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Thema: Frage: Ist es im Forum möglich gegen eine herrschende Forumsmeinung zu antworten ?

  1. #31
    Abū al-Qaa-Qaa
    Nicht registriert

    Das Prinzip des Atoms - Aqidah der Khawarij, Mu'tazila und Murjia!

  2. #32
    Erweitertes Mitglied
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    Ich hab mich mal gefragt: Was ist mit der Person die das Gebet verlassen hat. Mushrik oder Muslim? Die Gelehrten der Hanafi, Shafi`i und Maliki Madhhab sind dann Mushrik oder Muslim?


  3. #33
    Abū al-Qaa-Qaa
    Nicht registriert



    In dieser Frage gibt es eine bekannte Meinungsverschiedenheit unter den Gelehrten der vier Rechtsschulen. Manche von ihnen erklärten den Unterlasser des Gebetes als Ungläubigen. So Abdullāh bin Shaqīq den Konsens der Prophetengefährten, Allāhs Wohlgefallen auf ihnen, überliefert. Andere Gelehrte wiederrum erklärten ihn nicht zum Ungläubigen. Und die erste Ansicht ist die stärkere Ansicht, wie es Shaikh Abdullāh as-Sa'd und Shaikh 'Abdil'azīz at-Tarīfī und andere erwähnten. Wer nun den Unterlasser des Gebetes für ungläubig sieht, dann muss er ihn als Ungläubigen erklären.

    Hier geht es darum, was mit dem ist, der den Unterlasser des Gebetes nicht für ungläubig erklärt. Dieser wird nicht für ungläubig erklärt, wie es Shaikh 'Abdullāh bin as-Sa'd in seinem Sharḥ zu den zehn vernichtenden Faktoren erklärt. Und in dieser Sache sagten die Gelehrten, dass der dritte vernichtende Faktor, den Shaikh al-Islām erwähnte, sich auf eine bestimmte Personengruppe bezog und nicht jeden Ungläubigen/Götzendiener meint. Hierzu wird es -so Allāh will- eine ausführliche Besprechung dieser Thematik geben. Denn die Ghulāh missbrauchen diese Regel für ihre Takfīrsucht, wie es die Schwester Janaza Termine schon umschrieben hatte. Und das meine ich mit "Prinzip des Atoms", denn die Ghulāh sehen die Einteilung genauso wie ihre Vorväter von den Khawārij als unmöglich. So ist bei ihnen jeder Mushrik/Kāfir auf der selben Stufe einzuordnen. Und damit sie sich vom Strick der Widersprüchlichkeit retten, haben sie kurzer Hand ein lachhaftes Prinzip entwickelt. Dieses lautet: "Es gibt einen Unterschied zwischen Fundament und Fundamente."


    Wer meint ein Muslim kann einen anderen als Muslim betrachten, wobei derjenige sagt Isa ist der Sohn Allahs, der ist schon irgendwie majnun.
    Man erkennt, dass man meine Worte nicht verstanden hat. Ich sagte: "Wir kehren zu dem zurück, was du in deiner "außergewöhnlichen, stichhaltigen" Widerlegung gesagt hast. Du sagtest: "Wie können wir einen Menschen Muslim nennen, während er behauptet, dass der Mesiahs Jesus, der Sohn der Maria, der Sohn Allāhs ist?" Und deine Frage deutet darauf hin, dass du ein Dummer und ein Ketzer bist. Vielmehr täuschst du den Menschen etwas vor. So sage ich, und bei Allāh ist der Erfolg: Dieser Götzendiener ist ein Ungläubiger, daran ist nicht zu zweifeln. Und wer am Unglauben solcher zweifelt, der ist ein Ungläubiger per Konsens der Muslime. Denn er hat den klaren, unumstößlichen Beweis zurückgewiesen. Und du hast vergessen, dass es sich bei der Regel, worauf du deine Ideologie aufbaust -Wer nicht die Götzendiener zu Ungläubige erklärt oder an ihrem Unglauben zweifelt oder ihren Madh-hab für richtig erklärt...-, um die Zurückweisung der islamischen Texte handelt, die stichhaltig in der Beweisführung, klar in der Bedeutung und frei von der Mehrdeutigkeit sind. Jedoch habe ich zwischen dem offenkundigen/klaren Götzendiener und dem Götzendiener, der das Gewand des Tauḥīd übergezogen hat und infolgedessen die Menschen seinen Götzendienst nicht erkennen, unterschieden."


    Und Shaikh Abdulaziz at-Tarīfī, möge Allāh ihn bewahren, sagte in seinem Kommentar zu den vernichtenden Faktoren: "Und wen Allāh als Ungläubigen verurteilt hat von den Buchbesitzern, Götzendienern, Atheisten und anderen, so muss man von ihrem Unglauben überzeugt sein. Und dies gehört zu den Folgebedingungen des Tauḥīd." [S. 22]

    Hier zeigt sich, dass es sich heirbei lediglich um die Zurückweisung der Urteile/Worte Allāhs, des Erhabenen handelt. Und wer diese zurückweist, der ist unmissverständlich ein Ungläubiger.

    Sulaimān bin Abdillāh bin Muhammad bin Adbilwahāb sagte: "Wer an ihrem Unglauben zweifelt oder über ihren Unglauben unwissend ist, dem werden die Beweise aus dem Buch Allāhs und der Sunnah Seines Gesandten, Allahs Segen und Heil auf ihm, über ihren Unglauben gezeigt. Und wer nach dem darin Zweifel hegt oder unentschlossen ist, so besagt der Konsens der Gelehrten, dass wer am Unglauben der Ungläubigen zweifel, selber ein Ungläubiger ist." [Risālat Authaq Urā al-Imān]

    Dadurch zeigt sich unmissverständlich, dass es sich bei dieser Regel um die Zurückweisung der islamischen Texte mit den von mir beschriebenen Eigenschaften handelt. Und aus diesem Sichtwinkel kann vor dem Zeigen der Beweise (iqāmatul hujjah) sicherlich einer auf Grund von Ta'wīl und anderen Gründen entschuldigt sein. Und deswegen sagte er, dass wer an ihren Unglauben zweifelt oder über ihren Unglauben zweifelt, die Beweise aus dem Buch und der Sunnah vorgezeigt werden müssen.

    Ich habe diese Worte auch einigen Studenten gezeigt. Sie sagten unmissverständlich: "Dies kann nur ein dummkopf geschrieben haben."

    Und als ich sagte:
    Das ist falsch. Ich sagte: "Und ebenfalls habe ich an mehreren Stellen bestätigt, dass in manchen Situationen und Zuständen das Vernachlässigen einiger Angelegenheiten im Widerspruch zum Fundament des Din stehen könnte. Und hierfür habe ich ebenfalls ein Beispiel gegeben. Hättest du nur den Artikel mit Verständnis und Nachsinnen gelesen. Und die Zuschreibung der Verrücktheit kehrt auf dich zurück. Nicht schlimm, das übersehen wir."
    In manchen Situationen ist es unumgänglich und unmöglich sich vom Takfīr einiger Personen zu enthalten, denn sonst würde dies im Widerspruch zum Fundament der Religion stehen. Und ein Beispiel dazu haben ich auch gegeben. (Siehe: Die Befolgung des Gesandten Allāhs)

    Um speziell auf Pierre Vogel einzugehen, bedarf dies einer abgesonderten Studie, wie es unser Bruder Abu az-Zubair in seinem Schriftstück "Zerstörung der Götzen & Aufruch zur Gerechtigkeit" gemacht hat. Selbst dann werde ich euch nicht zustimmen können, wie ihr bald sehen könnt.

    Außerdem habe ich niemals mit Pierre Vogel persönlich darüber gesprochen. Und wer dies behauptet, der lügt ohne rot zu werden. Ihr habt es euch einfach gemacht. Man muss nicht die Hujjah bringen, um Takfīr zu machen. Und darin liegt ihr falsch. Und in shā Allāh werde ich euch eure hässliche Widersprüchlichkeit zeigen.
    Geändert von Abū al-Qaa-Qaa (01.04.2010 um 12:17 Uhr)

  4. #34
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    Und Shaikh Abdulaziz at-Tarīfī, möge Allāh ihn bewahren, sagte in seinem Kommentar zu den vernichtenden Faktoren: "Und wen Allāh als Ungläubigen verurteilt hat von den Buchbesitzern, Götzendienern, Atheisten und anderen, so muss man von ihrem Unglauben überzeugt sein. Und dies gehört zu den Folgebedingungen des Tauīd." [S. 22]


    Hier zeigt sich, dass es sich hierbei lediglich um die Zurückweisung der Urteile/Worte Allāhs, des Erhabenen handelt.
    Und wer diese zurückweist, der ist unmissverständlich ein Ungläubiger.

    Das heißt die Quraish, Juden und Christen waren vor dem Gesandten (saas) keine Kuffar,
    denn das konnte man erst durch die Hujja im Quran erfahren,
    wobei ein jeder auf der Millatul ibrahim (as) schon Takfir auf sie alle machten, bevor der Quran herabgesandt wurde,
    denn sonst wäre man nicht auf dieser Milla. Du weißt doch dass ibrahim (as) weder christ noch Jude war oder ?

    Das wird immer schlimmer mit dir. Mein rat an dich gilt noch immer. Geh und studiere alles in Ruhe von allen seiten durch,
    anstatt dass du Dir so auf die schnell mit Gelehrten Aussagen etwas zusammen strickst.
    Leider steht Dir dein eigener Berg des Kibr und schaikh gehabes selbst im weg.
    Geändert von la illaha ila allah (01.04.2010 um 12:47 Uhr)

  5. #35
    Eingeschränkter Benutzer
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    der bruder la illaha ila Allah hat vollkommen recht , der Hanif weiß schon von der fitrah her wer sein bruder im Din ist und wer nicht und die lossagung und hass gegen die Muschrikin, dass weiss man schon vor der hujja genau so wie es Zaid ibnu Amr ibni Nufail wußte.

    Asma‘ bintu AbiBakr R-anhum sagte: Ich sah Zaid ibnu Amr ibni Nufail, seinen Rücken an die Ka’ba anlehnend, als er sagte: „Oh ihr Leute von Quraisch. Wallahi, niemand von euch ist auf dem Din von Ibrāhīm außer mir“

    [Sahih al-Bukhari 3828]

    Jemand der nicht weiß das derjenige der einen götzen anbetet niemals ein muslim sein kann, der hat von la illaha ila Allah nichts verstanden.

  6. #36
    Abū al-Qaa-Qaa
    Nicht registriert

    Bevor ich mit euch, ehrenwerte Damen, weiterspreche, muss ich noch folgende Bedingungen aufstellen:

    • Ich nehme sehr oft die Zerstückelung der Beiträge war. Bitte versteht die Texte in ihren Kontexten. Denn man urteilt nach dem, was der Autor der Beiträge damit beabsichtigt hat und nicht danach, was ihr darunter versteht.
    • Ich bitte euch darum, dass ihr die bodenlosen Behauptungen und Beschuldigungen, wie ihr sie von eurem Obermufti adoptiert habt, zu unterlassen.
    • Ich bitte euch darum in dem Sinne die Beiträge zu kommentieren und ggf. zu widerlegen, sodass man sie aus dem richtigen Gesichtspunkt widerlegt/kommentiert.
    • Bitte keine Philosophien aufstellen. Ich habe von eurem Konkurenten Abu Musa lesen dürfen, dass die Lieblingsworte von Abu Hamzah folgende sind: "Das ist doch nur logisch."
    • Unsere Lieblingsworte sind: "Das Wissen ist Allāh sagte und sein Gesandter sagte." Logik ist nur dann vertetbar, wenn es mit dem Qurān und der Sunnah im Einklang ist.
    • Pierre Vogel gehört nicht zu unserem Thema. Bitte raushalten!

  7. #37
    Khadim Ar-Rasul
    Nicht registriert


    Ich wusste nicht wo ich diese Widerlegung posten soll und wollte den Ursprungsthread lassen wie er sein sollte, so poste ich die Widerlegung aus einem arabischen Forum bzgl. Abu Maryam und seinen Anhängern hier:

    فصول من الشهاب الحارق في الرد علي ابي مريم بن طلاع المخلف الخارجي المارق

  8. #38
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    Shāfi'ī Maḏhab
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    Wäre es ggf. möglich die Zurückweisung von Abu Maryam und co. auf Deutsche zusammenzufassen bzw. die wichtigsten Inhalte aus den Link in Stichpunkte zu erstellen? Da nicht alle Arabisch können und bestimmt auch daran Teilnehmen möchten.



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