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Thema: Ehemann als Vorbeter

  1. #1
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    Ehemann als Vorbeter

    Assalamu alaykum wa rahmatullahe wa barakatu liebe Geschwister im Islam.
    Ich bin ganz neu hier registriert und wünsche mir viele interessante Themen und Antworten, basierend auf den Islam und deren Gelehrten inshAllah.
    Jetzt zu meiner Frage: Darf der Ehemann zu Hause beim Gebet als Imam, Vorbeter agieren?
    Ich würde mich sehr über Antworten freuen!

  2. #2
    Moderator Avatar von Salman al-Farsi
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    Frage:

    Sagen Frauen im Gebet zu Hause mit ihren Ehemännern und in der Moschee „amin“ leise? Wie ist es zusammen mit anderen Frauen?


    Antwort:

    Alles Lob gebührt Allah.

    Erstens:

    „Amin“ zu sagen ist Sunna für jeden Gläubigen, wenn er die Rezitation von al-Fatiha beendet.

    An-Nawawi (möge Allah barmherzig mit ihm sein) sagte in al-Majmu, 3/371:

    „Amin“ zu sagen nach al-Fatiha ist Sunna für jeden Gläubigen, ob er das Gebet leitet oder einem Imam folgt oder alleine betet, für Männer, Frauen und Kinder, ob sie im Stehen, Sitzen oder Liegen beten (d.h. wenn sie eine Entschuldigung haben), ob sie ein Pflichtgebet beten oder ein nafil (freiwilliges) Gebet, ob das Gebet eines ist, in dem der Quran leise rezitiert wird oder laut. Es gibt unter unseren Gefährten diesbezüglich keine unterschiedlichen Ansichten.

    Zweitens:

    Es ist Frauen nicht erlaubt, ihre Stimmen zu erheben, wenn Männer gegenwärtig sind, die nicht ihre Maharim sind. Demnach verbot der Prophet (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) den Frauen, während des Gebets „Subhan-Allah“ zu sagen, wenn sie den Imam auf etwas hinweisen wollen; stattdessen sollen sie ihn durch Klatschen warnen.

    Es wurde von Sahl Ibn Sad as-Saidi berichtet, dass der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) zu Bani Amr Ibn Awf ging, um sie miteinander zu versöhnen. (In der Hauptzeit,) als die Zeit für das Gebet kam, und der Muadhin zu Abu Bakr kam und sagte: „Wirst du die Leute im Gebet leiten und soll ich die Iqama ansagen?“ Er sagte: „Ja.“ Also begann Abu Bakr damit, das Gebet zu leiten. Dann kam der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm), als die Leute immer noch beteten, und er ging zwischen den Reihen vorbei, bis er in der ersten Reihe stand. Die Leute klatschten, aber Abu Bakr pflegte nicht zur Seite zu blicken, wenn er betete. Als das Klatschen der Leute anhielt, drehte er sich um und sah den Gesandten Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm). Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) gestierte ihm, dass er dort stehen bleiben sollte, wo er war, also hob Abu Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein) seine Hände und dankte Allah für das, was der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) ihm anwies, zu tun. Dann trat Abu Bakr zurück, bis er auf der gleichen Höhe der Reihe war und der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) kam vor und leitete den Rest des Gebets. Als er fertig war, sagte er: „O Abu Bakr, was hielt dich davon ab, stehen zu bleiben, als ich dir befahl, es zu tun?“ Abu Bakr sagte: „Es ist für den Sohn von Quhafa [auf sich selbst verweisend] nicht angemessen, den Gesandten Allahs im Gebet zu leiten.“ Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) sagte: „Warum habt ihr so viel geklatscht? Wenn jemandem etwas während seines Gebets passiert, lasst ihn Subhan Allah sagen, denn wenn er Subhan Allah sagt, werden die Leute es bemerken. Das Klatschen ist nur für Frauen.“ (Berichtet von al-Bukhari, 625; Muslim, 421)

    Ibn Hajar sagte:

    Er ließ Frauen nicht „Subhan Allah“ sagen, weil ihnen befohlen wurde, ihre Stimmen unter allen Umständen im Gebet zu senken, wegen der Befürchtung, dass ihre Stimmen Fitnah (Versuchung) verursachen könnten. Er verbot Männern zu klatschen, weil dies etwas für Frauen ist.

    Fath al-Bari, 3/77

    Dieses Verbot gilt dann, wenn nicht-mahram Männer anwesend sind. Aber wenn sie mit einer Gruppe von Frauen oder mit Männern, die ihre Mahrams sind, zusammen ist, so ist nichts Falsches daran, wenn sie laut rezitiert und „amîn“ sagt.

    Ibn Qudama (möge Allah barmherzig mit ihm sein) sagte in al-Mughni (3/38):

    Eine Frau darf in Gebeten, bei denen der Quran laut rezitiert wird, laut rezitieren, aber wenn Männer anwesend sind, sollte sie nicht laut rezitieren, außer sie sind ihre Mahrams, denn in diesem Fall darf sie es tun.

    An-Nawawi sagte in al-Majmu (3/390):

    In Bezug auf Frauen sagten die meisten unserer Gefährten, dass wenn sie alleine betet, oder im Beisein anderer Frauen oder Männer, die ihre Mahrams sind, dann darf sie laut rezitieren, ob sie andere Frauen im Gebet leitet oder alleine betet. Aber wenn sie im Beisein von nicht-mahram Männern betet, soll sie leise rezitieren... Dies ist unsere Meinung... Al-Qadi Abu al-Tayyib sagte: Das Urteil über das Sagen von „Allahu Akbar“ in Gebeten, bei denen der Quran laut rezitiert wird und in Gebeten, bei denen er leise rezitiert wird, ist das gleiche wie das Urteil über das Rezitieren des Qurans.

    Das Urteil über das Sagen von amin in Gebeten, bei denen der Quran laut rezitiert wird und in Gebeten, bei denen er leise rezitiert wird, ist das gleiche wie das Urteil über das Rezitieren des Qurans.

    Ibn Qudama (möge Allah barmherzig mit ihm sein) sagte in al-Mughni (2/162):

    Es ist Sunna für den Imam und die Mitglieder der Gemeinde, es (amin) laut zu sagen, wenn der Quran laut rezitiert wird, und es leise zu sagen in Gebeten, bei denen der Quran leise rezitiert wird.

    An-Nawawi sagte in al-Majmu, 3/371:

    Wenn das Gebet ein solches ist, bei dem der Quran leise rezitiert wird, dann sollen der Imam und die Anderen, der Art und Weise der Rezitation folgend, „amin“ leise sagen. Wenn es ein Gebet ist, bei dem der Quran laut rezitiert wird, ist es mustahabb für die Mitglieder der Gemeinde, amin laut zu sagen. Es gibt keine unterschiedlichen Ansichten in diesem Punkt.

    Zusammenfassend:

    Es ist einer Frau erlaubt, im Gebet laut den Quran zu rezitieren und Amin zu sagen, außer wenn sie im Beisein eines nicht-mahram Mannes betet, in diesem Fall muss sie es leise sagen.

    Und Allah weiß es am besten.

    Quelle: Islam-QA.com (Frage Nr. 9063)



    Hier wurde eine ähnliche Frage gestellt, und der Shaikh hat nicht von vornherein verneint, dass eine Frau mit ihrem Mann beten kann.

    عجم أصبهان قريش العجم

    نبيي أحمد وكذا إمامي ** وشيخي أحمد كالبحر طامي
    واسمي أحمد وبذاك أرجو ** شفاعة أشرف الرسل الكرام


  3. #3
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    Zitat Zitat von Abū az-Zubayr al-Fārisī Beitrag anzeigen
    Frage:

    Sagen Frauen im Gebet zu Hause mit ihren Ehemännern und in der Moschee „amin“ leise? Wie ist es zusammen mit anderen Frauen?


    Antwort:

    Alles Lob gebührt Allah.

    Erstens:

    „Amin“ zu sagen ist Sunna für jeden Gläubigen, wenn er die Rezitation von al-Fatiha beendet.

    An-Nawawi (möge Allah barmherzig mit ihm sein) sagte in al-Majmu, 3/371:

    „Amin“ zu sagen nach al-Fatiha ist Sunna für jeden Gläubigen, ob er das Gebet leitet oder einem Imam folgt oder alleine betet, für Männer, Frauen und Kinder, ob sie im Stehen, Sitzen oder Liegen beten (d.h. wenn sie eine Entschuldigung haben), ob sie ein Pflichtgebet beten oder ein nafil (freiwilliges) Gebet, ob das Gebet eines ist, in dem der Quran leise rezitiert wird oder laut. Es gibt unter unseren Gefährten diesbezüglich keine unterschiedlichen Ansichten.

    Zweitens:

    Es ist Frauen nicht erlaubt, ihre Stimmen zu erheben, wenn Männer gegenwärtig sind, die nicht ihre Maharim sind. Demnach verbot der Prophet (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) den Frauen, während des Gebets „Subhan-Allah“ zu sagen, wenn sie den Imam auf etwas hinweisen wollen; stattdessen sollen sie ihn durch Klatschen warnen.

    Es wurde von Sahl Ibn Sad as-Saidi berichtet, dass der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) zu Bani Amr Ibn Awf ging, um sie miteinander zu versöhnen. (In der Hauptzeit,) als die Zeit für das Gebet kam, und der Muadhin zu Abu Bakr kam und sagte: „Wirst du die Leute im Gebet leiten und soll ich die Iqama ansagen?“ Er sagte: „Ja.“ Also begann Abu Bakr damit, das Gebet zu leiten. Dann kam der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm), als die Leute immer noch beteten, und er ging zwischen den Reihen vorbei, bis er in der ersten Reihe stand. Die Leute klatschten, aber Abu Bakr pflegte nicht zur Seite zu blicken, wenn er betete. Als das Klatschen der Leute anhielt, drehte er sich um und sah den Gesandten Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm). Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) gestierte ihm, dass er dort stehen bleiben sollte, wo er war, also hob Abu Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein) seine Hände und dankte Allah für das, was der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) ihm anwies, zu tun. Dann trat Abu Bakr zurück, bis er auf der gleichen Höhe der Reihe war und der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) kam vor und leitete den Rest des Gebets. Als er fertig war, sagte er: „O Abu Bakr, was hielt dich davon ab, stehen zu bleiben, als ich dir befahl, es zu tun?“ Abu Bakr sagte: „Es ist für den Sohn von Quhafa [auf sich selbst verweisend] nicht angemessen, den Gesandten Allahs im Gebet zu leiten.“ Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen Allahs seien auf ihm) sagte: „Warum habt ihr so viel geklatscht? Wenn jemandem etwas während seines Gebets passiert, lasst ihn Subhan Allah sagen, denn wenn er Subhan Allah sagt, werden die Leute es bemerken. Das Klatschen ist nur für Frauen.“ (Berichtet von al-Bukhari, 625; Muslim, 421)

    Ibn Hajar sagte:

    Er ließ Frauen nicht „Subhan Allah“ sagen, weil ihnen befohlen wurde, ihre Stimmen unter allen Umständen im Gebet zu senken, wegen der Befürchtung, dass ihre Stimmen Fitnah (Versuchung) verursachen könnten. Er verbot Männern zu klatschen, weil dies etwas für Frauen ist.

    Fath al-Bari, 3/77

    Dieses Verbot gilt dann, wenn nicht-mahram Männer anwesend sind. Aber wenn sie mit einer Gruppe von Frauen oder mit Männern, die ihre Mahrams sind, zusammen ist, so ist nichts Falsches daran, wenn sie laut rezitiert und „amîn“ sagt.

    Ibn Qudama (möge Allah barmherzig mit ihm sein) sagte in al-Mughni (3/38):

    Eine Frau darf in Gebeten, bei denen der Quran laut rezitiert wird, laut rezitieren, aber wenn Männer anwesend sind, sollte sie nicht laut rezitieren, außer sie sind ihre Mahrams, denn in diesem Fall darf sie es tun.

    An-Nawawi sagte in al-Majmu (3/390):

    In Bezug auf Frauen sagten die meisten unserer Gefährten, dass wenn sie alleine betet, oder im Beisein anderer Frauen oder Männer, die ihre Mahrams sind, dann darf sie laut rezitieren, ob sie andere Frauen im Gebet leitet oder alleine betet. Aber wenn sie im Beisein von nicht-mahram Männern betet, soll sie leise rezitieren... Dies ist unsere Meinung... Al-Qadi Abu al-Tayyib sagte: Das Urteil über das Sagen von „Allahu Akbar“ in Gebeten, bei denen der Quran laut rezitiert wird und in Gebeten, bei denen er leise rezitiert wird, ist das gleiche wie das Urteil über das Rezitieren des Qurans.

    Das Urteil über das Sagen von amin in Gebeten, bei denen der Quran laut rezitiert wird und in Gebeten, bei denen er leise rezitiert wird, ist das gleiche wie das Urteil über das Rezitieren des Qurans.

    Ibn Qudama (möge Allah barmherzig mit ihm sein) sagte in al-Mughni (2/162):

    Es ist Sunna für den Imam und die Mitglieder der Gemeinde, es (amin) laut zu sagen, wenn der Quran laut rezitiert wird, und es leise zu sagen in Gebeten, bei denen der Quran leise rezitiert wird.

    An-Nawawi sagte in al-Majmu, 3/371:

    Wenn das Gebet ein solches ist, bei dem der Quran leise rezitiert wird, dann sollen der Imam und die Anderen, der Art und Weise der Rezitation folgend, „amin“ leise sagen. Wenn es ein Gebet ist, bei dem der Quran laut rezitiert wird, ist es mustahabb für die Mitglieder der Gemeinde, amin laut zu sagen. Es gibt keine unterschiedlichen Ansichten in diesem Punkt.

    Zusammenfassend:

    Es ist einer Frau erlaubt, im Gebet laut den Quran zu rezitieren und Amin zu sagen, außer wenn sie im Beisein eines nicht-mahram Mannes betet, in diesem Fall muss sie es leise sagen.

    Und Allah weiß es am besten.

    Quelle: Islam-QA.com (Frage Nr. 9063)






    Hier wurde eine ähnliche Frage gestellt, und der Shaikh hat nicht von vornherein verneint, dass eine Frau mit ihrem Mann beten kann.

    Danke für die ausführliche und schnelle Antwort.

    Also ist es meinem Ehemann und mir erlaubt, zu Hause gemeinsam zu beten inshAllah?

  4. #4
    Moderator Avatar von Salman al-Farsi
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    Ja ist es, nur muss er vorbeten und nicht die Frau.

    Soweit ich weiß jedoch nicht direkt Fuß an Fuß usw. sondern die Frau steht dann rechts hinter dem Mann.

    InshaAllah bringt ein Bruder das ausführlicher.

    عجم أصبهان قريش العجم

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  5. #5
    Erweitertes Mitglied Avatar von Al-Hubb
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    Ich übersetze einen Auszug aus http://islam-qa.com/en/ref/13757:

    ----------------------------------------------------------------
    Es ist dem Ehemann gestattet, seine Frau im Gebet zu führen. Dabei sollte die Frau hinter ihrem Mann stehen, da es ihr nicht erlaubt ist, neben ihm zu beten.
    Denn als der Prophet Anas und das Weisenkind im Gebet führte, lies er Umm Sulaym, die Mutter von Anas, hinter ihnen beten.
    [...]
    Ibn Rushd al-Hafeed sagte: Es gibt keine Uneinigkeit bezüglich der Tatsache, dass eine einzelne Frau hinter dem Imam beten darf und dass, wenn ein weiterer Mann anwesend ist, dieser Mann neben dem Imam, und die Frau hinter ihm stehen soll.
    Siehe Ahkaam al-Imaamah wa'l-I'timaam von al-Muneef, S.319-320
    ----------------------------------------------------------------

    Möge Allâh s.w.t. mir etwaige Fehler in der Übersetzung verzeihen.

    Abbas
    Geändert von Al-Hubb (29.08.2010 um 19:21 Uhr)

  6. #6
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    Vielen Dank für die Erklärungen und Auszüge. Das hat mir sehr weitergeholfen alhamdolillah.

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