Das Töten von Gläubigen beim Gebet – Die Causa Baruch Goldstein

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Von Yahya ibn Rainer

Nach dem Überfall zweier Palästinenser auf eine Synagoge in Jerusalem, wobei 4 Rabbiner, ein Polizist und die beiden Attentäter starben, stand es für einige PImaten wohl recht schnell fest. Wenn Araber töten, dann natürlich ausschließlich aus religiösen Motiven und damit ist natürlich die Religion Islam daran schuld. Anstatt diesen typisch islamophoben Analogieschluss von sich zu weisen, war man bei der Islamischen Zeitung – und hier explizit in der Person Tarekbär – jedoch recht schnell darum bemüht, seinem Bedauern Ausdruck zu verleihen und ausgerechnet den Islam von dieser Tat freizusprechen.

Da stürmen 2 vollkommen unbekannte Araber eine Synagoge in Jerusalem und bringen Juden um, und man kann es anscheinend einfach nicht abwarten und unterstellt einen islamischen Hintergrund, nur um diesen dann effekthaschend und zum eigenen Ansehen freimütig zu verurteilen. Dass die Kuffar glauben, ein Araber morde nur aus religiösen Motiven, geht mir schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf den Keks, aber dass Moselms jetzt schon diese Schiene fahren und im vorauseilendem Bedauern den Islam davon freisprechen müssen, das ist billig.

Dass man dieses Thema auch von einer anderen Seite beleuchten kann, will ich mit diesem Beitrag versuchen. Ich möchte gern auf die Causa Baruch Goldstein hinweisen, und das mache ich am besten mit einem Blick auf seinen Grabstein:
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Baruch Goldstein
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Als Inschrift für das Denkmal, das ihm zu Ehren errichtet wurde, wurde dieser Text gewählt:

„Hier ruht der Heilige Dr. Baruch Kappel Goldstein, gesegnet sei das Andenken dieses aufrichtigen und heiligen Mannes, möge der Herr sein Blut rächen, der seine Seele den Juden, der jüdischen Religion und dem jüdischen Land geweiht hat. Seine Hände sind unschuldig und sein Herz ist rein. Er wurde als Märtyrer Gottes am 14. Adar, Purim, im Jahre 5754 (1994) getötet.“

Wieso dieser Mann von Juden als Heiliger und Märtyrer geehrt wird, dass können wir auf Wikipedia lesen, dieser „heilige Märtyrer“ stürmte nämlich mit einem Sturmgewehr das Morgengebet in einer Moschee und tötete auf einen Schlag 29 betende Muslime und verletzte über 150 schwer.

„Am 25. Februar 1994 betrat Goldstein um 5 Uhr in seiner Uniform mit einem Galil-Sturmgewehr und vier gefüllten Magazinen in Hebron die muslimische Seite der „Höhle Machpela“, der Grabstätte von Abraham, Isaak und Jakob. Es fand gerade das Morgengebet im Ramadan statt, die Juden feierten an diesem Tag Purim. Er eröffnete von hinten das Feuer auf die betenden muslimischen Palästinenser. Er tötete dabei 29 Menschen und verletzte mindestens 150; unter den Opfern befanden sich zahlreiche Kinder. Nachdem seine Munition aufgebraucht war, wurde Goldstein von Überlebenden des Massakers überwältigt und mit einem Feuerlöscher erschlagen.“

(Wikipedia)

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