
Erste Analyse des Vortrages von Abu Anas „Takfir der Führer“ und die Theorie von Pierre Vogel über atTabdil und al-Istibdal
Nun Abu Anas und Co., wer von den Gelehrten hat je das Erlassen von neuen Gesetzen, die im Widerspruch zur Scharia stehen, als kleinen Unglauben bzw. nur als große Sünde angesehen?
Wer von den Gelehrten hat das Richten nach dem Taghut bzw. die Änderung der Scharia als kleinen Unglaube erklärt?
Warum habt ihr genau dieses Thema aus der Aqida der Muslime weggenommen und ihnen erklärt, dass es nicht so wichtig sei, wie andere Themen in der Aqida?
Ihr sprecht viel und detailliert über Ahbasch, über dies und jenes, aber über dieses Thema sprecht ihr immer im Allgemeinen, damit die Leute nicht verstehen, dass ihr in diesem Bereich Fehler habt.
Wo bleibt eure Vernunft? Wo bleibt eure wissenschaftliche Analyse?
Hier muss man auch anmerken, dass der beste Freund von Abu Anas, nämlich Pierre Vogel, im Vergleich zu Abu Anas, schon zugibt, dass es großer Kufr ist, mit etwas anderem als Scharia zu urteilen. Jedoch stellt er irgendwelche Bedingungen, die die Gelehrten nie getätigt haben.
Aus uns unbekanntem Grund, unterscheidet Pierre Vogel zwischen Tabdil und Istibdal (wird noch detailliert behandelt).
Pierre Vogel sagt in seiner Vortragsreihe: „Tabdil ist, jemand die Scharia zur Seite tut, und neues Gesetz einführt, und glaubt, dass dieses neues Gesetz von Allah als Offenbarung gekommen ist, dann ist es großer Kufr.
Wenn er aber Istibdal vornimmt, d.h. er tauscht die Scharia durch andere Gesetze, aber weiß, dass dies nicht die Scharia ist, so ist es nur dann großer Kufr, wenn man dies in meisten Fällen macht.
Wenn ein Richter von 10 Fällen, 6 Fälle mit Scharia und 4 mit atTaghut richtet, so ist es kleiner Kufr. Wenn der Richter aber von 10 Fällen, 4 Fälle mit Scharia und 6 mit atTaghut richtet, so ist es großer Kufr“.
Ehrlich gesagt, ist diese Definition sehr fragwürdig, auch wenn sie von einigen Gelehrten getätigt worden wäre. Für diese Definition braucht man Beweise aus Qur´an und Sunnah. Mit Tabdil brauchen wir uns überhaupt nicht zu befassen, da dies sowieso großer Kufr ist. Uns geht es jedoch um Istiblal, genauer gesagt, wie Pierre Vogel dies erklärte.
Wir haben nun zwei Möglichkeiten: 1. Entweder ist al-Istiblal großer Kufr, 2. Oder al-Istiblal ist kleiner Kufr.
- Wenn wir nun sagen, al-Istibdal ist kleiner Kufr, so ist dann natürlich entweder al-Istihlal (etwas für erlaubt erklären/sehen) oder al-Inkar (Leugnung) notwendig, um in den großen Kufr zu verfallen.
z.B. wenn jemand nun Alkohol trinken würde, so können wir ihn nicht als Kafir bezeichnen, solange er dieses Vergehen für erlaubt erklärt (al-Istihlal), oder das Verbot leugnet (al-Inkar), egal wie oft er trinkt, und wie viel er trinkt?
D.h. wenn al-Istibdal (Ersetzung der Scharia) kleiner Kufr ist, so ist es egal wie oft er dies tut, macht er 4 von 10, oder 6 von 10. In diesem Fall muss entweder al-Istihlal oder al-Inkar vorgenommen werden, um in den großen Kufr zu verfallen.
- Wenn wir nun sagen, al-Istibdal ist großer Kufr, so ist es egal, wie oft man dies tut, denn bereits eine Tat reicht für den Kufr aus.
z.B. wenn jemand Fajr für Allah betet, und Asr für irgendein Taghut. So können wir hier nicht sagen: „Solange er nicht 3 Gebete für irgendeinen Taghut betet, bleibt er Muslim“. Denn schon ein einziges Gebet würde ausreichen, um in den Kufr zu verfallen.
D.h. wenn al-Istibdal großer Kufr ist, ist es egal, ob es 4 von 10 oder 6 von 10 gemacht wird. Kufr bleibt Kufr, und die Anzahl ändert das Urteil nicht.
Weiter sagt der Vortraggeber (Abu Anas) im Vortrag „Takfir der Führer“ (Achte auf das Unterstrichene!!): „ Istibdal (Austausch), der eine wechselt und der andere tauscht ab. Ohne belügen, ohne Halal Haram zu machen, ohne es zu leugnen, ohne die Gesetze über Gesetze Allahs zu bringen, ohne es gleich zu tun. Er (jemand) sagt, wir wollen mit diesen Gesetzen richten. Er sagt nicht, weil halal haram, weil ich darf machen….“.
Weiter sagt er: „Dieser Mann hat Kufr gemacht, aber kleinen Kufr. Der hat ausgetauscht. Der andere hat gesagt, ich wechsele dein Gesetzt mit meinem Gesetz und glaubt so, ich kann es machen. Oder Allah hat ihm das Recht gegeben.
Dieser Mann sagt nicht, ich darf machen, ich verleugne, ich leugne, ich sehe mein Gesetz größer. Er sagt, statt Allahs Gesetzt ich will anders Gesetz richten. Dieser Mann hat alle 6 Punkte nicht erfüllt. ER sagt nicht, halal haram, mein Gesetz besser als Gesetz Allahs, er leugnet nicht, er verleugnet nicht. Er hat kleinen Kufr gemacht. Und dies sagt Imam ibn AbdulBarr in Kitabu atTamhid Ijma von Sahabi. Die Sahabi nicht als große Kufr gesehen, wenn jemand sagt: „Ich will anstatt dieses Gesetzt mit diesem Gesetz richten“. Und er hat in seinem Herz keine Verleugnung, keine Istihlal, keine Takzib usw. Er sagt nicht halal haram usw. Er sagt wir wollen im Jahr 2007 mit diesem Gesetz richten. Das ist haram. Aber kein großer Kufr. Er sagt nicht halal haram, meine Gesetze sind besser usw. Er ist kein Kafir. Das ist 7 Situation“.
Khalid Anbari sagt in seinen beiden Büchern "al Hukmu bi khayri ma anzala Allah wa usul Takfir" und "Hazimatu fikr Takfiri" dass es nur dann großer Unglaube in der Gesetzgebung bzw. im Richten ist, wenn derjenige sagt: "dieses Gesetz ist besser als Scharia des Erhabenen".
Sowohl Abu Anas und Khalid Anbari haben dies als Bedingung für den Takfir desjenigen gesetzt, der mit erfundenen Gesetzen richtet. Abu Anas sagte: „… Er sagt nicht halal haram, meine Gesetze sind besser usw…“ (schau oben rot-Unterstriechene)
Und das Gleiche behauptet einerseits auch Pierre Vogel, dass wenn jemand davon überzeugt ist, dass das neue Gesetz die Scharia Allahs ist, dann ist es großer Kufr. Genauso behauptet er, dass die Offenbarung der Sura Maida Vers 44 genau deswegen erfolgte. D.h. die Juden hatten ihre Scharia geändert, aber Pierre Vogel meint, dass geschah weil sie geglaubt haben, dass diese Änderung von Allah kam, deswegen war dies der Grund für ihren Kufr. Und dies haben wir in keinem Tafsir Buch gefunden.
Nun schauen wir, was die Gelehrten sagten. Da Abu Anas in seinem Vortrag die Namen der großen Gelehrten benutzte, wollen wir hier einige Aussagen der großen Gelehrten aufzeigen, um zu sehen, ob er die Wahrheit gesprochen hat oder nicht.
Schaih Solih al-Fauzan antwortete auf die Behauptung Khalid Anbaris wie folgt:„Und dies Tabdil (austauschen, wechseln), was du erwähnt hast, dass es nach Ijma nur dann großer Kufr ist, wenn derjenige sagt "Das dies die Scharia ist". Du träumst davon. Und dies ist nur dein Wunsch in dieser Frage. Denn was du erwähnt hast, gibt’s nicht. Und niemals hat ein Führer, weder früher noch heute, so etwas gesagt.
Und wahrlich genau dies ist Tabdil (Austausch, Wechsel), in dem sie diese Verfassungen gewählt haben und die Scharia ersetzt haben, was zur Annullierung der Scharia führte. Und das stellt auch großen Unglauben dar. Denn sie haben die islamischen Gerichte durch diese Tawaghit-Gesetze vom Platz verdrängt. Und was ist dann von diesen islamischen Gerichten geblieben? Und was ist vom Islam geblieben? Hätten sie dies nicht für erlaubt und zulässig gehalten, hätten sie niemals die Gesetze Allahs ersetzt“. Tahzir min kitabi hazimatu fikri takfiri bi kalam Schaih Solih al-Fauzan. Madjalad Dawa Iadad 1749\ 4-1421.
Die Ansicht des ständigen Fatwaa- Komitees (Lajna Daima Najdia) zu diesem Thema.
Fatwa Nr: 21517 Datum: 7/5/1421
Vorsitzender: AbdulAziz bin Abdullah Ali Schaih (Mufti)
Mitglieder: Schaich Allama Dr. Solih ibn Fauzan al Fauzan, Schaich Allama Abdullah ibn Abdurrahman al-Ghadayan, Schaich Allama Bakr Abu Zeyd:
Wir preisen Allah in ehrenwerter Form, Frieden und Segen auf Seinem letzten Prophet!
Die Lajna Daima Najdiya mit dem Mufti und einigen großen Gelehrten haben die Frage überprüft, die seitens einiger Leute der Lajna Daima gestellte wurde. Diese Frage wurde der "Hayatu Kibar Ullama" unter der Frage Nr. 2928 vom 13.05.1421 oder 2929 vom 13.05.1421 notiert und archiviert.
Die Frage war bzgl. zweier Bücher "atTahzir min Fitnatil Takfir" und "Sayhat Nazir" vom Autor/Verfasser Ali Hassan al-Halabi geschrieben.
Die Frage besagt, dass diese zwei Bücher zum Mazhab der Murjia aufrufen, nämlich gelten die Taten nicht als Bedingung für den Iman, und dies wird der Ahl Sunna wal Jamaa zugeschrieben. Außerdem verwendet der Autor dieser Bücher die Aussage von Schaich-ul-Islam, sowie von al-Hafiz ibn Kathir und baut auf diese Aussagen seine Position aus. Wir bitten sie, uns die Fehler in diesen Büchern zu zeigen.
Al-Lajna hat beide Bücher kontrolliert, die von Ali Hassan al-Halabi geschrieben wurden und fand im Buch "atTahzir min Fitnatu atTakfir" folgende Fehler.
1. In Muqadimma (Vorwort) sagt der Autor auf Seite 6 im zweiten Scharh (Kommentar) genauso auf Seite 22: "Kufr kann nur durch Kufr al Juhud (Ablehnung Kufr), Kufr atTakzib (Kufr durch Verleumdung) und Kufr al-Istihlal "Glauben, dass etwas erlaubt ist)" geschehen. Ohne Zweifel, dies widerspricht dem Mazhab der Ahlu Sunnah wal Jamaa, nämlich dass ein Mensch durch Tat, durch Wort, durch Zweifel und durch Überzeugung ein Ungläubiger werden kann.
2. Der Autor bringt die Aussage von Ibn Kathir in "al-Bidaya van-Nihaya" 13/118, die er (Autor) verändert bzw. falsch darstellt und auf Seite 15 wie folgt erklärt: "Jingiz Khan wurde zum Ungläubigen, weil er glaubte, dass, die von ihm gemachten Gesetze, von Allah offenbart wurden." Nachdem wir aber die Aussage von Ibn Kathir kontrollierten, fanden wir heraus, dass es nicht stimmt, und sowas nicht in den Büchern zu finden ist.
3. Genauso lügt er im Namen von Schaich-ul-Islam Ibn Taimia. So bringt der Autor auf Seite 17-18 die Aussage von Schaich-ul-Islam über einen Hakim, der die Scharia verändert, dass er nur dann Kafir wird, wenn er dies als erlaubt ansieht, davon überzeugt und unwissend ist. Dies ist ein Vorwurf gegenüber Ibn Taimia. Er (Ibn Tamia) war ein Verteidiger der Ahl Sunna und sie (der Autor und seines gleichen) sind auf dem Mazhab Murjia, wie wir oben erwähnten.
4. Außerdem die Veränderung bzw. falsche Darstellung der Aussagen des Allamma Muhammad ibn Ibrahim ali Schaih in seinem Buch (Tahkim al Qawanin al Wadiyyah". Der Autor lügt im Namen des Schaich und erklärt seine Worte so, dass angeblich der Schaich "den Istihlal als Bedingung für Kufr" stellte. Dies stimmt nicht und die Worte des Schaich sind klar, wie die Sonne am Mittag und der Weg der Ahl Sunnah wal Jamaah.
5. Weiterhin kommentiert der Autor die Aussagen der Gelehrten falsch und mit groben Fehler auf den Seiten s. 108, ab. 1, s.109, ab. 21, s. 110, ab. 2.
6. Außerdem wird in dem Buch das Kapitel "das Nichtrichten nach Allahs Offenbarung" in einer unwürdigen Form erwähnt, vor allem auf s. 5/1. Der Autor meint, dass das Aufrufen zu dieser Art/Kategorie des Tauhid (al hakimiya) und dies den Leuten zu erklären, dem weg der Rawafidh ähnelt und dies ein großer Fehler.
Das zweite Buch ist genauso wie das Erste und beinhaltet grobe Fehler. Aus diesem Grund hat Lajna Daima Najdiya das Drucken und Verbreiten dieser Bücher verboten, weil diese Bücher falsche Aussagen, Tahrif (Verfälschung) und Batil (Lügen) beinhalten.
Wir rufen den Autor dieser Bücher und alle anderen Muslime auf, Allah den Erhabenen zu fürchten, das Wissen von richtigen und wissenden Leuten zu nehmen.
Er (der Autor) hat auf einer beschämenden Art die Worte der Gelehrten erklärt, sie verändert, ihnen falsche Bedeutungen gegeben. Er muss diese Art verlassen und sich der Wahrheit zuwenden. Dies wäre eine große Tat in der Religion.
Frieden und Segen auf unserem Prophet“. Lajna Daima Najdiya
Schaich Allama Hamud bin Uqla ash-Schuaibi sagte Folgendes über ihn: „Ich habe mir alle Artikel/Schriften von Khalid al-Anbari angeschaut. So wurde mir durch mein Lesen dieser Schriften, sowie einige seiner Bücher klar, dass er ein absoluter Murji ist. Einer von den reinen Murji'a, die sich der Schule von al-Jahm bin Safwan im Irjā zuschreiben.“
Weiter sagt der Schaich über Khalid al-Anbari, nachdem dieser einen angeblichen Rücktritt des ehrenwerten Gelehrten Muhammad bin Ibrahim in seiner Sammlung erwähnt: „Al-Anbari sagt: „Diese klare, genaue Einteilung des Schaich Allama Muhammad bin Ibrahim ist das, worauf ich mein Buch habe basieren lassen und damit diejenigen adressiert, die die uneingeschränkt die Herrscher exkommunizieren.
Der Schaich sagt weiterhin: „Der Schaich Abdullah bin Jibrin, ist einer der Schüler des Schaich (Muhammad bin Ibrahim). Er lehnte all jene ab, die sagen, dass der Schaich (Muhammad bin Ibrahim) zurückgetreten ist, wie in seiner Anmerkung zu den Worten al-Anbaris.“
Ebenfalls erwähnt der ehrenwerte Vater, Hamud bin Uqla asch-Schuaibi, dass Khalid al-Anbari neben Muhammad bin Ibrahim, auch über Muhammad al-Amin ash-Schinqiti und über Ibn Kathir Lügen verbreitete.
Weiter wurde der Schaich gefragt: „Geehrter Schaich Salih Al Fauzan, einige Leute behaupten heutzutage, dass der edle Schaich Muhammad ibn Ibrahim ali Schaich seine Aussagen im Takfir (über diejenigen, die die Scharia völlig ersetzt/abgeschafft haben) angeblich geändert bzw. widerrufen hat. Genauso wird auch von ihrem Namen so etwas berichtet.
Antwort:„Das ist eine Lüge über Muslimen und ihren Gelehrten. Der edle Gelehrte Muhamad ibn Ibrahim Ali Schaich hat Wahrheit gesprochen, und all das entspricht den Beweisen vom Koran und Sunna. Und man kann sich nicht von diesen klaren Worten abwenden. Und seine Aussagen sind bekannt und notiert“. Dalail fi Hukm muwalati ahlu Ishrak s. 207 (Dieses Buch hat der Schaich vor Kurzem kommentiert im Jahr 1426 n.H.)
Hier spricht der Schaich dann über sich: "Wir suchen Zuflucht bei Allah vor so etwas, dass wir uns vom Takfir derjenigen, die die Scharia völlig abgeschafft haben, abgewendet haben, die Allah der Erhabene und Sein Gesandter als Ungläubige bezeichnet haben. Und wer über uns lügt, Allah wird sie zur Rechenschaft ziehen. Ja, ich weiß, es gibt heute einige Murjia, die kein Takfir vornehmen wollen, in dem sie sagen, dass evtl. noch Iman im Herzen ist“. Dalail fi Hukm muwalati ahlu Ishrak s. 207 (Dieses Buch hat der Schaih vor Kurzem Kommentiert im Jahr 1426 n.H.)
Genauso wurde auch der edle Schaich Allamma AbdurRahman ibn al Jibrin gefragt: „Fadilati Schaich, sind die Aussagen des edlen Gelehrten Muhammad ibn Ibrahim ali Schaich Wahrheit (hier gemeint, Takfir derjenigen, die die Scharia völlig zur Seite gestellt haben) und sind sie mit den Regeln der Ahlu sunnah wal Jamaah zu vereinbaren. Oder hat der Schaich noch andere Aussagen über diese Thema getroffen. Denn unser Bruder Halid al-Anbari behauptet in seinem Buch "al-Hukmu bi gayri ma anzala wa usul atTakfir" s. 131, dass Sie angeblich gesagt haben sollen, dass der Schaich (Muhammad ibn Ibrahim) noch andere Aussagen über dieses Thema hat?
Antwort: „Wahrlich unser edle Lehrer und Schaich Allama Muhammad ibn Ibrahim ali Schaich war sehr streng in Fragen jeglicher Bid´a (Neuerung). Die Worte (hier gemeint über Takfir derjenigen, die völlig die Scharia zur Seite gestellt haben), die bekannt sind, sind noch die mildesten, die er getroffen hat. Und wir haben noch schlimmere und strengere Worte gehört über die, die die Scharia zur Seite getan und die menschengemachten Gesetzen eingeführt haben. Und er hat sich von solchen abgesprochen/losgesagt, sie als Abtrünnigen vom Islam angesehen. Als sie die Scharia abgeschafft und andere Gesetze auf die Wege gebracht haben (Abschaffung der Strafe bei Zina, bei Diebstahl usw.). Und dies hat der Schaich mehrmals in seinen Unterrichten in Fikh (Rechtswissenschaft) und Aqida (Glaubenslehrer) widerholt. Und ich kann mich nicht erinnern, dass der Schaich (Muhammad ibn Ibrahim) von seinen Aussagen zurück getreten ist. Denn dies ist eine klare Erklärung über Taghut, was auch der Imam dieser Ummah Muhammad ibn AbdulWahab gesagt hat. Wer aber sowas in meinem Namen berichtet, so hat er ein Fehler gemacht. Und wir müssen uns bei solchen Sachen zu Koran und Sunna und Aussagen der Gelehrten über Taghut und Tauhid zurückkehren. "Hast du nicht diejenigen gesehen, die behaupten, an das zu glaube, was dir offenbart..."Rafyu Liama 122-123
Schaich Allama Ibn Utheymin sagt: „Wer nicht nach dem richtet, was Allah offenbart hat aus Vernachlässigung oder Gleichgültigkeit oder glaubt, dass diese Gesetze besser sind als die Scharia Allahs oder dass diese Gesetze gut für Schöpfung sind, ist ein Kafir. Derjenige, der für die Menschen diese Gesetze als Grundlage macht, ist genauso einer (d.h. Kafir). Hätten sie nicht daran geglaubt, dass diese Gesetze besser für die Menschen sind als die Scharia Allahs, hätten sie diese Gesetze nicht gemacht. Es ist nach Verstand und der Fitra, dass die Neigung zu einer Sache ein Beweis ist, dass diese Sache besser, vollkommener ist und das Gegenteil schlecht, unvollkommen ist. Wäre diese Neigung nicht da, ginge der Mensch diesen Weg nicht“. Usul Salasa
Schaich al-Fauzan sagt: „Wer die Scharia Allahs des Erhabenen völlig zur Seite gestellt und anstelle deren eigene importierte Verfassung eingeführt hat, so ist dies der Beweis dafür, dass er dies für zulässig/erlaubt (al-Istihlal) sieht, und dass man sowas machen darf. Denn er hätte dies nicht getan, wenn er die eigene Verfassung für nicht besser als die Scharia Allahs des Erhabenen hielte.
Wenn er die Gesetze Allahs für besser und gerechter hält, warum ersetzt er dann diese Gesetze? Dies alles ist Unglaube gegenüber Allah dem Erhabenen. Genauso derjenige, der nur in einem Bereich die Scharia zulässt und in anderen nicht, so einer ist so, als ob er an einenTeil des Buches glaubt und den anderen nicht (d.h. er richtet in einigen Bereichen nach Scharia und den anderen nicht). Denn man darf die Scharia nicht zum Teil anwenden, man muss sie ganz anwenden. Denn Allah der Erhabene sagt: "Glaubt denn die an ein Teil, und andere nicht (al-bakara)“. Masdar Fatawo masail fil Iman s. 33 Datum 25/9/1425 n.H.
Das sind die Aussagen der Gelehrten unserer Zeit. Jeder sollte diese Aussagen aufrichtig lesen und sehen, ob sie die gleiche Meinung bzw. Glaubenslehre mit diesen Leuten teilen. Die Aussagen der Gelehrten sind ganz klar, wie die Sonne am Mittag.
Somit sehen wir, dass ihr, du und deine gesamte Mannschaft, Fehler gemacht habt. Wir bitten euch, Mut zu zeigen, und eure Worte öffentlich zurückzunehmen und euch bei uns entschuldigen, dafür, dass ihr uns als Khawarij bezeichnet habt.
Wir danken Allah dem Erhabenen, dass Er uns erleichtert hat, die erste Arbeit fertig zu stellen.
Wir bitten Allah, dass Er diese Arbeit von uns akzeptiert und als gute Tat anrechnet.
Lob und Preis gebührt Allah