Selam Aleykum,
Erfolgreichere Anti-Guerilla-Strategien versuchen, die Guerillabewegung politisch zu isolieren. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen:
* Für einzelne Bevölkerungsgruppen wird eine verbesserte wirtschaftliche Lage erreicht (z. B. Unterstützung der Rauschgiftproduktion und -vermarktung in Kolumbien oder Afghanistan).
* Es wird eine der Guerilla ähnliche Kontraguerilla geschaffen, die im Namen der Guerilla Taten begeht, die der Guerilla angelastet werden und sie in den Augen der Bevölkerung diskreditiert (Vietnam, Kuba).
* Da die Guerilla-Einheiten, besonders in ihrer Entstehungsphase, meist dezentralisiert kämpfen, entstehen häufig kämpfende Einheiten, die nicht die politischen Ziele der Bevölkerung teilen, sondern persönliche Bereicherung oder Macht gewinnen wollen (Caudillismo). Diese können von dem herrschenden Regime oder einer fremden Macht leicht für ihre Ziele eingesetzt werden. Zahlreiche Aufstände in Lateinamerika und Afrika nahmen diesen Weg und führten über eine Volksbewegung zu einer Bereicherungsdiktatur, die schließlich mit dem ursprünglichen militärischen Gegner zusammenarbeitet und die Revolution durch einen Austausch von Herrschaftseliten ersetzt.
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Bei der U.S. Anti Terror Agency wurde laut überlegt wie man gegen die Mujahidin vorgehen kann und welche Gruppierungen man unterstützen sollte, um die Mujahidin zu schwächen. Schau mal einer an, was da für Namen gefallen sind:
\"This is the policy suggested by the The Center for Combating Terrorism at West Point. They are discussing what groups to fund in order to subvert the appeal and spread of the so-called \"Salafi Jihaadi\" movement:
\"The difficulty comes in identifying the right leader or group. The U.S. could discretely fund mainstream Salafi figures like Madkhali who are effective in siphoning off support from jihadis and who do not advocate violence (e.g. by paying for publications, lectures, new schools). This will be effective in the short term, but it further strengthens the dehumanizing Salafi ideology from which the jihadi movement derives much of its inspiration. The U.S. could also fund non-Salafis, but it currently lacks the expertise necessary to determine who is truly influential. Perhaps a better strategy in the near term would be to pressure Middle Eastern governments to allow greater political participation and visibility for groups that jihadis are threatened by. This approach should vary from country to country. For example, in Egypt, it would be the Muslim Brotherhood; in Saudi Arabia, the Shiâa. Again, it is essential that the U.S. hand not be seen.\"
http://ctc.usma.edu/about.asp
Die Vereinigten Staaten sollten sehr vorsichtig und unauffällig religiöse muslimische Führer und Bewegungen unterstützen, die in Sachen Beliebtheit und dem Massenanreiz, bei der Jugend mit der Jihadi Bewegung mithalten können.
Natürlich werden viele von den effektiven Mitstreitern, nicht freundlich gegen über den USA und dem Westen gesinnt sein, aber wenn die grundsätzliche Einstellung die Ablehnung von Gewalt gegen die USA und ihre Verbündeten ist, dann sollten sie unterstützt werden.
Die Schwierigkeit liegt darin, den richtigen Führer oder Gruppen ausfindig zu machen.
Die USA könnten getrennt Mainstream Figuren wie Madkhali finanzieren, die gut darin sind die Unterstützung der Jihadis abzuzapfen und Gewalt nicht befürworten (d.h. Die Finanzierung von Veröffentlichungen, Vorlesungen, neuen Schulen).
Das wird auf kurze Sicht wirkungsvoll sein, aber die entmenschlichende Salafi Ideologie weiter stärken, aus der die Jihadi Bewegungen viele ihrer Inspirationen ableitet.
Die USA könnten auch nicht Salafis finanzieren, aber momentan fehlt die Sachkenntnis, die nötig ist, um festlegen zu können, wer wirklich Einflussreich wäre.
Vielleicht wäre es eine bessere Strategie in naher Zukunft Druck auf die Regierungen im Mittleren Osten auszuüben, damit sie eine größere politische Teilnahme und Sichtbarkeit von Gruppen, welche eine Gefahr für die Jihadis sind, zulassen. Diese Vorgehensweise sollte von Land zu Land variieren. Z.B in Ägypten wäre es die Muslim Bruderschaft, in Saudi Arabien, die Shi'a.
Noch einmal, es ist unbedingt notwendig, dass nicht zu erkennen ist, dass die USA ihre Hände im Spiel haben.
http://www.ctc.usma.edu/pdf/Stealing...20--%20CTC.pdf
wsalam
wsalam

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