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Thema: Beleidigungen etc. ggü. Ungläubigen

  1. #1
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    Beleidigungen etc. ggü. Ungläubigen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe eine und wirklich nur eine Frage, die impliziert allerdings eine Menge anderer Fragen. Am besten ich fange einfach mal an.

    Ich hoffe, dass ich hier eine Diskussion herstellen kann und auch kritische Meinungen hier ihre Berechtigung haben, eben gerade weil man anders sein möchte als der Durchschnitt der Bevölkerung in diesem Land, der mittelerweile bei fast allen Themen faschistoide Gedanken aufweist, oder besser gesagt sich aufweisen lässt.

    Als erstes möchte ich folgendes klarstellen:

    1. Die Bekleidung eines Menschen in diesem Land sollte frei wählbar sein, sofern er nicht nackt oder sonstwie unanständig und anzüglich rumläuft ist das völlig mit dem dauernd zitierten Grundgesetz vereinbar.

    1.1. Die Vollverschleierung ist im Prinzip auch ein Menschenrecht. Dabei ist es erstmal total egal ob das im Koran steht oder nicht, ob es erwünscht ist oder nicht. Wenn ich meine ich möchte mein Gesicht der Öffentlichkeit nicht zeigen, dann sollte ich diese Freiheit haben. Ich persönlich finde es auch nicht gut, wenn ich nicht in Gesichter der Menschen auf der Straße sehen kann, aber das ist mein Problem nicht deren.

    2. Wenn ich meine Kleindung frei wähle, habe ich mit den Nachteilen zu leben. Forderungen, die ihr stellt sind teilweise überzogen. EIne Frau mit Kopftuch bekommt keine Arbeitstelle in diesem Land, oder nur schwer; Das stimmt soweit. Ich bitte zu bedenken, dass ein Grufti oder Punker auch nicht in der nächsten Deutsche Bank Filiale arbeiten kann, obwohl er meinetwegen beim BWL Studium der Beste war und seine Fähigkeiten ausser Frage stehen. Er hat sich in dem Fall anzupassen. Bei der Vollverschleierung stellen sich noch andere Probleme. Die Frau kann keinen Führerschein machen, da man gar nicht wissen kann ob es gerade sie ist die das Auto fährt oder eben ihre Schwester oder sonst irgendjemand. Selbstverständlich kann man damit auch keine Prüfungen in der Schule oder Uni ablegen, da man dafür wissen muß wer da gerade Prüfungen ablegt oder Leistungen zeigt. Wenn die Frau das nun aus freien Stücken so akzeptiert, dann bitteschön. Nur bitte fordert keine Tolleranz für sowas, denn das sprengt eine Gesellschaft. Eine Frau, die aus freien Stücken die Komplettverschleierung wählt hat mit den Nachteilen zu leben. So etwas nennt sich Mehrheitsgesellschaft. Wie ich oben ausführte müssen sich auch andere Gruppen an gewissen Mehrheitsentscheidungen halten. Das Beispiel mit dem Punk in der Bank ist sicher nicht das beste, aber ich denke es verdeutlicht worauf ich hinaus will.

    2.1. Das Kopftuch an sich sollte hier aber kein Problem darstellen, zumindest nicht in der Uni usw. denn ich kann die betreffende Person von anderen Personen unterscheiden. Wer nun meint er müsse seine Haare verdecken, der hat m.M.n. die persönliche Freiheit dazu. Wer aber annimmt er würde diskriminiert, der oder besser die betreffende, weil sie dadurch bestimmte Arbeitsstellen in der Mehrheitsgesellschaft nicht bekommen kann, der irrt. Ein ganz einfaches Beispiel. Ich kann selbstverständlich auch nicht in der Moschee arbeiten, z.B. als Verkäuferin in dem kleinen Gemüseladen auf dem Gelände. Ich denke kaum das ich dort ohne Kopftuch eine Stelle bekomme. Das kann man noch weiterführen, auch der lokale Dönerladen oder sonstige Unternehmungen von euren Glaubensbrüdern werden eine Frau mit Minirock und Ausschnitt bis zum Bauch nicht einstellen. Warum also fordert ihr hier nicht gleiches Recht für alle, das heisst dann aber im Umkehrschluss, dass ich bitte eine Arbeitstelle in eurer Moschee bekomme obwohl ich mich nicht euren Regeln anpassen will. Das ganze geht aber noch weiter, denn ohne Muslima zu sein, dürfte ich nicht mal dort saubermachen oder in der Küche arbeiten. Ihr aber fordert von Christen (wie ihr die Mehrheit hier nennt), das sie euch akzeptieren und eben eure Kleidung und andere gewisse Vorschriften der Religion akzeptieren, mit welchem Recht. Genauso wie in euren Firmen Kopftücher getragen werden, steht es den Christen (die Mehrheit in diesem Land sind eher Atheisten, mal nebenbei) frei euch aus diesem Grund nicht einzustellen, oder?

    3. Ich sehe das Minarettverbot und auch das Verbot der Vollverschleierung als nicht demokratisch an und bin dagegen. Trotzdem muss man sich auch hier anpassen. Nicht bei dem Verschleierungsthema, denn dies ist Minderheitenschutz. Die Mehrheit wird immer gegen Minderheiten sein zu 99%. Das ist auch ganz einfach zu belegen, denn saufenden Obdachlosen in der Innenstadt will dort auch keiner haben, würden 99% aller Befragter sagen, weg mit denen. Auch diese haben einen gewissen Minderheitenschutz gesetzlich garantiert und dabei ist es egal, ob 99% der Bevölkerung diese Leute dort nicht sehen wollen. Solange sie sich an die geltenden Gesetze halten muss man mit sowas leben.

    4. Das Land in dem ihr lebt und Abu Hamza auch geboren ist beruht auf einem Prinzip, dem Prinzip der Trennung zwischen religiösen Institutionen und dem Staat an sich. Bitte kommt mir nicht mit der Kirchensteuer, das Argument ist nicht sinnvoll. Ich kann sofort austreten und habe mit der Kirche an sich nichts mehr zu tun. Ihr beklagt dann den Werteverfall der daraus resultiert, da die Leute eben keine religiösen Werte mehr als Lebensmittelpunkt haben. Das stimmt soweit, trotzdem ist das jedem selber überlassen. Kein Mensch verbietet mir in diesem Land sonstwas zu glauben, sofern ich damit keinen anderen belästige. Organisationen wie die Scientology und andere Sekten belegen diese These. Die Trennung zwischen Staat und Kirche wurde in diesem Land hart erkämpft. Das Problem das viele meiner Bekannten mit euch haben, ist dass ihr dieses aufheben wollt, wie ich aus Videos ersehen kann, zumindest wenn ihr dazu die ausreichende Macht habt. Sollte ich dies falsch interpretieren, dann belehrt mich bitte, aber ich kann das aus euren Ausführungen erkennen.

    4.1. Das die Trennung viele von euch nicht interessiert, sehe ich an den ausverschämten Forderungen, die einige von euch stellen. Zum Beispiel ein Gebetsraum in Schulen einzurichten. Mal davon abgesehen, dass selbst ihr sagt, dass man Gebete zusammenfassen kann, ist dies eine ausverschämte Forderung, die euch sehr viele Nachteile bringt, denn gerade auf diese Einmischung einer Religion in den öffentlichen Raum reagieren viele meiner Landsleute sehr allergisch und dabei wäre es faktisch egal ob da Katholiken oder Muslime etwas fordern.

    4.2. Pierre Vogel sagt, dass es vor 15 Jahren keinen interessiert hat, erstens stimmt das nur teilweise, schon damals gab es immer Streit wenn muslimische Kinder nicht am Schwimm- oder Sportuntericht teilnahmen, wenn sie nicht zu Klassenfahrten mitfahren usw. Vor 15 Jahren allerdings wurde allerdings auch nicht auf Gebetsräume in Schulen geklagt, neben anderen Frechheiten, die einige von euch zur Last der anderen probieren durchzuboxen.

    5. Einen Kritikpunkt habe ich und der wird euich am wenigsten gefallen, denke ich mir mal, aber deshalb muss er trotzdem ausgesprochen werden. Viele Leute hier in diesem Land (gerade ältere) kennen die Kirchen hierzulande. Dauernd wird man darauf hingewiesen, dass man als Ungläubiger (dieses Wort beinhaltet schon eine Beleidung an sich, dazu unter Punkt 6) in der Hölle landet und die einzige Rettung der Islam ist. Die Kirchen sagen fast das selbe, nicht von der Ableitung, aber von der Aussage, sie sagen nimm Jesus an und du wirst gerettet. Wie wirkt soetwas auf Atheisten? Ich greife doch auch keinen an, weil er sich an die Regeln eines Propheten hält. Dann erwarte ich aber gleiches. Ich persönlich möchte mich nicht als Ungläubige beschimpfen lassen, ich möchte mir nicht anhören das ich in die Hölle komme, daran glaube ich soundso nicht und alles andere ist mir auch egal. Wieso also nicht Leben und Leben lassen. In vielen Videos, so auch in diesem wird abfällig über Atheisten gelästert. Ihr könnt gerne darstellen, warum ich eurer Ansicht nach falsch liege, aber der Ton macht die Musik und der ist teilweise beleidigend.

    6. Ungläubige, sowie Kuffar (oder sonstwie geschrieben) sind vor Allah weniger wert als Gläubige. Gut das mag man so sehen, insofern man an Allah glaubt. Ein Problem entsteht nur wenn ich daraufhin angegriffen werde und auch in der Gesellschaft von euch als Dreck abgestempelt werde. In jedem Video heisst es fast immer, die Kuffar sagen dies und das, die Kuffar möchten uns zerstören, die Kuffar wollen uns verjagen, weil wir auf dem richtigen Weg sind. Erstmal sind das Argumentationsmuster, die jede Sekte aufweisst. Gut dafür könnt ihr nichts, aber behaupten z.B. Scientology nicht das selbe, sie behaupten auch der Staat verfolgt sie usw. Egal, weiter im Text: Ihr setzt dauernd Ungläubige mit Ungläubigen gleich, das beleidigt mich persönlich. Denn genauso wie ich probiere mit differenzierden Meinungen zu bilden, solltet ihr das auch tun. Das allerdings ist nie der Fall, es heisst immer die Ungläubigen wollen dies und das. Ich bin Ungläubig (in dem Sinne wie ihr es darstellt) trotzdem möchte ich nicht dauernd in einen Pott geworfen werden mit anderen, mal davon abgesehen erzeugt dies eine feindliche Stimmung. Diese Stimmung ist teilweise sicherlich unberechtigt. Könnt ihr mir trotzdem sagen, warum ich nicht beleidigt sein sollte, wenn ihr mich mit den Medienhetzern (wie ihr sie nennt) und den Rassisten wie Sarrazin in einen Topf geworfen werde. Mehr noch ich finde dies eine sehr feindliche Einstellung mir gegenüber, obwohl ich denke ich nie feindlich euch gegenüber war. Nur mein Hass steigt, genau wie euer, wenn ich gleichgesetzt werde. Ihr distanziert euch von den Jugendbanden, die Geburtsmoslems sind, was auch richtig ist und mit diesen Leuten würde ich als religiöser praktizierender Mensch auch nicht vergleichen und gleichgemacht werden. Warum also setzt ihr das gleich, ich sage nicht alle. Abu Hamza betont öfter das man nicht alle gleichsetzen kann und lädt Leute in die Moschee ein sich selber ein Bild zu machen. Hier gibt es aber ein Problem, viele von euch setzen, wie ich aus eigenen Erfahrungen berichten kann, eben doch gleich. Viele Atheisten machen dies auch. Wenn wir hier zusammen leben wollen, dann muss Toleranz oberstes Gebot sein. Dazu gehört auch das einige von euch aufhören uns zu beschimpfen, uns alle mit Rassisten gleichzusetzen.

    Vielen Dank für eventuelle Antworten. Ich wünsche euch allen einen angenehmen Tag und das Beste.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. #2
    Erweitertes Mitglied Avatar von Big Mollah
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    Hallo und willkommen,
    5. Einen Kritikpunkt habe ich und der wird euich am wenigsten gefallen, denke ich mir mal, aber deshalb muss er trotzdem ausgesprochen werden. Viele Leute hier in diesem Land (gerade ältere) kennen die Kirchen hierzulande. Dauernd wird man darauf hingewiesen, dass man als Ungläubiger (dieses Wort beinhaltet schon eine Beleidung an sich, dazu unter Punkt 6) in der Hölle landet und die einzige Rettung der Islam ist. Die Kirchen sagen fast das selbe, nicht von der Ableitung, aber von der Aussage, sie sagen nimm Jesus an und du wirst gerettet. Wie wirkt soetwas auf Atheisten? Ich greife doch auch keinen an, weil er sich an die Regeln eines Propheten hält. Dann erwarte ich aber gleiches. Ich persönlich möchte mich nicht als Ungläubige beschimpfen lassen, ich möchte mir nicht anhören das ich in die Hölle komme, daran glaube ich soundso nicht und alles andere ist mir auch egal. Wieso also nicht Leben und Leben lassen. In vielen Videos, so auch in diesem wird abfällig über Atheisten gelästert. Ihr könnt gerne darstellen, warum ich eurer Ansicht nach falsch liege, aber der Ton macht die Musik und der ist teilweise beleidigend.
    Ich musste schon schmunzeln bei diesem Punkt. Findest du nicht dass du dir selbst bei diesem Punkt widersprichst?

    Du glaubst ja eh nicht an die Hölle, aber gleichzeitig spürst du schon eine art Angst und es ist dir auch unangenehm? Ist da doch nicht ein fünkchen in deinem Herz was dich unsicher werden lässt, ob
    das richtig ist wie du lebst und was dann nach deinem Tod dich erwarten würde?

    Desweiteren gibt es Stufen unter den Kuffar. Nicht alle sind gleich.Ich kenne auch welche, die dem Islam und Muslimen gegenüber freundlich gesinnt sind. Und grade bei solchen habe ich die Hoffnung das sie rechtgeleitet werden.

    Fakt ist jedoch aber, das diese Freundlichkeit keinem was nutzt, sofern er nicht vor seinem Tod die Lebensordnung, die der Schöpfer für ihn auserwählt hat nicht annimmt....sprich den Islam.

    Denn es ist ja nahezu ein grosses Verbrechen seinen Schöpfer zu verleugnen, obwohl dieser demjenigen soviele Zeichen und Beweise für seine Existenz gegeben hat. Und der dich trotzalldem immer noch mit dem Nötigen versorgt. So ist das eine Undankbarkeit und Frechheit seitens des Menschen, nicht?

    Ich meine es nur gut und muss als ehrlicher Mensch nun einmal die Wahrheit sprechen,
    denn wir werden definitiv vor unserem Schöpfer stehen müssen und Rechenschaft für unsere Taten im diesseitigen Leben ablegen.
    Ob du die Wahrheit nun als Beleidigung ansiehst ist deine Sache.
    Man sollte ja auch bekanntlich nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt, nicht wahr?
    Denn so obszöne Beleidigungen, die die Kuffar uns und unserer Religion entgegenbringen ,habe ich nicht andersrum von uns Muslimen gesehen...Naja ich hoffe du gehörst nicht zu der Sorte und hast wenigstens Respekt.Denn das basiert nun mal auf Gegenseitigkeit.

    Ich empfehle die mal diese Seite zu besuchen und dich mal richtig mit dem Sinn im Leben zu beschäftigen, denn der Islam sondert sich klar und deutlich von anderen Menschengemachten irrationalen Religionen ab.

    Es basiert völlig auf den Verstand und Rationalität und widerlegt jegliche Gegenargumentation.

    Überzeug dich selbst, es kostet dich lediglich nur einige Minuten.

    www.diewahrereligion.de

    Schönen Abend ,noch.
    Geändert von Big Mollah (30.09.2010 um 02:05 Uhr)

  3. #3
    Abū Muḥammad
    Nicht registriert





    Hallo JohnDoe,

    ehrlich gesagt verstehe ich die Intention deines Threads nicht genau. Was ist dein Ziel und was möchtest du erreichen? Du hast geschrieben, dass du nur eine Frage besitzt, doch kann ich diese nirgends finden?

    2. Wenn ich meine Kleindung frei wähle, habe ich mit den Nachteilen zu leben. Forderungen, die ihr stellt sind teilweise überzogen. EIne Frau mit Kopftuch bekommt keine Arbeitstelle in diesem Land, oder nur schwer; Das stimmt soweit. Ich bitte zu bedenken, dass ein Grufti oder Punker auch nicht in der nächsten Deutsche Bank Filiale arbeiten kann, obwohl er meinetwegen beim BWL Studium der Beste war und seine Fähigkeiten ausser Frage stehen. Er hat sich in dem Fall anzupassen. Bei der Vollverschleierung stellen sich noch andere Probleme. Die Frau kann keinen Führerschein machen, da man gar nicht wissen kann ob es gerade sie ist die das Auto fährt oder eben ihre Schwester oder sonst irgendjemand. Selbstverständlich kann man damit auch keine Prüfungen in der Schule oder Uni ablegen, da man dafür wissen muß wer da gerade Prüfungen ablegt oder Leistungen zeigt. Wenn die Frau das nun aus freien Stücken so akzeptiert, dann bitteschön. Nur bitte fordert keine Tolleranz für sowas, denn das sprengt eine Gesellschaft.
    Ihr aber fordert von Christen (wie ihr die Mehrheit hier nennt), das sie euch akzeptieren und eben eure Kleidung und andere gewisse Vorschriften der Religion akzeptieren, mit welchem Recht. Genauso wie in euren Firmen Kopftücher getragen werden, steht es den Christen (die Mehrheit in diesem Land sind eher Atheisten, mal nebenbei) frei euch aus diesem Grund nicht einzustellen, oder?
    Man könnte das schon alles unter einen Hut kriegen, wenn der Staat sich auch auf die dementsprechenden Lösungen einlassen würde. Im Endeffekt liegt das Problem nicht an uns, sondern an euch. Denn haben wir uns diese Verfassung in Deutschland ausgedacht oder wart ihr es? Wer so groß von der einzig menschenrettenden Lösung (der Demokratie) spricht und dafür sogar in anderen Ländern mordet und Besatzungen führt, da alle anderen Systeme Unterdrückung und Ungerechtigkeit wären, der darf sich doch dann nicht wundern und darüber erzürnen, wenn die Menschen auch von diesen tollen "Freiheiten" und "Grundrechten" in Europa Gebrauch machen möchten. Ihr seid es doch, die uns versprechen, wir bringen euch Freiheit, Gleichheit und was noch alles, doch wo sind dann diese Freiheiten geblieben, wenn man sie in Anspruch nehmen möchte? Dann beschwert ihr euch, dass wir hier in Europa leben und eure Verfassung nicht anbeten und lobpreisen. Wenn wir ein anderes System als die Demokratie undzwar die Sharī'ah als Richtiges erachten, das ist doch Meinungsfreiheit oder? Wenn jemand Qurān verbrennt, Zeichnungen vom Propheten anfertigt und sonstige Islamhetze durchführt, dann fordert ihr doch auch von den Muslimen, dass man es hinnehmen sollte, weil es ja Meinungsfreiheit wäre. Aber wo ist die Meinungsfreiheit geblieben, wenn wir davon Gebrauch machen möchten? Im Endeffekt entwerft ihr eine Verfassung und zum Schluss seid ihr damit unzufriedne, wenn sich daran gehalten wird (Meinungs- und Religionsfreiheit). Daran sieht man ganz klar, dass das nur eine Heuchelei ist. Aber weißt du, Allāh teilt uns im Qurān die Wahrheit schon mit:

    {Mit dir werden weder die Juden noch die Christen zufrieden sein, bis du ihrem Bekenntnis gefolgt bist. (2:120)}

    Erst wenn wir den Islām beiseite lägen und nur noch vom Namen her 'Alī, Muḥammad hießen, dann würdet ihr uns mögen. Das wissen wir schon. Doch werden wir dies nicht tun.

    Eine Frau, die aus freien Stücken die Komplettverschleierung wählt hat mit den Nachteilen zu leben. So etwas nennt sich Mehrheitsgesellschaft. Wie ich oben ausführte müssen sich auch andere Gruppen an gewissen Mehrheitsentscheidungen halten. Das Beispiel mit dem Punk in der Bank ist sicher nicht das beste, aber ich denke es verdeutlicht worauf ich hinaus will.
    Natürlich ist uns dies bewusst, dass unser Lebensweg auf Probleme stößt, denn dies ist auch völlig normal, denn Allāh sagt uns im Qurān:

    {Meinen die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen werden, wenn sie bloß sagten: "Wir glauben", und meinen sie, sie würden nicht auf die Probe gestellt? [29:2]}

    {Und gewiß werden Wir euch prüfen durch etwas Angst, Hunger und Minderung an Besitz, Menschenleben und Früchten. Doch verkünde den Geduldigen eine frohe Botschaft , [2:155]}

    Wir haben kein Problem damit, mit euch zusammenzuleben, doch werden wir nie unsere Religion aufgeben, so wie man es von uns fordert unter dem Deckmantel der Integration. Wir Muslime werden weiterhin das Gebet verrichten, Bart tragen, Kopftücher und Verschleierungen tragen, kein Weihnachten und Ostern feiern, keinen Zins nehmen, usw. ob es euch passt oder nicht. Im Gegenzug sind wir aber natürlich dazun bereit, die deutsche Sprache zu erlernen, eine gute Schulbildung zu erreichen, Arbeiten zu gehen, die Kuffār gerecht zu behandeln, keinem Kāfir etwas Böses anzutun, usw. Das ist für uns auch gar kein Problem, da uns so etwas schon unsere Religion lehrt. Im Endeffekt schadet ihr euch nur selber, wenn ihr die Muslime benachteiligt und ausschließt, denn so müsst ihr am Ende selbst die Kosten tragen. Wie du siehst, kommt es also darauf an, was man unter "anpassen" versteht. Wenn damit gemeint ist, dass wir unsere Religion aufgeben, so wird dies niemals geschehen , doch wenn ihr damit die anderen Punkte wie Sprachkenntnisse, Schulbildung, Arbeit etc. meint, dann werden wir uns selbstverständlich anpassen .

    4. Das Land in dem ihr lebt und Abu Hamza auch geboren ist beruht auf einem Prinzip, dem Prinzip der Trennung zwischen religiösen Institutionen und dem Staat an sich. Bitte kommt mir nicht mit der Kirchensteuer, das Argument ist nicht sinnvoll. Ich kann sofort austreten und habe mit der Kirche an sich nichts mehr zu tun.
    Im Prinzip sagt eure Verfassung aus, dass alle Religionen gleich behandelt werden sollten. Doch dies ist in der Realität überhaupt nicht der Fall. Darunter zählen diese Punkte wie Kirchensteuer, christliche Symbole in den Schulen etc., Religionsunterricht in den Schulen, sonstige Zusammenarbeit sowie Veranstaltungen mit den Kirchen, der Bau neuer Kirchen, usw. Da ist es dann mit der sogenannten "Neutralität" vorbei.

    Das Problem das viele meiner Bekannten mit euch haben, ist dass ihr dieses aufheben wollt, wie ich aus Videos ersehen kann, zumindest wenn ihr dazu die ausreichende Macht habt. Sollte ich dies falsch interpretieren, dann belehrt mich bitte, aber ich kann das aus euren Ausführungen erkennen.
    Hmm, wenn die Mehrheit zum Islām konvertieren würde oder durch Geburten die Muslime die Mehrheit bilden würden und dann die Sharī'ah einführen würde, dann wäre das doch ein völlig demokratischer Weg. Das Volk sowie die Mehrheit haben entschieden, was sie möchten. Wo liegt hier das Problem?

    4.1. Das die Trennung viele von euch nicht interessiert, sehe ich an den ausverschämten Forderungen, die einige von euch stellen. Zum Beispiel ein Gebetsraum in Schulen einzurichten. Mal davon abgesehen, dass selbst ihr sagt, dass man Gebete zusammenfassen kann, ist dies eine ausverschämte Forderung, die euch sehr viele Nachteile bringt, denn gerade auf diese Einmischung einer Religion in den öffentlichen Raum reagieren viele meiner Landsleute sehr allergisch und dabei wäre es faktisch egal ob da Katholiken oder Muslime etwas fordern.
    1. Ich weiß nicht, wer dir diesen Bären aufgebunden hat, dass man aufgrund der Arbeit oder Schule seine Gebete vernachlässigen und zusammenfassen darf. Das stimmt nicht. Es gibt zwar islamisch legitime Gründe dafür, aber die eben genannten Zählen in der Regel nicht dazu. Wallāhu a'lam.

    2. Wo liegt denn hier das Problem, wenn jemand von seiner Religionsfreiheit Gebrauch machen möchte? Wir Muslime müssen 5x täglich unser Gebet zu bestimmten Zeiten verrichten. Ob wir das im Klassenzimmer, im Pausenraum, auf dem Schulhof, vor dem Schuleingang oder mitten auf der Straße tun, ist uns eigentlich egal. Ihr müsst euch überlegen, ob euch lieber ist, dass wir versteckt in einem Raum beten, den man uns zur Verfügung stellte oder direkt mitten vor der Schule, Arbeit oder an der Straße. Für uns sind beide Fälle kein Problem.

    4.2. Pierre Vogel sagt, dass es vor 15 Jahren keinen interessiert hat, erstens stimmt das nur teilweise, schon damals gab es immer Streit wenn muslimische Kinder nicht am Schwimm- oder Sportuntericht teilnahmen, wenn sie nicht zu Klassenfahrten mitfahren usw. Vor 15 Jahren allerdings wurde allerdings auch nicht auf Gebetsräume in Schulen geklagt, neben anderen Frechheiten, die einige von euch zur Last der anderen probieren durchzuboxen.
    Weißt du, was Frechheiten sind? Eine bodenlose Freichheit ist es, wenn man anderen vorschrieben möchte, wie sie sich zu kleiden, zu verhalten oder zu leben haben, so wie es viele Deutsche tun möchten.

    Dauernd wird man darauf hingewiesen, dass man als Ungläubiger (dieses Wort beinhaltet schon eine Beleidung an sich, dazu unter Punkt 6) in der Hölle landet und die einzige Rettung der Islam ist. Die Kirchen sagen fast das selbe, nicht von der Ableitung, aber von der Aussage, sie sagen nimm Jesus an und du wirst gerettet. Wie wirkt soetwas auf Atheisten? Ich greife doch auch keinen an, weil er sich an die Regeln eines Propheten hält. Dann erwarte ich aber gleiches. Ich persönlich möchte mich nicht als Ungläubige beschimpfen lassen, ich möchte mir nicht anhören das ich in die Hölle komme, daran glaube ich soundso nicht und alles andere ist mir auch egal. Wieso also nicht Leben und Leben lassen. In vielen Videos, so auch in diesem wird abfällig über Atheisten gelästert. Ihr könnt gerne darstellen, warum ich eurer Ansicht nach falsch liege, aber der Ton macht die Musik und der ist teilweise beleidigend.
    Das ist uns klar, dass du und viele andere unsere Botschaft nicht hören möchten, doch wir wollen nur das Beste für die Menschen. Wir lieben die Menschheit, daher rufen wir sie zum Islām auf und somit zu ihrer eigenen Errettung. Hier fällt das doch auch unter die Kategorie Meinungsfreiheit oder? Wenn wir diese Ansicht haben, dann dürfen wir sie doch äußern. Wenn man gegen den Islām hetzt, provoziert und spottet, dann hört man von euch auch, dass es Meinungsfreiheit wäre. So genießen wir eben auch unsere Meinungsfreiheit. Wir sind eben von unserer Religion überzeugt, leben danach und laden andere dazu ein, so wie es auch viele andere Ideologien tun. Jedem steht es frei, den Islām anzunehmen oder nicht. Wir würden niemanden dazu zwingen.

    Du sagst:
    Ich greife doch auch keinen an, weil er sich an die Regeln eines Propheten hält. Dann erwarte ich aber gleiches.
    Eben sagtest du, dass es eine Frechheit wäre, in der Schule zu beten, Kopftuch auf der Arbeit zu tragen, usw. und genau mit diesen Sachen leben wir nach den Regeln unseres Propheten . Du widersprichst dir.

    6. Ungläubige, sowie Kuffar (oder sonstwie geschrieben) sind vor Allah weniger wert als Gläubige. Gut das mag man so sehen, insofern man an Allah glaubt. Ein Problem entsteht nur wenn ich daraufhin angegriffen werde und auch in der Gesellschaft von euch als Dreck abgestempelt werde
    Wer von den Muslimen griff dich denn an? Wir fügen niemandem in der Gesellschaft Unrecht zu oder üben an ihm Gewalt aus, auch beleidigen wir niemanden.

    In jedem Video heisst es fast immer, die Kuffar sagen dies und das, die Kuffar möchten uns zerstören, die Kuffar wollen uns verjagen, weil wir auf dem richtigen Weg sind. Erstmal sind das Argumentationsmuster, die jede Sekte aufweisst. Gut dafür könnt ihr nichts, aber behaupten z.B. Scientology nicht das selbe, sie behaupten auch der Staat verfolgt sie usw. Egal, weiter im Text: Ihr setzt dauernd Ungläubige mit Ungläubigen gleich, das beleidigt mich persönlich. Denn genauso wie ich probiere mit differenzierden Meinungen zu bilden, solltet ihr das auch tun. Das allerdings ist nie der Fall, es heisst immer die Ungläubigen wollen dies und das. Ich bin Ungläubig (in dem Sinne wie ihr es darstellt) trotzdem möchte ich nicht dauernd in einen Pott geworfen werden mit anderen, mal davon abgesehen erzeugt dies eine feindliche Stimmung. Diese Stimmung ist teilweise sicherlich unberechtigt. Könnt ihr mir trotzdem sagen, warum ich nicht beleidigt sein sollte, wenn ihr mich mit den Medienhetzern (wie ihr sie nennt) und den Rassisten wie Sarrazin in einen Topf geworfen werde. Mehr noch ich finde dies eine sehr feindliche Einstellung mir gegenüber, obwohl ich denke ich nie feindlich euch gegenüber war. Nur mein Hass steigt, genau wie euer, wenn ich gleichgesetzt werde
    Ich glaube, du hast dies missverstanden. In den entsprechenden Videos und Aussagen geht es um die Mehrheit und die allgemeine Natur der Kuffār. Damit meinen wir natürlich nicht alle Kuffār und dass jeder gleich ist. Es gibt nämlich viele verschiedene Facetten an Kuffār. Manche sind dem Islām feindlicher gesinnt als andere, andere wiederum sind freundlicher gesinnt als andere. Ich persönlich habe auch schon Kuffār kennengelernt, die sehr nett und aufgeschlossen waren. Jedoch ist die Allgemeinheit hasserfüllt und abgeneigt gegenüber dem Islām. Das ist ein Fakt. Wenn du kein Islāmhasser und -hetzer bist, so freut uns dies und wir würden dich niemals mit den anderen in einen Topf werfen. Wir versuchen die Sichtweise immer differenziert zu betrachten.

    Abu Hamza betont öfter das man nicht alle gleichsetzen kann und lädt Leute in die Moschee ein sich selber ein Bild zu machen. Hier gibt es aber ein Problem, viele von euch setzen, wie ich aus eigenen Erfahrungen berichten kann, eben doch gleich. Viele Atheisten machen dies auch. Wenn wir hier zusammen leben wollen, dann muss Toleranz oberstes Gebot sein. Dazu gehört auch das einige von euch aufhören uns zu beschimpfen, uns alle mit Rassisten gleichzusetzen.
    Ich weiß nicht, wer dich jemals beleidigte. Wenn jemand dies tat, dann beging er einen Fehler. Wir streiten auch nicht ab, dass es Muslime gibt, die Fehler begehen. Das liegt aber meistens daran, dass diese Muslime überhaupt nicht nach ihrer Religion leben.
    Zudem haben wir oft gesagt, dass man auf uns zukommen kann und soll. Wir sind gerne bereit, Vorurteile und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Man muss nur bereit dazu sein und diese Angebote in Anspruch nehmen.

  4. #4
    Erweitertes Mitglied Avatar von Mohammed Isa
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    Selam Aleykum,

    Im Prinzip sagt eure Verfassung aus, dass alle Religionen gleich behandelt werden sollten. Doch dies ist in der Realität überhaupt nicht der Fall. Darunter zählen diese Punkte wie Kirchensteuer, christliche Symbole in den Schulen etc., Religionsunterricht in den Schulen, sonstige Zusammenarbeit sowie Veranstaltungen mit den Kirchen, der Bau neuer Kirchen, usw. Da ist es dann mit der sogenannten "Neutralität" vorbei.
    Wir sollten nicht vergessen, dass wenn die Demokratisten von "Neutralität" sprechen, damit "Die Vorherrschaft des Säkularismus" meinen.

    wsalam
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

    "Only blind people will integrate with the enemy"
    (Malcolm X)

  5. #5
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    Lieber JohnDoe,


    Eine Tatsache offenbart ganz demonstrativ, dass es nicht deine Absicht war, irgendwelche Fragen zu stellen: Du kündigst zuallererst eine grundlegende Fragestellung an, aber es taucht überhaupt kein Fragezeichen im Text auf (von zwei rethorischen Fragen abgesehen). Vermutlich hast du bei aller Lust auf Vorwürfe diese legitimierende Formalität vergessen.


    Bezüglich des Hijab und der damit verbundenen Diskriminierung unserer Schwestern durch die Kufar, verfolgst du falschen Schlüssen. Ein Gehbehinderter wird nicht als Bauerbeiter eingestellt, weil er die körperlichen Voraussetzungen nicht erfüllt. Ein "recht individuell gestalteter" Punk wird nicht bei einer Bank eingestellt, weil sein Aufzug dem Seriositätsanspruch des Bankbetriebes nicht gerecht wird. Ein bekannter Dieb wird nicht als Kassierer eingestellt, weil aufgrund seiner Laufbahn das Vertrauen nicht gegeben ist. Ein Mediziner wird nicht als Mathematiker eingestellt, weil er nicht die nötige akademische Qualifikation besitzt. Ein Hindu wird nicht als Prediger in die Kirche geholt, weil seine Weltanschauung mit dem auszuführendem Amt nicht vereinbahr ist. All dies hat etwas mit einer mangelnden praktischen Eignung des Bewerbers zu tun. Somit ist die Ablehnung legitim. Es gibt jedoch nicht sonderlich viele Bereiche, in welchen ein sog. "Kopftuch" eine nachvollziehbare Behinderung des Betriebes wäre. Einmal abgesehen von der Tatsache, dass eine praktizierende Muslima sich aufgrund des Zinshandels niemals bei einer Bank bewerben würde, so wäre die Ablehnung aufgrund eines sog. "Kopftuches" nicht nachvollziehbar, sofern es der seriösen Atmosphäre des Geschäfts entsprechend gestaltet ist. Ebenso ist ein sog. "Kopftuch" bei einer muslimischen Mathematikerin zumeist nicht tätigkeitsrelevant und somit wäre eine alleinige Entscheidung aufgrund der Qualifikation angemessen. So denken die Menschen aber nicht. Menschen kalkulieren nicht maschinell nach bloßer Eignung, sondern ziehen oftmals ganz nebensächliche Kriterien in den Vordergrund, sei dies Kleidungsweise, Ausstrahlung, Herkunft und ggf. auch die Religion, sei diese optisch erschließbar oder nicht. Und hier setzt die Diskriminierung unserer Schwestern an. Viele bekommen erst zusagen und sobald sie mit dem sog. "Kopftuch" ankommen, bekommen sie eine Absage. Denn in den Köpfen der meisten europäischen Kufar ist eine Muslima mit korrektem Hijab entweder ein armes unterdrücktes Weibsbild oder eine mutmaßliche "Extremistin". Denn bereits die Grundzüge der Religion zu Praktizieren gilt mittlerweile bereits als "Extremismus" und ist verdächtig. Diesem Klischeedenken entspringt die religiös bedingte Diskriminierung unserer Schwestern. Manche Arbeitgeber sind zudem so unberschämt, von den praktizierenden Schwestern in der Mitte ihrer Ausbildung urplötzlich das Ablegen ihres Hijab zu verlangen. Diese bringen unsere Schwestern erst in ein Abhängigkeitsverhältnis und üben dann Gewalt über sie aus. Was auf dem Papier in irgendwelchen Gesetzestexten steht ist zweitrangig, primär ist die Gedankenwelt der Menschen ausschlaggebend für die Varhältnisse in diesem Land.
    Einerseits werden die persönlichen Freiheitsrechte emporgehoben und andererseits fordert man die Anpassung des Einzelnen an ein Muster. Einerseits lobt man die Religionsfreiheit und andererseits verbietet man die Ausübung der Grundsäulen der Religion. Eine "Mehrheitsgesellschaft" hat nichtd as Recht, sich über die "Minderheit" herzumachen und ihren Willen aufzuzwingen. Verfassungen sind das beste Beispiel dafür. Es werden Regelungen aufgestellt und Rechte verkündet, gegen die keine Gruppe im Land verstoßen darf, egal ob Mehrheit oder Minderheit. Und auch in der Übrigen Entscheidungsfindung muss stets ein Teil der als Minderheit eingestufften Volkgruppen zustimmen. Warum ist dies so? Weil eine reine Mehrheitsentscheidung sie Versklavung der Minderheit bedeuten würde. Ein Land, in dem 51% den übrigen 49% des Volkes seinen Willen aufzwingt. Wobei diese 51% sich wiederum aus verschiedenen Gruppen zusammensetzen und nach dem Mehrheitsprinzip agieren. Schlussendlich würden in der Folge vermutlich 1% über 99% herrschen. Deshalb hat man dieses Sytem auch mit dem Muster der "Demokratie" in den Stadtstaaten der alten Griechen kombiniert. Alle Beschlüsse mussten von der absoluten Mehrheit der mündigen (d.h. zumeist männlichen, erwachsenen und freien) Stadtbürger verabschiedet werden. Aber auch dieses System hat nicht ganz funktioniert. Kaum wurde mal ein Krieg in den Sand gesetzt oder ein Brand ist ausgebrochen und schon haben die Menschen sich den erstbesten Sündenbock gesucht und mit Segen der "Mehrheitsgesellschaft" hingerichtet. Ab und zu kam auch mal ein charismatischer Demagoge (Volksführer) und kommte die Mehrheit für sich vereinnahmen, um seine Ziele zu verfolgen. Zudem konnten gewissen Gruppen auch die Menschen bedrohen und so die "freie Entscheidung" wein wenig beeinflussen. Die demokratischen Stadtstaaten Griechenlands sind zurecht sprichwörtlich "den Bach runtergegangen". Während der Ranaissance und der damit verbundenen Märchenvorstellung von der Herrlichkeit der griechischen Antike wurde dieses System wieder aufgegriffen und offensichtliche Stellen etwas umgestaltet. So ist die Verfassung ein gängiges Muster. Dies sind Gesetze, die der Grund idee nach auch eine Mehrheitsgesellschaft nicht ändern darf. In dieser wird u.a. dann eine Gewaltenteilung und gewissen Grundfreiheiten/Einschränkungen festgelegt. Zu blöd nur, dass so eine Verfassung keine Garantie gibt. So kann man sie einerseits ändern und andererseits vollkommen ignorieren, solange die verantwortlichen Personen nicht von einer anderen Kraft zur Ordnung gerufen werden. Natürlich nur sofern die Verfassung nicht vollkommen abgeschafft wurde. Nicht ohne Grund ist in unserem Grundgesetz festgelegt, dass dem Volk der Widerstand gegen eine verfassungswidrige Staatsgewalt erlaubt sei. Ein Eingeständnis der Machtlosigkeit. Denn auch die Väter und Mütter des Grundgesetzes wussten, dass es keine Garantie für die Einhaltung der Gesetze gibt. Sie überließen das Wachen darüber im Endeffekt dem Staatsvolk, aber dieses sieht gerne mal über Verfassungsbrüche hinweg. Die "Mehrheitsgesellschaft" ist ein herzlich schlechtes Entscheidungsorgan.
    Dies offenbart sich auch im Bezug auf die Religionsfreiheit. Uns Muslimen ist das fünfmalige tägliche Gebet vorgeschrieben und ein Verbot ist demnach ein Verbot der Religionsausübung. Gebetsräume an Schulen benötigen wir nicht, sofern wir anderenorts zur gegebenen Zeit beten können. Jedoch verbietet man oftmals den Muslimen das Beten in den Klassenräumen, im Flur, auf den Schulhol und auch das Verlassen des Schulgeländes zu einem sicheren Gebetsplatz ist i.d.R. Untersagt. Folglich ist die einzige Alternative die Festlegung eines Gebetsraumes für muslimsiche Schüler, damit sie ihren religiösen Pflichten nachkommen können, da es an allen anderen Orten der Schule untersagt wurde. Entweder man lässt sie in der Schule beten, oder es ist ein Bruch der Verfassung. Aber auf diese wird bekanntlich nicht allzu viel Wert gelegt. Ebenso verhält es sich mit der Einrichtung von festen Räumlichkeiten für das Gebet allgemein. Wenn es den Kufar nicht gefällt, dass ich mir als angestammter deutscher Staatsbürger Gotteshäuser einrichte, dann sollen sie in die Slowakei und nach Tailand auswandern oder uns Muslime endlich in Frieden lassen.
    Dass Muslime den Schwimm und Sportunterricht aussetzen hat schlicht den Grund, dass diese geschlechtergemischt stattfinden. Das Entblößen vor dem anderen Geschlecht ist verboten und muss so akzeptiert werden. Wenn Kufar-Lehrer unbedingt wollen, dass die muslimischen Schüler an diesem Unterricht reilnehmen, dann werden sie diesen absolut nach Geschlechtern getrennt stattfinden lassen müssen.


    Es irritiert mich ein wenig, dass du dich bei der Nennung deines Seins beleidigt fühlst. Ein Kafir ist eine Person, die kein Muslim ist. Bist du ein Muslim? Nein, somit bist du ein Kafir. Bezüglich dessen sind alle Kufar gleich. Das hat grundsätzlich nichts mit Beschimpfung zu tun. Was dich allerdings mit leuten wie Sarrazin & Co. eint, das ist die die grundlegende Bereitschaft, uns Muslimen Grundlagen des religiösen Lebens zu verbieten. Du selbst hast namentlich mit deinen Aussagen für ein Gebetsverbot für muslimische Schüler plädiert, wo doch das Gebet zu den fünf Säulen des Islam gehört, one welches man sich zum Kafir macht. Das ist schon ein starkes Stück. Du hast wohlmöglich viel mehr mit diesen Leuten gemeinsam, als du dir eingestehen möchtest. Und in dieser Hinsicht wirst du folglich auch mit diesen Menschen "in einen Topf geworfen" werden, solange du nicht im Endeffekt andere Auffassungen vertrittst. Wir interessieren uns nicht für Rassengeschwätz und Migrationspolitik. Uns interessieren die Angelegenheiten unserer Religion.
    Zur Tolleranz gehört auch, dass man die Andersartigkeit der Lebensweise anderer Leute duldet und ihnen nicht irgendwelche Dinge verbieten will, nur weil sie einem persönlich nicht gefallen.

    Abū Hurayrah (ra) berichtet, dass Rasūl Allah (sas) sprach:

    ~

    "Wenn Allah (swt) einen Menschen begünstigen will, macht Er (swt) dies, indem Er (swt) ihm eine Härte auferlegt."

    ~

    ( Überliefert in Ṣaḥiḥ al-Buḫārī )


  6. #6
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    Muhammad beleidigte nie

    Salam,

    ich möchte direkt deine Haupt "Frage" beantworten. Du hast sie zwar nicht gestellt aber ich hab ungefähr verstanden worauf du hinaus wolltest. Ich hoffe ich sage selber jetzt nicht falsches, denn ich selbst lerne über den Islam und versuche meine richtige Meinung zu äußern.

    So wie ich Muhammeds leben soweit verstanden habe hat er niemals einen "Ungläubigen" beleidigt. Er war immer nett, höfflich und sprach mit geziemten Worten. Ich finde das Wort "Ungläubig" nicht schlimm aber weiß das es für einige beleidigend klingt, deshalb benutze ich es nicht. Kuffar, ebenfalls. Damit sind einfach nur Menschen gemeint, die nicht an den Einzigen, Allmächtigen Gott glauben. Muhammad hat nie jemanden beleidigt, nur weil er nicht an Allah geglaubt hat. Wann immer es soweit war das andere leute Beleidigungen von sich gegeben haben, sagte er nur, dass er seine Religion hat und die ihre. Oder er sagte ihnen, hört mir zur und lasst mich reden und wenn euch gefällt was ich sage nimmt es an und wenn nicht dann geht. Niemals hat er beleidigt, und als Muslim sollen wir ihm folgen und versuchen uns seinen einzigartigen Charakter so gut wie möglich anzueignen.

    Natürlich gibt es viele Muslime die sehr anders reagieren wenn sie mit anders gläubigen Menschen reden. Es ist das Temprament und der Stolz der einen dazu veranlasst. Wir können einfach nicht so gut sein wie der Prophet, er war ein einzigartiger Mensch der dir sicherlich eine so schöne Antwort auf all diese Fragen gegeben hätte.

    Warum stört es dich z. B das wir versuchen einen Gebetsraum in Schulen zu haben, was genau würde hier den anders gläubigen angetan werden? Nichts. Es ist eine so simple kleine Sache die überhaupt kein Problem sein sollte. Das dazu.

    Und ich verstehe, dass du dich beleidigt fühlst. Ich wünschte ich könnte mich bei dir entschuldigen für alle anderen Muslime die dich je beleidigt haben, weil ich bin mir sicher, dass die mit reinem Herzen und dem richtigen glauben nie absichtlich versucht haben dich zu beleidigen.

  7. #7
    Takfir
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    Zunächst ein allseitiges Hallo an das Foren-Publikum.

    Beim Stöbern im Internet bin ich auf diesen Thread in eurem Forum gestoßen:

    http://www.ahlu-sunnah.com/threads/3...%C3%BC%C3%9Fen


    und muss sagen, dass ich zutiefst entsetzt war, so etwas lesen zu müssen!

    Zur Erklärung: Gegenwart und Geschichte der Menschheit zeigen sehr eindrücklich, dass eine der unabdingbaren Voraussetzungen dafür, dass Menschen anderen Menschen Leid und Übel aller Art zufügen, ist, dass jene diese anderen Menschen abwerten, in welcher Form auch immer (religiös, ethnisch, rassisch usw.)

    Bedauerlicherweise ist es ja nun aber bekanntlich so, dass die meisten Religiösen Lehren ohne diese Abwertung Andersgläubiger nicht auszukommen scheinen - mit all dem traurigen Übel, welches sich daraus ergibt. Und nachdem ich mich hier ein wenig umgesehen habe, muss ich feststellen, dass insbesondere eifrige Muslime eine Botschaft vertreten, in welcher all denjenigen Menschen, welche andere oder gar keine religiösen Überzeugungen haben, aus eben diesem Grunde klar, eindeutig und unmissverständlich einen minderer Wert zugewiesen wird.

    Dass dies natürlich auch eine Beleidigung darstellt, ist dabei allerdings das weitaus geringere Problem...!

  8. #8
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    Zitat Zitat von Takfir Beitrag anzeigen
    Zunächst ein allseitiges Hallo an das Foren-Publikum.

    Beim Stöbern im Internet bin ich auf diesen Thread in eurem Forum gestoßen:

    http://www.ahlu-sunnah.com/threads/3...%C3%BC%C3%9Fen


    und muss sagen, dass ich zutiefst entsetzt war, so etwas lesen zu müssen!

    Zur Erklärung: Gegenwart und Geschichte der Menschheit zeigen sehr eindrücklich, dass eine der unabdingbaren Voraussetzungen dafür, dass Menschen anderen Menschen Leid und Übel aller Art zufügen, ist, dass jene diese anderen Menschen abwerten, in welcher Form auch immer (religiös, ethnisch, rassisch usw.)

    Bedauerlicherweise ist es ja nun aber bekanntlich so, dass die meisten Religiösen Lehren ohne diese Abwertung Andersgläubiger nicht auszukommen scheinen - mit all dem traurigen Übel, welches sich daraus ergibt. Und nachdem ich mich hier ein wenig umgesehen habe, muss ich feststellen, dass insbesondere eifrige Muslime eine Botschaft vertreten, in welcher all denjenigen Menschen, welche andere oder gar keine religiösen Überzeugungen haben, aus eben diesem Grunde klar, eindeutig und unmissverständlich einen minderer Wert zugewiesen wird.

    Dass dies natürlich auch eine Beleidigung darstellt, ist dabei allerdings das weitaus geringere Problem...!
    hallo Takfir,
    dies Sache sieht wie folgt aus:

    Der Hybrid-Pseudo-Turbo-Kapitalismus mit Sozialistischen Zügen, der unserlande praktiziert, welche die Bildung von Kartellen und organisierter Kriminalität begünstigt usw hat dazu geführt, dass die armen immer Ärmer werden und die Reichen immer reicher. Die sozialie Schere geht immer weiter auf. Auch auf politischer Ebene ist man heute so ineffektiv wie nie zuvor und intollerant - gerade gegenüber dem islam - wie nie zuvor. Real zahlen die MEnschen hierzulande fast 70-85% Steuern - direkt und indirekt zusammengenommen. D.h. der Staat zieht ca. 8/10 des Reichtums der Bevöljerung ab.

    Der Islam bringt neben dem Weg ins Paradies allen Menschen egal ob Gläuzbig oder nicht eine Grundlage für eine würdiges Leben. Aus diesem Grund haben die Europäer den Muslimen zugejubelt als das islamische System in Südeuropa eingeführt wurde, denn der Islam bracht Religionsfreiheit, Rechtssicherheit, soziale Gerechtigket und auch soziale ABSICHERUNG, Sicherheit für Leib und Seele, Sicherlheit vor Tyrannei und Willkür usw. Gefordert wurde lediglich eine minimale Schutz-Steuer, da die Ungläubigen weder die Zakat zahlen musst noch am Dschihad teilnehmen.

    Natürlich ist man als Ungläubiger, wenn man irgendwelchen ungloischen Kulten hinterherläuft, gesellschaftlich benachteiligt, genau wie heute jemand gesellschaftlich benachteiligt ist, der behauptet die Erde sei eine Scheibe. Das liegt anber in de rnAtur der Sache. Der islamische Staat geht davon aus, dass der Islam eine absolute Wahrheit ist und als solche von jedem erkennat werden kann.

    Es steht ejdem frei in christliche Gegenden zu ziehen wo man unter sich ist. Dort hatte man Beispielsweise das Recht in kleineren Angelegneheiten mit christlichem oder jüdischem Recht zu richten.

    Wir sehen also, dass der islamische Staat eine sehr gute Lsung, wenn nicht die einzige, für die gesammte Menscheit ist. Dieser gewährleistet die Höchstmögliche Freiheit bei höchstmöglicher Gerechtigkeit mit höchstmöglichen moralischen Werten in einer GEsellschaft, sodass es eine relative Chancengleichheit gibt mit der jedes Individuum die Möglichkeit hat das meisste aus seinem Leben rauszuholen. Das nennen ich eine Gesellschaft mit offenen Schranken.



  9. #9
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    Ich fühle mich, muss ich gestehen, schon unangenehm berührt, wenn ich hier im Forum lesen muss, dass das Blut der Ungläubigen nicht mehr wert sei als das der Hunde. Und ich finde es auch bedauerlich, wie schlecht hier von vielen Muslimen über christliche/atheistische Frauen gedacht wird. Ich bin seit vielen Jahren verheiratet, interessiere mich für keine anderen Männer als meinen eigenen und laufe auch nicht "halbnackt" herum. Die im Westen allgemein übliche aggressive Zurschaustellung von Frauen und Sexualität ist mir vorsichtig ausgedrückt sehr unangenehm und ich empfinde das als und durchaus als einen Angriff auf meine Integrität als Frau. Ich habe in meinem Bekanntenkreis etliche ebenfalls nichtmuslimische Frauen, von denen ich weiß, dass sie das ganz ähnlich sehen.
    Außerdem könnte der eine oder andere Mann ruhig mal darüber nachdenken, was es bedeutet, dass Er die nicht liebt, die nicht maßhalten. Ich kann mir vorstellen, dass damit nicht nur eine maßvolle Lebensführung, sondern auch ein Maßhalten im Hinblick auf lasterhafte oder hasserfüllte Gedanken gemeint ist.

  10. #10
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    Zitat Zitat von lionetlak1 Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich, muss ich gestehen, schon unangenehm berührt, wenn ich hier im Forum lesen muss, dass das Blut der Ungläubigen nicht mehr wert sei als das der Hunde. Und ich finde es auch bedauerlich, wie schlecht hier von vielen Muslimen über christliche/atheistische Frauen gedacht wird. Ich bin seit vielen Jahren verheiratet, interessiere mich für keine anderen Männer als meinen eigenen und laufe auch nicht "halbnackt" herum. Die im Westen allgemein übliche aggressive Zurschaustellung von Frauen und Sexualität ist mir vorsichtig ausgedrückt sehr unangenehm und ich empfinde das als und durchaus als einen Angriff auf meine Integrität als Frau. Ich habe in meinem Bekanntenkreis etliche ebenfalls nichtmuslimische Frauen, von denen ich weiß, dass sie das ganz ähnlich sehen.
    Außerdem könnte der eine oder andere Mann ruhig mal darüber nachdenken, was es bedeutet, dass Er die nicht liebt, die nicht maßhalten. Ich kann mir vorstellen, dass damit nicht nur eine maßvolle Lebensführung, sondern auch ein Maßhalten im Hinblick auf lasterhafte oder hasserfüllte Gedanken gemeint ist.
    Zunächst einmal muss man alles schön im Kontext verstehen. Bzgl. ", dass das Blut der Ungläubigen nicht mehr wert sei als das der Hunde " war dies eine Frage von jemandem. Keine Tatsachenbehauptung.
    Zum Rest komme ich inshallah später.
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

    "Only blind people will integrate with the enemy"
    (Malcolm X)

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