Fürchte Gott, denn ich tue es nicht!

59 Kommentare

Wer kennt diese Situation nicht?

Man ist gerade dabei eine Serie bingezuwatchen[1] und es fällt einem ein, dass man ja heute noch gar nicht die Welt mit seinen tollen Ratschlägen beglückt hat. Was für eine Schande!

Ukthi A, die gerade den dritten dreistündigen Bollywood-Film gesehen hat und gänzlich vom komplizierten Handlungsstrang und der feinen Charakterzeichnung der Darsteller überfordert wurde, möchte sich nun eine Pause gönnen und in einem sozialen Medium, bevorzugt Facebook, ihren Sermon zum Besten geben.

Sie hat schon Ukthi B gefunden, die sie gut beratschlagen kann. Ukthi B hat es nämlich gewagt schlecht beleuchtete Bilder von ihrem schlechtzubereiteten Essen zu posten. Diesen Affront gegen die muslimische Netiquette kann Ukhi A nicht ungeahndet lassen und sie fährt ihr Arsenal an rhetorischen Spitzfindigkeiten aus, um es Ukthi B zu zeigen… ähh… um sie im Guten zu beratschlagen. Was danach folgt ist jedem klar. Erstmal ein Disclaimer („Das geht zu allererst an mich…“) um die niedere Absicht zu kaschieren, dann der Verweis auf eine Situation oder auf ein Ereignis, was von Ukthi B nicht mal im Entferntesten beeinflusst wurde oder beeinflusst werden kann („In Somalia verhungern jeden Tag eine Millionen Kinder…!“) und zu guter Letzt der Vorwurf bzw. der Verweis auf die Schandtat die Ukthi B begangen hat („Und du postest hier Bilder von Essen!!! Fürchte Allah!!!“). Und schon hat man sein Soll an guten Taten für den heutigen Tag erfüllt. Einen anderen wegen Nichtigkeiten niedergemacht und sich selber dabei in einem grandiosen Licht positioniert, quasi eine Retterin der Ummah, die ein Übel nach dem anderen ausmerzt.

Aus Gründen der Gleichberechtigung möge man sich einen ebenso nutzlosen Akhi vorstellen, der ebenfalls gerade einen neunstündigen Bollywood-Marathon hinter sich gebracht hat und nun einen anderen Akhi wegen eines Aufenthalts in einem Restaurant, welchen er über die Standortfunktion seines Messengers geteilt hat, zurechtweist und ihm stattdessen das Verbreiten eines IS-Hinrichtungsvideos nahelegt.

Betrachtet man das muslimische Internet, so erkennen wir folgende Verteilung des Contents:

2015-09-20_182747

Gut, wie begegnet man nun solchen „Fürchtegotts“? Sie haben doch die Moral auf ihrer Seite? Und soll man nicht jeden Ratschlag annehmen?

Nun, das Problem an der Sache ist, man kann fast jedem Internetpolizisten dasselbe vorwerfen, was er den anderen vorwirft. Die Ukthi, die sich am Food-Posting stört, was macht sie gerade im Moment? Rettet sie die Ummah? Hat sie eine Zeltstadt für Flüchtlinge aus dem Boden gestampft und das in Eigenregie? Der Akhi, der ein Problem mit dem Restaurantbesuch des anderen Akhis hat, von welcher produktiven Tätigkeit kommt er gerade? Und was ist überhaupt „produktiv“ oder „nützlich“?

Der Mensch benötigt Dinge, mit denen er sich zerstreuen kann. Menschen mit geregelten Tagesabläufen und Alltag versuchen diese mit ein wenig Abwechselung aufzupeppen. Heißt, sie suchen sich Hobbies oder konsumieren ein Medium ihrer Wahl um sich abzulenken und runterzukommen. Das die Internetakhis und – Ukthis, die 24/7 frei haben und lediglich anderen auf der Tasche liegen, können das natürlich nicht nachvollziehen und können daher auch die Reaktionen auf ihre „Ratschläge“ nicht verstehen.

Das ist kein Plädoyer gegen gut gemeinte Ratschläge, die den Sinn haben, ein Verhalten im Sinne des Islams zu verändern und damit rein in ihrer Absicht sind. Dies richtet sich an jene Elemente, die in einer perfiden Art und Weise an den vermeintlichen Fehlern ihrer Mitmenschen laben, nur um ihr eigenes Leben, ihr eigenes Dasein in ein besseres Licht zu stellen. Andere wiederum versuchen auf diese Weise ihre eigene Verderbtheit zu verstecken. Ganz nach dem Motto: „Wenn ich mich offen dagegen positioniere, wird man mich wohl nicht damit in Verbindung setzen.“

Auch an dieser Stelle braucht man nicht so viel zu schreiben. Würde jeder Mensch sich mit sich selber und seinen eigenen Lastern beschäftigen, hätte man wohl nicht mehr die Zeit, andere auf ihre Fehler öffentlich und auf kompromittierender Art und Weise „hinzuweisen“.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Binge_Watching

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59 Antworten auf “Fürchte Gott, denn ich tue es nicht!”

  1. Salahaddin

    Gefällt mir, abgesehen von der scheinbar zur Gewohnheit verkommenen Praxis seitens des Autors, die Gelehrsamkeit/Gelehrten pauschalisierend in ein schummriges Licht zu stellen (An den Autor, da ich ihn für jmd. halte, der sich für Feedback interessiert und auch liest: ja, auch in diesem Beitrag meine ich das zu sehen   )

    PS. Ja.. ich weiß, dieserlei Kritik zu so einem Beitrag ist in gewisserweise ironisch. Jedoch besitze ich einen geregelten Alltag und damit keine 24/7 frei, ganz und gar nicht.

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  2. Emre

    Wenn man sich ein Bild über die menschliche Natur macht und wie diese im islamischen Sinne zu formen ist, merkt man, es ist ein einziger Kampf.
    So, als würde man ein wildes Pferd zähmen. Dann aber gibt es die Zunge.
    Diese ist “gezähmt“, dass heißt, sie gibt alles von sich, was man will, egal wie ungeformt man ist.
    Es kostet keine Überwindung, schöne, islamische Dinge zu sagen, man fühlt sich sogar wohl dabei und ergötzt sich an seinen eigenen schönen Worten.
    Doch dann kommen bestimmte Situationen und die Zunge wird nun zum schwächsten Unterstützter und plötzlich muss das Fleischliche beweisen, was es kann.
    Hat man seine Synapsenbahnen so geformt, dass nun nicht Trieb, Gier, Missgunst, Neid, Unaufrichtigkeit, sondern Gottesfurcht durch die Hirnbahnen strömt?
    Hat sich also das monatelange simulieren bestimmter Situationen, das ständige Bitte an Allah, einen stärker zu machen, sich endlich ausgezahlt?
    Demnach sind oben beschriebene Personen zum größten Teil Zungentäter, wie Stroh, dass sofort entzündet, wenn es ernst wird.
    Davor aber fallen sie in jeder Situation durch Islam-über-Einbahnstraße, statt Islam über Milchstraße auf.

    Und es lässt sich nicht bestreiten, dass dieses Leute oft “no Madhab-Leute“ sind.

    Zufälle sind das nicht.

    Ich empfehle diesen Leuten, mehr zu lesen, deutlich mehr.

    Und zwar die Quellen. Man wird Augen machen, was es so alles gibt im Islam und wie stumpfsinnig man doch selber war.

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  3. Abu Muhammad

    Dieser Beitrag hat mir den heutigen Abend etwas versüßt. Auch wenn sich manche Themen hier im Blog ziemlich hartnäckig halten.

    Nach meiner längeren Social-Media-Abstinenz bestätigen genau solche, wenn auch fiktiven, Geschichten die Entscheidung solchen Plattformen den Rücken zu kehren und den Fokus eher auf das eigene Leben zu richten anstatt der Kommentator für andere zu sein.

    Klar haben Social-Media Plattformen gewisse Vorzüge sofern man diese entsprechend einsetzt. Doch leicht findet man sich schnell im Smalltalk über diverse Belanglosigkeiten – und so viel Hassanat wie man dort mal eben verpulvert während das Essen im Ofen gart bekommt man eben nur schwer wieder rein.

    Es scheint jedoch ein generelles Problem im deutschsprachigen Raum zu sein. Viele Ihkwan stellen sich hin und beschweren sich dass es ja kaum muslimische Arbeitgeber gibt bei welchen man eine reale Chance auf einen ordentlichen Halal-Job hat. Doch keiner fühlt sich angesprochen daran etwas zu ändern. Die Chancen für Startups waren wohl selten so gut wie heute, zumindest der medialen Berichterstattung zufolge. Doch es wäre ja zu viel Mühe genau diese seit langem bemängelte Lücke zu schließen.

    Andere beschweren sich über das schlechte Bild was seine Nachbarn von Ihm haben weil er Muslim ist. Wenn aber genau dieser senile alte Nachbar mal wieder am meckern ist weil der Müll in der falschen Tonne gelandet ist vergisst man jeglichen Adab und verfällt in das Verhaltensmuster der Jahiliyyah zurück – nur mit arabischen Wörtern dazwischen.

    Der nächste bemängelt die unzureichenden Halal-Fastfood Shops in seiner unmittelbaren Umgebung und interpretiert die weite Verbreitung von MCD und BK als Diskriminierung. Und anstatt dass er, wo er sich doch so gut damit auskennt und das Problem erkannt hat, einfach mal selbst die Initiative ergreift und genau diese Marktlücke zu schließt wird er in 10 Jahren immernoch meckernd auf dem Sofa sitzen und regelmäßig seinem dortigen Jobcenter erzählen dass das alles so schlimm ist und es ja keine Chance gibt etwas daran zu ändern.

    Bitte versteht mich nicht falsch, es ist Grundsätzlich nicht schlimm wenn man im Moment wirklich keine andere Wahl hat. Ich rede keineswegs gegen jeden und habe auch einige Jahre komplett von Hartz IV gelebt, habe keinen besonders hohen Bildungsgrad, doch bewege lieber für ein geringes Gehalt jeden Morgen meinen Hintern aus dem Bett als mit gesenktem Kopf alle paar Wochen beim Amt anzutanzen.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Es ist leicht sich über die Lage zu beschweren, doch die Kunst liegt darin diese zu nehmen wie sie ist und daraus das beste zu machen. Hat Muhammad (s) sich damals als die Quraish sich Ihm in den Weg gestellt haben wieder nach Hause verkrochen und begonnen sein Umfeld damit zu belästigen wie schlecht es Ihm doch geht?
    Ich sehe auch zu wie Monat für Monat und Jahr für Jahr meine Zeit verstreicht, mein Gehalt einfach nicht wächst und sich aktuell einfach nichts neues ergibt, ich noch immer nicht die richtige Frau gefunden habe da man als Konvertit auch nach vielen Jahren von der älteren Generation nicht wirklich ernst genommen wird und auch der Wunsch nach Kindern leider nicht bedient wird. Doch all dies ist doch kein Grund meine Mitmenschen damit zu belästigen oder andere zu diffamieren damit es mir besser geht.

    Traurig diese Entwicklung von Shabab die nach Wissen strebten zu Facebook-Helden deren Horizont nicht weiter reicht als der letzte „Beef“ zwischen Abu ABC und Abu XYZ.
    Wenn man an die alten Seminare zurück denkt die Ahlu-Sunnah-Community zusammen kam und jeder versuchte den maximalen Nutzen daraus zu ziehen könnte man glatt melancholisch werden…

    Antworten
    • Yusuf

      vermutlich weisst du es selber, aber für den Fall, dass du es vergessen hast:

      „Allah, Exalted and Mighty is He, loves of His creation the God-fearing, the pure in the heart, those who are hidden, and those who are innocent, whose face is dusty, whose hair is unkempt, whose stomach is empty, and who, if he asks permission to enter to the rulers, is not granted it, and if he were to ask for a gentle lady in marriage, he would be refused…

      Zumindest der letzte Satz passt auf dich.

      Mach dir also keinen Kopf und betrachte deine Situation vielmehr als Glücksfall, wenn du das Richtige draus machst, d.h., geduldig bleiben.

  4. Weckruf

    Mein Kommentar soll nicht als Angriff missverstanden werden. Ich verfasste ihn 1) aus Eifersucht für Allahs Din, 2) weil ich Da’wa mit dir machen möchte, 3) weil hier gravierende Fehlansichten verbreitet werden und ich das Rechte gebieten muss.

    „Aus Gründen der Gleichberechtigung “

    Gut, dass es im Islam keine Gleichberechtigung gibt.

    Es gibt welche, die behaupten, dass es (stattdessen) eine Gleichwertigkeit der Geschlechter gäbe, was ich aber nicht zu beurteilen vermag.

    „Hinrichtungsvideos “

    Nicht, dass ich besonders darauf stünde, aber was ist daran schlecht? Die gesegneten Hadd-Strafen (und der Qiyyas) sind ja auch durch und durch islamisch. Und was gibt es denn bitte Besseres, als sich mit dem Islam zu beschäftigen?

    Was die Furcht vor Allah angeht:

    {O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Gewiß, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste von euch. Gewiß, Allah ist Allwissend und Allkundig.} – 49,13

    Diejenigen, die Furcht vor Allah haben, lassen sich ermahnen:

    {Wahrlich, diejenigen, die dann gottesfürchtig sind, wenn sie eine Heimsuchung durch Satan trifft, und sich dann ermahnen lassen – siehe, gleich sehen sie (ihren klaren Weg) wieder} 7,201

    Wer keine Furcht vor Allah hat und Späßchen mit dem Din treibt, der ist weit abgeirrt:

    {Und wenn du sie fragst, werden sie ganz gewiß sagen: „Wir haben nur (schweifende) Gespräche geführt und gescherzt.“ Sag: Habt ihr euch denn über Allah und Seine Zeichen und Seinen Gesandten lustig gemacht?} 9,55

    {Entschuldigt euch nicht! Ihr seid ja ungläubig geworden, nachdem ihr den Glauben (angenommen) hattet. Wenn Wir (auch) einem Teil von euch verzeihen, so strafen Wir einen (anderen) Teil (dafür), daß sie Übeltäter waren.} 9,66

    „Nun, das Problem an der Sache ist, man kann fast jedem Internetpolizisten dasselbe vorwerfen, was er den anderen vorwirft.“

    Muslime sind keine Inet-Polizisten, wohl aber „Religionspolizisten“ und aus diesem Grund auch die beste Gemeinschaft. Warum? Weil sie gemäß Quran das „Rechte gebieten“ und das „Verwerfliche verbieten“. Wie aber verbietet man das Verwerfliche? Darauf gibt ein Hadith antwort:

    Abu Said al-Khudri (r) überliefert, dass er den Gesandten Allahs (s) sagen hörte: „Wer von euch etwas Übles sieht, soll es mit eigener Hand ändern, und wenn er dies nicht vermag, so soll er es mit seiner Zunge verändern, und wenn er dies nicht kann, dann mit seinem Herzen, und dies ist die schwächste Form des Glaubens.“ (Muslim)

    „Die Ukthi, die sich am Food-Posting stört, was macht sie gerade im Moment?“

    Möglicherweise versucht sie das Verwerfliche mit ihrer Zunge zu verbieten oder gibt einfach eine Nasiha. Denn eine weitere Überlieferung besagt ja:

    „Ad-Din An-Nasiha“ – der Din ist Nasiha.

    Der Islam ist niemals eine beliebige Privatsache.

    „Hat sie eine Zeltstadt für Flüchtlinge aus dem Boden gestampft und das in Eigenregie?“

    Wäre das eine gute Sache? Flüchtlinge fliehen ja häufig vor den gesegneten Schlachtfeldern. Wer dies tut, ist gemäß vieler Gelehrter ein Fasiq. Gemäß anderer sogar ein Murtadd.

    „Das die Internetakhis und – Ukthis, die 24/7 frei haben und lediglich anderen auf der Tasche liegen“

    Du meinst den Kuffar auf der Tasche liegen? Ich könnte dir nun eine herausragend durchdachte Fatwa von dem Shaykh und Märtyrer (in shaa Allah) Al-Awlaki vorlegen, in der sich u. a. auf Aussagen der Rechtsschulen berufen wird, lasse es aber lieber. Nur soviel: Das Sozialgeld der Kuffar kann gemäß dieser Fatwa, unter bestimmten Kriterien, Fai darstellen (also eine Kriegsbeute ohne Kampfhandlung).

    „Das ist kein Plädoyer gegen gut gemeinte Ratschläge, die den Sinn haben, ein Verhalten im Sinne des Islams zu verändern und damit rein in ihrer Absicht sind.“

    Ob die von dir bemängelten Ratschläge schlecht gemeint und Unrein in ihrer Absicht seien, kannst du gar nicht wissen oder beurteilen, denn nur Allah kennt das Innerste der Brüste.

    „Andere wiederum versuchen auf diese Weise ihre eigene Verderbtheit zu verstecken.“

    Auch wenn du das nicht geschrieben hast: Soll man, wenn man denn verdorben ist, nicht mehr auf die Verdorbenheit der anderen hinweisen? Sollte man in dem Fall das Verwerfliche nicht mehr verbieten? Bitte nur mit handfesten Belegen aus Quran und Sunnah antworten.

    „Fürchte Gott, denn ich tue es nicht!“

    Deine Artikel vermitteln mir leider genau diesen Eindruck.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Ihr Gotteskrieger (wie ist nochmal eure Eigenbezeichnung?) zockt doch so gerne den hiesigen Sozialstaat ab, ich weiß eure Chef-Strategen haben bereits einen ausgeklügelten Plan entwickelt, wie ihr im Kriegsgebiet Deutschland, wo ihr nur mit Müh und Not dem täglichen Bombenhagel und gelegentlichen Scharmützeln entkommen könnt, am besten klarkommt und den „Feind“ in die Knie zwingt.

      Das irgendjemand euch das Abzocken von Sozialleistungen als Akt ungeheurer Selbstgerechtigkeit… ähh.. Moment, Gottesfurcht ist glaube ich das richtige Wort, verkauft und ihr nun ohne großen Kraftakt und ohne wesentliche Änderung eures Lebensstils zu Rebellen und Freiheitskämpfern geworden seid, und ihr dies gerne aus Gründen der Bequemlichkeit annehmt, ist nun wirklich keine große Überraschung.

      Flüchtlinge leben doch wie ihr hauptsächlich von den Zuwendungen des Staates, sollten dann nicht mehr Flüchtlinge kommen um der heiligen Fatwa von Person X und Noname Y, die ja von allen Unrechtsschulen als heilig und gut empfunden wird, zu entsprechen?

      Der Mensch ist mit einem Verstand ausgestattet (ich weiß, böses Wort), zu behaupten, man könne Niedertracht und Unreinheit nicht erkennen, scheint mir doch äußert gewagt. Jeder kann sich aus der Affäre ziehen, Gründe vorschieben, so wie du gleich, wenn ich dir die abschließende Frage stelle. Das kann man ziemlich leicht erkennen.

      Moment, und von welchem gesegneten Schlachtfeld hast du dir gerade eine Pause gegönnt?

      Vermeide bei deiner Antwort die Worte „woher“, „willst“, „du“, „wissen“, „dass“, „es“, „auf“, „den“, „gesegneten“, „Schlachtfeldern“, „keine“, „Smartphones“, „mit“, „fetter“, „LTE-Verbindung“, „gibt“ und „aber“, „du“, „kennst“, „meine“, „Situation“, „nicht.“

    • Emre

      Du meinst den Kuffar auf der Tasche liegen? Ich könnte dir nun eine herausragend durchdachte Fatwa von dem Shaykh und Märtyrer (in shaa Allah) Al-Awlaki vorlegen, in der sich u. a. auf Aussagen der Rechtsschulen berufen wird, lasse es aber lieber. Nur soviel: Das Sozialgeld der Kuffar kann gemäß dieser Fatwa, unter bestimmten Kriterien, Fai darstellen (also eine Kriegsbeute ohne Kampfhandlung).

      Komisch, dass die Gelehrten der 4 Rechtsschulen so etwas ablehnen. Aber was wissen die schon.

      Weißt du was? Die Takfiris hatten “Beweise“ dass Ali ra. ein Kafir war.

      Aber bekanntermaßen ist eine Aussage erst dann richtig, wenn sie von anderen bestätigt wurde.

      Und jetzt nenne uns doch mal jemanden außer der Salafiyya Dschiadiyya, der Al-Awlakis Ansichten teilt…

      Entweder bist du wirklich geistig derart minderbemittelt oder du täuscht uns, anders kann man sich deinen Irrsinn nicht erklären

    • Bal

      Du schreibst an anderer Stelle, dass man nicht Rücksicht auf Zivilisten nehmen muss, obwohl der Prophet sas es verbat, Frauen und Kinder zu töten.

      Narrated By ‚Abdullah : During some of the Ghazawat of the Prophet a woman was found killed. Allah’s Apostle disapproved the killing of women and children.

      Volume 004, Book 052, Hadith Number 258.

      Aber deine Sheikhs haben ja Beweise und obiger Hadith ist dann irgendwie…ja, keine Ahnung…tötet den Kafir, er widerspricht uns?

      Jetzt schreibst du, es sei erlaubt, Kuffar auszurauben, die uns in Ruhe lassen.

      Fällt dir was auf?

      Du folgst einer Methodik, die nicht mal als Minderheit durchgeht, so gering ist ihre Unterstützung unter den Gelehrten.

      Und teilweise widerspricht ihr offen den Worten des Propheten, indem ihr auf TEUFLISCHE Weise Ahadith gegeneinander ausspielt.

      Möge Allah swt uns von euch Heuchlern befreien, die ihr sein Wort missachtet, wenn es euch passt.

      http://islamqa.info/en/14367

      “The wealth that he steals from them is haraam. It was narrated that al-Mugheerah ibn Shu’bah kept company with some people during the Jaahiliyyah. He killed them and took their wealth, then he came and entered Islam. The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “As for your Islam, I accept it, and as for the wealth, I have nothing to do with it.” According to a report narrated by Abu Dawood, “As for your Islam, we accept it, and as for the wealth it is obtained through treachery, and we have no need of it.”

      (Narrated by al-Bukhaari, 2583; Abu Dawood, 2765; classed as saheeh by al-Albaani in Saheeh Abi Dawood, 2403).

      So viel zum Bestehlen von Ungläubigen

      Warum, du Elender, missachtest du und Deinesgleichen die Worte des Propheten sas?

      Ihr erklärt Frauen und Kinder für Vogelfrei, um Züge in die Luft sprengen zu können, ihr köpft vor laufender Kamera ausländische Journalisten, ihr erklärt jeden zum Kafir, der euch widerspricht, ihr seht als erlaubt an, jeden Kafir zu bestehlen und zu betrügen.

      Klingt für mich eher Takfiris und sonstigem Abschaum, das sich nicht an den Islam anpasst, sondern den Islam an sich anpasst.

      Pfui.

    • Bal

      Weißt du, was Logik ist?

      Und was ein Zirkelschluss ist?

      Du machst gerade einen: Du betrachtest ISIS als legitim, ohne dies zu beweisen und auf Grundlage dieser nicht erwiesenen Annahme ziehst du dann das volle Programm durch, dass sich daraus ergibt.

      Solange aber der IS nicht legitim ist, ist alles, was du sagst, falsch, obwohl es an sich stimmt.

      Sonst könnte ja jeder kommen und sagen: Ich bin der Kalif und wer sich dem Kalif widersetzt und fliegt, ist gemäß dem Islam ein Fasiq.

      Geht das? Gut, ich bin der Kalif und weil Al-Baghdadi mich nicht anerkennt, ist er ein Fasiq.

      Ach, das geht nicht so leicht, man muss gewählt oder sonst wie legitimiert werden?

      Dann nenn uns doch mal Gelehrte aus aller Welt, die Al-Baghdadi gewählt haben und zeig uns doch mal die Massen der Muslime aus aller Welt, die ihn akzeptieren.

      Solange du das nicht kannst, könnte sich jeder mit paar Tausend Anhängern zum Kalifen ausrufen

    • Bal

      Du faselst von Verwerflichkeit, siehst aber nichts Verwerfliches darin, Menschen, die dir vertrauen, um ihr Hab und Gut zu bringen.

      Ich jedenfalls kann mich nicht daran erinnern, dass der Prophet sas erlaubte, dass die Abbessinier, die den Muslimen Zuflucht gewährten oder die Juden von Medina betrogen werden durften.

      Weißt du, wo Heuchler wie du landen?

      Auf dem Grund der Hölle

  5. Weckruf

    „Fürchte Gott, denn ich tue es nicht!“

    Auch deine Kommentare vermitteln mir leider genau diesen Eindruck. Möge Allah mich und dich rechtleiten. Amin.

    Deine „Antwort“ ist eher ein Angriff auf persönlicher Ebene, bar jeder islamischer Belege. Mir ging es allein um den Islam und dir?

    „Das irgendjemand euch das Abzocken von Sozialleistungen als Akt ungeheurer Selbstgerechtigkeit… verkauft “

    Dann lies einfach selbst die Fatwa, darin wird sich bereits zu Beginn genau von derartigem in deutlichen Worten losgesagt:

    https://ia801702.us.archive.org/31/items/GhanimahUrteil/Fatwa_Ghanimah.pdf

    Was du über den Shaykh (rh) und die Rechtsschulen schreibst, ist fürwahr abscheulicher Natur:

    {O die ihr glaubt, meidet viel von den Mutmaßungen; gewiß, manche Mutmaßung ist Sünde. Und sucht nicht (andere) auszukundschaften und führt nicht üble Nachrede übereinander. Möchte denn einer von euch gern das Fleisch seines Bruders, wenn er tot sei, essen? Es wäre euch doch zuwider. Fürchtet Allah. Gewiß, Allah ist Reue-Annehmend und Barmherzig.} 49,12

    „Moment, und von welchem gesegneten Schlachtfeld hast du dir gerade eine Pause gegönnt?“

    Wer vor dem Schlachtfeld vorsätzlich und ohne (islamische) Legitimation FLIEHT.

    Korrektur: Ich meinte natürlich Qisas, nicht Qiyas.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Ich weiß es nicht um was es dir geht, alle haben reine Absichten, wenn man sie danach fragt.

      Gehen wir mal davon aus, dass dieser bis vor einiger Zeit stark gehypde Mann Recht hat, warum sind die Flüchtlinge dann alles Feiglinge und Deserteure? Solltet ihr euch dann nicht darüber freuen, dass noch mehr kommen um mit euch abzusahnen… ähh.. Fay zu kassieren?

      Frage mal deinen bevorzugten Gelehrtenclub nach dem Urteil zu deiner Person. Flüchtlinge fliehen vom Schlachtfeld, was ist mit denen die im gemütlichen Bayern oder NRW ihr zu Hause haben und sich über Menschen erhaben fühlen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg verlassen haben, und selber ein Schlachtfeld noch nicht einmal aus der Nähe gesehen haben?

      Gefällt es Big Daddy… ähh… Baghdadi, dass du mit mir hier chattest?

    • Emre

      “Die Antwort auf die 2. Frage:
      Dies ist eine heikle Angelegenheit und wird deshalb in einer separaten Abhandlung erläutert
      in shā Allāh. Jedoch ist meine Schlussfolgerung, dass die Muslime NICHT an die Verträge durch
      Staatsbürgerschaft und Visum gebunden sind, welche (angeblich) zwischen ihnen und der Nation
      des Dār al-Ḥarb existieren.
      Es ist der Konsens unserer Gelehrten, dass der Besitz der Ungläubigen in Dār al-Ḥarb ḥalal für die
      Muslime ist und somit ein legitimes Ziel für die Mujāhidīn.“

      Also das ist ja mal was Feines. Der “Sheikh“ Awlaki verrät uns zwar, dass seine Schlussfogerung lautet, Verträge mit Kuffar nicht einhalten zu müssen.

      Beweise dafür aber erwähnt er nicht, keinerlei genauere Ausführungen. Sodann springt er zum Besitz der Ungläubigen, der aber nur dann erlaubt ist, wenn obiger Punkt (Verträge ein- bzw. nicht einhalten) bewiesen ist.
      Und das ist nicht passiert.

      Das typische Vorgehen von Demagogen. Logikbrüche, hier ein aus dem Kontext gerissener Auszug, dort einer Minderheitenmeinung.

      Von welchem Konses faselt der Awlaki ständig?

      Außerdem sagt er, dass das Einmarschieren im Irak und Afghanistan den Westen zum Dar ul harb gemacht hat.

      Das ist Unsinn. Denn was waren die Länder vorher? Dar al Harb oder Dar al Sulh?

      Richtig, Letzeres. Und was, wenn Muslime diesen Vertrag durch Anschläge brechen und die Kuffar sich wehren?

      9/11—->Einmarsch in den Irak und Afghanistan. Nicht andersrum.

      Man müsste viel mehr euch dafür bestrafen, dass ihr ohne jede Note einen Vertrag gebrochen habt, der beiden Seiten Ruhe brachte. Wir konnten vorher in aller Ruhe Dawa machen und unseren Glauben frei ausleben.

      Er erweckt also den Eindruck, als hätten die Kuffar angefangen und uns bliebe schweren Herzens nichts anderes übrig, als zurückzuschlagen.

      Wieso greift man den Feind überhaupt an, wenn man selber sagt, dass es keine islamisch geführten Staaten gibt, die diesen Angriff entsprechend abwehren könnten?

      Der Mann ist ein Meister der Verdrehung, der Logikbrüche usw. usf….

      Und dann schreibt er: “Die Kuffar haben ein schlechtes Bild von uns, als bestätigen wir es Ihnen“

      Subhanallah, welche Schlussfolgerung …

      Ich habe nicht die Zeit, die einzelnen Abschnitte mit konkreten Argumenten zu widerlegen, nur so viel:

      Kein einziger Hadith, der explizit die Behauptungen in der “Fatwa“ stützt, wurde genannt.

      Nur völlig allgemein gehaltene Überlieferungen, der Rest ist das Herauspicken einzelner Gelehrtenaussagen, ohne den historischen Kontext zu nennen, das Durcheinanderwirbeln von Vorausetzungen für dieses und jenes islamische Prinzip

      und wo man nichts Genaueres weiß: “Ich meine, weil und vor allem, aber naja , blablablab“.

      https://www.youtube.com/watch?v=09SkWdCDB8Y

      http://islamqa.info/en/14367

  6. Emre

    Al Awlaki hat nicht mal ne formale Ausbildung der Islamwissenschaften.

    Unter welchen Gelehrten hat er jahrelang studiert und welche haben ihn anschließend legitimiert?

    Aber für Fatwas, die mal eben elementare Prinzipien des Islams berühren, hat es wohl gereicht.

    Nur merkwürdig, dass die Muslime der Vergangenheit, die immer mit Kuffar verkehrten/ verkehrten mussten nie jemand auf solche Ideen kam.

    Sonst müsstet ihr nicht auf das Gefasel eines Bauingenieurs zurückgreifen, sonder würdet aus hochoffizieller Quelle zitieren.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Gibt es einen formalen Ausbildungsplan, vielleicht sogar von jemanden aufgestellt, dessen Wort islamrechtliche Relevanz hat? Kann man sich den von irgendwo runterladen?

      In welchen hochoffiziellen Kreisen verkerst du denn? Bitte erleuchte uns! Ich hätte auch gerne mal eine hochoffizielle Quelle gelesen, gibts die irgendwo?

      Was muss man denn machen um von deiner Person anerkannt zu werden?

  7. Emre

    @Zia ul Haq

    zu den “Unrechtsschulen“.

    Ich hatte eigentlich erwartet, dass du seinen Blödsinn durchschaust und erkennst, dass keine der Rechtsschulen so etwas gutheißt.

    Nicht mal die hanbalitische …

    Hanefiten hassen Al-Qaida-Fiqh wie die Pest, jedenfalls die türkischen.

    Und ich kenne auch sonst niemand aus den klassischen 4 Rechtsschulen, der die Ansichten der Salafiyya Dschiahdiyya teilt, weder in Deutschland, noch in der Türkei, noch in Indonesien.

    Und ich habe schon eine Menge Muslime und Konvertiten getroffen …

    Die beschimpfen Leute wie “Weckruf“ als Takfiris und lehnen sein Geschreibsel aus Prinzip ab.

    Er beruft sich halt nur allzu gerne auf die Rechtsschulen, um sich den Schein von Legitimität zu begründen.

    Eigentlich müsstest du das wissen, wenn du mal die Werke der jeweiligen Rechtsschulen lesen würdest…

    Antworten
  8. Weckruf

    In seinem neuen Buch soll der bekannte Murtadd Hamed Abdur-Shaytan Folgendes geschrieben haben:

    “ Radikale kann man nicht mit Koranpassagen bekämpfen, denn das wäre ein Heimspiel für sie.“

    Da hat er Recht, denn immer wenn ich mit Modernisten diskutiere, fühlt es sich für mich tatsächlich ein jedes Mal wie ein Heimspiel an…

    Ich weiß, dass du, Zia, Gelehrte hasst, darum habe ich in meiner ersten Antwort eher mehr aus Quran und Sunnah gebracht. Leider wurde auf nichts davon eingegangen. Wenn es aber um eine Fatwa geht – die ich am Rande erwähnte – in der die „Erben der Propheten“ zitiert werden, die Ulema der Rechtsschulen, wird auf einmal ein Fass aufgemacht und sie werden sogar verunglimpft.

    In der von mir verlinkten Fatwa stehen eigentliche sämtliche Belege, auch Quellenangaben sind enthalten. Ich bin einigermaßen froh, dass dieser Kommentar nicht zensiert wurde (womit ich wegen dem „radikalen“ Link ehrlicherweise gerechnet hätte). Hier geht es nicht um Takfiris, Al Qaida, sondern alleine darum, ob Sozialleistungen der Kuffar, unter BESTIMMTEN Bedingungen, Fay sein können. Wenn ein Inet-Rambo wie Emre das kognitiv nicht erfassen kann, ist das nur sein Problem.

    Und hey, immerhin wurde sich in der Fatwa auf islamische Gelehrte bezogen, woraus leitest du eigentlich ab, dass Sozialleistungen der Kuffar schlecht sein sollen? Aus deinen Nafs etwa? Welche Methodik der Ableitung ist in diesem Fall – islamisch gesehen – optimaler? Ich denke es spricht für sich.

    Und anbei geht es hier nicht einmal um die Person Al Awlaki (Shahid in shaa Allah) sondern schlicht und ergreifend um Haqq und Batil. Selbst wenn ein Kafir ausversehen Haqq spricht, so bleibt es noch immer Haqq.

    „warum sind die Flüchtlinge dann alles Feiglinge und Deserteure?“

    Wo ich schrieb ich „ALLE“? Wo schrieb ich „Feiglinge“ und „Deserteure“? Du kannst doch lesen, oder? Ich schrieb konkret, was Gelehrte über jene meinen, die die Schlachten ohne islamische Legitimation VERLASSEN. Das sind nach deren Ansicht entweder Fasiqun oder Murtaddin. Was andere betrifft, ist mir nicht bewusst.

    „Gefällt es …“

    Wer sagte, dass ich ein Dawla-Anhänger sei? Manche Mutmaßungen sind Sünde, wie uns Allah im Quran sinngemäß berichtet. Ich habe bereits aus einer Übertragung des Qurans zitiert und trotzdem machst du mit Mutmaßungen weiter.

    „Ich weiß es nicht um was es dir geht“

    „mir ging (und geht) es allein um den Islam und dir?“

    „alle haben reine Absichten, wenn man sie danach fragt.“

    Im Islam urteilen wir nach dem Offensichtlichen, weil nur Allah das Verborgene kennt. Außerdem unterstellen wir Geschwistern nicht einfach Schlechtes, nur etwas möglich wäre. Mit welcher Legitimation gehst du denn auch vom Schlechten aus, wo uns Allah doch eindeutig befiehlt, dass man Mutmaßungen meiden soll?

    „ch hatte eigentlich erwartet, dass du seinen Blödsinn durchschaust und erkennst, dass keine der Rechtsschulen so etwas gutheißt.“

    Nochmal: Lies die Fatwa, denn darin werden alle relevanten Aussagen mit aller Gründlichkeit genannt. Oder bist du, um bei deinen Worten zu bleiben, zu minderbemittelt dafür? Es bringt dir daher gar nichts, wenn du etwas bestreitest, was jeder mit nur einem Klick auf den Link einsehen kann.

    „Die beschimpfen Leute wie “Weckruf“ als Takfiris und lehnen sein Geschreibsel aus Prinzip ab.“

    Interessant, wenn auch unglaubwürdig. Gehen wir jedoch davon aus, dass du in diesem Punkt einmal nicht irrst: Wie beschimpfen sie erst einen Zia ul „Haq“, der die Rechtsschulen Unrechtsschulen nennt, von einer „Gelehrtenkaste“ schwafelt und dergleichen?

    Wie genau lautet die Begründung, dass ich ein Takfiri sei? Ich mach noch nicht mal „Kettentakfir“ auf jene, die Mushrikun entschuldigen. Also kann ich wohl schlecht ein Takfiri sein…

    „Al Awlaki hat nicht mal ne formale Ausbildung der Islamwissenschaften.“

    Soso, eine „formale Ausbildung“ der „Islamwissenschaften“? Bist du total doof oder kannst du nur kein Deutsch? Der Großteil der Orientalisten-Kuffar verfügt sogar über ein abgeschlossenes Studium der „Islamwissenschaften“, auf Haqq sind sie deshalb noch lange nicht. Nach deiner absurden Meinung müsste eine Kaddor längst eine Großgelehrte sein.

    Was mit „Islamwissenschaften“ eigentlich gemeint ist, wenn man davon üblicherweise spricht:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamwissenschaft

    Die deutsche Sprache ist aber schon manchmal schwierig…

    “ stark gehypde Mann“

    Weißt du von wem du sprichst? Kennst du auch nur ansatzweise die Bedeutung eines Shahids gemäß Quran und Sunnah (Ich behaupte nicht, dass er einer ist, sondern schreibe bewusst „in shaa Allah“)? Dann erkundige dich bitte mal…

    Bal (komischer Name), dir antworte ich später, in shaa Allah.

    Antworten
    • Emre

      Ich bezog mich mit Islamwissenschaften aus islamische Wissenschaften, wie man sie in Damaskus, Kairo, Mekka seit 1400 Jahren studiert.

      Wie kommst du darauf, dass ich mich auf diesen orientalischen Müll beziehe?

  9. Weckruf

    „Komisch, dass die Gelehrten der 4 Rechtsschulen so etwas ablehnen.“

    Ja, tatsächlich „komisch“, wo ist deine Quelle dafür? Awlaki bringt immerhin Belege, die nahelegen, dass das was du da behauptest völliger Unsinn ist. Wo aber bleiben DEINE Belege für diese deine abenteuerliche Behauptung? Bei dir liest man eigentlich nur Ad Hominem und Behauptungen über den Islam, ohne Quellenangaben. Warum werden die vollkommen substanzlosen Beiträge dieser Person eigentlich freigeschalten?

    Shaykh Ul Islam Ibn Taymiyyah (rh) sagte sinngemäß: „Wer über den Islam ohne Wissen spricht, ist ein Lügner, selbst wenn er die Wahrheit beabsichtigt.“

    Antworten
  10. Emre

    “Gibt es einen formalen Ausbildungsplan, vielleicht sogar von jemanden aufgestellt, dessen Wort islamrechtliche Relevanz hat? Kann man sich den von irgendwo runterladen?
    In welchen hochoffiziellen Kreisen verkerst du denn? Bitte erleuchte uns! Ich hätte auch gerne mal eine hochoffizielle Quelle gelesen, gibts die irgendwo?

    Was muss man denn machen um von deiner Person anerkannt zu werden?“

    Ich verstehe dich nicht, ich dachte, wir sind auf einer Ebene in unserer Abneigung gegen Weckruf und seinesgleichen.

    Schreibt der Islam das Aneignen von Wissen vor? Ja.

    Gibt uns unser Verstand ein, Methoden und Lehrpläne zu erstellen, damit nicht jede Generation alles von neu beginnen muss? Ja.

    Hätten die Gelehrten nicht nach diesen Methoden gearbeitet, es gäbe heute kein Bukhari, keine Muwatta, kein Riyad ul Salihin.

    Und jeder könnte entsprechend seiner Neigung jede noch so absonderliche Lehrmeinung vertreten.

    So wie dieser Weckruf hatl

    Akzeptierst du auch einen selbsternannten Mediziner, dessen Ausbildung darin besteht, dass er anderen Medizinern bei der Arbeit zusah?

    Ähnlich verhält es sich mit dem Studium der islamischen Theologie.

    Das man darüber ernsthaft diskutieren muss …

    Und mit offiziell meine ich, dass man dort seine Ausbildung erhält, wo schon seit 1300 Jahren Wissen von einer Generation zur anderen weitergereicht wird.

    Du ersetzt ein Extrem (Gelehrsamkeit) durch ein anderes Extrem.

    Nur ein Narr leugnet die Notwendigkeit von verlässlichen und beständigen Ausbildungssystemen.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Du bist leider sehr leicht zu beeindrucken. Oftmals sind es Menschen, die noch nie in ihrem im Leben eine Hochschule besucht haben, die wirklichen Meister in ihrem Gebiet sind. Der kleine Auszubildende, der sich von klein an für Computer begeisterte, hat weit mehr Ahnung als ein Informatiker, der sich ein Diplom oder einen Master-Grad angeeignet hat.

      Starre Ausbildungssysteme (im Orient heißt das: auswendig lernen und nochmals auswendig lernen) und hochtrabende Titel beeindrucken lediglich Kleingeister und jene, die sich darauf was einbilden. Habt ihr Leute schon mal was vom Internet oder dem Buchdruck gehört? Jeder kann sich heutzutage wissen aneignen. Indische Kinder aus dem Slum bringen sich autodidaktisch Programmieren bei und können mit den „Gurus“ aus dem Silicon Valley mithalten, wie kann das sein, ohne Titel vom MIT?

      Und du kommst gerne mit dem Beispiel des Mediziners, der ja auch quasi Übermensch ist (hierzulande nennt man sie auch die „Götter in weiß“). Wenn man sich noch einmal ihre Ausbildung (Auswendiglernen und Multiple Choice fragen in den bzw. für die Prüfungen) im Detail betrachtet und man schaut wie sie heutzutage an ihren Doktortitel kommen, wird das ganze ein wenig entmystifiziert.

      Ich würde dir auch hier empfehlen, nicht blindlinks einen Artz zu vertrauen, auch mal eine Gegenmeinung einzuholen und selber zu recherchieren. Ansonsten bist du auch nur ein Opferlamm, was man bei den Versicherungen abrechnen kann (siehe hierzu die Medienberichterstattung über unnütze Operationen). Des Weiteren gilt: Einen Mediziner kann ich an seiner Leistung bewerten. Geht es mir wieder besser, hat seine Medikation gewirkt.

      Woran erkenne ich, dass die Medizin des Gelehrten gewirkt hat und nicht auf lange Sicht toxisch ist?

  11. Emre

    Zusatz:

    Bist du ein Matheschüler und hast den besten Mathematiker als Lehrer, musst du nicht alles selbst herleiten können, du fragst deinen Lehrer.

    Ist dieser Lehrer aber nun tot, bleibt dir nichts anderes übrig, als ein einfaches Nachfragen durch ein jahrzehntelanges, intensives Studium zu ersetzen.

    All das Wissen des Lehrers nämlich gibt es nicht mehr knapp und bündig auf deine Frage zugeschnitten, sondern muss nun selber erlernt werden.

    Und so verhielt es sich mit dem Propheten sas.

    Sein Schöpfer musste nicht überlegen, er konnte unendlich viele Überlegungen in unendlicher kurzer Zeit durchführen und gab es seinem Propheten ein.

    Doch wir haben nicht dieses göttliche Quelle, ergo bleibt nur die mühselige Urteilsfindung auf Grundlage von möglichst islamkonformen Methoden.

    Wieso sollte Allah uns ins Leere laufen lassen, sobald der Prophet sas tot ist?

    Nicht nur wir Muslime, auch die Kuffar haben die Notwendigkeit von sich zu bewährenden Lehrsystemen erkannt.

    Oder anders gefragt: Was hat das Ideal, das dir vorschwebt, was unser Lehrsystem nicht hat?

    Einige von uns sind schlauer als ihr, andere dümmer.

    Nenn uns doch mal den entscheidenden Unterschied zwischen uns und dir, der den Unterschied ausmacht.

    Es wird nicht gelingen, jede Wette.

    Antworten
  12. Weckruf

    „Du schreibst an anderer Stelle, dass man nicht Rücksicht auf Zivilisten nehmen muss, obwohl der Prophet sas es verbat, Frauen und Kinder zu töten.“

    Keine Ahnung, wo ich das geschrieben haben soll, aber: Frauen und Kinder darf man auf gar keinen Fall VORSÄTZLICH töten. Das ist strengstens untersagt! Bei den Kuffar ist das ebenfalls untersagt, aber sie machen immer dann eine Ausnahme, wenn es um das nicht vorsätzliche Töten geht: Bei Flächenbombardements o. ä. nehmen sie keinerlei Rücksicht. Diese Ausnahme gibt es auch im Islam, siehe das Folgende:

    „Ibn Abbas (Radhi Allahu anhu) berichtete, dass as-Sa’b bin Juthaamah sagte: „Ich sagte: O Gesandter Allahs, während der nächtlichen Angriff töteten wir die Nachkommen der Heiden.“ Er sagte: „Sie sind von ihnen.“ (Sahih Muslim)

    In der Erklärung des Hadiths von :
    „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihm, wurde über den Hukm der Kinder der Heiden befragt, deren Frauen und Kinder bei nächtlichen Angriffen ums Leben kommen. Er sagte, sie waren von ihren Eltern, d.h. es liegt kein Schaden darin, denn die Regeln ihrer Eltern werden auch auf sie angewandt, so wie bei der Erbschaft, Heirat, Strafgesetzbuch, Schulden usw. und damit ist gemeint, dass nicht auf sie gezielt wird, wenn keine Notwendigkeit besteht, weil man sie nicht von den Feinden unterscheiden kann.“ (An-Nawawi – Sharh Sahih Muslim: 12/49)

    Und Imam Ibn Hajar Al Asaqalani sagte im Fath Al-Baari, dass die Frauen und Kinder nicht absichtlich gezielt getötet werden dürfen, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt die Feinde zu töten ohne auch die Frauen und Kinder zu
    verletzen, weil sie sich mit ihnen vermischt sind, dann gibt es keine andere Wahl.“

    (Aus einem Forenbeitrag)

    „Jetzt schreibst du, es sei erlaubt, Kuffar auszurauben, die uns in Ruhe lassen.“

    Die uns in Ruhe lassen? Natürlich lassen sie die Muslime in Deutschland in Ruhe, wen interessieren schon Geschwister in anderen Ländern, wie Afghanistan oder den Irak. Der Prophet sagte sinngemäß:

    „Die Muslime gleichen in ihrer Barmherzigkeit und ihrer Zuneigung füreinander einem Körper. Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der ganze Körper mit Fieber und Schlaflosigkeit“

    Die Ummah gleicht einem Körper: Wenn ein Glied (Muslim) leidet, so leidet der ganze Körper (alle Muslime) an Schlaflosigkeit und Fieber (Elend).“

    Du kennst anscheinend nicht das islamische Urteil in Dar al-Harb. Sprich lieber nicht über Sachen, von denen du offenbar so gar keine Ahnung hast und fürchte Allah.

    „So viel zum Bestehlen von Ungläubigen“

    Nein, „nicht so viel“. Es kann natürlich sein, dass sich Awlaki hier irrte und auch diesen Hadith nicht kannte, aber ich unterstelle ihm das nicht. Vielleicht gibt andere Hadithe und überhaupt, ob das allgemein auf sämtliche Kuffar in der Überlieferung zutrifft, ist auch wieder eine Frage, mit der nicht wir uns, sondern die Gelehrten auseinandersetzen sollten. Mich würde der Tafsir zu dem Hadith interessieren und ich würde eventuell meine Meinung ändern. Mich würde ferner Gelehrtenaussagen darüber interessieren, denn ich beharre sicher nicht auf meiner Meinung, wenn sie Quran und Sunnah widerssprechen sollte. Gelehrte sind auch häufig unterschiedlicher Meinung und jetzt? Dieser Spielraum ist ein Segen von Allah. Ich respektiere momentan beide Ansichten, du offenbar nicht.

    „Ihr erklärt Frauen und Kinder für Vogelfrei, um Züge in die Luft sprengen zu können, ihr köpft vor laufender Kamera ausländische Journalisten, ihr erklärt jeden zum Kafir, der euch widerspricht, ihr seht als erlaubt an, jeden Kafir zu bestehlen und zu betrügen.“

    Unterstelle mir sowas besser nicht, denn ich mache gar nichts davon und bin ein absolut friedliebender Mensch. Du musst mich nicht in eine Schublade packen. Hüte dich vor Vermutungen!

    „Klingt für mich eher Takfiris und sonstigem Abschaum,“

    Bin kein Takfiri. Aber wenn gemäß der Ansicht der meisten Gelehrten selbst noch Khawarij Muslime sind, was ist dann erst mit den Takfiris? Ach ja, Takfir kann auch manchmal Pflicht sein. Wer keinen Takfir auf Juden und Christen macht, ist definitiv ein Kafir, weil er dem Quran und der Sunnah widerspricht. Mindestens nach dem er die Beweise daraus erhalten hat und dennoch auf seiner Irrmeinung beharrt.

    „Du betrachtest ISIS als legitim“

    WO habe ich etwas über ISIS geschrieben? Zitiere mich bitte wörtlich, sonst bleibt das eine schäbige sowie niederträchtige Unterstellung.

    „Ach, das geht nicht so leicht, man muss gewählt oder sonst wie legitimiert werden?“

    Du willst wissen, wie ein Khalifat legitimiert wird? Hier habe ich etwas in der Kommentarspalte darüber geschrieben:

    http://antikezukunft.de/2015/09/12/der-islam-und-die-demokratie-ein-widerspruch-2/

    „Du faselst von Verwerflichkeit“

    Nein, das Verwerfliche zu verbieten ist ein zentraler islamischer Grundsatz.

    „dass die Abbessinier, die den Muslimen Zuflucht gewährten oder die Juden von Medina betrogen werden durften.“

    Du meinst also, man könne die heutigen Kuffar aus Dar al-Harb, die die Muslime bekämpfen, mit den Abbessinern gleichsetzen? Woher hast du das?

    Bitte schreibe nicht über Bereiche des Islams, über die du einfach kein Wissen hast. Selbiges gilt für mich natürlich ebenso.

    Antworten
  13. Weckruf

    Außerdem würde ich mir Gedanken machen, wenn uns die Kuffar „in Ruhe“ lassen, da die Propheten, an denen wir uns orientieren sollen, nie in Ruhe gelassen wurden. Sie wurden für ihre Wahrheit bekämpft.

    {Weder die Juden noch die Christen werden mit dir zufrieden sein, bis du ihrem Glaubensbekenntnis folgst. Sag: Gewiß, Allahs Rechtleitung ist die (wahre) Rechtleitung. Wenn du jedoch ihren Neigungen folgst nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so wirst du vor Allah weder Schutzherrn noch Helfer haben.} 2,120

    „Zivilisten“ ist kein Begriff aus der Scharia und daher problematisch. Ich kann dir aber gerne die „Kategorien“ der Kuffar nennen, die es im Islam gibt.

    Antworten
  14. Weckruf

    „Denn was waren die Länder vorher? Dar al Harb oder Dar al Sulh?

    Richtig, Letzeres.“

    Das kannst du sicher auch belegen? Und welche „Gelehrten“ waren/sind dieser sonderlichen Meinung? Hatte etwa irgendein arabischer Taghut-Präsident einen Vertrag mit den Kuffar, dessen sogenannten Gelehrte freilich brav absegneten?

    „. Und was, wenn Muslime diesen Vertrag durch Anschläge brechen und die Kuffar sich wehren?“

    Kolonialismus, Imperialismus etc. sagt dir gar nichts? Dir sagen auch die Invasionen von westlichen Truppen in den Nahen Osten vor dem 11. September nichts? Wie wäre es mit einem Blick in ein Geschichtsbuch, bevor du die Einmärsche in den Irak und in Afghanistan in irgendeiner Form RECHTFERTIGST (was, WALLAHI, nur die Dreckigsten der Murtaddin machen würden und niemand sonst).

    “ Wir konnten vorher in aller Ruhe Dawa machen und unseren Glauben frei ausleben.“

    Stets wurden die Gesandten für ihre Dawa bekämpft. Man muss schon etwas gravierend falsch machen, wenn einem die Kuffar in Ruhe lassen und mit einem zufrieden sind.

    Deine „Widerlegung“ auf Laienniveau ist aber wirklich süß. Echt jetzt.

    Antworten
    • Emre

      Kolonialismus?

      Ernsthaft?

      Der Kolonalismus ist vorbei, aber hey, lass die Kuffar doch zurück in unsere Länder holen.

    • Emre

      “Man muss schon etwas gravierend falsch machen, wenn einem die Kuffar in Ruhe lassen und mit einem zufrieden sind.“

      Subhanallah.

      Als die Muslime in Frankreich auf offener Straße beteten und diese Le Pen sie als Besatzer bezeichnete, wurde sie vor Gericht gezogen.

      Realität oder nicht?

      Darf Pierre Vogel, obwohl den Behörden ein Dorn im Auge, auf offener Bühne auftreten, ja oder nein?

      Du kannst es einfach nicht ertragen, dass die Kuffar von Heute durch ihr ganzes Toleranzzeugs sich von den Kuffar früherer Zeit unterscheiden.

      Außerdem waren die Sahaba auch zunächst Kuffar, aber sie kamen zum Islam.

    • Emre

      Der Prophet sas hat sich mit den Mekkanern bekriegt, später aber den sog. Vertrag von Hudaibiya akzeptiert.

      Er hat nicht wie du jeglichen Frieden abgelehnt mit dem Hinweis auf frühere Kriege.

      Du aber machst genau das, früher Kolonialismus, also Krieg für immer.

      Ach ja: Umar Al Chattab drehte übrigens durch, als der Prophet sas diesen Vertrag akzeptierte.

      Und Ali weigerte sich, für den Propheten zu unterschreiben.

      Du siehst also, selbst die Sahaba waren in dieser Angelegenheit nicht immer auf der richtigen Spur:

      It has been narrated on the authority of Abu Wa’il who said: Sahal b. Hunaif stood up on the Day of Siffin and said: O ye people, blame yourselves (for want of discretion) ; we were with the Messenger of Allah (may peace be upon him) on the Day of Hudaibiya. If we had thought it fit to fight, we could fight. This was in the truce between the Messenger of Allah (may peace be upon him) and the polytheists. Umar b. Khattab came, approached the Messenger of Allah (may peace be upon him) and said: Messenger of Allah, aren’t we fighting for truth and they for falsehood? He replied: By all means. He asked: Are not those killed from our side in Paradise and those killed. from their side in the Fire? He replied: Yes. He said: Then why should we put a blot upon our religion and return, while Allah has not decided the issue between them and ourselves? He said: Son of Khattab, I am the Messenger of Allah. Allah will never ruin me. (The narrator said): Umar went away, but he could not contain himself with rage. So he approached Abu Bakr and said: ‚Abu Bakr, aren’t we fighting for truth and they for falsehood? He replied: Yes. He asked: Aren’t those killed from our side in Paradise and those killed from their side in the Fire? He replied: Why not? He (then) said: Why should we then disgrace our religion and return while God has not yet decided the issue between them and ourselves? Abu Bakr said: Son of Khattab, verily, he is the Messenger of Allah, and Allah will never ruin him. (The narrator continued): At this (a Sura of) the Qur’an (giving glad tidings of the victory) was revealed to the Messenger of Allah (may peace be upon him). He sent for Umar and made him read it. He asked: Is (this truce) a victory? He (the Messenger of Allah) replied: Yes. At this Umar was pleased, and returned.

      Hier hat Umar sinngemäßg gesagt, wieso denn bitte die Muslime mit den Kuffar Frieden schließen sollen, sie sind doch im Recht usw.

      Doch unser Vorbild Mohammed sas. hat ganz nüchtern das Gegenteil getan.

      Spricht doch eher für meine Ausführungen, nicht wahr?

  15. Weckruf

    „Wie kommst du darauf, dass ich mich auf diesen orientalischen Müll beziehe?“

    Weil man von „Islamwissenschaften“ meistens nur in diesem Kontext spricht. Es ist der exakte Name eines mehr oder minder beliebten deutsches Studienfaches. Ich habe diesen Begriff jedenfalls nie in einem anderen Kontext mitbekommen (und ich habe oft davon gelesen). Wenn es um „Studenten des Wissens“ oder „Gelehrte“ geht, finde ich ihn also dementsprechend befremdlich.

    Antworten
  16. Emre

    @Weckruf

    Ich entschuldige mich für alles, was falsch war und nicht auf dich oder sonst wen zutrifft.

    Zum Thema:

    Zu Beweisen: Wenn ein Arzt sagt, dass jemand Windpocken hat, dann wird er keine Lehrbücher rausholen, kein detaillierte Auswertung deines Gesundheitszustandes, kein Zitieren eines anderen Arztes.

    Er weiß es, er hat es studiert. Man erwartet es auch nicht, es gehört sich nicht.

    Nach derselben Methode habe ich mich geäußert. Zwar habe ich den Islam nicht studiert, aber doch relevante Stellen gelesen, die sich um dieses Thema handeln. Und die aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.

    ________________________________________________________
    Aber machen wir es in Kurzform:

    “Keine Ahnung, wo ich das geschrieben haben soll, aber: Frauen und Kinder darf man auf gar keinen Fall VORSÄTZLICH töten“

    Ich meine, du hast es in Folgendem Kommentar angedeutet:

    “…So erinnere mich z. B. an einen Forenbeitrag von einem eurer Haupt-Admins, in dem es um „Feindliche Kombattanten“ ging. Ich kann nicht näher darauf eingehen, da ich sonst vermutlich zensiert werde, aber es ging mitunter um die Ablehnung des Begriffes „Zivilisten“ und sehr viel „Gefährlicheres“. “

    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=967#comments

    Möglich, dass ich es falsch verstanden habe, die Schuld liegt aber bei dir, weil du dich missverständlich äußert. Wer nämlich “Zivilisten“ ablehnt, meint damit meistens “Feind ist Feind, kein Unterschied ob Greis oder Säugling“.
    ________________________________________________________________________

    “Die uns in Ruhe lassen? Natürlich lassen sie die Muslime in Deutschland in Ruhe, wen interessieren schon Geschwister in anderen Ländern, wie Afghanistan oder den Irak. Der Prophet sagte sinngemäß:

    „Die Muslime gleichen in ihrer Barmherzigkeit und ihrer Zuneigung füreinander einem Körper. Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der ganze Körper mit Fieber und Schlaflosigkeit“

    Die Ummah gleicht einem Körper: Wenn ein Glied (Muslim) leidet, so leidet der ganze Körper (alle Muslime) an Schlaflosigkeit und Fieber (Elend).“

    Schau mal: In Europa leben Millionen Muslime. Vor 9/11 gab es kaum Probleme hier.

    Der Irak und Afghanistan waren auch nicht besetzt. Nun beschließt eine Gruppe(!), nicht ein islamischer Staat, dem Feind den Krieg zu erklären, obwohl sie nicht imstande waren, diesen Feind abzuwehren.

    Daraufhin leiden leider viele Muslime. Doch inwiefern sind nun Muslime im Westen dazu verpflichtet, sich in große Schwierigkeiten zu bringen, weil jene Al-Qaida und Co. dem Westen einen Grund geliefert haben, in unsere Länder einzufallen?

    Stell dir vor, Abu Doof kommt hektisch angerannt und sagt: “Abbas, Abbas: du kennst doch dieses große Ostreich, wo die Muslime ihren Glauben ausleben dürfen, offen Dawah machen können usw. usf?

    Abbas: “Ja, wir hatten hier und da Kriege, aber jetzt ist alles ruhig und wir profitieren davon, auch der Prophet sas hat mit dem Vertrag von Hudaybiyya die Chance zum Frieden genutzt, UNGEACHTET VORHERGEHENDER Schlachten“
    Abu Doof: “Genau. Genau. Aber ich habe jetzt paar Tausend Leute von denen umgebracht, mit ganz viel Sprengstoff. Als Rache für diese und jene Schlacht. Die kommen jetzt und wollen in unser Land einmarschieren“
    Abbas: “Du hast was? Wer hat dir die Erlaubnis erteilt, weißt du in welche Schwie….“
    Abu Doof: Ach ja, müssen jetzt nicht alle Muslime, die in diesem Ostreich leben entweder auswandern oder anfangen, diese Kuffar zu bestehlen und zu betrügen?
    Abbas: “Wa- Was? Wir haben nicht mal geklärt, was du da bitte angestellt hast und du faselst was von …“

    @Weckruf so in etwa ist die Argumentationskette von Awlaki und Co.

    Der von dir genannte Hadith passt also in diesem Kontext überhaupt nicht, weil klare Fronten fehlen (Kafirstaat erklärt einem islamischen Staat und dem Islam den Krieg) – vielmehr handelt es sich um den Konflikt zwischen einer Gruppe und einem Kafirland, der interessanterweise weiterhin uns viele Freiheiten lässt.

    Tatsächlich ähneln relativ viele Westler von ihrem Verhalten eher den Abessiniern: Sie schenken dir Geld, wenn du nicht arbeiten kannst, sie erlauben, dass wir Moscheen bauen, Halalfleisch usw. usf.

    Objektiv betrachtet müssen sie also genauso in Ruhe gelassen werden wie einst die Juden und Abessinier.

    http://islamqa.info/en/14367

    …Is it permissible to steal from the kuffaar?

    Antwort: Aber sowas von Nein.

    The Muslim should be a good example of trustworthiness, honouring agreements and good character. When Muslims have had such characteristics, this has been the cause of many kaafirs entering Islam, because they saw the beauties of Islam and the good character of its people.

    The Muslim who regards the kaafirs’ wealth as permissible, whether he is in a Muslim country or in a kaafir country, is doing the kaafirs a great favour and helping them to distort the image of Islam and Muslims; he is thereby helping those who are launching attacks against Islam.

    When a Muslim enters a kaafir country, it is as if he entering into a peaceful agreement with them – which is the visa which is given to him to enable him to enter their country – so if he takes their wealth unlawfully, then he is breaking that agreement, in addition to being a thief.

    The wealth that he steals from them is haraam. It was narrated that al-Mugheerah ibn Shu’bah kept company with some people during the Jaahiliyyah. He killed them and took their wealth, then he came and entered Islam. The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “As for your Islam, I accept it, and as for the wealth, I have nothing to do with it.” According to a report narrated by Abu Dawood, “As for your Islam, we accept it, and as for the wealth it is obtained through treachery, and we have no need of it.”

    (Narrated by al-Bukhaari, 2583; Abu Dawood, 2765; classed as saheeh by al-Albaani in Saheeh Abi Dawood, 2403).

    Al-Haafiz Ibn Hajar said:

    The phrase “and as for the wealth, I have nothing to do with it” means, I will not touch it because it was obtained through treachery. What we learn from this is that it is not permissible to take the wealth of the kuffaar by treachery when they have trusted you and granted you safety, because when people accompany one another (when travelling), they do so on the basis of mutual trust, and that trust should not be betrayed, whether the other person is a Muslim or a kaafir. The wealth of the kuffaar is only permissible in the case of combat and war. Perhaps the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) let him keep the wealth in the hope that the people of its owner might become Muslim, then he could return their wealth to them.

    Fath al-Baari, 5/341

    Al-Shaafa’i (may Allaah have mercy on him) said: When a Muslim enters dar al-harb (the non-Muslim lands) on peaceful terms, and finds himself in position to take something of their wealth, it is not permissible for him to take it, whether it is a little or a lot, because if he is safe from them, they should be safe from him, and because it is not permissible for him to take anything from them when they have given him safety except what it is permissible for him to take from the wealth of the Muslims and ahl al-dhimmah (non-Muslims living under the protection of the Muslim state). Wealth may be forbidden for a number of reasons:

    If the owner is a Muslim

    if the owner is (a non-Muslim) living under the protection of the Muslim state

    if the owner is one with whom there is a peace deal, until the deal expires; such people are considered to be like ahl al-dhimmah as far as the sanctity of their wealth is concerned, until the deal expires.

    Al-Umm, 4/284

    Al-Sarkhasi (may Allaah have mercy on him) said: It is not right for a Muslim who is on peaceful terms with them to betray them, because betrayal is haraam. The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Every betrayer will have a banner by his backside on the Day of Resurrection, by which his betrayal will be known.” If he betrays them and steals their wealth, and brings it to the Muslim lands, it is not right for a Muslim to buy from him if he knows about that, because he has obtained it in an evil manner, and buying from him is encouraging him in that, which it is not right for the Muslim to do. The basic principle in this matter is the hadeeth of al-Mugheerah ibn Shu’bah (may Allaah be pleased with him), when he killed his companions and brought their wealth to Madeenah and became Muslim, and asked the Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) to take the khums of his wealth, and he said, “As for your Islam, we accept it, and as for the wealth it is obtained through treachery, and we have no need of it.”

    Vor allem ist die Sache hier so kompliziert, weil die individuellen Verträge zwischen einem Moslem und dem Westen weiterhin eingehalten werden (Merkel lässt dich in Ruhe, du lässt sie in Ruhe), Verträge zwischen islamischen Staaten und dem Westen aber nicht mehr gelten (USA-IRAK-Afgahnistan)

    Letztere sind aber keine islamischen Staaten in dem Sinne, dass sie komplett auf Schariah sind, eine durch und durch islamische Führung haben und in diesem Konflikt islamisch gehandelt haben.

    Das untergräbt deine Ansicht noch weiter, da damit die Folgen für den individuellen Vertrag zwischen Moslem und Weststaat noch nebulöser werden hinsichtlich der Frage, ob er weiterhin gilt oder nicht.

    __________________________________________
    “Außerdem würde ich mir Gedanken machen, wenn uns die Kuffar „in Ruhe“ lassen, da die Propheten, an denen wir uns orientieren sollen, nie in Ruhe gelassen wurden. Sie wurden für ihre Wahrheit bekämpft“

    Darauf sage ich:

    8. Allah verbietet euch nicht, zu denjenigen, die euch nicht der Religion wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Kreisen haben heraustreten lassen, gütig zu ihnen zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich, Allah liebt die Gerechten.
    9. Doch Allah verbietet euch, mit denjenigen, die euch in der Religion bekämpft haben und euch aus euren Kreisen haben heraustreten lassen … (Surat 60, 8)

    Millionen Deutsche haben nichts dergleichen getan und die meisten würden sowas auch nicht einfach so tun.

    Und die sollen wir gemäß Awlaki ausrauben, betrügen usw. usf., siehe obige Fatwa von islamqa.com

    __________________________________________

    “Du meinst also, man könne die heutigen Kuffar aus Dar al-Harb, die die Muslime bekämpfen, mit den Abbessinern gleichsetzen? Woher hast du das?“

    Ich nehme dich jetzt mal beim Wort:

    Mein Nachbar bekämpft ich nicht. Mein Prof auch nicht. Ebenso nicht der Busfahrer, der Bäcker, der Arzt usw.

    Sie respektieren meinen Glauben, manch einer beklagt die Hetze gegen Muslime usw. usf.

    Wo bekämpfen diese Menschen den Islam? Warum ist es nicht erlaubt, sie mit Abu Mutalib und den Abessinieren gleichzusetzen?

    Offensichtlicher geht es doch nicht.

    __________________________________________

    “Nochmal: Lies die Fatwa, denn darin werden alle relevanten Aussagen mit aller Gründlichkeit genannt. Oder bist du, um bei deinen Worten zu bleiben, zu minderbemittelt dafür? Es bringt dir daher gar nichts, wenn du etwas bestreitest, was jeder mit nur einem Klick auf den Link einsehen kann.“

    Er bringt gar nichts. Er zitiert nur einige Ulema der Rechtsschulen, allerdings lebten dir vor über 1000 Jahren bzw. im Mittelalter.
    Die Bedingungen damals waren a) komplett anders und b) sind die Auszüge allgemeiner Natur, müssen aber, wie wir wissen, auf den Einzelfall angepasst werden.
    Die Gelehrten hatten immer islamische Staaten mit Kalif usw. im Sinne und als Gegner bspw. die Römer, die offen feindseelig gegenüber dem Islam waren, wo es klare Grenzen und Zustände gab. Außerdem reden die von Dar-Ul-Harb, ob aber der Westen dieses Bedingung erfüllt, müsste angesichts obiger Punkte gesondert diskutiert werden.

    Da die Gelehrten aber wie gesagt von einem richtigen islamischen Staat und einem entsprechendem Feind ausgingen und nicht von Gruppen wie Al Qaida auf der einen und dem Westen der 21. Jhr. auf der anderen Seite, würde ihr Urteil jetzt definitiv differenzierter.

    Beweis: Die Hanefis aus der Türkei, die Hanbalis aus Saudi Arabien und die Schafiiten aus Misr sagen das, was ich oben erwähnte. Oder zitiere doch mal eine entsprechende Fatwa, wo diese Gelehrten den Westen zum Dar-Al-Harb erklären mit allen Konsequenzen.

    Aber das sind ja nur Hofgelehrten?

    “’Die beschimpfen Leute wie “Weckruf“ als Takfiris und lehnen sein Geschreibsel aus Prinzip ab.“

    Interessant, wenn auch unglaubwürdig. Gehen wir jedoch davon aus, dass du in diesem Punkt einmal nicht irrst: Wie beschimpfen sie erst einen Zia ul „Haq“, der die Rechtsschulen Unrechtsschulen nennt, von einer „Gelehrtenkaste“ schwafelt und dergleichen?'“

    Du kannst dir schon denken, was die Anhänger der 4 Rechtsschulen von Leuten halten, die Madhabs ud Gelehrte eher ablehnen als akzeptieren ….für uns sind Gelehrte sehr wichtige Elemente im Islam, das sagt alles.

    Ibn Taymiyyah:

    http://www.central-mosque.com/biographies/staymiyya.htm

    Ziemlich harsche Kritik namenhafter Gelehrter.

    Und wenn die Gelehrten diverser Rechtsschulen so eine Einstellung zu ihm hatten, kann man sich eigentlich denken, wie die Madhabs zu Leuten wie Awlaki und dir stehen, die im Grunde in erster Linie Ibn Taymiyyahs Weltsicht als Grundlage für ihre Fatwas etc. nehmen.

    Recherchiere einfach mal nach, und du wirst sehen, dass insbesondere die türkische Hanefiyya allergisch auf alles reagiert, was Taymiyya, Wahhab oder Al-Qaida heißt.

    Ich bin mir sicher, dass sie sich mit Händen und Füßen wehren würde, dass Abu Hanifa Al-Awlaki zustimmen würde in seiner Fatwa in dem Punkt, dass es erlaubt ist, Zinsen von Kuffar zu nehmen, um ihnen zu schaden.

    Proof:

    Auf die Frage, ob Abu Hanifa wirklich erlaubt haben soll, Zinsen der Kuffar zu speisen, wird klar gemacht, dass dies eine Lüge ist und ein Missverständnis usw.:

    The above has nothing whatsoever to do with the position of Abu Hanifa or the Hanafi madhhab. In legal terms, it is a lie, and a serious one.

    http://islamqa.org/hanafi/qibla-hanafi/35367

    Du siehst also, Al Awlaki bestätigt meinen Verdacht: Ungeprüftes Übernehmen von womöglich erglogenen oder aus dem Kotext gerissenen Aussagen.

    Ferner:

    In Hanafi terms, there is only a two-way division: Dar al-Islam and Dar al-Harb. However, great contemporary fuqaha (including Shaykh Mahmoud Usmani) explain that because social, economic, and political realities have changed, the fiqh rulings related to non-Muslim lands has necessarily changed.

    Ich sagte doch schon weiter oben, dass die Zeit heute unmöglich mit der damaligen Realität verglichen werden kann.

    Betrüge hier mal die Kuffar, und du landest mit hoher Wahrscheinlichkeit im Knast und musst die nächsten Jahre die Geschlechtsteile der Kuffar beim Duschen ungewollt bertrachten,
    kein Freitagsgebet, kein Halalessen, umgeben von ungläubigen Psychopathen.

    Welcher Moslem bei Verstand ruft seine Brüder dazu auf, sich einem solchen Risiko auszusetzen?

    Und so wie die Aussage von Abu Hanifa entstellt wurde, verhält es sich mit 100% Wahrscheinlichkeit auch mit den übrigen zitierten Passagen.

    Jeder, der einer der 4 Rechtsschulen angehört, erkennt das sofort, weil er nämlich weiß, dass die Grundausrichtung seiner Rechtsschule dem Duktus und der Geisteshaltung von Al Awlaki krass widerspricht.

    Aber das würde jetzt zu viel.

    Antworten
  17. Emre

    Question:

    Could you please throw more light upon the statement in Sh. Nuh Keller’s ‚Reliance of the Traveller‘, whereby it is stated that it was the position of Imam Abu Hanifa that it is permissible to receive interest from non-Muslims by Muslims living in Dar-ul-Harb. If that is the case can we Muslims accept interest from the banks in the UK etc?
    Answer:
    In the Name of Allah, Most Gracious, Most Merciful

    Walaikum assalam,

    1. It is not permitted to take riba (such as bank interest) in the West in the Hanafi school, as the reality of the West is fundamentally different from the reality the scholars talked about in these types of rulings.

    This is the position of the top Sunni scholars across the Muslim world. Those who may say otherwise are unquestionably mistaken, and are unwittingly getting Muslims into a lot of material and spiritual trouble.

    2. Sh. Nuh Keller translated a strong refutation of those who claim otherwise by a top Syrian Hanafi scholar of the 20th Century, Shaykh Muhammad Hamid. You can find it in the Reliance.

    Sunnipath

    Antworten
  18. Weckruf

    Derartige „Debatten“ sind ziemlich zeitaufwendig und ich habe dafür heute sogar mein Training vernachlässigt. Aus diesem Grund schließe ich mit folgendem Beitrag ab:

    „Abu Said al-Khudri (r) überliefert, dass er den Gesandten Allahs (s) sagen hörte: „Wer von euch etwas Übles sieht, soll es mit eigener Hand ändern, und wenn er dies nicht vermag, so soll er es mit seiner Zunge verändern, und wenn er dies nicht kann, dann mit seinem Herzen, und dies ist die schwächste Form des Imans.“ (Muslim)“

    Dieser Grundsatz („Das Rechte gebieten, das Verwerfliche verbieten“) gilt ebenso auch für Muslime, die unter den Kafirun in der Unterdrückung leben. „Selbstjustiz“ ist also nicht unbedingt etwas Verwerfliches, wie einige eventuell glauben könnten. Einige Beispiele für das Verbieten des Verwerflichen (mit der Hand):

    Als der Prophet noch in der Unterdrückungsphase in Mekka lebte, beseitigte er gemeinsam mit Ali Götzen, die auf die Kaaba gestellt wurden (meiner Erinnerung nach wurde dieser Hadith von Gelehrten als hasan eingestuft). Als Ibrahim von seinem Volk unterdrückt wurde – an dem wir uns ebenfalls gemäß Quran ein vortreffliches Beispiel nehmen sollen – zerstörte er ebenfalls deren Götzen (Quelle: Quran). Weil die Mutter eines blinden Mannes öfter schlecht über den Propheten sprach, tötete der Mann sie und der Prophet sagte dazu, dass für ihr Blut keine Vergeltung zu bezahlen ist (Sunan Abu-Dawud, Buch 38, Nr. 4348).

    Dann ist mir noch der Respekt vor den Kuffar in dieser Diskussion aufgefallen, die gemäß Quran „das Schlechteste der Viecher sind“ (8,55). Darum schließe ich mit Worten des 2ten rechtgeleiteten Kalifen (Umar), welche er an Abu Jandal wandte, wobei diese Überlieferung von Gelehrten als hasan eingestuft wurde:

    „Das Blut eines Mushriks ist das Blut eines Hundes (wert)“

    Antworten
    • Emre

      Jop. Alles klar. In allgemeine Aussagen flüchten, wenn man im Detail nicht weiter kommt.

      Und weil ich dir auf die Schliche gekommen bin und gezeigt habe , wie viele Verdrehungen notwendig sind, um deine Positionen aufrechterhalten zu können und zu welchen Katastrophen es kommt, wenn man sie praktisch umsetzt.

      Ein Muschrik wird trotzdem gemäß dem Befehl des Propheten sas erst vor die Wahl gestellt, zu konvertieren. Wenn nicht, soll er nach einigen Gelehrten die Option haben, Schutzsteuer zu zahlen.

      Und wenn er auch das ablehnt, wird er bekämpft und anschließend (!) wird die Kriegsbeute verteilt.

      Gehe also los, stelle deinen Banker vor die Wahl und am Ende kannst du vielleicht seine Frau an dich reißen;)

      Ach, lieber nicht?

      So konsequent wollte man doch nicht sein, bissel stänkern?

      Gehe und komme nie wieder

    • Emre

      Diesem Mann drohte aber nicht lebenslänglich, wie es hier der Fall ist.

      Drehst du jetzt völlig durch? Hast du eigentlich überhaupt kein Gespür für die jeweiligen Realitäten und Umstände damals und heute?

      Außerdem war das eine Ausnahme, den der Prophet wusste, dass er die Wahrheit sagt.

      Sonst könnte ja einfach jemand seine Frau töten aus wirtschaftlichen oder sonstigen Gründen und behaupten, die hätte Blasphemie begangen. Frau ist tot und kann sich nicht mehr wehren und der Mann kommt davon?

      Junge, Junge, Allah sei Dank, dass deine geistige Sippe nie die Rolle im Islam gespielt hat.

  19. Emre

    Noch was:

    Wie verträgt sich eigentlich Dawa mit der „Fatwa“?

    Mittags den Menschen hier erzählen, wie wichtig Moral und Anstand im Islam seien, am Tag darauf aber ihr Eigentum stehlen, Verträge brechen etc?

    Ach, soweit habt ihr gar nicht gedacht?

    Was haben eigentlich die Sahaba gemacht, als sie Dawa in China etc. machten damals?

    Und was ist eigentlich mit Knast?

    Damals gab es noch kein ausgeprägtes Rechtssystem wie heute, da wurden Karawannen überfallen und gut is.

    Heute ruft man die Polizei und du hast ein Problem.

    Jahre lang fremde Geschlechtsteile in der Gemeinschaftsdusche sehen, kein Halalessen, umgeben von Psychopathen statt von Muslimen.

    Und das alles für ne nicht bezahlte Steuern oder permanentes Nichtbezahlen von Einkäufen, da ja alles dir gehört.

    Und durch die damals nicht existierenden Massenmedien bekommt es jeder Hanswurst mit.

    Super.

    Antworten
  20. Emre

    Und noch eine letzte Sache:

    Beim Friedensvertrag von Hudaibiya hat der Prophet sas sogar einen Moslem ausgeliefert!

    Weil es nämlich Bestandteil des Vertrages war, jeden nach Mekka auszuliefern, der ohne Erlaubnis sich den Muslimen angeschlossen hatte.

    Die Rede ist von Abu Jandal.

    Was lernen wir daraus?

    Deine 0815 emotionsgeladenen Reaktionen sind nicht von der Sunnah.

    Ihr würdet doch jeden, der einen Muslim an die Kuffar ausliefert, mit den allerschlimmsten Beleidigungen bombardieren, inklusive Takfir.

    Aber der Prophet sas hat, um eines größeren Ziels Willen, es getan!

    Sicher, die Umstände waren anders und nur er durfte so etwas machen.

    Aber ich meine, dass wenn die Kuffar sagen, sie würden sich aus allen islamischen Ländern zurückziehen, wenn die Anschläge aufhören – dann ist ähnliche Nüchternheit gefragt wie damals mit dem Hudaiybiyya-Vertrag.

    Nochmals, die Realität ist heute eine andere als die damalige und wie Nuh Kller korrekt darlegte, endet die Anwendung der Pseudo-Fatwa in einer Katastrophe.

    Keinem Moslem ist geholfen, der Schaden für den Islam und die Muslime nimmt gewaltig zu.

    Früher waren die Umstände ganz anders.

    7-12 Jhr. ≠ 21. Jhr.

    Antworten
  21. Emre

    Hier noch ein Beweis, dass Al Awlaki nicht vertrauenswürdig ist, weil er seine Anhänger damit täuscht, die von ihm genannten “Beweise“ seien wasserdicht.

    “…Transaction of interest with the non-Muslims in Darul Harb was allowed by Imam Abu Hanifa subject to certain conditions but the majority of the Fuqaha including the Hanafi jurists have not accepted it and the Fatwa has always been given on its impermissibility. You can find full discussion on this subject in the detailed treatise written by Maulana Zafar Ahmad Usmani under the title „Kashf-al-Dujah“ which is published in 3rd volume of Imdad-ul-Fatawa which you may please consult for the details.

    However, even following the majority view of the impermissibility of Riba in Darul Harb the interest received from Darul Harb can be used for charitable purposes like helping the needy persons who are entitled to receive Zakat but in no way the amount of interest can be used for one’s own benefit.“

    Kein Wort von Al Awlaki dazu, dass Abu Hanifa damit mehr oder weniger alleine steht und selbst die Hanefiyya in der Gesamtheit ein anderes Urteil gefällt hat.

    Ich bin mir sicher, dass Awlaki nach demselben Prinzip mit den anderen zitierten Aussagen verfahren ist.

    Alles, was seine Ansichten unterstützt, wird zitiert.

    Ganz gleich, ob die zitierten Gelehrten dasselbe im Sinne hatten wie er und ob die Aussagen für heutige Zeit anwendbar sind oder nicht.

    Amateur at its best.

    Verschone uns und fürchte Allah (ja, ich weiß…), indem du absolute Nischenmeinungen als Grundlage heranziehst, um die Muslime zu einem sehr, sehr gefährlichen Spiel einlädst, der sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in Knast bringt und die gegen das Gesetz Allahs handeln lässt.

    http://www.albalagh.net/qa/riba.shtml

    Antworten
  22. Uthman

    @Emre Eine Stelle eines deiner Beiträge hat mich enorm stutzig gemacht.
    Und bevor mir hier irgendein Neunmalkluger etwas unterstellt, weise ich vorsorglich darauf hin: Ich lehne ISIS, IS, ISIL oder wie die jetzt heissen ab und mir ist klar, dass kein Gelehrter dieses angebliche Kalifat anerkannt hat. Auch lehne ich das töten von Frauen und Kindern vehement ab, es ist ja jedem normalen Menschen klar, dass dies im Islam streng verboten ist. Ich sehe es auch als unerlaubt, den Besitz irgendwelcher normalen Bürger zu enteignen. Und die Faulheit vieler Muslime und überhaupt die Tatsache, dass diese auf Hartz 4 und ähnliche Sozialprogramme angewiesen sind, finde ich grotesk, gerade für diejenigen, die ihrer Ablehnung über das BRD System ansonsten bei jeder Gelegenheit Luft machen aber vor dem Jobcenter-Sachbearbeiter kleinlaut um höhere Zuwendungen betteln. Eine äußerst unmännliche Verhaltensweise, denn der Mann ist ja dazu da, für die Versorgung der Familie zu sorgen.
    Nun aber zurück zum Thema und zu meinem eigentlichen Kritikpunkt:
    Zu behaupten, vor dem 11. September habe es keine angriffe der Kuffar gegen die Gemeinschaft der Muslime gegeben, ist das realitätsfernste, das ich in der letzten Zeit gehört habe. Hast du eigentlich noch nie ein Buch gelesen, geschweige denn einen themenverwandten Wikipedia Eintrag gelesen? Nur so kann ich mir den Unsinn, den du über dein Kommunikationsmittel verfasst hast, erklären.
    Luftschläge, die Vorgänger der heutigen Dronenattacken, gegen vermutete Terrorcamps, gab es vermehrt seitens der USA in Afghanistan und Sudan schon 1998. Bei einem dieser Luftschläge in Sudan gegen mutmaßliche Terroristen wurde eine Fabrik mit samt den Angestellten ihrer „gerechten“ Strafe zugeführt. Aber was ist schon muslimisches Blut und Eigentum gegen das der Kuffar. Durch die auch 1998 erfolgte Operation Wüstenfuchs starben 600 Zivilisten auf irakischem Boden. 1993 gab es eine US-Invasion in Mogadischo, Somalia. Zwischen 200 und 600 Tote auf somalischer Seite waren die Folge. Im Golfkrieg (1990-1991) starben 75.000 Iraker. Während der 90er Jahre beteiligte sich Frankreich auch an dem algerischen Bürgerkrieg, natürlich auf Seiten der Militärdiktatur. Ca. 200.000 Tote waren die Folge der Niederschlagung des Volksaufstands (Anmerkung: Die damalige Khawarij Gruppe GIA, die sich mit der heutigen ISIS aka IS aka Daish usw. sowohl in ihrer IdeoloIch als auch in ihrem Auftreten gleicht, wurde nachweislich so stark von der Militärdiktatur und dem französischen Geheimdienst unterwandert, dass davon ausgegangen wird, dass sogar einige Führer auf der Gehaltsliste standen-die zahlreichen Massaker an Dorfbewohnern waren die Krönung der kurzen Existenz-keine Verschwörungstheorie sondern Fakt). Ich bin bewusst nur 10 Jahre in meiner Auflistung zurückgegangen, da du ja die jahrhundertelange Kolonisierung ausblenden möchtest, ist ja auch schöner, wenn man unschöne Ereignisse einfach ausblendet und in die Zukunft blickt. Vielleicht hast du auch das Stockholm-Syndrom, oder du verkennst die gute alte Zeit, zu der die Angelsachsen noch das Nachtleben Karachis prägten, in Lahore bei einer Tasse Tee einem Polo-Turnier beiwohnten, das Rotlichtmilieu in Abuja vor dem Ruin bewahrten und in Kingston neue Zuckerfelder bestellten. Psychologen analysieren das folgendermaßen: der Mensch neigt dazu, die Vergangenheit als positiver zu verkennen als sie tatsächlich war, um diese als Gegenpol zur tristen Gegenwart zu betrachten und daraus zu schließen, dass die Zukunft wieder so rosig wie die gute alte Zeit wird.
    Wenn ich weiter zurück gehen würde, würde ich noch den Algerienkrieg der 60er Jahre erwähnen, in dem ca. 1 Millionen Algerier getötet wurden.
    Wenn ich jetzt auch auf das Unrecht der westlichen Welt eingehen würde, das von diesem Teil der Welt afrikanischen, asiatischen und südamerikanischen Staaten angetan wurde, denn letztendlich findet momentan kein Krieg zwischen der islamischen Welt und allen Kuffar dieser Welt statt, sondern lediglich mit Europa, Nordamerika, allen komministisch geprägten Staaten und den von diesen Staaten als Machthaber eingesetzten Saufnasen, dann würde mein Post wohl nie enden. Schwarzafrikanische Staaten müssen z.B. auch heute noch eine nicht unerhebliche Kolonialsteuer an Frankreich erstatten, da sie die Frechheit besaßen, unabhängig zu werden. Auf eine genauso lange Liste von Einmischungen der CIA in innere afrikanische und südamerikanische Angelegenheiten, die fast immer zu zahlreichen zivilen Opfern und nicht selten zur Unterdrückung der Minderheit und noch öfter der Mehrheit der Bevölkerung führten, da man bewusst einem Mitglied einer Minderheit die Macht über die Mehrheit gab, verzichte ich an dieser Stelle ebenfalls.
    Dass alle Muslime dieser Welt einen Vertrag mit den Kuffar haben, weil du hier Dawah machen, Steuern zahlen, Essen und trinken kannst, ist auch eine realitätsferne Ansicht. Wenn du durch die zahlreichen Verstöße der westlichen Welt gegen diesen angeblichen Vertrag keinen Vertragsbruch von Seiten der westlichen Welt für dich siehst, empfehle ich dir, über folgendes nachzudenken: Wenn dich nur deine eigene Situation in Europa interessiert und dich Vertragsbruch seitens der westlichen Welt gegen deine eigentlichen Glaubensbrüder in anderen Teilen der Welt kalt lassen, kannst du auf der anderen Seite nicht erwarten, dass deine Glaubensbrüder aus anderen Teilen der Welt, die durch deine heilige Schutzmacht massakriert und zerbombt werden nicht sagen, für uns ist dieser Vertrag gebrochen, oder er existierte noch nie, denn seit 500 Jahren gibt es durchgehend Verstöße gegen diesen angeblichen Vertrag. Denn warum sollte dein Recht auf Dawah und das Atmen von Luft auf europäischen Boden einen Überlebenden des Kunduz Anschlags der Bundeswehr interessieren, wenn er sich gegen den Terrorismus der westlichen Welt auflehnt. Was schehrt ihn dein Professor oder dein Arzt, wenn er hört dass der verantwortliche für den Tod seiner Familie, Oberst Klein, nach seinem Bombardement befördert wurde?

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    • Emre

      Und genau weil all das so furchtbar ist, war 9/11 falsch.

      Es hat nämlich alles noch viel schlimmer gemacht und noch mehr Muslime das Leben gekostet.

      Ist das so schwer zu verstehen?

      Ich habe außerdem den Vertrag von Hudaibiya erwähnt, um zu beweisen, dass man UNGEACHTET vorheriger Untaten der Kuffar weiterhin Verträge abschließen kann, wenn damit der die Interessen des Islams bedient werden.

      Der Prophet hat sogar einen Muslim zurück an die Heiden geschickt, um den Vertrag nicht zu brechen.

      Umar ra war so außer sich, dass er den Propheten regelrecht anzweifelte und ihn fragte, was das soll.

      Wir sehen also:

      Nüchternheit ist gefragt, wenn es um das Wohl der Muslime geht.

      Könnte nicht gerade meine Besorgnis um unsere muslimischen Geschwister sein, die mich dazu führt, gegen Al Qaida und Co zu sein, weil sie Dinge getan hat, die null Vorteile, aber tausende Nachteile für die Muslime nach sich zog?

      Und wenn man sich all deren Irrsinn anschaut hinsichtlich dem Bestehlen von Kuffar etc., frage ich mich, warum wir uns Muslime von dieser Gruppe das Leben schwerer machen lassen, als es bereits ist?

      Und wer bitte ist imstande, die Regelung aus dem 7 Jhr., als die Konflikte zwischen ein paar Städten und Stämmen spielten, deren Größe vielleicht Hamburg entsprach und deren Einwohnerzahl bei einigen dutzend Tausend lag (?), ins 21 Jhr. zu übertragen?

      über 50 islamische Staaten, 1,5 Milliarden Muslime.

      Und dann das Gefälle von Wirtschafts- und Millitärmacht und die damit einhergehenden Folgen für die Muslime, wenn sie sich strategisch falsch verhalten.

      Es sind viel mehr Leute wie du, die dem Islam schaden.

      Eure Emotionen hindern uns daran, einen Weg zu finden, dem Islam zu alter Stärke zu verhelfen.

      Die Inder, Chinesen usw. haben die Besatzer davon gejagt und sind nun unangreifbar.

      Aber Weckrufs Leute jagen lieber Züge in die Luft (um die Muslime zu rächen, weißt du) und geben den Westlern einen Grund, ihre Drohnen und Soldaten zu schicken.

      Ach, lieber Afghani und Iraqi, ihr dachtet, wir schützen euch jetzt?

      Ne, wir verstecken uns in den Bergen oder in Pakistan. Ihr könnt das selbst ausbaden.

    • Emre

      Alles lamentieren hilft nichts.

      Bildung, das Ergreifen von wichtigen Posten und diese Macht nutzen, um die Muslime nach vorne zu bringen.

      Haben die Juden auch geschafft, obwohl sie beinahe ausgerottet wurden im letzten Jahrhundert.

  23. Emre

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die Regelungen des Islams sind heilig und zeitlos.

    Aber niemand kann leugnen, dass man einen Sinn für die Realität haben und sich fragen muss, inwieweit man die Gesetze anwenden sollte oder nicht.

    Ein Beispiel: Ein Mann hatte während Ramadan tagsüber Geschlechtsverkehr.
    Wir kenne die Strafe (2 Monate fasten bzw. Sklaven befreien bzw. Arme ernähren)

    It was narrated that Abu Hurayrah (may Allaah be pleased with him) said: Whilst we were sitting with the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him), a man came to him and said, “O Messenger of Allaah, I am doomed!” He said, “What happened?” He said, “I had intercourse with my wife when I was fasting [in Ramadaan].” The Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) said, “Are you able to free a slave?” He said, “No.” He said, “Are you able to fast for two consecutive months?” He said, “No.” He said, “Can you feed sixty poor persons?” He said, “No.” Then the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) remained silent for a while, and whilst we were like that, a large vessel of dates was brought to the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him), and he said, “Where is the one who was asking?” He said, “Here I am.” He said, “Take these and give them in charity.” The man said, “Is there anyone more poor than me, O Messenger of Allaah? For there is no household between the two harrahs (lava fields – i.e., in Madeenah) that is poorer than my household.” The Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) smiled until his eyeteeth could be seen, then he said, “Feed it to your family.”

    Am Ende wurde der Mann nicht bestraft, sondern bekam vielmehr Essen für seine Familie.

    Das beweist, dass die Umstände durchaus eine Abwandlung des Rechts zulassen.

    Keine Ahnung, ob man das so einfach übernehmen darf, aber ist der Prophet sas nicht unser Vorbild? Auch hat er nicht gesagt, dass nur er solche Entscheidungen treffen kann.

    Ist zwar ein großer Analogieschluss, davon auf Kriegsregeln zu schließen.

    Aber es drängt sich regelrecht auf, es sei denn, man will mit dem Kopf durch die Wand wie Al Qaida und Co.

    Die Rechnung tragen aber dann wir.

    Antworten
  24. Uthman

    In meinem Post war überhaupt keine Wertung hinsichtlich irgendwelcher Aktionen, auch keine Befürwortung. Ich hab dich nur darauf hinweisen wollen, dass deine Aussagen bezüglich eines angeblich vorhandenen Vertrages sinnlos sind. Die „Muslime“ auf dieser Erde haben definitiv keinen Vertrag mit den „Kuffar“. Wer hat diesen Vertrag denn bitte geschlossen? Welcher Vertreter der gesamten Ummah wars denn? Und mit welchen Kuffar? Mit den USA? Deutschland? Russland? Mit einer Idee? Dem Marxismus? Dem amerikanischen Traum? Mit einer Religion? Dem Christentum? Oder nur mit dem Oberhaupt der Zeugen-Jehovas? Den Mormonen?
    Und wie ich schon sagte war der Afghanistankrieg, der 2001 begann, nicht die erste kriegerische Handlung des christlich-jüdischen Abendlands (wie es immer so schön heißt) gegenüber der „islamischen Welt“ seit dem Kolonialismus. Das „christlich-jüdische Abendland“ hat schon überall in der islamischen Welt zugeschlagen. Das christlich-jüdische Abendland hat überall wo es war zugeschlagen, außer vielleicht auf dem Mond, falls Uncle Sam seine Flagge da oben tatsächlich gehisst hat.

    Antworten
    • Emre

      Ich möchte, dass die Muslime wieder so unabhängig und stark werden wie früher.

      Dazu muss man die ökonomische und politische Macht in den islamischen Ländern stärken.

      Alles andere ergibt sich dann daraus.

      Der erste Schritt ist Fleiß, harte Arbeit und Bildung.

      Und weil weil die Welt durch Globalisierung und Co. mit dem System der Kuffar durchdrungen ist, kommen wir nicht drumherum, uns mit ihnen zu arragnieren.

      Sowie der Prophet sich mit ihnen arrangierte.

      Wenn du das anders siehst, dann stelle uns doch mal bitte deine Idee vor. Erläutere uns stufenweise, wie wir gewinnen.

      Bislang allerdings konnte ich mir nicht erschließen, wie das ständige Erwähnen vom Kolonialismus uns voran bringt.

  25. Uthman

    Du musst auch einfach einsehen, dass die Soldaten schon in den Ländern der Muslime waren, bevor irgendwelche Züge in die Luft gejagt wurden, wie du sagst. Ist traurig um jedes zivile Opfer das zu beklagen ist, natürlich besonders um jedes Kind! Dass aber die Anschläge vom 11.9. angeblich in irgendwelchen Bergen in Afghanistan geplant wurden rechtfertigt reichlich wenig die Invasion dieses Landes. Die damals regierenden Taliban hatten keinerlei Expansionsziele. Es herrschten diplomatische Beziehungen zu drei UNO-Mitgliedsstaaten. Ende der 90er wurde sogar darüber nachgedacht, ob man nicht wieder Mitglied der UNO werden wolle.
    Naja der Rest ist Geschichte, der Opiumhandel floriert, das Land ist zerbombt und die Taliban, die sich sowohl links als auch rechts der Durrandlinie starker Beliebtheit unter den einheimischen Paschtunen erfreuen, gibt es immernoch.
    Was das „christlich-jüdische Abendland“ will ist, dass überall auf der Welt die Menschen die Freiheit haben, das zu tun, was das „christlich-jüdische Abendland“ für richtig hält. Das war vor und nach dem 11.9. so und darum geht es eigentlich von 1945 bis heute.

    Antworten
    • Emre

      Richtig, nur blöd, wenn man ihnen in die Karten spielt, indem man symbolisch ihre Türme in die Luft sprengt, möglichst öffentlichkeitswirksam.

      Mir sind die Leute schnuppe und ich weiß sehr wohl, dass von Israel, über Türkei-Kurdistan bis hin nach Japan Amis und Briten entweder ihre Finger im Spiel hatten oder haben.

      Aber schau dir Putin an: Der Typ führt den Westen vor und macht was er will, warum?
      Weil er tausende von Atombomben hat, mit denen Europa und Amerika zur gleichen Zeit in Schutt und Asche legen kann.

      Also los geht es Bruder, lass uns weniger lamentieren und mehr Tatsachen schaffen!

      Nicht Züge sprengen, sondern welche bauen. Die transportieren dann irgendwann vielleicht Atombomben und machen dem Feind klar: Lasst uns in Ruhe und setzt kein Fuß vor unsere Haustür.

  26. @Weckruf

    Die Fatwa ist merkwürdig.

    Es gab damals eine Menschengemeinschaft, die Muslime aus ihren Häusern vertrieb usw.
    Einige dieser Menschengemeinschaft aber beteiligten sich nicht daran.

    Allah sagt über diese:

    Allah verbietet euch nicht, gegenüber denjenigen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiß, Allah liebt die Gerechten.

    Analog bedeutet das auf unsere Zeit übertragen, dass Muslime gegenüber denjenigen Westlern, die nicht an der Tötung von Muslimen und ihrer Vertreibung beteiligt sind, freundlich sein sollten.

    Und das schließt die Gültigkeit der “Fatwa“ oben aus.

    Freundlich zu einer Person sein und ihn zugleich bestehlen? Das sprengt alle Dimensionen.

    Außerdem leben wir in Zeiten mit ausgeprägtem Justizwesen.

    Man würde also bei Anwendung obiger Fatwa sehr schnell im Gefängnis landen, und die Bedingungen da sind alles andere als islamfreundlich.

    Und dazu aufrufen, sich ins Gefängnis zu befördern, ist nun wirklich nicht weise.

    Aber ganz allgemein gesagt: Das Eigentum der Kuffar war nicht das Ziel, sondern ein logisches Resultat, dass sich ergab, wenn die Kuffar weder Muslime werden wollten, noch eine Schutzsteuer zahlten.

    Es war also die letzte Konsequenz, wobei aber dann sichergestellt war, dass sie sich nicht mehr wehren konnten, da in der vorangegangen Schlacht die Muslime die Herrschaft erlangten

    All diese logischen Schritte blendet die “Fatwa“ aus.

    Antworten
    • Weckruf

      As salamu alaikum Bruder,

      „Analog bedeutet das auf unsere Zeit übertragen, dass Muslime gegenüber denjenigen Westlern, die nicht an der Tötung von Muslimen und ihrer Vertreibung beteiligt sind,“

      Die Parlamente und Regierungen der westlichen Welt beschließen in der Regel die Ermordung und Vertreibung der Muslime. Und wer wählt diese noch gleich?

      So geht Demokratie:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Volkssouveränität

      Davon abgesehen bestreite ich nicht, dass es natürlich auch im Westen bestimmte Kuffar gibt, denen man freundlich gegenübertreten sollte. Das wären die Eltern oder auch Menschen, die für den Islam und die Da’wa offen sind.

      Ich könnte weiter machen, aber da immer wieder derartige Argumente gebracht werden, verweise ich einfach auf drei hervorragende Bücher, die sich leicht durch Inet-Recherche auch in deutscher Sprache und im PDF-Format finden lassen (der Autor ist Shaykh Maqdisi), in sha Allah werden sie euch von großem Nutzen sein:

      – „Dies ist unsere Aqida“
      – „Millatu Ibrahim“
      – „Die Religion der Demokratie“

      „Und dazu aufrufen, sich ins Gefängnis zu befördern, ist nun wirklich nicht weise.“

      Es tut mir Leid, aber ich reagiere nur ungern auf „Argumente“, die nicht aus Quran und Sunnah entnehmbar sind. Wir als Muslime verabscheuen die Philosophie (Kalam) wie auch die Philosophen. Der Islam ist recht einfach: Allah sagt, Sein Gesandter sagt.

      Und selbst wenn der eigene (fehlbare) Verstand Quran und Sunnah einmal – subjektiv gesehen – widersprechen sollte, so ist Quran und Sunnah in jedem Fall übergeordnet.

      In Gefängnissen wurden schon viele Geschwister rechtgeleitet und ich könnte mir vorstellen, dass die Da’wa dort durchaus auch leichter fällt als anderswo. Was daran also nicht weise sein soll, verschließt sich mir irgendwie.

      Das Ziel eines Muslims ist auch kein ein angenehmes Leben unter den Kuffar. Das Leben ist eine Prüfung und diejenigen, die auf der Wahrheit sind, werden am härtesten geprüft. Wir folgen den Propheten und Gesandten und hätten die es sich ebenso leicht gemacht und den Kuffar vielleicht noch geschmeichelt, wäre bspw. Ibrahim (a.s.) gewiss nicht ins Feuer geworfen worden. Aber nein, vielmehr blieben sie standhaft:

      {Ihr habt doch ein schönes Vorbild in Ibrahim und denjenigen, die mit ihm waren, als sie zu ihrem Volk sagten: „Wir sind unschuldig an euch und an dem, dem ihr anstatt Allahs dient. WIR VERLEUGNEN EUCH, und zwischen uns und euch haben sich FEINDSCHAFT UND HASS AUF IMMER OFFENKUNDIG GEZEIGT, bis ihr an Allah allein glaubt.“ (Dies), außer das Wort Ibrahims zu seinem Vater: „Ich werde ganz gewiß für dich um Vergebung bitten; doch vermag ich für dich vor Allah gar nichts auszurichten. Unser Herr, auf Dich verlassen wir uns, und Dir wenden wir uns reuig zu. Und zu Dir ist der Ausgang.} – Sinngemäß Sura 60, Aya 4

      „All diese logischen Schritte blendet die “Fatwa“ aus.“

      Die Fatwa kann falsch sein, denn auch diejenigen, denen offenbar Wissen gegeben wurde, können sich selbstverständlich irren. Imam Malik (rh), einer der größten Gelehrten dieser Ummah, soll sinngemäß geäußert haben: „Nehmt das von mir, was mit Quran und Sunnah übereinstimmt, das andere verwerft. “

      Auch wenn in der Fatwa eine falsche Auffassung vertreten werden sollte (was ich keineswegs behaupte), so wird der Shakyh al-Awlaki (rh) für seinen Idschtihad – in sha Allah – dennoch belohnt werden.

  27. @Weckruf

    Mit nicht weise meinte ich in etwa Folgendes:

    Jemand setzt diese Fatwa um und raubt eine Bank aus. Wird gefasst und kommt 10 Jahre in Knast.

    Nutzen für den Islam?: praktisch Null.

    Schaden für den Moslem?:
    -Kein Freitagsgebet,
    -kein Gemeinschaftsgebete,
    -Frau und Kinder werden in eine sehr bedrückende Situation gebracht,
    -Gemeinschaftsduschen, d.h. zwangsweise nackte Männer sehen müssen (Katastrophe im Islam)
    -kein Halal-Essen
    -Mobbing durch Insassen und Wärter.
    -u.v.m.

    Eine ziemlich eindeutige Missbilanz.

    Wer hier nun trotzdem Muslime zu solchen Dingen aufruft, dem darf man zu Recht alle Weisheit absprechen.

    Beweise aus Sunnah:

    Every betrayer will have a banner by his backside on the Day of Resurrection, by which his betrayal will be known

    Der Prophet sas macht keine Ausnahmen, jeder, der betrügt, ist raus aus dem Islam.

    Wenn du jetzt sagst: Aber es ist doch erlaubt, das Eigentum der Kuffar zu nehmen?
    Antwort: Ja, im Krieg, nachdem man gewonnen hat oder sonstwie die Herrschaft übernommen hat.

    Hier redet auch niemand mehr vom Betrug, da man offen sagt, was man vorhat.
    Selbst die Kuffar kennen dieses Prinzip, nennt sich Reperationszahlungen oder einfach Kriegsrecht.

    Hier eine professionellere Fatwa (es handelt sich um eine Seite, deren Betreiber aus derselben theologischen Richtungen kommen wie Awlaki. Und wenn selbst diese widersprechen, wie sieht es dann erst mit “weniger strengen“ Madhabs aus?)

    http://islamqa.info/en/14367

    Is stealing from the kuffar haram if you live in a kaafir country? The person I’m thinking of is certainly not starving or in need of the things that he steals. It is also rather safe to live as a muslim in this country and the oppression is not grave.
    Praise be to Allaah.
    No one is unaware of the fact that stealing is a major sin, for which Allaah has enjoined the punishment of having the hand cut off. Sharee’ah makes no distinction between the wealth of a male and the wealth of a female, or between the wealth of a minor and the wealth of an adult, or between the wealth of a Muslim and the wealth of a kaafir. The only exception made by sharee’ah is the wealth of kaafirs who are waging war against the Muslims.

    The Muslim should be a good example of trustworthiness, honouring agreements and good character. When Muslims have had such characteristics, this has been the cause of many kaafirs entering Islam, because they saw the beauties of Islam and the good character of its people.

    The Muslim who regards the kaafirs’ wealth as permissible, whether he is in a Muslim country or in a kaafir country, is doing the kaafirs a great favour and helping them to distort the image of Islam and Muslims; he is thereby helping those who are launching attacks against Islam.

    When a Muslim enters a kaafir country, it is as if he entering into a peaceful agreement with them – which is the visa which is given to him to enable him to enter their country – so if he takes their wealth unlawfully, then he is breaking that agreement, in addition to being a thief.

    The wealth that he steals from them is haraam. It was narrated that al-Mugheerah ibn Shu’bah kept company with some people during the Jaahiliyyah. He killed them and took their wealth, then he came and entered Islam. The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “As for your Islam, I accept it, and as for the wealth, I have nothing to do with it.” According to a report narrated by Abu Dawood, “As for your Islam, we accept it, and as for the wealth it is obtained through treachery, and we have no need of it.”

    (Narrated by al-Bukhaari, 2583; Abu Dawood, 2765; classed as saheeh by al-Albaani in Saheeh Abi Dawood, 2403).

    Al-Haafiz Ibn Hajar said:

    The phrase “and as for the wealth, I have nothing to do with it” means, I will not touch it because it was obtained through treachery. What we learn from this is that it is not permissible to take the wealth of the kuffaar by treachery when they have trusted you and granted you safety, because when people accompany one another (when travelling), they do so on the basis of mutual trust, and that trust should not be betrayed, whether the other person is a Muslim or a kaafir. The wealth of the kuffaar is only permissible in the case of combat and war. Perhaps the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) let him keep the wealth in the hope that the people of its owner might become Muslim, then he could return their wealth to them.

    Fath al-Baari, 5/341

    Al-Shaafa’i (may Allaah have mercy on him) said: When a Muslim enters dar al-harb (the non-Muslim lands) on peaceful terms, and finds himself in position to take something of their wealth, it is not permissible for him to take it, whether it is a little or a lot, because if he is safe from them, they should be safe from him, and because it is not permissible for him to take anything from them when they have given him safety except what it is permissible for him to take from the wealth of the Muslims and ahl al-dhimmah (non-Muslims living under the protection of the Muslim state). Wealth may be forbidden for a number of reasons:

    If the owner is a Muslim

    if the owner is (a non-Muslim) living under the protection of the Muslim state

    if the owner is one with whom there is a peace deal, until the deal expires; such people are considered to be like ahl al-dhimmah as far as the sanctity of their wealth is concerned, until the deal expires.

    Al-Umm, 4/284

    Al-Sarkhasi (may Allaah have mercy on him) said: It is not right for a Muslim who is on peaceful terms with them to betray them, because betrayal is haraam. The Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: “Every betrayer will have a banner by his backside on the Day of Resurrection, by which his betrayal will be known.” If he betrays them and steals their wealth, and brings it to the Muslim lands, it is not right for a Muslim to buy from him if he knows about that, because he has obtained it in an evil manner, and buying from him is encouraging him in that, which it is not right for the Muslim to do. The basic principle in this matter is the hadeeth of al-Mugheerah ibn Shu’bah (may Allaah be pleased with him), when he killed his companions and brought their wealth to Madeenah and became Muslim, and asked the Messenger of Allaah (peace and blessings of Allaah be upon him) to take the khums of his wealth, and he said, “As for your Islam, we accept it, and as for the wealth it is obtained through treachery, and we have no need of it.”

    Al-Mabsoot, 10/96

    And Allaah knows best.

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    • Weckruf

      Zunächst:

      „Der Prophet sas macht keine Ausnahmen, jeder, der betrügt, ist raus aus dem Islam.“

      1) Seit wann ist Betrug Kuffar Akbar (jedenfalls ist mir dies nicht bekannt)? Nur die Khawarij machen bekanntlich auch bei großen Sünden Takfir.

      2) Zwischen Muslimen und den Kuffar, insbesondere mit denjenigen, die sich im Krieg mit Muslimen befinden, gibt es einen „himmelweiten“ Unterschied, darum wäre ich sehr vorsichtig mit dieser Aussage, wenn ich nicht 100% sicher wäre.

      „Hier redet auch niemand mehr vom Betrug, da man offen sagt, was man vorhat.“

      Na, dann ist es ja noch besser. 😉

      „Wenn du jetzt sagst: Aber es ist doch erlaubt, das Eigentum der Kuffar zu nehmen?
      Antwort: Ja, im Krieg[…]“

      Als ob sich der Islam nicht bereits seit etlichen Jahren im Krieg mit dem Westen (und Osten) befinden würde. Leider übersehen das manche „Muslime“ eher als Kuffar wie Todenhöfer, die scheinbar mehr Mitleid mit den davon betroffenen Muslimen haben. Traurig. Und wer sich im Westen aufhält, befindet sich folglich in Dar al-Harb (btw. ist überall Dar al-Harb, wo nicht mit Allahs Wort geherrscht wird, also auch in sog. muslimischen Ländern). Mit den Kuffar in Dar al-Harb, mit denen wir uns quasi in einem permanenten Kriegszustand befinden, wird anders verfahren als mit Dhimmis, die unterwürfig ihre Dschizya zahlen und lediglich in Frieden leben wollen. Wenn du mir antworten solltest, schreibe ich dir in meinem nächsten Kommentar eventuell mehr darüber.

      Du bist aber nicht zufällig derselbe, der oben meinte, dass wir einen Vertrag mit den Kuffar hätten?

      Und ich schreibe es nochmal:

      Auch die Gesandten, denen wir folgen, haben ihren Diin nicht für irgendwelche Annehmlichkeiten eingeschränkt, oder damit sie friedlicher bzw. unauffällig unter den Kuffar leben könnten. Nein, sie ertrugen Gefangenschaft und Schlimmeres mit Standhaftigkeit. Sie verspotteten deren Götzen und einige – wie Ibrahim und das Siegel der Propheten – zerstörten sie gar. Übrigens sagte sich der Prophet von jenen los, die unter den Kuffar leben. Auch ist die Hidschra ohnehin eine Pflicht.

      Was Islamqa angeht, so ist es völlig normal, dass Gelehrte bzw. Fatawa sich untereinander widersprechen. Diese Meinungsverschiedenheiten sind ein Segen von Allah (SWT) und nicht umsonst bekommen die Gelehrten für ihren Idschtihad eine Belohnung, selbst wenn sie falsch liegen sollten.

      Zu guter Letzt empfehle ich dir dich mehr mit al-Wala wa-l-bara auseinander zu setzen, denn ich spüre leider nichts davon und dies ist traurig.

      Ist denn die Religion etwas anderes, als für Allah zu lieben und für Allah zu hassen?

      (Ibn Abbas [r])

      Ach ja:

      http://www.ahlu-sunnah.com/threads/41342-Salam-nicht-zurück-geben-haram

  28. @Weckruf

    “The wealth of the kuffaar is only permissible in the case of combat and war“ (ibn Hajar, s. Fatwa islamqa.com)

    Jetzt wird’s kompliziert:

    Der Westen erfüllt gerade zwei der in der Fatwa erwähnten Bedingungen

    a) Die Muslime sind hier nicht daran gehindert, ihre Religion auszuüben.
    b) Er unterdrückt sie in Ländern wie Irak und Afghanistan

    Nach a) müssen wir sie in Ruhe lassen und vorbildlich sein.
    nach b) gibt es Krieg.

    Aber beides geht gleichzeitig geht nicht, ergo stellt sich die Frage:

    Welches der beiden Zustände soll ausschlaggebend sein für das Verhalten der Muslime?

    Wer hier eine Nutzen-Schaden-Bilanz aufstellt, wird zu einem eindeutigen Ergebnis kommen.

    Ich jedenfalls habe noch von keinem Gelehrten außer den von dir zitierten und als “radikal“ bekannten Gelehrten gehört, dass man nach b) vorgehen sollte.

    Und die können definitiv mehr aus Quran und Sunnah liefern als deine Favoriten.
    Einerseits konkret zur Fragestellung, andererseits indirekt.

    Antworten
    • Weckruf

      „Ich jedenfalls habe noch von keinem Gelehrten außer den von dir zitierten“

      Glaub mir, es gibt mehr.

      „Er unterdrückt sie in Ländern wie Irak und Afghanistan“

      Möge der Allerhabene dich für diese Einsicht belohnen. Amin.

    • Weckruf

      „Nach a) müssen wir sie in Ruhe lassen und vorbildlich sein.
      nach b) gibt es Krieg.“

      Die Muslime sind EINE Ummah. Die Überlieferung besagt:

      „Die Muslime gleichen in ihrer Barmherzigkeit und ihrer Zuneigung füreinander einem Körper. Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der ganze Körper mit Fieber und Schlaflosigkeit“

      Die Ummah gleicht einem Körper: Wenn ein Glied (Muslim) leidet, so leidet der ganze Körper (alle Muslime) an Schlaflosigkeit und Fieber (Elend).“

      Da wir eine Ummah sind, führt nicht nur ein Teil Krieg, was Heuchler jedoch niemals verstehen werden. Wir alle sind davon betroffen, die wir uns Muslime nennen und wir alle werden damit geprüft.

      Im Quran fordert Allah (SWT) übrigens gar nicht, dass man hier „betroffen“ sein soll – was für manche anscheinend schon zu viel verlangt ist – Er (SWT) fordert und befiehlt viel mehr:

      „Was ist mit euch, daß ihr nicht auf Allahs Weg, und (zwar) für die Unterdrückten unter den Männern, Frauen und Kindern kämpft, die sagen: „Unser Herr, bringe uns aus dieser Stadt heraus, deren Bewohner ungerecht sind, und schaffe uns von Dir aus einen Schutzherrn, und schaffe uns von Dir aus einen Helfer.“ Sinngemäß Surah anNisa (4) Ayah: 75

  29. @Weckruf

    Na dann müssen wir uns ja auch nicht einig werden, wenn meinungsunterschiede ein segen sind.

    ps: ja, ich bin derselbe von weiter oben, weil aber meine beiträge nicht mehr durchkamen, habe ich unter anderem nick gepostet.

    wir werden uns wohl nicht einig, aber müssen das wohl auch nicht.

    alles gute

    Antworten
    • Weckruf

      Moment: Seit wann ist Betrug Kufr akbar? Du schriebst doch schließlich, dass man aus dem Islam raus sein würde, wenn man betrüge…

      „ja, ich bin derselbe von weiter oben, weil aber meine beiträge nicht mehr durchkamen,“

      Meine kommen auch oft nicht durch. Ich habe mich daran gewöhnt. : ) Bei dir wundert es mich aber, da du eher den Mainstream repräsentierst.

      „wir werden uns wohl nicht einig, aber müssen das wohl auch nicht.“

      Ich spreche dir jedenfalls nicht den Islam deswegen ab.

      Lieber erkläre ich 1000 Kuffar zu Muslimen als dass ich das Blut nur eines Muslims (zu Unrecht) für erlaubt erkläre.

  30. @Weckruf

    “Moment: Seit wann ist Betrug Kufr akbar? Du schriebst doch schließlich, dass man aus dem Islam raus sein würde, wenn man betrüge…“

    Ich habe das nicht wörtlich gemeint und niemandem den Islam abgesprochen. Mit “aus dem Islam raus“ meinte ich so viel wie: weit von Islamischen Idealen weg.

    Betrug mag kein Kufr sein, aber der Prophet sas hat doch gesagt:

    “Wer betrügt, ist nicht von uns“ (Sahih Muslim)

    Wie du siehst, ein genereller Satz.

    Und mich regt es sehr auf, wie all diese heiligen Worte regelrecht ignoriert oder derart vermengt werden, das sie am Ende ins Gegenteil verkehrt werden.

    Egal ob Verbrennung als Strafe, das gezielte Töten von Frauen und Kindern:

    Während die klassischen Gelehrten (Mainstream) hier strikt Einhaltung predigen, schaffen es diese ganzen Salafiyya Dschhadiyya-Anhänger einen Weg zu finden, obige Befehle zu ignorieren.

    Ich spreche auch niemandem den Islam ab, solange er eine gute Absicht hat.

    Antworten
  31. Name

    Ihr Brüder hört auf zu diskutieren ihr verliert wertvolle Zeit in der ihr viele Hasanat machen könnt wer weiß was für Munafiqin hier auf der Seite mit Absicht nur diskutieren wollen und so oder so nur fasad machen wollen deswegen schließt die Seite macht Pc ,Handy,Laptop aus und an die Ibada….

    Antworten
  32. @Weckruf

    “In seinem neuen Buch soll der bekannte Murtadd Hamed Abdur-Shaytan Folgendes geschrieben haben:

    “‘ Radikale kann man nicht mit Koranpassagen bekämpfen, denn das wäre ein Heimspiel für sie.‘“

    Da hat er Recht, denn immer wenn ich mit Modernisten diskutiere, fühlt es sich für mich tatsächlich ein jedes Mal wie ein Heimspiel an…“
    __________________________________________________________

    Ich glaub, du hast da etwas falsch verstanden.

    Dieser Adel Samed hasst den Islam und vertritt zugleich westliche Wertevorstellungen. Es ist von daher in seinem Interesse, dem Quran möglichst viel Anteil an der gegenwärtigen Lage in der islamischen Welt zu geben.

    Dabei nimmt er es aber nicht ganz so genau, wie er mit seinem neuen Buch bewiesen hat:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/mohammed-biographie-phantasieren-ueber-muhammad-13830419.html

    Sein obiger Spruch ist also ein klassischer Fall für “Da war der Wunsch Vater des Gedanken“.

    D.h., er redet sich gerne ein, Al Qaida und Co. wären voll auf Quran und Sunnah, denn nur so kann er den erwünschten Zusammenhang zwischen ihnen und dem Quran herstellen und nur so kann er den Islam angreifen.

    Er ist also nicht objektiv und hat, davon bin ich überzeugt, Unrecht.

    Tatsächlich sind es Radikale, die massiv am Quranischen Geist vorbeileben.

    So zitieren Sie immer:Und wenn ihr bestraft, so bestraft im gleichen Maß, wie ihr bestraft wurdet.

    Damit rechtfertigen Sie Anschläge etc. (Rache für getötete Muslime).

    Doch der Vers geht weiter:

    “Wenn ihr aber geduldig seid, so ist das wahrlich besser für die Geduldigen.“

    Weder Abdel Samed noch die Radikalen lesen wohl den Quran zu Ende.

    Würde Ihnen wohl einen Strich durch die Rechnung machen…

    Antworten
    • Weckruf

      As-Samad ist ein Name von Allah. Aber jeder, der nicht alleine Allah dient, ist Diener des Shaytans (aus irgendeinem Durus). Darum nannte ich ihn dementsprechend.

      Ich möchte nur verdeutlichen, dass ich nichts von diesem menschlichen Shaytan und dessen undurchdachten Thesen halte (falls das irgendwer in den falschen Hals bekommen haben sollte). Ich fand alleine dieses eine (!) Zitat treffend. Nicht mehr, nicht weniger.

      Ich weiß nicht, was ich auf den Rest erwidern sollte…

  33. IsaMujahid

    Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatu.

    Habe nicht alle Kommentare gelesen, aber ich bitte Euch, hört auf damit.

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