Netiquette, Islam, die Weblöwen-Brigade & ich – Teil 1

18 Kommentare

Salam! Ich arbeite ab jetzt im hiesigen Team mit, par ordre du mâlik. Bestimmte Diskussionsverläufe im hiesigen Forum veranlassen mich, bei meinen in-sha-Allah hier in Zukunft veröffentlichten Artikel den Kommentarbereich viel stärker zu moderieren und zu zensieren, als dies andere Schreiber des Blogs tun. Im folgenden Artikel erläutere ich meine Motivation dazu und im darauf folgenden Beitrag stelle ich die daraus resultierenden besonderen Regeln für Kommentare zu meinen Artikeln dar. Leser meiner Artikel, die sich mit dem Gedanken eines Kommentars tragen, bewahren sich ggf. vor bösen Überraschungen, wenn sie sowohl den folgenden Artikel als auch den Regelkatalog in meinem nächsten Beitrag genau studieren.
Der 2. Teil findet sich dann hier: www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852

 

 

Bismi-Llahi-r-Rahmani-r-Rahim

Wa-l-hamdu li-Llahi rabbi-l-3alamin(a), wa-salatu-Llahi wa-salamuhu 3ala rasulihi-l-karim(i).
Ash.hadu an la ilaha illa-Llah(u) wa-anna sayyidina Muhammadan 3abduhu wa-rasuluh(u).
As-Salamu 3alaykum wa-rahmatu-Llah.

 

Werte Leser!

Nach dem (hoffentlich) weisen Beschluss der „Grauen Eminenz“ dieses Blogs, Zia ul Haq (bi-idhni-Llah) bin ich nun zu den regelmäßigen Autoren desselben gestoßen.

Aufgrund meiner teils stürmischen Erfahrungen als Kommentator in den letzten vier Wochen gehe ich davon aus, dass diese Nachricht manche freut, manche weniger.

Auch ich freue mich über manche Beiträge hier, über manche aber auch weniger, und das betrifft vor allem eine bestimmte Sorte Kommentare. Was die Artikel und eine Vielzahl interessanter Kommentare angeht, so ist es wie immer im Leben: Der Autor hat seine Meinung, ich habe meine; er (bzw. natürlich auch: sie) hat seine bzw. ihre Gründe, ich meine. Über diese kann man reden, muss man aber auch nicht immer. Sobald Grundregeln anständiger Kommunikation eingehalten werden, kann unter Menschen (man höre und staune: selbst unter Muslimen) auch stark divergierender Ansichten ein fruchtbarer Meinungsaustausch stattfinden. Aus diesem können dann alle daran Beteiligten lernen, auch wenn sie sich danach ggf. mit immer noch unterschiedlichen oder sogar teilweise widersprechenden Auffassungen trennen.

Diese Form von meist nützlichem, gar fruchtbarem Meinungsaustausch nennen zivilisierte Mitmenschen manchmal auch „Diskussion“ oder „Gespräch“. Unter echten Wissenschaftlern wird eine dementsprechende Kultur gerne gepflegt. Manch andere, darunter auch merklich regelmäßige Besucher dieses Blogs, verstehen „diskutieren“ leider als gleichbedeutend mit „disputieren“, „sich mit Worten streiten“, gar „zanken“, auf jeden Fall aber „den anderen zu überwinden suchen“.

Offensichtlich haben diese nicht die warnenden Worte von Allah (swt) in Seinem Buch gehört, in denen ER (swt) das Phänomen von „al-jidalu fi-ayati-Llahi bi-ghayri 3ilm“ scharf als zugrunderichtenden Fehler der Leute des Buches vor der Entsendung Seines (swt) Gesandten Muhammad (sAs) brandmarkt. Der soeben zitierte Begriff kann ungefähr als „streitiges Diskutieren über die Ayat von Allah ohne jedes Wissen“ übersetzt werden. Vgl. dazu den Edlen Quran, Al-Hajj 3 bzw. 8, d.h. (22:3) bzw. (22:8) ; ferner Luqman 20 / (31:20) ; Ghafir 4, 35 u. 56 / (40:4) , (40:35) u. (40:56) ; Ash-Shura 16 u. 35 / (42:16) u. (42:35) ).
Im Internet: tanzil.net/#22:3 bzw. tanzil.net/#22:8, tanzil.net/#31:20 etc.

In diesem Zusammenhang sei noch einmal an die Worte des Imams Malik ibn Anas (rh) erinnert, dass jeder Mann und jede Frau dieser Ummah nach dem Gesandten Allahs (sAs) für seine bzw. ihre Behauptungen eines Beweises durch Quran und Sunnah bedürfe, womit der ehrenwerte Imam einen bekannten Konsens der Gefährten (ra) des Propheten (sAs) zitierte. Seiner Worte eingedenk sollten wir uns im Maße dessen, dass wir über Beweise bzw. (ggf. bloße) Belege für unsere Meinungen verfügen (oder eben weniger oder auch gar nicht), mit der Lautstärke bei ihrer Äußerung und dem Beharren auf ihnen als „Haqq“ zurückhalten.

Noch ärger, wenn wir andere auffordern, ihr Verhalten zu ändern oder gar unserem Beispiel zu folgen. Ganz arg wird es sogar, wenn wir im öffentlichen Raum wesentlichen Platz beanspruchen und gar Regeln und Urteile gegen den Willen anderer verfügen wollen.

Hier nun habe ich erleben müssen, wie eine in der Mehrzahl junge Schar von Kommentatoren in m.E. recht ungezügelter Weise sharia-polizeilich insbesondere gegen den Hausherrn Zia, aber auch gegen Ibn Maimoun, sowie andere meinten vorgehen zu müssen. Auf Belege für ihre Äußerungen angesprochen kam in der Regel wenig verwertbares, und wie dieses vorgebracht wurde, zeigte m.E. einen bedauerlichen Mangel echten Islamverständnisses. Eine besonders typische dieser diskursiven Entartungen wurde bspw. als „Hadith-Skat“ („Mein Hadith sticht Deinen, ha ha ha!“) m.E. richtig benannt und zurecht zurückgewiesen.

Was sowieso allen beteiligten trolligen jungen Damen (leider auch) und Herren nicht bewusst oder schnurzpiepegal war und ist: Diese Blog ist zwar öffentlich zugänglich, bleibt aber dennoch Privatgelände. Die besondere Verantwortung, aber auch die Freiheit der Ausgestaltung für die Wahrung der Hausordnung ist den Verfassern der einzelnen Artikel von den Betreibern übertragen.
Anders und kurz gesagt: Wer Zia Geldgeierei vorwirft, sollte sich kurz vergewissern, dass er sich in einem Raum bewegt, der durch eben jenes so schmähkritisch bezeichnete Erwerbsstreben und seine Früchte erst möglich gemacht wurde…

Viele, meist junge Geschwister scheinen aber heute leider nach dem weniger islamischen, als vielmehr islamistischen (d.h. extremistischen) Viersatz zu gehen:

1. Die Erde gehört Allah (swt).

2. Er gibt sie den wahren Mu’minin zum Erbe.

3. „ICH“ bin ein wahrer Mu’min (ggf. manchmal: eine wahre Mu’minah) und dieser [zensiertes Hauptwort] Zia, weil er anders denkt als „ICH“ (und ggf.: „meine Brüder von der 724. wirklich echten richtigen Muwahhidin-Brigade“), ist keiner (oder zumindest kein richtiger).

4. Daher bin „ICH“ die von Allah (swt) berufene Person, ihm zu sagen, was er in seinem Blog zu tun und zu lassen hat. Denn Allah (swt) hat ja „Mir“ die Aufsicht über diesen Blog in Wahrheit schon übereignet, für (zutreffendes bitte ankreuzen, Mehrfachantworten sind möglich und leider die Regel):

A) Meinen Tawhid, Marke Patent Shaykh X, Unterpatent „ICH“
B) Mein Löwentum
C) Meine schon bewiesenen Totschießqualitäten
D) Meine x Monate im Ausbildungslager Y im Land Z
E) Meinen Adab selbstbescheinigter Premium-Güteklasse
F) Meinen einzigartigen Shaykh Y
G) Mein mutiges Vorgehen gegen Ahli-l-Bid’a
H) Meinen Niqab
J) Meinen sooo langen Bart
K) Mein / Unser so und so begründetes Monopol auf die Sunnah
L) Meine Zugehörigkeit zur Muslim-Sekte 37 (b) (vi), Abt. Shaykh Z
(kurz und liebevoll auch: „at-ta’ifatu-l-mansurah“ bzw „die siegreiche Gruppe“)
M) Die Tatsache, dass „ICH“ der Mahdi bin
N) Meinen Treueeid gegenüber ISIS
O) Mein kreatives Totschlag(sic!)argument XY (bitte kurz skizzieren)

Wenn sich jetzt einer beschwert, dass ich die Löwendiskurse von A bis O wiedergebe, obwohl man sie unter O zusammengefasst findet – gebe ich ihm recht. Die meisten „Löwen“ wissen das nur nicht, und Löwe hin, Löwin her, es bleiben Geschwister, die kann man sich im Unterschied zu Freunden nicht aussuchen. Und schließlich sollen die dann wenigstens hier auch etwas lernen.

Ich glaube auch sonst an die Lernfähigkeit ALLER Menschen, auch der schwierigen unter unseren Zeitgenossen. Allerdings braucht jeder Lerner für sein erfolgreiches Lernen die passende Lern-Umgebung. Mit den im folgenden Beitrag dargestellten, rein persönlichen Regeln für die Kommentarfreischaltung und -bearbeitung möchte ich, bi-idhni-Llahi ta’ala, drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Erstens soll für die eher sachlich argumentierenden Geschwister eine Umgebung geschaffen werden, in der sie sich einem ungestörten, fruchtbaren Meinungsaustausch über meine Artikel zuwenden können.
Zweitens sollen alle Jungmuslime, die z.Zt. überhaupt etwas dazulernen mögen, praktisch erfahren können, welche Mindestvoraussetzungen ihr Diskussionsverhalten dabei erfüllen muss.
Drittens sollen alle, die eh nur trollen oder irgendeine unterirdische Untergrund-Da’wa machen wollen, abgeschreckt und ferngehalten werden.

Alle drei, für eine angenehme und fruchtbare Diskussionsumgebung notwendigen Rahmenbedingungen sind meiner Ansicht nach nicht anders als durch das von mir im Teil 2 dargestellten Regelwerk (oder etwas ähnliches) zu bewerkstelligen. Deswegen habe ich es erarbeitet, veröffentliche es bi-idhni-Llah hier und stelle es gleichzeitig zur Diskussion (im o.g. zivilisierten Sinne).

Nachzulesen hier: www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852

Der unter Löwen aller Couleur beliebte Kreativwettbewerb „Tausendundeine Art, den Verfasser dieses Artikels als Kafir/Taghut/Shaytan/Mushrik/Mubtadi’/Zindiq/Murtadd/Munafiq/Fasiq/Mutakabbir/Fajir/Jahil/Jahul/Fattan etc. pp. zu bezeichnen, malerisch zu verfluchen und dies im wesentlichen substanzbefreit, aber umso rechthaberischer mit dem Islam zu begründen“ (angelsächsisch auch kurz „Sev’nty ways to hate your brother“) ist hiermit eröffnet.

Dementsprechende Einsendungen werden (vgl. oben meine neuen tyrannischen Regeln) hier nicht mehr als Kommentare oder normale Leserbriefe getarnt entgegen genommmen, sind aber, wie auch bisher möglich, als Liebesbriefe zu adressieren an:  trash@ahlu-sunnah.com

Die bösen neuen Regeln gelten nämlich schon für den untenstehenden Kommentarbereich, insofern dürfte ein nicht zu kurzer Blick in den folgenden zweiten, das Regelwerk enthaltenden Teil nicht schaden. Im Zweifelsfall lohnt es sich, wenn Ihr Eure eher „muskelbetonten“ Kommentare auch auf Eurem Rechner zwischenspeichert, damit diese Schmuckstücke nicht etwa durch heimtückischen Eingriff des hier waltenden bösen Ober- und Haupt-Zensors verloren gehen.

Es grüßt Euch Euer neuer Autor bei „ahlu-sunnah.com“ Abdussalam bin Abdillah, bekannt auch unter Abdussalam bA.

Wa-Llahu a’lamu da’ima(n). Wa-astagfiru-Llaha wa-atubu ilayh(i).

Wa-s-Salam.

 

 

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18 Antworten auf “Netiquette, Islam, die Weblöwen-Brigade & ich – Teil 1”

  1. Khalid Amin

    Wa aleykum assalaam wa rahmatullahi wa barakatuhu,

    mashaAllah, ich freue mich sehr, inshaAllah in Zukunft mehr von dir zu lesen und bitte Allah, dir dabei beizustehen und dir Seinen Lohn zuteil werden zu lassen!

    Die ersten beiden Artikel habe ich gern gelesen und kann das Gesagte vollständig unterschreiben!

    Barak Alahu feek

    Antworten
  2. Milat

    Asalamu Aleykum,

    kannst du bitte ohne viel Text sagen,welchen Gelehrten du folgst,welcher Madhab/Manhaj und welche Aqida du hast(Ashari Maturi Athari etc).

    Ich frage aus reiner Interesse(keine Böse Absicht dahinter) und bitte vorab schon,dass man den Text einfach gestalten solle,klar und eindeutig und dies wäre für mich einfachen Muslim sehr einfach.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismillahi-rrahmani-rrahim
      Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatu-Llah.

      Der Gesandte Allahs (swt) sagte: „Min h°usni islâmi-l-mar’i tarku mâ lâ yu3nîh(i).“
      D.h.: „Zu den schönen Dingen des Islams eines Mannes gehört es, die Dinge zu lassen, die ihn nichts angehen.“ („nichts angehen“ auch „die keine Bedeutung, keinen islamischen Nutzen für ihn haben“)
      Ich sehe vorerst keinen Grund, dass Dich mehr von Deiner Frage anginge, als:
      1. Die Frage nach meinem Islam – beantwortet mit meiner Shahada, sogar hier im Kopf des Artikels.
      2. Die Frage nach meinem islamischen Rechtsverständnis beantworte ich Dir damit, dass ich den Konsens der vier Rechtsschulen für verbindlich halte.
      3. Die Frage nach meiner Zugehörigkeit zu Ahli-s-Sunnah beantworte ich Dir damit, dass ich mich von jeglichem Verfluchen von Gruppen oder einzelnen der Sahabah scharf abgrenze. Ich halte die von sunnitischen Gelehrten geleistete Überlieferung der Sunnah des Gesandten im allgemeinen für aussagekräftig und authentisch.
      Insbesondere kannst Du mehr über mein Bild vom Gesandten Allahs (sAs) und seiner Sunnah erfahren, wenn Du das Buch „Riyadi-s-Sâlih°în“ liest, eine Zusammenstellung guter Überlieferungen durch den von allen Richtungen akzeptierten und sogar geliebten Imâm An-Nawawiy (rh).
      4. Die Frage nach meinen Aqida kann ich nur der Sunnah gemäß beantworten. Der Begriff hieß nämlich zu Zeiten der Sahabah meines Wissens nur „Knoten“ und kann als „Knoten, mit denen unser Iman geknüpft ist“ bzw. als „Vertragsbedingungen unseres Bundes mit Allah (swt)“ verstanden werden. Insofern verstehe ich jede Ayah des Edlen Quran, den ich als Gotteswort ansehe, als Teil meiner Aqida. Leider kannst Du deshalb mein Aqida-Buch nicht lesen, was ich aber nicht für meinen Fehler halte.
      5. Über meine Auffassung vom rechten Verständnis der Attribute Allahs (swt) kann ich mit Dir nicht sprechen, da Du die Ayat nicht im arabischen Original verstehst. Ich bin aber explizit KEIN Ash’arit oder Maturidit, enthalte mich aber jeden Urteils über Vertreter dieser Schulen. Denn insbesondere hat der große Muh°addith und Faqîh An-Nawawiy (rh), nach dessen erwähnter wunderschöner Sammlung ich den Islam kennengelernt habe, nach meinem Wissen der Ash’ariyyah angehört, und trotzdem wird er als Autorität islamischer Gelehrsamkeit grundsätzlich von den großen Gelehrten aller Gruppen, auch der Wahhabiyyah, akzeptiert.

      Jetzt solltest Du wissen, was meinen Islam definiert und worauf ich mich gerne festlegen lasse. Die Rede von „Manhaj“ ist meines Wissens eine Neuerung jüngsten Datums, in der ich höchstens geringen Nutzen, aber z.T. erheblichen, bereits gestifteten Schaden sehe und von der ich mich daher fernhalte.
      Über mein Verständnis des Begriffes „Gelehrte(r)“ / „Wissende(r)“ / „3âlim“ / „3ulamâ’“ und seiner gesellschaftlichen Realität heute möchte ich demnächst einen Artikel verfassen. In shâ’a-Llahu ta3âlâ.

      Nachdem ich mir die Mühe gemacht habe, Deine Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten, möchte ich folgendes von Dir wissen:
      Frage 1. Warum fragst Du die Muslime solche Fragen? Welchen Nutzen für DEINEN Din, Deine „ibadet“ erwartest Du Dir davon ggf.?
      Frage 2. Du bist letztens hier aufgetreten mit dem Urteil des „ibtidâ3“ über eine Person. Die danach folgende Diskussion hast Du mit der m.E. treffenden Selbstbeurteilung verlassen, Du seiest „unwissend“. Warum erlaubst Du Dir als Unwissender ein solches Auftreten? Ist Dir bewusst, dass Du damit große Sünde auf Dich laden kannst und schlimmstenfalls Fitna stiftest? Wenn Du anders denkst: welche Beweise hast Du dafür?
      Frage 3. Ich habe Dich auf die merkwürdige Bedeutung Deines Internet-Names hingewiesen.
      (Vgl. http://de.pons.com/%C3%BCbersetzung?q=milat&l=detr&in=&lf=de )
      Du hast geantwortet, Du seist kein Türke, dabei schreibst Du „Jumu’ah“ türkisch „cuma“.
      (Vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1343#comment-2586 )
      Sag uns bitte, was Du bist, Kurde, Armenier, Hatay-Araber oder eine Mischung oder warum Du arabische Wörter und Deinen Namen türkisch buchstabierst. Ohne ein klärendes Wort von Dir in dieser Sache bleiben bei mir nur Zweifel. Insbesondere auch, weil Dir die Bedeutung Deines Namens so egal ist.
      Vgl. dazu bitte: https://www.youtube.com/watch?v=AXEHrNBaoOo
      Im Moment finde ich Dein Auftreten hier von daher, ehrlich gesagt, ziemlich widersprüchlich und unglaubwürdig.

      Ich möchte Dich in dem Zusammenhang noch auf meine Regel 6 und ihre Bedeutung für Kommentare unter meinen Artikeln hinweisen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852

      Daher warte ich jetzt erst einmal Deine Antworten ab, bevor ich weitere Beiträge von Dir freischalte, in-sha-Allah.

      Wa-Llahu a’lamu da’ima(n). Wa-astagfiru-Llaha wa-atubu ilayh(i).
      Wa-s-Salam.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa-Llâh(u) wa-anna sayyidanâ Muh°ammadan 3abduhû wa-rasûluh(u).
      Wa-alaykumu-s-Salam.

      Ich habe Deinen langen Antwortkommentar vom heutigen Sonntag, dem 5. Juni, erhalten.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).

      Unter Anwendung meines Regelwerks, insb. Regel No. 6 unter Beachtung der No. 1, werde ich Beiträge von Dir unter meinen Artikeln grundsätzlich NICHT mehr freischalten.

      Insbesondere habe ich Deinen Kommentar zu dem des Bruders Khalid Amin gelöscht.

      Deine „Antwort“ auf meine Fragen werde ich, so Gott will, später freischalten, aber nur mit begleitendem Kommentar von mir, bi-idhni-Llâhi ta3âlâ.

      Wa-lâ h°awla wa-lâ quwata illâ bi-Llâhi-l-3aliyyi-l-3azhim(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-astagfiru-Llâha wa-atubu ilayh(i).
      Wa-s-Salam.

    • Milat

      „Deine „Antwort“ auf meine Fragen werde ich, so Gott will, später freischalten, aber nur mit begleitendem Kommentar von mir, bi-idhni-Llâhi ta3âlâ.“

      Dann bitte gar nicht freischalten.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wieso?
      Ich meine: Wieso denn nicht kommentiert freischalten?

  3. Khalid Amin

    @Abdusalam bA

    Assalaamu aleykum wa rahmatullahi wa barakatuhu,

    ich kann ja nur mutmaßen, was der Bruder Milat gesagt hat. Wenn du seine Antwort auf meinen Kommentar gelöscht hast, dann offensichtlich deshalb, weil …

    Wenn es aber möglich ist, seinem Beitrag … etwas [sinnvolles] abzuringen, so würde ich natürlich gerne darauf eingehen.

    Generell interessant wäre für mich auch, wieso unser junger Bruder jetzt doch wieder [kontrovers zu diskutieren] scheint – es war doch bereits alles geklärt.

    [Bearbeitung durch A.b.A.: Da der Nutzer „Milat“ sich bereits mehrfach über seinem Empfinden nach beleidigende Äußerungen beschwert hat und ich ihm die Möglichkeit, darauf zu antworten, durch meine Totalzensur genommen habe, habe ich den oberen Kommentar insofern bearbeitet. Er enthielt zwar ohnehin keine beleidigenden Worte, aber durchaus solche, die – nach bisheriger Erfahrung zu schließen, wa-Llahu a’lam – vom Nutzer „Milat“ negativ aufgenommen werden könnten. Ich bitte auch alle Nutzer unbedingt meine folgende Antwort zu beachten.]

    Antworten
    • Khalid Amin

      Einverstanden!

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      BismiLlâhi-r-Rahmâni-r-Rahîm
      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rahmatu-Llâh.

      Werter Bruder Khalid Amin.

      Verzeih mir bitte, wenn ich mich oben missverständlich ausgedrückt habe:

      Der Kommentar des Nutzers „Milat“ enthielt, ähnlich wie sein erster an mich gerichteter im wesentlichen Fragen, nur weniger als bei mir.

      Er hat Dich, im Gegensatz zu mir, nur nach den „Aqida“ gefragt, und „Ash’ari“ bzw. „Maturidi“ als mögliche Alternativen vorgeschlagen.

      Die Blockade erfolgte nicht aufgrund des individuellen Inhalts dieses Kommentars, sondern, wie auch in meinem obigen Kommentar kurz angesprochen, aufgrund konsequenter Anwendung meiner neuen Regeln (hier insb. Nos. 6 und 1, i.d.Reihenfolge). Der Nutzer „Milat“ ist nämlich auf meine Frage nach seinem m.E. völlig eigenartigen Verhältnis zu seinem Namen (für einen angeblichen Schüler von Dr. Bilal Philips!) in seiner noch nicht freigeschalteten Antwort nach meinem Empfinden (s. Regel No.1) nicht zufriedenstellend eingegangen. D.h., es ist ihm nicht gelungen, meine Zweifel auszuräumen, sondern er hat sie im Gegenteil eher bestärkt.
      Link zum Regelwerk: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852

      Außerdem diskutiert er in seiner Antwort formal nicht, und sowieso nicht kontrovers, im Gegenteil. Auf der anderen Seite zeigt seine Antwort m.E. aber, inwiefern ich in meinem die bisherige Diskussion mit ihm von meiner Seite abschließenden Beitrag recht gelegen habe. Anders als Du, werter Bruder, bin ich nämlich nicht davon ausgegangen, dass „alles geklärt“ sei, im Gegenteil:
      Vgl. auch http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1809#comment-3985

      Vielmehr hat der Nutzer „Milat“ in dem noch nicht freigeschalteten Beitrag m.E. offenbart, dass er
      1. weder seinen ersten Kommentar gegen Abu Bilal Ali Ghandour inhaltlich für falsch hält, noch
      2. es für einen großen Fehler hält, als (in der Tat völlig) „Unwissender“ („Milat“ über sich) über solche Dinge in der Öffentlichkeit zu diskutieren und Behauptungen zum Nachteil von Muslimen zu verbreiten.

      Daher möchte ich seine Antwort auf meine Fragen, allerdings entschärft durch meinen Kommentar, gerne, wa-in shâ’a-Llâhu ta3âlâ, veröffentlichen.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-nastagfiru-Llâha wa-natûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  4. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    BismiLlâhi-r-Rahmâni-r-Rahîm
    Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rahmatu-Llâh.

    An „Milat“:
    Bei mir gelten die im Teil 2 zu diesem Artikel genannten Regeln. Wie Zia mit seinen Kommentaren verfährt, ist mir egal. Wer hier kommentiert, landet bei mir und meinen Regeln.

    Ich habe Deinen Kommentar von heute morgen nicht freigeschaltet, weil ich zu dessen Kommentierung einfach Zeit benötige, die ich gerade nicht habe. Braucht ein paar Tage, bi-idhni-Llâh. Dasselbe gilt für den langen Kommentar von heute (5.6.) nachmittag, 16.13 h, der mir, dafür lieben Dank, allerdings die Stellungnahme zum ersten sehr erleichtert.

    Andere Kommentare von Deiner Seite habe ich in Anwendung meiner Regel 6 (u.Beachtg.v.Reg.1) bis zu (nach meinem Urteil) zufriedenstellender Klärung meiner Nachfragen gesperrt. Sie werden vorerst NICHT gelöscht.
    (Regeln zu finden unter http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852)

    Nun noch einmal zu meiner Frage 3: Warum magst Du mir nichts zu Deiner Muttersprache sagen? Ich mache ja auch kein Geheimnis aus meinem Kartoffel-Hintergrund, noch Zia aus seiner Paki-Herkunft!? Herkunft ist im Islam keine Schande, im Gegenteil, in JEDER Herkunft steckt Gutes. Bitte insofern in Deinem eigenen wohlverstandenen Interesse mehr Dankbarkeit für das Gute, das Allah (swt) in Dein Wesen gelegt hat – und ER (swt) ist damit, wie bei jedem Kind Adams, nicht sparsam gewesen!

    (Hast Du mal Deine Eltern gefragt, WARUM sie Dich so nennen? Vielleicht hat er ja eine Bedeutung in einer anderen Sprache als Deiner Muttersprache, einer Sprache, die Deine Eltern verstehen, aber Du nicht. An sich steckt im Bezug auf den Gesandten Jesus / 3îsâ (aS) ja auch Segen (vgl. Sûrata-l-H°adîd 27 / http://tanzil.net/#57:27 ) , insofern wüsste ich an Deiner Stelle gerne, woran meine Eltern gedacht haben.)

    Abgesehen davon vergiss bitte nicht, dass ein Löwenanteil (no pun intended) der hiesigen Muslime türkischer (inkl. türkisch-kurdischer bzw. türkei-arabischer) Herkunft ist und die Balkanmuslime auch einen türkischen Kulturhintergrund besitzen. In dem Sinne könnte ein vorsichtigerer Umgang mit Deinem innerfamiliären Rufnamen in der Öffentlichkeit durchaus ratsam sein, weil Dein Rufname ggf. falsch aufgenommen wird. Wenn Du Dich da lieber dem Rat eines Gelehrten Deiner Wahl als meinem anvertrauen würdest: Warum machst Du das nicht?

    Soweit ich weiß, bekommt man eine neue IP durch einfaches Trennen der Verbindung mit dem Provider bzw. spätestens nach 24 Stunden, aber ich weiß auch ehrlich gesagt gar nicht, ob Du nicht gleich Dein Pseudonym ändern kannst. Das von Dir genannte A.R. finde ich, ganz persönlich gesagt, auch sehr schön (wenn Du Arabisch könntest, würdest Du sehen, dass auch hierin eine Beziehung zu der positiven Aussage in der o.g. Ayah (57:27) steckt).

    Ich will Dir alles andere als böse. Aber manches, was Du tust, geht einfach nicht, meiner Meinung nach. Ich will Dich gar nicht von Deinen Lehrern im Islam wegbringen, bin aber der Ansicht, dass auch diese Dir Deine Da’wa in der hier von Dir gezeigten Form untersagen würden bzw. sich davon distanzieren würden. D.h. wenn ich an Männer wie Dr. Bilal denke, z.B. (der einzige konkrete Namen bzgl. der Leute, von denen Du „nimmst“, den Du bisher genannt hast). Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n).

    Da ich keine explizite Erlaubnis von Dir habe, sende ich Dir diesen Kommentar NICHT auf Deine Email (die mir als Autor des Artikels angezeigt wird). Wenn Du mir per Kommentar Bescheid gibst, entferne ich ihn auch wieder, wenn Du möchtest, da er im wesentlichen zu Deiner Kenntnis gemeint ist (obwohl er zugleich auch nichts beleidigendes gegen Dich enthält). Außerdem werde ich ihn, in shâ’a-Llâh, spätestens nach einer Woche wieder entfernen.

    Dir steht es sowieso auch weiterhin frei, Kommentare als Briefe an mich zu verfassen (ggf. mit Hinweis, dass Du keine Veröffentlichung wünschst), außerdem habe ich eine Email für (ernstgemeinte) Klageschriften aller Art angegeben.
    (Am Ende des Regelwerks, vgl. http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852)

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-nastagfiru-Llâha wa-natûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      BismiLlâhi-r-Rahmâni-r-Rahîm
      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rahmatu-Llâh.

      Lieber Bruder Milat,

      lieben Dank auch für Deine weiteren Informationen, die ich, wie von Dir gewünscht, nicht hier veröffentlichen werde.
      Leider verzögert sich meine erste detaillierte Antwort noch etwas, bitte verzeih mir.

      Ich bitte Dich aber, uns beiden die Kommunikation durch Dein Eingehen auf drei Anliegen von mir zu erleichtern:

      1. Wärst Du so freundlich, in der Zwischenzeit diesen Kommentar hier von mir lesen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1832#comment-3991 ?

      Mich würde interessieren, ob Du ihn meinst von rein sprachlicher Seite her zu verstehen.
      Wenn ja: Wie verstehst die von mir beabsichtigte Aussage? Was denkst Du dazu?

      2. Ferner fände ich es sehr freundlich, wenn Du Dir einmal die Koranstellen anschautest, die ich oben im Artikel genannt habe:
      Al-Hajj 3 bzw. 8, d.h. (22:3) bzw. (22:8) ; ferner Luqman 20 / (31:20) ; Ghafir 4, 35 u. 56 / (40:4) , (40:35) u. (40:56) ; Ash-Shura 16 u. 35 / (42:16) u. (42:35) ).
      Im Internet: http://tanzil.net/#22:3 (bzw. /#22:8), http://tanzil.net/#31:20 , http://tanzil.net/#40:4 (bzw. /#40:35 u. /#40:56) u. http://tanzil.net/#42:16 (bzw. /#42:35)

      Kannst Du nachvollziehen, warum ich diese Âyât für Dich (im Lichte des von Dir aufgebrachten Stichworts „unwissend“) für relevant halte? (Dabei geht es nicht darum, ob Du Dich an Diskussionen im Sinne von Meinungsaustausch beteiligen darfst oder nicht. Sondern ob Du Dich ggf. nicht schwer, auch gegen Dich selber, versündigst, wenn Du Dich als Unwissender in hart kritisierender Form einmischst. Gegen Nachfragen od. Einwände der Form: „Dort und dort habe ich das aber so gehört, was hältst Du von dieser anderen Meinung?“ ist damit nichts gesagt.)

      3. Außerdem bitte ich Dich, nochmals das Regelwerk aus Teil 2 zu diesem Beitrag gründlich zu lesen: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852

      Verstehst Du die Regeln, wieder erst einmal auf sprachlicher Ebene? Wenn manche nicht: welche nicht, bzw. nicht so gut? Wenn ja: was hältst Du von Ihnen?

      Bitte stelle die Antworten auf die 3 vorgestellten Bitten meinerseits in je getrennten Kommentaren ein.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-nastagfiru-Llâha wa-natûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Milat

      Wa Aleykum Salam.

      Zu 1) Ja sprachlich verstehe ich ihn und auch was du damit sagen willst.
      Ich stimme mit dir sogar überein,jedoch zugleich würde ich es leicht abändern.

      Das Beispiels des Doktors ist schön aber nicht unbedingt richtig.

      Bsp.

      Ein Muslim kann beten und fasten,kennt seine Schahada und dessen Regeln und kennt seine Aqida.

      Nun kann er so wie du sagtest, eine falsche OP ohne Wissen führen.
      Dies wäre der Fall,wenn er z.B über die Thematik Taghut sprechen würde und dabei nur Verse und Hadithe nennen würde,ohne dabei sich auf einen „Doktor“ zustutzen oder auf die Bücher der „Doktoren“ (Tafsir etc.).

      Und dies würde zum Untergang der Person führen bzw. des Gesprächs.

      Andererseits kann er auch über das Thema Taghut diskutieren,sofern er ein „Leitfeiden“ eines „Doktors“ hat,also eine Fatwa oder deren „Bücher“(Tafsir etc.).

      Dies ist aber nicht oft der Fall und damit stimme ich mit dir überein.

      Wobei ich es als keine Notwendigkeit sehe arabisch zu können noch ein Islamstudium zu absolvieren.

      Solange man sich an die Gelehrten hält sollte nichts ein Problem darstellen.

    • Milat

      2) Auch hier kann ich nachvollziehen,wieso du die Verse nennst.
      Jedoch spreche ich nie über ein Thema worin ich mindesten nicht eine Fatwa gelesen habe.

      Und das ist der springende Punkt.

      Ja ich bin Unwissend,da ich weder ein Student des Wissens bin und ein Gelehrter sowieso nicht.
      Auch ist mein Arabisch nicht ansatzweise Perfekt.

      Aber all dies verhindert niemanden an Wissenserwerb und an der Wahrheit,solange man Koran und Sunna unter dem Verständnis der Gelehrten lernt.

      Und dazu kann eine Fatwa ausreichen. Die Frage ist nur dann,wie man darüber Online Debattiert und wie alles auf eine Person wirkt.

      D.h Adab ist eine Vorrausetzung sowie Wissen. Und wenn beides hat so kann man Diskutieren.

      Wobei auch hier eine andere und wichtigere Vorrausetzung der Ikhlas ist.

      Sonst würde es nur ums Gewinnen gehen und dies wäre nicht islamisch gut.

      Anm: Nachdem ich mir zu Sure 22:3 und 42:16 die Tafsir angeschaut habe,kann ich zumindest sagen,dass mein Ziel es nicht ist die Gläubigen zuruck zu ihrer Jahiiliya zuruckzubringen.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rahmatu-Llâh
      ya akhi Milat.
      Recht herzlichen Dank für Deine Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen und Deine sehr interessanten Antwort-Beiträge.
      Ich werde darauf alsbald möglich antworten, in shâ’a-Llah.

      Gesegneten Ramadan.
      Wa-s-Salam.

  5. Milat

    3) Ich verstehe sprachlich den Text.

    Ich werde chronologisch deine Regeln durchgehen.

    Nr. 1-3: Alles gut und verständlich. Außer [in 3] „oder der auf seiner Grundlage entstandenen Diskussion sind unerwünscht und werden geblockt.“
    Meinst du damit Kommentare die auf Diskussionen eingehen?

    Nr. 4: Hmmm. Wenn ich nun den Takfir auf die Rafidha Gelehrten spreche,wird dieser auch nicht veröffentlicht oder meinst du damit eher aufm Bezug auf die Autoren hier?
    Nr. 5: Hmmm. Wenn ich nun eine Fatwa meiner „Wahhabi“ Gelehrten bezüglich der Ashari poste,wird dieser dann nicht veröffentlicht oder meinst du damit eher Texte die von irgendwelchen Muslimen verfasst wurden um Person XY zu widerlegen?
    Nr. 6: Alles gut aber deine Aqida und deine Gelehrten ist eine Sache,die für jeden Interessant sein wird,man nimmt ja nichts von Leuten,die Sheikh Unbekannt folgen.

    Nr. 7 u. 8: Alles gut.
    Nr. 9: Nach doppeltem Lesen: Alles gut.
    Nr. 10 -14: Alles gut.

    „Der unter Löwen aller Couleur beliebte Kreativwettbewerb „1001 Arten, den Verfasser dieses Artikels als Kafir/Taghut/Shaytan/Mushrik/Mubtadi’/Zindiq/Murtadd/Fasiq/Fajir etc. pp. zu bezeichnen, malerisch zu verfluchen und (…)“

    Allgemein halte ich die Regeln für sinnvoll. Da ich aber immer noch nicht deine Gelehrten kenne,sehe ich Nr 4, 5 und 6 eher kritisch.

    [Bearbtg. A.b.A.: Lediglich Straffung ohne Eingriff i.d. Inhalt. Bei Nichtgefallen, bitte melden, ya Milat! Meine Antwort mit gewisser Verzögerung, worum ich um Verzeihung bitte. Wie auch zuvor: Danke sehr! Wa-s-Salâm.]

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  6. Abdussalam bin Abdillah

    Abdussalam bin Abdillah

    BismiLlâhi-r-Rahmâni-r-Rahîm
    Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rahmatu-Llâh.

    Mich hat eine heute eine durchaus preiswürdige Einsendung für den oben zu Ende des Artikels erwähnten „unter Löwen aller Couleur beliebte[n] Kreativwettbewerb ‚Tausendundeine Art, den Verfasser dieses Artikels als Kafir/Taghut/Shaytan/Mushrik/Mubtadi’/Zindiq/Murtadd/Munafiq/Fasiq/Fajir/Jahil/Jahul/Fattan etc. pp. zu bezeichnen, malerisch zu verfluchen und dies im wesentlichen substanzbefreit, aber umso rechthaberischer mit dem Islam zu begründen‘ (angelsächsisch auch kurz ‚Sev’nty ways to hate your brother‘)“ erreicht, und zwar leider, meiner obenstehenden Warnung entgegen, immer noch „als Kommentar[] getarnt“, obwohl solche „Liebesbriefe“ laut meiner dringenden Empfehlung doch an -trash@ahlu-sunnah.com– „zu adressieren“ sind.

    Recht herzlichen Dank aber an die Verfasserin „Umm S.“ für die Erinnerung daran, dass mir für die o.g. Liste die Titulierung als „Mutakabbir“ entfallen war. Ich habe das versäumte unmittelbar nachgeholt und die Liste im Artikel dementsprechend erweitert.

    Die Autorin zeigt in ihrem Text u.a. ihr Unverständnis über die Abfassung eines solchen Regelwerks (Zitat „Roman“). In Antwort darauf möchte ich darauf hinweisen, dass es ihr gelungen ist, das Sperren ihres Beitrages mit dem Bruch der Regeln 3, 4, 5, 8, 9 zu erwirken. Herzlichen Glückwunsch zu den „Fünf Ringen“!

    Vielleicht war es aber auch nur Zufall, darin begründet, dass die Schwester vorher beschlossen hatte, den „Roman“ wg. seiner für sie anscheinend offensichtlichen Nutzlosigkeit gar nicht erst zu studieren. In dem Fall empfiehlt es sich für sie ggf., diese Lektüre nachzuholen: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1852

    Zu meiner Motivation zur Veröffentlichung der Regeln jetzt noch einmal, aber nur kurz: Ich wollte Kommentatoren unter meinen Artikeln jene Form von Enttäuschung ersparen, der sich nun die Schwester „Umm S.“ ausgesetzt sieht. Außerdem sollte m.E. nach islamischer Methode jemand, der eine Macht, ggf. zum Misslieben anderer, ausübt (und sei es die wirklich sehr bescheidene als Moderator eines solchen Miniatur-Internetforums), klar und transparent darstellen, wie er dabei vorgeht. Und drittens ist die inhaltliche Gestaltung der Regeln, wie auch der Titel meiner beiden Artikel andeutet, im „Islam“ (nach meinem natürgemäß beschränkten Verständnis bloß, insofern wird sachliche Kritik begrüßt und gerne beantwortet) und nicht einfach auf meiner Willkür und Machtvollkommenheit begründet.

    Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass die Regeln nur für den Kommentarbereich zu meinen Artikeln gelten. Rückschlüsse auf die psycho-moralische Lage anderer Autoren (die zugleich jeweils als Moderatoren für die Kommentare zu ihren Artikeln fungieren) sind m.E. daher weder logisch noch islamrechtlich zulässig.

    Zuletzt möchte ich die Schwester darauf hinweisen, dass das von ihr gewählte Internet-Pseudonym nicht nur im Adab-Spam-Filter meiner Regel 8 gelandet ist, sondern auch den Lugha-Spam-Filter nicht zu passieren in der Lage ist. Stichwort: Das nächste Mal an entsprechender Stelle lieber den Genitiv/Obliquus statt des Nominativ!

    Wa-Llâhu a3lamu dâ’ima(n), wa-nastagfiru-Llâha wa-natûbu ilayh(i).
    Wa-s-Salâm.

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  7. Saxhida

    Selam alikum,
    mashallah, ein gutes Team. Vielleicht könnt ihr auch noch Schwester Catherine anwerben, da sehe ich auch Potenzial.

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