Die Frau in den Hadithen

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Dass sich die prophetische Lehre in der Verteidigung des Rechtes der Frau und ihrer Würde im Einklang mit dem Ehrwürdigen Koran befindet, manifestiert sich in vielen authentischen Überlieferungen und lässt sich auch nicht mit „irritierenden“ Hadithen widerlegen.

Die Unsicherheit, für die Letztere in der islamischen Geschichte gesorgt haben, schlug sich allerdings durchaus in einer schon relativ früh nach dem Verscheiden des Gesandten Gottes einsetzenden, die muslimische Frau später zunehmend abdrängenden und einschüchternden kulturellen Entwicklung nieder.

Jedoch geben die Möglichkeiten des gegenwärtigen Zeitalters Anlass zur Hoffnung, dass neue und aufgeweckte Generationen für eine Korrektur der diesbezüglichen Zustände der islamischen Nation sorgen, nicht aus dem Bedürfnis der blinden Nachahmung des Westmodernismus heraus, sondern aus der Einsicht, dass es den Erfordernissen der Schrift Gottes und der Lehre Seines Gesandten entspricht.

Diese Einsicht wird allerdings allenfalls nur schwer zustandekommen, solange zugelassen wird, dass entkennerische Gegner der Botschaft Gottes quasi in Zusammenarbeit mit misogyn eingestellten Muslimen den Verweis auf die Ususlehre des Gesandten (s) nutzen, um der Religion Gottes explizit oder implizit zu unterstellen, sie verlange bezüglich des Geschlechterverhältnisses Ungerechtigkeit oder eine in einer krassen Schieflage missgebildete Gesellschaft.

In der Absicht, mit der Befugnis Gottes einen Beitrag zur Vereitelung derartiger Bemühungen zu leisten, habe ich den Artikel

«Die Frau in der prophetischen Lehre»

verfasst und hoffe, dass er einige Fragezeichen, die im Geist des einen oder anderen um manche Hadithe zu dieser Thematik herumschwirren, wie Seifenblasen zerplatzen lässt.

 

(Bildquelle: commons.wikimedia.org)

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2 Antworten auf “Die Frau in den Hadithen”

  1. Eine Schwester

    Assalamu alaikum.
    Mashallah, Wirklich ein hervorragender Artikel, der auch einiges erwähnt hat, was ich selbst so noch nicht wusste oder so nicht darüber nachgedacht habe. Sehr schön formuliert und toll mit den ganzen Fußnoten. (Ich beziehe mich natürlich auf den verlinkten Artikel, nicht auf diesen kurzen Teaser) bitte mehr davon. Möge Gott den Autor segnen und ihm seine Angelegenheiten stets erleichtern.

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