Ratschlag an die Notgeilen: Die Pflichten gegenüber den leibeigenen Mägden

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von Yahya ibn Rainer

Sicherlich habt ihr es auch schon vernommen, denn es war in aller Munde: Daesh hat in seinem Einflussbereich die Leibeigenschaft (auch: Sklaverei) wieder eingeführt.

Dem muslimischen Recht entsprechend, darf mit feindlichen Kriegsgefangenen auf 4 verschiedene Weisen verfahren werden. Hierzu zitiere ich aus einer staatstheoretischen Abhandlung des weithin anerkannten Rechtsgelehrten Abū l-Hasan al-Māwardī (364-450 n.H.):

„Die zweite Sache, die passieren kann, ist, dass Allah den Sieg über sie beschert, sie jedoch Götzendiener bleiben (wollen), in diesem Fall werden ihre Frauen und Kinder gefangen genommen, und ihr Vermögen wird zu Beute, und diejenigen (unter den Männern), die nicht als Gefangene genommen werden, werden zu Tode gebracht.

Die Gefangenen betreffend, hat der Anführer die freie Wahl, aus vier möglichen Vorgehensweisen die jeweils nützlichste zu beschließen:

Die erste lautet, dass man sie zu Tode bringt, indem man ihre Hälse durchtrennt [was allerdings nur die volljährigen männlichen Gefangenen betrifft];
die zweite, dass man sie versklavt und somit die Gesetze der Sklaverei über ihre Freilassung oder ihren Verkauf Geltung haben;
die dritte, dass man sie gegen Lösegeld, Waren oder Gefangene austauscht;
und die vierte, dass man ihnen die Gunst erweist und ihnen verzeiht (und sie somit frei sind).“

(Abū l-Hasan al-Māwardī in Al-aḥkām as-sulṭānīya, 5. Abschnitt des 4. Kapitels „The Amirate of Jihaad“)

Das Daesh von der ersten Vorgehensweise weithin Gebrauch macht, das wissen wir aus zahlreichen professionell produzierten Videobeiträgen. Auch die dritte Praxis ist uns schon zu Ohren gekommen und stellt eine nicht unbeträchtliche Einnahmequelle des Staates dar. Von der vierten Vorgehensweise mit Kriegsgefangenen kann man derweil nicht allzu oft etwas vernehmen, sie soll aber vorkommen.

Was uns an dieser Stelle jedoch interessiert, ist die zweite Praxis, nämlich die Überführung der Kriegsgefangenen in die Leibeigenschaft. In heutiger Zeit hört sich das wirklich schlimm  und rückständig an, allein schon aus dem Grunde, weil die sogenannte Sklaverei bei uns im Westen (speziell in den  USA) schon vor etwa 150 Jahren abgeschafft wurde.

Als Alternative für Kriegsgefangene hat man in den letzten 150 Jahren spezielle Internierungslager (Konzentrationslager, Arbeitslager, Gulags usw.) konstruiert und eingesetzt. Während die KZs zur Nazi-Zeit und die gefürchteten Gulags zu Stalins Zeiten den Höhepunkt an alternativer Kriegsgefangenenbehandlung repräsentieren, sind Abu Ghraib (Irak) und Guantanamo (Kuba) zwei Namen, die den gegenwärtigen Umgang mit diesem Phämomen aufzeigen.

Man kann jetzt freilich großartig darüber streiten, welche Form der Kriegsgefangenenschaft nun entwürdigender, entrechtender und zerstörerischer ist bzw war. Dies möchte ich hier aber nicht tun. Mir geht es im Speziellen um die Praxis der Leibeigenschaft, wenn man sie gemäß den Weisungen Allahs und Seines Gesandten – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – vollzieht.

Besonders auffallend scheint mir, bei der Praxis der Sklaverei im Einflussgebiet von Daesh, dass besonders weibliche leibeigene Mägde von den zumeist jungen Männern dort vor allem zum Vollzug des Geschlechtverkehrs käuflich erworben werden. Nun ist für den Mann der sexuelle Verkehr mit seiner leibeigenen Magd islamrechtlich nicht verboten, auch nicht, wenn beide nicht miteinander verheiratet sind. Vielmehr ist dies sogar ausdrücklich durch den Quran erlaubt.

Doch schaut und hört man sich diverse Videos von jungen Daesh-Männern an oder liest die diversen Verlautbarungen in den sozialen Netzwerken dazu, dann offenbart sich ein sehr verstörendes Bild. Denn anscheinend verspüren nicht wenige dieser Kerls eine große Lust darauf, diesen Geschlechtsakt vor allem mit solchen Mägden zu vollziehen, die sich dagegen sträuben, die ihm nicht freiwillig beiwohnen wollen. Es soll, besonders jesidische Mädchen und Frauen betreffend, geradezu gefeierte Vergewaltigungen gegeben haben, von denen man danach stolz und sich-freuend gegenseitig und öffentlich berichtete.

Anscheinend sind diese jungen Männer nicht nur mit einem perversen und höchst-gewaltaffinen Sexualfetisch geschlagen, sondern haben auch nicht die geringste Ahnung von einem gottesfürchtigen Umgang mit leibeigenen Dienern und anderen Untergebenen. Wer im Umgang mit Kriegsgefangenen solcherlei unmoralische und charakterlose Umgangsformen an den Tag legt, hat die Praktiken von Abu Ghraib und Guantanamo nicht nur fabelhaft kopiert, sondern auch übertroffen und in gewisser Weise auch ihren weiteren Bestand mitbegründet.

Ich möchte in diesem Zusammenhang gern einen Auszug aus dem Buch Kimiya-yi sa’ādat des großen Imams und Rechtsgelehrten Abū Hāmid Muhammad al-Ghazālī bemühen. In diesem ursprünglich persischsprachigen Werk geht er auf viele Themen ein, die er zuvor in seinem legendären Hauptwerk Ihya ulum ad-din behandelte, vor allem aber auch auf die Rechte der Verwandten und der verschieden anderen Menschen, mit denen man persönlich zu tun hat. Im folgenden Kapitel geht es um die Pflichten gegenüber den leibeigenen Dienern.
[Die Übersetzung stammt von Hellmut Ritter und wurde leicht von mir redigiert. Unterstriche stammen ebenfalls von mir.]

Der Gesandte Allahs spricht:
«Seid gottesfürchtig in der Behandlung eurer (leibeigenen) Diener und Untergebenen. Gebt ihnen zu essen von dem, was ihr esst, und kleidet sie mit dem, womit ihr euch kleidet, und ladet ihnen nichts auf, was ihnen zu schwer ist. Behaltet die, die euch angenehm sind, und verkauft die anderen, aber quält nicht die Geschöpfe Allahs. Allah hat sie zu euren Dienern und Untergebenen gemacht, aber wenn er wollte, so könnte er euch leicht zu ihren Untergebenen machen.»

Ein Mann fragte den Gesandten Allahs:
«Wie oft sollen wir unseren leibeigenen Dienern verzeihen?»
Er sagte: «Siebenzigmal.»

Man fragte den (Sahabi) Ahnaf ibn Kais:
«Von wem hast du die Großzügigkeit (Toleranz) gelernt?»
Er sagte: «Von Kais ibn Asim. Ihm brachte einst eine leibeigene Magd ein heißes Rösteisen mit Fleisch; es fiel ihr aus der Hand und traf sein Söhnchen, das daran starb. Die Magd aber verging vor Angst. Da sagte er zu ihr: „Sei ruhig, du hast keine Schuld, und ich lasse dich frei um Allahs Willen.“»

Aun ibn Abdallah (ein Zeitgenosse des Umayyadenkalifen Umar ibn Abd al-Aziz) pflegte zu sagen, wenn ein leibeigener Diener ihm nicht gehorchte:
«Du machst es deinem Herrn nach. So wie er gegen seinen Herrn ungehorsam ist, bist du es gegen deinen Herrn.» Und als ihn ein Sklave einst zum Zorne reizte , sprach er: «Du willst nur, dass ich dich schlagen soll. Geh hin, du bist frei.»

Ibn al-Munkadir (gest. 130 n.H.) erzählt:
«Einer von den Gefährten des Propheten schlug einst seinen leibeigenen Knecht. Da begann der Knecht zu schreien: „Ich bitte dich um Allahs Willen! Ich bitte dich um Allahs Angesichts Willen!“ Da der Gesandte Allahs das Schreien des Sklaven hörte, ging er zu dem Manne. Als dieser des Gesandten Allahs sah, hörte er zu schlagen auf. Da sprach der Gesandte Allahs zu ihm: „Der Knecht hat dich um Allahs Angesichts Willen gebeten, und du hast ihm nicht verziehen, als du aber mich sahst, zogst du deine Hand zurück?“ Da sprach der Mann: „Er soll frei sein um Allahs Willen, o Gesandter Allahs!“ Da sprach der Prophet: „Hättest du das nicht gesagt, so würde die Flamme des Höllenfeuers dir ins Gesicht schlagen“»

Abu Mas’ud al-Ansari (der Sahabi) schlug einst einen seiner leibeigenen Diener. Da hörte er jemanden hinter sich seinen Namen rufen. Er wandte sich um und sah den Propheten vor sich stehen; der sprach zu ihm:
«O Abu Mas’ud, Allah hat mehr Macht über dich als du über diesen hier.»

Der Gesandte Allahs hat gesagt:
«Jeder, dem sein Untergebener das Essen kocht und die Mühe des Kochens auf sich nimmt und den Rauch des Herdes erträgt und ihm selbst all das erspart, der lasse ihn neben sich sitzen und esse mit ihm. Und wenn er das nicht tut, so nehme er einen Bissen, tauche ihn in Fett, stecke ihn mit eigner Hand dem Diener in den Mund und spreche: „Iss!“»

und Allah weiß es am besten.

So besteht also die Pflicht gegenüber dem leibeigenen Diener darin, dass du es ihm an Nahrung und Kleidung nicht fehlen lässt, nicht mit Hochmut auf ihn herabsiehst, sondern bedenkst, dass auch er ein Mensch ist wie du. Wenn er aber einen Fehltritt begeht, so sollst du an die Fehltritte und Vergehen denken, die du dir selbst gegen Allah zuschulden kommen lässt. Und wenn du auf ihn zornig bist, so sollst du an die Macht denken, die Allah über dich hat. Denn die Macht Allahs über dich ist größer als deine Macht über deinen Diener.

Wer diese Worte aufrichtig liest, verinnerlicht und ein gesundes Herz hat, wird nicht umhin kommen, jegliche (auch sexuelle) Gewalt gegen die leibeigene Dienerschaft zu verabscheuen.

Ob ein Kriegsgefangener jedoch besser dran ist, wenn er in einem KZ, Gulag, Arbeitslager oder us-amerikanischen Kriegsgefangenlager interniert ist, anstatt bei einer gottesfürchtigen Familie als Knecht bzw. Magd im Haushalt hilft, Botengänge erledigt und am öffentlichen Leben teilnimmt, das kann jeder selbst für sich beurteilen.

Wa Allahu 3alem

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52 Antworten auf “Ratschlag an die Notgeilen: Die Pflichten gegenüber den leibeigenen Mägden”

  1. Muhammad Ibn Maimoun

    السلام عليكم

    Was nicht vergessen werden sollte: Der Intimstverkehr mit einer Götzendienerin ist laut den allermeisten Rechtsgelehrten sakrosankt verboten (s. Sure 2:221 und die Feinheiten des dort verwendeten Wortes نكح), auch wenn sie rechtmäßig als Magd erworben wurde, und egal, ob sie dem Geschlechtsakt zustimmt oder nicht.

    Daher wohl die Nachrichten, dass Jesidinnen unter Schlägen zum Eintritt in den IS-Islam gezwungen werden, was ebenfalls gegen den Ehrwürdigen Koran verstößt.

    • Abu Bakr al-Afghani

      Falsch! Der Prophet wurde sogar extra darauf hingewiesen, dass der Verkehr mit seiner koptischen Sklavin legitim ist:

      „O Prophet, warum verbietest du, was Allah dir erlaubt hat, indem du da nach trachtest, die Zufriedenheit deiner Gattinnen zu erlangen? Und Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ – 66.1

      Tafsir Jalalain:

      „O Prophet! Why do you prohibit what God has made lawful for you, in terms of your Coptic handmaiden Māriya – when he lay with her in the house of Hafsa, who had been away, but who upon returning [and finding out] became upset by the fact that this had taken place in her own house and on her own bed – by saying, ‚She is unlawful for me!‘, seeking, by making her unlawful [for you], to please your wives? And God is Forgiving, Merciful, having forgiven you this prohibition.“

      (Oder sind für dich Christinnen, wie für Khorchide, gar keine Götzendienerinnen?)

      Wo genau ist das Verbot im Vers 2:221 deiner Meinung nach enthalten? Könntest du uns das „bitte“ genauer erläutern? Aus den meisten anderkannten Übersetzungen kann ich kein Verbot des „Intimstverkehrs“ herauslesen. Oder kannst du besseres Arabisch als sie? Auch aus den Tafsir-Werken wird mir nicht ganz klar, was du damit meinst. Denn in allen, die ich bisher las, stand, dass die Frauen der Schriftbesitzer davon ausgenommen sind! Oder weißt du es besser als ein Ibn Abbas?

      „allermeisten Rechtsgelehrten“

      Du hast schon so vieles an Unsinnigem behauptet, womit du deine Glaubwürdigkeit, sicher nicht nur bei mir, verspielt hast.

      Selbst mit ungläubigen Sklavinnen, die man verheiratet als Kriegsbeute erwirbt, ist der Geschlechtsakt erlaubt, da deren Ehen dadurch nichtig werden.

      Siehe für Näheres diesen Hadith (und Offenbarungsanlass) und den darin genannten Vers (4,24), der vom rechtmäßigen Geschlechtsakt mit ungläubigen Kriegsbeute-Sklavinnen berichtet:

      „Sunan Abu Dawud 2150—Abu Sa’id al-Khudri said: The Apostle of Allah (may peace be upon him) sent a military expedition to Awtas on the occasion of the battle of Hunain. They met their enemy and fought with them. They defeated them and took them captives. Some of the Companions of the Apostle of Allah (may peace be upon him) were reluctant to have intercourse with the female captives in the presence of their husbands who were unbelievers. So Allah, the Exalted, sent down the Qur’anic verse: “And all married women (are forbidden) unto you save those (captives) whom your right hands possess.” That is to say, they are lawful for them when they complete their waiting period.“

      Das (unfreiwillig) Ironische an Jens Ranfts Beitrag ist doch, dass es gerade der Islamische Staat war, der die Muslime aus Abu Ghraib (und vielen anderen Foltergefängnissen der Rafidah) befreit hat.

    • Muhammad ibn Maimoun

      السلام عليكم

      Ein Patient kann vom Arzt besser behandelt werden, wenn er genau sagt, wo es am meisten weh tut.

      Sei so lieb und verrate uns daher, was du von deinen hier vorgebrachten „Argumenten“ für am überzeugendsten hältst.

    • Abu Bakr al-Afghani

      Its your turn, da ich deinen hervorgebrachten Müll doch so offensichtlich widerlegen konnte! Oder ist dies bereits das Eingeständnis einer Niederlage? Selbst eine für deine Verhältnisse äußerst schwache Replik.

      „Daher wohl die Nachrichten“

      „O die ihr glaubt, wenn ein Frevler zu euch mit einer Kunde kommt, dann schafft Klarheit, damit ihr (nicht einige) Leute in Unwissenheit (mit einer Anschuldigung) trefft und dann über das, was ihr getan habt, Reue empfinden werdet.“

    • Muhammad Ibn Maimoun

      Darf ich davon ausgehen, dass ein Takfirist, der die Direktiven Gottes und Seines Gesandten als Müll bezeichnet, sich selbst den Islamstatus entzieht? Wäre mal interessant zu wissen.

      Ehrlich gesagt, ich sehe nicht, wo du die obige Aussage, die von der hanafitischen, von der malikitischen und von der schafiitischen Rechtsschule sowie vielen anderen Gelehrten vertreten wird, widerlegt hast.

      Wenn du aber Phantasien für Widerlegungen hältst (z.B. den in den Awtas-Hadith hineinphantasierten religiösen Status der Frauen), dann lohnt sich die Diskussion nicht, solange zu erwarten ist, dass jedem Beweis mit einer neuen Phantasie entgegnet wird.

      Wenigstens ist amüsant, dass man bei all dem vielen „Unsinn“, den ich in den letzten Monaten deiner Meinung nach verzapft habe, man von dir nicht viel an Entgegnungen, geschweige denn „Widerlegungen“ gehört hat. Jetzt aber, wo die ersehnte Legitimität von Vergewaltigungen und das Erlauben von Quasi-Unzucht bedroht ist, gehen wir auf einmal auf die Barrikaden.

      Mein Ratschlag an dich ist, deine innere Festplatte zu formatieren und dann das hier schön langsam umzusetzen: http://gnm.li/vorgehensweise

      Nach schätzungsweise 15 Jahren liest du dich in dieses Thema wieder ein und fängst dann aber am besten – nur als Einstieg – mit einem einfachen, allgemein verständlichen Text an, z.B. diesem hier, der ist sogar im Fast-Food-Fatwa-Format: http://gnm.li/verbot-des-geschlechtsaktes-mit-beigeseller-maegden

    • Abu Bakr al-Afghani

      „von der malikitischen und von der schafiitischen Rechtsschule sowie vielen anderen Gelehrten vertreten wird,“

      Beweise?

      Ich habe nicht behauptet, dass ich unfehlbar wäre oder mich nicht irren könnte. Also waren das muslimische Frauen, die einfach nur ungläubige Ehemänner hatten (?), denn die Passage hast du anscheinend gekonnt überlesen:

      „female captives in the presence of their husbands who were unbelievers.“

      Aber widerlege doch mal lieber den Beitrag Abdul Jabbars. Aber bei so viel detailliertem Wissen und islamischer Wahrheit verschlägt es einem wie dir wohl die Sprache? Wie viele Lügen müsstest du nur erfinden, um die (auf den Islam bezogenen) Argumente seines Beitrag zu entkräften?

      „captives in the presence of their husbands who were unbelievers“

      Du schriebst, dass der Intimstverkehr mit Götzendienerinnen verboten sei. Ich habe aber bereits am Beispiel der KOPTIN eindeutig nachgewiesen, dass dieser eben doch legitim ist. Außer du hältst Koptinnen nicht für Götzendienerinnen, was zu dir passen würde.

      Was willst du eigentlich mit „Lichtwort“? Eine Seite, die die Evolutionstheorie anpreist und mit dem Islam für vereinbar erklärt? Ernsthaft? Warum nicht gleich Mazyeks islam.de?

      Du bist so lächerlich.

    • Abu Bakr al-Afghani

      Ich habe anscheinend eine Seite genannt, die hier auf blacklist ist. Egal, dann einfach nochmals ohne:

      Ich habe nicht behauptet, dass ich unfehlbar wäre oder mich nicht irren könnte. Also waren das muslimische Frauen, die einfach nur – zufälligerweise – ungläubige Ehemänner hatten (?), die – wiederum zufälligerweise – von den Muslimen in Gefangenschaft genommen wurden, denn die folgende Passage hast du anscheinend (gekonnt) überlesen:

      „female captives in the presence of their husbands who were unbelievers.“

      Für wie realistisch hältst du dieses Szenario? Bedenke jedoch, es war die Zeit des Propheten!

      Aber widerlege doch mal lieber den Beitrag Abdul Jabbars. Aber bei so viel Detailwissen und islamischer Wahrheit verschlägt es einem wie dir wohl die Sprache? Wie viele Lügen müsstest du nur erfinden, um die (auf den Islam bezogenen) Argumente seines Beitrages zu entkräften?

      Du schriebst, dass der Intimstverkehr mit Götzendienerinnen verboten sei. Ich habe aber bereits am Beispiel der KOPTIN eindeutig nachgewiesen, dass dieser eben doch legitim sein kann. Außer du hältst Koptinnen per se nicht für Götzendienerinnen (was zu dir passen würde)?

      Was willst du eigentlich mit „Lichtwort“? Eine Seite, die die Evolutionstheorie anpreist und mit dem Islam für vereinbar erklärt? Ernsthaft?

    • Abu Bakr al-Afghani

      Ach und weißt du, ich will gar nicht ausschließen, dass da ein Dissens unter den Gelehrten vorliegt. Aber glauben werde ich dir – aus mehr als verständlichen Gründen – natürlich nicht einfach! Wo wären die Belege? Wobei sich Gelehrte auch irren können und kein Beweis für sich sind. Es könnte natürlich auch sein, dass du die Worte der Gelehrten falsch interpretiert hast und uns daher verzerrt vorsetzt, wenn du zum Beispiel eine andere Definition des Wortes „Götzendiener“ hast.

      „Direktiven Gottes und Seines Gesandten als Müll bezeichnet“

      Du bist nicht witzig…

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh(u) wa-anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Zur Klärung einiger wichtiger Detailpunkte im bisherigen Austausch zwischen Ibn Maimoun und „A.Bakr a.A.“

      Betr.: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4515 ff.

      Dass „nakah°a/yankih°u/nikah°“ nicht nur die rechtliche, sondern auch die körperliche Vermählung bedeuten kann, weiß jedes gescheite arabische Wörterbuch, z.B. sogar Wehrs (zumindest in der neuesten Auflage). Ich kann zwar verstehen, warum der fragende junge Mann kein Papier- bzw. PDF-Werk benutzen (da er nämlich offensichtlich nicht einmal die Schrift beherrscht) – warum aber Copy+Paste nicht funktionieren sollte, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Na ja, hier naht die Erlösung:
      http://www.arabdict.com/en/english-arabic/%D9%86%D9%83%D8%AD
      Das Wort mit „s“ ist der Hinweis in die richtige Richtung, wenn auch leider ein vollgültiges „four-letter-word“

      Warum Deine Übersetzungen das nicht erwähnen – weiß ich nicht, da Du uns verschweigst, welche Du denn alle benutzt. Und ferner muss man hier auf jeden Fall AUCH „ehelichen, heiraten“ übersetzen – wie also handeln, wenn es kein Wort in der Zielsprache gibt, dass alle Nuancen umfasst? Oh Muslime, lernt erst Arabisch, bevor ihr meint, auf Basis (notwendig nur) mittelprächtig schlechter Übersetzung auslegen zu können! Und dann auf dieser Basis meint, die Arabischkenntnisse besser unterrichteter Geschwister grundlagenlos in Zweifel zu ziehen. Literalism at its worst, really.

      Was nun die Tafâsîr angeht, die einem wenigstens der englischen (aber sonst anscheinend keiner weiteren) Sprache mächtigen Jung-Muslim zugänglich sind, so ist die Auswahl begrenzt: Waren es ein oder zwei? Oder hast Du gar, mâ shâ’a_Llâhu wa-kân(a), die Seite des Royal Ahlu-l-Bayt-Institute in Amman entdeckt und dort, ganz schlauer Muqâtil, ein wenig beim Feind geplündert?

      Wer aber nicht nur in die z.T. massiv gekürzte, ursprünglich von Darussalam Publishers aufgelegte englische Übersetzung des Ibn Kathir, sondern die Langfassung schaut, wird zur Âyah 24 von Sûrati-n-Nisâ‘ weit mehr als in der Dir nur zugänglichen kümmerlichen Version finden. Darunter u.a. eine Fatwa von Sayyidinâ Aliyy ibn Abî Tâlib (ra), in der dieser einem Fragenden sinngemäß mitteilt: „Unter den weiblichen Kriegsgefangenen ist Dir alles verboten, was Allah (swt) in seinem Buch über die freien Frauen an Verboten offenbart hat, außer der Anzahl (d.h. der Beschränkung auf 4 Frauen höchstens).“ Hilft das ggf. weiter?

      Nun weiter zum Status von Sayyidatunâ Mâriya (ra): Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie sogar noch vor dem ersten Teilen des Lagers mit H°abîbinâ Rasûli_Llâh (sAs) den Islam angenommen hat. Für die meiste Zeit ihrer „Ehe“ mit dem Propheten (sAs) (der ihr auch angeboten hat, sie zu befreien und zu ehelichen) hat sie (ra) auf seine (sAs) Bitte auch Verhüllung wie eine freie, verheiratete muslimische Frau getragen, was nicht nur den Respekt des Gesandten (sAs) ihr gegenüber, sondern auch ihren Islam ausdrückt. Insofern weißt Du gar nicht, wofür sein Beisammensein mit ihr zum Zeitpunkt der Offenbarung von Sûratu-t-Tah°rîm (und der Tah°lîl durch Allah (swt) in der betreffenden Âyah überhaupt sprechen soll. Sprich: aus Deinem vermeintlichen „Muss-“ ist ein „Kann-„Beweis geworden („dalîlun qat°3iyy(un)“ entpuppt sich als „dalîlun zhanniyy(un)“, als bloßes, mögliches Indiz, für sich alleine sogar praktisch wertlos).

      Weiter noch: in der Qualifikation der Christinnen als Götzendienerinnen kannst Du Dich nur auf die Aussage des Großgelehrten und Sahabi Ibn Omar (ra) berufen wollen. Dieser gab als Grund für seine vergleichsweise strenge Auslegung (die HIER m.E. NICHT von der Mehrheit der Gelehrten ohne weiteres übernommen wird) die Verehrung von Sayyidinâ `Îsâ (aS) als „Sohn Gottes“ (nastagfiru_Llâha wa-na3ûdhu bi-Llâhi min-a_sh-shirki wa-l-kufri wa-l-jahli kullih(i)) als EINZIGES wesentliches Argument, nicht aber die formale Zugehörigkeit zur einer der christlichen Sekte der Juden, gebracht wird. Nun kenne ich aber aus heutiger Zeit genug Menschen, die sich als Christen sehen und NICHT an die Dreifaltigkeit glauben, aber auch nicht ausreichenden Glauben an „risâlati Muh°ammad (sAS)“ besitzen, um als Muslime gelten zu können, noch zu wollen. Die Frauen darunter wären zwar Christinnen (und Kâfirât), aber nach der Auffassung von Ibn Omar eben KEINE Mushrikât. Ich persönlich bin sogar davon überzeugt, dass der Prophet (sAs) nie einer an Gottmenschlichkeit IRGENDEINES Menschen glaubenden Frau nach Beginn der Offenbarung (quasi-)ehelich beigewohnt hätte, da diese nach dem Worte Allahs (swt) „najas“ sind, also ihm (sAs) eine solche auch keinen Sohn hätte gebären können, von dem er (sAs) sagte, dass er, wenn er zu vollem Mannesalter herangewachsen wäre, auch ein Prophet Allahs (swt) geworden wäre. Nicht wahr?

      Insofern ist m.E. Umm Ibrâhîm (ra) kein Beweis, wie Du es Dir erhofft hast. Woher hast Du ihn eigentlich – aus irgendeiner Nummer von Dabiq? Ich finde, Du kannst Deinen Freunden ruhig durchfunken, dass sie da wohl mit besserem kommen sollten. Du kannst es auch lassen, wird ihnen wahrscheinlich eh sonstwo vorbeigehen.

      Weiter nun zum Link, das uns der Bruder Ibn Maimoun freundlicherweise noch (und unter Dich so verständlichem) Namen zur Verfügung gestellt hat:
      http://gnm.li/verbot-des-geschlechtsaktes-mit-beigeseller-maegden

      Dort findet man nun die Frage eines Muslims nach der Legitimität des Beischlafs mit der nichtmuslimischen Leibeigenen und dem Hinweis, dass er in einem anderen, jetzt kommt’s: gefunden habe, dass doch der Gesandte Allahs (sAs) diesen im Zusammenhang mit den Frauen von Awt°âs (!) erlaubt habe. Die Antwort zitiert Ibn Qudamah mit seinem Werk „Al-Mughni“, in welchem er festhält, dass u.a. die von Ibn Maimoun erwähnten drei Rechtschulenbegründer der von Ibn Maimoun ebenfalls erwähnten Meinung sind. Desweiteren wird auch der von Dir gebrachte Hadith besprochen. Neugierig geworden?
      (https://en.wikipedia.org/wiki/Ibn_Qudamah)

      Auf ein wenig zusammengelesenes (bzw. am Ende doch so zwielichtigen Quellen wie oben angedeutet entnommenes), durch Übersetzung teils entstelltes, teils stark reduziertes Wissen hast Du Dir also Deine „Fatwâ“ konstruiert. Dann hast Du, mit reichlicher, jugendlicher Selbstüberschätzung gewappnet, Ibn Maimouns Feststellung zur Sachlage einmal rotzfrech als „Müll“ bezeichnet, von einem „hervorgebracht“, der „Lügen … erfind[et]“ und „Unsinniges“ behaupte und damit bei „sicher nicht nur bei [Dir seine] Glaubwürdigkeit verspielt“ habe.

      Na schön, damit ist Dir in der Tat gelungen, die Meinung der „allermeisten Rechtsgelehrten“ (sinngemäßes Zitat aus obiger Fatwa, die Du, oh jugendgrüner Bruder, nicht lesen noch sonstwie beachten wolltest) UNTER DEN SALAF, bestätigt von einem klassischen Großgelehrten, also in der Tat „die Direktiven Gottes und Seines Gesandten“ (nämlich einen Fast-Konsens, von dem nach Ibn Qudamah (rh) „nur äußerst wenige einzelne“ abweichen) als „Müll“, später indirekt als „erfunden“ und „Lügen“ zu „bezeichnen“. Was hältst Du von Deiner „islamischen“ „Wahrheit“ und dem dazugehörigen „Detailwissen“ sowie „tabayyun“, verglichen mit dem von Ibn Maimoun, möge Allah (swt) den Bruder reichlich für seine Mühen UND seine Geduld mit Dir belohnen?!

      Ach ja, Du meintest Weisheit zu zeigen, mit den Worten:
      „Ich habe nicht behauptet, dass ich unfehlbar wäre oder mich nicht irren könnte.“ Du hast Dich in der Tat mehr als bloß ein bisschen geirrt.

      Und SO schlau warst Du auch:
      „Ach und weißt du, ich will gar nicht ausschließen, dass da ein Dissens unter den Gelehrten vorliegt.“ Na ja, „Dissens unter den Gelehrten“ ist nicht der rechte Ausdruck, aber nett, dass Du so gönnerhaft („Ach und weißt du…“) „gar nicht ausschließen“ magst…
      „Aber glauben werde ich dir – aus mehr als verständlichen Gründen – natürlich nicht einfach!“ Hätt’st auch gar nicht müssen, bloß nachlesen. Oder meinetwegen lassen. Oder ist die Internet-Verbindung nach Raqqa so schlecht dieser Tage?

      „Wo wären die Belege?“ Na ja, wo er gesagt hat. Aber Hocharabisches gilt leider bei Dir und Deinesgleichen wenig. Da schlägt wohl die üble Tradition von Hizbi-t-Tah°rîr, Al-Muhajiroun bzw. Sharia4UK und Anjem Choudary zu (der weiß am Ende noch nicht einmal, was auf Arabisch „und“ bedeutet… In Youtube ist ähnlich übles Unwissen von ihm dokumentiert.), so dass Ihr in Eurem Haufen noch nicht einmal einen Aushilfs-Shaykh griffbereit habt…

      „Wobei sich Gelehrte auch irren können und kein Beweis für sich sind.“ Na ja, die „äußerst wenigen“ oder „einzelne“ sicher nicht…
      Wenn aber praktisch ALLE dies sagen, so sollte ein Frischgeschlüpfter wie Du mit dem großen theoretischen Bramarbasieren ein wenig vorsichtig sein. Und sich ggf. weder auf Dabiq noch auf die englische Truppe verlassen…

      Die Auswanderung nach ISIStan würde ich mir auch ggf. noch einmal überlegen, mit so freimütigem „Ijtihad“ könnte da ggf. das von Ibn Maimoun angedeutete Extremurteil in jener der ISIS-„Folklore“ eigenen Form auf Dich niedersausen. Inkl. unverhoffter Gratisrolle nicht als Komparse, nein als leider nur einmaliger Hauptdarsteller in einem neuerdings dort „landestypischen“ Kopf-Ab-Video mit der freundlichen Betitelung als einer, der die Religion Allahs (swt) schmähe…
      Ja – wenn ich Dir überhaupt den Ausreise- und Kampfwillen abnehmen könnte. Aber so blöd wie die Standard-Löwen bist Du gar nicht. „Ach und weißt Du“, ich kann mir sogar vorstellen, dass Du eher wie Bruder Anjem Deine Schäfchen im Kufr-Staat im trockenen hältst, gechillt ein bisschen surfst, den Internet-Cheerleader mimst, irgendeine Stütze einstreichst, ggf. mit einem Zubrot von irgendeinem VS garniert, und den anderen A.Bakr mit Kalifentitel im wesentlichen einen guten Mann sein lässt, ggf. bald einen toten. Wie gesagt: im Verhältnis zu den anderen hier durchmarodierenden Großkatzen hier in Leben regelrecht verwurzelt und intellektuell gegen die ja fast ein Bäumeausreißer. Aber halt nur fast.
      (Ein Schmankerl von der Facebook-Seite, wie es Dir wirklich nicht zuzutrauen wäre: „Trotzdem ahki sei nicht wie sein Niveau sondern dementiere ihn wie abu walaa den Vogel runtergeholt hat“. Je nun. Du hast Dir aber immerhin jenen unglaublichen Bock mit grundsätzlicher Begriffsverwechslung von Âyah und Hadîth geleistet, weshalb ich nach Deinem Auftritt hier nicht ausschließen mag, dass Du auch aus der Drei-Wochen-ARGE-Umschulung zum Internet-IM stammen könntest…)

      Und witzig, witzig möchtest Du zwar sein, bist Du aber gar nicht. Finde ich zumindest.

      Und was denkst Du jetzt von der Âyah:
      „Yâ ayyuha_lladhîna âmanû in jâ’akum fâsiqun bi-naba’in fa-tabayyanû an tus°îbû qawman bi-jahâlatin fa-tus°bih°û 3alâ mâ fa3altum nâdimîn(a).“

      Ich hoffe, dass es Dich noch reuen kann, wenn Du Dich zumindest geistig, aber nachweislich ohne jede Berechtigung, am Beschädigen anderer Menschen beteiligt hast. Wenn Du nicht schon endgültig den Gang des „Ist der Ruf erst ruiniert…“ gegangen bist.

      Allahumma thabbit 3alayna_l-3aqla wa-d-dîn(a).

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).

      PS.: Wie Du über Umm Ibrâhîm (ra), aber auch den Gesandten Allahs (sAs) redest (und zwar gegen eindeutige Befehle aus Quran und Sunnah), erweist Dich auch nicht gerade als einen mit Zugang zu „islamischer Wahrheit“ und „Detailwissen“ gesegneten. Über die anderen, hier ins Forum gerichteten Grobheiten, sowie das bisherige, sharia-widrige Unterlassen der Erwiderung des Friedensgrußes könnte ich ja noch hinwegsehen, wenn Du sonst irgendein gutes, islamisches Wort verlieren wolltest. Stattdessen ein zynischer, an extreme Neo-Linke (insofern auch an HT) erinnernder Stil, der fast noch eine eigene Würdigung verdiente… „Unsinn“ oder „Müll“ wäre für diese Rhetorik fast noch ein freundlicher Ausdruck, finde ich. Halt „offensichtlich“ Deine Art, islamische Positionen zu „widerlegen“…

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s°alla_Llâhu_l-3azhim(u) 3ala_rasûlihi_l-karîm(i) wa-3alâ âlihî-t°-t°ayyibîn(a) wa-3alâ s°ah°âbitihî ajma3în(a) wa-3ala-t-tâbi3îna_s°-s°âlih°în(a) wa-3alâ man-i_ttaba3ahum bi-ih°sanin ilâ yawmi-d-dîn(i) wa-sallama 3alayhim taslîman wa-3ala_l-muslimîn(a). âmîn.
      Wa-s-Salâm.

    • Milat

      Vorab.

      Mein Kommentar dient lediglich zur Aufklärung der Sicht der Sklaverei und Sex im Islam.

      Im folgenden Fatwas wird bestätigt, dass Sex mit einer Magd erlaubt ist.

      https://islamqa.info/en/20802

      https://islamqa.info/en/12562

      Was gibts also noch zu diskutieren?

      Nichts.

      Auch wenn andere Gelehrten eine andere Meinung haben, so muss man nunmal beide Meinungen tolerieren als Muslim.

    • Milat

      Und wie ich schon sagte, man muss alle Meinungen als Muslim der Quran und Sunna folgt tolerieren.

      Jedoch selber nun zu Interpretieren, egal ob man arabisch kann oder nicht ,ist falsch und Verboten,da wohl hier keiner das Wissen hat, um eine Urteilsfindung durchzufuhren.

    • Milat Al Afghani

      Mich würde interessieren, wieso meine Antworten davor nicht freigeschaltet wurden.

      Den Kommentar mit „.“ bitte entfernen, der diente nur dazu, um zu schauen, ob meine Beitrage noch auf Freischaltung warten oder nicht.

      “ Die Antwort zitiert Ibn Qudamah mit seinem Werk „Al-Mughni“, in welchem er festhält, dass u.a. die von Ibn Maimoun erwähnten drei Rechtschulenbegründer der von Ibn Maimoun ebenfalls erwähnten Meinung sind. Desweiteren wird auch der von Dir gebrachte Hadith besprochen. Neugierig geworden?“

      Ich wollte lediglich anmerken, dass eine Meinungsverschiedenheit in dieser Fragestellung herrscht und somit sollte man hier Tolerant sein gegenüber der anderen Meinung.

      Auch wenn dies in der heutigen Praxis keine Erlaubniss für uns darstellt.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

      Werter Bruder Milat!

      (Das mit dem Salâm musst Du leider immer noch lernen. Die Erwiderung ist Pflicht. Warum gibst Du ihn nicht einfach grundsätzlich in Deinen Beiträgen, am Anfang u./o. am Ende. Ein grundsätzliches Beginnen mit „As-Salâmu 3alaykum“ oder Enden mit „Wa-s-Salâm“ würde Dich vor manchem Schaden bewahren und allen nutzen.)

      Zur inhaltlichen Widerlegung, vor allem der Relevanz, Deiner obigen drei Beiträge, siehe bitte unter:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4626

      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

    • Milat

      Ich vertrette die Meinung, dass man auch einen „Salam“ Verbal antworten kann und dies nicht schriftlich tun muss.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

      Dies finde ich eigenartig. Hast Du (nach Deiner Methodik) einen „dalîl“ (Beweis, Beleg), also eine inhaltlich relevante (wichtig!) Meinung eines anerkannten Fachmanns?

      Nach der von Dir oben vertretenen Meinung bist Du nicht zur selbständigen Urteilsfindung berechtigt, eigentlich daher auch nicht dazu eine „Meinung“ zu „vertreten“, sondern nur dazu, einer anerkannten Meinung zu folgen. Welche wäre das? Mir ist so etwas neu, im Bezug auf das Grüßen der lebendigen, anwesenden Menschen. (Anders ist der Gruß an die Propheten, die Sâlih°în, das Bittgebet für die Verstorbenen, der Segenswunsch für Sahaba etc., da gibt es eine Meinung, wie die von Dir vertretene meines Wissens, und zwar habe ich davon als Praxis des Imams Ahmad (rh) gehört.)

      Eigenartig finde ich die von Dir angegebene Regel aus folgendem Grund: Als Muslim habe ich, was die Erwiderung des Grußes angeht, ein Recht über Dich. Dazu gehört, dass ich den Gruß vernehme. Wie soll ich den Gruß, den sich ein Nutzer vor dem Schirm in den Bart murmelt, hören oder ahnen?
      Außerdem: Wie sollen alle anderen, die mit Salâm gegrüßt haben, wissen, dass Du so verfährst?

      Das ähnelt m.E. einer Person, die auf der Straße den Friedensgruß immer nur innerlich sagt. Nach dem Motto: reicht doch. Wäre das Deiner Meinung nach OK? Mit welcher Begründung?

      Welchen Ast brichst Du Dir ab, wenn Du so verfährst, wie empfohlen habe?

      Wenn Du nicht irgendwelche Geheimdienstmitarbeiter (bspw.) mitgrüßen möchtest, schreibst Du z.B. „As-Salâmu 3ala man-i_ttaba3a_l-hudâ“, d.h. „Frieden jenen, die der Rechtleitung folgen“, damit hast Du automatisch nur die ehrlichen Muslime gegrüßt und überlässt Allah (swt), dass der diesen Gruß nur denjenigen gelten lässt, deren Shahâda bzw. Îmân er zumindest z.T. angenommen hat.

      So, wie Du das bisher praktizierst, finde ich das eine „Shubha“, also höchst zweifelhaft und Zweifel erregend. Von welchen Salafis hast Du das gelernt?

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n).
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

    • Milat

      Natürlich gebe ich selbst keine Fatwa.

      Und momentan finde ich die Fatwa nicht, da ich sie mir nicht aufgeschrieben habe bzw. nicht gespeichert habe.

      Aufjedenfall vertrette ich die Meinung, dass man ein geschriebenes „Asalamu Aleykum (…)“ auch Verbal beantworten kann.

      Ich habe aber eine allgemeine Fatwa von einer mir weniger bekannten Seite gefunden: http://www.albalagh.net/qa/0173.shtml

      „Außerdem: Wie sollen alle anderen, die mit Salâm gegrüßt haben, wissen, dass Du so verfährst?“

      Man sollte vom besten ausgehen und Allah weiß am besten.

      „Das ähnelt m.E. einer Person, die auf der Straße den Friedensgruß immer nur innerlich sagt. Nach dem Motto: reicht doch. Wäre das Deiner Meinung nach OK? Mit welcher Begründung?“

      Meine Meinung ist irrelevant, da ich nur ein einfacher Muslim bin.
      Dein Beispiel mag zwar logisch sein, stellt aber dennoch kein Beleg da.

      Wahrscheinlich gibts auch hierbei eine anerkannte Meinungsverschiedenheit der Gelehrten darüber, ob man dies schriftlich oder verbal machen kann,also den Friedensgruß zu erwidern.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Du, mit Deiner Methode könntest Du mir vielleicht aushelfen: Du verfügst sicher auf gleiche Art auch über eine Geister-Fatwa über die Zulässigkeit von Taqiyyah? Was hast Du Dir so alles genehmigt, mit Salafi-Stempel, Marke Eigenbau? Oder doch nur ein Salafies-Stempel, wie der von dem lustigen A.Bakr a.A.?

      Den Türken hier in der Moschee (genauso wie x Afghanen, Arabern usw. usf. hier und eigentlich überall in Deutschland, wenn nicht weltweit, sozusagen eine regelrecht kalifatale Dimension) könntest Du mit Deiner Methode sicher auch weiterhelfen, da suchen noch einige „Helden“ nach günstiger Fatwa für den wöchentlichen Puffbesuch. Mit der von Dir angedeuteten Verfahrensweise müsste doch auch da etwas zu machen sein:

      „…gebe selbst keine…momentan finde ich nicht…auf jeden Fall vertrete ich die Meinung…Man sollte vom besten ausgehen und Allah weiß am besten … Meinung ist irrelevant, da … nur einfacher Muslim … mag zwar logisch sein, stellt aber dennoch keinen Beleg dar … wahrscheinlich gibt’s auch hierbei eine anerkannte Meinungsverschiedenheit der Gelehrten darüber…“

      Ich muss mich übrigens zutiefst für einen Vorwurf, den ich Dir vor diesem Ramadan gemacht habe, entschuldigen: Du betreibst kein Fatwa-Lotto mittels „islamqa“ – Du bist schon viel weiter. Das schöne auch bei Deiner Art Spökenkiekerei: Man braucht gar keine Glaskugel dafür, läuft also auch nicht in Gefahr, unter der freien, ISIS-eigenen Sharia-Auslegung allzu schnell den Kopf zu verlieren…

      An Deiner Stelle würde ich Dein obiges Gutachten als Probestück beim Ministerium für Sharia-Beugung in ISIStan einreichen. Wenn Du ein wenig Unglück hast, bekommst Du dafür einen ersten Preis und ein Jobangebot als Mufti samt Flugticket und kostenloser Schleusung (wenn auch ohne Rückfahrkarte). Die brauchen solche Talente!

      Bei dieser Bewerbung würde ich allerdings außen vor lassen, dass Du Dich in Deiner Eile neuerdings bei pööösen Sufi-Fatwa-Seiten bedienst (dass Du wieder einmal Dich in Bezug auf die Relevanz vergriffen hast, würde Dich zwar grundsätzlich qualifizieren, reicht aber ggf. als ausgleichende Entschuldigung nicht…).

      Life is stranger than fiction.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Milat

      Ich wusste nicht, ob du mich kommentierst hast, bis zum letzten Abschnitt, was dies klar gemacht hat.

      „An Deiner Stelle würde ich Dein obiges Gutachten als Probestück beim Ministerium für Sharia-Beugung in ISIStan einreichen.“

      Ich habe mit der IS nichts zutun.

      „Bei dieser Bewerbung würde ich allerdings außen vor lassen, dass Du Dich in Deiner Eile neuerdings bei pööösen Sufi-Fatwa-Seiten bedienst (dass Du wieder einmal Dich in Bezug auf die Relevanz vergriffen hast, würde Dich zwar grundsätzlich qualifizieren, reicht aber ggf. als ausgleichende Entschuldigung nicht…).“

      Die Sufiyyan sind meine Geschwister, ich sprach nie einen Takfir auf sie, da auch dies die Gelehrten nicht tun und vorallem spreche ich keinen spezifischen Takfir,nda ich dazu sowieso nicht berechtigt bin und ich daher keinen Takfir auf die Gelehrten von der Seite dort mache.

      „Man braucht gar keine Glaskugel dafür, läuft also auch nicht in Gefahr, unter der freien, ISIS-eigenen Sharia-Auslegung allzu schnell den Kopf zu verlieren…“

      Als Muslim weiß ich nicht, was ich mit einer Glaskugel tuhen soll.

      Und dass du mich nun indirekt als Extrem darstellen willst, mit deinem ISIS vergleich ist schwach aus argumentativer Sicht.

      “ Du verfügst sicher auf gleiche Art auch über eine Geister-Fatwa über die Zulässigkeit von Taqiyyah? Was hast Du Dir so alles genehmigt, mit Salafi-Stempel, Marke Eigenbau? Oder doch nur ein Salafies-Stempel, wie der von dem lustigen A.Bakr a.A.?“

      Ich folge einer Meinung eines Gelehrten. Dazu könnte ich auch eine Fatwa posten. Obgleich es nicht die Fatwa ist, auf die ich mich bezog, so war der Inhalt gleich und daher ausreichend.

      „…gebe selbst keine…momentan finde ich nicht…auf jeden Fall vertrete ich die Meinung…Man sollte vom besten ausgehen und Allah weiß am besten … Meinung ist irrelevant, da … nur einfacher Muslim … mag zwar logisch sein, stellt aber dennoch keinen Beleg dar … wahrscheinlich gibt’s auch hierbei eine anerkannte Meinungsverschiedenheit der Gelehrten darüber…““

      Ich seh darin nichts falsches.

      Als einfacher Muslim kann es mal sein, dass ich keine Fatwa parat habe,obwohl ich das Urteil einer Sache durch eine Fatwa schon kennengelernt habe (indemfall hatte ich eine Fatwa sogar parat).

      Beim restlichen sehe ich nichts falsches.

      Lieber schweige ich und folge einem Gelehrten.

      Als dass ich viel schreibe und keine Gelehrten folge,als Beispiel.

      „Life is stranger than fiction. “

      Wieso du nun hier auf englisch schreibst, bleibt mir ein Rätsel.

      Letzlich:

      Dein Kommentar spricht Bände und ist unter meinem Niveau.
      Du hattest mir schon einmal gedroht und nun dieser Kommentar.

      Ich werde dir nicht mehr Antworten.

  2. Abdul Jabbar

    Asalamu Alaikum,

    Erst einmal danke ich dir für diesen relativ differenzierten Beitrag, was in diesem Forum leider immer seltener vorkam.
    Auch ist dies einer der selten gewordenen Texte dieses Forums, wo tatsächlich wissenschaftlich vorgegangen wird.

    So hast du richtigerweise erst einmal – aus einer verlässlichen Quelle dargelegt – was der Islam uns denn bezüglich Kriegsgefangene lehrt.
    Dabei hast du vorbildlich aus Al-Aḥkām as-Sulṭānīya vom Großgelehrten und Qadi Abū l-Hasan al-Māwardī, rahimahu Allah, zitiert. Dem Nachschlagewerk, was seit seiner Veröffentlichung ( also seit cirka 1000 Jahren ) bei allen Gelehrten ( seien sie „Sufi“, „Salafi“, „Aschari“, „Maturidi“ oder sonstwas) anerkannt ist. Alle Gelehrte bestätigen dieses Werk und sehen darin ein Standardwerk in diesen Thematiken.

    Und in beinahe allen Fatawah der heutigen Zeit, die solche und ähnliche Thematiken behandeln, wird immer wieder aus diesem und anderen Werken Mawardis zitiert.

    Es ist unbestritten, dass es im Islam diese 4 Optionen gibt, wie mit Kriegsgefangene umgegangen wird. 1.) Kopf abschneiden 2.) Versklaven [Dabei sind sie de facto „Besitz“, und können verkauft und gekauft werden] 3.) Tausch gegen Gefangene, Ware, Geld.. 4.) Freilassung

    Je nach Ermessen des Kalifen wird dann also gehandelt. Und dies war seit eh und je die Praxis aller Muslime, seit der Entsendung des Propheten Muhammad, salla Allahu 3laihi wa salam.

    Wer das schon nicht verstanden hat und Schnappatmung bekommt, wenn man nur das Wort Sklaverei erwähnt, der brauch an solchen Thematiken erst gar nicht teilzunehmen.

    Auch wenn man nicht wissenschaftlich vorgehen will oder eher aufgrund Wissensdefiziten nicht teilnehmen kann, und ähnlich „argumentiert“ wie Westler, basierend auf ihren selbst erfundenen „Moralvorstellungen“, der hat bei Islamwissenschaftlichen Debatten nichts verloren. Auch mit viel Latein kann man sein Defizit an Islamischen Wissen nicht wegretuschieren.

    Um nicht den Faden zu verlieren: Korrekterweise berichtet du dann auch, dass es dem Muslim – laut der Schari3ah – erlaubt ist, mit seiner Sklavin Geschlechtsverkehr zu haben. Einige „Ukhtis“ kommen auch auf sowas überhaupt nicht klar, und wollen den Islamischen Staat wegen dieser Sache „verurteilen“, verleumden und verteufeln. Da interessiert mich aber was dann ihr Standpunkt gegenüber den Sahaba, Tabi3in und Atba3i al Tabe3in ist, und allen Muslimen, welche ihnen in der Rechtleitung folgten, und von der Praxis des Geschlechtsverkehrs mit Sklavinnen Gebrauch machten ??

    Der Islamische Staat hat den Sex mit Sklavinnen nicht erfunden, sondern nimmt sich die Salaf als Vorbild. Ob es so manche „Ukhtis“ glauben oder nicht !

    Und man sollte auch realisieren: Sklaven[weiblich und männlich] kommen generell durch eine Quelle Zustande: Krieg. Dies war auch schon früher so. Und es war auch schon früher so, dass ein Mujahid im Normalfall alle männlichen Mitglieder einer Familie getötet hat. Auch wenn jemand erst 14 Jahre alt war. Sobald ein Junge Schamhaare hat, darf er laut dem Schar3 getötet werden. Es sei denn, einige Männliche Mitglieder hatten sich von sich aus ergeben , so würden sie daraufhin entweder getötet, oder eine andere der 3 Optionen gewählt ( z.b. Sklaverei).

    Worauf ich hinaus will: Man soll sich vorstellen, dass ein Mujahid den „Ehemann“ einer Frau tötet, ihren Vater, all ihre Brüder, und alle ihre pubertierenden Söhne. Daraufhin nimmt er diese Frau als Sklavin [wenn sie ihm vom ausführenden Amir der Operation ausgehändigt wird], nachdem er ihre gesamte männliche Sippschaft erst eben gerade geschlachtet hat. Ja üblicherweise wurden den männlichen Kuffar früher der Kopf abgetrennt. Das war so die Standard-Tötung. Man solle sich also vorstellen, dass der selbe Mujahid, der erst gerade Vater, Brüder, und Söhne einer Frau schlachtete, diese als Sklavin hat. Denkt jemand mit Verstand tatsächlich, dass diese Sklavin sich diesem Töter ihrer Familie mit Lust und Leidenschaft sexuell zur Verfügung stellen wird? Wer mit Verstand will sagen, dass die Sklavinnen früher mit ihrem „eigenen Willen“ Sex hatten ? Und was ist schon der „eigene Wille“ einer Sklavin ??
    Man sollte wirklich realistisch bleiben.
    Auch früher sind Sklavinnen nicht freiwillig zu den Sahaba rüber gelaufen, sondern nach Blutigen Schlachten wurden sie Besitzes der rechten Hand[Sklavinnen].

    Würde ich hier alle Sklavinnen der Salaf [ersten 3 Generationen] aufzählen, von denen man weiß, so könnte ich hier ein Buch schreiben.

    Ich erwähne daher – berufend auf dem Werk Zaad al-Ma’aad vom Gelehrten Ibn Al Qayyim, rahimahu Allah, welche weiblichen Sklavinnen unter den Sklaven des Propheten, salla Allahu 3laihi wa salam, waren:

    – Salma (Umm Raafi’),
    – Maymoonah bint Sa’d,
    – Khadrah,
    – Radwa,
    – Razeenah,
    – Umm Dameerah,
    – Maymoonah bint Abi ‘Usayb Maariyah
    – Rayhaanah.

    Unter den männlichen Sklaven des Propheten, salla Allahu 3laihi wa salam, waren:
    – Anasah ( Abu Mashrah),
    – Aflah,
    – ‘Ubayd,
    – Tahmaan,
    – Hunayn,
    – Sandar,
    – Fudaalah,
    – Maaboor,
    – Waaqid,
    – Abu Waaqid,
    – Qassaam,
    – Abu ‘Usayb,
    – Abu Muwayhabah.

    Quelle: Zaad al-Ma’aad, 1/114-116

    Daraufhin zitierst du – Yahya Jens Ranft [und ich nenne dich so, wie du genannt werden möchtest, und wähle keinen Laqab der dich verärgen würde (ich nenne dich z.B. nicht Ya3esch), selbst wenn ich mit dir Ikhtilaf hätte], Al Ghazali.
    Nun ist es aber so, dass Al Ghazali in diesen Themen [wie leider auch in vielen anderen spezifischen Fiqh Themen] nicht gerade seine Wissenschafltiche Stärke hat. So wurde und wird er bis heute, eigentlich nicht herangezogen, wenn es um diese Fiqh Angelegenheiten geht.

    Das Zitat von Ghazali nimmt allerdings ca. 50 % deines gesamten Beitrags ein.

    Zu den Worten von Ghazali: An keinster Stelle bringt er Quellen, den Sanad oder sonstwas, zu dem was er berichtet. Und selbst wenn wir von der Richtigkeit all seiner Aussagen ausgehen: Man sollte bedenken, dass viele der Sklaven auch Muslime waren [was leider auch viele Verleumder nicht checken…“Häää Muslime hatten Muslime als Sklaven..sogar bei den Salaf gab es das..Niemals…LÜGNER!!!!!!!!!!111 “ ], weshalb auch eine andere Behandlung ihnen gegenüber an den Tag gelegt wurde. Es wurde differenziert zwischen frei und unfrei ( Sklave) und zwischen Muslim und Kafir. Und Natürlich wird dazu angespornt Muslimische Sklaven frei zulassen, oder die freizulassen, die während ihrem Status als Sklave den Islam annahmen.

    Beim Islamischen Staat sind aber , wie du schon selber feststellst, die meisten Sklaven Yeziden [Teufelsanbeter]. Sie faseln den ganzen Tag was von „Tausi Melek“ , und bitten einen nicht, wie es Muslimische Sklaven tun würden um den Willen von Allah.

    Anstatt also zu sagen:
    „Ich bitte dich um Allahs Willen! Ich bitte dich um Allahs Angesichts Willen!“ wie Al Ghazali schreibt, so sagen die Yeziden: „Bei Tausi Melek“. Also dem Pfau (-Vogel), den sie als einen „Gott“ sehen und anbeten. Sie sind klare Götzenanbeter, die dem Schaytan dienen.

    Aber auch im Islamischen Staat machen die Mujahedin Da3wah mit den Sklaven, um ihnen den Islam zu lehren und sie bi ithn Allah irgendwann als Muslime frei zu lassen. Besonders bei den Kindern ist dies Gang und Gebe im Islamischen Staat. Viele Kinder von Yeziden sind heute Muwahedin, beten und können Quran lesen. Könnte sogar Fotos von Yezidischen Kindern posten, die heute Muslime sind, durch die Gnade von Allah.

    Du schreibst was von „Notgeilheit“ und andere unnötige Dinge. Ich nenne es die gesunde Schahwah eines Mannes, der [zumeist ohne eine Ehefrau] die Hijra vollzog. Und wenn ein Mann Lust hat, den Geschlechtsverkehr auszuführen, weil Allah subhanahu wa ta3alah ihn mit so einem Trieb erschaffen hat, so sucht er sich halt einen Weg, wo er dies halal machen kann. Und dies ist z.B. mit einer Sklavin.

    Und ich werde mit einem authentischen Hadith belegen, dass auch die Sahaba aus Lust und Leidenschaft heraus , den Geschlechtsverkehr mit Sklavinnen ausführen wollten.

    So wird in Al-Bukhari (2542) überliefert, dass einer Gruppe der Sahaba mit dem Propheten, salla Allahu 3laihi wa salam, an der Ghazwah [Feldzug] von Banu Al-Mustaliq teilnahmen. Dabei machten sie Kriegsgefangene von den Arabern. Und dann heißt es im Hadith wortwörtlich
    “ فَاشْتَهَيْنَا النِّسَاءَ“
    Wir hatten Schahwah nach den Frauen. Das Wort Schahwah [Lust] sollte dir geläufig sein.
    Die Sahaba sagen also, dass sie Lust auf die Frauen hatten, die sie bei einem Kriegszug erbeutet haben.
    Die Sahaba sagten “ Wir hatten Lust auf die Frauen, denn die Abstinenz machte uns zu schaffen. Wir wollten „Al-Azl [=coitus interruptus]“ ( mit ihnen) praktizieren, so fragten wir den Gesandten von Allah, salla Allahu 3laihi wa salam“

    Die einzige Frage die, die Sahaba hier in diesem Zusammenhang also interessierte, ist, ob sie den Coitus Interruptus mit den Gefangenen Frauen praktizieren dürfen. Also die Frage, ob es ihnen erlaubt ist, während dem Geschlechtsverkehr mit den Gefangenen Frauen, kurz vor dem Samenerguss, den Penis aus der Vagina zu ziehen, wodurch man eine Befruchtung und Schwangerschaft der Frau verhindern wollte.
    Und die Antwort des Propheten, salla Allahu 3laihi wa salam, lautet daraufhin ungefähr, dass sie dies [coitus interruptus], mit den Gefangangen, nicht machen brauchen, da, sowieso jede Seele zur Existenz kommen wird, der Allah vorgeschrieben hat zu existieren.

    Der Prophet, salla Allahu 3laihi wa salam, kritisiert also nicht, die Tatsache, dass die Sahaba Sex mit den Gefangenen haben wollten. Er sagt ihnen bloß, dass sie diese Verhütungsmethode (coitus interruptus) nicht anwenden brauchen.

    Hier ist der Original-Wortlaut des Hadith auf Arabisch:

    الحديث رواه البخاري (2542) عَنْ ابْنِ مُحَيْرِيزٍ قَالَ رَأَيْتُ أَبَا سَعِيدٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ فَسَأَلْتُهُ فَقَالَ خَرَجْنَا مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي غَزْوَةِ بَنِي الْمُصْطَلِقِ فَأَصَبْنَا سَبْيًا مِنْ سَبْيِ الْعَرَبِ فَاشْتَهَيْنَا النِّسَاءَ فَاشْتَدَّتْ عَلَيْنَا الْعُزْبَةُ وَأَحْبَبْنَا الْعَزْلَ فَسَأَلْنَا رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَقَالَ مَا عَلَيْكُمْ أَنْ لا تَفْعَلُوا مَا مِنْ نَسَمَةٍ كَائِنَةٍ إِلَى يَوْمِ الْقِيَامَةِ إِلا وَهِيَ كَائِنَةٌ

    Der Hadith ist auch mit ähnlichen Inhalt bei Muslim (1438) zu finden.

    Die Sahaba wollten den Coitus Interruptus aus 2 Gründen praktizieren. Erstens: Damit die Gefangenen nicht schwanger werden. Und Zweitens: Damit sie die Gefangenen weiter verkaufen können, denn in schwangerem Zustand können sie keine Gefangene verkaufen.

    Doch Fakt ist, dass sie den Geschlechtsverkehr aus Schahwah [Lust] wollten, was völlig normal und gesund ist.
    Geschlechverkehr mit Frauen, die das Resultat eines Feldzuges waren.

    In wie fern haben diese Frauen bereitwillig dem Sex zugestimmt oder sich dem Sex hingegeben, und inwiefern sollten die heutigen Sklavin-Frauen dies tun ?? Seit wann gibt es sowas wie “einvernehmlichen Sex“ mit eine Sklavin ??

    Der Normalfall wird doch wohl sein, dass es die Sklavin immer unfreiwillig tut, ob früher oder heute.

    Allerdings kann ich euch berichten: Viele der yezidischen Frauen hatten die Schnauze richtig voll von ihren ehemaligen yezidischen „Ehemännern“, weil ihre ehemaligen yezidischen „ehemänner“ oft unter Alkohol- oder Drogeneinfluß waren, und ihre „frauen“ tagtäglich kaputt geschlagen haben. Das war so Alltag der yezidischen frauen in ihrem zuhause. [Der Islamische Staat fand bei allen Ghazwaat auf Yeziden Unmengen an Drogen und Alkohol in ihren Häusern, Bunkern, Lagern etc…was man auch in diversen IS Videos sieht]

    Für die yezidischen frauen ist es neu, dass ein Mann weder Alkohol trinkt, noch drogen nimmt, gut duftet, und regelmäßig betet. Sie kannten es sonst nicht anders, außer dass sie immer schläge kriegen von ihren „männern“.
    viele der yezidischen mädchen wurden sogar gezwungen sich frauen-kampfgruppe anzuschließen um am krieg teilzunehmen.
    oft wurden so vor die wahl gestellt: entweder du „heiratest“ deinen cousin oder du schließt dich der kampfgruppe xyz an.
    und das mit cousin ist keine übertreibung. dies haben die yeziden selber berichtet, da ihre religion es „verbietet“ einen aus einer andere kaste zu heiraten [die yeziden sind in mehrere kasten unterteilt]..daher kommen oft verwandte der selben kaste in frage.

    Kommt also nicht selten vor, dass sich eine yezidische sklavin bei einem Muslimischen Mujahid mit Taqwah wohler fühlt, als bei alkohol- und dorgensüchtigen teufelsanbetern, die sie als boxsack missbrauchten.

    • Muhammad ibn Maimoun

      السلام عليكم

      Ich weiß nicht recht, was ich zu dieser skurrilen Rechtfertigung der Vergewaltigung wehrloser Frauen sagen soll.

      „Ich rieche bestimmt viel besser als ihr Ehemann und ihre Brüder, die ich getötet habe, ich tue ihr doch in Wirklichkeit einen Gefallen“, soll man dann denken, während man sein Opfer mit aufgeschnittenen Pulsadern aus der Blutlache des Badezimmers schleift, oder wie?

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

      Dass Du Dich um Wissenschaftlichkeit bemühen möchtest, ist grundsätzlich lobenswürdig.
      Insofern wäre ich sehr an Deiner Meinung zur Diskussion zwischen „Abu Bakr a.A.“ und Ibn Maimoun interessiert, insbesondere an meinem Resümmee derselben.
      Siehe dazu der Einfachheit halber:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4553
      und
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4626

      Ferner würde mich Deine Meinung zur untenstehenden Diskussion des erwähnten Mordes der saudischen Jugendlichen an ihren Eltern interessieren.

      Zu Deiner Erleichterung kannst Du die Links dazu meinem o.g. comment-4626 entnehmen.

      Herzlichen Dank für Deine Mühen im voraus!

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Yâ Abdal Jabbâr,

      ich habe angefangen, tiefer in Deinen Kommentar hineinzuschauen, der auch auf Facebook seine Liebhaber gefunden zu haben scheint (obwohl man mal wieder nicht weiß, ob es nicht eine Fassaden-Konto eines Islamhassers ist, wie sich auch andauernd bei Deinem selbsterklärten „Freund“ A.Bakr a.A. aus rein inhaltlichen Gründen die gleiche Frage stellt).

      Dabei ist mir aufgefallen, dass Du erstens folgendes zu berichten hast:

      „Allerdings kann ich euch berichten: Viele der yezidischen Frauen hatten die Schnauze richtig voll von ihren ehemaligen yezidischen ‚Ehemännern‘, weil ihre ehemaligen yezidischen ‚ehemänner‘ oft unter Alkohol- oder Drogeneinfluß waren, und ihre ‚frauen‘ tagtäglich kaputt geschlagen haben. Das war so Alltag der yezidischen frauen in ihrem zuhause. [Der Islamische Staat fand bei allen Ghazwaat auf Yeziden Unmengen an Drogen und Alkohol in ihren Häusern, Bunkern, Lagern etc…was man auch in diversen IS Videos sieht]

      Für die yezidischen frauen ist es neu, dass ein Mann weder Alkohol trinkt, noch drogen nimmt, gut duftet, und regelmäßig betet. Sie kannten es sonst nicht anders, außer dass sie immer schläge kriegen von ihren ‚männern‘.“

      „viele der yezidischen mädchen wurden sogar gezwungen sich frauen-kampfgruppe anzuschließen um am krieg teilzunehmen.
      oft wurden so vor die wahl gestellt: entweder du ‚heiratest‘ deinen cousin oder du schließt dich der kampfgruppe xyz an.
      und das mit cousin ist keine übertreibung. dies haben die yeziden selber berichtet, da ihre religion es „verbietet“ einen aus einer andere kaste zu heiraten [die yeziden sind in mehrere kasten unterteilt]..daher kommen oft verwandte der selben kaste in frage.

      Kommt also nicht selten vor, dass sich eine yezidische sklavin bei einem Muslimischen Mujahid mit Taqwah wohler fühlt, als bei alkohol- und dorgensüchtigen teufelsanbetern, die sie als boxsack missbrauchten.“

      Da Du zweitens den Quran sicher noch besser kennst als besagter A.Bakr a.A. und ja, wie Du Dir selber als ausgewiesener Experte attestiert hast, nur streng wissenschaftlich vorgehst, war es sicher bloß ein, zwar zugegeben peinliches, aber dennoch menschlich-allzumenschliches Vergehen, Verzeihung: Vergessen, dass Du hier auf jegliche Quellenangabe verzichtet hast?!

      Es tut mir leid, dass ich mich selber außerstande sehe, die alten Nummer von Dabiq durchzugehen, ich verfüge auch nicht über Deine Telefon- und Whatsapp-Kontakte in Raqqa und Mosul und auf Amaq bin ich nicht abonniert. Könntest Du deshalb so freundlich sein, und uns Deine Insider-Informationen näher belegen.

      Herzlichen Dank für Deine Mühen im voraus!

      Bevor ich schließe: Bitte versäume nicht, meiner zuvor ausgesprochenen Bitte eines fachmännischen Blickes auf meine beiden Gutachten-Versuche zu den Künsten Deines in diesem Kommentarbereich besten Freindes A.Bakr zu entsprechen. Ich glaube übrigens auch, dass sich die dort durchgeführte Argumentation auf recht wissenschaftlichem Niveau befindet und ein interessantes neues Licht auch auf Deine Ausführungen wirft. Lieben Dank!

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Yahya Jens Ranft

      Yahya Jens Ranft

      Wa alaykum assalam wa rahmatullah

      Ich habe lange überlegt, ob ich zu deinem Kommentar etwas schreiben soll. Eigentlich habe ich die Gewohnheit abgelegt, mich in endlosen Debatten zu ergehen. In diesem Fall möchte ich zumindest bezüglich deiner Bewertung von Imam al-Ghazali etwas lesbares für die Nachwelt hinterlassen.

      Im Gegensatz zu anderen Autoren dieses Blogs, vertrete ich die Ansicht, dass Gelehrte und somit auch ihre Abhandlungen und Fatawa einen gewaltigen Nutzen für uns Muslime haben.

      Das WISSEN ist von außerordentlicher Eminenz.

      Al-Hafizh ibnul-Qayyim al Jawziyyah – Allah sei ihm gnädig – kommentiert in seinem „Miftaah Daaris Sa’aadah“ die 18. Ayah in Sure al’Imran, deren ungefähre Bedeutung in deutscher Sprache etwa folgendermaßen lautet:

      «Bezeugt hat Allah, daß kein Gott da ist außer Ihm Selbst; und die Engel und die Wissenden (bezeugen es); Er sorgt für die Gerechtigkeit. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen.»

      Ibnul Qayyim nennt insgesamt 9 Punkte, allein nur um die Stellung der „Wissenden“ darzulegen, die in dieser Ayah genannt werden. Ich werde leider nicht umhin kommen, hier alle 9 Punkte zu nennen.

      Ibnul Qayyim schrieb:

      «Dieser Vers zeigt die Überlegenheit des Wissens (`ilm) und seiner Leute; die folgenden Punkte können aus dem Vers abgeleitet werden:

      1. Allah erwählte die Leute des Wissens (Ulul-`ilm) um Seine Einzigkeit (tauhid) über den Rest Seiner Schöpfung zu bezeugen.

      2. Allah ehrte die Leute des Wissens dadurch, dass Er ihre Bezeugung gemeinsam mit Seiner Bezeugung nennt.

      3. Er erhob den Status der Gelehrten, indem Er ihre Bezeugung mit der Bezeugung der Engel assoziierte.

      4. Dieser Vers zeugt von der Überlegenheit derer die Wissen besitzen. Allah lässt nicht ein einziges Seiner Geschöpfe bezeugen, mit Ausnahme der Aufrechten unter ihnen.
      Es gibt da eine sehr bekannte Überlieferung vom Propheten – sall´Allahu alayhi wa salam -, der sagte:
      „Die Aufrechten in jeder Generation werden dieses Wissen weitertragen und werden die Verfälschungen der Extremisten und die falschen Behauptungen und die (falschen) Interpretationen der Unwissenden zurückweisen.“
      (hasan)

      5. Allah, der Eine, frei von jeglichen Mängeln, zeugt hier selber von seiner Einzigkeit, und Er ist der größte aller Zeugen. Dann wählte er aus Seiner Schöpfung (als Zeugen) die Engel und die Gelehrten – das ist ausreichend um ihre Qualität zu zeigen.

      6. Allah ließ die Gelehrten mit dem allergrößten Zeugnis bezeugen, welches lautet: „Niemand hat das Recht angebetet zu werden außer Allah!“ Allah, der Eine, frei von allen Mängeln und der Allerhöchste, gehört eigentlich nicht zu den Zeugnisabgebenden, es sei denn es handelt sich um Angelegenheiten mit höchster Wichtigkeit, und nur die großartigsten Geschöpfe Allahs bezeugen dies ebenfalls.

      7. Allah machte die Bezeugung der Leute des Wissen zu einer Prüfung gegen die Ungläubigen, auf das sie die Beweise und die Zeichen Seiner Einzigkeit (den Tauhid) annehmen mögen.

      8. Allah, der allerhöchste, benutzte ein einziges Verb (shahida) welches sich auf Seine Bezeugung und die Bezeugung der Engel und Gelehrten bezog. Er benutzte kein zusätzliches Verb für ihre Bezeugungen; und damit verband Er ihre Bezeugungen mit der Seinen. Dieses zeigt die enge Verbindung zwischen ihren Bezeugungen und Allahs Bezeugung, als ob Er selber Seine Einzigkeit mit ihren Zungen bezeugte und sie dieses Zeugnis aussprechen ließ.

      9. Allah, der Eine, frei von jeglichen Mängeln, ließ die Gelehrten durch diese Bezeugung Sein Recht (Das niemand das Recht hat angebetet zu werden außer Allah) erfüllen und wenn sie es erfüllen, dann erfüllten und etablierten sie dieses Recht Allahs auch auf sie. Ab diesem Moment ist es verpflichtend für die ganze Menschheit diese Bezeugung zu akzeptieren, welche das Mittel ist um die Glückseligkeit im diesseitigen Leben und am letzten Tag der Rückkehr (zu Allah) zu erreichen. Wer auch immer diese Weisung und Führung der Gelehrten annimmt und diese Wahrheit ihrer Bezeugung akzeptiert, dann gibt es für die Gelehrten eine Belohnung in der gleichen Höhe wie für die Folgenden. Und niemand kennt den Wert dieser Belohnung, außer Allah.»

      ***

      Jetzt möchte ich gern auf deine Beurteilung von Imam al-Ghazali eingehen, die du in deinem Kommentar wie folgt in Worte gefasst hast:

      «Nun ist es aber so, dass Al Ghazali in diesen Themen [wie leider auch in vielen anderen spezifischen Fiqh Themen] nicht gerade seine Wissenschaftliche Stärke hat. So wurde und wird er bis heute, eigentlich nicht herangezogen, wenn es um diese Fiqh Angelegenheiten geht.
      Das Zitat von Ghazali nimmt allerdings ca. 50 % deines gesamten Beitrags ein.
      Zu den Worten von Ghazali: An keinster Stelle bringt er Quellen, den Sanad oder sonstwas, zu dem was er berichtet. »

      Ich möchte gerne, lieber Abdul Jabbar, dass du dir deiner Stellung bewusst wirst. Damit meine ich nicht deine gesellschaftliche Stellung, deine Stellung in einer Moschee oder in Foren, Telegram- bzw. WhatsApp-Gruppen. Es geht um deine Stellung als Wissender, als Gelehrter. Nimm z.B. einen ausgebildeten DITIB-Imam. Wenn du mit ihm sitzt und ihr vergleicht eurer Wissen über den Quran und die Sunnah. Wieviel kennt der ausgebildete Imam an Quran und Ahadith auswendig? Es geht nicht darum, ob seine (vielleicht staatlich genötigten) Urteile korrekt sind, sondern was er weiß und kennt in der Religion. Meinst du, es könnte für dich knapp werden? Gehen wir einmal davon aus, dass du für dich das gleiche Wissens-Niveau in Anspruch nimmst wie so ein ausgebildeter DITIB-Imam.

      Dann realisiere, dass dieser DITIB-Imam lediglich der ausgebildete Schüler eines unbedeutenden Professors ist, der jedoch viel mehr Wissen hatte als er. Dieser Professor wiederum hat im besten Fall bei einem Großgelehrten studiert. Und die Großgelehrten unserer Zeit? Sie halten sich für gering im Vergleich mit den früheren Großgelehrten. Und diese frühen Großgelehrten wiederum hatten auch Vorbilder. Die Besten der Allerbesten, die das Niveau eines ausgebildeten DITIB-Imams in einem Ausmaß überstrahlten, welches kaum in Worte zu fassen ist, wurden von den Großgelehrten jedes Jahrhunderts, als die „Wiederbeleber der Religion“ (Mudschaddid) bezeichnet. Also hatte jedes Jahrhundert einen Großgelehrten, den beinah alle darauf folgenden Großgelehrten mit diesem Titel ehrten.

      Der Mudschaddid des 5. Jahrhunderts nach Hijra ist (mit überwältigender Mehrheit der Großgelehrten aller Zeiten bis heute) der Imam Abū Hāmid Muhammad al-Ghazālī; so bestätigt es auch Schams ad-Dīn Muhammad adh-Dhahabī in seinem „Siyar a’lam al-nubala’“.

      Al-Ghazalis Hauptwerk, Iḥyā ulūm ad-dīn (Die Wiederbelebung der religiösen Wissenschaften), gilt auf vielen Gebieten der religiösen Wissenschaften geradezu als grundlegend. Besonders in der islamischen Ethik erfuhr er über alle sunnitischen Rechtsschulen hinaus größte Zu- und Übereinstimmung bei den führenden Großgelehrten.

      Abū l-Faradsch ʿAbd ar-Rahmān Ibn al-Dschauzīs „Minhādsch al-Qāsidīn“ und Muwaffaq ad-Dīn Abū Muhammad ʿAbdallāh ibn Qudāma al-Maqdisīs Mukhtasar Minhādsch al-Qāsidīn basierten im vollen Umfang auf dem Ihya al-Ghazalis.

      Die Schwächen des Imams in seinem Ihya waren vor allem im Bereich der Mystik/Sufistik zu finden. Hier wurde ihm insbesondere ein unkritischer Umgang mit Überlieferungen vorgeworfen. Aber die Mehrheit der gewaltigsten Gelehrten nach ihm, haben darin keinen Makel erkannt, der den Status des Mudschaddid hätte abschwächen können.

      Wenn ich nun also von dir lese – einem Muslim, der vielleicht auf dem Niveau eines ausgebildeten Moschee-Imams ist (wenn überhaupt) -, „dass Al Ghazali in diesen Themen [wie leider auch in vielen anderen spezifischen Fiqh Themen] nicht gerade seine Wissenschaftliche Stärke hat.“, dann muss ich dir im vollem Umfang widersprechen. Es mag vielleicht sein, dass die grundlegenden Werke des schafiitischen Fiqh al-Ibadah den Imam nicht allzu oft erwähnen, aber auf den allermeisten anderen Gebieten des Fiqh (und hier vor allem auf dem Gebiet der Ethik) ist Imam al-Ghazali nicht nur im schafiitischen Fiqh, sondern auch darüber hinaus, in allen 4 Rechtsschulen, anerkannt und respektiert.

      Dass frühere Gelehrte ihre Werke ohne die heute so üblichen Quellenverweise schrieben, war durchaus normal und weit verbreitet. Dies ist aber kein Indiz dafür, dass die genannten Überlieferungen, Aussprüche und Zitate inhaltlich falsch sind. Vielmehr war zur damaligen Zeit die Unterscheidung zwischen Wissenden und Unwissenden viel deutlicher. So musste man für die Wissenden solche Quellenverweise gar nicht großartig anführen, da diese sowieso in Quran, Sunnah und Sekundärliteratur bewandert waren; und die Unwissenden – das allgemeine Volk – konnten mit derlei Angaben gar nichts anfangen bzw. sie nicht verifizieren.

      Diese Gewohnheit kam erst auf, als Halb- und Viertelgelehrte, wie du und ich, auf der Bildfläche erschienen und damit begannen, den Gelehrten ihr Wissen abzusprechen und ihre Beweise zu hinterfragen. Auch wir können heutzutage solche Quellenverweise nicht wirklich selbst verifizieren, sondern müssen dazu wiederum auf die Expertisen von Gelehrten zurückgreifen … mit dem Unterschied, dass wir Dank Google nun die freie Auswahl haben, wessen Expertise zur Quelle uns am besten in den ideologischen Kram passt.

      Lange Rede, kurzer Sinn.

      Du und ich, wir sind geblendet von der Illusion, dass wir etwas Wissen besitzen, möge Allah uns diese Anmaßung vergeben. Aber die Disqualifikation eines Mudschaddid, den die größten Gelehrten der Ahlus Sunnah bestätigten und lobten, geht wirklich zu weit. Ich halte das für eine Anmaßung sondergleichen.

      Wa Allahu 3alem.

  3. greenbird325

    Danke sehr hilfreicher beiträg!

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Welcher Teil, bzw. welcher Kommentarbeitrag ggf. am meisten? Und wofür? Für die Imitation von Dâ’ish oder die Entrüstung über sie?

      Wa-s-Salâm.

  4. greenbird325

    Dass dies eine wissenschaftlicher beitrag war.

    Zum ersten und letzten mal!

    ICH BIN GEGEN DAESH!

    Kapiert?!

  5. @Abdul Jabar

    Und als nächstes kannst du uns sicher erklären, wieso der IS einen Mann bejubelt, der mit einem Lkw auf ein Kinderkarussell rast (Nizza).

    Siehe dazu den Beitrag von Herrn Raft zum dummen Terrorismus.

  6. @Abdul Jabar

    http://www.thetimes.co.uk/article/saudi-twins-kill-mother-who-tried-to-stop-them-signing-up-for-jihad-dvj7qjtrx

    Zwei Saudis töten eigene (muslimische) Mutter, weil sie ihnen verbat, sich dem IS anzuschließen.

    Die Mutter zu töten dürfte nach Shirk die größte Katastrophe sein, die ein Mensch begehen kann.

    Man denke an den Mann, der zum Propheten (s) kam und sagte, er hätte seine weinenden Eltern zurückgelassen, um sich ihm anzuschließen.

    Der Prophet (s) schickte ihn zurück mit den Worten: bringe sie so zum Lachen, wie du sie zum Weinen gebracht hast.

    Jetzt stelle man sich mal vor, was der Prophet (s) mit den beiden gemacht hätte.

    Viergeteilt hätte er sie.

    Und sowas schließt sich dem IS an, dann all diese Ex-Junkies,-Dealer,-Diebe…

    • Abu Bakr al-Afghani

      Da mit momentan die Zeit fehlt (und bei Allah, das ist keine faule Ausrede), will ich nur auf eines antworten (und ja, man stelle sich vor, dass ich wider Erwarten kein Hartz 4-Empfänger bin :O)).

      Kennt ihr die Geschichte der Safiya? Nur ganz kurz, weil die Zeit wirklich begrenzt ist..

      Sie war Mitglied eines jüdischen Stammes, der dann von Muhammads Armee besiegt und die Mitglieder getötet und andere wiederum versklavt wurden. Nicht uninteressant dabei ist, welche Familienmitglieder, männlicherseits, Safiyas alle hingerichtet wurden! Eigenrecherche schadet nicht, weil ich es nur einmal anschneiden wollte.

      Und jetzt zu dir. Erstmal bedanke ich mich bei dir für deinen Beitrag, der zeigt, welch ein ahnungsloses Schaf du doch bist!

      „Die Mutter zu töten dürfte nach Shirk die größte Katastrophe sein“

      Entspann dich! Shirk ist eine Tat, die einem aus dem Islam ausschließt. Mord ist keine solche Tat!

      „Jetzt stelle man sich mal vor, was der Prophet (s) mit den beiden gemacht hätte.“

      Der Prophet hätte ihr Tun – und Allah weiß es am besten – gebilligt. Wie? Glaubst du nicht? Dann lies diesen Hadith, du Spezialist:

      Book 38, Number 4348:

      Narrated Abdullah Ibn Abbas:

      A blind man had a slave-mother who used to abuse the Prophet (peace_be_upon_him) and disparage him. He forbade her but she did not stop. He rebuked her but she did not give up her habit. One night she began to slander the Prophet (peace_be_upon_him) and abuse him. So he took a dagger, placed it on her belly, pressed it, and killed her. A child who came between her legs was smeared with the blood that was there. When the morning came, the Prophet (peace_be_upon_him) was informed about it.

      He assembled the people and said: I adjure by Allah the man who has done this action and I adjure him by my right to him that he should stand up. Jumping over the necks of the people and trembling the man stood up.

      He sat before the Prophet (peace_be_upon_him) and said: Apostle of Allah! I am her master; she used to abuse you and disparage you. I forbade her, but she did not stop, and I rebuked her, but she did not abandon her habit. I have two sons like pearls from her, and she was my companion. Last night she began to abuse and disparage you. So I took a dagger, put it on her belly and pressed it till I killed her.

      Thereupon the Prophet (peace_be_upon_him) said: Oh be witness, no retaliation is payable for her blood.

      Danach hatte der Prophet es sogar gebilligt, dass der Mann seine fluchende Mutter tötete. Dieser Hadith ist sahih nach dem Gelehrten Al-Albani.

      Der [vom Mod zensiert] Ibn Maimoun wird aber vermutlich gleich (wieder) einwenden, dass der Hadith angeblich NACH DER METHOLOGIE von diesem und jenem verstorbenen Gelehrten schwach sei, wie er es schon einmal tat, als ein Bruder denselben Hadith postete. Man beachte hier den Ausdruck „NACH DER METHODIK von so und so“. Aber es ist ja mittlerweile bekannt, dass der [vom Mod zensiert] Ahadith EIGENHÄNDIG KLASSIFIZIERT (falls er auch der Betreiber der Seite Lichtwort ist), als dürfte er dies!

      Weiter ist der Hadith momentan deswegen interessant, weil er die fluchende Kafir-Mutter mit einer Axt exikutierte. 🙂 Axt, ihr versteht?

      Weiter ist der Hadith auch deswegen so interessant, weil es hier um das „Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten“ geht und Selbstjustiz in diesem Falle erlaubt ist (Ausnahmefall). Wie u.a. dieser Hadith zeigt, ist sie erlaubt, wenn jemand Allah, die Religion oder Seinen Gesandten beleidigt.

    • Abu Bakr al-Afghani

      Kleine Korrektur Einmal kurz überflogen, sehe ich , dass Axt ja gar nicht vorkommt. Aber meine ich mich daran zu erinnern, dass in einer anderen Version von pickaxe die Rede war. Wie auch immer, war eh nur eine Randbemerkung.

    • Abu Bakr al-Afghani

      Ja, ich meinte mit Safiya die elfte Ehefrau des Propheten!

    • Abu Bakr al-Afghani

      Noch eine Korrektur

      „Der Prophet hätte ihr Tun – und Allah weiß es am besten – gebilligt. Wie? Glaubst du nicht? Dann lies diesen Hadith, du Spezialist:“

      Ich habe mich in der Eile auf einen anderen Fall bezogen. In dem es, wie ich jetzt wieder weiß, gar nicht um eine getötete Mutter ging. Leider habe ich deine Quelle nicht wirklich beachtet und einfach losgeschrieben.

      http://www.thetimes.co.uk/article/saudi-twins-kill-mother-who-tried-to-stop-them-signing-up-for-jihad-dvj7qjtrx

      Diese Tat, die dieser Kufr-Quelle beschreibt, kann verboten sein. Es ging mir aber ums Prinzip. Die eigene Mutter zu töten KANN unter gewissen Umständen auf jeden Fall erlaubt sein, wie ich mit dem Hadith eindrucksvoll bewiesen habe.

      Eine Quellenkritik

      Du nimmst also eine Quelle der Kuffar her und glaubst dieser dann, was sie über Muslime, sogar ihnen verfeindete Muslime, berichtet? Dann noch mal für dich, weil du das anscheinend überlesen haben musst

      „O die ihr glaubt, wenn ein Frevler zu euch mit einer Kunde kommt, dann schafft Klarheit, damit ihr (nicht einige) Leute in Unwissenheit (mit einer Anschuldigung) trefft und dann über das, was ihr getan habt, Reue empfinden werdet.“

      Man darf also nicht mal den FREVLERN einfach glauben! Du glaubst aber viel übleren Geschöpfen als einfachen (muslimischen) Frevlern: Den Kuffar. Über die sinngemäß Allah sagt

      „Siehe, die Ungläubigen vom Volk der Schrift (Juden und Christen) und die Götzendiener werden in Dschahannams Feuer kommen und ewig darinnen verweilen. Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.“ (98:6)

      Wie kaputt muss dein Islam sein, um diesen Geschöpfen ungeprüft Glauben zu schenken?

      Aber gehen wir mal davon aus, es stimmt und gehen wir auch weiter aus, dass es eine Sünde sei. Selbst dann wäre es verboten darüber zu berichten und ich zitiere den Propheten:

      „Wisst ihr, was üble Nachrede ist?“ Sie [die Gefährten] sagten: „Allâh und Sein Gesandter wissen es am besten.“ Er sagte: „Dass du über deinen Bruder etwas sagst, was er nicht mag.“ Jemand fragte: „Und wenn mein Bruder so ist, wie ich sage?“ Er antwortete: „Wenn er so ist, wie du sagst, dann ist es üble Nachrede, und wenn er nicht so ist, wie du sagst, dann ist es Verleumdung.“ (Überliefert von Abû Dâwûd).

  7. Ismail

    Salamun alaikum,

    Diese Menschen ignorieren anscheinend Überlieferungen wie die von Abu Alqama in Tirmidhi, die Sahih ist, wo ein Vergewaltiger vom Propheten (saw) persönlich zu Tode verurteilt wurde. Oder auch als Umar (ra) Kalif war, befahl er das gleiche.

    Doch anscheinend haben diese Menschen eine Art Fetisch für Gewalt, sie lieben es andere auf schlimmste Weise leiden zu lassen, Blutvergießen ist ihre absolute Leidenschaft.
    Ein Gläubiger muss Eigenschaften wie Ehrlichkeit, Tugend, Gutherzigkeit oder auch Mut aufweisen.

    Wer auch nur ansatzweise denken kann, verurteilt so ein Gesindel, dabei spielt es keine Rolle ob man dem Westen damit gefallen möchte, hier geht es um die Religion Gottes, die leider von Abschaum mit armseligen Auslegungen degradiert wird.

    Ich wünsche euch Gottes Rechtleitung, bevor es zu spät ist.

    • Abu Bakr al-Afghani

      Niemand redet sich Vergewaltigung schön. Es geht immer um rechtmäßigen Intimstverkehr. Leider ist hier niemand außer dem Bruder Abdul Jabar, der tiefergehendes Wissen darüber hat und uns auch schon daran teilhaben ließ,

    • Ismail

      Salamun alaikum,

      Ich zitiere mal den „wohlunterrichteten“ Abdul Jabar :“Der Normalfall wird doch wohl sein, dass es die Sklavin immer unfreiwillig tut, ob früher oder heute.“ Hat man Geschlechtsverkehr mit jemanden, der selber es nicht möchte, es also unfreiwillig tut, nennt man das Vergewaltigung. Er hat hier eindeutig die Vergewaltigung schön geredet.

      Und wenn man ein Video von deinen „Mujahids“ gesehen hat, wo eine Frau verzweifelt schreit während man sie sexuell missbraucht, dann hätten Muhammad (as) und Umar (ra) nicht zurückgescheut und diese Pseudo-Löwen dafür hingerichtet.

      Dass man Geschlechtsverkehr mit einer Magd (im Normalfall) haben kann , solange sie auch nichts dagegen hat, habe ich nie bestritten und ist klar geregelt in der Scharia.

      Was die Ehen damals angeht, so bestanden sie nicht wie heute üblich aus „absoluter Liebe“; viele waren Zweckehen, oder nach dem der/die GattIn verstarb, suchte man sich einen neuen Partner.

      Die Araber damals haben sich sowieso öfters bekriegt und versklavt, und bei Kriegsfällen hat man sicherlich sowas befürchtet.

      Der Zeitgeist ändert sich nunmal, die Scharia bleibt aber klar !

      Kommen wir nun zu Safiyyah: Du kennst wohl nicht die Geschichte, wo sie ihren Stamm mitsamt ihrer männlichen Familienmitglieder belauschte und diese feststellten, dass Muhammad (saw) der ihnen prophezeite Endzeitprophet war (siehe auch 5. Mose, Kapitel 18).

      Sie stellte es somit auch fest, aber ihr Stamm bekämpfte ihn trotzdem. Sie erkannte das Prophetentum von ihm an und wusste, dass ihr Stamm einen Fehler gemacht hatte.

      Tue das alles mal zusammen, und es ergibt sich ein klares Bild!

      Charidschiten wie der ISIS sind genau das was sich der Westen wünscht! Obwohl man ihn bekämpfen möchte, macht man für ihn die Drecksarbeit, nämlich den Islam zu einer gestörten Terrorideologie zu degradieren!

      Nochmals: Möge Gott euch rechtleiten, bevor es zu spät ist!

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-anna Muh°ammadan (sAs) rasûlu_Llâh.

      Zum angeblich „rechtmäßigen Intimstverkehr“ (aber auch der Wahrheitsliebe, Menschenfreundlichkeit, Liebe zu Allah (swt) und Seinem Gesandten (sAs) vonseiten des Nutzers „A.Bakr a.A.“ vgl. meine Ausarbeitung bzgl. seiner Diskussion mit Ibn Maimoun:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4553

      (Hierbei darf man sich von den folgenden Kommentaren des Nutzers „Milat“, der offensichtlich nicht verstanden hat, dass es hier um „beigesellende“ Mägde (also Mushrikât) geht, verwirren lassen.)

      Zu „A.Bakr’s“ „Imân“, seiner „Ehrlichkeit“ und seinem „Wissen“ und „Urteilsvermögen“, aber auch seinem instinktiven Verhältnis zur Religion, siehe bitte auch:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1785#comment-3713 ff.

      Man beachte hier insb. die für einen richtigen, gläubigen Muslim auch nur geringen Wissensgrades unvorstellbare, wiederholte Verwechslung von Ayah und Hadith, sowieso sein späteres Nichteingehen auf diesen offenen Widerspruch.

      Meiner Ansicht nach ist es mittlerweile mehrfach sogar angezeigt, den betroffenen Nutzer nach seinem Verhalten hier auf dem Blog einen Verleumder, Lügner, Lügner in der Religion und Erfinder und Heuchler zu nennen, und vor ihm zu warnen.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      السلام عليكم

      Man beachte hier insb. die für einen richtigen, gläubigen Muslim auch nur geringen Wissensgrades unvorstellbare, wiederholte Verwechslung von Ayah und Hadith, sowieso sein späteres Nichteingehen auf diesen offenen Widerspruch.

      Solche und ähnliche Merkwürdigkeiten beobachte ich hier schon seit dem allerersten Artikel, den ich hier jemals schrieb (ansatzweise eigentlich sogar schon vorher), ja, seit dem allerersten Kommentar, der darunter gesetzt wurde. Für mich gibt es keinen Zweifel, dass die Kommentarbereiche hier von verkappten Nichtmuslimen bevölkert sind, mit welchem Ziel auch immer – jedenfalls keinem guten.

      Da sie alle einen ähnlichen Schreibstil, eine ähnliche Ausrichtung bzw. Argumentationsmethode und eine ähnliche Unverschämtheit (um nicht zu sagen: Gottlosigkeit) an den Tag legen, ist es entweder eine Gruppe, die hier mehr oder weniger konzertiert arbeitet, oder nur eine oder zwei Personen mit mehreren Nicks. Schwierig macht die Sache natürlich, dass der Übergang zu aufrichtigen, aber mit mehreren Sprüngen in der Schüssel geprüften Muslimen fließend ist.

      Unter diesen Umständen stellt sich die Frage nach dem Sinn der Existenz von registrierungsfreien Kommentarbereichen. Meine Meinung: Stark abweichende Meinungen zuzulassen ist okay, aber als Erziehungsmethode sollte eine zeitlang so rigoros der Papierkorb gefüttert werden, bis sich die Leute einigermaßen benehmen können. So könnten wir sogar einen kleinen Beitrag zur Hebung des Niveaus unserer Glaubensgemeinschaft leisten, statt uns immer nur über dieses Niveau zu beklagen oder gar damit zu arrangieren.

  8. Yahya Jens Ranft

    Yahya Jens Ranft

    Assalamu alaykum

    Ich möchte euch bitten, in euren Kommentaren Beleidigungen, Unterstellungen o.ä. zu unterlassen. Auch wenn ihr in einer Sache stark abweichende Meinungen habt, so ist es trotzdem nicht von Notwendigkeit, den anderen als Lügner o.ä. zu betiteln.

    Auch schreibt bitte ein unnützes Gerede. Lieber einen Kommentar weniger, als einen zu viel.

    Ich tendiere dazu wirklich ALLE Kommentare freizuschalten, um nicht den Eindruck aufkeimen zu lassen, ich würde Debatten parteiisch beschneiden. Ich lasse also auch mittelgroben Unfug stehen, in der Hoffnung, dass sich jemand dieses Unfugs annimmt.

    Ich selbst ziehe es vor, mich gar nicht oder äußerst selten an Debatten zu beteiligen.

    Hierzu ein Ratschlag von Imam al-Ghazali:

    «Disputiere (diskutiere) nicht; denn der Gewinn dabei ist nicht mehr als eine Genugtuung und das Erwerben von Geschicklichkeit, doch die Übel dabei sind zahlreich. „Wahrlich, sein Schaden ist grösser als sein Nutzen“. Ist es doch Quelle aller verabscheuungswürdigen Eigenschaften, wie der Heuchelei, des Neids, der Arroganz und anderem. Ergibt sich aber eine Schwierigkeit und ist es erforderlich das, was wahr ist, herauszufinden, dann ist mit dieser Absicht das Disputieren gestattet, unterliegt aber zwei Bedingungen:

    a) Das es keinen Unterschied macht, ob die Wahrheit durch deine Zunge ans Tageslicht kommt oder durch die Zunge des Gegners.

    b) Das dir die Diskussion im engen Kreis lieber ist als in der Menge.»

  9. @al afghani

    @al afghani

    Wie verwirrt du bist.

    Erstens: Wer die Ermordung der eigenen Mutter mit „Entspann dich“ kommentiert, wo doch schon die Beschimpfung ihrer zu den größten Sünden gehört, ist degeneriert bis ins Mark.

    Zweitens: der von dir gepostete hadith handelt von einer Ehefrau, nicht von einer Mutter.

    Drittens: Die Mutter dieser beiden Teufel hat weder Allah noch seinen Propheten beleidigt sondern sie daran gehindert, dem IS anzuschließen.

    Genaun so einen Fall gab es zur Zeit des Propheten s. Der (s) schickte den Mann zurück, der gegen den Willen seiner Eltern Hijrah gemacht hatte.

    Du scheinst nicht mal einfachste Zusammenhänge zu überblicken. Deine kalte Reaktion auf den Muttermord zeigt aber, wie kaputt dein Herz ist.

    Droht doch Allah dem, der einen Muslim ohne Grund tötet mit ewiger Bestrafung, wenn diese auch noch die Mutter ist…

  10. @al afghani

    Junge, gehts noch? Üble Nachrede? Was? Da bringt jemand seine alte Mutter um. Und du machst das Reden darüber als eigentliche Untat aus?

    Ich zweifele ganz offen deine Zurechnungsfähigkeit an.

    Und nein man kann seine Mutter niemals töten, weil aus den Quellen eindeutig hervorgeht, welche unterschiedliche Beziehungen es in menschlicher Gesellschaft gibt. Und die Beziehung zur Mutter ist derart von Allah beschrieben dass ein Mord zumindest von den eigenen Kindern undenkbar ist.

    Aber wer den Koran im Hals stecken hat, der setzt eine Ehefrau schon mal mit der Mama gleich und checkt nicht, dass es Prinzipien gibt, die jenseits aller Analogien liegen.

    Selbstjustiz ist im Islam verboten. Sonst könnte jeder jeden umbringen und behaupten, er/sie hätte den Propheten beleidigt. Wo kämen wir hin. Der Fall mit der Ehefrau muss ne Ausnahme sein, da der Prophet wusste, dass der Mann die Wahrheit sagte.

    Wir aber hätten es nicht wissen können.

    Der Koran erlaubt , die Ehefrau ggf. zu züchtigen. Zu den Eltern aber darf man nicht mal uff sagen.

    Du siehst, Analogien zwischen irgendwem und Eltern, insbesondere der Mutter, sind gar nicht zu empfehlen. Sonst gibts Feuer. Buchstäblich.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      السلام عليكم

      Junge, gehts noch? Üble Nachrede? Was? Da bringt jemand seine alte Mutter um. Und du machst das Reden darüber als eigentliche Untat aus?

      Hier erlaubt sich offenkundig jemand einen Scherz und verplempert unser aller Zeit.

      Erinnert mich an diesen Anruf hier: https://www.youtube.com/watch?v=uWauntpNE-w

      (Wer sich das Video abkürzen will, schaue bis Minute 2:30 und springe danach zu Minute 7:30)

  11. @al afghani

    Genug der leeren Worte.

    Hier ein Hadith aus Sahih Muslim ueber Abu H. Mutter, die den Propheten beschimpfte:

    Abu Huraira reported: I invited my mother, who was a polytlieist, to Islam. I invited her one day and she said to me something about Allaah’s Messenger (sallAllaahu alayhi wa sallam) which I hated. I came to Allaah’s Messenger (sallAllaahu alayhi wa sallam) weeping and said: Allaah’s Messenger, I invited my mother to Islam but she did not accept (my invitation). I invited her today but she said to me something which I did not like. (Kindly) supplicate Allaah that He may set the mother of Abu Huraira right. Thereupon Allaah’s Messenger (sallAllaahu alayhi wa sallam) said: O Allaah, set the mother of Abu Huraira on the right path

    Siehst du, es kam weder dem Propheten sas noch Abu Hurairah auch nur in den Sinn, die Mutter dafür zu bestrafen. Dann war doch noch eine gewisse Asmaa abu Bakr, dessen Mutter den Islam hasste und trotzdem befahl der Prophet ihr, freundlich zu ihr zu sein.

    Wie man sieht, ist der Rang der Eltern selbst bei Götzendienern weitgehend gleich mit dem von muslimischen Eltern.

    Sie zu töten ist also eine unaussprechliche Katastrophe (bevor du jetzt mit einem „Chill mal“ kommst: Als der Prophet sas sagte, wie man seine Mutter beleidigt, fragten die Sahaba verwundert, wer den bitte jemals so etwas tun würde. Und wir reden hier vom beleidigen, nicht vom Mord. An einer Mutter islamischen Glaubens.

    Ja, docj. Verteilung kommt hin

  12. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

    An den Bruder Milat (indirekt aber auch jeden an der inhaltlichen Diskussion zu diesem Artikel interessierten Muslim, und insb. alle ehrlichen Salafis (zu welcher Gruppe ich mich nicht rechne, welche ich aber genauso wenig wie andere Richtungen von Ahli-s-Sunnah summarisch in den Orkus verdamme):

    Bzgl. Deiner 3 aufeinanderfolgenden Kommentare unter:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4554 bis comment-4559

    1. Du hast leider weder das eigentliche Thema der Diskussion, noch ihren Verlauf richtig verstanden. Bitte lies daher, bevor Du antwortest, ALLE Beiträge von erstem Kommentar des Bruders Ibn Maimoun bis zu meinem noch einmal genau durch. Am besten jeden dreimal. Ich mache so etwas in schwierigen Themenbereichen auch.

    2. Die von Dir angegebenen Aussagen islamtheologischer Fachkräfte behandeln ein anderes Thema. Mein Tip: lies Ibn Maimouns ersten Kommentar noch einmal und achte auf das Attribut „Götzendienerin“. Das fehlt bei der von Dir angegebenen Fragestellung. Und genau darum ging es, denn eine Yazîdin ist (gerade auch nach Verständnis der ISIS, aber meines Wissens haben wir hier einen Konsens vorliegen, zu dem ich noch nicht von einer Gegenmeinung je gehört hätte) islamrechtlich als Beigesellerin/Mushrikah zu betrachten.
    Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4515

    3. Diese Meinung hat sich Ibn Maimoun nicht aus den Fingern gesogen, sondern vom sogenannten „Jumhûr“ der Alten Großen Fuqahâ‘ gelernt, falls Dir das etwas sagt. Das heißt, derjenigen Gruppe von Menschen, von denen ein Salafit sich geschworen hat, seinen Islam zu nehmen, und von niemand sonst. Und ein solcher bist Du doch nach eigener Aussage?

    4. Und ferner hat er auch dieses Verdikt (dass der Jumhûr der relevanten Gelehrten der Salaf dieser Meinung anhängt) nicht selber ermittelt, sondern einer Fatwâ entnommen, welche wiederum den Großgelehrten Ibn Qudâmah zitiert, und diese später auch verlinkt:
    http://gnm.li/verbot-des-geschlechtsaktes-mit-beigeseller-maegden
    im Kommentar:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4532

    5. Hat hier erst einmal nur einer sich (un-)redlich bemüht, „eine [vollkommen eigenständige] Urteilsfindung durchzuführen“, nämlich der Nutzer „A.Bakr Al.Afgh.“.
    Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4521
    Dies bestätigt er noch einmal wörtlich selber, vgl. dazu den folgenden Punkt 6.

    6. Hat hier vorerst einmal auch nur einer diskutiert, nämlich die gleiche Person, und zwar z.B. hier:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4535 ,
    wo er z.B. sagte:
    „Also waren das muslimische Frauen, die einfach nur – zufälligerweise – ungläubige Ehemänner hatten (?), die – wiederum zufälligerweise – von den Muslimen in Gefangenschaft genommen wurden? […] Für wie realistisch hältst du dieses Szenario? Bedenke jedoch, es war die Zeit des Propheten! Du schriebst, dass der Intimstverkehr mit Götzendienerinnen verboten sei. ICH [Hervorhebung d.Abdussalam bA] habe aber bereits am Beispiel der KOPTIN eindeutig NACHGEWIESEN , [Hervorhebung d.Abdussalam bA] dass dieser eben doch legitim ist. Außer du hältst Koptinnen nicht für Götzendienerinnen, was zu dir passen würde.“
    Das nenne ich mal klassisches, und noch recht haltloses, Hin-und-Her-Argumentieren, nach dem Motto „Wenn das Wörtchen wenn nicht wär…“ und „Kannst Du Dir etwa vorstellen…?“ Je nun.
    Und dies alles NACH dem konkreten Hinweis Ibn Maimouns auf die Meinung Ibn Qudâmahs über die Rechtslage nach Aussage des Jumhûr! Außerdem belegt A.Bakr noch einmal damit meine Behauptung aus (5.) („ICH habe … NACHGEWIESEN.“, womit er sich auf seinen ersten comment-4521 bezieht).
    Und nicht umsonst wird er dann auch noch persönlich…

    7. Persönlich wird er nämlich gerne, und auch noch unbelegt und/oder am Diskussionsthema vorbei. Eine kleine Hitparade unseres intellektuellen „Hitman“:
    „(Oder sind für dich Christinnen, wie für Khorchide, gar keine Götzendienerinnen?)“
    Schnell einmal den Gegner mit Khorchide in Verbindung gebracht – obwohl auch für ganz normale Gelehrte (s. Ibn Omar (ra)) Christinnen, die NICHT an die Dreifaltigkeit / Lehre vom Gottessohn glauben, wie auch die Jüdinnen i.A. KEINE Mushrikât, sondern lediglich Kâfirât sind. Welche beiden Fragen A.Bakr zugleich gekonnt vermischt und zugleich damit Ibn Maimoun mit in der Tat zweifelhaften Inhalten, die dieser nicht vertritt, in Verbindung bringt. Das nennt man (indirekte) Namîmah oder Verleumdung. Und:
    „Oder weißt du es besser als ein Ibn Abbas?“ – Damit bemäntelt A.Bakr, dass er, ganz auf sich alleine gestellt, ohne jede Quellenkenntnis, meint, die Primärquellen, aber auch Sekundärquellen wie Ibn Abbas (ra) besser als der Jumhûr der Gelehrten zu verstehen. Ohne diesen auch nur zur Kenntnis zu nehmen.
    „Du hast schon so vieles an Unsinnigem behauptet, womit du deine Glaubwürdigkeit, sicher nicht nur bei mir, verspielt hast.“
    (Als Antwort auf Ibn Maimouns ersten Verweis auf den Jumhûr.)
    Vgl. dazu http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4521
    „da ich deinen hervorgebrachten Müll doch so offensichtlich widerlegen konnte! Oder ist dies bereits das Eingeständnis einer Niederlage? Selbst eine für deine Verhältnisse äußerst schwache Replik.“
    (Wir erinnern uns: der „hervorgebrachte Müll“ ist die Meinung von drei Rechtsschulenbegründern und einer großen Anzahl von weiteren Gelehrten der (echten alten) Salaf; „widerlegen konnte“ – durch die eigenständigen gedanklichen Turnoperationen seiner Muftität A.Bakr?)
    Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4530
    Des weiteren:
    „die folgende Passage hast du anscheinend (gekonnt) überlesen“ – Rein polemisch, jedoch völlig ohne Grund. Denn sie hätte nur interessiert, wenn man A.Bakr auf seinem Pfad der eigenständigen „Urteilsfindung“ hätte folgen wollen…
    „Du bist so lächerlich.“ – Weil Ibn Maimoun nicht A.Bakr Al Afgh. nach seiner anfangs hingelegten „Glanzleistung“ als Mufti (samt A.Bakr Al-Baghdadi als „rechtmäßigen Kalifen“?) nimmt, sondern immer noch dem Jumhûr folgt? Und das auch seinen Geschwistern indirekt anempfiehlt?
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4535
    „Du bist nicht witzig…“ – Sehr salafi, gelt? Siehe zu dem theoretischen Vorlauf aber auch bitte unten Punkt (9.)
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4544

    8. Dabei hat A.Bakr sich übrigens (insofern bitte den Punkt (7.) noch einmal genau anschauen) zwar anscheinend Ibn Maimoun vorgeknöpft, aber in Wahrheit die Gelehrten angegriffen. Er hat nämlich den Bruder Ibn Maimoun an den von mir zitierten, die vorliegende Sachfrage betreffenden Stellen samt und sonders für Positionen geschimpft, die dieser von den Gelehrten der Salaf hat.

    9. ist dies auch nur konsequent, denn A.Bakr meint über diese als echter Revoluzzer:
    „Ach und weißt du, ich will gar nicht ausschließen, dass da ein Dissens unter den Gelehrten vorliegt. Aber glauben werde ich dir – aus mehr als verständlichen Gründen – natürlich nicht einfach! Wo wären die Belege? Wobei sich Gelehrte auch irren können und kein Beweis für sich sind. Es könnte natürlich auch sein, dass du die Worte der Gelehrten falsch interpretiert hast und uns daher verzerrt vorsetzt, wenn du zum Beispiel eine andere Definition des Wortes ‚Götzendiener‘ hast.“
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4544
    Und das sollte für einen Salafi, der auf sich hält, nun wirklich „gar nicht“ mehr „witzig“ sein…

    10. Zusammengefasst: Es wird – von Ibn Maimoun! – eine Position zitiert, die Dir schmecken sollte (Mehrheitsmeinung der klassischen Rechtsgelehrten). Diese passt Herrn A.Bakr a.A. aber nicht, also zimmert er sich schnell was neues. (Wenn er es nicht aus der ISIS-Postille „Dabiq“ hat, aber dies Schandblatt weiger‘ ich mich zu lesen; dort wurden übrigens Pierre Vogel und Dr. Bilal Philips (u.a. Muslimen) im Frühjahr als „Imame des Kufr“ bezeichnet und für ISIS-Anhänger zum „frommen“ Abschuss freigegeben, nur mal zu Deiner Kenntnis.)
    Außerdem wirft er nach Ibn Maimoun mit Dreck, obwohl dieser seine Position, und zwar nach Methode DEINES Islamverständnisses (dem sogen. „Manhaj“) längst mit konkretem Verweis belegt. Außerdem bezieht sich A.Bakr auf seine eigenen Denkübungen ohne Netz und doppelten Boden, als handelte es sich um eine Gelehrtenmeinung eines anerkannten Experten (übrigens auf genauso im wesentlichen selbst zusammen argumentierte „Fatwâ“ des Abdul Jabbar). Je nun.

    11. Und nun komme ich und bemühe mich, bi-idhni_Llâh, genau dieses darzustellen:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4553
    Dabei versuche ich erstens aufzuzeigen, welche Position hier überhaupt eine Begründung hat, nämlich wie oben dargestellt, die von Ibn Maimoun, weil gar nicht einfach seine eigene, sondern der meisten Mujtahid-Gelehrten, und zwar nach Aussage eines zweifellosen Experten.
    Zweitens weise ich auf von A.Bakr unterschlagene oder ihm nicht bekannte Quellenbelege (z.B. den Tafsîr von Sayyidnâ `Aliyy ibn Abî Tâlib (ra)), damit nicht unwissende Witzbolde vom ISIS- und anderen extremen Fanclubs daherkommen und behaupten, man wolle die Gelehrten dem Quran vorziehen.
    Drittens mache ich mir aus dem gleichen Grunde die Mühe, A.Bakrs Beweisführung auseinanderzunehmen, da er nämlich Ibn Maimoun gegenüber (m.E. auf ziemlich dreiste Art) behauptet hat, die müsse dieser erst einmal widerlegen. Nichts leichter nämlich als das, weil A.Bakr als ziemlich neugeschlüpfter Muslim nämlich lauter offensichtlich falsche Argumente für plausibel und sogar zwingend hält. Ich habe mich dabei übrigens im Rahmen jeweils anerkannter und gar nicht seltsamer oder abweichender Meinungen bewegt, im Unterschied zu ihm.

    12. Auf meine soeben erwähnte Kritik antwortet A.Bakr a.A. bisher nicht, und er weiß selbst am besten warum. Ich kenne außerdem den A.Bakr schon etwas besser als Du. Der Mann ist ein „begnadeter“ Spin-Doctor und leidenschaftlicher Propagandist für ISIS und deren Verbrechen. Wohin dieser Irrweg führt, kannst Du in den Beiträgen studieren, die er unter diesem Artikel bezeichnenderweise NACH meinem comment-4553 (aber, Chuzpe siegt, in völliger Nichtachtung von dessen Inhalt und der darin enthaltenen Aufdeckung seiner Lügen) verbrochen hat:
    Auf den sehr richtigen Hinweis auf die kriminelle Logik der ISIS-Ideologie:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4562
    (dies der darin verlinkte ursprüngliche Vorgang:
    http://www.thetimes.co.uk/article/saudi-twins-kill-mother-who-tried-to-stop-them-signing-up-for-jihad-dvj7qjtrx
    auch hier berichtet:
    http://english.alarabiya.net/en/News/middle-east/2016/06/24/Twin-Saudi-brothers-kill-their-parents-in-Riyadh.html,
    kommentiert A.Bakr diese äußerst „appetitliche“ Entwicklung erst einmal genüsslich auf folgende Art:
    „Und jetzt zu dir. Erstmal bedanke ich mich bei dir für deinen Beitrag, der zeigt, welch ein ahnungsloses Schaf du doch bist! ‚Die Mutter zu töten dürfte nach Shirk die größte Katastrophe sein‘ Entspann dich! Shirk ist eine Tat, die einem aus dem Islam ausschließt. Mord ist keine solche Tat!“
    Das und den Rest seines Beitrages und der zwei folgenden lass Dir doch einmal auf der Zunge zergehen, bis zu:
    „Diese Tat, die dieser Kufr-Quelle beschreibt, kann verboten sein. Es ging mir aber ums Prinzip. Die eigene Mutter zu töten KANN unter gewissen Umständen auf jeden Fall erlaubt sein, wie ich mit dem Hadith eindrucksvoll bewiesen habe.“
    Diese Schönheiten sind übrigens alle auf seinem selbtfabrizierten Mist gewachsen! Frage mal bitte IRGENDeinen der zeitgenössischen Gelehrten und „Gelehrten“, den Du respektierst, ob er eine solche Aussage von Salaf kennt UND was seiner Meinung nach die Salaf zu solch einem freundlichen Zeitgenossen zu sagen gehabt hätten.“
    Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4565 ff. bis
    zu: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4577

    Lies bitte auch die Widerlegungen durch den Nutzer „@afghani“:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4580
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4581
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4584

    13. Insofern muss ich mich strikt dagegen verwahren, dass Dir auch nur ansatzweise eine Kritik an meinem Vorgehen oder dem des Bruders Ibn Maimoun gelungen ist. Außerdem ist Dir m.E. vollständig entgangen, worum hier die Diskussion überhaupt wogt. Bitte genauer lesen, bevor man mit inhaltlich ungeprüften Links Verwirrung stiftet, und auf Basis eigener Verwirrung beim oberflächlichen Leser (inkl. A.Bakr selber) einen falschen Eindruck vom Diskussionsverlauf erzeugt!
    Anders, als Du angibst, ist bisher meines Wissens von keinem Diskussionsteilnehmer ein anerkannter Mujtahid oder auch nur Mufti mit einer Rechtsmeinung zitiert worden, die dem von Ibn Maimoun zitierten Jumhûr zuwiderläuft! Die von Dir zitierten Meinung betreffen eine zwar verwandte, jedoch hier zweitrangige und nicht zu behandelnde Fragestellung! Die vom Shaykh Ibn Qudamah (rh) zitierten „äußerst wenigen“ abweichenden Meinungen kennt hier niemand, noch weiß jemand deren Autoren zu benennen – also kann sich auch niemand eine Fatwâ auf diese unbekannten Aussagen berufen!
    Die von A.Bakr erwähnten Scheinargumente (deren Quelle er NICHT angibt) habe ich ausführlich diskutiert, um zu zeigen, wohin freischaffendes Urteilswesen führen kann. Vor allem, wenn man anscheinend über eine kriminelle Grundneigung verfügt, wie sein erwähntes, regelhaft lästerliches Reden anzudeuten scheint. Du erweckst stattdessen den Eindruck, ich oder Ibn Maimoun wolltenstreitig diskutieren – bitte diese m.E. völlig an der Wirklichkeit vorbeigehende, regelrecht schädliche Sichtweise noch einmal überprüfen!

    14. Der Mu’min wird nach Aussage des Gesandten Allahs (swt) nicht zweimal aus dem gleichen Loch gebissen. Versuche bitte aus Deinem Fehler zu lernen, so dass Dir solch ein m.E. schwerwiegender und für die Gemeinschaft potentiell schädlicher Lapsus nicht noch einmal zustößt.
    Es kann doch nicht angehen, dass Du als tapferer Jung-Salafi durch die Verwirrung, die Du stiftest, Menschen mit solch offensichtlich islam- und menschenfeindlichen (und unsalafitischen obendrein) Ansichten und deren ISIS-Propaganda in die Hände spielst. Das ist ganz bestimmt nicht Deine Absicht?!
    Mit solchem Lernen würdest Du den Ratschlag des Propheten (sAs) annehmen und auch sonst, nach dem soeben sinngemäß zitierten Hadith, wie ein Mu’min handeln, also Dich ein Stück auf Allah (swt) zubewegen. Tue dies bitte auch in Deinem eigenen wohlverstandenen Interesse.

    Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

  13. المجهول

    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh,

    @Abdussalam bin Abdillah: Du schreibst immer sehr schöne, sehr wichtige, sehr weise Texte. Ich freue mich über jeden Menschen, der bei Verstand ist und sie liest, denn dieser dürfte von ihnen profitieren.
    Die Einfaltspinsel, die Du eigentlich ansprichst, werden es weder lesen noch verstehen. Die vertreten eine Art Bulimielernen: Alles, was ihr (bemitleidenswertes) Weltbild stützt, wird per Instant-Video auf Youtube aufgenommen und alles Wichtige gleich wieder ausgekotzt, sprich nach dev0 verschoben….

    Allah yestor

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâhi wa-barakâtuh(û).

      Danke für Deine freundliche Rückmeldung.

      In der Tat hat meine Ansprache mehere Zielgruppen, nicht nur die löwige.

      Wichtiger sind mir Nutzer bzw. Leser wie Du und andere, ob sie nun kommentieren oder nicht.

      Wichtig ist mir, dass die Pfeifendeckel dieser Ummah es nicht schaffen, hier normale Muslime, die sich einmal zu einem Kommentar durchringen, auf irgendeine gemeine Weise anzugehen und zu verschrecken. Insofern werden auch Muslim-Trolle und Troll-Muslime zur Zielgruppe, der ich versuche, zu zeigen, wo hier der Hammer hängt.

      Was das Bulimielernen angeht: Wenn Du die Truppe in dieser Beziehung nicht sogar überschätzt…

      Lieben Dank auch noch einmal für Deinen letzten Kommentar: Selten so gelacht, und es hat mich richtig aufgebaut, so etwas lesen zu dürfen.

      Ich habe ihn auch im Anhang zu meinem letzten hier (gleich über Deinem), als „further reading“ verlinkt, zusammen mit dem m.E. ebenfalls sehr lesenswerten von „Shalimar“ (wenn Du den noch nicht kennst – auch sehr interessant und mehr! lohnt unbedingt!).

      Und sehr richtig: Allâhu yastur.
      Schön, dass Du verstehst, warum ich manchmal statt mit einem Stoßseufzer mit dem folgenden schließe:

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      und/oder mit:
      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh(i).

      und in Deinem Falle:
      Wa-nastagfiru_Llâha wa-natûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  14. Abu Bakr Al-Afghani

    Wa alaykum ya mushrikun!

    Zunächst sei mit aller Entschiedenheit zurück gewiesen: Ich bin niemand, der Für Islamischen Staat wirbt oder schreibt. Man bekommt aber haargenau diesen Eindruck vermittelt, wenn man den Worten Abdussalams glaubt.

    Ich habe mich dafür entschieden, dass ich eine etwas sachlichere Herangehensweise wähle und nicht mehr mit Begriffen wie „Schwindler“ und „Lügner“ um mich werfe. Ich denke, dies ist wenig zielführend, wenn man Geschwister erreichen will. Ich werde mich versuchen an den sanften Ton der Teilnehmer anzupassen.

    Warum ich finde, dass ein bestimmter Schreiber unredlich ist, erkläre ich weiter unten etwas ausführlicher und differenzierter.

    Der erste Teil meiner Antwort wendet sich aber alleine an den allzu aufdringlichen Abdussalam. Da ich einer Beschäftigung nachgehe und deshalb nur wenig Freizeit habe, muss ich meine Antwort so bündig wie möglich halten.

    Sklavinnen

    Ich bin kein Experte in Sachen Intimstverkehr mit Sklavinnen (schließlich werde ich dieses wunderbare Vergnügen vermutlich die nächsten Jahre nicht ausleben können). Ich beschäftigte mich diesbezüglich lediglich (und rein oberflächlich) mit der Sunnah, dem Tafsir und, natürlich an erster Stelle, dem edlen Qur’an. Diese oberflächliche Beschäftigung führte mich letztlich zu folgender, prägnanter Schlussfolgerung:

    Sklavinnen, die dem Volke der Leute der Schrift entstammen (Jüdinnen und Christinnen), sind als Geschlechtsverkehrspartnerinnen legitim. Ihre bestehenden Ehen werden, sobald sie versklavt werden, aufgelöst, sodass sie für die Muslime als Intimstpartner, zumindest potentiell, infrage kommen (ob dabei noch andere Hürden im Wege stehen, sei einmal dahin gestellt).

    Sind aber auch Jesidinnen, also Frauen, die Iblis als „Tausi Melek“ vergöttern, erlaubt? Das weiß ich nicht, darüber sollte man sich aber, nur weil ich darüber keine Auskunft geben kann, von den Administratoren dieser Seite keine Bären aufbinden lassen. Man sollte sich an aufrichtige Brüder wie Abu Jabbar wenden, die sowohl theoretische als – eventuell – auch praktische Erfahrungen (lol) damit haben. Die haben bestimmt auch die entsprechenden Quellen aus Qur’an und Sunnah stets griffbereit!

    Ich weiß nicht, ob man Jesidinnen mit Alawitinnen vergleichen kann, aber diese haben laut dem Islamischen Staat ein Urteil, das ich nachreichen werde, wenn ich mir den entsprechenden Unterricht eines Studenten des Wissen und Märtyrer (der durch einen feigen Luftangriff der Amerikaner gefallen ist) nochmal angehört habe.

    Islamischer Staat und Distanz

    Ich bin weder ein Sympathisant und schon gar kein Mitglied des Islamischen Staates. Es ist diffarmierend mich mit einer Terrororganisation in Verbindung zu bringen, die in allen Ländern des Dar ul Kufrs unisono verboten ist (es gibt kein größeres Feindbild der Kuffar als der Islamische Staat). Auch beschäftige ich mich nicht mit der Lektüre des Dabiq (sonst hätte ich gewiss bessere und redlichere Argumente hevorgebracht).

    Und glaubt mir bitte, ich schreibe das nicht, weil ich Angst vor der Justiz hätte. Ich bin entweder mit VPN, tor oder sogar noch komplexer gesichert unterwegs. Meinungsfreiheit gilt nicht für (wahrhafte) Muslime in Dar ul Kufr, darum sollten sie von Vornherein auf besten Schutz achten.

    Verleumdungen und der Islamische Staat

    Wenn man etwas über den IS und seine Beziehung zur Sklaverei in Erfahrung bringen möchte, sollte man sich über sie, da sie Muslime sind, lieber im Dabiq als in Kufr-Postillen informieren, da ihr sie sonst leicht verleumden könntet, wie ich weiter oben hoffentlich vermitteln konnte.

    Wisst ihr, ob es der IS offiziell als legitimiert betrachtet, mit Teufelsanbeterinnen den Akt des Geschlechtverkehrs zu vollziehen? Wenn ja, wo sind eure qualitativ hochwertigen Quellen dafür, die nicht gerade von Feinden stammen? Von IS nahen Quellen wie Amaq oder sogar offiziellen wie Dabiq oder den IS-Videos? Oder gibt es nur Quellen der Kuffar? Falls es aber vorgekommen sein sollte oder immer noch vorkommt: geschieht oder geschah dies in Regelmäßigkeit oder waren es Ausnahmefälle?

    Antworten nur auf Grundlage von Nicht-Kuffar-Quellen. Auch Flüchtlinge sind keine Quelle, da sie dem Land des Islams und auch dem Dschihad entflohen sind und daher entweder gemäß den Gelehrten als Frevler oder sogar als vom Islam Abgefallene gelten. Da gibt es einen Dissens. Frevlern und Kuffar schenkt man, ungeprüft jedenfalls, keinen Glauben.

    Sagen wir, der IS bestünde aus Khawarij (sie sind keine Khawarij, aber nehmen wir es für einen Moment einmal an): So wären der IS und seine Mitlgieder glaubwürdig! Al-Bukhari überlieferte schließlich nicht ohne Grund auch von Khawarij. An Glaubwürdigkeit mangelte es den „Khawarij“ nie, sie haben dafür andere gewaltige Defizite.

    Falls es der IS aber als legitimiert ansieht und auch bereits in aller Regelmäßigkeit geschehen ist: Kennt ihr die Beweggründe und die religiösen Leitmotive des IS hierfür? Ich kenne sie, wie geschrieben, nicht, da ich mit dem IS und auch der Sklaverei kaum befasst habe. Ich bin mir gewiss, dass der Islamische Staat überzeugend begründen kann. Ich bin, wie beschrieben, gar kein Anhänger des IS, sondern unabhängiger Beobachter. Ich frage mich übrigens, warum ihr Abdul Jbbars Beitrag nicht widerlegen könnt oder wollt, aber ihn dennoch stehen lässt…

    Verwechslung von Hadith und Ayah

    ich weiß gar nicht, wie man auf den schmalen Grad gelangt, dass ich diesen Fehler absichtlich aus Unwissenheit begangen hätte. Ich sehe in euch Administratoren dieser Seite keine Muslime, ihr mich jedoch schon, auch wenn ihr mich gewiss als einen Übertreter betrachtet. Da ihr auf mich keinen Takfir macht, müsstet ihr zunächst Entschuldigungen oder Ausreden für mich suchen. Stattdessen wird mir eine angebliche Wissenslücke (oder: dumme Verwechslung) immer wieder aufs neue aufs Brot geschmiert. Natürlich kennt einer wie ich – der sich seit etlichen Jahren mit Islam befasst, und dafür:

    – mich mit einer Vielzahl von Werken der Gelehrten eingehend beschäftigt habe
    – unendlich vielen Vorträgen von Predigern und Gelehrten, durchaus auch schlechten, gelauscht habe
    – sogar eine beeindruckende Anzahl an Fachliteratur von nichtmuslimischen Orientalisten, darunter auch regelrechten Islamhassern, gelesen habe

    – diesen Unterschied. Ich habe mir ja sogar diverse Bücher über die Hadithwissenschaften durchgelesen (ich kenne auch den Qur’an und die Sira quasi aus dem Effeff, wenn auch nicht auswendig). Wie sollte ich dann also besagten Unterschied nicht kennen? Dieser Vorwurf ist absolut an den Haaren herbeigezogen.

    Causa Ibn Maimoun

    Ich unterstelle dem Ibn Maimoun aus guten Gründen eine gewisse „Grundunehrlichkeit“. Ein weiteres Beispiel dafür (und mir fallen mehr ein, auf die nicht alle eingehen kann): Irgendwann verfasste ich einen Beitrag über Frauenbeschneidung und begründete, dass sie überhaupt nicht unislamisch ist. Nicht nur, dass der Beitrag nicht freigeschalten wurde. Nein, er wurde sogar – ohne Begründung – einfach komplett gelöscht. Ich nehme an, dass Ibn Maimoun verantwortlich ist. Alles, was nicht in seinen persönlichen Moralkodex passt, lehnt er ab, egal, wie islamisch es auch sein mag. Er pickt sich selektiv das aus der Religion raus, was ihm gefällt, alles andere ist für ihn pase. Er erinnert mich nicht nru an Khorchide, sondern auch an Todenhöfer. Nur weil Allah der Barmherzige ist und dies häufig im Quran steht, könne in der Religion nichts antihumanistisches vorkommen. Und wenn doch, dann widerspricht es dem Islam, ist unauthentisch oder man muss es irgendwie „aus dem Weg“ interpretieren. Diese Unehrlichkeit macht sich auch beim Lesen seines Evolutionsartikels bemerkbar. Er glaubt, dass die Evolutionstheorie ein wissenschaftlicher Fakt sei und nur Idioten aus dem luftleeren Raum dagegen argumentieren würden. Weil die Evolutionstheorie ein Fakt sei, müsste der Quran mit diesem irgendwie vereinbar sein. Wäre er es nicht, wäre er – laut seiner Auffassung – nicht göttlich. Er stellt also vermeintliche wissenschaftliche Erkenntnisse von Vornherein über den Islam. Dabei muss es genau umgekehrt sein: Wenn sich Qur’an und Wissenschaft eindeutig widersprechen, dann, liebe Freunde, ist auf jeden Fall die Wissenschaft falsch!

    Und ja, für die Wissenschaft ist einiges klar: Nämlich, dass die Evolutionstheorie eine Tatsache aus Sicht der heutigen Wissenschaft ist; das ist mir wirklich mehr als bewusst. Ich argumentiere auch gar nicht dagegen, aber behaupte trotzdem, dass diese vermeintliche Tatsache grundlegend falsch ist, weil sie sich nur mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten mit dem edlen Qur’an vereinbaren lässt!

    Der Qur’an und die heutige Wissenschaft sind große Feinde, weil sie sich in vielen Punkten diametral widersprechen. Dennoch steht für mich außer Frage, dass ich mich auf die Seite des Schöpfers stelle und keine einzige Stelle aus den Texten – wissenschaftsoppurtun/hörig – zurecht biege (wie Juden und Christen absichtlich verändere). Mein Ilah ist Allah und nicht die Wissenschaft, wie ich bei Ibn Maimoun den Eindruck habe!

    Es ist normal, dass ich da einem wie ihm nicht glaube und gar für unehrlich halte.

    ahlu-sunnah.com auf Facebook

    Es freut mich überhaupt nicht, wenn du mich mit meinen geliebten Ikhwan, deren Manhaj ich teile, vergleichst und ich dabei minimal positiv abschneide. Antworte den Ikhwan mit deinem Privatprofil doch auf Facebook, anstatt hier wie eine gelangweilte alte Hausfrau hinterrücks über sie herzuziehen. Wie schäbig und unehrenwert ist dieses Verhalten? Jedenfalls kann man es kaum als männlich bezeichnen. Ich habe die Kommentare nun selbst durchgelesen (und davon weder welche selbst verfasst, noch geliked) und sie zeigen eine gewisse gesunde Grundaggressivität, wie man sie bei potentiellen Soldaten dieser Ummah auch erwarten sollte. Es hat den Anschein, diese Brüder würden die Religion wie Löwen verteidigen. Ich selbst bin kein „Soldat“, mit mir kann man plauden. Ich kann euch aufklären und bleibe dabei sogar entspannt und höflich. Andere meiner geschätzten Brüder wollen jedoch gleich mit Pistolen, Äxten und Messern – durch Qur’an und Sunnah legitimiert – Köpfe abschneiden! Auf mich trifft das aber – wie gesagt – nicht zu. Ich bin durch die mitteleuropäische Zivilisation geprägt. Sicher, sie könnten sich bestimmt auch gewählter ausdrücken, doch weißt du nicht, wie lange sie bereits die deutsche Sprache erlernen, was sicher varriiert und wenn man diese Fitna von Jens Ranft und anderen Autoren mitbekommt, ist es doch nur allzu menschlich und verständlich, dass sie sich in Rage versetzt fühlen und sich deshalb gar nicht vornehmer oder gescheiter ausdrücken können! Die Brüder brennen für die Religion einfach, was man ihnen nicht verübeln sollte. Wenn dann welche, wie ihr, die Religion angreifen, dann braucht ihr euch doch nicht wundern, wenn diese Brüder euch dafür hassen und um eine Kopflänge kürzen wollen…

    Wie dem auch sei, ich kenne und kannte vieler solcher (für den Islam) kochenden Brüder. Viele davon sind als Shuhada in Sham und im Irak gefallen. Andere befinden sich in langjähriger politischer Gefangenschaft. Andere wiederum leben frei unter euch…

    Müttermord

    Ich bin nicht der Meinung, dass man Mütter töten sollte. Im Gegenteil, man sollte sie lieben und für sie sorgen, man sollte ihnen auch gehorchen, jedenfalls in den Angelegenheiten, die der Religion nicht widersprechen. Aber, gesetzt den Fall, eine Mushrik-Mutter beleidigt nun das Siegel der Propheten, DANN wäre ein unnatürlich herbeigeführter Tod mehr als legitim. Und genau dieses Beispiel behandelt der Hadith auch. Mohammad sagte sinngemäß: „Oh, sei mein Zeuge, für ihr Blut ist keine Vergeltung zu bezahlen.“. Mehr wollte ich doch gar nicht damit ausdrücken!

    • Yahya Jens Ranft

      Yahya Jens Ranft

      «Wa alaykum ya mushrikun! […]

      Ich sehe in euch Administratoren dieser Seite keine Muslime, […]»

      Darf ich von dir erfahren, welches meine Handlung des Shirks war/ist?

    • Muhammad Ibn Maimoun

      Ich sehe in euch Administratoren dieser Seite keine Muslime, ihr mich jedoch schon

      Ach, du meinst, weil du dir einen ISIS-style-Nick zugelegt hast, sehen wir dich schon als Muslim an?

      Nachdem du jetzt mehr oder weniger aufgeflogen bist, solltest du dir vielleicht einen neuen zulegen. Wie wäre es mit: „Detlef ibn Richard al-Dawkinsi“?

      Ich meine, zugegeben, ab und zu kannst du mir einen Lacher entlocken, aber soviele, das sich dafür das ganze Geschreibsel lohnt, sind es auch wieder nicht.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Genau, werter Bruder Ibn Maimoun (wa-3alaykum-u_s-Salâm).

      Ich hätte doch ein paar Nicks im Vorschlagsrepertoire. Was haltet Ihr von „Sabatino Ibn James“, „Barinetto Abu Barsum“, „Mike ,Abdul‘ Mannheimer“ oder „Mikâl Al-Kadhibiyy Stürzenberger“? Alle ggf. auch mit „Al-Mukhârabâtiyy“ zu kombinieren?!
      „Abu Pinky+Brain“ ist leider schon tausendfach belegt, hat insofern soooon Bart. Und den trägt „A.Bakr a.A.“ ja offensichtlich nicht, nicht mal so’n schönen, wie der Bruder Anjem gerne zeigt.

      Werten Dank noch einmal für die Erinnerung, damit auch alle für alle (relevante) Zeit in diesem Blog nachlesen können:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1785#comment-3713

      Das Internet vergisst nicht, wie es so schön heißt.

      Innî astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • المجهول

      Also, Dein erster Irrtum ist, dass bspw. ich Dich als Muslim ansehe (Du schreibst ‚Administratoren‘, aber ich wüsste nicht, woher diese künstliche Unterscheidung kommen sollte, zwischen Admins und den restlichen Usern, es kann sich ja nun jeder von Deinen Highlights („Axt – ach nee, doch nicht“) überzeugen). Dafür gibst Du jedoch weder mit Deinem Verhalten, noch mit Deinen sonstigen Ansichten Anlass (sollte ich irgendwo überlesen haben, dass Du die Shahadah bezeugst, würde ich das u.U. zurücknehmen, s.u.. Das Cheerleading für die wohl umstrittenste Gruppe seit den Khwararij habe ich mal nicht mitgezählt), mithin sind wir im Daru-l-Kufr, wie Du ja zugibst, und deshalb sollte man zunächst davon ausgehen, dass Du ein Kafir bist (ich würde ja fast auf Geheimdienstmitarbeiter tippen, aber dafür ist Dein Text, trotz merklicher Mühen, ihn auf ein gewisses Niveau zu hieven, zu stumpf. Aber wer weiß, vielleicht können die mittlerweile sogar Schlichtheit emulieren).

      Insofern muss hier erstmal niemand überhaupt irgendwas im Hinblick auf Dich, schon gar nicht vom Guten ausgehen. Vielmehr müssten wir nehmen, was offenbar ist, und das ist ein in Mitteleuropa aufgewachsener (wie Du zugibst) Lümmel, mit schlechtem Benehmen (wie Du zumindest über Deine bisherigen Beiträge urteilst), geringem Wissen (wie Du zugibst, es jedoch konterkarierst mit solch nonchalanten Einwürfen à la „Ich kann euch aufklären und bleibe dabei sogar entspannt und höflich“ LoL) und Vergewaltigungsphantasien (wie Du zugibst). Dazu mit einer passiv-aggressiven Schreibweise, in der jedoch aus jeder zweiten Zeile die pure Angst trieft, dass der hiesige Taghut Dich vielleicht doch mit dem IS zu assoziieren vermag. Denn wie Du selbst schreibst hast Du ja keine Angst an sich, sondern denkst, dass Du mit Tor o.ä. nicht geortet werden kannst, was ein Irrtum ist. Will Dich ein Geheimdienst finden, dann findet er Dich (wenn Du wichtig genug bist).

      Warum hier alle Mushrikun sind, hast Du auch noch nicht erläutert, nichtmal auf Anfrage. Ich nehme auch mal an, dass da nichts mehr kommt….

      Und es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass Du insunierst, dass der Herr der Welten das Universum erschafft und uns dann die Natur sozusagen nicht wiedererkennen lässt, als würden Experimente uns in die Irre führen, asteghfirullah. Das ist eigentlich sogar der Hauptgrund, warum ich Dich nicht als Muslim ansehen kann.

      Insgesamt bist Du ein Khawarij wie er im Buch steht: Vor lauter Frömmigkeit vom Pfad der Tugend abgekommen.

      Über den Müttermord muss man nur noch zwei Sachen verlieren.
      1. Selbstjustiz ist verboten
      2. Ich bin wirklich über soviel Kaltschnäuzigkeit geschockt.

      Das Schlimme ist, dass ich mich in Dich sehr gut hineinversetzen kann, ich könnte mir vorstellen, dass Du wirklich der Meinung bist, auf dem richtigen, auf dem einzigen Weg zu sein. Ich spare mir jetzt mal die üblichen Belehrungen und hoffe, dass Du wirklich in Dich gehst und evtl. ein wenig demütiger und bedachter wirst.

  15. Yahya Jens Ranft

    Yahya Jens Ranft

    ICH WERDE DIESEN KOMMENTARBEREICH HIERMIT SCHLIESSEN !!!

    Dieses infanile Geschwätz geht ja auf keine Kuhhaut mehr.

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