Fanboys: Die religiöse Willkür im dualen System

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von Yahya ibn Rainer

Die Selbstermächtigung des Individuums durch Wissen hat seine Grenze, nämlich genau dort, wo die Fähigkeit des jeweiligen Individuums endet, sich bestimmtes Wissen anzueignen. Die komplette Selbstermächtigung erfordert jedoch nicht nur eine ganze Bandbreite an Wissensfeldern, sondern auch auf jedem einzelnen Gebiet dieser Bandbreite ein lückenloses Verständnis.

Was mir bei Jungsalafisten (besonders der Gattung IS-Fanboy) aufgefallen ist, bestätigt nicht nur meinen Zweifel daran, dass eine komplette Selbstermächtigung überhaupt möglich ist, sondern zeigt auch auf, dass die Ideologie dieser Heißsporne vor allem auf der demokratischen Auffassung basiert, dass Wissen und Nichtwissen politisch gleichberechtigt sind.

Der Fiqh scheint leicht, wenn er den Einfältigen in kleinen und vorgefertigten Häppchen kredenzt wird. Jedoch weiß man in den Kreisen der Rattenfänger um die niedere Auffassungsgabe ihrer Klientel. Also selektiert man ihnen Meinungen vor, die 1. in die eigene Ideologie passen und 2. über das duale System von halal und haram nicht hinausgehen. Hierbei pflegen die Einfältigen ausschließlich nach dem Dalil zu fragen, wenn ihnen nicht gefällt was sie lesen. Was ihnen wiederum vorzüglich in den fanatischen Kram passt, winken sie problemlos auch ohne Beweise durch.

Der Versuch, einem solchen einfältig-aufgeklärten und stallgemästeten IS-Demokraten die Matrizen rechtschaffender Taten zu erklären – wie z.B. den Ethos oder die Weisheit -, entlockt ihm bestenfalls die Mimik eines sabbernden Patrick Star oder im schlimmsten Fall die reflexartige Bid’ah-, Kuffr- oder Shirk-Rhetorik.

Die duale Welt von halal und haram ist ihnen genug an Wissen, oder besser ausgedrückt: Hiermit ist die Grenze der Auffassungsgabe erreicht. Ihre Handlungen erfahren keinen sittlichen Rahmen, und auch die Abwägung der eigenen Taten, geprägt von Weisheit und Empathie, überfordert zumeist ihren begrenzten Verstand.

Dabei lässt sich die Einfältigkeit dieses dualen Islamverständnisses recht leicht darstellen.

Wie rechtfertigt ein IS-Fanboy für gewöhnlich die Handlungsweisen seiner Idole? Wie reagiert er auf die Frage: Wieso haben sie das getan?

Er sagt: Es ist erlaubt!

Hierzu zeigt er vielleicht einen Gelehrtenspruch auf (oder eine ganze Palette davon) und im besten Fall einige Ahadith und Ayat. Damit ist für ihn die Sache gebongt.
Es ist erlaubt, also mache ich es. Dies ist das einfache und (auf ihrem Niveau) schlüssigste Argument.

Nun denn, Allah hat uns Männern in Seinem Buche auch erlaubt unsere Frauen zu schlagen. Wir kennen alle diese Ayah, die uns von Islamkritikern immer wieder um die Ohren gehauen wird. Wir dürfen unsere Frauen schlagen, es ist halal. Und? Ist es deshalb eine gute Tat? Wenn jetzt ein Muslim mit einer gewissen Gewaltaffinität jede ihm nur mögliche Gelegenheit nutzt, um seine Ehefrau mit Schlägen zu drangsalieren, nur weil es ihm erlaubt ist, ist das gut?

Nein, natürlich ist das nicht gut. Weder lehrt uns das unsere religiöse Ethik/Sitte, noch ist es mit der Weisheit und Empathie eines gesunden Verstandes vereinbar.

Und wer ist hier unser bestes Beispiel? Der Gesandte Allahs natürlich, Allah segne ihn und schenke ihm Heil; von dem uns überliefert wird, dass er nie auch nur eine einzige seiner Frauen geschlagen oder hart angegangen hat, obwohl er der Empfänger der Worte Allahs war und am besten wusste, dass es ihm erlaubt ist.

Zudem ist ebenfalls von ihm überliefert, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, dass er Frauen davon abriet, Männer zu ehelichen, die dafür bekannt waren ihre Frauen zu schlagen, obwohl Allah es diesen Männern im Quran erlaubte.

Was lernen wir daraus?

Es gibt mehr als nur halal und haram. Unsere Taten erfordern Instanzen die darüber hinausgehen. Hier kommt der Charakter ins Spiel, das gute Verhalten. Das schwerste Gewicht, das am Tage des Gerichts in die Waage des Gläubigen gelegt wird, wird das gute Verhalten sein. Allah weiß, weshalb du ein bestimmtes islamisches Urteil bevorzugt hast, Er weiß, ob du dir diese Sondermeinung nur zur Rechtfertigung deiner Gelüste zu Eigen gemacht hast, weil sie so gut zur Ideologie deiner Sekte passt oder weil du einfach zu dumm/stolz warst, das mehrheitlich vorherrschende Urteil zu akzeptieren, das von Gelehrten stammt, die auch Einblick haben in die Umstände zu dieser Zeit und an diesem Ort.

Allah aufrichtig zu fürchten, bedeutet auch, die eigenen Taten regelmäßig zu hinterfragen und zu prüfen. Besonders wenn es um solche elementaren Dinge wie Leben und Tod geht. Und der Gottesehrfurcht ist es in aller Regel näher, in all seinen Taten auf Nummer sicher zu gehen.

Wa Allahu 3alem.

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66 Antworten auf “Fanboys: Die religiöse Willkür im dualen System”

  1. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

    „Er sagt: Es ist erlaubt!“

    Als ob diesen das bei Allah (swt) etwas nützte…
    Vor uns waren doch auch Menschen, die sagten „Es ist erlaubt!“, und sie erhielten nicht Lohn, sondern übelste Strafe für ihr vermeintlich religiöses Tun.
    Vgl. Sûrata-l_A3râf, Âyât 163-166 ( http://tanzil.net/#7:166 )

    Was aber ist wohl als übler zu betrachten, sich (ggf. mithilfe einer bestimmten Sorte von „Gelehrten“) per Gefälligkeitsfatwâ die Fische des Sabbats „halal“ zu machen (sic) – oder Blut und Gut, Körper und Ehre von Menschen, die einem nichts angetan haben?

    Vgl. auch: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1680 , vor allem (4.) bis (7.)

    Wir sagen daher, wie bei jeder Katastrophe (Mus°îbah):
    Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  2. Abd al Malik

    So weit ich weis ist das schlagen der Frau nur unter gewissen bedingungen erlaubt und nicht willkürlich wie man es aus deinen Text verstehen kann, und wen das der fall ist kan man auch so eine Person nicht anprangern und sagen „Nein, natürlich ist das nicht gut.“, auch habe ich niemals davon gehört das es in der ehebeziehung von Resulullah Muhammed a.s zu so einer situation kamm wo dies notwendig wurde. Hoffe das man jetzt aus meinen Geschriebenen oder nicht Geschribenen nicht zu viel hinein interpretiert.

    Antworten
    • Yahya Jens Ranft

      Yahya Jens Ranft

      «Wenn jetzt ein Muslim mit einer gewissen Gewaltaffinität jede ihm nur mögliche Gelegenheit nutzt, um seine Ehefrau mit Schlägen zu drangsalieren, nur weil es ihm erlaubt ist, ist das gut?»

      Mögliche Gelegenheiten können ohne Weiteres herbeigeführt werden, und im Meer abertausender Fatawa aus 1400 Jahren Gelehrtengeschichte findet sich Dank Google sicherlich auch für den einfältigen Psychopathen eine geeignete religiöse Rechtfertigung.

      Darum geht es im in diesem Beitrag, um die Willkür im dualen System.

  3. Abu Bakr al-Afghani

    „Dies ist das einfache und (auf ihrem Niveau) schlüssigste Argument.“

    „Einfältige“

    „Begrenzter Verstand“

    Hast du je eine Uni von innen gesehen? Wenn ich dem Bruder mit dem unaussprechlichen Krypto-Namen ojioj (oder ähnlich) Glauben schenke, dann eher nicht. Also Ball flach halten!

    Wenn ich mir deinen Text ansehe, muss ich an diesen Spruch denken:

    „Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“

    Es mag sein, dass du für einen deutschen Konvertiten nicht selten dämlich bist, aber unter den Blinden ist der Einäugige bekanntlich König…

    „Dies ist das einfache und (auf ihrem Niveau) schlüssigste Argument.“

    Das höhere Niveau blieb mir bei dir bislang verborgen…

    „dem Dalil zu fragen, wenn ihnen nicht gefällt was sie lesen.“

    Quatsch, ich frage doch immer nach dem Dalil!

    „vorzüglich in den fanatischen Kram passt, winken sie problemlos auch ohne Beweise durch.“

    Lüge!

    „Die duale Welt von halal und haram ist ihnen genug an Wissen“

    (Es ist) ein Kampf, zwischen Iman und Kufr, ein Kampf, zwischen haqq und batil! (Kennt ihr dieses Video?)

    „Wie rechtfertigt ein IS-Fanboy für gewöhnlich die Handlungsweisen seiner Idole? Wie reagiert er auf die Frage: Wieso haben sie das getan?

    Er sagt: Es ist erlaubt!“

    Nein, das ist Quatsch. Die sagen eher, es ist fard/wadschib oder mustahab aus diesem oder jenem Grund. Natürlich wird er nicht einfach Dinge begehen oder anpreisen, die er einfach nur für mubah oder sogar makruh hält!

    „Wir kennen alle diese Ayah, die uns von Islamkritikern immer wieder um die Ohren gehauen wird. “

    Du kennst sie anscheinend nicht, denn vor dem Schlagen gibt es noch: Ermahnen und das Meiden im Ehebett.

    „Und? Ist es deshalb eine gute Tat?“

    Ob es eine „gute Tat“ ist, weiß ich nicht (wobei ich nicht glaube, dass man dafür Hasanat bekommt), aber bei Frauen, deren Widerspenstigkeit man befürchtet ist es im Qur’an mindestens empfohlen, wenn nicht sogar befohlen (sollte die vorherige Ermahnung und die Vermeidung im Ehebett danach nichts bewirkt haben).

    „noch ist es mit der Weisheit und Empathie eines gesunden Verstandes vereinbar.“

    Dehnbare Begriffe, unter denen sich jeder etwas Beliebiges vorstellen kann.

    „dass er nie auch nur eine einzige seiner Frauen geschlagen oder hart angegangen hat,“

    Hatte er Frauen, deren Widerspenstigkeit er befürchtete?

    „Was lernen wir daraus?

    Es gibt mehr als nur halal und haram. Unsere Taten erfordern Instanzen die darüber hinausgehen.“

    Nun liest es sich nicht mehr philosophisch, sondern bereits esoterisch. Nein, das lerne ich persönlich überhaupt nicht daraus. Wie gesagt umfasst der Begriff halal mehr als nur „halal“ (oben ist eine Aufreihung). Wie das Schlagen einer Frau bewertet werden kann (ich könnte mir eine Bandbreite von haram bis mustahab), dürfte situationsabhängig sein.

    „oder weil du einfach zu dumm/stolz warst, das mehrheitlich vorherrschende Urteil zu akzeptieren“

    Welche Mehrheit ist gemeint? Mehrheitliche Urteile von Palastgelehrten? Diese sind nichts Wert.

    Der Ijma von echten Gelehrten, der von Qur’an und Sunnah untermauert wird, DER ist etwas wert.

    Was deine beleglose Philosophiererei angeht, widerspricht sie einer einfachen Grundregel:

    Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt (AUSSER, was explizit die Religion betrifft, da braucht es immer einen Dalil, sonst gilt es schnell als Erneuerung). Wobei es natürlich mehrere Kategorien des Erlaubten gibt, die auch unsereins (sog. „Fanboys“) bestens kennt und sogar beachten, wie ich weiter oben ausgeführt habe.

    „Hier kommt der Charakter ins Spiel, das gute Verhalten. “

    Wie aber definiert man im Islam „gut“, „mittelmäßig“ oder auch „schlecht“ überhaupt? Doch genau anhand der von mir weiter oben aufgereihten Kategorien, die gleichermaßen die Kriterien dafür sind! Alles, was Allah und Sein Gesandter somit als „gut“ definieren, ist es auch! Und wahrlich, Allah machte den Islam einfach für die Gläubigen!

    Weil du was von „Sondermeinung“ fabulierst, gebe ich dir eine kleine Scharia-Nachhilfe für Anfänger:

    Erstens

    Wenn ein einzelner Gelehrter eine Fatwa ausgibt, ist das niemals ein Beweis für sich, ob „sonderbar“ oder opportun. Wie auch? Wenn noch nicht mal ein einzelner Sahabi ein Beweis ist, wie sollte es dann der Gelehrte sein! Wisst ihr, ob irgendwer das anders sieht? Wenn ja, bitte Belege!

    Zweitens

    Bei den Gelehrten ist der Ijma immer dann ein Beweis, wenn er Qur’an und Sunnah nicht widerspricht.

    Drittens (das wendet sich im Speziellen an Ibn Maimoun und Abdusalam)

    Es gibt keinen „Quasi-Konsens“. Entweder ist es ein (dokumentierter) Konsens der Gelehrten oder nicht, ganz „dual“, ihr Dummchen : )

    Dann noch ein Hinweis auf die berüchtigte „Uthaimin-Fatwa“, weil es doch immer wieder Holzköpfe gibt, die fälschlicherweise behaupten, dass der IS diese als ja „Beweis“ anführen würde. Das ist unwahr. Wenn er diese anführt, dann niemals als „Beweis“, sondern nur um sie den Anhängern dieses Palastpredigers (immer wieder!) aufs Brot zu schmieren! „Sieh an, was selbst so manche Gelehrte der Murjia‘ für Meinungen vertreten!“.

    Und, mein „lieber“ Jens, ich kenne IS-Anhänger, die würden, würden sie deinen Schwachsinn nur mitbekommen, dir ohne jede „Bitte“ einen Besuch abstatten. Also demnächst etwas bescheidener und höflicher auftreten, so als „öffentliche Randfigur“ (wir verstehen uns schon, gell)! Denn wie sich eine Rund-Um-Die-Uhr-Überwachung anfühlt, wissen die Sabatina, der Hamed oder auch der Barino sehr gut, also einfach mal nachfragen!

    Was in muslimischen Drittwelt-Ländern mit „Reformern“ regelmäßig geschieht, darüber musst du dich nur mal deinem Freund Zia erkundigen, der kommt ja aus einem entsprechenden. Wir wollen diese Entwicklung doch nicht auch als Importware in Deutschland, nicht wahr?

    Woher hast du das mit den „IS-Fanboys“ eigentlich?! Dein ideologischer Freund Flade ist dir noch etwas voraus, und schreibt bereits von Dschihad-Groupies:

    „Die IS-Fangemeinde in Deutschland ist augenscheinlich größer und radikaler, als bislang angenommen wurde. Und längst nicht alle Dschihad-Groupies sind auch auf dem Schirm der Sicherheitsbehörden.“ (Welt)

    Ich gebe euch einen Tipp, wie ihr den IS effektiv widerlegen und ideologisch vernichten könntet. Ich verspreche euch, den deutschen Predigern, dem VS, dem BND und sonst jedem, dass sich, bei Erfolg eurerseits, niemand mehr für den IS interessieren wird! Na, ist das ein Angebot? Ist das eines?

    Widerlegt die bekannte mehrstündige IS-Audio-Reihe von Abu Usama!

    Ich schwöre bei Allah, dass ich dann nie wieder auch nur ein gefälliges Wort über die Dawla verlieren werde, wenn ihr dieses Kuntstück vollbringen solltet! Ich werde sogar Da’wa gegen den IS machen! Aber aufpassen, dass ihr euch beim Versuch nicht bis auf die Knochen blamiert!

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      Das hast du fein gemacht. Statt einer Widerlegung vielleicht lieber eine Erklärung: http://gnm.li/abu-erklaerung

    • Unbekannt

      ,,Widerlegt die bekannte mehrstündige IS-Audio-Reihe von Abu Usama!“

      Dein Ernst? Abu Usama? Dieser Spinner, der weder vernünftiges Deutsch noch Arabisch kann? Der uns empfohlen hat in Menschenmengen reinzufahren oder mit Messern und anderen scharfen Gegenständen vorbeilaufende Fußgänger niederzustechen? Der sein leben lang Sozialgelder vom österreichischen Staat in Anspruch nahm und seine Ehefrau so misshandelte, dass sie sich freiwillig der Polizei stellen musste?

      Man muss kein Muslim sein, solche irrgegangenen Wahnsinnigen abzulehnen. Ein gesunder Menschenverstand reicht vollkommen aus.

      Und wenn du doch mit dem IS so im Einklang stehst : Was suchst du hier? Warum verschwindest du nicht in den nächsten Kindergarten und [vom Admin zensiert] lässt dich von der Polizei erschießen, so wie es der IS euch geraten hat? Einen einfachereren Weg ins Paradies zu kommen gibt es ja wohl nicht! Oder bist doch etwa dunya-geil? Du merkst selber, dass bei diesen sadistischen Massenmörder einige Synapsen durchgebrannt sind, aber siehst es als deine heilige Aufgabe als Cyber-Jihadist diese online rechtfertigen zu müssen.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      An „Unbekannt“: Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.
      Recht freundlichen Dank für Deine erfrischende und regelrecht zu Herz gehende Wortmeldung!
      Über die Zensur durch den lieben Bruder Jens Ranft würde ich mich grämen, alle wissen, dass da [selbstzensiert] und/oder [dito] bzw. [dito] mit allem Recht der Welt stehen könnte:
      „Lâ yuh°ibbu_Llâhu_l-jahra bi-s-sû’i min-a_l-qawli illâ man zhulim(a) wa-kâna_Llâhu sami3an 3alîma(n)“
      ( Siehe Sûrata-n-Nisâ‘, Âyah 148, http://tanzil.net/#4:148 )

      Manche Muslime haben, Gott sei Dank, den Sinn für richtiges „walâ‘ wa barâ'“, nämlich als das Sprechen gegen das Falsche und das Bekenntnis zur offensichtlichen Wahrheit, zu Allah (swt), nicht verloren! Gut auch, dass sie den Mund aufmachen, statt „Hack“ (sic, wie einmal wieder unser schräger Freind A.Bakr a.A.) die Wahrheit sprechen und den richtigen Leuten den angemessenen Scheitel ziehen! Wa-jazâkum-u_Llâhu khayran, werter „Unbekannt“.

      Im Sinne von „[zensiert]“ noch zwei kleine Verweise:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4673
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4652

      Ein Mensch kann sich halt nie mehr demütigen und stärker entblößen, als durch seine eigene Zunge und Hand. Kein Kaiser (sowieso kein Kalif), dieser Kunde, aber ziemlich nackt.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Erratum: „…würde ich mich NICHT grämen…“

    • Ismail

      Salamun alaikum,

      Dieser Abu Bakr al-Afghani ist ein Troll, der sich bloß über uns lustig macht. Er ist kein Muslim, sondern vermutlich ein Atheist oder ähnliches, der bloß provozieren möchte.

      Also bloß nicht Ernst nehmen ! Ich habe es leider auch später erkannt-auch wenn ich zuvor schon verdacht geschöpft habe-was soll’s, schön für ihn.

      Es wäre viel angebrachter, wenn du ohne herumzutrollen an der Diskussion teilnehmen würdest. Vermutlich hast du aber eh keine Lust, für dich sind wir wohl alle zurückgebliebene „Relidioten“.

      Trotzdem wünsch ich für dich als „Verrückter“ Gottes Rechtleitung, bevor es zu spät ist, egal wie sehr du uns auch des Glaubens wegen auslachen magst.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ad: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4672
      Du bist ja ganz aufgeregt. Komm mal runter. Solche Schüsse gehen eh nach hinten los:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4673

      Dauerschüsse aus der Hüfte, insb. von Anfängern und Stümpern wie Dir, landen halt immer im eigenen Knie. Weil der Cowboy losballert, bevor er das Ding aus dem Holster heraußen hat.

      Insofern hast Du mit obigem Langbeitrag ein vergnügliches Spiel eröffnet:
      – Hitparade kalifataler Böcke des Pseudo-Nutzers „A.Bakr a.A.“ –

      Wir fangen an mit dem ersten:
      Was er für Balken im Auge hat, weiß er ganz genau, der Baghdadische Afghane, sich und seine Freunde liebevoll „Dummchen“ nennend (ich hoffe, sonst aber kein „Cross-dresser“?):
      „beleglose Philosophiererei“.
      Denn hierzu schweigt er im wesentlichen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4553
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4583
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4626
      und
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4641

      Insofern meinen freundlichsten Dank für die Erinnerung daran, die Links zu setzen.

      Ja, der gute alte A.Bakr a.A. und seine bekannte Liebe zu knallharten Belegen und substanziellem Diskutieren…

      Was dem Churchill angeblich seine Statistik, sind Dir anscheinend die Belege: Was Du nicht selbst manipuliert hast, dem glaubst Du einfach nicht. „Quellenkritik“ nennst Du das andernorts…

      Um Dich noch einmal zu zitieren: „Du bist nicht witzig…“

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ad: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4672

      Fortsetzung der Hitparade der „epic fails“ unseres selbstberufenen „Scharia-Nachhilfe“-Lehrers, der „immer“ „nach dem Dalil“ „fragt“, wir „Dummchen“, und uns damit „dementiert (sic, wohl gemeint: demontiert, wie der abu walaa den Vogel“ (Zitat: seine besten Freinde ohne Hauptschulabschluss):

      „Und, mein ‚lieber‘ Jens, ich kenne IS-Anhänger, die würden, würden sie deinen Schwachsinn nur mitbekommen, dir ohne jede ‚Bitte‘ einen Besuch abstatten. Also demnächst etwas bescheidener und höflicher auftreten, so als ‚öffentliche Randfigur‘ (wir verstehen uns schon, gell)! Denn wie sich eine Rund-Um-Die-Uhr-Überwachung anfühlt, wissen die Sabatina, der Hamed oder auch der Barino sehr gut, also einfach mal nachfragen!
      Was in muslimischen Drittwelt-Ländern mit ‚Reformern‘ regelmäßig geschieht, darüber musst du dich nur mal deinem Freund Zia erkundigen, der kommt ja aus einem entsprechenden. Wir wollen diese Entwicklung doch nicht auch als Importware in Deutschland, nicht wahr?“

      Jetzt wissen wir, dass er mit „Scharia“ das gleiche meint, wie ISIS, Robert Spencer u.a. erklärte Islam-Freunde (einige erwähnt er freundlicherweise gleich mit), und zwar sicher keine „beleglose Philosophiererei“, sondern recht hart „belegte“, sozusagen ’schlagende‘ Argumente, kostenlos verabreicht beim Hausbesuch durch entsprechend ‚qualifizierte‘ „Nachhilfe“lehrer (das sind dann wohl jene oben von mir zitierten Herren, deren Muskelaufbau anscheinend nur auf Kosten eines Hirnabbaus, bei eh zu Anfang schon schwieriger Ausgangslage, möglich war; vgl. auch das Bildchen zu Eingang des Artikels).

      Ja, da können wir nicht mit. Und dem Assad Kampfflieger abgenommen, die wir nicht benutzen können, haben wir auch nicht…
      Ich erstarre in Ehrfurcht vor soviel „Gelehrsamkeit“, und soviel:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4583

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Neue Nachrichten vom A.Bakr a.A.:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4755
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2058#comment-4774

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh. Wa-s-Salâm.

  4. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Getroffene Hunde heulen. Getroffene Höllenhunde auch.

    Je getroffener, desto lauter. Und je hölliger, desto lauter.

    Insofern treffen Leseempfehlungen von berufener Seite ein!

    Antworten
  5. Ibn Tayyip

    Ich freue mich schon auf die geistreichen Beiträge der User ala abu bakr al-afghani oder Muniafiq-Hunter.

    Antworten
  6. Muhammad Ibn Maimoun

    السلام عليكم

    Ein Vers, der allgemein erlaubt, Frauen zu schlagen, existiert im Koran nicht. Der wohl gemeinte Vers in Sure 4 wird vom Gesandten Gottes (s) in einer authentischen Überlieferung erläutert: Er bezieht sich auf unzuchtnahes Verhalten der Ehefrau (per Analogieschluss auf äquivalente Situationen).

    Der Hadith, demzufolge der Prophet (s) eine Untersagung des Schlagens von Frauen zurückgenommen habe, ist umstritten (über die Ununterbrochenheit der Überliefererkette ist man sich uneins).

    Dafür existieren Texte, die es untersagen, einem glaubenden Menschen Unangenehmes zuzufügen. Solange die glaubende Frau ein Mensch ist, kommen diese Texte auch ihnen zugute.

    والله أعلم

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      (Korrektur:)

      „… auch ihr zugute.“

    • Bekr

      Lass mich raten: du hältst Steinigung für Ehebrecher nicht für 100% gesichert als Bestrafung für Ehebruch?

      Weil so und so und jener Hadith und Abrogation? 🙂

    • Bekr

      Wenn man sich bei Fragen der Gewaltanwendung nicht sicher ist, sollte man immer Folgendes vor Augen haben:

      Ein Gott, der Frauen und Männer am ganzen Leib brennen lässt wird sicherlich in der Theorie auch das Schlagen zulassen, welches weitaus harmloser ist als seine Bestrafung.

      Ich finde es immer lustig, wie einige Menschen gerne drane glauben, dass auch Muslime zumindest teilweise zu Asche verwandelt werden und auf die schmerzhafteste Weise vom Schöpfer selbst bestraft werden.

      Aber Handabhacken, Züchtigung? – Nein, sowas Graumsames würde Allah niemals wollen, das ist irgendwie alles falsch überliefert 😉

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      An „Bekr“:

      1. Bist Du ein gewendeter „A.Bakr a.A.“? Ich meine den hier angesprochenen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4645 f.
      Dann schau doch mal im Wörterbuch nach, was „Bekr“ bedeutet.

      2. Betr.: „Ein Gott, der Frauen und Männer am ganzen Leib brennen lässt wird sicherlich in der Theorie auch das Schlagen zulassen, welches weitaus harmloser ist als seine Bestrafung. Ich finde es immer lustig, wie einige Menschen gerne drane glauben, dass auch Muslime zumindest teilweise zu Asche verwandelt werden und auf die schmerzhafteste Weise vom Schöpfer selbst bestraft werden.“
      Woran glaubst Du denn so, an welchen gnädigen oder ungnädigen Schöpfer, Allmächtigen oder ohnmächtigen Gott, an welchen wirklichen oder vermeintlichen Erlöser?

      3. Insofern wäre es für die weitere Diskussion m.E. von Vorteil, wenn Du Dich, im Unterschied zu manchen echten Trollen (denn Du bist sicher keiner! Hand aufs Herz!) mal zu einer schriftlichen Shahâdah durchringen könntest, inkl. deutscher Übersetzung. Für echte Sharia-Experten sicher eine kleine Übung. Nach einer kurzen Erläuterung derselben frage ICH jetzt noch nicht.

      4. Bei Ausbleiben derselben dürfte das hier auch im Bezug auf Deine werte Person interessant sein:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4679
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4687
      bzw. zusätzlich / alternativ die im Link unter (1.) angesprochenen Lösungen.

      5. Noch so’ne Frage an den Sharia-Experten: Warum gibt es keine Erwiderung des Friedensgrußes?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Der Nutzer „Bekr“ hat weiter unten geantwortet:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4708

      Siehe auch meine Antwort:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4710
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4711

      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

  7. Ayyub

    „es ist halal. Und? Ist es deshalb eine gute Tat? Wenn jetzt ein Muslim mit einer gewissen Gewaltaffinität jede ihm nur mögliche Gelegenheit nutzt, um seine Ehefrau mit Schlägen zu drangsalieren, nur weil es ihm erlaubt ist, ist das gut?“

    Genaugenommen reden wir nicht von einer Erlaubnis, sondern sogar von einer Pflicht. وَاضْرِبُوهُنَّ ist ein Imperativ im Plural. Man würde also Sündhaft wenn man dem entgegenhandelt.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh(u) wa-anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      „Genaugenommen reden wir nicht von einer Erlaubnis, sondern sogar von einer Pflicht. …. Man würde also sündhaft wenn man dem entgegenhandelt.“
      Ich weiß jetzt nicht so recht, ob Du etwas behauptest oder fragst.

      Dein „man würde“ lässt mich, auch angesichts eigenartiger Erfahrungen rund um die letzten Artikel zu gemeinschaftsrechtlichen Themen auch zu folgender Frage kommen:
      Bist Du Muslim? Ich meine: Glaubst Du an die Shahâdah und verbindest mit ihr einen Dein Leben bestimmenden Sinn? Wenn ja: Was ist Deine Meinung zum Schlagen der Ehegattin? Wie begründest Du sie?
      Wenn Du kein Muslim bist: Was möchtest Du vom Autor und ggf. den anderen hier mitdiskutierenden Muslimen wissen?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

  8. Kritiker

    Dürfen Muslime über den ihren Propheten Lügen?

    https://www.thereligionofpeace.com/pages/quran/wife-beating.aspx

    http://www.letmeturnthetables.com/2011/03/muhammad-beat-aisha.html

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Eine für diesen Blog völlig ungewohnte Plethora von „Islamkritikern“ zur Zeit. Ja, die ärgern sich immer mächtig, wenn Muslime, und auch noch „glaubensfeste“, nicht ihrem Feindbild entsprechen wollen.
      Im Sharia-Verständnis sind sich dafür die schlimmsten Islamhasser aller Richtungen, interne wie externe, auf wundersame Weise einig: Deren Koranschule und Sharia-Akademie könnten fast genauso gut von Robert Spencer, wie von Anjem Choudary oder Bernhard Falk betrieben werden.

      Dem m.E. wenig selbstkritischen „Kritiker“ also meine Frage:
      Was möchten Sie behaupten? Wen der ‚anwesenden‘ Personen möchten Sie worin kritisieren, wem worin beistimmen?

      Warum möchten Sie uns unbedingt ihr Thema aufdrängen, wenn wir doch schon längst hier ein anderes haben?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

  9. Bekr

    @abdussalam

    zu 1: nein, aber ich weiß wenn du meinst. mir ist auf die schnelle kein anderer nick eingefallen.

    zu 2: dein kommentar ergibt keinerlei sinn. dass allah selbst einige/viele/wenige muslime erst in der hölle bestraft, ehe sie ins paradies dürfen, ist unbestritten.

    die sich daraus ergebende überlegung bzgl. der „wie grausam steinigung ist, bestimmt abrogiert/nicht zeitgemäß/ falsche übersetzung“-fraktion ist nur konsequent.

    verdient eine frau, die sich ohne entschuldigungsgrund dem ehemann sexuell verweigert, den fluch der engel?

    nach allahs urteil ja.

    „When a man calls his wife to his bed, and she does not respond and he (the husband) spends the night angry with her, the angels curse her until morning“. [Al-Bukhari and Muslim].

    du siehst, westlicher humanismus und all die anderen ideologien und islam sind mitunter wie alien und mensch. völlig andere welten.

    zu 3: wie albern.

    zu 5: wo wurde ich denn direkt mit alaikum salam angesprochen?

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Betreffend des unmittelbar vorhergehenden Kommentars, dieser eine Antwort auf:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4697

      „zu 3. wie albern.“ – Siehst Du Dich überhaupt als Muslim? Sich einen Namen wie „junges Kamel“ auf Arabisch zuzulegen macht einen nicht zum Islam und ersetzt auch nicht das Bekenntnis zu dieser Religion.
      Inwiefern hättest Du etwas dagegen, dass ich Dich hinfort (bis zu klarer gegenteiliger Auskunft von Deiner Seite) als Nichtmuslim ansehe und auch die anderen Forumsteilnehmer auf diese Deine Antwort als meinen Beleg hinweise?

      „zu 4. wo wurde ich denn direkt mit alaikum salam angesprochen?“ Du hast insbesondere jetzt zuletzt auf einen Kommentar geantwortet, der mit einem Friedensgruß begonnen und einem anderen geendet hat.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Erratum: Es muss natürlich heißen:
      „Sich einen Namen wie ‚junges Kamel‘ auf Arabisch zuzulegen macht einen nicht zum Muslim und ersetzt auch nicht das ausdrückliche Bekenntnis zum Islam.“

      Wa-s-Salâm.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      Merkwürdig, kaum ist der @al-Afghani verstummt, meldet sich, nachdem ich Letzterem eine Änderung des Nicks nahelegte, prompt ein „Bekr“ mit derselben kranken Logik und in etwa derselben mittelmäßigen Frequenz an Lachern, die er mir zu entlocken vermag.

      http://gnm.li/abu-erklaerung

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      An „Bekr“

      Mit Deinem Verlabern hast Du ganz überdeckt, dass Du Dich zu folgender (Teil-)Frage gar nicht geäußert hast:
      „2. […] Woran glaubst Du denn so, an welchen gnädigen oder ungnädigen Schöpfer, Allmächtigen oder ohnmächtigen Gott, an welchen wirklichen oder vermeintlichen Erlöser?“
      (Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4697 und
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4708 )

      Warum. Insbesondere angesichts Deiner „weisen“ Bemerkung:
      „Ich finde es immer lustig, wie einige Menschen gerne drane glauben, dass auch Muslime zumindest teilweise zu Asche verwandelt werden und auf die schmerzhafteste Weise vom Schöpfer selbst bestraft werden.“

      Ist Allah (swt) für Dich identisch mit dem Schöpfer?

      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

  10. Bekr

    @abdussalam

    schau mal: ich stimme dem autor zu, dass die feinheit des islams nicht über „haram!halal! zu erreichen ist.

    merkwürdigerweise und was ich erst gar nicht wusste, hat wohl unser gesandter (s) zumindest die steinigung ungern vollzogen, wenn es ging. gemeint ist der mann, der sich selbst anzeigte und regelrecht auf seine bestrafung bestand, obwohl der prophet (s) von ihm abwandte, 3 mal!

    oder der mann, der während ramadan GV mit seiner Frau hatte und am ende mit den datteln, die er zur sühne spenden sollte, nach hause geschickt wurde, um es seiner eigenen familie zu geben.

    dennoch ist es nun mal fakt, dass der islam vor allem aus westlich-humanistischer sicht mitunter sehr streng sein kann. Allah selbst bezeichnet sich als ein streng bestrafender Gott, wo er doch auch ein mild bestrafender Gott sein könnte, wenn er wollte.

    Es wirkt einfach merkwürdig, einerseits position für die seite zu ergreifen, die, wo möglich, sich gegen gewalt ausspricht, andererseits aber keinerlei probleme damit zu haben, zu lesen, wie unvorstellbar streng die bestrafungen für allerlei vergehen sind.

    und von dem horror der hölle will ich erst gar nicht anfangen.

    sicherlich ist es was anderes, wenn allah seine schöpfung bestraft. und es ist klar, dass menschen nicht gleichermaßen andere menschen bestrafen dürfen.

    aber bitte, bloß nicht versuchen, den eindruck zu erwecken, jedes zucken der peitsche sei weit weg von Gott, vielmehr erscheint mir alles, was man sündhaften menschen antun könnte wie ein sonntagsspaziergang verglichen mit dem, was allah ihn antun könnte.

    warum ich all das erwähne? weil es bei unklarer sachlage (wie dem schlagen der frau) unter umständen besser wäre, strenge walten zu lassen.

    das ist jetzt allgemein und nicht auf frauenschlagen bezogen.

    ich weiß nämlich, dass der ein oder andere nach einem leben voller westlicher sozialisation nicht so ohne weiteres das ein oder andere islamgebot predigen kann.

    handabhacken kannte man bis dahin nur von filmen wie „blood diamond“. und deshalb weiß man, dass nur grausame menschenschlächter hände abhacken.

    und mit steinen solange jemanden bewerfen, bis er verblutet? wer denkt sich denn sowas aus.

    und dann findet man raus, wie es wirklich ist und während einer nach einem inneren kampf sie akzeptiert gehen andere einen anderen weg und behaupten, damals hätte es keine gefängnisse gegeben und daher sei die handabhackung notwendig gewesen.

    oder es sei nur gemeint, einen leichten schnitt in die hand vorzunehmen.

    diese worte stammen aus einem seminar an einer deutschen universtiät, auch wenn ich nicht weiß, ob der dozent islamischen glaubens nur ansichten einiger wiedergegeben hat oder ob mehr dahinter steckte. ich nehme ersteres an.

    am jüngsen gericht werden die westler, um deren willen manche derartige selbstverleugungen vornehmen, um nicht als anhänger einer „grausamen“ religion zu gelten, einem jedenfalls nicht zu hilfe eilen …

    Antworten
  11. Abu Bakr al-Afghani

    An Abdussalam

    Du immer mit deinen Verdächtigungen!

    Aber nein Sherlock, ich und Bruder Bekr sind in der Tat 2 verschiedene Personen. Jedoch teile ich seine bisher geäußerten Ansichten! Er hat die richtigen Argumente und stellt die richtigen Fragen!

    Ich gebe allerdings zu, dass der Verdacht aus mindestens 3 Gründen naheliegend ist (Namensähnlichkeit, aufeinanderfolgendes Auftreten, noch bessere Argumente), deswegen einmal: Schwamm drüber!

    Antworten
  12. Bekr

    @ibn maimoun

    erstelle doch eine liste mit hadithen, in denen voll „unmoderne“ dinge stehen:
    -fluch über frauen, die kein sex haben wollen.
    -schlagen von kindern, wenn sie nicht beten wollen
    usw. usf.

    und dann packst du sie in einen umschlag und haust folgenden stempel drauf: solange unter verschluss halten, bis ich, ibn maimoun, sie irgendwie relativiert habe a la: falsch übersetzt. abrogiert. evtl. abrogiert. nichts genaues weiß man nicht.

    @abdussalam

    du siehst in meiner weigerung, meinen islam zu beweisen, einen beleg, dass ich keiner bin?

    das ist ja mal ne merkwürdige ansicht darüber, was ein beweis ist.

    seit wann liegt die beweislast beim beschuldigten?

    bekr=bakr, wie in Abu Bakr.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh wa-ash.hadu anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.

      Die Beweislast liegt beim Behauptenden, bei dem, der etwas verlangt.
      Wer Muslim ist oder wird, erhält dadurch Rechte gegenüber anderen Muslimen.

      Die Weigerung, sich zum Islam in einer Situation zu bekennen, in der keinerlei Repression droht, ist nach dem islamischen Fiqh als Bekenntnis zum Kufr (bi-l-Islam), also dem Nichtislam zu werten. Dies ist die Bedeutung von „Eckpfeiler (‚rukn‘, Mz. ‚arkân‘) des Islam“.
      Z.B. wurde in der Zeit der sogen. Riddah, als nicht klar war, welche Stämme sich noch zum Islam bekannten, der Adhân (der beide Teile der Kalimah, die Shahâdah und den Takbîr enthält) als Unterscheidungskriterium für das Bekenntnis zum Islam oder sein Fehlen gewertet – von allen Seiten.

      Dies ist auch im deutschen Recht und eigentlich unter jedem „rule of law“ nicht anders:

      Wenn wir 100prozentig wissen, dass der Unschuldige eine einfache Möglichkeit hätte, seine Unschuld zu beweisen, indem er ein gewisses Beweisstück vorlegt und die Nichtvorlage für ihn keine (ggf. zu hohen) Kosten mit sich bringen würde, so ist eben diese Nichtvorlage IMMER ein Beweis für die Schuld.

      Dadurch, dass Du nun auch explizit von einer Weigerung sprichst und Dich zu dieser bekennst, hast Du jeden Zweifel ausgeräumt.

      Würdest Du Dich auch weigern, wenn ich Dich dem Christentum zurechne? Ich meine das ernst: Deine Aussagen lassen meines Wissens keinen anderen Schluss zu.
      Möchtest Du hier „Zeugenschaft für Jesus Christus“ (so die evangelisierenden Christen) ablegen, indem Du durch Deine Fragen zeigst, dass der Islam nicht die Religion der Barmherzigkeit ist?

      Ich gehe erst einmal davon aus, da Du uns keine besseren Informationen zuteil werden lässt.

      Wenn Du Dich als Atheist sehen solltest, so müsstest Du ggf. das noch klar machen, im Moment ähnelt Dein Geklapper dem von christlichen Debattierpredigern. Solche gibt es unter Muslimen auch, z.Zt. sind u.a. Zakir Naik (auf Englisch, in indischen Sprachen) und hier im Lande Pierre Vogel dafür bekannt. Auch Abou Nagie versucht sich, wenn Du ihn an seinen Büchertischen antriffst, in dieser Disziplin.
      Hier im Blog ist mir, auf Autoren- oder Kommentatorenseite, noch keine solche Persönlichkeit begegnet. Daher bist Du hier m.E. falsch.

      Da Du außerdem nicht ehrlich vorgehst, werde ich in Zukunft bis auf weiteres vor Dir warnen. Es gibt Schiiten, bei denen Taqiyyah als etwas frommes gilt, und bei ausgewiesenen Trollen ist das sowieso der Fall. Hier gibt es nur Muslime, die ganz normale biedere Sunniten ohne jede Sektiererei sein wollen. Insofern: Taqiyyah, nein danke.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâhu wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

  13. Bekr

    „Warum. Insbesondere angesichts Deiner „weisen“ Bemerkung:
    „Ich finde es immer lustig, wie einige Menschen gerne drane glauben, dass auch Muslime zumindest teilweise zu Asche verwandelt werden und auf die schmerzhafteste Weise vom Schöpfer selbst bestraft werden.“

    Ist Allah (swt) für Dich identisch mit dem Schöpfer?“

    Was ist eigentlich dein Problem? An meiner Aussage ist nichts Falsches. Von daher macht deine Frage gar keinen Sinn

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ja, sie „macht“ eben deshalb „keinen Sinn“ für Dich, weil Du kein Muslim bist, was Du hiermit noch einmal bestätigt hast. Für diese deutliche Rückmeldung lieben Dank.

      Vgl. auch: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4726

      Wa-Llâhu a3lam dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâhu wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

  14. Yahya Jens Ranft

    Yahya Jens Ranft

    Ich habe da eine schöne Anekdote aus der Anfangszeit meiner religiösen Praxis. Ich habe damals in der Hamburger Al-Quds-Moschee meine Schahada gesprochen und war bis zu ihrem Verbot und der damit einhergehenden Schließung ein regelmäßiger Besucher dort. Auch besuchte ich den deutschsprachigen Unterricht und lernte recht schnell recht viele interessante Dinge.

    Eine dieser Weisheiten war, dass ein Hadith, wenn er sahih ist, unbedingten Vorzug genießt gegenüber der Aussage eines Gelehrten (so groß und angesehen er auch ist bzw. gewesen sein mag). Ihr kennt sicherlich die Aussagen der großen Imame: Wenn der Hadith sahih ist, dann ist er mein Madhab.

    Zu meiner Freude hatten wir im Gebetsraum einen recht umfangreichen Wälzer mit übersetzten Ahadith aus der Sahih-Sammlung des Imam al-Bukhari. Über diese Ahadith wurde mir beigebracht, dass sie von allen anderen Ahadith und Sammlungen die stärksten seien und in ihrer Stärke gleich nach dem Quran kämen.

    Ich war also frohen Mutes, mit der Lektüre dieses Wälzers ausnahmslos solche Handlungsweisen zu lesen zu bekommen, die mit Vorzüglichkeit gesegnet sind und von keinem Gelehrten geleugnet werden dürften.

    Also fing ich an zu lesen.

    Bereits nach kurzer Zeit las ich Ahadith die davon handelten, dass der Gesandte Allahs, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, in der Moschee in seinen Schuhen zu beten pflegte und wenn er sie doch einmal zum Gebet auszog, dann legte er sie links neben sich. Den Muslimen, die im Gemeinschaftsgebet hinter im beteten, trug er auf, die Schuhe entweder anzulassen oder sie während des Gebetes zwischen ihren Füßen zu platzieren.

    Das war für mich mehr als deutlich. Alles stand im Sahih-Werk von Imam al-Bukhari, war also supermega authentisch und der Madhab aller großen Imame. Als ich damit zum Moschee-Vorstand kam, war ihrerseits schon ein wenig Anstrengung von Nöten, um mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen: Natürlichen seien auch Sahih-Ahadith von den jeweiligen Umständen (Zeit, Ort und Sitte) abhängig, man könne sie nicht auf 1 zu 1 auf die heutige Zeit übertragen. Dieser Ansicht schien jeder Besucher der Moschee gewesen zu sein, denn niemand sonst kam jemals zuvor oder nach mir mit einem solchen Ansinnen zum Moschee-Vorstand … und wir hatten echte Löwen unter uns.

    Antworten
    • Khan

      As-Salam Alaykum,

      Ist tatsächlich eine schöne Anekdote, aber die Moral von der Geschichte kann man getrost einigen Autoren dieses Blogs vermitteln, nämlich, dass es wohl niemanden gibt, der keinem Gelehrten bzw. dem Fachwissen eines Wissenderen folgt.

      Zeitgenössische Gelehrte ununterbrochen als goldumhangtragende Priester zu bezeichnen ändert doch nichts an der Tatsache, dass trotzdem an irgendeiner Stelle auf die Expertise eines solchen Individuums zurückgegriffen wird.

      Ich frage mich schon lange wie die ahl-e-hadeeth, Zahiriten, anti-Madhabis oder wie man sie nennen will ihr Gebet verrichten. Greifen sie doch auf fundiertes Priesterhintergrundwissen zu oder beten sie nicht, bis sie selbst nach jahrelangem Studium des Qur’ans und der Hadithsammlungen den Ijtihaad durchführen können? Denn wenn nicht, dann würde man ja doch jemand anderem Folgen als dem Propheten s.a.w. Hinzu kommt, das die meisten dieser Hochbegabten kein Arabisch sprechen, z.B. in meinem Heimatland Indien gibt es zahlreiche Vertreter dieser Ideologie, die nicht imstande sind, eine Übersetzung des Friedensgrußes zu bewerkstelligen.

      Man ist also nicht einmal in der Lage, den Qur’an in seiner Originalsprache zu verstehen, ist also auf die Übersetzung eines möglicherweise goldumhangtragenden Priesters angewiesen, vertraut aber niemandem, der einem nach jahrelangem Studium ebendieser Literatur, ebendiese näherbringt und erklärt.

  15. Bekr

    @yens raft

    hattend die moscheen früher teppiche? heute mit straßenschuhen auf teppiche treten würde der putzfrau ordentliche überstunden bescheren, oder irre ich mich hier?

    und das hier ist ganz schwach:

    “ Ihr kennt sicherlich die Aussagen der großen Imame: Wenn der Hadith sahih ist, dann ist er mein Madhab.“

    An wen richtete denn sich diese Aussage? An seine Schüler? Oder tatsächlich an jeden Dahergelaufenen?

    Da es ja heißt „wenn der Hadith sahih ist“, können hier nur solche angesprochen sein, die auch beurteilen können, was authentisch ist und was nicht.
    Und das können nur entsprechende Fachmänner.

    Am Ende läuft es also auf das Befolgen des Gelehrten hinaus, demnach ist das hier:

    „Eine dieser Weisheiten war, dass ein Hadith, wenn er sahih ist, unbedingten Vorzug genießt gegenüber der Aussage eines Gelehrten“

    als Stumpfsinn einzuordenen, da der Eindruck erweckt würde, man könnte als Nichtgelehrter einen Hadith als Sahih einschätzen und ihn dann im Zweifelsfrei gegen einen Gelehrten vorbringen.

    Das aber wird nie passieren und wir haben hier nur wieder eine weitere Anekdote von den Pseudoweisen aus der sog. „salafistischen“ Ecke.

    Antworten
    • Yahya Jens Ranft

      Yahya Jens Ranft

      «hattend die moscheen früher teppiche? heute mit straßenschuhen auf teppiche treten würde der putzfrau ordentliche überstunden bescheren, oder irre ich mich hier?»

      Bravo, richtige Argumentation. Früher vs Heute … Zeit, Ort und jeweilige Sitte sind wichtige Bestandteile, um die Handlungsweisen von vor 1400 Jahren richtig zu deuten.

      An wen richtete denn sich diese Aussage? An seine Schüler? Oder tatsächlich an jeden Dahergelaufenen?

      Auch hier wieder super kommentiert. Doch wie erklärt man das den hiesigen „Fachmännern“, die glauben, man müsse nur ein paar Ahadith posten um im Recht zu sein, anstatt die zeitgenössischen Gelehrten anzuhören.

      Trotz alledem werde ich das Gefühl nicht los, dass sich dir die Intention meines Kommentars nicht wirklich erschließt. Sei’s drum.

  16. Bekr

    Das erinnert mich an die „bahnbrechende“ Frage eines anderen Anhängers dieser Richtung, der Rechtsschulen folgendermaßen kritsieren wollte:

    „Welche Rechtsschule folgte denn Rassullah (sas)“?

    Oh Sheikh, dessen Weisheit das seinesgleichen sucht:

    Wer direkten Kontakt zu Allah hat, braucht natürlich keine Rechtsschule.

    Soweit aber ich beurteilen kann, taucht kein Engel auf, wann immer wir beurteilen müssen ob Fulan aus dem Dorf so und sodie Wahrheit sagt, wenn er behauptet, sein Ur-Ur-Ur-…-Opa hätte vom Prophet (sas) dieses und jenes gehört, um uns mitzuteilen, ob es stimmt oder nicht.

    Dafür braucht es Männer, die umherreisen, Methoden entwickeln und weil nicht jede Generation von vorne anfangen will, knüpft man an und macht dort weiter.

    Das ist wie mit einem Patienten, der zu seinem Arzt kommt und sagt, seine Diagnose könnte falsch sein, weil er von einer Studie an Affen gehört hat, die unter solchen Bedingungen völlig anders reagiert haben, als es unter der Einnahme von Medikament X zu erwarten wäre.

    Aber immer noch besser als ein Patient, der seinen Arzt danach fragt, ob er denn auch einen Beweis für seine Diagnose hat (der Klassiker halt)

    Antworten
  17. Bekr

    @Yahya Jens Ranft

    Kennst du das? Man versteht und stimmt einem Poster eigentlich zu, bringt es aber nicht fertig, dies zu bekunden, weil das dann die angedachte Kritik auf einen bestimmten Teils seines Postes irgendwie verwässern würde.

    Vor allem bei Heranreifenden weit verbreitet. Liegt vielleicht daran, dass Menschen nur eine Sache zur gleichen Zeit tun und die Energie lieber Richtung: Gib’s ihm! drängt.

    Antworten
  18. Bekr

    @abdussalam

    „Die Weigerung, sich zum Islam in einer Situation zu bekennen, in der keinerlei Repression droht, ist nach dem islamischen Fiqh als Bekenntnis zum Kufr (bi-l-Islam), also dem Nichtislam zu werten. Dies ist die Bedeutung von „Eckpfeiler (‚rukn‘, Mz. ‚arkân‘) des Islam“.“

    Wie weise du bist. Nur hat dein Gerede einen Hacken:

    Es gibt keinen Anlass, an meinem Glauben zu zweifeln. Wenn ich jemandem begegne, der sagt: Ich bin Moslem!

    Und ich von ihm als Beweis die Shahada fordere, wird er mir zurecht eine knallen und weggehen.

    So: Ich bezeuge, dass keine Gottheit gibt außer Allah und das Muhammed sein Gesandter und Prophet ist.

    Mein Volk hat übrigens als eines der ersten den Islam angenommen.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      „Es gibt keinen Anlass, an meinem Glauben zu zweifeln.“ Auf den Stand vor Deinem jetzigen Beitrag bezogen: Doch, m.E. sogar mehrere:

      Erstens habe ich Dir bereits das Beispiel von den Riddah-Wirren gebracht. Das heißt, von einer Umgebung, in der sich Muslime und Nichtmuslime mischen, man die einen äußerlich erst einmal nicht von den anderen unterscheiden kann. Wir leben nicht in einem Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit, sondern Minderheit, also einer noch weit unsichereren Lage als die Sahaba in den Riddah-Wirren: die Wahrscheinlichkeit, dass die Dir begegnende wildfremde Person sich nicht zum Islam rechnet, ist noch weit höher.

      Zweitens ist Dir wohl bewusst (und hätte Dir spätestens nach meinem Verweis auf die Probleme mit A.Bakr a.A samt entsprechender Links sein müssen), dass sich in solchen Foren wie diesen zeitweise Undercover-Missionare aller möglichen Provenienzen, samt Pegida-Trollen, Geheimdienstlern u.ä. freundlichen Zeitgenossen herumtreiben. Schlimmer noch: von solchen Leuten setzt Du Dich durch Deine bisherigen Beiträge nicht deutlich ab, sondern imitierst regelrecht den Stil eines Teils dieser Klientel.

      Drittens hast Du mit Deinen von mir zitierten Sätzen tatsächlich gewichtige inhaltliche Zweifel an Deinem Glauben erregt, und zwar mit insb. denen in:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4695
      (Hier vor allem von „Ein Gott, der…“ über „Ich finde…“ bis „…bestraft werden.“)
      Ich sehe hier mindestens einen groben Verstoß gegen Tawhid, und insgesamt mehrere gegen mindestens vier Eckpfeiler des Îmân, zuerst natürlich neben dem erwähnten weitere gegen den ersten Eckpfeiler (u.a. Allmacht insb., ferner besondere Natur der Allgüte, desweiteren der Allwissenheit sowie der umfassenden Gerechtigkeit Allahs (swt)). Dazu kommt fehlender Îmân an die Bücher und die Propheten (belegloses Gerede bzw. grob missbräuchliche Verwendung der Belege) sowie überhaupt mangelhafter Glaube ans Gericht.

      Viertens bin ich selber bereits in der von Dir beschriebenen Situation gewesen, dass Muslime sich mehr als einmal hintereinander mit verschiedenen Fragen meines Islams, auch der Zugehörigkeit zu Ahli-s-Sunnati wa-l-Jamâ’ah erkundigt haben. Ich habe mich insofern über Dein regelrechtes Ausweichen bzgl. meines Nachfragens sehr gewundert. Ich kenne es eher umgekehrt, dass gläubige Muslime sich über eine zusätzliche Gelegenheit, die Shahâdah zu sprechen, freuen. Viele, und zwar gerade diejenigen mit sichtbar positiv-emotionaler Beziehung (oder „Liebe“) zum Glauben, freuen sich darüber wie über eine unverhoffte Gelegenheit, Sadaqah geben zu könnnen oder ein zusätzliches Pflichtgebet verrichten zu können. Diese Liebe zur Shahâdah lässt Du auch vermissen, was mich regelrecht betrübt.

      Fünftens stellst Du Deinen Îmân stattdessen m.E. mit folgendem Geschwätz eindeutig in Frage:
      „zu 3: wie albern.“ ( http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4708 )
      und „Ich finde es immer lustig, wie…“ (im obigen Zitat, comment-4695).
      Beachte bitte das Wort Allahs (swt): „Wa-la-in sa’altahum la-yaqulunna innamâ kunnâ nakhûd°u wa-nal3ab(u) qul a-bi-Llâhi wa-âyâtihî wa-rasûlihî kuntum tastahzi’ûn(a) / lâ ta3tadhirû qad kafartum ba3da îmânikum in na3fu 3an t°â’ifatin minkum nu3addhib t°â’ifatan bi-annahum kânû mujrimîn(a)“
      (Sûratu-t-Tawbah, Âyah 65 f. / http://tanzil.net/#9:65 f.)
      Du hast die Nachfrage nach dem grundlegenden Eckpfeiler des Islams aufgrund Deiner eigenen Meinung einfach für „albern“ erklärt, sowie eine Interpretation der Nachrichten über den Jüngsten Tag und die Strafe für „lustig“ – und das ohne jedes Argument. Damit gehörst Du für mich zu einer von zwei Gruppen: Und Du musst durch Deine Worte klären helfen, zu welcher.

      Sechstens hast Du Dich bisher meines Wissens in KEINER üblichen Form positiv ausdrücklich zum Islam bekannt, anders als Dein – völlig neuer – Satz „Ich bin Moslem!“ suggeriert. Dieser Satz hätte mich weit mehr gefreut, wenn Du ihn vorher geäußert hättest.

      Siebtens habe ich Dich auf Deine Frage „zu 5: wo wurde ich denn direkt mit alaikum salam angesprochen?“ (siehe comment-4708 wie soeben verlinkt) geantwortet. Dabei habe ich unmissverständlich ausgedrückt, dass ich Dir den Friedensgruß entboten zu haben meine und deshalb von einem Muslim, insb. nach Aufforderung, eine Antwort erwarte. Damit hättest Du Dich nämlich unter den Schutz folgender Worte Allahs (swt) gestellt:
      „wa-lâ taqûlû li-man alqâ ilaykum-u_s-Salâma lasta mu’mina(n)“
      – und ich hätte nicht weiter gefragt. Aber auch das hast Du unterlassen.

      Achtens ist die Inkompatibilität Deines bisherigen Handelns mit dem Islam nicht nur mir, sondern auch einer recht gut informierten Person aufgefallen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4714

      Es bleiben folgende zwei, eminent wichtige Fragen:
      1. Wenn Du Dich als Muslim siehst, aber den Salâm auch als Antwort verweigerst, frage ich mich:
      Siehst Du mich als Muslim? Oder eindeutig als Nichtmuslim? Wenn letzteres: Wärst Du so gütig und würdest Deine Beweise bringen?
      2. Bist Du identisch mit einer der bisher hier mitdiskutierenden Personen? Nenne bitte alle Deine „Nicks“, unter denen Du im letzten halben Jahr hier aufgetreten bist.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Nachtrag eines Quellennachweises sowie Fehlerkorrektur zu „Siebtens“:

      „wa-lâ taqûlû li-man alqâ ilaykum-u_s-Salâma lasta mu’mina(n)“
      ist ein Teil von Âyah 94 aus Sûrati_n-Nisâ‘, s.auch http://tanzil.net/#4:94

      Und es muss natürlich am Anfang heißen:
      „Siebtens habe ich DIR auf Deine Frage…geantwortet“, d.h. „Dir“ statt fälschlich „Dich“.

      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  19. Bekr

    „Wenn wir 100prozentig wissen, dass der Unschuldige eine einfache Möglichkeit hätte, seine Unschuld zu beweisen, indem er ein gewisses Beweisstück vorlegt und die Nichtvorlage für ihn keine (ggf. zu hohen) Kosten mit sich bringen würde, so ist eben diese Nichtvorlage IMMER ein Beweis für die Schuld.“

    Doch als aller Erstes muss der Unschuldige sich verdächtig machen. Aber selbst dann muss er keinen Beweis für seine Unschuld liefern, sofern die Indizien nicht eindeutig gegen ihn sprechen.

    Und selbst dann ist er solange in Ruhe zu lassen, bis einen unwiderlegbaren Beweis gibt.

    Und nichts davon trifft hier zu.

    Was ich gesagt habe ist Fakt, es passt um einige Ecken auch zum Thema und war nur ein spezieller Blick auf das Thema Strenge im Islam.

    Antworten
  20. Bekr

    „Die Beweislast liegt beim Behauptenden, bei dem, der etwas verlangt.
    Wer Muslim ist oder wird, erhält dadurch Rechte gegenüber anderen Muslimen.“

    Genau. Du hast behauptet, ich sei evtl. kein Moslem. Ohne dass es dafür Beweise gäbe (sonst bitte nennen in Form von IP-Anfrage beim Provider und anschließender Recherche meiner Person).

    Ergo musst du deine Behauptung beweisen.

    Dass man Muslim ist, muss man nicht behaupten. Man ist es stillschweigend.

    Dass ich deiner Aufforderung nicht nachgekommen bin?

    Wenn jemand aus iwelchem Hirngespinsten heraus behauptet du seist eine Frau und als Beweis dein Geschlechtsteil sehen will, wirst du dich aus Trotz weigern. Und aus vielen anderen Gründen.

    Dass das als Beweis für dein Frauensein gedeutet wird, ist dann halt das der Person, die sowas behauptet.

    Ach, ich erinnere dich an diesen Abu Bakr al Afghani? Ich hoffe du erschießt auch keine Personen, weil sie dem Mörder der Mutter ähnlich sahen und du dachtest, er wäre es gewesen.

    La ilahe ill Allah
    La ilahe ill Allah
    La ilahe ill Allah
    La ilahe ill Allah
    La ilahe ill Allah

    Antworten
  21. Bekr

    Es gibt zahlreiche Ahadith, wonach Menschen nach und nach aus der Hölle rauskommen. Manche durch Fürsprache, manche ohne.

    Der letzte wird ein Mann sein, der 10 Erden bekommt und dieser hat die geringste Belohnung.

    Es wird also Gläubige geben, die erst brennen müssen, ehe sie ins Feuer dürfen.

    Das ist so unbestritten, dass eine Diskussion darüber nicht ernsthaft von einem Wissenden verlangt werden darf.

    Es bleibt also dabei: Allah wird auch Gläubige bestrafen, aber am Ende selbst denn begnadigen, der nur „ein Atom Iman hat“ (siehe entsprechende Überlieferungen).

    Ich begreife nach wie vor nicht, wo dein Problem liegt.

    Meinst du etwa, kein einziger Gläubiger wird das Feuer berühren?

    Ich hab erst kürzlich unter dem Nick „@Afghani“ geschrieben.

    Antworten
    • Yahya Jens Ranft

      Yahya Jens Ranft

      Lieber Bekr, zu schreibst:
      «Ich hab erst kürzlich unter dem Nick „@Afghani“ geschrieben.»

      @al Afghani kommentierte aus Bremen und Bekr aus einem Kaff zwischen Marburg und Kassel (also aus Hessen). Zudem haben beide verschiedene E-Mail-Adressen benutzt.
      Das muss aber natürlich gar nichts heißen … komischerweise muss ich jedoch an einen alten Bekannten denken.

  22. Bekr

    Und zu dem Selam:

    Du nimmst das zu ernst. Ich sehe eine laufende Diskussion in einem virtuellen Raum. Da schreibe ich drauf los und komme nicht auf den Selam, einfach weil ich niemanden vor mir habe.

    Mache ich bei meinen Brüdern über whatsapp und co. nicht anders.

    Vielleicht bist du etwas älter und kennst nicht die Art von uns jungen Menschen?

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      „Du nimmst das zu ernst“ – Sagt der Obermufti von Deutschistan, Seine Eminenz Bekr?

      Ich nehme also Gottes Buch zu ernst?
      In dem der Befehl an alle Muslime steht:
      „wa-idhâ h°uyyîtum bi-tah°iyyatin fa-h°ayyû bi-ah°sana minhâ aw ruddûhâ inna_Llâha kâna 3alâ kulli shay’in h°asîba(n)“ ??
      (Vgl. Sûratu_n-Nisâ‘, Âyah 86 / http://tanzil.net/#4:86 )

      Oder die Aussage des Gesandten Allahs (sAs), der uns auftrug, das Recht des Muslims auf die Erwiderung seines Friedensgrußes zu wahren (Hadith mit gesundem Isnâd)?

      Geht es Dir noch ganz gut?

      Könntest Du bitte noch einmal „Fünftens“ in meiner Liste nachschauen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4739 ?!

      Und Du fragst, wo ich Probleme sehe? Warum ich an Deinem Îmân zweifele?

      Du wagst es, dieser Beweislage gegenüber Dich auf die heutige Jugendkultur und den Umgang, den Du mit Deinen Freunden so pflegest, zu berufen? Aber sonst hier den Islam-Fundi geben?! Wo sind wir hier? In der Klippschule für Verhaltensgestörte, 1. Klasse?!

      Das geringste ist dabei m.E. Dein Versuch, den Lesern „Nur die Harten kommen in den Garten“ als wesentliche islamische Botschaft penetrant unterjubeln zu wollen, dabei selber daran zu scheitern, einen Salâm einfach mit Copypaste hinzukleben…

      Veralbern können wir uns selber, da brauchen wir keine Rotzlöffel, die gestern noch in den Windeln gelegen haben und heute auf Ober-Shaykh machen.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-ash.hadu anna Muh°ammadan rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Ich bin heute bzgl. eines anderen unserer trolligen, uns in, scheint es, unzertrennlicher Hassliebe verbundenen Dauerbesucher den Kommentarbereich zu „Ich bin dann mal weg!“ durchgegangen und mit den Augen an folgendem Beitrag hängengeblieben:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4397 ,

      und darin insb. am Eingangssatz:
      „Ich habe die Angewohnheit. virtuellen Räumen nicht dieselbe Beachtung zukommen zu lassen wie realen.“

      Könnte es sein, dass Du, unter vielen anderen „Identitäten“, auch „Bakg“ bist?
      (Vgl. auch: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4749 )

      Klär uns bitte auf, statt einfach, m.E. wenig mannhaft, davor wegzulaufen, oder, regelrecht verlogen, einfach unter einem neuen Namen unter irgendeinem neuen Artikel demnächst, geschützt und gestärkt von frischer Anonymität loszustänkern.

      Zur Motivation noch einmal hier das Link zu einem m.E. hervorragenden Artikel zum Thema:
      http://weisheit-im-islam.blogspot.de/2016/07/online-diskussionen-muslimproblems.html

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  23. Bekr

    Ich schreibe aus dem Raum Lüneburg. IP-Adressen sind nicht immer zuverlässig.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Die Emailadresse, unter der Du am Sonntag früh hier Beiträge als „@al afghani“ eingestellt haben willst, die solltest Du aber noch kennen, gelt?

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Yahya Jens Ranft

      Yahya Jens Ranft

      Interessant ist, dass die Kommentatoren mit den Namen Rahmen, Kerim, Emre und @al afghani nahezu die selbe IP-Adresse haben. Die Lokalisierung zeigt immer das selbe Ziel (Bereich Bremen) an. Nur Bekr scheint TOR benutzt zu haben.

      Rahmen, Kerim und Emre sind mir noch in guter Erinnerung 🙂

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Hier habe ich noch etwas m.E. sehr interessantes gefunden. Egal mit welchen Nicks er nun wie mühsam islamisierend trollt, DIESE Beschreibung ist ihm, finde ich, wie aus der Internet-Tarnmaske geschnitten:
      http://weisheit-im-islam.blogspot.de/2016/07/online-diskussionen-muslimproblems.html

      Als ob er „Bekr“ und all die anderen wie „Rahmen“, „Emre“ und „Kerim“kennte, dieser muslimische Blogger…

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Weisheit im Islam

      Über die Blogstatistik habe ich herausgefunden, dass Leute durch diese Seite auf meinen Blog kommen. Lieber Abdussalam, ich kenne diesen Bekr nicht ^^ aber dieser Stereotyp von Chaot ist überall zu finden.

  24. Bekr

    Ich versteh nach wie vor nicht, was dieser Aufzug soll.

    „…With regard to what was narrated about the punishment of some Muslims in their graves, this applies to the sinners who mixed righteous deeds with bad deeds. Allah may punish them in their graves for their sins, and in the Fire on the Day of Resurrection until, when they have been cleansed and purified, He will grant permission for them to enter Paradise, as is proven in Saheeh al-Bukhaari, 7047, from the hadeeth of Samurah ibn Jundub (may Allah be pleased with him), that the punishment of the grave will be for many of the sinners among those who affirmed the Oneness of Allah, such as those who slept and missed obligatory prayers, or those who committed zina, consumed riba (usury) and liars whose lies spread far and wide…“

    Darum ging es.

    Darum, dass ich Modernisten nicht verstehe, die Hadd-Strafen nicht so leicht über die Zunge bringen, aber gleichzeitig daran glauben, dass Allah derart streng bestraft.

    Eigentlich nur ein Gedanke, der über ganz viele Umwege auch mit dem Frauenschlagen in Verbindung gebracht werden kann (Nach dem Motto: Ein Gott, der mit einem Feuer 70 mal so schlimm wie unser Feuer, bestraft, der wird wohl durchaus auch das Züchtigen der Ehefrau unter bestimmten Bedingungen zulassen)

    Manch einem scheint so schon der Gedanke daran als unislamisch gelten. Stellt sich nur die Frage, wie sie es dann mit den Strafen des Jenseits halten?

    Ich beziehe mich hier speziell auf Modernisten und teilweise auch auf Leute wie Ibn Maimoun, die reflexartig nur solche Ansichten zitieren und favorisieren, die ihnen passt.

    Außerdem kotzt es mich an, dass einige hier auf Kommando jede Ayat und jeden Hadith, der einem westlichen Humanisten sauer aufstoßen könnte, zu relativieren zu versuchen.

    Sogar Adam als Metapher wurde hier von einigen Kommentatoren ins Spiel gebracht. Wofür er übrigens bei weitem nicht so hart angegangen wurde wie ich.

    Also spar dir deine Versuche, mich einschüchtern zu wollen.

    Antworten
  25. Bekr

    „Das geringste ist dabei m.E. Dein Versuch, den Lesern „Nur die Harten kommen in den Garten“ als wesentliche islamische Botschaft penetrant unterjubeln zu wollen,“

    Mit deinem Leseverständnis ist es wohl nicht so weit her.

    Ich habe mich speziell auf Ibn Maimouns Aussage bezogen sowie im Allgemeinen darauf, dass man es aber auch nicht zu weit übertreiben sollte mit Friede, Freude Eierkuchen und man u. U. streng sein muss.

    Man würde auch nicht behaupten, Umar ra würde den Islam verzerren, indem man nur Vorfälle zitiert, wo er Leute streng anging.

    Es kommt auf den Kontext an und der Kontext hier ist klar und nur darauf hat sich meine Aussage bezogen.

    Dass man im Islam ausgeglichen sein muss zwischen streng und liberal, ist mir bewusst, aber es gab keinen Anlass, das festzuhalten.

    Man sagt ja auch nicht bei der Vollziehung einer Bestrafung: „Liebe Leute, ihr wisst aber schon, dass ich eigentlich ganz lieb bin und der Islam an sich ganz nachsichtig ist?“

    Außerdem meintest du mal, dass du auf Pi-News rumsurfst.

    Wie war das nochmal, sich nicht unter solchen aufzuhalten, die sich über Allah lustig machen?

    Wieso sollte das nicht auch für virtuelle Räume gelten? Der Salamgruß gilt ja für dich auch in jedem Fall in diesem virtuellen Raum hier.

    Und über andere grobe Verstöße gegen islamische Sittsamkeit, inklusive der derbsten Beleidigung islamischer Gelehrte (Zia…) will ich erst gar nicht anfangen

    Als ich mal Tariq fragte, was er zum Rauchen sagt, meinte er:

    An sich nicht schlecht.

    Netter Haufen seid ihr.

    Und tschüß

    Antworten
  26. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    „… dass du auf Pi-News rumsurfst.“ – Da hast Du etwas in den falschen Hals bekommen, schau und lies noch einmal genau nach. Da gibt es auch für selbsternannte islamisierende Sittenpolizei-Hauptkommissare nix zu meckern, ‚isch schwör‘, Lan‘.

    „Netter Haufen seid ihr.“ – Von mir kann ich nicht sprechen, aber ich finde die restliche Truppe auch knorke, wa-li-Llâhi_l-h°amd.

    „Und tschüß“ – Eine kluge Einsicht und ein gutes Wort. Aber bitte dabei bleiben. Wa-3alaykum-u_s-Salâm.

    Für alle anderen Leser: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4776

    Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten

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