Der Islam – eine einfache Religion

21 Kommentare

Im Folgenden gibt es einige schöne Worte von Ibn Taymiyyah, möge Allah mit ihm zufrieden sein, zu lesen. Es handelt sich hierbei um eine (mehr freie) Übersetzung aus dem Englischen.
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„Wenn die Person, der man etwas befehlen oder verbieten will, aufgrund ihrer Unwissenheit oder Unachtsamkeit des Verstehens unfähig ist, dann wäre es womöglich besser davon abzulassen sie zu belehren. So wie einige zu sagen pflegten, ist das Schweigen die (einzig richtige) Antwort in gewissen Angelegenheiten, gleichermaßen wie der Gesetzgeber (Allah) anfangs bezüglich bestimmter Befehle und Verbote geschwiegen hat, bis der Islam wuchs und an Macht gewann. Ähnlich können die Gelehrten die Übermittlung und Erklärung bestimmter Angelegenheiten abwarten, bis sie (die betroffene Person) dazu imstande ist (diese zu verstehen), ebenso wie Allah – zur Sicherstellung ihres angemessenen Verständnisses – mit dem Offenbaren und Erklären einiger Verse abwartete, bis der Gesandte Allahs mächtiger wurde. Es ist (uns) bekannt, dass der Gesandte Allahs nur das übermittelte, was auch verstanden und praktiziert werden konnte.

Folglich kam die Sharia (in ihrer Gänze) nicht auf einmal, denn – wie das Sprichwort besagt – ,Wenn du willst, dass man dir gehorcht, so fordere nur das, was machbar ist.’ Gleichermaßen sollten diejenigen, die seine Religion wiederbeleben und seine Sunnah wiederherstellen, nur das überbringen, was tatsächlich verstanden und ausgelebt werden kann.
Das gleiche gilt für die Person, die erst in den Islam übergetreten ist; sie kann nicht all seine Lehren aufnehmen und ihr kann nicht auferlegt werden, sofort an ihnen festzuhalten.

Das selbe kann von jemandem gesagt werden, der erst von seinen Sünden abließ, ebenso von dem Schüler des Wissens und demjenigen, der nach der Rechtleitung sucht; ihm kann nicht jede einzelne Angelegenheit der Religion auferlegt und beigebracht werden, da er diese nicht (er-)tragen kann. Und sobald ihm etwas nicht auferlegt werden kann, so ist sie (die Angelegenheit) nicht verpflichtend für ihn, und wenn sie für ihn nicht verpflichtend ist, so untersteht der Gelehrte und Herrscher nicht der Pflicht, ihn mit allem auf einmal zu beauftragen. Stattdessen sollte er über die Befehle und Verbote hinwegsehen, die diese Person nicht weiß oder praktizieren kann, bis zu einem späteren Zeitpunkt, an dem er es kann, so wie der Gesandte Allahs bestimmte Dinge aufschob, bis der richtige Zeitpunkt kam, um sie zu überbringen.“

[Majmoo’ al-Fatawa: 20/58]

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21 Antworten auf “Der Islam – eine einfache Religion”

  1. Abdur-Rahman Abu Aziz

    Assalamu alaikum,
    leider vergessen wir immer wieder, dass man nicht Alles auf einmal lernen kann und haben sehr wenig Geduld mit den Lernenden.
    Vielen Dank für deinen Beitrag. Wir sollten immer wieder daran erinnert werden, dass Menschen sich entwickeln und nicht alles auf einmal „eingetrichtert“ bekommen können.
    Wassalam
    Abu Aziz

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  2. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

    Bzgl. meines Vorredners „Abdur-Rahman Abu Aziz“: Sehr richtig, meiner Ansicht nach.
    Und zugleich sollten wir dabei nicht unterstellen, dass wir in unserem Dîn, d.h. in unserer Stellung bei Allah (swt) IRGENDetwas und auch noch SICHER erreicht hätten.

    Wenn wir uns nämlich das Beispiel des Gesandten Allahs (sAs) ganz praktisch durch Studium des lebendigen Vorbilds, das er (sAs) uns gegeben hat, vor Augen führen, muss jeder von uns sehr, wirklich SEHR bescheiden werden. Oder er/sie leidet an mindestens an einer Vorstufe des „kibr“, d.h. der Selbstüberhöhung des eigenen Ego, die nach einem bekannten Hadith den Eintritt ins Paradies verhindert.

    Denn wie schwierig es uns ist, auch nur einen Bruchteil der Geduld mit unserem Los, aber auch mit unserer Umwelt, aufzubringen, die Allah (swt) täglich mit uns hat, können wir genau sehen, wenn wir unser Verhalten mit dem des Gesandten Allahs (sAs) vergleichen. Wenn wir denn wollten.

    Vielleicht liegt unsere mangelnde Geduld mit anderen „Lernenden“ zu häufig auch daran, dass wir uns selber mehr als Lehrer denn recht eigentlich selbst als Lernende auffassen? Und wenn wir uns immerhin als Lernende denken – welche Note würden wir uns dann geben? Etwa ein „mangelhaft“ oder „ungenügend“? Hand aufs Herz: selbst ein „ausreichend“ wäre uns doch zu wenig für unsere gefühlt salaf-würdigen Leistungen… Und genau da haben wir eben das Beispiel des Propheten (sAs) wenig bis ggf. gar nicht verstanden. Und ein Prinzip, das sogar die Weisen unter die Kuffâr kennen, nicht beherzigt: Nur ein lebenslang Lernender kann (!) selber ein halbwegs tauglicher Lehrer sein.

    Statt dieser Einkehr und Selbstkritik als Grundlage jeder wirklichen Einladung zum Islam dient leider vielen Muslimen die Strenge mit anderen als Ersatz für die Strenge mit sich selbst, sowie die Beschäftgung mit den Fehlern der anderen als wohlfeiles Mittel zum Übertünchen der eigenen Sünden. Ganz als ob wir irgendein Recht hätten, die Ermahnung des Gesandten `Îsâ (aS) vom Strohhalm und dem Balken, je in fremden und in unserem eigenen Auge, als nur den Juden oder Christen zugedacht oder gar, ma3âdha_Llâh, als gar nicht islamisch abzutun.

    Und so turnen denn weiterhin ganz fröhlich und munter, ungestört von jedem Ansatz echter Selbstwahrnehmung, lauter selbsternannte Sharia-Polizisten, Bid’a-Gendarmen, Halal-Politessen und Aqida-Sheriffs sowie massenweise natürlich Löwen und Löwinnen durchs Internet, verbreiten ein Halb- bis Unwissen als tiefe islamische Weisheit und meinen damit allen Ernstes „das Gute zu befehlen und das Schlechte zu verbieten“.

    Dabei begeht eine große Menge dieser selbsternannten „Experten“ islamischer Selbstjustiz regelmäßig heftigere Verstöße gegen einfachste islamrechtliche Regeln des Miteinander- und Übereinander-Redens, von Ghîbah und Namîmah über mangelhaft begründeten Tafsîq (inkl. des Lästerns über Schwestern, wie es im Hadith als „vernichtende Sünde“ gekennzeichnet ist) und Tabdî‘ bis hin zu regelrechtem, willkürlichen Takfîr – und meinen damit ernsthaft die Religion „wiederzubeleben“!

    Auch kaum ein Revertit (ob muslimischer oder nichtmuslimischer Abstammung), dem nicht der Gang in mehrere, wenn nicht manchmal alle erreichbaren Moscheen (insb. solche mit größerer „Salafi“-Population, traditionelle Türken können da weit wohlerzogener und diskreter sein!) durch besserwisserische Muslime mit überschießenden Mullah-Ambitionen völlig verleidet wird. Und man kann sich gewiss sein, dass praktisch alle dieser meist gleich gefühlt 300prozentigen Muslime (unter diesem Symptom leider auch noch viel zuviele mit irgendeinem Imam-Schein) sich in ihren eher grob gehaltenen Ermahnungen nicht auf Kernfragen und 300prozentig bewiesene Pflichten beziehen. Nein, vielmehr wollen sie allen Ernstes ihre persönliche Version der Religion (entsprechend ihrem Sekte, Untergrüppchen 13 (a) vi , je individuell abgeschmeckt und ggf. verschärft) dem verschreckten „Neuling“ überstülpen.

    Da nützt es dieser so gepeinigten Person ggf. auch wenig, wenn sie sogar 20 Jahre lang den Islam praktiziert und vielleicht sogar auf universitären Niveau erlernt hat.
    Und wenn nun dieser Muslim ein wenig im Quran gelesen und ein wenig mehr als seine selbstberufenen „Mahner“ das Beispiel des Gesandten Allahs (swt) studiert hat und mit solchem Wissen als Schutzschild bewaffnet antwortet – dann antworten diese fast garantiert mit ihrer Wahrnehmung der Gelehrten (d.h. IHRER Autoritäten, die sie ganz selbstverständlich als DIE Gelehrten präsentieren).

    Listig, wie unsere Schwester im Dîn und Mitautorin Umm Rahel nun ist, hat sie solches nun vorweg genommen und eine auch bei Sharia-Sheriffs höchsten Salafi-Grades (allerdings meist leider nur nominell) beliebte Autorität zitiert, den Großgelehrten Ibn Taymiyyah (rh). Denn auch ihren angeblichen Autoritäten lassen solche Leute die gleiche (Nicht-)Achtung wie dem Quran, der Sunnah, den Sahabah und großen Imamen zukommen: Das meiste lesen sie nicht, das andere nur in Sekundärliteratur und für ihre Selbstbeweihräucherung „praktischer“ Auswahl UND Übersetzung bzw. Kommentierung. Und im wesentlichen folgen sie ihrer Nase, wofür haben sie sich schließlich zum 300prozentigen Super-Duper-Salafi höchst selbst oder gegenseitig befördert (letzteres am beliebtesten: „Mâ shâ’a_Llâh, Du bist wie die Sahaba!“, hin und zurück)!?

    Es käme einmal auf den Versuch an, einen solchen Artikel wie den obigen unter eigenem Namen, ohne Angabe der eigentlichen Quelle, zu veröffentlichen und zu schauen, wieviele und wie „freundliche“ Kommentare dann so eintrudeln… Nach dem Motto: Wie würde ein „echter“ „Löwe des Tawhid“ oder „Verteidiger der Sunnah“ den Shaykh Ibn Taymiyyah (rh) behandeln, wenn er nicht wüsste, dass es der Shaykh Ibn Taymiyyah (rh) ist? Ohne Zweifel ein interessantes Experiment!

    In Sachen erstaunlicher Zitate des genannten Großgelehrten Ibn Taymiyyah (rh) kann ich nur ausdrücklich ein paar gründliche Blicke auf die Facebook-Seite des Bruders (und Autors dieses Blogs) Behzad Zibari empfehlen:
    https://www.facebook.com/behzad.zibari
    Das zur Zeit neueste Zitat z.B. dürfte so manchem Super-„Muwahhid“ zu denken geben (wenn entsprechende Hirnregionen nicht durch körpereigene Drogen und deren als Religion getarnten Abusus nicht schon unwiderbringlich zerstört sind):
    https://www.facebook.com/behzad.zibari/posts/10153524061296899

    Und für alle gefühlten „Löwinnen und Löwen“, die warum auch immer jetzt unbedingt meinen, nach diesem meinem Kommentar inkl. seiner bissigen Seitenhiebe auf eine gewisse Akhi-Subkultur löwenmäßig loslegen zu müssen, eine Warnung:
    Schaut vorher auf der Seite des Bruders Behzad (s.o.) nach, denn die dort vorfindlichen Ibn-Taymiyyah-Zitate (und auch einige andere hübsche, vor allem großer Imame und Gelehrter) könnten Euch als Erwiderung entgegenschallen. Deshalb: lieber erst einmal dort gründlich nachlesen (ich bin jetzt sogar mit 2015 fast durch) und einmal eine Runde nachdenken, ob man, gemessen am Shaykh Ibn Taymiyyah (und denen der alten, der wirklichen Salaf) und seinen Aussagen wirklich sooo „Salafi“ ist, wie man/frau jeweils zu sein glaubt… Und auch für die Jihad-Experten unter den Lesern gibt es so manche freudige Überraschung! Der „echte“ Islam (jedenfalls nach Auslegung des genannten Shaykh) ist wieder einmal ganz anders, als viele (darunter auch sogar „Mujahidun“ eigener Weihen) denken!

    In diesem Sinne allen Muslimen eine frohe und fruchtvolle Lektüre!

    Ja und auch sonst gut überlegen, was Ihr so als Kommentare hier einreicht, wenn Ihr die Veröffentlichung wollt. Die Autorin des Artikels (alleinzuständig für die Freischaltung der Kommentare hier) zensiert, mâ shâ’a_Llâh, sehr selbstbewusst und streng (letzteres doch eigentlich ganz im Sinne vieler Löwen, gelt?). Ganz anders übrigens als der in dieser Beziehung sehr großzügige Zia, den ungerechterweise am meisten diejenigen in offensichtlicher Undankbarkeit schmähen, mit denen er am großzügigsten und nettesten verfährt. Auch an deren Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Bruder Zia für seine Großzügigkeit (ohne die es den Blog und für vielen offensichtlich so wichtige Gelegenheit, Dampf abzulassen, nicht gäbe) und Geduld, auch und gerade gegenüber der ungezogenen Jugend! Jazâhû_Llâhu khayra(n)!

    Und der Autorin noch einmal besten Dank für diesen Artikel und die m.E. wirklich gute Idee: Jazâhâ_Llâhu khayra(n)!

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  3. die meisten der Höllenbewohner sind die Frauen

    Und die Autorin dieses Artikels – typisch für die Hizbis – hetzt gegen die edlen Gelehrten, weil sie das zeitfressende, dümmliche Spiel „Pocemon Go“, dass darüber hinaus gemeingefährlich und sicherheitsgefährdend ist, verbieten und bringt das auch noch in Zusammenhang mit angeblich zahlenmäßig geringeren Akademikerinnen in der arabisch-islamischen Welt. Eher dürfte das Verbot dieses zeitraubenden Spiels zu mehr Akademikerinnen führen, auch wenn es hierfür keinen Bedarf gibt. Frauen haben andere Aufgaben im Hause und der Familie. Ein Blick auf ihre Facebookseite zeigt auch darüber hinaus, dass sie mit dem Salafi Manhaj nichts zu tun hat, sondern eine für viele zeitgenössische Hizbis typische wirre Aqidah vertritt, die sich hier etwa aus Irja, Bezügen zum westlichen Feminismus, gar zur Gender-Ideologie inklusive Engegement für „Sexarbeiter“ und „LGBT-Leuten“ und zum Zionismus unter Anderem zusammen setzt. Und natürlich darf – die mittlerweile feste Ikone der Facebook-Hizbis genau wie dieser Al Dawdaw „the salafi feminist“(das dürfte wohl, sollte diese Kritik freigeschaltet werden, ihren Anhänger Abdul Salam auf den Plan rufen) – nicht fehlen – einer feministischen Al-Kaida-Anhängerin, die sich zudem als Goth-Punk bezeichnet. Maschaallah.

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    • Umm Rahel

      Für diese schamlose Verleumdung verlange ich unverzüglich eine Entschuldigung von dir. Wenn du dich weigerst, dann kann ich dir nur mit den Weg geben, die Strafe Allahs zu fürchten. Denke ja nicht, dass das Internet und seine Anonymität dich freikaufen wird von der Verantwortung, die mit solchen Beleidigungen einhergeht. Woran machst du meine „Hizbiyat“ fest? Woher rührt der dumme Gedanke, ich sei eine „hizbi“ und habe mit dem Salafi Manhaj nichts zu tun? Ein alleiniger Verweis auf mein FB-Profil zählt nicht, schließlich weiß ich selbst, was ich schreibe oder was nicht und mit deinen Worten hast du mir bewiesen, dass du nichts verstehst oder einfach ein scham-und anstandsloser Mensch bist. Was meine Kritik an die Fatwa angeht, so bedarf es dafür eigentlich gar keine Erklärung, denn wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Es ging mir nicht um das Spiel per se. Vielmehr halte ich das Spiel und die dumme Frage, ob es erlaubt sei, für eine traurige Wiedergabe unseres Zustandes. Dass sich sowohl Otto-Normal-Muslime als auch Shuyukh mit derartigen Fragen auseinandersetzen, halte ich – angesichts der heutigen Zustände- für traurig und unpassend. Aber wer so verdorben ist und mit schwerwiegenden Vorwürfen und Verleumdungen antanzt wie du, der kümmert sich scheinbar nicht um die Zustände der Ummah und den Muslimen.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mani_r-Rah°îm.
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Es stellt unzweifelhaft nach dem Islam das Recht jeder Person dar, dass über sie nicht gelogen oder willkürliches behauptet, und insbesondere nichts ehrenrühriges oder anderweitig nachteilhaftes.

      Und Allah (swt) sagt „wa-lâ taqfu mâ laysa laka bihî 3ilm(un)“. Es ist also insbesondere verboten, Spekulationen, Meinungen oder Unsicheres über Personen zu verbreiten. Wo dieses Streit zwischen den Muslimen zu stiften geeignet ist, ist solches Vergehen ein Stiften von Fitna und der gewohnheitsmäßige Urheber solcher Aussagen ein „fattân“.

      Man vergleiche hierzu u.a. das 15. Buch (d.h. Abschnitt) von „Al-Adab al-Mufrad“, insbesondere darunter den Hadith 322, d.h. den 14. Hadith des Buches.
      Vgl. http://sunnah.com/adab/15 bzw. insb. http://sunnah.com/adab/15

      Obigem Bruder, aber auch vielen anderen Kommentatoren, die sich leider in gröblich von der Sunnah abweichender Art gehalten sehen, die Sunnah zu verteidigen (was ein Oxymoron bzw. eine „contradictio in adjecto“, d.h. einen Widerspruch in sich darstellt), sei daher ans Herz gelegt, das reichlich oberflächliche, allgemeine und beweislose Schimpfen, Benamsen und Behaupten gänzlich zu unterlassen, in ihrem eigenen wohlverstandenen Interesse.

      Insbesondere frage ich mich, wie der Muslim hinter dem obigen Internet-Pseudonym „die meisten Höllenbewohner“ darauf kommt, einmal (wie in der Vergangenheit in Kommentaren zu einem Artikel von Zia unter dem Titel „Der Islam gab Dir Rechte…“) der Muslima Zaynab bin Younus (Internet Name u.a. „The Salafi Feminist“) zu unterstellen, sie arbeite für die Muslimbruderschaft oder stehe ihr nahe, und einmal hier die Unterstützung für AlKaida?! Oder zuvor, dass sie mit Yasir Qadhi zusammenarbeite, und zwar auf „muslimmatters“, wobei auf dieser Website auf Anhieb keine Spur an Nachweisen dafür zu finden ist?!
      Dies auch in Abwesenheit der betreffenden Schwester, was also mindestens Ghîbah oder üble Nachrede darstellt (wenn es sich um eine Sünde handelt, wie er denkt, die er damit bekannt macht), bei einer Erfindung aber hingegen Namîmah, also Verleumdung.

      Hier noch sei darauf hingeweisen, dass unter den Himmelsbewohnern, die nur wenige der Kinder Adams sind, zwar Frauen sind, und zwar reichlich – aber keine Verleumder.

      Es sei denn, diese üben rechtzeitig umfängliche Tawbah (wozu verpflichtend die öffentliche Klarstellung ihrer Aussagen und die Wiedergutmachung ihrer Sünde – inkl. der Entschuldigung beim Betroffenen – zählt) und diese Tawbah von Allah (swt) angenommen.

      Es steht dem Angesprochenen frei, einen Gelehrten seines Vertrauens dazu zu befragen. Meiner Ansicht nach wird die Antwort, außer bei „Gelehrten“ der „Ghulât“ verschiedenster Art (wie heute bei manchen der extremen Jihâdiyyah, wo das Beschimpfen von Gegner teils unter „Eifersucht für die Religion“ eingeordnet wird…), immer die gleiche sein, nämlich eine Bestätigung meiner obigen Feststellungen. In dieser Sache herrscht nämlich meines Wissens Konsens in der Ummah des Propheten Muhammad (sAs). Wie sollte es auch anders sein, angesichts der ganz überwältigenden Beweislage aus Quran und Sunnah?!

      Ich kann außerdem dem Angesprochenen nur eine tiefere Befassung mit der wirklichen Lehre des Großgelehrten Ibn Taymiyyah empfehlen. Neben dem bereits von mir in dieser Hinsicht empfohlenen Facebook-Konto von Behzad Zibari wären da noch die Facebook und Youtube-Seiten „Stimme der Gelehrten“ zu erwähnen.
      Auf letzterer übrigens findet man m.E. den Beweis, dass der von mir hier kritisierte Muslim sich keineswegs in seinem Auftreten hier auf dem Blog von der „Stimme der Gelehrten“ leiten lässt, d.h. auch nicht der Gelehrten, die er angeblich respektiert. Was er in seinem Herzen macht oder nicht, ist bei Allah (swt) – die Lehren dieser Shuyûkh, insb. bzgl. des Verhaltens und der Da’wa, respektiert er m.E. keineswegs.

      Und das ist der einzig wirklich relevante Respekt gegenüber einem Wissenden dieser Ummah, dass man seine guten Ratschläge beherzigt, und nicht, dass man ihn vollmundig lobt, aber im eigenen Leben, im täglichen Handeln und Verkehr mit den Menschen völlig außer Acht lässt. Letzteres kennen wir als die „Religiosität“ von Heuchlern und von den Üblen unter den Juden und Christen, wo man diese schlimme Art bspw. bei den Mafiosi Süditaliens und Siziliens findet.

      In dieser Gesellschaft möchte sich sicher niemand von uns ausgerechnet durch seine Praxis des Islams verortet wissen. Daher appelliere ich an „die meisten Höllenbewohner…“, sich von seinen Handlungen von den Wegen der Extremisten und Heuchler zu distanzieren, und zum Weg von Ahli_s-Sunnati wa-l_Jamâ’ah zurückzukehren. Dazu ist aber m.E. unerlässlich, dass er sich in seinen Kommentaren von unbewiesenen und unbeweisbaren Aussagen fernhält, und sogar, dass er alle solchen bisher hier getätigten einzeln zurückzieht, sich bei den Autoren, Kommentatoren und Lesern des Blogs, vor allem aber bei den jeweils Betroffenen entschuldigt. In seinem eigenen wohlverstandenen Interesse, wohlgemerkt.

      Sollte er es aber sowohl dieses unterlassen, als auch konkrete Beweise (kein allgemeines „Lies doch auf dem Blog selber nach!“) für die einzelnen Behauptungen gegen Muslime wie Nichtmuslime, besonders aber gegen erstere, zu erbringen, behalte ich mir vor, in jedweder Diskussion hier vor diesem Nutzer warnen und ihn ggf. auch als nachweislichen Lügner bzw. Verleumder bezeichnen, wenn die Beweislage (d.h. das offensichtliche Auseinanderklaffen von Behauptungen und (Nach-)Liefern von Beweisen durch den betreffenden Nutzer) das zulässt.

      Meiner Ansicht nach bin ich zu der obigen Stellungnahme wie auch dem von mir für die Zukunft anvisierten Handeln nicht nur durch brüderliche Rücksicht gegenüber den anderen Muslimen, sondern auch gegenüber dem Kritisierten verpflichtet, nach dem Befehl des Propheten, dass und wie wir alle unseren Geschwistern, insbesondere aber unserem Unrecht tuenden Bruder zu helfen hätten. („Wa-`amma_zh-zhâlimu fa-kuffuhû 3an zhulmih(î).“ Aw kamâ rasûlu_Llâhi (sAs).)

      Denkst Du, so von mir angesprochener „die meisten Höllenbewohner…“, dass ich darin recht habe oder unrecht? Oder habe ich in manchen Punkten recht oder unrecht? Bringe bitte Beweise für das, was Du sagst, und sei es aus den Aussagen der von Dir respektierten Gelehrtenschaft.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Nachtrag:
      Siehe bitte hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4586
      und hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4587

      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Weitere aufschlussreiche Nachträge zur Diskussion mit „die meisten Höllenbewohner…“ (neuer Tarnname: „As-Salafi“) hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4593
      und hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4594
      und hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4605

      Wa-s-Salâm.

  4. die meisten der Höllenbewohner sind die Frauen

    Ich habe dir garnicht vorgeworfen, du seist eine Hizbi, lediglich, dass du entsprechende, typische Eigentschaften aufweist.
    „Ein alleiniger Verweis auf mein FB-Profil zählt nicht, schließlich weiß ich selbst, was ich schreibe oder was nicht und mit deinen Worten hast du mir bewiesen, dass du nichts verstehst oder einfach ein scham-und anstandsloser Mensch bist.“
    Wie du ja schon geäußert hast, „verstehe ich nichts“ und bin halt entsprechend etwas dämlich und muss anmelden, dass ich diese Äußerung leider nicht verstehe. Ein Verweis auf deine Facebook-Seite, wo du eben deine Haltung und Ansichten kund tust, zähle nicht, weil du selbst wissen würdest,was du dort schriebst? Ich werde aus dieser Bemerkung leider nicht schlau.
    Und selbstverständlich ist die Kritik an den edlen Gelehrten für ihr Verbot dieses vor allem zeitraubenden und sicherheitsgefährdenden Spiels nicht zu rechtfertigen. Wenn heut zu Tage erwachsene Muslime(!) sich mit einem solchen Unfug beschäftigen, ist diese Fatwa mehr als angebracht. Der Muslim hat besseres zu tun und seine Zeit sinnvoll zu investieren. Mittlerweile gibt es auch Verkehrstote deswegen, was ja auch voraus zu sehen war.
    Weiterhin erschließt sich mir wie gesagt auch nicht der Zusammenhang zu angeblich fehlenden Akademikerinnen, auf die wir ja so dringend angewiesen seien, nicht. Eher ist dem Ziel, eine höhere Bildung für Frauen an zu streben, dieses Verbot doch förderlich. Außerdem offenbart diese bissige Kritik an der arabisch-islamischen Welt von einer Kurdin und vor allem im Zusammenhang mit der verächtlichen Bemerkung in Bezug auf das arabische Plumpsklo eine kurdische Asabiya einhergehend mit einem tiefsitzenden anti-arabischen Ressentiment. Aber, das ist eher unwichtig.
    Worauf ich hinaus will: Die Kritik an den Gelehrten aufgrund dieser mehr als berechtigten Fatwa, die sehr wohl das Wohl der Ummah betrifft, offenbart ähnlich wie bei Zia, nur halt weniger deutlich ausgeprochen, ein Ressentiment gegen die Großgelehrten und deine formulierte Kritik erinnert an jene der Hizbis, Khawarij und Takfiris, die aus entsprechenden Gründen die Gelehrten als die „Gelehrten der Menstruation“ verspotten, um zu suggerieren, jene Themen seien vollkommen irrelevant und man müsse sich obsessiv mit den von ihnen favourisierten Schwerpunkten auseinandersetzen – dem ist aber nicht so! Der Islam deckt jeden Bereich des Lebens ab und die Kritik an den Gelehrten für solche vollkommen berechtigten, nicht zu beanstandenden Fatawa, offenbart eben das Folgen der Gelüste.
    Und wie gesagt, dieses Spiel beeinflusst genauso wie Facebook sehr in hohem Maße die Ummah und inschaallah ist meine Sorge um die Ummah der Grund, weshalb ich hier diese Kritik vorbringe und nicht die Absicht, zu diffamieren. Und nochmal, ich habe keinen Tabdi´ auf dich gemacht, sondern lediglich auf gewisse Eigenschaften der Hizbiyah, die ich bei dir sehe, hingewiesen.

    Antworten
    • Umm Rahel

      In deinem 1. Kommentar hast du meine „Eigenschaften“ nicht so schön umschrieben, aber der Vorwurf, ich würde solche Merkmale in mir tragen, macht ihn nicht besser. Nichts liegt mir ferner als diese Art der fanatischen Gruppenzugehörigkeit und dass du mir Parallelen mit den Khawarij und Takfiris unterstellst, zeugt von grenzwertigem Verhalten und ich sage dir auch hier: wenn du dich dafür nicht entschuldigst, dann wirst du leider früher oder später merken, dass diese Verleumdung nicht korrekt war.
      Hast du meinen Artikel überhaupt gelesen? Ich habe Ibn Taymiyyah zitiert, ein Wissensgigant, und soll aber zeitgleich die anderen großen Gelehrten aus Saudi Arabien diffamieren aufgrund dieser Fatwa? Sollte dieser Vorwurf stimmen, so hätte ich nicht einmal einen Ibn Taymiyyah zitiert. Ich habe dir bereits in meiner vorherigen Antwort geschildert, worum es in mir in meiner Kritik ging. Meine Herkunft trägt nichts zur Kritik bei und wir irrsinnig die Unterstellung ist, zeigt sich darin, dass Kurden in arabischen Ländern wie Irak leben. Es ist ja nicht so, als befände sich die Heimat der Kurden in Europa und ich würde aus meinem Eurozentrismus heraus die islamisch-arabische Welt diffamieren. Deine Vorwürfe sind eine Frechheit und wie du aus wenigen Sätzen einen Araberhass herauslesen konntest, bleibt mir ein Rätsel, das ich zu lösen gar nicht versuche. Sei dir dennoch an dieser Stelle gesagt: Beschäftige dich einmal – da dir ja das Wohl der Ummah am Herzen liegt – mit der Geschichte der Kurden und frage dich dann, ob ein „Araberhass“ denn wirklich so abwegig ist.

      Ich gebe dir jetzt zum letzten Mal den Ratschlag, deine Worte ernsthaft zu überdenken und dich zu fragen, ob du mit reinem Gewissen und Wissen hinter all deinen Vorwürfen stehen kannst. Wenn ja, so wird sich eines Tages zeigen, ob sie richtig waren.

  5. die meisten der Höllenbewohner sind die Frauen

    Ich habe gemeint und ich denke, das weißt du, dass du ein Problem mit den zeitgenössischen Salafi-Gelehrten hast, nicht mit Leuten wie Ibn Taymiya – rahimullah.
    Ist deiner Ansicht nach – um diese Frage zu klären, da wie bereits erwähnt ich entweder nicht lesen kann oder dämlich bin – die Beschäftigung der Gelehrten mit diesem Spiel, da ganz offensichtlich genügend erwachsene Muslime leider diesem nachgehen, berechtigt oder nicht? Ist die Fatwa, dieses dümmliche Spiel zu verbieten, berechtigt oder ist so Etwas deiner Ansicht nach trivial und lächerlich und eines Gelehrten nicht würdig?

    Antworten
    • Umm Rahel

      Nein, dieses Problem habe ich nicht und weitere bzw. ähnliche Vorwürfe dieser Art weise ich vehement zurück. Meine Meinung zu dem ganzen Thema ist, dass es traurig und beschämend ist, inwieweit derartige zeitraubende Spiele die Muslime gebracht haben, dass es sogar zu Fragen und Antworten in Form von Fatawa gekommen ist, wo doch ausgerechnet Muslime sich mit wesentlich wichtigeren Dingen beschäftigen sollen. Ich behaupte nicht, dass es für einen Muslim verpönt ist, sich zu amüsieren und Dingen nachzugehen, die ihm Spaß machen. Es wird sogar empfohlen, dass man immer wieder seine Seele eine Auszeit gönnt. Dass man sich aber als Wissender sogar mit der Frage konfrontiert sieht, ob ein derart unnötiges und peinliches Spiel eventuell haram ist, ist schade und traurig. Ich habe das Spiel noch nie gespielt und meinerseits besteht nicht einmal das Interesse, es zu tun, aber ich frage mich ernsthaft, ob es sein muss, dass Pokemon unsere Gemüter so sehr beschäftigt.

    • Milat

      “ Dass man sich aber als Wissender sogar mit der Frage konfrontiert sieht, ob ein derart unnötiges und peinliches Spiel eventuell haram ist, ist schade und traurig. Ich habe das Spiel noch nie gespielt und meinerseits besteht nicht einmal das Interesse, es zu tun, aber ich frage mich ernsthaft, ob es sein muss, dass Pokemon unsere Gemüter so sehr beschäftigt.“

      Wenn du das Spiel nie gespielt hast, solltest du darüber auch nicht reden.

      Jede Sache hat ein Urteil bei Allah,welches die Aufgabe der Gelehrten es ist, zu nennen.

      Das Spiel Pokemon,welches du nie gespielt hast, spielen nunmal tausende Muslime.

      Und dass sie nun die Gelehrten danach befragen und sie die Gelehrten Antworten ist eine normale Sache, was jeder einfache Muslime tun sollte.

      Dass du ein Spiel welches du nie gespielt hast, als unnötig und peinlich erachtest ist deine Sache.

      Das Urteil dagegen obliegt den Gelehrten und dass sie das tun ist eine normale Sache.

      Oder sollen etwa die einfachen Muslime selber Urteilen,weil Muslime wie du es als peinlich und unnötig sehen?

      Natürlich nicht.

      Wir die einfachen Muslime fragen immer die Gelehrten zu jeder Sache,wenn es um den Islam geht.

      Und genauso bist du eine einfache Muslima und daher fürchte Allah und lass die Gelehrten ihren Job tun und Urteile nicht selbst über eine Sache,wo es um ein islamisches Urteil geht.

    • Umm Rahel

      Ich habe lange überlegt ob ich dir überhaupt antworten soll, aber ich kann dir nur sagen, einfach deine Worte zu überdenken. Ich sehe 0 Bezug zwischen deinen Unterstellungen und dem, was ich gesagt oder getan habe.

  6. die meisten der Höllenbewohner sind die Frauen

    Ich verstehe deine Kritik an der Fatwa nicht. Wenn die Situation entsprechend beschämend ist, ist es notwendig passend zu reagieren. Leider ist es wohl eine notwendige Fragestellung unserer Zeit, so wie Ibn Taimiyya – rahimullah – sich eben passend zu seinen Zeitumständen mit den damals notwendigen Fragestellungen, das dürften wohl in erster Linie Aqidahfragen gewesen sein, beschäftigt hast. Und heute ist es halt so, dass dieser „japanischer Kufr“, wie du die Frage offenbar trivialisierst und die Fatwa der Gelehrten lächerlich machst, einen großen Stellenwert in der Ummah einnimmt(, wenn selbst Prediger etwa in Deutschland über dieses Thema reden und nicht etwa, um auf die negativen Auswirkungen aufmerksam zu machen).

    Antworten
    • Umm Rahel

      Bruder, du kannst zu jedem Thema eine eigene Meinung haben, aber wenn wir über eine Sache diskutieren und ich dir mehrmals dargelegt habe, wie ich eine Sache meine, und du dennoch darauf bestehst, dass ich etwas anderes beabsichtigt habe, dann halte ich eine Diskussion für sinn- und zwecklos. Zum wiederholten Male: es ging mir nicht um die Fatwa oder das Spiel an sich, ich nahm Stellung zu der gegenwärtigen Situation der Muslime. Ob oder wann sich Gelehrte zu Wort melden, hängt nicht von mir ab. Die Fatwa wurde gegeben und war nichts weiter als eine Antwort bzw. Reaktion auf eine gegebenen Sachverhalt.

  7. Imene

    Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

    Oh Allah, bewahre den Propheten Mohammed und seine Familie in Ehren.

    As-salamu alaikum wa rahmetuhallah ta´ala wa barakatuh liebe Brüder und Schwestern,

    wunderschöner und weiser Text, den Schwester Umm Rahel uns frei übersetzt hat – danke dafür! Ich bin mir sicher, dass jeder von uns sich darin wieder finden kann, auf seinen Mikrokosmos bezogen, und das ist, wie ich denke, die wertvolle Lehre, die wir daraus ziehen können.

    Insofern hat Bruder Abdussalam bin Abdillah den Text schön kommentiert und um seine Gedanken dazu erweitert und uns außerdem weiterführende bzw. grundlegende Ausführungen empfohlen. Auch dafür danke!

    Damit hätte eigentlich dieser „Artikel“ inklusive Kommentare abgeschlossen sein können.

    Nun bin ich mit den Gepflogenheiten in diesem Blogg nicht lange vertraut, doch mein bisheriger Eindruck ist, dass es allen Beteiligten (und auch und vielleicht gerade den Autoren?) das größte Vergnügen bereitet, (meines Erachtens nach unsinnigerweise) die Messer zu wetzen (wie üblich natürlich gegen vermeintlich Andersdenkende – die Autoren loben und verteidigen sich selbstverständlich artig gegenseitig).

    Denn meinem Empfinden nach hat Abdussalam bin Abdillah es nicht dabei belassen, den Text von Umm Rahel nützlich und weiterbringend zu kommentieren (was er ja getan hat), sondern darüber hinaus aus offensichtlicher Schreiblust und Mitteilungsbedürftigkeit heraus (oder ist es einfache Gewohnheit?) seine intellektuell vermutlich wahrhaftig fundierten Seitenhiebe ausgeteilt gegen die seiner scheinbaren Ansicht nach radikalen Salafi, die sich, wie ich seinen Aussagen entnehme, eigenernannt (= ungerechtfertigt? Oder gar unerlaubt?) so nennen.

    Danach kamen weitere Brüder (?), die die Art der Autoren dieses Bloggs – dies aus ihrer Sicht durchaus nachvollziehbar, wie ich meine – nicht nur nicht besonders zu schätzen scheinen, sondern sich davon offensichtlich aufgestachtelt fühlen.

    Zum Abschluss der etwas springenden Diskussion, die ich hier eher psychologisch als inhaltlich begreife, erkennt eine erkennbar kluge Autorin keinen Bezug ihrer Aussagen zum letzten Beitrag (wirklich?!).

    Hm.

    Ich finde, das hier jeder Recht hat, auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass meine Meinung geteilt wird.

    Es hat jeder aus seiner Sicht, von seinem Standpunkt aus Recht, und wenn man sich gern missverstehen möchte, dann ist das, hier besonders gut ersichtlich, nicht weiter schwer. Und wenn ich von unterschiedlichen Sichtweisen aufgrund unterschiedlicher Standpunkte spreche, dann bin ich, um nochmal auf den Ausgangsartikel zurück zu kommen, davon überzeugt, dass sich jeder nach seinem persönlichen Wissens- und Bildungsstand im Islam befindet. Alles weitere kann (als Entlastung in Bezug auf eine sinnvolle Arbeit für die Ummah) doch im Rahmen des eigenen Heilungsprozesses unserem Herrscher am Tag des Gerichts überlassen werden und muss es sogar in Hinblick auf unsere sichere Unvollkommenheit (selbst darin, welchen Gelehrten wir folgen oder welche Nachweise wir vorweisen können).

    Was mich etwas nervt (das liegt natürlich an mir, ist subjektiv, und wird bitte nicht als persönlich zu verstehende Kritik gewertet) ist dieser unterschwellig überall mit anklingende Unterton des extrem hohen Bildungsgrades gewisser Autoren im Verhältnis zur nicht vorhandenen Bildung der einfachen Kommentatoren. Denn ich finde, dass selbst wenn das, was die gebildetere Person an Quellenangaben und Nachweisen bringt, dies nicht zwangsläufig ein Meinungsbildungsverbot von weniger gebildeten Personen zum Ausdruck bringen darf. Denn Meinungen werden gebildet und lassen sich nicht verbieten.

    Und wenn ich meine Meinung kundtun darf – nicht zum Inhalt der von mir auf diesem Blogg gelesenen Texte, sondern auf die Art bezogen, auf die sich vielfach ausgedrückt wird: Ich persönlich finde, dass das, was manche Autoren an den Kommentatoren bemängeln, oft von ihnen selbst praktiziert wird.
    Nämlich dass sie auf eine subtile Weise selbstherrlich, selbsteingenommen und sogar radikal festgefahren in ihrem Meinungsbild sind. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass dies einer Absicht entspricht.

    Ist mir nur so aufgefallen…

    Möge Allah, subhanahu wa ta´ala, uns rechtleiten und schützen und uns zu rechtschaffenen Taten verhelfen.

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    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-s-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâhi wa-barakâtuh.

      Werte Schwester
      (Ich hoffe doch, ich interpretiere den Namen „Imene“ richtig als „Imène“, d.h. die französische Schreibweise einer bestimmten Aussprache von „Imân“ und damit als nordafrikanischen Frauennamen? Falls das falsch sein sollte, bitte ich vielmals um Verzeihung…)

      Um einem Missverständnis vorzubeugen. Mein obiger zweiter Kommentar ist eine Antwort auf den insgesamt zeitlich gesehen dritten Kommentar (den ersten von „die meisten Höllenbewohner…“), aber zeitlich gesehen der vor Deinem zuletzt geschaltete (kam also nach ALLEN bisherigen Kommentaren von Umm Rahel sowie „die meisten H…“ und „Milat“)

      D.h. nach meinem ersten kam „die meisten Höllenbewohner…“ und sich vorderhand hat sich auch weniger inhaltlich nachprüfbar auf den Artikel, sondern auf die Facebook-Seite von Umm Rahel bezogen und ist sie nach ihrer (auch meiner) Auffassung persönlich beleidigend angegangen.
      Dann hat sich eine Diskussion entwickelt, in die sich „Milat“ (auch ein „er“) eingemischt hat, was von der Autorin mit gutem Recht beantwortet wurde, sie ist ja schließlich die Platzherrin hier.

      Mein zweiter Beitrag nun wurde von mir als spezielle Kritik an einem m.E. islamrechtlich schwerwiegenden (diskurs-ethischen) Punkt im ersten Kommentar von „die meisten Höllenbewohner…“ (bzw. themenüberschneidenden Vorkommentaren desselben Mannes auf diesem Blog) abgefasst. Ich habe damit eine mir auferlegte Pflicht erfüllen wollen. Bitte lies noch einmal daher diesen Kommentar durch und überdenke noch einmal die generellen Teile Deines Beitrags. Ggf. findest Du ja auch meinen Beitrag in Teilen inhaltlich schlecht gelungen und möchtest konkrete Verbesserungsvorschläge oder ggf. auch nur Fragen an- bzw. vorbringen – nur zu!

      Außerdem möchte ich Dich herzlichst bitten, nicht die Autoren dieses Blogs als meinungskonformen Block zu sehen – nichts könnte ferner von der Wahrheit sehen. So zähle ich mich z.B. nicht zum sogen. „Salafi-Manhaj“, wie z.B. Umm Rahel oder Yahya Ranft. Ich wage auch zu bezweifeln, dass sie umgekehrt meinen ersten obigen Kommentar in allen Aspekten unterschreiben würde. Genauso die anderen Autoren, und noch mehr.

      Ja, und was die Kampfeslust mancher Kommentatoren angeht, so hat Zia unlängst das folgende Phänomen bzgl. seiner Person beschrieben:
      „Ich finde es sowieso lustig, wie die größten Hater die treuesten Leser dieses Blogs sind.“

      Messer werden von mir und Zia aus meiner Wahrnehmung nach nur gewetzt, um Löwen zu schlachten, d.h. die so bezeichnete, weit verbreitete Landplage zu bekämpfen. Und zwar erstens nur ganz allgemein bestimmte Großkatzen, die es auch verdient haben (wenn Du anderer Meinung bist – nur zu: Bitte mit konkreter Belegstelle direkt ansprechen!). Und zweitens konkret solche, die mit Beschimpfungen, Androhungen realer Gewalt, Lügen, Erdichtetem, geistigen Putschversuchen (Abu Brains, d.h. Kalife von Doitschland und so) hier als Kommentatoren einrücken. D.h. bei mir werden diese ganz geblockt, bei Zia leider freigeschaltet und dann notgedrungen durchgehechelt. (Wenn Du einen besseren Umgang mit Internet-Jihadis weißt, die mit wüstesten Beleidigungen auf sonst unterstem inhaltlichen und sprachlichen Niveau um sich werfen – nur zu, helfende Kommentatoren/-innen mit konstruktivem Ansatz sind willkommen!)

      Da Du aber ggf. meine beiden Kommentare oben auch ein wenig vermengst (erst lobst Du den ersten, dann kritisierst Du allgemein den zweiten, zum Schluss aber beziehst Du Dich inhaltlich kritisch nur auf Punkte, „Seitenhiebe“, aus dem ersten, oder nicht?!), noch diese Rückfrage:
      Bin ich Dir ggf. mit meinem ersten Beitrag irgendwo auf die Abaya getreten? Fühlst Du Dich irgendwie dadurch beleidigt, persönlich kritisiert? Oder Deine Lieben oder Deine Freunde? Wenn ja, bitte melden. Ich habe meine „Seitenhiebe“ bewusst so allgemein gehalten, dass sich nach meiner Absicht niemand (außer ggf. Heuchlern, die ja meinen, dass jeder Ruf ihnen gilt, wie es im Edlen Quran sinngemäß etwa heißt) individuell angesprochen fühlen sollte. Vielleicht war ich ein wenig unbeholfen dabei und habe doch eine bestimmte, fest abgrenzbare muslimische Personengruppe in etwas menschlich-allzumenschlichem angegangen oder gar beleidigend angesprochen?! Das sollte nicht sein – bitte um konkrete Meldung mit jeweiligem Zitat und Deiner dementsprechenden Beschwerde!

      Jetzt also würde ich Dich um je einen zweiten Blick in meine beiden o.g. Texte und um nachfolgende erneute Rückmeldung bitten. Alles weitere (also bzgl. anderweitiger Kritik u. sonstiger Anmerkungen von Deiner Seite) dann bitte danach, in shâ’a_Llâhu ta3âlâ.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  8. Imene

    As-salamu alaikum wa rahmetuhallah ta´ala wa barakatuh liebe Schwester Umm Rahel, wenn Du meiner Ansicht bist, dass meine Antwort an Bruder Abdussalam bin Abdillah eher als Leserbrief denn als Kommentar zu werten ist, lege ich es in Dein Ermessen, ihm diesen Kommentar auch als solche private Post weiterzuleiten bitte und ihn nicht zu veröffentlichen. Solltest Du wider Erwarten irgendeinen Nutzen für Mitleser erkennen, bin ich dennoch einverstanden, solltest Du den Kommentar frei schalten.

    As-salamu alaikum wa rahmetuhallah ta´ala wa barakatuh lieber Bruder Abdussalam bin Abdillah,
    was meinen Namen angeht, liegst Du richtig.

    Seit knapp zwei Wochen stöbere ich ein wenig in den Artikeln und verfolge den Blog bisweilen.

    Es ist nicht so, dass ich die Autoren als meinungskonform sehe, gleichwohl empfinde ich das Auftreten mancher Autoren nach außen hin als gleich geschaltet. Es kommt bei mir dabei eher so an, als würde ein gewisser Standes- (hier: Bildungs-) dünkel gepflegt werden.

    Das ist ein sehr subjektives Empfinden, und ich kann nicht behaupten, dass ich mich beleidigt oder sonst wie getroffen fühle. Nur ein wenig genervt, weil es mir manchmal wie mit Kanonen auf Spatzen schießen vorkommt und wie eine Energieverschwendung (diese auch für den Leser. Ich weiß, es obliegt ihm selbst, doch manchmal bleibt man halt auch „ungewollt“ hängen).

    Es ist natürlich Dein Recht, Dich nur auf einem von Dir im Vorfeld festgelegten Niveau zu bewegen.

    Doch es kommt mir ausgrenzend vor.

    So, als würdest Du (ich spreche jetzt Dich an, weil Du mir zurück geschrieben hast, doch ich empfinde durchaus noch in Bezug auf weitere Autoren dieses Blogs so) Dich mit der wehenden Fahne des Wissens weit vor der Masse der Muslime dahin schwebend bewegen, und wer nicht mindestens Deinen Wissensstand besitzt, der sollte sich zunächst eingehend von Dir belehren lassen, bevor Du Dich überhaupt mit ihm abgibst.

    Dann kam der Artikel von Umm Rahel, der mir wie „die Faust auf das Auge“ zu passen schien, um meinem Gefühl diesbezüglich Ausdruck zu verleihen.

    Denn ist es nicht so, dass jemand, der sich Wissen angeeignet hat, nicht deshalb trotzdem von einem, der seiner Bestimmung nach weniger davon besitzt, lernen kann?

    Nun gut, das weißt Du selbst, denke ich. Wie ich speziell Deine Kommentare gelesen habe, glaube ich auch durchaus, dass Du gern allen etwas von Deinem Wissen vermitteln möchtest, so wie es ja auch Deine Pflicht ist. Du tust es aber letztlich nicht, weil Du die Hürde so hochlegst.

    Hier ist wieder ein schöner Schwenk zu Umm Rahels Artikel möglich, der besagt, dass jeder nur das umsetzen kann, was er auch in der Lage zu begreifen ist. Um lehren zu können, wäre es also angebracht, die Leute mitzunehmen, statt sie abzuwürgen.

    Aber ich respektiere es natürlich, dass jeder selbst entscheiden muss, wann er sich wie wo wem gegenüber abgrenzt. Es ist mir wirklich nur so allgemein beim Lesen des Blogs aufgefallen.

    Ich weiß nicht, ob ich Deine beiden Kommentare vermengt habe. Das ist mir nicht so vorgekommen. Auch beim nochmaligen Nachlesen nicht.

    Deinen ersten Kommentar finde ich persönlich etwa bis zur Hälfte gut, weil ich ihn als wertvolle Ergänzung zu dem Artikel sehe. Danach kommt eine Leier (nicht despektierlich verstehen bitte), die Dir offenbar am Herzen liegt. Schon klar. Sie passt auch durchaus inhaltlich zu Umm Rahels Artikel (und selbst, wenn nicht: ich bin ja z.B. auch nicht detailliert inhaltlich auf ihren Artikel eingegangen). Doch selbige Leier passt ebenso zu vielen anderen Artikeln, wo Du sie, nach dem was ich gelesen habe, dann ja auch in Deinen Kommentaren anbringst: Nämlich wer weshalb Löwengrenzen (oh Frevel!) überschreitet und deshalb abgeschossen gehört (frei interpretiert).

    Ich habe Deinen Standpunkt dazu bereits früh verstanden (beim allgemeinen Lesen im Blog), und in vielerlei Hinsicht bin ich inhaltlich derselben Meinung wie Du.

    Dass allerdings, glaube ich, gilt für fast alle Bloger, wie für die gesamte Ummah.

    Es liegt eher ein Verständigungsproblem vor, als dass die Meinungen so weit auseinanderklaffen würden, meiner Ansicht nach.

    Deshalb halte ich Deine Art, Dich gerade Menschen mit einem geringeren Bildungsstand als dem Deinen gegenüber mitzuteilen, für nicht ausreichend.

    Sehe aber auch, dass Du das möglicherweise gar nicht anstrebst.

    Dein zweiter Kommentar war eine Antwort, ja. Aber ich halte nichts davon zu versuchen, Zwang auszuüben („(…) ich appelliere an Dich, fordere Dich auf (…) u.ä.), was meines Erachtens zu Widerstand anregt, sondern setze eher darauf, das Gegenüber zur Einsicht zu bewegen. Aber natürlich kann da jeder einer unterschiedlichen Ansicht sein.

    Im Grunde ist mir aus Deiner Antwort nicht klar geworden, was Du am von mir Gesagten ernsthaft nicht verstanden haben könntest, so dass ich Deine Frage zwar für vordergründig ehrlich halte, aber auch denke, dass Du sie Dir im Grunde selbst beantworten könntest.

    Ich denke, es ist Deine Lust am Diskurs, die Dich mir hat antworten lassen. Und verzeih bitte mir und anderen, die ähnlich empfinden mögen wie ich, wenn ich Deine Art zu arbeiten nicht teile, auch wenn sie fundiert ist und von Dir und vielleicht anderen Autoren als die einzige Möglichkeit erachtet wird. Ich würde es mir wünschen, deshalb in Deinen Augen trotzdem nicht zu einer Person zu werden, mit der Du Dich deshalb nicht auseinander setzen kannst (theoretisch und als Möglichkeit auf die Zukunft bezogen – denn ich sagte ja bereits, dass ich nicht finde, das mein Kommentar als Grundlage für eine Auseinandersetzung dient).

    Arbeitsaufwendig in Texten rumzustöbern, um Dich dann mit Textstellen ( „ (…) bitte mit konkreter Belegstelle direkt ansprechen (…)“) zu befriedigen, entspricht nicht meiner Art zu denken und mich zu befassen. Ich bin da eher freestyle unterwegs. Unwissenschaftlich, laienhaft, vermutlich stümperhaft. Zumindest derzeitig. Ich will mich einer positiven Entwicklung (dem Erlernen also) nicht verschließen. Und vielleicht weckst Du ja die Lust in mir, auf diese Weise zu arbeiten. Allerdings im Moment gerade nicht, in dem Du Dich, wie ich es empfinde, hinstellst und sagst: Wer das so nicht bringt, mit dem spreche ich gar nicht.

    Verstehe mich nicht falsch. Das ist Dein Recht und ich akzeptiere es, wenn Du so gestrickt bist. Außerdem imponieren mir Deine Texte durchaus.

    Doch meine Lust, mein Wissen zu erweitern, weckst Du damit vorläufig nicht.
    Im Gegenteil, wie ich glaube, eher einen untergründigen Widerstand (s.o.).

    Dass ich überhaupt geschrieben habe entspringt meinem Ego, das sich auch nach langem Training immer mal wieder (viel zu oft, seufz) erfolgreich in den Vordergrund drängelt. Und dem möchte ich lieber entgegen wirken, als es zu füttern, so dass ich in Zukunft vielleicht lieber still bleibe, wenn ich es schaffe.

    Ich danke Dir für Deine Antwort. Es war vielleicht nicht sinnstiftend, mich in die Diskussion eingemischt zu haben und ich hoffe, ich habe niemanden gestört und bin niemandem zu nahe getreten.

    Möge Allah uns vor den Einflüsterungen des Satans schützen und uns unsere Arbeit erfolgreich zu Seinem Wohlgefallen und zum Nutzen unserer Brüder und Schwestern verrichten lassen.

    Antworten
    • Umm Rahel

      Assalamu alaikum liebe Schwester, es ist leider (meines Wissens) nicht möglich, dass man private Nachrichten an andere Kommentatoren versenden kann. Alle Beiträge sind öffentlich.

      Wa salam alaikum wa rahmatullahi wa barakatu.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâhi wa-barakâtuh(û).

      Wer mir Leserbriefe schreiben möchte, kann dies auf drei Arten tun:

      1. Er/sie sendet eine Mail an ZBBZ (Ze Big Boss Zia) unter:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/wp-content/uploads/2016/02/2016-02-22_203624.jpg
      Dies mit der Bitte um Weiterleitung. Dabei kann die jeweilige Person auch gerne ZBBZ bitten, mir gegenüber die ursprüngliche Absenderadresse zu verbergen. (Somit als Lösung für schamhafte Muslimât sehr geeignet.)
      2. Er/sie sendet eine Mail an die in diesem Artikel in den Regeln unter (1.) angegebene persönliche Mailadresse meiner Wenigkeit:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852
      3. Er/sie stellt unter einem meiner Artikel (im eigentlichen Sinne) einen Kommentar ein, und zwar
      a.) ENTWEDER mit der Bitte, dass dieser nicht veröffentlicht werde. Am einfachsten ist dann, er beginnt mit einer (sinnigerweisen in Großbuchstaben gehaltenen) Kopfzeile wie
      „!! LESERBRIEF – NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG !!“,
      oder ähnlichem. Diese Möglichkeit nutze ich auch zur internen Informationsweitergabe an andere Autoren. Der Text des Kommentars (nicht die dazu angegebene Emailadresse) ist allerdings für ALLE Autoren, die bis zur Freischaltung bzw. endgültigen Löschung in das Blog-System schauen, sichtbar.
      b.) ODER mit der Absicht, dass dieser veröffentlicht werde, also als normalen Kommentar in meinem Verantwortungsbereich. Dann ist das o.g. Regelwerk allerdings positiv zu beachten:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykum-u_s-Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

      Betr. die obige Antwort auf meinen Kommentar unter:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2018#comment-4551

      Freundlichen Dank, werte junge Schwester (da irre ich mich hoffentlich auch nicht?!) Imene.

      Ich weiß immer noch nicht so recht, ob das ganze nicht auf einem sehr großen Missverständnis Deinerseits beruht.
      Alle anderen Leser bitte ich deshalb unbedingt meinen o.g. Kommentar zu lesen, da dieser m.E. z.T. immer noch als Antwort auf zweiten der Nutzerin Imene nützlich wäre.
      D.h. viele Fragen, die sie kritisch aufwirft, werden meiner Meinung nach von mir dort schon beantwortet.

      Mangels anderer Möglichkeiten gehe ich die Sache dann mal ganz einfach praktisch an.

      Bitte schau doch mal hier hinein:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2007#comment-4435
      und hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2007#comment-4453

      Findest Du solche Arbeitsweise besser? Wenn ja, warum? Was machen diese beiden (oder einer von ihnen) Deiner Ansicht nach besser als ich?
      Wenn nein, was gefällt Dir an diesen beiden Kommentaren nicht?

      Kannst Du dann ggf. andere finden, die Dir besser gefallen, hier verlinken und kurz darstellen, inwiefern Du solche Beiträge begrüßen würdest?

      Oder Beiträge aus dem Internet, die Du vorbildlich findest?

      Was hältst Du von diesem Artikel bzw. der Diskussion im Kommentarbereich darunter:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1984 ?

      Du würdest mir sehr durch eine ausführliche Antwort helfen. Du kannst Dir meinetwegen, wenn nötig, gerne Zeit dafür nehmen.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

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