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Thema: Werden Muslime auch respektiert, die sich entscheiden, nicht mehr an Allah zu glauben

  1. #31
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    Jede soll in Deutschland seine Religion ausüben können. Im Grundgesetz steht ja auch, dass es Religionsfreiheit gibt.

    Ich bin der Meinung, dass nur die Muslime Deutschland verlassen sollten, die nicht unser Grundgesetz und unsere Demokratie anerkennen.

    Das Muslime glauben, dass sie die Wahre Religion haben, ist auch in Ordnung und ich respektiere das. Ich finde es nur unfair, wenn Muslime auf Nichtmuslime verachtend herabschauen.

    Auch ohne Religion kann man ein ehrenhafter Mensch sein

  2. #32
    Abu Shidda
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    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, dass nur die Muslime Deutschland verlassen sollten, die nicht unser Grundgesetz und unsere Demokratie anerkennen.
    Was heisst für dich anerkennen? Sich daran zu halten, das beispielsweise man nicht bei Rot über die Ampel fährt oder dass man im Supermarkt zu bezahlen hat ? Dann ist es klar, dass wir uns an diese Dinge halten, da es keinen Widerspruch zur Shari'a gibt.

    Wenn du aber erwartest, dass wir die Demokratie als legitim ansehen, diese feiern und gutheissen und uns in Angelegenheiten, die der Islam uns verbietet, diese aber von der Demokratie verlangt werden, der Demokratie beugen, so wisse, dass ein Muslim das niemals tun wird.

    Bedeutet das für dich anerkennen, dann solltest du wissen, dass du damit aussagst, dass jeder Muslim Deutschland zu verlassen hat, denn jemand, der die Demokratie achtet, feiert, für gut befindet etc. ist kein Muslim (dies nun zum x-ten mal).

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Auch ohne Religion kann man ein ehrenhafter Mensch sein
    Allah ta'ala sagt, ungefähre Bedeutung :

    {Gewiß, die schlimmsten Tiere bei Allah sind die, die ungläubig sind und (auch) weiterhin nicht glauben} [8:55]

    Wer entscheidet, wer ehrenhaft ist und wer nicht, ist immer noch Allah und niemand sonst !

  3. #33
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    Ok, von mir aus müssen die Muslime die Demokratie ja nicht toll finden, nur die Gesetze sollten respektiert werden.

    Ich möchte nur, dass Deutschland demokratisch bleibt. Denn würde es z.B. noch Religionsfreiheit geben, wenn Deutschland ein muslimisches Land wäre?


    Viele Dinge gefallen mir auch nicht, auch der Moral-und Werteverfall gefällt mir nicht. Es gibt aber auch Moralvorstellungen, die unabhängig von Religionen existieren. Für mich als nichtreligiöser Mensch sind Werte wie Rücksichtnahme, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Bescheidenheit, Hiflsbereitschaft, Freundlichkeit, Fleiß, Treue sehr wichtig. Solange man keinen anderen schadet, sollte jeder die Möglichkeit haben, nach seinem eigenen Glück zu streben.

  4. #34
    Ibn Rainer
    Nicht registriert

    Im Grunde ist doch niemand mit den Gesetzen hier in D-land zufrieden. Wären sie es, dann bräuchten sie keine Demokratie um immer wieder die Gesetze zu ändern.

    Ein islamischer Staat erwartet von Christen und Juden, dass sie sich an die Gesetze halten und Steuern zahlen. Tun sie das nicht, dann werden sie bekämpft.

    Es ist durchaus nachvollziehbar das ein "christlicher" Staat das gleiche von den Muslimen fordert.

    Wenn in den Medien davon berichtet wird, dass wir das Gottesgesetz (also die Scharia) über jede andere Gesetzgebung stellen, dann heißt das nicht zwangsläufig das wir deshalb gegen die hiesigen Gesetze verstoßen müssen.
    Vielmehr bedeutet das, dass wir bestimmte Gesetze einfach nicht in Anspruch nehmen.
    Sollte es einem Muslim in einem nichtmuslimischen Land nicht möglich sein zu leben, ohne das er zwangsläufig dabei schwer sündigt, dann ist die Handlungsweise des Muslims nicht der Weg in die "Kriminalität", sondern das Auswandern in ein muslimisches Land.

    Ibn Rainer

  5. #35
    Abū Muḥammad
    Nicht registriert

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Ok, von mir aus müssen die Muslime die Demokratie ja nicht toll finden, nur die Gesetze sollten respektiert werden.

    Ich möchte nur, dass Deutschland demokratisch bleibt. Denn würde es z.B. noch Religionsfreiheit geben, wenn Deutschland ein muslimisches Land wäre?


    Viele Dinge gefallen mir auch nicht, auch der Moral-und Werteverfall gefällt mir nicht. Es gibt aber auch Moralvorstellungen, die unabhängig von Religionen existieren. Für mich als nichtreligiöser Mensch sind Werte wie Rücksichtnahme, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Bescheidenheit, Hiflsbereitschaft, Freundlichkeit, Fleiß, Treue sehr wichtig. Solange man keinen anderen schadet, sollte jeder die Möglichkeit haben, nach seinem eigenen Glück zu streben.




    Guten Tag Nicole,

    in der heutigen Zeit sehen wir, dass es zwei gegensätzliche Gesetzgeber auf dieser Erde gibt.

    1) Allāh, der Allmächtige und Allweise, der alles erschaffen hat, dem alles gehört

    und

    2) der Mensch, der schwach ist und begrenztes Wissen besitzt, der erschaffen wurde, dem überhaupt nichts gehört.

    Für uns Muslime ist die Entscheidung klar und deutlich, welchen Gesetzgeber wir als den Richtigen und welchen wir als den Falschen betrachten. Es gibt nur einen, dem dieses Recht des Gesetzgebers gebührt. Man muss sich hier also entscheiden, entweder man gehorcht und dient Allāh, dem Allmächtigen und Allweisen oder man gehorcht und dient dem Menschen, der schwach und selbst von Allāh erschaffen worden ist.

    Die islamische Gesetzgebung (Sharī'ah) ist keineswegs schadenbringend für den Menschen, so wie es die lügnerischen Medien und deren Sklaven darstellen. Ganz im Gegenteil, die Sharī'ah ist die wahre Erlösung und Freiheit, welche dem Menschen seine vollen Rechte sichert. Sie schützt das Leben, das Eigentum, die Familie, die Ehre und die Gesellschaft vor allem Schlechten. Das Ziel der Sharī'ah ist genau dies. Sie versucht dem Menschen auf allen Ebenen zu helfen und zu schützen.

    Schau, ein differenzierter und intelligenter Mensch schaut sich immer beide Seiten an, um sich ein Urteil zu bilden. Leider ist dies heutzutage in Bezug auf den Islām leider überhaupt nicht der Fall. Man schöpft sein volles Wissen aus den Medien, welche Unwahrheiten und Vorurteile bewusst verbreiten. Wenn ich Informationen über eine mathematische Formel möchte, dann gehe ich zu einem Mathematiker, welcher mir diese erklärt und nicht zu einem Sportlehrer. Genauso verhält es sich auch mit dem Islām und als zugehöriger Teil auch die Sharī'ah. Ein fairer und intelligenter Mensch geht also zu den Muslimen, um sich über den Islām zu erkundigen, bevor er ein Urteil fällt.

    Hier ist ein interessanter Link zum Thema "Missverständnisse über die Menschenrechte im Islām":

    http://www.ahlu-sunnah.com/threads/2...enrechte+islam

    Hier habe ich dir das komplette Buch hochgeladen, falls weiteres Interesse vorhanden sein sollte.
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  6. #36
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    Hallo,

    Ich möchte nur, dass Deutschland demokratisch bleibt. Denn würde es z.B. noch Religionsfreiheit geben,

    Also zuerst mal, es gibt keine Religionsfreiheit in Deutschland, außer in den Einbildungen einiger Menschen. Da sie eh keine Religion haben, somit nicht mit der Einschränkung der Religion in Deutschland Konfrontiert werden. Und aus diesem Grund nicht die Einschränkung der Religionen bemerken.

    wenn Deutschland ein muslimisches Land wäre?
    Was wäre dann ?

    bye

  7. #37
    Ibn Rainer
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    Moin,

    zum Thema Demokratie möchte ich auch noch etwas einwerfen.

    Was ich so verlogen an manchen Demokraten finde, ist ihre feste Überzeugung davon, dass das Mehrheitsrecht auch immer rechtens ist. Aber nur so lange wie man selber Teil dieser Mehrheit ist.

    Deshalb haben die Demokraten doch so viel Angst vor der Zunahme des Anteils an Muslimen in der Gesellschaft.
    Denn laut ihren demokratischen Ansichten wäre es einer muslimischen Mehrheit in Deutschland ja möglich "demokratisch" die Scharia einzuführen...in diesem Falle ist Demokratie natürlich nicht gut.

    Diese Demokratie, wie sie heute herrscht, ist lediglich eine Legitimierung für den Machterhalt des Establishments....und bei Zeiten ein Sprachrohr des angeheizten und ungezügelten Volkszorns.

    Man denke immer daran, die Demokratie hat einen Hitler und seine NSDAP an die Macht gebracht.


    ibn Rainer

  8. #38
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    Hallo Abu Jafar,

    im Grundgesetz steht doch, dass jeder seine Religion frei ausüben kann. Warum siehst Du das nicht als Religionsfreiheit an? Moscheen dürfen doch auch gebaut werden. Wer hindert Dich denn an der Religionsausübung?

    Hallo Ibn Rainer,

    wir leben in einem Rechtsstaat, in dem jeder vor dem Gesetz unabhängig von Status, Religion und Hautfarbe gleich ist. Das war doch nicht immer so in der Vergangenheit. So jemanden wie Hitler wird es in Deutschland nicht mehr geben, da sind die Leute hoffentlich schlau genug, so jemanden nicht zu wählen.

    Was sollte denn die Alternative zur Demokratie sein? Wenn ich sehe, wie einige Diktaturen funktionieren, bin ich auch nicht so begeistert. Wie sieht denn Deiner Meinung nach ein gerechter Staat aus?

    Übrigens dass wir Deutsche unser Grundgesetz auch in 100 Jahren noch behalten wollen, ist doch normal, es wäre ja schlimm, wenn nicht. Ich hoffe, dass der Staat da die richtige zukünftige Einwanderungspolitik betreiben wird.

  9. #39
    Gesperrt Avatar von Ibnu Ṣalāḥ al-Būnawī
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    im Grundgesetz steht doch, dass jeder seine Religion frei ausüben kann.
    Nur weil es sonst wo steht heißt es nicht das es auch so ist

  10. #40
    Erweitertes Mitglied Avatar von الفطرة
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    Nicole, irgendwelche Paragraphen auf einem Stück Papier sind vertlos, wenn diese nach gutdünken verdreht und missachtet werden. Auch Moscheen können wir in Deutschland nicht bauen. Irgendwelche Gebetsräume werden zwar "Moschee" genannt, sind es aber für gewöhnlich nicht. Wie es in Europa mit der sog. "Religionsfreiheit" gehalten wird, zeigt u.a. das Minarettverbot in der Schweiz sehr deutlich. Auch das "Kopftuchverbot" an Schulen im Großteil der deutschen Bundesländer ist de facto ein Berufsverbot für Lehrerinnen, welche den Islam praktizieren. Die Verfassung lässt sich genauso drehen und biegen wie jedes andere von Menschenhand gefertigte Gesetz auf der Welt. Folglich steht es auch um die Idee des Rechtsstaats nicht sonderlich rosig. Die BRD ist ein Regime mit einer speziellen Staatsideologie und in dieser Hinsicht nicht besser als gewisse andere Staaten der Vergangenheit und Gegenwart.

    Die Menschen wählen jeden, dem sie nachjohlen können. Das erkennt ein Blinder mit 'nem Krückstock, wenn man einmal das politische Tagesgeschehen heranzieht. Und solche Leute wie der Hitler sind da auch nicht ferne. Ich möchte hierzu keine Beispiele nennen, es regt mich viel zu sehr auf und macht mir meine Laune kaputt.

    Wieso glaubst du, dass es nur die Wahl zwischen "Demokratie" und "Diktatur" gäbe? Auch dies ist ein Resultat der deutschen Propaganda, welche ihren Ursprung noch im Kalten Krieg ansiedeln kann. Das islamische Staatsmodell bewegt sich außerhalb von vermeindlicher "Demokratie" und "Diktatur". Und ebenso gibt es noch viele andere Staatsmodelle, die eine bei weitem wünschenswertere Gesellschafts- und Staatsform darstellen würden, als es die sog. "Demokratie" in der BRD ist.

    Solltest du nicht ein wenig die Augen aufmachen und anfangen eigenständig zu denken?

    Abū Hurayrah (ra) berichtet, dass Rasūl Allah (sas) sprach:

    ~

    "Wenn Allah (swt) einen Menschen begünstigen will, macht Er (swt) dies, indem Er (swt) ihm eine Härte auferlegt."

    ~

    ( Überliefert in Ṣaḥiḥ al-Buḫārī )


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