As Salam Alaikum,
c) Es ist obligatorisch, dass man den Erhabenen so versteht wie Er sich selbst schildert, ohne dabei Ihm erneuerte Namen oder Eigenschaften zuzuschreiben. Der Namen al-Ghadib (der Zornige) darf beispielsweise nicht Allah, den Segensreichen, zugeschrieben werden, trotz Seiner eigenen Aussage, dass Er Zürnt, da weder Allah, der Segensreiche, noch Sein Gesandter (Allahs Segen und Friede auf ihm) diesen Namen verwendeten. Imam Abu Hanifa al-Nu’am Ibn Thabit al-Kufi (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) sagt diesbezüglich: „Niemanden steht es zu etwas über das Wesen Allahs zu sagen, vielmehr ist Er mit dem zu beschreiben, womit Er sich selbst beschrieb und nichts darf über Allah ausgesagt werden, was auf der eigenen Meinung aufgebaut ist. Erhaben und Segensreich ist Allah, der Herr der Welten.“[1] Dieser Gesichtspunkt ist notwendig, um falschen Beschreibungen hinsichtlich unseres Herrn vorzubeugen. Denn der Mensch, welcher seiner begrenzten Sinneswahrnehmung unterliegt ist Definitiv nicht in der Lage den Herrn der Welten zu bestimmen.
d) Ein anderer Gesichtspunkt der Namen und Eigenschaften Allahs erfordert, dass dem Menschen keinesfalls die Namen und Eigenschaften Seines Herrn zugesprochen werden oder jemand sich selbst damit ausrüstet. Wer immer dies vermag oder daran glaubt ist bei Allah, ein Ungläubiger. Allah, der Allerhabene, sagt:
"Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, dass Ihm Partner zur Seite gestellt werden: doch Er vergibt, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der ist in der Tat weit irregegangen." (Sure al-Nisa, Vers.116)
Und, die Worte:
"Es gibt nichts Seinesgleichen[...]" (Sure asch-Schura, Vers.11)
Vergänglich und Gegenwärtig haben etliche Menschen, ja sogar jene welche sich selbst als Muslime ansehen göttliche Namen und Eigenschaften zugeschrieben. Allah ist der weise Richter (al-Hakam), der Einzige und absolute Herrscher (al-Waali), Ihm gebührt das alleinige Recht Gesetzte zu verabschieden und Er ist es der uns die Scharia herabsandte, um Einzig und Alleine damit über die Menschen zu Regieren. In der gegenwärtigen Zeitepoche, genauer gesagt seit dem Zerfall des Islamischen Staates, herrscht auf Erden das Gesetzt der Götzen. Auf der gesamten Erde, sowie innen des islamischen Territoriums werden mit Unglauben Regiert, die heuchlerischen Regenten der sog. Islamischen Länder sind jene die sich durch ihre Handlungen das alleinige Recht Allahs – Gesetzte zu erlassen – zugesprochen haben und somit haben sie sich ein Attribut Allahs zugesprochen, was einzig und alleine Allah, den Segensreichen, gebührt. Trotz der Tatsache das sie sich dieses Attribut nicht Explizit zuschreiben haben sie sich des Unglauben und das Erheben neben Allah, den Allerhabenen, schuldig gemacht, dies weil sie mit den Gesetzten des Taghut[2] Regieren, welche Diametral Allahs Lebensordnung entgegensteht. Allah, der Segensreiche, sagt hinsichtlich Seiner Souveränität:
"Statt Ihm verehrt ihr nichts anderes als Namen, die ihr selbst genannt habt, ihr und eure Väter; Allah hat dazu keine Ermächtigung herabgesandt. Die Souveränität steht Allah allein zu. Er hat befohlen, dass ihr nur Ihm dienen sollt. Das ist der richtige Glaube. Aber die meisten Menschen wissen (es) nicht." (Sure Yusuf, Vers.40)
Und, Er sagt:
"Und du sollst zwischen ihnen nach dem richten, was von Allah herabgesandt wurde; und folge nicht ihren Neigungen, und sei vor ihnen auf der Hut, damit sie dich nicht bedrängen und von einem Teil dessen, was Allah zu dir herabgesandt hat, wegtreiben. Wenden sie sich jedoch (von dir) ab, so wisse, dass Allah sie für etliche ihrer Sünden zu treffen gedenkt. Wahrlich, viele der Menschen sind Frevler. Ersuchen sie etwa die Gesetze der Jahiliya? Und wer ist ein besserer Richter als Allah für ein Volk, das Fest im Glauben ist?" (Sure al-Maida, Vers.48-49)
Al-Hafidh al-Imam Abu al-Fidal Ismail Ibn Kathir (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein) führt hinsichtlich der Worte:"Ersuchen sie etwa die Gesetze der Jahiliya?"
folgendes aus: „Allah kritisiert die, welche Allahs Befehle ignorieren, die alle Arten der guten, rechtschaffenen Dinge enthalten und alle Arten des Schlechten verbieten, stattdessen urteilen sie nach eigenen Meinungen, Gelüsten und Bräuchen die sie selbst erfunden haben, und die alle keine Grundlage in Allahs Religion haben. In der Zeit der Jahiliya pflegten die Leute die Ignoranz und Irreleitung zu befolgen die sie selbst aus bloßer Meinung und Neigung erfunden habe. Die Tataren gehorchten dem Gesetz dass sie von ihrem König Jingis Khan in seinem Buch Al Yasiq hatten. Dieses Buch beinhaltete einige Gesetze die von verschiedenen Religionen abgeleitet waren, zum Beispiel aus dem Judentum, dem Christentum und dem Islam. Viele dieser Gesetze waren zu seiner eigenen Meinung und seinen Neigungen verändert. Später wurden diese Gesetze das Gesetz, welches von seinen Kindern angewendet wurde, und sie stellten es über das Gesetz aus dem Quran und der Sunna des Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm). Daher, wer auch immer so handelt, ist ein Ungläubiger und muss bekämpft werden, bis er zu der Entscheidung Allahs und seines Propheten zurückkehrt, so dass kein Gesetz, sei es ein kleines oder großes, gilt das nicht von Allah ist.“„Allah kritisiert die, welche Allahs Befehle ignorieren, die alle Arten der guten, rechtschaffenen Dinge enthalten und alle Arten des Schlechten verbieten, stattdessen urteilen sie nach eigenen Meinungen, Gelüsten und Bräuchen die sie selbst erfunden haben, und die alle keine Grundlage in Allahs Religion haben. In der Zeit der Jahiliya pflegten die Leute die Ignoranz und Irreleitung zu befolgen die sie selbst aus bloßer Meinung und Neigung erfunden habe. [3]
Desweiteren sind die Zwölfer-Imamiten (Rafidha)[4] diejenigen, welche ihre Imame[5] göttliche Eigenschaften übertragen haben, wie die Definitive Unfehlbarkeit sowohl innerlich als auch äußerlich, das Wissen über die Vergangenheit, Zukunft und Verborgenes, die Kraft das Schicksal zu variieren, das Sayyiduna Ali Ibn Abi Talib (Allahs Wohlgefallen auf ihm) der Richter über Paradies und Hölle sein wird und das Sayyidah Fatima az-Zahra[6] (Möge Allahs Wohlgefallen auf ihm) ein engelsgleiches und göttlich machtvolles Wesen ist.
Der schiitische Imam Muhammad Rida al-Muffazar sagt hinsichtlich des Glaubens der Zwölf-Imame: „Wir glauben daran, dass ein Imam wie der Prophet unfehlbar sein muss, dies bedeutet, dass er unfähig ist Fehler zu begehen oder etwas falsch zu machen, weder von innen noch von außen, von seiner Geburt bis zu seinem Tod, sei es absichtlich oder unabsichtlich. Dies deswegen, weil die Imame die Erhalter des Islams sind und der Islam wird von ihnen bewahrt. [...]Wir glauben, dass die Macht der Imame Inspirationen zu erhalten, die höchsten Stufen der Exzellenz erreicht haben. Und wir sagen, dass es eine von Gott gegebene Kraft ist. Dies bedeutet, dass der Imam fähig ist, Informationen über alles zu verstehen, überall und zu jeder Zeit hat. Er versteht sofort mit diesen von Gott gegebenen Mitteln, ohne Zuhilfenahme von jeglicher Führung von Lehrern und ohne Rückgriff auf methodologische Beweise.“[7]
Und der schiitische Imam Musavi al-Khomeini beschreibt Sayyidah Fatima az-Zahra (Möge Allah Wohlzufrieden mit ihm sein), wie folgt: „(Fatimah) Az-Zahra war keine gewöhnliche Frau, sie war eine seelige Frau, eine engelsgleiche Frau... Sie war ein Mensch im vollkommensten Sinn des Wortes, ein Abbild perfekter Menschlichkeit... eine wahrhaftig vollkommene Frau... die Wahrheit des vollkommenen Menschen. Sie war keine gewöhnliche Frau, sondern sie war ein engelsgleiches Wesen, welches in der Gestalt eines Menschen erschien... ein göttlich machtvolles Wesen, das sich in der Form einer Frau äußerte ... in ihr vereinten sich alle für einen Menschen und eine Frau denkbaren Eigenschaften der Vollkommenheit. Sie war eine Frau, welche alle Eigenschaften der Propheten trug... eine Frau die - wäre sie ein Mann gewesen - ein Prophet gewesen wäre, und die - wäre sie ein Mann gewesen - den Rang des Gesandten Allahs gehabt hätte. Morgen ist der Tag der Frau, an welchem die gesamte Dimension ihres Ranges und ihrer Persönlichkeit zu Tage trat. Morgen ist der Gedenktag der Geburt eines Wesens, welches in sich das Ideelle und das Fassbare der Engelshaftigheit, der Göttlichkeit, der Mächtigkeit, der Königlichkeit und der Menschlichkeit vereint.“[8]
Und der schiitische Imam Muhammad Musa al-Yaqoobi sagt das die Imame und Allah verschmolzen miteinander sind: „FRAGE: Es gibt ein Hadith der folgendes besagt: Im Buch "Haquk ul Yakeen" arabische Version Band 2 Seite 7 Kapitel Argument Reejat. Ali – Der Führer der Gläubigen (as) sagt: "Ich bin derjenige, der die Wolken kontrolliert, erhelle den Tag, Nacht, Wolken, Meere, Sterne. Sonne und Mond (tue mit ihnen was ich will)."ANTWORT: Auch wenn diese Aussage wirklich von Imam Ali stammt, widerspricht sie der im Rahmen der islamischen Philosophie durch die Vernunft nachweisbare Meinung nicht, dass der Mensch deshalb erschaffen wurde, dass er die göttlichen Vollkommenheiten und Eigenschaften aneignet, bis er zum Stadium kommt, in dem er sich in Allah verschmelzt. Die Imame sind schon zu diesem Stadium gekommen.“[9]
Diese Konzeptionen des Unglauben wiedersprechen den glauben des Heiligen Koran und der authentischen Sunnah, so sagt Allah, der Segensreiche, hinsichtlich der Kenntnis über das Verborgene:
"Er ist der Kenner des Verborgenen - Er enthüllt keinem Seine Kenntnis vom Verborgenen, außer allein dem, den Er unter Seinen Gesandten erwählt hat. Und dann lässt Er vor ihm und hinter ihm eine Schutzwache, damit Er gewährleistet sieht, dass sie (Seine Gesandten) die Botschaften ihres Herrn verkündet haben. Und Er umfasst alles, was bei ihnen ist, und Er zeichnet alle Dinge ganz genau auf." (Sure al-Dschinn, Vers.26-28)
e) Die Erhaltung der Einheit in den Namen Allahs besagt zudem, dass man Allahs Namen in bestimmter Form Seiner Schöpfung nicht zuteilen kann, und zwar solange nicht, bis eine Beifügung "Abd" vorausgeht, welche "Sklave des" oder "Diener des" bedeutet. Unzählige der göttlichen Namen in ihrer unbestimmten Form wie Ra’uf und Rahim sind zulässige Namen für Menschen, da Allah manche von ihnen in Bezug auf den Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) in ihrer unbestimmten Form benutzt hat:
"Wahrlich, ein Gesandter aus eurer Mitte ist zu euch gekommen; es schmerzt ihn sehr, wenn ihr unter etwas leidet; er setzt sich eifrig für euer Wohl ein; zu den Gläubigen gnadenvoll (Ra’uf) und barmherzig (Rahim)." (Sure at-Tauba, Vers.128)
Ar-Ra’uf (derjenige voller Erbarmen) und Ar-Rahim (der Barmherzige) können in Bezug auf den Menschen nur dann verwendet werden, wenn "Abd" vorausgeht, so wie es bei Abdur-Ra’uf oder Abdur-Rahim der Fall ist, da diese in ihrer bestimmten Form eine Stufe der Perfektion vertreten, welche Allah jedoch allein gehört. Genauso sind Namen wie Abdur- Rasul (Diener des Gesandten), Abdun-Nabi (Diener des Propheten), Abdul-Husayn (Diener des Husayn), etc., wo sich Menschen als Diener anderer neben Allah bezeichnen, nicht gestattet. Auf diesem Grundsatz stützend hat der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) den Muslimen verwehrt, sich an ihre Schützlinge mit Abdi (mein Diener) oder Amati (mein Dienstmädchen) zu wenden.
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[1]Ibn Abi al-Izz al-Hanafi, Scharh al-Aqida at-Tahawiya.
[2] Ibn al-Qayyim al-Dschauzijja sagt: „Jeder, der seine Schranken überschreitet, gleich ob (er dabei) angebetet, befolgt oder ihm Gehorsam geleistet wird - daher ist der Taghut jedes Volkes jener, den sie zum Richter neben Allah und Seinen Gesandten machen. Jemand, den sie neben Allah anbeten, ihm ohne Hinsicht auf Allah folgen oder ihm in einer Weise Gehorsam leisten, der ein Ungehorsam gegenüber Allah ist.“ [I’lam al-Muwaqtin, 1:50]
[3] Al-Tafsir al-Quran al-Adhim.
[4] Ibn Hadschar al-Asqalani sagt: „Was nun aber den Schiismus in der Bedeutung der späteren Generationen betrifft, so bezeichnet er die reine Ablehnung (Rafd) [...].“ [Tahdhib at-Tahdhib, 81:1]
[5] Die sog. Zwölf Imame sind frei von derartige Lügen; sie waren Rechtschaffene Diener Allahs von Ahlu Sunnah Wal Jammah.
[6] Die Ehrwürdige Anhängerin des Hauses des Propheten ist frei von jeglichen Lügen welche die heuchlerischen Rafidha über sie erzählen.
[7] Faith of Sh’ia Islam, S.32-33.
[8] Al-Asrar al-Fatimiyyah, S.354-355.
لم تكن الزهراء امرأة عادية كانت امرأة روحانية امرأة ملكوتية... كانت أنسانا بتمام معنى الكلمة نسخة إنسانية متكاملة... امرأة حقيفية كاملة... حقيفة الإنسان الكامل. لم تكن امرأة عادية بل هي كائن ملكوتي تحلي في الوجود بصورة إنسان ... بل كائن إلهي جبروتي ظهر على هيئة امرأة... فقد اجتمعت في هذه المرأة جميع الخصال الكمالية المتصورة للإنسان وللمرأة. إنها المرأة التي تتحلى بجميع خصال الأنبياء... المرأة التي لو كانت رجلا لكانت نبيا... لو كانت رجلا لكانت بمقام رسول الله. غدا يوم المرأة حيث ولدت جميع أبعاد منزلتها وشخصيتها. غدا ذكرى مولد كائن الذي اجتمعت قيه المعنويات والمظاهر الملكوتية والإلهية والجيروتية والملكية والإنسانية.
[9] http://www.yaqoobi.de/rechtsfragen/Imam_Ali.html
Fortsetzung Folgt - So Allah will -




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