An die passiven AfD-Wähler unter den Muslimen

33 Kommentare

(Die grammatisch maskuline Form meint natürlich sowohl weibliche als auch männliche Personen.)

Aus moralisch-islamischen Gründen war ich bisher die allermeiste Zeit meines Lebens Nichtwähler. In der Regel war die Wahl einer Partei ja gleichzeitig eine Hilfe für sie, auch ihre unmoralischen Vorhaben umzusetzen, oder die Zeit für alternative Aktivitäten anstelle der Wahl aufzuwenden, versprach aufgrund der praktisch nicht-existenten Chancen der Partei sinnvoller zu sein.

Diesmal jedoch sind wir mit einer neuen Situation konfrontiert. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass mit dieser Bundestagswahl zum ersten Mal in der deutschen Geschichte die Fünfprozenthürde von einer Partei überwunden wird, deren Ausrottungskampf gegen die Religion Gottes praktisch expliziterprimärer und integraler Bestandteil ihres Programms ist.

Aus einfachen mathematischen Gründen trägt jeder nichtwählende Wahlberechtigte zur Überwindung der besagten Hürde bei. Auch unabhängig von dieser Hürde kommt seine Enthaltung einer der Realität und den Fundamenten der Offenbarung eklatant widersprechenden Gleichsetzung aller potentiellen Bundestagsparteien (und -programme!) gleich. Das war früher auch einigermaßen legitim, denn kein Parteiprogramm hatte eindeutig und ausdrücklich etwas gegen die Religion Gottes, und zwischen den umfangreichen Programmen nach den Maßstäben der Schrift Gottes abzuwägen, war eine den durchschnittlichen Ergebenen überfordernde Angelegenheit. Das ist jetzt offensichtlich anders. – Diesmal hilft der muslimische Nichtwähler sogar dabei, den Gottes- und Menschenfeinden zusätzliche Sitze und somit zusätzlichen Einfluss im Bundestag zu ermöglichen. Aufgrund der hiesigen Gesetzeslage für Bundestagsparteien trägt er auch zum finanziellen Machtzuwachs der Partei bei. Was das für ihre Möglichkeiten bedeutet, noch effektiver an der Machtübernahme in diesem Land zu arbeiten, kann jeder selbst ausrechnen.

Wer an Gott und den Jüngsten Tag glaubt und eine einigermaßen realistische und offenbarungskonforme Prioritäten- und Gewichtungsrangfolge kennt – selbst wenn er dem demokratischen Gedanken ansonsten kritisch gegenüberstehen sollte – weiß, was zu tun ist.

Jedenfalls sollte er sich nicht einbilden, seine abstrakten und womöglich weithergeholten ideologischen Bedenken würden am Jüngsten Tag auch nur im geringsten Maße als Entschuldigung für eine passive (und im Endeffekt aktive) Beteiligung am Kampf gegen Gott und Seinen Gesandten geeignet sein.

Antworten auf Einwände findet ihr hier:

Ungültige Argumente und Ausreden

So, und jetzt gehe ich wählen.

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33 Antworten auf “An die passiven AfD-Wähler unter den Muslimen”

  1. Muhammad Ibn Maimoun

    Hab gewählt, das Gewissen ist erleichtert.

    الحمد لله

    Leichtester Jihâd bisher 😉 .

    Antworten
  2. Mohammed Isa

    Mohammed Isa

    Unter den Muslimen gibt es einige Gruppierungen und Einzelpersonen, die uns weißmachen wollen, dass die AFD ein Schreckgespenst sei, die man verhindern müsse. Und dies ginge nur über die Bundestagswahlen. Dabei behauptet man, dass die AFD den Islam bekämpfen wolle. Diesen lächerlichen Argumenten entgegen zu treten sehe ich als obsolet an. So muss ich im Zuge der zunehmenden Scheinargumente einiges zu diesem Punkt loswerden.
    Die Illusion, dass die AFD den Islam oder die Muslime bekämpfen will, aber die anderen Parteien nicht, glänzt an großer Ignoranz. Erst kürzlich erteilte der Bundesrat ein Fahrverbot für muslimische Frauen mit Niqab. Na, welche Parteien stecken wohl dahinter?
    Der Islam, den sich die etablierten Parteien vorstellen und wünschen, besteht aus einer leeren Hülle und hat nichts mit dem Islam gemein, den der Prophet – salallahu alayhi wa salam – der Menschheit überbracht hat.
    Wie stehen die wichtigsten Parteien der BRD zum Islam?
    Die Linke zum Beispiel ist stalinistisch geprägt und unterstützt die atheistische PKK im Kampf gegen die Muslime in Syrien und im Irak.
    Die SPD, CDU und Grüne träumen von einem reformierten, modernistischen Islam und unterstützen all diejenigen, die sich der Vernichtung der islamischen Lehre verschrieben haben. Das beste Beispiel hierfür ist die SPD/Linke-Koalition in Berlin, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, dass Frauen mit dem Hijab keine Lehrerin werden sollen/dürfen.
    Das Bundesland Bayern (CSU/CDU) hat den Niqab schon Anfang des Jahres in Schulen, Kindergärten etc. verboten. Ziel ist, den Islam und die Muslime ihrer propagierten „Leitkultur“ zu beugen.
    Es gibt so viele Punkte, die man anführen könnte, so dass ich noch tagelang weiterschreiben kann.
    Wichtig ist, dass der Muslim erkennen und verstehen muss, dass alle Mainstream-Parteien in Deutschland, den Islam bekämpfen – und nicht nur die AFD.

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      السلام عليكم

      Generisch haben meine zwei Kommentare auf diese ungültigen Einwände bereits geantwortet: Stichwort Prioritäten und Gewichtung.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      Niemand behauptet, jeder einzelne Politiker oder jede noch so kleine Strömung in den anderen Parteien förderten einen Islam nach der Vorstellung von Bruder Muhammad Isa.

      Aber es ist grundfalsch, die Bekämpfung des Niqab oder anderer Nicht-Fundamente sei schon eine Bekämpfung des Islam.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      Es ist völlige Hyperventilation, zu behaupten, alle wahrscheinlich zukünftigen Bundestagsparteien bekämpften den Islam im gleichen Maße.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      Es gibt vier Stufen der mindestens scheinbaren Bekämpfung des Islam:

      • Stufe 1, schlimmste Stufe:

        Hinarbeiten auf Beseitigung des kompletten Islam: Keine Moscheen mehr, kein öffentliches Beten, kein öffentliches Bekenntnis und Einladen zum Islam, etc.

        Das gibt es unter den chancenreichen Parteien nur bei der AfD, bzw. bei ihr in der allerstärksten Tendenz.

      • Stufe 2, weniger schlimme, aber immer noch schlimme Stufe:

        Aktive und direkte Bekämpfung eines Teils der Fundamente.

      • Stufe 3, schlecht, aber dafür, dass sie von unwissenden Nichmuslimen begangen wird, vergleichsweise harmlos:

        Bekämpfung von unter Muslimen allgemein anerkannten Nebenbestandteilen, z.B. Kopfbedeckung der Frau.

      • Stufe 4:
        Bekämpfung von unter Muslimen umstritten oder gar basislosen Nebenbestandteilen, die u.U. überhaupt keine Bestandteile des Islam sind, z.B. das angebliche Handreichverbot oder die angebliche Niqabpflicht.

      .
      Stufe 4 kann nicht ernsthaft in jedem Fall als echte Bekämpfung des Islam angesehen werden. Stufe 4 kann auch ein rechtschaffener Muslim angehen und wird sogar dafür belohnt, wenn er dadurch Verfälschungen der Religion Gottes korrigiert und Schaden von den Menschen abwendet. Eine Unterbindung des Niqab in bestimmten Situationen kann sinnvoll sein (der Gesandte Gottes selbst hat ihn zu tragen ja auch in einer speziellen Situation untersagt: die Pilgerfahrt).

      Wer meint, alle Parteien seien sich hinsichtlich dieser Stufen gleich, der beweise dies anhand ihrer Parteiprogramme.

  3. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismillahi_r-Rahmani_r-Rahim
    Wa-l-hamdu liLlahi Rabbi_l-`alamin, wa-s-salatu wa-s-Salam `ala ashrafi_n-nabbiyyin.
    Wa-s-Salamu `alaykum wa-rahmatuLlah

    Ein Facebook-Beitrag unseres Blog-Autors Jens Ranft hat mittels einer Beispielrechnung darauf aufmerksam zu machen versucht, dass die Behauptung im Artikel „jeder nichtwählende Wahlberechtigte“ trage “ [a]us einfachen mathematischen Gründen […] zur Überwindung der besagten Hürde bei“, leider wohl eine Milchmädchenrechnung darstelle.

    Sein Hinweis auf die Mathematik stimmt, also hier das rechnerische „Kleingedruckte“ genauer zu studieren, stimmt m.E. Von der in seinem Beitrag dargestellten Beispielrechnung ausgehend bin ich die Sache einmal allgemeiner nachgeganen und habe feststellen dürfen, dass der Effekt auf den Stimmenanteil der AfD minimal ist, wenn Muslime extra zu diesem Zweck wählen gehen.
    Man kann sich das so m.E. vorstellen: Wenn man nicht wählt, „schenkt“ man ja nicht seine ganze Stimme der AfD, sondern bestätigt nur das Stimmenverhältnis unter ALLEN Parteien, dass OHNE die eigene Teilnahme gölte. Umgekehrt muss man sich das so vorstellen, dass man mit der Wahl einer anderen Partei als der AfD (im Verhältnis zur Enthaltung) nicht mit einer GANZEN Stimme GEGEN die AfD stimmt, sondern nur mit dem Gewicht, das diese Partei OHNE die eigene Teilnahme hätte. Gesetzt nun, die AfD hätte unter Nichtmuslimen einen Stimmanteil in Höhe von UNTER 10 Prozent zu erwarten (wenn es darüber läge, würden die höchstens 2 Prozent Muslime ja ohnehin nicht ins Gewicht fallen können), dann kann man also das Gewicht einer Stimmabgabe GEGEN die AfD mit höchstens 10 Prozent rechnen, d.h. wenn alle Muslime dem Aufruf folgten, dann würden ihre 2 Prozent höchstens so wirken, als hätte man der AfD 0,2 Prozentpunkte der Wahlberechtigten vom Stimmenanteil abgezogen. Wenn man nun (für die ja beabsichtigte Wirkung, der AfD zu schaden) von einer möglichst niedrigen Wahlbeteiligung unter Nichtmuslimen ausgeht (z.B. von 50 Prozent wie im Beispiel, was das Gewicht der Muslime und damit ihre vorgestellte Wirkung erhöht), landet man bei der Annahme, dass man den Anteil der AfD-Wähler an den tatsächlich wählenden um höchstens 0,4 Prozentpunkte senken kann.
    Dies ist aus mehreren Gründen eine Abschätzung nach oben („höchstens“), der tatsächliche Effekt liegt weit darunter.
    D.h., wenn man von einem Stimmanteil der AfD von über 5,5 Prozentpunkte mindestens ausgeht (wie das alle realistischen Schätzungen getan haben), so ist es völlig unsinnig, von einer Wirkung der Wahlteilnahme der Muslime auf den Einzug der AfD ins Parlament auszugehen.

    PS.: Man führe einmal die Rechnung für 5,5 bzw. 6, 7, 8 bis 10 Prozent Stimmanteil der AfD durch, der Einfachheit halber mit der Annahme einer Wahlbeteiligung unter Nichtmuslimen von 50 Prozent (wer mag, kann auch mit höheren rechnen und wird feststellen, dass diese den Anti-AfD-Effekt wählender Muslime verringern würden). In solchen Rechnungen sieht man schnell, wohin der Hase läuft, sofern einen meine Argumentation noch nicht überzeugt hat.

    WaLlahu a’lamu da’iman wa-astagfiru_Llaha wa-atubu ilayh. Wa-s-Salam.

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      السلام عليكم

      1. Prognosen sind keine Offenbarungen, auch wenn sie sich alle einig sind.
      2. Wir glauben an Gott und nicht an die Materie.
      3. Egal, wie minimal der Effekt ist. Die „Enthaltung“ ist eine völlig egal wie minimale Förderung. Wie ist das nochmal mit der Handvoll Sand gegen eine gewisse gegnerische Armee ausgegangen?

      Auch ein Nichtmuslim, der wählt, weiß, dass seine Enthaltung als Individuum effektiv praktisch nichts ändert, seine Stimme ist ja nur ein Tropfen in einem Ozean. Er geht trotzdem hin. Warum?

      Aufgrund einer Überzeugung.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-`alaykumu_s-Salamu wa-rahmatuLlah

      Sollte das auch eine Antwort auf meine Darlegung der Mathematik der Sache sein? Wenn ja, wüsste ich gern, inwiefern, denn mir erschließt sich die Relevanz Deiner Argumente im Bezug auf meine im Moment nicht. Ggf. auch mal die Beispiele durchrechnen, da könnte sich einiges klären.

      WaLlahu a’lamu da’iman wa-astagfiru_Llaha wa-atubu ilayh. Wa-s-Salam.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      PS.: Ich bin NICHT davon ausgegangen, dass nur ein Muslim wählt/nicht wählen geht, sondern habe ausgerechnet, welchen Effekt die Bewegung des GANZEN Wählerpaketes der Muslime auf die AfD höchstens haben kann. Und da sind (bei unrealistisch günstigen Prämissen, der wahre Effekt liegt darunter) eben höchstens 0,4 Prozentpunkte der AfD herausgekommen. Es ging also nicht um den Effekt DEINER oder einer geringen Stimmabgabe bloß, sondern um den Effekt Deines Aufrufes, wenn er früher gekommen wäre (!), von allen Muslime hätte gelesen werden können UND befolgt worden wäre.

      Auf meiner Seite best case analysis in jeder Dimension, zugunsten Deiner Hypothese, es könnte einen Nutzen geben, wie Du ihn bezeichnet hast, und ich habe feststellen müssen: Mathematisch gesehen (wie von Dir behauptet), eben nicht.

      Zu einem Jihad aufzufordern, der unter KEINER Bedingung zu gewinnen ist, ist m.E. kein Jihâd, sondern Verschwendung von Ressourcen und Ablenkung der Kräfte angesprochener Muslime. Also ist es wichtig zu wissen, inwiefern die weltlichen Rahmenbedingungen auch dem Jihâd die Grenzen setzen und seinen Rahmen bestimmen. Die Stimmen der AfD in der Urne durch ein Wunder zu vernichten, dazu braucht uns Allah (swt) nicht, wenn ER ein solches vorhat. Und genauso wenig setzt man mit Teilnahme ODER Enthaltung irgendein Zeichen, höchstens mit einem Artikel wie dem Deinen. Wen wird dieses aber jucken – oder hätte es je jucken können? Bei der AfD, meine ich.

      WaLlahu a’lamu da’iman wa-astagfiru_Llaha wa-atubu ilayh. Wa-s-Salam.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      Für die Relevanz dieser Rechnungen muss man die betreffenden Prämissen im Voraus als unveränderlich gegeben annehmen, siehe deine Aussage:

      wenn man von einem Stimmanteil der AfD von über 5,5 Prozentpunkte mindestens ausgeht (wie das alle realistischen Schätzungen getan haben)

      Das ist nicht einmal unbedingt der Haupt- oder der einzige Punkt. Vielleicht verstehen wir einander besser, wenn sich irgendwann die Gelegenheit bietet, ausführlicher über die Relevanz ethischer Haltungen und die Rolle und Details von transzendenten Gesetzmäßigkeiten, insbesondere um das tawakkul-Prinzip zu besprechen, auch wenn ich dachte, dass das aus meinen beiden externen Hauptkommentaren Kommentaren in Zusammenwirkung mit dem dogmatischen Hintergrund der Muslime von selbst einigermaßen hervorscheint.

      Übrigens ist das alles hier meine persönliche Meinung, sie kann auch fehlerhaft sein, oder richtig und nicht jedes Individuum betreffen. Jeder muss wissen, was sein bester Beitrag zur Bekämpfung des Bösen ist. Er sollte sich nur nicht selbst betrügen oder meinen, mit dem Stiften von Verderben auf Erden ginge es besser.

  4. Adil

    Hiesig schlicht an den Haaren herbeigezogene Schreiben gleicht einem panisch paradoxen Gleichnis, welches der Autor in seiner Not kurzerhand aus der Tasche gezogen hat. Man nehme meine Metapher doch bitte als Exempel ad absurdum.

    Wir können das heraufbeschworene Spielchen noch etwas weiterführen: Man nehme an, dass der Erfolg der AfD durch den Marschgang einer anderen (Partei) verhindert worden sei; diese wird, und anders können die Plätze des Bundestages nicht besetzt werden, simpel im Stile des „restitutio ad integrum“ (im boshaften Sinne) durch eine Partei verdrängt werden, die weiterhin den Islam schmäht und jene Religion zum Feindbild erklärt. Dies ist der zeitgenössische Geist des Abendlandes, den man durch die Wahl eines Dritten nicht bewältigen kann. Oder wie der Rheinländer einfach sagt: Jung, pass ma auf, wenn es nicht die AfD is, dann is es eben ne andere Truppe, die den selben *** macht.

    Antworten
    • Pflichtangabe

      Salam Adil,

      OffT: Hast du das eigentlich um der Wörter willen geschrieben?

      OnT:

      Soll man etwa nach deiner „Argumentation“ einfach gar nichts tun?
      Auch nicht das Böse bekämpfen, weil es doch immer böse Menschen geben wird?

      Das was der Bruder Muhammed hier vorschlägt… ist eine Option, das Übel zu bekämpfen im Rahmen des Gesetzes.
      Ja, es sind nicht unsere Gesetze, aber diese zu brechen und andere Mittel zu ersuchen schadet mehr als es nutzen sollte, siehe exemplarisch
      Sharia-Polizei… uff

      Schließlich versucht er ja etwas beizutragen.
      Großes aus kleinen Ursprüngen.

      Wa salam wa wa-astagfiruLlâha

      Und Gott weiß es am besten.

    • Adil

      Bitte führe [Zeile deiner Wahl] noch einmal zu Gemüte und erkläre mir, welchen Abschnitt respektive meiner letzten Worte du nicht verstanden hast.

    • Pflichtangabe

      Salam Adil,

      OffT: Die Partizipation an Diskussionen mit Muslimen erfordert ein gewisses Mindestmaß an Kompetenz,
      die in Deiner Antwort leider fehlt.

      Diese Kompetenz wird in Sure an Nisa(4) Ayah 86 erwähnt:
      „Und wenn ihr mit einem Gruß gegrüßt werdet, dann grüßt zurück mit einem Besseren als ihm oder gebt ihn in gleicher Weise zurück. Gewiß, ALLAH bleibt immer über alles Zur-Rechenschaft-Ziehender.“

      Ferner:
      Bildungssprache Wörter aus duden.de sind kein Zeichen von Eloquenz.
      „welchen Abschnitt respektive meiner letzten Worte du nicht verstanden hast.“ ist gar grammatikalisch falsch.
      Wolltest du etwa auf „akademischen“ Niveau „das heißt“ kommunizieren?
      Wenn du dich schon durch lateinische Parömien profilierst, hätte „id est“ genügt, werter Akhi.

      OnT:
      „Bitte führe [Zeile deiner Wahl] noch einmal zu Gemüte und erkläre mir, welchen Abschnitt respektive meiner letzten Worte du nicht verstanden hast.“

      Verstanden habe bi-idhni-Llâhi ta3âlâ Deinen Text sehr wohl.
      Es gibt eine kleine, aber feine Re­pu­g­nanz zwischen dem Wort „verstehen“ und „nachvollziehen“ auch wenn diese gemeinhin als Synonyme genutzt werden.

      Du konstatierst das die Wahl einer anderen Partei mit dem Ziel die AfD zu schwächen ins Leere führt, weil, so schreibst du, „[…] das der zeitgenössische Geist des Abendlandes, den man durch die Wahl eines Dritten nicht bewältigen kann“, sei.

      Diese Einstellung impliziert eben eine „Mir-Egal“ Haltung, die auch in deinem Paraphrasierung deutlich wird : “ Jung, pass ma auf, wenn es nicht die AfD is, dann is es eben ne andere Truppe, die den selben *** macht.“, die ich zu beanstanden mir bi-idhni-Llâhi ta3âlâ vorgenommen habe.

      Gut, mit der Beteiligung an Wahlen schafft man scheinbar

      a) das Böse nicht ab
      und b) sogar neues „Böse“ durch die Wahl anderer Parteien,

      ist aber kein Anlass nicht mit legalen Mitteln diese Partei, die Islamfeindlichkeit salonfähig gemacht hat, zu bekämpfen.

      Wie Muhammed bereits sagte war das quasi seine Vorstellung von Beitrag zur Bekämpfung des Übels.

      Statt irgendwie jeden Vorschlag gleich zu verdammen und seine Schwäche wegen der Schwäche eines Arguments festzumachen, soll man doch dann lieber ein noch besseren Vorschlag erwähnen, oder diesen modifizieren.

      Und bevor sich Missverständnisse ergeben: Auch nicht jeden Vorschlag blind annehmen.

      Wa salam wa wa-astagfiruLlâha

      Und Gott weiß es am besten.

  5. Pflichtangabe

    PS: Deine Kritik ist sehr wohl berechtigt,
    es wird (scheinbar) nichts bringen.

    Es ist aber eine GELEGENHEIT, diese Partei zu schwächen, gewesen.
    Nun ran an die Arbeit mit anderen (legalen) Mitteln sie zu bekämpfen.

    Wa salam werter Bruder.

    Antworten
  6. Pflichtangabe

    PPS: Mir sind einige Rechtschreibfehler meinerseits aufgefallen, hab mein Text nur kurz überflogen als ich es abschickte.
    Man möge sie bitte im Kopf korrigieren.
    Jazâka-Llâhu khayran wa salam

    Antworten
  7. Namenlos

    Salamu Allaikum,

    ich war ja schon lange nicht mehr hier, aber hier schreiben ja nur noch kaputte Typen.

    Allah schützt diese Religion und wird Ihre Beschützern beistehen und den Islam sicherlich und ohne Zweifel wieder zum Erfolg verhelfen.

    Ich bezweifle aber, dass diese Verteidiger der Ummah, sich zu einer Wahlurne begeben haben um den Islam zu verteidigen.

    Zitat:
    „Hab gewählt, das Gewissen ist erleichtert.

    الحمد لله

    Leichtester Jihâd bisher .“

    Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Du hast wirklich ein ernsthaftes Problem.

    Antworten
  8. Namenlos

    Du solltest von deinem hohen Ross mal runterkommen. Du degradierst dich selbst mit dem Unsinn den du hier verbreitest. Pauschal alle nicht Wähler, als passive AfD Wähler zu verurteilen zeugt schon von deinem Schwachsinn.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß dabei, deine geistreichen Ergüsse hier zu verbreiten.

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      Falls ich mich auf ein hohes Ross aufgeschwungen habe, so möge Gott {erh.} mir verzeihen, mich sanft wieder auf die Erde zurückholen und dich dies nicht davon abzuhalten, von den Ratschlägen des eben verlinkten Artikels zu profitieren.

    • Pflichtangabe

      Wa 3alaykum Salâmu wa-rah°matu_Llâh, Namenloser,

      schon witzig das du Muhammed kritisierst weil er pauschal alle Nicht-Wähler zu AfD Wählern machte ( was ja nicht er sagt, sondern der mathematische Hintergrund von Wahlen), und gleichzeitig bezweifelst, „dass diese Verteidiger der Ummah, sich zu einer Wahlurne begeben haben um den Islam zu verteidigen.“

      Pauschal alle muslimischen Wählern als solche zu deklarieren, die keine Verteidiger des Islam sind, und gleichzeitig das „Pauschalisieren“Muhammeds anzuprangern ist einfach nur unvorsichtig und falsch.

      Wa salam wa wa-astagfiruLlâha

      Und Gott weiß es am besten.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      السلام عليكم

      ( was ja nicht er sagt, sondern der mathematische Hintergrund von Wahlen)

      Es ging mir natürlich nicht darum, jemanden zu beleidigen, sondern lediglich aufzurütteln.

      Ich habe vor, noch vor der ersten kommenden regionalen Wahl, soweit für diese relevant, die externen Artikel mit der einen oder anderen weiteren Einzelheit anzureichern, so dass – so Gott will – dem Letzten klar ist, was Sache ist.

    • Pflichtangabe

      Wa 3alaykum Salâmu wa-rah°matu_Llâh,

      bin ich mal gespannt.
      Wa salam.

  9. Namenlos

    @Mohamed ibn Maimoun

    „Falls ich mich auf ein hohes Ross aufgeschwungen habe, so möge Gott {erh.} mir verzeihen, mich sanft wieder auf die Erde zurückholen und dich dies nicht davon abzuhalten, von den Ratschlägen des eben verlinkten Artikels zu profitieren.“

    Amin. Deinen verlinkten Artikel lese ich mir jedoch sicher nicht durch. Die Gründe dafür sind offenkundig.

    @Pflichtangabe

    Eine bezweifeln meinerseits an einer Tat, in dem Fall der Gang zur Wahlurne, ist noch lange nicht eine Pauschalisierung aller „muslimischen“ Wähler zu nicht Verteidigern der Ummah.

    Das Ganze aber dann als „Jihad“ zu propagieren ist ein absoluter Witz.

    Möge Allah euch und mich rechtleiten.

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      Âmîn.

      Deinen verlinkten Artikel lese ich mir jedoch sicher nicht durch. Die Gründe dafür sind offenkundig.

      Jeder muss selbst wissen, wie weit er bereit ist, ein offenes Ohr für guten Rat zu haben.

      { وأما من بخل واستغنى }

  10. Namenlos

    Hier mal ein Vortrag der sehr ausführlich zu deinem Unsinn Stellung nimmt. Mit Quran und Sunnah untermauert. Sehr gut erklärt

    [Link entfernt (Erklärung siehe unten)]

    Anmerkung: Ich kenne den Bruder nicht. Ich hab keine Ahnung was er sonst für eine Aqida hat oder wie seine Einstellung in anderen Dingen ist. Es geht nur um das angesprochene Thema.

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      Den Link zu dem Video habe ich entfernt.

      Sich bewusst der Links und Artikel anderer Diskussionsteilnehmer aus sogenannten „offenkundigen Gründen“ zu verweigern, aber dann zu erwarten, dass die eigenen externen Ressourcen von ihnen studiert werden, zeugt von einem nicht konsensfähigen Diskursverständnis, um es mal gelinde zu sagen.

      Wenn du diese deine Einstellung glaubwürdig geändert hast, kann ich den Link hier gerne wieder einsetzen.

      والسلام

  11. MFG

    grundsätzlich, das politische system ist nicht vom volke abwählbar.
    wahlflälschung ist nur die spitze eines eisberges, um gründe zu benennen.

    oder wie sagte der ministerpräsident seehofer ca.: “ jene die entscheidungen treffen, wurden nicht gewählt und jene, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden“, orginalzitat bitte selber googeln.

    über islamhasser muß man sich keine sorgen machen, sondern über muslimisch stämmige, die negativ auffallen. über muslime, die sich in foren unangemessen, sich über nicht-muslime äußern oder haß verbreiten usw..
    drauf stürzen sich islamhasser, wie geier. leider muß man damit leben,bzw. wissen, kräfte sind darum bemüht, konfrontation herbeizuleiten, damit der angebliche konflikt zwischen christen und muslimen zur tatsache wird.

    Antworten
  12. Namenlos

    (Nicht zum Thema Gehöriges gelöscht)

    Ich bin der Meinung, dass das von mir verlinkte Video, nach Quran und Sunnah bewiesen eindeutig zeigt, dass zu wählen haram ist. Alleine die Erklärung der Erststimme reicht dafür vollkommen aus.

    Du gibst jemandem deine Vollmacht, dass er dich im Bundestag vertritt. Was dort dann gewählt und getan wird, wissen dann sicherlich auch die meisten.

    Für mich ist dein Verhalten nicht nur kindisch „ich gebe deinen Link nicht frei, nä nä nä nä nä nä“, sondern du unterdrückst damit wissentlich die Warheit.

    Du nämlich, führst hier keinen islamischen wichtigen Argumente hervor. Kein Satz aus dem Quran, kein Hadith der nur irgendwie deine Meinung belegen kann.

    Du schreibst in deiner „intellektuellen“ Art und Weise und meinst dann, dass jetzt hier alles gesagt ist.

    Fürchte Allah sage ich dir nur und fange an mit dir selbst abzurechnen (hinsichtlich deiner Einstellung bzgl. Wahlen) bevor mit dir abgerechnet wird.

    Möge Allah dir und mir vergeben und uns beide rechtleiten.

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      sondern du unterdrückst damit wissentlich die Warheit

      Unterstellungen sollte man sich immer gut überlegen, denn diese sind für den Untersteller ungefähr so gesund, wie unausgebildet mit einer Panzerfaust rumzuhantieren.

      Deine „Wahrheit“ kannst du gerne hier textuell posten, ich wüsste nicht, warum ich diese unterdrücken sollte, insbesondere, wenn sie schon zuvor widerlegt wurde.

      Und das vor Fehlern strotzende Video kann jeder selber mit einschlägigen Suchausdrücken im Netz finden.

    • Pflichtangabe

      Salam Namenlos,
      „bevor mit dir abgerechnet wird.“ Vergiss nicht werter Namenloser, auch mit Dir und mit uns allesamt wird abgerechnet.
      Was lässt Dich wissen das der Autor mit seiner Absicht im Unrecht und du mit Deinem Text im Recht bist ? Ein Video?

      Und Gott weiß es am besten und noch besser.
      Wa Salam

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