Tarek Bärliner und seine inzestiöse Assoziationskraft

29 Kommentare

von Yahya ibn Rainer

Ich kam leider nicht umhin auf diesen Beitrag in der IZ aufmerksam zu werden, wurde er ja von zahlreichen Persönlichkeiten des salafi-kritischen Milieus geradezu gefeiert und somit auch zahlreich in den sozialen Netzwerken geteilt. Dieser ominöse Beitrag namens “Über die Sprache der “Internet-Salafis” – Bruder sucht Schwester zum Heiraten” wurde am 03.04.2015 auf der Website der Islamischen Zeitung publiziert und behandelt anscheinend ein äußerst wichtiges Thema, nämlich die in bestimmten Zusammenhängen falsch eingesetzten Possessiva bei den arabischen Worten für Bruder (Akh) und Schwester (Ukht).

Ein Bruder oder eine Schwester, so ist es im Deutschen als auch im Arabischen, können Bruder oder Schwester von irgendjemandem sein. Um hier einen Bezug zur eigenen Person herzustellen, also um klar zu machen, dass es sich hier nicht um irgendeine(n), sondern um “meinen Bruder” oder “meine Schwester” handelt, fügt man in der Deutschen Sprache einen Possessivartikel hinzu. In der 1. Person Singular lautet dieses Possessivum “mein” (maskulin) bzw. “meine” (feminin).

In der arabischen Sprache ist das ein wenig einfacher. Dort bekommt das Substantiv einfach ein Possessivpronom, im Singular ist das ein schlichtes i am Ende des Wortes. So wird aus Akh (Bruder) Akhi (mein Bruder) und aus Ukht (Schwester) Ukhti (meine Schwester).

Dieses so weltbewegende Unding, welches der Tarekbär nun explizit in der von ihm sogenannten “Internet-Salafi”-Szene ausgemacht haben will, ist gewissermaßen aus der Nachlässigkeit einiger Nichtaraber erwachsen, die dem bereits arabischen Possessivum i in der deutschen Sprache noch einen unbestimmten Artikel (ein, eine) hinzufügten. So will er gelesen haben, dass jemand “eine Ukhti” zum heiraten sucht, was ja wortwörtlich übersetzt “eine meine Schwester” heißen würde.

Es ist schon bemerkenswert, wie rigoros die Deutsche Sprache die Regeln des Arabischen bricht. Ein weiblicher Muslim wird mitunter als Muslimin bezeichnet und der Plural selbigen Wortes als Muslime. Es gibt sogar Deutsche die – wie böse aber auch – noch immer Moslem (Singular) und Moslems (Plural) sagen und schreiben. Die Türken, dieses Schelme, nennen den Muslim gar Müslüman, ohne zwischen Singular und Plural zu unterscheiden.

Da kräuseln sich die Haare und die Fußnägel stellen sich hoch. Ob der Tarekbär diese Auswüchse bereits realisiert hat? ABER, bei alledem ist natürlich dieser eine deutsche unbestimmte Artikel besonders übel, da ihn – zumindest seiner Ansicht nach – vor allem ungebildete und unerzogene “Internet-Salafis” benutzen.

Dass der Tarekbär bei den Worten “akhi” und “ukhti” jedoch zuallererst an Inzest denken muss, lässt leider tiefer blicken als angenehm erscheint.

Ich zumindest war bisher der Ansicht, und sah mich darin auch im Quran und der Sunnah bestätigt, dass wir Muslime einander Geschwister sind.

Allah sagt sinngemäß im Quran, Sure al-Hugurat (49), Ayah 10:

Die Gläubigen sind ja Brüder. So stiftet Frieden zwischen euren (beiden) Brüdern (akhawaykum) und fürchtet Allah, auf daß euch Barmherzigkeit erwiesen werde.

Oder in Ayah 12 der gleichen Sure:

Möchte denn einer von euch gern das Fleisch seines Bruders (akhihim), wenn er tot sei, essen? Es wäre euch doch zuwider. Fürchtet Allah. Gewiß, Allah ist Reue-Annehmend und Barmherzig.

Zahllose authentische Überlieferungen gibt es darüber, dass Muslime nicht nur irgendwelche Geschwister sind, sondern sich gegenseitig, einander Geschwister, mit Possessiva in Singular und Plural.

Und zu guter Letzt möchte ich noch auf seinen Vorwurf eingehen, nur “Internet-Salafis” würden sich einer solch fehlerhaften oder auch flegelhaften Sprache befleissigen. Ich bin nun schon seit einiger Zeit – und zum Teil auch zu meinem Leidwesen – auf Facebook aktiv und wurde seither von zahlreichen Nichtsalafis in Dialoge verwickelt, die nicht selten dahingehend endeten, dass der Gegenüber ein Verlangen danach entwickelte meine Mutter zu f***en und häufig mich gleich mit dazu.

Dieser “Hanafi” war auch recht unsalafistisch unterwegs, als er mich anschrieb:

alHanafi

Ich mache natürlich nicht andauernd Bildabgriffe, wenn mich die Intelligenz zeitgenössischer Salafi-Kritiker besonders beeindruckt. Der folgende Beitrag eines Kurden jedoch, der von sich behauptete ein “Sunniten” zu sein und deshalb als qualifiziert erachtete sich in Quranexegese zu ergehen, war es mir dann aber doch wert:

HackEure Eier

Bei der Lektüre dieses Ergusses kommt einem der überflüssige unbestimmte Artikel vor einem Ukhti bzw. Akhi doch fast schon lächerlich vor, oder?

Wollen wir also bei der Wahrheit bleiben. Was der Tarek Bärliner hier an die große antisalafitische Glocke hängt, ist eine Nichtigkeit und die Form wie er es vorträgt, entbehrt nicht einer gewissen Hybris.

“Man kann sich nun über das Phänomen amüsieren und sich darüber erhaben fühlen.”

…, schreibt er zum Ende seines Beitrages. Nun, beides hat er offen erkennbar getan.

Fakt ist jedoch, dass dieses Phänomen weder auf die “Internet-Salafis” reduziert, noch aus dem Kreis seiner eigenen Sektierung kategorisch ausgeschlossen werden kann. Sein Text war nichts anderes, als ein weiterer persönlicher Angriff auf Muslime, die sich in erster Linie im Bereich der Glaubenslehre von ihm unterscheiden. Auf diesem Gebiet jedoch sind Leuten wie ihm schon seit langem die guten Argumente ausgegangen.

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29 Antworten auf “Tarek Bärliner und seine inzestiöse Assoziationskraft”

  1. al-khwarizmi

    *Owned, um es mal neudeutsch zu formulieren…. Aber wahrscheinlich ist das dem Herrn Bärliner ein Hinweis auf Sklavenhaltung, lol (<– LoL, ebenfalls Internet-Slang)

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  2. Törke

    Müslüman – Singular
    Müslümanlar – Plural
    (Türkisch)

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    • Yahya Jens Ranft

      Yahya Jens Ranft

      Verzeih bitte, lieber Törke, wenn ich da einem Fehler erlegen bin. Ein anderer Törke versicherte mir, dass in einer einfachen Aufzählung sich das Wort Müslüman nicht ändern.

      bir müslüman
      2 müslüman
      3 müslüman
      … und so weiter.

      Sollte das letztendlich nicht stimmen, werde ich den Text natürlich nachträglich noch einmal korrigieren.

  3. Feminismus ist vom Shaytan

    Wer sich so nennt und rosa Hemden trägt, hat ohnehin nicht mehr alle Latten am Zaun. Wie lächerlich und schwul ist das bitteschön? Außerdem ist dieser Typ ein Sufi und Halb-Araber, den dessen deutsche links-liberale Mutter entsprechend erzogen hat. Diese ganzen „Halb-Muslime“ sind zweifellos das Produkt linker Subversion, bei der linke Schlampen sich Moslems anlachen, um diese samt Nachzucht in ihrem Sinne zu erziehen und diese dann in Schlüsselpositionen als Einflussagenten zu platzieren, um den Islam von innen her zu zerstören und zu einer kommunistischen Ideologie zu machen. Ein anderes Beispiel ist dieser hassenswerte Sameer Murtaza oder wie der heißt.

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    • Samir

      Ich verstehe nicht, wieso solche Kommentare nicht gelöscht werden. Oder ist das Taktik, damit für die Nachwelt erhalten bleibt was für dummes/beleidigendes Zeug manche Muslime im Internet schreiben?

  4. Feminismus ist vom Shaytan

    Was ist daran bitteschön beleidigend? Das ist sachliche Kritik. Oder bist du auch Sufi und fühlst dich beleidigt? Und was daran dumm sein soll, erschließt sich mir noch weniger. Es ist nun mal eine Tatsache, dass es überwiegend diese „Halb-Muslime“ und Halb-Araber sind, die uns ihre Dekadenz, die sie von ihren Müttern anerzogen bekommen haben, in islamischem Gewand einschleppen. Außerdem sind diese Leute dann überproportional häufig in öffentlichkeitswirksamen „Berufen“(als Journalist, Autor, Politiker etc.) „tätig“, wo sie dann versuchen, ihre islamisch verhüllte Dekadenz an den Muslim zu bringen und Zersetzung betreiben. Ich bin fest davon überzeugt, dass es sich um eine generalstabsmässig geplante Strategie unserer Feinde von der Linken handelt, bei der linke, hässliche Emanzen, sich unbedarfte immigrierte Muslime anlachen, die Kinder indoktrinieren und sie auf ihre zukünftige Rolle vorbereiten und in die entsprechende berufliche Laufbahn drängen. Wie sonst erklärt sich die überproportional hohe Anzahl in entsprechenden Positionen? (Mazyek gehört auch dazu).
    Gibt es sonst noch wen, dem diese Halb-Muslime auf den Keks gehen?
    Außerdem gibt es unzählige Linke, die zum Islam konvertieren und so den Islam von innen her zersetzen und uns etwa die Frauenemanzipation einschleppen.
    Möge Allah die Ummah vor der Pest und Fitnah der Halb-Muslime und Pdeudo-Konvertiten schützen.

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    • Samir

      Alex Jones, is that you?

      Aber mal ganz ohne Sarkasmus:
      1. Du bezeichnest Menschen/Muslime aufgrund ihrer Bekleidung als Schwul.
      2. Du hast indirekt die Mütter vieler Muslime (einschließlich der Person um die es hier geht) als „Schlampen“ bezeichnet. Mach das mal abseits vom Internet (nein, ich weiß noch nicht was für ein harter Typ du bist der sich so etwas leisten kann, erzähl mir bitte davon).
      3. Du schreibst von irgendwelchen „Schlampen“, die die Weltherrschaft an sich reiß… ah nee, es ging ja um die Schlampen die die Muslim durch Heiraten der Araber von Innen her zerstören sollen… ja jedenfalls halte ich das für großen Quatsch, gibt es keine Alex Jones Selbsthilfegruppe irgendwo bei dir in der Nähe?

  5. Feminismus ist vom Shaytan

    Außerdem, es ist weiterhin nichts als sachliche und profunde Kritik, wenn ich darauf hinweise, dass rosa Hemden sowie der bizarr-lächerliche als auch abstoßende „Künstlername“ oder wie auch immer man das nennen will Hinweise darauf sind, um wes Geisteskind es sich bei dieser Person handelt.
    Anstatt hier zu behaupten, was ich schreibe sei dumm und beleidigend (wer beleidigt hier wen? Dieser Sufi bringt Salafis mit Inzest in Verbinding. Wie wärs mit Kritik daran?), solltest du dich, damit auseinander setzen, was ich geschrieben habe. Das ist eine reale Gefahr, die es erst zu nehmen gilt!

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  6. Akhi

    Da würden mich doch glatt die Arabisch-Kenntnisse des Tarikbärs interessieren.

    Meist lernt man bei den Hizbis bei einer Pfeife viel über das „Kalifailed“, doch der arabischen Sprache sind wenige der Kiddis mächtig. Aber hauptsache mit dem Finger auf andere zeigen.

    Schön, nichtmehr in einem Social Network zu sein.
    Auf solche geistigen Ergüsse von kleinen Hizbis kann man doch liebend gern verzichten.

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  7. Feminismus ist vom Shaytan

    Ich habe niemanden als schwul bezeichnet, lediglich die Tatsache des rosa Hemden Tragens und des sich „Bär“ Nennens. Es ist schwul und unislamisch.
    Außerdem habe ich nicht alle deutschen Frauen, die einen Muslim heiraten als Schlampen bezeichnet, – sondern nur die, die dies mit einem klaren Auftrag tun, ihre kommunistische Ideologie in der Ummah zu verbreiten.
    Und das ist keine wirre Verschwörungstheorie genauso wenig wie die Tatsache, dass Linke nominell zum Islam konvertieren und uns erzählen, wir seien alle dumm und müssten endlich verstehen, dass der Islam in Wirklichkeit eine politisch-korrekte linksliberale Ideologie sei – inklusive Feminismus, Homo-Ehe und sonstigem Müll (Google doch mal nach dem schwulen Imam oder Rabeya Müller).
    So wurde auch das Christentum zersetzt und zu einer linken Befreiungstheologie gemacht, wo Schwule heiraten oder sogar Pastoren sind.

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  8. Feminismus ist vom Shaytan

    Die Kommunisten haben so etwa auch die katholische Kirche korrumpiert.
    Und die Kommunisten – heute die internationale Linke – werden selbstverständlich die gleichen effektiven Methoden bei uns anwenden.

    http://en.m.wikipedia.org/wiki/Marie_Carr%C3%A9

    Warum sollte es eine solche Verschwörung nicht erst recht auch gegen uns geben?

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  9. Samir

    Rosa Hemden und sich Bär nennen sind unislamisch? Dir ist klar, dass du gerade behauptest die Farbe eines Kleidungsstücks welches erlaubt ist wäre nur wegen der Farbe „unislamisch“ (netter Begriff, wenn man nicht behaupten kann etwas wäre verboten, weil ja dann gleich die lästigen Fragen nach dem Beweis folgen…).

    Nett das du dich bzgl. der „Schlampen“ präzisiert hast. Du schreibst also im Kontext einer bestimmten Person die zufällig halb deutsch ist (nehme ich jetzt einfach mal an) von „Schlampen“ die einen „Araber“ heiraten um dies und jenes zu erreichen, aber du meinst nicht genau die Person um die es hier geht? Wozu dann soetwas überhaupt schreiben? Erst recht wenn du keiner dieser „Schlampen“ ihre Absicht nachweisen könntest (was ja scheinbar die Bedingung dafür ist sie als Schlampen zu bezeichnen).

    Deine Verweise auf irgendwelche Leute die keiner kennt (und ich kenne wirklich viel aus dem Internet) um zu „belegen“ wir würden ebenso wie die Christen von innen zersetzt sind wirklich lächerlich (als ob sich nicht für jeglichen Mist jemand findest der es macht, egal welcher Religion angehörig), mit Ausnahme des Links bzgl. Marie Carré (der nichts beweist übrigens, das kann sie sich auch alles ausgedacht haben) unter dem du dir aber auch den Teil der sich „Kritik“ nennt anschauen solltest.

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  10. Feminismus ist vom Shaytan

    Für deine Süffisanz gibt es keinerlei Veranlassung, denn
    1. was die rosa Hemdchen angeht: Der Prophet – Frieden und Segen auf ihm – verfluchte Männer die Frauen nachahmen ( sowie anders herum) und ich assoziiere rosa Klamotten mit Frauen und Sodomiten. Oder findest du es normal als Mann rosa Klamotten zu tragen?
    Und wer nennt sich allen Ernstes „Bär“? Die Kombination von beiden Tatsachen hat allein schon etwas zutiefst Abstoßendes und Aggressionsauslösendes. Es ist eine natürliche Reaktion auf eine entartete Erscheinung.
    2. Als ich von linken Schlampen sprach, war dies eine allgemeine Aussage – bezüglich des halbarabischen (!) rosa Hemden tragenden(!!), sufistischen(!!!) „Bärs“(!!!!) sprach ich von einer „linksliberalen deutschen Mutter“, welche ihn entsprechend erzogen habe. Also bitte keine Worte in den Mund legen.
    3. Also wenn widerliche Gestalten wie dieser Sodomit zum Islam vermeintlich konvertieren und Homosexualität islamisch legitimieren und uns, die wir alle zu dumm sind, den Islam zu verstehen, davon überzeugen wollen, dann ist das für dich also keine Zersetzung der Ummah sowie des Islam? Wenn dreckige linke Penner nominell zum Islam konvertieren und uns erzählen der Islam sei eine westliche linksliberale Ideologie, bei der es lediglich um die Bedürfnisse von Schwulen, Lesben und Frauen gehe ohne ihn so zu nennen, dann ist das für dich nicht der offenkundige Versuch, den Islam von innen her zu zerstören und zu einer linken Ideologie zu machen?
    Wie naiv bist du?

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  11. Samir

    1. Ich sehe kein Problem damit, rosa Hemden zu tragen. Nicht das es mein Geschmack wäre, aber ich würde von der Person nicht denken, sie sei schwul. Die Definition von männlichen und weiblichen Klamotten ist im stetigem Wandel und in gewissen Grenzen wird die „Nachahmung des anderen Geschlechts“ immer wieder diskutiert werden müssen. Bevor ich wusste, dass es bei „Arabern“ normal ist lange Gewänder zu tragen, dachte ich sowas würden nur Frauen machen.

    2. Du hast nicht verstanden worauf ich hinaus wollte. Ich lege dir kein Wörter in den Mund, sondern teile dir mit wie dein Text im Kontext dieses Blogeintrags klingt. Danke für die Klarstellung.

    3. Ich habe mir die verlinkten Artikel angeschaut und gegooglet. Dennoch ist mir noch kein schwuler Imam oder irgendwelche „Linken“ begegnet, die mir irgendeine komische Ideologie unterschieben wollen. Diese Gefahr ist für Leute die ihre Religion ernst nehmen einfach nicht vorhanden. Sie wird durch die Berichterstattung und Leute wie dich künstlich aufgebauscht. Und auch wenn ich solchen Leuten begegnen würde, so würde ich lieber eine offene Diskussion mit ihnen führen als sie „abzustempeln“ und so den Weg zur Besserung für sie zu erschweren. Schließlich ist Homosexualität eine der schwersten Prüfungen auf dieser Welt.

    Antworten
  12. Feminismus ist vom Shaytan

    Man kann nicht mit Leuten diskutieren, die die Dreistigkeit besitzen, vermeintlich zum Islam zu konvertieren und ihn dann zu einer westlichen linksliberalen Ideologie zu erklären – unter der implizierten Behauptung, wir geborenen Muslime seien inklusive all unserer Gelehrten 1400 Jahre lang zu dumm gewesen, das zu kapieren.
    Des Weiteren tut sich hier sehr wohl eine große Gefahr für Kinder und Jugendliche auf, welche naturgemäß in ihrem Glauben noch nicht gefestigt sind und für die teilweise sehr raffinierte Propaganda entsprechend offen sind.

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  13. Feminismus ist vom Shaytan

    Außerdem muss das Problem der sich krebbsgeschwürartig ausbreitenden Mischehen, in denen die Kinder durch die Mutter unislamisch erzogen werden und dann als Erwachsene wie eben dieser Bär und unzählige andere in unserer Ummah Subversion betreiben, endlich auf den Tisch mit dem Ergebnis das geschwind Fatwas dagegen erlassen werden! Es sind fast ausschließlich diese „Halb-Muslime“ und die Pdeudo-Konvertiten, die die Dekadenz und Unmoral in unserer Ummah verbreiten.

    Antworten
    • Oum Mokhtar

      As salamu alikoum,
      und mit welchen Mitteln soll den Bestimmungen solcher Fataawa zur Durchsetzung verholfen werden?

    • Samir

      Warum sprichst du immer von den Frauen aus den Mischehen so negativ? Ehrlich gesagt sehe ich heutzutage mehr Versäumnisse bei den Männern bezüglich der Kindererziehung, egal ob Mischehe oder nicht. Und oftmals sind gerade die „nicht-arabischen“ Schwestern die, die am Ende mehr „Islam“ auf den Tisch bringen als die Männer. Entweder dein Umfeld ist merkwürdig (würde mich ehrlich gesagt nicht wundern) oder du liest zuviel von schwulen Imamen im Internet.

      Ich finde deine Aussagen sehr „rufschädigend“ für die Muslime. Das ist auch der einzige Grund warum ich mich hier nochmals zu Wort melde. Die Admins sollten langsam eingreifen. Wie hier Gruppen von Muslimen (vor allem die Frauen) über einen Kamm geschert werden und ein „Problem“ aufgebauscht wird ist unglaublich und sollte nicht toleriert werden. Da könnte ein Fremder auf die Idee kommen, solche Gedanken hätten im Islam eine Grundlage.

  14. Feminismus ist vom Shaytan

    Eine merkwürdige und – mit Verlaub – überflüssige Frage. In den islamischen Ländern (sofern dies nach Beratschlagung des Herrschers etwa klappt)mittels der Gesetzgebung – hier mittels Aufklärung bzw. Dawah, Predigen, Nasihas, Ermahnungen, Tarbiyah – wie denn sonst?

    Antworten
  15. Oum Mokhtar

    Es ist Ihnen aber schon bewusst, dass damit etwas verboten würde, was Allah – subhanuhu wa ta’ala – halal gemacht hat?

    Antworten
  16. Feminismus ist vom Shaytan

    Umar ibn al khattab – ra – verbat während der Eroberungen Mischehen.

    Außerdem meinte ich nicht, dass Mischehen komplett verboten werden, mein Problem sind nicht mal unbedingt Mischehen, sondern nur eben jene in denen die Kinder unislamisch erzogen werden und das ist leider in zu vielen der Fall, weswegen davon abzuraten ist.
    Abgesehen davon – wo findet man praktizierende Christinnen oder Jüdinnen etwa, die ein Muslim heiraten könnte? (Und vermutlich würden die wenigsten davon – wenn überhaupt – einen Muslim heiraten)
    Und außerdem – den wenigsten Fatwas wird „zur Durchsetzung verholfen“.
    Es geht mir einfach darum, dass das Problem besprochen und durch eine Fatwa, welche aussagt, dass man bestenfalls fromme Musliminnen oder anderenfalls keusche, praktizierende Christinnen, Jüdinnen oder Sabäerinnen, aber keinesfalls pdeudo- christliche beliebige Gossenschlampen ehelichen soll, gelöst wird.

    Was soll eigentlich von allen Leuten hier diese dumme Herumfragerei?
    Wieso wird so getan, als wüsste man nicht genau, was ich meine oder wovon ich rede oder, dass jenes Problem nicht existiere – und das mehr als offensichtlich?
    Und wieso werde ich gesiezt?

    Antworten
  17. Feminismus ist vom Shaytan

    Ich meinte natürlich in dem entsprechenden Satz, dass das Problem durch die Mischehen mehr als offensichtlich existiert. Von daher wundert mich, was es da noch zu befragen oder zu diskutieren gibt.

    Antworten
  18. Oum Mokhtar

    Das Problem liegt – mit Verlaub – in der Art und Weise, wie Sie Ihre Positionen präsentieren. Das konnte man vormals schon in der Alpha-Version von Abu Adams Blog mitverfolgen, wo Sie seinerzeit als Gastautor auftraten. Damals haben Sie – zumindest punktuell – durchaus überdenkenswerte Ansätze und Argumente vorgebracht. Diese wurden aber regelmäßig durch den inflationären Gebrauch der immer gleichen Verbalinjurien und Verunglimpfungen konterkariert. In den anschließenden Diskussionen haben Sie Ihre Gesprächspartner (das Geschlecht ist bewusst gewählt) regelrecht „plattgewalzt“. Mag sein, dass das Ihr persönlicher Stil ist. Sie brauchen sich dann über entsprechende Reaktionen aber auch nicht zu wundern.

    Im Übrigen wird im Dunstkreis der salafitischen „Szene“, wie auch die hier schreibenden Blogautoren in wohltuender Klarheit herausgearbeitet haben, so viel (u.a. sprachlicher) Schwachsinn produziert, dass es doch nur eine Frage der Zeit war, bis irgendein Selbstdarsteller darauf springt. Kann jemand, der seine Aufschnittplatte auf dem Tisch vergisst, dem Hund, der die Wurst frisst, einen Vorwurf machen?

    Antworten
  19. Feminismus ist vom Shaytan

    Wer hätte gedacht, dass der Bär von sogenannten „Salafis“ so zahlreiche Unterstützung erfährt.

    Frage an die Verantwortlichen:

    Warum werden Kommentare, in denen mir etwa empfohlen wird, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen und wo ich als „Hund“ und „Selbstdarsteller“ beschimpft werde, nicht gelöscht?
    (Was auch immer an meinen Ausführungen, in denen ich lediglich auf Gefahren für die Ummah hinweise, „Selbstdarstellung“ sein soll – was für eine bodenlose Unverschämtheit. )

    Ich Bitte um Löschung der entsprechenden Kommentare.

    Antworten
    • Oum Mokhtar

      Pardon, der letzte Absatz meines Beitrages bezog sich auf Herrn Bärliner – nicht auf Sie.

  20. Oum Mokhtar

    Auch wenn ich davon ausgehe, dass die Verantwortlichen dieser Seite Beiträge vor der Freischaltung a) lesen und b) in ihrem Aussagegehalt einzuordnen wissen, noch einmal in aller Klarheit.

    Herr „Bärliner“ und seine Mitstreiter nutzen zur Füllung der Seiten ihres Käseblättchens doch nur die Steilvorlagen, die man ihnen „salafitischerseits“ bietet. Die ungrammatische Verballhornung von „Akh“ und „Oukht“ ist da wahrlich nur die Spitze des Eisberges! Angesichts dieser Tatsache, die – ich wiederhole – auch schon von den hier schreibenden Brüdern konstatiert wurde, gibt es zwei Möglichkeiten. 1) Angesichts solcher süffisanten und gewollt wortglauberischen Ergüsse wie dem im Artikel zitierten Zeter und Mordio schreien oder 2) An der Hebung des Niveaus arbeiten.
    Zuletzt: Wenn Sie hier ob meiner angeblichen „Unverschämtheiten“ so lautstark nach dem Zensor rufen, darf ich Ihnen folgende Weisheit ans Herz legen: Wer im Glashaus sitzt, der werfe nicht mit Steinen.

    Antworten
  21. Feminismus ist vom Shaytan

    Da Sie nun deutlich gemacht haben, dass nicht ich gemeint war, nehme ich meine Bitte natürlich umgehend zurück.

    Was ihre Grundaussage angeht: Es geht in dem Artikel schlicht darum, zu zeigen, mit welch unlauteren Methoden jene aus dem Dunstkreis der Häresie Ahlu Sunna zu schmähen versuchen – anstatt auf theologischer bzw. eben mit sachlicher auf Koran und Sunna basierter Ebene zu argumentieren. Und eine niedrigere Ebene als eine, auf der man Salafis mit Inzest in Verbindung bringt, gibt es wohl kaum. Das zeigt, wonach diesen Leuten allein schon moralisch der Sinn steht und ihre Einstellung zu islamischen Werten und somit zum Islam insgesamt.

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  22. omar_

    @Feminismus ist vom Shaytan
    Absolut richtig was du schreibst. (weil islamischer Maßstab) Möge dich Allah belohnen Akhi

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  23. unwichtig

    Feminismus ist vom Shaytan hat vollkommen recht, er weißt auf einige Probleme unserer Ummah hin (auch wenn einem seine Redensart nicht passt). Was bringt es in seinem Beitrag darauf einzugehen wie männliche
    Rosa-Hemdenträger ankommen und zu bewerten sind oder den Bär in Schutz zu nehmen? Wir sollten weg kommen von Streitsüchtigkeit und anfangen was für die Ummah zu tun. Auch wenn es sich (vorerst ) darauf beschränkt die Probleme lediglich anzusprechen. Die Art und Weise wie man spricht (schreibt) sollten wir aber dringend Beachtung schenken.

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