Loewenkundl. Magazin – No. 1 – 1437 AH / Dhu_l-Hijjah

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Bald fünf Wochen sind seit der Einführung des neuen „Löwentickers“ vergangen. Die Arbeit hat sich m.E. auch insofern sehr gelohnt hat, als sie zu einer genaueren Beobachtung der salafisierenden Szene und einiger ihrer Problematiken aus muslimischer Sicht geführt hat. Diese sind u.a. in wichtige weitere Artikel und Analysen gemündet, wie dem „Scharch“ zu „Tawheed – Endlich verständlich“, samt Ergänzungen, sowie der ausführlichen Aufarbeitung des „Predigerstreits“ auf dem Ticker und der äußerst erfolgreichen Auskopplung des „Readers zum ISIS-Seminar“.


Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm

Wa-l_h°amdu li-Llâhi Rabbi_l-3âlamîn(a), wa-s°alâtu_Llâhi wa-salâmuhû 3alâ rasûlihi_l-karîm(i).
Ash.hadu an lâ ilâha illâ_Llâh(u) wa-anna sayyidanâ Muh°ammadan 3abduhû wa-rasûluh(û).
As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

 


Inhaltsverzeichnis

Leit- und Aufmacherartikel zum Predigerstreit:
– zu Anfang des Artikels

Islamismus im Quran – Folge 1: „Der Löwen-Anteil an Eseleien“
Nr. 1 im erweiterten Artikelbereich

Zum Beitrag über die „Eseleien“ ein Video-Nachtrag
Nr. 1 b im erweiterten Artikelbereich

Beliebte Löwenmärchen – Folge 1: „Dummheit passt (nicht) gut zum Islam“
Nr. 2 im erweiterten Artikelbereich

Ein Sessel-Jihâdist beim virtuellen Konsum von Menschen-Hack
Nr. 3 im erweiterten Artikelbereich

Islamismus im Quran – Folge 2: „Von einem gar nicht so lieben Vieh“
Nr. 4 im erweiterten Artikelbereich

Leserreaktionen, teils kommentiert:
Eine Facebook-Diskussion, in mehreren Teilen, kommentiert

 


Ein RÜCKBLICK auf den „Predigerstreit“ – sowie ein

AUSBLICK auf die nächste Zeit hier im „Loewenkundlichen Magazin“

 

Da dieses neue Magazin, das Löwenkundliche (oder kurz LöKuMag oder LoKuM), aus den Erfahrungen des Löwentickers während der vergangenen bald 5 Wochen geboren wurde, beginnen wir m.E. am besten mit einem Rückblick auf ebenjenen:

Zuerst wäre natürlich da der „Predigerstreit“ zu nennen, von manchen auch scherzhaft, aber leider verniedlichend „Beef“ genannt; d.h. die Auseinandersetzung zwischen „Abu Walaa“ aus jetzt nicht mehr Hildesheim und Pierre Vogel, die seit Anfang Juli/Ende Ramadan zeitweise schwelt, zeitweise offen ausgebrochen ist. In die sich ferner seit Ende Juli Bernhard Falk immer offener auf Seiten der ISIS-freundlichen Truppen gegen Pierre Vogel eingemischt hat.

Zur Erinnerung:
Im April geht ISIStans Internet-Postille „Dâbiq“ offen auf einige muslimische Prediger im Westen los, darunter Pierre Vogel und bezeichnet diese als „Imame des Kufr“ und lädt Anhänger ihrer Ideologie ein, die so proskribierten Personen umzubringen. Als ISIS-fromme Tat, versteht sich. Der berüchtigte Sabri b.A. mit seinen noch berüchtigteren „Dawa-Pics“ lässt sich dies nicht zweimal sagen und hetzt mit bösen Filmchen und Bildern gegen Vogel, während er zeitgleich „Abu Walaa“ (damals noch) vom DIK Hildesheim dessen Internet graphisch und filmisch verschönert.

Diesen plagen offensichtlich auch andere Sorgen, weswegen er einen Clip auf Youtube losschießt, in dem er Muslimen aller Art, die spionieren, mit der üblichen ISIS-Argumentation das Höllenfeuer androht, mangels anderer Strafmöglichkeiten (das lassen ja die ungerechten Kuffâr nicht zu!). Wenig rührt ihn dabei, dass er dabei die Rechtfertigung der ISIStanischen Ideologen wiederkaut, mit deren Hilfe der letzte nicht auf ISIS-Linie behilfliche Muslim mir-nichts-dir-nichts zum Murtadd erklärt und dementsprechend eliminiert wird.pierre-vogel-kreuzritter

Pierre Vogel kümmert dies anscheinend schon, weshalb er eine Zurückweisung dieser Ansicht auf Video aufnehmen und ins Netz stellen lässt. Dabei bezieht er sich im Titel auf den „Baghdadi-Fanclub“ und zitiert im Video eine verfremdete Sequenz aus ebenjenem Clip von Abu W. Diesem wiederum stinkt diese Sache. Er entschließt sich, es Pierre Vogel einmal richtig zu zeigen und nimmt sein großes „Antwort-Video“ auf, in welchem er nach einem malerischen „Einmarsch als Gladiator„, sonst aber gesichtslos, gegen Pierre Vogel loslegt.
Eigenartigerweise wirft er ihm darin vor, die Abu W.’s Beziehungen zur ISIS auf eher freundlicher Basis publik gemacht zu haben, um ihm zu schaden. Erstens hatten dies aber schon längst die Pressespatzen der bösen Kuffâr von den Dächern gepfiffen, zweitens hat eigentlich das Video von Abu W. die Sache erst so richtig hochgekocht. Drittens hatte und hat Abu W. gar nichts dagegen, wenn seine Facebook-Freunde offen für „die Dawla“ (ISIS-Sprech für „Da’ish“ bzw. ISIS) UND ihn werben.

Kennzeichnend für das Niveau der
Auseinandersetzung von Sabris Seite

Das alles wogte umso heftiger hin und her, seitdem am Ende Juli und noch einmal am Anfang August der DIK Hildesheim und einige Privatdomizile, u.a. zwei von Abu W., durchsucht wurden. Einen weiteren Höhepunkt stiftete die Ankündigung Abu W.’s vom 22. August, am 2. u. 3. Oktober ein zweitägiges Seminar mit dem Themenschwerpunkt „IS: Freund oder Feind“ zu veranstalten. Dieser recht erstaunliche Schritt, besonders wenn man von einem Bedürfnis Abu W.’s, Aufsehen eher zu vermeiden, ausgeht, wurde dann vom Personal des Löwentickers durch die Publikation eines „Readers“ zum „ISIS-Seminar“ freundlich aufgenommen und wohlwollend kommentiert.

Die nun durch Abu W.’s nachfolgendes, bedauerliches Ausscheiden dreckige-murtaddinaus dem Personal des DIK Hildesheim verursachte „Anti-Climax“ wurde dann am vergangenen Wochenende mehr als wettgemacht; dies weniger durch das wohl auch für Pierre Vogel geringe Erscheinen seiner Sympathisanten bei seiner Anti-ISIS-Demo in Bremen vom 3. September, als vielmehr das Geklapper, was längst nicht nur Abu W. in Gegenrichtung veranstaltete, sondern vor allem vom berüchtigten „Anti-Imperialisten“ Bernhard F. und dem an die Stelle von Sabri getretenen Internet-Propagandisten „Max Behrendt“, aber auch anderen Internet-Aktivisten sehr zweifelhafter Argumentations-„Güte“ fabriziert wurde.

In dieser Woche nun sind wir (un)glücklich dabei angelangt, wie sich viele Köche je ein eigenes Süppchen auf dem an Sven Laus entzündeten Solidaritätsfeuerchen kochen wollen.

 Abu W.’s Reaktion auf die Haussuchung:
„Murtad… möge ALLAH ihn vernichten!“

In dieser ganzen Entwicklung musste der außenstehende muslimische Beobachter mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen, dass auf allen wesentlichen beteiligten Seiten die wichtigsten Schamgrenzen fielen. Auf Seiten von Abu W. und Co. samt Falk and Friends handelte es sich im wesentlichen darum, Pierre Vogel aller möglichen Schandtaten zu bezichtigen, die sie weder beweisen konnten, noch wollten. Auf der Gegenseite leistete sich das Vogel-Team nicht nur die Dreistigkeit eines öffentlichen Denunziationsaufrufs von vermuteten ISIS-Anhängern zu IHREN Händen, sondern auch die ungeheuerliche pauschale Beschuldigung der so ggf. auch unschuldig in die Mühlen Vogelscher Ungerechtigkeit Gelangten als „potentielle Mörder“.

Dem Berichterstatter jedoch erscheint das schlimmste bei alldem nicht hier, bei den Verfehlungen der Köpfe des Streits, samt ihrer Haupthelfer, zu liegen. Vielmehr hat mich am meisten erschreckt, welche niedriges Niveau vom jung-salafitischen Publikum weitgehend bewiesen wurde. Und wieder war Geschimpfe auf die Gegenseite hier m.E. das geringste Problem:

Erstens scheint es niemand weiters zu stören, wenn beim Feind jede Schamgrenze, diesem wildeste Dinge anzuhängen, fällt. Soweit, dass die betroffenen Personen nicht einmal die Gegenseite richtig kritisieren können. So war der Kommentar-Aufruhr auf Falks Facebook-Seite nicht am größten, als er Vogel so ziemlich jedes Unglücks für schuldig hielt, das ihn und seine Freunde damals traf, sondern tags darauf, als er Adnani einen für AlQaida-Anhänger freundlichst-möglichen Nachruf zugedachte.

Zweitens wird sowieso praktisch NIE im eigentlichen Sinne argumentiert, sondern nur in allgemeinster Weise moralisiert. Mit einigen arabischen Begriffe wird dabei islamisierend um sich geworfen, und dabei stehen dann „husnu_zh-zhann“ und „walaa wa-baraa“ bspw. für „My people is my people, right or wrong“, Punkt. Für „my people“ bzw. „die Ummah“ kann sich dann meist nur die jeweilige Sekte, Gruppe oder sonst was denken, bzw. ggf. einige Ausdehnungen auf vermeintlich im eigenen Sektensinne betörbares anderes muslimisches Personal. Sprich: „Mach mein’n Kumpel nich‘ an!“ als Inbegriff islamischer Moral, das war’s meist auch schon.

Drittens merkt man, dass die Mehrheit der beteiligten jungen Löwen und -innen wesentliche Elemente des Islams nur vom Hörensagen kennt. Umfassende Kenntnis des Korans, der Sîrah und der wichtigsten Hadithe werden zwar in SonntagsFreitagsreden gerne als notwendig postuliert – im Kerne streiten sich die lieben Facebook-Muslime dann aber genauso wie irgendwelche Sektierer bei den Kuffâr. Einige islamisierende Elemente übernehmen dabei die Rolle der Fassade, der Ausrede bzw. des abgespreizten Fingers an der Kaffeetasse.

Wie trostlos die geistige Durchschnittslage eines nicht unerheblichen Teils sich ganz den Salaf verpflichtet wähnender Jungmuslime wirklich ist, konnte man z.B. an einigen Reaktionen und Kritiken der Tawhîd-Artikel auf diesem Blog und folgender Beiträge zum Thema studieren.Patrick-Star

Wem die dargestellte Affäre und ihre Rezeption vor allem auf Facebook im wesentlichen unbekannt ist oder wer die angesprochenen Personen und -kreise hier ungerecht oder zu pauschal charakterisiert u./o. kritisiert findet, dem sei eine Lektüre des „Predigerstreit-Dossiers“ hiermit ans Herz gelegt. Entweder über eines der beiden soeben angegebenen Links, oder mit Einstieg über den „Reader zum ISIS-Seminar“ (an dessen Ende sich im Artikeltext einige Links, sowie nach dem eigentlichen Artikel eine Übersicht über die dort erfolgten Nachträge), oder anfangend bei dem heutigen, aktuellsten Beitrag zu Abu W.’s Facebook-Vergehen (in welchem der interessierte Leser weitere Links zum Thema findet).

Angesichts der Erfahrungen des letzten Monats ergeben sich für das nun vorerst in Folge des Tickers aufgelegte Magazin, hier in erster neuer Aufmachung vorliegend, folgenden Aufgabenstellungen:

  1. Weitere genaue Beobachtung der Szene und Analyse sektiererischer und anderer Auswüchse.
  2. Theoretische Befassung mit sektiererischem Gedankengut.
  3. Literarische Aufarbeitung sektiererischer Auswüchse unter den Muslimen (inkl. der satirischen).
  4. Analyse islamistischer Problemlagen vor dem Hintergrund des Korans und partiell der Sunnah.

Zur Bewältigung der genannten Aufgaben soll das Magazin am ersten Erscheinungstag mit einem Aufmacher im herkömmlichen Artikelfeld erscheinen.
An den folgenden Tagen sollen dann je einzelne, aktuelle Beiträge im Kommentarfeld als Ergänzungen erscheinen. Zu Beginn des eigentlichen Artikelfeldes soll ab dann ein Inhaltsverzeichnis erscheinen, in dem auch die zusätzlichen, neuen Beiträge aufgelistet und verlinkt würden.
Die jeweils neue Nummer soll spätestens nach 7 bis 8 Tagen erscheinen, in shâ’a_Llâhu ta3âlâ.

Kommentare, Leserbriefe können bei dieser Erscheinungsweise wieder wie bei anderen Artikel im Blog normal eingestellt werden. Allerdings sollte nach wie vor auf das bei mir speziell geltende Regelwerk, auch im Lichte einer neueren Erläuterung, be- und geachtet werden. Außerdem werden alle Leser und Blogautoren gebeten, artikelähnliche Beiträge von mir NICHT im jeweiligen Unterstrang, sondern im Hauptstrang, ggf. mit einer praktischen Verlinkung auf den beantworteten Beitrag versehen, zu erwidern, da ich sonst die Kommentare per Hand zu verschieben gezwungen wäre.

[Bildquelle des Beitragsbildes]

Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-nastagfiru_Llâha wa-natûbu ilayh(i).
Wa-s-Salâm.

Inhaltsverzeichnis

Leit- und Aufmacherartikel zum Predigerstreit:
– zu Anfang des Artikels

Islamismus im Quran – Folge 1: „Der Löwen-Anteil an Eseleien“
Nr. 1 im erweiterten Artikelbereich

Zum Beitrag über die „Eseleien“ ein Video-Nachtrag
Nr. 1 b im erweiterten Artikelbereich

Beliebte Löwenmärchen – Folge 1: „Dummheit passt (nicht) gut zum Islam“
Nr. 2 im erweiterten Artikelbereich

Ein Sessel-Jihâdist beim virtuellen Konsum von Menschen-Hack
Nr. 3 im erweiterten Artikelbereich

Islamismus im Quran – Folge 2: „Von einem gar nicht so lieben Vieh“
Nr. 4 im erweiterten Artikelbereich

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17 Antworten auf “Loewenkundl. Magazin – No. 1 – 1437 AH / Dhu_l-Hijjah”

  1. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

    Erweiterung des Artikelbereichs

    Im nun folgenden Unterstrang sollen die Unterartikel dieser ersten Nummer des „Loewenkundlichen Magazins“ von mir eingestellt werden.

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Zum Folgebeitrag „Dummheit passt (nicht) gut zum Islam“
      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Islamismus im Quran kritisiert – Folge 1:

      – Der Löwen-Anteil an Eseleien –

      Besonders unter Salafi-Muslimen ist die Angst vor je vermeintlich verbotener „Nachahmung der Kuffâr“ groß. D.h. heutzutage leider immer mehr eine oberflächliche Sorge, als eine islamisch nützliche Angst oder Vorsicht, welche letztere man im arabischen als „wara3(un)“ bezeichnet.

      Meist tobt sich dieses an Fragen geringerer Bedeutung aus, während man in großen Fragen ungerührt nicht nur irgendwelche Kuffâr, sondern deren schlimmste imitiert.

      Besonders unbekannt ist die Tatsache, dass die Kritik, die Allah (swt) an den Nichtmuslimen im Koran übt, sich nicht etwa nur auf diese damaligen und ausdrückliche NICHTmuslime bezieht, sondern auch und vor allem den heutigen Muslimen warnend in ihr Stammbuch geschrieben ist. Einem klitzekleinen Ausschnitt dieser Problematik hat sich der Shaykh Hâtim al-`Awni in einem Artikel gewidmet, der sich auf diesem Blog unter dem Titel „Die Nachahmung der Ungläubigen in den Reihen der Islamisten“ findet: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1680

      Interessanterweise habe ich gerade in einem Gespräch mit einem jungen Jemeniten, der in Saudi-Arabien zur Schule gegangen war, die zugleich heftigste und unangemessenste Form der Leugnung des im Artikel erwähnten Hadiths erlebt. Er gab nämlich als vermeintliche inhaltliche Widerlegung zu bedenken, dass bisher noch kein Mensch unserer Ummah einen Propheten umgebracht habe…

      Doch wie sollte man anders das Verbrechen der ersten Khawârij, z.B. den Mord an Sayyidinâ Aliyy (ra), bewerten? Natürlich konnten sie NACH dem Tode des einzigen Propheten (sAs) DIESER Gemeinschaft und des abschließenden Gesandten Allahs (swt) zu ALLEN Gemeinschaften an keinen leibhaftigen Propheten mehr Hand anlegen. War aber das Bekämpfen der hervorragendsten damals lebenden Sahâbah (ra) des Gesandten Allahs (swt) und das Töten einiger von ihnen als Verbrechen vor Allah (swt) einen Deut geringer?

      Und natürlich ist und bleibt Allah (swt) allgerecht und wird nicht jenen Juden oder Christen oder anderen Menschen vor und während der Offenbarung dieser Relgion des Islams eine Strafe für eine gewaltige Sünde auferlegen, Mitglieder der Ummah Seines Lieblings und Gesandten Muhammad (sAs) aber davon, bei gleicher Schuld, ausnehmen.

      Insofern ist die Kritik, die Allah (swt) an verschiedenen Menschengruppen in Seinem Buch übt, nicht nur auf Nichtmuslime oder bestenfalls einige Stellen auf nur bestimmte Formen von Heuchlern zu beziehen. Vor den im Koran beschriebenen Taten, die ins Feuer führen, müssen wir uns alle fürchten, um nicht in die beschriebenen Fallen zu tappen.

      Die drastische Strafe, die für jene zu fürchten ist, die aber den Koran nicht ernst genug nehmen, obwohl sie ihn lesen bzw. zumindest als ihre Lebensvorschrift bezeichnen, wird in Sûrati_l-Jumu3ah in Âyah 5 beschrieben:

      „mathalu_lladhîna h°ummilû_t-tawrata thumma lam yah°milûhâ ka-mathali_l-h°imâri yah°milu asfâra(n) bi’sa mathalu_l-qawmi_lladhîna kaddhabû bi-âyâti_Llâh(i) wa-Llâhu lâ yahdî_l_qawma_zhâlimîn(a)“

      Zu Deutsch bedeutet dies etwa:

      „Das Gleichnis derjenigen, denen die Torah (als religiöses Gesetz) zu tragen gegeben wurde, die sie jedoch nicht getragen (=erfüllt) haben (ist) wie das Gleichnis eines Esels der Bücher trägt / Schlimm ist das Gleichnis der Leute, welche die Âyât von Allah (swt) (ggf. auch durch Taten) leugnen / Und Allah (swt) leitet unrechttuende Menschen nicht recht.“

      Es gibt natürlich gar keinen Grund, anzunehmen, dass dieser Satz falsch würde, wenn man statt der Torah den Koran einsetzte, denn dieser ist nach dem Verständnis der Muslime die beste Rechtleitung; damit ist die beschriebene Sünde, wenn von Muslimen im Bezug auf den Koran begangen, nicht als geringer, sondern als gewaltiger einzuschätzen. Wer also den Koran als Lebensgesetz annimmt, aber zugleich systematisch in wesentlichen Punkten nicht erfüllt, muss fürchten, von Allah (swt) mit dem Entzug gleich zweier Formen von Rechtleitung bestraft zu werden:

      Die erste Rechtleitung, die solchem Muslim ob seines Unrechts genommen wird, ist natürlich diejenige im Dîn Allahs (swt), d.h. diese Leute rezitieren den Koran, verstehen ihn aber nicht (wie in der Aussage des Gesandten Allahs (swt) über die Khawârij). Sie sind Träger des Korans, profitieren jedoch von ihm genausowenig wie ein Esel durch eine Bücherlast zum Doktor gerät.

      Bei der zweiten Rechtleitung, mit deren Entzug durch das Bild des Esels gedroht wird, handelt es sich um Verdummung in den Angelegenheiten dieser Welt: denn dafür steht das Eselsbild gemeinhin unter Menschen.

      Und in der Tat kann man heute die größten Eseleien unter Menschen erleben, die sich nicht nur dem Islam zuschreiben, sondern auch eine besonders fundamentalistische Version zu praktizieren behaupten. In dem Maße, wie sich unter diesen religiöse Heuchelei breit macht, so leider auch die vollständige Verdummung. Dies wird auch davon begleitet, dass intellektuelle Standards (ceteris paribus und auf die Masse bezogen) unter Muslimen in der Regel geringer als unter Nichtmuslimen, und in den muslimischen Ländern unter praktizierenden Muslimen meist unterhalb derer der weniggläubigen oder -praktizierenden Menschen liegen.

      Ein besonders schlimmes Beispiel solcher Verdummung hat der Blogautor Tariq ibn Lahsan in seinem Artikel „Curriculum Insanum“ in Form dreier Beispielblätter aus Lehrbüchern der ISIStanischen UnBildungs“Behörden“ gebracht, wie ich an anhand zweier KommentarBeiträge bereits ausführlich analysiert habe:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1100#comment-3779
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1100#comment-3828

      Besonders bedenklich muss daher stimmen, wenn sich sogar unter manchen (selbst-gefühlten) 150-500prozentigen Muslimen eine regelrechte Bildungs- und Intelligenzverachtung (z.T. oberflächlich nur auf weltliches Wissen bezogen) breitmacht. Diese zeigt sich u.a. auch in der Betonung noch viel weltlicherer Aspekte wie Körperkraft, körperlichem Mut (d.h. meist Tollkühnheit der Dummen), Kampfkraft etc. und deren regelrechter Verehrung und Kanonisierung (z.B. im „Löwen“-Fetisch).

      Als hätten sie den Koran nicht gelesen. Was ja für viele auch wortwörtlich stimmt, aber zweitrangig ist:

      Denn „gelesen“ heißt, wie gesehen, eben nicht „verstanden“. Die erste, die Proto-Sekte in dieser Ummah ist auf Basis dieses Unterschieds entstanden!

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

      Zum Folgebeitrag „Dummheit passt (nicht) gut zum Islam“
      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1
      Zum übergeordn. Beitrag ü.d. „Löwen-Anteil an Eseleien“
      Zum Folgebeitrag „Dummheit passt (nicht) gut zum Islam“

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Ein Video als Nachtrag zu den „Eseleien“

      Aus Anlass des heutigen Festes schenke ich allen jungen und auch den wenigen alten törichten „Löwen Selbsternannt“ des Internet-Jihads ein Video als „frohe Botschaft“:

      Ein wahrer Klassiker, zur Zeit hier oder hier oder hier zu finden.

      An die Halb– und Vollanalphabeten und andere Versager unter den Löwen (die anderen würden ja eh nicht auf eine so depperte Idee kommen):

      Regt Euch fein darüber auf, WER die Videos übersetzt und z.T. hochgeladen hat – es bleibt Euch ja sonst nichts…

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

      Zum übergeordn. Beitrag ü.d. „Löwen-Anteil an Eseleien“
      Zum Folgebeitrag „Dummheit passt (nicht) gut zum Islam“
      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1
      Zum Beitrag ü.d. „Löwen-Anteil an Eseleien“

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Anschauungsmaterial gefunden?

      Zum obigen Beitrag über den „Löwen-Anteil an Eseleien“ lohnt es sich ggf. eine Internet-Diskussion gegenzulesen, die auf Facebook leider verschwunden ist und von mir daher, wg. ihres m.E. regelrecht stereotypischen Charakters, in einzelnen Schritten hier dokumentiert werden soll.

      Der erste Beitrag ist hier und heute im Leserbriefbereich erschienen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2362#comment-5475

      Außerdem möchte ich noch in eigener Sache darauf hinweisen, dass ich ab sofort die hier im Kommentarbereich erscheinenden aktuellen Beiträge und Unterartikel jeweils auch auf meiner persönlichen Facebook-Seite anzukündigen und zu verlinken gedenke:
      https://www.facebook.com/profile.php?id=100013313197728
      Wer automatische Benachrichtigungen über Facebook wünscht, kann sich gerne auf meine Seite als „Follower“ abonnieren. Von diesbezüglichen regelrechten Freundschaftsanfragen bitte ich abzusehen.

      Ferner möchte ich die erwähnten, praktisch täglichen Aktualisierungen und Ergänzungen, insofern zum „Löwenkundlichen Magazin No.1“ gehörig, auch in Form von Kommentaren zum entsprechenden Beitrag auf der FB-Seite des Blogs „AhluSunnahCom“ ankündigen:
      https://www.facebook.com/AhluSunnahCom/posts/1147931118607547

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

      Zum Beitrag ü.d. „Löwen-Anteil an Eseleien“
      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1
      Zum Beitrag ü.d. „Löwen-Anteil an Eseleien“

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Beliebte Löwenmärchen Folge 1:

      – Dummheit passt (nicht) gut zum Islam –

      Der Islam ist einerseits eine Religion des Buches, die mit dem Befehl zu lesen – „Iqra‘!“ – ihren Anfang genommen hat. Zugleich wurde dieses Buch andererseits einem des Lesens und Schreibens unkundigen Propheten (sAs) offenbart.

      Das WISSEN im Islam findet nämlich nicht seinen Maßstab in der Masse des Auswendiggelernten, noch der Beherrschung der Mathematik oder ähnlicher akademischer Künste. Maßstab des Wissens im Islam ist allein die Gottesfurcht, die „taqwâ“, nach dem Worte Allahs (swt) in Sûrati_l-Fât°ir, Âyah 28:

      Innamâ yakhshâ_Llâha min 3ibâdihî_l-3ulamâ'(u).

      Zu Deutsch etwa:

      „Es fürchten Allah (swt) von seinen Dienern nur die Wissenden“

      Allerdings wird ja erstens unter Nichtmuslimen „Dummheit“ gewöhnlich nicht als Mangel an akademischer Bildung verstanden, sondern gemeinhin als Gegenteil von „Intelligenz“, d.h. „Verständigkeit“ begriffen. D.h. dumm ist danach derjenige, der nicht dazu lernen mag und wider jede Evidenz auf seinen Ansichten und deren Beschränktheit besteht. Ein störrischer Esel halt.

      Meist sammeln solche Menschen in ihrem Leben auch wenig Kenntnisse, denn wer meint, schon genug zu wissen, der braucht ja nichts neues mehr zu lernen…, d.h. so meint er/sie.
      Im groben Durchschnitt und statistischen Mittel kann also der Bildungsmangel ganzer Gruppen im (ceteris paribus) Vergleich zu anderen sehr wohl ein Indiz für mangelnde Lernbereitschaft, also echte Dummheit sein.

      Und auch im Islam wird die Bereitschaft, dazu zu lernen, zu den Kerneigenschaften eines Gläubigen gezählt, oder, wie es in einem bei Bukhâri (rh) im Buch über „Adab“ (!) verzeichneten Hadith heißt:

      „Lâ yuldagu_l-mu’minu min h°ujrin wâh°idin marratayn(i)“

      bzw., zu Deutsch ungefähr:

      „Der Mu’min wird aus dem gleichen Loch nicht zweimal gebissen.“

      Hier wird wohlgemerkt nicht gesagt, ob dieses Loch (d.h. die jeweilige Angelegenheit) mehr dies- oder jenseitiger Natur ist!

      Der Depp (es sei denn, die wirklich neurologisch behinderte Person) kann also kein Mu’min sein.

      DARÜBER habe ich unter anderem in dieser ersten Nummer des LöKuMag einen Beitrag verfasst, der auf eine sehr missmutige Reaktion seitens des bekannten führenden Löwen des deutschen ISIS-Internet-Freundeskreises und selbsternannten Super-MuwahhidTM „Abu Khalid al-Qayrawani“/“Abu Khalid at-Tunsi“/“Abu Hamza at-Tunsi“ auf eine sehr missmutige Reaktion getroffen ist, welche er auf meiner persönlichen Facebook-Seite gegen meinen Willen durchdrücken wollte:

      „was du schreibst ist pure Heuchelei möge Allah uns vor der Heuchlei bewahren. Vll bist du vom Gedanken des Fortschritts infiziert und deswegen behauptest du das je religiöser Muslime sind, je dümmer sie sind.“

      „Allah sagt über die Heuchler: und wenn ihnen gesagt wird „glaubt wie die Menschen glauben“ sagen sie“ sollen wir etwa glauben wie die Toren glauben “ Sie sind doch die Toren und merken es nicht.“

      Wie allen selbsternannten Internet-Super-Muslime hat er mich natürlich nicht weder direkt noch sinngemäß zitiert, sondern einfach das nach seinem Gusto herausgelesen, was ihm in den Kram gepasst hat.

      Denn geschrieben habe ich stattdessen:

      Und in der Tat kann man heute die größten Eseleien unter Menschen erleben, die sich nicht nur dem Islam zuschreiben, sondern auch eine besonders fundamentalistische Version zu praktizieren behaupten. In dem Maße, wie sich unter diesen religiöse Heuchelei breit macht, so leider auch die vollständige Verdummung.

      Ich habe also explizit nur über eine heutige Form geistiger Dekadenz unter Muslimen gesprochen, von denen nicht wenige ihre Frömmigkeit bloß behaupten, in Wahrheit aber die größten Heuchler sind. Warum wohl „at-Tunsi“ meinte diese Gruppe unbedingt als die „religiösere[n] Muslime“ bezeichnen zu müssen?!

      Ferner bringt der „Tunsi“ als Beleg eine Âyah (d.h. er zitiert keine, sondern behauptet eine Übersetzung als „Allah sagt“ – großes Aqida-Aua!), und zwar vom Anfang von Sûrati_l-Baqarah (Â.13), in der Allah (swt) in Wahrheit nicht auf Deutsch, sondern natürlich wie im ganzen Majestätischen Quran auf Arabisch sagt:

      Wa-idhâ qîla lahum âminû kamâ âmana_n-nâsu qâlû a-nu’minu kamâ âmana_s-sufahâ'(u) a-lâ innahum hum-u_s-sufahâ’u wa-lâkin la ya3lamûn(a)

      also besser übersetzt etwa:

      „Und wenn man ihnen sagt: ‚Nehmt den Îmân so an, wie das die Menschen allgemein [die normalen Muslime=die einfachen Sahabah] tun‘, dann sagen sie: ‚Sollen wir etwa einen Îmân wie die Dummen haben?! Und in Wahrheit sind SIE die Dummen, wissen es aber nicht.“

      Es dreht sich hier nur um die Aqida! Das heißt, die genannte Heuchler-Eigenschaft wird daher gerade von denjenigen Sekten erfüllt, die von den Muslimen das Abarbeiten irgendwelcher dogmatischen Kataloge als „Grundlagen des Dîn“ verlangen, welche die Salaf gerade nicht in dieser Form jeden Anfänger gelehrt noch von Laien abgefragt haben. Womit sich die angesprochenen Gruppen und Splittersekten insofern auf dem Gebiet der Glaubenslehre heftigste Neuerungen erlauben. (Siehe dazu auch weiter unten, das hübsche Bild, bzw. die beiden Artikel „Tahweed – Endlich verständlich“ mitsamt „Scharch“.)
      Über MEINEN Beitrag war diese seine Behauptung jedoch eine faustdicke Lüge. Sei’s drum: „Super-MuwahhidunTM“ (von je eigenen Weihen) dürfen so etwas anscheinend.

      Vielleicht hat er sich und seine Kumpels auch nur angesprochen gefühlt, der „Tunsi“?

      Auf jeden Fall war ja nicht von den Glaubensinhalten in meinem Beitrag die Rede, sondern davon, dass jenen, die diese Inhalte für ihre Religiosität reklamieren, jedoch gar nicht praktisch in allen Bereichen umzusetzen bereit sind, eine fürchterliche Strafe droht. Und dass man sich ruhig anschauen kann, ob die Gruppen, die sich die Rettung der Ummah nach ihren teils recht blutigen Methoden auf die Fahnen geschrieben haben, nicht vor allem den geistigen Abschaum der Ummah anziehen, also Eselsvolk und schlimmeres. Denn eines ist sicher: die Sahabah (ra) waren zwar keine Akademiker, aber auf der Höhe des Wissens ihrer Zeit und Region; sie rekrutierten sich nicht ausschließlich aus der Bildungselite, umfassten jedoch einen wesentlichen Teil von dieser. Und Deppen gab es unter ihnen keine, auch und gerade nicht in weltlichen Belangen.

      Und solche Glanzleistungen wie die bereits von mir wie folgend verlinkt dokumentierten müssen für jeden, der „die Wahrheit“ „wahrhaftig“ sucht, eine einzige Warnung vor der jeweiligen Gruppe sein:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1100#comment-3779
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1100#comment-3828

      Bedingungen des Tawhid - Einsteigerkurs

      Wer will den Muslimen auferlegen, dass sie keinen einfachen Glauben haben dürfen?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

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    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

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      Zu „Löwen-Anteil an Eseleien“ u. „Dummheit vs. Islam“

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Fundstück von letzter Woche zu den „Eseleien“

      In der letzten Woche habe ich einige Dummheiten auf einer FB-Seite eines ‚Super-MuwahhidTM‘ (v.eig.Gnad.) „aufgedeckt“:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2096#comment-5421

      Dieses lohnt sich m.E. als Belegstück für meine beiden obigen Artikel („Löwen-Anteil an Eseleien“ und „Dummheit passt (nicht) gut zum Islam“) genauer zu studieren.

      Außerdem möchte ich gerade im Hinblick auf die zahlreichen Eseleien in der Takfir- und ISIS-Fanboy and -girl-Szene noch auf einen Beitrag über Abu W.’s Selbstbeweihräucherung kaum erträglichen Ausmaßes sowie einen weiteren über die nicht mit dem Tawhîd, aber auch gar nicht mit den guten islamischen Sitten vereinbaren Auswüchse der FB-Seite „Gottergebenheit“ [ja! sic!] hinweisen.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

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    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

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      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Positive Rezensionen meiner Beiträge durch die Facebook-Löwen

      Es gab ja seit Herauskommen des, wa-l-h°amdu li-Llâhi dâ’iman, sehr erfolgreichen „Loewenkundl. Magazins“ in der letzten Woche einige Leserrückmeldungen von seiten junger, etwas übereifriger Internet-Löwen und -innen, über verschiedenste Kanäle.

      Auf einige davon möchte, so Gott will und ich die Zeit finde, später genauer eingehen.

      Andere sind auf der Facebook-Seite des Blogs unter dem Post zu diesem Artikel noch einsehbar, andere findet man auf der Seite von I.A., der neuerdings auch I.U. heißt.(Anmerkung: Soeben, beim Redigieren des Beitrags, merke ich, dass beide Seiten offensichtlich gesperrt wurden, von wem auch immer.)

      Auf einen wiederkehrenden Vorwurf, bei manchen „Stalking“, bei manchen (nach der schönen Takfîr-Fatwa von „Abu Walaa“ richtig trendy:) „Spionage“ genannt, bin ich schon kurz eingegangen.

      Allen Jungkritikern gemeinsam ist aber ein Punkt, den ich mir zur höchsten Ehre anrechne:

      Jeder von ihnen muss vermeintliche Verstöße gegen vermeintliche Anstands- oder Sonstwas-Regeln (an die sie sich manchmal andernorts selber nicht halten) deklinieren, weil ihm/ihr sonst nichts bleibt.
      Denn: inhaltlich HABEN sie zwar einiges an Behauptungen und Argumenten dafür gefunden, jedoch auch nach angestrengtestem Nachdenken keine Einwände dagegen vorbringen können.

      Dabei haben sie, was ich von I.A. aus einer Reaktion sogar weiß, meinen Löwenticker, dessen Dokumentation zum ‚Predigerstreit‘, insbesondere meine Beiträge zu den Untaten von Abu W. und seinen Freunden, ferner den schönen „Reader zum ISIS-Seminar“ und den theoretischen Artikel zur „TawhîdTM“-Szene und ihren Verfehlungen, all das durchgefilzt – und einfach nichts inhaltlich drauf zu erwidern gewusst.

      Auch meine Erwiderungen auf die Verdrehungen und Dummheiten des „Tunsi“/“Qayrawani“ bzw. die Fehlleistungen seiner Fans, finden keine andere als allgemein und formal krittelnde oder schimpferische Antwort – weil sie eben alle nicht mehr beherrschen, als ihren falschen Sekten-Tafsir.

      Durch ihre genervten, aber weitgehend inhaltsfreien Reaktionen haben sie allen Muslimen, die noch nicht meine in diesem Text verlinkten Dokumentationen und deren Analysen von jihâdistischen Phänomenen nach islamischen Gesichtspunkten gelesen, jene nachdrücklich zur Lektüre anempfohlen.

      Wie ich schon anzumerken wagte:

      Traurige Truppe, das.

      Hierzu liefert insbesondere mein gestriger Beitrag ggf. Indizien für die Grundlage ihrer völligen Unfähigkeit zu systematischer Kritik ihrer Gegner.

      PS.: An I.A.: Das „lügt er natürlich“ würde ich mir nochmal überlegen. Man soll nicht immer sein mangelndes Sprach- und Leseverständnis den anderen als deren angebliche Lüge anhängen, sondern ggf. einmal aus seinen Fehlern der Vergangenheit lernen. Hier empfehle ich insbesondere einmal den Griff zum Wörterbuch („sich scheren“), sowie die Lektüre des ganzen Absatzes, also des darauf folgenden Teils. Wenn Du nett drum fragst, kann ich Dir auch gerne einen Sharh schreiben.
      Das Löschen von Seiten erspart einem da auch nicht die Entschuldigung für die Lügen, die man selber in die Welt gesetzt hat.
      Und wie Du andernorts so richtig festgestellt hast:

      „Warum löschen die Khawarij immer ihre eigenen Kommentare? Zum kotzen!“

      Beim Löschen „eigener Kommentare“ habe ich übrigens so meine eigenen Erfahrungen machen dürfen, mit den Internet-Jung-Jihâdisten. Einige der „Kommentar“-„Khawarij“ kennt der I.A. übrigens ggf. aus seinem Umfeld… Ob er seinen Facebook-Seiten auf ähnliche Art selbst aus dem Verkehr gezogen, darüber können wir zur Zeit nur spekulieren.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

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    • Abdussalam bin Abdillah

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      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Zwei aktuelle externe Beiträge beim „ISIS-Seminar-Reader“

      Gestern habe ich den Beitrag für den Ticker zugunsten einer aktuellen Meldung bzgl. der „Abu-Walaa“-Untersekte (ISIS-nahes Milieu in Deutschland) ausfallen lassen.
      Ggf. muss dies auch heute geschehen, weil die FB-Diskussion unter dem Beitrag zum gestrigen Artikel mich auf neue Recherchen ge- und höchst interessante neue Resultate erbracht hat.

      Deshalb möchte, als externe Artikel zum „Loewenkundl. Magazin“, hiermit präsentieren:

      1. Neues von „Abu Walaa“ und der Jagd auf einen „Spion“:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2263#comment-5522

      2. Neues v. „Abu Walaa“’s Freundeskreis u.d. Jagd auf Pierre Vogel:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2263#comment-5530

      Anzumerken wäre, das darin I.A., ein alter Bekannter aus einer hier schon teilweise analysierten Facebook-Diskussion einen denkwürdigen Auftritt hat.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

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    • Abdussalam bin Abdillah

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      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Ein Sessel-Jihâdist beim virtuellen Konsum von Menschen-Hack

      In den externen Beiträgen vom Sonntag und Montag (zum „ISIS-Seminar-Reader“) haben wir einen tiefen, wenn auch weitgehend ekelerregenden Blick in die Lebens- und Gedankenwelt der m.E. ziemlich ehrlosen Raubritter von der Deutschen ISIS-Internetkavallerie werfen dürfen.

      Bei meinen Recherchen bzgl. der sich an Ekligkeiten derartig tiefen Niveaus beteiligenden Personen und ihres Facebook-Aktivismus bin ich auf ein für mich neues Profil gestoßen, eines „M.K.“ aus der deutschen Stadt H. Dieser Mann (wenn solche an sich neutrale Bezeichnung nicht schon einen unangemessenen Ritterschlag für derart menschlich auf den Hund gekommene Internet-Aktivisten darstellt), diese Internet-Figur also schämt sich nicht, am 21. Februar d.J. folgendes Belustigungsbildchen ins Netz zu stellen:

      M.K.: „Ich und meine Frau beim anschauen von HAQQ [3 ‚Tränen-Lach‘-Smileys] hahaah“

      ISIS-Löwe und Traum-Frau gebannt beim Video-Konsum von Menschen-Hack

      ISIS-Löwe und Traum-Frau gebannt beim Video-Konsum von Menschen-Hack

      Katzen würden Whiskas kaufen, die Kenner-Löwen des ISIS-Sessel-Jihâds ziehen Menschen-Hack vor.

      Streng genommen hat M.K. nicht ein Bildchen eingestellt, sondern ein Video mit aus einem einzigem Standbild aus einem ISIS-Hacke-Hacke-Schreit-Er-Video (das eine Gruppe von zur Hinrichtung bestimmten, in orange Guantanamo-Overalls gekleideten Gefangene zeigt), unterlegt mit einem gerne bei solchen Ekelfilmchen verwendeten „Nashîd“-Eunuchen-Gesang (Kommentar M.K.: „ein nasheed von dawla islamiya [2 ‚Tränen-Lach‘-Smileys]“), den sich seine Freunde dann 15 Sekunden reinziehen können. Als HalalTM-Droge wahrscheinlich.

      Für genau solche ober-perversen Gelüste sind übrigens die beiden wahnsinnigen ISIS-Geschenk-Videos zum (für sie: Menschen-)Opfer-Fest auf den Schwarzmarkt geworfen worden, deren eines ich schon verlinkt habe.

      Bei der symbolisch mitabgebildeten Traum-Frau des jungen Kranken handelt es sich übrigens, jedenfalls nach seiner FB-Seite zu schließen, wohl tatsächlich bloß um eine erträumte.

      Ich wusste schon, was ich tat, als ich dieses Bild über die Truppe UND ihr Denken und Fühlen anfertigte:

      Wer nichts wird - wird ISIS-Henker

      Wg. umfangreicher Personalabgänge aufgr. v. höherer Gewalt zahlreiche Stellen noch frei!

      Die ISIS macht diese Filmchen übrigens nicht nur als Werbevideos, sondern auch zur Ausbildung durch reichliche Verrohung und Abstumpfung. Damit das Personal gleich richtig geimpft in ISIStan ankommt. Echte Profis halt – im Schlachten und Zurichten von Schlächtern.

      Nun allerdings gehen nicht nur auf der FB-Seite des o.g. jungen Sessel-Jihâdis Dummheit und Verrohung eine enge Verbindung einher, man kann dies auch bei großen Volksgruppen in der muslimischen Welt leider studieren, wie man am Beispiel des gewaltsamen Todes unserer Schwester Farkhunda Malikzada in Kabul sehen kann. Wie mir sowohl Afghanen als auch Pakistaner versicherten, kann man mit minimalen Mitteln, wie einem „Haltet den Dieb!“ und dem richtigen Geschrei dazu, jederzeit einen Lynchmob zaubern. Unter Hindus oder in Lateinamerika, aber auch in bestimmten deutschen rechtsextremen Milieus aber auch. Im Quran habe ich einen Hinweis auf den Grund dafür gefunden, was ich allerdings wegen der Wichtigkeit der Frage in einem späteren theoretischen Artikel erst ausführlich behandeln möchte, bi-idhni_Llâh.

      Ein Teil der Lösung hat damit zu tun, dass meist erst mit Begeisterung aus der Wahrheit Hack gemacht wird, und DANN aus Menschen.

      Aus diesem Grunde finde ich das untenstehende Bild, auch ein Fundstück aus dem Internet, zwar lustig, bleibt mir aber das Lachen, sobald ich an die Auswüchse und Folgen jihâdistischer Dummheiten denke, sofort im Halse stecken:

      So einfach geht bei manchen ihr JihâdTM für ihren TawhîdTM!

      Bastler-Fetische zerschlagen im OBI-Tempel

      Millatu_l-Majânîn: Bastler-Fetische zerschlagen im OBI-Tempel

      (D.h: tue bloß so, v.wg. des bösen Tâghûts! Und wichtig: Selfie! Und auf FB hochladen!)

      Ganz nebenbei: auch hier entpuppt sich die „Generation Selfie“ (inkl. ihrer muslimischen Fraktion) als eine „Generation Selfish“.

      Ich persönlich würde zwar vermuten, dass die obige Person keiner Fliege persönlich etwas zu leiden tun kann, fürchte aber, dass die geistige Verrohung, die sich hier äußert, mit der Zeit eine zunehmende seelische Fühllosigkeit mit sich bringt. Genau auf diese Grundlage aber baut der verbrecherische ISIS-Laden seine ganze Rekrutierung auf.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

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    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

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      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Islamismus im Quran:

      – Von einem gar nicht so lieben Vieh –

      In einem Beitrag dieser Woche im „Löwenkundl. Magazin“ haben wir uns mit praktischem Anschauungsmaterial zur Verrohung vieler Sympathisanten jihadistischer Ideologie und Praxis befasst.

      Dabei erwähnte ich, dass diese im Edlen Quran erwähnt sei, und meinte folgende Stelle, nämlich Âyah 43/44 in Sûrati_l-Furqân:

      { A-ra’ayta man-i_ttakhadha ilâhahû hawâh(u) fa-anta takûna 3alayhi wakkîla(n) / am tah°sabu anna aktharahum yasma3ûna aw ya3qilûn(a) in hum ka-l-an3âmi aw ad°allu sabîla(n) }

      Zu Deutsch etwa:

      „Hast Du den gesehen, der seine Lust und Laune zu seiner Gottheit [ilâh] genommen hat? Willst Du etwa dem ein Sachwalter sein? / Oder meinst Du, dass die meisten von ihnen [überhaupt] hören oder ihren Verstand gebrauche? Sie sind nur wie das Vieh, oder noch schlimmer irregehend / vom Wege abgekommen“

      Hier bei ist festzuhalten, dass das Vieh natürlich nicht irregeht, sondern der Mensch, der wie das Vieh geworden ist.

      Wie wird man aber dumm und fühllos wie das Vieh? Nach dieser Auskunft von Allah (swt), indem man seine Lust und Laune zum „ilâh“ nimmt. Die erste und wichtigste Art, wie man dies tun kann: indem man die Rechtleitung bloß in seinen Impulsen und dem eigenen, regellosen Gutdünken sucht.

      Es geht also nicht um ALLE Menschen, die ihre Rechtleitung ganz oder teilweise außerhalb des Gotteswortes und der offensichtlichen und unleugbaren Wahrheit suchen, sondern nur um jene, die mit sich im wesentlichen nur von ihrem Unbewussten und ihrer Willkür leiten lassen, also im Grunde ihres Herzens regel- und zügellos leben und handeln.

      Unter diesen muss man zweierlei unterscheiden:

      • die eine Sorte, die sich ganz offen in ihrem Handeln anarchistisch gibt, sowie
      • die zweite Art Mensch, die zwar aus äußeren Gründen bestimmte Regeln zu beachten bemüht ist, darin aber rein augendienerisch verfährt und in wesentlicheren Dingen sowieso sich alles zurechtbiegt (und dafür ggf. Gefälligkeits-Fatâwa einholt).

      Als untergründige (nicht unbedingt bewusste) Haltung steckt dahinter, was in den 80er Jahren von anarchistisch (!) orientierten Linken in passende Worte gefasst wurde:

      Legal, illegal, sch…egal!

      Hier gibt auch der intellektuelle Anarchismus vieler junger Internet-Löwen schwer zu denken: Ist es doch weitverbreitet, einen Vortrag hier, ein Kapitel aus einer PDF dort, ein paar Facebook-Postings bei jenem Akhi (oder sogar „SheikhTM“, manchmal!) zu „nehmen“, und daraus eine Patchwork-Salafi-Gesinnung zu verfertigen. Kein Problem für solche, Fatwas bei islamqa zu shoppen, auch wenn sie ggf. gestern noch den Takfîr auf deren Macher oder beliefernde Shuyûkh gesprochen haben. Eigenartigerweise vertrauen sie hier eher jemand, der für sie gefühlt „auf dem Manhaj“ ist, auch wenn sie ihn längst für abtrünnig halten, als jemand, den sie „nur“ einen Mubtadi`, aber eben außerhalb „des Manhaj“ wähnen.

      Dies kann man nach dem Lied der damaligen Fernseh-Serie („Ich mach‘ mir die Welt, wie sie, wie sie mir gefällt!“) m.E. mit vollstem Recht einen Pipi-Langstrumpf-Manhaj nennen, der übrigens auch bei reichlich RechtsschulenTM-Anhängern (in ggf. anderer äußerer Form) vorkommen kann.

      Die Strafe, wie gesagt: nach dem Wort Allahs (swt) die Ähnlichkeit mit dem Vieh, also der Verlust der Erkenntniskraft, der Intelligenz, und, durch das Bild des Viehs, tendenziell eine regelrechte Fühllosigkeit.

      Geht dies noch die Heirat mit einem Krawallmanhaj ein, so werden gar regelrechte Brutalität und schlimmeres geboren: und es ward ISIS…

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

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  2. Abdussalam bin Abdillah

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    Leserreaktionen

    Im hier untergeordneten Kommentarstrang möchte ich, in shâ’a_Llâhu ta3âlâ, andernorts geäußerte Leserreaktionen (z.B. Leserbriefe per Mail, Kommentare auf Facebook etc.) dokumentieren. Leser und Blogautoren werden daher gebeten, hier folgend im Unterstrang NICHTS einzustellen, da ich dementsprechende Beiträge sonst per Hand in den allgemeinen Kommentarbereich unter diesem Artikel würde verschieben müssen.

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

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    Antworten
  3. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

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    Diskussion auf Facebook

    Die auf Facebook gelaufene Diskussion zum obigen Artikel war zwischendrin sehr lang geraten, weshalb ein eigener Kommentarstrang für sie hier aufgemacht wurde.
    Mittlerweile ist sie auf Facebook offensichtlich durch Löschung des Oberkommentars durch den entsprechenden Nutzer verschwunden.
    Untenstehend findet man, Stück für Stück, so Gott will, ihre Aufarbeitung.

    Hier eine kurze Übersicht über die bisherigen Beiträge:

    1. Teil 1: „Doch keine „Eseleien“? – Freizeit-Mujâhidîn auf Facebook“
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2362#comment-5475
    2. Nachtrag zu Teil 1:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2362#comment-5486
    3. Teil 2: „Mujtahid, Mujâhid, Mujâhad – welcher FB-Jihâdi dreht da schon die Hand um?“
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2362#comment-5518

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

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    • Abdussalam bin Abdillah

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      Zum Beitrag ü.d. „Löwen-Anteil an Eseleien“

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
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      Doch keine „Eseleien“? – Freizeit-Mujâhidîn auf Facebook

      Auf der Facebook-Seite „AhluSunnahCom“ fand unter dem Beitrag zum obigen „LöKuMag“ eine Diskussion zum Artikel statt, die ich nach Abschluss hier dokumentieren wollte.
      Zu diesem ist es gestern auf recht eigenartige Weise gekommen, der Nutzer, unter dessen Kommentar nämlich der gesamte Unterfaden stand, hat seinen Beitrag entfernt und damit auch alle antwortenden ins Facebook-Nirwana befördert.

      Dieser, nennen wir ihn „Jungen Salafi-Muslim“ bzw. JSM, begann mit

      Ja und jetzt?

      Merke: Wenn Dir was nicht passt, Du aber auch nichts lernen willst, brauchst Du auch als Muslime („Sprich gutes oder schweig“ dabei natürlich außer acht) nicht einfach Deinen Tastatur-Rand halten, nein! Vielmehr solltest Du irgendwie herumnölen, ggf. so, dass man Dich nicht gleich wg. schlechter Manieren wegzensiert. Argumentlos Zweifel schüren – das kommt immer prima. [Das Wort „herumnölen“ war ursprünglich falsch geschrieben. Ich habe es aufgrund eines Leserhinweises nachträglich korrigiert. A.b.A.]

      Meine Rückfrage (unter meinem persönlichen Signet, war noch kein Admin):

      Fehlt irgendetwas? Irgendwelche Kundenwünsche unbefriedigt?

      Ein weiterer Besucher, nennen wir ihn „Muslimischen Besucher“ bzw. MB (aber nicht identisch mit dem in der hier aufgeführten Facebook-Diskussion zitierten), ergänzte diese:

      Wieso weiß ich schon anhand deines Titelbildes, dass du ein Abu-Wala-Anhänger bist, @JSM?

      Sich dabei auf das FB-Titelbild des JSM beziehend, welches eine starke, jedoch gesprengte Kette diagonal durch das Zentrum verlaufen sowie rechts unten die Worte:

      ALWALAA
      WALBARAA‘

      zeigte. Zudem, muss man sagen, gab es als Information noch das hier vom „MB“ nicht erwähnte Profilbild, auf dem sich ein junger Mann sitzend, in Tarnuniform mit schwarzem Piraten-Turban, das Gesicht abgewandt, abgebildet findet. Außerdem hat der Anfertiger sich die Mühe gemacht, einen Lauf einer Schulterwaffe so hineinzumontieren, als würde der offensichtlich so als Premium-Mujâhid dargestellte irgendein Sturmgewehr o.ä. im Schoß halten.

      Auf MB`s Hinweis gab JSM sichtlich genervt zurück:

      Ohne das praktizieren meines Titel Bildes, wie viel Iman steckt dann in dir? Das ist an Bestandteil des Islam, des Imans also in wie fern soll das bitte etwas mit Abu Walaa zutun haben?

      Merke: Der junge Mann ist zwar jung und eher auf so weltliche Dinge wie das Kämpfen orientiert, weiß aber, von welchem Shaykh oder „Sheikh“ oder wen er dafür auch immer hält, dass nur ein „mussulman wid attitude“ ein guter ist. Darf dann ruhig sogar eher ein „muscle-man“ sein, Hauptsache „attitude“. Die in der Bemerkung seines Gegenübers steckende, angesichts des aktuellen Kontextes nicht ganz dumme Rückfrage, ob er mir einfach wegen seiner Sympathien zu Abu W. am Zeug flicken wolle, hat er so geschickt umgangen.

      Ich mag einfach ungern, wenn man unsere Gäste anpöbelt, und empfinde negative Aussagen über deren Iman, auch wenn sie durch Frageform ggf. verdeckt worden, unbedingt als solche Pöbelei. Daher gab ich in der Sache zu bedenken:

      Loyalität gegenüber der Wahrheit sowie Lossagung vom Falschen sind in der Tat dem Islam wesentlich. Blöd nur, dass es unter „Menschen, die sich dem Islam zurechnen“ laut Hadith mindestens 73 verschiedene Hauptauffassungen davon, wie die Wahrheit und das Falsche je aussehen, existieren.

      Dessen ungeachtet eilte ein weiterer Internet-Jihadi, den wir mal aus verschiedenen Gründen als I.A. bezeichnen wollen, herbei und posaunte:

      Der [Nachname von MB] schließt von al „walaa“ wal baraa, fester Bestandteil des Islams, auf den Prediger Abu Walaa? Haha, was für ein Vollidiot. Dieser Dummkopf lästert über die Anhänger Abu Walaas, kennt aber selbst noch nicht mal eines der elementarsten Prinzipien des Islams. Wie sagte einmal der Gelehrte der Umma? „Ist die Religion etwas anderes, als für Allah zu lieben und für Allah ZU HASSEN?“ [Hervorhebungen von mir, A.b.A.]

      Merke: DASS der andere Muslim eine andere Aqida-Gewichtung als man selber kennt, stempelt ihn von vornherein zum „Dummkopf“ und „Vollidioten“. Wahrscheinlich zu noch mehr, in Raqqa kann so eine Liebeserklärung von seiten eines amtsbeunfugten „MuwahhidTM“ einen Muslim schon mal ganz schnell den Hals kosten.

      Merke ferner: Auch wenn man sich im FB-Profil im wesentlichen als „kampfsportler-xy“ bezeichnet und insgesamt auch einem entsprechenden Bildungshorizont im Islam nur dienen kann – kein Problem! Bei der Internet-Da’wa für den wahren ISIS-Tawhîd schadet zuviel Wissen oder Nachdenken! Stört nur bei der richtigen „attitude“! Der Anjem hat als britische Ober-Posaune für ISIS (bzw. deren Vorgängerorganisationen, als AlQaida beim übelsten Volk z.B. noch „in“ wahr) ja auch keine Korankenntnis nötig! Dass der übersetzte Koran keiner ist – wenn schert das? Anjem oder I.A. jedenfalls nicht… Und die Tatsache, dass man das Buch Seines Gottes, an das man so dolle zu glauben beteuert und zu verstehen (!) meint (die „attitude“), dass man sich berechtigt fühlt, vor allem auch anderen Muslimen zumindest gedanklich die Gurgel durchzuschneiden, auch nach Jahren des gedanklichen Jihadismus nicht lesen UND verstehen gelernt hat – was sollte die einen Super-MuwahhidTM (eigener Sekten-Gnaden) rühren?!

      Das fand ich jetzt ein bisschen gar zu arg. Um die unguten Energien herauszunehmen, fragte ich zurück:

      Wenn das, was Du jetzt „ausführst“ so elementar ist, und Du es so dolle kennst, hast Du sicher auch die Belegstellen in Quran und Sunnah parat.

      Und daraus entwickelte sich jener teils recht heftige Schlagabtausch, der sich leider auf der FB-Seite des Blogs, nicht mehr vorfinden lässt.

      Das nächste Kapitelchen daher demnächst hier, in shâ’a_Llâhu ta3âlâ.

      PS.: Wer jetzt denkt, dass die „daheimgebliebenen Internet-Löwen“ auch wohl irgendwann einmal wie solche reagiert haben werden – wird sich nicht enttäuscht finden.

      PPS.: (ursprünglich vom 13. Sept.) Vgl. dazu den angehängten Kommentar.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

      Zum Beitrag ü.d. „Löwen-Anteil an Eseleien“

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Nachtrag: Wie ein Leser am 13. September so richtig angemerkt hat, heißt es „nölen“, und NICHT „nöhlen“, wie ursprünglich von mir geschrieben. Daher habe ich im Haupttext das Wort in „herumnölen“ korrigiert. Mein diesbezüglicher, verbindlichster Dank an „NN“! Da er sonst nach meinem Empfinden herumgenölt hat, ohne auch nur eine einzige Behauptung von mir inhaltlich zu kritisieren, habe ich seinen Kommentar vorerst gelöscht. Ggf., sobald ich Zeit finden sollte, könnte ich auch eine kritische Edition desselben herausbringen. Ansonsten ist die Person herzlich eingeladen, mein Profil und meine Artikel weiterhin zu „stalken“.
      Anmerkung zum Begriff „stalken“: Dies steht, wie ich in der Vergangenheit habe lernen dürfen, unter gewissen Kreisen von Internet-Muslimen für Leute, die gründlich lesen und dann kritisch darüber schreiben, nicht aber, wie im allgemeinen Wortgebrauch, für solche, die in private Zusammenhänge eindringen und dort stören, z.B. auf privaten FB-Seiten mit rein privaten Zwecken eklige Kommentare hinterlassen.
      Merke daher:

      • Den Seiteninhaber auf seiner eigenen Seite beoberlehrern oder sonst wie inhaltsfrei abzumeiern versuchen – KEIN Stalking, wenn man’s selber macht, oder irgendein „Bruder“ im eigenen Sinne!
      • Gründlich recherchieren und kritisieren, wenn es andere tun – SCHLIMMES Stalking, sobald es einem selbst inhaltlich gegen den Strich geht!


      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

      Zum übergeordn. Beitrag ü.d. „Facebook-Mujâhidîn“
      Zum Beitrag ü.d. „Löwen-Anteil an Eseleien“
      Zum Beitrag „Dummheit passt (nicht) gut zum Islam“
      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Zum Inhaltsverzeichnis des „Loewenkundlichen Magazins“ No.1
      Zum 1. Beitrag ü.d. Facebook-Mujâhidîn
      Zu „Löwen-Anteil an Eseleien“ u. „Dummheit vs. Islam“

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      „Mujtahid“, „Mujâhid“ oder „Mujâhad“

      – welcher junge Facebook-Jihâdi dreht da schon die Hand um?

      Wir erinnern uns der Diskussion, deren Anfang im vorhergehenden Beitrag wiedergegeben wurde.

      Ihr zitierter Ausschnitt endete mit meiner Bitte an I.A., die Belege für seine starken Behauptungen (inkl. der daraus abgeleiteten Beleidigungen unseres Besuchers) schleunigst beizubringen.

      Nachträglich fiel mir noch folgende ergänzende Frage ein:

      [An] I.A.: Bei der Gelegenheit Deiner Antwort wäre es auch freundlich, wenn Du uns mitteiltest, wen Du oder Deine Gruppe für „DEN Gelehrten der Umma“ erachtet, und wie die Beweismethode dafür geht. Ich hoffe für Dich, dass es sich um einen der durch Konsens anerkannten sogenannten „Mujtahid-Imame“ handelt.

      Darauf zeigte sich JSM (für „Junger Salafi-Muslim“, siehe auch hier) sein tiefes Wissen im Islam, in dem er um erklärende Auskunft bat:

      Wer sind die „Mujahadeen Imame?

      Wir erinnern uns kurz: JSM war der lustige junge Mann mit Hang zum Militärischen, der aus dieser Tatsache (‚viel kriegerisch’=’viel „walaa“ und „baraa“‚=’viel Glauben‘?) oder wer weiß woraus den Dünkel ableitete, mit dem er MB anzugehen wagte und in dem im I.A. sekundieren kam.
      (MB: für „Muslimischer Besucher“, siehe auch hier)

      Das war dann so entwaffnend, dass mir nur zu erwidern einfiel:

      [An] JSM: Ich zitiere: „Wer sind die „Mujahadeen Imame?“ Aua hoch zehn.

      JSM merkte immer noch nicht, dass er sich gerade um Kopf und Kragen redete, und ergänzte, sich weiter entlarvend:

      Nenne doch Namen von diesen Imamen

      Jetzt wurde es mir zu bunt, und ich setzte zum ersten Teil einer Erklärung an:

      [An] JSM: Wer „Mujtahid“ nicht von „Mujâhid“, und „MujâhId“ nicht von „Mujâhad“ auseinanderkennt, sollte sich in der Öffentlichkeit hüten, überhaupt über Islam den Mund aufzumachen, geschweige denn andere Muslime zu kritisieren. Oder gar über die seiner Ansicht nach korrekten Glaubensinhalte dozieren zu wollen. Ein solches Schweigen seitens von arg unwissenden Personen (Jâhilîn) wie Dir – DAS wäre echte „walaa“ zur Wahrheit (al-Haqq) und „baraa“ vom Falschen (al-bât°il). Geh bitte zu Deinem Shaykh oder „Sheikh“ oder wen Du dafür hältst, und lass Dir das ganze auch noch einmal genau erklären.

      Zur Erläuterung für alle Muslime, die des Arabischen nicht so mächtig so sind:

      „Ijtihâd“ bedeutet sprachlich „Fleiß“, der „Mujtahid“ ist ein damit ein „Fleißiger, Bemühter“. In der islamischen Rechtswissenschaft, dem Fiqh, bezeichnet „Ijtihâd“ allerdings die Findung neuer Normen in Bereichen, die nicht 100prozentig eindeutig durch Quran und Sunnah geregelt sind. Als „Mujtahid“ gilt dann ein „Faqîh“, der nach Konsens der Kollegen seiner Zeit auf einem bestimmten Feld und Niveau zum „Ijtihâd“ berechtigt ist. Als „Mujtahid-Imame“ werden solche „Mujtahidûn“ bezeichnet, die nach Konsens der fähigsten Kollegen als in umfassender Weise und auf höchster Ebene z.B. zum „Ijtihâd“ befähigt gelten; die Gründer der noch lebendigen vier sunnitischen Rechtsschulen, aber natürlich zuerst die Großgelehrten unter den Sahâbah (ra) zählen dazu.
      Der „Jihâd“ bezeichnet wiederum die organisierten Bemühungen gegen jemand oder etwas, z.B. den Kampf gegen den inneren Schweinehund, oder gegen den Teufel im allgemeinen, insbesondere auch, z.B. im Staatsrecht, den bewaffneten Kampf auf Gottes Wegen. „Mujâhid“ ist derjenige, der den „Jihâd“ durchführt, der „Mujâhad“ (mit „a“ in der dritten Silbe) allerdings derjenige, der in einem solchen „Jihâd“ bekämpft WIRD.

      Dieser ganze Vorfall hat mich gleich wieder an die häufig aus einem Hadith über die Khawârij zitierte Charakterisierung „h°udathâ’u_s-sinân(i) sufahâ’u_l-ah°lâm(i)“, d.h. „jung an Jahren, töricht in ihren Träumen“ gemahnt.

      Diese Doppeleigenschaft sehen wir insbesondere heute bei dem jihâdi-salafistischen Jungvolk, zum Teil auch in der harmloseren Version, welche da lautet:

      Sie haben nichts von der Welt gesehen, auch nicht so arg viel Bildung erworben, und richtige Islambildung haben sie schon mal gar keine. Dann fallen sie einem der nicht wenigen Rattenfänger in die Hände, der genau weiß, wie er ihnen mit der richtigen Auswahl der Âyât, Ahâdîth und Meinungen von Salaf und Gelehrten den Kopf verdreht und ihren jugendbedingten Idealismus und ihr Bedürfnis, zu helfen, etwas zu geben, Helden zu sein, hinterlistigst ausbeutet und auf Abwege leitet.

      Es gibt allerdings auch eine weniger menschlich-allzumenschliche Version, die so funktioniert:

      Sie sind im schlechten Sinne Ghetto-Kinder mit kriminellen Neigungen, Bildungsverlierer, Angeber, Faulpelze, Schlamperte und Versager, viele nicht wenig sadistisch. Im Islam meinen sie ausgerechnet einen Freifahrschein für das Ausleben dieser schlechten Neigungen und das Ausüben von Macht über andere gefunden zu haben. Früh zu sterben schert diese Landsknechtstypen genauso wenig einen schwarz-amerikanischen Ghetto-Dealer oder Hermann Göring, der `45, seinem fast sicheren Tode entgegenblickend sagte: „Wenigstens 12 Jahre anständig gelebt.“ Wie bei anderen Jung-Kriminellen dürfen aus den 12 Jahren von Göring auch mal nur 1 oder 2 werden – Hauptsache, was richtig „geiles“ wie eine fünfzehnjährige jesidische Sklavin oder so ist mit in der Rechnung.

      Wo sie sich selber im Spektrum zwischen diesen Extremen einordnen, müssen die Jungs und Mädels mit den törichten Vorstellungen, den Luftschlössern, den Gewalt- und Herrschaftsphantasien und sonstigen Märchen im Kopf selber wissen.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

      Zum 1. Beitrag ü.d. Facebook-Mujâhidîn
      Zu „Löwen-Anteil an Eseleien“ u. „Dummheit vs. Islam“
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    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

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      Zur Übersicht ü.d. Diskussion m.d. Facebook-Mujâhidîn
      Zu „Löwen-Anteil an Eseleien“ u. „Dummheit vs. Islam“

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      I.A. und Freunde erweitern den „ISIS-Seminar-Reader“

      Am Sonntag und Montag habe ich mich in zwei Beiträgen mit tollkühnen Facebook-Reitern von der ISIS-Sympathisanten-Schwadron befasst. Hier hat unser „guter“ Bekannter I.A. einen derart unrühmlichen, jedoch imposanten Auftritt, dass es sich m.E. lohnt, den Bericht „Neues v. ‚Abu Walaa‘’s Freundeskreis u.d. Jagd auf Pierre Vogel“ an dieser Stelle zu verlinken:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2263#comment-5530
      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

      Zur Übersicht ü.d. Diskussion m.d. Facebook-Mujâhidîn
      Zu „Löwen-Anteil an Eseleien“ u. „Dummheit vs. Islam“
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