Ein Nekrolog auf Abdul Sattar Edhi (1928 – 2016)

26 Kommentare

Heute mal ein etwas anderes Thema. Normalerweise gebe ich mich keinen großen Lobeshymnen auf sterbliche Menschen hin, möchte heute allerdings eine Ausnahme machen. Vor kurzem ist der pakistanische Philanthrop Abdul Sattar Edhi (1928 – 2016) in seiner Heimatstadt Karachi verstorben. Für mich war diese Nachricht insofern schockierend, da ich seit dem ich denken kann, von ihm wusste und man immer wieder von ihm hörte. Selbst meine Eltern erinnern sich noch an die Krankenwägen von Edhi, die es bereits zu ihrer Kindheit gab!

Es lohnt sich wirklich folgendes Video anzusehen (Urdu mit englischen Untertiteln):

https://www.youtube.com/watch?v=CVNRmsa3Gu8

Kein aufgeblasener Mullah der sich selber gerne reden hört, kein korrupter Politiker der dem Pöbel das Blaue vom Himmel verspricht, damit sie ihn weiter auf Staatskosten alimentieren, kein Verbrecher, der sich an Frauen, Kindern oder religiösen und ethnischen Minderheiten vergreift. Einfach ein Mensch, der es sich zum Ziel gesetzt hat die Not in Pakistan zu lindern.

Er wurde von den Mullahs angefeindet, weil er die Spenden, die man ja für Sufi-Schreine und Sufi-Fressgelage dringend benötigte, bekam, da seine Integrität weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt war. Seine „Babyklappen“ haben die Mullahs besonders erzürnt. Ihre Begründung: damit motiviert er die Leute uneheliche Kinder in die Welt zu setzen. Ihre Turbane wurden grün vor Neid! Seine Einschätzung, dass die Mullahs nur dafür da sind die Leute zu spalten und sie für Unfrieden im Land sorgen, machte ihn für mich mehr als nur sympathisch.

Obwohl er leicht sozialistisch angehaucht war, verblieb er Zeit seines Lebens apolitisch um sich nicht in die Machenschaften der korrupten Elite einwickeln zu lassen. Er baute auf die Freiwilligkeit von Spenden. Ein freier Mann möge aus freien Stücken sein Eigentum spenden, ohne (staatlichen) Zwang. Genau dieser Voluntarismus motivierte die Leute zu spenden.  Wer schon mal in Pakistan war, weiß wie penetrant die Bettlerbanden agieren und was für schlimme Dinge sie tun um nur eine Rupie zu ergattern (u. a. verstümmeln sie ihre eigenen Kinder um Mitleid zu erregen…).

Sein Lebenswerk ist genau das was die Islamische Welt braucht. Weniger Sektiererei, weniger Löwen, dafür mehr Menschlichkeit. Das sind die Dinge, die eine Zivilisation ausmachen und nicht die Zahl grüner Turbane oder Gewalttäter, die im Namen des Islams morden und vergewaltigen!

Vielleicht sollte man sich mal genau das durch den Kopf gehen lassen. Gewalt, Aberglaube und Menschenanbetung haben die Islamische Welt gelähmt. Ob es nochmal 1400 Jahre dauert, bis man sich wieder auf das Erbe des Propheten (Allahs Segen und Heil seien seine ewigen Begleiter) besinnt? Ich hoffe nicht!

Möge Allah diesem Mann das Äquivalent zu dem geben, was er vorausgeschickt hat. Das meine ich auch wirklich so!

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26 Antworten auf “Ein Nekrolog auf Abdul Sattar Edhi (1928 – 2016)”

  1. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Wa-3alaykum-u_s_Salâmu wa-rah°matu_Llâh.

    Innâ li_Llâhi wa-innâ ilayhî râji3ûn(a).

    Danke für diesen Artikel und die Verbreitung auch der Nachricht. Rah°imahu_Llâh.
    Der Gesandte Allahs (sAs) sagte:
    „Irh°amû man fi_l-ard°i, yarh°amukum man fi_s-samâ'(i).“
    („Habt Erbarmen mit den Wesen auf der Erde, dann wird mit Euch DER im Himmel Erbarmen zeigen.“)

    Ich kannte den Shaykh `Abda-s-Sattâr bereits aus einer, m.E. interessanten, Dokumentation:

    https://vimeo.com/78954321 („The Good Man of Karachi“, von ARTE),
    dieselbe, etwas kürzer auf Deutsch:
    https://www.youtube.com/watch?v=RPrFHHUm1MM

    Wa-s-Salâm.

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  2. Muhammad Ibn Maimoun

    السلام عليكم

    Hab das erste Mal 2011 von ihm gelesen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/pakistans-groesster-helfer-vater-teresa-a-741878.html

    Gott erbarme sich seiner Seele.

    Antworten
  3. Anstrengungfisebilillah

    Ich glaube es nicht, dieses Eckelpacket lobt mal einen Menschen und noch verblüffender ist das dieser Mensch auch noch Muslim war.

    Wahnsinn…

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Was hier der Wahnsinn ist, frage wahrscheinlich nicht nur ich mich aber wirklich.

      Es wundert mich, dass Zia diesen recht pietätlosen Kommentar überhaupt freigeschaltet hat…

      Oder hat sich unsere „Graue Eminenz“ vom doppelten tiefen c unseres wahren, sich nämlich selbst offenbarenden „Eckelpackets“ verführen lassen?

      Man sieht: Sehr wenig „Anstrengung“, und wenn, dann sicher nicht „fi sabîli_Llâh“.

      Ich hatte schon recht, als ich solche „sprechenden Namen“ für Kommentare unter meinen Artikeln untersagte.

      Die islamrechtlichen Gründe dafür habe ich übrigens schon einmal in Antwort an Dich, WelcheAnstrengungAufWelchenWegen, formuliert:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1771#comment-3477

      Damals hast Du Zia noch freundlicher angesprochen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1771#comment-3502

      Aber da wolltest Du eine Antwort auf meine bohrenden, offensichtlich ins Schwarze treffenden Fragen, ja mit einer Zensur am liebsten durch Zia höchstpersönlich beantwortet sehen.

      Da er solchem Ansinnen nicht nachgekommen ist, sondern mich sogar zum Mitarbeiter des Blogs befördert hat, wird er seinerseits zum „Ekelpaket“ (soweit zum doppelten tiefen c) degradiert. Gar nicht so „verblüffend“, dies, von seiten eines Internet-Parade-„Muslims“.

      Oder anders gesagt, mit dessen Worten:

      Wahnsinn…

    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Ich habe mir in der Tat überlegt unseren Löwen hier zu zensieren, aber warum ihn von seiner eigenen Demontage abhalten?

      @Löwe: Ich glaube nach deinen „strengen Tawheed-Kriterien“ wird dieser herzensgute Mensch überhaupt nicht als Muslim gelten, von daher bitte Ruhe!

  4. Anstrengungfisebilillah

    Schön das du dir einen Anwalt zugelegt hast. Mittlerweile haben wir nicht mehr nur die Madakhila und IS Khawarij, welche diese masslose Arroganz und Verachtung den Muslimen entgegenbringen. Nein! Jetzt gibt es eine neue Gruppe von Gelehrten und Muslimen hassenden Besserwissern deren einzige Aufgabe es ist die islamische Ummah in Grund und Boden zuschreiben. Ihr nehmt euch viel zu wichtig Jungs. Und nebenbei der Grund warum ich dem drittklassigen Anwalt nicht antworte ist, weil ich einfach kein iInteresse an die habe. Nicht mehr und nicht weniger…

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-ash.hadu anna Muhammadan (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      1. Ich bin kein Angestellter von Zia, noch von ihm zu irgendetwas gebeten worden. Ich habe nur keine Lust, dass dahergelaufene Halb- und Vollidioten ohne jede Bildung (inkl. der islamischen) oder Manieren ihm andauernd deshalb an den Karren fahren, weil er ihnen durch sachlich angemessene Kritik auf den Schlips tritt, ihre Götzen zerschlägt und die Nichtigkeit ihres schein-islamischen Geredes und Weltbildes offenbart.
      2. Siehst Du mich als Mitglied einer „Gelehrten und Muslimen hassenden“ „Gruppe“ von „Besserwissern“? Ich meine: war auch ich damit gemeint? Dann hast Du, der doch findet, dass er soviel „Anstrengung“ und sogar „fisebilillah“ aufbringt, sicher einen Beweis dafür? Einen 100prozentigen? Nach Quran und Sunnah?
      3. DU „nimmst“ uns m.E. SO „wichtig“, dass Du einfach nicht still wegbleiben kannst. Oder wie es Zia anlässlich eines Deiner Brüder im Geiste im Kommentarbereich des vorherigen Artikels so schön sagte:
      „Ich finde es sowieso lustig, wie die größten Hater, die treuesten Leser dieses Blogs sind. Man kann sich alternativ auch IS-Hinrichtungsvideos reinziehen, das nur mal als Vorschlag ;-)!“
      4. „weil ich einfach kein iInteresse an die habe“ Komm mal runter, Du stotterst ja schon, und das sogar per Tastatur…
      5. „nicht mehr und nicht weniger“ Die Trauben sind immer je höher sie hängen, desto saurer. In Deinen Worten: „drittklassig“.
      6. „Arroganz … DEN Muslimen … DIE islamische Ummah“ Dass Du tatsächlich Dich und Deines Löwengleichen für Paradebeispiele (Vorsicht: GRIECHISCHES Fremdwort!) DER Muslime hältst, bei Deiner „Verachtung“ für ECHTES islamisches Wissen sowie Benehmen, das finde ICH die in der Tat äußerst arrogant… Und dieser Hochmut führt dann Dich (wie vorher andere) zu Großleistungen wie:
      7. „Jungs“ – Wahrscheinlich könnte ich auch Dein Vater sein, rein altersmäßig. Es gibt jenseits des Junglöwen-Kindergartens auch, in der Tat, eine wirkliche Welt. Und in der gibt es nicht nur „Jungs“ wie Dich, sondern auch Ältere und Alte. Und denen gegenüber kann sich ein wenig benehmen – wenn man denn weiß, was das ist.

      Ansonsten auch zu Deiner Lektüre und ggf. Deinem Nutzen (obwohl ich bei Dir ehrlich gesagt nicht mehr an Selbsterkenntnis, insofern auch nicht mehr an Besserung glaube):
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2007#comment-4435
      und hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4437
      inkl. der Folgekommentare hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4438
      und hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1990#comment-4444

      Das dort gezeichnete Bild ist Dir, finde ich zumindest, wie aus dem Internet-Gesicht geschnitten.

      Wa-innâ li_Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a-l-hudâ.

  5. As-Salafi

    http://www.azquotes.com/picture-quotes/quote-no-religion-is-higher-than-humanity-abdul-sattar-edhi-80-12-88.jpg
    Authubillah. Das war natürlich klar. Was will man auch von jemandem erwarten, der Preise von der Sowjetunion bzw. Kommunisten, der UNO und einer Achmadiya-Organistionen bekommt. Sag mir wer deine Freunde sind und ich sage dir, wer bist.
    Man kann nur für den Seelenheil dieses Mannes hoffen, dass er unwissend war und ihm Allah diese Unwissenheit verzeiht.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      1. Er war ein Humanist, hat er auch von sich selber immer behauptet. Er war aber nachweislich Muslim und auch den Islam als seine Hauptmotivation angegeben für seine Taten.
      2. Er war der Ansicht, dass Menschlichkeit die Grundlage für alle Religionen bilde und von denen der Islam die Menschlichkeit am besten implementiert und abverlangt.
      3. Ein Bild mit einem Zitat, nennst du das gute Recherche? Ich habe auch ein Bild mit einem Zitat für dich: http://weknowmemes.com/wp-content/uploads/2012/07/dont-believe-everything-you-see-on-the-internet.jpg
      4. Die Sowjetunion hat seine humanitäre Hilfe nach dem großen Erdbeben von 1988 in Armenien damit ausgezeichnet.
      5. Er hat den Preis der Ahmadiyya-Organisation angenommen, das stimmt. Ob das zu seiner religiösen oder politischen Neutralität, die er sich ja selber auferlegt hat passt, darüber lässt sich streiten. Oder auch nicht!
      6. Das was du betreibst ist ein klassisches „guilt by association“, die perfideste Art des ad hominems. Du bist ein Anhänger der saudisch-orthodoxen Kirche, die den Saudi-König als Kaiser gesalbt hat. Sollen wir jetzt alle Verbrechen „deines“ Regimes aufdecken mit denen du dich ja aufgrund deiner Liebe und Anhängerschaft mitschuldig gemacht hast?

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Es ist Muslimen strikt untersagt, (vor allem in Verkehr untereinander), Spekulationen zu folgen und mit Unterstellungen zu arbeiten:

      „Yâ ayyuha_lladhîna âmanû_jtanibû kathîran min-a_zh-zhanni inna ba3d°a_zh-zhanni ithm(un) wa-lâ tajassasû wa-lâ yagtab ba3d°u ba3d°a(n) a-yuh°ibbu ah°adukum an ya’kula lah°ma akhîhi maytan fa-karihtumûh(u) wa-ttaqû_Llâha inna_Llâha tawwâbun rah°îm(un)“
      (Âyah 12 von Sûrati_l-h°ujurât, siehe bspw. http://tanzil.net/#49:12)

      Vielmehr gehört es zu den grundsätzlichen Pflichten, vor allem den eigenen Geschwistern im Dîn gegenüber „h°usna_zh-zhann“ zu üben. D.h. man darf nicht etwa eine Äußerung bei gegebenem Interpretationsspielraum zum schlechtestmöglichen auslegen, ganz im Gegenteil. Außerdem ist man dadurch verpflichtet, sich vor dem Kritisieren erst gründlich zu informieren, da der jeweilige Kontext entschuldigende oder mildernde Aspekte aufweisen kann.

      Ferner ist es nicht erlaubt, die (ggf. nur vermeintliche) Sündhaftigkeit einer Handllung als Eigenschaft der Person zu bezeichnen. Danach zu urteilen wären alle Menschen verloren. Vielmehr ist zu beachten, dass jeder Mensch ggf. für an sich sündige Handlung unter den folgenden Bedingungen sogar belohnt werden kann:

      1. Er/sie hat sich nicht außerhalb seines Verantwortungsbereichs in Dinge eingemischt, die ihn nichts angehen, sondern im Bereich dessen gehandelt, den Allah (swt) ihm zur Pflicht auferlegt hat.
      2. Er/sie hat sich aufrichtig, nach bestem Wissen und Gewissen und nach besten Möglichkeiten bemüht (und Allah (swt) verlangt darin von keiner Seele mehr, als sie leisten kann), eine bestmögliche Entscheidung zu treffen („ijtihâd“ im Sinne des diesbzgl. Hadith, NICHT im eingeschränktere Sinne der Tätigkeit eines „mujtahid“ in den islamischen Wissenschaften).
      3. Er/sie ist darin dem Grundsatz gefolgt, dass man die Menschen so behandeln soll, wie man selber von diesen behandeln werden möchte (u.a. entscheidend für die Aufrichtigkeit der Absicht).
      4. Er/sie hat beabsichtigt, Barmherzigkeit an den Geschöpfen zu üben und nicht zu schaden.

      Insofern muss man sich m.E. die Entscheidung bzgl. der Annahme des Preises der Ahmadiyyah anschauen. Einmal mit dem Angebot konfrontiert, musste sich Shaykh Abdu-s-Sattar Edhi entscheiden, ob er dieses annimmt (und wir können nicht unterstellen, dass er sich diese Qual der Wahl ausgesucht hat). Über seine inneren Absichten und seinen Ijtihâd wissen wir nichts – dürfen aber eben (s.o.) auch nichts nachteiliges annehmen. Was die Punkte 3 und 4 angeht, hat uns dieser ehrenwerte Bruder, rah°imahu_Llâh, sogar reichlich Belege dafür geliefert, dass diese beiden Bedingungen von ihm erfüllt worden sind.

      Daher müssen wir, meine ich, zum Schluss kommen, dass seine Entscheidung bei Allah (swt) sogar belohnt werden kann, auch wenn sie an sich zurückzuweisen wäre (wg. des Batils der Ahmadiyyah und ihrer, m.E. offensichtlich schlechten Absichten der Instrumentalisierung dieses Mannes).

      DASS die Qadyanis ihm den Preis angeboten haben, KANN übrigens gar nicht gegen ihn sprechen. Das Bedürfnis, ein wenig vom Wasser der Popularität des Mannes auf ihre Mühlen zu lenken, also der Wunsch der Instrumentalisierung, ist überdeutlich, und wird auch (ggf. ganz anders, als der obige böswillige Betrachter meint) in seine Entscheidungsfindung eingeflossen sein. Daraus zu jedoch zu schließen (oder dieses nur nahezulegen), dass sie ihm den Preis angeboten hätten, weil er ihnen inhaltlich (und zwar in Bereichen der Aqida) nahestehe, ist so unbelegt, wie unbelegbar, wie schlichtweg unverschämt.

      Wir sollten uns als Muslime, die sich zu Ahli_s-Sunnati wa-l-Jamâ’ah rechnen, auch vor „Beweismethoden“ hüten, die von schiitischer Seite benutzt werden, um den Takfîr auf die besten der Sahaba (ra) zu „begründen“. So gibt es z.B. einen Hadith mit gesundem Isnâd, in dem ein Sahabi (ra) der Ansicht (und damit auch dem Tafsîr) von Sayyidinâ Omar ibnu-l-Khattâb (ra) über die (Nicht-)Zulässigkeit von Tayammum bei Janâbah (unter Unerreichbarkeit von Wasser natürlich) widerspricht, welche Erzählung von extrem-schiitischer Seite im vorbezeichneten Sinne ausgeschlachtet wird. Dabei wird das oben ausgeführte Prinzip der Entscheidungsfindung und ihrer Bewertung völlig außer acht gelassen.
      Die zeitlich nachfolgenden Rechtsgelehrten sind meines Wissens in ihrer großen Mehrheit übrigens NICHT der Meinung des Khalîfah Omar (ra) gefolgt, ohne ihn deswegen auch nur zum Fâsiq oder Irregangenen zu erklären.
      Und möge Allah (swt) die Vorbilder der Ummah auch und gerade darin belohnen, wie sie mit Dissens umzugehen verstehen wussten und uns ein leuchtendes Beispiel geliefert haben. Denn nur deshalb konnte uns die Kunde von diesem wunderschönen Dîn in der vorliegenden, wunderbaren Form gelangen. Und dies gehört damit zu den Wegen, wie Allah (swt) in seiner Weisheit den Koran beschützt hat. Die Liebe zu Allah (swt), Seinem Gesandten (sAs) und Seiner Religion können wir daher nur dann vollständig erwerben und üben, wenn wir den Umgang der Sahaba und großen unumstrittenen Gelehrten dieser Ummah mit Meinungsverschiedenheit nachahmen, und zwar das Beste darin, uns also u.a. in der islamischen Form der Toleranz üben.

      Wa-s°alla_Llâhu 3alâ sayyidinâ habîbinâ Muh°ammadin wa-sallama taslima(n), wa-3alâ baytihî_sh-sharîfi wa-3alâ sahâbatihî_l-karîma(ti).
      Wa_Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  6. As-Salafi

    Ich spreche ihm die Qualifikation ab, sich in allen Religionen aus zu kennen und daher das Urteil zu fällen, alle Religionen hätten Menschlichkeit als Grundlage. Im Islam gibt es Menschlichkeit, seine Grundlage ist jedoch der Tawhid. Das ist eine rein politische, kitschig-humanistische Aussage.
    Es ist außerdem hochgradig fragwürdig, einem nicht-islamischen Land unter die Arme zu greifen, obwohl es genügend betreffende Wohlhabende dort oder Verantwortliche gibt, die ihren eigenen Leuten helfen könnten, während es gleichzeitig mehr als genügend Muslime vor allem auch damals gab, die unter Not und Leid litten, vor allem in Afghanistan, das zu der Zeit von der Sowjetunion, dessen Mitgliedsstaat Armenien zu der Zeit war, auf brutalste Weise drangsaliert wurde. Du sagtest ja selbst, er sei nicht nur Humanist, sondern sogar darüber hinaus sozialistisch angehaucht gewesen. Authubillah!
    Und selbstverständlich ist Schuld durch Assoziation hier mehr als angebracht. Es gibt keine Rechtfertigung, von Häretikern oder Erneuerern einen Preis an zu nehmen und sich so für diese Kreise als Werbefigur missbrauchen zu lassen, um unwissende Muslime in die Irre zu führen. Hinzu kommt noch die Annahme des Preises von der Sowjetunion, einem Völkermörderstaat, der einen Völkermord nach dem anderen an Muslimen beging und zu dem Zeitpunkt in einen in Afghanistan verwickelt war. Weiterhin war er als Pakistani nicht berechtigt Beziehungen zur Sowjetunion zu pflegen, die damals mit Pakistan offiziell verfeindet war.

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    • As-Salafi

      Er hätte bei Anbieten des Preises im übertragenen Sinne – auf angebrachte Weise – eher den Reich-Ranicki machen sollen bzw. auf ihre Fehler hinweisen sollen.
      Möge Allah über ihn richten.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      As-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      „Möge Allah über ihn richten.“

      Dazu braucht Allah (swt) unsere Aufforderung nicht, das wird er mit ihm (rah°imahu_Llâh) und mit Dir und mit mir und jedem Kind Adams tun. Und das Resultat, vor allem, was das Urteil über unsere eigenen, z.T. bloß vermeintlichen Wohltaten angeht, wird uns, außer die wenigen „sâbiqîn“, sehr überraschen. D.h., nicht positiv.

      Wenn selbst der Gesandte Allahs (swt) nur ins Paradies eintritt auf Grundlage der Gnade (rah°matu_Llâh), nicht des Verdienstes – was muss dann für unser Schicksal an jenem Gewaltigen Tage gelten?

      Yâ Allah, vergib uns unsere Sünden, erleichtere uns immer wieder unsere Tawbah und nimm diese an, leite uns recht und lass uns nicht sterben, denn als Muslime. Allâhumma âmîn.

      Was nun die Gnade angeht, so lehrt uns der Gesandte Allahs (sAs):
      „Man lâ yarh°am, lâ yurh°am“, und das ist die Drohung:
      „Wer kein Erbarmen zeigt, mit dem wird Allah (swt) kein Erbarmen haben.“
      Und: „Irh°amû man fi_l-ard°i, yarh°amukum man fi_s-samâ'(i)“, und das ist das Versprechen, und die einzige Grundlage unserer Hoffnung:
      „Habt Erbarmen mit denen, die auf der Erde sind, so wird Allah (swt) Erbarmen mit Euch haben.“

      Wenn wir bedenken, dass der Shaykh Abdu-s-Sattâr in seinem Leben hunderte, wenn nicht tausende Tote, davon viele Leichen in fortgeschrittenem Verwesungszustand, gewaschen hat, so sollten wir angesichts des gewaltigen Vorbild, das er allein damit den Menschen unserer Zeit gegeben hat, dankbar für seine unablässige Arbeit sein. Und wer den Menschen nicht dankt, dankt nicht Allah (swt) – und wer nicht für kleines danken kann, der ist auch für das Große undankbar.

      Teile uns bitte nicht (direkt oder indirekt) mit, dass wird zu Deinen beiden vorhergehenden Kommentare im Lichte der soeben erwähnten Lehren des Propheten der Barmherzigkeit (sAs) jetzt noch hinzufügen müssen:
      Quod erat demonstrandum (d.h. quod=die Undankbarkeit).

      Allâhumma anta rabbanâ fa-3fu 3annâ wa-gfir lanâ wa-rh°âmnâ anta mawlânâ fa-ns°urnâ 3alâ qawmi_l-kâfirîn(a).

      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Erratum:
      Im letzten eigentlichen Absatz, in der ersten Zeile zweiter Hälfte muss es heißen:
      „…mit, dass WIR zu Deinen beiden …“ („wir“ statt „wird“). Verzeihung
      Gufrânaka Rabbiya_l-karîm.
      Wa-s-Salâm.

  7. As-Salafi

    Der Kontakt, insbesondere der öffentliche Kontakt mit Angehörigen der Ahlu Bid’ah, ist streng verboten, weil es Erneuerer und ihre Ansichten in der Ummah stärkt bzw. Letztere verbreitet und Muslime so in die Irre führt.
    Selbst bei den Kuffar, vor allem etwa bei Politikern jeglicher Couleur heißt es – nachvollziehbarerweise -, mit den bösen Schmuddelkindern der NPD etwa treffe man sich nicht (in der Öffentlichkeit). Um eben ihre Ansichten in der Öffentlichkeit nicht zu stärken. Aber viele Muslime haben kein Problem damit, etwas viel Schlimmeres zu tun und viel Schlimmerem Vorschub zu leisten, indem sie öffentlichem Kontakt bzw. Assoziationen mit Erneuerern pflegen bzw. sie gar loben.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh(u) wa-anna Muh°ammadan rasûlu_Llâh.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Welcome back!
      Ob als „Skinni-Jeans“, „Muslim-Pöbel“ (mein persönlicher Lieblingsname für Dich aus Deiner Liste), „Kapitalismus ist gut!“ und „Veganer sind…“ bis zu (neulichst) „Die meisten Höllenbewohner…“ und jetzt (m.E. eher irreführend) als „As-Salafi“, die Internet-Pseudonamen (sic) wie das Hemd wechselnd, bestimmte Konstanten sind bei Dir fast garantiert.

      Wie z.B. Du als vermeintlicher Bid’a-Gendarm (ähnlich dem Bock als selbsternannten Wächter der Setzlinge) uns immer gleich mit Weisheiten beglückst, aber auf kritische Nachfrage nicht eingehen magst:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1820#comment-4011
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1820#comment-4008
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1820#comment-4033
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1820#comment-4018
      und sachlich noch einmal mit der Analyse vorheriger „Stinkbomben“ bzw. „Bida’ât“ zusammengefasst in:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1820#comment-4061

      Auf die Beantwortung dieser heißen Fragen warte ich immer noch gespannt…

      Warum musst Dich so arg mit den ‚Schlimmen der Schlimmsten‘ ab- und in die Deiner Ansicht nach üble Gesellschaft von Menschen begeben, die von Deiner (m.E. mehr salafiesen als salafitischen) „Weisheit“ nicht nehmen wollen?

      Oder ist alles so einfach, wie es ZBBZ (Ze Big Boss Zia, ich hoffe er nimmt mir die Bezeichnung nicht übel?), jüngst so m.E. treffend gekennzeichnet hat:
      „Ich finde es sowieso lustig, wie die größten Hater zugleich die treuesten Leser dieses Blogs sind.“

      Dazu würde dann auch folgende, von Dir wider Quran und Sunnah gepflegte Unsitte gepflegte Unsitte passen, und die bisher ausbleibende Antwort auf meine Nachfrage:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4616

      Wir sagen, auch hier, wie bei jeder „mus°îbah“ (Katastrophe):
      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ ahli_l-hudâ.

  8. As-Salafi

    Es ist immer die gleiche Reaktion gewisser Kreise auf die nackte Wahrheit: das Rumpelstilzchientum.
    Es wird doch wohl erlaubt sein, die Frage zu stellen, warum man von der satanischen Sowjetunion etwa, die auf eine mit Worten nicht zu beschreibende Art unzählige Genozide, vor allem zu seiner Zeit in Afghanistan, an Muslimen beging, einen Preis entgegen zu nehmen ohne allermindestens den Reich-Ranicki zu machen und ihre Verbrechen an zu prangern!

    Antworten
    • As-Salafi

      Es müsste an entsprechender Stelle natürlich lauten:“entgegen nimmt“ statt „entgegen zu nehmen“.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttab3a_l-hudâ.

      ILMAA: Ich lach mir’n Ast ab.

      Du zerlegst mal wieder mit Deiner Maschinenkanone Dein Glashaus, nichtachtend, dass Du noch nicht einmal seit dem letzten Male neue Scheiben eingesetzt hast…

      Was Bid’a und Bewahrung des Dîns im allgemeinen und der Sunnah im besonderen angeht, so habe ich Dir schnell noch etwas länger geplantes fertig gemacht:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4663

      Umgekehrt finde es ich auch noch einmal kennzeichnend für die von Dir hier konstant gezeigte Misanthropie, dass Du meinen obigen Kommentar als Rumpelstilzelei bezeichnest:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4657

      Vielleicht bloß Deine Art, ihn dem unparteiischen Leser noch einmal nachdrücklich ans Herz zu legen. In dem Fall lieben Dank für die Erinnerung.

      Und auch für die dementsprechende Unterstützung meiner Literaturempfehlungen, wie verlinkt im obigen Kommentar unter:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4656

      Abgesehen davon dürfte dann vielleicht nicht Dich, aber jeden normalen muslimischen Leser der neue Artikel des Bruders Jens Ranft interessieren:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051

      Schlauer als die dort beschriebene Spezies benimmst Du Dich nämlich auch nicht, und in manchem sind sie Dir, finde ich zumindest, wie aus dem Gesicht geschnitten. Vor allem hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2051#comment-4652

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ ahli_l-hudâ.

  9. As-Salafi

    Du weißt genau, dass ich deinen darauf folgenden Kommentar mit „Rumpelstilzchientum“ meinte.

    Antworten
    • As-Salafi

      Und jemand wie du, der allen Ernstes offenkundige Al-Kaida-Anhänger in Schutz nimmt, hat keine Vorträge über den Islam zu halten oder Muslime zu kritisieren.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh(u) wa-anna Muh°ammadan rasûlu_Llâh.

      Denkst Du eigentlich jemals nach, wenn (d.h. bevor, während und nachdem) Du etwas hier schreibst?!

      Die einzigen wirklichen AlQaida-Anhänger, die hier durchlöwen, haben mich ungefähr so herzlich lieb wie Du. Und dass ich Zaynab bint Younus nicht deshalb gleich liebhabe, weil ich sie nicht so hasse, wie Du, könnte sich Dir auch erschließen, wenn Du mal drei Sekunden überlegen könntest. Geht halt nur schlecht mit soviel Schaum vorm Mund.

      Mehr oder minder bin ich hier in die gleiche Rolle im Team wie Berti Vogts (während seiner Karriere als Spieler) hineingeschlüpft, das Wort „Strafraum“ dabei ernstzunehmen.

      Alles in allem habe ich kein Quentchen Angst, sondern sogar ein regelrechtes Zutrauen dazu, Allah (swt) zwischen Dir und mir als Richter zu nehmen, da ich schon nachweislich dreimal Sein (swt) Anliegen gegen Deine Übergriffe verteidigt habe, und nicht einfach Menschen und ihre ggf. sündigen Interessen.

      Was das Urteil der Menschen angeht, jedenfalls der Gescheiten unter ihnen, habe ich noch weniger Angst. Wer hier Vorträge über was halten darf, entscheidet nämlich Ze Big Boss Zia, und nicht Du. Auch Du darfst Dich hier nur an mir und anderen (inkl. Zia selbst) als Kandidat für den deutsch-muslimischen Jahrespreis je in den Disziplinen Hasstirade und Hardcore-Trolling aufgrund seiner Großzügigkeit abarbeiten. Demütigend, gelt?

      Auch demütigend, dass Du gerade zu ihm, dem angeblichen „Mu’tazili“ und „Ikhwani“, mit obigen lahmen Versuchen gegen mich rennen musst, weil Du auf diesem Blog sonst fast überall komplett oder zumindest mit den reinen Stänkereien gesperrt bist…

      Was die Leser angeht, so gibt es so’ne und so’ne, ganz normale Muslime einerseits und dann noch ein kleines Panoptikum von Muslim-Trollen und Troll-Muslimen, Akhis und Ukhtis, Löwen und anderem Getier, was ein Kommentator im Begriff „Einfaltspinsel“ zusammenfasst und sagt:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2026#comment-4630

      Wo ich Dich da so einordnen würde, dürfte Dir nicht verborgen geblieben sein.

      Leser wie der verlinkte „Majhûl“ wollen wir, in shâ’a_Llâh, mit dem Blog ansprechen und mit ihnen in dauernden und fruchtbaren Austausch treten.

      So freundliche und blitzgescheite Zeitgenossen wie Du erinnern uns nur daran, wie hart die Realität der Ummah da draußen ist. Sage nicht ich (bei mir wärst Du nur geblockt), das meint vielmehr ZBBZ. Wobei auch ich seiner Ansicht eine gewisse Plausibilität nicht absprechen kann.

      Es ist mir übrigens egal, welchen meiner beiden Beiträge Du meintest, die Du wiederholt empfiehlst:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4657
      und
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4656

      Der zeitlich zweite, örtlich erste comment-4657 enthält am Ende eine Frage bzgl. einer bösen Ahnung von mir.
      Du konntest diesbezüglich nicht anders, als sie logisch positiv und sittlich gesehen negativ zu beantworten, und ich muss daher leider sagen: QED.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Schau mal, was der Bruder Ibn Maimoun über den „Muslim-Pöbel“ im Internet ausgegraben hat:
      http://gnm.li/abu-erklaerung

      Interessant, gelt?
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

  10. As-Salafi

    Ich musste nirgendwo hinrennen, ich habe dir schlicht hier auf dein Gepöbel, das du unter eben genau diesem Artikel geschrieben hast, geantwortet. Und, dass ich irgendwo außer bei dieser Umm Rahel gesperrt bin, weil ich ihre ebenso geschätzte Zainab Bint Younus, die sich gerne auf ihrer Facebook-Seite und ihrem Blog mit Schwert darstellen lässt – nebenbei bemerkt ist es seit jeher typisch für Khawarij, das bei ihnen auch Frauen zu den Waffen greifen -, entlarvt habe, ist eher unwahrscheinlich, da ich bei den meisten in der Regel ohnehin nicht kommentiere.
    Was an der Tatsache, dass ich unter dem Artikel von Zia, den ich zurecht sachlich dem Rationalismus und Polit-„Islam“ der Muslimbruderschaft zuschreibe, womit er allem Anschein nach umzugehen können scheint, unmittelbar auf deinen schwallartigen und unsachlichen vermeintlichen Einwand gegen meine Kritik an „Papa Theresa“ antworte und meiner vermeintlichen Sperrung – selbst, wenn dem so sein sollte -, in irgendeiner Weise demütigend sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich denke, da war eher der Wunsch Vater des Gedanken bzw. der Wunschvorstellung. Oder du projezierst hier. Ich jedenfalls kann mir demütigendere Dinge vorstellen als hier irgendwie gesperrt zu sein. Allein deine Annahme ist lächerlich und seltsam anmutend zugleich.
    Und wer auf den meiner Ansicht nach begründeten Einwand, dass es für einen Muslim unangebracht sei, einen Preis der Verwaltung des Freiluftgulags names „Sowjetunion“, in dem über Jahrzehnte Muslime auf unbeschreibliche Weise vernichtet worden sind, an zu nehmen, mit einem substanzlosen Redeschwall, der sich in der Essenz aus den üblichen weibischen Sticheleien und Eitelkeiten und Wunschprojektionen von Demütigung zusammen setzt, reagiert, dürfte höchstens selbst sadistische Neigungen aufweisen. Auch hier projezierst du wohl wieder.

    Antworten
    • As-Salafi

      Nach „Redeschwall“ fehlt ein „antwortet“.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Mein Vorredner bezieht sich in der Antwort auf folgende vier Beiträge meiner Wenigkeit:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4657
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4656
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4665
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4671

      Da ich jetzt auch nach mehrmaligem Lesen nicht habe sehen können, wie er darin die von mir vorgebrachte Kritik (s. die Links) entkräftet haben sollte, bitte ich den unparteiischen Leser, sich einfach selbst ein Bild von der Lage zu machen.

      Was seine regelrecht verleumderischen Phantasien von „AlKaida-Anhängern“ und seine m.E. (vor allem) pathologische Feindseligkeit gegen die Muslima Zaynab bint Younus angeht, so findet man/frau hier aufschlussreiche Informationen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4586 ff.

      Wer danach noch Fragen oder Einwände hat, darf sich gerne per Kommentar oder Leserbrief bei mir melden und um Erläuterung bitten.

      Ansonsten nehme ich den vorhergehenden Kommentar von „die meisten Höllenbewohner…“ (insofern er bisher jeden positiven Beleg nicht nur seines Islams, sondern auch seiner Zugehörigkeit zu der Bewegung „Salafiyyah“ m.E. hat vermissen lassen, halte ich nämlich „As-Salafi“ für einen äußerst (un)geschickt gewählten Tarnnamen) dankend als: QED.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n) wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

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