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Thema: Sammelthread: Geschichten der Sahaba, Tabi‘in etc.

  1. #11
    Erweitertes Mitglied Avatar von Mohammed Isa
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    Selam Aleykum,

    Oh übler alter Mann!

    Abu Bakr as-Saidalaani überliefert, dass er Salib ibn Mansur ibn ‘Ammar sagen hörte:
    „Als ich meinen Vater im Traum sah, fragte ich ihn: „Was hat dein Herr mit dir gemacht?“
    Er antwortete: „Wahrlich, mein Herr zog mich nah und sagte mir: „Oh übler alter Mann, weißt du wieso ich dir vergeben habe?“
    Ich sagte: „Nein, oh mein Herr.“
    Er sagte: „Du saßt einst vor den Leuten in einer Versammlung und du brachtest sie zu weinen. Unter ihnen war einer meiner Diener, der niemals zuvor aus Furcht vor mir geweint hat und so habe Ich ihm verziehen und jedem der in der Versammlung war, durch ihn und du warst einer von denen, denen ich durch ihm vergeben habe.“

    (Sifatus-Safwah 2/ 204)
    http://salafiyya.wordpress.com/category/ibn-al-jawzi/

    wsalam
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

    "Only blind people will integrate with the enemy"
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  2. #12
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    Selam Aleykum

    Der Reiter

    Ich schwöre bei Allah, dass ich auf seinem Pfade kämpfen werde und denjenigen folge, die sich ihm zuwenden. Mein Herr wird mich nie den Feinden den Rücken zuwenden und vom Kampfe fliehen sehen. Wenn ich mich abwende, werde ich Allah nicht gehorchen und ich gehöre zu den Sündigern.


    Mit einem Takbir sprang Diraar ibn al Azwar (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) in die Reihen der Römer und attackierte sie.


    Die Muslime folgten dem Schrei des Takbirs und er donnerte in das Schlachtfeld und die Furcht zerriss die Herzen der Kuffar. Diraar ibn al Azwar kämpfte mit einer solchen Begeisterung und Leidenschaft, dass er jeden niederschlug, der ihm in den Weg kam, bis er an einer Umzäunung gelangte, an der sich der Hauptteil der Soldaten versammelte.


    Er stellte fest, dass das nur bedeuten kann, dass der General der römischen Armee (Darwan) dort zu sein vermag. Mit dieser Erkentiss stürmte er auf die Gruppe der Soldaten. Zuerst griff er den Fahnenträger an und durchstieß ihn mit einer solchen Wucht, dass er zu Boden fiel. Seine Augen erblickten dann plötzlich Darwan und er ging auf ihn zu.


    In seiner Nähe stand einer seiner Soldaten und trug ein von ihnen sehr geschätztes und dekoriertes Kreuz. Diraar traf ihn mit seiner Lanze, sodass er ihm eine Seite vom Körper abtrennte und das Kreuz zu Boden fiel.

    Als der General dies sah, spürte er das Ende. Er wollte es nicht wahr haben, aber interpretierte das Fallen des Kreuzes als ein Zeichen der Vernichtung an ihm und seiner Armee. Er stieg von seinem Pferd hinunter um das Kreuz aufzuheben. Doch eher er es zustande brachte, stiegen einige Mujahideen von ihren Pferden, schnappten sich das Kreuz und umzingelten Darwan.


    Diraar ibn al Azwar war noch mit dem Kampf beschäftigt, doch als er sah, was passierte sagte er:

    Oh ihr Muslime, Das Kreuz ist nicht euer Recht, noch ist es meins. Darum hebt es nicht auf. Ich werde es selbst aufheben, wenn ich mit dem Hund der Römer und seiner Armee fertig bin.“
    Darwaan verstand Arabisch, und als er diese Worte hörte, beabsichtigte er aus dem Kampf zu fliehen, aber seine Hauptarmeebeamten sahen ihn beim Versuch zu flüchten und fragten ihn verärgert:

    Wohin fliehst du?

    Er antwortete:

    Ich fliehe aus Angst vor dem Shaitan.“ (Und er zeigte in Diraar’s Richtung) Habt ihr jemals eine Person gesehen, die jemandem so viel Furcht einflößen kann?
    Diraar rief die Mujahideen, als er bemerkte, dass Darwan fliehen wollte. Er machte sich mit seinem Pferd und Speer bereit und ritt auf ihn zu. Die Römer hörten auch seinen Ruf und begaben sich mit ihren Pferden zu ihm, um ihn zu umzingeln.


    Diraar ibn al Azwar sagte in diesem Moment:

    Der Tod ist real. Wohin sollte ich vor ihm fliehen können. Jannah ist besser als Jahannam. Das ist meine Shahada. Oh ihr Anwesenden, seit meine Zeugen dafür, dass all meine Anstrengungen und Arbeit nur dafür da sind um meinem Herrn zu gefallen.“

    Mit diesen Worten griff er die, zu ihm gekommenen Römer an. Er vernichtete sie und ging dann weiter in die feindlichen Reihen, um Darwaan zu finden.

    Einige Soldaten der Römer folgten ihm und mit der Zeit war er von allen vier Seiten umkreist. Er Widerstand den Angriffen von allen Seiten und es bedeutete für jeden den Tod, auf dem das Schwert Diraar’s fiel. Auf diese Weise brachte er viele der tapfersten und mutigsten Krieger aus der römischen Armee mit dem Schwert zu Fall. Dann rief er den Muslimen zu:

    Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die auf seinem Wege in einer stabilen Kette kämpfen“

    Bis zu dem Zeitpunkt war den Muslimen noch nicht bewusst in welcher Lage sich Diraar befand und sie liefen schnell zu ihm. Hamraan bin Wardaan erreichte und verletzte ihn mit seinem Speer. Er traf Diraar an seinem rechten Arm, der vom Schmerz betäubt schließlich zu Boden sank.


    Wie ein angeschlagener Löwe sprang er wieder auf und gewann seine Gelassenheit zurück. Er griff ihn mit seinem Speer an und stieß ihn in seine Brust, sodass er seinen Körper spaltete.

    Als er versuchte seinen Speer wieder heraus zu ziehen, kam dieser ohne Klinge hervor, da er bis in die Knochen tief steckte. Als die Römer sahen, dass sein Speer klingenlos war, umzingelten sie ihn und sperrten den Löwen des Islams ein.


    Der Kummer der Sahaba war grenzenlos als sie dies mit ansahen. Sie versuchten einen anderen Angriff, um ihn zu befreien, doch vergebens. Einige der Muslime verzweifelten und versuchten zu fliehen, doch Raafi` bin `Umayrah Al Taâ hinderte sie und sprach zu ihnen.


    Wohin geht ihr? Wisst ihr denn nicht, dass wenn jemand vor den Feinden flieht, er unter Allahs Zorn sein wird. Viele Türen vom Paradies werden für den Mujahid und den Geduldigen geöffnet. Oh ihr Unterstützer des Islams, seit geduldig und wisset, dass wenn ein Soldat oder euer Führer festgenommen wird, Allah der lebendige und Allsehende ist!“

    Und somit erhoben sich die Muslime und kämpften eifriger mit dem Schwert gegen die römische Armee. Als Khalid ibn al Waleed erfuhr, was mit Diraar geschehen war und sah wie groß die Zahl der Muslime war, die als Märtyrer gefallen sind, war er sehr traurig. Er fragte:

    Wieviele Römer sind da?“
    12000“ War die Antwort:

    Khalid sagte:

    Bei Allah, hätte ich gewusst, dass die Anzahl der Feinde so gewaltig wäre, hätte ich nicht die Leute zu ihrer Vernichtung gegen sie geschickt.

    Er fragte weiter:

    Wer ist der Kommandant der Armee?

    Er bekam zur Antwort:

    Darwan der Herrscher von Hims, dessen Sohn Hamdan von Diraar ibn al Azwar getötet wurde.“

    Khalid ibn al Waleed:

    La haula wa la quatta ila billah.“

    Er suchte dann den Rat von Abu `Ubaydah ibn al Jarraah, der ihm sagte, dass er den Kampf mit den Römern fortsetzen solle. Sein Rat war es, ein Teil der Armee mit einem vertrauenswürdigen Führer zu belassen, während der andere Teil den Kampf gegen die Römer aufnimmt. Khalid beherzigte den Ratschlag und ernannte Maysarah ibn Masrooq mit 1000 Soldaten unter seinen Befehl als Führer und ordnete an, dass er mit seinen Leuten die Stellung halten solle.


    Danach hielt er eine Ansage und sprach:

    Lasst eure Zügel los, schärft eure Pfeile und wenn ihr eure Feinde angreift, so greift gemeinsam an. Wenn Diraar am leben ist, so ist es wahrscheinlich, dass wir ihn befreien und siegreich werden. Aber wenn die Feinde jedoch aus Eile, ihn zu einem Märtyrer machten, so werden wir ihn insh Allah sicher rächen. Und ich bin überzeugt davon, dass Allah, der Erhabene uns nicht aus Ehre zu ihm, in Kummer versetzen wird. (d. h. wenn sie ihn nicht lebendig finden)
    Heute ist der Tag, an dem die Wahrheit ihr Ziel erreichen wird. Wenn der Tod kommt, so fürchtet man ihn nicht. Ich werde den Durst des Speeres mit dem Blut der Augen löschen. Helme und Schilder, jeden einzelnen werde ich abreißen. Was diejenigen schon vorher erreicht haben, werde ich auch morgen erreichen.“


    Als Khalid ibn al Waleed diese Worte sprach und vordrang, sah er einen, in schwarz gekleideten Reiter, sein Gesicht war verschleiert und sein Reittier war ein braunes, kurzhalsiges Pferd von großer Statur. Der Reiter hielt in seiner Hand ein langen, glänzenden Speer und seine Art und sein Verhalten zeugten von Tapferkeit und Mut. Er trug einen grünen Turban, dessen Ende er auf seine Brust legte. Er eilte auf die Vorderseite der Armee zu.


    Als Khalid den Reiter sah, sagte er:

    Ich wusste, wer der Reiter war. Ich schwöre bei Allah, es sieht nach einer kühnen und tapferen Person aus.“

    Als er dann in die Richtung der Kuffar ritt, folgten ihm die Muslime.

    Raafi` ibn `Umayrah Al Taâ kämpfte mit großen Durchhaltevermögen gegen die Ungläubigen und stellte sich ihnen mit unermesslichem Mut. Als er die Verstärkung von Khalid ibn al Waleed sah, schloss er sich ihnen an und seine Augen erblickten plötzlich den Reiter.


    Der Reiter fiel auf die Römer ein, wie ein Falke auf seine Beute und entfachte,

    unter ihnen eine beispielslose Panik. Jeder, der ihm in den Weg kam, wurde getötet und er drang immer weiter ins Zentrum der Feinde ein

    .Er glich einem Blitz und sofort wurden einige Köpfe durch sein Schwert abgetrennt. Eine Vielzahl von Kuffar kamen als Überreste zu den schon gefallen

    Römern und bildeten einen Platz, der aus dem Schlachtfeld herausragte.


    Das Schwert des Reiters tropfte vom Blut und versetzte Trauer und Angst in die Herzen der Feinde und ihre Qual und Hoffnungslosigkeit waren offensichtlic

    Aufgrund einer schwierigen Situation, drehte sich der Reiter und schlug dann mit einem tapferen Angriff zurück. Der Reiter schlug und tötete die Römer und verursachte großen Tumult in den Reihen der tapfersten von ihnen. Danach zog sich der Reiter von den Feinden zurück und ging außer Sicht. Der Kummer, und die Qual steckten noch in den Herzen der Feinde und der Angriff hatte zweifellos seine Spuren hinterlassen.

    Raafi` ibn `Umayrah Al Taâ und seine Soldaten dachten zuerst es wäre Khalid, denn wer konnte schon mit mehr Tapferkeit und Mut kämpfen als er. Sie waren sich dessen alle überzeugt, doch als Khalid ibn al Waleed vor ihnen erschien, schrie Raafi mit lauter Stimme.

    Wer ist sonst diese Person, die ihr Leben auf dem Pfade Allahs hergibt und Unmengen an Kuffar tötet?

    Khalid antwortete:

    Ich schwöre bei Allah, ich wundere mich ebenso um den Mut, die diese Person ausstrahlt. "
    Oh ihr Muslime, versammelt euch und bereitet euch für einen neuen Angriff vor!

    Alle Mujahideen griffen zu den Waffen, stellten ihre Speere in Position und bildeten eine Reihe. Khalid befand sich im Vortrupp. Seine Absicht war es die Feinde anzugreifen als plötzlich der Reiter, Blut durchnässt, auf seinem in Schweiß gebadetem Pferd erschien und in die Richtung der Römer galoppierte.

    Wenn sich auch nur irgendein Soldat in der Nähe des Reiters befinden würde, würde es zu seinem Tode führen. Der Reiter kämpfte alleine und einhändig gegen eine Anzahl der Soldaten.

    Als Khalid ibn al Waleed dies sah, starte er und der Rest der Soldaten eine Offensive und verhalfen dem Reiter vor der römischen Armee, welcher schlussendlich auch zu einem Treffen zwischen dem Reiter und den Muslimen führte.


    Die Muslime schauten nachdenklich auf den Reiter, der wie ein in Blut getränktes Rosenblatt aussah.


    Khalid ibn al Waleed sprach laut:

    Oh du Person, Du hast dein Leben auf dem Wege Allahs hergegeben und deinen Zorn an unseren Feinden ausgelassen. Möge Allah dich belohnen. Es wäre besser wenn du uns dein Gesicht zeigen würdest, damit wir erfahren können wer du bist.“

    Der Reiter hat den Worten Khalid’s keine Beachtung geschenkt und eher er seine Ansprache beendet hatte, verließ er ihn. Die Muslime umgaben den Reiter und sprachen:

    Oh Diener Allahs, der Amir der islamischen Armee spricht mit dir, während du ihm keine Achtung schenkst, ihn ignorierst und vor ihm fliehst!?. Mit gebührendem Respekt solltest du ihm entgegen kommen und ihm von deinen Namen und deiner Abstammung erzählen, sodass dein Rang erhoben werden kann.“….. Doch der Reiter antwortete nicht.

    Khalid kam dem Reiter näher, da er keine Informationen von ihm erhielt.

    Khalid:

    Es plagt uns, nicht mehr von dir erfahren zu können, und du uns keine Beachtung schenkst“
    Dann antworte der Reiter mit einer weiblichen Stimme:

    Oh Amir, ich hatte nicht beabsichtigt dich zu missachten. Ich gab keine Antwort, weil ich zu schüchtern war und ich zu denjenigen gehöre, die den Hijab tragen und mit dem Hijab leben. Wie auch immer, Der Schmerz und der Kummer in meinen Herzen wurden so gewaltig, dass es mich hier her brachte.“

    Khalid sprach:

    Wer bist du?“

    Sie antwortete:

    Ich bin die Schwester des gefangenen Diraar: Khawlah bint al Azwar. Ich saß unter einigen Frauen vom Stamm von Mazhaj als ich von der Gefangennahme
    meines Bruders, Diraar erfuhr. Sofort setzte ich mich auf mein Pferd und erreichte diesen Platz und was auch immer ich dann getan habe, konntet ihr sehen.“

    Die Worte brachten Khalid’s Herz zum beben und er fing an zu weinen und sagte:

    Wir sollten alle gemeinsam angreifen und ich hoffe, dass wir deinen Bruder, mit dem Willen Allahs, erreichen, befreien und siegreich werden.“
    Khawlah:

    Ich werde mich insh Allah anschließen.“

    Diraar ibn al Azwar wurde schlussendlich befreit.


    http://www.ahlu-sunnah.com/threads/2...Salafimedia.de
    Geändert von Mohammed Isa (15.05.2011 um 19:08 Uhr)
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  3. #13
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    Rabi'ah bin Ka'b (RadiyAllahu 'anhu)

    قول الحقّ قد يُفقدك كثيراً من الأصحاب، ولكنه يُبقي لك الله وكفى به حسيباً
    [المحدث عبد العزيز بن مرزوق الطريفي]


  4. #14
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    Al-Bara' bin Malik al-Ansari (رضي الله عنه)

    Er hatte helle Haut und flocht sein Haar zu Zöpfen. Doch es war seine hagere Gestalt, die diejenigen, die ihn nicht kannten, dazu veranlasste sich in Missbilligung von ihm abzuwenden. Trotzdem war er es, der 100 Krieger in Duellen besiegt hatte, ganz zu schweigen von denen, die er im Kampf erschlagen hatte.

    Er war ein mutiger, ja sogar harter Meister der Waffen, über den der zweite Kalif, ´Umar ibn Al-Chattâb, an seine Stellvertreter in den Provinzen schrieb: „Lasst Al-Barâ keine Armee führen! Er ist so mutig und heftig auf dem Schlachtfeld, dass er die Sicherheit seiner Männer gefährden könnte, ohne es zu merken.“ Al-Barâ ibn Mâlik Al-Ansârî, der Bruder von Anas ibn Mâlik, war der Bedienstete des Propheten Muhammad. Zählten wir all seine Heldentaten auf, nähme dies viel Zeit in Anspruch. Ein Ereignis, das wir beschreiben werden, wird eine Vorstellung von ähnlichen Taten geben.

    Die Geschichte beginnt in den Stunden nach dem Tod des Propheten. Die arabischen Wüstenstämme verließen scharenweise ihren Glauben, als sie die Nachricht gehört hatten, bis keiner im Schoße des Islâm blieb außer den Leuten von Makka, Madîna, Tâif und vereinzelte Gruppen, dessen Herzen Allâh standhaft gemacht hatte.

    Abû Bakr, der erste Kalif, stand fest im Angesicht dieses zerstörerischen Umbruchs. Mit den Ausgewanderten und deren Helfern in Madîna rekrutierte er elf bewaffnete Streitkräfte, und jede von ihnen marschierte hinter einem Führer, der die Flagge des Islâm trug. Sie wurden in die weit entfernten Ecken Arabiens geschickt, um die Abtrünnigen zurück zum Weg der Wahrheit zu bringen und Gewalt bei denen anzudrohen, die auf Verfälschung bestanden.

    Die erbittertsten und zahlreichsten Abtrünnigen waren die des Stammes Banû Hanîfa. Ein falscher Prophet namens Musailima war aufgetreten, um sie anzuführen. Er hatte eine Streitkraft von 40.000 Mann seines eigenen Stammes und dessen Verbündeten versammelt. Viele von ihnen waren zähe, erfahrene Krieger. Die meisten von ihnen folgten ihm nicht aus dem Grunde, weil sie an ihn glaubten, sondern wegen der alten Tradition der Stammeszugehörigkeit, die von den heidnischen Arabern ausgeübt worden war. Einige von ihnen sagten: „Ich bezeuge, dass Musailima ein Lügner ist und Muhammad wahrhaftig ist. Doch ein Lügner von Rabî´a ist mir lieber als ein Wahrhaftiger von Mudhar (dem Stamm des Propheten).“

    Die erste muslimische Streitkraft, die aufbrach, um mit Musailima zu verhandeln, wurde von ´Ikrima geführt. Sie wurde von den Streitkräften der Abtrünnigen geschlagen und überrollt. Später schickte Abû Bakr eine weitere Armee, diesmal angeführt vom Helden Châlid ibn Al-Walîd. Im Vortrupp dieser Armee waren die berühmtesten Gefährten der Ausgewanderten und deren Helfer. Und unter ihnen waren Al-Barâ und andere namhafte muslimische Streiter.

    Die zwei Armeen stießen auf dem Feld von Al-Yamâma in Nadschd zusammen und bald gewannen die Streitmächte von Musailima die Oberhand und die muslimischen Streitkräfte wurden schlimm erschüttert. Sie begannen von ihren Stellungen zurückzuweichen, bis die Streitmächte Musailimas das Feldlager von Châlid ibn Al-Walîd betraten. Sie hätten Châlids Frau getötet, wenn nicht einer von ihnen ihr seinen Schutz gewährt hätte. In diesem Moment erkannten die Muslime die Gefahr, die der Verlust dieser entscheidenden Schlacht mit sich bringen würde. Sie wussten, dass der Islâm, wenn sie von Musailima besiegt werden würden, seine Macht verlieren und Allâh auf der Arabischen Halbinsel nicht länger angebetet werden würde. Die Menschen würden in den Götzendienst zurückfallen und verloren sein. Châlid sammelte die muslimischen Truppen und stellte jede Gruppe unter eine getrennte Flagge, so dass er die Gewinne und Verluste in der Schlacht verfolgen konnte.

    Diese Schlacht war die blutigste und grausamste, die die Muslime bisher erlebt hatten. Sie zog sich in die Länge und die Streitkräfte von Musailima hielten ihre Stellungen und ließen sich von der Anzahl ihrer Verluste nicht beeindrucken. Die Heldentaten der Muslime in dieser Schlacht waren derart, dass über sie Heldendichtung geschrieben wurde.

    Thâbit ibn Qais, der Fahnenträger der Helfer, rieb sich mit Balsam ein, hüllte sich in ein Leichentuch und grub einen flachen Schützengraben. Er stand dort und verteidigte die Sturmfahne seines Volkes, bis er als Märtyrer starb.

    Zaid ibn Al-Chattâb, der Bruder von ´Umar, stürmte voran und rief zu den Muslimen: „Beißt eure Zähne zusammen, schlagt den Feind und stürmt voran! Ich gebe ein Schweigegelübde und werde nicht sprechen, bis Musailima besiegt ist oder ich meinen Schöpfer treffe und Ihm sage, dass ich gestorben bin, während ich mein Bestes gab.“ Dann stürmte er voran und verwickelte sich in den Kampf, bis er getötet wurde.

    Die Heldentaten waren unbedeutend gegenüber der Tat von Al-Barâ. Als die Schlacht ihren Höhepunkt erreichte, wandte sich Châlid ibn Al-Walîd an Al-Barâ und sagte: „Führe den Sturm auf sie, Kämpfer der Helfer!“

    Al-Barâ wandte sich an sein Volk und rief: „Vorwärts, Helfer! Niemand von euch soll denken, dass er nach Madîna zurückkehren wird. Ihr habt zu Hause nichts zu suchen! Es gibt nur Allâh und das Paradies!“

    Vereint griffen sie die Stellungen der Abtrünnigen an – mit Al-Barâ, der den Feind Allâhs auseinandertrennte, so dass sich die Schlacht gegen Musailima und dessen Streitmächte drehte. Sie nahmen in einem Obstgarten Zuflucht, der auf Grund der großen Zahl an Kämpfern, die dort an diesem Tag getötet wurden, in der Geschichte als Obstgarten des Todes bekannt wurde.

    Der Obstgarten war weitläufig und mit hohen Mauern umgeben; Musailima und seine Tausende von Truppen verschlossen den Eingang. Sie waren in der Lage, hinter den Mauern in Deckung zu gehen, als wären sie in einer Festung, und ließen ihre Pfeile auf die Muslime herunterregnen. Al-Barâ kam hervor und sagte zu seinen Leuten: „Stellt mich auf einen Schild, hebt ihn auf eure Lanzen und werft mich über die Mauer, nahe zum Tor. Ich werde die Tore für euch öffnen oder als Märtyrer sterben.“

    Binnen Augenblicken saß er mit seinem zarten Körper, der nur wenig wog, auf einem Schild und Dutzende von Lanzenträgern hoben ihn und warfen ihn dann in den Obstgarten des Todes. Wie ein Gewitter fiel er von oben auf den Feind hinab und tötete zehn von ihnen, bevor er dazu in der Lage war, das Tor zu öffnen. Die Muslime strömten durch die Tore und über die Mauer hinein und streckten mit ihren Schwertern Tausende der Streitkräfte der Abtrünnigen nieder, bis sie Musailima erreichten und ihn töteten.

    Was Al-Barâ betrifft, so wurde er mit mehr als achtzig Schwert- und Pfeilwunden vom Feld getragen. Châlid ibn Al-Walîd blieb einen Monat bei ihm und pflegte ihn, bis Allâh seine Gesundheit wiederhergestellt hatte, genauso wie Er den Sieg der Muslime durch ihn gewährt hatte.

    Al-Barâ sehnte sich weiter nach dem Märtyrertod, ein Schicksal, das ihm in der Schlacht von Al-Yamâma versagt blieb. In seiner Sehnsucht nach seinem Schicksal und nach dem Wiedersehen mit seinem geliebten Propheten nahm er an einer Schlacht nach der anderen teil. Nach der Schlacht von Tustar in Persien wurden die Muslime, die die Perser belagert hatten, noch verzweifelter. Sie ließen über die Mauerketten große Enterhaken herab, die bis zur Weißglut erhitzt wurden. Auf ihnen spießten sie die Muslime auf und zogen die Opfer hinauf. Einer der Haken traf Anas, den Bruder von Al-Barâ. Als Al-Barâ erkannte, was mit seinem Bruder geschah, kletterte auf die Mauer der Festung, bis er dazu in der Lage war, die Kette zu ergreifen und den Haken aus dem Körper seines Bruders zu entfernen. Seine Hand begann zu brennen und qualmte, doch er gab nicht auf, bis er seinen Bruder gerettet hatte. Dann fiel er auf den Boden und von seiner Hand war nichts als blanker Knochen übrig.

    In dieser Schlacht betete Al-Barâ zu Allâh, dass Er ihm einen Tod als Märtyrer gewähren möge. Allâh erfüllte ihm seine Bitte und er starb schließlich überglücklich darüber, dass er seinen Herrn treffen werde.

    http://www.islamweb.net/grn/index.ph...cles&id=166395

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  5. #15
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    Al-´Izz ibn ´Abdussalâm war einer der berühmtesten Persönlichkeiten des siebten Jahrhunderts nach der Hidschra (13. Jahrhundert nach Christus). Er war ein Gelehrter mit tiefgründigem Wissen in den Islamwissenschaften wie beispielsweise im Fiqh (Rechtswissenschaft) und in der Hadîth-Lehre. Er war auch ein großartiger Schriftsteller, der wertvolle Bücher verfasste. Dies waren nicht die einzigen Gründe, die die Menschen dazu veranlassten ihn zu lieben und zu respektieren. Die Menschen liebten ihn, weil er für sie lebte, sie ihre religiösen Angelegenheiten lehrte, Erneuerungen und Aberglauben in der Religion abschaffte, die Herrscher beriet, den bewaffneten Kampf um Allâhs willen auf den Schlachtfeldern verrichtete und Ungerechtigkeit und Tyrannei bekämpfte.

    Ein Genie in seiner Kindheit

    ´Abdul´azîz ibn ´Abdussalâm, bekannt als Al-´Izz, wurde im Jahr 577 n.H./1181 n.Chr. in Damaskus geboren. Er verbrachte seine jungen Jahre in Damaskus, wo er Wissen erlangte. Zu jener Zeit gab es überall in Damaskus Unterrichte, ob in Moscheen oder in Schulen. Al-´Izz hinkte seinen Kollegen im Wissenserwerb ein wenig hinterher, doch es gelang ihm, das Wissen, das er verpasst hatte, aufzuholen, indem er im Unterricht sehr fleißig war und seine Lektionen mit starkem Willen und Begeisterung lernte. Seine Intelligenz und sein tiefes Verständnis verhalfen ihm dazu, die Fächer Rechtswissenschaften, Qurân-Exegese, Qurân-Wissenschaften, Hadîth-Wissenschaften, Arabisch, Literatur, Grammatik und Rhetorik zu meistern.

    Nachdem er sein Studium beendet hatte, begann er damit, in seinem Haus, in Moscheen in Damaskus und in staatlichen Schulen zu unterrichten. Der junge Lehrer hatte eine große Zahl von Studenten, die ihn auf Grund seines tiefgründigen Wissens, der Beherrschung seiner Themen, der Vorzüglichkeit die Lektionen zu erklären und seines Sinns für Humor mochten, zumal er üblicherweise einige Anekdoten erwähnte, die die Schwere im Unterricht milderte und Langeweile beseitigte. Wegen dieses Vorgehens besuchten viele Studenten seine Unterrichte und mochten ihn.

    Der Prediger der Umayyaden-Moschee in Damaskus

    Al-´Izz ibn ´Abdussalâm war ein ausgezeichneter Prediger, der seine Zuhörer durch seine aufrichtige Bewegtheit, sein tiefgründiges Wissen, seine angenehme Art und seine klaren Vorstellungen prägte.

    Diese Fähigkeiten machten ihn zum Prediger der Umajjaden-Moschee in Damaskus. Seine Chutbas (Predigten) waren ausgezeichnete Vorträge, in denen die Leute über die Lehren ihrer Religion und Themen, die sie interessierten, erfuhren und lernten, wie man Probleme löst, die ihnen in ihrem alltäglichen Leben begegneten und die er löste. Al-´Izz ibn ´Abdussalâm war berühmt für seine Standhaftigkeit und er blieb nie ruhig, wenn er Falschheit oder Ungerechtigkeit sah – besonders bei Angelegenheiten, die die islamische Gemeinschaft oder das Gebiet, in dem er lebte, betrafen. Wenn er von bestimmten Übergriffen oder Verstößen erfuhr, bestimmte er sie sofort genau und stellte die islâmische Sichtweise diesbezüglich dar. Diese Einstellung bereitete ihm einige Probleme, doch es war ihm egal, solange er seine islâmische Pflicht erfüllte.

    In einer seiner Chutbas verkündete er eine Fatwâ, die verbot, Waffen an die Kreuzritter zu verkaufen, die immer noch einige Gebiete in der Levante besetzten. Er vertrat diese Meinung besonders, nachdem er erfahren hatte, dass die Kreuzritter diese Waffen benutzten, um Muslime zu bekämpfen.

    Er erfuhr auch, dass As-Sâlih Ismâ´îl, der Sultan von Damaskus, einigen Kreuzrittern erlaubte, Damaskus zu betreten, um von den muslimischen Händlern Waffen zu kaufen.

    Diese Chutba wirkte stark auf die Leute ein, die über sie sprachen und sie bewunderten – außer dem Sultan und dessen Gefolge. Der Sultan enthob ihn des Amtes Predigten zu halten oder Fatwâs zu erlassen und inhaftierte ihn sogar. Allerdings entließ er ihn kurz darauf, weil der Herrscher den Zorn der Leute und eine Revolution fürchtete. Der Sultan erließ jedoch eine rechtsverbindliche Anordnung, dass Al-´Izz sein Haus nicht verlassen dürfe.

    Sein Aufbruch nach Kairo

    Al-´Izz ibn ´Abdussalâm war auf Grund der Isolation, die ihm auferlegt wurde, und weil ihm verboten wurde religiöse Vorträge zu halten und Fatwâs zu erlassen, deprimiert. Er empfand, dass der Wert eines Menschen auf dessen Fähigkeit basiert, anderen nützlich zu sein und dass seine Wertigkeit darin lag, sich unter die Menschen zu mischen, sie zu unterrichten, Fatwâs zu erlassen und Chutbas zu halten. Deshalb entschloss er sich dazu, nach Kairo zu reisen. Er weigerte sich, den Sultan um Verzeihung zu bitten, damit dieser mit ihm zufrieden sei.

    Der Scheich kam 639 n.H./1241 n.Chr. in Kairo an. As-Sâlih Ayyûb, der Sultan von Ägypten, empfing ihn herzlichst. Der Sultan bat ihn umgehend, Chutbas in der ´Amr ibn Al-´Âs-Moschee zu halten. Er ernannte ihn zum Vorsitzenden Richter und zur Aufsichtsperson, um verlassene Moscheen in Ägypten wiederzubeleben. Seine Aufgabe entsprach ungefähr der, für die heutzutage der Minister für Stiftungsgelder und islâmische Angelegenheiten bekannt ist.

    Al-´Izz ibn ´Abdussalâm Allah erbarme sich seiner verkauft die Prinzen

    Der verehrte Scheich willigte ein, der Vorsitzende Richter zu sein, um die Rechte der Menschen zu verteidigen und sie vor Unterdrückern und Machthabern zu schützen. Der Scheich fand heraus, dass die meisten Prinzen, auf die As-Sâlih Ayyûb vertraute, immer noch Sklaven waren. Er empfand, dass, es nicht in Ordnung war Prinzen dafür zu bestimmen, die Angelegenheiten des Landes zu verwalten, solange diese Prinzen nicht frei waren. Der mutige Scheich sagte ihnen umgehend seine Meinung. Er verbot ihnen Handelsgeschäfte, wie Kaufen, Verkaufen und andere Handlungen, die nur freie Menschen verrichten. Die Interessen der Prinzen waren gelähmt, und zu diesen Prinzen gehörte der Stellvertreter des Sultans.

    Die Prinzen versuchten mit Al-´Izz ibn ´Abdussalâm zu verhandeln, damit er die Fatwâ, dass sie verkauft werden sollen und die Erlöse für sie beim Fiskus der Muslime aufbewahrt werden, zurücknehme. Der Scheich lehnte ihre Verhandlungen und ihren Aufruf ab. Da es eine schwierige Situation für die Sklaven-Prinzen war, weigerten sie sich, dem Urteil des Scheichs Folge zu leisten und brachten die ganze Angelegenheit vor den Sultan As-Sâlih Ayyûb. Der Sultan bat den Scheich dessen Meinung zurückzunehmen, doch der Scheich weigerte sich. Der Sultan sprach in einer strengen Art und Weise mit dem Scheich, der das Treffen mit der Absicht verließ sein Amt aufzugeben.

    Die Auktion des Prinzenverkaufs:

    Als sich die Neuigkeiten über die Amtsabgabe des Scheichs und sein Entschluss Kairo zu verlassen verbreiteten, folgten ihm die Menschen und baten ihn darum zurückzukehren. Zur selben Zeit erkannte der Sultan, dass er einen Fehler begangen hatte und folgte dem Scheich ebenso, um ihm zu gewähren, was immer er sich wünsche. Der Sultan überzeugte ihn zurückzukehren und der Scheich stimmte zu, doch verlangte er, dass die Prinzen verkauft werden müssten.

    Es war eine sehr eindrucksvolle Situation, als Al-´Izz ibn ´Abdussalâm damit begann, die Prinzen einen nach dem anderen zu verkaufen und um mehr Geld als Gegenleistung für sie zu bitten. Der Sultan zahlte dem mutigen Scheich, der den Erlös beim Fiskus der Muslime aufbewahrte, den Preis der Prinzen von seinem eigenen Geld. Dieser seltene Vorfall war der Grund dafür, dass Al-´Izz ibn ´Abdussalâm “der Verkäufer von Königen” genannt wurde.

    Die Prinzen bei Steuerentrichtung zuerst
    Der Scheich blieb in Kairo, bis der Sultan Saifuddîn Qutuz im Jahre 657 n.H./1258 n.Chr. an die Macht kam.

    Während seiner Amtszeit sandten die Tataren einige Boten nach Kairo, die eine bedingungslose Kapitulation verlangten. Die Tataren standen vor den Toren Ägyptens, nachdem sie die gesamte östliche muslimische Welt beherrschten. Der Sultan von Ägypten lehnte ab und bestand auf Verteidigung und Widerstand. Al-´Izz ibn ´Abdussalâm war derjenige hinter dem Sultan, der diese Meinung vertrat, und er mobilisierte die Menschen, um in den bewaffneten Kampf zu ziehen.

    Der Sultan benötigte Geld, um die Vorbereitungen für die Schlacht zu bezahlen. Er versuchte, den Menschen neue Steuern aufzuerlegen, doch Al-´Izz ibn ´Abdussalâm lehnte diese Entscheidung ab und sagte zu ihm: “Bevor du den Menschen mehr Steuern auferlegst, müssen du und die Prinzen zuerst all euer Geld dem Fiskus der Muslime zurückgeben. Wenn dieses Geld nicht ausreicht, um uns für die Schlacht vorzubereiten, dann kannst du den Menschen mehr Steuern auferlegen.“

    Der Sultan akzeptierte die Meinung von Al-´Izz ibn ´Abdussalâm und handelte dementsprechend. Die Muslime marschierten hinaus um den Tataren entgegenzutreten und besiegten sie in der Schlacht von ´Ain Dschâlût.

    Bücher des Scheichs und dessen wissenschaftlichen Errungenschaften
    Al-´Izz ibn ´Abdussalâm war ein vielseitiger Gelehrter, der Fatwâs erließ, Chutbas hielt, sich als Richter betätigte und lehrte. Er schrieb viele Bücher über Qurân-Exegese, Hadîth-Lehre, Fiqh, Methodenlehre (Usûl) des Fiqh und das Leben des Propheten. Zu seinen berühmtesten Büchern gehören Al-Fawâid fî Ichtisâr Al-Maqâsid und Nihâyat Al-Ichtisâr. Beide Bücher behandeln die Rechtsschule von As-Schâfi´î. Er schrieb auch eine verkürzte Fassung von Sahîh Muslim, Bidayat As-Sûl fî Tafdîl Ar-Rasûl und eine Qurân-Exegese.

    Der Charakter von Al-´Izz ibn ´Abdussalâm
    Al-´Izz ibn ´Abdussalâm war ein wahrer Gelehrter, der wusste, dass die Funktion eines Gelehrten sich nicht darauf beschränkt, Unterrichte zu geben, Chutbas zu halten und Studenten zu unterrichten. Er war ein Reformator, der die Menschen zum Rechten führte und deren Fehler korrigierte, auch wenn sie von einem Prinzen oder dem Sultan selbst begangen wurden. Da er einen starken Willen hatte und seine Seele mit Liebe zu Allâh gefüllt war, gab es keinen Platz in seiner Seele, den Sultan oder die Machthaber zu fürchten. Er fürchtete nie jemanden außer Allâh. Wenn jemand Allâh fürchtet, dann respektieren ihn die Menschen und schätzen ihn hoch.

    Der Scheich lebte, um das Leben der Menschen zu verbessern. Er nahm einen geliebten Platz in ihren Herzen ein und er liebte die Menschen, die wiederum ihn liebten.

    Sein Tod
    Der verehrte Scheich lebte 83 Jahre lang im Dienste des Islâm, korrigierte Fehler mit seiner Zunge und dem Schreibstift und bekämpfte die Kreuzritter, bis er am zehnten Tag des Monats Dschumâdâ Al-Ûlâ 660 n.H./ 2. März 1261 n.Chr. starb.

    http://www.islamweb.net/grn/index.ph...cles&id=166391

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  6. #16
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    Selam Aleykum,

    Einen Zustand der Freundschaft verbessern

    Abu`d-Darda` berichtete, dass der Prophet, sallallahu ‘aleihi wa sallam, sagte:

    “Soll ich euch über ein Maß berichten, das besser als das Gebet, das Fasten und Sadaqah ist?”

    “Ja!”, antworteten sie.

    So fuhr er fort zu sagen: “Verbessert einen Zustand der Freundschaft. Zwietracht in einem Zustand der Freundschaft zu verursachen ist das, was Dinge weg rasiert.“

    Hinsichtlich der Ayah, “So fürchtet Allah und stiftet Frieden untereinander,” (8:1), sagte Ibn ‘Abbas: “Dies ist eine Vorschrift, von Allah an die Gläubigen, Allah zu fürchten und Frieden untereinander zu stiften.”

    <Aus der englischen Übersetzung von Adab al-Mufrad von Imaam al-Bukhari>
    Quelle: kitabundsunnah.wordpress.com
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

    "Only blind people will integrate with the enemy"
    (Malcolm X)

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