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Thema: Die Fuqahāʾ unter den Saḥābah

  1. #1
    Abu Saeed Al-Afghaani
    Nicht registriert

    Die Fuqahāʾ unter den Saḥābah




    Die Wahrheit und der Trug

    Jemand fragte ʿAbdullāh ibn ʿAbbās – mge Allāh mit ihm zufrieden sein -: „Was sagst du ber Ghināʾ (Gesang o. Musik)? Ist es Ḥalāl oder Ḥarām?“
    Ibn ʿAbbās sagte: „Ich nenne nichts Ḥarām, auer, was im Buch Allāhs als Ḥarām erwhnt wurde.“
    Der Mann fragte: „Ist es Ḥalāl?“
    Ibn ʿAbbās sagte: „Und ich nenne nichts Ḥalāl, auer, was im Buch Allāhs als Ḥalāl erwhnt wurde.“
    Ibn ʿAbbās schaute den Mann an und sah in seinem Gesicht die Zeichen der Verwirrung. Er sagte ihm dann: „Siehst du die Wahrheit und den Trug, wenn sie am Tag der Auferstehung kommen? Wo wird dann Ghināʾ sein?“
    Der Mann sagte: „Es wird im Trug sein.“
    Hier sagte Ibn ʿAbbās: „Geh, denn du hast dir selbst geantwortet.“


    Die Frau und der Faqīh


    Eine Frau hrte, dass ʿAbdullāh ibn Masʿūd – mge Allāh mit ihm zufrieden sein – die Frauen verfluchte, die die Schpfung nderten; (Diejenige,) Die ihre Zhne, wegen Schnheit, trennte und wer ihre Augenbrauen zupfte. Sie ging zu ihm und fragte ihn darber. Er sagte: „Und was ist mit mir, dass ich nicht jenen verfluche den der Propheten, Allāhs Segen und Heil auf ihn, verfluchte und es steht im Buch Allāhs.“
    Die Frau sagte berrascht: „Ich las den ganzen edlen Qurʾān, jedoch fand ich nichts, was auf die Verfluchung jener, die eine Tat wie diesen Dingen macht, hinweist.“
    Hier zeigt sich Weisheit des Faqīh, der seine Religion sehr gut kennt. Er sagte der Frau: „Hast du nicht die Worte Allāhs – erhaben ist Er – gehrt: „Was nun der Gesandte euch gibt, das nehmt; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und frchtet Allāh. Gewi, Allāh ist streng im Bestrafen.“ [59:7]
    Die Frau antwortete: „Doch!“ Er sagte dann: „So hat der Qurʾān auch das verboten.“


    Das Urteil der Lossagung



    Eine Frau heiratete und nach sechs Monaten gebar sie ein Kind. Jedoch ist es bekannt, dass die Frau meistens nicht vor neun oder sieben Monaten der Schwangerschaft gebrt. Da dachten die Menschen, dass sie nicht aufrichtig gegenber ihrem Mann war und, dass sie von jemand anderem als ihren Mann schon davor Schwanger wurde.
    Sie nahmen sie zum Khalīfah, damit er sie bestraft. Zu jener Zeit war der Khalīfah ʿUthmān ibn ʿAffān – mge Allāh mit ihm zufrieden sein -. Als sie zu ihm gingen, fanden sie den Imam ʿAlī bei ihm anwesend. Er sagte ihnen: „Es steht euch nicht zu sie deshalb zu bestrafen.“ Sie wunderten sich und fragten: „Und wie kann das sein?“ Er sagte ihnen: „Allāh – erhaben ist Er – sagte: „Die (Zeit der) Schwangerschaft mit ihm bis zu seiner Entwhnung (betrgt) dreiig Monate.“ [46:15] (d.h. dass die Schwangerschaft und die Stillzeit 30 Monate andauert) Und er – erhaben ist Er – sagte: „Und die Mtter stillen ihre Kinder zwei volle Jahre.“ [2:233] (d.h. dass die Zeitspanne der Stillzeit zwei Jahre andauert) Also besteht die Stillzeit aus 24 Monaten und (deshalb) es ist mglich, dass die Schwangerschaft nur sechs Monate dauert.
    Gendert von Abu Saeed Al-Afghaani (21.06.2010 um 19:10 Uhr)

  2. #2
    Abu Saeed Al-Afghaani
    Nicht registriert
    Gendert von Abu Saeed Al-Afghaani (21.06.2010 um 19:21 Uhr)

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