Netiquette, Islam, Weblöwen & ich – Teil 2 – Regelwerk

23 Kommentare

Salam! Als neuer Autor dieses Blogs habe ich im unmittelbar vorausgehenden Artikel erläutert, welche schwierige Lage ich bei einem Teil der Kommentatoren gegeben sehe. Da mir unser werter Bruder Zia versichert, dass mir als Schreiber des Blogs selber die Freischaltung von Kommentaren unter meinen Artikeln obliege, habe ich mich nun entschlossen, darin ein strengeres Vorgehen als z.B. Zia selbst zu wählen. Außerdem möchte ich das dahinterstehende Regelwerk transparent machen und veröffentliche es hiermit. Leser meiner Artikel, die sich mit dem Gedanken eines Kommentars tragen, bewahren sich ggf. vor bösen Überraschungen, wenn sie also den Regelkatalog studieren und im Zweifelsfalle auch einen tieferen Blick in den erwähnten 1. Teil dieses Artikelpaars werfen, zu finden unter: www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1846

 

Bismi-Llahi-r-Rahmani-r-Rahim

Wa-l-hamdu li-Llahi rabbi-l-3alamin(a), wa-salatu-Llahi wa-salamuhu 3ala rasulihi-l-karim(i).
Ash.hadu an la ilaha illa-Llah(u) wa-anna sayyidana Muhammadan 3abduhu wa-rasuluh(u).
As-Salamu 3alaykum wa-rahmatu-Llah.

 

Zur Wahrnehmung der mir übertragenen Verantwortung gegenüber Allah (swt) und den Menschen verfüge ich für den Kommentarbereich unter meinen zukünftigen Artikeln, zusätzlich zu den allgemeinen Regeln des Blogs, bis auf weiteres, nach dem mir bestmöglichen Verständnis der Sunnah des Propheten Muhammad (sAs) und demütiger Bitte an Allah (swt) um seine Erlaubnis, aber auch par ordre de mufti responsable (sic) die folgenden (nur bei mir gültigen)


Regeln für das Kommentieren

 

1. Es gilt das monarchische Prinzip: Chef und einziger Gendarm und Zensor auf diesem Gelände bin ich.

Wer sich bei Zia beschweren gehen möchte: Gerne. Wer sich bei mir per Email beschweren möchte: Gerne
( abdussalam BEI gmx UND ZWAR net ).

Wer einfach mal eine Hasspredigt versenden möchte: Gerne. Allseits beliebtes Ziel dafür:
trash@ahlu-sunnah.com . (Probiert’s aus, die Mail landet IMMER beim richtigen Adressaten!)

Beschwerden in Kommentarfeldern zu Artikeln anderer Autoren sind jedoch von mir unerwünscht. Die jeweilig zuständigen Redakteure sind von mir aus herzlichst eingeladen, die entsprechenden Spam-Kommentare zu sperren bzw. zu löschen.

2. Wer nicht möchte, dass ich seinen Kommentar bearbeite und ggf. nur Teile davon veröffentliche, soll das kurz am Ende desselben hineinschreiben. Er/sie riskiert in diesem Falle, dass ich seinen Text, bei Erfüllen entsprechender Kriterien nach MEINEM Urteil, komplett zensiere.

3. Beiträge ohne jeden erkenntlichen Sachbezug zum Artikel oder zu der auf seiner Grundlage entstandenen Diskussion sind unerwünscht und werden im Zweifelsfalle geblockt.

4. Beiträge mit darin enthaltenem Takfîr, Tabdî‘, Tafjîl und Tafsîq (jeglicher Art werden nicht oder ggf. nur nach meinem Gutdünken ausnahmsweise und dann nur zensiert veröffentlicht.

5. Hasspredigten werden geblockt, bzw. entsprechende Teile aus Beiträgen entfernt.

6. Meiner Ansicht nach sachlich ungenügende Antworten auf Nachfragen meinerseits („Was meinst Du mit…“, „Mit welchem Argument …?“, „Mit welcher Absicht … Du…?“ etc.) führt zum Blocken des entsprechenden Nutzers, ggf. für den einzelnen Artikel, ggf. für alle meine Artikel bis zu einer Selbsterklärung der betreffenden Person.

7. Starke Überlänge im Verhältnis (!) zum argumentativen Inhalt führt zu Kürzung, ggf. zur vollständigen Zensur. (Gelaber- und Gezeter-Spam-Filter)

8. Nutzer mit selbstgewählten Internetnamen, die ein Eigenlob enthalten oder nahelegen, werden bis zum Wechsel zu einem anderen Namen geblockt. Damit sind auch ausdrücklich Namen wie „Quran“, „Qawlu-l-Haqq“, „Verteidiger der Sunnah“ od. äh. für den Kommentarbereich unter meinen Artikeln untersagt. Ferner sind Sätze oder gar Slogans, auch solche (ggf. vermeintlich) islamischen Inhalts als Pseudonyme für Kommentatoren hier untersagt. Behauptungen, Aussagen oder auch Fragen jeglicher Art sind IM Kommentartext vorzubringen und dürfen hier NICHT per Pseudonym eingeschmuggelt werden.

9. Jedes Beschädigen der Rechte von Menschenkindern sowohl aus islamrechtlicher Perspektive (also der Bruch von Verpflichtungen aufgrund des Bunds der Muslime mit ihrem Schöpfer (swt)) als auch in Hinsicht auf den hiesigen Gesellschaftsvertrag (dem Groß- und Kleingedruckten der Dhimma von seiten der Nichtmuslime gegenüber dem einzelnen Muslim) führt zu einer dementsprechenden Bearbeitung bzw. Sperrung von Beiträgen bzw. Kommentatoren.
Umgekehrt können sich alle Leser und Kommentatoren jederzeit gegen mich auf die Einhaltung dieser Regeln zu ihren Gunsten berufen und dementsprechend begründete (!) Klage bei mir einreichen.
Insbesondere werde ich aber Beleidigungen und unbegründeten Beschuldigungen der Betreiber oder Schreiber dieses Blogs keinerlei Platz einräumen.

10. Kommentare sind in deutscher Sprache abzufassen, und dabei sind sprachliche Mindestvoraussetzungen unbedingt einzuhalten. Die allgemein anerkannten Regeln der deutschen Sprache gelten auch hier im Kommentarforum uneingeschränkt und sind im wesentlichen, bis auf Flüchtigkeitsfehler, zu beachten. Wer das Deutsche in Wort u./od. Schrift noch nicht richtig erlernt hat, soll dies bitte nachholen, BEVOR er/sie hier kommentiert. Wer Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung hat, wird gebeten, seinen Kommentar von einer automatischen Rechtschreibhilfe VOR dem Abschicken an den Blog überprüfen zu lassen. Sprachlich ungenügende Kommentare werden im Zweifelsfall vollständig gesperrt.

11. Jeder Leser, der in einem Kommentar Nachfragen zu meinen Ausführungen stellen oder seine/ihre ggf. von meiner abweichende Meinung oder einen anderen oder widersprechenden Standpunkt auf angemessene Art äußern möchte, ist mit seinem/ihrem dementsprechenden Beitrag willkommen. Sachlich gehaltene Kritik ist ausdrücklich erwünscht.
Insbesondere sind alle Leser herzlich eingeladen, auf inhaltliche oder formale Fehler aller Art per Kommentar oder Leserbrief hinzuweisen.

12. Jeder Verfasser eines gesperrten Kommentars hat das Recht auf eine Auskunft über den Sperrungsgrund. Ggf. muss er/sie um diese per Email an mich nachsuchen (KONTO abdussalam BEI gmx NICHT DE, SONDERN net ALS SUFFIX).

13. Leserbriefe sind willkommen und können jederzeit an die unmittelbar zuvor unter 12. genannte Adresse gerichtet werden. Der Schreiber einer derartigen Zuschrift versichert sich aber der Vertraulichkeit für deren sachlichen Teil nur durch entsprechenden Vermerk UND zumindest grobes Einhalten der obigen Regeln. Der persönliche Teil einer Zuschrift (Email-Adresse, persönliche Daten und Informationen usf.) unterliegt natürlich in jedem Fall vollem Vertraulichkeitsschutz.
Leserbriefe können, im Unterschied zu Kommentaren, auch ohne weiteres in englischer oder französischer Sprache verfasst sein.

14. Dies alles natürlich im Rahmen der allgemeinen Regeln für das Kommentarforum, zu finden unter „Über uns“ (www.ahlu-sunnah.com/blog/?page_id=24). Zu diesen gehört, dass ihre Einhaltung NICHT durch durchstreifende internetionale (sic) Brigadisten, sondern vielmehr die Autoren und Betreiber des Blogs überwacht wird. (Hausherren-Prinzip nach Landes- UND islamischem Recht)

 

Wa-la hawla wa-la quwata illa bi-Llahi-l-3aliyyi-l-3azhim(i). Lahu-l-hamdu wa-lahu-l-mulk(u).

 

Das wär’s erstmal mit diesen 14 guten Stück, wa-khayrun in sha’Allah(u).

Der unter Löwen aller Couleur beliebte Kreativwettbewerb „1001 Arten, den Verfasser dieses Artikels als Kafir/Taghut/Shaytan/Mushrik/Mubtadi’/Zindiq/Murtadd/Fasiq/Fajir etc. pp. zu bezeichnen, malerisch zu verfluchen und dies im wesentlichen substanzbefreit, aber umso rechthaberischer mit dem Islam zu begründen“ (angelsächsisch auch kurz „100 ways to hate your brother“) ist hiermit eröffnet.

Dementsprechende Einsendungen werden (vgl. oben meine neuen tyrannischen Regeln) hier nicht mehr als Kommentare oder normale Leserbriefe getarnt entgegengenommmen, sind aber, wie auch bisher möglich, als Liebesbriefe zu adressieren an: trash@ahlu-sunnah.com

Die Regeln gelten natürlich schon für den untenstehenden Kommentarbereich, insofern dürfte ein nicht zu kurzer Blick in den folgenden zweiten, das Regelwerk enthaltenden Teil nicht schaden. Außerdem dürfte es Kommentatoren mit „starken Körpereinsatz“ zu empfehlen sein, dass sie bis zu einer Gewöhnung an diese Regeln allfällige Kommentare auch bei sich selbst speichern, um sie ggf. vor dem Verlust durch meine strenge Zensurhand zu schützen.


Wa-Llahu a’lamu da’ima(n). Wa-astagfiru-Llaha wa-atubu ilayh(i).

Wa-s-Salam.

 

Nachtrag: 1. Der obere Text ist inhaltlich das erste Mal entscheidend am Sonntag, den 5. Juni, verändert worden. Dabei habe ich die Regel 8 (Verbot von Slogans als Pseudonym), die ich zuvor vergessen hatte, nachgetragen. Aus den vorherigen Regeln 8 bis 13 wurden damit die Regeln 9 bis 14.
2. Am Dienstag, dem 7.6. habe ich die Regeln 3, 4 und 9, angeregt durch die Kritik eines Lesers, versucht deutlicher und verständlicher zu formulieren.
Wa-s-Salâm.

 

Ähnliche Beiträge

  • Keine ähnlichen Beiträge

23 Antworten auf “Netiquette, Islam, Weblöwen & ich – Teil 2 – Regelwerk”

  1. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi-Llâhi-r-Rah°mâni-r-Rah°îm.
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu-Llâh.

    Ich möchte mithilfe dieses erstes Kommentars Tips zur Abfassung besserer Kommentare geben.

    1. Schreckt nicht vor der Basmala, einem Salâm in jedem Kommentar und einem abschließenden guten, islamischen Wort zurück. Es handelt sich dabei nämlich nicht ohne weiteres um Islamo-Kitsch, sondern nicht umsonst um Sunan. Umso mehr, wenn wir sie im selbstkritischen Wissen hinzufügen, dass sie schlimmstenfalls das einzig richtige sind, was wir im ganzen Text gesagt haben.
    2. Schickt Kommentare, wenn irgendmöglich, nicht gleich ab. Vergewissert Euch kurz der Absicht, weder Euch noch der darin angesprochenen Person (noch der Allgemeinheit der Nutzer, der Muslime insgesamt oder der Gesellschaft) in dieser noch der nächsten Welt schaden zu wollen. Nehmt dann am besten, bi-idhni-Llâhi ta3âlâ, einen Moment Abstand, macht ein kurzes Du3â oder lest die Fâtih°ah als Bittgebet um Rechtleitung. Geht dann Euren Kommentar noch einmal durch, ob Ihr ihn wirklich so in die Welt entlassen wollt.
    3. Gestaltet Eure Kommentare in jeder Beziehung übersichtlich. Dazu gehört erstens die sprachliche Korrektheit. Rechtschreibung, Satzzeichen, grammatikalische Richtigkeit sind kein überflüssiger Firlefanz, sondern erleichtern dem Leser, EURE Botschaft besser zu verstehen.
    Gliedert Eure Kommentare ordentlich und schreckt nicht vor regelrechtem Layout, vor Nummerierungen, Spiegelstrichen etc. zurück.
    4. Scheut Euch nicht, für die Abfassung längerer Kommentare einen Editor oder eine Textverarbeitung zu benutzen. Dies erleichtert neben einem schönen Layout u.a. das Eigenlektorat (nicht vergessen!) und ggf. dessen Ergänzung durch die Anwendung einer automatischen Rechtschreibhilfe (die Euch gleichzeitig dabei unterstützt, mithilfe Eures Kommentarschreibens Eure orthographischen Kenntnisse zu verbessern – prima!). Außerdem könnt Ihr Texte abspeichern und müsst sie nicht zack-zack in einem Zug durchschreiben und abschicken – das hebt ggf. auch die inhaltliche Qualität ungemein!
    5. Verlinkt wichtige Informationen. Gebt aber bitte zugleich zum Link kurz an, was sich dahinter verbirgt. Verbinden von Kommentaren durch Links und Verweise auf Kommentare, auf die man sich (auch) bezieht, durch Links sind sinnvoll, insb. wenn diese an ganz anderer Stelle stehen. Beispiel: Ihr beantwortet mit einem Kommentar einen (oder sogar mehrere), die im Unterstrang weit oben stehen. Gebt dann doch in Eurem die Verweise auf alle Beiträge an, die Ihr beantwortet.
    Auch mir war nicht sofort klar, wo man das Link zu einem Kommentar findet. Dieses befindet sich unter der Datumsangabe unter dem Namen des Kommentators. Mauszeiger darauf und rechte Maustaste angeklickt, und Ihr könnt den Menupünkt „Link-Adresse kopieren“ auswählen.
    6. Versucht, nicht nur die anderen belehren zu wollen, sondern auch bewusst selber die Diskussion als Lehrstunde für Euch selber zu begreifen. Gerade aus den schwierigsten Diskussionen mit dem merkwürdigsten Gegenüber lässt sich so großer Profit ziehen, auch wenn sich nachträglich herausstellen sollte, dass wirklich und wahrhaftig Ihr Recht hattet und er/sie nicht. Wie viel mehr noch, wenn es sich umgekehrt verhält!

    Diese Regeln empfehle ich nicht in der Meinung, sie selber immer einzuhalten, im Gegenteil. Vielmehr habe ich feststellen müssen, dass mein Abweichen von Ihnen praktisch immer zu einem Nachteil für mich und häufig genug auch für andere geführt hat. Insofern ermahne ich mich zuerst damit zur Verbesserung meiner Praxis.

    Diese Liste ist nicht abschließend gemeint. Ernst gemeinte Vorschläge zu ihrer Erweiterung und inhaltlichen Verbesserung werden gerne entgegen genommen.

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâhi-l-3aliyyi-l-3azhim(i).
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  2. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi-Llâhi-r-Rah°mâni-r-Rah°îm
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu-Llâh.

    Ich bitte um Verständnis dafür, dass Kommentare im Strang unmittelbar zu diesem hier nicht freigeschaltet werden. Externe Beiträge bitte weiter unten anhängen. Danke.

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâhi-l-3aliyyi-l-3azhîm(i).
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).

    Antworten
  3. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    BismiLlâhi-r-Rahmâni-r-Rahîm
    Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rahmatu-Llâh.

    Ich verlege mit diesem Beitrag eine im Kommentarbereich des vorherigen Artikels begonnene Diskussion hierher, da sie das obenstehende Regelwerk betrifft.
    Es handelt sich dabei um Rückmeldung des Nutzers

    Milat,

    der auf meine folgende Bitte:

    „Außerdem bitte ich Dich, nochmals das Regelwerk aus Teil 2 zu diesem Beitrag gründlich zu lesen. … Verstehst Du die Regeln, wieder erst einmal auf sprachlicher Ebene? Wenn manche nicht: welche nicht, bzw. nicht so gut? Wenn ja: was hältst Du von Ihnen?“

    diese Antwort gab:

    „Nr. 1-3: Alles gut und verständlich.
    Außer [in 3] ‚oder der auf seiner Grundlage entstandenen Diskussion sind unerwünscht und werden geblockt.‘ Meinst du damit Kommentare die auf Diskussionen eingehen?

    Nr. 4: Hmmm. Wenn ich nun den Takfir auf die Rafidha-Gelehrten spreche, wird dieser auch nicht veröffentlicht, oder meinst du damit eher mit Bezug auf die Autoren hier?
    Nr. 5: Hmmm. Wenn ich nun eine Fatwa meiner ‚Wahhabi‘-Gelehrten bezüglich der Ashari poste, wird dieser dann nicht veröffentlicht, oder meinst du damit eher Texte, die von irgendwelchen Muslimen verfasst wurden, um Person XY zu widerlegen?
    Nr. 6: Alles gut, aber deine Aqida und deine Gelehrten sind eine Sache, die für jeden interessant sein wird, man nimmt ja nichts von Leuten, die Sheikh Unbekannt folgen.

    Nr. 7 u. 8: Alles gut.
    Nr. 9: Nach doppeltem Lesen: Alles gut.
    Nr. 10 -14: Alles gut.
    […]
    Allgemein halte ich die Regeln für sinnvoll. Da ich aber immer noch nicht deine Gelehrten kenne, sehe ich Nr 4, 5 und 6 eher kritisch.“

    Soweit die Position dieses Muslims. Ich möchte dann in einigen Antwortbeiträgen auf seine Nachfragen zu den Regeln 4 bis 6 eingehen. Außerdem möchte ich die Regeln 3 und 9 klarer formulieren. In shâ’a-Llahu ta3âlâ.

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-nastagfiru-Llâha wa-natûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      BismiLlâhi-r-Rahmâni-r-Rahîm
      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rahmatu-Llâh.

      Werter Bruder Milat.

      Noch einmal herzlichen Dank für Deine Antwort im Bezug auf die obenstehenden Regeln.

      Die Regeln 3, 4 und 9 habe ich noch einmal umformuliert, und daher würde ich Dich um einen weiteren Blick auf die neue Fassung und Deine Rückmeldung dazu bitten.

      Was Deine kritischen Nachfragen zu den Regeln 4 bis 6 angeht, so möchte ich eine einzelne inhaltliche Antwort darauf noch einen kleinen Moment verschieben. Ich möchte Dir gerne dann, in shâ’a-Llah, meine dahinterstehenden Überlegungen, aber Regel für Regel in einem einzelnen Beitrag, erläutern, natürlich dabei auf Deine Einwände eingehend.

      Vorerst aber möchte ich festhalten, dass sie einfach erst einmal gelten. D.h. wem sie nicht passen, der muss hier nicht kommentieren. Diese Artikel existieren ohnehin nur, weil ich mir die Mühe ihrer Erstellung mache. Und die Texte habe ich, weiß Gott, wirklich weder auf der Straße gefunden, noch mir aus den Fingern gesogen. Da ist eine Menge Hirnschmalz und Mühe hineingegangen.

      Und daher nehme ich mir die Freiheit, hier zu zensieren, jawohl: zu zensieren.

      Wie Du beim Kommentarbereich des vorherigen Artikels angeht, trifft diese Zensur jeden, nicht nur Dich.

      Wie Du vielleicht auch schon gemerkt hast, geht es mir gar nicht darum, Dir z.B. den Mund zu verbieten oder Deine Kritik abzuwürgen.

      Es geht mir vielmehr darum, die ganzen Schlagabtäusche, die man hier mitsamt ihrem häufigem Abgleiten in reines Streiten beobachten kann, in Richtung einer gepflegten, rein inhaltlichen Auseinandersetzung umzulenken und zu gestalten.

      Und dafür braucht es eben einen Chef, und das bin ich, da die entsprechenden Kommentarräume auf meiner Arbeit beruhen.

      Auf der anderen Seite bin ich gern bereit, über meine einzelnen Regeln zu diskutieren. Wenn Du mich irgendwo überzeugen solltest, dass eine oder mehrere verbesserungswürdig sind – ändere ich sie nur zu gerne. Perfektion können wir einfache Sterbliche eh nie als Zustand, sondern, bi-idhni-Llâhi ta3âlâ, nur in der Form eines Prozesses erreichen, in dessen Verlauf wir beständig unser Handeln infrage stellen und Fehler für Fehler zu korrigieren suchen.

      Solange Du mich aber noch nicht überzeugt hast, werde ich an diesen Regeln festhalten, und solange gelten sie auch für Dich.

      Umgekehrt erwarte ich von Dir auch, dass Du grundsätzlich davon ausgehst, dass Du Dich in Sachfragen irren kannst und dass eine Diskussion das Resultat erbringen kann, dass Du in einem einzelnen Punkt Unrecht hast und ich Recht habe.

      Ist das für Dich eine akzeptable Geschäftsgrundlage für einen Meinungsaustausch?

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-nastagfiru-Llâha wa-natûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Milat

      Asalamu Aleykum

      Die Regeln sind verständlich.

      „Ist das für Dich eine akzeptable Geschäftsgrundlage für einen Meinungsaustausch?“

      Ja ist es und ich kann dich auch verstehen.

      PS. Tut mir leid für die verspätete Antwort,aber Ramadan macht mir persönlich die ersten Tage zu schaffen.

      Möge Allah uns es erleichtern Amin

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      BismiLlâhi-r-Rahmâni-r-Rahîm
      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rahmatu-Llâh,

      lieber Bruder Milat.

      Danke sehr für Deine Antwort. Was ihre „Verspätung“ angeht, so habe ich mir derartiges bereits gedacht. Du bist ja bei weitem nicht der einzige Muslim, bei dem das Fasten zu einer merklichen „Entschleunigung“ des Lebens führt. Ich bitte Allah (swt) auch, dass er Dir für die von Dir erlebte Schwere des Fastens der ersten Tage weiterhin Geduld, ferner vermehrten Lohn, reichliche Vergebung Deiner Sünden und Rechtleitung gewähren möge. Allâhumma âmîn.

      Habe ich das richtig verstanden, dass Du die umformulieren Regeln so besser verständlich findest?

      Verzeih mir bitte, dass ich bisher meinen Meinungsumschwung bzgl. einer gründlichen Blockade Deiner Kommentare noch nicht klar ausgedrückt habe: Wie Du gemerkt hast, habe ich die letzten Beiträge von Dir samt und sonders freigeschaltet. Dem liegt zugrunde, dass es Dir gelungen ist, durch Deine Antworten auf meine Fragen (z.T. per privater Mitteilung via nicht freigeschalteter Kommentare) gewisse schwere Zweifel, die ich hatte, auszuräumen.
      Für Deine Offenheit und (nach meinem Empfinden) große Ehrlichkeit noch einmal meinen herzlichen Dank. Ich werde Dir auf Deine Fragen bzgl. meiner „Aqida“ und meines „Manhaj“ versuchen, sogar noch deutlicher und offener zu antworten, aber dafür wird es eine gewisse Zeit brauchen. Das Problem liegt nämlich nicht in einer fehlenden Bereitschaft meinerseits, sondern dass ich Dir meine Position verständlich machen muss. Und das geht nach meiner Erfahrung nur Schritt für Schritt, und ich will nicht, dass wir wieder so schrecklich aneinander vorbeireden, wie schon gehabt.

      Was nun für die Zwischenzeit Deine, Dir wichtige Frage angeht, ob Du mich zu „Ahli-s-Sunnati wa-l-Jama’ah“ nach Deinem Verständnis zählen und von mir „nehmen“ kannst, muss ich Dir erstens sagen:

      Nach meinem Verständnis sollst Du von einem Unbekannten, und der bleibe ich für Dich, was immer ich auch sage und wieviel immer ich Dir auch von meinem Leben erzähle, GAR NICHTS bloß auf Vertrauensbasis nehmen. Prüfe bitte meine Aussagen, befasse Dich mit meinen Belegen, frage nach, frage meinetwegen andere, und entscheide danach. Und wisse, dass Du dann nie MIR folgst, sondern Deinem, nach besten Wissen und Gewissen gefällten, aber dennoch immer fehlbaren Urteil.

      Außerdem rechne ich mich erst einmal selber zu Ahli-s-Sunnati wa-l-Jama’ah. Ob ich nach dem Urteil all der von Dir genannten Autoritäten darunter falle, bezweifle ich. Ich möchte Dich jedoch in dem Zusammenhang auf diese kurze Video-Sequenz hinweisen:
      https://www.youtube.com/watch?v=MqcTdhE6ph0

      Ich bin mir fast sicher, dass ich nach Kriterien der Mehrheit der Wahhabiy-Gelehrten in der wesentlichen Mehrheit meiner Ansichten als Sunnit gerechnet würde, wa-Llahu a3lamu dâ’ima(n). Belegen kann ich dies Dir aber nicht auf einmal, sondern nur Stück für Stück, in dem oben erwähnten, etwas langwierigen Austausch.

      Um diesen auf eine für uns beide nützliche Art zu beginnen, würde ich Dich bitten, Dir die folgenden Videos anzuschauen, ich werde dies, in-sha-Allah, auch tun:
      https://www.youtube.com/watch?v=p67LeczO1Mk
      https://www.youtube.com/watch?v=_H-xfKI20bg
      https://www.youtube.com/watch?v=Wr-XsxiJ5-Y
      https://www.youtube.com/watch?v=p3EHN_R11XU

      Damit wäre nämlich für unseren weiteren Austausch, auch für eine bessere Erklärung meines „Verbots“ von Takfir, Tabdi‘ und Tafsiq, eine bessere Grundlage gelegt.

      Jazâka-Llâhu khayran für Dein, nach meinem Empfinden vorbildliches, Eingehen auf meine drei Fragen und den obenstehenden Beitrag. Wa-baraka-Llâhu fîk(a).

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-nastagfiru-Llâha wa-natûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Milat

      Bei den 3 Regeln merke ich keinen unterschied,um ehrlich zu sein. Kann aber auch daran liegen,dass das Fasten mein Kopf müde macht. Jedoch sind die Regeln verständlich,wenn man sie nicht zu schnell liest.

      wa antun jazak Allahu khayran wa barak allahu feek und wa aleykum salam wa rahmatullahi

  4. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

    Aus aktuellem Anlass möchte ich daran erinnern, dass ich die oben formulierten Regeln ernst nehme. D.h., jede einzelne natürlich.

    Sprechende Namen, die Behauptungen einschließen, lasse ich aus mehreren Gründen nicht zu. Ich denke übrigens, dass es jedem zuzumuten ist, sich einen Namen, mit dem er anzusprechen ist, zuzulegen.

    Schwerer noch wiegt, wenn ausdrücklich Menschen beleidigt werden – und wenn der jeweilige Kommentator meint, zurecht. Ich denke nämlich, dass man jedweder kritischen Position auch ohne Verbalinjurien, Flüche od.äh. Ausdruck verleihen kann. Solcherlei geistige Luftverschmutzung dulde ich deshalb weder direkt noch indirekt, gegen wen sie sich auch richtet.
    Es gibt Stellen, wo der Islam aggressive Sprechweisen nicht ausdrücklich untersagt bzw. sogar erlaubt. Und zwar genau dann, wenn dem Sprecher durch den Verunglimpften ein Unrecht angetan worden ist. Diese Fälle nehme ich nach Abwägung der Fakten von der Zensur natürlich aus, behalte mir aber in der Regel eine Abschwächung des einzelnen Begriffs (mit entsprechendem Hinweis) vor.

    Außerdem gilt sowieso: Raddu_s-Salâmi fard°(un) – Die Erwiderung des Friedensgrußes ist Pflicht. Wer jetzt meint, seinen Takfîr (oder Tabdî3 oder ähnliches) per Unhöflichkeit durch die Hintertür einzuschmuggeln: Bei mir Pech gehabt. Kommentier BITTE woanders. Und schau mal bitte hier:
    https://www.facebook.com/behzad.zibari/posts/10153194155061899

    Ferner habe ich ganz deutlich ausgedrückt, dass ich grundsätzlich auf die Versuche, Diskussionen in die Kommentarbereiche anderer Autoren auszulagern, einzugehen nicht gewillt bin. Ich werde solche Beiträge nur ausnahmsweise und inhaltlich nur dort, wo es mir gefällt, beantworten.

    Da ich die Regeln u.a. zur Abschreckung und Bekämpfung des gemeinen Trolls ersonnen habe und einzusetzen gedenke, ist mir diejenige auch zur Beantwortung von Rückfragen meinerseits ganz wichtig. Personen, die durch ihr Verhalten hier bei mir (mit oder ohne eigene Mitschuld) Zweifel bei mir bzgl. ihrer Kommentarabsichten erregen, sollten daher tunlichst auf kritische Rückfragen hin Stellung nehmen. Bis mich ihre Antworten befriedigen, bleiben sie bei mir grundsätzlich gesperrt.
    Es geht dabei nicht um inhaltliche Anpassung an meine Positionen oder ähnliche Übungen in Opportunismus und Heuchelei. Davon kann sich jeder interessierte Leser leicht überzeugen, indem er die obige Diskussion (inkl. ihres Vorlaufs im vorherigen Artikel (p=1846) meiner Wenigkeit mit dem Nutzer Milat verfolgt. Es ist nämlich nirgends erkennbar, dass ich von ihm eine inhaltliche Distanzierung von vorher von ihm eingenommenen Haltungen verlangt hätte, noch dass eine solche seinerseits erfolgt wäre, bevor er wieder entsperrt wurde.

    Wem meine Regeln nicht passen, der kann anderswo kommentieren. Punkt.
    Wer begründete Einspruch gegen die Regeln vorzubringen wünscht: Bitte, alle sachlichen (!) Kritiker sind willkommen. Zur Sachlichkeit gehört m.E. aber auch, dass man am richtigen Ort spricht. Und der ist hier, im Kommentarbereich dieses meinen Artikels, und nirgendwo sonst. Punkt.

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  5. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    [Zu beachten: Der folgende Kommentar wurde von mir vom Artikel „Koranarabisch….“ hierher aus thematischen Gründen verschoben. Der Autor des ursprünglichen, von mir vollständig zensierten Beitrages firmierte hier als „As-Salafi“. Autor des freigeschalteten Kommentartextes bin aber nur ich selber.]

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâhu wa-anna Muh°ammadan rasûlu_Llâh.

    As-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

    An dieser Stelle hätte ich ggf. eine Antwort auf diese Nachfrage von mir veröffentlichen können:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=2018#comment-4549

    Dies war mir jedoch leider aufgrund der vielen nicht direkt belegten Behauptungen und der Beschimpfungen gegen konkrete Personen, insb. Muslime, nicht möglich.

    Unter „As-Salafi“ hat hier der gleiche Nutzer seine Kommentare eingereicht, der zuletzt unter „die meisten Höllenbewohner…“ und einem weiteren Pseudonym Beiträge eingestellt hat. Früher trat er hier u.a. unter „Feminismus ist…“ u.a. Pseudonymen auf, u.a. auch als „Muslim-Pöbel“.
    Die zuletzt eingereichten Beiträge wurden von der zuständigen Blog-Autorin Umm Rahel, Gott sei Dank, gesperrt, vermutlich aufgrund ähnlicher inhaltlicher Bedenken wie derjenigen, die mich zur Vollzensur des hier eingereichten Textes bewegt haben.

    Bei mir wird dieser Kommentator aufgrund seines Verhaltens bis zur Tawbah vollständig gesperrt bleiben, seine Kommentare nur nach meiner Willkür beantwortet werden.

    Ich werde auch den anderen Blog-Autoren von dem Vorgang und den m.E. ungeheuer schwerwiegenden diskursiven Verfehlungen des Kommentators Nachricht geben, damit diese ggf. nach Einsichtnahme in die Datenlage (inkl. der zuletzt bei mir und Umm Rahel eingereichten und von uns zensierten Beiträge) für die von ihnen verantworteten Artikel und die zugehörige, ihnen obliegende Moderation, in shâ’a_Llâh, eine dem Verhalten des Nutzers adäquate Form der Blockade u./o. Zensur nach ihrem Gutdünken abwägen können.

    Außerdem werde ich meinen Mit-Autoren ausdrücklich ans Herz liegen, unter ihren Artikel eingestellte, nicht zum Diskussionsthema sprechende und nur als Briefe an mich gerichtete Kommentare des Nutzers NICHT freizuschalten. Wenn der Nutzer mir Leserbriefe zukommen lassen möchte, so kann er dies in Form von nicht zur Veröffentlichung bestimmten Kommentaren oder einer Email an die von mir zu diesem Zweck bekanntgegebene Adresse nämlich gerne tun.

    Ich verlange alos weiterhin von dem Nutzer eine vollumfängliche Entschuldigung wie im oben verlinkten Beitrag angemahnt. Vorher werde ich auf seine Beiträge nur nach meiner freien Wahl und ohne direkte Freischaltung, ggf. auch gar nicht eingehen. Zuviel ist zuviel.

    Ansonsten verweise ich noch einmal eindrücklich auf die von mir veröffentlichten Regeln der verbindlichen Netiqette für kommentierende Nutzer in meinem Verantwortungsbereich.

    Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
    Wa-li-Llâhi_l-h°amdu wa-sh-shukru dâ’ima(n).
    Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).

    Wa-s°alla_Llâhu 3alâ habîbinâ_r-rasûli_l-karîm(i), wa-3alâ âlihî wa-as°h°âbihî ajma3în(a).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      1. Nachtrag:
      Als Antwort stellt der Nutzer „As-Salafi“ nun folgendes freundlicherweise ein:

      „http://linguabarbara.com/from-the-editors/interview-zainab-bint-younus-the-salafi-feminist/
      Hier bezieht sie sich auf Amina Wadud, Keisha Ali und macht Werbung für diese.“

      Der sicherlich gleich erstaunte Leser vergleiche diese Behauptung mit folgendem Zitat aus o.g. Artikel:
      „Well, it depends on what ‘type’ of feminism/ Islam intersection one is interested in – there is a plethora of resources, books, studies, articles etc. by progressive authors such as Amina Wadud, Fatima Mernissi, Kecia Ali and others on Islam and feminism, but due to certain theological issues and my own orthodox beliefs, I rarely reference them.“

      Dabei zu beachten: Im modernen US-Amerikanisch bedeutet „issues“ hier NICHT „topics“ bzw. „Punkte“, „Dinge“, „Themen“, „Aspekte“ o.ä., sondern „Probleme“, „Kritikwürdiges“, „Zweifelhaftes“, „Abzulehnendes“ etc., ist aber ein sehr höflicher Ausdruck dafür. Die inhaltliche Zurückweisung der Positionen der erwähnten Personen durch Zaynab bint Yousuf wird aber überdeutlich. Von wegen „macht Werbung für diese“…

      Ich wusste schon, warum ich jeweils konkrete Referenzen von diesem Nutzer gefordert habe.

      Bitte weitere Belege liefern und für die jeweiligen Fehlbehauptungen Asche aufs Haupt streuen!

      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      2. Nachtrag:
      Als weitere Information erhalten wir von „As-Salafi“:
      „Hier lobt sie ihre geliebten Terroristen:
      https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10153125311931426&id=576766425

      Sie lobt darin in der Tat
      „people like Sh Ahmad Musa Jibreel, Tarek Mehanna, Ali at-Tamimi, and so many others. They go after those who have the guts to speak about the crimes being committed by true terrorists – the governments who drop bombs every day on Muslims, the governments who send drones after children, the governments who feed off the blood of Muslim lives.“

      Allerdings sind diese keine Terroristen, wenn auch, im Falle von Ahmad Jibril, offene Sympathisanten von Al-Qaida. Sie akzeptiert vielmehr deren Diskurse und begrüßt diese, was ich wiederum für zweifelhaft halte.
      Ich persönlich lehne Ahmad Jibril völlig ab, auch aus Gründen einer bisher nicht erfolgten Aufklärung zweifelhafter Vorkommnisse in seinem Leben (Stichwort „criminal record“) und einer jihadistischen Rhetorik.
      Daher bin ich sehr froh, endlich von diesem Facebook-Post von Zaynab bint Yousuf erfahren zu haben, den ich inhaltlich aus verschiedenen Gründen ablehne.

      Sie erklärt darin allerdings gar keine Symphathie für die eigentliche AlQaida, und erst recht keine für ISIS, sondern schreibt vielmehr im Kommentarbereich u.a.:

      „Being violent or you’re with us or against us mentality isn’t the sole characteristic of the Khawaarij. Pretty sure George W. Bush popularized the latter sentiment in Americs after 9/11.
      Yes, we should certainly make it clear that whatever mentalities these people have is not part of Islam, but it’s not accurate or productive to label them with terms that do not actually apply. Doing so in fact distracts from the reality of the situation and how we could better deal with it.“

      Ferner:

      „One of the Khawaarij’s most unique characteristics is that they are exteme literalists and consider even the most minor of sins to cause one to enter into kufr – now if you read about what Da’esh is doing, for example preventing women from going through full iddah so that they can be forcibly married off again, that is not something the actual Khawaarij would stomach.“

      Sowie:

      „My dad once reported an individual who came to him saying, „tell me where to go for Jihad,“ and „I have weapons to use against the kuffaar!“ Cops raided the guy’s house, found a stache of weapons and then… guess what? Turns out the guy was working for CSIS (to entrap my father) and he was never charged or punished for it.
      Similar situations have taken place all over the States, so yeah, I’m pretty damn skeptical about just how pervasive this ‚violent extremism in mosques‘ is.“

      Dies zeigt, dass sie ISIS rund heraus ablehnt. Ferner lehnt sie Terrorismus offensichtlich ab, was sich an der nicht-distanzierenden Erzählung von der Anzeige ihres Vaters zeigt (welche für einen Anhänger von AlQaida Anathema wäre).

      Insofern ist also die Behauptung „AlKaida-Anhängerin“ auf offensichtlichste Art widerlegt.
      Weiter mit den Belegen gegen Dich – was bin ich versucht, auf Dein altes Pseudonym „Muslim-Pöbel“ zurückzukommen!

      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

      PS., angefügt am 24. Juli, 14:00h:
      Zwischenzeitig erreicht den Autor eine weitere Mitteilung des Nutzers „Muslim-Pöbel“ bzw. neuerdings „As-Salafi“, aus der hervorgeht, das diesem der Beweischarakter der obigen Erzählung (d.h. des insgesamt vierten Zitats, beinhaltend die Anzeige eines vermutlichen Terroristen durch ihren Vater bei den örtlichen Behörden) nicht recht klar ist.
      Es verhält sich doch so: Jeder AlQaida-Anhänger hält die Anzeige eines Muslims bei den Behörden für Verrat und Zusammenarbeit mit den „verfluchten“ „Kreuzfahrern“ bzw. ggf. (z.B. in muslimischen Ländern) deren „abtrünnigen“ „Lakaien“.
      Gehörte nun „The Salafi Feminist“ zu den Unterstützern von AlQaida (zumindest zu den verbalen wie hierzulande Bernhard Falk und in Nordamerika bspw. Ahmad Jibril), dann fände sie die Tat ihres Vaters ALLERMINDESTENS sehr sündhaft und käme (auch wenn er in Richtung AlQaida o.ä. „Tawbah“ geübt haben sollte) NIE UND NIMMER auf die Idee, diese herumzuerzählen; es sei denn ggf, sie würde und MÜSSTE in dem Fall hinzufügen, dass er durch diese an sich schwer fehlerhafte Tat und die nachfolgenden Erfahrungen seines Irrtums gewahr geworden, diese bereut und sich AlQaida zugewandt habe – als Schilderung als „Damaskus-Erlebnis“.
      In jedem Fall würde sie sich gezwungen sehen, die Tat des Vaters nicht ohne explizite Distanzierung von ihr und Warnung vor ihrer Wiederholung zu erwähnen. Ihr Bericht ist aber in der Form sogar m.E. eher geneigt, Muslime zum Anzeigen bewaffneter Extremisten anzuhalten, nach dem Motto: Wird doch eh wieder nur ein Agent sein…

      Die angewandte Beweismethode: Widerspruchsbeweis. D.h. wir nehmen an, sie sei AlQaida-Anhängerin. Dann prüfen wir ihre nachweislichen Taten, insb. den erwähnten Bericht. Die Frage dabei: Gibt es irgendeine Möglichkeit, unter der ein AlQaida-Anhänger so sprechen würde? Und dies kann, wie soeben gezeigt, hundertprozentig verneint werden. QED.

      Wa_Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      3. Nachtrag:

      „As-Salafi“ schreibt uns:
      „Da gab es aber mehr Belege, die du jetzt bemerkenswerter nicht erwähnst bzw. veröffentlichst“ – Alles mit der Ruhe. Stück für Stück, Link für Link. Du bist ungeduldig wie ein Kleinkind.
      „… all das hättest du auch selbst recherchieren können, nebenbei bemerkt“ – Aber nicht müssen. Du jedoch, werter „Muslim-Pöbel“, hast eine Beweislast durch Deine Behauptungen über die abwesende Muslima; und jene zu belegen bist Du nicht erst auf Anfrage verpflichtet, nach einer solchen aber sogar doppelt. Bitte keine versteckte Beweislastumkehr, das ist ein ganz übler Trick von Winkeladvokaten. Das Winkeladvokatentum bei Menschen des Buches, also auch bei Muslimen, kann jedoch zum Gleichnis der Esel, der Schweine und der Affen führen, einer wahrhaft fürchterlichen Verfluchung durch Allah (swt) (alles nach dem Edlen Quran, wer die Belege möchte, darf gerne danach fragen).
      „die Zusammenarbeit mit Yasir Qadhi bei „muslim … matters“ auch, sie ist nämlich Mitbegründerin.“ – Diese Behauptung von Dir stimmt. Das belegt das Interview im Link oben. Damit ändert sich jedoch nichts an den anderen Verleumdungen. Außerdem ist es im Islam nicht erlaubt, selbst über einen Fâsiq oder schlimmeren Menschen zu lügen. Dies gehört nicht nur zu seinem Recht, sondern auch zum Recht der Gemeinschaft und dem Recht Gottes über seine Diener. Alles andere ist Fitna.
      „Es stellt sich die Frage nach dem Sinn dieses Interviews mit diesem linken Magazin und nach der Erwähnung dieser Häretikerinnen.“ – Mag zutreffen oder nicht, nur ist diese Überlegung keine Beweismittel.
      „Das Nennen dieser ohne klare und eindeutige Verurteilung ist ein Werben für diese.“ – Wie oben in Nachtrag 1 nachgewiesen, hat sie sich eindeutig von diesen distanziert. Daraus ein „Werben“ zu konstruieren spricht m.E. für ein durch und durch verdorbenes Denken, das nichts mit dem Islam, aber dagegen viel mit dem Vorbild ganz übler Kuffâr bis hin zu Joseph Goebbels zu tun hat. Nicht nachmachen! Nicht so weitermachen!

      Lâ ilâha illa_Llâh, Muh°ammadun (sAs) rasûlu_Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Einschub 1:

      Ich werde, bi-idhni_Llâh, allen von „As-Salafi“ eingereichten Links und Argumenten nachgehen.

      Aus mehrfach offensichtlichen Gründen werde ich mir jedoch weder meine Zeiteinteilung, noch die Reihenfolge oder Art der Bearbeitung durch einen Nutzer diktieren lassen. Ungeduld ist KEIN Argument, vor allem nicht unter Muslimen.

      Insofern darf sich der „Muslim-Pöbel“ darauf freuen, dass ich Stück für Stück, Link für Link, Argument für Argument die von ihm als Verteidigung seiner m.E. ungeheuerlich verleumderischen Rede eingereichten angeblichen Belege und Entschuldigungen kritisch durchgehen und auf jeden sachlich geschiedenen Punkt einzeln eingehen werde. Und wenn ich dafür Wochen brauche.

      Ich habe alle von ihm bisher eingereichten Kommentare textlich gespeichert, auch die gelöschten, und werde diese nach meinem Gutdünken im obigen Sinne bearbeiten.

      Bis dahin kann er gerne oben (Nachtrag 1 bis 3) nachlesen, inwiefern es ihm bisher m.E. NICHT gelungen ist, sich zu exkulpieren, sondern er sich zunehmend selber belastet. Die noch nicht von mir bearbeiteten Einreichungen und Links lassen nichts besseres erhoffen.

      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      4. Nachtrag:
      Wa-s-Salâmu 3alâ ahli_l-hudâ.

      „Muslim-Pöbel“ reicht unter dem Tarnnamen „As-Salafi“ folgenden Hinweis an uns ein:

      „Sie [Zaynab bint Younus] ist links:
      http://www.theidealmuslimah.com/2013/04/18/umm-khadijah/

      Der Link verweist auf eine Seite, auf welcher der Nutzer eine Selbstdarstellung besagter Muslima aus eigener Feder nachlesen kann.
      Dort vermag ich zum Thema „politische Linke“ nur folgenden Teilsatz vorzufinden:
      „I prefer to describe myself as being an ‘orthodox’ Muslimah of vaguely left-leaning tendencies (hug the trees, save the polar bears, eat healthy, recycle, do exercise, and read books!)“

      Sie bezeichnet sich also selber als „orthodoxe Muslima mit eher unbestimmter und leichter [„vaguely“] Tendenz zur Linken (umarmt Bäume, ist für die Rettung der Eisbären, ebenso für gesunde Ernährung, unterstützt Recycling, treibt Sport, liest gern und viel)“.

      Was sie als „vaguely left-leaning“ (also nicht als „links“, sondern als „leicht links angehaucht“!) beschreibt, trifft vermutlich heutzutage auf 80 Prozent der deutschen Akademiker zu und beschreibt nur den sogen. „life-style“, aber keine politischen Vorstellungen. Die obige Identifikation einer bestimmten Kultur mit der politischen Linken hat eher etwas mit der politischen und kulturellen Landschaft Nordamerikas (sie ist Kanadierin), als mit dem zu tun, was wir in Europa als „links“ oder gar „sozialistisch“ oder auch nur „sozialdemokratisch“ auffassen.

      Abgesehen davon frage ich mich, die einzelnen Punkte, die sie angibt, betreffend: Ich sehe hier nichts, was dem Islam zuwiderläuft, ihm Gegenteil, sogar lauter von der Religion empfohlene und unterstützte Interessen und Beschäftigungen.

      Auf jeden Fall ist dies kein Grund, einen Menschen in die Hölle zu verdammen.
      Noch weniger ist es ein Grund, anderweitig über diese Person Lügen in die Welt zu setzen.

      Mein persönlicher Rat an alle, die so drauf sind, wie „As-Salafi“ alias „Muslim-Pöbel“ alias „Der Feminismus ist…“ ff. alias „Die meisten Höllenbewohner…“:
      Kommt mal runter. Und bedenkt den Rat des Propheten, der sinngemäß gesagt hat: „Wer sagt: die Menschen sind rettungslos verdorben, ist der schlimmste unter ihnen.“

      Unter dem Vorwand von Kritik steigern sich viele in eine Dauerschimpfkonzert über den Rest der Menschheit hinein, bis sie selber nur noch aus Hass bestehen – und in der Hölle landen, die sie den anderen beständig als Ziel zuweisen wollen.

      PS in eigener Sache: Bearbeitungszeiten liegen zur Zeit bei einer Woche. Sie könnten sich bei Überbeanspruchung durch von Trollen eingereichtem Kommentar-Spam auch noch weiter verzögern. Ich muss daher um Geduld und sparsame Einreichung nur von wohlüberlegten Kommentaren bitten.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Der geneigte Leser beachte die aktuelle Erweiterung eines Beitrages unter der Adresse:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4593
      Dort wurde am Ende unter PS ein anscheinend notwendige Erläuterung eines Beweisverfahrens eingefügt. Der so entstandene neue Textbaustein steht also unter „PS“ unmittelbar vor dem nachfolgenden Beitrag unter:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4594

      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      5. Nachtrag:

      As-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Ich zitiere weiterhin aus der Verweisliste von „die meisten Höllenbewohner…“ alias „Muslim-Pöbel“, der jetzt als „As-Salafi“ auftreten möchte:

      „Hier tritt [Zaynab bint Younus] mit offenkundiger [zweifelhaften Geschlechtsgenossinnen] auf:
      http://www.wired.com/2015/12/muslim-women-twitter/

      Jeder interessierte Zeitgenosse, der bereit ist, seinen Adblocker zu deaktivieren, kann sich den Artikel mitsamt dem Titelbild gerne ansehen. (Ich war es nicht, und zwar nicht zum ersten Mal, wenn ich mich recht entsinne.)

      Auch ich finde die anderen erwähnten Damen keine besonders gute Gesellschaft – wüsste aber nicht, dass Zaynab bint Younus sich diese als „Mitauftretende“ ausgesucht hätte. Wahrscheinlich hätte sie sich eher gefreut, wenn dem Islam nähere Personen an deren Stelle gewesen wären.

      Zia nennt die oben zitierte Argumentation – „Hier tritt [sie] mit [schlimmeren] auf“ – zurecht kritisch und treffend „guilt by association“ (etwa: „Sippen-“ bzw. „Gruppenhaft“). Man beachte nämlich die ungerechte Anwendung auf eine „Gruppe“, die nicht als freiwilliger Zusammenschluss zu einer bestimmten Tat entstanden ist, noch die inkriminierte Tat in gemeinsamer Verantwortung begangen hat. Die erwähnten Damen sind ja weder die Verfasserinnen des Artikels, noch haben sie sich in dieser Sache (oder weißt Du da mehr, lieber „Muslim-Pöbel“?) irgendwie zusammen zu etwas verabredet oder verschworen. Genau das suggeriert aber der Ausdruck „tritt auf … mit“, im Unterschied zu den Formulierungen „wird gleichzeitig über sie und folgende andere berichtet“ oder „wird sie im gleichzeitigen Atemzug mit X und Y genannt“.

      Nach dem Islam sind Menschen nur für IHRE UNGEZWUNGENEN Taten verantwortlich, nicht dafür, Gegenstand der Taten anderer geworden zu sein.

      Hier übt unser m.E. wenig den Salaf ähnelnder Nutzer „Muslim-Pöbel“ diese höchst zweifelhafte Form der „Argumentations“-„Kunst“am Beispiel unseres verstorbenen Bruders Abdu-s-Sattâr Edhi (rh):
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4592

      worauf ihm unser Bruder Zia m.E. sehr gut antwortet.

      Ergänzend erfolgt eine Analyse dieser „Argumentations“technik am zuletzt erwähnten Beispiel durch meine Wenigkeit:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1994#comment-4608

      Dem interessierten Leser sei hier als Übung eine Anwendung meiner Überlegungen auf den eingangs zitierten Fall unserer Schwester Zaynab bint Younus und des u.a. sie erwähnenden Artikels eindringlich empfohlen.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n). Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Einschub 2:
      As-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Bevor ich mir hier IRGENDEINE Arbeit mit dem von Dir eingereichten Zeug mache, kommentiere doch bitte einmal dies:
      „Demjenigen, der mit dem Friedensgruß begrüßt wird, ist aufgetragen, den Friedensgruß zu erwidern, selbst wenn der Grüßende ein Ungläubiger ist, denn dies gehört zur Gerechtigkeit, die verpflichtend ist. Das ist der Grund, warum der Prophet (sAs) den Friedensgruß der Juden, wenn sie ihn begrüßt haben, erwidert hat.“
      (Quelle: https://www.facebook.com/behzad.zibari/posts/10153194155061899 )

      – und zwar im Bezug auf Dein Verhalten hier im Kommentarforum.

      Erst behaupten, wie toll Du nicht Ibn Taymiyyah (rh) lieb hast – und dann Dir seine Lehren sonstwo vorbei gehen lassen?! Was für ein Heuchler bist Du? Oder hast Du Fatwa dafür?

      Ich warte dringend auf Deine Antwort!

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ergänzung zum unmittelbar vorhergehenden 2. Einschub:
      As-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

      Wir sagen im rituellen Gebet (S°alâh) im Sitzen, zu Anfang des sogenannten Tashahhud:
      „At-tah°iyyâtu li-Llâhi wa-s°-s°alawâtu wa-t°-t°ayyibât(u).“
      D.h. ungefähr „Die Grüsse gehören Allah (swt) und sind/gehören sich um Seinetwillen (swt), sowie alle Gebete und Segenswünsche, so wie überhaupt alle guten Werke.“

      Nachlässigkeit mit dem Friedensgruß geht meiner Erfahrung nach auch mit Entleerung des Glaubens einher. Sehr häufig sehen dieselben Muslime, die ihr Gegenüber nicht grüßen und noch nicht einmal den Friedensgruß erwidern, sich auch nicht in der Lage, Allah (swt) in ihrer Rede zu loben, oder Friedensgrüße und Segenswünsche auf den Propheten (swt) zu sprechen, oder sind nachlässig mit anderen sogenannten Adhkâr.

      So habe ich Dich mehrfach darauf hingewiesen, wie hässlich Deine Unsitte ist, „rah°imahu_Llâh“ zu „rahimullah“ zu verballhornen. Du allerdings wiederholst unbekümmert diese Grobheit gegenüber Allah (swt). Schau doch bitte einmal hier:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4659

      Könntest Du mir nun bitte mitteilen, was Dich davon abhält, mit den Grüßen und Adhkâr angemessen umzugehen, nicht um meines oder Zias Willen, sondern um Gotteswillen, ganz wörtlich: Li-Llâhi ta3âlâ?!

      Ich warte dringend auf Deine Antwort!

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  6. As-Salafi

    [Der folgende Beitrag gehört zu einer Diskussion zwischen mir und dem Kommentator um seine Haltung zu Zaynab bint Younus alias „The Salafi Feminist“, hier insb. zu seinem Vorwurf, sie sei eine „AlKaida-Anhängerin“. Auf meine dringende Aufforderung, er solle einen Beleg liefern, bekam ich ein Link, welche Referenz ich hier diskutiert habe:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852#comment-4593
    Den nun folgend wiedergegebenen Antwortbeitrag auf den ersten Teil meiner Zurückweisung in comment-4593 habe ich, Abdussalam b.A. ein wenig editiert und an einigen wenigen Stellen leicht zensiert – vor allem, um den Nutzer „As-Salafi“ vor der leichtfertigen Begehung von Sünden der Zunge/Tastatur zu schützen. Ich habe mich dabei bemüht, am eigentlichen Sachvortrag nichts zu ändern. Die kursiv gesetzten Teile geben MEINE Position aus meiner Perspektive wieder. Ich fand es so für alle Parteien am einfachsten.
    An einigen Stellen habe ich durch einfache Mittel versucht, die Lesbarkeit des Textes zu vereinfachen. Tippfehler wurden stillschweigend korrigiert.
    Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i). Wa-s-Salâm.]

    Zunächst: Ich habe an ihren Vater auch keinen Vorwurf gerichtet […] Es gibt offensichtlich Unterschiede in den Ansichten der beiden. Nicht umsonst zieht sie ihren eigenen Vater in aller Öffentlichkeit als „vintage salafi“ durch den Kakao […]
    [Das verstehe ich gar nicht so, sondern sogar als Ausdruck von Respekt, im Sinne von „Der hat soviel Mumm und war aus eigener Kraft auf einsamem Posten Salafi, als man mit einer solchen Position noch als Spinner und Idiot galt.“
    „vintage“= Oldtimer (bei Autos, also i.posit.Sinne) , Klassiker, frühe(re) Generation, (US) erlesen (!)]

    Mein Vorwurf an Zeinab Bint Younus sind auch nicht Sympathien zu ISIS, sondern zu Al-Kaida.

    Wie du dankenswerter selbst [sagst] ist … Ahmed Jibril … ein offenkundiger Jihadist bzw. Takfiri [zweites
    ich mir vorstellen, wüsste es aber nicht inhaltlich genau festzumachen – ich bitte daher um Belege]
    , und es gibt eine persönliche Kriminalgeschichte, die du ebenfalls dankenswerter Weise ansprichst und die hier dokumentiert ist:
    http://www.salafitalk.net/st/viewmessages.cfm?Forum=6&Topic=1021

    Nun, diese Kriminalgeschichte und sein dort dokumentierter Extremismus sind nicht nur sehr erhellend und ziemlich gruselig, sondern auch nach kurzem Googeln zu finden. [Sie] hätte also leicht herausfinden können, um was für eine Person es sich bei [ihm] handelt, bevor sie [ihn] in aller Öffentlichkeit so überschwänglich lobt, und das noch in einer Reihe mit anderen Personen, die sich [Deiner Ansicht nach, mehr nicht] nicht großartig in ihrer von ihnen vertretenen Lehre unterscheiden. Vor allem Tarek Mehanna ist bzw. war offener Al-Kaida-Propagandist. [Belege wären freundlich. Mir so neu. Ich weiß nur, dass er einsitzt, und aus dem Gefängnis heraus publiziert. Kann das so arg AlQaida-Propaganda sein?!] Hinzu kommt ihre Verehrung des Terroristen Anwar Al-Awlaki, die du auf ihrem Blog sehen kannst. [kann ich nicht: bitte unbedingt belegen!] Auch dort kannst du mehr Dingen sehen, die in diese Richtung deuten. [Wer etwas ehrenrühriges behauptet, ist den Beweis schuldig – bitte mit konkreten Links belegen! Für Suchspielchen habe ich weder Zeit noch Nerven!]
    Nun, warum lobt sie diese drei Personen alle auf einmal in dieser Deutlichkeit? Dies würde sie nicht tun, wenn sie ihre Ideologie rundweg ablehnen würde oder keine Sympathie zu ihnen und [Teilen] ihrer Ideologie hätte. Es ist nicht nur logisch, dass man niemanden überschwänglich in aller Öffentlichkeit lobt, dessen Weltsicht man voll und ganz ablehnt, sondern auch islamrechtlich angebracht, Erneurer in keinster Weise zu loben oder positiv zu erwähnen. [Letzteres ist Deine hoffentlich gut belegbare Meinung. Bitte Belege anführen – bis zu deren Beibringung UND Prüfung bitte nichts daraus ableiten. DU bist keine Rechtsquelle. Außerdem darfst Du DEINEN Umgang mit dem Begriff „Erneuerer“ nicht als Maßstab nehmen – Du bist nämlich gar nicht als islamischer Richter qualifiziert. Schau diesbezüglich bitte mal hier nach:
    http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1832#comment-3991%5D

    [Diese Regel] dürfte Zeinab Bint Younus bekannt sein. [?? M.E. rein spekulativ. Und selbst wenn: vielleicht wägt sie diese Regel hier ganz anders als Du ab?
    Bisher sehe ich weder einen Beleg für ihre Sympathie für die ganze Weltsicht oder gar das Islamverständnis auch nur eines der genannten Muslime. „Minus minus gleich plus“ funktioniert in der formalen Logik eben nicht so, wie Du tricksen möchtest. Faktisch läuft das Argument m.E. auf „guilt by association“ heraus, nach dem Motto: ‚Sie hat manches an den Typen gelobt, also sich in JEDER oder in WESENTLICHER Beziehung in ein Boot mit ihnen gesetzt.‘ NEIN. Das geht so nicht.]

    Hinzu kommt, dass sie die Facebook-Seite dieses Mannes abonniert bzw. „geliked“ hat. [Bitte mit Link belegen. Ich gehe nicht suchen. Manche abonnieren dann, wenn sie an den Neuigkeiten dort interessiert sind – also ggf. nicht daraus voreilige Schlüsse ziehen!]
    Gibt es noch deutlichere Belege für ihre Sympathien für Al-Kaida?
    [Sie sympathisiert nach ihrem Bekunden BLOSS mit einem BESTIMMTEN Teil von deren Ideologie, nämlich dem Gejammer über die angeblich so von den Kuffar unterdrückten Muslime, für die niemand sprechen kann, weil die bösen Kuffar denjenigen dann (das die unterschwellige Behauptung von A. Jibril – „Sie haben mir nur das FBI wegen meiner religiösen Engagements auf den Hals gehetzt und einen Fall gegen mich konstruiert!“) in den Kerker werfen. Und sie ordnet a.a.O. die von Dir erwähnten Individuen, anders als Du, als Sprecher der Wahrheit ein. Nicht mehr, und nicht weniger. Ich halte dieses Denken für abwegig, irrig, irreführend, und daher gefährlich, aber NICHT für „thought-terrorism“.
    Indizien – d.h Belege für die MÖGLICHKEIT eines Sachverhalts – sind von Beweisen – d.h. (ggf. in ihrer Summe und logischen Beziehung untereinander) ZWINGENDEN Belegen für die NOTWENDIGKEIT eines Sachverhaltes unbedingt zu scheiden. Deine Argumentationen beziehen m.E. fast immer ihre Plausibilität aus dem Verwischen dieses Unterschiedes]

    Außerdem spricht sie sich natürlich gegen ISIS aus, das macht ja mittlerweile jeder, selbst jene Hizbis [s.bitte auch unten] und Al-Kaida-Anhänger, die hier im Westen leben und als Prediger oder sonst wie als öffentliche Personen tätig sind[. U]nd das selbstverständlich nicht aufgrund grundlegender ideologischer Unterschiede oder gar ehrlicher Ablehnung ihrer Methodologie und vor allem des Terrorismus in jeder Form, sondern rein aus taktischen Gründen [oder] aus Gründen der Parteilichkeit[. W]ie du sicherlich weißt, bekämpfen sich ja ISIS und Al-Kaida bzw. ihr syrischer Ableger Al-Nusrah gegenseitig. Letzteres tun sie auch nicht aufgrund nennenswerter Unterschiede, sondern aus genau den [gleichen] Gründen, weshalb sich etwa je zwei Känguru- oder Gorilla-Männchen oder zwei Mafia-Familien bekämpfen.
    [Dass die beiden Gruppen sich ideologisch und ihrer Art des Islamverständnisses gar nicht unterscheiden, ist m.E. wiederum Deine Meinung, die ich, obwohl wahrlich kein Freund der beiden Gruppierungen, NICHT teile. Wenn Du auf einer kontroversen Meinung etwas aufbauen möchtest, bist Du erst gezwungen, diese ausführlich zu belegen. Ich möchte gar nicht bestreiten, dass die beiden Organisationen in Theorie und Praxis hohe Überschneidungsbereiche aufweisen, sie in eins zu setzen halte ich jedoch für abwegig und damit gefährlich.]
    Genau jene genannten Heuchler, genau jene Al-Kaida-Anhänger und Hizbis [s.u., Ende des Textes], die seit dem Entstehen von ISIS diese Situation nutzen, um sich vor allem vor den Nichtmuslimen als die Guten und als friedliebend zu präsentieren, verurteilen selektiv und lediglich aus rein taktischen Gründen und nicht aus Gründen tatsächlicher Überzeugung den ISIS-Terror [zum ersten verurteilen sie ausdrücklich nicht alle ISIS-„Aktionen“, und manchen Terror gegen die örtliche Bevölkerung (Stichwort Terrorstaat, Nordkorea auf islamistisch o.ä.) verurteilen sie zum zweiten meines Wissens sogar ehrlich].
    Sie klammern aber gleichzeitig peinlichst-akkurat jede terroristische Aktivität von Al-Kaida und vor allem ihres syrisches Ablegers Al-Nusrah bei ihren Verurteilungen des Terrorismus aus und schweigen damit einhergehend hierzu. Das ist etwas, was [Dir] stets auffällt.
    Genau jene Personen, welche in der Öffentlichkeit – inhaltlich natürlich vollkommen korrekt, aber eben nur aus taktischen Gründen – die Barbarei von ISIS und ihren Protagonisten widerlegen und beklagen, schweigen gleichzeitig zu ähnlichen Barbareien von Al-Kaida[. Des weiteren] nehmen [sie] sich Gestalten wie etwa Suleyman Al-Alwan, Ayman Al-Zawahiri und Abu Qatada [mit welchem Beleg zählst Du Zaynab b.Younus dazu?] zu Gelehrten, also Figuren, die allesamt den Terrorismus unterstützen und im Falle von Abu Qatada sogar das Abschlachten von muslimischen Frauen und Kindern und natürlich auch von nichtmuslimischen für erlaubt erklären. [Das letzterwähnte kann ich mir zwar vorstellen, ist mir aber als konkrete Aussage von ihm neu – könntest Du mir einen Beleg beschaffen?]
    Was bitteschön macht also diese Leute und ihre Anhänger besser als die ISIS-Psychopathen, über die sie heuchlerisch die Nase rümpfen?
    [Das ist ein eigenes Thema; ich halte allerdings AlQaida sowohl ideologisch als auch praktisch „nur“ für eine Vorstufe der kalifatalen Apotheose.]

    Um genau diesen Vorwurf geht bei dem Vorwurf an Zeinab Bint Younus. Auch sie schweigt zu Al-Kaida und Al-Nusrah so wie alle [Dir] bekannten Hizbis.

    [Was um alles in der Welt ist für Dich ein „Hizbi“? Meine Frage ist ernst gemeint. Etiketten, unter denen man sich eine Menge vorstellen kann, aber vor allem „SCHLIIIIMMM“ denken soll, hasse ich. Wenn Du magst, arbeite ich sogar eine Begründung aus, warum ich das sogar für islamrechtlich empfohlen (mindestens) halte.
    Ansonsten bitte ich meine Argumentation im folgend verlinkten Beitrag zu prüfen, und mir dann möglichst kurz mitzuteilen, inwiefern diese nicht vollständig ausschließt, das sie Anhängerin von AlQaida ist.
    Deine obigen Ausführungen könnten nämlich m.E. für sich allein nur dafür sprechen, dass sie EVENTUELL eine solche ist, aus taktischen Gründen aber schweigt.
    Ich billige ihre Rhetorik in den angesprochenen Punkten übrigens gar nicht, und finde es gefährlich, die erwähnten Leute zu loben, wie sie es tut. Ich bin auch dafür, so etwas zu diskutieren – jedoch auf angemessene Art, und ohne Hassanfälle und Geifer vor dem Mund. Und ohne Übertreibungen und falsche Beschuldigungen.
    Leider kenne ich viele Muslime, die auf die Rhetorik à la „die machen wenigstens was“ und „die da sagen wenigstens was“ hereinfallen, und manche verbreiten sie noch weiter. Leider sind darunter aber meines Wissens auch viele, die gar keine AlQaida-Sympathisanten sind. Manche darunter werden leider später welche, wenn niemand vernünftig mit ihnen spricht – wohl wahr. Andere würden sich mit Grausen wenden, wenn sie AlQaida oder die Taliban von Nähe sähen – alles wahr.
    Wenn man aber so mit diesen Leuten redet wie Du, d.h. eher über sie, dann erregt man keine Zweifel an AlQaida, ihrer Ideologie und ihrer Praxis, sondern an seinen eigenen Standpunkten. Meine aus Erfahrung gewonnene Meinung. Hart gesagt: Deine Form der Rede ist m.E. prima geeignet, Leute wie sie auf die Palme zu bringen, so dass sich verhärten und ggf. dadurch erst richtig (bzw. immer weiter) ideologisch an AlQaida u.ä. Vereine annähern.

    Versuch bitte auf meine Fragen und Anmerkungen ohne Schaum vor dem Mund zu antworten, dann antworte ich Dir umso lieber. Giftigkeiten zensier‘ ich eh heraus, da reicht’s mir einfach im Moment. Du siehst, dass ich nichts dagegen habe, Deine sachlich vorgebrachten Standpunkte sachlich (und ich finde sogar: völlig unpolemisch) zu diskutieren. Bitte versuche daher auf gleicher Ebene zu antworten. Im voraus herzlichsten Dank für Deine dementsprechenden Bemühungen. Wa-s-Salâm.
    PS.: Über einen Friedensgruß würde ich mich echt einmal freuen. Warum kommt auf der Ebene eigentlich gar nichts von Dir, auch nicht als (islamrechtliche vorgeschriebene) Erwiderung?! Ist echt sunni und salafi, wa-Llah! Zur Belohnung dürftest Du Dir auch aussuchen, mit welchem Deiner alten Tarnnamen Du nicht mehr bezeichnet werden möchtest, je drei Salâm und ein Tarnname im Tausch.]

    Antworten
  7. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    Bismi_Llâhi_r-Rah°mâni_r-Rah°îm.
    As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh

    Es gibt zweierlei Sorten an Fehlern im Koranarabischen: Die einen sind bloß sprachlich hässlich (und dies je von verschiedenem Grade), was für sich schon zu meiden ist, da die Verschönerung der Koranrezitation zu den Pflichten der gläubigen Muslime zählt.
    Die zweite Art ist gewichtigerer Natur, stärker zu beachten und unbedingt zu meiden. Wenn nämlich durch die Verballhornung der Sinn negativ beeinflusst wird, was bis zur Lästerung, Blasphemie und ähnlich schlimmem führen kann.

    Ein leider vorkommendes Beispiel der leider zweiten Art:

    Unglücklicherweise kann man häufig in den Beiträgen unwissenderer Geschwister lesen: „Shaykh XY (rahimullah)“

    Man sagt aber in Wahrheit: „rahimahu_Llah“, bzw. mit Sonderzeichen „rah°imahû_Llâh“. In der o.g. verballhornten Version wird also eine Silbe weggelassen.

    Die richtige Sprechweise kommt so zustande:

    „rah°ima“ = „(er) war barmherzig“ / „(er) möge barmherzig sein“
    „rah°ima-hû“ = „(er) möge MIT IHM barmherzig sein“
    „rah°ima-hu_Llah(u)“ = (im arab. zwei Wörter, gesprochen wie eines) „Allah (swt) möge mit ihm barmherzig sein.“
    Im arabischen sogenannten Verbalsatz (in Abgrenzung zum sogen. Nominalsatz) steht das Subjekt i.d.R. hinter dem Verb.

    Die fehlerhafte Form führt aber auch zu einem islamisch gesehen äußerst fragwürdigen Inhalt, und zwar:
    1.) Wenn wir die beiden Vokale in „rahim“ kurz sprechen, erhalten wir: „rahimullah“=“rah°imu_Llah(i)“, d.h. „Gebärmutter Gottes“, und über solche Zuschreibungen ist Allah (swt) weit erhaben, wa-nastagfiru_Llâh.
    2.) Wenn wir das „a“ lang, das „i“ jedoch kurz sprechen, erhalten wir: „rahimullah“=“râh°imu_Llâh(i)“, d.h. „derjenige, der sich Gottes erbarmt“, und Allah (swt) ist über jede Bedürftigkeit erhaben, wa-nastagfiru_Llâha kathîran.
    3.) Islamisch gesehen die gleiche Katastrophe, wenn wir „a“ und „i“ beide kurz, das „u“ jedoch ausnahmsweise lang lesen, nämlich: „rahimullah“=“rah°imû_Llâh(a)“, also: „sie (irgendwelche Geschöpfe) haben sich Allahs (swt) erbarmt“, wa-innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
    4.) Wenn wir das „a“ kurz, das „i“ jedoch lang sprechen, erhalten wir: „rahimullah“=“rah°îmu_Llâh(i)“, d.h. „derjenige, dessen sich Gott schon erbarmt hat“. Damit drückten wir also nicht das gewünschte aus: „Möge Allah (swt) diesem vergeben und sich seiner erbarmen!“, sondern eigentlich eine Art Gegenteil: „Dem hat Allah (swt) schon vergeben und sich seiner erbarmt.“ Als verfügten wir über die Vergebung Allahs (swt), Seine Richtergewalt, oder Sein Wissen des Verborgenen.
    Wa-subh°ana_Llâhi 3ammâ yas°ifûn(a), wa-nastagfiru_Llâha wa-natûbu ilayhi. Wa-na3ûdhu bihî min kulli jahl(in).

    Das heißt, JEDE mögliche Lesevariante, unter der man „rahimullah“ als arabische Phrase interpretiert, führt zu einer Kufr-Aussage!

    Daher werde ich, wo immer ich auf diesen Fehler treffe, die betreffenden Muslime auf diese Tatsache aufmerksam machen und um Korrektur bitten.
    Außerdem werde ich in meinem Moderationsbereich die erwähnte Verballhornung in eingestellten Kommentaren vor Freischaltung mit einem entsprechenden Verweis versehen korrigieren sowie Kommentatoren bei Wiederholung bis auf weiteres blocken.
    Drittens werde ich, bi-idhni_Llâh, vor Individuen, die auf diesem Fehler trotz wiederholter Hinweise obstinat bestehen, konstant bis zur Richtigstellung ihres Fehlverhaltens warnen.

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
  8. As-Salafi

    Damit machst du nur offenkundig, dass du mich daran hindern willst, deine geliebte Zeinab Bint Younus und die Khawarij zu widerlegen. Oder warum hast du meinen Kommentar mit dem Link zu der Seite, auf der die Verbrechen und die Irrleitung von Abu Qatadah dokumentiert sind, nicht veröffentlicht?

    Weil ich mir meine Vorgehensweise auf meinem Hoheitsgebiet nicht von einer Person diktieren lasse, die ganz offensichtlich weder dazu bereit ist, mir mein Recht nach Quran und Sunnah zu geben, noch dazu, sich zu diesem offenen Widerspruch zu erklären.

    Das Link ist übrigens keine Quelle, da musst Du mehr liefern. Wenn Du mir die entsprechenden Bücher als PDF besorgen kannst – gut. Arabisch kann ich lesen. Aber zu oft habe ich die Erfahrung mit solchen komischen Artikeln machen müssen, dass die Angaben einfach nicht stimmen. Ich würde mich übrigens freuen, wenn Du mir einen Beleg darüber bringen würdest.
    (Wo hat sie sich positiv auf Abu Qatadah bezogen, davon ab? Hab ich da irgendetwas verpasst? Oder Al-Maqdisi? Letzterer hat übrigens gerade in Sachen humanitären Kriegsrechts NICHT die gleiche Position wie ISIS oder unbedingt Abu Qatadah, und hat sich auch damals von Mus’ab Az-Zarqawi und seinen Bluttaten distanziert, meines Wissens. Das, übrigens ist keine Parteinahme meinerseits für ihn, ich sehe alle beide Männer in manchen Aspekten recht kritisch.)

    Dieser Kommentar wird ein, zwei Tage sichtbar sein und dann wieder gelöscht werden. Bitte erst meine Nachfragen bzgl. des Friedensgrußes etc. beantworten.
    Danke. Wa-s-Salâm, Abdussalam b.A.

    Antworten
    • As-Salafi

      Al-Maqdisi ist ein Befürworter des internationalen Terrorismus – etwa in Form des Anschlags vom 11. September 2001 – und betrachtet jeden Muslim, der für eine Regierung in einem islamischen Land arbeitet, als vogelfreien Abtrünnigen. Ich habe auch nie behauptet, dass die „salafi feminist“ mit Abu Qatadah oder Al-Maqdisi sympathisiert. Das kann ich nicht belegen. Ich sage nur, dass sie eine Al-Kaida-Anhängerin ist, die, wie du richtigerweise gesagt hast, mit Al-Kaida sympathisiert, aber eben Taqiyya betreibt – wie das heute bei den zeitgenössischen Khawarij der Fall ist.

      Ich habe ganz klar und deutlich gesagt, dass sich hinter dem Tarnnamen „As-Salafi“ versteckende Nutzer bei mir vorerst gesperrt bleibt, und zwar alleine aufgrund der oben im Artikel genannten Regel No.6 (immer im Lichte von No.1). Außerdem werde ich, in shâ’a_Llâh, die Regel No.10 dahingehend erweitern, dass die notwendigen Zitat in Arabisch keine Verballhornungen enthalten dürfen und der Bruch dieser Regel im konkreten Wiederholungsfalle bis zur Entschuldigung und Besserung des Kommentators zu einer Sperrung desselben führen wird. Insofern muss ich es vorerst bei der Vollsperrung belassen.

      Den oben stehenden Kommentartext habe ich mir aus einem Grund erlaubt, nicht zu löschen:
      Ich möchte ihn bei der von mir geplanten Fortsetzung meiner obigen Analyse der verleumderischen Rede und Logik von „As-Salafi“ verwenden.
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ. Wa-s-Salâm.

Antworten