Muslim Life Hacks: Irgendwas mit Computern

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Ausgestattet mit der Kredibilität eines türkischen Gebrauchtwagenhändlers und dem Geisteszustand eines türkischen Sultans des 16. Jahrhunderts, muss die muslimische Gemeinde in Deutschland mit vielerlei Problemen klarkommen. Viele dieser Probleme sind aber hausgemacht, also nicht vom bösen Bierbauch-Bernd oder Pegida-Peter verursacht.

Nun, wir wissen nicht erst seit es orientalische Berufsopfer gibt, dass die Lage für die Muslime in Deutschland zwar nicht besonders schlimm, aber auch nicht besonders rosig ist. Als Muslim muss man immer eine apologetische Abhandlung zu den vielen Angriffsflächen, die man den Leuten zu gerne selber liefert, dabei oder im Kopf haben um problematische Gesprächswendungen abzufangen.

Wir könnten jetzt in der Opferstarre verharren und den Juden, dem CIA, Geistern oder außerirdischen Illuminaten die Schuld für all das geben und uns weiterhin der Lethargie und Selbstbeweihräucherung hingeben. Dann bleibt auch alles beim Alten und man kann weiter meckern, wie schlimm es doch in diesem „Konzentrationslager“ mit dem offiziellen Namen Bundesrepublik Deutschland doch sei.

Dabei müssen wir versuchen besser als alle anderen zu sein. Allgemein. In jeder Lebenslage und in allen Bereichen!

Unser Erfolg muss uns Recht geben!

Dem Kopftuchmädchen kann man nicht so einfach sagen, es sei unterdrückt und müsse vor sich selbst und seiner heimischen Umgebung geschützt werden, wenn es nur Einser nach Hause bringt. Dem vollbärtigen Akhi kann man nicht das Gebet auf der Arbeit verbieten, wenn er der wertvollste Verkäufer im Laden oder der beste Programmierer im Softwarehaus ist.

Und eins muss allen klar sein: die Westler sind nicht deswegen besser dran, weil sie keinen Islam haben oder eine bessere genetische Disposition besitzen, nein, es ist eine kulturelle Angelegenheit, sowie eine Frage der Mentalität.

Deutschland ist stark papierlastig, heißt, wer keinen Abschluss irgendeiner Art nachweisen kann, wird mit großer Wahrscheinlichkeit aussortiert. Man kann von diesem Zustand halten was man will und ihn verwünschen, allerdings ändert dies nichts an der Realität.

Meine persönliche Empfehlung ist eine Karriere in der IT. Kein Bereich ist so international, keiner so vorurteilsfrei im Arbeitsalltag. Und vor allem: es gibt keine künstlichen Markteintrittsbarrieren, zumindest sind diese nicht so stark ausgeprägt wie in anderen Bereichen. Wenn man einen schwierigen Lebenslauf hat, nicht gerade auf dem Kopf gefallen ist und sich aus dem Teufelskreis Sozialstaat befreien möchte, der möge bitte weiterlesen.Für Leser, die sich für IT interessieren und gerne quereinsteigen würden, könnten die nächsten Zeilen auch ganz interessant sein.

Beispiele:

Ein Ungar, sichtbare Tattoos und Piercings im Gesicht, kein Hochschulabschluss, keine Ausbildung, kein abgeschlossener Schulabschluss. Deutschkenntnisse kaum vorhanden. Die Laute, die er so von sich gibt, kann man mit viel Fantasie als Englisch interpretieren. Er hat jahrelang mit Autoreparaturen Geld verdient. Aber er beherrscht bestimmte Nischenprodukte aus der IT, die bei einigen Großkonzernen zum Einsatz kommen, „in Wort und Schrift“. Jahresgehalt: 150.000 Euro, bei lediglich 3 Jahren relevanter Berufserfahrung. Allerdings hatte er schon immer ein Faible für Programmiersprachen, aber das kann man sich alles aneignen.

Ein Pole, Schule abgebrochen, spricht Deutsch mit starkem Akzent. Schwere Kindheit, da alkoholkranker Vater, der ihn und seine Mutter misshandelte und früh verstarb, war bis vor Kurzem in Therapie deswegen. Hat die letzten zwei Jahre als Gebäudereiniger Geld verdient. Das Arbeitsamt hat ihm einen Programmierkurs spendiert, hat aber auch selber mit Begeisterung Webseiten gebaut, allerdings hatte er keinen Zettel, um seine Qualifikationen nachzuweisen. Er hat ein Praktikum gemacht, sich dort in einem Projekt bewiesen und einen Arbeitsplatz bekommen, so dass er nun endlich relevante Berufserfahrung sammeln kann.

Mir sind noch weitere Beispiele von Quereinsteigern bekannt, vom Taxifahrer bis zum Rosenverkäufer war alles dabei.

Dieser Text mag ein wenig einseitig klingen und es entsteht der Eindruck, dass das „I“ in IT für Islam stünde. Sicherlich wird man auch hier erstmal sehr viel Fleiß und Anstrengung investieren müssen, um weiter motivierende Ergebnisse zu bekommen, auch wird es nicht jedermanns Sache sein. Aber ich führe diese Extrembeispiele deswegen an, weil viele Orientalen – obwohl nicht gerade ihrer Mentalität entsprechend – sich nicht für fähig halten, aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Auch sind viele einfach von den vielen falschen Erzählungen anderer Leute demotiviert („ist zu schwer“, „das schaffst du eh nicht“ usw.).

Man darf sich nicht von anderen einreden lassen, was man kann und was man nicht kann, was schwer ist und was einfach ist. Man muss es schon selber ausprobieren!

Und ja, in diesem Land würden einige mit Frau und Kindern mehr mit Sozialleistungen „verdienen“ als mit ehrlicher Arbeit. Allerdings muss man diese Anstrengung als Investition sehen. Man wird nicht immer auf derselben Gehaltsstufe bleiben. Langfristige Lösungen müssen her!

Es gibt viele hervorragende Ressourcen im Internet und günstige Bücher, mit der auch absolute Laien die Grundlagen erlernen und Ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können.

Folgende Tipps kann ich dazu geben:

  • Nachdem man sich die relevanten Grundlagen angeeignet hat, sollte man nach einer kleinen Firma mit wenig Belegschaft Ausschau halten. Diese haben in der Regel Probleme Personal zu finden, da kleine Firmen meist unbekannt sind und sich diese für „normale“ Professionals nicht so gut im Lebenslauf machen.
  • Kleine Firmen sind kulanter und die Dienstwege sind sehr kurz. Es gibt nicht so viel „Politik“ und solange die Arbeit erledigt wird, ist es oftmals egal was man zwischen kleineren Schaffenspausen (z. B. rauchen, privat im Internet surfen oder zwei Stunden Mittagspause machen…) so treibt. Gebetspausen und freitags früher gehen sind dort leichter zu haben. Bei größeren Konzernen braucht man oftmals ein anderes „Druckmittel“.
  • Da man dort sehr viel machen muss („Mädchen für alles“), kommt man innerhalb kürzester Zeit mit verschiedenen Aufgabenstellungen in Berührung. Das hilft dann sehr, wenn man seinen Arbeitgeber wechseln möchte. Am Ende zählt nur noch die Berufserfahrung, keiner fragt dann mehr nach Noten oder anderen Dingen.
  • Man muss auch bedenken: die ganzen Stellenanzeigen spiegeln nicht die Realität im Arbeitsalltag wieder. Stellenanzeigen haben nämlich noch eine marketingspezifische Komponente, heißt, man möchte potenzielle Kunden damit beeindrucken, was für tolle Fähigkeiten ein Bewerber für eine Stelle in dieser Firma haben muss. Es ist ganz normal, dass die Personaler quasi ein IT-Lexikon in die Stellenanzeige hochladen, aber in Wahrheit nur ein Bruchteil von dem benötigt wird, was nach außen hin kommuniziert wird.

Es kann doch nichts Erniedrigenderes für einen Mann geben, als die Tatsache, dass man sich von anderen druchfüttern lässt. Dass man auf Almosen von anderen angewiesen ist, obwohl man jung, gesund und in Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten ist.

Dieses Nichtstun und die Langeweile schaden mehr als man denkt. Aus diesem Zustand ist noch nie ein großer Mann entstanden.  Auch wenn man sich selber einredet, dass man seine Zeit super-islamisch nutzt, was niemand macht. Facebook und Ahlu-Sunnah.com trollen sind nun mal keine Heldentaten, die in die Annalen der Geschichte eingehen werden.

Die Degeneration befällt den Verstand und ab einem gewissen Alter, ab einem gewissen Zustand kann das beste Arbeitslager nicht mehr weiterhelfen. Man wird weiterhin der frustrierte Internettroll, der unverheiratete, aber von Fitna-geplagte Akhi oder einfach der Versager vom Dienst bleiben, der mit seiner Asozialität, Arroganz und Selbstgerechtigkeit nicht nur sich, sondern einer ganzen Nation Schaden zugefügt hat.

An dieser Stelle möchte ich noch gerne auf diesen Beitrag von mir verweisen:

http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1574

 

 

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37 Antworten auf “Muslim Life Hacks: Irgendwas mit Computern”

  1. Name (Pflichtangabe)

    As salamu ‚alaykum

    Danke für den Tipp. Gibt es vielleicht Bücher die du für Laien empfehlen kannst?

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      wa alaikum salam,

      falls du Interesse an der IT hast, würde ich erstmal die Internetressourcen abscannen. Danach kann man sich immer noch ein Buch zulegen, was man dann abarbeitet.

      Für die Java-Programmierung kann ich dir folgenden Klassiker (ist kostenlos im Internet einsehbar, mit Übungsaufgaben und allem drum und dran) empfehlen:

      http://openbook.rheinwerk-verlag.de/javainsel/

      Danke für deine Wortmeldung.

    • Name (Pflichtangabe)

      BarakAllahu fiik füf deine Hilfe. Ich bin zwar selbstständig im Handwerklichen-Bereich, suche aber seit langem nach einer Alternative für meine jetzige Beschäftigung, die mich auf Dauer nicht zufrieden stellt. Die IT-Welt ist wirklich etwas was mich interessiert und anhand deiner Beispiele hört es sich schon verlockend an, in dieser Branche Fuss zu fassen.

    • Aqil ibn Iman

      Selam u aleykum,

      wenn Du wirklich in die IT-Branche einsteigen willst, empfehle ich dir allen voran Visual Basic, respektive .Net -Framework basierende Programmiersprachen( C#, VB.Net, J# et cetera), einfach weil die Klassen die benutzt werden beinahe immer „gemanagt“ sind.

      Gemanagt bedeutet, dass die Runtime Speicher alloziert, freigibt et cetera… deine Entwicklung wird nicht durch Redundantes behindert.

      Java sollte zunächst vermieden werden, es ist einfach nicht so Laien-Freundlich wie es immer einsuggeriert wird….

      Exempel:

      In VB.Net gibt es klare Definition von Funktionen und Methoden, gekennzeichnet mit den Partikeln Sub und Function… (in C# gibt es keine Funktionen( ausgenommen Lambda-Expressionen), sondern -ähnlich wie in Java – nur Methoden).

      In Java sind diese oftmals nicht deutlich und für einen Laien „kryptisch“….

      Man parallelisiere folgende Szenen aus einem Source-Code:

      VB.NET:

      Public Sub SayHello(byval Message as String)
      MessageBox.Show(Message);
      End Sub

      und
      Java

      public void sayHello(string message){
      system.out.println(message);
      }

      Vb.NET ist „humaner“, du schreibst „Englisch“…

      Ein aus C# ( vom Syntax beinahe identisch zu Java) wohl komplexerer Ausdruck, um exemplarisch eine Liste zu sortieren


      […]
      private List datas = new List(new int[]{15,13,17,16,215});
      datas = datas.OrderBy(p=>p).ToList();

      sieht in VB folgendergestalt aus:


      Private datas As New List(Of Integer)(New Integer() {15, 13, 17, 16, 215})
      datas = datas.OrderBy(Function(p) p).ToList()

      Fazit:
      Beginne mit VB.NET , registriere Dich notfalls bei https://www.vb-paradise.de/ und ergänze dann deine Kenntnisse mit C#…

      Wa salam!

  2. Milat

    Mir ist auch schon aufgefallen, dass man nach Informatikern sehr ausschau hält.

    Wer es sogar hinbekommt zu studieren, kann sicherlich gut leben.

    Selbst als Maschinenbauer muss man heutzutage mind. eine Programmiersprache können (C++), ansonsten hat man es schwieriger.

    „Wir könnten jetzt in der Opferstarre verharren und den Juden, dem CIA, Geistern oder außerirdischen Illuminaten die Schuld für all das geben und uns weiterhin der Lethargie und Selbstbeweihräucherung hingeben. Dann bleibt auch alles beim Alten und man kann weiter meckern, wie schlimm es doch in diesem „Konzentrationslager“ mit dem offiziellen Namen Bundesrepublik Deutschland doch sei.“

    Lobenswert, ich sehe eine berechtigte Kritik aber keine Beleidigungen gegen den „Pöbel“.

    Antworten
  3. As-Salafi

    Jawollja! Schreib weiter über Eigentum, Marktwirtschaft und gegen Ideen der verwahrlosten politischen Linken und nicht mehr über Kernthemen des Islam. Dieses Gewinsel über die angebliche Diskriminierung bei der Arbeitsplatzvergabe ist sowieso auf die politische Linke und ihre regelmäßigen getürkten Studien zurück zu führen und dient dazu, Muslime für die Unterstützung von unislamischen Quotenregelungen zu vereinnahmen, damit als nächster Schritt Muslime dann Homosexuelle in ihren Unternehmen einstellen müssen.
    Und was soll etwa das Geheule, wenn man etwa als Bärtiger oder Niqab-Trägerin keine Arbeit im Verkauf findet? In Saudi-Arabien würde eine Hotpants-Trägerin auch in diesem Bereich nicht fündig werden.
    Muslime sollten sich ohnehin bei Möglichkeit selbstständig machen und sich unter Anderem so bei der Arbeitsplatzvergabe, wenn es denn zu Benachteiligungen kommen sollte, unter die Arme greifen, anstatt Leute um Mitleid und Hilfe an zu winseln, die uns für ihre Gesellschaftsklemptnerei missbrauchen wollen.

    Antworten
    • Milat

      Hierbei handelt es sich um einen Blog. Auch wenn einige Texte mangelhaft sind, so obliegt es jedem selbst, was er schreibt.

      Sie sind islamisch nicht gezwungen über Kernthemen zu schreiben.
      Dass ist die Aufgabe der Prediger und der Gelehrten.

      Deinen letzten Abschnitt ist sehr empfehlenswert.
      Wir sollten versuchen unabhängig zu sein.

      Die Verbindung mit der politischen Linke verstehe ich nicht und auch nicht, wieso du hier von Marktwirtschaft und Eigentum redest.

      Könntest du dies erklären?

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Danke für die sicher ehrlich und brüderlich gemeinte Nasiha an die Muslime und insb. die Salafis.

      Dürfen wir erfahren, in welcher Branche Du erfolgreich selbständig tätig bist? Möchtest Du diese auch anderen so warm anempfehlen, wie Zia die seine?

      Was hast speziell Du eigentlich gegen eine Hijra nach Saudi-Arabien? Du könntest dort „Arabisch lernen, und zwar schnell!“
      Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1984#comment-4304 f.
      Meine dringenden Fragen darunter hätte ich übrigens immer noch gerne beantwortet!
      (Anm. für eilige Leser, die den Überblick über die schnell wechselnden Firmenschilder des hier leicht irreführend unter „As-Salafi“ auftretenden ‚Nutzers‘ verloren haben sollten: Es handelt sich bei „Muslime müssen… “ dort und „As-Salafi“ hier um die gleiche sehr ‚prinzipienfeste‘ Person.)

      Und Hotpants gibt’s in Saudi-Arabistan auch keine, wie Du richtig anzumerken weißt!

      Also: Wie sieht Dein Zeitplan für die Auswanderung aus einem Hot-Spot verweichlichten Humanitätsgewinsels in das Gelobte Land der Saudi-Salafiyyah aus? Welche Ratschläge kannst Du jungen strebsamen Salafis an die Hand geben? Wieviel an Arabisch sollte man vorher lernen, „und zwar“ WIE am besten, damit es „schnell“ geht?

      Ansonsten fürchte ich, hast Du den Verfasser missverstanden: Der wollte meines Wissens und auch meinem Leseverständnis nach weder für Opfergeheule noch für unterwürfiges Gebettel bei Nichtmuslimen plädieren, sondern dafür, sich endlich davon zu lösen und sich, so oder so, ein Stück selbständig(er) zu machen.
      Zia hat sich auch nicht für Quotenregelungen oder ähnlichen Firlefanz ausgesprochen, sondern eher dafür, aus der Not eine Tugend zu machen und etwaige Diskriminierungen mit Würde zu tragen sowie als mehrfache Gelegenheit zur persönlichen Entwicklung auf- und anzunehmen. Dies auch angesichts der Tatsache, dass der Muslim bei Allah (swt) für jede Schwierigkeit, die er geduldig trägt, vielfachen Lohn erhält, und für Nachteile, die er für seinen Islam klaglos (!) auf sich nimmt, jedoch noch weit mehr.

      Das wolltest Du doch auch sagen? Oder habe jetzt ich Dich missverstanden?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Anm.: Mein Kommentar richtet sich an „As-Salafi“, nicht an „Milat“, dessen Kommentar sich mit meinem überkreuzt hat.
      Wa-s-Salâm.

  4. Muslim

    „Als Muslim Geld verdienen?“

    Als ich neu angefangen habe den Islam zu praktizieren, habe ich vieles aufgegeben.. Ich bin direkt ins kalte Wasser gesprungen. Aufgrund meiner Unwissenheit habe ich viele wichtige Sachen vernachlässigt. Ich war fast von Morgens bis Abends einfach in der Moschee um „abzuhängen“. Fast ein Jahr lang lief es so.. Und so ging es nicht nur mir, sondern den meisten Jugendlichen. Vallahi ich kenne Brüder – ich bitte Allah darum, dass auch sie das erkennen – die seit Jahren immer noch fast den gleichen Tagesablauf wie vor paar Jahren haben. Bis 12 schlafen.. Fast Jedes Gebet in der Moschee verrichten.. Essen gehen mit Brüdern und evtl. Playstation abend. Keine Arbeit, Keine Verpflichtungen, keine Verantwortung übernehmen. Und wenn mal ein Vortrag stattfindet, dann geht man mal hin und lässt sich vom Prediger unterhalten.
    Und wenn mal der Iman oben ist, liest man mal ein Buch.
    Man soll ja nicht arbeiten gehen, da man sonst „Dunya – besessen“ ist.. dazu schaut man Geschwister schief an, die ein teures Auto fahren oder Markenklammotten anziehen. Nicht zu arbeiten wird mit Askese verbunden.
    Ich übertreibe? Nein, das ist leider oft die Realität!

    ich sage nicht, man soll von 6-18 Uhr sich kaputt arbeiten.Bin kein Freund dieser extremen Leistungsgesellschaft. ich will euch anspornen produktiv und kreativ zu werden. Macht euch selbstständig.. Ihr könnt dabei eure Zeit so einteilen wie ihr möchtet. Hauptsache man bleibt nicht sitzen und macht rein gar nichts! Omar r. sah mal einige Jugendliche in der Moschee sitzen. Er fragte die daraufhin was die da machen. „Geht raus und arbeitet, denn vom Himmel fällt kein Gold herunter (ungefähr).

    Deshalb möchten ich und 2 anderen IOU Studenten uns selbstständig machen, damit wir mehr Freizeit haben und unsere Zeit besser einzuteilen. Die jetzigen Semesterferien nutzen wir aus, um auch unser Wissen im Bereich des Unternehmertum zu erweitern. inshAllah. Geld zu besitzen ist gut, wenn man es gut einsetzt. Viele Sahaba waren auch reich und haben es im Guten ausgegeben. Es ist unsere Pflicht unsere Familien zu ernähren!

    Ibn Qudama:
    Sufjan ath-Thauri (der in der Anfangszeit des Islams lebte) sagte: “Geld ist die Waffe der Muslime in unserer Zeit”.
    In heutiger Zeit gilt das viel mehr.
    Abu Ishaq as-Sabi’i: “Sie (d. h. die früheren Rechtschaffenen) sahen den Wohlstand als Hilfe für die Ausübung der Religion.”

    Entnommen aus „Gärten des Wissens“ (Facebook) – Zia ul Haq, dir wird die Seite gefallen denke ich mal 🙂 Da werden oft die Probleme der musl. Community angesprochen.
    Wir können nicht mehr die Realität ausblenden, um uns gut darzustellen… Der erste Weg zur Problembeseitigung ist die Akzeptanz des Problems.

    Antworten
  5. As-Salafi

    Es sind linke Schlaffis und Waschlappen und Aufschneider, die ständig herum kreischen, wie unterdrückt und verfolgt die Muslieme (sic) hier zu Lande seien, was sich angeblich in der Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt niederschlägt. Ebenso wie der Verein „Amnesty International“, der uns in unseren Ländern aber die Gleichberechtigung von Frauen und Homosexuellen, Abtreibung und allgemein den westeuropäischen Linksliberalismus einschleppen will.
    Die Ablehnung von Quotenregelungen ist Schutz des Rechts auf Eigentum. Eigentum definiert sich dadurch, dass man darüber verfügt, wie man lustig ist, also etwa, bei Eigentum wie einem Unternehmen, nach Lust und Laune Leute einstellen oder als Bewerber ablehnen darf. Wenn ein Deutscher bspw. einen Türken ablehnen will, hat er das Recht dazu, will ein Muslim keinen Homo einstellen und darüber hinaus gar etwa ein Schild beim Eingang des Firmengebäudes ein Schild anbringen mit der Aufschrift „Schwule und Hunde sind hier nicht erlaubt“, sollte er auch das Recht hierzu haben. Ich rede jetzt hypothetisch, wie es meiner Ansicht sein sollte, und nicht von der tatsächlichen Gesetzeslage in Deutschland, die durch das stalinistische Antidiskriminierungsverbot geprägt ist, empfehle also jetzt niemandem, in einem solchen Fall tatsächlich solche Beschilderung bei sich an zu bringen.
    Vergiss nicht, dass die Scharia unter Anderem dazu gekommen ist, vor allem das Recht auf Eigentum bzw. Eigentum der Menschen zu schützen.
    Zu der Eingangsäußerung: Selbstverständlich hat ein Laie nicht das Recht im Islam, sich über islamische Themen ohne entsprechendes Wissen zu äußern, sonst hätten die Gelehrten ihr Existenzrecht verwirkt.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      An wen richtet sich diese „Brandrede“?

      An alle zufälligen Passanten, so als eine Art Hyde-Park-Corner im Internet?

      Und zu welcher guten Tat lädst Du Deine Adressaten ein?

      Soll ich das auch irgendwie als Antwort auf meinen obigen Beitrag, insb. die Nachfragen darin, auffassen? Wenn, dann erkläre bitte, inwiefern Du mir geantwortet hast. Meinen werten Dank im voraus.

      Lâ-h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  6. PseudoCode

    As Salamu Alejkum Wr Wb liebe Geschwister,

    ich möchte kurz anmerken (und Geschwister im Islam dazu motivieren) eben NICHT in die IT zu gehen. Ich habe selber Informatik (bzw. einen Teilgebiet) studiert und muss im Nachhinein sagen, dass ich mir das alles auch hätte selber beibringen können. Ich liebe zwar Informatik und das ist mein Beruf, aber ich überlege zurzeit ein zweites Studiengang zu studieren.

    Warum sage ich sowas?
    -> Wir müssen als Muslime im Kollektiv denken und handeln. Was bringt es der Ummah, das ich Informatiker bin?
    -> Meine persönliche Empfehlung ist in Anbetracht der Situation der Ummah, dass wir grundlegende Fächer der Naturwissenschaften studieren (Physik, Mathe, usw…) und VORALLEM im Bereich der Hardwareentwicklung (Elektrotechnik, Maschinenbau, Düsenantriebe, Radartechnik, usw…) tätig werden.

    Ich weiß und lese auch in letzter Zeit, dass sich die Administration dieses Blogs gewandelt hat und eher den pazifistischen Weg einzuschlagen versucht. In Anbetracht der Übermacht der Kuffar und die ständigen Bilder, die uns aus Syrien und Irak erreichen, ist das auch kein Wunder.
    Die Angst greift zu und man möchte eine harmonische Koexistenz anstreben. Aber vergisst bitte nie, dass die Kuffar niemals mit euch zufrieden sein werden, solange ihr auf der Milla von Ibrahim (as) seid. Die Geschichte hat nicht seit dem Syrienkrieg seinen Lauf genommen, und die Gräueltaten und Luftangriffe gibt es nicht erst seit dem Syrienkrieg. Und auch an die „an-allem-Schuld-ist-ISIS“ Fraktion möchte ich sagen: Statt Informatik solltet ihr Geschichte studieren.

    Wue alejkum Salam Wr Wb

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      wa alaikum salam,

      für Düsenantriebe und Radartechnik wird aber eine funktionierende und hochentwickelte Gesamtwirtschaft benötigt. Da reicht es nicht einfach ein paar Ingenieure in ein Bürgerkriegsland zu schicken und die zaubern dann Atomwaffen und Kampfflugzeuge aus dem Hut. Und ja, für Prosperität ist Frieden die grundlegende Voraussetzung.

      Ich wollte mit dem Beitrag jene ansprechen, die in dem Teufelskreis Sozialstaat gefangen sind und nicht wissen wie sie da am besten wieder herauskommen. Für deine genannten Berufe sind die Markteintrittsbarrieren viel zu hoch. Man kann mit IT-Kenntnissen auch als Quereinsteiger gutes Geld verdienen und aus diesem Kreislauf ausbrechen. Du sagst ja selber, dass man sich das alles selber hätte beibringen können, ohne in die Vorlesung oder in die Übung zu gehen. Dem stimme ich ja auch zu, deswegen auch mein Ratschlag.

      Danke für deine Wortmeldung.

    • Milat

      Informatiker sind genauso wichtig wie wir Maschinenbauer oder Doktoren.

      99 Prozent aller Maschinen im Krankenhaus oder auch allgemein sind in irgendeiner Weise von Informatik abhängig.

      Ohne Informatik kein modernes Maschinenbau und ohne modernes Maschinenbau keine moderne Medizin…..

      „Wir müssen als Muslime im Kollektiv denken und handeln. Was bringt es der Ummah, das ich Informatiker bin?“

      Das ist einfach falsch.
      Der Muslim trägt nur seine Verantwortung und muss sich daher in erster Linie nur um sich selbst kümmern.
      Und dabei sollte er sicherlich sehr viel Mühe geben aber das allgemein Wohl der „Umma“ ist nicht die Aufgabe des einzelnen Individuums sondern aller Muslime.

      D.h du kannst machen was du willst,solange du den Muslimen nicht direkt schadest.
      Du kannst dein Geld sparen und studierne was du willst und ein guter Muslim sein.

  7. Aqil ibn Iman

    Mein vorausgehender Kommentar ist erledigt.

    Zu Deinem Artikel:
    Passlicher kann es nicht ausgedrückt werden, exzellent!
    Diese Umma wird nicht durch Debatten – exemplarisch : Ob Gott zwei (rechte) Hände ,oder eine Hand habe, oder; wo Gott sei, ob Er, wenn Er im Raum existiert, über oder, auf dem Thron et cetera sei – einst, wie es erblühte, erneut erblühen. Nein, keineswegs.

    Weder nutzen uns das Geschrei eines charismatischen Mannes aus Mönchen-Gladbach; oder aus Berlin, noch Jugendliche die par ordre „Allahu akbar“ rufen.
    Diese Umma braucht keine rudimentären Maschinen .. sie braucht Muslime, autonom, autark von „Sozialhilfen“.

    Dereinst las ich im Forum auf den gelungenen Beitrag von @Muhammed ibn Maimoun zu den längst verstorbenen Echsen , ein Kommentar eines Users der tatsächlich meinte, dass es nicht obligatorisch sei, belesen zu sein…. Dies mag wohl auf die muslimischen Senioren, oder der Altersklasse 40, 50, 60 zutreffen; keineswegs unserer Generation, wir müssen(!) belesen sein.

    Der Gesandte Gottes – Heil und Segen seien seine ewigen Gefährten – animierte uns, anders; ja besser zu sein, als die Entkennenden… und war es nicht der Gesandte Gottes, Heil und Segen seien auf Ihm – der uns informierte, dass in der Endzeit die Zunge schneidender als der Hieb des Schwertes sein wird?
    Es ist KEINE(!) Dawa, am Straßenrand Qur’an-„Übersetzungen“ zu verteilen – die , zugegeben, auch noch sehr inadäquat sind – welche expressis verbis im Müll landen, oder in der Toilette gelesen und gehortet werden.

    Ja, konfrontiert man diese „Salafiten“ mit diesen Faktizitäten, so ist ihr Argument nichts außer, dass man die „Kuffar“ nicht imitieren solle.
    Dann sollen sie doch bitte es meiden, die Infantilen zu imitieren… vielmehr imitieren die „Kuffar“ uns, wir Muslime waren der Inbegriff von Wissen und Weisheit: „Simsalabim ! Und es geschah! “ ist wohl eine Lehn-Transliteration der damaligen Christen, weil Muslime stets pflegten bismi ʾllāhi ʾr-raḥmāni ʾr-raḥīm zu rezitieren, bevor sie ihre Handlungen starteten.. die Christen glaubten doch tatsächlich aufgrund unseren Fortschritts, wir seien „Zauberer“(„Simsalabim geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Begegnungen mit Muslimen zurück, die bis ins Spätmittelalter (auch wegen des damaligen technologisch-wissenschaftlichen Fortschritts der islamisch geprägten gegenüber der europäischen Welt) oft als „Zauberer“ beschrieben wurden“ Wikipedia )

    Ach , und der „Konter“ seitens eines ominösen Palästinensers – der einst „Kaufmann“ gewesen sein soll – dass die Bekämpfung der (Baum-Massen-Exekutions-)Dawa ein Symbol der Wahrheit sei, ist bereits patentiert und standardisiert.

    Na dann Leute!
    Frohe Kunde den Juden, Zionisten, Shiiten, Ahmadiyya, sie alle .. und ja sogar die Shayateen werden bekämpft!

    Wie pathetisch!

    Möge Gott uns mit der Rechtleitung rechtleiten , allen voran mich.

    Frieden!

    Antworten
    • As-Salafi

      So ein Blödsinn. Selbstverständlich brauchen wir ein möglichst breites muslimisches „Bürgertum“(und ich benutze dieses Wort sehr ungern). Dafür brauchen wir aber eine entsprechende Arbeits-, Leistungs- und Wirtschaftsethik. Kein gutmenschliches, faktisch defätestisches, euphemistisches Gewinsel über „soziale Gerechtigkeit“. Der wehleidige ubx weibische Anti-Kapitalismus in der Ummah ist das Lied der Arbeitsscheuen, Schnorrer und Parasiten.
      Und hier berührt es selbstredend die Aqidah, die richtige islamische Lehre und das fängt selbstverständlich mit der von dir verächtlich abgewunkenen fundamentalen Frage an.

    • Aqil ibn Iman

      Salam,
      „[…]das fängt selbstverständlich mit der von dir verächtlich abgewunkenen fundamentalen Frage an.“, verächtlich abgewunken, ja?

      Eine Debatte, ob Gott über dem Thron sei?
      Ah, natürlich, der Qur’an sagt „istiwa al arsh“, und du und deine Saudi-Sheikhs seid ja hervorragende Exegeten und wissen natürlich dass das anthropomorph gemeint ist.

      Und spätestens seit George Lemaitre wissen wir, dass das Universum expandiert, sodass der Glaube „Gott sei über dem Thron“ – und zwar verbaliter, dass Er dort lokalisiert ist – doch ziemlich primitiv und gefährlich ist, zumal die Höhe des Throns aufgrund der Expansion bedingt von der Größe des Universums und -, ergo Gott ebenso – erhaben ist Er – bedingt von der selben wäre…. dann gibt es natürlich die Relativität von Bewegungen… der Thron ist relativ zu *uns* „über“ dem Himmel… et cetera.

      Gott existiert ohne Ort und Zeit, diese Debatte können wir führen bis die Sonne im Westen aufgeht, ja klar, können wir, von Nutzen ist das expressis verbis nicht.

      (Bevor du mit Hadithen zu kontern pflegst; ich kenne den Hadith, dass eine Frau gefragt worden sei, wo Gott denn sei, worauf sie geantwortet habe, im/über dem Himmel; ah , und ich bin weder Sufi, ein Mubtadi, ein Ahbash, noch Shiite; ich bin – Lob sei Gott – Muslim, Sunnit)

      Eine nähere Analyse zu dieser Thematik, https://alfitnatulwahabiiyah.wordpress.com/2016/07/31/wissenschaftliche-bewertung-der-aussage-gott-ist-ueber-dem-thron/

      „die richtige islamische Lehre[…]“, ich führe aus: […]Dass Gott „Hände“ habe, jap , klar, weil Gott – verherrlicht sei Er – Iblis informiert, dass Er Adam mit Seinen Händen (dual) erschuf.
      Ein Hinweis , dass Er zwei Hände habe… kenne ich schon, insbesondere von den „Salafis“. (;

      „So ein Blödsinn. Selbstverständlich brauchen wir ein möglichst breites muslimisches „Bürgertum““ , ja, klar, spricht es denn dagegen, dass das „Bürgertum“ distinguiert und gesittet ist?

      „Kein gutmenschliches, faktisch defätestisches, euphemistisches Gewinsel über „soziale Gerechtigkeit““ , Verknüpfungen von Expressionen die du unter Duden, bildungssprachlich gefunden hast, ist kein Ausdruck der Eloquenz; indes ist die Debatte um soziale Gerechtigkeit längst rudimentär , die haben wir – Lob sei Gott – konträr zu den Shabis – radiAllahu anhu – ihrerseits… nur eliminieren wir diese „Gerichtigkeit“ durch eben jene „[…]rudimentären Maschinen[…]“, die ihre „Sheikhs“ bis zur Entkennung – Gott bewahre – imitieren.

    • Aqil ibn Iman

      Erratum in der letzten Zeile: Bei so viel „Rudiment“ hab ich redundant verwechselt ^^+.
      “ indes ist die Debatte um soziale Gerechtigkeit längst [rudimentär] redundant“

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Habt Ihr nicht Allahs (swt) Wort gehört:
      „Wa-min-a_n-nâsi man yashtarî lahwa_l-h°adîthi li-yud°illa 3an sabîli_Llâhi bi-gayri 3ilmin wa-yattakhidhahâ huzwa(n) ûlâ’ika lahum 3adhâbun muhîn(un)“

      Da beide Parteien sich so sicher dabei gefühlt haben, Streitfragen bezüglich der Wortauslegung des Edlen Quran anzusprechen, nehme ich an, dass man die Âyah nicht erst übersetzen muss?

      Lâ-h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm

    • Aqil ibn Iman

      @Abdussalam bin Abdillah

      Ich würde gerne von diesem edlen Vers ( wenn es ein Vers ist , oder eben ein Hadith Qudsi) Lehre ziehen.
      Welche Sure, und Versnummer?

      „Da beide Parteien sich so sicher dabei gefühlt haben, Streitfragen bezüglich der Wortauslegung des Edlen Quran anzusprechen[…]“

      Sicherheit bei einer Exegese?
      Wird es bei sibyllinischen Versen des edlen Qur’an schwerlich geben, zumal der Qur’an allgegenwärtig ist und Gott uns informiert, dass

      „[…]Es (der Qur’an) enthält eindeutige, grundlegende Verse, die den Kern des Buches bilden und Verse, die verschieden gedeutet werden können. Diejenigen aber, die im Herzen abwegige Absichten hegen, befassen sich vorrangig mit den nicht eindeutigen, mit der Absicht, Verwirrung zu stiften und eigene Deutungen zu entwickeln. Die einzig richtige Deutung weiß nur Gott allein. Diejenigen aber, die über tiefgreifendes, fundiertes Wissen verfügen, bekennen: „Wir glauben (uneingeschränkt) daran. Alles (,was der Koran enthält,) ist von Gott, unserem Herrn.“ So denken nur die, die sich ihres gesunden Verstandes bedienen.“
      Das Problem dieser „Salafis“ ist, dass sie meinen, dass sie nichts interpretieren… falsch!
      Sobald einer meint, Gott sei verbaliter ÜBER dem Thron, ist dies bereits eine Interpretation!

      Denn ein Wort hat nicht EINE Bedeutung, sondern MEHRERE „und Verse, die verschieden gedeutet werden können“…. und aufgrund der Worte unseren höchsten und einzigen Königs – verherrlicht sei Er –
      „die im Herzen abwegige Absichten hegen, befassen sich vorrangig mit den nicht eindeutigen, mit der Absicht, Verwirrung zu stiften und eigene Deutungen zu entwickeln“ habe ich gesagt , dass „Diese Umma nicht durch Debatten[…] erblühen [wird]“, denn es waren zuerst die „Salafis“ die begonnen haben, dadurch fitnah zu stiften, indem sie meinten, alle Muslime seien bis Ibn Abdul Wahhab falsch und er habe die „Bida’a“ bekämpft… welcher Sahabi bezeugte den selben Glauben(saufassungen) der Christen und Juden? Wal AudhuBILLAH… wisst ihr wer über dem Himmel ist´? Der alt/neu-testamentarische Gott, auf Wellen reitend …

      Gott ist kein Körper.

      Ortspezifische Objekte sind gebunden, doch Gott beschreibt Sich in Seinem Sendschreiben als „autark“. Die Frage nach seinem „Wo“ , lässt ebenso zu, zu fragen, „Wo war Er, bevor es das Wo gab?“, und dies lässt zu, zu fragen „Wo war Er bevor es das Wo gab in der Er war bevor es das Wo gab“ und ad infitum.

      Möge Gott uns und allen voran mich rechtleiten.
      Frieden!

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

      Allah (swt) sagt über sich im Edlen Quran:
      „lâ yudrikuhû_l-abs°âru wa-huwa yudriku_l-abs°âra“ – Dies bedeutet wörtlich ungefähr: „Nicht umfassen IHN (swt) die Blicke / das Sehvermögen, aber ER (swt) umfasst die Blicke.“
      Hierbei ist zu beachten, dass „abs°âr“ nicht nur, was die Menschen mit den Augen, sondern auch das, was sie mit dem inneren, dem geistigen Auge sehen können, bezeichnet. Insofern erhalten wir die ungefähre Übersetzung:
      „Nicht können Menschen Allah (swt) sehend oder denkend voll erfassen, doch ER (swt) erfasst alles, was sie sehen oder denken.“

      Diese Âyah ist enthält ZUGLEICH eine Warnung vor Verbildlichung (also „yadu_Llâh“ als Hand im sinnlich erfassbaren, uns bekannten Sinne zu verstehen), als auch vor dem Versuch, diese durch eine intellektuelle Befassung (nach der Leitlinie: welche Metapher setzen wir an diese Stelle? Macht? etc.) zu ersetzen. Beide müssen scheitern.

      Die Salaf sind stattdessen dem Prinzip gefolgt, dass der Glaube an die jeweiligen Âyat OHNE jegliche Interpretation (also auch die wörtliche=antropomorphe) absolut ist und die Bestätigung lediglich in der Rezitation, also der Wiederholung der Aussage Allahs (swt) OHNE JEDE ABÄNDERUNG besteht. Das bedeutet also die Rezitation der Âyah wohlgemerkt, und KEINER Übersetzung, da diese schon eine Interpretation beinhaltet.
      Ferner ist es nicht erlaubt, die Sätze dieser Âyât nach den Regeln der Logik des Geschaffenen umzuformen. D.h. zu argumentieren, wie z.B. wenn Allah (swt), dass „yadu_Llâhi fawqa aydîhim“, dann muss gelten „lahû yad(un)“ wa-na3udhu bi-Llâhi min dhalik(a).

      Denn wir entnehmen diese Regeln der Anschauung der geschaffenen Dinge und Allah (swt) sagt über sich selber:
      „laysa ka-mithlihî shay'(un)“ – ungefähr „wie er ist nichts“, und:
      „wa-lam yakun lahû kufwan ah°ad(un)“ – d.h. etwa „und nichts und niemand kann ihm je gleichkommen“

      Wie soll also jemand, der den Arabischen Quran nicht lesen UND verstehen kann, selbständig die Âyât über die Eigenschaften und äußeren Attribute Allahs (swt) zu deuten UND auch noch darüber zu debattieren??

      Diese Âyât zählen selbst für denjenigen, der der arabischen Sprache ausreichend (!) mächtig ist, zu den sogen. „mutashâbihât“, den mehrdeutigen Versen. Und die interpretiert streitig nur derjenige, in dessen Herzen der Hang zu Abweichung ist.
      (Vgl. Sûrata Âli 3imrân, Âyah 7, http://tanzil.net/#3:7 )

      Die klassischen Gelehrten sagen hierzu: Solche Diskussionen gehören sich nicht für Laien.

      Denn weder können sie diese zu einem zufriedenstellenden Ende bringen – wie in der Diskussion zweier Blinder über die Farbenlehre – noch nützte ihnen das Resultat etwas – wie die Farbenlehre in der Regel den Blinden nichts bringt.

      Diese Diskussionen führen nur zu inhaltsleerem Gerede, leerer Rechthaberei und Streit ohne Ziel, ohne Verstand, ohne jeden Sinn. Niemand wird davon klüger, aber am Ende die Herzen härter. Und möge uns Allah (swt) davor bewahren.

      Dies fand ich schön zusammengefasst in der Âyah 6 von Sûrati Luqmân, die ich Euch im vorhergehenden Beitrag mahnend entgegenhielt. ( http://tanzil.net/#31:6 )

      Spielerisches Debattieren, als „L’art pour l’art“, d.h. reiner Selbstzweck, ist im Islam unerwünscht, egal über welches Thema. Über Allah (swt) selber und Seine Aussagen über Sich (swt) sollte man sich als Nichtfachmann (der weder das Handwerkszeug dieser Disziplin beherrscht, noch die Sicherheitsregeln oder die Gefahren kennt, und erst gar nicht letzteren wehren kann) VOLLSTÄNDIG der Spekulationen und vor allem der streitigen Diskussionen enthalten, weil man sonst ggf. in blasphemisches Fahrwasser gerät und es nicht weiß.

      Denn: „subh°âna_Llâhi 3ammâ yas°ifûn(a)“ – etwa „Allah (swt) ist weit erhaben über das, was sie ihm zuschreiben“, und „sie“, das sind wir, die Menschen, die Muslime.

      Wir dürfen nichts über Allah (swt) sagen, das wir nicht beweisen können. Und was kann in Detailfragen von „al-asmâ’i wa-s°-s°ifât“ derjenige beweisen, der noch nicht einmal den Arabischen Quran als solchen zu lesen vermag??

      Was der einfache Muslim, dem der Edle Quran nicht wichtig genug ist, dass er ihn lesen lernt, vom Tawhid braucht, ist jenes, was ihn von Sünde abhält. Dieses abgehobene Theologisieren gehört nicht dazu, sondern führt zu sinnlosem Zerwürfnis, zu Hochmut und Neid, zu Selbstüberschätzung, zu einem zänkischen Wesen und verhärteten Herzen.

      Zum Abschied ein Literaturtip an beide:
      Imâm Al-Ghazâliyy (rh) hat ein Büchlein mit dem Titel „Iljâmu_l-3awwâm 3an 3ilmi_l-kalâm“ (etwa „Fernhalten der Laien von der Spekulativen Theologie“) geschrieben, in dem er die Salafi-Aqida darstellt und den einfachen Laien ans Herz legt. Allerdings mit dem Zusatz, dass er auch das, was man heute unter „Salafi-Aqida“ findet, z.T. als „spekulativ“ bezeichnen und für solche Erörterungen und Erwägungen für die Fachleute reserviert sehen würde. Von diesem Werk existiert eine relativ hochwertige englische Übersetzung, die man mit ein wenig Suchen auch als PDF im Internet finden kann.
      Und Allah (swt) weiß es am besten.

      Kannst Du damit etwas anfangen, yâ Aqil?

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Erratum:
      Am Ende des dritten Absatzes muss es heißen:
      „D.h. zu argumentieren, wie z.B., wenn Allah (swt) sagt: „yadu_Llâhi fawqa aydîhim“, daraus zu zu schließen, dann müsse auch gelten „lahû yad(un)“ wa-na3udhu bi-Llâhi min dhalik(a).“
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Siehe dazu auch:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1832#comment-3991

      Wa-s-Salâm.

    • Aqil ibn Iman

      Salam,
      „Diese Diskussionen führen nur zu inhaltsleerem Gerede, leerer Rechthaberei und Streit ohne Ziel, ohne Verstand, ohne jeden Sinn. Niemand wird davon klüger, aber am Ende die Herzen härter. Und möge uns Allah (swt) davor bewahren.“

      ist identisch zu

      „Diese Umma wird nicht durch Debatten – exemplarisch : Ob Gott zwei (rechte) Hände ,oder eine Hand habe, oder; wo Gott sei, ob Er, wenn Er im Raum existiert, über oder, auf dem Thron et cetera sei – einst, wie es erblühte, erneut erblühen. Nein, keineswegs.“

      Zu diesem Vers:
      „Der Gelehrte Ahmad ibn al-Hussayn al-Bayhakī (458 n.H) sagte in seinem Buch al-Asma wa al-Sifāt bezüglich dieses Hadithes sinngemäß:

      واسْتَدلَّ بعضُ أصْحابِنا في نفْيِ المَكانِ عنْه بِقَولِ النَّبِيّ عَليْه الصَّلاةُ والسَّلامُ: „أنتَ الظّاهرُ فليْس فَوْقكَ شَيْءٌ ، وأنتَ الباطنُ فليْس دُونَك شيءٌ “ , وإذَا لَمْ يَكنْ فَوقَه شيءٌ ولا دُونَه شيءٌ لمْ يَكنْ في مَكانٍ

      “Einige unserer Gefährten haben diesen Hadith als Beweis dafür genommen, dass Allah ohne Ort existiert, denn der Prophet sagte; Du bist al-Thāhir (ein Name von Allah) so ist nichts über dir. Al-Bātin (ein Name von Allah) so ist nicht unter dir.´ Und wenn über Ihm und unter Ihm nichts ist, so ist Er nicht an einem Ort.““

      Ich würde es kaum wagen, die Eigenschaften – wie die „Salaf“ es interpretieren – Gottes infrage zu stellen , aber es gibt unzählige Konsens, dass „Gott über dem Thron“ nicht verbaliter INTERPRETIERT werden darf.

      كُلُّ شَيْءٍ هَالِكٌ إِلَّا وَجْهَهُ

      “Alles vergeht, nur Er nicht.“ (28:88)

      Wenn alles vergeht dann vergehen auch die Orte und die Richtungen, dann bleibt Allah immernoch erhaben von jeglichen Richtungen und Orten.“

      „Imam Abu Hanifa (80-150 n.H.) sagt in al-Fiqh al-Absat:

      قلتُ أَرَأَيْت لو قيل أَيْن الله تَعَالَى ؟ فقال يقال له كان الله تعالى ولا مكان قبل أَنْ يخلُقَ الخلقَ وكان اللهُ تعالى ولم يكنْ أَيْنَ ولا خلقٌ ولا شيْءٌ وهو خالق كلِّ شيْءٌ

      “Was sagst du, wenn man zu dir sagen würde: Wo ist Allah der Erhabene? ”Ihm wird gesagt: “Allah der Erhabene existierte, und es existiere kein Ort, bevor Er die Schöpfung erschuf. Allah existiere bevor es ein ‚wo‘ noch ein Geschöpf und noch irgend etwas gab. Und Er ist der Schöpfer von allem.“ “

      Wa salam.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

      Kannst Du mir in einem Satz (oder zweien) zusammengefasst, was Du mir oder der Leserschaft sagen wolltest?

      Ich gebe Dir einen ganzen Strauß an Belegen aus dem Worte Allahs (swt), wie das Debattieren seitens der Geringwisser dieser Ummah (am schlimmstmöglichen auch noch über den Allerhöchsten (swt) und heikle Detailfragen) lauter enorme Gefahren birgt – und Du setzt einfach das Debattieren fort…

      Der Befehl im Hadith: „wa man kâna mu’minan bi-Llâhi wa-l-yawmi_l-âkhiri fa-l-yaqul khayran aw li-yaskut“ („wer an Allah (swt) und den Jüngsten Tag Îmân hat, der spreche Gutes oder schweige“) bezieht sich nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf Ort, Zeit, Art und Weise, etc. Es geht also nur unter Kuffâr oder Juhhâl bloß darum, ob und welche Seite „sachlich Recht hat“. Und so besteht eine der größten Weisheiten eines Muslim darin, schweigen zu können, OBWOHL er meint die besseren Argumente etc. zu haben.

      Die Wahrheit am falschen Ort oder mit der falschen Absicht gesagt, ist eben nicht mehr „khayr“. Letzteres (die fragwürdige Absicht) kommentierte Sayyidunâ Aliyy (ra) einmal mit den Worten: „Qawlu_l-h°aqqi urîda bihî_l-bat°il(u).“, d.h. etwa: „Ein Wort der Wahrheit, mit dem das Falsche bezweckt wird.“

      Debattieren zwischen Menschen läuft immer Gefahr, im Rechthabern und Besserwissern zu landen. Dies allein ist Sünde, denn es gibt nur Einen wirklichen Rechthaber und Besserwisser, subh°ânahû wa-ta3âlâ. Dann auch solche unselige Spiegelfechtereien als Inkompetenter anhand der Diskussion von wajhi_Llâh (swt) nicht nur zu beginnen, sondern auch nicht beenden zu können, finde ich zumindest grenzwertig.

      Wenn Du einfach diese Feststellungen, über die meines Wissens kein Dissens unter den Muslimen von Ahli_s-Sunnati wa-l-Jamâ’a besteht, so unkommentiert stehen lassen kannst, besteht hier auch gar kein Vorwurf gegen Dich, noch aus dem vorhergehenden Austausch gegen Deinen Widerpart „As-Salafi“ (wenn er ebenso einfach schweigen kann).
      Und möge Allah (swt) uns allen unsere Sünden, insbesondere auch unsere Übertreibungen in Seinem Dîn, vergeben, uns die Rückkehr zu IHM (swt) ermöglichen und unsere Reue annehmen und uns rechtleiten.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm

    • Aqil ibn Iman

      Salamu aleykum,
      „Debattieren zwischen Menschen läuft immer Gefahr, im Rechthabern und Besserwissern zu landen. „, du hast begriffen; und das soll es gewesen sein.

      „[…]und Du setzt einfach das Debattieren fort…“ , tue ich das, so möge doch Gott mir vergeben, doch Gott kennt die Intentionen alle.

      „„wer an Allah (swt) und den Jüngsten Tag Îmân hat, der spreche Gutes oder schweige““, ich bitte Dich und jeden einzelnen, der meinem eingehenden Beitrag widersprach/widersprechen möchte, diese Worte zu analysieren und zu verstehen… nicht ich war, der diese Debatte provozierte.

      „Kannst Du mir in einem Satz (oder zweien) zusammengefasst, was Du mir oder der Leserschaft sagen wolltest?“ , kenne deine Position.

      „Und möge Allah (swt) uns allen unsere Sünden, insbesondere auch unsere Übertreibungen in Seinem Dîn, vergeben, uns die Rückkehr zu IHM (swt) ermöglichen und unsere Reue annehmen und uns rechtleiten.“ amin ya Allah, amin.

      Wa salamu aleykum wa rahmatullahi wa barakatuh mein Bruder

  8. Saxhida

    [KEINE VERÖFFENTLICHUNG GEWÜNSCHT]

    Antworten
  9. As-Salafi

    An Aqil: Salam, nur eins: Mir vor zu werfen, ich wolle krampfhaft eloquent wirken während du Dinge wie „passlicher“ anstatt etwa das normalerweise übliche „treffender“ oder allen Ernstes „exzellent“ anstatt bspw. „hervorragend“ von dir gibst und mir vorwirfst ich würde dafür extra im Duden nach sehen, ist schon von besonderer Lächerlichkeit. Aber irgendwie müssen sich (Möchtegern-)Sufi-Shuyukh abheben.
    https://m.youtube.com/watch?v=YKUOB8MN4Kc

    Antworten
    • Aqil ibn Iman

      Salam,
      „wolle krampfhaft eloquent wirken während du Dinge wie „passlicher[…]“, .
      ist anders als
      festzustellen dass:
      „Verknüpfungen von Expressionen die du unter Duden, bildungssprachlich gefunden hast, kein Ausdruck der Eloquenz [ist]“ ,

      “ Aber irgendwie müssen sich (Möchtegern-)Sufi-Shuyukh abheben.“ sagt einer der sich As-Salafi nennt ( ;

      Gott behüte dass ich von mir behaupte ich sei ein Sheikh, habe mich auch nie als solcher zu erkennen gegeben.
      Dass Gott über dem Thron ist, verstehe ich – um Anthropomorphismus zu vermeiden – wie „Der Chef ist über seine Angestellten“, im Sinne der Macht… wohl kaum würde ich mich trauen diese Beitrag zu posten, wenn es nicht Übersetzungen gäben, die meine Perspektive unterstützen:
      „Gott ist es, Der die Himmel, die Erde und was dazwischen ist, in sechs Tagen erschaffen hat und die höchste Allmacht ausübte. Außer Ihm habt ihr keinen Beschützer und keinen Fürsprecher. Warum wollt ihr nicht nachdenken?“ 32:4 http://www.ewige-religion.info/koran/

      Möge Gott unsere Brüderlichkeit stärken, wa salam, akhi.

  10. Pali

    Und eins muss allen klar sein: die Westler sind nicht deswegen besser dran, weil sie keinen Islam haben oder eine bessere genetische Disposition besitzen, nein, es ist eine kulturelle Angelegenheit, sowie eine Frage der Mentalität.

    Also diesem Satz kann ich nur bedingt zustimmen, ich denke wichtiger ist die Bildung, bzw. dass Fehlen einer ausreichender Bildung. Insbesondere bei Migranten erster und zweiter Generation. Jedoch haben diese Generationen nicht unbedingt ,,selbst Schuld dran“. Viele hatten keine Ausreichende Bildung als sie aus ihren Dörfern kamen, so konnten sie ihren Kindern kein wirkliches Wissen weitergeben und was viel schlimmer ist, sie konnten selbst nicht nachvollziehen wie wichtig Bildung ist und haben genau diese bei ihren Kindern nicht vernünftig gefördert.
    Weiterhin gibt es natürlich Vorurteile, da braucht man nichts schönreden, aber da wird sich kurz- oder mittelfristig nichts dran ändern, also muss man selbst aktiv werden, wenn man durchschnittlich dreimal so oft abgelehnt wird wie ein ,,christlicher Biodeutscher“ mit den selben ,,Spezifikationen“, dann muss man sich halt mindestens 4 mal so oft Bewerben oder an speziellen Lehrkursen an einer VHS (oder ähnliches) verbessern bzw. fortbilden, damit man positiv herraussticht und sich nicht auf Ausreden ausruhen. Vielleicht klingt das ganze selbstgefällig, weil ich so ziemlich deutsch aussehe, sprich: Helle Haut, beinah blonde Haare, Blaue Augen. Jedoch hat mir mein Ausländischer Name und mein Wohnort (ein so genannter Brennpunkt in meiner Stadt) zu einer Bevorzugung bei meinem jetztigen Ausbildungsplatz verholfen (Fachinformatiker). Da ich trotz meiner Herkunft und meines Wohnortes einen höflichen und gebildeten eindruck erweckt habe, so meinte die Fraue die für die Auswahl zuständig war, wäre ich besonders aufgefallen. Also als Fazit, „alles geht“, wenn man sich nur genug anstrengt.

    Rechtschreibfehler schiebe ich einfach mal auf die Späte Stunde.

    Ich hätte es lieber wenn dieser Beitrag nicht veröffentlicht wird, dieser Beitrag war nur dazu gedacht, um die zu Zeigen, dass mir dein Beitrag sehr gefallen hat.

    Antworten
    • As-Salafi

      Sehe ich ganz genau so. Aber Muslime sollten viel öfter selbst Unternehmensgründungen durchführen, das ist in jeglicher Hinsicht besser.

  11. As-Salafi

    An Aqil:
    Salam, ich halte Internet-Foren oder gar schlimmer Facebook nicht für die passenden Orte, um solche relativ komplexen als auch fundamentalen theologischen Angelegenheiten befriedigend und produktiv und auch sachlich zu erörtern bzw. aus zu diskutieren im Sinne eines nennenswerten Erkenntnisgewinns, da es vor allem aufgrund mehrerer Faktoren schnell zu einer Verunsachlichung der Diskussion kommen dürfte.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-s-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Es geht doch: im Ton und Inhalt sachlich, sogar ein Salam dazu, mâ shâ’a_Llâh.

      Insofern wäre ich geneigt, diese lobenswerte Entwicklung für uns alle (Dich eingeschlossen) ausnutzen zu wollen.

      Es stehen nämlich noch wichtige Fragen an Dich aus, auf die Du bisher leider nicht geantwortet hast. Schau doch noch einmal hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4663
      und hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4659
      und hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4616

      Und so verbleibe ich froher Erwartung auf eine sinnvolle Antwort in islamischer Form von Deiner Seite noch einmal mit bestem Dank für Deinen vorstehenden, m.E. ungewohnt hochwertigen Beitrag, und sage:

      Subh°ânaka_Llâhumma wa-bi-h°amdik(a). Nastagfiruka wa-natûbu ilayk(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Erratum:
      Im vorigen Beitrag ist mir aus Gewohnheit des Tippens der Tashkîl am Ende verrutscht. Es muss heißen (-a- statt -i-):
      „Subh°ânaka_Llâhumma wa-bi-h°amdik(a). Nastagfiruka wa-natûbu ilayk(a).“

      Wa-s-Salâm.

    • Aqil ibn Iman

      Salam akhi,
      „um solche relativ komplexen als auch fundamentalen theologischen Angelegenheiten befriedigend und produktiv und auch sachlich zu erörtern bzw. aus zu diskutieren im Sinne eines nennenswerten Erkenntnisgewinns,[…]“,

      „Diese Umma wird nicht durch Debatten – exemplarisch : Ob Gott zwei (rechte) Hände ,oder eine Hand habe, oder; wo Gott sei, ob Er, wenn Er im Raum existiert, über oder, auf dem Thron et cetera sei – einst, wie es erblühte, erneut erblühen. Nein, keineswegs.“, exakt.

      Möge Gott mir vergeben, wa salam akhi.

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