Ich hätte eine Bitte und zwar könnt ihr die ersten Drei Post Löschen? Da ich einiges Korrigiert und Erweitert habe. Barakallahufeek Geschwister.
Nun kommen wir zur Einleitung:
Einleitung:
Der arabische Begriff für Propheten ist „an-Nabiy“, dessen Plural „al-Anbiya“ ist und aus „an-Naba/an-Nubu“ entsprießt; ersteres bedeutet so viel wie Kunde und letzteres einen hohen Rang. Und der Begriff für Gesandter ist „al-Rasul“, dessen Plural „al-Rusul“ ist, und aus der Wortwurzel „Arsala“ abgeleitet wird, was so viel bedeutet, wie, dass jemand entsandt wurde.
Der Iman an seine Gesandten und Propheten, beinhaltet an alle seine Botschafter zu glauben, die Allah, gepriesen sei Er, auserwählte, um den Menschen aus der Finsternis zum Licht der Rechtleitung zu führen. Mit den Iman an die Gesandten und Propheten sind noch weitere Angelegenheiten verbunden, wie an jene Gesetzgebungen und Schriften, die den einzelnen Botschaftern offenbart worden sind. Ferner sind dies nicht die einzigen Bestandteile welche den Iman daran ausmachen, eher umfasst es: die Zeichen des Prophetentum, Mu’jiza[1], Arten der Offenbarung (al-Wahiy), Unfehlbarkeit, Eigenschaften der Propheten und daran das Allah, gepriesen sei Er, jedem Volk einen Botschafter entsandte, der da predigte: „La Ilaha Il Allah.“
Zwischen einen Propheten und Gesandten besteht in dem Sinn kein Unterschied, dass beide Ansprechpartner Allahs sind und den Menschen den Tawhid und die Lossagung der Götzen predigten. Der elementarische Unterschied liegt jedoch darin, dass ein Rasul (Gesandter) jemand ist, dem Allah, gepriesen sei Er, Offenbarungen sendet, Ihm eine Schrift offenbart und damit eine neue Gesetzgebung (Scharia) bekommt, wobei auch ihm befohlen wurde diese zu Verkünden. Ein Nabi (Prophet) ist hingegen jener, dem die Bekanntgabe der (offenbarten) Gesetzgebung eines anderen befohlen wurde.
Alle Propheten und Gesandte wurden mittels ihrer Botschaft hart Geprüft, so wurden sie von ihrem Volk Verstoßen und viel Leid wurde ihnen zugefügt, jedoch war dies ein Bestandteil ihrer von Allah Aufgetragenen Prüfung. Allah, gepriesen sei Er, sagt:
"Oder meint ihr etwa, ihr wurdet ins Paradies eingehen, ohne (dass etwas) Ähnliches über euch gekommen sei wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Unheil erfasste sie, und sie sind erschüttert worden, bis der Gesandte und die Mu’minun mit ihm sagten: Wann kommt die Hilfe Allahs? Doch wahrlich, Allahs Hilfe ist nahe." (Sure al-Baqara, Vers.214)
Nur die Leugnung eines Propheten, der eindeutig im Koran angeführt wird, führt unweigerlich zum Unglauben (Kufr), weil durch eine derartige Leugnung einer Offenbarung Allahs, wird die Offenbarung abgelehnt. Denn die Leugnung irgendeines Buchstaben aus dem Koran ist, als ob man den gesamten Koran leugnen würde. Allah, gepriesen sei Er, sagt:
"Wahrlich, diejenigen, die nicht an Allah und Seine Gesandten glauben und eine Trennung zwischen Allah und Seinen Gesandten machen und sagen "Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen" und einen Zwischenweg einschlagen möchten, diese sind die Ungläubigen im wahren Sinne, und bereitet haben wir den Ungläubigen eine schmähliche Strafe. Diejenigen aber, die an Allah und an Seine Gesandten glauben und zwischen ihnen keinen Unterschied machen, sind es, denen Er ihren Lohn geben wird..." (Sure an-Nisa, Vers.150-152)
"Wahrlich, Wir gaben Moses das Buch und ließen ihm die Gesandten nachfolgen; und Wir gaben Jesus, dem Sohn Marias, die klaren Beweise und unterstützten ihn durch heilige Eingebung. Doch sooft euch ein Gesandter etwas brachte, was euch nicht behagte, wahret ihr hochmütig und erklärtet einige für Lügner und erschluget andere!" (Sure al-Baqara, Vers.87)
"Wahrlich, Jesus ist vor Allah gleich Adam; Er erschuf ihn aus Erde, als dann sprach Er zu ihm: "Sei!" und da war er." (Sure al-Imran, Vers.59)
"Wahrlich, Wir haben dir offenbart, wie Wir Noah und den Propheten nach ihm offenbart haben. Und Wir offenbarten Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, den Stämmen (Israels), Jesus, Hiob, Jonas, Aaron und Salomo; und Wir haben David einen Zabur gegeben." (Sure an-Nisa, Vers.163)
"Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob; jeden leiteten Wir recht, wie Wir vordem Noah rechtgeleitet hatten und von seinen Nachkommen David, Salomo, Hiob, Joseph, Moses und Aaron. So belohnen Wir diejenigen, die Gutes tun." (Sure an-An’am, Vers.84)
"Und erwähne in diesem Buch Idris. Er war ein Wahrhaftiger, ein Prophet." (Sure Maryam, Vers.56)
"Und Ismael und Idris und Dhu-l-Kifl; sie alle zählten zu den Standhaften." (Sure Ambiya,Vers.85)
Die Botschaft (ar-Risala) ist eine Gesandtschaft des Dieners von Allah an die Menschen, damit ihnen das erläutert wird, was sie zur Aufklärung ihrer Anliegen im Diesseits und Jenseits beanspruchen. Die Weisheit fordert die Sendung von Gesandten, da sich darin die Rechtleitung und das Interesse, der Menschen liegen. Außerdem wurden die Gesandten tatsächlich entsandt. So hat Allah vonden Menschen Gesandten andie Menschen beruft, die den Gefährten von Glauben und Folgsamkeit die Frohbotschaft des Paradieses und des großen Lohnes verkünden und die Anhänger von Unglaube und Ungehorsamkeit vor dem Flammen und der Strafe warnen. Die Gesandten zeigen den Menschen auch, was sie an Bestimmungen des Diesseits und des Jenseits brauchen, da dies zu jenen Angelegenheiten gehört, zu denen der Intellekt keinen Zugang hat, weil er den Menschen mit all seinen Zuständen nicht erfassen kann. Imam Sa’d al-Din Ibn Umar Masud al-Taftazani al-Hanafi – Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein – betonte betreffs dieser Angelegenheit folgendes: „Allah, gepriesen sei Er, hat die Propheten entsandt, damit sie den Menschen die weltlichen und religiösen Angelegenheiten, an denen die Menschen Bedarf haben, offenbaren (Adjiklama).“[2]
Allah unterstützte die Propheten und Gesandten mit Wundern, welche den alltäglichen Regeln (Naturgesetzen) zuwiderliefen. Denn das Wunder stellt ein Besonderheit dar, das den gewohnten Regeln zuwiderläuft und durch jenen vollstreckt wird, der das Prophetentum für sich beanstandet, wobei er die Negierenden damit auffordert und sie nicht im Stande sind, Gleiches auszuführen. Ohne den Beitrag eines Wunders, wäre es nämlich nicht zwingend, dem Wort des Propheten zu folgen, auch würde sich der wahrhaftige in der Vorgabe des Prophetentums vom Betrüger nicht unterscheiden. Durch das Geschehen des Wunders stellt sich bei denen, die von diesem Wunder überzeugt wurden, die definitive Sicherheit über die Wahrhaftigkeit des Propheten ein und dass dieses Wunder nicht von einem Menschen hervorgebracht werden kann.
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[1] Der Begriff al-Mu’jiza bezieht sich auf all jenes was eine Aufhebung der natürlichen Erscheinungen (Gesetzte) der Natur verursacht. Dies ist die Bedeutung des Begriff in der geläufigen Sprache, sowie in der Sprache der ersten Gelehrten, wie Ahmad Ibn Hanbal und anderen [Ahmad Ibn Taymiyah: Majmu'at al-Rasa'il wal Masa'il, 5:2)
[2] Sharh al-Aqida al-Nasafiyyah, S.294



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