

Der Koran ist die Rede Allahs
Die Texte legen dar, dass der Koran die Rede Allahs und nicht die Rede eines Menschen oder Engels ist. Aus den nachfolgenden Versen darf keinesfalls abgeleitet werden das der Koran von einem Gesandten oder Boten verfasst worden ist:
"Gewiss, er ist zweifelsohne das Wort eines edlen Gesandten." (Sure al-Haqqa, Vers.40)
"Gewiss, er ist zweifelsohne das Wort eines edlen Gesandten." (Sure at-Takwir, Vers,19)
Dies ist, weil Allah, gepriesen sei Er, diese Wörter an zwei verschiedenen Stellen im Koran anführt. Im ersteren ist der Gesandte Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) und im anderen der Erzengel Gabriel (Friede sei auf ihm) gemeint. Allah, gepriesen sei Er, sagt:
"Doch Ich schwöre bei dem, was ihr seht und bei dem, was ihr nicht seht, gewiss, er ist zweifelsohne das Wort eines edlen Gesandten. Und es ist nicht das Werk eines Dichters; wenig ist das, was ihr glaubt, noch ist es die Rede eines Wahrsagers; wenig ist das, was ihr bedenkt. Es ist eine Offenbarung vom Herrn der Welten." (Sure al-Haqqa, Vers.38-43) 
Der Begriff Gesandte bezieht sich hier auf Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) und nicht auf den Erzengel Gabriel (Friede sei auf ihm). Al-Hafidh al-Imam Abu Fida Ismail Ibn Kathir ash-Schafi’i (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) Erläuterte die angeführten Verse, wie folgt: „Allah, gepriesen sei Er, schwört bei Seiner Schöpfung, in der einige Seiner Zeichen in Seiner Schöpfung erfasst werden können. Dies belegt auch die Vollkommenheit in Seinen Namen und Attributen. Dann Schwört Er, gepriesen sei Er, auf die unwahrnehmbaren Dinge, die wir nicht wahrnehmen können. Das ist ein Eid schwörend, dass der Koran Seine Rede, Inspiration und Offenbarung zu Seinem Diener und Gesandten ist, dem Er auserwählte seine Botschaft zu überbringen und der Gesandte führte dieses Vertrauen getreu aus. So sagt Allah:
"Doch Ich schwöre bei dem, was ihr seht und bei dem, was ihr nicht seht, gewiss, er ist zweifelsohne das Wort eines edlen Gesandten."
Womit Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) gemeint ist. Allah, gepriesen sei Er, gab diese Darstellung Ihn (Muhammad), eine Darstellung die die Bedeutung des überbringen trägt, denn die Aufgabe eines Gesandten besteht darin jenes vom Absender zu überringen.“[1] Der andere Vers:
"Gewiss, er ist zweifelsohne das Wort eines edlen Gesandten. Der mit Macht begabt ist bei dem Herrn des Throns und in Ansehen steht, dem gehorcht wird und der getreu ist." (Sure at-Takwir, Vers,19-21) 
Der Gesandte in diesem Zusammenhang ist der Erzengel Gabriel (Friede sei auf ihm). Imam Abdurrahman Ibn Kamaluddin Jalaluddin as-Suyuti (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) Erläuterte dies, wie folgt: „Dieser Gesandte ist Gabriel (Friede sei auf ihm) – ihm wurde das Wort angefügt, weil er damit heruntersteigt.“[2]Und al-Hafidh al-Imam Abu Fida Ismail Ibn Kathir (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) sagte: „Allahs Aussage:
"Gewiss, er ist zweifelsohne das Wort eines edlen Gesandten"
, bedeutet das tatsächlich dieser Koran von einem edlen Gesandten befördert wird, der sich auf einen ehrenhaften Engel bezieht, welcher einen guten Charakter und ein leuchtendes Erscheinungsbild hat; dies ist Gabriel. Abdullah Ibn Abbas, ash-Sha’bi, Maymun bin Mihran, al-Hasan al-Basri, Qatadah Ibn al-Numan, ar-Rabi Ibn Anas, Ad-Dahhak und andere meinten dies.“[3]Nun wenn die diese beiden Verse bedeuteten würden, das der Gesandte der Urheber der Schrift oder von ein Teil dessen wäre, so würde der eine Vers den anderen wiedersprechen, denn wenn einer dieser Gesandten den Koran erdichtet hätte, hätte der andere es nicht getan haben.
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[1] Tafsir al-Quran al-Adhim
[2] Tafsir al-Dschalalain
[3] Tafsir al-Quran al-Adhim
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