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Thema: Die Gelehrsamkeit der Frauen

  1. #1
    Erweitertes Mitglied Avatar von Mohammed Isa
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    Die Gelehrsamkeit der Frauen

    Weibliche Hadith-Gelehrte (1)

    Nafisa bint Al-Hasan (gest. 208/824) war Nachfahrin von ‘Ali ibn Abi Talib und eine solche Autorität im Bereich des Hadith, der Überlieferungen vom Propheten und seiner Gefährten, dass selbst Imam Asch-Schafi’i im Kreis ihrer Schüler in Al-Fustat saß, als er sich bereits auf der Höhe seiner Berühmtheit in Ägypten befand. In seinem Testament bestand er darauf, dass seine Bahre auf dem Weg zum Friedhof an ihrem Haus halt machen sollte. Karima bint Ahmad Al-Marwazijja starb in der Mitte des 5./11. Jahrhunderts im Alter von etwa 100 Jahren in Mekka. Sie war die führende Autorität für den Text des Sahih Al-Bukhari, aufgrund der Vorzüglichkeit ihrer Quellen.

    Zainab bint Asch-Scha’ri (gest. 615/1218) traf eine Reihe von namhaften Gelehrten und erhielt Idschasas (Lehrerlaubnisse) von ihnen. Auch der berühmte Ibn Khallikan bekam eine Lehrerlaubnis von ihr.

    ‘A’ischa ibn ‘Abdu’l-Hadi hatte in der Überlieferung von Ahadith eine Position inne, die von vielen Männern nicht erreicht wurde. Geboren in Damaskus im frühen 8./14. Jahrhundert, wurde sie bereits im Alter von vier Jahren zu Abu’l-’Abbas Ahmad ibn Al-Hadschar, einem angesehenen Hadith-Gelehrten, gebracht. Sie lernte zwei kleinere Sammelwerke von ihm auswendig. Dann studierte sie die Sahih-Sammlung von Muslim mit ‘Abdullah ibn Hasan und anderen, sowie die Sira von Ibn Hischam. Sie sammelte Idschasas von Gelehrten in Aleppo, Hama, Nablus und Hebron und wurde zu jemandem, den die reisenden Gelehrten aufzusuchen pflegten. Sie war unter den Lehrern von Ibn Hadschar Al-Asqalani, der den berühmtesten Kommentar zum Sahih Al-Bukhari verfasste. Der Historiker Ibn Al-’Imad nannte sie die „Muhadditha von Damaskus“ und sagte, dass sie im Bereich der Hadith-Überlieferung die Zuverlässigste und Vertrauenswürdigste unter den Leuten ihrer Zeit war.

    Auch andere Frauen erlangten ausgezeichnete Positionen in der Überlieferung von Ahadith, wie Khadidscha bint Ibrahim Ad-Dimaschqijja, die im Jahre 803/1400 verstarb. Als sie starb, war sie für den berühmten Gelehrten Al-Qasim ibn ‘Asakir die einzige Autorität.

    Weitere Beispiele sind Mariam bint Ahmad (gest. 805/1402-03) und Fatima bint Khalil (gest. 838/1434), die beide über Maschiakas verfügten (Listen von den Gelehrten, durch deren Autorität sie Hadithe überlieferten). Fatima war eine von den Lehrern des Ibn Hadschar Al-Asqalani.
    Wir sehen also, dass diese Frauen aktiv an der lebendigen Überlieferung des Wissens teilnahmen.
    Umm Hani Mariam (778-871/1376-1466) wurde von ihrem Großvater zu den Vorlesungen von mindestens neun Lehrern in Mekka und Kairo mitgenommen, und sie erhielt Idschasas von zwölf anderen. Sie lernte des Qur’an auswendig und studierte die meisten der „Sechs Bücher“ des Hadith, insbesondere Al-Bukhari, sowie ein zusammengefasstes Werk des Fiqh. Jeder ihrer vier Söhne spezialisierte sich in einer der vier Schulen des islamischen Rechts (Fiqh). Ihr zweiter Ehemann war mit der Verwaltung des Waqf (Stiftung) ihres Großvaters beauftragt. Als er starb, erbte Umm Hani die Verwaltung der Stiftung. In dieser Stellung erwarb sie ein großes Vermögen. Als andere Mitglieder der Familie sowohl die Rechtsgültigkeit der Transaktion als auch ihre Kompetenz in Frage stellten, wurde Umm Hani von diesen Vorwürfen freigesprochen, was die Kompetenz von Frauen bezüglich der Verwaltung großen Waqf-Eigentums demonstriert.

    (Von Aisha Bewley)
    http://www.islamische-zeitung.de/?id=7939

    Weibliche Hadith-Gelehrte (2)
    Von Aisha Bewley

    Der bekannte Adh-Dhahabi hatte mindestens drei weibliche Lehrerinnen, und As-Safadi (gest. 764/1362) hatte Idschasas von wenigstens acht Frauen. Ibn Hadschar Al-Asqalani hatte 53 weibliche Lehrerinnen und erwähnte 12 Frauen, die Überlieferer von Sammlungen prophetischer Traditionen waren. As-Subki (gest. 771/1370) hatte 19 Frauen unter seinen 172 Lehrern. As-Sujuti (gest. 911/1505) führte 33 Frauen unter seinen 130 Quellen für Hadith auf.

    Hadith war der Hauptbereich, in dem Frauen zu Prominenz gelangten. In diesem Bereich ist das akkurate Memorisieren das wesentliche Kriterium.

    Im Fiqh hingegen drehte es sich um das Disputieren von Rechtsfragen, sodass sich in diesem Wissensgebiet weniger Frauen beteiligten.

    Nichtsdestotrotz konnten sie auch als Muftis und Fuqaha tätig sein. Im Bagdad des vierten Jahrhunderts finden wir zwei Frauen, die Fatwas gaben: Umm ‘Isa bint Ibrahim (gest 328/939) und Amat Al-Wahid (gest. 377/987). Eine andere im Fiqh gelehrte Frau war Fatima von Samarkand, die im 6./12. Jahrhundert in Aleppo lebte. Sie korrigierte die Urteile ihres Ehemannes.

    Im 7./13. Jahrhundert waren vor allem zwei Frauen bekannt: ‘Ain Asch-Schams bint Ahmad aus Isfahan (gest. 610/1213), die eine Faqiha war, und Umm Al-Baqa’ Khadidscha bint Al-Hasan (gest. 631/1243), eine Zahida (Entsagende), die sich dem Gesetz widmete. Bei Ibn Hadschar werden lediglich zwei Frauen aufgrund ihres Verständnisses des Fiqh erwähnt: Umm Zainab Fatima bint Al-’Abbas (gest. 714/1314) in Bagdad und Umm Al-’Izz Nudar (702-730/1302-1329).

    Eine weitere Predigerin wurde von Ibn Taimijja für ihr Wissen im Fiqh gelobt. As-Sakhawi erwähnt einige hundert Frauen. Wissen in Fiqh wird dabei in zwei Fällen erwähnt, darunter ‘A’ischa bint ‘Ali (761-840/1359-1436) und Sitt Al-’Ajisch, eine Hanbali-Gelehrte aus Kairo. Sie war im Besitz von Idschasas einer Reihe von syrischen und ägyptischen Lehrern, las den Qur’an und studierte sowohl Geschichte als auch Fiqh. Unter ihren Studenten befanden sich Ibn Hadschar Al-’Asqalani und Al-Maqrizi. Die Quellen heben ihr Verständnis und ihre Intelligenz hervor. Die Sufi-Schaikha von Damaskus, ‘A’ischa Al-Ba’unijja (gest. 922/1516), Autorin einiger Bücher über Tasawwuf, kam nach Kairo, wo sie Gutachten zu Rechtsfragen abgab und unterrichtete.

    Die gelehrsamen Aktivitäten von Frauen waren aber auch im Westen weit verbreitet, etwa in Marokko und Mauretanien.

    In einem Buch von Dr. ‘Abdu’l-Hadi At-Tazi über die Qarawijjin-Moschee in Fes schreibt dieser:
    „Sie war Teil der Stiftung einer der exzellenten Damen von Fes (Fatima bint Muhammad Al-Fihri, Anm. d. Red.), die eine Vorrangstellung vor anderen gebildeten Damen hatte. Die marokkanische Geschichte kennt viele Frauen, die für ihre gelehrten Aktivitäten berühmt waren, wie Al-Amira Tamima, die Schwester von ‘Ali ibn Yusuf, die an einer Seite der Qarawijjin lebte; Khairana Al-Fasijja, die eine wichtige Rolle spielte bei der Verbreitung der Asch’ari-’Aqida unter den Frauen von Fes; und die Dichterin Sara bint Ahmad. Es wurde gesagt, dass Ibn Salmun sich rühmte, eine Idschasa von ihr erhalten zu haben. Weiterhin gab es Umm Al-Banin und ihre Schwester, die Gelehrte Fatima, aus einer Familie, deren Mitglieder ebenso berühmt waren. Sie besuchten den Unterricht von Schaikh Al-’Abdusi. Diese Frauen pflegten, ihre Studien in einer eigenen Sitzung fortzusetzen. Die Qarawijjin verfügte über Plätze, die es Frauen ermöglichten, direkt den Gelehrten zuzuhören, neben deren männlichen Studenten.“ In Nigeria verfasste Mariam, die Tochter des berühmten Schaikh ‘Uthman dan Fodio, viele Gedichte in der Sprache Fulfulde, neben einem Kommentar zum Mukhtasar von Khalil, einem Kompendium über Maliki-Fiqh. Ebenso berühmt für ihr Gelehrtentum war seine andere Tochter Asma’, die eine eigene Unterrichtsmethode entwickelte.

    http://www.islamische-zeitung.de/iz3.cgi?id=8001
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

    "Only blind people will integrate with the enemy"
    (Malcolm X)

  2. #2
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    Re: Die Gelehrsamkeit der Frauen

    Selam Aleykum,

    It is well-known that a good number of male narrators of hadith have been accused of inaccurate reporting and some even of fabrication. No woman hadith scholar has ever been accused of such wrongs and weaknesses. Imam Dhahab comments on this point by declaring that he knew of no women who had been accused of any willed or unwilled aberrance from the strict standards of the scholarly tradition.

    al-Muˆaddith~t:
    Notes for a talk on the women scholars of ˆad‚th
    by Mohammad Akram Nadwi

    http://www.interfacepublications.com/im ... ticle2.pdf

    wsalam
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    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

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  3. #3
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    Re: Die Gelehrsamkeit der Frauen

    Selam Aleykum,

    Haben die Frauen Bücher hinterlassen?*


    *Haditherklärungen, Tafsir etc.


    wsalam
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    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

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  4. #4
    I love Haqq
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    Re: Die Gelehrsamkeit der Frauen

    alaikum salam wr wb

    ich habe mal versucht werke von gelehrtinnen zu finden, hab nix gefunden, auch auf englisch nicht...

    khair inshAllah es ist ja auch egal ob man von einer frau oder einem mann lernt, hauptsache es ist haqq

  5. #5
    I love Haqq
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    Re: Die Gelehrsamkeit der Frauen


  6. #6
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    Re: Die Gelehrsamkeit der Frauen

    Selam Aleykum,

    Ein Buch in türkischer Sprache über die Lehrerinnen von Ibn Hacar al Asqalani

    İbn Hacer'in Hocalar Bağlamında Kadın Hadisçiler,
    Muhammet Yılmaz
    ARAŞTIRMA YAYINLARI

    Inhaltsverzeichnis:
    http://www.kitapyurdu.com/icsayfalar.as ... 243&LogID=

    wsalam
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  7. #7
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    Frühe weibliche Gelehrte des Islam

    Selam Aleykum,

    Über die Rolle von Frauen in der Bewahrung und Weitergabe von prophetischen Aussagen. Von Dr. Mohammad A. Nadwi, Oxford



    Frühe weibliche Gelehrte des Islam


    „O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen; und aus ihm erschuf Er dessen Paarteil, und aus den beiden ließ Er viele Männer und Frauen entstehen. Und fürchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, sowie (im Namen eurer) Blutsverwandtschaft. Wahrlich, Allah wacht über euch.“ (An-Nisa, 1)

    Seit Anbeginn der menschlichen Geschichte hat Allah sehr deutlich gemacht, dass Männer und Frauen gleichwertige Wesen sind, die aus einer Seele erschaffen wurden und dem gleichen Herrn gehorchen. Der obige Vers wurde dem Gesandten Allahs in einer Zeit offenbart, als Frauen in ihrer angestammten Umgebung gedemütigt wurden. Der qur’anische Vers „und wenn das lebendig begrabene Mädchen gefragt wird: ‘Für welch ein Verbrechen wurdest du getötet?’“ (At-Takwir, 8-9) wurde über die antike Praxis der Araber offenbart, in der aus Furcht vor Demütigung weibliche Kinder getötet wurden. Gleiches trifft auf einige heutige Länder zu, in der weibliche Föten gezielt abgetrieben werden. Der Islam wurde offenbart, um ignorante Praktiken wie diese und andere aufzuheben.

    Die erste Offenbarung im Qur’an „Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf“ (Al-’Alaq, 1) ließ den Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, schwer erschüttert zurück, denn er konnte nicht verstehen, was hier einem verwaisten, des Lesens und Schreibens unkundigen Araber geschehen war. Es ist überliefert, dass er von Khadidscha, möge Allah mit ihr zufrieden sein, getröstet wurde, die ihm vertraute und die sein Rückhalt in einer Zeit der großen Not und Sorge gewesen ist. Sie war das Rückgrat seiner ersten Bemühungen für die Stärkung des jungen Dins und eine edle Geschäftsfrau von nobler Abstammung.

    Nach drei Jahren der Zurückhaltung wurde er von Allah angewiesen, seine Familie zum neuen Glauben einzuladen. Er versammelte sie und rief den Stamm von Haschim und den Stamm von ‘Abdulmuttalib auf, an seine Botschaft zu glauben. Am Ende des Berichts von diesem Ereignis sagte der Prophet gesondert zu ‘Abbas ibn ‘Abdulmuttalib: „Ich werde dir nicht am Tag des Gerichts nutzen.“ Er machte die gleiche Aussage gegenüber seiner Tante, Safijja bint ‘Abdulmuttalib und zu seiner Tochter, Fatima, möge Allah mit beiden zufrieden sein. Er fügte hinzu: „Bittet mich um meinen Besitz in dieser Welt, aber am Tag des Jüngsten Gerichts kann ich euch in keiner Art und Weise bewahren.“ In seiner Ansprache richtete der Prophet sich spezifisch an zwei Frauen und einen Mann und bewies, dass Frauen eine unabhängige religiöse Verantwortlichkeit besitzen, die keine Verbindung mit ihrem Geschlecht hat.

    Diese Unabhängigkeit im Glauben wird durch die Tatsache verkörpert, dass die Ehefrauen der Propheten Nuh (Noah) und Lut (Lot) beide den Glauben ihrer Gatten zurückwiesen. Und Umm Habiba wurde Muslimin, während ihr Vater, Abu Sufjan, zu dieser Zeit ein überzeugter Gegner des Propheten war. Er besaß keinen Einfluss, keine Macht und kein Privileg über ihre unabhängige Entscheidung. Beim zweiten Treueschwur von ’Aqaba, einem Vertrag mit spezifischen politischen und strategischen Verpflichtungen, nahm der Prophet den Treueeid von Männern und Frauen entgegen. Er war nicht damit zufrieden, dass Frauen auf ihrer Haushalte beschränkt blieben - vollkommen entfernt von jeglicher Einmischung in öffentlichen Fragen.

    Der Qur’an, die wichtigste Quelle des Islam, wurde von vielen Prophetengefährten auswendig gelernt. Nach der Schlacht von Jamama, bei der viele dieser Huffadh getötet wurden, riet ‘Umar, möge Allah mit ihm zufrieden sein, dem Khalifen Abu Bakr, eine standardisierte Edition des gesamten Qur’an im Dialekt der Quraisch herauszugeben, die Bestand haben sollte. Abu Bakr begann damit, und nach seinem Tode ging die Edition an ‘Umar. Nach dessen Ableben ging sie an Hafsa bint ‘Umar über, die sie umsichtig bewachte und bewahrte. Während der Amtszeit von ‘Uthman borgte er sich den Qur’an aus Hafsas Besitz aus und fertigte standardisierte Kopien an, die an die wichtigsten politischen und kulturellen Zentren im Herrschaftsbereich des Islam entsandt wurden. Aus Furcht vor der Verbreitung von falschen und verfälschten Rezitationen und Lesarten ordnete er die Verbrennung aller abweichenden Kopien ab. Es wird klar, dass niemand die Vertrauenswürdigkeit von Hafsa ibn ‘Umar in Frage stellte.

    Zur Zeit der Prophetengefährten kam niemals die Debatte auf, ob es legitim sei, direkt von Frauen zu lernen. In den Büchern der prophetischen Überlieferungen findet man in jedem Abschnitt Überlieferungen, die von Frauen stammen.

    Imam Hakim Naisapuri sagte: „Ein Viertel unserer Religion hängt ab von den Überlieferungen der Frauen. Würde es sie nicht geben, würden wir eine Viertel unserer Religion verlieren.“

    Gleichfalls stammen viele Berichte von wichtigen Ereignissen oder Veränderungen von Frauen - beispielsweise über den Anfang der prophetischen Mission. Von ‘A’ischa stammt ein Hadith über die Umstände der ersten Offenbarung, das später von Imam Al-Bukhari aufgenommen wurde. Um ein ähnliches Beispiel zu geben: Wir alle wissen, dass die Gebetswaschung absolut essenziell für die Gültigkeit des rituellen Gebets ist. Eine weibliche Gefährtin, Rubija bint Mu’awidh, deren Familienmitglieder bei der Schlacht von Uhud starben, war eine bedeutende Überlieferin von Hadithen. Ihre Berichte finden sich bei Bukhari, Muslim, Ibn Madschah und in anderen Sammlungen. Sie überlieferte, wie der Prophet die Gebetswaschung vollzog, da sie ihn tatsächlich dabei beobachten konnte. Die Prophetengefährten gingen zum Lernen zu ihr, obwohl Abu Bakr, ‘Umar, ‘Uthman, ‘Ali, Mu’adh ibn Dschabal und ‘Abdullah ibn Mas’ud in Medina anwesend waren. Sie galt als Expertin in Fragen der Gebetswaschung. Zu ihren Schülern auf diesem Gebiet zählten ‘Abdullah ibn ‘Abbas, sein Vater und auch Mitglieder der Prophetenfamilie. Ibn ‘Abbas stellte niemals die Frage: „Warum sollte ich von ihr nehmen, wo ich doch selbst aus der Familie des Propheten stamme und ein bekannter Qur’ankommentator bin?“ Das gleiche gilt für ‘Ali Zain Al-Abidin, dem Urenkel des Propheten, der selbst ein großer Gelehrter war. Ihr Standpunkt war es, zu jedem zu gehen, der Wissen besaß - unabhängig des Geschlechts.

    Interessanterweise gibt es kein einziges Hadith, welches von den Gelehrten verworfen wird, weil es von einer Frau gefälscht wurde. Imam Adh-Dhahabi bestätigte dies: „Es gibt viele Männer, die Hadithe fälschten. Jedoch wurde keine Frau in der Geschichte des Islam beschuldigt, etwas dergleichen getan zu haben.“

    Frauen waren immer aufrichtig in der Weitergabe religiösen Wissens. Amrah bint ‘Abdurahman zählte zu den größten der weiblichen Nachfolgerinnen (des Propheten). Sie war eine Rechtsgelehrte, gab Fatwas und war eine Spezialistin für prophetische Überlieferungen. Der große Khalif ‘Umar ibn ‘Abd Al-’Aziz sagte: „Wenn ihr Hadithe lernen wollt, geht zu Amrah.“
    Imam Zuhri
    , dem die erste systematische Zusammenstellung von Hadithen zugeschrieben wird, sagte: „Geht zu Amrah, sie ist ein großes Gefäß der Ahadith.“

    Zu den bekannten gelehrten Frauen der Nachfolgegeneration zählte Umm Darda, die sowohl in Damaskus, in der großen ‘Umaijaden-Moschee, als auch in Jerusalem unterrichtete. An ihrem Unterricht nahmen Imame, Rechtsgelehrte und Hadith-Spezialisten teil. Der große Khalif dieser Zeit, ‘Abdulmalik ibn Marwan, der ein Gebiet von Spanien bis Indien beherrschte, hatte eine Lehrerlaubnis von ‘Abdullah ibn ‘Umar aus Medina, der als der größte Gelehrte seiner Zeit galt. Als ‘Abdullah ein hohes Alter erreichte, fragten ihn die Leute: „Von wem sollen wir nach dir religiöse Urteile erbeten?“ Er antwortete: „Marwan hat einen Sohn, ‘Abdulmalik, der ebenfalls ein Rechtsgelehrter ist. Also fragt ihn.“ Und selbst ‘Abdulmalik nahm an Klassen teil, die von Umm Darda unterrichtet wurden und war sich nicht zu schade, von ihr zu lernen. Vielmehr diente er ihr demütig. Es wird berichtet, dass Umm Darda sich wegen ihres hohen Alters während des Unterrichts an die Schulter von ‘Abdulmalik ibn Malik anlehnte, um in die Moschee zum Gebet zu gehen. Er half ihr dann, nach dem Gebet wieder zum Ort der Lehre zurückzukehren. Die Tatsache, dass diese Frauen Männer ausbildeten, die selbst große Gelehrten waren, zeigt den Respekt und Status, den sie erreicht hatten.

    Die Moschee des Propheten ist zweifelsohne einer der wichtigsten Orte des Islam und sein Grab ist noch viel mehr gesegnet. Um den Anfang des achten Jahrhunderts des islamischen Kalenders gab es Fatima bint Ibrahim, unter der die Imame Adh-Dhahabi und As-Subki das komplette Sahih Al-Bukhari studierten. Als sie zur Hadsch kam, verbreitete sich ihr Ruhm so schnell, dass sie gebeten wurde, in der Moschee des Propheten zu lehren.

    As-Subki, der aus Marrakesch kam, beschrieb eine ihrer Klassen wie folgt: „Sie saß an der Seite des gesegneten Kopfes des Propheten, möge Allah ihm Frieden geben und ihn segnen, und wegen ihres fortgeschrittenen Alters lehnte sie an seinem Grab. Sie unterschrieb die Lehrerlaubnis zur Überlieferung ihrer Hadithe persönlich.“

    Diese und ähnliche Berichte machten deutlich, dass Frauen in der besten aller Moscheen unterrichten können. Und doch gibt es heute erschüttenderweise Streit darüber, ob sie in dieser Moschee beten dürfen! Wenn wir die wichtige Rolle von Frauen wie Hafsa in der Bewahrung des Qur’ans und die von ‘Aischa bint ’Abdulhadi in der korrekten Überlieferung von Hadithen betrachten, dann wird deutlich, dass die beiden fundamentalen Quellen unserer Religion mit der Hilfe und dem Segen von Frauen bewahrt wurden.

    Hischam ibn Urwah ibn Zubair, möge Allah mit ihm zufrieden sein, war der Lehrer von Imam Malik, Abu Hanifa und Sufjan Ath-Thauri und galt als wichtiger Hadith-Gelehrter seiner Zeit. Die verlässlichsten Überlieferungen von ihm, die sich bei Bukhari und Muslim finden, sind jene, die er von seiner Frau, Fatima bint Mundhir, überlieferte. Traurigerweise würden viele Männer heute keine Frau mehr heiraten, die mehr Wissen hat als sie.

    Eine der besten Zusammenstellungen des hanafitischen Fiqhs ist das Meisterwerk „Badaja’ As-Sanaja’“ von Imam Kasani, dessen Frau Fatima As-Samarqandija, die Tochter von Ala’addin As-Samarqandi, war. Sie war Expertin in den Ahadith und anderen religiösen Wissenschaften. Einer der Schüler von Imam Kasani berichtete folgende Begebenheit: „Wir sahen manchmal, dass unser Lehrer den Klassenraum verließ, wenn er eine bestimmte, schwierige Frage nicht beantworten konnte. Nach einer Zeit kam er zurück, um die Frage in großen Einzelheiten zu erleuchten. Wir fanden später heraus, dass er in solch einem Fall nach Hause ging und die gleiche Frage seiner Frau stellte, um eine Erklärung zu hören.“

    Die oben angeführten Beispiele sind nur ein Hinweis auf den enorm wichtigen Beitrag von Frauen in der Welt der islamischen Gelehrsamkeit. Wir heutige müssen uns ans ihren Status und ihre Würde erinnern, die von unseren gottesfürchtigeren Vorläufern anerkannt wurde. Diese basierten auf der Inspiration, die sie vom Meister aller Propheten, unserem Meister Muhammad, erhalten haben.

    http://www.islamische-zeitung.de/iz3.cgi?id=9896
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

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    Selam Aleykum,

    Sajjida Nafisa At-Tahira

    (iz). Sajjida Nafisa, genannt At-Tahira, die Reine, stammt aus der Familie des Gesandten Allahs, Allah segne ihn und schenke ihm Frieden. Die nach ihrem Namen benannte Moschee im alten Zentrum Kairos, in der sich auch ihr Grab befindet, zählt zu den wichtigen Orten der Spiritualität der ägyptischen Hauptstadt. Sajjida Nafisa wurde am elften Rabi’ Al-Awwal geboren (dem selben Tag und Monat, an dem auch der Prophet Muhammad geboren wurde); im Jahre 145 nach der Hidschra. Sie war die Tochter von Al-Hassan Al-Anwar, dessen Vater Zaid Al-Abladsch ein Sohn von Sajjidina Al-Hassan, dem Sohn von ’Ali ibn Abi Talib und Sajjida Fatima Al-Zahra, der Tochter des Propheten, war.

    Ihr Vater war im Jahre 150 zum Gouverneur von Medina Al-Munawwara ernannt worden. Nafisa begleitete ihren Vater im Alter von fünf Jahren nach Medina. Dort lernte sie den gesamten Qur’an auswendig und studierte tiefgründig das islamische Recht. Sie besaß eine außergewöhnliche Intelligenz und hatte bereits in jungen Jahren die Kompetenz, den Qur’an zu erläutern.

    Die junge Nafisa besuchte in Medina regelmäßig das Grab ihres Vorfahren, des Propheten, und die Leute von Medina liebten sie sehr. Sie war bekannt für ihren Zuhd [mit wenig von dieser Welt auskommen und das lassen, was man nicht braucht], ihre Taqwa [Furcht/Ehrfurcht vor Allah], ihr häufiges Fasten am Tag, das Verbringen der Nacht im Gebet und ihre Hingabe in den Handlungen der Anbetung Allahs. Sie hatte verschiedene Beinamen, die ihr auch wegen der vielen Wunder (Karamat), die Allah durch sie geschehen ließ, gegeben wurden. Sie pflegte seit ihrem sechsten Lebensjahr regelmäßig die fünf täglichen Gebete zusammen mir ihrem Vater in der Moschee des Propheten zu beten. Ihr Vater nahm sie häufig an der Hand und nahm sie mit zum Grab des Propheten. Er pflegte dann zum Propheten zu sagen: „O Gesandter Allahs, o geliebter Prophet Allahs. Ich bin zufrieden mit meiner Tochter Nafisa.“ Eines Tages erschien ihm der Prophet in einem Traum und sagte zu ihm: „O Hasan, ich bin zufrieden mit deiner Tochter Nafisa, weil du zufrieden mit ihr bist, und Allah ist zufrieden mit ihr, weil ich auch mit ihr zufrieden bin.“

    Im Alter von 16 Jahren heiratete Nafisa ihren Cousin Ishaq Al-Mu’taman, einen direkten Nachfahren von Sajjidina Al-Husain ibn ’Ali, dem Bruder ihres Großvaters Al-Hasan ibn ’Ali. Sie bekamen einen Sohn, Al-Qassim, und eine Tochter, Umm Kulthum.

    Sajjida Nafisa unternahm die Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch) 30 mal, meistens zu Fuß, wobei sie Sajjidina Al-Husain folgte, der gesagt hatte: „Ich möchte nicht meinem Herrn begegnen, ohne jemals zu Fuß zu seinem Haus gegangen zu sein.“

    Später besuchte Sajjida Nafisa auch das Grab des Propheten Ibrahim in Palästina, nachdem sie jahrelang Allah gebeten hatte, ihr die Möglichkeit dazu zu geben. Hier machte sie die außergewöhnliche Erfahrung, dass der Prophet Ibrahim zu ihr sprach und ihr Rat gab. Es wird berichtet, dass er auch danach damit fortfuhr, sie zu führen und ihr Rat und Anweisungen zu geben. Im Alter von 44 Jahren zog Nafisa nach Kairo. Als sie gegen Ende des Ramadan 193 nach der Hidschra dort ankam, hatten bereits viele Menschen von ihrer Ankunft gehört und strömten in großer Zahl zu ihr, um ihr zu begegnen. Viele Monate lang kamen von da an Menschen aus ganz Ägypten zu ihr, um von ihrer Baraka, ihrer segensreichen Ausstrahlung, zu profitieren. Sie wohnte zunächst im Haus eines angesehenen Kairoer Händlers. Nach einer Weile zog sie in ein Haus im Stadtteil Khalaf, der heute Al-Hasanijja heißt. Auch dorthin strömten die Menschen weiterhin in großer Zahl. Nach einer Weile wurde der große Zustrom zu einer Belastung für sie und sie plante, nach Medina zurückzugehen. Daraufhin versammelten sich die Menschen in großer Zahl, um sie zum Bleiben zu bewegen, und sie wurde sogar vom Gouverneur Ägyptens darum ersucht, dem sie dann ihren Entschluss mitteilte, doch bleiben zu wollen. Daraufhin bot dieser ihr ein größeres Haus an. Viele große Gelehrte und Sufis besuchten Sajjida Nafisa und nahmen bei ihr an Treffen teil; einer der größten unter ihnen war Imam Asch-Schafi’i, der die letzten Jahre seines Lebens in Ägypten verbrachte. Asch-Schafi’i besuchte sie häufig, leitete im Ramadan das Tarawih-Gebet in ihrer Moschee, bat sie um ihr Bittgebet für ihn und suchte ihre Baraka. Er nahm auch an ihren Sitzungen teil und lernte Hadith von ihr. Sajjida Nafisa betete auf seinen Wunsch hin sogar das Totengebet für ihn, im Frauenteil ihres Hauses, wobei sie Imam Al-Buwaiti folgte, der das Gebet leitete.

    Es gibt viele Geschichten aus dem Leben dieser besonderen Frau und von den mit ihr verbundenen Wundern, die hier leider nicht ausführlicher wiedergegeben werden können.

    Als Sajjida Nafisa ihren eigenen Tod herannahen fühlte, grub sie selbst ihr Grab in ihrem Haus und pflegte jeden Tag ihre freiwilligen Gebete darin zu beten, als eine Erinnerung an das kommende jenseitige Leben, und sie rezitierte darin den Qur’an 6.000 mal vollständig. Am Tag ihres Begräbnisses im Jahre 208 n.H. war es schwierig, ihren Leichnam zum Grab zu bringen, so viele Leute hatten sich versammelt. Mehr als 150 Wunder (Karamat) sind von ihr überliefert, auch von Gelehrten wie Ibn Hadschar Al-Asqalani. Nach ihrem Tod wird sogar von einer noch größeren Zahl von Wundern berichtet, auch von Heilungen Kranker. Ihre Moschee und ihr Grab werden noch heute täglich und rund um die Uhr von einer großen Zahl Menschen besucht. (YA)

    http://www.islamische-zeitung.de/iz3.cgi?id=9536

    wsalam
    Geändert von Mohammed Isa (23.12.2010 um 13:05 Uhr)
    "Die Zeit der Belehrungen ist vorbei. Es gab mal eine ungewöhnliche Epoche, in der der Westen die Welt dominiert hat, sie kolonialisiert, sie kontrolliert hat. Diese Epoche ist jetzt vorbei. Endgültig. Hört endlich auf, uns zu erzählen, wie wir unsere Gesellschaften organisieren sollen!"
    (Kishore Mahbubani; Interview im Spiegel)

    „Das Problem ist klar: die Fremden müssen verschwinden. Bilden wir eine gemeinsame Front gegen den Unterdrücker und verstärken wir diese Front durch den bewaffneten Kampf.“
    (Frantz Fanon; Die Verdammten dieser Erde, S. 112)

    "Wenn seine Sprache ein Gewehr ist, nehmt ein Gewehr. Ja, ich sagte, wenn er nur die Sprache eines Gewehrs versteht, nehmt ein Gewehr."
    (Malcolm X)

    "Only blind people will integrate with the enemy"
    (Malcolm X)

  9. #9
    Ibn Rainer
    Nicht registriert

  10. #10
    ad-Durar
    Nicht registriert


    Eine weibliche Persönlichkeit, die mich sehr fasziniert hat, ist die ehrenwerte Gelehrtin Kāmiliah al-Kuwarih.

    Sie ist in Doha - Katar geboren und ist eine Absolventin der Fakultät für Sharīʿah des Jahres 1997. Ihre Magisterarbeit trug den Titel: "Waqā'iʿ al-Aʿyān fīl-Aḥwāl al-Shachṣiyyah wa-l-Hudūdi wal-Shahādāt". Nun arbeitet sie als islamische Forscherin für das Ministerium für die islamischen Stiftungen und Affären.

    Sie hat viele Bücher geschrieben, zu denen ihr Tafsīr, ihre Erklärung zu al-Qawāʿid al-Muthlā (Namen und Eigenschaften Allāhs) von Ibn ʿUtheimīn, ihr Buch in der Grammatik, ihr Buch über die Regeln des Sonnenfinsternisgebetes, ihre Erklärung zur Nūniah (Gedicht) von ʿAidh al-Qarnī, ihre Kurzfassung von al-Sharḥ al-Mumtiʿ von Ibn ʿUtheimīn, ihr Buch über die Prinzipien des Fiqh, sowie auch ein Buch über die Adhkār. Das Buch, welches mir am meisten Freude bereitet hat, ist ihre auführliche Darlegung über die Urewigkeit der Welt und die Aufeinanderfolge der Ereignisse (تسلسل الحوادث).

    Ich hoffe, dass dies allen interessiert hat, dass es Frauen gibt, die begehrenswerte Bücher verfasst haben. Allāh möge Sich ihrer erbarmen.
    Geändert von Salman al-Farsi (20.01.2011 um 13:28 Uhr)

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