+ Antworten
Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Das Fundament der Religion - Widerlegung der Übertreiber!

  1. #1
    Abū al-Qaa-Qaa
    Nicht registriert

    Das Fundament der Religion - Widerlegung der Übertreiber!



    Schon seit Anbeginn dieser Versuchung versuchen sich die Übertreiber im Takfīr als Träger der Flagge des Tauḥīd auszugeben und beruften sich hierbei als Bekämpfer des Tāghūt und seiner Anhänger. Sie verschriftlichten ihre Ansichten in den verschiedensten Schriften und offenbarten ihre Ansichten bezüglich des Fundamentes dieser gesegneten Religion.

    Die Übertreiber im Takfīr, wie Abu Hamzah al-Afghānī, Abū Muḥammad al-Bosnī und ihre Marionetten von Ignoranten, haben für die Rechtfertigung ihrer Methodik einen ganz Weg eingeschlagen, der der Methodik der restlichen Sektierer und Neuerungsträger ähnelt. Allerdings ist ihr Übel und ihre Methodik um Lichtjahre gefährlicher als die der anderen. Ihre Methodik ist der Meilenstein dafür gewesen, weswegen viele Muslime in den Augen dieser Übertreiber ihre Angehörigkeit und Verbundenheit zum Islām verloren haben. Ihre Methodik ist der Grund dafür geworden, weswegen sie versuchen die meisten Praktiken des Islām zu negieren. Und zur Bergspitze dieser Praktiken gehört die Anstrengung auf dem Wege Allāhs. Ihre Methodik ist es gewesen, durch die unzählige Rechtschaffene und Großgelehrte ihrer Ansicht zufolge ungläubig geworden sind. Jede Existenz hinterlässt Spuren, auch sie. Zu ihren Spuren und Merkmalen gehört folgendes:

    • Ihre unerhörte und schrille Unwissenheit in der arabischen Sprache.
    Und wie der Bruder Abū Shu'aib (عضو في منتدى مجلس ألوكة) in seiner Schrift sagte: "So wirst du keinen von ihnen vorfinden, außer dass er nicht in der Lage ist ein nützliches Satzgefüge zu konstellieren, welches frei von grammatikalischen, förmlichen und rhetorischen Fehlern ist."

    Bei Allāh, ich selber habe einige der Schriften von Abu Hamza in arabischer Sprache gelesen, wonach mir wahrlich schlecht geworden ist. Dies ist lediglich ein Gesichtspunkt, der an ihren Schriften zu bemängeln ist. Ebenso betrifft diese Kritik Abū Muḥammad as-Sujuki. Es ist nämlich eine ruhige Kritik. Es besteht kein Zweifel darin, dass diese Leute völlig unwissend über die Intention der Schreiber von den Gelehrten der ad-Da'wā an-Najdiah sind. Ebenso betrifft diese Kritik den sogenannten Abū Mu'sāb aus Bremen, mit dem ich vor einiger Zeit einen schrillen E-Mail Verkehr gehabt hatte. Mir ist sofort aufgefallen, dass ihre Fähigkeit in der arabischen Sprache völlig schrill und voller Fehler ist. Es ist eine ruhige Kritik an die kämpfenden Schreiberlinge.

    • Ihre skandalöse Unwissenheit in der Religion. Ihre Beweisführung besteht überwiegend aus Aussagen der Gelehrten, insbesondere die Aussagen der Gelehrten der ad-Da'wā an-Najdiah, auch wenn diese Gelehrte frei von diesen Leuten sind.
    Und dies erkennt man sehr extrem beim Thema Fundament des Dīn. Wenn man diese Leute auffordert das Fundament des Dīn aus dem Buch, der Sunnah und den Aussagen darzulegen, sieht man sie nur wie sie flüchten.

    • Ihre Dummheit und ihr kurzsichtiges Verständnis.
    Wie der Bruder al-Mindenawi schon zuvor sagte, scheint es so, als ob der Waḥl (Schlamm) auf sie heruntergefallen zu sein, weswegen sie die alleinige Autorität ihrer Ansicht beanspruchen. Jeder, der ihrer Ansicht widerspricht, ist für sie ein Ungläubiger.

    Und wie unser Shaikh Abū Māria al-Qurashī sagte: "Es ist eine Pflanze des Übels vegetiert, die zum Tauḥīd verbal aufruft, jedoch die Leute des Unglaubens non-verbal unterstützt. Betrogen hat sie der Teufel mit ihrem Wissen (oder mit ihrer Unwissenheit). Ihre Herzen erhärteten sich und die Schamhaftigkeit verschwand aus ihren Gesicht. Sie schmähen die Leute des Irjā Tag und Nacht. Und eventuell erklären sie zu Ungläubige (!!), wohingegen die Murjia keine Ungläubigen sind, solange sie sich nicht mit dem Unglauben vermengen. (Tatsächlich) ähneln sie ihnen in ihren Behauptungen und ihrer Unterstützung der Tawāghīt, auch wenn sie behaupten, dass sie den Tāghūt verwerfen. [...] So seid vorsichtig, o Brüder des Tauḥīd, vor diesen Neuerungsträgern, die vom Wege Allāhs abhalten und die Tawāghīt unterstützen -ob sie wollen oder nicht-. Und leugnet man den Tāghūt ohne den Entschluss zu fassen, ihn zu töten und zu zerschlagen?"

    Mit der Pflanze des Übels meint der Shaikh die Übertreiber im Takfīr. Tatsächlich hat sie der Shaiṭān irregehen lassen und sie damit betrogen, indem er ihnen denken hat lassen, dass sie nun für die Allgemeinheit sprechen können. Und die Härte ihrer Herzen erkennt jeder Weitsichtige. Ihre Unterstützung des Tāghūt besteht darin, dass sie die Menschen von der Rebellion gegen die Tawāghīt abhalten. Sie behaupten, dass zur unserer gegebenen Zeit keine Möglichkeit bestünde zu rebellieren. Und dies zeigt, dass sie völlig unwissend über den derzeitigen Zustand sind. Denn hätten sie anstatt in die Bücher von ihrem Großmufti zu lesen die Realität des Lebens erblickt, so würden sie die Nichtigkeit ihrer Aussagen mit eigenen Augen bezeugen. Selbst Abū Marīam al-Mutakhallif, der Abschweifende, bestätigt, dass die Propheten dazu angehalten waren in den Kampf auszuziehen, den Tāghūt zu töten und ihn zu zerschlagen, sogar vor der Auswanderung nach Madinah. Jedoch argumentiert er, dass es keinen islamischen Staat gab, um diese Pflicht zu erfüllen. Wohl wahr! Aber ist die Situation in Mekkah mit der unserer gleichzusetzen, damit wir diese überhaupt miteinander vergleichen können? Eine ruhige Kritik an die kämpfenden Schreiberlinge!

    Ihren Takfīr der Muslimīn begründen sie damit, dass der Takfīr der Götzendiener zum Fundament dieser Religion gehört. Und oftmals versuchen sie uns klarzumachen, dass wir angeblich nicht viele Unterschiede haben! Dies entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Keiner von den Leuten der Sunnah hat jemals behauptet, dass der Takfīr der Götzendiener zum Fundament der Religion gehört. Damit meine ich nicht die Juden oder Christen, denn ihr Unglauben ist im Buch und in der Sunnah bestätigt worden. Auch meine ich nicht diejenigen, die deren Unglauben offenkundig und zu klar ist, wie die Götzendiener in der Zeit von Shaikh al-Islām Muhammad bin 'Abdilwahāb. Auch meine ich nicht diejenigen, über deren Unglauben sich die Ummah einig ist.

    Selbst einer ihrer Ignoranten hat dies klar bestätigt. Er sagte folgendes: "Du wurdest aber zuvor schon mal darauf hingewiesen, dass Abu Yusuf in einem seiner Bücher shaikh Muhammad ibn Abdilwahab als großen Jahil darstellt, indem Abu Yusuf Al Farraj zwar zugibt, dass Muhammad ibn Abdilwahab die Lossagung von den Mushrikin zum Aslu Din zählte, was aber für Abu Yussuf nicht bedeutet, dass es auch in Quran wa sunnah so sein muss und für ihn ist es auch nicht so."

    Abgesehen davon, dass dieser Schreiberling zweifelslos niemals in die Schriften von Shaikh Madḥat bin al-Hassan geschaut hat, verfälscht er vieles. Ich selber hatte diesbezüglich einen Schriftverkehr mit Shaikh Abū Yūsuf gehabt. Damit die anderen seine Aussage verstehen, werde ich sie hier Wort für Wort erwähnen, damit sich seine Lüge erkenntlich macht: "Und manche von ihnen schreiben, dass der Imām Muḥammad bin 'Abdilwahāb -möge Allāh Sich seiner erbarmen- den Takfīr der Götzendiener zum Fundament des Dīn und zur Grenze des Islām hinzuaddiert addiert hat. Folglich war jeder, der nicht die Götzendiener zu Ungläubigen erklärte, ein Ungläubiger wie sie, weil er nicht die Grenze des Islām übertreten und nicht das Fundament des Dīn realisiert hat." [Fatḥ al'Alī al-Hamīd, S. 110]

    Es stimmt, dass Shaikh al-Islām den Takfīr der damaligen Götzendiener zum Fundament der Religion hinzuaddiert hat, aber dies nur aus einem Grund, den wir in shā Allāh bald aufrollen und darlegen werden.

    Weiterhin sagte er, möge Allāh ihn bewahren: "Wir kehren (zum Hauptthema) zurück und bestätigen, was wir zuvor detailliert dargelegt hatten: Dass der Takfīr der Götzendiener, die andere neben Allāh anbeten, nicht zum Fundament der Religion gehört, wodurch es jedem Diener verpflichtet ist dem nachzugehen, damit sein Islām richtig ist und sein Imān akzeptiert wird. Gleichzeitig bestätigen wir, dass das Unterlassen des Takfīr der Götzendiener in manchen Situationen und Anlässen dazu gelangt dem reinen Islām zu widersprechen." [Fatḥ al-'Alī al-Hamīd, S. 255]

    Dies ist unser Thema, mit dem wir uns im Laufe dieser Abhandlung detailliert beschäftigen werden, wonach es keine Zweifel mehr geben sollte. Möge Allāh uns die Wahrheit in ihrer wahren Gestalt zeigen und uns zu ihrer Befolgung verhelfen. Auch möge Er uns die Falschheit in ihrer wahren Gestalt zeigen und uns beim Fernbleiben davon unterstützen. Amīn.

    Vorbereitung

    Bevor wir in das Thema eintauchen, möchte ich euch bitten die Worte des Shaikh al-Islām Ibn Taimiah, möge Allah Sich seiner erbarmen, aufrichtig zu lesen. Normalerweise müssten diese Worte genügen, damit die Herzen mit der Erlaubnis Allāhs rechtgeleitet und gefestigt werden. Viele junge Brüder und Schwestern formulieren ihre Ängste wie folgt: "Muss ich um Muslim zu sein alle Götzendiener einschließlich diejenigen, die behaupten Muslime zu sein, zu Ungläubige erklären, damit mein Islām anerkannt wird? Ich befürchte ein Kāfir/eine Kāfirah zu werden. Deswegen klärt mich bitte auf." Tatsächlich spiegelt dieser Hilferuf das wieder, was ich in kurzen Worten wiedergeben kann. Durch die Ansicht dieser Übertreiber haben sie es den Muslimen erschwert den Eintritt in den Islām zu finden.

    Shaikh al-Islām Ibn Taimiah, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sprach über die "Gesamtheit des Dīn" folgende Worte:
    "Und die Gesamtheit des Dīn besteht aus zwei Fundamenten: Dass wir niemanden außer Allāh anbeten und ihn nur damit dienen, was Er auferlegt hat, denn wir dienen Ihm nicht mit den Neuerungen, wie Er, erhaben ist Er, sagte: {Sprich: "lch bin nur ein Mensch wie ihr, doch mir ist offenbart worden, daß euer Gott ein Einziger Gott ist. Möge denn derjenige, der auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, gute Werke tun und keinen anderen einbeziehen in den Dienst an seinem Herrn." }[Sūrah al-Kahf, Ayah 110]


    Und dies ist die Realisierung der beiden Glaubensbekenntnisse: das Bekenntnis, dass niemand der Anbetung würdig ist außer Allāh und das Bekenntnis, dass Muḥammad der Gesandte Allāhs ist. So ist in dem ersten (Bekenntnis) folgendes enthalten: Dass wir niemanden anbeten, außer Ihn. Und in dem zweiten: Dass Muḥammad Sein von Ihm verkündender Gesandter ist. Demzufolge sind wir dazu angehalten seiner Botschaft zu glauben und seinem Befehl folge zu leisten. Denn er hat uns dargelegt, womit wir Allāh anzubeten haben. Und er verwehrte uns die erneuerten Dinge. Ebenfalls berichtete er uns davon, dass sie Irrglaube sind. Er, erhaben ist Er, sagte: {Doch wer sich Allah hingibt und Gutes tut, der hat seinen Lohn bei seinem Herrn; und diese werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein.} [Sūrah al- Baqarah, Ayah 112]

    Genauso wie wir dazu angehalten niemanden zu fürchten als Allāh, keinem zu vertrauen als Allāh, keinen zu begehren als Allāh und keinen um Hilfe zu bitten als Allāh, sind wir dazu aufgefordert worden dem Gesandten zu folgen, ihm zu gehorchen und seinem Beispiel zu folgen. So ist das Erlaubte was Er erlaubt hat, das Verbotene was Er verboten und der Dīn den Er auferlegt hat. Er, erhaben ist Er, sagte: {Wenn sie doch mit dem zufrieden wären, was Allah und Sein Gesandter ihnen gewährten, und sagten: "Unsere Genüge ist Allah. Allah wird uns (etwas) von Seiner Huld gewähren und auch Sein Gesandter. Gewiß, nach Allah steht unser Begehren". }[Sūrah at-Taubah, Ayah 59]


    So schrieb Er das Gewähren Sich und dem Gesandten zu, wie Er sagte: {Und was euch der Gesandte gibt, das nehmt an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch.} [Sūrah al-Hashr, Ayah 7] Und Er machte das Vertrauen auf Allāh alleinig mit Seiner Aussage: {..., und sagten: "Unsere Genüge ist Allāh."}, denn Er sagte nicht: {(Unsere Genüge ist Allāh) und Sein Gesandter.}, wie Er in einer anderen Ayah sagte: {Diejenigen, zu denen die Menschen sagten: "Die Menschen haben (sich) bereits gegen euch versammelt; darum fürchtet sie!" - Doch da mehrte das (nur) ihren Glauben, und sie sagten: "Unsere Genüge ist Allah, und wie trefflich ist der Sachwalter!"} [Sūrah Àli-Imrān, Ayah 173], wie auch in Seiner Aussage: {O Prophet, deine Genüge ist Allah und (auch) derer von den Gläubigen, die dir folgen.} [Sūrah al-Anfāl, Ayah 64] Dein Genüge und das Genüge der Gläubigen, wie Er sagte: {Wird Allah nicht Seinem Diener genügen?} [Sūrah az-Zumar, Ayah 36]

    Sodann sagte Er: {Allah wird uns (etwas) von Seiner Huld gewähren und auch Sein Gesandter.} So schrieb Er das Gewähren Allāh und dem Gesandten zu. Zugleich schob Er die Erwähnung der Huld vor, weil die Huld in der Hand Allāhs liegt, die Er dem gewährt, wen Er will, denn Allāh besitzt große Huld. Und Seine Huld umfasst Seinen Gesandten und die Gläubigen. Und Er sagte: {Gewiß, nach Allah steht unser Begehren.} So machte Er das Begehren nach Allāh alleinig, wie in Seiner Aussage: Wenn du nun fertig bist, dann strenge dich an und nach deinem Herrn richte dein Begehren aus. [Sūrah al-Sharḥ, Ayah 7-8] Und der Prophet, Allāhs Segen und Heil auf ihm, sagte zu Ibn 'Abbās: «Wenn du um etwas fragst, so frage Allah. Und wenn du um Hilfe bittest, so bitte Allāh um Hilfe.» Und der Qurān verweist auf ähnliches an anderen Stellen.



    So machte Er die Anbetung, die Furcht und die Taqwā für Allāh, den Gehorsam (hingegen) zu Allāh und Seinen Gesandten, wie in der Aussage von Nūḥ, Friede auf ihm: {Dient Allah und fürchtet Ihn, und gehorcht mir.} [Sūrah Nūḥ, Ayah 3], in Seiner Aussage: {Wer Allah und Seinem Gesandten gehorcht, Allah fürchtet und sich vor Ihm hütet, das sind die Erfolgreichen.} [Sūrah an-Nūr, Ayah 53] und ähnlichen [Versen].


    Die Gesandten haben (die Menschen) dazu aufgefordert Ihn alleinig anzubeten, Ihn zu begehren, auf Ihn zu vertrauen und ihnen Gehorsam zu leisten. So hat der Shaiṭān die Christen und ihresgleichen irregeleitet, sodass sie Allah andere beigesellten und dem Gesandten ungehorsam gegenüber waren. Sie nahmen ihre Schriftgelehrten und Mönche zu Göttern neben Allāh, sowie den Masīḥ Ibn Mariam, sodass sie sie letztendlich begehrten, auf sie vertrauten und sie fragten, obwohl sie ihrem Befehl ungehorsam waren und ihrer Tradition widersprachen. Und rechtgeleitet hat Allāh die Allāh gegenüber aufrichtigen Gläubigen, die Leute des geraden Weges. Es sind jene, die die Wahrheit erkannten und ihr folgten. So gehören sie weder zu denen, auf denen der Zorn (Allāhs) lastet, noch zu den Irregegangenen. Sie waren Allāh aufrichtig gegenüber in ihrem Dīn, gaben sich Allāh völlig hin, wendeten sich ihrem Herrn reuig zu, liebten Ihn, hoffen auf Ihn und fürchteten Ihn, sie fragten Ihn (in ihren Bittgebeten), begehrten Ihn, überließen ihre Anliegen ihm, vertrauten auf Ihn, gehorchten Seinen Gesandten, unterstützen sie, standen ihnen bei, achteten sie, verbündeteten sich mit ihnen, folgten ihnen und ihren Spuren und ließen sich durch ihre Lichter rechtleiten.


    Dies ist die Religion des Islām, mit dem Allah die ersten und letzten Gesandten schickte. Und dies ist die Religion, außer den Allāh keine andere Religion akzeptiert. Und dies ist die wahre Anbetung des Herrn der Welten.


    So bitten wir Allāh, den Allmächtigen, darum uns darauf beständig zu machen, ihn für uns zu vervollkommnen und uns und all unsere muslimischen Brüder darauf sterben zu lassen. Und aller Lobpreis gebührt Allāh allein, und Allāhs Segen und Friede möge auf Muḥammad, seiner Familie und seinen Gefährten sein." [Majmū' al-Fatāwā (10/234-236)]




    In keinem einzigen Wort tätigte er folgendes Fundament der Sektierer und Neuerungsträger: Takfīr der Götzendiener. Jeder aufrichtige Muslim, der diesen Worten mit Aufrichtigkeit nacheifert, für den hoffen wir, dass Allāh seinen Islām akzeptiert und ihm seine Fehler vergibt. Im Laufe der nächsten Tage werde ich dieses Thema basierend auf Qurān und Sunnah aufrollen. EIne ruhige Kritik, sagt euer Bruder Abu al-Qaa-Qaa.


    Und aller Lobpreis gebührt Allāh dem Herrn der Welten. Und Segen und Heil seien auf unseren Propheten.



    Geändert von Abū al-Qaa-Qaa (01.04.2010 um 23:35 Uhr) Grund: Ergänzung eines Satzes

  2. #2
    Abū al-Qaa-Qaa
    Nicht registriert







    Ein Bruder schrieb: "Es fällt mir schwer, den Text zu verstehen. Kann die Aussage darin zusammengefasst werden als "der Muslim ist nicht verpflichtet, sich von den Muschrikun loszusagen" oder wie?"

    Diese Annahme bzw. diese Zusammenfassung ist falsch. Nur weil man den Takfīr der Mushrikīn, die Lossagung von ihnen, der Hass und die Feindschaft zu ihnen nicht zum Fundament des Dīn zählt, heißt es nicht, dass der Muslim nicht verpflichtet ist, sich von den Mushrikūn loszusagen. Das Problem bei den Ghulāt im Takfīr ist, dass ihre Meister ihnen nicht lehrten, dass es da soetwas wie Lāzim ad-Dīn (Folgebedingung des Dīn) gibt, denn sie machten die Folgebedingungen kurzer Hand zum Aṣl ad-Dīn (Fundament des Dīn). Das Problem ist, dass selbst Abū Mariam al-Mikhlif in einer seiner Antworten determinierte, dass der Takfīr der Mushrikīn nicht zum Fundament des Dīn gehört, sondern zu seinen Folgebedingungen. Und dafür hat er noch tatsächlich Shaikh al-Khālidī (möge Allāh ihn bewahren) getadelt, dass er nicht zwischen diesen beiden unterscheide. In sha Allāh wird im Laufe der Abhandlung klar sein, was ich mit meiner Aussage meine.

    Bezüglich des "Hinzuaddieren", so sollte man hier ebenfalls Ruhe walten lassen. Die Marionetten von Ignoranten wollen nur darstellen, dass ich Shaikh al-Islām Muḥammad bin Abdilwahāb als Neuerer und Sektierer darstelle. Dem ist nicht so. In sha Allāh wird das ebenfalls im Laufe der Abhandlung offen dargelegt.

    Anlässlich des Takfīr, der auf mich gesprochen wurde, so nehme ich das als Indiz für die Wahrhaftigkeit des Shaikh Abū Māriah al-Qurashī, der diese Marionetten als "Saat des Übels" betitelte. Vielmehr sind sie eine Saat des Schadens, der Verteufelung, der Spaltung und der Zerstörung der Bergspitze unserer Religion.

    Das Problem ist, dass sie auf mich den Takfīr basierend auf folgendes ausgesprochen haben: 1) Basierend auf der Aussage eines Gelehrten. 2) Basierend auf Übersetzungen, die sie nicht verstanden haben.

    Khair in shā Allāh, ich hoffe im Laufe dieses Tages den ersten Teil der Widerlegungsreihe zu posten. Möge Allāh uns vor dem Übel bewahren.

    Geändert von Tariq (28.03.2010 um 14:46 Uhr)

  3. #3
    Abū al-Qaa-Qaa
    Nicht registriert

    Asl ad-Dīn und Lāzim ad-Dīn



    Beginnen wir -so Allāh will- mit den ersten Themen. In diesen drei Kapiteln handelt es sich lediglich um eine Vorbereitung auf das Hauptthema. Vielmehr ist es grundlegend von großer Wichtigkeit diese Dinge klarzustellen, um das richtige Verständnis davon zu bekommen, worauf unsere rechtschaffenen und frommen Salaf waren. Ich beginne, verlangend von Allāh den Erfolg:

    • Das Fundament und die Folgebedingung

    Bevor wir uns mit der Materie beschäftigen, sind wir gezwungen vorher zu klären, was das Fundament des Dīn (aṣl ad-dīn) und die Folgebedingung des Dīn (lāzim ad-dīn) ist. Denn insbesondere in dieser Thematik fallen unzählige Geschwister in eine Art Trauma. Um dieses Thema genauestens zu verstehen, werde ich das erste Kapitel als Vorbereitung für die Widerlegung dieser Ghulāt im Takfīr benutzen.

    Wisse, möge Allāh Sich deiner erbarmen, dass das Fundament (al-aṣl) das niedrigste Objekt aller Dinge ist, wie Ibn Mandhūr -möge Alāh Sich seiner erbarmen- in Lisān al-'Arab sagte. Und darauf aufbauend sagten die Gelehrten des Uṣūl al-Fiqh, dass das Fundament etwas ist, worauf andere Dinge aufbauen. So sagt Imām al-Juwainī, möge Allāh Sich seiner erbarmen:

    فالأصل ما يبنى عليه غيره والفرع ما يبنى على غيره


    Das Fundament (الأصل) ist etwas, worauf etwas anderes aufbaut, und der Abzweig (الفرع) ist etwas, der auf etwas aufgebaut wird.“ [Matn al-Waraqāt]


    Im Bezug auf das Fundament der Religion (أصل الدين) bedeutet dies:

    وأما الأصل : فهو ما لا يصح المخالفة فيه بحال .. بل إن الخلاف الجزئي فيه هادم له


    Was das Fundament angeht, so ist die Zuwiderhandlung darin in keiner Situation anerkannt. Vielmehr bedeutet die teilweise Zuwiderhandlung darin die Zerstörung dessen (also: des Fundamentes).“


    Daraus versteht man, dass die Zuwiderhandlung im Fundament der Religion nur im geringsten die Zerstörung dessen bedeuten würde und somit der Zuwiderhandelnde die Gültigkeit seines Islām verloren hat. Dieser ist dazu angehalten seinen Islām zu erneuern, es sei denn, er ist abtrünnig geworden und beharrt auf seinen Unglauben. Islamisch gesehen ist dadurch sein Vermögen und sein Blut antastbar geworden. Sein Urteil ist somit der Tod. Er wird von seiner Frau und seinen Kindern getrennt. Shaikh Ibn Jibrīn, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte über die Strafe des Abtrünnigen: „Die Strafe des Abtrünnigen wurde im Hadīth erwähnt und dieser ist die Aussage des Propheten, Allāhs Segen und Heil auf ihm: «Wer seine Religion wechselt, den tötet.» Seine Strafe ist die Hinrichtung.


    Die Folgebedingung hingegen, baut auf dem Fundament auf. Jedoch ist sie nicht im Fundament mit enthalten. Was die Folgebedingung angeht, so genügt das Fundament, damit das akzeptiert wird, was darauf aufgebaut wird. Demzufolge „kann“ man der Folgebedingung in manchen Teilen/Aspekten zuwiderhandeln -seien es wenige oder viele-, solange das Fundament erhalten bleibt, ohne dass dadurch die Nichtigkeit des Fundamentes bewirkt wird. Der Zuwiderhandelnde kann auch eventuell durch die Unwissenheit oder durch den Ta'wīl entschuldigt werden. So gehört zum Beispiel zum Fundament der Religion die Liebe zu Allāh. Folglich wird jeder zum Ungläubigen der Allāh oder seine Anordnungen hasst. Die Liebe zu Allah jedoch hat zur Folge, dass man dem Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihm, folgen muss. Und wie ein Dichter schon zuvor sagte:

    Wenn deine Liebe wahrhaftig wäre, würdest du ihm gehorchen/

    Fürwahr, der Liebende gehorcht dem, den er liebt.



    Demzufolge ist die Liebe zu Allāh ein Indiz dafür, dass man dem Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihm, gehorcht. Und der Gehorsam zum Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihm, ist ein Indiz dafür, dass man Allāh, den Erhabenen liebt. Allāh, der Erhabene, sagt: {Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure Sünden. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.} Dieser Vers ist wird auch „Prüfungsvers“ (آية المحة) unter den Gelehrten genannt. Und wurde anlässlich jener offenbart, die behaupten, Allāh zu lieben, während sie dem Gesandten Allāhs gänzlich zuwiderhandeln und seine Anordnungen hassen. Wie dem auch sei. Derjenige, der dem Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihm, in einigen Aspekten oder in mehreren zuwiderhandelt, wie im Begehen von Unzucht, im Genuss von Alkohol und im Stehlen, der hat die Vollkommenheit seiner Gefolgschaft verloren. Allerdings bedeutet dies nicht, dass dies die Nichtigkeit des Fundamentes zur Folge hat. Und als einige Gefärten Hammār, den Konsumenten von Alkohol, verflucht hatten, sagte der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihm, zu ihnen: «Verfluche ihn nicht. Denn du weißt nicht, dass er Allāh und Seinen Gesandten liebt.»

    • Das Verschwinden der Folgebedingung erfordert das Verschwinden des Bedingten
    Gemeint damit ist, dass sobald die Folgebedingung verschwunden ist, so ist dies ein Indiz dafür, dass das Ursprüngliche/das Fundament verschwunden ist. Und diese Regel erwähnte Shaikh al-Islām an mehreren Stellen in Kitāb al-Imān im siebten Band der Majmū'ah.

    Er, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte: „Was ihre Aussage angeht, dass Allāh zwischen dem Imān und der Tat an [vielen] Stellen unterschieden hat, so ist dies richtig. Und wir haben klargestellt, dass wenn der Imān uneingeschränkt erwähnt wird, [dann haben] Allāh und Sein Gesandter damit auch die Taten meinen, zu denen [man] aufgefordert wurde. Und manchmal wird dieser [also: der Imān] zusammen mit den Taten erwähnt.[...] Und dies, weil das Fundament des Imān das ist, was im Herzen ist. Und die offenkundigen Taten sind Folgebedingungen dafür. Denn die Existenz des Pflicht-Imān im Herzen mit der Nichtexistenz aller Taten der Gliedmaßen ist unvorstellbar.“ [7/198]
    Weiterhin sagte er, möge Allāh Sich seiner erbarmen: „Vielmehr gehören die Taten ursprünglich nicht zum Imān. Denn das Fundament des Imān ist das, was im Herzen ist. Allerdings sind sie [also: die Taten] Folgebedingungen dessen. Und wer sie nicht tut, dessen Imān ist verschwunden, denn das Verschwinden der Folgebedingung erfordert das Verschwinden des Bedingten.“ [7/202]

    Auch sagte er an einer anderen Stelle: „Denn das, was im Herzen ist, bedingt folglich die offenkundige Tat. Und das Verschwinden der Folgebedingung verweist auf das Verschwinden des Bedingten.“ [7/294]

    Nehmen wir wieder einmal die Liebe zu Allāh und die draus resultierende Folgebedingung als Beispiel. Sobald die Folgebedingung, das Gehorchen des Gesandten Allahs, verschwunden ist, so ist dies ein Indiz dafür, dass keine Liebe zu Allāh, dem Erhabenen, existiert.

    Imām Muḥammad al-Amīn ash-Shinqīṭī, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte: „Es kann eine Ermahnung aus diesem edlen Vers entnommen werden. [Und diese ist,] dass das Merkmal der wahren Liebe zu Allāh und Seinen Gesandten, Allāhs Segen und Heil auf ihn, das Befolgen des Gesandten, Allāhs Segen und Heil auf ihn, ist. Wer ihm zuwiderhandelt, während er behauptet Ihn zu lieben, der ist ein unwahrhaftiger Lügner. Denn, wenn er ihn lieben würde, würde er ihn auch (dementsprechend) gehorchen. Und bei der Allgemeinheit ist es bekannterweise üblich, dass die Liebe den Gehorsam mit sich bringt; darunter auch die Aussage des Dichters:Wenn deine Liebe wahrhaftig wäre, würdest du ihm gehorchen/Fürwahr, der Liebende gehorcht dem, den er liebt." [Adhwā' al-Bayān, Band 1, S. 342]

    Ibn Kathīr, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte: "Dieser edle Vers urteilt über jeden, der die Liebe zu Allāh behauptet, obwohl er nicht auf dem muḥammedanischen Weg ist, dass dieser ein Lügner im gleichen Moment ist, bis er der muḥammedanischen Gesetzgebung und der prophetischen Religion in all seinen Aussagen und Handlungen Folge leistet, so wie es im Sāḥīḥ über den Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihn, geschrieben steht, dass er sagte: «Wer eine Handlung durchführt, worauf nicht unser Befehl beruht, ist zurückgewiesen.».“ [Tafsīr Ibn Kathīr, Band 1, 351]

    Shaikh Abū Shu'aib sagte darüber: „Und wer der Folgebedingung (der Gehorsam und die Gefolgschaft) zuwiderhandelt und Allāh, erhaben ist Er, gegenüber ungehorsam ist, während er seinen Fehler bestätigt, oder er handelt auf Grund von Ta'wīl zuwider, wodurch er vermutete, dass die Sünde das ist, wozu Allāh aufgefordert hat, oder aus anderen Motiven, so zerstört dies nicht die ursprüngliche Liebe im Herzen.

    Und Imām Ibn Jarīr at-Tabarī, möge Allāh Sich seiner erbarmen, berichtete von al-Hassan al-Baṣrī: „So machte Er die Befolgung seines Propheten Muhammad, Allāhs Segen und Heil auf ihm, zu einem Merkmal der Liebe zu Ihm und die Strafe (war für den), der ihm zuwiderhandelt.

    Und sobald diese Folgebedingung verschwunden ist, so deutet dass auf das Gegenteil der Liebe zu Allāh hin. Dieses Gegenteil ist der Hass zu Allāh. Und sobald einer Allāh hasst, kann sein Islām nicht richtig sein. Folglich ist dieser ein Ungläubiger. Ibn al-Qayyim, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte: „Ebenfalls zwei zueinander widersprüchliche Dinge, sobald eines verschwunden ist, wird es ersetzt durch das andere.“ [Al-Hady (4/203)]

    Damit ist gemeint, dass sobald eine Sache verschwunden ist, dieses durch das im Widerspruch stehende Gegenteil ersetzt wird. Und sobald die Liebe zu Allāh verschwindet, so wird die Liebe zu Allāh mit dem Hass zu Allāh ersetzt. Wenn nun durch das Verschwinden der Folgebedingung das Fundament verschwindet, so muss es durch das Gegenteilige ersetzt werden. Und wenn der Gehorsam zum Gesandten Allāhs und die Befolgung seiner Anordnungen völlig verschwindet, so verschwindet ebenfalls die Liebe zu Allāh. Folglich müsste die Liebe zu Allāh durch den Hass zu Allah ersetzt werden, und dies ist der offenkundige Unglaube.

    Und deswegen sagte Allāh, der Erhabene: {Siehst du nicht jene, die behaupten, an das zu glauben, was zu dir (als Offenbarung) herabgesandt worden ist, und was vor dir herabgesandt wurde, während sie sich in Entscheidungsfragen an falsche Götter wenden wollen, wo ihnen doch befohlen worden ist, es zu verleugnen'? Aber der Satan will sie weit in die Irre führen.} [Al-Qurān al-Karīm 4:60]

    Und Er, der Erhabene, sagte: {Aber nein, bei deinem Herrn! Sie glauben nicht eher, bis sie dich über das richten lassen, was zwischen ihnen umstritten ist, und hierauf in sich selbst keine Bedrängnis finden durch das, was du entschieden hast, und sich in voller Ergebung fügen.} [Al-Qurān al-Karīm 4:65]

    Allāh hat durch diese Verse den Unglauben dieser in den Vers erwähnten Menschen für ungültig erklärt. Dies, weil sie es hassen, was Allāh auf Seinen Gesandten herabgesandt hat: {Dies, weil ihnen zuwider ist, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, und so läßt Er ihre Werke hinfällig werden.} [Al-Qurān al-Karīm 47:9]

    Demnach ist ihr Glaube deswegen negiert worden, weil ihnen zuwider war, was Allāh auf Seinen Gesandten, Allāhs Segen und Heil auf ihm, herabgesandt hat. Und wenn sie das hassen, was Allāh herabgesandt hat, dann ist es zwingend, dass sie Allāh hassen. Und dies steht im Widerspruch zum Fundament des Dīn.

    Und deswegen sagt Shaikh al-Islām Muḥammad bin Abdilwahāb, möge Allāh Sich seiner erbarmen: "Die zweite Stufe: Die Liebe zu dem, was Allāh herabgesandt hat. Und der Unglaube (ist der Werdegang dessen), der es hasst, wegen Seiner Aussage: {Dies, weil ihnen zuwider ist, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, und so läßt Er ihre Werke hinfällig werden.} Denn die meisten Menschen lieben nicht den Gesandten, vielmehr hassen sie ihn und das, womit er kam, auch wenn sie wissen, dass Allāh es herabgesandt hat." [Ad-Durar as-Saniyyah 2:75]

    • Der Fehler jener, die nicht zwischen dem Fundament und der Folgebedingung unterscheiden
    Den Fehler jener, die nicht zwischen dem Fundament und der Folgebedingung unterscheiden, kann man aus zwei Gesichtspunkten betrachten. Ein Gesichtspunkt wäre, dass der Fehler dieser Personen darin liegt, dass sie das Fundament zur Folgebedingung machen und folglich der Fehler und die Unwissenheit als Entschuldigung gelten. Man könnte es anhand eines Beispiels besser darlegen. Jeder Muslim weiß, dass die alleinige Anbetung Allāhs, des Erhabenen, zum Fundament der islamischen Religion gehört. Wie wir zuvor sagten, bedeutet die Unvollkommenheit dieses Fundamentes das Verschwinden des Fundamentes. Folglich würde der Islām einer Person dadurch negiert werden, wenn sie sich vor einem Geschöpf niederwirft. Die Unwissenheit schützt nicht davor, dass man vom Islām abfällt und zum Mushrik wird.

    Wenn man aber dieses Fundament lediglich zu einer Folgebedingung macht, so verursacht man dadurch, dass der sich vor einem Geschöpf Niederwerfende entschuldigt sein kann. Und die Folge seiner Aussage ist, dass man dadurch den Götzendienst entschuldigt und den Götzendiener als Muslim anerkennt. Dies ist ein gewaltiger Fehler.

    Ein anderer Gesichtspunkt wäre, dass der Fehler dieser Personen darin liegt, dass sie die Folgebedingung zum Fundament des Dīn selber machen. Dadurch könnten gewaltige Fehler entstehen. Wenn man zum Beispiel das Befolgen des Propheten, Allāhs Segen und Heil auf ihm, zum Fundament des Dīn machen würde, so würde dies bedeuten, dass jede kleine Zuwiderhandlung den sicheren Austritt aus dem Islām bedeuten würde. Anders gesagt, erklärt man jeden zum Ungläubigen, der eine große Sünde begeht. Und dies ist haargenau die Ansicht der Khawārij und Mu'tazilah, die die Muslime auf Grund vom Begehen der großen Sünden zu Ungläubigen erklärten. Die Folge der Ansicht dieser Leute ist, dass sie dem Konsens der islamischen Nation widersprechen würden.

    Imām aṭ-Taḥāwī, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte: „Wir erklären niemanden von den Leuten der Gebetsrichtung (Muslīme) wegen das Begehen einer Sünde zum Ungläubigen, bis er sie für erlaubt erklärt(istiḥlāl).“ [At-Tahāwiyah, Punkt 62]

    Ibn 'Abdilbarr, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte: "Eine Gruppe von den Neuerungsträgern, wie die Khawārij und die Mu'tazilah, sind in diesem Kapitel irregegangen, während sie mit diesen und ähnlichen Berichten im Takfīr der Sündigenden argumentierten und sie argumentierten aus dem Buch Allāhs mit Versen, die nicht wortwörtlich genommen werden, wie Seine Aussage, erhaben ist Er: {Und wer nicht nach dem richtet, was Allāh herabgesandt hat, dies sind die Ungläubigen.}." [at-Tamhīd (17/16)]

    Dieser Aspekt wird in einem anderen seperaten Kapitel detaillierter angesprochen, so Allāh will.

    Demnächst folgt -so Allāh will- "das Fundament des Dīn im Lichte des Qurān und der Sunnah"
    Geändert von Abū al-Qaa-Qaa (30.03.2010 um 20:24 Uhr)

  4. #4
    Abū al-Qaa-Qaa
    Nicht registriert




    Stellungnahme

    Ich habe das gesehen, was ich befürchtet habe. Man versteht diese komplexe Thematik absolut nicht. Wenn man sagt, dass der Takfīr der Götzendiener nicht zum Fundament des Dīn gehört, so heißt es nicht, dass ich dadurch den Tashrik/Takfīr der Götzendiener nicht als bedingt ansehe. Ich sagte zuvor, dass es dort einen gewissen und entscheidenden Unterschied zwischen dem Fundament des Dīn und der Folgebedingung des Dīn gibt. Vielmehr bin ich der Ansicht, dass der Takfīr der Mushrikīn zu den gewaltigsten Säulen dieses Dīn gehört. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dieser Aspekt zum Fundament der Religion gehört.

    Ich habe den Unterschied zwischen den beiden Kategorien aufgezeigt:

    • Das Fundament muss vollkommen sein. Sobald ein Mangel im Fundament auftritt, so wird das gesamte Fundament negiert: „Was das Fundament angeht, so ist die Zuwiderhandlung darin in keiner Situation anerkannt. Vielmehr bedeutet die teilweise Zuwiderhandlung darin die Zerstörung dessen (also: des Fundamentes).“
    • Die Folgebedingung des Dīn steht in enger Relation zum Fundament zum Dīn, zugleich gehört sie jedoch nicht zum Fundament selber. Wenn nun ein Mangel im der Folgebedingung auftritt, so bedeutet es nicht, dass dadurch das Fundament verschwindet.
    • Sobald jedoch die Folgebedingung gänzlich verschwindet, so ist dies ein Indiz dafür, dass das Fundament des Dīn nicht mehr existiert.
    • In manchen Situationen jedoch kann es sein, dass die Folgebedingung (hier: der Takfīr der Götzendiener) dem reinen Islām widerspricht. Und dies meine ich damit, wenn man sich vom Takfīr der Juden und Christen beispielsweise enthält.
    Das Problem, welches auftritt, wenn man nicht zwischen dem Fundament und der Folgebedingung unterscheidet:
    • Wenn man nicht zwischen diesen beiden Kategorien trennt, dann hat dies folgendes zur Folge:
    • Der Gehorsam gegenüber dem Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihm, gehört ursprünglicherweise zur Folgebedingung des Dīn. Wenn man ihn aber als Fundament darstellt, dann ist der geringste Mangel darin nicht gestattet. Folglich müsste man jeden zum Ungläubigen erklären, der große Sünden (wie: Unzucht, Zinsnehmen, Stehlen, Lügen etc.) begeht. Dies ist jedoch genau die 'Aqīdah der Khawārij und Mu'tazilah.
    • Der Takfīr der Götzendiener, der Hass zu ihnen und die Lossagung von ihnen bedingt gleichzeitig die Anerkennung des Islām der Muslime, die Liebe zu ihnen und die Koalition mit ihnen. Wer nun den Muslim zum Ungläubigen erklärt ist selber ein Ungläubiger. Denn Ta'wīl und Fehler sind im Fundament des Dīn nicht gestattet. Und wer diesen Ungläubigen (der den Muslim fälschlicherweise zum Kāfir erklärt hat) nicht zum Ungläubigen erklärt, der ist selber ein Ungläubiger. Und bekannterweise haben die Führer der Muslime die Khawārij nicht zu Ungläubige erklärt. 'Alī bin Abī Tālib, Allāhs Wohlgefallen auf ihnen, an erster Stelle: "Sie sind unsere Brüder, die mit uns übertrieben haben."
    • Ich habe heute mittag die Worte von Shaikh Madḥat bin al-Hassan Àl Farrāj dem Shaikh Abū 'Uzair al-Jazā'irī vorgelesen. Er bestätigte dies und nannte es Wahrheit.

    Das Fundament des Dīn kann nur dann als solches determiniert/bestimmt werden, sobald ein klarer, offenklundiger und unabsprechbaren Beweis vorhanden ist. Anders gesagt ist das Fundament der Religion das Recht Allāhs, welches auf den Dienern lastet. Und Allāhs Gesandter, Allāhs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Das Recht Allāhs gegenüber Seinen Dienern ist, dass sie Ihm dienen und nichts beigesellen."

    'Abdurraḥmān bin Hassan, möge Allāh sich seiner erbarmen, sagte in Fatḥ al-Majīd: "Nämlich, dass sie Ihm die Anbetung alleinig widmen. [...] So ist es zwingend notwendig, dass sie sich vom Götzendienst in der Anbetung lossagen. Und wer sich nicht vom Götzendienst lossagt, der hat Allāh nicht alleinig gedient. Vielmehr ist er ein Götzendiener, der Allāh einen Gleichgestellten zuschreibt."

    Was genügt im Fundament der Religion? Ibn Hazm, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte: "Alle Anhänger des Islām sagten: 'Jeder, der in seinem Herzen die Überzeugung hat -woran er nicht zweifelt-, mt seiner Zunge lā ilāha illā allāh wa anna muhammadan rasūl allāh sagt, dass alles, womit er kam die Wahrheit ist und sich von allen anderen Religionen lossagt, außer von der Religion von Muhammad, der ist ein Muslim Mu'min. Ihm ist nichts anderes auferlegt." [Al-Fiṣal (4/35)]

    Nun zu einigen Behauptungen:
    • AQQ behauptet, dass der Takfīr nicht verpflichtend ist
    Wer die Definition des Fundamentes und der Folgebedingung richtig gelesen hat, der versteht, dass ich es sicherlich als verpflichtend ansehe. Jedoch ist der Ta'wīl und der Fehler im Takfīr der Götzendiener gestattet in dem Sinne, dass man sich irren kann.

    Des Weiteren habe ich die Regel aufgezeigt, dass durch das Verschwinden der Folgebedingung das Verschwinden des Fundamentes bewirkt wird. Und dies ist deutlich in meinen Worten dargelegt worden. Sobald also dieser Aspekt -der Takfīr der Götzendiener- verschwindet, verschwindet dadurch das Fundament der Religion.

    Einer von ihnen sagte: "Ein wissender und wirklicher "alleinig Allah swt Anbeter", weiß automatisch, dass jemand der etwas anderes neben Allah swt anbetet, nicht auf dem selben Din sein kann, nicht auf den Din der "alleinig Allah Anbetenden" !"

    Wir wissen, dass man das Fundament der Religion nur mit einem offenkundigen Beweis aus dem Qurān und der Sunnah determinieren kann. Wo hat der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Heil auf ihm, jemals gesagt, dass der Takfīr der Götzendiener zum Fundament der Religion gehört? Dies ist die Folgebedingung der alleinigen Anbetung Allāhs. Des Weiteren möchtest du damit sagen, dass darin die falsche Auslegung mancher islamischen Texte kein Grund für die Entschuldigung desjenigen ist, der den Götzendiener nicht zum Ungläubigen erklärt? Wenn das so ist, dann musst du Imām as-San'ānī, möge Allāh Sich seiner erbarmen, zum Ungläubigen erklären. Jetzt sofort! Denn Imām as-San'ānī, bekannt als al-Amīr, hat genau dies so erachtet, was du als Widerspruch zum Fundament des Dīn zählst. Und als Imām ash-Shawkānī, möge Allāh Sich seiner erbarmen, diese Worte von Imām as-San'ānī überlieferte, hat er Allāh für ihn um Barmherzigkeit gesprochen, obwohl Imām as-San'ānī die Grabesanbeter entschuldigt!! Vielmehr müsstest du Imām as-San'ānī und Imām ash-Shawkānī beide zu Ungläubigen erklären. Das ist dein (Irr)glaube! Ich warte auf den Takfir der beiden. Und wenn du dir selber ein Bild davon machen möchtest, dann schau in adh-Dhurr an-Nadhīd von Imām ash-Shawkānī, worin er die Worte von Imām as-San'ānī erwähnt, sie widerlegt und trotzdem den Imām als seinen Bruder im Islām anerkennt.

    Und wenn du den Takfīr der Götzendiener zum Fundament des Dīn zählst, dann musst du jeden zum Ungläubigen erklären, der die Muslimin fälschlicherweise zu Ungläubigen erklärt, als auch jeden, der diesen nicht zu Ungläubige erklärt, oder du bist selber ein Ungläubiger.

    Wenn du den Takfīr al-Mushrikīn zum Fundament zählst, dann bist du gezwungen ebenfalls die Anerkennung des Islām der Muslimin (aslimat al-Muwahhidīn) zum Fundament zu zählen. Und jeder, bei dem in diesen beiden Fundamenten nur im geringsten ein Mangel auftaucht, musst du zum Ungläubigen erklären.

    • Wer Nicht Takfir macht auf die Muschrikin oder Zweifel an ihrem Kufr hat oder ihren Madh.hab als richtig betrachtet, ist Kafir !
    Hierin erkennt man euren aufschreienden Jahl, der gegen die Kanten des Universums schlägt. Dies zeigt eure unendliche Unwissenheit über diese richtige Grundregel. Diese werde ich jedoch in einem seperaten Beitrag darlegen.

    • Einer sagte, dass die Lossagung von den Götzendienern zum Fundament der Religion gehört
    Gehört die Koalition mit den Monotheisten ebenfalls zum Fundament der Religion? Und wenn sie zum Fundament gehört, was ist mit dem, der einen Monotheisten zum Ungläubigen erklärt. Ist dieser ebenfalls ein Ungläubiger? Und was ist mit dem, der diesen nicht zum Ungläubigen erklärt, ist der auch ein Ungläubiger? Ich bitte dieses zu beantworten. Ihr könnt -so Allāh will- einen seperaten Thread dafür öffnen.


    Wenn man mich zum Ungläubigen und Götzendiener und Heuchler erklärt, dann ist euer Shaikh der erste, der an euren Takfīrwahn glauben muss.

    Er sagte:

    هناك فرق بين الكفر بالطاغوت وتكفيره . فمن حقق الكفر بالطاغوت ، وهو اعتقاد بطلان عبادته ، وبغضه ، وهذا هو أصل الكفر بالطاغوت . ولوازمه : إظهار عداوته ، والبراءة منه ، وتكفيره ، وتكفير أهله ، وقتالهم . ولوازم الكفر بالطاغوت منها ما يعذر من تركه بالعجز ، كمن لم يستطع إظهار العداوة و البراءة ، إذا وجد أصل العداوة في قلبه

    "Dort gibt es einen Unterschied zwischen der Leugnung des Tāghūt und des Takfīr dessen. Wer nun die Leugnung des Tāghūt realisiert hat -und dies ist der Glaube an die Falschheit seiner Anbetung und der Hass zu ihm-, so ist dies die ursprüngliche Leugnung des Tāghūt. Und seine Folgebedingungen sind das offenkundige Zeigen der Feindseligkeit zu ihm, die Lossagung von ihm, der Takfīr an ihn und seiner Anhänger und ihre Bekämpfung."

    أما مسألة التكفير ؛ فهي مسألة أخرى غير الكفر بالطاغوت ، وهي من لوازم الكفر بالطاغوت ، لا من أصله .

    Weiter sagte er: "Was den Takfīr angeht, so ist dies eine andere Frage, etwas anderes als die Leugnung des Tāghūt. Dieser gehört zu den Folgebedingungen der Leugnung des Tāghūt und zu seinem Fundament."

    Und hier tadelt er den Shaikh al-Khālidī höchstpersönlich:

    والشيخ - فك الله أسره - لم يفرق هنا بين الأمرين ، فمن تحقق عنده أصل الكفر بالطاغوت ، وهو اعتقاد بطلانه ، وبغضه ، ثم توقف مثلا في كفر من لم يحكم بما أنزل الله ، يُنظر في حاله

    "Der Shaikh -möge Allāh ihn von seiner Gefangenschaft befreien- unterscheidet nicht zwischen diesen beiden Dingen. Bei dem nun das Fundament der Leugnung des Taghūt realisiert wird, und dies ist der Glaube an seiner Falschheit und der Hass zu ihm, sodann enthält er (der Muslim) sich beim Unglauben dessen, der nicht mit dem richtet, was Allāh herabgesandt hat. Dessen Zustand wird überprüft."

    Und ihr müsst den Enkel Abdurraḥman zum Ungläubigen erklären, der die Lossagung und die Koalition zu den Folgebedingungen gezählt hat und nicht zum Fundament des Dīn. [Ad-Durar as-Saniyyah 2/ 359-360] Ebenfalls zählte er den Takfīr der Götzendiener zum Muqtadhā des Dīn und nicht zum Fundament des Dīn selber gezählt hat. [ad-Durar as-Saniyyah 2 / 205 – 206]

    Sie zu Ungläubigen zu erklären wäre nun deine Pflicht, nachdem du und die anderen Marionetten von Ignoranten mich zu Ungläubigen erklärt habt. Und keine Ehre gebührt euch. Denn eure Unwissenheit ist offenkundig.

    • Merkmal der Neuerungsträger
    Shaikh al-Islām Ibn Taimiah, möge Allāh Sich seiner erbarmen, sagte:
    "Zu den Mängeln der Neuerungsträger ist ihr gegenseitiger Takfīr. Und zu den zu lobenden Eigenschaften der Leute des Wissens gehört, dass sie (jemandem) Fehler zuschreiben aber nicht den Takfīr aussprechen. Der Grund dafür ist, dass der eine etwas als Unglaube vermutet, was in Wahrheit kein Unglaube ist, weil ihm klar wurde dass dies eine Leugnung des Gesandten und eine Beleidigung des Schöpfers ist. Und dem anderen dies nicht klar wird. So bedeutet dies nicht zwingend, dass er selber ungläubig wird, wenn er dies sagt, dass er den zum Ungläubigen erklärt, dessen Zustand er nicht kennt." [Al-Minhāj]

    • Wo ist der Haken?
    Es existiert kein Haken. Verwunderlich ist nur, dass die Ghulāt auf der arabischen Seite genau das gleiche Verständnisproblem haben, wie die Ghulāt auf der deutschen Seite. Das Thema in dieser Widerlegung ist, ob der Muslim entschuldigt sein kann, wenn er den Mushrik auf Grund von falschem Ta'wīl als einen Muslim sieht? Und ihr sagt unmissverständlich, dass dies nicht entschuldigbar ist. Denn dies würde eurer Ansicht nach bedeuten, dass man den Shirk als Islām bezeichnen würde. Dies stimmt jedoch nicht, wie ich in shā Allāh in den kommenden Beiträgen klarstellen werde.

    Meine Forderungen sind:
    Wenn ihr dieser Ansicht seid, dann müsst ihr den zum Ungläubigen erklären, der nicht den zum Ungläubigen erklärt, der fälschlicherweise einen Muslim zum Ungläubigen erklärt. Dazu gehören z.B. Shaikh al-Islām Ibn Taimiah und Ibn Hajar. Ebenfalls müsst ihr Imām as-San'ānī zum Ungläubigen erklären, oder ihr seid selber ungläubig. Und hinzu kommt noch, dass ihr Imām ash-Shawkānī zum Ungläubigen erklären, der für Imām as-San'ānī um Barmherzigkeit gebeten hat. Weiterhin müsst ihr den Enkel Abdurraḥman für das was er im zweiten Band von ad Durar sagte zum Ungläubigen erklären. Weiterhin fordere ich von euch, dass ihr meine Worte ganz genau liest.

    Und damit ist erstmal diese Stellungnahme beendet.


+ Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein