, als sei er jemand gewesen, der an die Demokratie geglaubt hätte und für sie gearbeitet hätte - ma3adh Allah.

    Vielmehr wusste er über den Kufr der Demokratie bescheid, und genau deswegen unterschied er im Interview auch zwischen einem Islamischen Staat und der Demokratie.
    Und obwohl seine Aussage am ende des Interviews problematisch ist und er dafür kritisiert wurde, ist auch klar, dass er dies als hypothetischen Fall angenommen hat. Er wusste ganz genau, dass unsere Geschwister von Filistin nur den Islam wollen, und keine Demokratie noch sonst irgendwas.
    wAllahu a3lem



    für deine Ausführung akhi, aber ich finde, man kann sich dies nicht so einfach machen. Denn die Aussagen sind die reinste Katastrophe. Ich habe manchmal, wie auch schon von einem anderen Bruder hier im Forum erwähnt, das Gefühl, dass solche Aussagen jedem, der sich (vermeintlich) auf dem Weg des Jihad fisabilillah befindet locker nachgesehen werden...aber stellen wir uns nun vor so etwas hätte ein Abu Anas und co. gesagt....wären wir da ebenso mild.
    Man muss fair bleiben und die Aussagen im Lichte der Shari'a werten und nicht bei manchen so, bei anderen so. Daher wäre ich dankbar wenn sich andere Brüder, die in dieser Sache vielleicht noch mehr wissen und beitragen können, hier beteiligen würden.


  4. #4
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    assalaamu 3alaikum,

    Hier die Übersetzung der problematischen Aussagen darin:

    Ich will (= Zufriedenheit) auch einen demokratischen Staat mit vielen Parteien,
    in der die Gewalt jenen gehört, die bei den Wahlen gewinnen

    „Selbst wenn die kommunistische Partei bei den Wahlen
    gewinnt, so werde ich die Entscheidung des palästinensischen
    Volkes schätzen und achten.“
    „Dann wurde er zornig nach einer Frage und antwortete:
    „Bei Allah. Wir sind ein Volk dass seine Ehre hat und seine
    Rechte. Sobald das palästinensische Volk seine Ablehnung
    eines islamischen Staates ausdrückt, so sehe ich seinen Willen
    (den des palästinensischen Volkes) als heilig an und schätze
    und ehre ihn“ !!!“
    Abou Jandal schrieb zu den Aussagen von A.Yasin:

    Diese Aussage von Ahmad Yaseen ist sehr bekannt und stammt aus dem Buch "Athahira alMu3jiza wa Ustura atTahaddi" von Dar al Furqan.

    Man muss wissen, dass Ahmad Yaseen ein Ikhwani war und die allgemeine Denkweise der Ikhwan aufwies, welche in bezug auf Demokratie und Pluralismus seine Fehler aufwies. Die modernen Ikhwan wurden oft genug von den Gelehrten für ihren Manhaj kritisiert, dafür, dass sie sich an den Wahlen beteiligen und allgemein am demokratischen System teilhaben. Jedoch ist mir kein namenhafter Gelehrter bekannt, der gegen die Ikhwan wegen dieser Tatsache Takfir machen würde, noch wegen dieser Aussage gegen Ahmad Yasin (Rahimahullah), auch wenn er oft genug deswegen kritisiert wurde.

    Ahmad Yaseen (Rahihmahullah) hat seine Leistungen für diese Din vollbracht und wir bitten Allah t. ihn als Schahid zu akzeptieren und ihm seine Verfehlungen zu vergeben - amin.
    Was jedoch fatal ist und Thulm ihm gegenüber, was Leute wie dieser Abu Hamzah - möge Allah ihnen Einhalt gebieten - über ihn darstellen, als sei er jemand gewesen, der an die Demokratie geglaubt hätte und für sie gearbeitet hätte - ma3adh Allah.

    Vielmehr wusste er über den Kufr der Demokratie bescheid, und genau deswegen unterschied er im Interview auch zwischen einem Islamischen Staat und der Demokratie.
    Und obwohl seine Aussage am ende des Interviews problematisch ist und er dafür kritisiert wurde, ist auch klar, dass er dies als hypothetischen Fall angenommen hat. Er wusste ganz genau, dass unsere Geschwister von Filistin nur den Islam wollen, und keine Demokratie noch sonst irgendwas.
    wAllahu a3lem

    Unabhängig davon was Abu Hamzah in seinem Buch über Ahmad Yasin geschrieben hat, so steht doch deffinitiv fest, dass diese wirklich vernichtend-katastrophalen Aussagen, wie auch schon Abu Shidda bemerkte, von ihm stammen. Es ist auch ganz egal ob jemand es so darstellt, als hätte A.Yasin an die Demokratie geglaubt oder ob man annehmen könnte, dass seine Aussagen nur hypotetisch zu verstehen sind, denn vielmehr sind seine Aussagen so klar, dass man nicht beurteilen muss, an was er denn sonst noch (in seinem Herzen) geglaubt haben könnte. Wir sprechen ja hier über das Äussere bzw. über öffentliche Aussagen einer Person und nicht über Herzensangelegenheiten!
    Ich will hier überhaupt nicht über die Person des A.Yasin sprechen, sondern nur die Aussagen beleuchten, die von ihm kamen und dazu sind einige Fragen aufgeworfen worden durch Abou Jandals Kommentar.

    Dazu sind meine Fragen an Abou Jandal, der ja den klaren Standpunkt vertritt, dass die Aussagen von A.Yasin kritisch sind, aber nicht wirklich den Kufr enthalten:

    - Warum sind die besagten u. rotmarkierten Aussagen kein Kufr?
    - Welcher Hinderungsgrund (mani3u) von den gültigen Hinderungsgründen, lässt den Kufr hier nicht zum Tragen kommen?
    - Wird durch diese Aussagen nicht die Zufriedenheit mit dem Kufr (bzw. mit dem Kufr-System) ausgedrückt?
    - Ist die demokratische Gesetzgebung/Gewalt kein Taghut, von dem man sich lossagen muss u. den es zu leugnen gilt, sofern man den haal kennt?



    Um es noch deutlicher zu machen, letzten Endes sagt Ahmad Yasin eigentlich nur folgendes:

    Ich will (= Zufriedenheit) auch einen demokratischen Staat (= in dem die Gesetzgebung
    bei den Menschen liegt und nicht bei Allah swt., also den Kufr) mit vielen Parteien
    (= Tawaghit, die sich Allah swt. in der Gesetzgebung beigesellen),
    in der die Gewalt (= Gesetzgebung) jenen (= Tawaghit) gehört, die bei den
    Wahlen (= diesem Shirk) gewinnen

    „Selbst wenn die kommunistische Partei bei den Wahlen
    gewinnt, so werde ich die Entscheidung des palästinensischen
    Volkes schätzen und achten.“
    „Dann wurde er zornig nach einer Frage und antwortete:
    „Bei Allah. Wir sind ein Volk dass seine Ehre hat und seine
    Rechte. Sobald das palästinensische Volk seine Ablehnung (= der Shari3ah Allahs
    in der Gesetzgebung) eines islamischen Staates ausdrückt, so sehe ich seinen Willen
    (den des palästinensischen Volkes) als heilig (= gültig und unantastbar) an
    und schätze und ehre ihn (= diesen Kufr)“ !!!“



    Insha Allah lässt du uns wissen, warum hier kein Kufr vorgefallen ist bzw. wie der Kufr hier abgewendet werden kann und die Person somit nicht zum Kafir wird?! Bitte lass und nicht hören, Fulan so und so hat aber auch keinen Takfir auf ihn gemacht und deswegen tun wir es auch nicht! Geh bitte auf die Fragen ein, damit zu verstehen ist, warum und weshalb hier kein Kufr oder doch Kufr vorgefallen ist, der aus der Millah des Islaam bringt!

    wa Allahu-l-musta3an!

    talibun

  5. #5
    Abū Muḥammad
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    Vorab möchte ich klarstellen, dass ich mich nicht zu den aufgelisteten Einzelpersonen äußern möchte, da ich mich mit diesen Leuten überhaupt nicht auskenne und ihre Lage somit nicht beurteilen kann.

    Doch möchte ich gerne etwas zur Methodik mancher Geschwister anmerken, die von manchen an den Tag gelegt wird. Seit wann muss man erklären, wieso jemand kein Kafir wurde? Diese Methodik habe ich noch nie bei den Leuten des Wissens gelesen. Vielmehr muss derjenige, der den Takfir durchführt, die Beweise erbringen.

    Also muss derjenige, der den Takfir macht, die Beweise vorlegen und am besten auch mit den Aussagen der Leute des Wissens argumentieren, da sie diejenigen sind, die am meisten qualifiziert dafür sind, um über das Thema Takfir zu sprechen. Da die genannten Personen ziemlich bekannt zu sein scheinen, wird es doch wohl kein Problem für denjenigen, der den Takfir auf sie macht, auch Aussagen der Gelehrten dazu zu finden?

    Wenn man dies nicht schafft und jemand mit seinem begrenzten und bescheidenen Wissen dies nicht nachvollziehen kann, dann sollte er die Gelehrten, die sich mit diesem Thema oder diesen Personen befasst haben, kontaktieren und sie fragen, wieso sie auf jenes Urteil gekommen sind und ob sie einem das bitte näher erklären könnten, weshalb jene Personen nicht zu Kuffar werden.

    Wallahu a'lam.

  6. #6
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    wa3alaikum assalaam,

    @ Abu Muhammad,

    es ist ja hier so, das nachgefragt wurde wie das Urteil über solche Aussagen sein könnte. Sicherlich liegen die Aussagen von A.Yasin im Bereich des Kufr, egal wer was sagt und nicht sagt von den heutigen Shuyukh. Jeder der ein bischen den Tauhid erlernt hat, wird das erkennen können.

    Es wurde hier aber noch gar nicht wirklich Takfir gemacht von einzelnen Leuten, es wurde lediglich gesagt, dass solche Aussagen kritisch sind und ich sagte, dass diese Aussagen den Kufr beinhalten.

    Abou Jandal meinte dann eben, dass die Person aber auf jeden Fall Muslim sei und er keinen kennt der Takfir auf ihn macht. Dies ist allerdings noch lange kein Beweis dafür, dass die Person durch diesen Kufr kein Kafir wurde. Wenn wir nämlich seine Aussagen beleuchten, sehen wir erstmal den deutlichen Kufr. Und wie Abu Shidda schon bemerkte, sollte für jedes Individuum der selbe Maßstab angesetzt werden, d.h. die Aussagen eines Taghut sind genauso zu beurteilen wie die Aussagen eines Muslims der den Kufr spricht (und dadurch eventuell den Islam verlässt).

    Wie schon gesagt, es wurde hier kein Takfir gemacht, aber anhand der deutlichen Aussagen stellt sich die Frage ob der Kufr irgendwie von dem Aussagenden abgewendet werden kann und wenn ja Wie!.
    Ich denke mal, jedem ist hier klar, dass die erwähnten Aussagen den Kufr darstellen. Die Frage ist jetzt nur, ob auch mit dem Takfir auf die Person geurteilt werden kann (eben wegen seinen klaren Aussagen!), oder ob er entschuldigt sein kann und genau deswegen habe ich meine Fragen an Abou Jandal gestellt, damit er erklären kann warum hier kein Takfir gemacht werden kann.

    Klar ist auf jeden Fall, dass wir deutliche Aussagen vorliegen haben und deswegen erklärt werden muss, warum man sich mit sowas innerhalb des Islaam bewegen kann!?

    Insha Allah wird Abou Jandal noch was dazu sagen ....

  7. #7
    Erweitertes Mitglied Avatar von Abou Jandal
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    Zitat Zitat von talibun Beitrag anzeigen
    wa3alaikum assalaam,

    @ Abu Muhammad,

    es ist ja hier so, das nachgefragt wurde wie das Urteil über solche Aussagen sein könnte. Sicherlich liegen die Aussagen von A.Yasin im Bereich des Kufr, egal wer was sagt und nicht sagt von den heutigen Shuyukh. Jeder der ein bischen den Tauhid erlernt hat, wird das erkennen können.

    Es wurde hier aber noch gar nicht wirklich Takfir gemacht von einzelnen Leuten, es wurde lediglich gesagt, dass solche Aussagen kritisch sind und ich sagte, dass diese Aussagen den Kufr beinhalten.

    Abou Jandal meinte dann eben, dass die Person aber auf jeden Fall Muslim sei und er keinen kennt der Takfir auf ihn macht. Dies ist allerdings noch lange kein Beweis dafür, dass die Person durch diesen Kufr kein Kafir wurde. Wenn wir nämlich seine Aussagen beleuchten, sehen wir erstmal den deutlichen Kufr. Und wie Abu Shidda schon bemerkte, sollte für jedes Individuum der selbe Maßstab angesetzt werden, d.h. die Aussagen eines Taghut sind genauso zu beurteilen wie die Aussagen eines Muslims der den Kufr spricht (und dadurch eventuell den Islam verlässt).

    Wie schon gesagt, es wurde hier kein Takfir gemacht, aber anhand der deutlichen Aussagen stellt sich die Frage ob der Kufr irgendwie von dem Aussagenden abgewendet werden kann und wenn ja Wie!.
    Ich denke mal, jedem ist hier klar, dass die erwähnten Aussagen den Kufr darstellen. Die Frage ist jetzt nur, ob auch mit dem Takfir auf die Person geurteilt werden kann (eben wegen seinen klaren Aussagen!), oder ob er entschuldigt sein kann und genau deswegen habe ich meine Fragen an Abou Jandal gestellt, damit er erklären kann warum hier kein Takfir gemacht werden kann.

    Klar ist auf jeden Fall, dass wir deutliche Aussagen vorliegen haben und deswegen erklärt werden muss, warum man sich mit sowas innerhalb des Islaam bewegen kann!?

    Insha Allah wird Abou Jandal noch was dazu sagen ....
    Was den Punkt wegen zweierlei Maßstäben angeht, so ist dies nicht der Fall. Und wir machen keinen Unterschied ob sich jemandem zum Jihad bekennt oder nicht. Sollte jemand unentschuldigt in den Kufr verfallen, wird er zum Kafir egal ob er sich an der Front befindet oder im EZP-Studio.
    Nur haben wir weder die Leute von EZP zu Kuffar erklärt, noch machen wir es bei Ahmad Yaseen, wobei hier kein Vergleich gemacht werden soll.

    Und wie Bruder Abu Muhammad bereits anmerkte, sind wir Leute, die nicht wie die Ruwaybidah als Juhhal selber sich ihren Din zusammenbasteln wollen, sondern wir folgen den Gelehrten, die wir für vertrauenswürdig halten. D.h. es gibt bei dir auch nur drei Möglichkeiten:

    a) du machst dir deinen Din selber und folgst keinem Gelehrten, wobei du selbst - nehme ich an - kein Gelehrter bist, dann bist du wie jene, über die Allah t. sagt:
    {Und unter den Menschen gibt es manch einen, der über Allah ohne Wissen streitet und jedem rebellischen Satan folgt} 22:3
    b) du folgst jemandem, den du nicht nennen möchtest, weil es dir peinlich wäre, seinen Namen zu nennen, weil ziemlich schnell klar werden würde, dass diese Person in Wirklichkeit kein Niveau hat.
    oder c) Du verheimlichst uns den Namen deines Gelehrten aus Taqiyah, dann wärst du aber hier an der falschen Adresse und solltest dich lieber an die Majus wenden.

    Also vielleicht kannst du uns erklären, welcher der drei punkte auf dich zutrifft.
    Geändert von Abou Jandal (09.03.2011 um 08:02 Uhr)

    "حتى أنت جئت تكمل المسرحية نحن يا أخي نعدم لأجل لا إله إلا الله، وأنت تأكل الخبز بلا إله إلا الله"


    „Bist du gekommen um das Theaterstück vollständig zu machen?! Wir werden umgebracht für La Ilaha Illa Allah und du isst dein Brot mit La Ilaha Illa Allah.“


    Antwort Sayyid Qutbs, RahimahuLlah, auf die Aufforderung die Schahadah zu sprechen bevor er erhängt wurde.


  8. #8
    Abu Shidda
    Nicht registriert



    der Bruder Nuaim ibn Mas3ud bat mich folgenden Beitrag von ihn zu veröffentlichen :

    Asalamo 3alekum,

    Brüder, bedenkt Bitte bei eurem weiteren Vorgehen, dass...

    A.) es ein Interview war ! und jeder der schon einmal ein Interview führte oder interviewt wurde, kann bestätigen, dass in der verschriftlichten Form selten der selbe Wortlaut getroffen wird.

    Es wäre ein enorme Unterschied, wenn sich diese Aussagen in einem Buch, welches er(Ahmad Yassin) mit seiner eigenen Hand verfasst hätte, zu finden wären.

    Und da er (ra) getötet wurde, kann man ihn schlecht dazu befragen, was davon, was wir heute vor uns liegen haben, tatsächlich wahr ist und seiner Mundart entsprang.
    Oft ist man selber erschreckt, wenn man nach einem geführten Interview später mal ein Blick in die Zeitschrift wirft.

    B.) er sich im am Kriegsschauplatz und "at a time of war" befand und Krieg ist ja bekanntlich List.

    It was narrated that Asma’ bint Yazeed said: The Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Lies are not appropriate except in three cases: when a man speaks to his wife to please her, telling lies at times of war, and lying in order to bring about reconciliation between people.”

    Shaykh al-Albaani said: it is hasan

    Da er (ra) sich direkt im Krieg befand und daher besser die Situation, sein Volk, den Feind und das Interesse der Weltöffentlichkeit einschätzen konnte, sollten wir nicht zu schnell im Urteilen sein. Vielleicht wollte er mit dieser Aussage den Feind über zeitnahne Angriffspläne seinerseits hinwegtäuschen... erzählen ich gehe jetzt den demokratischen Weg und am Ende doch die Bombe zünden... Wallahu 3alam Brüder... Was spricht gegen solch einen Schachzug ?

    Jeder der sich nicht aufrichtig und zeitaufreibend mit diesem Bruder (ra), seinem Werdegang, seinen Zielen, seinen Handlungsweisen, seiner Taktik und seine Anstrenungen fisabilellah gewidmet hat, sollte vielleicht lieber mal ein Gang zurückschalten und davon absehen auf "Interview-Aussagen" einen sehr gewagten Takfir auch nur andeuten zu wollen.

    Wassalamo Alekum

  9. #9
    Moderator Avatar von Al-Faris
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    B.) er sich im am Kriegsschauplatz und "at a time of war" befand und Krieg ist ja bekanntlich List.
    Ich hätte gerne die Beweise, dass man im Zustand des Krieges den Kufr/Shirk begehen darf um einen größeren Nutzen zu erreichen.

    قول الحقّ قد يُفقدك كثيراً من الأصحاب، ولكنه يُبقي لك الله وكفى به حسيباً
    [المحدث عبد العزيز بن مرزوق الطريفي]


  10. #10
    Abu Shidda
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    Der Bruder as-sabirin bat mich dies von ihm zu posten :

    also

    Der Bruder schrieb, dass Krieg List sei, womit du auch recht hast. Somit müssten wir aber auch Tayyib Erdogan als einen Muwahhid ansehen, er hat desöfteren gesagt, dass man nicht Laizist und Muslim sein kann, entweder Muslim oder Laizist und dass die Demokratie nur ein Mittel sei zur errichtung eines Sharia Staat. Er macht sogar den Takfir auf diejenigen, die behaupten Muslim zu sein und gleichzeitig Laizist. Siehe hier. Aber wir sehen, dass dieser Feind von Allah mit alles andere als mit Allahs Gesetzten herrscht obwohl er fast das ganze Land unter Kontrolle hat und die Armee sehr geschwächt hat.

    Also warum für Ahmad Yasin entschuldigung suchen und auf Erdogan Takfir machen? Weil Erdogan kein Lahya trägt ?


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