Ukhti Guide – 50 Floskeln im Garten der Ehe

26 Kommentare

Dieses Thema wurde hier schon oft von mir angesprochen. Diesmal bitte ich die mashaAllah Löwen nicht mitzulesen, da dieser Text hauptsächlich für Ukhtis gedacht ist. Ach, was soll’s? Akhis dürfen trotzdem mitlesen. Will ja nicht so sein.

  1. Du bist noch jung, hübsch und voller Energie? Dann verschwende diese nicht für jeden dahergelaufenen Akhi. Lass dir von niemanden ein schlechtes Gewissen einreden, dass du jenen Mann heiraten musst oder hättest sollen, weil er ja so mashaAllah ist. Entscheide mit Bedacht und lass dir nichts einreden. Es ist DEINE Entscheidung!
  1. Such dir deinen Mann nicht nach der Länge des Bartes aus oder nach dem, wie religiös er sich gibt. Religiöse Menschen sind Meister der Fassade, nach außen mashaAllah, nach innen astaghfirUllah. Die gesamte „islamische“ Literatur, die dieser mashaAllah Mann mit Bart über Frauen und Eheleben konsumiert hat, hat ihn zur Erkenntnis gebracht, dass du seine Sklavin ohne Gefühle und eigener Meinung bist. Kulturelle Errungenschaften zur Behandlung von Frauen, die er noch aus seiner Heimat mitbringt, verschärfen diese Einstellung noch. Du musst schon bisschen am Bart zupfen um herauszufinden, ob das wirkliche Religiosität oder einfach nur ein religiös gefärbtes Anspruchsdenken („Mann darf alles – Frau putzt Klo“) ist.
  1. Versuche so viel wie möglich über ihn zu erfahren. Warum also nicht erstmal alle Internetprofile checken? Das wahre Gesicht eines Menschen findet man im Internet, wo es keinen strengen Papa oder mashaAllah Akhis gibt, für die man eine Fassade aufrechterhält. Lass dir auch ein Führungszeugnis ausstellen und genieße die Show, wenn er seine „Jahaliyya“ schönredet oder er meint, er habe sich gänzlich geändert. Vertraue keinem romantischen Geschwätz. Ein Mensch ändert sich nicht so einfach und die prägendsten Jahre eines Lebens prägen einen auch weiterhin. Konvertiten werden nicht zu Super-Menschen, nur weil sie statt „Kevin“ nun „Abu Jihad“ heißen und die Akhis werden ebenso wenig zu Super-Menschen, nur weil sie aufgehört haben, Gras zu rauchen. Lass dich nicht für dumm verkaufen. Prüfe nach, verlange Nachweise, geh auf Nummer sicher!
  1. Wenn wir schon dabei sind, verlange eine angemessene Morgengabe. Wenn er dir keine Morgengabe geben will oder diese lächerlich gering ist, dann kannst du dich darauf einstellen, dass er dich ebenfalls lächerlich geringschätzen wird. Ich dachte, euch Ukhtis bringt man bei nach einem Traumprinzen Ausschau zu halten? Aber jeder dahergelaufene Akhi mit Dönerteller ist dann auf einmal doch gut genug? Warum verkauft man sich so unter Wert?

Vorsicht: Er wird an dieser Stelle versuchen zu moralisieren und irgendwelche unpassenden Vergleiche zu alten islamischen Persönlichkeiten oder Mullahs ziehen, die ihre Ukhtis umsonst gekriegt haben. Du darfst dann sehr gerne nachfragen, mit welchem Gefährten oder mashaAllah Mullah aus alter Zeit er sich auf einer Stufe sieht. Könnte lustig werden für den weiteren Gesprächsverlauf. Also nicht mit Dönertellern abspeisen lassen!

  1. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Es gibt immer ein Leben vor dem Zusammenziehen und eins danach. Prinzen können sich als die schlimmsten Straßenkinder herausstellen, wenn man im Vorfeld nicht aufmerksam genug war. Daher erstmal wirklich kennenlernen und sich so gut es geht unterstützen. Nichts überstürzen, man muss nicht gleich im ersten Jahr ein Kind zeugen. Besonders mashaAllah Akhis zielen damit nur auf eins: die Ukhti für immer an sich zu binden. Wenn man Kinder hat, wird eine oftmals notwendige Trennung nur noch schwerer. Also, abwarten und sich erst wirklich kennenlernen. Eine Scheidung nach einem Jahr ist weniger schlimm, als eine Scheidung nach 10 Jahren, in die auch noch Kinder involviert sind!
  1. Sollte der Fall eintreten und ihr lasst euch scheiden, dann hättest du vorsorgen sollen. Bei aller Liebe und den vielen Floskeln, die die ganzen Prediger so von sich geben. Eine bereits verheiratete, zu alte, zu korpulente Frau oder eine Frau mit Kindern ist nicht nur auf dem muslimischen Heiratsmarkt ein Trostpreis. Man kann nur noch mit dem Druck auf die Tränendrüse versuchen, sich einen Premium-Akhi zu ergattern. Aber warum sollte er die Kinder eines anderen Mannes erziehen oder eine wesentlich ältere Frau heiraten, wenn es doch noch unverbrauchte Ukhtis auf dem Markt gibt? Was hat eine ältere Frau für einen Vorteil? Lebenserfahrung? In was? Putzen? Möchtest du einen 55-jährigen Mann, der bereits 3-mal verheiratet war und jeweils 3 Kinder pro Frau hat? Sei ehrlich zu dir selber, auf Ukhti-Likepages oder unter mashaAllah Ukhtis kannst du diese Frage gerne mit „Ja, na klar, wenn er mashaAllah ist!?“ beantworten, aber lüge dich bitte nicht selber an.

Für diesen Fall wäre es nicht schlecht, wenn man zumindest einen gewissen Bildungsgrad oder einen Beruf erlernt hätte, damit man für sich und seine Kinder sorgen kann. Lasst euch nicht von weltfremden Vorstellungen eures zukünftigen Gatten eure Zukunft verbauen, solange ihr noch jung seid. Er sagt, du darfst nicht auf die Uni gehen, weil da Männer sind? Du darfst keine Berufsausbildung machen, weil die Frau im Haus bleiben muss? Schieß ihn gleich ab, denn wenn du älter bist und Kinder hast, bekommst du keine zweite Chance für diese Sachen.

Viele Orientalen, besonders die mashaAllah und die voll auf „Hack“ sind, haben eine Zwangsstörung (und ich übertreibe hierbei nicht), was Frauen anbetrifft. Sie leben in einem Pornofilm. Das ist in der Tat ihr Leben! Hört man diesen Gestalten zu, merkt man, wie bereitwillig sie die Situationen schildern, in denen sie in Wallung geraten sind. Bei der Pilgerfahrt (!!!!), beim Einkaufen, eigentlich überall da, wo man nur im entferntesten ein Weibchen erblicken kann. Diese Menschen sind schlichtweg krank. Sie haben ein gestörtes Verhältnis zu Frauen und sie werden es auch an dir auslassen. Die einzige Bildungseinrichtung nach der Hauptschule, die sie abgebrochen haben, die sie gesehen haben, ist das Gebäude, in dem die Bewerbungstrainings des Arbeitsamts stattfinden: die haben keine Ahnung wie es in der Universität zugeht. Wenn das Leben ein Pornofilm ist, kann man auch nicht anders!

Und dafür darf man mich jetzt auch virtuell steinigen: Aber in Deutschland ist es wahrscheinlicher, dass einem leichtbekleideten, jungen und alkoholisierten Mädchen um 4 Uhr Früh ein Taxi gerufen wird, als dass man ihr irgendeine Form von Gewalt antut. Das trotz der fehlenden Scharia, woran liegt das? Etwa an den Männern, die sich zügeln können?

Solange die Unis und Bildungseinrichtungen noch nicht gänzlich von zwangsgestörten Orientalen bevölkert werden, kann man diese auch gefahrlos besuchen. Anderenfalls sollte man sich in der Tat aus Sicherheitsgründen überlegen, ob man wirklich eine Uni besuchen möchte.

Diese Typen wollen tatsächlich einen Preis dafür haben, dass sie noch nicht zu Grabschern und Vergewaltigern geworden sind! Krank, aber leider Realität!

  1. Nach der Ehe solltest du nicht „eins“ mit deinem Mann werden. Heißt du solltest dich nicht gänzlich über SEINE Löwenhaftigkeit definieren. Du bist nach wie vor ein Individuum mit eigenem Leben! Vernachlässige dich nicht, weder optisch noch im Bereich der Bildung. Deine Kinder werden es dir danken und du dir selber auch. Du bist mehr als der Löwe, den du geangelt hast, und auch mehr als die Garderobe, die du trägst!
  1. Die Rechte – weißt du, welche Rechte du im Islam hast? – sind übrigens kein joviales Geschenk der Akhis an die Ukhtis, diese kommen von höchster Stelle, und DU musst dafür sorgen, dass sie eingehalten werden, und DU musst für den Fall sorgen, falls diese mit Füßen getreten werden. Sichere dich ab, es muss eine Balance zwischen euch beiden bestehen. Besonders in der Anfangszeit.
  1. Schau dir den Akhi genau an. Seine Ambitionen und bisherigen Leistungen. Wenn er nicht mal die Hauptschule abgeschlossen hat: Finger weg. Wenn er vom Amt lebt: Finger weg. Die Typen werden rumheulen, aber das musst du dir ja nicht geben. Wenn er mit seiner Religiosität prahlt („Ich bete aber voll oft, hey!!!“), ist es genauso, wie wenn man im Vorstellungsgespräch seine Stärken mit „Ja, in Sachen Pünktlichkeit macht mir keiner was nach!“ beschreibt: das ist kein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Das weiß er auch, das solltest du auch wissen. Wer keinerlei Motivation und Tatendrang an den Tag legt, braucht auch nicht zu heiraten. Allerdings solltest du nicht alles vom Kontostand abhängig machen, ein angehender Ingenieur hat noch nicht viel, aber langfristig könnte sich sehr wohl etwas entwickeln. Selbiges gilt für andere Akhis, die es wirklich versuchen voranzukommen. Armut ist eine Einstellung und keine Frage des Kontostands!
  1. Halte den Kontakt zu deiner Familie aufrecht: Falls dich der mashaAllah Löwe davon überzeugt, dass all deine Familienmitglieder „elende Höllenhunde“ sind, und du dich von diesen mit den Worten „Tschüss, ihr elenden Höllenhunde, ich brenne jetzt mit meinem Löwen durch!!!“ verabschiedest, dürfte es ziemlich schwer werden, nach 3 Monaten Ehe-Hölle wieder zurückzukommen und dann allen zu sagen, dass es doch nicht so gemeint war.

Die ganzen Ukhti-Likepages, Bollywood und die mashaAllah prähistorischen Bücher der Mullahs haben eins gemeinsam: sie sind Fiktion. Viele ältere Ukhtis, die sich nicht öffentlich auf diesen kitschigen Gehirnweichmacher-Pages austauschen, erzählen wahre Höllengeschichten. Auf Facebook trägt sie Niqab, damit man nicht die Schläge im Gesicht, die ihr vom mashaAllah Löwen beigefügt wurden, sehen kann. Viele äußern auch im vertraulichen Gespräch Selbstmordgedanken, weil sie einfach nicht mehr weiterwissen. Zu viel Erniedrigung, zu viel Missachtung, einfach ein zu viel an Mist und vollkommener Hilflosigkeit.

Man braucht dann nicht hoffen, dass die mashaAllah Außenwelt dann interveniert. Viele wissen zum einen gar nicht, wie man überhaupt helfen könnte, und zum anderen meinen sie, dass ihr geduldig sein sollt. Schläge und Misshandlung, Verwahrlosung und Geringschätzung sollt ihr geduldig ertragen, weil man das von einer Frau erwartet!

Lasst euch nicht für dumm verkaufen!

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26 Antworten auf “Ukhti Guide – 50 Floskeln im Garten der Ehe”

  1. Aqil ibn Iman

    Uff… verdammt guter Artikel.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

      Ich hoffe, der Artikel ist gerade NICHT in irgendeiner Beziehung VERDAMMT.

      Das ist jetzt nicht zeigefingerschwenkend kritisch gemeint. Aber es macht, auch nach der evidenzbasierten Psychologie, Sinn, auf seine Wortwahl zu achten. Jedes Wortfeld ist nämlich mit einer Wirkung verbunden, die mit einem Anglizismus als „priming“ bezeichnet wird. Volkstümlich gesagt: Die Worte, die wir wählen, ziehen uns nach oben, nach unten, oder sie wirken neutral.

      Dass man häufig nicht „mâ shâ’a_Llâh“ sagen mag, weil einem die ganzen MashaAllah-Akhis, -Ukthis (sic), -Mullahs etc. als abschreckendes Mahnbild in den Sinn kommen, ist m.E. menschlich verständlich.
      Nichtsdestotrotz sollte man regelrechte Kraftausdrücke, also Wörter, die mit dem Zorn Allahs (swt), dem Verlust des Schamgefühls („geil!“), üblen Vergehen („hübsch wie die Sünde!“) oder Verstandesverwirrung und -störungen („toll!“, „wahnsinnig!“, „affenartig!“) u.ä. allein wegen des unerwünschten „priming“ meiden, meine ich.

      Eine Empfehlung, die mit der islamischen Lehre übereinstimmt, aber islamisierende Wortwahl, also den Anklang süßlicher Falschheit, zu umgehen erlaubt:
      Dank sagen, und die eigene (!) Sicht ausdrücken. Z.B.: „Danke sehr, den Artikel finde ich sehr, sehr gut gelungen.“ Oder: „Vielen Dank! Ein sehr nützlicher Artikel, jedenfalls für mich.“

      Wie gesagt: Bitte nicht als erhobenen Zeigefinger oder gar Rüffel verstehen.

      Wa-Llâhu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâhu wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

    • Aqil ibn Iman

      Stimmt.
      Du hast recht.

      Ich revidiere:
      Dieser Artikel ist expressis verbis gelungen.

  2. Muslima

    Es gab tatsächlich mal eine Zeit in der ma shaa Allah Brüder nur ma shaa Allah Schwestern heirateten, die ma shaa Allah entweder ihre Ausbildung/Schule oder Studium abgebrochen haben um ma shaa Allah zuhause zu sitzen.

    Rückwirkend betrachtet eine Katastrophe, aber auch eine Lehre (hoffentlich).

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  3. As-Salafi

    Ich finde das Löwenmeme gut.

    Antworten
  4. Aylin

    As-Salamu alaikum,

    Zia strikes again 🙂

    Ja in der Tat ist es wichtig, das Thema der Ehe ab und an ein wenig realistischer zu betrachten, fernab von der Über-Romantisierung von Löwinnen und Löwen, die in ihrem Verhalten perfekt werden, sobald sie heiraten, die sich zum Fajr Gebet abwechselnd voller Liebe und Aufmerksamkeit aufwecken und jeden Morgen, Mittag und Abend einander vom Edlen Qur’an vorlesen.

    In diesem Sinne tut manchmal ein wenig (auch überspitzte) Polemik gut. Einige Anmerkungen/Ergänzungen habe ich jedoch noch:
    Im Punkt Morgengabe stimme ich mit dir nicht wirklich überein, weil es eben für mich kein „Verkaufspreis“ der Frau darstellen soll. Allein dieser Versuch/Gedanke, einen monetären Wert für sich selbst zu bestimmen, empfinde ich ehrlich gesagt ein wenig erniedrigend. Die drastische Erhöhung der Morgengabe ist ja eigentlich fester Bestandteil orientalischer Kulturen, die du so sehr (tlw. mit Recht) zu kritisieren pflegst. Es ist allerdings gefährlich, die eigene finanzielle Sicherheit im Falle einer Trennung nur durch die Morgengabe gewährleisten zu wollen, da sind deine anderen Tipps (Bildung/Beruf) m.E. viel zielführender. (Sollte ich dich missverstanden haben, entschuldige ich mich, und bitte um Aufklärung.)

    Die Tatsache, dass geschiedene Frauen Schwierigkeiten haben, einen Ehemann zu finden ist eben nicht einfach so achselzuckend hinzunehmen wie es bei dir manchmal klingt („der Markt sieht eben so aus“) sondern eine, imho, Aufklärungsarbeit benötigende traurige Realität, die ihren Ursprung auch in komischen orientalischen Denkweisen hat (Jungfräulichkeit als höchste Tugend überhaupt).

    Zu dem (unbedingt notwendigen) Erlernen der eigenen Rechte gehört auch : EHEVERTRAG! Ich finde das absolut wichtig heutzutage, damit man eben schonmal im Vorab einige wichtige Angelegenheiten festlegen kann. Ausserdem sollte im Voraus geklärt werden, ob der Zukünftige mal eine Küche betreten hat, ob er den Knopf einer Waschmaschine betätigen kann, oder ob er die Meinung vertritt, dass sich solcherlei für Löwen nicht geziemt.

    Im letzten Satz wurde auch die, bei jeder Art und Ausmass von emotionalem und physischem Missbrauch, erwartete und empfohlene Geduld („Schwester du musst Sabr haben!“) kurz erwähnt: meines Erachtens einer der schlimmsten, am meisten missbrauchten, und verantwortungslosesten Ratschläge, den die Imame und andere Verantwortliche unserer Gemeinden einfach so von sich hergeben. Den daraus resultierenden Schaden möchte ich mir gar nicht ausmalen. Selbstreflexion und -kritik würde uns als Gemeinschaft in dieser Hinsicht gut zu Gesicht stehen, und hoffentlich dazu führen, dass wir bessere Netzwerke zur Hilfe in solchen Fällen etablieren können.

    Ansonsten: keep up the good work 🙂
    Wa salaam

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      wa alaikum salam und vielen Dank für deine Wortmeldung!

      Im Punkt Morgengabe stimme ich mit dir nicht wirklich überein, weil es eben für mich kein „Verkaufspreis“ der Frau darstellen soll. Allein dieser Versuch/Gedanke, einen monetären Wert für sich selbst zu bestimmen, empfinde ich ehrlich gesagt ein wenig erniedrigend. Die drastische Erhöhung der Morgengabe ist ja eigentlich fester Bestandteil orientalischer Kulturen, die du so sehr (tlw. mit Recht) zu kritisieren pflegst. Es ist allerdings gefährlich, die eigene finanzielle Sicherheit im Falle einer Trennung nur durch die Morgengabe gewährleisten zu wollen, da sind deine anderen Tipps (Bildung/Beruf) m.E. viel zielführender. (Sollte ich dich missverstanden haben, entschuldige ich mich, und bitte um Aufklärung.)

      Ich schrieb ja, dass der Betrag angemessen sein muss. Also nicht zu niedrig und auch nicht viel zu hoch, so dass es sich keiner leisten kann. Allerdings geht der Trend eher zu niedrigen oder symbolischen Beträgen („Dönerteller“). Hohe Beträge werden mit „Du, Du!“ und anderen Floskeln verteufelt. Es ist nun mal so, dass man schon die Ernsthaftigkeit der Absichten an der Höhe des Betrags festmachen kann. Wenn man jemanden 100 Euro anbietet, wie ernst können die Absichten sein?

      Außerdem solltest du auch berücksichtigen, dass es im Orient nicht nur exorbitant große Morgengabewünsche gibt, sondern auch das Prinzip der Mitgift (indischer Subkontinent) vorhanden ist. Die Morgengabe – die es da auch gibt- ist lächerlich gering, dafür darf aber die Familie der Braut den Hausrat und weitere Dinge stellen, damit der Mann sie überhaupt „abnimmt“. Mitgiftmorde und hohe Verschuldung sind die Folge von solcherlei Blödsinn.

      Im letzten Satz wurde auch die, bei jeder Art und Ausmass von emotionalem und physischem Missbrauch, erwartete und empfohlene Geduld („Schwester du musst Sabr haben!“) kurz erwähnt: meines Erachtens einer der schlimmsten, am meisten missbrauchten, und verantwortungslosesten Ratschläge, den die Imame und andere Verantwortliche unserer Gemeinden einfach so von sich hergeben. Den daraus resultierenden Schaden möchte ich mir gar nicht ausmalen. Selbstreflexion und -kritik würde uns als Gemeinschaft in dieser Hinsicht gut zu Gesicht stehen, und hoffentlich dazu führen, dass wir bessere Netzwerke zur Hilfe in solchen Fällen etablieren können.

      Ja, dies ist in der Tat eine Verhöhnung des Opfers. Nach dem Motto: „Stell dich nicht so an, alles nicht so schlimm!“

      Nochmals besten Dank für die Wortmeldung.

    • As-Salafi

      An Aylin: Was ist das wieder für ein feministisches Gelaber? [VORWURF ZENSIERT]
      Und Haushaltsarbeit ist Frauensache! Eure Aufgabe ist Kochen, Putzen und Kinderhüten! Der Mann geht arbeiten!

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      „Und Haushaltsarbeit ist Frauensache! Eure Aufgabe ist Kochen, Putzen“

      „Frauensache“ bzw. „Aufgabe“ verstehe ich, das Ausrufezeichen mitdeutend, islamrechtlich als Aussage über eine Pflicht, d.h. ein Recht, das dem Ehemann in dieser Sache zustehe.
      Dafür hat der stramme „Salafi“ bestimmt Beweise aus Quran und Sunnah sowie den Aussagen der (relevanten) Salaf.
      Ansonsten komme ich ihm nämlich mit den auf dem Blog schon veröffentlichten Belegen in die glatte Gegenrichtung.

      „Was ist das wieder für ein feministisches Gelaber?“

      Ich weiß, dass unser lieber „Salafi“ alles „linksversyphte“ hasst. In diesem Zusammenhang muss ich darauf hinweisen, dass die rhetorische Figur „was ist das für ein so-und-so-beschaffenes Gelaber?“ eindeutig aus der „linksversyphten“ Ecke stammt und vor `68 in Deutschland nicht, danach aber lange Zeit nur in „linksversyphten“ Kreisen anzutreffen war. Darf ich nach der politischen Vergangenheit unseres Linkenkritikers fragen? Nach der Neuen Frankfurter Schule gilt nämlich: „Die größten Kritiker der Elche waren meistens selber welche.“

      Drittens möchte ich auf den Salâm von Aylin in Verbindung mit der Âyah 86 von Sûrati-n-Nisâ‘ hinweisen:

      „Wa-idhâ h°uyyîtum bi-tah°iyyatin fa-h°ayyû bi-ah°sana minhâ aw ruddûhâ – inna_Llâha kâna 3alâ kulli shâ’in h°asîba(n)“

      Extra für unseren „Salafi“ hätte ich auch noch ein dementsprechendes Zitat von Ibn Taymiyyah (rh) auf Lager.

      Im Sinne des obigen schönen Gebotes unserer Religion würde ich ihn, im Interesse der Erziehung der auch mitlesenden muslimischen Jugend durch sein gutes Vorbild, bitten, sein diesbezügliches Fehlverhalten einzusehen und zu korrigieren, sowie sich bei unserer Schwester im Islam zu entschuldigen. Außerdem würde er damit eine Sunnah, die von den meisten Menschen, Muslimen wie Nichtmuslimen, sträflich vernachlässigt wird, in seinem eigenen Verhalten wiederbeleben, wofür uns großer Lohn versprochen wurde.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâhu wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

  5. As-Salafi

    Wobei inhaltlich ist dem im Grunde zum zu stimmen. Ich sage es ja, der Sozialstaat stürzt die Muslime hier ins Elend.
    @Aqil Ibn Iman: Danke, Bruder, ich nehme die Entschuldigung an, auch, wenn ich mich nicht erinnere, was du mir angeblich getan haben sollst.

    Antworten
  6. As-Salafi

    An Abdusalam:
    As salamu 3alaikum wa rahmatullah fi barrakatuh.
    So ein Unsinn. Ich habe gar keine politische Vergangenheit. Ich war nie in politischen Zusammenhängen aktiv. Und die irreführende, diffamierende Behauptung jeder Linkenkritiker sei selber mal links gewesen kommt nicht ohne Grund aus dem gleichen linken Milieu, in dem es heißt, Homosexuellenkritiker seien selbst verkappte Homos.
    Jeder normale Mensch hasst linke Penner schon instinktiv, allein wegen ihres ekelerregenden, verwahrlosten Äußeren. Ich musste mich nie in solche Biotope begeben, um zu wissen, was für ein abgrundtief böser Geist dort herrscht. Äußeres und Theorie reichen, um blanken Hass, Verachtung und Abscheu aus zu lösen. Warum viele erst links sein mussten, um zu erfahren, wie degeneriert diese Ideologie ist, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâhi WA-barakâtuh.

      (Bitte endlich den schweren doppelten Fehler im Friedensgruß entsprechend meiner obigen Korrektur, das entscheidende dabei fett gesetzt, in der Zukunft dauerhaft berichtigen! Danke! Es geht hier um die korrekte Durchführung einer `Ibâdah / islamischen Gebetshandlung.)

      Betr. den vorigen Kommentar, dieser beantwortet auf eine Frage meines Beitrags unter:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2166#comment-5104,
      dieser wiederum in Antwort auf:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2166#comment-5101

      Ich habe dieser Hasspredigt jetzt entnommen (was ich schon wusste), dass der „Salafi“ keine Linken mag, aber auch nie einer gewesen ist (mir neu).
      Gut: Es bleibt trotzdem der Hinweis (ich zitiere meinen o.g. Beitrag:)

      „Ich weiß, dass unser lieber „Salafi“ alles „linksversyphte“ hasst. In diesem Zusammenhang muss ich darauf hinweisen, dass die rhetorische Figur „was ist das für ein so-und-so-beschaffenes Gelaber?“ eindeutig aus der „linksversyphten“ Ecke stammt und vor `68 in Deutschland nicht, danach aber lange Zeit nur in „linksversyphten“ Kreisen anzutreffen war.“

      Wenn das so ist (und das ist, meine ich, unstreitig), warum dann nicht die Korrektur der Umgangsformen?
      Die jetzige „Salafi“-Hasspredigt ist ja auch nicht gerade wertkonservativ-mitteleuropäisch, noch wirklich „salafitisch“ in ihrer Form, Wortwahl, Rhetorik zu nennen. Sie erinnert mich im Vergleich zu solchen Maßstäben formal entweder an Prolo-Linke oder Prolo-Rechte (PEGIDA-Bodensatz, Hartz4-AfD-Couchpotatoes etc.).

      Wenn die Linken so eklig sind: Warum ihre Unkultur dann nachahmen?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâhu wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

  7. Aylin

    As-Salamu alaikum wa rahmatullah.

    @As-Salafi: Leute wie Sie wittern eine feministische Verschwörung sobald eine Frau sich traut, ihre Meinung kundzutun. Was verstehen Sie eigentlich unter Feminismus, wie definieren Sie ihn, und was eint meinen Kommentar mit dem was Sie dafür halten?
    Es tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen, aber Sie sollten die Implikationen Ihres Wunschdenkens ein wenig weiter überlegen, und Sich fragen, ob Sie Ihre Frau/Schwester/Mutter/Tochter lieber zu einem Arzt oder einer Ärztin bringen wollen würden. Es funktioniert gesellschaftlich gesehen nämlich ganz, ganz schlecht mit „kochen, putzen, Kinderhüten“. Und den Beweis, dass dies unsere Aufgabe sein soll, bleiben Sie uns schuldig.

    @Abdussalam bin Abdillah: werter Bruder, ich danke Dir herzlichst für Deinen Einsatz und Dein Engagement, und bewundere die Geduld, die Du in diesen Gesprächen mitbringst. Möge Allah Dich segnen und Dein Wissen vermehren und mit Dir zufrieden sein.

    @Zia: nur aus Neugier gefragt, was wäre denn Deines Erachtens eine angemessene Brautgabe heutzutage in Deutschland z.B? Mir ist ein paar mal die Summe 10000 Euro zu Ohren gekommen – für viele junge Leute eigentlich eher nicht realistisch.

    Wa Salaam

    Antworten
    • As-Salafi

      Selbstverständlich ist es Aufgabe von Frauen zu kochen, zu putzen und vor allem Kinder zu hüten. Es ist deine Aufgabe, zu belegen, dass dem nicht so sei, weil du diese These aufgestellt hast.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh.

      Yâ „Salafi“

      Aylin hat auch Dir den Salâm gegeben, jetzt sogar zum zweiten Mal, Du aber bisher nur mir.
      Benimm Dich endlich. Bitte.
      Es würde mir und wohl auch allen anderen reichen, wenn Du das Verhalten eines wohlerzogenen Mitteleuropäers zeigtest, ich will ja gar nicht das Beispiel des Gesandten Allahs (sAs) bemühen.

      Außerdem steht von DIR die erste Behauptung im Raum, nicht von mir.
      Das Einfügen des Wortes „selbstverständlich“ ist im Fiqh KEIN Beweis. Wir sind hier nicht am oberbayerischen Stammtisch oder beim politischen Aschermittwoch der CSU oder gar AfD. Jo mei.

      Echt: trolliger geht es bei Dir manchmal wirklich nicht?! Wir sind nicht im AfD- oder PEGIDA-Forum! Im Islam gibt es kein „gesundes Volksempfinden“, sondern allein das verbindliche Vorbild des Gesandten Allahs (sAs) und seiner Lehren. Ausrufezeichen. DEINE Meinung ist KEIN Maßstab. Gott sei Dank und Lob, möchte ich noch ganz persönlich anfügen.

      Du willst den Frauen eine Pflicht auferlegt wissen, also etwas von ihnen, dann musst DU den Beleg erbringen. Es gibt sogar einen Hadith dazu, den der Gesandte Allahs (sAs) mit einem Satz ungefähr wie diesem beendet: „Wenn man dem fordernden Muslim einfach immer gäbe, was dieser je wünscht, würden die Menschen Gut und Blut der anderen zu nehmen suchen.“

      Und zu Deiner Information: Mit KEINEM Satz spricht Allah (swt) im Edlen Quran von der Pflicht der Ehefrauen zur Hausarbeit.
      Genauso weist der Prophet (sAs) mit KEINEM Satz die Musliminnen an, zu kochen, zu putzen oder zu waschen.

      Allgemein wäre es im Islam so, dass die Hausarbeit entweder Teil des allgemeinen Ehevertrages ist (wie von Allah (swt) im Edlen Quran bestimmt und von Seinem (swt) Gesandten (sAs) im Hadith eindeutig und unmissverständlich erläutert) oder der Mann für die Gegenleistung der vollen Übernahme der Hausarbeit durch die Frau eine Gegenleistung erbringen muss (ein angemessenes Taschengeld, einen Hausfrauenlohn also). Oder er ist einfach so nett zu seiner Gattin oder kümmert sich so sehr um ihre Bildung, ihre sonstigen Interessen, dass sie ihm das Haus aus Liebe und Zuneigung führt. Geht auch! Ist sogar ein Garant für eine schöne und angenehme Ehe (bi-idhni_Llâh)!
      Im Leben gilt die goldene Regel: Was nix koscht, is‘ auch nix. Willst Du haben, musst Du geben.

      Vom Hüten der Kinder habe ICH nicht gesprochen, also geh‘ bitte auf die Frage der allgemeinen Hausarbeit (Gattin als Haussklavin) ein, die Du m.E. einfach einschmuggeln möchtest.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Aylin

      Erstens habe ich gar keine These aufgestellt. Ggf. nochmal lesen und auf Legasthenie und/oder funktionalen Analphabetismus überprüfen lassen. Ausserdem, ist die Beweislastumkehr hier nicht anwendbar, da derjenige, der eine islamische Pflicht impliziert, muss dies auch beweisen können. Wenn ich Ihnen sagen würde, es ist Ihre Pflicht 3 x täglich für 10 Minuten auf einem Bein zu hüpfen, würden Sie es auch nicht einfach so hinnehmen… Und den Fragen des Gesprächspartner aus dem Weg zu gehen, zeugt nicht gerade von argumentativer Stärke.

      Wa salam alaikum wa rahmatullah

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâhi wa-barakâtuh.

      An Aylin: Werte Schwester im Islam, freundlichen Dank für die nette Antwort.
      Wir machen uns alle viel Arbeit hier und freuen uns natürlich, wie jeder Mensch, zu hören, wenn das Resultat zusagt.
      Möge Allah (swt) auch Dich reichlich für das Gute in Deinen Worten belohnen.

      Außerdem möchte ich auch von meiner Seite noch betonen, dass wir so sachbezogene Beiträge wie Deine schätzen und solche Leser und Kommentatoren suchen und ansprechen wollen. Aus dem Grunde achte speziell ich auch darauf, dass Trolle welcher Art auch immer keine Chance hier bekommen, die anständigen Nutzer zu verbeißen.
      Zu den Trollen schau doch bitte auch einmal hier: http://gnm.li/abu-erklaerung

      Könntest Du Dir ein paar Minuten Zeit nehmen, um ein kurzes Feedback auf meinen Kommentar zum „A.Bakr a.A.“ zu geben?
      Ich meine diesen Beitrag: [Beitrag am 15.08. von Zia indirekt gelöscht]
      Dein Kommentar landet an der richtigen Stelle, wenn Du den Antwortknopf unter DIESEM Beitrag betätigst: [Beitrag am 15.08. von Zia gelöscht]
      Den Beitrag vom „A.Bakr“ brauchst Du nicht unbedingt zu lesen, der ist eh hirnrissig.

      Lieben Dank!

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      PS.: Jeglichem Damenvotum betreffs unseres Schmutzfinks „A.Bakr“ wurde durch den entschiedenen Eingriff des Artikelautors und Oberadministrators Zia bereits vorgegriffen: Jazâhu_Llâhu khayran.
      (Vgl. auch http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2166#comment-5119 )

      Insofern sind sowohl „A.Bakrs“ Beitrag, als auch mein angehängter Kommentar, wie oben in meiner Antwort an die Muslima Aylin verlinkt, auf gnädige Art und Weise in den virtuellen Papierkorb entschwunden.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Ich halte für Deutschland einen Beitrag zwischen 3000-5000 € für angemessen. Wie gesagt, meine persönliche Meinung.

  8. Muslim

    Möge Allah dich belohnen. Anfangs war ich mir unsicher was ich von deinen Beiträgen halten so, aber manchmal muss man mit offenen Karten spielen.
    Zia – mach weiter so. Barakallahu feek, dass du beabsichtigst die Augen der MashAllah Brüder und Bollywoodukhtis öffnen möchtest.

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  9. Zia ul Haq

    Zia ul Haq

    Bitte nur noch textbezogen schreiben. Ich werde keine Beiträge mehr freischalten, bei denen der Autor nicht maschaAllah ist.

    Danke.

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  10. Abdallah

    Dieser Abschnitt hier:

    „… Lass dir auch ein Führungszeugnis ausstellen und genieße die Show, wenn er seine „Jahaliyya“ schönredet oder er meint, er habe sich gänzlich geändert.“

    ist nicht unproblematisch:

    Denn wer Moslem wird, dessen Vergangenheit hat Allah vergeben. Und es schickt sich nicht jemanden für etwas aufzuziehen, für das Allah ihm vergeben hat.

    Und überhaupt: Die Tatsache, dass jemand von sich aus Moslem wird, wo er doch einfach weiter machen könnte mit seiner Gottlosigkeit, ist doch bereits eine massive Änderung.

    Außerdem ist durch Koranayats und Ahadith bestätigt, dass man die Fehler und Sünden eines Moslems weder erkunden noch öffentlich machen darf.

    Ob es beim Heiratspartner eine Ausnahme gibt?

    Die vom Autor empfohlene, relativ energische Vorgehensweise dürfte aber aber zu der ein oder anderen, unrechtmäßigen Verletzung eines Moslems führen.

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    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Es geht um die Interaktion zweier Menschen. Nicht um die eines Akhis mit der Öffentlichkeit. Wenn es um die Interaktion ZWEIER Menschen geht, muss man die Rechte BEIDER berücksichtigen. Ein mashaAllah Eheschwindler hat Töbe gemacht und sein nächstes Opfer darf nichts davon wissen oder wie?

      Wenn derjenige sich so maschaAllah um 180 Grad gedreht hat, dann wird es ja kein Problem darstellen, dies auch glaubhaft zu machen. Oder muss sein „Ich bin aber maschaAllah“ als umfassender Beweis reichen?

      Die Qualität der heutigen Konvertiten ist allseits bekannt, trotz der Abwendung von der Gottlosigkeit.

  11. Abdallah

    „Ein mashaAllah Eheschwindler hat Töbe gemacht und sein nächstes Opfer darf nichts davon wissen oder wie“

    Wieso immer Extremfälle annehmen, die doch Ausnahme- und nicht Regelfall sind.

    Abgesehen davon haben Gelehrte bestimmt herausgearbeitet, wie so eine Eheanbahnung abläuft. Weder du noch Ich sollten da verbindliches vorschreiben, wenn wir dies nicht mit legitimen islamischen Quellen belegen können.

    wa salam

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  12. easewithhardship

    Amüsant und sehr wahr, sehr guter Beitrag.

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