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Die erste Sekte die sich von der Gemeinschaft trennte waren die Kharawij. Die Überlieferungen welche bezüglich ihnen zu uns gelangt sind und zu uns über zehn verschiedene Wege gelangt ist, von denen alle von Imam Abu al-Hussain Muslim in sein Sahih Muslim verzeichnet wurden, von denen jedoch auch einige von bei Imam Muhammad Ibn Ismail al-Bukhary in sein Sahih al-Bukhary notiert wurden. Scheich al-Islam al-Mujaddid Taqiyyudin Abu’l Abbas Ahmad Ibn Taymiyah (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) sagt bezüglich der Kharawij: „Die Gefährten des Propheten (Allahs Wohlgefallen auf ihnen) kämpften mit ihnen (Kharawij) unter der Anordnung des Amir al-Muminin Ali Ibn Abi Talib (Allahs Wohlgefallen auf ihm) und waren sich betreffs seiner einig...Jedoch als sie sich von der Islamischen Gemeinschaften abspalteten und seine zugehörigen als Ungläubige deklarierten und es (für sie) gerechtfertigt war gegen sie (der Jammah) das Schwert zu erheben, erwiesen sich die Worte des Propheten Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) bezüglich ihnen als Wahr. Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte: „Ihr verachtet euer Gebet neben ihren, euer Fasten neben ihren und das Rezitieren des Koran neben ihnen. Doch sie werden den Koran Rezitieren, aber ihr Rezitieren wird nicht unter ihren Rachen gelangen. Sie werden sich aus dem Islam bewegen, wie sich ein Pfeil außerhalb der Beute bewegt, dass es Tötet. Tötet sie (die Kharawij), wann auch immer ihr sie erwischt, denn ihr werdet für das Töteten von ihnen am Tag des Gerichts belohnt“.“[1]
Hinsichtlich der Identifizierung der zweiundsiebzig Sekten, welche sich von Gemeinschaft (Ahlu Sunnah Wal Jammah) trennten und zum Feuer verurteilt wurden, war der erste Mann der diese Angelegenheit durchleuchtete Imam Yusuf Ibn Asbat al-Schaybani, weitere folgten ihn, wie Imam Abdullah Ibn al-Mubarak. Beide Imame vertraten die Lehrmeinung, dass all die Häresien von vier Sekten entsprossen sind: Rawafid, Kharawij, Qadariyya und die Murji’ah. Imam Abu Abdullah Ibn al-Mubarak wurde einst gefragt: „Was ist mit den Jahmiyyah?“ Er erwiderte, wie folgt: „Sie gehören nicht zu dieser Gemeinschaft (Ummah).“ Ebenso pflegte Er über sie (Jahmiyyah) zu sagen: „Wir zitieren nicht die Wörter der Juden und nicht der Christen, noch die der Jahmiyyah.“[2] Eine Vielzahl der Hanbalitischen Wissenschaftler stimmen mit dieser Lehrmeinung überein. Sie meinen, dass die Jahmiyyah Ungläubige seien; somit können sie nicht zu den zweiundsiebzig Sekten mit einbezogen werden, ebenso wie die Heuchler, welche kein Iman in ihrem Herzen haben, die hinsichtlich des Islams ausschließlich ein Lippenbekenntnis ablegen und nichts anderes als Heuchler sind, sind somit nicht mit einbezogen in die Liste der zweiundsiebzig Sekten. Wiederum andere Hanbalitische Wissenschaftler fügen sie (Jahmiyyah) in die Liste mit ein, wodurch sie folglich die Ursprünge der Ketzerei auf fünf bedingen und sie nicht Generell als Ungläubige betrachten.
Der Grund für diese Differenz innerhalb der Hanbalitischen Rechtschule liegt in der Antwort hinsichtlich der Fragestellung, ob die Menschen welche ketzerischen Ideen aufweisen exkommuniziert werden können als Ungläubige oder nicht. Diejenigen welche die Jahmiyyah von der Liste der zweiundsiebzig Sekten ausgliedern exkommunizieren die Brandstifter dieser Ketzerei, da nicht jeder der mit Ketzerei in Berührung kommt exkommuniziert werden kann. Vielmehr kategorisieren sie solche Menschen mit den Leuten der Bestrafung (Ahlal al-Wa’id), wie die unnachgiebigen (Fussaq) und die Sünder (Usat). Anderseits sind jene, welche die Jahmiyyah in die Liste mit eingliedern von zweierlei Art: jene welche niemanden von ihnen als Ungläubige deklarieren und jene welche alle als Ungläubige deklarieren. Die letztere Lehrmeinung ist die Meinung einiger Wissenschaftler der späteren Zeiten aus dem Kreise der Anhänger der Aimmah oder Scholastikern.
Jedoch im Falle der Murji’ah und Schia Mufaddilah und andere sind die lauteren Altvorderen und die Gelehrten der Meinung, dass man sie nicht als Ungläubige deklarieren kann, auch wenn sie zu den Leuten der Erneuerer gehören. Die Aussagen von Imam Ahmad Ibn Hanbal und anderen Gelehrten sind hinsichtlich dieser Sekten äußerst eindeutig, dass man sie nicht als Ungläubige deklarieren könne, doch im Falle der Extremen Rawafid sieht es anders aus, denn ihre Führer bzw. Wissenschaftler sind Ungläubige, doch die Laien unter ihnen können durchaus Muslime sein, welche aber in die Kategorie der Ahlal-Bida fallen oder ggf. auch Ungläubige seien. Imam Shami Muhammad Amin Ibn Abidin (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) legt das Allgemeine Urteil über jene Rawafid dar: „Es besteht kein Zweifel über den Unglauben jener, die Sayyida Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihm) fälschlicher Weiße der Ehebruchs beschuldigen, daran glauben das Sayyiduna Ali (Allahs Wohlgefallen auf ihm) Allah sei oder das der Engel Gibril (Friede sei auf ihm) irrtümlicherweise mit der Offenbarung auf dem Gesandten Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) hinab kam etc. dies ist Unglaube und wiederspricht den Lehren des Koran offensichtlich.“ [3]
Den Unterschied zwischen den Schia Mufaddilah und den Rawafid, welche an die Unfehlbarkeit ihrer zwölf Imame glauben legt der Imam Ahmad Ibn Hadschar al-Asqalani (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein), wie folgt dar: „Schiismus (Taschaju) bezeichnete in der Frühzeit des Islams den Glauben an die Vorzüglichkeit Alis über Uthman, und daran, dass Ali mit seinen Kriegen im Recht war, während seine Gegner einen Fehler begingen, wobei jedoch die Vorzüglichkeit der beiden Scheichs (Abu Bakr und Umar) von ihnen bestätigt wird. Einige von ihnen (den Anhängern des Schiismus) glaubten möglicherweise auch daran, dass Ali das beste Geschöpf nach dem Gesandten Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) war. Wenn jemand diesen Glauben hatte, während er fromm, gläubig und aufrichtig war und seinen Glauben auf seinem besten Wissen aufbaute, so ist seine Überlieferung deswegen nicht zurückzuweisen, speziell wenn er nicht dazu aufrief. Was nun aber den Schiismus in der Bedeutung der späteren Generationen betrifft, so bezeichnet er die reine Ablehnung (Rafd) und die Überlieferung eines extremistischen Ablehners (Rafidi) ist weder zu akzeptieren noch zu würdigen.“[4]
Und Scheich al-Islam wal Shamssuddin Muhammad Ibn Ahmad adh-Dahabi asch-Schafi’i sagt diesbezüglich: „Die Neuerung ist von zweierlei Art. Es gibt eine geringere Neuerung, wie z.B. den übertriebenen Schiismus oder den Schiismus ohne Übertreibung und ohne Abirrung. Diese Art (die der Neuerung trat bei vielen in der ersten Nachfolgegeneration nach den Gefährten auf, sowie in den Generationen die nach ihnen kamen, wobei sie jedoch religiös, fromm und aufrichtig waren. Wären die Überlieferungen dieser Personen abgelehnt worden, so wäre ein großer Teil der Berichte über den Gesandten Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) verloren gegangen, was zweifelsohne ein großes Übel gewesen wäre Desweiteren gibt es die schwerwiegendere Neuerung, so wie beispielsweise die komplette Ablehnung (Rafd) und die Übertreibung darin, und die Herabwürdigung von Abu Bakr und Umar und das Rufen zu diesen Sachen. Überlieferungen solcher Personen können definitiv nicht angenommen werden. Darüber hinaus ist mir bei diesem Schlag von Menschen in unserer Zeit kein einziger aufrichtiger und vertrauenswürdiger Mann bekannt. Vielmehr ist die Lüge ihr Leitspruch und die Taqiyya und die Heuchelei sind ihr Schild. Wie kann eine Überlieferung von solchen Leuten akzeptiert werden? Nein, dies ist definitiv unmöglich. Die extremen Schiiten in der Zeit der Salaf, wie sie ihnen bekannt waren, waren jene, welche gegen Uthman, az-Zubayr, Talhah, Muawija und einige von denen, welche gegen Ali kämpften und ihm entgegenstanden, sprachen. Die extremen Schiiten in unserer Zeit, wie sie uns bekannt sind, sind jene, welche diese Führer zu Ungläubigen erklären und welche die beiden Scheichs (Abu Bakr und Umar) herabwürdigen, und diese sind fehlgeleitet und verloren.“[5]
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[1] Al-Majmoo al-Fatawa, 3:349
[2] Ahmad Ibn Taymiyah, al-Majmoo al-Fatawa, 3:349f
[3] Radd al-Muhtar ala al-Dur al-Mukhtar, 4:453.
[4] Tahdhib at-Tahdhib, 81:1.
[5] Mizan al-I’tidaal, 5:1-6.
Geändert von Abu_Taymiyyah (06.02.2010 um 08:00 Uhr)
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Doch innerhalb der Hanbalitischen Rechtschule haben die Wissenschaftler Differenzen, denn unter ihnen sind einige, welche alle ketzerischen Sekten einschließlich dieser (zuvor erwähnten) ohne eine Unterscheidung zu machen als Ungläubige ansehen, einige von ihnen sagten auch, dass sie (die Sekten) auf Ewig zum Höllenfeuer verurteilt werden. Dies ist Falsch und wiederspricht gewiss den Prinzipen der Ahlu Sunnah Wal Jammah, sowie des Imam Ahmad Ibn Hanbal und dem Heiligen Koran und der Sunnah. Diejenigen welche keine ketzerischen Sekten exkommunizieren machen dies aus dem Grunde nicht, weil sie Ketzer mit den Sündern gleichsetzten. Sie sagen dass ebenso wie Ahlu Sunnah Wal Jammah niemanden wegen einer Sünde als Ungläubigen bezeichnet, würden sie ähnlich nicht jemanden als Ungläubigen bezeichnen wegen seiner Ketzerei.
Gemäß der zu und Grunde liegenden Überlieferungen haben die lauteren Altvorderen und die Rechtschaffenen Gelehrten der Khalaf[1] ausschließlich die Jahmiyyah exkommuniziert, welche die Attribute Allahs leugnen, indem sie Aussagen, das Allah, der Segensreiche; nimmer Spricht, nicht Sieht, nicht Separat von seiner Schöpfung ist, nicht Wissend, nicht Mächtig, nicht Hört, nicht Beobachtet , nicht Lebendig ist und das der Koran ein Erschaffenes Objekt ist, sowie das die Leute des Paradies und der Hölle ihren Schöpfer nimmer zu Gesicht bekommen usw. Scheich al-Islam Taqiyyudin Abu’l Abbas Ahmad Ibn Taymiyah (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) sagt hinsichtlich der Kharawij, Rawafid und Qadariyya folgendes: „Bezüglich der Kharawij und Rawafid sind keine klaren Aussagen von Imam Ahmad Ibn Hanbal und anderen bekannt , dass sie Ungläubige sind. Bezüglich der Qadariyya, welche die Vorkenntnis Allahs bezüglich der menschlichen Handlungen, sowie die Vorherbestimmung (al-Qadar) und die Niederschreibung bestritten, wurden von ihnen als Ungläubige bezeichnet; jedoch hinsichtlich diejenigen welche die Vorkenntnis Allahs bezeugen, aber nicht seine Erschaffung der menschlichen Handlungen sind von diesem Urteilspruch befreit.“[2]
Scheich al-Islam al-Mujaddid Taqiyyudin Abu’l Abbas Ahmad Ibn Taymiyah (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) legte zwei Prinzipien fest, die diese Angelegenheit klarstellen wird. Erstens jemand der das Gebet aufrechterhält kann nicht als Ungläubiger angesehen werden, außer er ist ein Heuchler, da seit der Zeit als Muhammad zum Gesandten berufen wurde, Ihn dem Heiligen Koran offenbart und zur Auswanderung nach Yathrib[3] gezwungen wurde, wurden die Menschen in drei Gruppen Kategorisiert; diejenigen welche an den Propheten Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) glauben; diejenigen welche Ihn öffentlich zurückweißen; und diejenigen welche Heuchler waren und ihre Abweisung gegenüber dem Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) verborgen hielten. Da dies der Fall ist können wir unter den ketzerischen Sekten (Ahlal Bida) jene haben, welche Heuchler und Feine des Islams, also Ungläubige sind. Solche Menschen sind zumeist unter den Rawafid und Jahmiyyah aufzufinden. Ihre Oberhäupter waren Heuchler und Zindiqs, genau wie der Mann, der den Rafd erfand ein Heuchler war. Die Denkschule der Jahmiyyah ist ebenso auf Basis der Heuchelei und Zandaqah errichtet worden. Dies ist auch ein Grund, weshalb die Zindiqs welche von den Esoterikern stammen und sich als Philosophen darstellen eine große Affinität und Zuneigung gegenüber den Rawafid und Jahmiyyah haben
Solche Menschen sind zumeist bei den Rawafid und Jahmiyyah zu finden. Ihre Oberhäupter waren Heuchler und Zindiqs, ebenso wie der Mann, der die Ablehnung (Rafd) erfand, ein Heuchler war. Die Schule der Jahmiyyah ist ebenso auf der Grundlage der Heuchelei und Zandaqah errichtet worden. Dies ist der Grund, weshalb die Zindiqs welche von den Esoterikern stammen und sich als Philosophen darstellen, eine Zuneigung gegenüber den Rawafid und Jahmiyyah haben zu denen sie eine große Affinität haben.
Mitten unter den ketzerischen Sekten können auch Menschen Vorhandensein die den Iman im Herzen verankert haben, doch sie machen sich Schuldig der Unwissenheit, Fehlverhalten und hinsichtlich der Sunnah begehen sie Fehler. Derartige Leute sind nimmer Ungläubige und Heuchler. Sie können Sache begehen, wodurch sie zu Frevler und Sünder werden. Einige von ihnen Interpretieren irrtümlich Falsch die Texte; jene wird hoffentlich vergeben. Einige können auch Iman und Frömmigkeit zu einem gewissen Grad haben, wodurch sie eine Art der Liebe Allahs und Unterstützung entsprechend ihres Glaubens und Frömmigkeit verdienen. Dies ist das erste Prinzip.
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[1] Dies sind jene Gelehrte, die nach den lauteren Altvorderen kamen
[2] Al-Majmoo al-Fatawa, 3:352
[3] Medina
Geändert von Abu_Taymiyyah (06.02.2010 um 08:01 Uhr)
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Das zweite Prinzip ist, dass die Doktrinen die jemand vertritt selbst Treuelosigkeit[1] bedeuten können. Zum Beispiel bestreitet jemand die Verpflichtung des Gebets, der Pflichtabgabe, das Fasten oder die Pilgerfahrt oder bringt zur Geltung, dass Unzucht, Berauschendes, Glückspiel oder Heiraten eines untersagten Personenkreises legitim sind. Jedoch ist es möglich, dass ein Vertreter solch einer Lehre nicht die Kenntnis darüber besitzt oder ihn nicht die Worte des Gesandten Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) hinsichtlich dieser Sachen erreicht haben. Solch eine Person wird nicht als Ungläubiger bezeichnet. Dies kann mit einer Person geschehen, welche in den Islam neu Konvertiert ist oder geboren wurde und dann an einem Ort hingebracht wurde, welcher den Islam nicht erreichte. Er kann daher nicht mit der Begründung zum Ungläubigen erklärt werden, dass er etwas leugnete was zum Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) herabgesandt wurde, da er nicht wusste, dass jenes zu Ihm herabgesandt wurde.
Die Doktrinen der Jahmiyyah fallen genau in dieses Konzept, weil sie die Eigenschaften mit denen sich Allah, der Segensreiche, befähigt und welche Er zu seinem Gesandten (Allahs Segen und Friede auf ihm) herabsandte negieren. Drei Begründungen sind vorhanden, weshalb sie sehr stark verurteilt wurden: Erstens sind die Texte die ihre Doktrinen entgegenstehen in Hülle und Fülle im Heiligen Koran, den Überlieferungen (Ahadith) und dem Konsens existent und sie (die Texte) sind allerseits bekannt und sie (die Jahmiyyah) weißen sie durch ihre Fehlinterpretation zurück. Zweitens belaufen sich ihre Doktrinen auf die Negierung des Schöpfers, jedoch kann es sein, dass einige unter ihnen nicht realisiert haben, dass ihre Doktrinen den Schöpfer negiert. Gerade wie Grundlage des Iman die Überzeugung an Allah, den Segensreichen, ist, ist die Grundlage des Kufr, die Negierung Allahs. Drittens wiedersprechen sie Gewissheiten, worin alle Religionen übereinstimmen und welche durch die Natur des Menschen (Fitra) bezeugt sind.
Trotzdessen sind viele der Muslime nicht befähigt, den realen Sinn ihrer Doktrinen nachzuvollziehen; einige denken sogar, dass die Wahrheit bei ihnen (Jahmiyyah) ist, da sie ihre Gegenmeinung durchaus entschlossen vortragen. Derartige Muslime haben bestimmt Iman an Allah und Seinem Gesandten (Allahs Segen und Friede auf ihm) und sind aufrichtig in ihrem Herzen von Ihnen Überzeugt, aber die Argumente welche die Ketzer vorlegen irritieren sie, ebenso wie sie sich selbst damit irritieren. Gewiss sind diese Muslime allesamt keine Ungläubigen; einige von ihnen können Sünder oder Missetäter sein; andere können sich irren und Allah, der Barmherzige, vergibt ihnen hoffentlich; und andere wiederum können sogar zusammen mit ihren fehlerhaften Ideen, Iman und Frömmigkeit besitzen, wodurch sie die Unterstützung und Allahs Liebe verdienen, entsprechend ihres Iman und ihrer Frömmigkeit.[2]
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[1] Welches von der Wahrhaftigen Wahrheit abweicht.
[2] Al-Majmoo al-Fatawa, 3: 353ff
Ende der Abhandlung
Geändert von Abu_Taymiyyah (06.02.2010 um 08:04 Uhr)
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