Wo sind die erfolgreichen Muslime?

78 Kommentare

Der Orient ist nicht nur ein Ort von Tyrannei, Aberglauben und Personenkult, nein, er ist auch für seine extreme Leistungsscheu und Herabwürdigung harter Arbeit bekannt. Dies soll mal anders gewesen sein, aber es interessiert nur der Status Quo. In den Moscheen wird gegen reiche Muslime gehetzt, wie man das normalerweise nur gegen eine religiöse Minderheit tun würde. Am Anfang kommt ein ellenlanger Sermon darüber, wie toll es doch ist ein bescheidenes Leben zu führen und wie verdammt doch jene sind, die mehr als 100 Euro auf dem Konto haben. Allerdings fährt man diese Linie nicht konsequent. Während der Mullah schön gegen Muslime wettert, die sich durch harte Arbeit einen angenehmen Lebensstandard erarbeitet haben, kommt gegen Ende dieses Sermons der Moscheevorstand zum Vorschein und beklagt sich über tropfende Wasserhähne, den Streichbedarf der Wände, die kaputten Mikrofone, die man durch Leihgaben ersetzen musste, sowie über das fehlende Budget für die Erweiterung des Multimedia-Raums. Ach ja, und letzte Woche ist noch ein Akhi verstorben und die Hinterbliebenen benötigen Geld für eine Beerdigung in der Heimat. Also, es werden mehrere Tausend Euro benötigt. Woher sollen sie denn kommen? Von Pegida? Vom 0815 Deutschen, der sich besonders für orientalische Kulturen interessiert?

Muslime mit bisschen Geld bei Seite müssen wieder mal in die Bresche springen, nachdem man sie aufs Übelste beleidigt und verleumdet hat. Wer denn sonst? Es hat sich im orientalischen Web zur Unsitte entwickelt, beim Tod eines reichen Arabers, stets einen unmoralischen Lebensstil zu vermuten und komische Vergleiche mit dem Prekariat zu ziehen. Beispielsweise werden – warum auch immer – die Gräber von beiden miteinander verglichen. Als würden die Armen einen Freifahrtschein für das Paradies erhalten!

Rein statistisch gesehen dürfte die hiesige Population von Orientalen nicht nur aus Grabschern, Analphabeten, Misogynen und Gelehrtenanbetern bestehen. Könnten sich diese bitte mal zu Wort melden? Dem Pöbel gehören die Moscheen und Facebook, hier soll mal ein anderer Tenor angeschlagen werden.

Ich würde sehr gerne einige Erfolgsgeschichten von Muslimen hören, die es geschafft haben durch Ihr Glück, Können und Fleiß unternehmerisch / monetär / akademisch / beruflich erfolgreich zu sein. Ich werde dann einige ausgewählte Einsendungen veröffentlichen. Mich würden hierbei folgende Punkte interessieren:

  • Mit was verdienst du dein Geld?
  • Wie hast du dein Ziel erreicht?
  • Was war deine Motivation?
  • Wie bist du dem Neid der anderen Orientalen begegnet? Offen und aggressiv oder eher zurückhaltend?

Auch wenn man mich unsympathisch findet, möge man bitte trotzdem eine E-Mail schreiben. Vielleicht wird der ein oder andere Akhi dadurch motiviert, mehr aus seinem Leben zu machen und nicht dem ganzen Internet zu erzählen, wie seine Morgengabe im Wert eines Dönertellers von der dunyageilen Ukthi abgelehnt wurde. Persönliche Abneigungen sollten hier doch keine Rolle spielen.

Du möchtest – selbstverständlich anonym – deine Geschichte erzählen? Dann schreib mir doch eine Mail an 2016-02-22_203624!

Du möchtest den Autor dieses Beitrags beleidigen? Dann schreib mir doch eine Mail an trash@ahlu-sunnah.com!

Ich habe mich für eine Schrift aus der Reihe „Tawheed – endlich verständlich“ qualifiziert, in der der Tawheed auf 500 Seiten einfach erklärt wird? Dann schreib mir doch eine Mail an trash@ahlu-sunnah.com!

Unter allen Einsendern verlosen wir eine Morgengabe im Wert eines Dönertellers… halt Moment, Geld dürfen nur Juden besitzen. Ähhm, der kriegt bei Gelegenheit einen feuchten Händedruck.

Danke an alle Einsender!

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78 Antworten auf “Wo sind die erfolgreichen Muslime?”

  1. Anonym

    Jezakallahu kheir. Hierzu passt folgender Beitrag aus Facebook, den ich gelesen habe. Ich hoffe, dass der Beitrag nicht gelöscht wird. barakallahu feekum

    „Als Muslim Geld verdienen?“

    Als ich neu angefangen habe den Islam zu praktizieren, habe ich vieles aufgegeben.. Ich bin direkt ins kalte Wasser gesprungen. Aufgrund meiner Unwissenheit habe ich viele wichtige Sachen vernachlässigt. Ich war fast von Morgens bis Abends einfach in der Moschee um „abzuhängen“. Fast ein Jahr lang lief es so.. Und so ging es nicht nur mir, sondern den meisten Jugendlichen. Vallahi ich kenne Brüder – ich bitte Allah darum, dass auch sie das erkennen – die seit Jahren immer noch fast den gleichen Tagesablauf wie vor paar Jahren haben. Bis 12 schlafen.. Fast Jedes Gebet in der Moschee verrichten.. Essen gehen mit Brüdern und evtl. Playstation abend. Keine Arbeit, Keine Verpflichtungen, keine Verantwortung übernehmen. Und wenn mal ein Vortrag stattfindet, dann geht man mal hin und lässt sich vom Prediger unterhalten.
    Und wenn mal der Iman oben ist, liest man mal ein Buch.
    Man soll ja nicht arbeiten gehen, da man sonst „Dunya – besessen“ ist.. dazu schaut man Geschwister schief an, die ein teures Auto fahren oder Markenklammotten anziehen. Nicht zu arbeiten wird mit Askese verbunden.
    Ich übertreibe? Nein, das ist leider oft die Realität!

    ich sage nicht, man soll von 6-18 Uhr sich kaputt arbeiten.Bin kein Freund dieser extremen Leistungsgesellschaft. ich will euch anspornen produktiv und kreativ zu werden. Macht euch selbstständig.. Ihr könnt dabei eure Zeit so einteilen wie ihr möchtet. Hauptsache man bleibt nicht sitzen und macht rein gar nichts! Omar r. sah mal einige Jugendliche in der Moschee sitzen. Er fragte die daraufhin was die da machen. „Geht raus und arbeitet, denn vom Himmel fällt kein Gold herunter (ungefähr).

    Deshalb möchten ich und 2 anderen IOU Studenten uns selbstständig machen, damit wir mehr Freizeit haben und unsere Zeit besser einzuteilen. Die jetzigen Semesterferien nutzen wir aus, um auch unser Wissen im Bereich des Unternehmertum zu erweitern. inshAllah. Geld zu besitzen ist gut, wenn man es gut einsetzt. Viele Sahaba waren auch reich und haben es im Guten ausgegeben. Es ist unsere Pflicht unsere Familien zu ernähren!

    Ibn Qudama:
    Sufjan ath-Thauri (der in der Anfangszeit des Islams lebte) sagte: “Geld ist die Waffe der Muslime in unserer Zeit”.
    In heutiger Zeit gilt das viel mehr.
    Abu Ishaq as-Sabi’i: “Sie (d. h. die früheren Rechtschaffenen) sahen den Wohlstand als Hilfe für die Ausübung der Religion.”

    Quelle: „Gärten des Wissens“

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  2. Mohammed Isa

    Mohammed Isa

    Meine Literaturempfehlung:
    „Kopf schlägt Kapital“ von Prof. Dr. Günter Faltin

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  3. Milat

    Asalamu Aleykum,

    Frage an den Autor:

    Dies mit der Mahr und dem Doenrteller ist doch eime Uebertreibung deinerseits oder(ernste Frage)?

    Aufjedenfall studiere ich Maschinenbau und mit mir nur im gleichen Semester um die 10 Bruder und ich glaube ein paar Schwestern… Dann noch weitere machrn Abi und studieren auch was.

    Insgesamt sehe ich in indemfall Hamburg als recht Erfolgreich an.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Wa alaikum salam,

      für dein Studium und deinen weiteren Lebensweg wünsche ich dir auf jeden Fall viel Erfolg. Freut mich zu hören, dass es auch Menschen mit Ambitionen gibt.

      Ja, das mit dem Dönerteller habe ich mir NICHT ausgedacht. Soll anscheinend öfters vorkommen.

      Besten Dank für deine Wortmeldung.

  4. Al Wissenschaftlary

    Assalamualeikum Bruder,

    Ich lese immer mal heimlich mit, auch lese ich gerne deine Texte Zia ul Haq. Du solltest vielleicht weniger Anekdoten und überspitzte Geschichten erzählen, damit man die mehr Gehör bietet, weil das was du ausdrücken möchtest mit deinen Texten, meist der Realität entspricht und auch wenn es den Arbeitslosen zuwider ist! Lol. Nein im Ernst, bleib so, nur sei nicht so „angreifend“ barakAllahufeek, möge Allah dich bewahren und die Gedanken die du mit deinen Texten wachrütteln willst, im Guten als Inspiration für alle Muslime gelten lassen, amin.

    Wie dem auch sei, ich bin cool, war ne Zeit Schlipsträger und hab viele Blicke in der Masjid bekommen als ich mit meinen Klamotten dort am beten war, weshalb ich es gemieden habe als junger Mann mit Anzug in die Moschee für ein recht normales Gebet zu gehen. Wie dem auch sei, habe studiert und werde inshaallah mein Studium fortsetzen und den Werdegang der Pseudo-Intellektuellen Elite einschlagen. Wie dem auch sei, mein Ziel ist meine Eltern stolz zu machen und mich nicht als „dummen“ Muslim verkaufen zu lassen. Ich war früher der einzige ‚praktizierende‘ (wat auch immer dat heisst) und habe durch meine guten Leistung in Dunya meine ganze Familie etwas für den Islam geweckt und auch meine Cousins und Cousinen, mit Allahs Hilfe. Mir gebührt keine Anerkennung, weil ich bei Allah schlechter bin als all jene die ich genannt habe, dennoch hat Allah mich durch paar Dunya-Dinge, auch im Anblick für die Familie, „höher“ gestellt (obwohl ich der grösste Miskin bin) als ich jemals sein konnte.

    Möge Allah uns alle rechtleiten und zu Menschen machen die hohe Bestrebungen und Ziele haben, Amin.

    Antworten
  5. Ausländer

    Sag mal, Zia ul Batil, bist du denn eigentlich selbst ein „erfolgreicher Muslim“?

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Nun, ich lebe von meiner Hände Arbeit und schnorre keine Sozialleistungen um meinen Itaqillah-Lifestyle zu finanzieren. Das verbuche ich für mich schon als Erfolg. Reicher als ein Bill Gates bin ich nicht, doch würde ich mich freuen die Geschichten von Muslimen zu teilen, die es sind oder auf dem Weg dort hin sind.

      Warum so pampig, hat die geldgeile Dunya-Hexe deinen Dönerteller nicht akzeptiert?

  6. Nadim

    Mit was verdienst du dein Geld?
    Als Wirtschaftsingenieur, nebenher selbständig

    Wie hast du dein Ziel erreicht?
    Ich habe erfolgreiche Leute beobachtet und über sie gelesen. Ich habe getan, was sie getan haben. Und ich habe unterlassen, was sie unterlassen haben.

    Was war deine Motivation?
    Eine Sache, die ich sehr gerne tue als Beruf ergreifen und zur Perfektion bringen. Das mit „einer Sache“ ist bei mir schwer, weil ich viele Interessen habe. Wirtschaftsingenieurwesen passt da sehr gut, weil ich eine Querschnittsfunktion ausübe, die mit verschiedenen Bereichen zu tun hat.
    Ausserdem mache ich gerne Musik.
    Ich habe darüber nachgedacht, welche dieser beiden Themen am Markt besser gefragt ist und bessere Verdienstchancen bringt. Somit habe ich entschieden, Wirtschaftsingenieurwesen als Beruf auszuüben und Musik als Hobby zu betreiben.

    Über Geld habe ich nie nachgedacht. Mich hat seit Jugend immer die Tätigkeit interessiert. Dementsprechend hatte ich auch früh die passenden Hobbies: Kassenwart und technischer Leiter in einem Verein. Ich habe solche Tätigkeiten also so gerne gemacht, daß ich sie auch ohne Geld gemacht habe. Wichtig war mir dabei immer, daß ich es besonders gut tue.

    Wie bist du dem Neid der anderen Orientalen begegnet? Offen und aggressiv oder eher zurückhaltend?
    Mit neidischen Leuten oder mit Verlierern zu reden ist wie der Versuch mit einer Taube Schach zu spielen. Sie werfen die Figuren einfach um, kacken aufs Brett und stolzieren mit dem Gefühl davon, gewonnen zu haben. Meidet sie um jeden Preis.

    Antworten
  7. Adab_first

    Hmm…

    Also ich kenne einige Muslime beruflich erfolgreich sind Eigenheim, sehr edele Autos und viel Geld besitzen. Die werden und wurden aber nie ausgegrenzt oder als „dunia besessen“ angesehen…..
    Schade, dass du, ob dir es passt oder nicht, den Bogen überspannst indem du die Bezahlen des Mahr ins lächerliche ziehst. Schade auch deine Härte gegen die Muslime die motiviert werden sollten. Du warst mal netter…

    Antworten
  8. Yussuf

    assalamun alaikum,
    was ist, wenn man in der Verwaltung arbeiten will und dafür Jura studieren muss? Ist doch alles haram und shirk und kufr und was weiß ich noch alles….

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatu-Llah.

      Was zieht Dich denn bei der Vorstellung, in einer staatlichen Verwaltung arbeiten zu können, so sehr an?
      Wenn es nicht die vermeintliche Sicherheit der Beamtenexistenz ist, dann gäbe es ja noch die Verwaltung großer Firmen als alternativen Arbeitsort, und dementsprechend das Absolvieren der dahinführenden Studien.
      Hier wäre dann allerdings ggf. einzuwenden, dass die hierzulande gelehrte Betriebs- oder Volkswirtschaftslehre ggf. nicht unbedingt als islamkonformer als die Rechtswissenschaft anzusehen sein könnten…
      Ganz abgesehen davon, dass Jobs, bei denen man von hinten bis vorne mit x Formen von Zins zu tun hat, für einen Mu’min m.E. ja auch nicht das Gelbe vom Ei darstellen werden…

      Und dann kämen wir zurück zur Frage, warum Du Deinen irdischen Erfolg am liebsten als kleines oder größeres Rädchen in einer Verwaltung suchen wolltest?

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  9. Yussuf

    Ach was soll ich sagen, ich habe mir den Islam wohl viel zu einfach vorgestellt. 5 mal am Tag beten, am Ramadan fasten und große Sünden aus dem Weg gehen. Dann ist das Paradies in sha allah gesichert, unabhängig davon, was du aus deinem Leben machst.

    Ich habe vor 2 Jahren angefangen Jura zu studieren und wurde von allen dazu ermutigt. ,,Mashallah“ sagte mein Iman und alle anderen Muslime, die ich kenne. ,,Möge dich Allah auf deinem Weg begleiten“. Wer hätte gedacht, dass soooooo viele Muslime unwissend sind. Ich habe erst vor kurzem erfahren, dass es für einen Muslim kufr ist, wenn er als Richter oder Staatsanwalt in einem Kufr-Land arbeitet. Selbst Rechtsanwalt ist nicht drin, da er beispielsweise Familienrecht völlig anders behandelt als wie im Koram vorgeschrieben. Jetzt suche ich verzwiefelt irgendeine Arbeit, die man als Jurist machen kann ohne gleich ungewollt Apostasie zu begehen. Und da bleibt außer Unternehmensberatung oder Jurist in einer Personalabteilung nicht mehr wirklich viel übrig, sofern dort keine Haram-Elemente vorhanden sind. Ich muss wohl oder übel das Studium abbrechen und irgendwas anderes machen. Keine Ahnung was. Leider bin ich sehr schlecht in Mathe und Naturwissenschaften, das heißt außer Jura blieb mir nichts anderes übrig. Lehrer geht ja auch nicht, da ich dann in einem Raum unterrichte, wo auch Frauen sind. Man kann in Deutschland nicht erfolgreich werden ohne gleich Kufr zu begehen. In der Türkei ist das nicht anders, dort wird auch mit Kufr-Gesetzen regiert. So viel zu meiner Hijra und arabisch spreche ich auch nicht bzw. habe ich echt nicht die Motivation arabisch zu lernen um dann in Ägypten oder so für einen Hungerlohn zu arbeiten. Naja, mal schauen, allah weiß es am besten.

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      وعليكم السلام

      Lehrer geht ja auch nicht, da ich dann in einem Raum unterrichte, wo auch Frauen sind.

      Ach so, und im Unternehmen sind keine Frauen, und in deinem bisherigen Studium ist dir auch keine Frau über den Weg gelaufen. Und die Pilgerfahrt nach Mekka fällt dann wohl auch für dich flach.

      Wenn du „Kufr-Gesetze“ siehst, was ist dagegen einzuwenden, Menschen (besonders Muslime), als Verteidiger vor der Anwendung dieser Gesetze zu schützen?

  10. Yussuf

    Ich habe mir gerade das islamische Arbeitsrecht durchgelesen. Es unterscheidet sich minimal vom deutschen Arbeitsrecht, denn im großen und ganzen kommt es ja darauf, die Arbeitgeber fair zu bezahlen und nicht zu betrügen ( Was Saudi-Arabien mit den Gastarbeitern aus Pakistan etc macht, soviel zum Thema Scharia). Somit könnte ich doch als Unternehmensberater und Berater für Einstellungsgespräche tätig werden…

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Das hiesige Recht lässt eine freie Gestaltung des Arbeitsvertrags aber nur bedingt zu. Vertragsparteien müssen Regularien aufnehmen bzw. berücksichtigen, die sie in einem freien Markt nicht abdecken müssten.

  11. Imran

    Gibt es irgendein Problem oder weshalb wurde mein Komm. nicht veröffentlicht? Ist das Vorhaben Tipps zum Studium zu geben, auch nicht nach deinem Sinne Zia? Von mir aus: Kannst du ihm irgendwie meine Mailadresse zukommen lassen?

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Er hat öffentlich gefragt, also antworte ihm bitte auch öffentlich. Oder geht es um mehr als nur ein paar „Tipps“?

    • Yussuf

      Wenn ihr mir Tipps geben könnt, dann bitte nur zu :
      R a z 3 r 9 5 @
      t – o n l i n e . d e

      [E-Mail-Adresse angepasst–> Spamschutz! –> ohne Leerzeichen und an einem Stück verwenden!]

      Mit meinen Eltern darüber zu diskutieren hat keinen Sinn, da sie alle Jahils sind. Ich habe mir jedenfalls vorgestellt, das Jurastudium abzuschließen und dann anschließend als Unternehmensberater tätig zu werden. Beispielsweise für die Telekom. Ich habe auch gelesen, dass es nicht verkerht ist, neue Gesetze zu erlassen, wovon die Menschen profitieren, solange diese nicht der Scharia widersprechen. Gesetze für das Internet bzw. für die Telekommunikation sind ja nicht wirklich im Koran geregelt, genausowenig wenig wie die Straßenverkehrsvorschriften. Daher sehe ich darin eine Möglichkeit für mich. Aber ich müsste dann ein gutes Staatsexamen ablegen, was nur die wenigsten schaffen. Andernfalls ende ich doch als Rechtsanwalt. Aber wenn ihr mir helfen könnt, dann tut dies in sha alla.

    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Das Jurastudium bietet sicherlich Zugang zu den verschiedenensten Berufen, schau einfach was dir am besten gefällt. Allerdings solltest du darauf achten, dass du etwas produktives leistest. Ämter und Behörden sind nicht für ihre Produktivität bekannt.

      Von „neuen Gesetzen“ profitiert niemand. Wenn der Islam zu bestimmten Themen geschwiegen hat, dann aus gutem Grund. Nur weil er dies nicht geregelt hat, heißt es nicht, dass der Mensch nun neue Gesetze erfinden darf. Das ist Rechtspositivismus, der einzig und allein darauf abzielt Tyrannen eine weitere Grundlage zu geben.

      Ich bin dafür, dass alle Muslime jeden Tag um 09:00 Uhr zur Zwangsgymnastik erscheinen müssen, bei Widerhandlung wird ein Monatslohn als Strafe fällig. Ist doch toll? Nein, ist es nicht. Blut, Eigentum und Würde. Diese gilt es zu verteidigen. Und nicht den Regulierungswahn der Tyrannen, die immer genug barttragende Schergen haben werden, um diesen ein religiöses Mäntelchen aufzusetzen.

    • Imran

      Ich kann mit ihm hier doch nicht in aller Öffentlichkeit ein vertrauliches Gespräch führen; auch wenn es um Ratschläge hinsichtlich seines Berufslebens geht… Willste Vermittler spielen? Von mir aus, aber sicher nicht hier.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi-Llâhi-r-Rah°mani-r-Rah°îm
      An Zia:
      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rah°matu-Llâh.

      Es gibt natürlich ggf. neue Notwendigkeiten. Diesen ist durch neue Methoden zu begegnen. Wobei zu beachten wäre, dass die sowohl die Bestimmung der Notwendigkeit, als auch die der Auswahl der Methoden den Regeln des Islams zu gehorchen hat.

      Klassisches Beispiel für eine solche „Bida3atun h°asanah“: Die Anfertigung des ersten offiziellen Mus°h°af unter der Ägide von Abi Bakr (ra) bzw. die Folgearbeit unter Uthman (ra).

      Entsprechendes wäre m.E. das Erlassen einer Straßenverkehrsordnung etc., deren einzelne Regelungen bzgl. ihrer islamrechtlichen Fundierung natürlich zu prüfen wären.

      Oder eine Prozessordnung, zu der m.E. gehören müsste, dass Gerichtsakten geführt und entscheidenden Personen auch Einsicht gewährt werden muss (Schutz vor Willkür etc.). Ich wüsste sogar mindestens zwei Âyât, die ich als Belege anführen würde.

      Zu letzterem: Wir können in Zeiten größter Fitnah auch nicht so tun, als ob wir uns wie in Zeiten der S°ah°âbah (ra) auf die persönliche Integrität einzelner verlassen könnten. Gerade Autoritätspersonen müssten hier m.E. stärker durch regelrecht aufgeschriebene Regeln (denen das Handeln der Khulafâ’i-r-Râshidîn sowieso gehorcht hat) in die Pflicht genommen werden.

      Auf jeden Fall besteht eine große islamische Regel darin, dass wir niemand den Dîn schwerer machen dürfe, als dies Allah (swt) bestimmt hat.

      Und es gilt in jedem Falle, dass dem, der etwas zusätzlich zu Kitâbi-Llâhi wa-Sunnati-rasûlihi einführen will, der Beweis obliegt…

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman.

      Was meinst Du dazu?

      Subh°âna-Llâhi wa-bi-h°amdih(i). Nastagfiru-Llâha wa-natûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  12. Yussuf

    Assalamun alaikum,
    tut mir leid akhi, wollte jetzt mit meinen Beiträgen keine private Diskussionsrunde auslösen. Ich bedanke mich an alle Brüder, die auf mein Schreiben eingegangen sind und mir helfen wollten. Baarak Allaahu feekum.

    Antworten
  13. Safran

    „Muhammad Ibn Maimoun
    20. Juni 2016
    وعليكم السلام

    Lehrer geht ja auch nicht, da ich dann in einem Raum unterrichte, wo auch Frauen sind.
    Ach so, und im Unternehmen sind keine Frauen, und in deinem bisherigen Studium ist dir auch keine Frau über den Weg gelaufen. Und die Pilgerfahrt nach Mekka fällt dann wohl auch für dich flach.

    Wenn du „Kufr-Gesetze“ siehst, was ist dagegen einzuwenden, Menschen (besonders Muslime), als Verteidiger vor der Anwendung dieser Gesetze zu schützen“

    Weil er also bereits mehrmals in islamisch nicht optimalen Situationen war, kann er das ruhig weiterführen? Nach dem Motto: Auf die x-te Nicht-Sunnah kommt es auch nicht mehr an?

    Und das Beispiel mit der Hadsch ist ja mal merkwürdig: weil bei der Hadsch Männer und Frauen zusammen sind, können sie auch überall sonst zusammen sein?

    Oder wieso diese merkwürdige Aneinanderreihung?

    Der Satan ist der Dritte, wenn Mann und Frau…selbst wenn es Yusuf und Maria wären (sahih Hadith).

    Und wir wissen ferner, dass Yusuf ibn Yaqub gesündigt hätte, wäre Allah nicht zur Stelle gewesen.

    Aber ruf du nur indirekt oder direkt zum fröhlichen Mischen der Geschlechter auf.

    Vorher eine Frage: Welchen Vorteil genau haben gemischte Geschlechter gegenüber getrennten Geschlechtern in Uni, Schule und Co.?

    Ideologie ist ja immer so benebelnd…

    Antworten
    • Abdussalam b.A.

      Abdussalam b.A.

      Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatu-Llah.

      An Safran: Ich rate Dir, den Salam nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das wäre ggf. ein Konzept, dass Du Dir anschauen könntest. (Ich sehe nur einen, den Du bloß zitierst, also streng genommen keinem aus Deinem Munde. Oder war das Absicht?)

      Schau bitte einmal im H°adîth nach: Wann ist Satan der Dritte? Das gehört auch zum rechten Verständnis der Geschichte von Sayyidina Ya’qub (aS), die m.E. übrigens im Bezug auf die Gedanken von Ibn Maimoun das Gegenteil von dem beweist, was Du herausleiern möchtest. Und schau Dir bitte in dem Zusammenhang einmal die Grundregeln islamischer Etikette des Sprechens über Propheten (aS) nach. Die findest Du u.a. im Edlen Quran, bspw. in Sûrati-l-H°ujurât.)

      Die Frage nun an Dich, die Ibn Maimoun implizit an den Nutzer „Yussuf“ gestellt hat:
      Wo lebst Du? Wo bist Du zur Schule gegangen? Wo willst Du hier arbeiten gehen? Ist ggf. Deine Arbeitsvermittlerin gerade, wa-l-h°amdu li-Llâh, ein „er“?

      Oder berichtest Du gerade aus einem „Land der Glücklichen“, in das Du uns indirekt einladen möchtest?

      Qâla-Llâhu ta3âlâ fî kitâbihi-l-karim(i): Yâ ayyuhâ-lladhina âmanû lima taqulûna ma-lâ taf3alûna / Kabura maqtan 3inda-Llâhi an taqulû ma-lâ taf3alûna /

      Gehörst Du zu denen?

      Außerdem möchte ich Dich daran erinnern, dass der Islam zwischen Farâ’id° und Nawâfil unterscheidet. Schamgefühl ist etwas schönes, wenn es
      1. sich nicht nur auf Sexualität bezieht,
      2. ehrlich und konsequent gelebt wird,
      3. in seiner individuellen Ausgestaltung nicht ohne weiteres den anderen Muslimen als Pflicht anempfohlen,
      4. und auch nicht als Vehikel von Machtausübung oder Totschlagargument instrumentalisiert wird.

      Außerdem muss immer wieder davor gewarnt werden, aus Fragen des Fiqh solche der Aqida zu machen. Das hat die „ernsthafteren“ unter den Muslimen regelrecht kaputt gemacht.

      Und bevor Du jetzt Antworten wie die obige an Ibn Maimoun auch an mich oder andere hier formulieren möchtest:
      Kennst Du das islamische Konzept des Respekts vor Älteren?

      Wenn Du Dich versucht sehen solltest, im gleichen Ton wie oben fortzufahren, würde ich Dich bitten, zugleich als Postscriptum Dein Alter anzugeben.
      Außerdem hast Du, bei dem Brustton der Überzeugung, mit dem Du antrittst, sicher einen Shaykh, bei dem Du sitzt und lernst, oder zumindest einen, den Du regelmäßig besuchst und zwischendrin mindestens wöchentlich kontaktierst. Ggf. könnte es angemessen sein, den werten Herrn mal um ein oder zwei Blicke auf Dein Auftreten hier werfen zu lassen…
      Verrat uns also, wessen (konkrete Person) Lehren Du hier zu vertreten meinst?

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  14. Safran

    @ibn Maimoun

    Ich rate dir, dir das Ghira-Konzept anzuschauen, da du entweder davon nichts gehört hast oder es auf die leichte Schulter nimmst.

    Eine Sache: als ein Sahabi mal sagte, er würde einem Mann den Kopf abschlagen, wenn diese sich bei seiner Frau aufhalte, hat der Prophet sas:

    a) sich über diese „alberne“ Eifersucht gewundert
    b) gegen übertriebene Geschlechteraparhteid gewettert
    c) den Sahabi implizit gelobt und gesagt, dass er noch mehr Eifersucht hat und Allah noch mehr als er

    Antwort: c.

    Und der Bruder Yussef hat völlig korrekt eingewendet, dass er als Lehrer nicht den Blick senken kann, wenn er berufsmäßig dauernd Frauen anschauen müsste und hier und da Zina mit dem Auge begehen würde.

    Und jetzt fange an, wieso man entsprechende Ahadith so oder so verstehen könnten, und selbst wenn, dann dieses, aber mindestens und vielleicht auch….

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      als ein Sahabi mal sagte, er würde einem Mann den Kopf abschlagen, wenn diese sich bei seiner Frau aufhalte

      Wenn man Hadithe so versteht, dann ist es kein Wunder, wenn man im Leben (incl. des jenseitigen) nicht weiterkommt.

      Kleiner Tipp: Es war in dem Hadith die Rede von Unzucht ohne die ausreichende Anzahl von Zeugen, nicht um den bloßen Aufenthalt. Und das ist keine alternative Erklärung, sondern die einzige anerkannte.

      Noch ein Tipp: Lies mal alle relevanten Hadithe zum Ghira-Themenkomplex, um hier eine ausgewogene Haltung zu erreichen.

  15. Ibn Tayyip

    Okay wenn wir nun zurück zum Jurastudium kommen, weil das auch auf meinem Fall zutrifft…

    Es gibt ja folgende Koranverse, die einiges klarstellen :

    „Siehst du nicht jene, die behaupten, an das zu glauben, was zu dir (als
    Offenbarung) herabgesandt worden ist, und was vor dir herabgesandt wurde,
    während sie sich in Entscheidungsfragen an den Taghut wenden wollen, wo
    ihnen doch befohlen worden ist, es zu verleugnen‘? Aber der Satan will sie weit in
    die Irre führen.“ (4:60)

    “Wer nicht nachdem richtet, was Allah hinabgesandt hat, das sind die Ungläubigen.“ (5:44)

    Aber so wie ich das entnehmen kann beziehen sich diese Verse eindeutig auf den Richter und auf den Staatsanwalt und Strafverteitiger bzw. alle juristischen Berufe, die im Gericht arbeiten müssen.

    Ist aber auch das Beraten von Rechten bzw die Verwaltung auf der Grundlage dieser Gesetze bereits taghut?
    Andererseits hilft man ja damit den Richter ein Urteil zu fällen, was nicht islamisch ist …

    Andere Frage, welche Alternativen kennt ihr?

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatu-Llah.

      (Raddu-s-Salâmi fard°(un) – Die Erwiderung des Friedensgrußes ist Pflicht.)

      Inwiefern Du die Âyah 44 von Sûrati-l-Mâ’idah ( http://tanzil.net/#5:44 ) unabhängig von der Absicht des jeweiligen Rechtsanwaltes auf diesen beziehen möchtest, erschließt sich mir überhaupt nicht.

      Wir sollten uns m.E. hüten, Âyât (die bitte von ihren Übersetzungen begrifflich strikt zu scheiden sind) so kontextfrei ohne jedes Netz oder doppelten Boden zu diskutieren.

      Wichtige Kontexte für die von Dir angesprochenen Koranstellen und die von Dir damit aufgeworfene Frage:
      1. Im Edlen Quran: Die Geschichte von Sayyidina Yusuf (aS).
      2. In der Sîrah: Die Geschichte vom Negus (rh) und den ausgewanderten Muslimen. Der Negus (rh) hat bis zu seinem Tode die Shârî3ah der christlichen Abessinier angewendet!

      Der klassische Tafsîr (und bitte nicht nur eines einzigen Exegeten) wäre hier auch interessant. Auf jeden Fall geht es m.E. überhaupt nicht einfach nach dem Motto: Man macht irgendwie bei außerislamischem Rechtszirkus mit -> Kâfir!

      Für einen sonderlich hübschen Beruf halte ich den des Anwalts auch nicht, insofern es für ziemlich schwer erachte, diesen auszuüben, ohne irgendjemand beim schweren Sündigen zu helfen. D.h. wenn man hierzulande von dieser Tätigkeit einigermaßen leben will.

      Ein Jungjurist könnte natürlich auch mit dem Umweg einer britischen Anerkennung (Essig, wenn Brexit) in die große weite Welt aufbrechen. Aber ob dort die Anwalts oder auch Justitiarsexistenz in letztgenannter Hinsicht (anderen bei ihrem Zhulm helfen) soviel rosiger ist, sei es in Dubai, Riyad, in Kuala Lumpur oder Islamabad… Mir sind da eher „gemischte“ Erfahrungen zu Ohren gekommen…

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  16. Ibn Tayyip

    Danke für die Antwort akhi. Vor allem die Erläuterung aus dem Zusammenhang gefällt mir. Mir ist schon klar, dass ich nicht mit Zinsen arbeiten darf, genausowenig werde ich mich für die Rechte von Homosexuellen und dn Transen einsetzen, auch werde ich sicherlich nicht dafür kämpfen Mohammed-Karrikaturen unter die Kunst- und Meinungsfreiheit zu packen bzw. mich für ein Kopftuchverbot einsetzen. Das ist das gute an Juristsein, man ist sehr flixibel. Beispielsweise verstößt die Knabenbeschneidung eindeutig gegen deutsches Recht, aber dennoch wurde das als Paragrph ins BGB integriert, weil viele muslimische Juristen dafür argumentiert haben ( auch wenn ich glaube, dass der Zentralrat der Juden eher den meisten Druck auf die deutschen Politiker ausgeübt hat..)

    Ich wollte daher sehr fleixbel arbeiten und mich nicht auf die Rechte für Tabakwaren-Läden oder einer Bierbrauerei einsetzen. Meine Frage ist einfach nur ob es breits Taghut ist, wenn man auf der Grundlage von deutschen Gesetzen versucht Rechte geltend zu machen. Viele Brüder sagen, dass das Taghut ist… Vor allem die Beiträge aus dem Ahluh Sunnah Forum sprechen stark dafür.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatu-Llah.

      Raddu-s-Salâmi fard°(un) – Die Erwiderung des Friedensgrußes ist Pflicht. Suchst Du Dir eigentlich nach Lust und Laune aus, welche Rechte Du den anderen gewährst?

      Gar nicht off-topic: Wie jung bist Du?

      Welche Noten hast Du so in Deinem Studium? Wa-Llâhi bi-Llâh?
      Du hast nämlich so dermaßen an meinen Hinweisen vorbeigeredet, dass Du mich ehrlich überrascht siehst. Wenn ich Deine soeben gelieferte Leistung als Teil einer Klausur in IRGENDEINEM akademischen Fach bewerten sollte, könnte ich mir ehrlicherweise nur eine glatte „Fünf“ als Alternative zur „Sechs“ als angemessen vorstellen.
      Und: ja, ich bin so solchem Urteil auch fachlich qualifiziert.
      Und: ja, es geht hier in diesem Blog nicht mehr um den intellektuellen Kindergarten, den das Forum in viel zu weiten Teilen dargestellt hat, sondern um Diskussionen auf gescheitem Niveau.

      Ich habe Deine Frage wohl verstanden und mit einer Gegenfrage UND Gegenbeispielen beantwortet. Darin sogar mehrere, die Deine Frage genau so relativieren, wie Du sie gestellt hast.

      Ich finde es schon ziemlich fragwürdig, dass Du hier in einem recht „frischen“ Ton so ungehemmt mit jemand, der Dir in jeder Beziehung an Wissen überlegen ist (und lass davon bloß einmal die gelten, dass Du als Student, rein nach Jahren, wahrscheinlich mein Sohn sein könntest) über „Taghut“ und ähnliches daher redest, dabei die einfachsten Argumente nicht verstehst noch beantworten kannst – und bei allem offenbarst, dass Du den bloßen sprachlichen Sinn des Wortes „T°âgût“ soweit nicht verstanden hast, dass Du es auf peinlichste Art falsch verwendest.

      Fang bitte erst einmal an, bevor Du streitig argumentierst, und lerne Deine Religion. Und damit meine ich nicht Aqida-Schach („Matt! Du bist Kâfir!“) nach neuester Mode der x-ten Sekte, sondern die klassische, harte Tour. Da gäbe es zwei nützliche Texte für Dich:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1832#comment-3991
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1565

      Ceterum censeo: Warum gibst Du den Salâm nicht einmal, wenn Du dazu verpflichtet bist und man Dich explizit dazu auffordert?

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Erratum in meinem vorherigen Beitrag
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1574#comment-4175

      Im ersten längeren Absatz nach „Welche Noten hast Du …“ muss es heißen:
      „Und: ja, ich bin ZU solchem Urteil auch fachlich qualifiziert.“

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abd al Malik

      Der Fundament des Islam ist die Schahada mit ihren Säulen(kufr bi Tagut und iman an Allah) und Bedingungen(El-‘Ilm, El-Jaqin, El-Ikhlas…), jeder der Muslim sein will solte dies lernen und in die Praxis umsetzen, dann wird so einer Person alleine wissen mit der hilfe Allahs was fur Berufe nicht vereinbar sind mit der Schachada und welche Berufe vereinbar sind und von der Zweiten sorte gibt es elhamullah viele. Hier einige die wie ich finde nicht vereinbar sind; sog“Guru“ der mit den Hindu Büchern richtet, Arbeiter des Kirchengerichtshof, Synagogen Vorsteher der im Synagogen-Gericht arbeitet, sog“Papst“, Arbeiter fur die frühere Kommunistische Internationale Heute gibt es andere Sekularistische organisationen… noch etwas über den Umgang mit den Scharia Texten da es Leute gibt die versuchen die Säulen und Bedingungen der Schachada fur die es Muhkem beweise gibt aufzuhebeln oder zu relativieren.

      „Er ist Derjenige, Der auf dich die Schrift hinabgesandt hat, in der Ayat muhkamat(eindeutigen) sind, sie sind Ummu-l-Kitab, und andere mutaschabihat. Was jene betrifft, in deren Herzen Abweichung ist, so folgen sie dem, was darin mehrdeutig ist, in Bestrebung nach Fitnah und in Bestrebung nach (irriger) Auslegung.“ Naheliegende übersetzung Surah Ali-Imran: 7

      Al-Bukhari überliefert in seinem Sahih-Werk von A’ischah (ra), dass der Prophet (sas) diese Ayah las und dann zu ihr sagte:

      „Wenn ihr diejenigen seht, die dem folgen was davon mutaschabih(mehrdeutiger) ist, so
      sind jene die, die Allah genannt hat, also hütet euch vor ihnen.“

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatu-Llah.

      Auch für Dich gilt: Raddu-s-Salâmi fard°(un) – Das Erwidern des Friedensgrußes ist Pflicht.
      Insbesondere obliegt es Dir m.E. nun, nachdem Du auch schon mehrfach im Kommentarbereich dieses Blogs in dieser Beziehung (gelinde gesagt) nachlässig gewesen bist, zu erklären, ob Du uns unsere Rechte als Muslime bewusst verweigerst. Bedenke dabei die Worte Allahs (swt):
      „Yâ ayyuhâ-lladhina âmanu idhâ d°arabtum fî sabîli-Llâhi fa-tabayyanu wa-lâ taqûlû liman alqâ ilaykumu-s-salâma lasta mu’mina(n) … /“
      Solltest Du diese Worte nicht kennen oder verstehen, so bist Du hier verpflichtet, das anzugeben. Sie enthalten nämlich eine Muh°kamah.

      Dass die von Dir hier eingestellten Texte in sprachlicher Hinsicht grenzwertig und kaum verständlich sind, ist Dir bereits mitgeteilt worden. Warum änderst Du nichts daran? Ich finde es schon arg merkwürdig, wie jemand über „muh°kamât“ und „mutashâbihât“ freimütig redet und zugleich durch seine Redeweise verschleiert, was er überhaupt sagen will und so alles zu „mutashâbihât“ werden lässt….

      Warum redest Du so um den heißen Brei herum? Wer hat wem als islamrechtlich unbedenklich empfohlen:
      – einem indischen Guru zu folgen,
      – beim katholischen Sharî3a-Gericht zu arbeiten,
      – bei der Ausgestaltung jüdisch-religiöser Halacha-Gerichtsbarkeit zu helfen,
      – oder gar der Komintern beizutreten oder für diese zu arbeiten??
      Welche andere „säkularistische (bitte so schreiben) Organisationen“, die Du nicht erwähnst, möchtest Du mit welchem Muh°kam-Argumenten dem warum und in welchen Beziehungen gleichsetzen??

      Wenn Du meinst, zu wissen, welche Berufe mit dem rechten Verständnis der Shahâdah vereinbar sind und welche nicht, dann gib uns doch einfach einmal eine klare Ansage in der Beziehung. Beachte bitte aber auch:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1832#comment-3991

      Wenn Du aber für Deine Position nicht genügend Argumente hast, sie durchzufechten, dann kann ich Dir nur den guten Rat (die „Nas°îh°ah“) geben, hier zu dem Thema: einfach zu schweigen. Nach der Regel „Sprich gutes oder schweig!“ (sehr bekannter Hadith). Zum Reden des Guten gehört es, auch die ggf. erforderlichen Argumente zu besitzen, sonst stiftet man nämlich Fitna, was ich Dir aufgrund Deines m.E. völlig undurchsichtigen Auftretens schon vorgeworfen habe. (Auf diesen Vorwurf habe ich bisher übrigens noch keinerlei Antwort erhalten, was ich für sehr verdächtig halte.)

      Wegen Deines sehr intransparenten Auftretens habe ich Dich bereits nach Deiner Haltung zu Juhaymân gefragt und erneuere hiermit meine Frage.

      Wenn Du Deine „Da’wah“ (zu der Dir nicht genau sagst, wozu sie aufrufen soll) dann noch mit einem „elhamullah“ krönst, weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob ich weinen oder lachen soll…

      Egal welche Gruppierung, Sekte, Aqida-Richtung oder sonstwas Du hier zu vertreten meinst: Du vertrittst sie äußerst schlecht und lässt sowohl diese als auch Dich in einem sehr ungünstigen Licht dastehen.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ich bitte um Verzeihung. Mein vorstehender Kommentar
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1574#comment-4185
      ist an den Nutzer „Abd al-Malik“ gerichtet, als Antwort auf:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1574#comment-4178
      Wa-s-Salâm.

    • Abd al Malik

      We alejkum, Schon der Eid der sog“Rechtsanwälte“ enthält kufr, und ist mit der Schachada nicht vereinbar.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      @Abd al Malik

      „Bundesrechtsanwaltsordnung
      § 12a Vereidigung (1) Der Bewerber hat folgenden Eid vor der Rechtsanwaltskammer zu leisten: ‚Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden, die verfassungsmäßige Ordnung zu wahren und die Pflichten eines Rechtsanwalts gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe.'“

      Falls dein Problem die Anerkennung der Verfassung ist, so ist von Anerkennung nirgends die Rede.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rah°matu-Llâh.

      An Abd al-Malik:
      Betr.: http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1574#comment-4188

      Ist das das einzige, was Du zu sagen hast?
      Mit welcher Autorität kommst Du zu Deiner Aussage? Den Edlen Qur’an scheinst Du ja auch nur vom Hörensagen (vulgo: Übersetzung) zu kennen? Gibt es wenigstens irgendeinen fähigeren Menschen als Dich, dessen Fatwâ Du hier zitierst, dessen Namen Du uns aber bisher verschwiegen hast?

      Da Du über den Eid der Rechtsanwälte so eine klare Aussage treffen kannst, kannst Du ihn sicher hier auch zitieren. Ferner mit Quran und Sunnah ZWEIFELSFREI belegen, was Du bisher bloß behauptet hast.
      Die islamische Regel: Wer etwas behauptet, muss es beweisen können. Ohne Wenn und Aber, ohne allgemeines Geschwafel, ohne Lücken.

      Wie bewertet man bei Deiner Sekte (am Ende: Ein-Mann-Sekte oder Kalifat?), Verzeihung: nach Deiner einzig richtigen Interpretation der einzig echten Aqida, wie bewertet man da eigentlich die ministralen Dienste von Sayyidina Yusuf (aS) für den damaligen örtlichen Pharao?

      Ansonsten, bis auf Deinen kurzen, doch recht kryptischen Hinweis mit dem Eid, bleiben meine Fragen unbeantwortet.
      Daher muss ich nach wie vor davon ausgehen, dass Du hier mit (im sunnitischen Fiqh an solcher Stelle völlig unzulässigen) Volldampf-Taqiyyah eine Untergrund-Da’wa auf unterstem Niveau betreibst.
      Damit zählst auch zu den Menschen, vor deren Aussagen man warnen darf, selbst wenn sie nur harmlos zu sein scheinen, wie dass am Tage die Sonne scheine. Um die Worte von Sayyidina Ali (ra) zu zitieren, gilt m.E. nämlich auch für Dich (natürlich nur falls Deine jeweilige Rede inhaltlich scheinbar wahr ist):
      Qawlu-l-h°aqqi ûrîda bi-hi-l-bât°il(a).

      Damit es ganz klar wird, warum ich vor Dir warne: Du übst ganz offensichtlich Taqiyyah, und meiner Ansicht nach sogar in fast extrem-schiitischem Ausmaße.

      Ob Du mich oder Zia für Muslime hältst, hast Du übrigens immer noch nicht beantwortet. Für den Fall, dass Du das öffentlich verneinen würdest, müsstest Du Dich auch der Frage nach Deinen Belegen stellen.

      PS.: Ich sehe gerade den m.E. sehr richtigen Beitrag des Bruders Ibn Maimoun, der die Dringlichkeit meines obigen Nachfragens nur unterstreicht. Wo sind Deine Beweise, ya Abd al-Malik?

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhî râji3un(a). Wa-lâ hawla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abd al Malik

      Das man die „verfassungsmäßige Ordnung wahren“ will, und es noch mit der Zunge sagt und noch auf den Allwissenden schwört bei so einer Tat ist nicht mit meinen Tewhid verständnis vereinbar, ob man es Anerkent oder nicht.

    • Abd al Malik

      {Der Hukm ist für niemanden, außer für Allah. Er hat euch geboten, nur Ihn anzubeten.} [12:40]

      {Und Er lässt an Seinem Hukm niemanden teilhaben.} [18:26]

      {Wenn ihr miteinander über etwas streitet, dann bringt es vor Allah und den Gesandten, wenn ihr wirklich an Allah und den Jüngsten Tag Iman habt.} [4:59]

      {Und worüber ihr auch immer uneinig seid, so liegt der Hukm darüber bei Allah.}[42:10]

      {Hast du nicht jene gesehen, die behaupten, an das Iman zu haben, was zu dir und was vor dir hinabgesandt wurde? Sie wollen (nun) ein Rechtsurteil beim Taghut ersuchen, wo ihnen doch befohlen worden ist, Kufr dagegen zu begehen; und Shaytan will sie weit in die Irreleitung bringen.} [4:60]

      Al-Imam Ibnu Kathir sagte hierzu in seinem Tafsir: „Allah verurteilt jene, die behaupten, an das Iman zu haben, was Allah auf Seinen Gesandten und die vorangegangenen Propheten herabgesandt hat, sie sich jedoch um ihr Urteilsgesuch in verschiedenen Rechtsstreitigkeiten zu etwas anderem wenden, als zum Buch Allahs und zur Sunnah Seines Gesandten

      Shaykh Abdurrahman ibnu Hassan Aaluash-Shaykh sagte über Surat an-Nisa, Ayah 60: „Wer zwischen den Menschen mit Urteilen richtet, die Allah, der Gepriesene und Erhabene, nicht herabgesandt hat und so Allah, den Gepriesenen und Erhabenen, und Seinem Gesandten, Allahs Frieden und Segen auf ihm, widerspricht oder seiner Lust und Laune folgt und die Urteile des Taghut verlangt, hat den Ring des Islam abgelegt, auch wenn er behauptet ein Muslim zu sein. Denn Allah, der Gepriesene und Erhabene, hat den Iman von denjenigen, die sich vor dem Taghut richten lassen wollen verleugnet und folgendes gesagt: „die behaupten“. Dieses Wort wird generell für Personen benutzt, die lügen. Denn sie widersprechen sich selbst und handeln gegensätzlich.“ [Fathul Majid – Sharh Kitabu-Tawhid]

      Kein Prophet hat grosse Sunde begangen, auf diese Schubcha sind einige eingegangen, fur mich aber genügt die aqida die ich habe das ein Prophet keine Grosse Sunde macht, und besonders nicht Schirk sei es im hukm oder wo anders.

      1 „Lā Illāha illā Allāh“.
      So einer(einer der tehakum zum tagut macht, was der Job des Anwalt unteranderem ist) hatt offen getzeigt das er keinen Kufr bi tagut hatt
      2 „Muḥammadun Rasūl Allāh“.
      So einer(einer der tehakum zum tagut macht) hatt offen getzeigt das er nicht
      nur bei scheria die Muhammed offenbart wurde tehakum macht was seine 2 Schehada widespricht.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi-Llâhi-r-Rah°mâni-r-Rah°îm

      An Abd al-Malik:
      Was Du zitierst, sind KEINE Âyât – weißt Du das?
      Weißt Du, das man auf Übersetzungen keine Auslegung machen darf?

      Zu Deinem Zitat von Ibn Kathîr:
      Es geht in den Âyât, die zitiert werden, um Menschen, die die Wahl zwischen dem H°ukm von Allah (swt) und Seinem Gesandten (sAs) hatten, und dem Tah°âkum zu einem T°âghût. Jene, die dann das nichtislamische Recht dem islamischen vorziehen, vergehen sich gegen den zweiten (!) Teil der Shahâdah. Diese Situation der Wahlmöglichkeit liegt in einem Dari-l-Kufr NICHT vor.

      Ferner kenne ich persönlich keinen Teil des ehemaligen Dari-l-Islâm (der muslimischen, aber leicht überhaupt nicht islamischen Länder), in dem ein Urteil entsprechend dem des Gesandten Allahs (sAs) erwarten könntest. Auf mancher Mogelpackung steht Sharî3a drauf, findest Du aber lauter T°ughyân drin (meines Wissens) – insofern sind auch dem Gerechtigkeits- und regelrechten Glaubensdurst des Ausreisewilligen enge Grenzen gesetzt. Wenn Du da mehr und bessere Informationen besitzt – nur heraus damit, ich bin gespannt!

      Und im Eid ist nirgendwo davon die Rede, dass man das hiesige Recht toll findet, es begehrt, sucht – es reicht, die Faktizität desselben zu akzeptieren. Und es gehört definitiv NICHT zur Sharî3ati-l-Islâm, die Einführung derselben als staatliches Recht für eine Gesellschaft von im wesentlichen Ungläubigen zu betreiben. Möchtest Du die entsprechenden Beweise aus Quran und Sunnah?

      Bitte nimm auch endlich Stellung zum Beispiel des Propheten Yusuf (aS).
      Ferner solltest Du Dich einmal mit der Geschichte des Negus (rh), des Königs von Abessinien zu Zeiten des Gesandten Allahs (sAs) befassen, ferner mit der Geschichte der muslimischen Muhâjirîn der beiden Auswanderungen nach Abessinien.

      Wenn Du nun einen Gelehrten aus Âli-sh-Shaykh zitierst: Folgst Du dem auch sonst in allem? Soweit ich weiß, sind die zeitgenössischen Herren dieser Familie NICHT der Ansicht, man dürfe hier kein Rechtsanwalt werden. Auch den Eid könnten diese dann ggf. anders, als Du meinst, interpretieren.

      Es ist immer schwierig, wenn man nur verstorbene Shuyûkh zitiert, deren Zitat zusammenhanglos (für Fall war die konkrete Aussage getroffen? wie ordnet sie sich in das gesamte Islamverständnis des Gelehrten ein?) bringt und dann auf ganz andere Sachverhalte überstülpt.

      Und überhaupt: Jemand wie Du, der noch nicht einmal gescheit den Quran lesen kann, der sollte ganz vorsichtig damit sein, Fatwâ zu geben und mit den Muslimen zu streiten. Und selbst die Behauptung, die Fatwâ eines anderen passe auf diesen oder jenen konkreten Fall, für den der jeweilige Gelehrte sie NICHT AUSDRÜCKLICH gemeint hat, stellt eine eigene, neue Fatwâ dar (Fatwâ=islamwissenschaftliches Gutachten).

      Übrigens: Es bleiben immer noch einige meiner dringenden Fragen an Dich unbeantwortet.

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhî râji3un(a). Wa-lâ hawla wa-lâ quwata illâ bi-Llâh.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Muhammad Ibn Maimoun

      @Abd al Malik

      Ein Strafverteidiger will nicht richten, auch motiviert er seinen Klienten nicht, vor Gericht zu treten, denn dieser wird so oder so dahingezerrt.

      Zu versichern, die verfassungsgemäße Ordnung zu wahren, ist einfach nur die Bekundung, dass man sich an gewisse Spielregeln halten und nicht, dass man nach ihnen richten will. Was denn Anderes hat der Gesandte Gottes (s) beim Waffenstillstandsvertrag von Hudaybiyyah gemacht, als er versicherte, sich an gewisse Spielregeln der Entkenner (kuffâr), d.h. von ihnen durchgesetzte Vertragspunkte, zu halten?

    • Abd al Malik

      „Allah, der Gepriesene und Erhabene, erwähnt in Seinem Buch, dass Kufr schlimmer ist als Töten: {Denn die Fitna ist schlimmer als das Töten.} [(naheliegende ubersetzung)2:191] und {Die Fitna ist schwerwiegenderals das Töten.} [(naheliegende ubersetzung)2:217] Das Wort „Fitna“ in diesen Ayat ist gleichbedeutend mit Kufr und Schirk. Wisse! Wenn alle Menschen, ob sie nun in der Wüste oder in der Stadt leben, sich solange bekämpfen würden bis alle umkämen, so wäre dies ein geringeres Übel, als wenn sie für ihre Streitigkeiten den Taghut zu ihrem Richter ernennen, der sich der islamischenSchariah, die der Gesandte von Allah, Allahs Frieden und Segen auf ihm, brachte widersetzt und mit anderen Gesetzen urteilt.“ [Ad-Durar us-Saniyyah (10/502-511)] was Schirk ist im darul islam ist Schirk im darul kufr, wie gesagt auf diese Schubha haben andere geantwortet bezüglich uber Jusuf a.s(und andere uber Negus…) mir reicht es das ich weis das ein resul keine Grosse Sünden macht, besonders nicht Schirk. Am Ende wen einer es als erlaubt sieht bei einen Hindu Guru(oder anderen Tagut) Tehakum zu machen im darul kufr ist es halt sein Din von denen ich mich lossage, ich habe mein Din und Tewhid vertendis… ist mein letzter beitrag zu diesen Thema, es wurde genug von anderen zu diesem Thema geschrieben.

      Imam Ibnu Kathir über das Volk der Jahiliyyah: „Sie beten die Götzen an (Taghut im Gottesdienst), sie lassen sich von ihnen richten (Taghut in der Gesetzgebung und der Urteilsfindung) und bitten diese Götzen um Hilfe.“ Mujahid sagte über den Taghut: „Taghut ist der Satan in Menschengestalt, von dem sie sich richten lassen und seinen Befehlen gehorchen.“ [Tafsir al-Qur’an al-’Azim von Ibnu Kathir]

  17. Abd al Malik

    *Alhamdulillah

    Antworten
  18. Ibn Tayyip

    Wa-alaykumu-s-Salamu wa-rahmatu-Llah.

    Zunächst einmal ist es gut zu wissen, dass es noch Muslime gibt, die der deutschen Sprache auf einem hohen Niveau mächtig sind und betsimmte Tatbestände nicht mit einem eifnachen halal, haram, Kufr , geh zu ISIS und mache Jihad du Munafiq beantworten, sondern alles im geschichtlichen Kontext betrachten (was ich auch lerne zu tun).

    Und falls das Ganze hier jetzt ausartet und ich den Anschein errege, dass ich hier ein privates Off-Topic Chaikränzchen eröffne: Ich finde viele Muslime befinden sich in einer ähnlicher Situation, daher gebe ich genauere Details über meine Lage bekannt( selbstverständlich nicht die Identität), da man somit sehr wertolles Wissen für das Archiv hinterlässt. Das Ahluh Sunnah Forum ist nämlich wirklich überfällig gewesen geschlossen zu werden…

    Sollte ich Verwirrung gestiftet haben bzw. den Eindruck hinterlassen, dass ich absolut unwissend bin, so tut mir das auch leid. Ich bin weit davon entfernt ein islamischer Gelehrter zu sein und fixiere mich momentan nur auf einfache Fragen wie : Darf ich das oder werde ich dadurch zu einem Kafir? Denn was ich bis jetzt erfahren habe ist, dass Takfir ein Volkssport unter den Muslimen geworden ist. Ich bin 19 Jahre jung und habe ein recht gutes Abitur geschafft und studiere seit letzten Winter Rechtswissenschaften. Da ich aus einer sekulären Kemalisten-Familie stamme, konnte ich nur sehr spät den Anschluss zum wahren Islam finden und mich vom Bi’da Verein, an dessen Legitimität ich davor nie gezweifelt habe lösen.

    Ich lerne meine Religion langsam und habe die Grundzüge verstanden…aber das Wissen, das du von mir abfragst kann doch nicht islamisches Grundwissen sein. Wenn ich mir so andere Muslime anschaue, die selbst das Heiratsalter von Aischa und die Todesstrafe für Apostasie leugnen, dann fühle ich mich schon wie ein Kalif.

    Zu meinem Problem : Seit einer Woche durchlöchere ich krankhaft englische und deutsche Fatwas und islamische internet-threads und analysiere sie haar genau bezüglich meiner Frage, ob es mir gestattet ist in Deutschland als Jurist zu arbeiten ohne dabei Kufr zu begehen. Eine sehr allgemeine und einfache Frage. Und die Antworten können nicht widersprüchlicher sein :
    ,,Ja darfst du, solange du nach islamischen Recht handelst.“ Da frage ich mich echt, ob der Sheikh mein Anliegen überhaupt verstanden hat.

    Bezüglich des Taghut : Noch vor 2 Wochen wusste ich gar nicht was das überhaupt ist. Jetzt höre ich nur , dass man sich davon möglichst entfernen soll, mal ganz flach ausgedrückt.

    Antworten
    • Muhammad Ibn Maimoun

      السلام عليكم

      Studiere zu Ende, wenn es dir Spaß macht. Mit Jura kann man eine Menge machen, und ein Uni-Abschluss unabhängig von der Fachrichtung ist Gold wert, auch wenn du dich hinterher für etwas völlig jurafremdes bewirbst. Denn in vielen Fällen ist dem Arbeitgeber der durch den Abschluss belegte Leistungswille und die Analysefähigkeit wichtiger als die Fachrichtung.

      Strafverteidiger wäre auch nicht schlecht, dürfte in Deutschland sogar FarDu kifâyah sein.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Bismi-Llâhi-r-Rah°mâni-r-Rah°îm.
      Wa-3alaykumu-s-Salâmu wa-rah°matu-Llâh.

      An „Ibn Tayyip“:
      Was habe ich denn Deiner Meinung nach als Grundwissen abgefragt?
      Ich halte übrigens Stellungnahmen zum Heiratsalter von Ummi-l-Mu’minîna A’isha (ra), sowie eine Diskussion welchen Aspekt des islamischen Strafrechts in welcher Hinsicht auch immer NICHT für Grundfragen des Wissens.
      Wichtiger wäre mir zu wissen, ob Du einmal ein gutes Buch zur Sîrah des Propheten (s°alla-Llâhu 3alayhî wa-sallam(a)) gelesen hast? (Sehr bald möchte ich zu dem Thema hier einen Artikel in der Reihe „Koran lesen lernen“ veröffentlichen, bi-idhni-Llâhi ta3âlâ. Bitte schau dann auch mal in diesen. Solange könntest Du eine gute Prophetenbiographie wie die von Martin Lings oder die klassische von Ibn Ishaq einmal lesen. Damit hättest Du auch gleich eine Vorbedingung erfüllt, um Âyât ihrer praktischen Bedeutung nach auch nur annähernd einordnen zu können.)
      Bitte lies nicht nur die von mir bereits zu der von Dir aufgeworfenen Frage empfohlenen Episoden zum abessinischen Exil und dem Verhalten des Negus (sowie seiner posthumen Beurteilung als Muslim durch den Gesandten Allahs (swt)) in der Sîrah, sondern auch eine gute Übersetzung von Sûrati Yusuf (aS) (der 12. Sûrah der Koranausgabe).

      Dann verstehst Du vielleicht, ob es mit einem platten Verständnis der von Dir zitierten Âyah 44 von Sûrati-l-Mâ’idah nicht getan ist.

      Außerdem habe ich weder von Dir noch von sonst jemand hier einen Hinweis darauf gesehen, dass man als Anwalt unabhängig von der eigenen Absicht „richten“ oder „urteilen“ MUSS. Wer Menschen dagegen verteidigt, dass ihnen mithilfe des hiesigen Rechts Unrecht getan wird, hat damit ja nicht die Kufr-Abteilung des hiesigen Rechts gebilligt. Außerdem hilft er der Staatsanwaltschaft oder dem Richter nicht bei deren Zhulm, wenn er diesen ggf. durch sein eigenes Handeln sogar eindämmt. Dass er ihn nur einzudämmen, aber i.d.R. nicht vollständig zu verhindern vermag, ist m.E. ein reichlich fragwürdiges Argument, ihm BEIHILFE oder mehr vorzuwerfen. Er ist auch kein „Arbeiter“ des Gerichts, wie jemand hier hintenrum einzuschmuggeln versucht hat, weil er „vor Gericht“ plädiert.
      Solche Sensenlogik kannte man vor der grassierenden Takfîriyyah-Welle sonst nur von Linksaußen… (nach deren Verständnis von Adornos „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.“)

      Das Du Deine Religion langsam lernst, ist gut so. Sei nur nicht voreilig damit, Dich „wie ein Kalif“ zu fühlen. Denn erstens führt im Islam Wissen nicht zu Macht, sondern zu Taqwâ (sonst gilt es nämlich nicht als solches). Zweitens solltest Du Dich, wie auch sonst jeder, mit Urteilen über andere Muslime ein wenig zurückhalten und nicht gleich meinen, wenn Du eine Âyah halbgar verdaut zu haben glaubst, diese sofort im Leben der anderen (und sei es nur vorgestellt) zu „implementieren“ zu „müssen“.
      In DER Beziehung haben wir nämlich nicht nur ein, sondern Millionen Internet-Kalifate mit ebensovielen (wenn aufgrund Persönlichkeitspaltung nicht noch mehr) Kalifen (und auch, mâ shâ’a-Llâhu wa-kân(a), nicht wenigen Kalifinnen). Da ist jeder, der meist den Quran noch nicht einmal lesen kann, nach unfertiger Lektüre irgendwelcher Tawhid- oder Walaa-wa-Baraa-Pamphlete mir-nichts-dir-nichts selbsternannter islamischer Rechtsexperte und ideeller Shaykh/Mufti/Qadi in einer Person – und vor allem Experte darin, was die ANDEREN seiner Ansicht nach für Pflichten hätten…

      Die hier einschlägige islamische Regel: Solange man kein Wissen hat, diskutiert man NIE UND NIMMER streitig. Und beschränkt sich sowieso auf EIGENE Angelegenheiten bzw. auf solche, in denen unzweifelhaft EIGENE Anliegen tangiert sind.
      Das war u.a. mit meinem Verweis auf diesen Kommentar aus meiner Feder gemeint:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1832#comment-3991

      Ich denke, und Gott weiß es am besten, dass Du jetzt genug Stoff zum Nachlesen und Nachdenken hast, und bin auf Deine Antwort, idealerweise NACH diesem Prozess, gespannt.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  19. Ibn Tayyip

    Inwiefern ist der Beruf des Strafverteidigers in Deutschland FarDu kifâyah ?
    Meinst du jetzt um Muslime vor der unrechtmäßigen Beschuldigung als Terroristen zu schützen?
    Ich denke das sind dann nur Einzelfälle, wenn überhaupt…

    Antworten
  20. Ibn Tayyip

    Ich pusche mal das Thema auf, da einige Fragen noch ungeklärt sind.
    Ich habe gerade herausgefunden, dass ein Anwalt ein Gelöbnis leisten muss.

    § 12a Vereidigung BARO (Bundesrechtsanwaltsordnung)

    (4) Wer aus Glaubens- oder Gewissensgründen keinen Eid leisten will, muss folgendes Gelöbnis leisten:

    „Ich gelobe, die verfassungsmäßige Ordnung zu wahren und die Pflichten eines Rechtsanwalts gewissenhaft zu erfüllen.“

    Zweitens muss man im Jurastudium ein Praktikum beim Landesgericht machen. Sind diese Sachen eigentlich erlaubt?

    Antworten
    • Imran

      Das Gelöbnis ist zumindest aus islamrechtlicher Sicht problematisch zumal tatsächlich Kufr-Elemente vorhanden sind. Wird tatsächlich jeder Jurastudent zu sowas gezwungen oder nur derjenige, der auch als Staatsanwalt o.Ä. tätig sein möchte?

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      As-Salamu `alaykum wa-rahmatu-Llah,

      werter Shaykh „Imran“.
      Mâ shâ’a-Llâhu wa-kân(a), Du scheinst ja sehr gut Bescheid zu wissen.
      Dann kannst Du mir sicher auch erklären, warum mein Einwand weiter oben gegen einen anderen vermeintlichen „Verteidiger des Tawhid“, man müsse die Sunnah und damit u.a. das Beispiel des Negus (rh) beachten, unangebracht ist. Denn nur dann dürftest Du so ohne weiteres in derart überzeugtem Ton von „Kufr-Elemente(n)“ im Eid sprechen, auch angesichts der bisher hier zum Thema erfolgten Diskussion.
      Außerdem weißt Du auch sicher etwas dazu sagen, was Sayyiduna Yusuf (aS) als Minister des Taghut so alles gemacht hat. Wahrscheinlich unter anderem dessen „Rechtsordnung“ „gewahrt“ und seine „Pflichten“ als Minister „gewissenhaft erfüllt“. Oder nicht?
      Vorsicht: Nicht ICH sage einem Propheten Allahs den Kufr nach, sondern manche Übertreiber in Sachen Tawhid=Takfir.

      Jurastudent werden erst einmal zu keinem Eid gezwungen, wie Du auch bei genauerer Lektüre den entsprechenden Kommentaren hättest entnehmen können. Deine hier etwas oberflächliche Art veranlasst mich zur Empfehlung des neuen Artikels hier auf dem Blog:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1963
      Aus dem Brexit könntest Du ggf. lernen, dass Du Dich, wie fast jeder Brexit-, „Britain First“-, AfD- und Pegida-Anhänger, ein bisschen besser informieren solltest, bevor Du meinst, die anderen aufklären zu müssen.
      So ist Dir offensichtlich noch nicht einmal der Unterschied zwischen einem Studenten, einem Referendar, einem Staatsanwalt, einem Richter, einem Justizbeamten, einem Rechtsanwalt o.a. Juristen klar, ich meine, der jeweilige Unterschied im hiesigen Recht (samt der Rechtspraxis!). Ohne diese Kenntnis aber, wie von Dir oben angeboten, beraten zu wollen, finde ich ein dickes Ding, und mit dem wirklichen Tawhid (im Unterschied zu gefühlt 100.000 neo-wahhabitischen Ideologien, die häufig unter gleichem Namen feilgeboten werden) m.E. ÜBERHAUPT NICHT VEREINBAR. Wenn Du Belege aus Quran und Sunnah wünschst: Gerne, damit kann ich Dich gerne zutexten, bis Du abwinkst – Du musst nur „Hier!“ rufen.

      Bist Du der Verfasser des Blogs, den Du verlinkst?

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Anmerkung zu meinem vorhergehenden Kommentar:
      „Zu sagen: -Dieser ist ein Ketzer, da er unserer Urteilsfindung zuwiderhandelt!- ist eine schwerwiegende Sache für den Menschen. Es ziemt sich dem Menschen nicht, die Worte der Ketzerei bedingungslos…zu äußern, da es dazu führt, dass die Menschen sich gegenseitig in Angelegenheiten der [juristischen] Urteilsfindung als Ketzer bezeichnen, bei denen die Wahrheit womöglich in dieser Meinung oder jener Meinung liegt. Dadurch wird nur Spaltung und Uneinigkeit auftreten, deren Ausmaß nur Allah kennt.“
      Sh. Muhammad Ibn Salih al ‚Uthaimin
      (Quelle: https://www.facebook.com/behzad.zibari/posts/10153410318231899 )

      Ferner:
      „Die Diskussion hinsichtlich den Angelegenheiten, über die es in der Glaubens- und Rechtslehre Meinungsverschiedenheit gibt, war ein Privileg der Elite der Elite der Gelehrten in den besondersten ihrer besonderen Sitzungen. Wie kommt es, dass ich nun sehe, dass das allgemeine Volk sie sich zum Privileg macht?! Und die [gesamte] Gemeinschaft?!“
      Sh. Muhammad Wâ’il Al-H°anbaliyy
      (Quelle: https://www.facebook.com/behzad.zibari/posts/10153364643566899 )

      Für manchen Heißsporn in Sachen „Verteidigung des Dîn“ dürfte auch sonst ein Blick auf den Facebook-Blog des Bruders Behzad Zibari ganz interessant sein. Die dort vorfindlichen Zitate des Großshaykhs Ibn Taymiyyah (rh) sind nämlich auch sehr aufschlussreich. Und sei es, um dem Irrtum vorzubeugen, die heutigen Wahhabiyy-Gelehrten seien ja (angeblich, da samt und sonders „Palast-Gelehrte“ und „Taghut-Diener“) viel zu „weich“, im Unterschied zum genannten geistigen Ahnvater…

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  21. Ibn Tayyip

    Noch etwas zum Eid, man muss nicht auf Gott schwören, es reicht auch ein einfaches Gelobnis.

    3. Das Amtseid. Als Jurist muss man das Amtseid sprechen. Ist das wirklich Kuffr?

    § 12a Vereidigung BARO (Bundesrechtsanwaltsordnung)

    (4) Wer aus Glaubens- oder Gewissensgründen keinen Eid leisten will, muss folgendes Gelöbnis leisten:

    „Ich gelobe, die verfassungsmäßige Ordnung zu wahren und die Pflichten eines Rechtsanwalts gewissenhaft zu erfüllen.“

    Antworten
  22. Imran

    @ Anbeter von Ibn Uthaymin

    Ihr, die Möchtegern-Muslime à la Palastanbeter, warum verzieht ihr euch nicht zu eurem geliebten König und putzt seinen Hintern mit eurer Heuchlerei ab? Es war klar, dass ihr, die Diener des Taghut wieder einmal den Qur’an verdreht wiedergeben wollen. Betrachten wir doch nur mal exemplarisch die Geschichte Yusufs (Friede sei auf ihm):

    1. Hat er, Alayhi Salam, einen Eid zur Bewahrung der „Gesetzesordnung” abgelegt?
    2. Hat er, Alayhi Salam, sich in die legislative oder in die vollstreckende Gewalt eingemischt oder ein Amt übernommen, das ledigliche administrative Aufgaben erfüllte?

    Lasse uns mit deinen Götzen wie Ibn Uthaymin oder sonst wen in Ruhe. Ibn Taymiyyahs Worte ebenfalls verdreht darzustellen, passt in euer zwielichtiges Darsein. Und außerdem: Hast du irgendwie Probleme mit der Selbstreflexion? Lasse mal eigene Fatwas weg.

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      An Zia: As-Salamu `alaykum wa-rahmatuLlah.
      Alldieweil Du so großzügig bist und die vorstehende Hasspredigt freigeschaltet hast, würde ich Dich bitten, den Unsinn auch einmal zu kommentieren. Ich jedenfalls finde das so haltlos, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

      An den Shaykh Imran:
      Wie groß ist Deine Sekte von „Muwahhidîn“?
      Woher kommen Deine Fatâwâ? Oder besitzt Du soviel „Selbstreflexion“ (unzweifelhaft bestätigt durch 100% zweifelloses selbstreflektiertes Selbstgutachten), dass Du „eigene Fatwas“ herausgeben darfst?
      Sag mir ruhig, auf welche Leute mit einer gewissen Islambildung Du Dich positiv beziehst. Die Wiener sind es nicht, darf ich wohl annehmen – die würden solch oberflächlichen, manierenbefreiten Unsinn m.E. nämlich nicht durchgehen lassen.

      Und: Hast Du die Blog geschrieben, den Du verlinkst? Oder magst Du lieber nicht dazu stehen? Oder schmückst Du Dich umgekehrt etwa mit fremden Federn?

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-lâ hawla wa-lâ quwata illâ bi-Llâhi-l-3aliyyi-l-3azhîm(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      An Zia:
      Zur Vorbeugung von Missverständnissen: Haltlos finde ich den Beitrag, nicht die Freischaltung Deinerseits.
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru-Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm.

  23. Ibn Tayyip

    Koran 4:140
    ,,Er hat euch (doch) bereits im Buch offenbart: Wenn ihr hört, daß man Allahs Zeichen verleugnet und sich über sie lustig macht, dann sitzt nicht mit ihnen (zusammen), bis sie auf ein anderes Gespräch eingehen. Sonst seid ihr ihnen gleich. Gewiß, Allah wird die Heuchler und die Ungläubigen alle in der Hölle versammeln“

    Neben wir an in der Vorlesung besprechen wie Erb-Familien- oder Strafrecht nach deutschem Recht, zählt das dann auch schon als Verleugnung von den Gesetzen Allahs?
    Dann dürfte man doch auch nicht am Biologieunterricht teilnehmen, wenn gerade Evolution besprochen wird.

    Antworten
  24. Imran

    Jetzt müsste er wissen, was er von Ibn Maimoun zu halten hat (Evo.theorie sei vertretbar, was falsch ist).

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      An den Vorredner:
      „was falsch ist“ – Weil Du das sagst?

      Ansonsten gäbe es da ein paar Fragen an Dich, die alle, nur der Heuchler nicht, zu beantworten sich durch ihr Anstandsgefühl genötigt sähen:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1574#comment-4209

      Oder sind die schon zu unangenehm für Dich selbsterkannten Experten der „Selbstreflexion“?

      Innâ li-Llâhi wa-innâ ilayhi râji3ûn(a).
      Wa-lâ hawla wa-lâ quwata illâ bi-Llâhi_l-3aliyyi_l-3azhîm(i).
      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman, wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

  25. Ibn Tayyip

    Wenn wir jetzt versuchen auf einem Nenner zu kommen إن شاء الله :
    Juristische Berufe in Deutschland sind halal und nicht kufr, solange man nicht als Richter oder Staatsanwalt arbeitet und grundsätzlich weder für die Gesetzgebung noch für die Vollstreckung der Gesetze verantwortlich ist…
    Und juristische Berufe in der Wirtschaft, Verwaltung und Rechtsberatung sind erlaubt, auch wenn dies auf der Grundlage von den deutschen gesetzen geschieht, da man ja nicht richtet und Yusuf (a.s) ebenfalls ähnliche Aufgaben vollzogen hat…

    Andernfalls sehe ich echt keinen Sinn darin überhaupt noch irgendwas in Deutschland zu studieren… Da ist ja lebenlang Harz 4 kassieren und nur in der Moschee beten und Da’wa machen viel sicherer , als die Gefahr aufsich zu nehmen für den Taghut zu arbeiten.

    Und inwiefern unterscheidet sich ein deutscher Anwalt von einem ägyptischen Anwalt? Außer Familienrecht haben die Ägypten keine Scharia.

    Antworten
  26. Safran

    >>>>>>“Muhammad Ibn Maimoun
    21. Juni 2016
    als ein Sahabi mal sagte, er würde einem Mann den Kopf abschlagen, wenn diese sich bei seiner Frau aufhalte
    Wenn man Hadithe so versteht, dann ist es kein Wunder, wenn man im Leben (incl. des jenseitigen) nicht weiterkommt.“<<<<<

    Ätsch, es ging entgegen deiner Behauptung eben nicht um Zeugenanzahl oder sonst was, sondern um Folgendes:

    Sa`d Ibn `Ubada sagte: Hätte ich einen Mann zusammen mit meiner Frau erwischt, dann würde ich ihn mit Schwert schlagen und ihm nicht verzeihen. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, das erfuhr, sagte er (zu seinen Gefährten): Wundert ihr euch über das Ehrgefühl von Sa`d? Bei Allah, mein Ehrgefühl ist stärker ausgeprägt! Und noch intensiver ist es bei Allah. Wegen seines Ehrgefühls verbot Allah die sichtbaren und die verborgenen Abscheulichkeiten. Niemands Ehrgefühl ist stärker als das des Allahs. Und keiner nimmt die Entschuldigungen (seiner Diener) lieber als Allah an. Deshalb hat er die Gesandten als Bringer froher Botschaft und als Warner gesandt. Und Niemand liebt das Lob lieber als Allah, deshalb versprach er (seinen rechtschaffenen Dienern) das Paradies.

    Der dir vorschwebende Hadith ist ein anderer offenbar.

    Obiger Hadith zeigt, dass das natürlich Gefühl der Eifersucht durch und durch islamisch ist.

    Wenn also ein Mann nicht möchte, dass seine Frau unter fremden Männern arbeitet oder unser Bruder oben nicht mit Frauen zusammenarbeiten will, dann haben sie zumindest Verständnis von Allah, da man in jedem Fall das Verbotene hasst.

    Außerdem hast du bereits in zahlreichen Artikeln und Kommentaren bewiesen, dass du eine stark abweichende Meinung bzgl. des Themas Geschlechtermischung, Anschauen von Frauen etc. hast.

    Tue bloß nicht so, als wärst du mainstream.

    Antworten
  27. Safran

    Khalwa, also ein abgeschlossener Raum, ergibt sich im Western permanent.

    Eine Arbeit mit gemischten Geschlechtern würde regelmäßig zu einer solchen Situation führen.

    Und wenn nicht mal Yusuf (as) genügend Stärke hatte und ohne die Hilfe Allahs beinahe gesündigt hätte, wer ist dann der obige Bruder, dass er sich in jedem Fall beherrschen könnte?

    Theoretiker wie ibn Maimoun haben Wissen, aber keine Weisheit.

    Marx hatte Wissen, aber keine Kenntnis von der menschlichen Natur.
    Ebenso sämtliche andere Theoretiker von iwelchen Gesellschaftssystemen.

    Und alle wundern sich, wieso es nicht klappt.

    Muhammad (saw) said, “If a man and a woman are alone together in an isolated place, then the third is Shaitan.” Bukhari narrated that the Prophet (saw) said, “No man should stay with a lady in seclusion except in the presence of a mahram to her.” A man stood up and said, “O Rasul Allah! My wife has gone out intending to perform the Hajj and I have been enrolled in the army for such and such a campaign.” The Prophet (saw) said, “Return and perform the Hajj with your wife.”

    Wir reden hier von einem Forum, wo Leute schreiben, die Adam als Metapher betrachten („einMathematiker“) und Internetseiten, wo Islamhasser sich wohlfühlen, gelobt werden (eigentümlichfrei)

    Aber na klar, ich bin hier der, der aus der Reihe tanzt;)

    Antworten
    • Imran

      Karl Marx stützte sich übrigens in seinen früheren Zeit maßgeblich auf Darwin. Erkennt hier jemand die Parallele zu Ibn Maimoun?

    • Ismail

      Interessant ist’s abermals, dass die größten Gegner der Evolution immer die sind, welche am wenigsten Ahnung darüber haben. Bevor du mich als Ketzer,Euro Muslim oder gar Kafir abstempelst, fordere ich dich heraus, nur EINEN Vers vorzulegen, der die TIERISCHE(!) Evolution zweifellos widerlegt. Dem Anschein nach hast du den Artikel vom Bruder Muhammad ibn Maimoun gar nicht richtig gelesen oder hattest keine Lust drauf: Es werden vier verschiedene Modelle vorgestellt, der eine plausibler als der andere, wobei hier auch „koranische Konstanten“ berücksichtigt werden. Im Abschnitt der Hadith Herausforderung wird sogar zugegeben, das es noch Probleme gibt mit der menschlichen Evolution; was ist daran bitteschön Kufr? Übrigens: Die Evolutionstheorie wurde eher missbraucht für die Zwecke anderer, wie für Nazis oder Imperialisten, das Blutvergießen alleine ist keine Widerlegung. Nach der selben Logik müsste man auch die Atomphysik verbieten, welche ja auch missbraucht wurde für Nuklearwaffen. Genauso missbrauchen Extremisten heutzutage den Koran, um ihren Terror zurechtfertigen. Naja was soll’s, ich bin schon gespannt auf deine Beweise.
      Möge Allah euer Fasten belohnen!

  28. Fulanah

    بسBismillahi-r-Rahmani-r-Rahim

    Salam ‚alaykum,

    Ich habe in sha’a Allah eine persönliche Frage an dich:

    Kennst du dich mit Informatik aus? Jemand vermutet das, daher dachte ich, ich frage dich:

    Also kurz zu meiner Person ich bin noch jung und habe zur Zeit nicht die Möglichkeit zu heiraten und weiß auch nicht, ob ich jemals die Möglichkeit dazu haben werde. Meine Eltern sind bereits sehr alt meine restlichen Familienmitglieder fast alle arm; sie können sich nicht um mich kümmern. D.h. ich bräuchte eventuell schon einen eigenen Beruf. Ich dachte an ein Fernstudium in Informatik, weiß aber nicht, wie die Berufschancen danach sind (auch wegen Hijab, etc.). Kennst du dich vlt. damit aus? Und ist dies wirklich sehr, sehr schwer, wie z.B. ein Studium in Mathe? Oder gibt es andere Berufe die du einer Frau nahe legen würdest? Bitte nicht so was wie Erzieher hier usw. den Stress will ich mir hier in den Schulen der Kuffar nicht antun. Genau so auch nicht Krankenpflegerin o.Ä. Ich hoffe du verstehst.

    In shaa Allah kannst du mir auf meine Mail antworten: [entfernt]

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Salam ‚alaykum,

      wa alaikum salam,

      es gibt nur sehr wenige Frauen, denen Informatik liegt. Viele Studentinnen, die von ihren Lehrern mit „Du bist ein Mädchen, du kannst alles schaffen!“-Slogans weichgemacht worden sind, brechen das Studium bereits nach einem oder zwei Semestern ab, weil es ihnen einfach nicht liegt. Daher solltest du dir auch überlegen, ob es wirklich das ist, was du unter Umständen für eine lange Zeit machen möchtest oder ob es nicht bessere – ebenso „lukrative“ – Studienangebote gibt.

      Reine Informatik hat es wirklich in sich – auch abhängig davon wo man studiert. Es wird viel logisches, mathematisches und naturwissenschaftliches Verständnis abverlangt und man muss dieses Verständnis auch anwenden können. Die Durchfallquoten sind je nach Studienort sehr hoch. All das muss einem bewusst sein, wenn man studieren möchte.

      Allerdings möchte ich dich nicht vollkommen demotivieren. Es gibt speziell für den Informatik-Bereich extrem viele und nützliche Ressourcen im Internet, die vollkommen frei verfügbar sind. Wenn man in der Vorlesung nicht mitgekommen ist, kann man sich das locker nochmal selber recherchieren und versuchen es zu begreifen. Ist oftmals sogar die bessere Art des Lernens. Google ist da wirklich ein guter Freund!

      Bzgl. Fernstudium lass dir gesagt sein, dass dieses sehr viel Disziplin erfordert. Man denkt sich, dass man den Stoff innerhalb von 2 Monaten bewältigen und man jetzt alles aufschieben kann. Die Zeit vergeht wie im Flug und am Ende des Semesters hat man noch nicht mal den Grundlagenteil durchgelesen! Daher muss man wie im Präsenzstudium dranbleiben und wirklich den inneren Schweinehund bekämpfen, damit man sich nicht das 100. Youtube-Video reinzieht, anstatt die Übungsaufgaben zu machen.

      Bzgl. der Jobchancen bzw. Möglichkeiten:
      Informatik war schon immer international, so sind auch die Kollegen in dem Bereich meist weltoffener (zumindest mein Eindruck). Jobmöglichkeiten gibt es wie Sand am Meer, ich habe trotz meines orientalischen Namens und Aussehens nie Probleme gehabt mit meinem Studienabschluss. Zwischen Bewerbungsphase und Vertragsunterzeichnung lagen im Schnitt nur 4-6 Wochen. Des Weiteren hat man oftmals die Möglichkeit Home Office (bin nicht so der Fan von) zu machen oder einfach als Freiberufler von zu Hause aus zu arbeiten. Alles kein Problem. Kostenlose Entwicklungsumgebung und Internetzugang machen dies möglich.

      Wenn es dich vor den naturwissenschaftlichen Grundlagen graut, kannst du ja versuchen einen Hybridstudiengang mit einem Informatikschwerpunkt wie Wirtschaftsinformatik zu studieren. Die mathematisch-technischen Fächer werden dort nicht vertieft studiert und man kann noch mit soliden BWL-Grundwissen punkten.

      Bei weiteren Fragen, einfach melden.

      PS: Deine Mail-Adresse habe ich entfernt. Wenn stramme Akhis „jung“ und „unverheiratet“ lesen…

  29. fulanah

    Bismillah i

    Ich habe deine Antwort erhalten. Aber
    Die Frage war nicht für die Öffentlichkeit gedacht .

    Antworten
  30. fulanah

    Bismillahi-r-Rahmani-r-Rahim

    Ich hätte in shaa Allah doch noch Fragen:

    Also BWL usw. ist nicht in meinem Interesse. Mathe konnte ich auch im höheren Niveau, aber ich habe jetzt lange frei gehabt und habe vieles vergessen. Außerdem hatte ich in meinem Leben nur sehr wenig mit Informatik zu tun. Wird ein Grundwissen vorrausgesetzt?

    Und wie sieht es mit dem Inhalt aus? Ich dachte an Informatik, weil es dort eventuell nicht so ist wie bei Bio (mit Evolutionstheorie usw.) oder „Psychologie“ mit den Theorien von Sigmund Freud usw.

    Oder wie sieht es aus, wenn man später was in Richtung virtuelles Design machen möchte? Also gehört das nicht mehr zur Informatik, sondern zu Mediendesign?

    Danke an sich im Voraus für nützliche Infos.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Ich hätte in shaa Allah doch noch Fragen:

      Gerne.

      Also BWL usw. ist nicht in meinem Interesse.

      Es wird wohl in jedem Studiengang vorkommen, dass dort Fächer vermittelt werden, die einem nicht liegen. In dem Fall muss man für sich eine Motivationsstrategie entwickeln um der Situation Herr zu werden. Nichts ist schlimmer, als sich zum Lernen zwingen zu müssen.

      Wird ein Grundwissen vorrausgesetzt?

      Im Studium wird alles wiederholt, um die Grundlagen zu vertiefen. Also man kann auch ohne große Vorkenntnisse ins Studium gehen. Oftmals bieten Universitäten und Fachhochschulen in den Semesterferien Vorbereitungskurse für Studium an, die nicht viel kosten. Dieses Angebot sollte man nutzen, falls man meint, man sei zu lange aus dem Lernen raus und müsse sich wieder einarbeiten.

      Und wie sieht es mit dem Inhalt aus?

      Die Modulhandbücher sind meistens öffentlich im Internet einsehbar. Einfach mal nach der Hochschule in deiner Nähe und den Fächern recherchieren, die dich interessieren. Gibt viel Material online dazu. Reicht um sich ein erstes Bild vom Studiengang machen zu können.

      Oder wie sieht es aus, wenn man später was in Richtung virtuelles Design machen möchte? Also gehört das nicht mehr zur Informatik, sondern zu Mediendesign?

      Wie bereits erwähnt gibt es heutzutage fast jedes Fach mit einem signifikanten Informatikanteil. Medizinische Informatik, Bioinformatik… und ja, es gibt auch sowas wie eine Medieninformatik. Für letztere verlangen insbesondere die Fachhochschulen oftmals Aufnahmeprüfungen, um nur den kreativsten Köpfen den Zugang zu ermöglichen.

  31. Imran

    @ Ismail Al-Kafir

    Junge, pass auf; wenn du selbst du Evo.theorie verstanden hast, dann erkläre mal die die angebliche Funktion des aszendierenden schmerzhemmenden Systems kurz vor dem Tod. Weshalb sollen diejenigen „Vorfahren” des Menschen ein derartiges System im Laufe der „Evolution” erworben haben? Selektiv für’s Überleben scheint es ja keine Auswirkung zu haben; es hemmt nur die Schmerzweiterleitung. Auch wenn wir annehmen, dass sich dies günstig auf das Verhalten auswirkt (Schmerzfreiheit vor dem Tod), warum konnten sich dann angeblich diese Lebewesen fortpflanzen?

    2. Von einem Kommentar aus dem Blog:

    Ibn Kathir, möge Allah Sich ihm erbarmen, war wohl einer der brilliantesten Gelehrten seiner Zeit. Seinem Tafsir kann man entnehmen (bzg. 3/59):

    „[…] Allah erschuf ihn (Isa, Friede sei auf ihm) ohne einen Vater (wie auch zuvor) Adam (Friede sei auf ihm) ohne einen Vater erschaffen wurde. […] Derjenige, Der Adam ohne einen Vater oder Mutter erschaffen kann, ist ebenfalls dazu fähig, auch Isa ohne einen Vater zu erschaffen.“

    Ohne Vater/Mutter -> ohne Vorfahren

    Antworten
    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      Ash.hadu an lâ ilâha illa_Llâh(u) wa-anna Muhammadan rasûlu_Llâh(i).
      Wa-s-Salâmu 3ala_l-jamâ3a(ti).

      „Junge, pass auf“, ja, das habe ich mir zu Herzen genommen. Und habe das hier gefunden:
      http://www.ahlu-sunnah.com/blog/?p=1785#comment-3660

      Gelt, Du bist der Wiedergänger von „Adil“?
      Dann kennst Du dessen Widersacher, meine Wenigkeit, ja genau.

      Kannst Dich dann mal wieder ans Löschen machen. Aber diesmal habe ich Deine Website gespeichert, damit ich für die Zukunft alle Belege zur Verfügung habe.

      Und von „kalemfix“ ist auch noch genug im Netz zu finden…

      Und von einem „Imran“, der auf „Adils“ Website verlinkt.

      Und, und, und.

      Ei, ei, ei, Mister „Schmerzweiterleitung“… Die Schmerzweiterleitung hast Du jetzt ungebremst, von Deinem „epic fail“ (so sagt Deine Generation doch) als „Adil“ zur jetzt folgenden Bauchlandung als „Imran“.

      Das kommt davon, wenn man im Ramadan die Leute ungebremst beschimpft und beleidigt. Und einem „Ismail“ auf seinen Segenswunsch „Möge Allah euer Fasten belohnen“ ein „Kafir“ entgegenschmettert.

      Möge Allah (swt) allen, deren Fasten mehr als Hungern und Dursten ist, dieses reichlich entlohnen, ihre Sünden vergeben und rechtleiten. Allâhumma âmîn.

      Wa-lâ hawla wa-lâ quwata illâ bi-Llâhi_l-3aliyyi_l-3azhîm(i).
      Wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâmu 3alâ man-i_ttaba3a_l-hudâ.

  32. Ismail

    Salamun alaikum,
    Ziemlich enttäuschend mich als Kafir zu bezeichnen. Ein Zusammenspiel von Fossilabfolgen, Molekulargenetik, oder sogar auch die Entstehung der Kontinente deuten ganz klar auf eine evolutionäre Schöpfung (der Tiere) hin. Was u.A. Ibn Kathir ra gemeint hat, habe ich nie bestritten. Und dein „Beweis“ ist eher ein schlichtes argumentum ad ignorantiam. Ich denke, es lohnt sich eh nicht mehr weiter zu streiten, da ich als „Abtrünniger“ es vermutlich nicht begreifen werde.
    P.S.: Ich hab eigentlich nichts gegen dich, wünsch von Gott für dich und für uns alle das Beste.

    Antworten
  33. Safran

    @Ismail

    Was ihr überseht: du schreibst, dass es „noch“ nicht nicht möglich ist, Ahadith bzgl. Adam mit menschlicher Evolution in Einklang zu bringen.
    Mal abgesehen von dem Geständnis, dass man kein Probleme damit hätte, 99,9% aller Ulema, Sahaba, etc. in diesem Punkt zu widersprechen und sich nach deren Konsens einen Takfir abholen würde:

    Weißt du, welche Folgen ein metaphorischer Adam hätte?
    -Kein Iblis —>Neudeutung von unzähligen Ayats, Ahadith, Konzepten zu Gut und Böse, Sünde etc.
    -Keine Dschinns(?) Oder wie bringt man nun die ErschaFfung/Entstehung/Entwicklung dieser Geistwesen mit der Evolution in Einklang?

    -Wenn schon Adam eine Metapher ist, was ist dann noch alles nicht wörtlich gemeint?
    Ewige Hölle doch nur sinnbildlich?

    Man schaue sich die christlichen Kirchen an, um zu sehen, wo man enden würde/könnte.

    Glaubst du an Dschinn? Und daran, dass Iblis aus Hass auf Adam die Menschen ins Feuer lockt?

    Ja? Auch dann noch, wenn die „noch Probleme“ mit Ahadith „geregelt“ werden zugunsten einer menschlichen Evolution?

    Antworten
    • Ismail

      Salamun alaikum,
      kleines Missverständnis deinerseits! Adam as ist ein Prophet Gottes gewesen und der Urvater aller Menschen. Das mit der Metapher habe ich niemals gesagt. Bei dem „Modell“ der menschlichen Evolution wird behauptet, dass das Lehm der absolute Ursprung des Menschen darstelle, was diverse Thesen der Abiogenese heutzutage nicht ausschließen. Hierauf ist Adam as evolutionär als Mensch hervorgekommen und ihm wurde die Seele eingehaucht. Am besten ist es aber, dass du dir den Artikel bei Lichtwort durchliest. Natürlich ist alles wirklich passiert, was du erwähnt hast (Iblis,Adam as,die Verführung,die Vertreibung,etc.), und an das Verborgene glaube ich zweifellos. Dieser Metapher Unsinn wie bei Khorchide und anderen Euro-Muslimen ist eindeutig Unglaube. Zugegeben kann ich teilweise verstehen, dass man am Anfang der allgemeinen(!) Evolution eher feindlich gesinnt ist, wegen Personen wie Richard Dawkins auf der einen und Psychopathen wie Harun Yahya auf der anderen Seite; beide sind polemisch und Hass verbreitend. Wie schon gesagt, es spricht eher vielmehr dafür, dass Adam as direkt aus Lehm erschaffen wurde, im Paradies. Doch sollte man auch alternativen Ansichten ernster nehmen und nicht direkt verteufeln. Was die Gelehrten und Gefährten angeht, so haben auch viele geglaubt (und glauben zum Teil immer noch), die Erde sei Flach und sei im Zentrum des Universums, mit Fixsternen,der Sonne und dem Mond drumherum kreisend. Das ist jetzt keineswegs eine Beleidigung gegen sie, Fehler macht jeder; doch sind wir komplett auf sie angewiesen in Sachen religiösem Wissen. Wie dem auch sei, ich möchte bloß keine Streitereien anzetteln, schon gar nicht in diesem gesegnetem Monat. Hoffe, ich konnte dir antworten, Bruder Safran.
      Schönes Rest-Ramadan und möge Gott euch belohnen!

  34. Safran

    Aber Adam aus Lehm, auch wenn es über einen längeren Zeitraum ging, ist nun wirklich als alles zu bezeichnen, nur nicht als das, was Biologen unter menschlicher Evolution verstehen.

    Da geht es um Menschwerdung über Fisch>Landtier>>>Affenartige>>>>Homo Sapiens.

    Wenn es also heißt, man könne den Koran mit Evolution vereinbaren, dann denkt man doch an sowas und ist zu Recht abgestoßen.
    Abgesehen sehe ich eh keinen wirklichen Nutzen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
    Es gibt eine Dua, wo man Allah drum bittet, einen vor unnützem Wissen zu schützen.

    Weite Teile der Evolution gehören dazu.

    Man kann als Analogie die Seele heranziehen: obwohl viel bedeutender, sagt Allah, dass nur Er um die Seele Bescheid wisse. Mehr teilt Er uns nicht mit.

    Wenn also schon derart wichtige Sachen uns nicht beschäftigen sollten, dann erst Recht nicht Details zur Menschwerdung.

    Wie man sieht, ergeben sich Fitna, aber null Vorteile.

    Und die von Ibn Maimoun verlinkte Biologen islamischen Glaubens hat explizit Adam als nicht wörtliche Beschreibung unserer Vorfahren bezeichnet.

    Wie auch immer, auch dir ein schönes Ramadan 😉

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  35. Fulanah

    Bismillah.

    Kann ich dich in sha’a Allah noch was fragen?

    Also ich habe mir die Studieninhalte in der Uni Bonn etwas angeschaut, verstehe wegen der geringen Vorkenntnis aber fast nichts. Du hast doch dein Studium hinter dir, oder nicht? Kamen da den Inhalte vor, die nicht islamkonform sind?

    Da die Ausländerrate (besonders deiner Herkunft) und Männerrate auch sehr hoch sind: Wie sind denn deine Volksgenossen so drauf? Ist es wie bei vielen jungen, türkischen „Muslimun“, die sehr viel Spott treiben usw. ? Ich folge der Ansicht, dass das stumme Sitzen mit den Kuffar, wenn sie Kufr begehen, grundsätzlich mit Apostasie einhergeht…von daher kannst du dir wahrscheinlich denken, dass ich bei so was nicht präsent sein will.

    Und die letzte Frage in sha’a Allah: freiwillige Vorlesung o.Ä. mal ausgeschlossen: Woraus besteht der meiste Teil, den man in der Uni verbringt? Nur aus Lehrervorträgen, Gruppenarbeit oder stille Einzelarbeit?

    Wa-s-salam

    Da die Ausländerrate

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    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Also ich habe mir die Studieninhalte in der Uni Bonn etwas angeschaut, verstehe wegen der geringen Vorkenntnis aber fast nichts. Du hast doch dein Studium hinter dir, oder nicht? Kamen da den Inhalte vor, die nicht islamkonform sind?

      Selbst wenn „nicht-islamkonforme“ Thematiken behandelt werden, was für Auswirkungen hat es auf dich? Du solltest doch so weit gefestigt sein, dass dich eine Gegendarstellung nicht weiter interessiert? Ich kann leider nur erahnen, was für dich nicht-islamkonforme Thematiken sind, aber zumindest in meinem Studium wurde Informatik behandelt und alles was dazu gehört (naturwissenscahftliche und logische Grundlagen).

      Da die Ausländerrate (besonders deiner Herkunft) und Männerrate auch sehr hoch sind: Wie sind denn deine Volksgenossen so drauf?

      Ich kann das pauschal nicht sagen. Ich bin Pakistani und Pakistan ist ein Vielvölkerstaat, daher kann ich keine allgemeine Aussage treffen. Die Pakistanis die ich während meines Studiums kennengelernt habe, waren alle aus reichem Hause und haben ihren Master in Deutschland gemacht. Hatte nicht viel mit ihnen zu tun.

      Ist es wie bei vielen jungen, türkischen „Muslimun“, die sehr viel Spott treiben usw. ?

      Das tolle am Studium: Es ist nicht wie Schule, man kann sich durchaus aussuchen, mit wem man abhängen möchte und mit wem nicht.

      Ich folge der Ansicht, dass das stumme Sitzen mit den Kuffar, wenn sie Kufr begehen, grundsätzlich mit Apostasie einhergeht…von daher kannst du dir wahrscheinlich denken, dass ich bei so was nicht präsent sein will.

      Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber diese Ansicht entstammt aus einem Milleue, das für seinen religiösen Wahn bekannt ist. Du solltest dich davon lösen und selber nachdenken.

      Die Haram-Polizei zahlt nicht deine Rechnungen, sie schickt kein Geld in die alte Heimat, wenn deine Großmutter Dialyse braucht, sie können dir bei deinen Familienangelegenheiten nicht weiterhelfen. Selber denken ist angesagt, wichtig ist einfach, dass man als Mensch den Islam verinnerlicht und man dies nicht aus Zugehörigkeit zu einer Gruppe tut. Die meistent Anhänger der Haram-Polizei werden immer in diesem desolaten Zustand bleiben und ihr Ziel ist es, so viele Leute auf diesem „Erfolgskurs“ mitzunehmen. Des Weiteren solltest du dich auch von dem Geschlechterbild lösen, was kolportiert wird. Für die meisten Akhis ist eine Frau auf der Straße schon eine Fitna die zur Unzucht führen kann. Du solltest diesen Wahn nicht bestärken, in dem du dich wegen dieser Leute einschränkst. Deren Kopf kennt nur Unzucht und Unglauben, lass dich nicht auf diese geistesgestörte Denkweise ein. Der Islam ist einfach!

      Und die letzte Frage in sha’a Allah: freiwillige Vorlesung o.Ä. mal ausgeschlossen: Woraus besteht der meiste Teil, den man in der Uni verbringt? Nur aus Lehrervorträgen, Gruppenarbeit oder stille Einzelarbeit?

      Meiste Zeit besteht aus Lehrvorträgen, vereinzelt Gruppenarbeit. Kann aber von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein. Aber in aller Regel handelt es sich um Frontalunterricht.

      Bei weiteren Fragen kannst du dich gerne nochmal melden.

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