Die seelische Gewalt in der Ehe

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Was bedeutet seelische Gewalt?

Jede Person hat sicherlich Gewalt in seinem Leben erfahren. Wir betrachten die Gewalt oftmals nur auf physischer Ebene und dies in einer Gesellschaft, in der es möglich wäre, die eigenen Eltern bei physischer Gewaltanwendung anzuzeigen. Wenn Kinder im Zimmer eingesperrt werden, stünde ihnen das Recht zu, wegen Freiheitsberaubung Anzeige zu erstatten. Wir können behaupten, dass die physische Gewaltanwendung noch nie dermaßen unter staatlicher Aufsicht stand, wie in unserer heutigen Zeit.

Wie bereits erwähnt, steht die physische Gewaltanwendung unter strenger Beobachtung. Ich möchte jedoch die Aufmerksamkeit auf die seelische Gewaltanwendung lenken, vor allem im Bereich der Ehe, denn die Ehe ist ein Produkt, welches das Grundfundament einer erfolgreichen Gesellschaft darstellt. Um nur ein Beispeil, von vielen zu erwähnen, findet die primäre Sozialisation in der Familie statt. Sie ist die wichtigste Instanz für die Sozialisation des Menschen. Andere Instanzen kommen danach und werden als „sekundäre Sozialisation“ bezeichnet. Es können viele weitere Beispiele genannt werden, die den Wert der Ehe und Familie emporheben. Doch als Muslime muss uns die Tatsache genügen, dass sie zu den Zeichen Allahs gehört. Wir können dieses Zeichen auch als ein Wunder bezeichnen, denn ein Wunder zeichnet sich dadurch aus, dass es durch nichts ersetzt werden kann. Wenn wir an Wunder denken, so denken wir oftmals an das Wunder des Qur’an, was sicherlich auch richtig ist, denn der Qur’an ist ebenfalls unnachahmlich.

Folgender Vers verdeutlich uns aber, dass auch die Ehe zu den Zeichen Allahs gehört:

>> Und unter Seinen Zeichen ist dies, daß Er Gattinnen für euch aus euch selber schuf, auf daß ihr Frieden bei ihnen finden möget; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt. <<
[30/21]

 

Die geborgenen Wohnstätten schauen in Richtung Mekka

Oftmals sind Muslime damit beschäftigt, bei der Gestaltung ihrer Moscheen, tief in die Taschen zu greifen. Doch wir müssen uns auch verdeutlichen, dass wir nicht aus den Moscheen in unsere Häuser, sondern aus unseren Häusern in die Moscheen gehen. Die Moscheen sind Orte des Gottesdienstes. Sie haben einen essentiellen Platz im Leben eines Muslims. Es ist der Ort, in der wir unserem Schöpfer gegenüber treten. Jeder Schritt, den wir in die Moschee tätigen, erhöht uns um Rangstufen. Was uns aber fehlt, ist, dass wir dieses Verständnis in unsere eigenen vier Wände übertragen.  Dies ist auch weitaus schwieriger, als den Moschee-Teppich aus der Türkei zu  importieren und Kaligraphien an die Wände zu malen.

Der  zweite der vier rechtgeleiteten Kalifen, ‚Umar ibn al Khattab (r.a.) erwähnte einst, dass die Praktizierung der fünf täglichen Ritualgebete einer Person, nicht auf einen positiven Charakter deuten lässt. Wir sehen ihn sich beugen und niederwerfen. Doch ob er die gottergebene Lebensweise auch in sein Leben überträgt, das kann seine Ehefrau viel besser beurteilen.

Wir heirateten, um diesen Bund im Paradiesgarten Eden weiterzuführen. Denn auf die gleich Weise, wie Allah – der Erhabene – den Gang seiner Diener in die Moschee als einen Gottesdienst (‘Ibâdah) ansieht und seine Engel dies als gute Tat aufzeichnen lässt, so befinden sich seine gläubigen Diener auch im Gottesdienst, als sie im Namen Allahs und der Sunnah des Propheten folgend, den Bund der Ehe (Nikâh) eingingen. Der Ehepartner, welcher in der Fabrik arbeitet, um die Versorgung seiner Familie zu gewährleisten, befindet sich im Gottesdienst. Die Ehefrau, die sich um den Haushalt, damit ihr Ehemann ein gemütliches und sauberes Heim vorfindet, befindet sich ebenfalls im Gottesdienst. Wenn sie sich zu später Stunde aneinander näher kommen, ist dies eine dritte Art von Gottesdienst.

Wir alle haben sicherlich die Geschichte Pharaos im Qur’an kennengelernt. Pharao hatte die komplette Überhand über seine Gesellschaft. Er war ein Bilderbuchdespot. Dies ging sogar so weit, dass seine Gefolgsleute ihn als „Rabb“ anerkannten. Er beherrschte alles und die Menschen bekamen dies zu spüren. Dies ging so weit, dass er sich sogar in die Geburt des Volkes einmischte und die neugeborenen Söhne töten ließ. Das Volk Moses‘ sah keinen Ausweg mehr. Sie waren umzingelt von seiner Tyrannei. Daraufhin erbaten sie ihren Herren um Hilfe:

>> O unser Erhalter, mache uns nicht zu einem Spielzeug für Leute, die Übles tun, und rette uns durch deine Gnade vor Leuten, welche die Wahrheit leugnen! <<
[10/85, 86]

Als Antwort offenbarte sich folgender Vers:

>> Und (also) gaben Wir Moses und seinem Bruder ein: >Macht eure Häuser zu Stätten der Anbetung und verrichtet beständig das Gebet!< Und gib du (o Moses) allen Gläubigen die frohe Kunde (von Gottes Beistand). <<
[10/87]

 

Welche Errettung offenbarte nun Allah – der Erhabene?

„Macht eure Häuser zu Stätten der Anbetung…“

وَٱجۡعَلُواْ بُيُوتَڪُمۡ قِبۡلَةً۬

Wadsch 3alû bujûtukum qiblatan…

 

Der Pharao mag zwar viel Macht und Einfluss haben, doch in die Wohnstätten konnte er nicht eindringen. Wenn keine Möglichkeiten mehr bestehen, die Hände gebunden sind, sogar die Atemzüge gezählt werden, so sollen wir in unsere Wohnstätten zurückkehren und diese mit unseren Familien gemäß dem Wohlwollen unseres Schöpfers gestalten. Dies wurde dem Volk Moses‘ offenbart, als ein Despot namens Pharao über sie herrschte. Pharao existiert nun nicht mehr, doch der Qur’an ist eine Offenbarung für alle Zeiten. Die Person Pharao mag verschwunden sein, doch sein Verständnis besteht weiterhin und wird unter anderem reflektiert von Machtpolitik und staatlich legitimiertem Terrorismus.

Mit dem Bittgebet des Volk Moses‘ wurde nicht nur ihnen, sondern auch uns geantwortet. Deshalb ist die Ehe im Islam so wertvoll und deshalb gilt es einen Beitrag zu leisten, damit sie vor jener Gewaltanwendung verschont bleibt, die häufig nicht einmal wahrgenommen wird.

Die Ehe ist es wert, nicht nur vor physischer Gewalt bewahrt zu werden, sondern vor allem vor seelischer Gewaltanwendung, die in der heutigen Zeit absolut keine Seltenheit mehr darstellt.

 

Die Wunden der Gewalt

Jeder von uns hat Gewalt in seinem Leben erfahren. Die seelischen Wunden, welche durch diese Gewalterfahrung entstanden, sind mit den Jahren verheilt. Der Mensch muss das Streben besitzen, sich ständig weiterentwickeln zu wollen und seine Person zu reflektieren. Die Kompetenz auf diesem Gebiet der Selbstreflektion und Eigenüberwindung ist maßgeblich bei der Verarbeitung früherer Gewalteinwirkungen. Dies wäre vergleichbar mit der biologischen Wundheilung. Während kleine Schnittwunden einer primären Wundheilung unterliegen und sich relativ schnell und unkompliziert verschließen, gibt es Wunden, deren Heilung nicht so schnell verläuft. Sekundäre Wundheilung ist weitaus komplizierter und entsteht beispielsweise bei Personen, die bettlägerig sind, also aufgrund einer längeren lokalen Belastung (Wundliegen).

Dieses Beispiel aus der Medizin können wir auch auf unser seelisches Gewaltempfinden übertragen. Jeder trägt seelische Wunden, der eine mehr, der andere weniger. Jede Wunde war unterschiedlich beschaffen. Der Eine erlebte weniger Gewalt, also hielten seine Wunden gemäß des obigen Beispiels schneller ab. Der Andere erlebte viel Gewalt. Seine Wunden brauchten lange zum Abheilen und sind erst vor kurzem verschlossen.

Jeder bringt also seelische Wunden mit in die Ehe. Jeder Ehepartner trug eigene Lasten auf sich. Auswirkungen aus früheren Ereignissen werden durch die Reflektion der eigenen Person meist nicht erkannt. In der Ehe „prallen“ nun zwei Charaktere aufeinander und erst dann wird meist deutlich, welche seelischen Wunden der Gegenüber noch in sich trägt. Probleme haben vor allem jene, die nicht bereit waren, voranzuschreiten und sich weiter zu entwickeln. Diese Personen haben es besonders schwer, ein zufriedenes und erfülltes Eheleben zu führen. Es besteht hier besonders die Gefahr, dass die seelische Gewaltausübung als Mittel genutzt wird, um seine eigene Gefühlswelt zum Ausdruck zu bringen. Diese Art der Gewalt geschieht also auf emotionaler Basis, auch bezeichnet als emotionale Gewalt.

 

Die seelische Gewalt des Mannes

Jene, die  unter dieser Art von Gewalt stehen, fühlen sich meist wertlos und schuldig. Vor allem in der Ehe ist dies begründet auf Schuldzuweisungen und übertriebener Kritikausübung am Ehepartner. Dabei entsteht bei der Gegenseite das Gefühl, auf jeden Schritt achten zu müssen. Betroffene nehmen diesen Zustand als sehr erniedrigend und erschöpfend wahr. Vertieft sich dieser Zustand in eine seelische Belastungsphase, ist die Rede von psychischer Gewalt. „Nie kann ich es ihm Recht machen“, sind häufig Ausdrücke von Opfer emotionaler Gewalt. Das schwierige hier ist, dass der Zustand des Opfers vom Gegenüber nicht wahrgenommen und falls doch, als nicht so schlimm erachtet wird. Kritik, die nicht zur Erkennung des Richtigen oder zur Vermeidung von Fehlern dient, wird oftmals von Personen geäußert, deren Ego sich aufgebauscht hat. Deshalb genießen es besonders egozentrische Menschen, diese Art der Kritik auszuüben. „Nur besondere Menschen können kritisch sein“, spiegelt einen inneren Konflikt wider. Wiederspricht man ihrer Kritik, kommt dieser Typ Mensch ins Grübeln. Sie nehmen den Wiederstand nicht objektiv wahr, sondern als Emporheben eines anderen über ihrer selbst. An dieser Stelle entsteht ein Persönlichkeitskonflikt. Ist die gegenseitige Kritik von Eheleuten nicht dem eigenen Ego unterstellt, sondern der guten Absicht, entsteht auch kein innerpersönlicher Konflikt.

 

Die seelische Gewalt der Frau

Kommen wir kurz, auf die typische emotionale Gewalt der Frau zu sprechen. Hier kann das Gefühl der Rache zum Vorschein kommen, welche eigentlich indirekte Kritik bewirken soll. Die verminderte Wertschätzung von Themen, die der Mann einen großen Wert beimisst, sowie die Vernachlässigung seiner Bitten, sind einige Beispiele von vielen. Das Unwohlsein des Mannes wird als Genugtuung empfunden. Diese Art der seelischen Gewalt kann schnell in einem Teufelskreislauf enden, denn sie fördert auch die typische seelische Gewaltanwendung seitens des Mannes, der nun genug Spielraum hat, um seiner Rolle als Kritiker gerecht zu werden und das Bedürfnis empfindet, über alles Kontrolle haben zu müssen. Ob eine derartige Neigung zur Gewalt bei der Ehefrau zutrifft, kann sich im Umgang  bei der Abwesenheit des Mannes verdeutlichen, denn der Gesandte Allahs – Segen und Frieden auf Ihm – erwähnt dies explizit als eine Eigenschaft der tugendhaften (sâliha) Frau. Sie ist treu, wenn ihr Mann abwesend ist. Sie verdeckt ihre Gefühlswelt nicht mit einem aufgesetzten Verhalten. Sie möchte keine seelische Gewalt ausüben und selbst wenn, lässt sie ihr Ego nicht über ihr Herz siegen. Die Wichtigkeit dieser Treue spiegelt sich auch in einer anderen Überlieferung wider. Beispielsweise den Wunsch des Ehemannes zu respektieren, wenn er nicht möchte, dass bestimmte Personen in das Haus eintreten.

 

Gemeinsame Finanzplanung

Der Umgang mit der gemeinsamen Finanzgestaltung ist ebenfalls ausschlaggebend. Die Vernachlässigung der finanziellen Bedürfnisse der Frau, ist ein Zeugnis über das unvollkommene Islamverständnis des Mannes. Wird das Einkommen nicht als Entgelt für die Arbeitskraft beider Ehepartner gesehen, unabhängig davon ob beide oder nur ein Ehepartner erwerbstätig ist, kann die Ehe sich in eine Art Wettbewerb verwandeln. „Wenn ich genug Geld hätte, würde ich diese Ehe nicht mehr weiterführen“, ist das Motto dieses Verständnisses. Diese Ehen beginnen mit Liebe und verwandeln sich zunehmend in ein Kräftemessen. Beide Seiten sind darum bemüht, ihre eigene Unabhängigkeit und Stärke zu bewahren. Dies stellt sicherlich eine natürliche Phase in der Ehe dar. Es gehört dazu, aber es sollte nicht über eine bestimmte Phase hinausgehen, denn der Konflikt kann beide Seiten zur Gewalt verleiten. Verhalten sich die Ehepartner auf der Basis der Vernunft, kann nach einer gewissen Zeit die Balance geschaffen werden. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Phase, indem das eheliche Verhältnis anfängt aufzublühen. Die Ehe ist keineswegs ein Thema, welches dem Zufall überlassen werden sollte. Die ökonomische Lage, als Mittel zur Unabhängigkeit und Kraftausübung auszunutzen, welches der seelischen Gewalt dient, darf von keinem Ehepartner in Erwägung gezogen werden. Ohne selbst erdrückt zu werden und den anderen zu erdrücken, kann aus diesem Verhältnis positiv herausgegangen werden. Die Transparenz zu bewahren, in dem der Ehepartner in die Finanzplanung mit einbezogen wird bzw. diese gemeinsam gestaltet wird, unabhängig davon, ob beide ein Einkommen erwirtschaften oder nur ein Ehepartner, kann ein wichtiger Schritt sein, um die Balance zu finden. Dies ebnet den Weg zu einer erfüllten und bereichernden Ehe und versperrt Iblîs und seiner Gefolgschaft, einen Keil zwischen die Ehepartner zu treiben.

 

Geschlechterspezifische Gewalt

An dieser Stelle, möchte ich auf die geschlechterspezifische Art der Gewaltausübung zu sprechen kommen. Prinzipiell gilt es Gewalttaten nicht zu verallgemeinern, wir können jedoch auch nicht die Tatsache außer Acht lassen, dass gewisse Verhaltens- und Ausdrucksweisen vermehrt an einem Geschlecht in Erscheinung treten. Dies zu leugnen, wäre unnatürlich, denn die menschliche Natur harmonisiert mit dem irdischen Leben und dessen Sinnhaftigkeit, die uns Allah im Qur’an erläutert, nämlich eine Gottergebene Lebensweise zu führen, die herausstechen soll unter den vielen Prüfungen des Diesseits, denen die Menschen ausgesetzt sind.

Betrachten wir die geschlechterspezifische emotionale Gewaltanwendung, sehen wir, dass vermehrt Männer sich in der Position des harschen Kritikers befinden. Gedanken wie, „Ich habe die Kontrolle“ oder „Ich muss über alles Bescheid wissen“, können die Menschen in eine seelische Gewalt treiben. Auch die Vernachlässigung oder Gleichgültigkeit als Gegenpol, kann als Gewaltmittel dienen. Mit anderen Worten, die Vernachlässigung der emotionalen Bedürfnisse oder die Gleichgültigkeit der Gefühlslage des Partners.

Übertriebene Eifersucht ist ebenfalls eine emotionale Gewaltart. Doch wir wissen, dass eine gesundes Maß an Eifersucht vorhanden sein muss. Als Muslime müssen wir Eifersucht empfinden, wenn der Partner mit einer Situation konfrontiert wird, welche das Potential tragen kann, dass die Grenzen Allahs überschritten werden, vor allem im Bereich der Tugend (‚Iffah). Die Tatsache, dass der Ehepartner unwillentlich von Individuen oder der Gesellschaft in eine Situation gedrängt bzw. damit konfrontiert wird, welche das Wohlgefallen Allahs beeinträchtigen kann, sollte in jedem gläubigen Muslim das Gefühl der Eifersucht hervorrufen, denn diese Art der Eifersucht ist schützend.

 

Abschließen möchte ich die Passage der geschlechterspezifischen Gewalt mit folgender Überlieferung, die im sahîh-Werk des Imam Muslim – möge Allah sich seiner erbarmen – zu finden ist:

 

>> Die Frau ist aus einer Rippe geschaffen worden und du kannst sie nicht gerade machen. Wenn du von ihr Nutzen haben willst, so tu es trotz ihres Geborgenseins. Wenn du jedoch versuchst, sie gerade zu biegen, wirst du sie brechen, und sie brechen heißt sie verstoßen. <<
[Mu]

 

In den Worten unseres Propheten – Segen und Frieden auf ihn – stecken unweigerlich unzählige Weisheiten. Durch die Metaphorik tritt jedoch eine Erkenntnis besonders zum Vorschein, nämlich dass der Mann dazu tendiert, die Frau „zurechtbiegen“ zu wollen. Die seelische Gewaltausübung wird über den metaphorischen Bruch der Rippe deutlich. Wir sehen also, dass auch der Prophet – Segen und Frieden auf Ihm – das männliche Geschlecht vor dieser Art der Gewalt ermahnt, denn angesprochen werden hier  die Männer.

 

Was trägt nicht zur Lösung der Gewaltfrage bei?

Anstatt die Rollen zu vertauschen und das Problem von Grund auf beheben zu wollen, muss eine gewisse Natürlichkeit im Umgang mit Problemen dieser Art gewahrt werden. Lernen, mit den Problemen umzugehen, anstatt sie gänzlich zu unterdrücken, lautet die Devise. Wir möchten schließlich keine Gewalt anwenden, um eine andere Art der Gewalt zu unterdrücken. Die unterdrückte Gewalt kann das empfindliche Gleichgewicht im Inneren des Individuums und die innere Balance der Gesellschaft ins Wanken bringen.

…und Allah weiß es am besten.

Frieden und Segen seien auf den Propheten.

 

Quellen:

  • Bild: Peter Hebgen_pixelio.de
  • Şiddet Karşısında İslam; DİB Yayınları; 2. Auflage, Ankara 2015; ISBN 978-975-19-6281-2
  • www.fatwazentrum.de

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