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Thema: Die 3 fundamentalen Grundlagen

  1. #1
    Abdu ar Rahman
    Nicht registriert

    Die 3 fundamentalen Grundlagen

    Kommentare zu diesem Werk


    Shaikh ‘Ubayd Ibn ‘Abdullah al-Dschabiri wurde gefragt:

    „Was ist die beste Art für jemand, um mit dem Erlernen des Tauhid zu beginnen?“

    Er antwortete:

    „...Derjenige, welcher besbsichtigt den Tauhid mit einem umfassenden, gutem Studium zu beginnen, sollte als erstes
    mit al-Usul ath-Thalatha (Die drei fundamentalen Grundlagen)
    beginnen, danach mit Kitabut-Tauhid (Das Buch des Tauhid) und
    dann mit Kashfusch-Shubuhat (Die Beseitigung der Sheinargumente
    gegen den Monotheismus). Diese drei Bücher sind von Imam
    Muhammad ibn Sulayman at-Tamimi, möge Allah ihm
    barmherzig sein. Der Studierende sollte dieses von den
    Gelehrten von den Leuten des Wissens lernen, von
    denjenigen, die fest in ihrer ‘Aqidah sind.“
    (Übersetzt aus dem Englischen)


    Shaikh ibn Muhammad ibn Salih al-‘Uthaymin wurde gefragt:

    „Wir brauchen einen Ratschlag bezüglich der Bücher, mit
    denen der Schüler des Wissens erlernen und auf sie Bezug
    nehmen sollte.“

    Er antwortete:

    Alles Lob gebührt Allah - und nannte im Bereich der
    ‘Aqidah, den Grundlagen der Religion folgende Bücher:
    1. Thalathat al-Usul, 2. Al-Qawa‘id al-Arba‘ah,
    3. Kashf al-Shubuhat, 4. Kitab at-Tauhid. Diese vier Bücher
    wurden von Muhammad ibn Sulayman at-Tamimi geschrieben,
    möge Allah ihm barmherzig sein...“
    (Übersetzt aus dem Englischen, Fatawa al-Shaikh Muhammad ibn Salih
    al-‘Uthaymin, Kitab al-‘Ilm, S. 92)

    DIE DREI FUNDAMENTALEN GRUNDLAGEN

    Muhammad ibn Sulayman at-Tamimi



    Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

    Wisse, möge Allah dir barmherzig sein, dass es für uns Pflicht ist vier Dinge zu lernen:


    1. Das Wissen; und zwar ist damit gemeint:
    die Kenntnis von Allah, die Kenntnis von Seinem Gesandten, und die Kenntnis der Religion anhand von Beweisen.

    2. Das Handeln danach (nach diesem Wissen),

    3. Das Aufrufen dazu (zu diesem Wissen),

    4. Die Standhaftigkeit (As-Sabr) und das Ertragen von Schmerz und Leid,
    die als Folge der Versuche zur Ausbreitung dieses Wissens entstehen könnte.


    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    Beim Zeitalter! Der Mensch befindet sich wahrlich in Verlust, außer
    denjenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun und einander die
    Wahrheit eindringlich empfehlen und einander die Standhaftigkeit
    eindringlich empfehlen.“ (Surah al-'Asr 103, Vers 1-3)


    Der islamische Gelehrte ash-Shafi`i, möge Allah ihm barmherzig sein, sagte:
    “Wenn Allah kein anderes Argument Seiner Schöpfung nieder gesandt,
    außer dieser Surah, so wäre sie für sie ausreichend gewesen”.
    (Berichtet von Ibn Kathir in seinem Tafsir 4/549)


    Der islamische Gelehrte al-Bukhari, möge Allah ihm barmherzig sein,
    benannte in seiner Hadithsammlung einen Abschnitt mit der Überschrift:
    “Das Wissen kommt vor Wort und Tat”


    Und der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    „Wisse also, dass es keinen Gott außer Allah gibt. Und bitte um
    Vergebung für deine Sünde...“ (Surah Muhammad 47, Vers 19)

    Wisse, möge Allah dir barmherzig sein, dass es für jeden Muslim und jede Muslimah Pflicht ist die folgenden drei Grundsätze zu verstehen, und nach
    ihnen zu handeln.


    Erstens:

    Allah erschuf uns, gab uns angemessene Versorgung (Risq) und ließ uns nicht ohne Führung. Vielmehr schickte uns einen Gesandten; Wer ihm gehorcht, wird ins Paradies eingelassen, wer ihm jedoch nicht gehorcht, wird in die Hölle kommen.

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    Wir haben zu euch ja einen Gesandten als Zeugen über euch gesandt,
    so wie Wir zu Fir'aun einen Gesandten sandten. Es widersetzte sich Fir'aun
    dem Gesandten. Da ergriffen Wir ihn mit hartem Griff. “
    (Surah al-Muzzammil 73, Vers 15-16)


    Zweitens:
    Allah lässt es nicht zu, dass Ihm jemand beigesellt wird, gleichgültig ob es sich
    um einen nahe stehenden Engel oder einen Gesandten (Allahs) handelt.

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    Und die Gebetsstätten gehören doch Allah; so ruft neben Allah
    niemanden an. ” (Surah al-Dschinn 72, Vers 18)

    Drittens:

    Wer dem Gesandten gehorcht und die Einheit Allahs bezeugt, darf nicht mit jemandem, der Allah und seinem Gesandten zuwiderhandelt, Freundschaft
    schließen oder ein Bündnis eingehen, auch wenn dieser sein engster Verwandter wäre.

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    „Du findest keine Leute, die an Allah und den Jüngsten Tag glauben
    und denjenigen Zuneigung zeigen, die Allah und Seinem Gesandten
    zuwiderhandeln, auch wenn diese ihre Väter wären oder ihre Söhne oder ihre
    Brüder oder ihre Sippenmitglieder. Jene - in ihre Herzen hat Er den Glauben
    geschrieben und sie mit Geist von Sich gestärkt. Er wird sie in Gärten
    eingehen lassen, durcheilt von Bächen, ewig darin zu bleiben. Allah hat
    Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Jene sind Allahs
    Gruppierung. Sicherlich, Allahs Gruppierung, dies sind diejenigen, denen es
    wohl ergeht.“ (Surah al-Mudschadala 58, Vers 22)

    Wisse, Allah möge dich zum Gehorsam Ihm gegenüber rechtleiten,
    dass du entsprechend der Religion von Ibrahim, Allah allein anbeten sollst, mit
    Ikhlas (Aufrichtigkeit) in der Religion. Dieses ist, was Allah allen Menschen
    befohlen hat, und Er erschuf sie dafür (für diesen Zweck).

    So sagt Allah:


    „Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur (dazu) erschaffen,
    damit sie Mir dienen.“ (Surah adh-Dhariyaat 51, Vers 56)

    Die Bedeutung hier von „Mir dienen“ ist „Allahs Einheit zu bezeugen“.Das Höchste, was Allah uns anordnete ist der Tauhid
    (Monotheismus), dies ist die Ausschließlichkeit Allahs in der Anbetung.
    Und das Höchste, was Er uns verbot ist Shirk (Polytheismus), und das heißt jemand anderen neben Ihm anzubeten (Ihm einen Partner beizugesellen).

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    „Und dient Allah und gesellt Ihm nichts bei.“ (Surah an-Nisa 4, Vers 36)

    Geändert von Abdu ar Rahman (21.01.2010 um 22:28 Uhr)

  2. #2
    Abdu ar Rahman
    Nicht registriert

    DIE DREI GRUNDLAGEN



    Wenn du gefragt wirst: Welche drei Grundlagen sind es, die jeder Mensch wissen muss?

    So antworte: Der Diener muss seinen Rabb (Herrn) kennen, seine Religion, sowie seinen Gesandten Muhammad (Friede und Allahs Segen auf ihm).


    Die erste Grundlage: Das Wissen von Allah


    Wenn du gefragt wirst: Wer ist dein Rabb (Herr)?

    Dann sage: Mein Rabb (Herr) ist Allah, der mich und alle Weltenbewohner durch seine Gnade nährte.
    Er ist es, den ich anbete, und außer Ihm bete ich nichts an.

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „(Alles) Lob gehört Allah, dem Herrn der Welten.“
    (Surah al-Fatiha 1, Vers 2)


    Alles außer Allah, ist Seine Schöpfung, und ich bin ein Teil dieser Schöpfung.
    Und wenn du gefragt wirst: Wie hast du deinen Rabb (Herrn) erkannt?
    Dann sage: Durch Seine Zeichen und Seine Geschöpfe.
    Zu Seinen Zeichen gehören die Nacht, der Tag, die Sonne und der Mond.
    Zu Seinen Geschöpfen gehören die sieben Himmel und die sieben Erden, sowie
    alles, was in den Himmeln und auf der Erde, und alles, was dazwischen ist.

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    „Und zu Seinen Zeichen gehören die Nacht und der Tag, die Sonne
    und der Mond. Werft euch weder vor der Sonne noch vor dem Mond nieder,
    sondern werft euch vor Allah nieder, Der sie erschaffen hat, wenn ihr
    (tatsächlich) Ihm allein dient.“ (Surah Fussilat 41, Vers 37)



    Und die Aussage des Erhabenen:

    Gewiss, euer Herr ist Allah, Der die Himmel und die Erde in sechs
    Tagen erschuf und Sich hierauf über den Thron erhob. Er lässt die Nacht den
    Tag überdecken, wobei sie ihn eilig einzuholen sucht. Und (Er schuf auch) die
    Sonne, den Mond und die Sterne, durch Seinen Befehl dienstbar gemacht.
    Sicherlich, Sein ist die Schöpfung und der Befehl. Segensreich ist Allah, der
    Herr der Welten.“ (Surah al-A'araf 7, Vers 54)



    Er ist der Rabb, Der angebetet wird. Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „O ihr Menschen! Dient eurem Herrn, Der euch und diejenigen vor
    euch erschaffen hat, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget! Der euch die
    Erde zu einem Ruhebett und den Himmel zu einem Gebäude gemacht hat und
    vom Himmel Wasser herabkommen lässt, durch das Er dann für euch Früchte
    als Versorgung hervorbringt. So stellt Allah nicht andere als Seinesgleichen
    zur Seite, wo ihr (es) doch (besser) wisst.“
    (Surah al-Baqarah 2, Vers 21-22)



    Der islamische Gelehrte Ibn Kathir, möge Allah ihm barmherzig sein, sagte in diesem Zusammenhang:
    “Der Schöpfer all dieser Dinge ist der Einzige, der der Anbetung würdig ist.”

    Einige Formen der Anbetung (Verehrung, al-'Ibadah), die Allah vorgeschrieben hat (und Ihm allein zustehen), sind:
    die Hingabe an Allah (al-Islam), der Glaube (al-Iman), Das Wissen um Allahs Aufsicht und Anwesenheit bzw. das Gute tun (al-Ihsan).

    Und zu diesen gehören:

    das Bittgebet (ad-Du'a), die Angst (al-Khauf), die Hoffnung (ar-Radscha), das Vertrauen (at-Tawakkul), das Verlangen
    (ar-Raghabah), die Ehrfurcht (ar-Rahbah), die Demut (al-Khushu'u), die Furcht (al-Khaschyah),
    die Zuwendung (al-Inabah), die Bitte um Hilfe (al-Isti'anah), die Bitte um Zuflucht (al-Isti'adhah),
    die Bitte um Beistand (al-Istighathah), die Opferung (adh-Dhabh) und das Gelübde (an-Nadhr).


    Diese und andere Arten der Anbetung, welche Allah angeordnet hat, sind ausschließlich Ihm, dem Erhabenen.

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    „Und die Gebetsstätten gehören doch Allah; so ruft neben Allah niemanden an. ” (Surah al-Dschinn 72, Vers 18)

    Derjenige, der etwas davon (von diesen genannten Anbetungsformen) für jemand anderes verrichtet, als für Allah, dieser ist ein Muschirk
    (Polytheist ) Kafir (Glabensverweigerer).

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    „Und wer neben Allah einen anderen Gott anruft, für den er keinen Beweis hat, dessen Abrechnung liegt nur bei seinem Herrn.
    Gewiss, den Ungläubigen wird es nicht wohl ergehen.“ (Surah al-Mu'minun 23, Vers 117)


    (Das Bittgebet:)

    Und im Hadith (Überlieferung):
    „Das Bittgebet ist der Kern der Anbetung.“


    (Überliefert bei at-Tirmidhi mit einer schwachen Überlieferungskette. Wie auch immer, es wurde authentisch
    von an-Nu'man ibn Bashir überliefert, mit dem Wortlaut: "Das Bittgebet ist Anbetung". Dies wurde von
    Ahmad 18351, at-Tirmidhi und anderen überliefert, mit einer atuhentischen Überlieferungskette. Siehe dazu
    Sahih al-Dschasmius-Saghir 3407 sowie Da'if al-Dschamius-Saghir 3003, beide von Imam al-Albani.)


    Und der Bewies ist die Aussage des Erhabenen:


    Euer Herr sagt: „Ruft Mich an, so erhöre Ich euch. Gewiss, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eingehen." (Surah Ghafir 40, Vers 60)


    Der Beweis für die die Angst (al-Khauf) ist die Aussage des Erhabenen:

    „Fürchtet sie aber nicht, sondern fürchtet Mich, wenn ihr gläubig seid!“ (Surah Ali-'Imran 3, 175)


    (Die Gelehrten unterschieden zwischen al-Khashyah (die Furcht) und al-Khauf (die Angst). Al-Khashyah ist
    eine Angst, die mit Verherrlichung einhergeht, wobei al-Khauf mit Verherrlichung einehrgehen kann und
    ebenso ohne diese auftreten kann. Aus dem Kommentar von Shaikh Zayd ibn Muhammad ibn Hadi al-Madhkali)





    Der Beweis für die Hoffnung (ar-Radscha) ist die Aussage des Erhabenen:


    „Wer nun auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, der soll rechtschaffen handeln und beim Dienst an seinem Herrn (Ihm) niemanden
    beigesellen.“ (Surah al-Kahf 18, Vers 110)


    Der Beweis für das Vertrauen (bzw. Verlassen auf Allah, at-Tawakkul) ist die Aussage des Erhabenen:


    Und verlasst euch auf Allah, wenn ihr gläubig seid."
    (Surah al-Ma`ida 5, Vers 23)


    Und die Aussage:

    Und wer sich auf Allah verlässt, dem ist Er seine Genüge.“
    (Surah at-Talaaq 65, Vers 3)



    Der Beweis für das Streben (ar-Raghbah), die Ehrfurcht (ar-Rahbah) und die Demut (al-Khushu'u) ist die Aussage des Erhabenen:

    „Sie pflegten sich ja mit den guten Dingen zu beeilen und Uns in Begehren (raghba) und Ehrfurcht (rahba) anzurufen, und sie pflegten vor Uns demütig (khashi'in) zu sein.“ (Surah al-Anbiya 21, Vers 90)

    Der Beweis für die Furcht (al-Khashyah) ist die Aussage des Erhabenen:

    „So fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich!“ (Surah al-Baqarah 2, Vers 150)

    Der Beweis für die Zuwendung (al-Inabah) ist die Aussage des Erhabenen:


    „Und wendet euch eurem Herrn reuig zu und seid Ihm ergeben, bevor die Strafe über euch kommt, worauf euch keine Hilfe zuteil werden wird.“
    (Surah Az-Zumar Vers 39, 54)



    Der Beweis für die Bitte um Hilfe (al-Isti'anah) ist die Aussage des Erhabenen:

    „Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.“
    (Surah al-Fatiha 1, Vers 5)


    Und der Beweis aus dem Hadith:

    "Wenn Du Hilfe brauchst, dann bitte allein Allah um Hilfe".
    (Sahih, Ahmad,Tirmidhi. Siehe dazu: Sahih al-dscami'us-saghir 7957 und Sahih Sunan at-Tirmidhi 2043, von Imam al-Albani)


    Der Beweis für die Bitte um Zuflucht (al-Isti'adhah) ist die Aussage des Erhabenen:

    „Sag: Ich nehme Zuflucht beim Herrn des Tagesanbruchs“
    (Surah al-Falaq 113, Vers 1) und „Sag: Ich nehme Zuflucht beim Herrn der Menschen,“ (Surah An-Nas 114, Vers 1)



    Der Beweis für den Hilferuf (al-Isti'adhah) ist die Aussage des Erhabenen:

    „(Gedenke) als ihr euren Herrn um Hilfe anrieft. Da erhörte Er euch:
    „Ich werde euch mit Tausend von den Engeln unterstützen, hintereinander
    reitend." (Surah al-Anfal 8, Vers 9)



    Der Beweis für die Opferung (adh-Dhabh) ist die Aussage des Erhabenen:

    „Sag: Gewiss, mein Gebet und mein (Schlacht)opfer, mein Leben und
    mein Sterben gehören Allah, dem Herrn der Welten. Er hat keinen Teilhaber.
    Dies ist mir befohlen worden, und ich bin der erste der (Ihm) Ergebenen.“
    (Surah al-An'am 6, Vers 162-163)



    Und der Beweis ist das Hadith:

    “Allah verflucht diejenigen, die für andere Opfer bringen.”
    (Muslim, Ahmad 953, Sahih Sunan an-Nisai 4119)

    Der Beweis für das Gelübde (an-Nadhr) ist die Aussage des Erhabenen:

    „Sie erfüllen das Gelübde und fürchten einen Tag, dessen Übel sich
    wie im Flug ausbreitet.“ (Surah al-Insan 76, Vers 7)
    Geändert von Abdu ar Rahman (21.01.2010 um 22:22 Uhr)

  3. #3
    Abdu ar Rahman
    Nicht registriert



    Die zweite Grundlage:
    Das Wissen von der Religion des Islam anhand von Beweisen



    Dieses ist:

    Die Ergebung an Allah durch die Bezeugung Seiner Einheit (Tauhid), Unterwerfung in Gehorsamkeit Ihm gegenüber, und die Lossagung vom Polytheismus (Shirk) und seinen Anhängern.

    Dieses (Wissen) hat drei Rangstufen:
    - al-Islam (die Ergebung),
    - al-Iman (der Glaube) und
    - al-Ihsan (die Kenntnis von Allahs Aufsicht und Anwesenheit bzw. Gutes tun)



    Die erste Rangstufe: Der Islam (die Ergebung)

    Die Säulen des Islam sind fünf:

    1. Das Bezeugen, dass Allah einzig und allein der Anbetung würdig ist,und dass Muhammad (Friede sei mit ihm) sein Gesandter ist (Schahadah).
    2. Das Verrichten der Gebete
    3. Die Entrichtung der Zakah
    4. Das Fasten im Monat Ramadan
    5. Das Vollziehen Pilgerfahrt zu Allahs Heiligem Haus




    Der Beweis für die Glaubensbekenntnis (Shahadah) ist die Aussage des Erhabenen:


    „Allah bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Ihm; und (ebenso bezeugen es) die Engel und diejenigen, die Wissen besitzen; der Wahrer der Gerechtigkeit. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen und Allweisen.“ (Surah Ali-'Imran 3, Vers 18)

    Dies bedeutet, dass keiner das Recht hat angebetet zu werden, außer Allah.
    „La ilahe“ ist die Negation von allem (aller Gottheiten), was neben Allah angebetet wird, „illa-llah“ ist die Bestätigung der Anbetung Allahs, des Einzigen, der keinen Partner in der Anbetung hat, genauso wie Er keinen Teilhaber in Seinem Königreich (Seiner Herrschaft) hat.


    Dieser Vers erläutert die Worte Allahs, des Erhabenen:


    „Und als Ibrahim zu seinem Vater und seinem Volk sagte: „Gewiss, ich sage mich los von dem, dem ihr dient, außer Demjenigen, Der mich
    erschaffen hat; denn Er wird mich gewiss rechtleiten."
    Und er machte es zu einem bleibenden Wort unter seinen Nachkommen, auf dass sie umkehren mögen.“ (Surah 43 az-Zukhruf, Vers 26-28)



    Und (der Vers erläutert) die Worte des Erhabenen:


    „Sag: O Leute der Schrift, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleichen Wort: dass wir niemandem dienen außer Allah und Ihm nichts
    beigesellen und sich nicht die einen von uns die anderen zu Herren außer Allah nehmen.
    Doch wenn sie sich abkehren, dann sagt: Bezeugt, dass wir (Allah) ergeben' sind.“ (Surah Ali-'Imran 3, Vers 64)




    Und der Beweis für die Shahadah, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, ist die Aussage des Erhabenen:


    „Zu euch ist nunmehr ein Gesandter aus euren eigenen Reihen gekommen. Bedrückend ist es für ihn, wenn ihr in Bedrängnis seid, (er ist) eifrig um euch bestrebt, zu den Gläubigen gnadenvoll und barmherzig.“
    (Surah at-Taubah 9, Vers 128)



    Zu bezeugen, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, bedeutet: gehorsam ihm gegenüber sein, in dem, was er anordnete; zu glauben, was er
    berichtete; zu vermeiden (unterlassen), was er verbot und untersagte; und Allah nicht anders anzubeten, außer wie er es vorschrieb.

    Und der Beweis aus für das Gebet (as-Salah), die Zakat (az-Zakah) und die Erläuterung des Monotheismus (at-Tauhid) ist die Aussage des Erhabenen:


    Und nichts anderes wurde ihnen befohlen, als nur Allah zu dienen und (dabei) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (zu sein), als Anhänger
    des rechten Glaubens, und das Gebet zu verrichten und die Abgabe zu entrichten; das ist die Religion des rechten Verhaltens.“ (Surah al-Bayyinah 98, Vers 5)



    Der Beweis für das Fasten (im Ramadan) (as-Saum) ist die Aussage des Erhabenen:

    „O die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch das Fasten, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf daß ihr gottesfürchtig werden
    möget.“ (Surah al-Baqarah 2, Vers 183)


    Der Beweis für die Pilgerfahrt (a-Hadsch) ist die Aussage des Erhabenen:


    „Und Allah steht es den Menschen gegenüber zu, dass sie die Pilgerfahrt zum Hause unternehmen - (diejenigen,) die dazu die Möglichkeit
    haben. Wer aber ungläubig ist, so ist Allah aller Welten Unbedürftig.“
    (Surah Ali-'Imran 3, Vers 97)



    Die zweite Rangstufe: al-Iman (der Glaube)

    Dieser besteht aus mehr als siebzig Stufen (Zweigen); die höchste (Stufe) sind die Worte „la ilahe illallah“; und die geringste (Stufe) ist Schädlichkeiten von den Wegen zu räumen. Die Schamhaftigkeit (al-Haya) ist einer der Zweige des Iman.
    (Dieses beinhaltet ein Hadith bei bei Bukhari und Muslim)


    Und seine Säulen sind sechs, wie in der Überlieferung (später genannt wird):
    1. Der Glaube an Allah,
    2. an Seine Engel,
    3. an Seine Bücher,
    4. an Seine Propheten,
    5. an den Tag des Gerichts
    6. der Glaube an die Vorherbestimmung, sei es im Guten oder im Bösen.



    Der Beweis für diese sechs Säulen ist die Aussage des Erhabenen:


    „Nicht darin besteht die Güte, dass ihr eure Gesichter gegen Osten oder Westen wendet. Güte ist vielmehr, dass man an Allah, den Jüngsten Tag,
    die Engel, die Bücher und die Propheten glaubt.“
    (Surah al-Baqarah 2, Vers 177)


    Der Beweis für die Vorherbestimmung ist die Aussage des Erhabenen:

    „Gewiss, Wir haben alles in (bestimmtem) Maß erschaffen.“
    (Surah al-Qamar 54, Vers 49)



    Die dritte Rangstufe: al-Ihsan
    (Die Kenntnis von Allahs Aufsicht und Anwesenheit bzw. das Gute tun)



    Die Säulen des Ihsan:

    Seine Säule ist eine einzige, wie in der Überlieferung:
    „...Allah so anzubeten, als ob du ihn siehst. Auch wenn du Ihn nicht siehst, so sieht Er dich doch.“


    Und der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „Gewiss, Allah ist mit denjenigen, die gottesfürchtig sind und Gutes tun.“ (Surah an-Nahl 16, Vers 128)

    Und die Aussage des Erhabenen:

    Und verlasse dich auf den Allmächtigen und Barmherzigen, Der dich sieht, wenn du aufrecht stehst, und deine Stellungswechsel unter denjenigen,
    die sich niederwerfen. Er ist ja der Allhörende und Allwissende.“
    (Surah ash-Shu'ara 26, Vers 217-220)



    Und die Aussage des Erhabenen:

    Und mit keiner Angelegenheit befasst Du dich, und nichts verliest du davon an Qur'an, und keine Tat vollbringt ihr, ohne dass Wir über euch Zeugen sind“ (Surah Yunus 10, Vers 61)

    Geändert von Abdu ar Rahman (21.01.2010 um 22:23 Uhr)

  4. #4
    Abdu ar Rahman
    Nicht registriert

    Der Beweis aus der Sunnah ist der bekannte Hadith von Dschibriel:


    Von Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wird berichtet, dass er sagte:

    „Eines Tages, während wir beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, saßen,
    erschien ein Mann vor uns, mit sehr weißen Gewändern und sehr schwarzem Haar.
    An ihm war keine Spur der Reise zu sehen, und von uns kannte ihn keiner.

    Schließlich setzte er sich zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, lehnte seine Knie gegen dessen Knie, legte seine Handflächen
    auf dessen Oberschenkel und sagte:


    »O Muhammad, unterrichte mich über den Islam.«


    Da antwortete der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm:

    »Der Islam ist, dass du bezeugst, dass kein Gott da ist außer Allah, und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, dass du das Gebet verrichtest, die Zakah gibst, im Ramadan fastest und zum Hause pilgerst, wenn du dazu imstande bist.«

    Er sagte: »Du hast recht gesprochen«, und wir waren erstaunt darüber, dass er ihn befragte und ihm (dann) rechtgab.

    Er fuhr fort: »Nun unterrichte mich über den Glauben.« Er sagte: »

    Es ist dies, dass du an Allah glaubst, an Seine Engel, an Seine Bücher, an Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag,
    und dass du an die Bestimmung glaubst mit ihrem Guten und mit ihrem Bösen.«


    Er sagte: »Du hast recht gesprochen.« Er fuhr fort:

    »Nun berichte mir über das rechte Tun (Ihsan).«

    Er antwortete:

    »Es ist dies, dass du Allah dienst, als ob du Ihn sähest, und wenn du Ihn auch nicht siehst, so sieht Er dich doch.«

    Er fuhr fort: »Nun berichte mir über die Stunde, worauf er antwortete:

    »Darüber weiß der Befragte nicht mehr als der Fragende.«

    Er sagte: »Dann berichte mir über ihre Anzeichen.«

    Er antwortete:

    »Dass die Magd ihre Herrin zur Welt bringt, und dass du siehst, wie die barfüßigen, nackten, mittellosen Schafhirten sich gegenseitig im Bauen zu übertreffen suchen.«


    Danach entfernte er sich, und ich verweilte eine Zeitlang. Dann sagte er:

    »O Umar, weißt du, wer der Fragende war?«

    Ich entgegnete:

    »Allah und Sein Gesandter wissen es am bestens


    Er erwiderte: »Es war Gabriel, der zu euch gekommen ist, euch eure Religion zu lehren.«„ (Muslim)

  5. #5
    Abdu ar Rahman
    Nicht registriert

    Die dritte Grundlage
    Das Wissen über euren Propheten Muhammad (Allahs Friede und Segen auf ihm)



    Er ist Muhammed der Sohn von 'Abdullah, Sohn von 'Abdulmuttalib,
    Sohn von Hashim, und die Hashim sind von den Quraysh, Und die Quraysh
    sind von den Arabern, und die Araber sind die Nachkommen von Isma'il, dem
    Sohn von Ibrahim al-Khalil, höchste Friede und Segen auf ihm und auf
    unserem Propheten.


    Er lebte dreiundsechzig Jahre, vierzig davon vor seiner Prophetenschaft und
    dreiundzwanzig als Prophet. Prophet wurde er durch „Iqre“ (Beginn der Surah
    96 al-'Alaq) und Gesandter durch „al-Muddthir“ (Surah al-Muddathir 74, Vers 1),
    seine Heimat war Makkah.

    Allah erweckte ihn, um vor dem Shirk (Polytheismus) zu warnen und zum
    Tauhid (Monotheismus) aufzurufen.
    Und der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    O du Zugedeckter, stehe auf und warne; und deinen Herrn, Den
    preise als den Größten, und deine Gewänder, die reinige, und die (Unreinheit
    des) Götzen(dienstes), die meide,und halte nicht (deinen Verdienst) vor, und
    halte ihn nicht für zu groß, und ertrage standhaft (alles) für deinen Herrn.“
    (Surah al-Muddathir 74, Vers 1-7)



    Und die Bedeutung von „...stehe auf und warne...“
    ist vor dem Shirk (Polytheismus) zu warnen und zum Tauhid (Monotheismus) aufzurufen.
    „...und deinen Herrn, Den preise...“
    bedeutet, verehre und verherrliche Ihn mit Tauhid.
    „... deine Gewänder, die reinige...“
    bedeutet, reinige deine Taten von (der Unreinheit des) Shirk (Polytheismus).
    „...die Unreinheit (al-rudschz), die meide (hadschr)...“
    al-Rudschs bedeutet die Götzen, und hadschr bedeutet sie zu meiden, sich von
    ihnen loszusagen, sowie von ihren Anhängern.


    Er rief zehn Jahre zur Einheit Gottes (Tauhid) auf.
    Nach zehn Jahren wurde er zum siebten Himmel hinauf gebracht (Mi'radsch),
    wo ihm die Verpflichtung der fünf Gebete verkündet wurde.



    Er betete in Makkah drei Jahre. Danach wurde ihm angeordnet die Hidschrah
    (Auswanderung) nach Madina zu verrichten. Diese Hidschra bedeutete die
    Auswanderung aus dem Land des Shirk ins Land des Islam.
    Die Auswanderung ist Pflicht für diese Ummah (Gemeinschaft), aus dem Land
    von Shirk ins Land vom Islam (auszuwandern), und sie bleibt bestehen bis zum
    Eintreffen der Stunde.


    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „Diejenigen, die die Engel abberufen, während sie sich selbst Unrecht
    tun, (zu jenen) sagen sie: „Worin habt ihr euch befunden.“ Sie (die Engel)
    sagen: „War Allahs Erde nicht weit, so dass ihr darauf hättet auswandern
    können?“ Jene aber, - ihr Zufluchtsort wird die Hölle sein, und (wie) böse ist
    der Ausgang! Ausgenommen die Unterdrückten unter den Männern, Frauen
    und Kinder, die keine Möglichkeit haben auszuwandern und auf dem Weg nicht
    rechtgeleitet sind. Jenen wird Allah vielleicht verzeihen. Allah ist
    Allverzeihend und Allvergebend.“ (Surah an-Nisa 4, Vers 97-99)



    Und die Aussage des Erhabenen:


    „O Meine Diener, die ihr glaubt, gewiss, Meine Erde ist weit. So dient
    Mir, ja, allein Mir.“ (Surah al-Ankabut 29, Vers 56)



    Es sagte al-Baghawiy, möge Allah ihm barmherzig sein, sagte:
    „Herab gesendet wurde dieser Vers für die Muslime, die im Makkah blieben
    und nicht auswanderten; Allah rief sie mit dem Namen des Iman an.“
    (Nach Shaikh ibn ‘Uthaimin existiert dieses Zitat von Baghawiy nur in seiner Bedeutung und ist in seinem
    Tafsir zu finden)



    Der Beweis für die Hidschra (Auswanderung), aus der Sunnah, ist seine
    (sallallahu alayhi wa sallam) Aussage:

    „Die Hidschra wird nicht aufhören bis die Reue aufhört, und die Reue
    wird nie aufhören, bis die Sonne im Westen aufgeht.“
    (Ahmad 16882, Abu Dawud. Siehe dazu: Sahih Sunan Abi Dawud: 2166. Der zweite Teil davon ist in Sahih
    Muslim zu finden, von Abu Hurayrah)



    Als er (der Gesandte, alayhi salam) sich in al-Madinah niederließ
    wurden ihm die (vorgeschriebenen) restlichen Pflichten des Islams angeordnet,
    wie: die Zakah, das Gebet, die Hadsch, der Adhan, der Dschihad, das Gebieten
    vom Guten und das Verbieten vom Übel, und andere (neben diesen) Gesetze
    des Islams. Er verbrachte damit zehn Jahre, und danach starb er (Friede und
    Segen Allahs auf ihm) doch seine Religion bleibt. Und dies ist seine Religion:


    Es gibt nichts Gutes, außer das, worauf er seine Ummah hingewiesen hat, und
    (es gibt) nichts Schlechtes, außer das, wovor er gewarnt hat.
    Das Gute auf das er sie hinwies, war at-Tauhid, und alles was Allah
    liebt und wohl gefällt. Und das Schlechte, wovor er sie warnte war ash-Shirk
    und all das, was Allah hasst und ablehnt.


    Allah schickte ihn zu den Menschen insgesamt, und Er verpflichtete
    (ordnete es als Pflicht an) die Gehorsamkeit ihm gegenüber für alle Dschinn
    und Menschen.
    Und der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „Sag: O ihr Menschen, ich bin der Gesandte Allahs an euch alle“
    (Surah al-A'raf 7, Vers 158)


    Und Allah vervollständigte durch ihn die Religion.


    Und der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst
    an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion für euch zufrieden.“
    (Surah al-Ma'ida 5, Vers 3)


    Der Beweis für seinen (sallallahu alayhi wa sallam) Tod ist die Aussage des Erhabenen:


    „Du wirst gewiss sterben, und auch sie werden sterben. Hierauf
    werdet ihr am Tag der Auferstehung bei eurem Herrn miteinander streiten.“
    (Surah az-Zumar 39, Vers 30-31)



    Und die Menschen, wenn sie sterben, werden wieder auferstehen.


    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „Aus ihr (der Erde) haben Wir euch erschaffen, und in sie bringen
    Wir euch zurück, und aus ihr bringen Wir euch ein anderes Mal hervor.“
    (Surah Ta-Ha 20, Vers 55)



    Und die Aussage des Erhabenen:


    „Und Allah hat euch aus der Erde heranwachsen lassen. Hierauf wird
    Er euch in sie zurückbringen und gewiss (wieder aus ihr) hervorbringen.“
    (Surah Nuh 71, Vers 17-18)
    Nach der Wiederauferstehung werden sie zur Rechenschaft gezogen und belohnt, ihren Taten entsprechend.


    Und der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    „Allah gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist,
    auf dass Er denjenigen, die Böses tun, das vergelte, was sie tun, und dass Er
    denjenigen, die Gutes tun, mit dem Allerbesten vergelte.“
    (Surah an-Nadschm 53, Vers 31)



    Wer (auch immer) die Wiederauferstehung leugnet ist ein Kafir
    (Glaubensverweigerer), und der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „Diejenigen, die ungläubig sind, behaupten, dass sie nicht auferweckt
    werden. Sag: Aber ja doch, bei meinem Herrn, ihr werdet ganz gewiss
    auferweckt werden; hierauf wird euch ganz gewiss das Kundgetan, was ihr
    getan habt. Und dies ist Allah ein leichtes.“ (Surah at-Taghabun 64, Vers 7)



    Allah sandte all Seine Gesandten als Verkünder froher Botschaft und
    als Warner, und der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    Gesandte als Verkünder froher Botschaft und als Überbringer von
    Warnungen, damit die Menschen nach den Gesandten kein Beweismittel gegen
    Allah haben.“ (Surah an-Nisa 4, Vers 165)


    Der erste von ihnen war Nuh (Friede sei auf ihm), und der letzte von
    ihnen ist Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm), und er ist das Siegel
    der Propheten.

    Der Beweis, dass der erste von ihnen Nuh war, ist die Aussage des Erhabenen:


    „Gewiss, Wir haben dir (Offenbarung) eingegeben, wie Wir Nuh und
    den Propheten nach ihm (Offenbarung) eingegeben haben.„
    (Surah an-Nisa 4, Vers 163)

    Zu jeder Gemeinde sandte Allah ihnen Gesandte, von Nuh bis
    Muhammad (sallallahu alayhi wa sallam), um ihnen zu befehlen Allah Einzig
    und Alleine anzubeten, und ihnen die Anbetung der Taghut (Götzen) zu
    verbieten.

    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:


    „Und Wir haben ja bereits in jeder Gemeinschaft einen Gesandten
    erweckt: „Dient Allah und meidet die falschen Götter."
    (Surah an-Nahl 16, Vers 36)



    Als Pflicht ordnete Allah allen Dienern die Ablehnung (Kufr) der
    Taghut und den Glauben (Iman) an Allah. Es sagte Ibn al-Qayyim, möge Allah
    ihm barmherzig sein:

    “At-Taghut ist jeder, für den der Diener die angemessenen Grenzen
    überschreitet, sei es ein jemand der angebetet wird, dem gefolgt oder gehorcht
    wird.“ (A‘alamul Muwaqi‘en 1/53)



    Die Tawaghit (Götzen) sind zahlreich, und ihre Köpfe sind fünf:
    1. Iblis (der Satan), möge Allah ihn verfluchen.
    2. Derjenige, der angebetet wird und gefallen daran findet.
    3. Derjenige, der die Menschen aufruft, ihn anzubeten.
    4. Derjenige, der behauptet Wissen über Ghayb (das Verborgene) zu haben.
    5. Derjenige, der nach etwas anderem richtet, als das, was Allah herabgesandt hat.


    Der Beweis ist die Aussage des Erhabenen:

    „Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist
    nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung. Wer also falsche Götter
    verleugnet, jedoch an Allah glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe,
    bei der es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend und Allwissend.“
    (Surah al-Baqarah 2, Vers 256)


    Dies ist die Bedeutung von LA ILAHE ILLALLAH
    (Niemand hat das Recht angebetet zu werden, außer Allah)

    Und (der Beweis) aus dem Hadith:

    „Der Kopf der Sache ist Islam, sein Pfeiler ist das Gebet, und die
    Spitze des Höckers ist der Dschihad auf dem Wege Allahs.“
    (Überliefert von at-Tirmidhi 7/281, ibn Madscha 2/1314, es wurde als authentisch eingestuft von Shaikh al-
    Albani in Sahih Sunanit-Tirmidhi Nr. 2110)



    Und Allah weiß es am besten.
    Möge der Segen Allahs auf Muhammad sein,
    seiner Familie und seinen Gefährten insgesamt.

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