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Thema: Mirza Ghulam Ahmad und Yalaschs Offenbarungen

  1. #1
    Administrator Avatar von Tariq
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    Mirza Ghulam Ahmad und Yalaschs Offenbarungen



    Ich möchte hiermit der genaueren Betrachtung der Offenbarungen, welche Mirza Ghulam Ahmad empfangen haben will, ein eigenes und exklusives Thema widmen. Es soll hier einzig und allein um seine vermeintlichen Eingebungen gehen und um nichts anderes.

    Viele Dinge wurden bereits erwähnt und werden sich hier ggf. wiederholen, jedoch hoffe ich auf aufschlussreiche Antworten in diesem weiten Themenfeld, das beispielsweise den Ursprung der Offenbarungen sowie die Geschichte ihrer späteren Revision und viele andere Dinge umfasst.

    Beginnen möchte ich mit dem Blick auf die Offenbarungen selbst, genauer auf die grammatikalischen Fehler in ihnen:

    Die erste Offenbarung { We can what we will do }

    Was Mirzā wahrscheinlich sagen wollte ist sinngemäß: "Wir können alles erreichen was wir wollen." Doch unwissend darüber, dass das Hilfsverb "will" im Englischen die Zukunft ausdrückt, kam dabei der Nonsens-Satz heraus: "Wir können was wir tun werden."

    Es wird eingewendet: "Will" kann auch "wollen" bedeuten.

    Die Antwort: Es gibt einen unterschied zwischen dem Vollverb "will" und dem Modalverb "will". Während ersteres ein Wollen oder Vorhaben ausdrückt, bezeichnet letzteres die Zukunft.

    Siehe dazu:

    Oxford Dictionary: will1 modal verb
    Oxford Dictionary: will2 verb

    Somit ist die Offenbarung so oder so grammatikalisch falsch, denn würde man sagen "will" solle hier für das Vollverb stehen, so müsste vor dem folgenden Infinitiv zwingend ein "to" stehen.

    Dieses "to" ist entscheident für die Bedeutung, und so wurde auch der Satz geprägt: "We will be what we will to be!"

    Es müsste also - wenn überhaupt - heißen: "We can what we will to do." Wobei es selbst dann noch zweifelhaft bliebe, ob man das als guten Ausdruck oder korrektes Englisch bezeichnen kann, denn auch das allein stehende "can" ist zu hinterfragen.
    Geändert von Tariq (23.12.2010 um 18:07 Uhr)

    So manche Mär schon ist entsprungen,
    der wilden Turbanträger Phantasie.
    Fast möchte man sie hören,
    der Torheit schrille Melodie:
    Wäre ich ein Mensch, so feixt sie schallend,
    dann gewiss ein Rafidi!


  2. #2
    Administrator Avatar von Tariq
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    Die zweite Offenbarung: { God is coming by his army, he is with you to kill enemy }

    Soll heißen: "Gott kommt mit seiner Armee. Er ist bei dir um den Feind zu töten."

    Der Fehler hierin ist offensichtlich, so müsste vor "enemy" zwingend ein Artikel stehen, also entweder "to kill the enemy" oder "to kill an enemy". Ohne Artikel hingegen ist es eindeutig falsch und würde auf Deutsch soviel heißen wie "um Feind zu töten".
    Geändert von Tariq (23.12.2010 um 23:37 Uhr)

    So manche Mär schon ist entsprungen,
    der wilden Turbanträger Phantasie.
    Fast möchte man sie hören,
    der Torheit schrille Melodie:
    Wäre ich ein Mensch, so feixt sie schallend,
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