Koranarabisch für Muslime – Einführung

21 Kommentare

Arabisch sei eine heilige Sprache, wurde und wird in vielen muslimischen Kreisen spekuliert. Es ist m.E. hier ganz recht, von Spekulation zu sprechen, denn Beweise aus der Offenbarung oder der Lehre des Propheten (sAs) können die Befürworter dieser These kaum anbringen, im Gegenteil. Und das, was wir heute an arabischen Sprachkünsten vieler Muttersprachler vorfinden, lässt leider kaum Ehrfurcht oder ähnliches im informierten Betrachter aufkommen. Im Gegenteil. Ganz anders verhält es sich mit dem Koranarabischen im engeren Sinne, d.h. dem Wortlaut des Edlen Quran. Diese Sprache ist in der Tat „göttlich“ zu nennen, und nur diese gilt es für den Mu’min vorrangig zu erlernen.
(Zur Frage des höheren Ranges der arabischen Sprache im allgemeinen und den dagegen sprechenden Belegen vgl. der geneigte Leser den dementsprechenden Beitrag des Bruders Tariq Ibn Lahsan auf diesem Blog: www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=38. )

 

 

Bismi-Llâhi-r-Rah°mâni-r-Rah°îm

Wa-l-h°amdu li-Llâhi rabbi-l-3âlamîn(a), wa-s°alâtu-Llâhi wa-salâmuhû 3alâ rasûlihi-l-karîm(i).
Ash.hadu an lâ ilâha illâ-Llâh(u) wa-anna sayyidana Muhammadan 3abduhû wa-rasûluh(u).
As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu-Llâh.

 

Es ist in der Tat nicht nur ein Umweg, ob man modernes Hocharabisch lernt, um dann den Edlen Quran lesen zu können. Vielmehr kann diese Methode nicht nur den Aufwand ungeheuer erhöhen (indem man nämlich sich Kenntnisse aneignet, die einfach überflüssig sind), schlimmer noch: Dem Adepten dieses Weges drohen Nebenwirkungen, manchmal nicht geringen Ausmaßes.

Es gibt nur eine Version des Arabischen, die uns, rein sprachlich gesehen, den Sprachhintergrund erwerben lässt, der zum (wieder: rein sprachlichen) Verständnis des Gotteswortes führt, und das ist das Arabisch der letzten Jahre der Jâhiliyyah unmittelbar vor der Offenbarung. Und das ist natürlich das Arabisch der S°ah°âbah (ra) und auch unseres geliebten Propheten (sAs).

Hier droht als einzige Nebenwirkung, wenn wir z.B. die Ah°âdîth oder klassische arabische Biographien der Khulafâ’i-r-Râshidîn als Lehrwerke zum Erlernen der Koransprache benutzen möchten, dass wir eine große Menge an Wörtern erlernen müssen, die im Koran oder den Adhkâr schlicht und einfach nicht vorkommen.

Insofern bietet sich schon hier als direkter Weg an, dass wir den Quran (und außerkoranische Offenbarung wie Adhkâr, die Worte des Adhân, des Gebetes, wichtiger Du3â‘ etc.) selber als den besten Lehrtext zum Erlernen des Koranarabischen verstehen und verwenden. Dazu hinzunehmen ließen sich noch Kerntexte aus dem H°âdith, welche aber erstens einfach zu merken sein und zweitens auch von der Wortwahl den koranischen Wortschatz nicht zu weit überschreiten sollten.

Es gilt allerdings noch weitere Nebenwirkungen modernen, gar nicht immer so wissenschaftlich begründeten Sprachunterrichts zu vermeiden. Es verhält sich nämlich gar nicht so, dass man eine Sprache am besten durch aktives, freies Sprechen oder Schreiben und ihre Grammatik am besten durch Übungen lernt.

Vielmehr sollte man, dem eigenen Lernerfolg zuliebe, dem passiven, ja, richtig gelesen, dem passiven Kontakt mit der Sprache weit größeren Raum gewähren. Sprich: Hört mehr zu, als dass Ihr redet, wenn Ihr eine Sprache lernen wollt. Wenn Ihr lernen wollt, sie zu schreiben: Lest erst einmal. Und zwar viel, sehr viel.

Unsere ersten Sprachen (die Muttersprache, die Kindergartensprache wie Deutsch für kleine Türken u.a. Migranten, ggf. noch eine weitere Ausbildungssprache) lernen wir so, und zwar meist ziemlich ordentlich.

Und allen widersprechenden Gerüchten zum Trotz: diese Fähigkeit, eine Sprache nur durch wiederholte, passive (!!!) Praxis zu lernen, ist auch dem (nicht dementen) Erwachsenen bis ins hohe Greisenalter erhalten.

Ich selber habe die Gnade erleben dürfen, das Arabische im wesentlichen so, nämlich durch eine unterstützte wiederholte Lektüre des Edlen Qurans, erlernen zu dürfen. Und nach meiner Erfahrung, aber auch Befassung mit anderen Methoden des Sprachenlernens und Spracherwerbs (was leider nicht immer das gleiche ist), kann ich diesen Weg auch als den einzigen „Goldenen“, also als wahren Weg der Mitte empfehlen.

Und in der Tat geht es dem gläubigen Muslim nicht darum, auf Arabisch, und sei es Islamisch-Arabisch, viel babbeln zu können. Will er / sie nicht diese wahrhaft vorzügliche Sprache erlernen, nur um seinem Herrn (swt) besser zuhören zu können?

Jetzt könnte man einwenden, dass den meisten nichtarabischen Muslimen das jahrzehntelange Hören des Edlen Qurans (oder gar das Auswendiglernen des ganzen Mus°h°af!) wenig in Bezug auf das sprachliche Verständnis genutzt hat. Und die Beobachtung stimmt ja auch.

Allerdings haben wir auch unsere ersten Sprachen nicht so erlernt. Keine Mutter setzt sich vor ihr Kind und liest ihm aus 1. einem Fachbuch, 2. einer Zeitung oder 3. irgendeinem anderen „schwierigen“ Text vor. Vielmehr ist allen Menschen, auch den meisten Vätern (trotz geschlechts-endemischer, testosteron-bedingter geringerer Sensibilität für kindliche Belange) intuitiv klar, dass nur der wiederholte Kontakt mit verständlicher Sprache zum Fortschritt führt. Und so merkt jedes deutsche Kind bald, dass ihm der Pa-pa so ziemlich das gleiche ist, wie seiner englischen Schwester der Da-ddy oder dem arabischen Cousin der Ba-ba. Die jeweiligen Eltern lassen auch ja gar keinen Zweifel daran, wer jeweils gemeint sein könnte….

Und was dem Kleinkind noch nur durch den Umstand oder das Draufzeigen verdeutlicht und manchmal regelrecht pawlowsch antrainiert wird („Ham-ham? Lecker, ge‘?“), dafür haben wir aber durch Erwerb unserer ersten Sprachen ein erstklassiges Hilfsmittel erworben.

Viele nutzen dieses nicht oder ungenügend. Denn sie sind leider gewohnt, den Koran nur im Original zu lesen (und ggf. noch nicht einmal dabei zu wissen, wo welches Wort anfängt und wo es aufhört) und daneben die Übersetzung als getrennte Angelegenheit zu behandeln, komplette Ayah neben ihrer kompletten Übersetzung. So lernt man auch nicht viel. Wenn man sich hingegen zur neuen und besseren Gewohnheit macht, mitzulesen, was jedes einzelne Wort für sich bedeutet – hat man den entscheidenden Riesenschritt getan. Wer so vorgeht, für den arbeitet ab jetzt die Zeit. D.h. es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann er den Koran fließend verstehen lernt.

„Nur noch“ ist gut, könnte man jetzt wieder einwenden. Und wenn der gute Mann / die gute Frau auf diesem Wege 1000 Jahre zum Erlernen der Sprache bräuchte?

Wie lange wir leben, ist nicht unsere Entscheidung, wa-l-h°amdu li-Llâh. Wie schnell wir im Idealfall lernen  können, ebensowenig: unsere Lernfähigkeit (heute vulgo: „Intelligenz“) ist eine in den meisten (!) wesentlichen Hinsichten unverdiente Gnade wie unser Vermögen, die Zahl unserer Kinder etc., wa-l-h°amdu li-Llâhi dâ’ima(n). (Wörtlich: „und-das-Lob [ist] für-Allah andauernd“, etwa: „Und das Lob gebührt immer Allah (swt).“ )

2_286

Und daher sagt Allah (swt), der die Menschen mit verschiedenem Leistungsvermögen erschaffen hat:
„Lâ yukallifu-Llâhu nafsan illâ wus3a-hâ“.
(Wörtlich „Nicht verpflichtet-Allah [eine-]Seele außer Fassungsvermögen-ihrem“, d.h. etwa: „Allah (swt) verpflichtet keine Seele über ihr Fassungsvermögen.“ Sûratu-l-Baqarah, Âyah 286 , gleich zu Anfang (2:286, siehe auch tanzil.net/#2:286 bzw. die ganze Âyah rechtsstehend auch hier:)

Lass Dir, lieber Bruder, liebe Schwester, es also einmal herzlich egal sein, WANN Du mit dem Erlernen des Arabischen oder gar des Korans (inkl. sprachlichen Verstehens!) „fertig“ sein magst. Hauptsache, Du gehst einen Weg, auf dem Du Deine Kraft nicht verschwendest, keine Umwege machst oder auf Abwegen landest. Hauptsache, Du arbeitest stetig, wenn ggf. auch langsam, an Deinem Fortschritt auf diesem Weg. Wenn Dich dann Allah (swt) abberuft, bevor Du am „Endziel“ angekommen bist, so kann ER (swt) Dich für die ggf. nur geringe zurückgelegte Wegstrecke nicht verantwortlich machen. Und wird es auch allein gemäß seinem o.g. Versprechen auch nicht, denn ER (swt) hält all Seine Versprechen und Verträge auf das getreueste.

Daher mag die erfolgreiche intensive Befassung eines wenig akademischen orientierten Muslims mit der Fatiha und gegebenenfalls einer oder zwei weiteren sehr kurzen Suren bei Allah (swt) mehr wiegen, als das Auswendiglernen des Edlen Qurans durch privilegierte andere Geschwister!

Wie Ihr, liebe Geschwister, vielleicht schon seht, haben wir mit unserem Programm nebenbei schon angefangen, und zwar im bisher dritt- und viertletzten Absatz. Nachfragen dazu, aber auch alle anderen zum Thema können gerne in den Kommentaren gestellt werden. Auch kritische, sogar sehr kritische Kommentare sind willkommen, wenn die Verfasser sich bemühen, die an dieser Stelle niedergelegten Regeln zu beachten:     www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852

Und demnächst an dieser Stelle neue, aber inhaltlichere Folgen, so Gott will, in unserer Reihe „Koranarabisch für Muslime“. Außerdem plane ich zwei Reihen „Koranzitate fürs Leben“ und „Hadithe für den Alltag“, in denen die jeweiligen arabischen Texte auch translinear übersetzt werden sollen.
In shâ’a-Llahu ta3âla.

Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
Wa-s-Salâm.

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21 Antworten auf “Koranarabisch für Muslime – Einführung”

  1. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi-Llâhi-r-Rah°mâni-r-Rah°îm
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu-Llâh.

    Ich bitte um Verständnis dafür, dass Kommentare im Strang unmittelbar zu diesem Kommentar nicht freigeschaltet werden. Externe Beiträge bitte weiter unten anhängen. Danke.

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâhi-l-3aliyyi-l-3azhîm(i).
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  2. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi-Llâhi-r-Rah°mâni-r-Rah°îm
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu-Llâh.

    Ich bitte um Verständnis dafür, dass auch Kommentare im Strang unmittelbar zu diesem zweiten hier nicht freigeschaltet werden. Externe Beiträge bitte weiter unten anhängen. Danke.

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâhi-l-3aliyyi-l-3azhîm(i).
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).

    Antworten
  3. Lernender

    Es wäre schön, wenn die Qur’an-Zitate u.ä. auch in arabisch und nicht nur in lateinischer Umschrift (noch dazu in m.E. ungewohnter, also z.B. nicht DIN 31635) erscheinen könnten.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rah°matu-Llâh.

      Lieben Dank für die Rückmeldung.
      Zur Umschrift habe ich mir in der Tat Gedanken gemacht. Bevor ich diese mitteile, würde ich Dich, aber auch andere daran interessierte Leser bitten, einmal hier nachzuschauen:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Romanization_of_Arabic#Comparison_table
      Denn in der Tat ist, rein international gesehen, die Frage bzgl. der von Dir zitierten DMG-Umschrift und ihrer vermeintlichen Allgemeingültigkeit m.E. überhaupt nicht so eindeutig geklärt.

      Ferner ist mir aus Deinem Hinweis nicht recht klar, werter „Lernender“, im Bezug auf welche Zielgruppe Du das Hinzufügen der Âyât in arabischen Lettern „schön[er]“ fändest. Oder sprichst Du aus einer allgemeineren Überlegung heraus? Teile mir und den anderen Lesern bitte Deine diesbezüglichen Gedanken mit.

      Als Ersatz hatte ich die Verlinkung auf tanzil.net eigentlich geplant (wo ja auch noch zusätzlich versweise Rezitation des Textes angeboten wird). In diesem Zusammenhang muss man allerdings beachten, dass selbst tanzil.net eigentlich die arabische Schrift nur als phonetische unter Verwendung der modernen, reformierten Rechtschreibung nutzt und darin nämlich von der spezifisch koranischen Orthographie abweicht.

      Insofern es in den meisten Computer-Schriftarten nämlich Probleme mit der koranischen Schreibart gibt, könnte m.E. eine echte Lösung für die Angabe des koranischen Textes nur in einer Anzeige mittels Graphik-Dateien liegen. Mithilfe der auf meinem Rechner gespeicherten Graphik-Version des Edlen Qurans habe ich einmal in den obigen Artikel zur Probe die entsprechende Âyah eingefügt und bitte nun alle Leser um eine Rückmeldung.

      In diesem Zusammenhang wäre ich für einen Hinweis (von welcher Seite auch immer) auf eine Website sehr dankbar, welche den Koran-Text Âyah für Âyah als JPGs od.äh. anbietet. Ich habe mein dementsprechendes Link nämlich durch Computerwechsel seit längerem verloren.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Anm. zum vorherigen Kommentar:
      Ich habe das verlorene Link wiedergefunden, und zwar in der Linkliste auf der folgenden Website, rechterhand (eine ungeheure Sammlung von Ressourcen für Lernende, deshalb auch hier die Angabe der Adresse):
      https://yassarnalquran.wordpress.com/

      Die Zielwebsite mit Graphik- und Audiodateien (viele Rezitatoren!) zu jeder Âyah ist diese hier: http://www.everyayah.com/data/status.php

      Wa-l-h°amdu li-Llâhi dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      السلام عليكم

      DMG-Umschrift mag ich auch nicht: „ǧihād“ statt „jihâd“ – und solcherlei international unbrauchbare „eye candys“…

  4. Lernender

    Das Ziel hier soll doch sein, den Qur’an im Original lesen zu können und nicht die lateinische Transkription des selben. Also sollte doch m.E. den transkribierten und übersetzen Wörtern die arabischen gegenübergestellt werden.
    Und deine Umschrift entspricht auch nicht einer der von dir selber hier aufgeführten:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Romanization_of_Arabic#Comparison_table
    Insbesondere die eingeschobenen ‚°‘ und Ziffern lesen sich sehr ungewohnt. Aber evtl. ist das ja „Generation Whatsapp / Facebook / …“-Umschrift?

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatu-Llah.
      (Auf Deinen fehlenden Salam muss ich Dich übrigens in Deinem eigenen wohlverstandenen Interesse hinweisen. Raddu-s-Salâmi fard°(un) – die Erwiderung des Friedensgrußes ist Pflicht.)

      Ich habe nicht behauptet, dass meine Umschrift 1 zu 1 einer der dortigen entspricht.
      Allerdings ist sie an die im englischen Sprachraum verbreitete, „gemäßigte“ Version der DMG angelehnt, dh. vor allem Verwendung eines nachgestellten „h“ als eines diakritischen Zeichens (dh, sh, etc.). Passenderweise dazu eben auch „zh“ für „zhâ'“ wie „zhâlim“.
      Die „3“ für „3ayn“ habe ich in der Tat dem (unter Arabern üblichen!) Chat-Alphabet entnommen, weil ich es für unpädagogisch halte, den starken Buchstaben „3ayn“ durch eine Version des m.E. sehr schwachen Apostrophen darzustellen (ein m.E. sehr großer Mangel ALLER üblichen Umschriften).
      Das nachgestellte „°“ hat einen ganz einfachen Sinn. Erschließt sich Dir derselbe, wenn ich Dich darauf hinweise, dass ich damit die DMG auf eine Art zu imitieren versuche, welche auf einer gewöhnlichen Tastatur zu erzeugen ist?
      Na, und der Zirkumflex „^“ statt des waagerechten Oberstrichs als Dehnungszeichen für Vokale dürfte ja niemand wirklich schwer fallen…

      Was Facebook, WhatsApp etc. angeht, gehöre ich zur Generation Alteisen. Passend zu meinem Jahrgang möchte ich vielmehr eine möglichst einfach zu erzeugende, idealerweise plattformunabhängig stabil darstellbare und erzeugbare Umschrift erreichen, die sich außerdem nah an den faktisch benutzten, phonetisch defizitären („s“=“sîn“=“sâd“), aber sonst international durchgesetzten bewegt.

      Und: nein, ich möchte den x-ten Kurs zum Erlernen des Ablesens der koranischen Schrift weder auflegen noch in meinen inkorporieren. Bitte lies doch mal dazu diesen vorgeschalteten Einführungsartikel und stelle bitte danach die noch verbleibenden Fragen: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1904

      Einen prima Kurs für die arabische Schrift mitsamt der Aussprache findest Du (und jede/r andere interessierte) hier:
      https://www.madinaharabic.com/Arabic_Reading_Course/Lessons/L000_001.html

      Was hältst Du, wie schon angefragt, vom Einfügen solcher Âyah-Graphiken wie oben?

      Umgekehrt: Interessierst Du Dich für das Programm
      1. für Dich selber,
      2. für den Konsum durch Bekannte, Verwandte o.ä,
      3. eigentlich gar nicht,
      4. als Objekt Deiner fachkundigen Kritik (wenn ja: mit welchem fachlichen Hintergrund bzw. Niveau?)?

      Ich frage das, weil es mir aus Deinen Beiträgen, aber insb. nach Deiner, zumindest subjektiv empfundenen, Tonlage zu urteilen, nicht recht klar wird. Eine Antwort darauf wäre mir auch deshalb recht wichtig, weil ich dann Deine Frage- bzw. Kommentarabsichten besser einschätzen und insofern viel präziser auf Deine Äußerungen eingehen könnte.

      Wa-l-h°amdu li-Llâhi dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm

    • Muhammad Ibn Maimoun

      السلام عليكم

      Genau dasselbe Problem habe auch ich mit der Transkription des ع-Buchstaben. Apostroph allein wird ihm nicht gerecht.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rah°matu-Llâh.

      An Ibn Maimoun:
      Und dann darf man noch mithilfe der Lupe herausfinden, welcher Apostroph es denn jeweils genau ist, der für Hamzah oder der fürs 3ayn. Und genau DIESER Unterschied sollte, insb. für Lernende klar und deutlich herausgestellt sein… (bspw. „`amal“ vs. „‚amal“ statt „3amal“ vs. „amal“, und hier schlägt der Editor von WordPress zu, indem mir er nicht einmal den leeren Acutus-Akzent als Apostroph nach oben setzt, sondern wie ein Anführungszeichen nach unten…)
      Einige (u.a. auch ich, wenn ich DMG innerhalb von Textverarbeitung nutze) lösen das Problem, indem sie den vorgewölbten 3ayn-Apostroph durch ein hochgestelltes, ggf. leicht verkleinertes „c“ ersetzen. Damit wollte ich hier in HTML auch nicht herumexperimentieren. Ein NICHT hochgestelltes „c“ würde mir zwar nichts ausmachen, fiele dann aber – außer für sehr abgehärtete Kenner – doch auch eher in die Kategorie „eye candy“. Besonders für unsere türkischen Geschwister, die dann „3ayn“ beständig spontan als „jîm“ lesen müssten…

      In Anbetracht all dieser Hin-und-Hers bin ich dann bei der bei heutigen Arabern, jung und alt, beliebten Lösung mit der „3“ (sieht eben auch wie ein gespiegeltes „3ayn“ ع aus) hängen geblieben. Das bekommt man mit der Zeit so häufig zu sehen, dass man sich auch ohne langfristigen Schaden früh daran gewöhnen kann, finde ich.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm

  5. Lernender

    وعليكم السلام

    Ich interessiere mich nur für mich selber für das Programm. Es gibt m.E. eine Menge Arabisch-Kurse (wie du ja auch selber schreibst) und ich bin gespannt, was hier anders und hoffentlich besser läuft.
    Das Einfügen der Âyah-Graphiken gefällt mir, noch schöner wäre es aber wirklich Original, Umschrift und Übersetzung direkt nebeneinander zu sehen.
    Und ich bin weiterhin der Meinung eine Sprache erlernt man am besten in dem man sich vollständig, also inkl. der Schrift lernt. Da Erlernen einer Umschrift ist immer nur eine weitere Aufgabe / Hürde. Da ich bereits arabisch (einigermaßen) lesen kann möchte ich mich eben nicht noch mit einer zusätzlichen Schrift beschäftigen müssen.
    Aber wie gesagt, ich möchte weniger Kritik üben als vielmehr einen Wunsch äußern bzw. eine Anregung geben. Lieber einen solchen Kurs mit Umschrift und regelmäßig als gar keinen wegen zu hoher Anforderungen.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatuLlah.

      Danke sehr für Deine aussagekräftige Antwort.
      Für jeden, der die arabische Schrift (idealerweise samt Aussprache) schon beherrscht, würde ich sowieso noch Arbeit mit zusätzlichem Material empfehlen. Ich denke im wesentlichen an die Wort-für-Wort-Übersetzungen, die auf Englisch bereits existieren. Kennst Du die? Wenn ja, welche Erfahrungen hast Du damit gemacht?

      Verstehst Du ungefähr die Worte des Gebetes, ebenso Wort-für-Wort? Und einiger kurzer Suren?

      Ansonsten gehe ich gerne auf die Anregung ein, kann aber bzgl. des Zeitrahmens der Umsetzung gar nichts versprechen. Meiner Erfahrung nach gibt es gerne Ärger, wenn man Arabisch und lateinisch geschriebene Text in einem Dokument mischt, wg. Laufrichtung usw. usf. Daher weiß ich dann nicht, wie lange das bis zur störungsfreien Umsetzung braucht. Solange muss ich Dich und alle mit ähnlicher Interessenslage um Geduld bitten!

      Wa-l-h°amdu li-Llâhi dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  6. Lernender

    وعليكم السلام

    Von den Problemen mit der Laufrichtung kann ich ein Lied singen, hatte in der letzten Zeit dauernd mit sowas zu tun.
    Die englischen Übersetzungen kenne ich weniger, dafür ist mein Englisch einfach nicht gut genug, reicht für technisch-fachliche Diskussionen aber nicht für Qur’an-Themen.
    Ich verstehe die Gebetstexte so leidlich, die Suren die ich auswendig kenne auch einigermaßen.
    Ich hab mir von diesem Kurs (Einführung? Hilfe?) vor allem einen Überblick der qur’anischen Lexik und Grammatik versprochen. Die ist ja wie schon geschrieben weit weg vom zeitgenössischen Hocharabisch und dabei m.E. (ich mag da falsch liegen) doch recht überschaubar (das Vokabular beschränkt sich auf weit weniger Begriffe als man zur Zeitungslektüre heutzutage bräuchte nehme ich mal an).

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rah°matu-Llâh.

      Leider werde ich im allgemeinen Programm nur sehr partiell auf Deine spezielle Bedürfnislage (die ich persönlich sehr begrüße!!) eingehen können.

      Und dann leider noch eine „schlechte“ Nachricht: Wissensdurstige Geschwister kommen häufig früher oder später nicht darum herum, ihr Englisch aufzupolieren. Das meiste Material, das ich für anspruchsvolles Selbststudium kenne und nutze, ist auf Englisch. Davon werde ich demnächst auch, so Gott will, einige Titel in den beiden freigehaltenen Kommentare oben angeben.

      Nur bei den Grammatiken sind wir im Deutschen gut versorgt, da decken gleich zwei klassisch aufgebaute das Koran-Arabische ab (Wolfdietrich Fischer und Claus Brockelmann), während eine dritte im Stile der alten sogen. „Konversations-Grammatiken“ in Form eines Kurses daherkommt (Harder-Schimmel).

      Was den überschaubaren Teil des Koran-Wortschatzes angeht: Kennst Du den sogenannten „80%-Wortschatz“ des Korans? Den gibt es nämlich auch auf Deutsch. Mit dem könntest Du ggf. Dein Studium beginnen.
      (Siehe auch http://www.emuslim.com/Quran/German80.asp )

      Kennst, ggf. besitzt Du das Buch „As-Salah“ aus dem Verlag „Islamische Bibliothek“?

      Kannst Du eigentlich Arabisch schreiben? Ich meine, echt, per Hand, nicht virtuell per Tastatur?
      Und kennst Du die Reihenfolge der Buchstaben im arabischen Alphabet?

      Was ich für jeden, der hier vorbeischaut, gerne, im Rahmen meiner Zeit und meiner Kenntnisse, leiste: Ich kann gerne auf Deine individuellen Fragen eingehen, auch im Bezug auf einzelne Âyât, bestimmte Wörter, Strukturen. Was ich nicht weiß, kann ich dann, bi-idhni-Llâh, nachschauen. Außerdem liest, wie Du merkt, der Bruder Muhammad Ibn Maimoun mit, und der scheint noch einmal deutlich fitter als ich im (Koran-)Arabischen zu sein. So eine Kontakt- und Fragemöglichkeit kann Dein Selbststudium auch ungeheuer aufwerten, nach meiner eigenen Erfahrung jedenfalls.
      Das, zusammen mit wichtigen Tips, halte ich bei einem Lerner wie Dir für entscheidender, als ein vorgelegtes fixes Programm.

      Wa-l-h°amdu li-Llâhi dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  7. Lernender

    السلام عليكم

    Dieser 80%-Wortschatz ist ja genial – kannte ich noch nicht, das muss ich mir mal ausdrucken. Ist ja so kompakt, dass man es immer bei sich haben kann.
    Arabisch schreiben kann ich ein wenig, also nicht so diese „krakelige“ Handschrift die die meisten Araber beherrschen (und die ich nicht mal lesen kann). Die Reihenfolge der Buchstabe kenne ich auch (sonst findet man ja in einem Wörterbuch auch nichts).

    Nun ja, genug gefragt und kommentiert, ich bin einfach gespannt wie’s weiter geht.
    Wa-salam.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rah°matu-Llâh.

      Ich habe nicht gefragt, um Dich zu nerven. Auch meine Literaturtips oben nimm bitte ernst. Gönn Dir für die Grammatiken ggf. einmal einen Gang in eine Stadt- oder Unibibliothek, um zu schauen, was Dir zusagt. Alle drei findet man per Amazon oder booklooker.de immer wieder recht günstig.

      Außerdem habe ich eine schlechte Nachricht für Dich: Wenn Du Arabisch mit der dazugehörigen Schrift richtig erlernen möchtest, reicht alleiniges Lesen nicht. Du solltest idealerweise alles, was Du auswendig beherrschst, auch auswendig und korrekt schreiben können. Alle, die so lernen, lernen viel mehr, als jene, die nur lesen. Das gilt auch für alle anderen Fremdsprachen, insb. aber für solche mit einer neuen Schrift.

      Du kannst mâ shâ’a-Llâh ein arabisches Wörterbuch benutzen? Wie hast Du gelernt, den jeweiligen Stamm richtig zu ermitteln? Sehr ungewöhnlich für einen Anfänger ohne viel Grammatikkenntnisse.

      Wa-l-h°amdu li-Llâhi dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  8. Lernender

    السلام عليكم

    Ich hab auch schon mal die Anfänge der Grammatik gelernt, sowohl in einem Selbstlernkurs für Hocharabisch als auch in einem Seminar an der Uni (in dem die Grammatik am Beispiel Qur’an gelehrt wurde aber nur sehr wenig – 1 Semester 2 Wochenstunden).

    Antworten
  9. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bzgl. eines geblockten Kommentars des Nutzers „V.s.I.“
    Der von diesem Kommentator eingestellte Kommentar wurde aufgrund des Verstoßes gegen die Regeln 3, 5, 7, 8 und 9 geblockt.
    (Hierbei zu beachten, dass alle diese Verstöße im Internet-Pseudonym untergebracht waren.)

    Zu den einzelnen Gründen bitte ich auch hier nachzuschauen:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4311

    Der eigentliche Kommentartext war sachlich gehalten – es geht doch! – und würde von mir, so er hier unter halbwegs normalem Internet-Namen erneut als Kommentar eingereicht werden sollte, auch beantwortet werden, bi-idhni_Llâhi ta3âlâ.

    Allerdings hätte der betreffende Nutzer, wollen wir einmal gar nicht willkürlich „Muslim-Pöbel“ nennen, vorher noch Stellung zu meinen Rückfragen hier
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1820#comment-4061
    und unter seinem Kommentar hier:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1984#comment-4304
    zu nehmen.

    Ferner müsste „Muslim-Pöbel“ dann noch folgende Rückfragen bzgl. m.E. bisher völlig unbegründeter Verdächtigungen von Muslimen in früheren Kommentaren Stellung nehmen (Stichwort: Zia, „Salafi feminist“ Zaynab bint Younus) beantworten.

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  10. As-Salafi

    ACHTUNG! Autor des folgenden Kommentartextes ist Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-anna Muh°ammadan rasûlu_Llâh.

    As-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    An dieser Stelle hätte ich ggf. eine Antwort auf diese Nachfrage von mir veröffentlichen können:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2018#comment-4549

    Dies war mir jedoch leider aufgrund der vielen nicht direkt belegten Behauptungen und der Beschimpfungen gegen konkrete Personen, insb. Muslime, nicht möglich.

    Unter „As-Salafi“ hat hier der gleiche Nutzer seine Kommentare eingereicht, der zuletzt unter „die meisten Höllenbewohner…“ und einem weiteren Pseudonym Beiträge eingestellt hat. Früher trat er hier u.a. unter „Feminismus ist…“ u.a. Pseudonymen auf, u.a. auch als „Muslim-Pöbel“.
    Die zuletzt eingereichten Beiträge wurden von der zuständigen Blog-Autorin Umm Rahel, Gott sei Dank, gesperrt, vermutlich aufgrund ähnlicher inhaltlicher Bedenken wie derjenigen, die mich zur Vollzensur des hier eingereichten Textes bewegt haben.

    Bei mir wird dieser Kommentator aufgrund seines Verhaltens bis zur Tawbah vollständig gesperrt bleiben, seine Kommentare nur nach meiner Willkür beantwortet werden.

    Ich werde auch den anderen Blog-Autoren von dem Vorgang und den m.E. ungeheuer schwerwiegenden diskursiven Verfehlungen des Kommentators Nachricht geben, damit diese ggf. nach Einsichtnahme in die Datenlage (inkl. der zuletzt bei mir und Umm Rahel eingereichten und von uns zensierten Beiträge) für die von ihnen verantworteten Artikel und die zugehörige, ihnen obliegende Moderation, in shâ’a_Llâh, eine dem Verhalten des Nutzers adäquate Form der Blockade u./o. Zensur nach ihrem Gutdünken abwägen können.

    Außerdem werde ich meinen Mit-Autoren ausdrücklich ans Herz liegen, unter ihren Artikel eingestellte, nicht zum Diskussionsthema sprechende und nur als Briefe an mich gerichtete Kommentare des Nutzers NICHT freizuschalten. Wenn der Nutzer mir Leserbriefe zukommen lassen möchte, so kann er dies in Form von nicht zur Veröffentlichung bestimmten Kommentaren oder einer Email an die von mir zu diesem Zweck bekanntgegebene Adresse nämlich gerne tun.

    Ich verlange alos weiterhin von dem Nutzer eine vollumfängliche Entschuldigung wie im oben verlinkten Beitrag angemahnt. Vorher werde ich auf seine Beiträge nur nach meiner freien Wahl und ohne direkte Freischaltung, ggf. auch gar nicht eingehen. Zuviel ist zuviel.

    Ansonsten verweise ich noch einmal eindrücklich auf die von mir veröffentlichten Regeln der verbindlichen Netiqette für kommentierende Nutzer in meinem Verantwortungsbereich.

    Dieser Kommentar wurde vom Nutzer „die meisten Höllenbewohner…“ an der falschen Stelle, nämlich nicht unter einem meiner Artikel zur Netiqette, eingestellt. Ich werde deshalb im Laufe der nächsten Woche, in shâ’a_Llâh, diesen Beitrag hier löschen und den gleichen Text unter meinem Namen an passender Stelle veröffentlichen.

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
    Wa-li-Llâhi_l-h°amdu wa-sh-shukru dâ’ima(n).
    Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).

    Wa-s°alla_Llâhu 3alâ habîbinâ_r-rasûli_l-karîm(i), wa-3alâ âlihî wa-as°h°âbihî ajma3în(a).
    Wa-s-Salâm.

    Notabene: Verfasser dieses Textes ist Abdussalam bin Abdillah

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