Die Onkel-Tom Mentalität der Verbände – Was wir von Malcolm X lernen können

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Die Verbandsfunktionäre als Stellvertreter des Islam in den Augen von Malik as-Shabazz alias Malcolm X.

Vor ca. 50 Jahren wurde Malik as-Shabazz alias Malcolm X ermordet. Was können wir heute von ihm lernen?

Vor Jahrzehnten hielt unser Bruder Malcolm X einen Vortrag über die Onkel-Tom [Arschkriecher] Mentalität der Vertreter des „Schwarzen Amerika“. Genau diese Mentalität des „Housenegro“ verbreitet sich stetig unter den Verbandsfunktionären die sich dem unterdrückerischen demokratistischen System anbiedern.

Malik as-Shabazz alias Malcolm X sagt sinngemäß:

“Es gab zwei Arten von Sklaven: den Hausneger und den Feldneger. Die Hausneger – sie lebten im Haus mit dem Herrn, sie waren ganz gut angezogen, sie aßen gut, weil sie sein Essen aßen – was er übrig ließ. Sie lebten in der Dachkammer oder im Keller, aber sie lebten in der Nähe des Herrn. Und sie liebten den Herrn mehr als der Herr sich selber liebte. Sie waren bereit ihr Leben zu geben, um das Haus des Herrn zu retten, schneller als es der Herr selbst war. Wenn der Herr sagte: “Wir haben ein gutes Haus hier,“ sagte der Hausneger:“ Ja wir haben ein gutes Haus hier“ So oft der Herr sagte:“wir“, sagte er „wir“. Daran kann man einen Hausneger erkennen. Wenn in dem Herrenhaus ein Feuer ausbrach, pflegte der Hausneger sich stärker/heftiger einzusetzen, um das Feuer zu löschen, als der Herr. Wenn der Herr krank wurde, sagte der Hausneger:“ Was ist los, Boss? Wir krank? Wir krank! Er identifizierte sich mit dem Herrn mehr, als der Herr sich mit sich selbst identifizierte. Und wenn einer zu dem Hausneger kam und sagte: “Lass uns abhauen, lass uns fliehen,lass uns [von ihm] abspalten/unabhängig machen!“ dann guckte der Hausneger und sagte: Mensch, du bist verrückt! Was meinst du mit abhauen? Wo gibt es ein besseres Haus als dieses? Wo kann ich bessere Kleider tragen, wo kann ich besseres Essen haben?“ Das war also der Hausneger. Damals wurde er „Hausnigger“ genannt. Und so nennen wir ihn auch heute noch, weil wir immer noch einige Hausnigger hier herumlaufen haben.

Dieser moderne Hausneger liebt seinen Herrn. Er möchte in seiner Nähe leben. Er ist bereit für das Haus dreimal so viel zu bezahlen wie es Wert ist, nur um in der Nähe seines Herrn zu leben und dann gibt er an :“Ich bin der einzige Neger hier!“ „Ich bin der einzige der diesen Job hat.“ „Ich bin der einzige in dieser Schule.“ Aber du bist nur ein Hausneger!“

Als Gegensatz zur „Onkel-Tom“ [Arschkriecher] Mentalität der Verbandsfunktionäre beschreibt er die Einstellung des „Feldnegro“. Das sind jene Muslime die eine freie und unabhängige islamische Welt wünschen in der sich letztendlich ein einziger islamischer Staat bildet. Sie wünschen sich unabhängige islamische Organisationen die die Interessen des Islam vertreten.

Malik as-Shabazz alias Malcolm X sagt sinngemäß:

„Auf der gleichen Plantage gab es den Feldneger. Die Feldneger – das war die große Masse. Es gab immer mehr Neger auf dem Feld als im Haus. Der Neger auf dem Feld hatte die Hölle. Er aß die Abfälle. Im Haus aßen sie das Beste vom Schwein. Der Neger auf dem Feld bekam nur das was von den Eingeweiden des Schweins übrig blieb. Heutzutage heisst das Gekröse. Damals nannten sie es richtig das, was es war: Gedärme. Das wart ihr: Gedärme-Esser. Und manche von Euch sind es heute noch. Der Feldneger wurde von morgens bis abends geschlagen. Er lebte in einem Schuppen, in einer Hütte. Er trug alte abgetragene Kleider. Er hasste seinen Herrn, Ich sage, er hasste seinen Herrn. Er war intelligent. Der Hausneger liebte seinen Herrn aber diese Feldneger, erinnert euch, das war die Mehrheit und sie hassten ihren Herrn. Wenn im Haus Feuer ausbrach versuchte der Feldneger nicht es zu löschen; er betete um Wind, um eine kleine Brise. Wenn der Herr krank wurde, betete der Feldneger, dass er sterben möge. Wenn jemand zum Feldneger kam und sagte: “Lass uns abhauen“, dann sagte er nicht: “Wohin gehen wir?“ Er sagte: “Überall ist es besser als hier.“

Es gibt heute noch Feldneger in Amerika. Ich bin ein Feldneger. Die Massen sind die Feldneger. Wenn sie das Haus dieses Mannes brennen sehen, dann hört Ihr nicht die kleinen Neger sagen:“ Unsere Regierung hat Sorgen.“ Sie sagen: „DIE Regierung hat Sorgen.“ Stellt euch einen Neger vor, der UNSERE Regierung sagt. Ich hörte sogar, wie einer sagte:“ UNSERE Astronauten“ Sie lassen ihn nicht einmal in die Nähe der Anlagen – und UNSERE Astronauten!“ , „UNSERE Marine“ – das ist ein Neger, der verrückt ist, ein Neger der verrückt ist“.

Genauso wie die Sklavenhalter von damals Tom, den Hausneger, benutzten, um die Feldneger im Zaum zu halten, genauso hat der alte Sklavenhalter heute Neger, die nichts sind als moderne Onkel Toms, Onkel Toms des 20.Jahrhunderts, um euch und mich in Schach zu halten, um uns unter Kontrolle zu halten, um uns passiv und friedlich und gewaltlos zu halten. Tom ist es, der euch gewaltlos macht. Es ist so wie beim Zahnarzt, wenn er euch einen Zahn zieht. Du gehst auf ihn los wenn er anfängt zu ziehen. Deshalb schmiert er euch ein Zeug in euren Kiefer, genannt Novocain, damit du denkst er tut dir nichts. Du sitzt also da und weil du all das Zeug bekommen hast, leidest du … friedlich. Blut fliesst in Mengen deinen Kiefer herunter aber du weißt nicht was geschieht weil dir jemand beigebracht hat friedlich zu leiden. Der … macht auf der Straße dasselbe mit dir, wenn er dir Knüppel auf den Kopf schlägt und keine Angst zu haben braucht, dass du zurückschlägst. Um die am Zurückschlagen zu hindern hat er diese alten religiösen Onkel Toms, die dich und mich genau wie Novocain lehren friedlich zu leiden. …

In unserem Buch, dem Koran, steht nichts davon, dass wir friedlich leiden sollen. Unsere Religion lehrt uns intelligent zu sein. Seid friedlich, seid höflich, gehorcht dem Gesetz, achtet jedermann; aber wenn jemand Hand an euch legt, dann schickt ihn auf dem Friedhof. Das ist eine gute Religion! Tatsächlich brauchen wir diese altmodische Religion; es ist die von der Mama und Papa zu sprechen pflegten: Auge um Auge, Zahn um Zahn, Kopf um Kopf und Leben um Leben. Das ist eine gute Religion! Und nur ein Wolf bedauert diese Art von Religion, weil er euch nämlich zu seiner Mahlzeit machen will!“

Wir müssen festhalten, dass sich nicht nur die Verbandsfunktionäre wie moderne Onkel Toms verhalten, sondern vielmehr eine Menge von „Modernisten“ in den Medien etc. vertreten sind, um die Aqidah und Scharia der islamischen Nation zu vernichten. Ihr Ziel besteht darin den Islam aufzulösen, sodass nur noch die Hülle übrig bleibt – also der Name. Sie bekämpfen jede erdenkliche islamische Angelegenheit (Hijab, Tafsir des Quran und der Hadithe etc.) und verleugnen authentische Überlieferungen.

Deswegen müssen wir den Islam nach dem Verständnis der Salaf erlernen um uns von den Heuchlern (Modernisten genannt) nicht verwirren lassen. Wir müssen eigenständige Moscheen gründen und diese finanziell unterstützen. Umso mehr Muslimen die Augen geöffnet werden umso weniger Einfluss werden die Modernisten und „Arschkriecher“ haben.

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14 Antworten auf “Die Onkel-Tom Mentalität der Verbände – Was wir von Malcolm X lernen können”

  1. Feminismus ist vom Shaytan

    War Malcolm X nicht dieser Mubtadi, der den Islam zu einer linken Befreiungstheologie umfunktionieren wollte?
    Und den sunnitisch-orthodoxen Islam – vor allem im Hinblick auf die Rolle der Frau – ablehnte?

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    • Mohammed Isa

      Mohammed Isa

      Malcolm X hat den sunnitisch-orthodoxen Islam kurz vor seinem Ableben angenommen. Davor gehörte er einer abgeirrten Sekte an die sich außerhalb des Islam befand. Deine Fragen kann ich leider nicht beantworten.

    • Manny

      Wie wäre es mit Beweisen, um deinen Behauptungen damit eine Bedeutung zu geben? Denn einfach nur daher-geschwafeltes Mubtadi hier, linke Befreihungsideologie da reicht nicht aus, um die Zitate von Malik el-Hajj al-Shabazz zu diskreditieren. Dass er Mitglied der Nation of Islam war, ist bekannt, dass diese Sekte ohne Zweifel nicht zum Islam gehört ist vollkommen klar, dass sie ihre Glaubenslehren aus der Ahmadiyya, dem evangelikalen Christentum, dem 7er Schiitentum, der Bahai’i und eben auch dem Kommunismus zusammengeschnipselt hat möchte ich noch hinzufügen, dennoch ist allseits bekannt, dass Malik el-Hajj al-Shabazz 1964 in Saudi-Arabien den Islam annahm und sich von der Nation of Islam und all ihren Glaubenslehren lossagte. Die Feindschaft zwischen der Nation of islam und Malik el-Hajj al-Shabazz ging sogar so weit, dass in einigen Tempeln der Nation, in den Städten Philadelphia, Detroit, Cleveland und San Jose Mordkomplotte geschmiedet wurden, ein Nation of Islam Mitglied erschoss ihn schließlich 1965 auf einer Veranstaltung. (das sind keine Verschwörungstheorien, der Mörder wurde nach der Tat am Tatort festgehalten und gestand die Tat).
      Ich bitte dich nochmals inständig, Beweise für deine Aussagen hervorzubringen, ansonsten gilt Malik el-Hajj al-Shabazz im islamischen Kontext weiterhin als Märtyrer.

  2. Muslim

    „War Malcolm X nicht dieser Mubtadi, der den Islam zu einer linken Befreiungstheologie umfunktionieren wollte?“

    Selbst falls dies so sei, welchen Unterschied macht das zur sachlichen Richtigkeit oder Falschheit der Argumente?

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  3. Feminismus ist vom Shaytan

    Wir Muslime nehmen nicht von Erneuerern!

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  4. Feminismus ist vom Shaytan

    Ich bin zwar nicht deine Säkreterin und du könntest selbst recherchieren, aber bitte: Natürlich war er zur Zeit bei den schwarzen Nazis ein Kafir, aber auch nach seiner offiziellen Konversion zur Sunnah vertrat er im Bezug auf Frauen vor allem marxistische Ideen(raus aus dem Hause, Emanzipation Beteiligung an der Gesellschaft etc.) und unterstützte die Ziele der internationalen Linken und vor allem linke Befreiungsbewegungen dort. Außerdem pflegte er intensive Kontakte zu Nasser, PLO etc..
    Nähere Informationen findest du im Netz.

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    • Mohammed Isa

      Mohammed Isa

      Quelle? Er unterstützte nicht die Ziele der internationalen Linke, sondern jede Form von Wiederstand (d.h. z.B. Die Entkolonisierung Afrikas) gegen Europa und Amerika.

  5. Feminismus ist vom Shaytan

    Im ersten Satz müsste es natürlich Sekretärin heißen.

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  6. Feminismus ist vom Shaytan

    Unser Vorbild ist Muhammad – Frieden und Segen auf ihm – und nicht Malcolm X, kommunistische Terroristen wie Nelson Mandela, Che Guevara, Ghandi, der Dalai Lama und andere Götzen der internationalen Linken.

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  7. Feminismus ist vom Shaytan

    Eben – jede Form des Widerstandes – also auch dezidiert linker mit dem Endziel eines sozialistischen Weltstaates – natürlich ohne Platz für einen islamischen Staat! Und warum sollten uns Auseinandersetzungen zwischen Kuffar interessieren? Wieso sollen sich Muslime gegen Apartheid für die Interessen von Kuffar vereinnahmen lassen? Oder sonst wie für jene der internationalen Linken etwa? Wir sollten ausschließlich unsere Interessen wahrnehmen und wenn es in unserem Interesse ist mit Kuffar, die „Unterdrücker“ sind, Beziehungen zu pflegen, dann sollten wir es tun. Genauso abstoßend ist es, an zu sehen wie Muslime sich an den Protesten wegen dem Vorfall in Ferguson beteiligen und zusammen mit asozialen und kriminellen Schwarzen sowie weißen linken Pennern demonstrieren.

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    • Mohammed Isa

      Mohammed Isa

      Ich schrieb schon vorher, dass Malcolm X kurz vor seinem Ableben Sunnit geworden ist. Daher müsste man schauen zu welchem Wissen er Zugang hatte, welches er verinnerlichte etc. nach dem er den Islam angenommen hat.

  8. Feminismus ist vom Shaytan

    Wen ich noch bei der Aufzählung von den Götzen der internationalen Linken vergaß: der bisexuelle, kommunistische, christliche Bordellbesucher Martin Luther King – an dessen Geburtstag die selbsternannten amerikanischen Islam-Vertreter jährlich zu Lobeshymnen anstimmen.

    Möge Allah uns allen ein authentisches Verständnis des Islam ermöglichen und die Pest des Humanismus und seiner Ableger von uns nehmen!

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  9. Feminismus ist vom Shaytan

    Natürlich – das Problem war höchstwahrscheinlich der Mangel an Zeit, sich näher mit der Aqida zu beschäftigen – möge Allah mit ihm gnädig sein!

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  10. Maryam

    selbstverständlich ist unser vorbild unser prophet Muhammed sallallaahu alayhi wasallam. jedoch ist es nicht falsch und sogar wünschenswert wahrheiten und gute aussagen eines bruders zu verbreiten, wie es hier getan wurde. ich verstehe dein erstes kommentar nicht wirklich, Feminismus ist vom Shaytan. was war deine absicht? Malcolm war nach seiner hajj offensichtlich ein bruder. und wir sollten ohne beweise (aussagen wie „er stand xy nahe, usw“ sind keine beweise) auch nichts schlechtes über ihn verbreiten.

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