Ein Plädoyer für die Religionsfreiheit

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„Der Moslem ist grundsätzlich vogelfrei. Er darf getötet oder versklavt und sein Besitz von jedem Nichtmoslem an sich genommen werden. Die moslemische Frau ist als Sklavin des Nichtmoslems insbesondere für sexuelle Dienste nutzbar. Werden Mosleme auf nichtmoslemischem Boden zeitweise geduldet, so dürfen sie keine Zeichen ihrer Religion offen zeigen, keine Gotteshäuser errichten und keine öffentlichen Gottesdienste durchführen. Sie dürfen nicht für ihre Religion werben und keine Schriften veröffentlichen. Begegnet ein Moslem einem Nichtmoslem auf der Straße, so ist der Moslem an den Straßenrand zu drängen und zu erniedrigen. Der Moslem hat niemals im Range über dem Nichtmoslem zu stehen. Ziel des Staates und aller Nichtmosleme muss es sein, alle umliegenden moslemischen Territorien sukzessive militärisch zu unterwerfen und der Bevölkerung die Wahl zu lassen, dem Islam abzuschwören oder – wie oben beschrieben – getötet oder versklavt zu werden.“

Klingt wie das Geheim-Manifest der Pegida oder einer neuen unmenschlichen Nazipartei? Nein, es ist nur das Programm, wie es von einer Vielzahl von islamisch-politischen Bewegungen unserer Zeit stammen könnte, wobei an dieser Stelle lediglich die Begriffsrollen für Muslim und Kafir vertauscht worden sind. Diese Lehre ist dabei freilich keine moderne Erfindung, sondern geht auf historischen Größen islamischer Jurisprudenz zurück. So stellte etwa die Koryphäe des hanbalitischen Rechts Ibn Muflih (gest. 763 AH) fest: „Für die Tötung des Ungläubigen, dem keine Sicherheit gewährt wurde, wird weder Blutgeld noch Sühne fällig, denn sein Blut darf prinzipiell vergossen werden, wie das des Schweins.“

Zur gleichen Zeit hören und lesen wir tagtäglich die Klagen über das Unrecht, welches den Muslimen weltweit widerfährt. Menschen werden ermordet, ganze Familien durch Luftangriffe ausgelöscht, Frauen und Kinder misshandelt und vergewaltigt. Aber auch vergleichsweise luxuriöse Probleme im Westen lebender Muslime werden lautstark lamentiert, etwa wenn ein Muslim auf offener Straße wegen seiner Religion verbal oder tätlich angegriffen wird, jemand Opfer von staatlicher oder privater Diskriminierung wird oder die etablierten Medien wieder einmal mit tendenziösen Berichten ein schlechtes Bild vom Islam zeichnen.

Ironischerweise fühlen sich gerade jene dazu berufen, die Untaten gegen die Muslime besonders lautstark anzuprangern, die selbst ohne zu zögern ihren Gegnern die exakt gleiche Behandlung oder eine noch schlimmere zukommen lassen würden, wenn sie nur könnten.

Sich selbst das höchste Anrecht auf freie Religionsausübung und auf den Schutz des eigenen Lebens und Besitzes zuzusprechen, während man Anhängern anderer Religionen nur das Recht vernichtet zu werden zugesteht, könnte man wohl treffend als Doppelmoral bezeichnen. Natürlich gibt es eine Rechtfertigung hierfür, nämlich die, dass der Islam die wahre Religion sei, während alle übrigen Religionen falsche Religionen sind. Mithin sei der Unterschied in der Behandlung legitim.

Als Muslime bestätigen wir die Feststellung, dass der Islam die wahre Religion ist selbstverständlich bedingungslos, jedoch müssen wir ein Problem eingestehen: Anhänger anderer Religionen glauben umgekehrt mit heftiger Inbrunst an die Richtigkeit ihrer eigenen Religionen und an die Falschheit der unseren. Eine religiöse Wahrheit ist weder empirisch verifizierbar, noch lässt sie sich aus Grundwahrheiten, die allen Menschen Kraft ihres Menschseins offenkundig sind, eindeutig logisch ableiten. Wenn also feststeht, dass der Wahl der Religion nicht allein rationale, logische und prüfbare Argumente zugrunde liegen, wird klar, dass es unmöglich ist den Konflikt zwischen den Religionen durch Argumentation endgültig zu lösen. Es bleiben dann nur zwei Wege: Entweder man lässt anderen ihren Glauben (was nicht heißt, dass man ihn nicht missbilligen und kritisieren könne) und überlässt das Richten der jenseitigen Instanz, oder man verschreibt sich dem Kampf aller Religionen gegen alle anderen, der zum Ziel hat, dass die Anhänger aller Religionen außer der jeweils eigenen in einem blutigen Endzeit-Gemetzel ausgelöscht und vernichtet werden.

Auf eine moralische Wertung letzterer Option sei an dieser Stelle verzichtet. Stattdessen soll es genügen festzustellen, dass die absolute Mehrheit der Muslime sich ein solches Szenario nicht wünscht. Selbst die, die ein Lippenbekenntnis zu dieser Vernichtungsideologie abgeben, hadern mit der Umsetzung und können anhand folgender drei Prototypen näher untersucht werden:

1.) Der Apologet. Er bekennt sich nur oberflächlich zur Gewalt-Ideologie, weil die theologische Tradition es gebietet (wie oben mit Ibn Muflih erwähnt), jedoch versucht er sie weitestgehend außer Kraft zu setzen, etwa indem er Einreiseformalitäten in westliche Länder oder diplomatische Beziehungen als Sicherheitsvertrag deutet, der das Töten des Ungläubigen vorübergehend verbietet, oder indem er auf den Schaden für das Ansehen des Islams verweist, wenn man in der jetzigen Situation Ungläubige umbringe. Beim Stattfinden von barbarischen Anschlägen verweist er auf die Ausnahmen, die die Gelehrsamkeit hinsichtlich der Billigung der Tötung von Ungläubigen erarbeitet hat. Frauen, Kinder, Greise und Geistliche seien zu verschonen. „Glücklicherweise“ finden sich bei Anschlägen zumeist Vertreter dieser Kategorien unter den Opfern, sodass man die Taten verdammen kann. Ob der Anschlag akzeptabel gewesen wäre, hätte er nur erwachsene Männer getroffen, sollte man in dieser Situation besser nicht hinterfragen. Der Apologet rückt auch den Gedanken des Widerstands zur Rechtfertigung von Gewalt in den Mittelpunkt, was die Doppelmoral seiner Grundhaltung verschleiern soll. Dass sich der Status der Ungläubigen unter Wegfall von Aggressionen gegen die Muslime unter seiner Ideologie nicht ändern würde, verschweigt er aber.

2.) Der Theoretiker. Er studiert und verteidigt die Gewalt-Ideologie in reiner, harter Form, typischerweise unter Leitung spezieller Gelehrter, die „auf dem Manhaj“ sind und sich gegenseitig in eloquent und kalt ausformulierter Blutrünstigkeit überbieten. Er zieht es jedoch vor selbst nichts davon in die Tat umzusetzen und stattdessen ein normales, zivilisiertes Leben zu führen und niemanden für seinen Unglauben zu töten, zu misshandeln oder zu berauben, teils weil es ihm sein Gewissen verbietet und er Skrupel hat, teils weil er die Konsequenzen eines gegenteiligen Handelns fürchtet.

3.) Der Opportunist. Auch er ist ähnlich wie der Theoretiker nicht bereit, die negativen Konsequenzen der Umsetzung der Gewalt-Ideologie zu tragen. Er will also nicht riskieren eingesperrt oder getötet zu werden. Sieht er jedoch eine Chance, sich ohne Folgen zu bereichern, so tut er dies im Namen der Religion. Er begeht Ladendiebstähle, Einbrüche und Betrügereien unter dem Titel „Kriegsbeute“ und vermeidet es, einer geregelten Beschäftigung nachzugehen. Wird er einmal erwischt und einer Bestrafung zugeführt, stilisiert er sich als Opfer und Märtyrer für die Sache des Islams, obwohl ihn tatsächlich doch recht profane Motive antrieben.

Wie man sieht haben alle gemein, dass sie die Vorteile der Zivilisation und die Früchte der friedlichen Kooperation unterschiedlichster Menschen in vollen Zügen ausschöpfen, sei es, indem sie selbst am wirtschaftlichen Geschehen teilnehmen oder sei es nur, indem sie Sozialhilfe und andere Transferleistungen oder Diebesgut konsumieren. Dies beschränkt sich auch nicht auf Muslime, die im Westen leben. Ohne internationalen Handel und ohne aus dem Ausland investiertes Kapital, wären die ohnehin schon überwiegend armen Ländern der islamischen Welt noch um einiges ärmer.

Dieser paradoxe Lebenswandel lässt sich aber nur im Kleinen und auf begrenzte Zeit kultivieren. Im Westen kann der Prediger noch auf die Minbar steigen und die endgültige Vernichtung der dreckigen Ungläubigen besingen, nur um dann nach dem Herabsteigen von der Minbar in seine von eben jenen dreckigen Ungläubigen bezahlte Sozialwohnung und zu der von ihnen ernährten Familie zurückzukehren, die im „Dar al-Harb“ alle Sicherheit genießt, die man sich auf Erden wünschen kann.

Sobald die Ideologie der Gewalt und Intoleranz aber die Laborbedingungen verlässt und im großen Stil in der Echtwelt Anwendung findet, wandelt sich das Bild. Armut und Zerstörung greifen um sich, Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. Bestialische Brutalität und ständige Angst um Leib, Leben, Hab und Gut beherrschen den Alltag. Die Paradiese auf Erden, die der IS im Irak und in Syrien geschaffen hat, sollten als Anschauungsmaterial genügen.

Es reicht daher nicht mehr darauf zu verweisen, dass der Islam das Töten von Frauen im Krieg verbietet. Als ob es für sie besser wäre, stattdessen ein Leben als Sexsklavinnen für stinkende Halbaffen zu fristen! Das nämlich ist auch für die „Gemäßigten“ völlig in Ordnung. Nein, es braucht ein klares Bekenntnis zur Religionsfreiheit, dazu Menschen nicht aufgrund eines anderen Glaubens zu entrechten. Wir müssen uns fragen was wir tatsächlich wollen. Frieden, Sicherheit und Wohlstand sind nur als Produkt eines verträglichen Miteinanders zu haben, während die Gewaltideologien nur zu Tod, Unheil und Verderben für alle Beteiligten führen können.

Es wäre sicher weniger kontrovers gewesen, dieses Thema anhand der innerislamischen Konflikte zu erörtern, denn die gleiche Intoleranz und Gewaltaffinität herrscht auch innerhalb islamischer Sekten vor. Sunniten gegen Schiiten, Sufis gegen Salafis, Takfiri-Salafis gegen andere Salafis und so weiter. Selbst hier kann man dem Anderen nicht seine Überzeugung lassen, sondern träumt davon endlich alle Opponenten wenigstens mundtot machen zu können oder sie besser noch ebenso auszulöschen wie die Ungläubigen.

Um diesen Wahnsinn hinter uns zu lassen, ist ein Bruch mit den seit Generationen tradierten Gedankenkorsett unumgänglich. Die sklavische Unterwerfung unter die Meinungen und Gedanken vergangener Generationen hat die zeitgenössische Gelehrsamkeit vollends gelähmt und unfähig gemacht, festgefahrene Fehler zu korrigieren und eine brauchbare Theologie zu entwickeln. Sie wettern nun gegen den IS, dabei müssten sie eigentlich eingestehen, dass der einzige Unterschied zwischen ihnen und dem IS ist, das letztere konsequent sind und ihren destruktiven Irrsinn tatsächlich in die Tat umsetzen.

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50 Antworten auf “Ein Plädoyer für die Religionsfreiheit”

  1. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

    Werten Dank für Deinen Artikel.
    Ich bin auf theoretischer Ebene nicht immer Deiner Ansicht (z.B. meine ich, einen nicht apologetischen Bezug auf die Vertragstheorie zu kennen, die ja im weiteren Sinne nicht nur bei Muslimen existiert), halte das aber nicht für die wesentliche Frage.

    Leider sehen wir gerade bei den „islamiyyîn“ einen winkeladvokatischen Umgang mit dem Fiqh und der Sharia, bei gleichzeitiger Kälte und Unbarmherzigkeit gegenüber anderen. Nur scheinbar sind dies die „Kuffâr“, den ganz fröhlich sind die gleichen „Experten“ in verheucheltem „walâ‘ wa-barâ‘ “ schnell dabei, auch Muslime entrechten zu wollen. Siehe dazu bspw. die Staatstheorie und dortige faktische Abschaffung von Grundrechten, Umgang mit Frauen, Kindern, Schwachen, Angehörige anderer Sekten und Gruppen, bis zu offenem und übelstem Rassismus gegenüber Schwarzen inkl. eines eigenen mörderischen Sklavenhandels in Afrika und entsprechender brutaler Behandlung der Sklaven bis zu Folter und Mord, welches letzteres noch bis heute verschwiegen und verlogen wird.

    In all dem haben die potenziellen Opfer der „Rechtsauslegung“ eines gemeinsam: Sie sind schwach, und sie sind irgendwie „anders“. Herzlich Willkommen im Reich dieser selbstberufenen Vertreter der Religion der Barmherzigkeit!

    Wenn man Entwicklungen im jüdischen Fiqh (der sogen. Halacha) studiert, sieht man übrigens Parallelen. Mir sind diese aufgegangen, als ich das interessante Buch des israelischen Akademikers und bekennenden Antizionisten Israel Shahak mit dem Titel „Jüdische Geschichte, jüdische Religion“ gelesen habe. Ich kann das jedem nur empfehlen. Die gleiche regelrecht unsittliche Art, die Religion zu verstehen, die Allah (swt) u.a. folgendermaßen beschrieben hat:
    „dhâlika bi-innahum qâlû laysa 3alayna fi_l-ummiyyîna sabîlun wa-yaqulûna 3ala_Llâhi_l-kadhiba wa-hum ya3lamûn(a)“ (Sûratu_l-Âli 3imrân, Âyah 75, http://tanzil.net/#3:75)

    Vgl. auch: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4652

    In dem Zusammenhang ist auch wird leider auch völlig falsch verstanden, was „dhimma“ in Wahrheit bedeutet, in welcher Weise WIR als Muslime hier „ahlu_dh-dhimma“ sind und dort einen Haufen an Recht regelrecht genießen (sic) können. Es ist traurig feststellen zu müssen, dass der deutschen Gesellschaft und ihrem Treuhänder, dem Staat, das Leben eines Muslims auf dem deutschen Territorium, insb. einer Person mit regulärem Aufenthaltsstatus oder gar Staatsbürgerschaft, mehr wert ist, als allen Supermuslimen weltweit zusammen. Jene, die Nichtmuslime, auch noch zum Lohn dafür zu betrügen, zu verachten, zu verfluchen und schlimmeres, ist eines der Zeichen übelster Dekadenz unter Muslimen.
    (Vgl. dazu: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1680 )

    Oder wie ein Bruder hier jüngst zurecht anmerkte: Allâhu yastur.

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  2. Bekr

    Öhm. Habe ich was falsch verstanden, oder kritisiert der Autor, dass die Sahaba Sex mit weiblichen Kriegsgefangenen hatten? Mit der Erlaubnis Allahs?

    Antworten
  3. Bekr

    Einige der vom Autor kritisierten Sachen sind nunmal Bestandteil des Islams, explizit durch Quran und Ahadith bestätigt.

    Nur Modernisten sprechen sie dagegen aus, dieselben Leute, die auch Homosexualität entkriminalisieren und Haddstrafen nicht wollen.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Noch nicht beantwortet:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4697

      Wir Autoren, Kommentatoren und Leser des Blogs wüssten einfach gerne, mit wem wir da reden.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

    • Präfinal

      Eine Beantwortung deiner Fragen würde eine Zumutbarkeit erfordern, die du nicht aufweisen kannst. Der Blog wird heute oftmals belächelt und (zu Recht) stark kritisiert. Du hängst dem perversen Linksgesiffel am Hintern.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh(u) wa-ash.hadu anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Ich darf wohl annehmen, Du meinst DIESE Fragen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4745 ?
      In dem Falle wäre es sinnvoller gewesen, dass Du Dein Antwort im richtigen Thread einstellst.

      Denn Bekr und Du, ihr seid doch zweie und nicht etwa derselbe?

      Nun denn. Taqiyyah allerorten, als ob sich russischer, amerikanischer und israelischer Geheimdienst ein Stelldichein gäben…

      „Eine Beantwortung deiner Fragen würde eine Zumutbarkeit erfordern, die du nicht aufweisen kannst.“
      Weil Du ganz dolle beweisen kannst, dass wir alle hier ganz schlimme Kuffâr sind? Komm, mach Dich nicht lächerlicher, als Dein Auftritt bisher eh schon geraten ist.

      „Der Blog wird heute oftmals belächelt und (zu Recht) stark kritisiert.“ Bei welcher Sontraer, Solinger oder Bremer Zelle? Wir haben hier ganz andere, nämlich reichlich positive Rückmeldungen, nur gewichten trollige Zeitgenossen die einlaufenden Kommentare einfach falsch, meine ich.
      „Zu Recht“ – Will sagen, Du kannst uns ganz dolle widerlegen, lässt nur im Moment aus Rücksicht auf mich davon ab? Jetzt wird es wirklich ein bisschen dämlich, klingt nach den Trauben, die je höher sie hängen, desto saurer werden. Nur zu, ich schick Dir auch keine Arztrechnung, wenn mich der Schlag trifft, weil Du so einen tollen (sic) „Radd“ geschrieben hast. Du darst sogar ein ganzes „Sendschreiben“ verfassen, wenn Dir danach ist…

      „Du hängst dem perversen Linksgesiffel am Hintern.“ Von den Blogautoren definiert sich meines Wissens keiner als „links“, eher im Gegenteil (Zia, Tariq, Jens, und auch Umm Rahel, soweit ich weiß, grenzen sich nach links recht deutlich ab), und manche wollen sich lieber gar nicht zuordnen. „Linksgesiffel“ habe ich googeln müssen, da musst Du die deutsche Sprache um ein neues Wort bereichert haben. Klingt nach einem Versuch, „linksversifft“ zu einem Substantiv umzumodeln – war das gemeint? Da hättest Du ja erfolgreich ein Wort aus dem PEGIDA-AfD-PI-news-Wortschatz aufgegriffen – das wäre dann „der Hintern“, an dem DU hängst? Oder doch nicht – hilf mir weiter!
      „hängst … am Hintern“ Beleidigende Stammkommentatoren hatten wir bisher gar nicht so viele – soll ich mal suchen gehen?! Hast Du etwa einen Nick-Verschleiß ähnlich wie (aktuell) „Bekr“. Oder bist Du ‚wirklich‘ ein neuer Kommentator?

      Dein Hang, aus dem Off zu stänkern und zu rechthabern (Vorsicht: neue Wortbildung!) und ganz inhaltsleer zu besserwissern (ebenso: Achtung!) lässt mich bisher an einfach ein neu (?) durchlaufendes Exemplar des gemeinen Trolls denken, eventuell sogar einen muslimischen.
      Das allgemeine Trollen ist hier schön erklärt (Dein Nick deutet ja an, dass Du der Medizin etwas zugeneigt bist, insofern dürfte der Text Dich ggf. sehr interessieren):
      http://gnm.li/abu-erklaerung
      Das muslimische Trollen wird hier m.E. recht gut dargelegt (wenn Du Dich dem Islam überhaupt zurechnest, das ist aus Deinen „präfinalen“ Worten bisher noch nicht recht deutlich geworden):
      http://weisheit-im-islam.blogspot.de/2016/07/online-diskussionen-muslimproblems.html

      Du gehörst aber doch ganz sicher nicht zu solchen wenig sympathischen Personenkreisen, sondern kannst Deinen recht kessen Behauptungen auch Belege folgen lassen. Oder?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Anmerkung: Der vorherige Kommentar richtet sich an „Präfinal“. Dessen Beitrag wurde offensichtlich wg. der darin enthaltenen Verbalinjurien gegen mich und die Blogautoren u. -administratoren nicht freigeschaltet. Sein Text findet sich außerdem komplett in meinem Kommentar zitiert.

      Wa-s-Salâm.

  4. Bekr

    „Sich selbst das höchste Anrecht auf freie Religionsausübung und auf den Schutz des eigenen Lebens und Besitzes zuzusprechen, während man Anhängern anderer Religionen nur das Recht vernichtet zu werden zugesteht, könnte man wohl treffend als Doppelmoral bezeichne“

    Das ist ja mal krass. Der Islam lehrt also Doppelmoral? Denn das Allah Muslimen in einem islamischen Land weitaus mehr Rechte zugesteht als anderen, ist Fakt. Bei allen Rechtsschulen und du wirst keine Überlieferung oder Ayat finden, die explizit Gegenteiliges festhält.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wie schon erwähnt. Dies hier harrt Deiner Befassung und erschöpfender Antwort:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4697

      Was nun diesen Kommentar hier angeht, so sei vor weiterer Befassung mit seinem Inhalt, und zwar NACH zufriedenstellender Beantwortung der Fragen in comment-4697 , noch kurz angemerkt, dass der erste und der zweite Absatz von ganz verschiedenen Dingen handeln.

      Im ersten beschreibt der darin zitierte Tariq ibn Lahsan eine gewisse polit-moralische Gemengelage bei einem Teil der radikalen Salafisten (u. manch anderer, wie HT-Leuten u.ä.), die er als eklatanten Fall von „Doppelmoral“ qualifiziert sieht.

      Im zweiten wird die bloße Differenz der rechtlichen Lage der verschiedenen religiös definierten Bevölkerungsgruppen im klassischen islamischen Staatsrecht in allgemeinster Weise herangezogen, um dieses mit dem vorher zitierten Extremismus voll und ganz zu identifizieren. Was so polemisch wie logisch völlig illegitim ist.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Präfinal

      Sieht ihr euch noch als Muslime? Abdussalam Ibn Abdullah braucht sich nicht zu wundern, wenn sein Gruß nicht erwidert wird. Scheinbar hat er auch noch eine Menge Zeit, um sein Unwesen hier zu treiben. Tariqs ausschweifende und nutzlose Beiträge waren bereits bekannt.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh(u) wa-ash.hadu anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      An „Präfinal“
      1. „Sieht (sic) ihr…“ – Wen meinst Du? Ein Kollektiv oder Einzelpersonen. Wenn Du über das Kollektiv ein Urteil hast, wäre es freundlich, diese mitzuteilen, statt anzudeuten. Zum Urteil gehören natürlich Belege.
      2. “ Sieht … als Muslime?“ – Siehst Du Dich als Muslim? Wer bist Du – kennen wir Dich? Bist Du hier schon unter anderen Tarnnamen aufgetreten? Wenn ja, so nenne sie uns bitte. Taqiyyah konspirativen Ausmaßes in Situationen, in welchen keine Gefahr droht, können wir getrost extremen Schiiten, Pegidisten, VS-Mitarbeitern u.ä. liebenswerten Zeitgenossen überlassen, wenn wir uns im positiven zu Ahli_s-Sunnati wa-l-Jamâ’a rechnen wollen.
      3. „Abdussalam Ibn Abdullah“ – Es wäre freundlich meinen Namen nicht auch so falsch zu schreiben, dass Du die arabische Sprache dabei verhunzt: es heißt immer „Abdillah“, egal ob „ibn“, „Ibn“, „bin“ oder „Bin“. Stattdessen geht auch (modernes Arabisch): „Abdallah“. „Abdullah“ ist aber weder modernes Arabisch, noch klassisches Hocharabisch, sondern ein gescheiterter Versuch, Hocharabisch zu imitieren. Auch im Namen der Sprache der Offenbarung: Danke für Dein Verständnis und entsprechende Bemühungen im voraus.
      4. „Abdussalam … braucht sich nicht zu wundern…“ – Kennst Du den Nutzer „Bekr“ und seine Motivlage? Kennst Du seinen Wissenshintergrund? Auf welcher Grundlage erlaubst Du Dir ein Urteil über seine Nichterwiderung des Friedensgrußes?
      5. „sich nicht zu wundern, wenn…“ – Was ist bei Dir der Grund der Nichterwiderung? Was sagst Du zu diesem Wort Allahs (swt) im Edlen Quran:
      „wa-lâ taqûlû li-man alqâ ilaykum-u_s-Salâma lasta mu’mina(n)“ ?
      6. „wenn … Gruß nicht erwidert wird“ – Hast Du nicht Allahs (swt) Worte gehört:
      „wa-idhâ h°uyyîtum bi-tah°iyyatin fa-h°ayyû bi-ah°sana minhâ aw ruddûhâ inna_Llâha kâna 3alâ kulli shay’in h°asîba(n)“
      Könntest Du mir den offensichtlichen Widerspruch erklären? Oder fühlst Du Dich von dieser Âyah nicht angesprochen?
      7. „Unwesen“ – Wenn Dir etwas nicht gefällt, darfst Du es gerne sagen. Freundlich (und islamkonform) wäre dies aber nur mit Beleg. Ansonsten bist Du verpflichtet zu schweigen. Sticheln ist eine Unsitte der Kuffâr. Hast Du nicht Allahs Wort gehört:
      „lâ yuh°ibbu_Llâhu_l-jahra bi-s-sû’i min-a_l-qawli illâ man zhulim(a)“ ?
      8. „ausschweifende und nutzlose Beiträge“- Dass sie DIR nichts nutzen und insofern auch für DICH zu lang sind, haben wir somit vernommen. Das kann gegen die Beiträge oder gegen Dich oder gegen beide sprechen. Daraus jedoch per sprachlichem Trick eine Eigenschaft der Beiträge Tariqs zu machen, für die er verantwortlich sei, zähle ich zu den rein manipulativen Argumentationsfiguren aus dem Repertoire des Teufels und seiner Leute. Bitte lassen. Oder siehst Du Dich gar nicht als Muslim?
      9. „waren bereits bekannt“ – Also mir waren sie zwar bekannt, aber eher als erfrischend anders, aufschlussreich, islamisch gesehen fruchtbringend, kurz: extrem nützlich. Deine Formulierung lässt ein wesentliches Wort aus, nämlich das persönliche Dativobjekt: WEM waren sie als angeblich nutzlose bekannt? Dir, oder Dir und Deiner Gattin, oder Dir und Deinen Kumpels (wenn: wieviele: zwei, drei, oder gar keiner?), oder, oder, oder? Die hier benutzte Figur stammt m.E. aus der gleichen Schatzkammer wie die in (8.) abgehandelte.
      10. Tariq hat übrigens seit langem keinen Beitrag mehr eingestellt. Die meisten seiner Beiträge sind nicht von ihm verfasst, sondern Übersetzungen von Texten arabischer Gelehrter (!), die letzte am 7. Mai dieses Jahres. Seit dem Anfang letzten Jahres hat er handgezählte vier andere Beiträge zu verantworten, davon zwei Texte aus seiner Feder. Ein Text ist ein reiner Kommentar zum „Curriculum insanum“. Gehörst Du zu ISIS und mochtest Du nicht, dass ihre Dämlichkeit offenbart wird? Wie hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1100#comment-3779
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1100#comment-3828
      Oder verwechselst Du Tariq einfach mit jemand anders? Dann stünde jetzt m.E. eine fette Entschuldigung deinerseits bei Tariq an…
      11. Schau doch bitte einmal nach diesem Artikel des Shaykh Hatim bin ‚Arif al-‚Awni, den er übersetzt hat:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1680
      Was hältst Du von dem? Alles aus der Luft gegriffen? Solche Leute kennst Du nicht? Oder Du kennst sie nur zu gut, magst aber nicht, dass man sie kritisiert? Klär uns auf!

      11 Fragen, 11 Antworten, wenn Du so korrekt wärst.

      Solltest Du Kritik unter irgendeinem dieser Punkte nicht beantworten, sehe ich das als Bestätigung. Dies ersetzt jeweils natürlich nicht die dann ggf. fällige öffentliche Entschuldigung von Deiner Seite.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  5. Bekr

    Gegen das Dhimma-Konzept und die Kopfsteuer hat der Autor aber nichts?

    Antworten
  6. Abu Sulayman

    Al-salamu ‚alaykum wa rahmatullah,

    geehrter Bruder Tariq ich denke, dass du die Ursache dieses Problem (nämlich des „wir müssen alle vernichten“-Denkens) an der falschen Stelle suchst.
    Es sind nicht etwa führere Gelehrte und Generationen Schuld (auch wenn natürlich gleichzeitig gesagt sei, dass es auch unter ihnen vereinzelt eigenartige Ideen und Vorstellungen gab), sondern vielmehr die Bewegung der sogenannaten „Salafiyyah“, die es sich zur Hauptaufgabe gemacht in allen Bereichen der Religion möglichst abnormale Positionen zu suchen und diese Positionen dann als absolut richtig zu deklarieren und es dann jedem und allem aufzwingen zu wollen.
    Schau dir bitte hierzu nur mal an welcher Ideologie so gut wie alle terroristischen Vereinigungen angehören, die ihre kriminellen Taten im Namen des Islams verüben, so wirst du sehen, dass so gut wie alle dem salafistisch-jihadistischen Milieu angehören.

    Wenn jemand nun behaupten will, dass diese Leute nur das umsetzen was frühere Generationen gesagt haben, so ist meine Antwort:
    – Wenn es um den Takfir auf Leute, die sich dem Islam zuschreiben, geht so waren der Jumhur der Gelehrten auf der Position, dass eine Person, die die Schahadatayn ausspricht, nur dann aus der Religion austritt, wenn sie gegen etwas verstößt was vom notwendigen Wissen der Religion gehört. Dies bedeutet praktisch gesehen, dass die Ahl al-Sunnah, die Zaydiyyah, die Ibadhiyyah, die Salafiyyah, die Imamiyyah und noch andere Gruppen alle zu den Leuten des Islams gehören.
    – Wenn es um die Angelegenheiten des Kämpfens geht, so ist wieder der Jumhur der Gelehrten der Ansicht gewesen, dass das Grund für das Kämpfen nicht etwa der Kufr (Unglabe), sondern die Muqatalah (Kämpfen) ist und diese Position wird durch die Sirah al-Nabawiyyah unterstützt. Dies bedeutet also, dass nicht nur das Töten von Frauen und Kinder verboten ist, sondern auch das Töten von Männern, die nicht am Krieg [gegen den Islam und die Muslime] beteiligt sind.
    – So dann haben die Rechtsgelehrten auch die Angelegenheiten des Vertrages (‚Ahd) und der Sicherheit (Aman) und des Schutzvertrages (Dhimmah) erwähnt und erklärt und diese Sachen haben eine klipp und klare Basis im Qur`an al-karim und der Sunnah al-Nabawiyyah. Sie haben sogar erwähnt, dass das alleinige Andeuten von Sicherheit bereits Sicherheit bedeutet. Wenn man weiß, was denn diese Angelegenheiten bedeuten, dann würde man ganz gewiss nicht auf die Idee kommen irgendwelche Anschläge zu verüben oder Touristen zu entführen oder sonstige kriminelle Handlungen durchzuführen.

    Wenn das obige bekannt ist, ist es dann wirklich fair die Angelegenheit auf frühere Generationen zu schieben? Wenn dann kann man mit den Finger auf die Najdi-Bewegung zeigen, die würde ich aber nicht wirklich zu den „früheren Generationen“ zählen, ganz einfach weil diese Bewegung einen Traditionsbruch machte (und das sehr deutlich an der Reaktion der Gelehrten ihrer Zeit ihnen gegenüber zu sehen) und nicht etwa eine Fortsetzung des klassischen Islams darstellte.

    Ein weiteres Problem ist, dass gewisse Gruppen ihre gesamte Rechtsschule auf Hass und nochmal Hass aufgebaut haben und dies hat eben in der Realität ziemlich schlechte Auswirkungen. Man sehe sich hierzu mal einfach die Lage im Irak und Syrien an. Welche Gruppen, die ihre Taten zu Unrecht dem Islam zuschreiben, begehen dort die abartigsten Verbrechen? Es sind entweder 12er-Schiiten oder Salafisten. Wenn man sich nun anschaut, was die Mehrheit der Maschayikh dieser zwei Schulen predigt (nämlich puren Hass gegenüber anderen Muslimen), so wundert man sich nun wirklich nicht über diese Verbrechen.
    Diesen Hass kann ich aber nicht bei der Mehrheit der Maschayikh der Ahl al-Sunnah, der Zaydiyyah oder Ibadhiyyah sehen.

    Antworten
  7. Abu Sulayman

    Eine weitere Sache, die auch noch wichtig zu erwähnen ist:
    Es gibt Urteile im Islam, die von der Schaden-Nutzen-Abwägung abhängen und nicht in jeder Situation oder Begebenheiten implementiert werden können und dürfen.
    Ein Beispiel wäre hier z.B. die Sklaverei: Der Islam hat die Sklaverei zwar nicht kategorisch verboten, hat aber zur Freilassung von Sklaven gerufen, ihnen mehr Rechte gegeben und die Wege durch die man in die Slaverei kommt eingeschränkt.
    Ob nun während einer Kriegshandlung Sklaven genommen werden oder nicht hängt von der Schaden-Nutzen-Abwägung ab. Frühere Gesellschaften waren nun mal komplett anders aufgebaut, sodass damals diese Abwägung anders ausgefallen ist, heutzutage aber ist der Schaden eindeutig größer als ein etwaiger Nutzen und deswegen ist es nicht erlaubt Kriegsgefangene zu Sklaven zu machen.

    Dass es Leute gibt, die das nicht begriffen haben, ist wieder nicht die Schuld früherer Gelehrter, sondern eben die Schuld von Leuten die oberflächlich in ihrem Denken sind und gleichzeitig die Mittel finden ihr oberflächliches Denken unter den Leuten zu verbreiten.

    Antworten
  8. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

    Werter Bruder Tariq,

    ich möchte auf etwas interessantes eingehen, was auf Du mit einem Muslim auf Deiner Facebook-Seite besprochen hast, und zwar das Thema Friedfertigkeit:
    https://www.facebook.com/ibn.lahsan/posts/976925169079214

    An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass meiner Ansicht nach die christliche Ethik in dieser Beziehung grundsätzlich nichts anderes als die islamische Sittenlehre vorschreibt. Auch ein moderner europäischer Humanist (in Kantscher Tradition) dürfte zu ähnlichen Resultaten wie die Muslime nach Studium ihrer Quellen gelangen können, die jeweiligen Extreme je miteingeschlossen.

    Das eine Extrem ist durch starke Feindseligkeit gegenüber dem „Anderen“ gekennzeichnet, eine Haltung von ewigen Vorneverteidigern, die sich grundsätzlich im Recht wähnen, weil sie meinen, zweifellos die seligmachende Wahrheit zu besitzen (sic). Diese Leute gibt es in vielen Farben und Anschauungsrichtungen, in muslimisch-islamistisch, in völkisch-nazi, in faschistisch oder sozialistisch, in christlich-fundamentalistisch usw. usf. Solche Menschen halten „Friedfertigkeit“ eher für Feigheit, verachten friedfertige Menschen und meinen, eine Grundaggressivität gehöre essentiell zur jeweilig vermeintlichen „Rechtgläubigkeit“. Bei ISIS geht diese „Auslegung“ bis zur Annahme von regelrecht sado-masochistischen Zügen (für die Frauen ist bei ISIS das „M“ in „SM“ notwendig, bei Männern je nachdem weniger).
    Grundsätzlich aggressive, also unfriedfertige Menschen eignen sich prima als Kriminelle, unter Umständen (wenn formbar) als Soldaten, als Frontschweine totalitärer Systeme oder Obertäter, auch am Schreibtisch.

    Das andere Extrem ist durch eine Überdeutung des christlichen Gebotes, die andere Wange hinzuhalten, gekennzeichnet. Diese Weichspüler- und Warmduscher-Ethik hat meist in mehreren Dimensionen opportunistische Züge. Meist nämlich endet dieses „Gutmenschentum“, wenn der jeweilige „Gute Mensch von XY“ für sein ethisches Frömmeln fühlbare Aufwendungen zu erbringen hat oder Kernbereiche des Egos angegriffen werden. Häufig ist es auch nur ein anderer Ausdruck von Feigheit vor dem Feind. Insbesondere tritt Katzbuckelei gegenüber ungerechter Gewalt und Mächtigen in heuchlerischer Weise gerne als Friedfertigkeit auf. Im Islam ist es durchaus erlaubt und häufig sogar empfohlen, die andere Wange hinzuhalten, aber explizit NICHT, die Wange der anderen hinzuhalten. So soll man als wehrtüchtiger Mann sein Eigentum verteidigen, weil man damit auch das Eigentum des Großmütterchens verteidigt, das der betreffende Verbrecher ggf. danach überfällt. Aber auch hier sehe ich keinen grundsätzlichen Unterschied zur entsprechenden Diskussion in der christlichen oder modern-humanistischen Sittlichkeitslehre.

    Beiden beschriebenen Extremen geht übrigens etwas ab, das man in modernem Deutsch „Zivilcourage“ nennt, und andere als „moralischen Mut“ bezeichnen. Diese Haltung ist gekennzeichnet durch:
    – Eintreten für die Rechte anderer, insb. der Schwachen,
    – deeskalativem Auftreten,
    – persönlicher Bescheidenheit,
    – Bereitschaft, für richtiges Handeln bestraft zu werden oder dafür zu bezahlen,
    – Eintreten für die Wahrheit, auch wenn sie einem materiell schadet.

    Damit ist Zivilcourage eng mit der Wahrhaftigkeit (as°-s°idq) gekoppelt, die nach einem Hadith drei wesentliche Seiten hat:
    Bewahren des Anvertrauten (amânah), Halten der Verträge, Sprechen der Wahrheit.

    Ob Luther die ihm zugeschriebenen Worte „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir“ gesagt, wissen wir nicht. Wenn wir auch von anderen, ungerecht aggressiven Haltungen dieses Mannes (im Bauernkrieg und der „Türkenfrage“) hören, so nimmt dies m.E. nichts davon, dass das obige Zitat durch seine Zusammenfassung dessen, was Zivilcourage ausmacht, berührt.

    Zivilcourage schließt natürlich Wehrhaftigkeit gar nicht aus, im Gegenteil. Aber sie mildert die uns angelegte aggressive Tendenz ab: Der zivilcouragierte Mensch wird, wenn er zu Gewalt greift, diese immer auf das ihm geringstmögliche Maß (nach seiner Wahrnehmung und bestem Wissen und Gewissen) beschränken.

    Im Vorhandensein bzw. Fehlen von Zivilcourage sehe ich heutzutage einen großen Unterschied zwischen orientaler und okzidentaler Kultur, sowie zwischen der Jahiliyyah kurz vor dem Islam (und damit den Sahaba und den hervorragenden Tâbi’în) und den heutigen Muslimen.

    Was bisher implizit an-, jedoch nicht ausgesprochen worden ist:
    Sittlichkeit basiert (bei allen Völkern und Religionen) auf dem Prinzip der Reziprozität. Dieses wird natürlich von den Aggressiven wie von den opportunistischen Friedfertigen praktisch geleugnet. Insbesondere wird es von jenen, die sich und ihre Gruppe für die Übermenschen (z.B. weil vermeintlich mit dem exklusiven Zugang fürs Paradies ausgestattet) geleugnet.
    Reziprozität als Teil islamischer Ethik zu diskutieren und dabei die Âyât von Höherwertigkeit des Tawhîd über den Götzendienst und den Unglauben angemessen einzubeziehen, wäre übrigens auch meiner Meinung nach eine wichtige Aufgabe.
    Dies aber ist ein, wenn auch verwandtes, jedoch neues Thema, weshalb ich nicht hier und jetzt damit anfangen möchte.

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  9. Abu Bakr al-Afghani

    An Ibn Lahsan (nur rhetorische Fragen)

    Wäre es nicht ehrlicher und besser für dich, wenn du den Islam als reine Hülle endlich abstreifst und dir stattdessen die Ideen des evolutionären Humanismus, oder Ähnliches angedeihen lässt? Es gibt eine neue Partei mit dem Namen „Partei der Humanisten“, die mögen den Islam nun nicht sonderlich, aber sie haben in etwa die selben Denkschablonen wie du!

    Tausche den Qur’an und die Sunnah doch einfach gegen die UN-Menschenrechtscharta und sei in reinem mit dir, deiner Wahrnehmung, deinen Idealen und deiner Weltanschauung…

    Ich erkläre nun, was wir Muslime unter „Religionsfreiheit“ verstehen, für die du ein, m. E. ein Pläydoye aus westlicher Perspektive, hieltst.

    Wenn Muslime ein neues Gebiet erorbern, ist es eher unüblich, dass sie jemandem die Annahme des Islams mit einer an der Schläfe anliegenden Waffe nahelegen. Das wäre ja auch wirklich unislamisch.

    Nein, vielmer erhält er, jedenfalls wenn er einer Buchreligion angehört, diverse Wahlmöglichkeiten, aus denen er dann frei wählen darf:

    1. Er darf Muslim werden
    2. Er darf ERNIEDRIGT weiter seiner Buchreligion angehören und muss eine Sonderabgabe leisten
    3. Ich weiß nicht mehr genau, aber gab es nicht auch die Möglichkeit einer Flucht?

    Wenn er nun alle 2 oder 3 Möglichkeiten aber widerspenstig ablehnt, kommt sogar noch eine vierte Variante in Betracht, die ihn erwartet,- die fällt dann allerdings „etwas“ blutig aus. Wenn das nicht „Freiheit“ bedeutet, was dann? „Zwang“ ist es jedenfalls nicht.

    „Um diesen Wahnsinn hinter uns zu lassen, ist ein Bruch mit den seit Generationen tradierten Gedankenkorsett unumgänglich. Die sklavische Unterwerfung unter die Meinungen und Gedanken vergangener Generationen hat die zeitgenössische Gelehrsamkeit vollends gelähmt und unfähig gemacht, festgefahrene Fehler zu korrigieren und eine brauchbare Theologie zu entwickeln.“

    Ich will ja nichts sagen, aber dabei gibt es nur ein Problem: Wir werden nichts „hinter uns“ lassen „wollen“! Selbst Mainstream-„Vögel“/“Mazyeks“/“Abdussalams“, die in deine Kategorie des „Oppurtunisten“ wohl am vortrefflichsten passen, werden deinen Vorschlägen nichts abgewinnen „wollen“. Du solltest diese Realität einfach mal zur Kenntnis nehmen, auch wenn sie dein Inneres bedrücken mag!

    Weißt du denn nicht, dass es bereits Vereinigungen wie den „Liberal-Islamischen Bund“ gibt, die genau das praktizieren, was deinen reformatorischen Vorstellungen entspricht? Für den Einstieg empfehle ich dir diese Facebook-Gruppe:

    https://www.facebook.com/groups/855499544572816/?fref=ts

    Bitte gehe in diese Gruppe, beteilige dich dort aktiv am Geschehen und macht die Welt gmeinsam zu einem „besseren“ Ort!

    Aber bitte, BITTE nenne diesen Blog nicht mehr „ahlu-sunnah“ und dich nicht mehr „Sunni“ (jedenfalls wäre es mehr als seltsam, wenn du dich noch immer als einen solchen selbst siehst).

    Tipp: Sei einfach ehrlicher zu dir selbst!

    „Sie wettern nun gegen den IS, dabei müssten sie eigentlich eingestehen, dass der einzige Unterschied zwischen ihnen und dem IS ist, das letztere konsequent sind und ihren destruktiven Irrsinn tatsächlich in die Tat umsetzen.“

    Absolut richtig, eigentlich wettern sie gegen den wahren, also den sunnitischen Islam an sich (auch wenn ihnen das in all ihrer Dummheit, Unwissenheit, Verblendung, Unehrlichkeit und selektiven Wahrnehmung gar nicht bewusst sein mag)!

    Nur ein etwas aktuelleres Beispiel aus dem Blog: Alle sahen kein Probleme daran, dass die Sahaba erst Väter, Brüder und Ehemänner schlachteten, danach die übrig verbliebenen Frauen und Kinder versklavten und anschließend mit ihnen Geschlechtsverkehr ausübten (den Damen, das sind islamisch gesehen jene, die schon Schambehaarung hatten). Sie fanden dieses oder Ähnliches auch bei den jüdischen und christlichen Sklavinnen des Propheten völlig unproblematisch und es gab kein Wort der Bemängelung. Oder mir muss die Kritik irgendwie entgangen sein?

    Das waren in deren Augen also absolut hinnehmbare Ereignisse, also nie und nimmer „Vergewaltigungen“, und überhaupt: alles wunderbar!

    Wenn nun aber der „böse“ IS Ähnliches (also quasi genau das Gleiche) praktiziert, DANN ist es auf einmal abgrundtief arglistig, unrechtmäßig und verurteilenswert! DANN wird auf Details herumgeritten und behaart und darüber gestritten, ob diese (angeblich „Vergewaltigten“, an denen „Menschheitsverbrechen“ verübt wurden) Sklavinnen legtimerweise nun Muslimas, Götzendienerinnen oder gar andere Ungläubige sein sollten!

    Ist das nicht lächerlich? Dann sollten sie sich aber immerhin auch eingestehen, dass sie dieses Praxis, die sie da „Vergewaltigung“ nennen, nicht grundsätzlich ablehnen, sondern nur, wenn die „Vergewaltigten“ Götzendienerinnen (oder welche Gruppe sie auch immer als „unislamisch“ ausklammern) sind und der „IS“ als Täter, von ungläubigen Medien, benannt wurde.

    Ich verweise hier auf den Beitrag von Abdur Jabbar, der die Sache mit der „Freiwilligkeit“ des Verkehrs seitens der Sklavinnen hervorragend dargestellt hat!

    Ich hatte schon öfter das Gefühl, als ich deine Beiträge las, dass du etwas weiter und vor allem ehrlicher als all die anderen verblendeten Irrlichter auf diesem Blog bist. Gratuliere! Leider nennst du dich aber wohl immer noch „Sunni“ und das finde ich wiederum unaufrichtig deinerseits!

    Du bist ein Murtad, ob du dich Sunni nennst oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Wir urteilen ja nach dem Offensichtlichen.

    Meine persönliche Meinung, von der ich 100% überzeugt bin: Der Islam ist die (alleinige) Lösung (für alle nur erdenklichen Probleme der Menschheit) und er wird alle Herren Ländern erorbern und auch beherrschen, mit oder ohne dich, mit oder ohne euch! Du kannst dich dieser Karawane anschließen, die unter der Schwarzen Flagge firmiert, oder ihr einfach fern bleiben und dich noch weiter in deinen intellektuellen Elfenbeinturm verkriechen!

    Denn es ist ja ein Versprechen bzw. eine Vision des Propheten, der da sinngemäß sagte:

    “The whole earth has been shown to me until I saw the east of the east and the west of the west and I saw that the authority of Islam ruled all that I saw.”

    Allaahu akbar!

    Und wärst du noch einen kleinen Tick ehrlicher, müsstest du auch „deinen“ Ibn Hazm für manche seiner Ansätze und Auffassungen scharf kritisieren, du Humanist… Aber vor selektiver Wahrnehmung scheinst auch du nicht gefeit.

    An Abu Sulayman (als Murtad schon aus dem Forum früh und allen bestens bekannt)

    Was wären denn all diese „abartigen“ „Verbrechen“, die „nichts mit dem Islam zu tun“ haben?

    Enthauptungen, mit Kriegsgefangenen Sklavinnen Intimstverkehr, deren Männer kurz vorher abgeschlachtet wurden, Kreuzigungen, Verbrennungen, Tötungen von Schmähern und und und (die Liste wäre bei weitem länger geworden, wenn ich nicht schon bald Halt gemacht hätte)?

    (Nebenbei befürworte ich alles Genannte, wie jeder Muslim)

    All das haben die Sahaba und/oder der Gesandte – SAW – teilweise sogar ausgiebig – praktiziert, wie wir aus Qur’an, der Sunnah und der Sira wissen. Aber du weißt es vermutlich besser, gell? Langsam verstehe ich Rechtspopulisten, wenn sie von Schwätzern, und diesem „hat-nix-mit-dem-Islam-z…“-Schwachfug die Nase gestrichen voll haben! Erzähle dieses Märchen doch jenen verblendeten Palast-Anhängern, die sich noch immer im Tiefschlaf befinden, erzähle es auch grenzdebilen Erdogan-Anhängern, denen kein einziger Satz aus der Sira bekannt ist, aber doch nicht Menschen mit grundlegendem Wissen! Diese beleidigst du nur damit! Und ja, Schädlinge wie dich betrachte ich in der Tat ebenso als Islamfeinde, auch wenn sie im Gewandt eines „Muslims“ daher kommen. Da sind mir die echten „schon lieber“, denn die treiben immerhin keine Taqiyya und wuchern auch nicht wie bösartige Tumorzellen im Gewebe dieser Ummah…

    Ach und noch was: Dass die Kuffar aufgrund ihres Kufrs bekämpft werden, dieser Meinung war unter anderem Ibn Hajjar, also nicht „irgendwer“, sondern einer der größten Gelehrten überhaupt! Aber es geht gar nicht in erster Linie um irgendwelche Gelehrten, sondern um Qur’an und Sunnah. Und da haben ein sehr klares Bild von den Taten der Sahaba und des Gesandten.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Das hast Du Ekelpriester wieder fein gemacht. (Na ja, nicht ganz so fein, davon aber später mehr, in shâ’a_Llâh.)
      Den Bruder Ibn Maimoun zitierend füge ich das gleiche Link wie dieser hinzu:
      http://gnm.li/abu-erklaerung

      Meiner Ansicht nach wäre aber in unserem Falle von der vollen (dort erwähnte) Tetrade auszugehen:
      „selbstverliebte Narzissten, rücksichtslose Psychopathen und manipulative Machiavellisten [sowie] die Sadisten.“

      Jetzt könnte man denken: der ISIS-Führungsriege wie aus der Fratze geschnitten.

      Hierin täuschte man sich aber: Insofern bald mehr über unseren Ober-Troll, so Gott will, und daher: „stay tuned, folks!“

      Solange etwas lustigeres zum Thema als obige Kopremesis zu lesen, von einem Muslim zur Abwechslung:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2007#comment-4453

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abu Sulayman

      An al-Afghani:

      Wow, was für ein Kommentar. Es ist ziemlich eigenartig, dass du dir selbst „grundlegendes Wissen“ attestiert, während dein Verständnis der Religion sehr große Ähnlichkeiten mit denen der Feinde des Islams hat (denn die versuchen ja so gerne den Islam als „Mord und Totschlags“-Religion darzustellen).
      Nur um das an einem Beispiel zu zeigen: Du erwähnst „Enthauptungen“:
      Früher war die Hauptwaffe eines Kriegers/Soldates das Schwert, so dass er im Kampf mit dem Schwert an Stellen gezielt hat durch die er den Gegner ausschalten kann. Genauso wenn jemand die Todesstrafe erhalten hat, so wurde diese oft mit dem Schwert ausgeführt.
      Nun verrate uns was aber das damit zu tun hat Muslime und andere unschuldige Personen zu köpfen und es der Welt zur Schau zu stellen? (Das ist doch was dein achso toller IS anstellt!) Hat der Islam dies beigebracht?

      So dann: Du frägst mich was die abartigen Verbrechen denn seien? Ich sage es dir:
      Es ist das was deinesgleichen vor nicht allzu langem in Karradah angestellt habt! Es sind die ganzen Explosionen, die deinesgleichen in Märkten, Kaffees, Moscheen, etc. im Zweistromland und anderswo angestellt habt! Das und Ähnliches macht ihr übrigens nun schon seit Jahren!
      Möge Allah ta’ala die Unterdrücker und Verbrecher bestrafen, die so etwas tun oder in irgendeiner Weise unterstützen!

      Du und die Verbrecher der IS und diese ganzen von Iran unterstützen gehäßigen Milizen stellt euch als ganz tolle Muslime dar, während ihr in Wahrheit die Ummah des Islams bekämpt und nichts anderes!

      Und zu deiner Info: Mir ist es sowas von egal was jemand wie du über mich denkst.

      Bezüglich der Angelegenheit des Grundes für das Kämpfen: Einige Gelehrte der Schafi’iyyah waren der Meinung, dass der Unglaube (Kufr) der Grund sei, die Mehrheit war aber auf der Position, dass es das Kämpfen (Muqatalah) ist.
      Aber keiner der klassischen und akzeptierten Gelehrten hätte das, was euer toller IS anstellt als richtig angesehen.
      Siehst du also was du anstellst: Du nimmst dir eine Minderheitenposition heraus und fügst dem deinen eigenen auf nichts basierenden Vorstellungen hinzu und tust dann ohne dich zu schämen so als ob die abartigen Handlungen der IS gerechfertigt seien.
      So viel also zu deiner Behauptung Qur`an und Sunnah zu befolgen.

      Eine letzte Sache noch bezüglich deiner Worte an Tariq:
      Ich habe zwar in so einigen Angelegenheiten andere Ansichten als der Bruder und mir gefällt so einiges an diesem Blog nicht (was ich aber definitiv gut finde ist, dass er die Texte vom Schaykh Hatim al-‚Awni übersetzt.), aber die Art und Weise wie du seine Aussagen verstehst zeigt wiedermal was für Su` al-Dhann du bezüglich anderen Muslimen hast. Aber das ist ja von jemanden wie dir, der die Ummah des Islams abschlachten will, auch nicht anders zu erwarten

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Betr.: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4751

      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.
      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-ash.hadu anna Muh°ammadan rasûlu_Llâh.

      Unser bester „Freind“ mit Tarnnamen „A.Bakr a.A.“ hat sich ja schon häufiger in Bezug auf seine Quellen verdächtig gemacht, beim obigen Beitrag hat er sich jedoch wieder einmal selber übertroffen.

      Er selber hat uns doch ins Stammbuch geschrieben, wie wir nicht arg aufpassen müssen, von welchen Quellen unsere Informationen stammen.
      Seine Hadith-Quellen gibt er aber nicht an, noch den arabischen Text, sondern merkwürdigerweise (wie auch einige andere Nutzer) den „Hadith“ auf Englisch.

      Nun gut, dann müssen wir halt selber suchen. Sprach’s und wurde fündig. Macht’s mir nach, liebe Leser, nehmt das Zitat wie bei A.Bakr (aber MIT Anführungszeichen) –
      “The whole earth has been shown to me until I saw the east of the east and the west of the west and I saw that the authority of Islam ruled all that I saw.”
      – und gebt es in den Google ein.
      Ich weiß ja nicht, was da bei Euch so kommt – bei mir erscheinen zu erst 9 handgezählte Ergebnisse, alle von Islamhasser-Seiten, so Schönheiten wie „Muslim gang rape epidemic in the UK“ über „freedompost“ (gegen Muslime, versteht sich) bis zu „Sacrificing our Daughters“ (d.h. schönen, unschuldigen weißen Mädchen werden den kulturlosen Braunen in den Hals geworfen, fürchten die).
      Waren das nicht die Leute, vor denen uns der gute islamistische Onkel A.Bakr warnen wollte? Von denen wir zuallerletzt Informationen nehmen dürfen, wie er uns eingeschärft hat?

      Um gerecht zu sein, hat der Google die meisten Ergebnisse weggelassen, es waren nämlich insgesamt 232, nur alle einander sehr ähnlich. Also habe ich mir die ganzen 232 anzeigen lassen und mich durch 6 Seiten Ergebnisse durchgekämpft. Aber – und da muss der „gute Onkel“ A. Bakr leider ganz tapfer sein – die Seiten glichen sich tatsächlich wie ein dem anderen, es wollte einfach nicht bunter, auch nicht muslimischer und schon gar nicht islamischer werden.

      Lieber guter Onkel A.Bakr (angeblich Afghane): In welche Schlangengrube schlechter Gesellschaft bist Du denn geraten, wo sich Vipern und anderes Natterngezücht schlängeln, eine Sabatina und ein Barsoum, ein Nassim mit eigenartigem Îmân, ein heuchlerischer Bestürzenberger sowie ein Mannheimer Bürger mit gerichtlich bestätigter Nazi-Nähe, PImaten und andere gruselige Wesen ihr Unwesen treiben und sich ein so fröhliches wie widerwärtiges Stelldichein nach dem anderen geben…

      Das hat Dir bestimmt nicht der andere Onkel A.Bakr, der aus Baghdad in Raqqa, aufgetragen…

      Sollte also doch der böse Ibn Sherlock recht haben:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4755

      Dein Bruder Anjem Ch. aus England, werter A.Bakr, hört sich zwar streckenweise genauso an wie Du, und ihr beide wie ideale Souffleure für den schrägen Stürzenberger von der großen Münchener FREIHEIT und seine Hasspredigten. Du aber (im Unterschied zu „Andy“) scheinst WIRKLICH eine Art IM (oder gar OibE? Major gar?) „Stürzenberger“ oder „Mannheimer“ im Einsatz an der Internet-ISIS-Front zu sein, das wird nun immer klarer.

      Dürfen wir gar Michael S. höchstpersönlich bei seiner Form von Aktionskunst begrüßen?! Der hat ja, immerhin im Unterschied zu Yahya Ranft, eine Uni von innen gesehen, und zwar im Fach Politologie. Dazu passt auch der Stil Deines dämlichen Geseiches, Verzeihung: Deiner höchstakademischen Rhetorik, werter Meister. Oder bist Du nicht der Meister sondern einer seiner „vielen“ (Zitat A.Bakr) Zauberlehrlinge? Oder Mitglied einer anderen Sekte der neuen Religion „Islamkritik“?

      Da sind wir ja alle erleichtert, dass es heraußen ist, gewiss Du auch, IM „A.Bakr“ (sei bitte nicht beleidigt, wenn bei Dir der korrekte Maulwurf-Titel und -Rang anders lautet, OibE oder V-Mann, Amtsrat oder freischaffender, gib uns da ruhig Nachhilfe!).

      Aus Deinen weisen Ausführungen können wir Dir nun zum Abschied einen Rat mit auf den Weg geben (hoffend, dass es noch nicht zu spät sein möge):
      „Tipp: Sei einfach ehrlicher zu dir selbst!“
      Und einen Wunsch: und sei in Zukunft auch einfach ehrlicher zu uns. Danke.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      As-Salâmu 3alaykum man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Antwortend auf:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4751
      Als dritter Teil folgend auf:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4755
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4774

      Nach unseren letzten Recherchen sollten wir beim Tarnnamen unseres zuletzten besten Feindes von einem Tippfehler ausgehen, es ist wohl weniger „Al-Afghani“ als vielmehr „Al-Almani“ gemeint.

      Dieser, nach Eigenauskunft auch mit akademischer Bildung verziert, kann sogar Englisch, wie wir festgestellt haben.

      Nachforschungen nach den Quellen eines seiner englischen Zitate haben zu wirklich äußerst erhellenden Ergebnissen geführt (vgl. dazu den zu Eingang verlinkten comment-4774).

      An dieser Stelle möchte ich hier und heute gerne fortsetzen. Dazu habe ich mir das Zitat eines Hadith aus Sunan Abî Dawûd (rh) ausgesucht, das uns der V-Mann „A.Bakr“ hier präsentiert hat:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4521 (i.Beitr. unten)

      Dazu habe ich hiernach gesucht: „Sunan Abu Dawud 2150—Abu Sa’id al-Khudri said:“ und vier Resultate erhalten. Bei zweien stand es nur in einem Kommentar, die beiden anderen waren diese beiden:
      http://www.answeringmuslims.com/2009/01/sunan-abu-dawud-sunan-abu-dawud-2150.html
      http://www.answeringmuslims.com/2009_01_01_archive.html

      Daraufhin habe ich nachgeschaut, ob das andere Zitat im gleichen „comment-4521“ (das aus Tafsîr Al-Jalâlayn) auch auf dieser Islamhasser-Website zu finden wäre.
      Ich habe also „Why do you prohibit what God has made lawful for you, in terms of your Coptic handmaiden Māriya –“ (MIT Anführungszeichen) in den Google gefüttert, und als ERSTES Resultat dieses Link erhalten:
      http://www.answeringmuslims.com/2014/02/muhammad-breaks-his-oath-to-his-wives.html

      Zugleich habe ich zusätzlich das GANZE Zitat OHNE Anführungszeichen eingegeben, aber mit dem Zusatz „answeringmuslims“. Dabei kamen auf der ersten Seite vier Ergebnisse von einer anderen Islamhasser-Website zu stehen, die mir aufgrund der Namensähnlichkeit auffiel: answering-islam.org . Mit dieser habe ich nun parallel weiter gearbeitet.

      Als nächstes habe ich mich des Zitats in „comment-4751“ entsonnen und bin die in meinem „comment-4774“ (beide Links s.o.) erwähnten 9 Suchresultate durchgegangen. Und, wer hätte denn bloß, gedacht, dass diese Website sich darunter finden sollte:
      http://www.answeringmuslims.com/2013/06/sacrificing-our-daughters-on-psychology.html

      Mit diesen m.E. wirklich sehr interessanten Zwischenergebnissen versehen, habe ich mir das Hadith-Zitat aus diesem Beitrag angeschaut:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4565 ,
      und zwar darauf, ob man es ggf. auf den beiden gleichen, ähnlich angelegten Islamhasser-Seiten finden kann, und, „hey presto“, wie der Angelsachse sagt, vier Resultate für „answeringmuslims.com“, sowie zwei für „answering-islam.org“, nämlich:
      http://www.answering-islam.org/Silas/theo_van_gogh.htm
      und vor allem:
      http://www.answering-islam.org/authors/silas/isis1.html ,
      unter dem heuchlerischen Titel „Is ISIS Islamic?“ – was der „islamkritische“ Autor „Silas“ natürlich mit einem donnernden „Klar doch! ISIS ist DER Islam“ beantwortet.

      Und damit wären wir wieder bei unserem „Freind“ hinter der nunmehr vollständig als falsch enttarnten, ganz tollen ISIS-Maske „Abu Bakr al-Afghani“:
      Der nervt uns ja, wider jeden Widerspruch, jeden Beleg, jeden Beweis, mit der ewig gleichen Botschaft: „ISIS vertritt den authentischen Islam – und sonst niemand!“

      Nur dass er eben KEIN Propagandist für ISIS ist (wir werden, in shâ’a_Llâh, auch sehen, wo er hintenrum über diese spottet), sondern das Phänomen ISIS für seine böse „islamkritische“ Propaganda ausschlachten möchte. IM/V-Mann/OibE „A.Bakr“ halt, keine „Afghani“, sondern ein deutscher Michel…

      Insofern können wir ihm auf diesem Wege schöne Grüße an seine Freunde, die Admins der unschönen pi-news, ausrichten! Unfrohes Schaffen und Hals- und Beinbruch und so!

      Mit dem A.Bakr sind wir aber noch gar nicht fertig. Als nächstes gäbe es die Frage zu klären: Warum genau macht er das? Und wie funktioniert die Umsetzung seines perfiden Ansinnens? Darüber hier bald mehr, in shâ’a_Llâh.

      Zuvor nur noch eine Frage an alle Muslime, die entweder in die gleiche Richtung wie „A.Bakr a.A.“ argumentiert haben, die er unterstützt hat, die ihn oder seine Argumentation direkt oder indirekt unterstützt haben, auch an jene, die einige seiner „Ausführungen“ plausibel, „wissenschaftlich“, islamisch oder nachvollziehbar fanden:
      Läutet wenigstens jetzt bei Euch ein Glöcklein, oder recht eigentlich eine große Glocke?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

  10. munafiqunhunter

    „5. Wer etwas hasst von der religion, auch wenn er dies tut hat kufr begangen.“

    Du unterstellst den gesammten früheren gelehrten doppelmoral,
    Schäme dich du unverschämter jahil.

    Ich hoffe für dich, dass du ein derber jahil bist und nie die unten genannten bücher gelesen hast

    Hier sind die referenzen

    Kitab as siyar al kabir/saghir von imam asch schaibani

    Kitab al jihad von ibn nuhass

    Ahkam al sultaniyya von imam mawardi

    Und viele andere schriften von ibn kathir,al qurtubi, ibn qayyim etc.t

    Antworten
    • Tariq Ibn Lahsan

      Tariq Ibn Lahsan

      Ist es keine Doppelmoral?

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      1. Du zitierst „5. Wer etwas hasst von der religion, auch wenn er dies tut hat kufr begangen.“
      Weder als (schlechte) Übersetzung einer Âyah, noch eines Hadith konnte ich irgendetwas auftun. Wärst Du so gütig, nur mit Quellenangabe zu zitieren? Das ist NICHT der „Manhaj“ der Wahhâbiyyah, was Du da treibst, mein Lieber.

      2. Wen meinst Du mit „Wer etwas hasst…“ konkret? Belege Deine Meinung bitte mit einem Zitat. Wenn Du dies nicht tust, weichst Du wieder vom sogen. „Manhaj“ ab.

      3. „Du unterstellst den gesammten früheren gelehrten doppelmoral,…“ – Könntest Du das bitte belegen? Wenn Du auch dieser Bitte nicht nachkommen solltest, weichst Du nochmals vom sogen. „Manhaj“ ab.

      4. „derber jahil“ – Du erinnerst Dich, dass ich Dich einen offensichtlichen Jâhil genannt habe und sogar dafür Belege besitze; allein die Rückkehr zu Deinem lächerlichen Tarnnamen „munafiqun…“ inkl. des darin enthaltenen derben (sic) Fehlers des Arabischen zuzüglich seiner heuchlerischen Aspekte rechtfertigte dies, davon ab. Würdest Du abstreiten, dass DU in Wahrheit hier wiederholt den „derben jahil“ gibt? Falls Du so kühn sein solltest, lege ich gerne mit meinen Belegen nach, in shâ’a_Llâh, Du hast uns ja genügend Material geliefert.

      5. „Ich hoffe für dich, dass du ein derber jahil bist und nie die unten genannten bücher gelesen hast.“ Du meinst ja anscheinend, Dich mächtig auszukennen. Welches der von Dir genannten Bücher hast Du denn in voller Länge gelesen und in welcher schlechten Übersetzung?

      6. Abgesehen davon: Hast Du mal den Edlen Quran gelesen, und zwar den einzig originalen Arabischen Qur’an? Oder eine Hadithsammlung für Laien wie „Riyâdi-s-Sâlihîn“ oder „Adabi-l-Mufrad“? Weißt Du eigentlich, dass der Begründer der islamischen Denkschule, der Du Dich zuschreibst, Muhammad Ibn Abdilwahhâb, es für eine Unsitte hielt, nur die Bücher von Gelehrten zuungunsten einer gründlichen Lektüre von Quran und Hadith zu studieren, und eine ausgewogene Mischung beider Vorgehensweisen empfohlen hat?

      Ich bin gespannt auf Deine Antworten.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâhu wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  11. Präfinal

    Was ist los Tariq? Religionsfreiheit? Du veröffentlichst nicht mal meinen Kommentar. Doppelmoral?

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-ash.hadu anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      1. Die Leute anpöbeln, beleglos den Islam absprechen, dann auch noch kumpelhaft-vertraulich von der Seite ansprechen und ein Recht einklagen, auf deren privater (!) Website Platz für all das zu erhalten. Feine Moral, Marke „Generation Hier-komm-ich“.
      Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4738
      und http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4784
      2. Deine Begründung: Tariq müsse sich an die von ihm selbst ausgegebene Formel „Religionsfreiheit“ halten. D.h., wenn Du Dein Recht auf die soeben unter (1.) zusammengefassten Schönheiten von der „Religionsfreiheit“ gedeckt siehst, muss der unparteiische Leser davon ausgehen, dass sie Teil Deiner Religion sind. Was mich, der ich mich zum Islam (nach dem Verständnis von Ahli_s-Sunnati wa-l-Jamâ’a) zähle, fragen läßt: Welche Religion hast Du denn? Der Islam nach klassischem Verständnis kann es nicht sein, da er schamloses, dreistes und schmarotzerisches Verhalten explizit missbilligt. Klär uns bitte auf – vielleicht haben wir ja einen Religions- oder zumindest Sektenbegründer unter unseren Besuchern?
      3. Der Kommentar (comment-4784, Link s.o.) ist veröffentlicht, schon seit Tagen. Implizit war er schon vorher veröffentlicht, nämlich als Zitat in meiner Antwort. Auf diese hin (inkl. ihrer X Hinweise auf offensichtliche Widersprüche und Anschläge auf den gesunden Menschenverstand UND den Islam) beliebst Du nach wie vor zu schweigen. Genauso übrigens, wie Du Dich vornehm zur bisherigen Analyse mitsamt Fragekatalog zu Deiner ersten kommentarlichen „Großtat“ ausschweigst, vgl. dazu auch:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4745 , und
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4788
      Wenn es dabei bleibt, würde ich das eindeutig als „Doppelmoral“ von Deiner Seite sehen – oder würdest Du mir darin widersprechen wollen? Wenn ja: wie kommst Du dazu?! Erkläre Dich bitte.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâhu wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  12. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

    Es gibt ein arabisches Dichterwort, an das ich insbesondere in Anbetracht der Diskussionen hier auf dem Blog jetzt nach Ramadan immer wieder denken muss:

    Idhâ akramta_l-karîma malaktahû // wa-idhâ akramta_l-la’îma tamarradâ //

    Das heißt ungefähr:

    „Über den Großmütigen verfügst Du durch die ihm erwiesene Großmut
    Für die ihm erwiesene Großmut der Niederträchtige Dir Böses antut.“

    Wie wahr.

    Der Niederträchtige (al-la’îm(u)) ist derjenige, bei dem Du immer verlierst.
    Gibst Du ihm Gutes, zahlt er es Dir übel heim. Zahlst Du ihm in seiner eigenen Münze, hast Du mindestens kleine Sünde auf Dich geladen.

    Die Last der arabischen und orientalischen Welt ist die Übermacht der Lüge, der Heuchelei, des Neides, der Niedertracht. Man sieht dies darin, dass Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, Geradheit und Redlichkeit, Großzügigkeit bis zu regelrechtem Großmut unter westlich erzogenen Menschen weit mehr gelten, als dies unter Muslimen orientalischer Prägung der allgemeine Fall ist (manche Ausnahmen bestätigen Gott sei Dank die Regel).

    Wie soll man mit Menschen, die als einzige wirkliche Sprache die Gewalt (und sei es die vermittelte) verstehen? Vor denen Du nur dann keine Angst haben musst, wenn Du ihnen, ob rhetorisch oder ganz materiell, mit dem je dickeren Knüppel kommen kannst?! Die Dir, ob sie sich tausendmal Muslime schimpfen, erst ein rechtes Gefühl vermitteln, was „Dâru_l-h°arb“ bedeutet.

    Was waren sie nicht 1989 stolz, die „Mujâhidîn“, als die Russen gingen. Wer dachte, dies sei ihrer Freude auf den kommenden Aufbau des Landes geschuldet, der sah sich getäuscht: Auf anderes Werk freuten sie sich. Denn wer hätte Afghanistan schöner bis auf die Fundamente zerlegen können, als echte „Mujâhidîn“ der heutigen Zeit?!

    Und so geht es bis zum heutigen Tage, dass ein Menschenschlag mit kriminellen Neigungen sich zum Maßstab der Welt machen möchte und dieses Weltzerstörungsprogramm „Jihâd“ tauft.

    Als ich noch vor 911 einem Moscheevorsitzenden arabischer Herkunft das selbstzerfleischende Verhalten der „Mujâhidîn“ unter- bzw. eher gegeneinander am Beispiel von Afghanistan ansprach, gab er zurück: Meinst Du, das wär‘ in deutschen Moscheen anders, wenn man sie nur ließe?

    Sprich: wenn Du sie loswerden wolltest, bräuchtest Du bloß Waffen auszuteilen, die Türen zu schließen und das deutsche Strafgesetz außer Kraft zu setzen… Mein Lösungsvorschlag seit langem für die Beseitigung des „Löwenüberschusses“ dieser Ummah – alle Freiwilligen auf eine einsame Insel, mit Waffen, da dürfen sie dann ihr „Kalifat“ ausrufen, nach ein paar Monaten kann man nachschauen, die Leichen beerdigen und die nächste „Schicht“ da einliefern. Leider lassen das die bösen Kufr-Gesetze das nicht zu…

    Vor kurzem wurde in Aleppo ein zwölfjähriger Junge bestialisch umgebracht, ein Kindersoldat für Assads Seite. Das ganze Ausmaß viehischer Dummheit eines großen Teils unberufener „Verteidiger“ dieser „Ummah“ sieht man am zynischen Umgang mit diesem Kind, das sich mannhafter als die „Löwen“ im Angesicht seines Foltertodes erwies:
    https://www.youtube.com/watch?v=EGFogohr0-4

    Ich weiß nicht, um wen es sich bei dem folgenden Mann handelt, ob für oder gegen Assad, aber welcher bei Trost befindliche Muslim wollte diesem Aufschrei der Empörung widersprechen:
    https://www.youtube.com/watch?v=95bCI2w2Ptw ??

    Wie Sayyidunâ Omar (ra) sagte: Wir nehmen die Wahrheit ohne Ansehen der Person des Sprechers an, denn, wenn er ein Schlechter sein sollte, haben wir als Muslime das größere Recht auf sie.
    Auch dieser Satz übrigens ein Zeichen des Edelmuts der Sahaba, des Großzügigkeit des Herzens.

    Gott schütze uns nicht vor den Armen dieser Welt, nein er schütze uns vor den im Herzen verdorbenen, vor denen an Taten bankerotten, vor denen, aus deren Herzen ER (swt) das Erbarmen genommen hat.

    Manches, von Tariqs im obigen Artikel ausgedrückten Gedanken finde ich besser als anderes. Was der ganze Artikel aber zeigt und wofür ich Tariq respektiere und schätze, ist die Großzügigkeit des Herzens, die ihm erlaubt, sich auch in ein Gegenüber hineinzuversetzen, dessen Lebensweise er ablehnt. Mit solchen Leuten kann man arbeiten, in nicht-religiöser Hinsicht auch mit den Kuffâr unter ihnen.

    Mit den Niederträchtigen aber, egal welcher Religion, Weltanschauung, Kultur, Nation oder welchen Geschlechts, verlierst Du immer, und gewinnen kannst Du nur gegen sie oder fern von ihnen. Diese sind für ihre Umwelt und die Gesellschaft Lose-Lose-Menschen, neudeutsch gesprochen.

    Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâhu wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  13. munafiqunhunter

    Sind die beweise bei dir angekommen?

    Hast du verstanden was ein ijma ist?

    Hast du verstanden, dass das dhimma konzept zu al walaa wal baraa gehört?

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-ash.hadu anna Muh°ammadan rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      1. Wen sprichst Du an? Den allgemeinen Kommentator? Mich? Tariq?

      2. Hast DU denn verstanden, was der Ijma‘ ist? Dann kannst Du ihn sicher hier darstellen. Sonst glaube ich Dir nämlich nicht. Vom Islam breit daherreden kann jeder, wir haben schon den ersten „agent provocateur“ enttarnt – was schützt uns eigentlich davor, dass Du hier nur eine dicke Lippe ohne Wissen dahinter riskierst?
      Also nicht groß von „Ijma'“ und „`Ilm“ angeben, sondern bitte einmal Butter bei die Fische geben, Du darfst gerne zu Deinen Lehrern gehen, Dir das lang und breit erklären lassen, um uns dann hier über den „Ijma'“ aufzuklären.

      3. Desgleichen zum „Dhimma“-Konzept, aber bitte nicht die Meinung von Al-Mâwardi oder irgendEINEM anderen Gelehrten, sondern nach Qur’an und Sunnah und Ijma‘. Denn genauso wenig wie Muslime dem Shaykh Unbekannt oder dem Mufti Selbsternannt (als solchen vermute ich Dich gerade) folgen dürfen, ist die Berufung auf einen beleglosen Ijma‘ erlaubt. Aber das können Dir sicher auch ganz genau die Fuqahâ‘ erklären, bei denen regelmäßig sitzt.

      4. Das alles sind DEINE Pflichten, also bitte keine Beweislastumkehr einzuschmuggeln versuchen, wie bisher. Wer KONKRETE Muslime der Sünde öffentlich zeiht, ist mindestens einen Beweis schuldig. Einen lückenlosen, versteht sich.
      Was Deine Anklagen angeht, so hast Du den Mund ziemlich voll genommen, jetzt darfst auch bitte die von Dir eingebrockte Suppe selber auslöffeln, und alles schön nach Qur’an und Sunnah und Ijma‘ wissenschaftlich beweisen. Frohes Schaffen!

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  14. munqfiqunhunter

    Ich habe alle in deutscher oder englischer sprache durchgelesen und duruus über diese bücher von tulabu ilm angehört.

    Es gehört zu den 7 shuruut von la ilaha illallah dass man al qabul(akzeptanz) über jede sache die vom din ist hat.

    Ich nehme die wahrheit an selbst wenn es mein 7 jähriger sohn mir es ins gesicht sagt ich habe keinen kibr in gegensatz zu euch die denken ach so gebildet zu sein und sich über edle geschwister lustig zu machen(nein ich meine nicht daesh).

    Du kannst alle adilla nachsuchen.

    Aber da du dies nicht tust weil du statt zu widerlegen und konstruktive kritik meiner beweisführung zu zeigen beharrst du auf deinem jahl und lehnst jegliche wissenschaftliche argumentation kategorisch ab.

    Entweder bist du ein derber jahil

    Oder ein munafiq

    Quran allein bringt dich nicht in jannah….mangelnder baraa und walaa allerdings unter umständen für immer in jahannam…,.al wala wal baraa, al kufri bit taghut wa amanubillah sind der asluddin da kannst du soviel quranlesen wie du willst es wird dir nichts bringen

    Möge allah euch rechtleiten oder vernichten.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-anna Muh°ammadan rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Der obige „Beitrag“ des schreibbehinderten Freindes „munxfiqunhunter“ soll wohl eine Art Antwort auf diesen aus meiner Feder darstellen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4825

      Ich kann gerade auf die wesentlichen, die Methodik (in seiner Diktion „Manhaj“) betreffenden Fragen keinerlei zufriedenstellende Bezugnahme erkennen und fordere alle Leser dringend auf, mir ggf. in seinem „Beitrag“ verborgene Argumente, die ihnen auffallen, mitzuteilen.

      Das ist übrigens im wesentlichen seine bisher auch sonst auf diesem Blog gezeigte „freundliche“ Art, man vgl. dazu diesen Fragenkatalog an ihn:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4468

      mit dem folgenden Verlauf im dortigen Kommentarbereich.

      Wirr wird irgendetwas in x zusammenhanglos hintereinander gestellten Kommentaren hingeklirrt, alles nach dem Prinzip „ICH find’s toll“ und zu uns gewandt:
      „Du kannst alle adilla nachsuchen.“ (Zitat aus dem obigen Kommentar)

      Dabei geht er zwischendrin tatsächlich auf ca. 10-20 Prozent der Fragen oberflächlich gesehen ein, wirft aber noch mehr auf.

      Dass das irgendwie keine rechte Beweismethode ist, dürfte selbst ihm klar sein, weshalb er sich erst einmal mit Beleidigungen, Unterstellungen und Verleumdungen der übelsten Sorte einführt, vgl dazu:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4466

      Da also seine wissenschaftlichen „Künste“ niemand so recht aus den Socken hauen, muss er das per Hand erledigen, wenn er seinem Diskussionspartner gegenübersteht und der praktischerweise keine Boxmeister ist:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4490

      Nach dem Motto „immer schön sachlich bleiben“ und „was sachlich ist, entscheide ich!“ (wenn, wie gesagt, nicht gerade jemand anderer Meinung mit irgendeinem schwarzen Gürtel oder dickerer Wumme „mitdiskutiert“).

      Unser verehrter „Aktionskünstler“ (der hier unter mehreren Künstlernamen auftritt, zu denen witzigerweise im Widerspruch zu „munafiqhunter“ auch „ehrlicher akhi“ zählt) beichtet hier ganz unfreiwillig, welches seine wirklich „schlagenden“ Argumente darstellen. Da sich physische Gewalt durchs Internet schlecht ausüben lässt, lädt sich die Wut („Eifersucht für die Religion“ nennen das seinesgleichen gerne), da muss man den echten „Mujâhid“ verstehen, uns gegenüber so auf, das sich das ganze dann in verbaler Gewalt entladen muss.
      Das muss dann einfach raus, blöd nur, dass er letztens versprochen, nicht mehr soviel Verbalinjurien zu gebrauchen (allerdings ohne sich für die gehabten und die ganzen unbewiesenen Beschuldigungen zu entschuldigen).
      Aber, der heutigen Löwen-Unkultur sei Dank gibt es ja bereits die fix-und-fertige Bid’a des mittlerweile berühmt-berüchtigten Bittgebetes, mit dem er dann den vorstehenden Beitrag schließt.
      (Diese Bitte ist übrigens genauso hasserfüllt wie unsinnig; denn das Erbetene trifft im Leben eines Menschen sowieso ein: Entweder wird er rechtgeleitet, so dass in seinem Tode Gnade für ihn liegt. Oder er stirbt ohne Rechtleitung und wird also „vernichtet“. Soviel zum Islamverständnis und Îmân dieser „Löwen des Tawhid“.)

      Wer noch weitere Belege zur offensichtlichen Wirrheit des so jugendlichen Geistes dieses so offensichtlich gewalttätigen jungen Mannes nachsehen möchte, kann sich die Spur der intellektuellen Verwüstung anschauen, die er im Kommentarbereich unter Zias Artikel gelegt hat, sowie die ersten ernsten Versuche, das hier (s.u.) nachzuholen.

      Außerdem sei allen ehrlich interessierten Lesern die Lektüre meiner beiden oben verlinkten Kommentare ans Herz gelegt, da ich darin m.E. die vollständige geistige Haltlosigkeit seiner Anwürfe offengelegt habe. Und Allah (swt) weiß es immer am besten.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  15. munqfiqunhunter

    Und ja ich habe den quran sowohl auf meiner muttersprache, deutsch als auch arabisch vom anfang bis zum ende mehrmals durchgelesen.

    Hast du ein problem mit dem dhimmakonzept?!

    Geh und such dir eine andere religion schwachkopf.

    Sufyan at thawry und imam schawkany verwenden übrigens auch für leute wie dich die betitelung „ahmaq“

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      „Und ja ich habe den quran sowohl auf meiner muttersprache, deutsch als auch arabisch vom anfang bis zum ende mehrmals durchgelesen.“

      Den Edlen Quran gibt es nur auf Arabisch, weder in Deiner Muttersprache (Russisch? Tschetschenisch?) noch auf Deutsch etc.

      Den Arabischen Quran durchgelesen? Meinst Du „ABgelesen“, wie die Türken im Koranunterricht ihrer Moscheen?
      Deine bisherigen Arabischkünste zeigen, dass Du von der Koransprache keinen blassen Dunst hast, deren Regeln versuchst Du nämlich bisher nach allen Kräften zu vergewaltigen, wo es nur geht. (Ich weiß noch genau, wo die Belege stehen, wenn Du die sehen möchtest.)

      Du meinst doch etwa nicht: Ich habe den Arabischen Quran gelesen und sprachlich beim Durchlesen verstanden. Oder etwa doch? Dann verstehst Du sicher auch dieses kleine Bittgebet, das ich angesichts Deines Auftritts bei uns immer wieder denken muss:

      Allâhumma thabbit 3alayna_l-3aqla wa-d-Dîn.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Nachtrag zum vorherigen Kommentar:
      Einen Beleg sollte ich, dem Verständnis anderer Leser zuliebe, m.E. nachtragen, vgl. dazu: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4476

      Es geht um das Wortdenkmal „al aimmah al fatawwa an najdiyyah“, das ziemlich eindeutig belegt, dass der dafür verantwortliche Wortkünstler keinen blassen Dunst davon haben kann, wie in der arabischen Sprache was gesagt wird.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  16. ehrlicher akhi

    Abu Omar Al Rusi:
    Schaykh al-Islam Ibn Taymiyyah sagte:
    Was das Hadith angeht, welches einige von ihnen berichten, wonach er in der Schlacht von Tabuk sagte: „Wir sind vom kleineren Jihad zum größeren Jihad zurückgekehrt“, so hat dies keinerlei Grundlage und niemand von den Leuten, welche mit den Aussagen und Taten des Propheten vertraut waren hab dies überliefert, vielmehr wird es aus dem Quran und der vielfach überlieferten Sunnah mehr als deutlich, dass der Jihad gegen die Kuffar eines der gewaltigsten Mittel zur Annäherung an Allah den Erhabenen ist, und dass die Gefährten und die Nachfolgegeneration in den leuchtenden Zeiten, denen der edle Gesandte ihre Vorzüglichkeit bescheinigte, sich in den Kampf auf dem Weg Allahs zu stürzen pflegten um eines von zwei guten Dingen zu erlangen: Entweder den Tod und somit das Paradies, oder den Sieg und somit Ehre und Würde.

    [Majmuʿ al-Fatawa 11/197]

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-ash.hadu anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      1. Wie sollen wir Deine, sicher ganz „ehrlich“ gemeinte Selbstauskunft und -bescheinigung zum Eingang Deiner Rede verstehen, Du seist ein „ehrlicher“? Wie jene im Bericht Allahs (swt) im Edlen Quran etwa: „Wa-qâsamahumâ innî lakumâ la-min-a_n-nâs°ih°în(a)“ ?
      2. Wem sagst Du das obige wozu? Der Inhalt der Aussage ist, glaube ich, allen Autoren bekannt, und von niemand hier bestritten worden.
      3. Wer ist „Abu Omar Al Rusi“? Müssen wir den kennen? Wird irgendetwas dadurch geadelt, dass er es gesagt?
      4. Da das angegebene Zitat des Großgelehrten Ibn Taymiyyah (rh) für Deine Verhältnisse orthographisch erstaunlich korrekt geschrieben ist, habe ich mir das Vergnügen gegönnt, es – mit genau dieser Rechtschreibung und seinem einzigen Tippfehler „hab“ statt „hat“ – zu googeln. Ich habe daraufhin vorderhand ein Ergebnis erhalten:
      http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=228364&sid=1305133b03a8cd4d53839fc9c18df35a
      Da ich nicht annehme, dass Du mit dem o.g. „Abu Omar al Rusi“ einen Teilnehmer jenes Forums meinst, hast Du bestimmt noch eine andere Quelle auf Lager, nicht wahr? Wir können doch davon ausgegangen, dass Du das nicht eigenständig übersetzt hast? Und dass Du hoffentlich auch nicht regelmäßiger Besucher von islamfeindlichen Websites wie der obigen bist?
      5. Da Du die Diskussion um „jihâdi-n-nafs“ nun einmal von Dir aus unbedingt aufbringen möchtest, hätte ich auch einen Hadith für Dich. Was hältst Du von folgender Aussage (meiner bescheidenen Aussage sogar noch stärker als die Erzählung vom „kleinen“ vs. den „großen“ Jihâd): „Al-mujâhidu man jâhada nafsahû li-Llâh.“
      Das würde bedeuten, dass Menschen mit herabgesetzter Selbstbeherrschung ggf. gar keinen Jihâd haben, wenn sie kämpfen gehen. Interessant, gelt?
      Da Du ja offensichtlich zu ganz dollen Shuyûkh Zugang hast, kannst Du Dich ja auch bei denen über die Güte des Hadith erkundigen.
      6. Du rechnest Du Dich ja ganz offenbar zur Salafiyyah. Nun gibt es zu der von Dir praktizierten „Beweismethode“ (tut mir leid, ohne Anführungszeichen würde ich es als Lüge empfinden) eine interessante Aussage von (meines Wissens) einem der beiden Abdullahs (ra) (d.h. entweder von Ibn Omar oder von Ibn Abbas), der zu Muslimen der zweiten Generation („tâbi3în(a)“) gesagt haben soll: „Aqûlu lakum: Qâla_Llâhu (swt) wa-qâla rasûluh(û) (sAs), wa-antum taqûlû lî: Qâla Abû Bakrin (ra) wa-qâla 3Omar(u) (ra)?!“
      Du verstehst sicher, was ich meine? Könntest Du auch mal Deine Lehrer darauf ansprechen?

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  17. Abdallah

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Passage richtig verstehe:

    „Eine religiöse Wahrheit ist weder empirisch verifizierbar, noch lässt sie sich aus Grundwahrheiten, die allen Menschen Kraft ihres Menschseins offenkundig sind, eindeutig logisch ableiten. Wenn also feststeht, dass der Wahl der Religion nicht allein rationale, logische und prüfbare Argumente zugrunde liegen, wird klar, dass es unmöglich ist den Konflikt zwischen den Religionen durch Argumentation endgültig zu lösen.“

    Ist der Koran nicht ein eindeutiger Beweis?

    In jedem Fall aber gilt: Wer vom Islam in Reinform hört, diesen aber ablehnt, hat sich nach einem authentischen Hadith zufolge schuldig gemacht. Offenbar sieht Allah also sehr wohl im Islam eine objektive nachvollziehbare, unwiderlegbare Wahrheit.

    Abgesehen davon gibt es naturgemäß in den Reihen der Christen und Juden solche, die Gefallen an dem Gedanken haben, den Islam zu zerstören. Beweise aus dem Koran und der Geschichte gibt es genug.

    Und der Pöbel meldet sich regelmäßig alle paar Jahrzehnte und macht Stunk.

    Ein Durchsetzen des Islams auf allen Ebenen und die Ungleichbehandlung anderer Religionen ist also in erster Linie eine nüchterne Notwendigkeit um Katastrophen zu vermeiden.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      An „Abdallah“:
      Werter Bruder. Ist Dir klar, dass Du in Deiner Argumentation modernistisch (d.h. rein rationalistisch, nicht nach klassischem Fiqh, ganz wie Sayyid Qutb) vorgegangen bist?

      Ferner setzt Du Dich m.E. dem gleichen Widerspruch wie die meisten heutigen islamistischen Bewegungen aus:
      1. Ist es eigenartig, wenn wir ins Auge nehmen, dass wir den Islam außerhalb der JETZIGEN Gemeinschaft der Muslime durchsetzen wollen, wenn dies noch nicht einmal INNERHALB derselben auf kleinster Ebene gelingen mag. (Vor-der-Tür-der-anderen-kehren-wollen-Syndrom)
      2. Ist es noch eigenartiger, wenn lauter Menschen die Welt mit dem Islam beglücken wollen, obwohl sie noch selber heftigste Schwierigkeiten haben, einfachste islamische Gebote (insb. der Ethik) in ihrem EIGENEN Leben und Verantwortungsbereich umzusetzen. (Abu-Pinky-und-Brain-Syndrom)
      3. Sind zur heutigen Zeit die größten Islam-Feinde nicht nur außerhalb, sondern auch INNERHALB der sogenannten Ummah zu finden, was z.B. daran deutlich wird, dass die Sharia-Interpretation von ISIS und einigen professionellen Islamhassern wie Spencer, S.James etc. hohe Deckungsbereiche aufzuweisen haben. (Universalität der geistigen und ethischen Dekadenz)

      Vgl. dazu bitte auch (bitte unbedingt lesen und dazu Stellung nehmen):
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1680

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Nachtrag:

      Ich vergaß in der vorigen Liste folgenden Punkt:

      4. Abgesehen davon, dass nach verschiedenen Meinungsumfragen sich sowieso nur ca. 70 Prozent der Muslime weltweit eine Ausrichtung des staatlichen Rechts nach der Sharia wünschen, liegt hier darin nochn ein ganz anderer, wirkmächtigerer Widerspruch verborgen: Unter den genannten 70 Prozent gibt es wahrscheinlich ungefähr soviel Vorstellungen, was denn Sharia praktisch bedeute, wie Individuen. Viele dieser Ansichten sind untereinander unvereinbar. Wenn man unter „praktizierenden“ Muslimen nachschaut, wird dieser Knoten nicht unbedingt einfacher, nach glaubwürdigen Aussagen von Insidern besteht sogar manche Sekte zu 100 Prozent aus Hobby-Muftis, mit natürlich je verschiedenen „Meinungen“. Die Lösung von ISIS für diese Problematik („Von den Kims lernen heißt siegen lernen“ oder „Nordkorea-Strategie“ bzw. „Stalinismus 3.0 Sharia-Style“) finde ich, ehrlich gesagt, wenig attraktiv… (Vier-Ärzte-fünf-Meinungen-Syndrom)

      Du siehst: ich bin eindeutig für eine realistische Sichtweise auf die Lage der Muslime.

      Außerdem muss ich mir, habe ich soeben gemerkt, die Verlängerung der Liste um weitere Punkte vorbehalten.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      وعليكم السلام ورحمة الله

      Ist Dir klar, dass Du in Deiner Argumentation modernistisch (d.h. rein rationalistisch, nicht nach klassischem Fiqh, ganz wie Sayyid Qutb) vorgegangen bist?

      Wie meinst du das? Für mich liest sich sein Standpunkt in der ersten Hälfte seines Kommentars wie derjenige der Kalâm-Theologie aller Zeitalter, was war denn daran modernistisch?

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      Wa-3alaykumu_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

      An Ibn Maimoun:
      „Wie meinst Du das? Für mich liest sich sein Standpunkt in der ersten Hälfte…“

      Diese macht aber nicht sein Argument aus. Darin wird nur das Verhältnis Gott-Mensch behandelt, wie Du zurecht sagst: Theologie, arabisch: Kalâm.

      In der zweiten Hälfte geht es aber um das Verhältnis Mensch-Mensch.

      Die Verbindung dieser beiden Hälften, und dort führt er (zumindest implizit) einen Schluss durch, halte ich für illegitim und zweitens höchst modern.

      Die Modernität liegt m.E. in der Ineinssetzung von weltlicher und ewiger Perspektive: Weil die Nichtmuslime sich Gott gegenüber schuldig machen, haben Muslime 1. ihnen gegenüber Vorrechte zu haben, 2. eine Pflicht zur Vor- d.h. Weltherrschaft, um 3. Katastrophen vorzubeugen. Gehört dazu nicht ein wenig die Vorstellung, dass die Muslime Gott gepachtet haben, wa-nastagfiru_Llâh?
      (Ganz interessant dabei auch die Nichtbehandlung der Muslime: Nach dem 73-Gruppen-Hadith machen sich die „meisten“ ja auch Gott gegenüber schuldig – müssen die dann auch unterjocht werden, oder ist das eine Form minderer Schuld? Ein theoretischer Treibsand nach dem nächsten…)

      Hier ist die atemberaubende Simplizität des Schlusses übrigens die gleiche wie bei 300prozentigen Anhängern anderer Religionen oder Weltanschauungen. Daher auch die Schein-Plausibilität des Satzes: „Wer glaubt, dass bei seiner Gruppe die Wahrheit ist, MUSS fanatisch und tendenziell für die Umwelt gefährlich werden.“ (Assmann et al.)

      Wie Du auch richtig sagst, fängt er bei Theologie an – aber endet beim Fiqh. Dieses Hin- und Herspringen meinte ich, und da finde ich auch den (erkenntnistheoretischen) Vergleich mit Sayyid Qutb angemessen.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  18. Abdallah

    Wa alaikum Salam

    Du hast mich missverstanden. Ich habe nur die Theorie beschrieben und drauf hingewiesen, dass Allah im Koran so kommuniziert, dass sie Wahrhaftigkeit des Islams sehr wohl objektiv erkennbar ist.

    Dass manche das so nicht sehen, liegt an Seelenkrankheiten, die Dimensionen berühren, die uns nicht zugan sind.

    Oder gibt es eine akzeptabele Ablehnung des Islams?

    Was die Praxis angeht, das isz rin anderes Thema und ich bin da bestimmt nicht auf Seiten der Extremisten.
    Aber der Autor hat doch eine grundsätzliche Reform eingefordert, oder?

    Antworten
  19. Abdallah

    @Abdussalam

    Allah selbst tritt absolutistisch auf und der Prophet (s) ist absolutistisch aufgetreten.

    Das sagt aber erstmal nichts über den Umgang mit Nichtmuslimen aus, aber: Wir orientieren uns bei der Beantwortung dieser Frage bestimmt nicht an den Gedanken von vom Islam weit entfernten Menschen und Kulturen.

    Deren Gedanken sind die Kumulation von Jahrhunderten und Jahrtausenden von Gottlosigkeit bzw. Irreleitung.

    Sie gehen von Annahmen aus, die nicht unsere sind. Oft sind sie sogar einfach nur Fantasien ohne jede Grundlage.

    Deswegen sind ja westliche „Stardenker“ dem Islam oft kritisch eingestellt.

    Und wer ist vom richtigen Denken weiter entfernt als der, der den Koran für Menschenwerk hält und schlimmste Beleidigungen des Propheten für vereinbar mit Zivilisation und Wahrheit hält?

    Und die Gedanken, die man hier liest, findet man bestimmt nicht bei klassischen Islamgelehrten, oder ?

    Absolute Gleichbehandlung der Religionen? Hindutempel in Mekka? Oder zumindest in Damaskus? Oder geht das zu weit?

    Wo sollten wir denn die Grenzen setzen nach Tariqs Worten?

    Wenn Allah diese Menschen streng bestraft, muss offenbar eine bewusste, grobe Verletzung von Allahs Willem vorliegen, was die Bestrafung rechtfertigt.

    Wie wir zu Lebzeiten mit Christen, Juden und anderen vorgehen, das legt die naheliegendste Deutung der islamischen Quellen fest, ggf. gibt es Anpassungen wg. gegenwärtiger Umstände, die durchaus „weit“ gehen können.

    So hat der Prophet (s) sogar auf den Zusatz „Rasulallah“ verzichtet und Bedingungen der Götzendiener akzeptiert, weil der Vertrag von H. für die Sache des Islams dienlich war.

    Sogar die Auslieferung (!) von Muslimen hat man angenommen.

    Antworten
  20. munafiqunhunter

    Da du zu faul bist die in meiner als referenzen angegebenen bücher durchzulesen……,

    Du verleugnest die authentische sira und den ijma der taby’een und taby’taby’een

    Die beweise dazu sind zahlreich und bedarfen nur ehrlichkeit.

    Du akzeptierst das dhimma konzept nicht und das urteil darauf ist kufr.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Immer wenn man denkt: „Dümmer geht nimmer“,
      kommt ein „unehrlicher akhi“ daher und schreit:
      „Dümmer kann ich doch immer!“

      Allâhumma thabbit 3alayna_l-3aqla wa-d-Dîn.

      Oder wie die Nutzerin „Catherine“ so kurz und treffend zu sagen wusste:
      „Und jetzt stellen wir uns alle mal kurz vor wie es wäre, in einem Land zu leben, in dem solche Volleulen qua Amt über Leben und Tod zu entscheiden haben.“
      (Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1984#comment-4297)

      Vielleicht verrät uns deshalb der obige Nutzer permanent nicht, auf welcher „gesegneten Erde“ er sich gerade befindet, weil er genau weiß, dass dann niemand mit Verstand da hin will?

      Auf jeden Fall scheinen ja meine obigen, an ihn gewandten Beiträge lauter Volltreffer zu sein, insbesondere die zu seiner koran-arabischen und damit koranischen Unbildung. Soviel zur dicken Lippe bzgl. der „Adillah“ und sonstigen „Beweise“, der Frage der „Faulheit“ und überhaupt der „Ehrlichkeit“…

      Na ja, es bleibt ja immer noch das Prahlen mit den in der Muckibude erworbenen „Beweiskünsten“:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4490

      Auf jeden Fall also vom Autor obiger deliranter Ergüsse eine indirekte Empfehlung noch einmal meine bisherigen Beiträge zu studieren, die sich mit ihm befassen. Als da wären:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4825
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4861
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4862
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4863
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4859

      Er scheint alle für gleichermaßen unbeantwortbar zu halten.

      Fast so’n schlauer „Akhi“ wie der hier:
      „Jeder der bei mir liket abonniert urteile ich als Muschrikin Kuffar mit schirk kufr seiten und genauso gilt dieses urteil wo ich like oder kommentiere den [sic] das ist die grundlage.“
      (Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1984#comment-4542 )

      Und so ein Volk meint, die Ummah retten zu müssen…

      Kein Wunder, dass er immer wieder betonen muss, kein Dâ’ish-Anhänger zu sein: In der „geistigen“ „Methode“ der „Beweisführung“ ist er doch kaum von deren Vollpfosten zu unterscheiden. Noch’n kleinen Schnellkurs hingelegt und er könnte bei denen glatt eine Schnellkarriere als Richter „Rübe-ab“ Nr. 4133 hinlegen… Die brauchen so „talentiertes“ Personal, wirklich, „akhi“!

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Betr.: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4874

      Es ist schon erschütternd zu sehen, wie jemand, der sich dem Islam zurechnet, so dummdreist eine Methode aus der Rhetorik-Schatztruhe des Teufels (wa-na3ûdhu bi-Llâhi minhû wa-h°ijbih(î)) auspackt und meint, dass könne hier durchgehen (immerhin lobt er ja in einem Beitrag das alte Forum in höchsten Tönen). Nach folgendem giftigen Rezept:

      Man forme aus der eigenen Ignoranz, echter Dummheit mithilfe einiger großen Prisen Verlogenheit und Gemeinheit eine Mistklumpen, werfe ihn in Richtung des Gegners und hoffe, dass er zumindest einen Augenblick kleben bleibe. Dann zeige man auf den Kuhfladen (schmeichlerische Bezeichnung) aus eigener Produktion, ob er nun klebt oder nicht, und schreie laut: „Schaut den Schmutzfink! Najas, najas! Also Shirk! Haltet den Mushrik!“

      Wie ich im Vorkommentar schon anzumerken wagte:
      Dümmer und schlimmer kann so einer immer.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Errata im vorigen Beitrag:
      Bittgebet zum Teufel: „wa-na3ûdhu bi-Llâhi minhû wa-h°izbih(î)“

      Und später:
      „Man forme aus der eigenen Ignoranz und echter Dummheit mithilfe einiger großen Prisen Verlogenheit und Gemeinheit einen Mistklumpen, werfe ihn in Richtung des Gegners und hoffe, dass er zumindest einen Augenblick kleben bleibe. Dann zeige man auf den Kuhfladen (schmeichlerische Bezeichnung) aus eigener Produktion, ob er nun klebt oder nicht, und schreie laut:
      ‚Schaut den Schmutzfink! Najas, najas! Also Shirk! Haltet den Mushrik!‘ “

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Ich wurde aus dem Bekanntenkreis darauf hingewiesen, dass wesentliche Teile meiner Argumentation in den unmittelbar vorausgehenden Kommentaren für Klippschüler unverständlich sein dürften. Sei’s drum, für normalbemittelte Muslime noch einmal der Rückverweis:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4874
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4891

      Als Dienstleistung an die Klippschüler (aber auch für normalintelligente Muslime interessant) daher noch folgende Analyse:

      Vergleicht man den neuesten Beitrag von „munfixhunter“ mit einem früheren, so gelangt man zu wahrlich erstaunlichen Resultaten.

      Man lese und staune (vollständiges Zitat):
      „Sind die beweise bei dir angekommen?
      Hast du verstanden was ein ijma ist?
      Hast du verstanden, dass das dhimma konzept zu al walaa wal baraa gehört?“
      (http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4831)

      Nach meiner Antwort bzw. meinen Rückfragen hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4861

      kommt dann das hier (wiederum vollständig zitiert):
      „Da du zu faul bist die in meiner als referenzen angegebenen bücher durchzulesen…,
      Du verleugnest die authentische sira und den ijma der taby’een und taby’taby’een
      Die beweise dazu sind zahlreich und bedarfen nur ehrlichkeit.
      Du akzeptierst das dhimma konzept nicht und das urteil darauf ist kufr.“
      (http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4874)

      Unser blitzgescheiter „Bruder“ hat also einfach lauter Fragen aus dem ersten Kommentar in Antworten verwandelt, und ratz-fatz-fertig ist die Klippschul-Fatwa Marke Eigenbau.

      Man könnte nun meinen, dass dies an meinem erwähnten, zeitlich zwischengeschalteten „comment-4861“ läge. Dabei habe ich ihn lediglich darin aufgefordert, seine Auffassung der islamrechtlichen Begriffe „ijma'“ und „dhimmah“ darzulegen. Der unparteeische Leser wird sich sogar davon überzeugen können, dass ich mich auf „Ijma'“ eindeutig positiv (d.h. gerade nicht leugnend) bezogen habe.

      Meine „Leugnung“ könnte er also bloß damit begründen, dass ich nicht die Bücher lesen mag, die er wichtig findet – obwohl über KEINES dieser Bücher ein Konsens besteht (wie z.B. über „Sahih al Bukhari“). Soviel also zu SEINER Leugnung des Konsenses (durch seine Tat).

      Er hingegen ist an anderer Stelle nicht bloß faul, sondern methodisch weit weg von allem, was je unterhalb der Überschrift „Ahlu_s-Sunnati wa-l-Jamâ3ah“ an islamrechtlicher Diskussion betrieben wurden. Immerhin ist er zu stolz, einem Hinweis von mir auf die von den Salaf empfohlene Beweismethode nachzugehen. Damit hatte ich zu kritisieren gewagt, warum er denn auf Teufel-komm-raus (sic!) darauf bestehe, seine Bücher im Vorzug zu Quran und Sunnah verbindlich machen zu wollen.

      In diesem Kommentar meiner Wenigkeit:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4859
      wird nämlich unter (6.), ganz unten, einer der drei großen Quran-Gelehrten der Sahabah (ra) zitiert, und ich übersetze jetzt für alle nicht des Arabischen Kundigen (inkl. geistiger Klippschüler mit klinischem Größenwahn mit islamwissenschaftlichem Bezug, d.h. „Shaykh Abû Analfabetiyy“):
      „Ich gebe Euch Beweise aus Quran und Sunnah – und ihr widersprecht mir mit Verweis auf Aussagen von Abu Bakr und Omar (ra)“ Unausgesprochen: „Geht’s Euch noch ganz gut?!“

      Wenn ich mich recht entsinne, hat ein Sahabi in dem Zusammenhang vom Regnen von Steinen gesprochen, dass er als Strafe für die derart den Quran und die Sunnah verlassenden Muslime fürchte. Das bedeutete immerhin, dass er solche Untat mit dem Ausmaß der Verbrechen des Volkes von Sayyidinâ Lût° (aS) gleichgesetzt hat. (Dies mit vermutlich folgendem Hintergrund: In einem authentischen Hadîth spricht der Gesandte Allahs (sAs) von einer Vielzahl von Stufen des Wucherns (Zinsnehmens) und vergleicht die geringste (!) davon in ihrer Abscheulichkeit mit Zinâ eines Muslims mit der eigenen Mutter, wa-na3ûdhu bi-Llâhi min dhâlik. Das Verkaufen der Âyât Allahs (swt) dürfte aber als eine der höchsten Formen des Wucherns zu betrachten sein.)

      Wenn ich mich ferner recht entsinne, begann die ganze Fitnah der Khawirij damit, dass diese sich der Idee verweigerten, im Streitfall zwischen Muslimen den Quran zum Maßstab der Schlichtung zu machen (dies nach Sûrati_l-H°ujurât, Âyatân 9 u. 10., http://tanzil.net/#49:9 f.).

      Allerdings muss ich nach der bisherigen Vorstellung von „munfixhunter“ alias „unehrlicher akhi“ (u.a. weniger passende Pseudonyme) zugeben, dass ich die Kennzeichnung „Khârijiyy“ nicht nur aus meiner tiefen Abneigung gegen eilfertiges Etikettieren und Umsichwerfen mit Schlagwörtern vermieden habe. Wenn man sich die obige „Meisterleistung“ anschaut, ein „Kufr-Urteil“ einfach daraus zu konstruieren, dass ich mich nicht der persönlichen Bid’a des Großen Meisters von der Sonderschule unterworfen habe, so ist m.E. eine Bezeichnung des letzteren als modernen Khârijiyys ggf. als Beleidigung der klassischen Khawârij zu betrachten. So offen dämlich kamen die meines Wissens nicht daher.

      Pass also auf, „unehrlicher akhi“, dass keinem Deiner Shuyûkh Deine Äußerungen hier vor die Augen kommen – das könnte urteilsmäßig ggf. böse für Dich enden. In jedem Fall: Jetzt bloß nicht den Kopf verlieren!

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

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